DE102006024776B4 - Vorrichtung zum Einbringen metallischer Barren in ein Metallbad - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen metallischer Barren in ein Metallbad, insbesondere von Zinkbarren in ein Zinkbad, die eine Haltevorrichtung für mindestens einen metallischen Barren aufweist, mit der der metallische Barren so gehalten werden kann, dass er zumindest teilweise in das Metallbad eintaucht, wobei die Haltevorrichtung zur Halterung des metallischen Barrens ein Korbelement aufweist, das zum zumindest teilweisen Eintauchen in das Metallbad angeordnet und ausgebildet ist, wobei die Haltevorrichtung mit Bewegungsmitteln ausgestattet ist, die diese zwischen einer ersten Position, in der sich der metallische Barren außerhalb des Metallbades befindet, und einer zweiten Position, in der sich der metallische Barren zumindest teilweise innerhalb des Metallbades befindet, bewegen können, und wobei die Bewegungsmittel der Haltevorrichtung so ausgebildet sind, dass sie eine kombinierte Hub- und Kippbewegung der Haltevorrichtung ausführen können.
- In Feuerverzinkungsanlagen wird das zu verzinkende Band durch ein Metallbad mit einer flüssigen Zinklegierung geführt. Das dabei für die Beschichtung verwendete Zink wird hierdurch kontinuierlich aus dem Zinkbad ausgetragen. Daher muss Zink in das Bad nachgeführt werden, um einen konstanten Füllgrad des Zinkbades aufrechtzuerhalten.
- Bekannt ist es hierfür, Zinkbarren manuell mittels eines Kettenzuges in das Zinkbad abzulassen und so abzuschmelzen.
- Weiterhin sind auch elektrisch betätigte Kettenzüge bekannt. Ein Sensor, der den Radspiegel des Zinkbades überwacht, steuert das Ablassen des Barrens ins Zinkbad. Das Anhängen der Barren an einen Haken am Kettenzug erfolgt manuell, wobei der Barren hierfür eine entsprechende Ausnehmung (Bohrung) aufweist. Die
EP 0 120 776 B1 zeigt eine solche Lösung, bei der eine Anzahl Barren hintereinander angeordnet sind, die mittels eines Hakens nacheinander gefasst und ins Metallbad abgelassen werden. - Bei ebenfalls vorbekannten vollautomatischen Systemen sind roboterartige Greifer vorgesehen. Die Zinkbarren werden über Stapeleinrichtungen und Hakensysteme dem Roboter zugeführt. Allerdings sind derartige Systeme relativ aufwändig und damit teuer. Eine derartige Lösung ist aus der
EP 0 572 290 B1 bekannt. Dort ist vorgesehen, dass der Zinkbarren ein quer verlaufendes Loch aufweist, in das mit einer Zange eingegriffen wird. Damit wird der Barren allmählich in das Zinkbad abgelassen und aufgeschmolzen. - Bei der
ist vorgesehen, dass die einzelnen Barren in ihren Endbereichen zusammenwirkende Haken aufweisen, so dass eine Anzahl ineinander gehakte Barren über eine Rutsche in das Zinkbad abgelassen werden können. Ähnliches zeigt dieJP 6223 8358 A EP 1 091 011 B1 . Auch hier ist eine Rutsche vorgesehen, über die die einzelnen Barren dem Bad zugeführt werden. - Insbesondere bei den Lösungen, die ein Anhängen des Barrens an einem Haken der Zuführvorrichtung vorsehen, ergibt sich folgendes Problem: Es besteht die Gefahr, dass der Barrenrest, d. h. der Rest des teilweise schon abgeschmolzenen Barrens, als Ganzes ins Zinkbad fällt, sobald der mechanische Halt infolge des Abschmelzens am Haken nicht mehr gewährleistet ist. Der Rest des unaufgeschmolzenen Materials kann also ins Zinkbad fallen, wodurch er Zinkschlacken auf dem Grund des Beschichtungsgefäßes aufwirbeln und so unerwünschte Radbewegungen an der Radoberfläche verursachen kann. Dies kann dazu führen, dass Schlacken in den Verzinkungsbereich gelangen und so die Verzinkungsqualität negativ beeinträchtigen.
- Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der
DE 197 29 702 A1 bekannt. Andere Lösungen werden in derDE 24 46 169 A1 und in der offenbart.FR 1 444 421 A - Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diesbezüglich Abhilfe zu schaffen und eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Einbringen metallischer Barren in ein Metallbad vorzuschlagen, bei der bzw. bei dem dieser negative Effekt nicht auftreten kann. Die Konstruktion der Vorrichtung soll einfach sein, so dass eine kostengünstige Realisierung möglich ist.
- Die Lösung dieser Ausgabe durch die Erfindung ist vorrichtungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsmittel zwei Hebelelemente umfassen, die jeweils gelenkig mit einem das Korbelement tragenden Träger und mit einem ortsfesten Bodenteil verbunden sind, wobei die Gelenkstellen der Hebelelemente am Träger voneinander beabstandet angeordnet sind.
- Das erfindungsgemäße vorgesehene Korbelement ist in der Lage, den metallischen Barren zu halten und ihn allmählich so in das Metallbad einzutauchen, dass Teile von ihm abschmelzen und den Füllstand im Beschichtungsgemäß anheben können. Das Korbelement ist dabei so ausgestaltet, dass die Korboberfläche durchlässig für flüssiges Metall ist, so dass aufgeschmolzenes Material des Barrens durch die Korboberfläche in das Metallbad fließen kann.
- Das Korbelement hat zwecks guter und zuverlässiger Halterung des Barrens meist eine Länge, die mindestens 25%, vorzugsweise mindestens 33%, der Länge des metallischen Barrens im nicht abgeschmolzenen Zustand beträgt.
- Damit kann der aufzuschmelzende Barren präzise so in das Metallbad eingefahren werden, dass ein gewünschter Grad des Aufschmelzens von metallischem Material stattfindet.
- Das Korbelement hat bevorzugt eine Anzahl Haltebügel, die miteinander verbunden sind und ein Gittergeflecht bilden. Die Haltebügel müssen hitzeberständig sein, weshalb sie bevorzugt aus Stahl bestehen. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Haltebügel mit einer Beschichtung versehen sind. Hierbei hat sich eine Beschichtung aus Keramikmaterial bewährt.
- Um einen möglichst automatisierten Betrieb der vorgeschlagenen Vorrichtung zu ermöglichen, sind weiterbildungsgemäß Fördermittel zum vorzugsweise automatischen Fördern von metallischen Barren von einer Auflage- oder Lagerstation auf die Haltevorrichtung vorgesehen. Die Fördermittel können einen Hubbalkenförderer und/oder einen Schiebemechanismus aufweisen, mit denen die Barren manipuliert bzw. bewegt werden können. Die Fördermittel können auch zwei parallel angeordnete Haltevorrichtungen für Barren beschicken.
- Ein Verfahren zum Einbringen metallischer Barren in ein Metallbad, insbesondere von Zinkbarren in ein Zinkbad, setzt eine Vorrichtung ein, die eine Haltevorrichtung für mindestens einen metallischen Barren aufweist, mit der der metallische Barren so gehalten werden kann, dass er zumindest teilweise in das Metallbad eintaucht. Erfindungsgemäß ist hierbei vorgesehen, dass der metallische Barren mit einem in das Metallbad eintauchenden Bereich so positioniert wird, dass durch Ausnehmungen oder Öffnungen in einem Korbelement der Haltevorrichtung Metall von der Oberfläche des metallischen Barrens abschmelzen und durch die Ausnehmungen oder Öffnungen im Korbelement in das Metallbad gelangen kann.
- Bevorzugt kann die Haltevorrichtung mit Bewegungsmitteln zwischen einer ersten Position, in der sich der metallische Barren außerhalb des Metallbades befindet, und einer zweiten Position, in der sich der metallische Barren zumindest teilweise innerhalb des Metallbades befindet, bewegt werden. Ferner sieht eine Weiterbildung des Verfahrens vor, dass mit den Bewegungsmitteln der Haltevorrichtung eine kombinierte Hub- und Kippbewegung der Haltevorrichtung ausgeführt wird.
- Schließlich kann ein vorzugsweise automatisches Fördern von metallischen Barren von einer Auflage- oder Lagerstation auf die Haltevorrichtung mittels Fördermitteln erfolgen.
- Mit der vorgeschlagenen Vorrichtung und dem zugehörigen Verfahren ist es nicht mehr möglich, dass Barrenreste ins Metallbad hineinfallen und die unerwünschten Badspiegelbewegungen hervorrufen. Vielmehr ist das Zuführen verbrauchten Metalls in das Metallbad in problemloser Weise möglich.
- Der Bewegungsablauf der Barren ist einfach gestaltet, so dass der Prozess leicht automatisierbar ist.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
-
1 in perspektivischer Darstellung eine Zinkbarrenchargiereinrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform, -
2 in der Darstellung nach1 eine alternative Ausführungsform der Zinkbarrenchargiervorrichtung, -
3 die Barreneinbringvorrichtung bei noch nicht in das Zinkbad eingegebenem Zinkbarren in der Seitenansicht, -
4 die Barreneinbringvorrichtung bei in das Zinkbad eingegebenem Zinkbarren in der Seitenansicht, -
5 den Haltekorb der Barreneinbringvorrichtung in perspektivischer Ansicht und -
6 ein Haltebügel des Haltekorbes gemäß5 in der Draufsicht. - In
1 ist eine Vorrichtung1 zum Einbringen von Zinkbarren2 in ein Metallbad3 dargestellt. Aus dem Metallbad3 ragt in bekannter Weise ein Ofenrüssel11 heraus, in dem das zu beschichtende Metallband (nicht dargestellt) geführt wird. Die Zuführung von Barren2 in das Metallbad3 erfolgt mit der dargestellten Fördervorrichtung, die nachfolgend näher erläutert wird. Wesentlicher Bestandteil der Fördervorrichtung ist eine Haltevorrichtung4 , die den in das Metallbad3 einzubringenden Barren2 so hält, dass er in einem gewünschten Grade in das Bad3 eintaucht und so abschmelzen kann. - Weiterer wichtiger Bestandteil der Erfindung ist Korbelement
5 , das mit der Haltevorrichtung4 verbunden ist und dazu angeordnet und ausgebildet ist, den metallischen Barren2 so zu halten, dass er in einem gewünschten Maße in das Metallbad3 eintaucht. - Während in
1 eine Anordnung gezeigt ist, bei der zwei Chargiervorrichtungen1 hinter dem Ofenrüssel angeordnet sind, ist in2 eine Lösung gezeigt, bei der zwei Chargiervorrichtungen1 seitlich neben dem Ofenrüssel11 angeordnet sind. Während in1 die Haltevorrichtungen4 die Metallbarren2 noch in nicht eingetauchter Position zeigen, ist in2 für das linke Halteelement4 die Position illustriert, in der diese den Metallbarren2 in das Metallbad3 eintaucht und abschmelzen lässt. Es ist also zu erkennen, dass die Haltevorrichtung4 zwischen zwei Position bewegt werden kann, nämlich zwischen einer ersten Position A (s.2 ) in der der Metallbarren2 noch nicht in das Metallbad eintaucht, und einer zweiten Position B, in der der Barren2 eintaucht und abschmilzt. - Nähere konstruktive Details hierzu sind in den
3 und4 zu sehen. In3 ist der Barren2 noch nicht in das Metallbad3 eingetaucht, d. h. die Haltevorrichtung4 befindet sich in der ersten Position A. In4 ist indes der Barren2 in der eingetauchten Position B dargestellt. - Die Haltevorrichtung
4 ist demgemäß mit Bewegungsmitteln6 ausgestattet, die eine Bewegung zwischen den beiden Positionen A und B ermöglicht. Die Bewegungsmittel6 haben vorliegend zwei gelenkig gelagerte Hebelelemente12 und13 , wobei das Hebelelement13 mit einem Aktuator14 (beispielsweise ausgeführt als Spindelelement) in Verbindung steht und mit diesem bewegt wird. Zu erkennen ist in der Zusammenschau der3 und4 , dass die Haltevorrichtung4 bei der Betätigung des Aktuators14 eine kombinierte Hub- und Schwenkbewegung relativ zu einem ortsfesten Grundkörper ausführt, wobei in der Endstellung B (s.4 ) der Barren2 zumindest teilweise in das Metallbad3 eintaucht und somit abschmelzen kann. - Details des erfindungswesentlichen Korbelements sind aus den
5 und6 ersichtlich. Das Korbelement5 weist eine Anzahl Haltebügel7 auf, die miteinander verbunden sind und ein Gittergeflecht bilden. Der Barren2 kann damit sicher gehalten werden, wobei das aufschmelzende Material des Barrens2 durch die Zwischenräume (d. h. durch die sich ergebenden Ausnehmungen oder Öffnungen) im Gitter hindurchfließen, d. h. ins Metallbad3 abfließen kann. Die Haltebügel7 bestehen aus Stahl und sind mit einer Keramikschicht versehen, um sie resistent gegen die aggressiven Bedingungen zu machen, die im Metallbad3 herrschen. Wie in3 gesehen werden kann, beträgt die Länge LK des Korbelements5 etwa die Hälfte der Länge LB des Barrens2 . Die Haltebügel7 können aus Flachstahl mit den Abmessungen 70 × 10 mm bestehen. Im Ausführungsbeispiel gemäß5 sind sechs derartige Haltebügel7 vorgesehen. - Die generelle Handhabung der Barren
2 ergibt sich aus den1 und2 . Die Aufgabe der Zinkbarren2 erfolgt durch einen Gabelstapler an einer Auflage- oder Lagerstation10 , die sich am Ende eines Hubbalkenförderers8 befindet. Die Barren2 werden vorzugsweise von der Bedienungsseite her auf den als Schrittförderer ausgebildeten Hubbalkenförderer8 aufgegeben. Die Oberfläche des Förderers8 ist dreigeteilt und in der Ruheposition eben. Seitlich ist der Förderer8 durch im rechten Winkel angeordnete Borde15 begrenzt. Die Zinkbarren2 werden mit Hilfe eines Gabelstaplers auf dieser Fläche innerhalb der seitlichen Begrenzungen abgestellt. Es können beispielsweise sechs Zinkbarren2 auf dem Förderer8 gelagert werden. Durch Anheben und Vorfahren der mittleren Flächen des Förderers werden die Zinkbarren2 zur Anlagenmitte hin transportiert. - Am Ende des Förderers
8 befindet sich ein massiver Anschlag16 . Dieser hat zwei Funktionen. Einerseits bildet er das Ende des Transportweges und gleichzeitig dient er als Anschlagsfläche zum Ausrichten der Zinkbarren2 . Etwaige Schiefstellungen der Zinkbarren2 werden somit korrigiert. - Die Zinkbarren
2 werden mittels des Förderers8 so lange in die Transportrichtung des Hubbalkenförderers transportiert, bis die seitliche Flanke des Barrens2 flächig am Anschlag16 anliegt. Dieser Barren2 ist nun vorbereitet zum Weitertransport zum Metallbad3 . Ein am Förderer8 angeordneter Schiebermechanismus9 transportiert den Zinkbarren2 nun in einem 90°-Winkel in Richtung Haltevorrichtung4 . Als Transportfläche dient ein Überleittisch17 mit einer Edelstahlplatte, über die der Barren2 geschoben wird. Zwischen dem Förderer8 und der Haltevorrichtung4 befindet sich noch eine Zwischenposition. Diese dient zur Überbrückung des Abstandes zwischen dem Förderer8 und der Haltevorrichtung4 und als Speicherreserve für den Fall eines Versorgungsengpasses bei der Zinkbarrenanlieferung. - Der Hub des Schiebemechanismus
9 transportiert den Barren2 vom Förderer8 auf die Zwischenposition und gleichzeitig den Barren2 aus der Zwischenposition in oder auf die Haltevorrichtung4 . Diese befindet sich – wie erläutert – beispielsweise hinter dem Ofenrüssel11 an der Rückseite des Metallbades3 . Die Haltevorrichtung4 hebt nach der Beschickung mit einem Barren2 durch die Bewegungsmittel6 den Zinkbarren2 vom Überleittisch17 ab und kippt den Barren2 gleichzeitig in Richtung Metallbad3 . Dabei stützt sich der Zinkbarren2 auf dem Korbelement5 ab. Im letzten Abschnitt des Hubweges wird das Korbelement5 mit dem Zinkbarren2 in das flüssige Zink im Metallbad3 eingetaucht. - Dabei kann eine (nicht näher illustrierte) Zinkbadspiegelregelung aktiviert werden. Mittels geeigneter und bekannter Messinstrumente wird die Höhe des Radspiegels überwacht. Wenn der Radspiegel auf das unterste Niveau absinkt, wird das Korbelement
5 tiefer in das Bad3 eingetaucht. Der Zinkbarren2 schmilzt dann schneller ab und der Radspiegel steigt. Im Bereich des obersten Niveaus wird entsprechend umgekehrt verfahren. - Wenn der Barren
2 komplett abgeschmolzen ist, meldet die Badspiegelregelung eine abnehmende Tendenz des Badspiegels trotz eingetauchtem Korbelement5 . In diesem Falle geht die Haltevorrichtung4 in die Ausgangslage zurück und wird mit einem neuen Barren2 beladen. - Das an der Haltevorrichtung
4 befestigte Korbelement5 ermöglicht eine einfache Handhabung des Zinkbarrens2 und verhindert zuverlässig das unerwünschte Hineinfallen von Zinkbarrenresten in das Metallbad3 . Das Abschmelzen erfolgt vollständig innerhalb des Korbelements5 . Das Korbelement5 besteht, wie erwähnt, aus Streben mit einem Stahlkern und einer Umhüllung aus zinkbeständigem Keramikmaterial. Dieses Material ist beständig gegen das aggressive flüssige Zink und hat gleichzeitig eine hohe mechanische Stabilität. - Die Anlage kann – wie in den
1 und2 dargestellt – mit zwei Vorrichtungen1 bestückt werden. In diesem Falle ist der Hubbalkenförderer8 zur Beschickung beider Vorrichtungen verfahrbar ausgeführt. Die Versorgung der beiden Haltevorrichtungen4 mit Zinkbarren2 erfolgt dann wechselweise. Dieser Vorgang kann ebenfalls automatisch gesteuert werden. - Das Chargiersystem für die Metallbarren
2 zeichnet sich durch eine robuste Ausführung und durch die Verwendung von zuverlässigen Bewegungsabläufen aus. Auf komplizierte Elemente, wie Greifer, Zangen oder Anhängevorrichtungen, kann verzichtet werden. Dadurch kann auch die Anzahl der Funktionen unter Beibehaltung eines automatischen Ablaufs im Vergleich mit vorbekannten Lösungen verringert werden. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Vorrichtung zum Einbringen metallischer Barren
- 2
- metallischer Barren (Zinkbarren)
- 3
- Metallbad
- 4
- Haltevorrichtung
- 5
- Korbelement
- 6
- Bewegungsmittel
- 7
- Haltebügel
- 8, 9
- Fördermittel
- 8
- Hubbalkenförderer
- 9
- Schiebemechanismus
- 10
- Auflage- oder Lagerstation
- 11
- Ofenrüssel
- 12
- Hebelelement
- 13
- Hebelelement
- 14
- Aktuator
- 15
- Bord
- 16
- Anschlag
- 17
- Überleittisch
- LK
- Länge des Korbelements
- LB
- Länge des metallischen Barrens
- A
- erste Position
- B
- zweite Position
Claims (8)
- Vorrichtung (
1 ) zum Einbringen metallischer Barren (2 ) in ein Metallbad (3 ), insbesondere von Zinkbarren in ein Zinkbad, die eine Haltevorrichtung (4 ) für mindestens einen metallischen Barren (2 ) aufweist, mit der der metallische Barren (2 ) so gehalten werden kann, dass er zumindest teilweise in das Metallbad (3 ) eintaucht, wobei die Haltevorrichtung (4 ) zur Halterung des metallischen Barrens (2 ) ein Korbelement (5 ) aufweist, das zum zumindest teilweisen Eintauchen in das Metallbad (3 ) angeordnet und ausgebildet ist, wobei die Haltevorrichtung (4 ) mit Bewegungsmitteln (6 ) ausgestattet ist, die diese zwischen einer ersten Position (A), in der sich der metallische Barren (2 ) außerhalb des Metallbades (3 ) befindet, und einer zweiten Position (B), in der sich der metallische Barren (2 ) zumindest teilweise innerhalb des Metallbades (3 ) befindet, bewegen können und wobei die Bewegungsmittel (6 ) der Haltevorrichtung (4 ) so ausgebildet sind, dass sie eine kombinierte Hub- und Kippbewegung der Haltevorrichtung (4 ) ausführen können, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsmittel (6 ) zwei Hebelelemente (12 ,13 ) umfassen, die jeweils gelenkig mit einem das Korbelement (5 ) tragenden Träger und mit einem ortsfesten Bodenteil verbunden sind, wobei die Gelenkstellen der Hebelelemente (12 ,13 ) am Träger voneinander beabstandet angeordnet sind. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Korbelement (
5 ) eine Länge (LK) aufweist, die mindestens 25%, vorzugsweise mindestens 33%, der Länge (LB) des metallischen Barrens (2 ) im nicht abgeschmolzenen Zustand beträgt. - Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Korbelement (
5 ) eine Anzahl Haltebügel (7 ) aufweist, die miteinander verbunden sind und ein Gittergeflecht bilden. - Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltebügel (
7 ) aus Stahl bestehen. - Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltebügel (
7 ) mit einer Beschichtung versehen sind. - Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung aus Keramikmaterial besteht.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie Fördermittel (
8 ,9 ) zum vorzugsweise automatischen Fördern von metallischen Barren (2 ) von einer Auflage- oder Lagerstation (10 ) auf die Haltevorrichtung (4 ) aufweist. - Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel (
8 ,9 ) einen Hubbalkenförderer (8 ) und/oder einen Schiebemechanismus (9 ) aufweisen.
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