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DE102006025409B4 - Schachtförmiges Regal - Google Patents

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DE102006025409B4 DE200610025409 DE102006025409A DE102006025409B4 DE 102006025409 B4 DE102006025409 B4 DE 102006025409B4 DE 200610025409 DE200610025409 DE 200610025409 DE 102006025409 A DE102006025409 A DE 102006025409A DE 102006025409 B4 DE102006025409 B4 DE 102006025409B4
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    • A47F5/10Adjustable or foldable or dismountable display stands
    • A47F5/11Adjustable or foldable or dismountable display stands made of cardboard, paper or the like
    • A47F5/112Adjustable or foldable or dismountable display stands made of cardboard, paper or the like hand-folded from sheet material
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Abstract

Schachtförmiges Regal (1) mit einer im Wesentlichen U-förmigen Schachtwand, umfassend eine Rückwand (2) mit einer vertikalen Scharnierlinie (14) und zwei sich gegenüberliegende Seitenwände (3), und mit mehreren übereinander angeordneten, je eine mittige Scharnierlinie (20, 21) aufweisenden Fachböden (4), das aus einem im Wesentlichen flachen Transportzustand, in dem die Seitenwände (3) aufeinander liegen, die Fachbodenhälften flach aufeinander liegen und die Rückwand (2) entlang der vertikalen Scharnierlinie (14) gefaltet ist, in einen Gebrauchszustand überführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in den Seitenwänden (3) Fachbodenlaschen (5, 6) gebildet sind, die um eine Scharnierlinie (19, 22) ins Innere des Regals (1) schwenkbar und mit der jeweils gegenüberliegenden Seitenwand (3) verbunden sind, so dass sie in dem Gebrauchszustand des Regals (1) die Fachböden (4) bilden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein schachtförmiges Regal mit einer im Wesentlichen U-förmigen Schachtwand, umfassend eine Rückwand mit einer vertikalen Scharnierlinie und zwei sich gegenüberliegende Seitenwände, und mit mehreren übereinander angeordneten je eine mittige Scharnierlinie aufweisenden Fachböden, das aus einem im Wesentlichen flachen Transportzustand, in dem die Seitenwände aufeinander liegen, die Fachbodenhälften flach aufeinander liegen und die Rückwand entlang der vertikalen Scharnierlinie gefaltet ist, in einen Gebrauchszustand überführbar ist.
  • Derartige Regale werden in Läden beispielsweise für die Zweitplatzierung von Waren eingesetzt. Dabei werden die Regale so platziert, dass die darin angeordneten Waren gut sichtbar und leicht erreichbar sind.
  • Üblicherweise sind solche Regale mehrteilig ausgebildet und umfassen ein schachtförmiges Gehäuse, in das separate Zwischenböden zur Aufnahme der Waren eingebracht werden. Die Zwischenböden können beispielsweise in den Schacht eingeschoben werden und bestehen je nach Anwendungsfall ebenfalls aus mehreren Teilen. Durch die Mehrteiligkeit der bisher bekannten Regale ist der Zusammenbau der Regale kompliziert und nimmt relativ viel Zeit in Anspruch. Werden die Regale bereits in der Fertigungsstätte vollständig zusammengebaut, so haben sie erhöhtes Transportvolumen, da ein flaches Zusammenlegen der Regale normalerweise nicht möglich ist.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Regal mit mehreren Zwischenböden für die Präsentation von Waren bereit zustellen, dass einen einfachen und schnellen Aufbau sowie einen leichten Transport ermöglicht.
  • Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass in den Seitenwänden Fachbodenlaschen gebildet sind, die um eine Scharnierlinie ins Innere des Regals schwenkbar und mit der jeweils gegenüberliegenden Seitenwand verbunden sind, so dass sie in dem Gebrauchszustand des Regals die Fachböden bilden.
  • Da die Fachböden aus dem Material der Seitenwände gebildet werden, kann das Regal aus einem einstückigen Zuschnitt hergestellt werden. Hierdurch wird ein kostengünstiger und einfacher Aufbau des Regals sowie eine leichte Handhabung des Regals ermöglicht.
  • Zudem fällt wenig Kartonverschnitt an. Für den Transport kann das bereits verklebte, die Zwischenböden enthaltende Regal flach zusammengefaltet werden und hat ein geringes Transportvolumen. Somit ist ein einfacher Transport an den Aufstellort möglich.
  • Gemäß einer Variante ist vorgesehen, dass die Fachböden aus zwei sich gegenüberliegenden Fachbodenlaschen, die entlang der mittigen Scharnierlinie miteinander verbunden sind, gebildet werden. Die Fachböden setzen sich also aus zwei Fachbodenlaschen zusammen, die aus den gegenüberliegenden Seitenwänden ausgestanzt sind. Somit werden aus den Seitenwänden kleinere zusammenhängende Flächen ausgestanzt, wodurch die Stabilität der Seitenwände verbessert wird.
  • Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform weist jede Fachbodenlasche eine an der mittigen Scharnierlinie angelenkte Klebelasche auf, über die zwei einander gegenüberliegende Fachbodenlaschen miteinander verbunden sind. Jede Fachbodenlasche ist somit über die ihr gegenüberliegende Fachbodenlasche mit der gegenüberliegenden Seitenwand verbunden. Diese Klebelaschen werden miteinander verklebt und bilden so eine Verstärkungsrippe an der Unterseite des jeweiligen Fachbodens. Damit wird die Stabilität der Fachböden erhöht.
  • Weiterhin kann vorgesehen werden, dass die Fachböden an ihrer der Rückwand des Regals zugewandten Seite je eine Arretierungslasche aufweisen, die in, in der Rückwand angeordneten Schlitzen arretiert werden. Somit wird eine Verbindung zwischen den Fachböden und der Rückwand des Regals geschaffen. Diese Verbindung verhindert ein Durchbiegen der Fachböden nach unten und vermeidet damit ein versehentliches Zusammenfalten des Regals in den flachen Transportzustand. Zudem wird die Stabilität des Regals weiter erhöht.
  • Dabei besteht auch die Möglichkeit, dass die Arretierungslaschen in Verlängerung der Klebelaschen ausgebildet sind und über den jeweiligen Fachboden hinaus ragen. Die Arretierungslaschen sind somit einstückig mit der Klebelasche ausgebildet und können daher im gleichen Schritt wie die Klebelasche gestanzt und geklebt werden. Dadurch wird die Herstellung des Regals vereinfacht.
  • Gemäß einer weiteren Variante kann vorgesehen werden, dass mindestens eine der Seitenwände des Regals über eine vertikale Faltlinie mit einer Verstärkungswand ver bunden ist, die entlang der Faltlinie auf die entsprechende Seitenwand geklappt ist. Durch diese Maßnahme wird die Stabilität des Regals weiter erhöht. Da die Verstärkungswände die durch die ausgestanzten Faltlaschen entstehenden Durchbrüche in den Seitenwänden überdecken, wird die Optik des Regals verbessert.
  • Es besteht dabei auch die Möglichkeit, dass die Verstärkungswand an der Rückseite des Regals über die Seitenwand herausragt. Die Verstärkungswand bildet somit an der Rückseite des Regals Abstützfüße aus, die die Kippfestigkeit des Regals erhöhen.
  • Wenn der über die Seitenwand herausragende Abschnitt der Verstärkungswand eine Scharnierlinie aufweist, so können die Abstützfüße seitlich aus der Ebene der Seitenwände des Regals heraus gebogen werden. Dadurch wird eine bessere Abstützung des Regals erreicht.
  • In einer weiteren Ausführungsform sind die Fachböden schräg in dem Regal angeordnet, so dass ihr der Rückwand des Regals zugewandtes Ende tiefer liegt als ihr von der Rückwand abgewandtes Ende. Auf diese Weise ist eine gute Präsentation der Waren in dem Regal möglich. Die Vorderseite der Waren wird in Blickrichtung des Kunden nach oben geneigt.
  • Weiterhin kann vorgesehen werden, dass aus der Seitenwand und den Fachbodenlaschen ein Winkel ausgestanzt ist, der ein Kniegelenk ausbildet und in einem Gebrauchszustand des Regals von unten in ein Regalfach hineinragt. Auch dieser Winkel trägt dazu bei, dass die Vorderseite der Waren in Blickrichtung des Kunden geneigt wird. Außerdem ermöglicht dieser Winkel ein leichteres Herausnehmen des letzten Warenexemplars in dem jeweiligen Regalfach.
  • Gemäß einer weiteren Variante weist das Regal eine Vielzahl von Fachböden auf und wird mithilfe einer Aufrichtvorrichtung aus dem im Wesentlichen flachen Transportzustand in den Gebrauchszustand aufgerichtet. Auf diese Weise ist ein leichter Aufbau des Regals möglich. Der Aufbau kann auch maschinell erfolgen.
  • Darüber hinaus bezieht sich die Erfindung auch auf eine Aufrichtvorrichtung zum Aufrichten eines oben beschriebenen Regals. Vorzugsweise umfasst die Aufrichtvorrichtung eine Bodenplatte, auf der eine mindestens der Anzahl der Fachböden des Regals ent sprechende Anzahl Spreizdorne, die sich auf der der Bodenplatte abgewandten Seite verjüngen, und ein Anschlag angeordnet sind, wobei der Anschlag axial beabstandet zu den Spreizdornen angeordnet ist und relativ zur Bodenplatte in Längsrichtung der Bodenplatte beweglich ist. Umfasst das Regal eine Mehrzahl von Fachböden, so ist ein manuelles Aufrichten des Regals ohne Hilfsmittel schwierig. Durch die Aufrichtvorrichtung wird dennoch ein schneller Aufbau des Regals ermöglicht.
  • Die Erfindung bezieht sich zudem auf ein Verfahren zum Aufrichten des oben beschriebenen Regals aus einem im Wesentlichen flachen Transportzustand in einen Gebrauchszustand mithilfe der obigen Aufrichtvorrichtung. Dieses Verfahren umfasst die folgenden Schritte:
    Aufbringen des im Transportzustand befindlichen Regals auf die Spreizdorne, so dass die Spreizdorne zwischen den Fachböden angeordnet sind und das Regal an dem Anschlag ansteht,
    Bewegen des Anschlags relativ zu der Bodenplatte, so dass die Fachböden in eine Position gebracht werden, in der sie im Wesentlichen senkrecht zu den Seitenwänden stehen,
    Fixieren der Arretierungslaschen in den in der Rückwand des Regals angeordneten Schlitzen.
  • Das Verfahren hat entsprechend den Vorteil, dass ein schachtförmiges Regal einfach und in kurzer Zeit aus einem flachen Transportzustand in den Gebrauchszustand gebracht werden kann.
  • Im Folgenden werden Ausführungsformen der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 schachtförmiges Regal im Gebrauchszustand in einer perspektivischen Ansicht,
  • 2 Rückenansicht des schachtförmigen Regals im Gebrauchszustand in perspektivischer Ansicht,
  • 3 Zuschnitt für das schachtförmiges Regal in ungeklebtem Zustand,
  • 4 halb aufgerichtetes schachtförmiges Regal in perspektivischer Ansicht,
  • 5 Aufrichtvorrichtung in perspektivischer Ansicht und
  • 6a bis 6c schematische Ablauffolge des Aufrichtens des Regals mithilfe der Aufrichtvorrichtung.
  • In 1 ist ein schachtförmiges Regal 1 mit einer im Wesentlichen U-förmigen Schachtwand dargestellt. Die Schachtwand umfasst eine Rückwand 2 sowie zwei Seitenwände 3. Im Inneren der U-förmigen Schachtwand sind Fachböden 4 angeordnet. In dem in den 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst jeder Fachboden 4 zwei Fachbodenlaschen 5, 6. Es ist aber auch möglich, dass ein Fachboden nur eine Fachbodenlasche umfasst. An jede Fachbodenlasche 5, 6 ist eine Klebelasche 7, 8 angelenkt. Die Fachbodenlaschen 5, 6 sind über die Klebelaschen 7, 8 miteinander und somit mit der jeweils gegenüberliegenden Seitenwand 3 verbunden, beispielsweise verklebt. Die Klebelaschen 9, 10 des Untersten der Fachböden 4 sind länger als die anderen Klebelaschen 7, 8, so dass sie sich am Boden abstützen und eine zusätzliche Abstützung des Regals 1 bilden. An die Seitenwände 3 schließen sich weitere Abstützfüße 11 an, die die Kippstabilität des Regals 1 erhöhen.
  • In 2 ist eine Rückenansicht des schachtförmigen Regals 1 dargestellt. An die Rückenwand 2 sind die Seitenwände 3 angelenkt. Über eine Faltlinie 12 sind Verstärkungswände 13 mit den Seitenwänden 3 verbunden und entlang der Faltlinie 12 über die Seitenwände 3 geklappt. An die Verstärkungswände 13 schließen sich die Abstützfüße 11 an. Die Rückenwand 2 weist eine vertikale Scharnierlinie 14 auf. Im Bereich der vertikalen Scharnierlinie 14 sind in der Rückenwand 2 Schlitze 15 angeordnet. Im Gebrauchszustand des Regals 1 sind in den Schlitzen 15 Arretierungslaschen 16, 17 eingehakt, die mit den Klebelaschen 7, 8 der Fachbodenlaschen 5, 6 verbunden sind.
  • In der 2 ist weiterhin der Unterste der Fachböden 4 zu erkennen, an dem die verlängerten Klebelaschen 9, 10 angelenkt sind. Diese Klebelaschen 9, 10 schließen mit den Seitenwänden 3 und der Rückenwand 2 ab und stützen den Untersten der Fachböden 4 am Boden ab.
  • 3 zeigt einen Zuschnitt des schachtförmigen Regals 1 im ungeklebten Zustand. Der Zuschnitt ist im Wesentlichen rechteckförmig und kann beispielsweise aus Karton bestehen. Die Rückenwand 2 ist durch eine vertikale Scharnierlinie 14 mittig unterteilt. Im Bereich dieser Scharnierlinie 14 sind in der Rückenwand 2 Schlitze 15 angeordnet. Über Scharnierlinien 18 sind Seitenwände 3 an die Rückenwand 2 angelenkt. Aus den Seitenwänden 3 sind Fachbodenlaschen 5, 6 ausgestanzt und über eine Scharnierlinie 19, 22 mit der jeweiligen Seitenwand 3 verbunden. An jede Fachbodenlasche 5, 6 schließt sich über eine Scharnierlinie 20, 21 eine Klebelasche 7, 8 an. An die Klebelaschen 7, 8 schließen sich über einen dünnen Steg 23 Arretierungslaschen 16, 17 an. Im Gebrauchszustand des Regals 1 sind die Fachbodenlaschen 5, 6 über die Klebelaschen 7, 8 miteinander verbunden. Auch die an die Klebelaschen 7, 8 angehängten Arretierungslaschen 16, 17 sind miteinander verklebt und in die Schlitze 15 in der Rückwand 2 eingehängt, so dass der dünne Steg 23 am Rand des entsprechenden Schlitzes 15 aufliegt.
  • Die Klebelaschen 9, 10 des untersten Fachbodens sind länger ausgebildet als die übrigen Klebelaschen 7, 8 und bilden im Gebrauchszustand des Regals 1 einen Abstützfuß auf dem Boden aus.
  • Im Gebrauchszustand des Regals 1 sind die Fachbodenlaschen 5, 6 entlang der Scharnierlinien 19, 22 ins Innere des Regals 1 geklappt, so dass die Fachböden 4 im Wesentlichen senkrecht zu den Seitenwänden 2 angeordnet sind.
  • Wie in 3 zu erkennen ist, verlaufen die Scharnierlinien 19, 22 schräg, so dass ein Fachboden 4 im Gebrauchszustand des Regals 1 in der U-förmigen Schachtwand geneigt verläuft. Die der Rückwand 2 des Regals 1 zugeneigte Seite eines Fachbodens 4 liegt im Gebrauchszustand des Regals 1 also tiefer als die von der Rückwand 2 abgewandte Seite des Fachbodens 4.
  • Aus den Seitenwänden 3 und jeder Fachbodenlasche 5, 6 ist zudem ein Winkel 24, 25 ausgestanzt, der im Gebrauchszustand des Regals 1 ein Kniegelenk ausbildet. Die Winkel 24, 25 bilden weiterhin eine Anlage für die in das Regal 1 eingeordneten Waren. Da eine der Rückwand 2 des Regals 1 abgewandte Seite 26 der Winkel 24, 25 schräg verläuft, wird die Vorderseite der Ware schräg nach oben ausgerichtet und somit in Blickrichtung der Kunden gewandt.
  • Über Faltlinien 12 sind Verstärkungswände 13 mit den Seitenwänden 3 verbunden. Die Verstärkungswände 13 werden mit den Seitenwänden 3 verklebt, so dass die durch das Ausstanzen und Ausklappen der Fachbodenlaschen 5, 6 entstehenden Durchbrüche 27 der Seitenwände 3 von Außen nicht mehr sichtbar sind und die Seitenwände 3 verstärkt werden. Über Scharnierlinien 28 sind Abstützfüße 11 an die Verstärkungswände 13 angelenkt. Die Abstützfüße 11 ragen über die Seitenwände 3 hervor und verbessern so die seitliche und hintere Kippstabilität des Regals 1. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn nur die oberen Regalfächer mit Ware gefüllt sind.
  • Bei der Herstellung eines Regals 1 aus dem Zuschnitt werden die Klebelaschen 7, 8; 9, 10 der Fachbodenlaschen 5, 6 miteinander verklebt und die Verstärkungswände 13 auf die Seitenwände 3 geklebt. Das Regal 1 befindet sich dann in einem flachen Transportzustand.
  • In 4 ist ein halb aufgerichtetes Regal 1 zu sehen. Die Rückenwand 2 ist in diesem Zustand entlang der Scharnierlinie 14 gefaltet, so dass die beiden Hälften der Rückenwand 2 aufeinander zu liegen kommen. Die Fachbodenlaschen 5, 6 und die entsprechenden Klebelaschen 7, 8; 9, 10 sind in den Durchbrüchen 27 der Seitenwände 3 angeordnet. Die Arretierungslaschen 16, 17 sind noch nicht in den Schlitzen 15 der Rückwand 2 angeordnet.
  • In 5 ist eine Aufrichtvorrichtung 29 dargestellt, mit der ein schachtförmiges Regal 1 aus dem im Wesentlichen flachen Transportzustand in den Gebrauchszustand überführt werden kann. Die Aufrichtevorrichtung 29 weist eine Bodenplatte 30 auf, auf der Spreizdorne 31 angeordnet sind. Die Spreizdorne 31 sind in Längsrichtung der Bodenplatte 30 in einer Reihe hintereinander angeordnet. Die Spreizdorne 31 verjüngen sich auf ihrer der Bodenplatte 30 abgewandten Seite. Die Anzahl der Spreizdorne 31 auf der Bodenplatte 30 entspricht mindestens der Anzahl von Fachböden 4 in dem aufzufaltenden Regal 1. Die Spreizdorne 31 sind entlang einer gemeinsamen Achse 32 angeordnet. Entlang dieser Achse 32 ist auf der Bodenplatte 30 weiterhin ein Anschlag 33 angeordnet. Der Anschlag 32 ist beabstandet zu einem letzten Spreizdorn 31 angebracht. Dieser Anschlag 33 ist beweglich zur Bodenplatte 30. Der Anschlag 33 kann beispielsweise über einen Hebel 34 und ein Gelenk 35 bewegt werden.
  • In den 6a bis 6c ist ein Querschnitt durch das Regal 1 mit einem Spreizdorn 31 in verschiedenen Auffaltpositionen dargestellt. Das Regal 1 wird im flachen Transportzustand über den Spreizdornen 31 angeordnet (6a). Da sich die Spreizdorne 31 an ihrer von der Bodenplatte 30 abgewandten Seite verjüngen, kann die Spitze der Spreizdorne 25 zwischen die Seitenwände 3 eingeführt werden (6a, 6b). Das Regal 1 wird nun entlang der Spreizdorne 31 nach unten geschoben und richtet sich dabei auf, bis die maximale, durch die Breite der Fachböden 4 festgelegte Breite des Regals 1 erreicht wird (6c). Das Kopf- oder Fußende des Regals 1 liegt dabei an dem Anschlag 33 der Aufrichtvorrichtung 29 an.
  • Durch eine Betätigung des Hebels 34 wird der Anschlag 33 relativ zur Bodenplatte 30 der Aufrichtvorrichtung 29 verschoben. Dadurch werden die Fachböden 4 vollständig aufgerichtet, so dass die Arretierungslaschen 16, 17 unter den Schlitzen 15 der Rückenwand 2 zu liegen kommen. Die Rückenwand 2 wird nun leicht in Richtung der Bodenplatte 30 gedrückt, so dass die Arretierungslaschen 16, 17 durch die Schlitze 15 der Rückenwand 2 durchtreten. Im Anschluss daran werden die Arretierungslaschen 16, 17 leicht bezüglich der Rückenwand 2 verschoben, so dass sie in die Rückenwand 2 einrasten und die Stege 23 auf den Rändern der Schlitze 15 aufliegen. Das Regal 1 befindet sich nun im Gebrauchszustand. Dadurch, dass die Arretierungslaschen 16, 17 in die Rückenwand 2 eingerastet sind, ist ein versehentliches Zurückfalten des Regals 1 in den flachen Transportzustand nicht mehr möglich.

Claims (13)

  1. Schachtförmiges Regal (1) mit einer im Wesentlichen U-förmigen Schachtwand, umfassend eine Rückwand (2) mit einer vertikalen Scharnierlinie (14) und zwei sich gegenüberliegende Seitenwände (3), und mit mehreren übereinander angeordneten, je eine mittige Scharnierlinie (20, 21) aufweisenden Fachböden (4), das aus einem im Wesentlichen flachen Transportzustand, in dem die Seitenwände (3) aufeinander liegen, die Fachbodenhälften flach aufeinander liegen und die Rückwand (2) entlang der vertikalen Scharnierlinie (14) gefaltet ist, in einen Gebrauchszustand überführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in den Seitenwänden (3) Fachbodenlaschen (5, 6) gebildet sind, die um eine Scharnierlinie (19, 22) ins Innere des Regals (1) schwenkbar und mit der jeweils gegenüberliegenden Seitenwand (3) verbunden sind, so dass sie in dem Gebrauchszustand des Regals (1) die Fachböden (4) bilden.
  2. Regal (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fachböden (4) aus zwei sich gegenüberliegenden Fachbodenlaschen (5, 6), die entlang der mittigen Scharnierlinie (20, 21) miteinander verbunden sind, gebildet werden.
  3. Regal (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Fachbodenlasche (5, 6) eine an der mittigen Scharnierlinie (20, 21) angelenkte Klebelasche (7, 8; 9, 10) aufweist, über die zwei einander gegenüberliegenden Fachbodenlaschen (5, 6) miteinander verbunden sind.
  4. Regal (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fachböden (4) an ihrer der Rückwand (2) des Regals (1) zugewandten Seite mindestens eine Arretierungslasche (16, 17) aufweisen, die in, in der Rückwand (2) angeordneten Schlitzen (15) arretiert werden.
  5. Regal (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Arretierungslasche (16, 17) in Verlängerung der Klebelaschen (7, 8; 9, 10) ausgebildet ist und über den jeweiligen Fachboden (4) hinausragt.
  6. Regal (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Seitenwände (3) des Regals (1) über eine vertikale Faltlinie (12) mit einer Verstärkungswand (13) verbunden ist, die entlang der Faltlinie (12) auf die entsprechende Seitenwand (3) geklappt ist.
  7. Regal (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungswand (13) an der Rückseite des Regals (1) über die Seitenwand (3) herausragt.
  8. Regal (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der über die Seitenwand (3) herausragende Abschnitt (11) der Verstärkungswand (13) eine Scharnierlinie (28) aufweist.
  9. Regal (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fachböden (4) schräg in dem Regal (1) angeordnet sind, so dass ihr der Rückwand (2) des Regals (1) zugewandtes Ende tiefer liegt als ihr von der Rückwand (2) abgewandtes Ende.
  10. Regal (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass aus der Seitenwand (8) und den Fachbodenlaschen (5, 6) ein Winkel (24, 25) ausgestanzt ist, der ein Kniegelenk ausbildet und in dem Gebrauchszustand des Regals (1) von unten in ein Regalfach hineinragt.
  11. Regal (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Regal (1) eine Vielzahl von Fachböden (4) aufweist und mit Hilfe einer Aufrichtvorrichtung (29) aus dem im wesentlichen flachen Transportzustand in den Gebrauchszustand aufgerichtet wird.
  12. Aufrichtvorrichtung (29) zum Aufrichten eines Regals (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufrichtvorrichtung (29) eine Bodenplatte (30) umfasst, auf der eine mindestens der Anzahl der Fachböden (4) des Regals (1) entsprechenden Anzahl Spreizdorne (31), die sich auf der der Bodenplatte (30) abgewandten Seite verjüngen, und ein Anschlag (33) angeordnet sind, wobei der Anschlag (33) axial beabstandet zu den Spreizdornen (31) angeordnet ist und relativ zur Bodenplatte (30) in eine Längsrichtung der Bodenplatte (30) beweglich ist.
  13. Verfahren zum Aufrichten eines Regals (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, aus einem im wesentlichen flachen Transportzustand in einen Gebrauchszustand mit Hilfe einer Aufrichtvorrichtung (29) nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: Aufbringen des im Transportzustand befindlichen Regals (1) auf die Spreizdorne (31), so dass die Spreizdorne (31) zwischen den Fachböden (4) angeordnet sind und das Regal (1) an dem Anschlag (33) ansteht, Bewegen des Anschlags (33) relativ zu der Bodenplatte (30), so dass die Fachböden in eine Position gebracht werden, in der sie im Wesentlichen senkrecht zu den Seitenwänden (3) stehen, Fixieren der Arretierungslaschen (16, 17) in den in der Rückwand (2) des Regals (1) angeordneten Schlitzen (15).
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