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Die
Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät zur Pflege von Wäschestücken, welches
einen Laugenbehälter
aufweist, der zumindest bereichsweise aus Kunststoff ausgebildet
ist, wobei das Haushaltsgerät auch
zumindest ein Ballastgewicht mit einem Teilbereich aus Kunststoff
aufweist, welches an dem Laugenbehälter befestigt ist. Die mechanische
Verbindung zwischen dem Kunststoffbereich des Ballastgewichts und
einem Kunststoffbereich des Laugenbehälters ist durch ein Kunststoffschweißverfahren
erzeugt.
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Neben
der Befestigung von Ballastgewichte durch Reibschluss mittels Schrauben
oder eines Spannbandes ist auch die Befestigung durch ein Kunststoffschweißverfahren
bekannt. So offenbart die
DE
693 07 668 T2 eine Waschmaschine oder einen kombinierten
Waschtrockner bei dem an einem Laugenbehälter aus Kunststoff zumindest
ein Ballastgewicht befestigt ist. Das Ballastgewicht weist einen
hohlen Kunststoffbehälter
auf, in dem als Ballastmaterial Wasser eingefüllt werden kann. Der Kunststoffbehälter weist
ein Kunststoffvorsprungselement auf, welches passgenau und damit
formschlüssig
mit einem entsprechenden Kunststoffvorsprungselement am Laugenbehälter zusammenpasst.
Der Kunststoffbehälter
wird derart an dem Laugenbehälter
angeordnet, dass die beiden Kunststoffvorsprungselemente formschlüssig verbunden
werden, wobei die Paare der zusammenpassenden Vorsprungselemente
dann durch Schmelzverschweißen
des Kunststoffmaterials fest verbunden werden. Darüber hinaus
ist in dieser
DE 693
07 668 T2 auch Stand der Technik genannt, bei dem als Ballastgewichte
Betonblöcke bekannt
sind, welche von einer Kunststoffhülle vollständig umgeben sind. Auch hierbei
ist dann eine Verbindung dieser Kunststoffhülle mit einem Laugenbehälter durch
ein Kunststoffschweißverfahren
gegeben. Das Anbringen der Ballastgewichte an einen Laugenbehälter ist
bei den bekannten Haushaltsgeräten
relativ aufwändig.
Stets muss zunächst
die Formschlüssigkeit
zwischen den Elementen hergestellt werden.
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Daher
ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Haushaltsgerät zur Pflege
von Wäschestücken zu
schaffen, bei dem eine Verbindung zwischen einem Ballastgewicht
und einem Laugenbehälter
aufwandsarm und sicher ausgebildet werden kann. Diese Aufgabe wird
durch ein Haushaltsgerät,
welches die Merkmale nach Patentanspruch 1 aufweist, gelöst.
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Ein
erfindungsgemäßes Haushaltsgerät zur Pflege
von Wäschestücken weist
einen Laugenbehälter
auf, der zumindest bereichsweise aus Kunststoff ausgebildet ist.
Darüber
hinaus umfasst das Haushaltsgerät
zumindest ein Ballastgewicht, wobei das Ballastgewicht zumindest
einen Teilbereich aus Kunststoff aufweist. Das Ballastgewicht ist
an dem Laugenbehälter
befestigt, wobei die mechanische Verbindung zwischen dem Kunststoffbereich
des Ballastgewichts und einem Kunststoffbereich des Laugenbehälters durch
ein Kunststoffschweißverfahren ausgebildet
ist. Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin, dass
an dem Kunststoffbereich des Ballastgewichts oder dem Kunststoffbereich
des Laugenbehälters
zumindest ein erhabenes Verbindungselement ausgebildet ist, welches
mit einem im Wesentlichen flächigen
Bereich des zu verbindenden Kunststoffbereichs kontaktierbar ist,
wobei das erhabene Verbindungselement durch das Kunststoffschweißverfahren
stoffschlüssig
mit dem flächigen Bereich
zum Ausbilden der mechanischen Verbindung zwischen den Kunststoffbereichen
verbindbar ist. Die mechanische Verbindung zwischen dem Ballastgewicht
und dem Laugenbehälter
kann dadurch aufwandsarm und dennoch sicher ausgebildet werden.
Ein vorab formschlüssiges
Anfügen
des Ballastgewichts an den Laugenbehälter ist nicht mehr erforderlich.
Das erhabene Verbindungselement erstreckt sich somit in Richtung
des flächigen
Bereichs des Kunststoffbereichs, mit dem das Verbindungselement
stoffschlüssig
verbunden werden soll und ermöglicht
dadurch ein einfaches Ausführen
des Verbindens durch ein Kunststoffschweißverfahren.
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In
vorteilhafter Weise ist das Ballastgewicht aus zumindest zwei festen
Materialien ausgebildet, wobei ein Material durch den Kunststoffbereich
gegeben ist und zumindest ein weiterer Teilbereich aus festem Material
mit dem Kunststoffbereich verbunden ist. In bevorzugter Weise ist
das zweite feste Material Beton oder eine Betonverbindung. Dadurch kann
ein geeignetes schweres Ballastgewicht geschaffen werden, welches
als Gegengewicht besonders geeignet ist. Diese an einem Laugenbehälter befestigten
Ballastgewichte dienen dazu, diesen Laugenbehälter auszuwuchten, d. h. um
seine Trägheit
zu erhöhen
und folglich die Schwankungen zu begrenzen, die an dem Laugenbehälter während einer
Schleuderphase erzeugt werden. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft,
wenn eine Trommel des Haushaltsgeräts mit Wäschestücken gefüllt ist und mit einer relativ
hohen Umdrehungsgeschwindigkeit angetrieben wird. Die oben genannten
Schwankungen werden durch Bedingungen bewirkt, die sich aus einer
nicht gleichmäßigen Verteilung
der Wäschestücke entlang
der zylindrischen Wand der Trommel ergeben.
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In
vorteilhafter Weise erstreckt sich der Kunststoffbereich des Ballastgewichts
teilweise in das zweite feste Material. Insbesondere kann vorgesehen
sein, dass das zweite Material durch den Kunststoffbereich des Ballastgewichts
vollständig durchsetzt
ist. Dadurch können
zweikomponentige Ballastgewichte geschaffen werden, welche in vielfältiger Weise
ausgestaltet werden können.
Insbesondere kann dabei eine variable Formgebung dieser beiden Komponenten
erzeugt werden, welche im Hinblick auf die Anordnung des Ballastgewichts
am Laugenbehälter
und in dem Haushaltsgerät
optimiert ausgebildet werden kann.
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In
vorteilhafter Weise ist das erhabene Verbindungselement rippenartig
ausgebildet. Es kann jedoch auch jede andere Formgebung des Verbindungselements
gestaltet werden, welche zu einer erhabenen Struktur des Verbindungselements
im Vergleich zum restlichen Kunststoffbereich führt. So kann beispielsweise
auch eine stiftförmige
oder spitzenförmige
oder konusförmige
Ausgestaltung des Verbindungselements gegeben sein. Auch hier kann im
Hinblick auf die Anforderungen des Ballastgewichts (Platzbedarf,
Festigkeit, etc.) eine situationsabhängige optimierte Formgebung
gewählt
werden.
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Es
kann vorgesehen sein, dass der Kunststoffbereich des Ballastgewichts
hakenförmig
oder kammförmig
ausgebildet ist. Dadurch kann einerseits die Verbindung des Kunststoffbereichs
mit dem zweiten festen Material des Ballastgewichts verbessert werden
und andererseits eine bestmögliche
mechanische Verbindung mit dem Kunststoffbereich des Laugenbehälters im
Hinblick auf Festigkeit erzielt werden.
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Es
kann vorgesehen sein, dass das Verbindungselement an dem Laugengehälter ausgebildet ist
und zum Verbinden mit dem Kunststoffbereich des Ballastgewichts
mit einem im Wesentlichen flächigen Bereich
des Kunststoffbereichs des Ballastgewichts kontaktierbar ist. Ebenso
kann jedoch auch vorgesehen sein, dass das Verbindungselement an
dem Ballastgewicht ausgebildet ist und mit einem im Wesentlichen
flächigen
Bereich des Kunststoffbereichs des Laugenbehälters kontaktierbar ist.
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In
vorteilhafter Weise ist eine Mehrzahl an erhabenen Verbindungselementen
im Kunststoffbereich des Laugenbehälters oder dem Kunststoffbereich
des Ballastgewichts ausgebildet, welche sich im Wesentlichen in
die gleiche Richtung erstrecken. Durch diese Mehrzahl an Verbindungselementen können mehrere
Kontaktbereiche mit dem zu verbindenden Kunststoffbereich geschaffen
werden, wodurch die Festigkeit der mechanischen Verbindung verbessert
werden kann.
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Es
kann vorgesehen sein, dass das Ballastgewicht zumindest zwei separate
Kunststoffbereiche aufweist, welche mit einem Verbindungssteg verbunden
sind. Bevorzugt ist der Verbindungssteg aus Kunststoff ausgebildet.
Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass ein Armierungsdraht zur
Verbindung der von zumindest zwei Kunststoffbereiche angeordnet
ist. Die Verbindung zwischen zumindest zwei separaten Kunststoffbereichen
des Ballastgewichts kann dadurch in vielfältiger Weise ausgestaltet werden.
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Es
kann vorgesehen sein, dass der Verbindungssteg und/oder der Armierungsdraht
von dem zweiten Material des Ballastgewichts zumindest bereichsweise
umgeben ist. Beispielsweise kann dieser in das zweite Material eingegossen
sein. Dadurch kann eine feste Verbindung zwischen den Materialien geschaffen
werden und eine positionsstabile Anordnung zumindest des Verbindungsstegs
gewährleistet werden.
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Das
Ballastgewicht kann klotzartig oder ringförmig ausgebildet sein. Die
Formgebung des Ballastgewichts ist jedoch dadurch nicht eingeschränkt und
kann auch in vielfältiger
sonstiger Weise ausgebildet sein.
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Das
Verbindungselement ist in bevorzugter Weise in den zugeordneten
Kunststoffbereich integriert. Dadurch kann der Kunststoffbereich
und das Verbindungselement einstückig
hergestellt werden. Beispielsweise kann hier ein einziges Element
durch ein Spritzgussverfahren hergestellt werden.
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In
vorteilhafter Weise ist das Haushaltsgerät als Waschmaschine oder als
kombinierter Waschtrockner ausgebildet.
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Nachfolgend
wird die Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigen:
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1 ein
erstes Ausführungsbeispiel
eines Teilbereichs eines Laugenbehälters, an dem ein Ballastgewicht
gemäß einer
ersten Ausgestaltung befestigbar ist;
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2 ein
zweites Ausführungsbeispiel
eines Teilbereichs eines Laugenbehälters, an dem ein Ballastgewicht
gemäß einer
zweiten Ausführung
befestigbar ist;
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3 eine
Schnittdarstellung eines dritten Ausführungsbeispiels eines Ballastgewichts;
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4 eine
Schnittdarstellung eines vierten Ausführungsbeispiels eines Ballastgewichts;
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5 eine
Schnittdarstellung eines fünften Ausführungsbeispiels
eines Ballastgewichts;
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6 eine
Schnittdarstellung eines sechsten Ausführungsbeispiels eines Ballastgewichts;
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7 eine
Schnittdarstellung eines siebten Ausführungsbeispiels eines Ballastgewichts;
und
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8 eine
Schnittdarstellung eines achten Ausführungsbeispiels des Ballastgewichts.
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In
den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den
gleichen Bezugszeichen versehen.
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In 1 ist
in schematischer Schnittdarstellung ein Teilbereich eines Laugenbehälters 1 gezeigt, an
dem ein Ballastgewicht 2 befestigt werden soll. Der Laugenbehälter 1 und
das Ballastgewicht 2 sind im Ausführungsbeispiel in einer Waschmaschine (nicht
dargestellt) angeordnet.
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Der
Laugenbehälter 1 weist
ein Seitenteil 11 auf, welches einen flächigen Bereich 11a umfasst.
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Das
Ballastgewicht 2 ist im Ausführungsbeispiel aus zwei verschiedenen
festen Materialien ausgebildet. Dabei weist das Ballastgewicht 2 einen
ersten Teilbereich auf, welcher als Kunststoffbereich 21 ausgebildet
ist. Ein zweiter Teilbereich 22 ist aus Beton, wobei der
Kunststoffbereich 21 und der Teilbereich 22 form-
und kraftschlüssig
miteinander verbunden sind. Das Ballastgewicht 2 ist im
Ausführungsbeispiel
klotzartig ausgebildet, wobei sich der Kunststoffbereich 21 teilweise
in den Teilbereich 22 erstreckt.
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Wie
aus der Darstellung in 1 zu erkennen ist, ist der Kunststoffbereich 21 kammartig
ausgebildet und weist drei erhabene Verbindungselemente 21a, 21b und 21c auf.
Diese drei erhabenen Verbindungselemente 21a bis 21c ragen
aus dem Kunststoffbereich 21 heraus und erstrecken sich
im Wesentlichen in die gleiche Richtung. Im Ausführungsbeispiel sind diese erhabenen
Verbindungselemente 21a bis 21c als Rippen ausgebildet.
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Darüber hinaus
weist der Kunststoffbereich 21 im Querschnitt längliche
Ausläufer 21d und 21e auf,
welche sich in Richtung des zweiten Teilbereichs 22 erstrecken
und von dem Beton des zweiten Teilbereichs 22 vollständig umgeben
sind.
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Zur
Verbindung des Ballastgewichts 2 mit dem Laugenbehälter 1 wird
das Ballastgewicht 2 lediglich mit den erhabenen Verbindungselementen 21a bis 21c mit
dem flächigen
Bereich 11a kontaktiert. Der mechanische Kontakt ist somit
lediglich zwischen dem flächigen
Bereich 11a und diesen drei Verbindungselementen 21a bis 21c ausgebildet. Durch
ein Kunststoffschweißverfahren,
beispielsweise einem Vibrationsschweißen oder einem Spiegelschweißen, wird
die mechanische Verbindung zwischen dem Kunststoffbereich 21 des
Ballastgewichts 2 und dem Laugenbehälter 1, insbesondere
dem aus Kunststoff bestehenden flächigen Bereich 11a,
erzeugt. Dabei wird ein Aufschmelzen der erhabenen Verbindungselemente 21a bis 21c durchgeführt, wodurch
eine stoffschlüssige
Verbindung mit dem flächigen
Bereich 11a ausgebildet werden kann. Die erhabenen Verbindungselemente 21a bis 21c dienen
dabei der Vorratshaltung von Schmelzmaterial, das nach der Herstellung
der mechanischen Verbindung zwischen den Kunststoffbereichen 21 und 11a in
dieser mechanischen Verbindung aufgeht.
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Die
dann ausgebildete mechanische Verbindung zwischen dem Ballastgewicht 2 und
dem Laugenbehälter 1 ist
bevorzugterweise derart gestaltet, dass bei einer Erwärmung insbesondere
der Kunststoffe des Laugenbehälters 1 und
des Ballastgewichts 2 kein Lösen dieser mechanischen Verbindung
auftritt.
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Darüber hinaus
sollte die form- und kraftschlüssige
Verbindung zwischen dem Kunststoffbereich 21 und dem Teilbereich 22 aus
Beton derart gestaltet sein, dass bei Erwärmung dieser beiden Teile 21 und 22 kein
Lösen der
Verbindung infolge der unterschiedlichen Wärmedehnung von Beton und Kunststoff
auftritt, und dass diese Verbindung nicht infolge der auftretenden
Betriebskräfte
beim Schleudern einer Trommel der Waschmaschine beschädigt wird.
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Die
Verbindungsfläche
am Laugenbehälter 1,
welche durch den flächigen
Bereich 11a gegeben ist, ist auf die Verbindungsfläche des
Kunststoffbereichs 21 des Ballastgewichts 2 und
insbesondere auf die Verbindungsfläche der erhabenen Verbindungselemente 21a bis 21c angepasst
und für
das Ausbilden einer optimalen mechanischen Verbindung strukturiert.
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Die
Größe der gesamten
Verbindungsfläche zwischen
dem Kunststoffbereich 21, insbesondere den erhabenen Verbindungselementen 21a und 21c, und
dem Kunststoffbereich des Laugenbehälters, insbesondere dem flächigen Bereich 11a,
kann variieren und in Abhängigkeit
von der Belastung beim Schleudern ausgebildet werden.
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In 2 ist
eine zweite Ausführung
in einer schematischen Schnittdarstellung gezeigt, bei der das Ballastgewicht 2 und
der Laugenbehälter 1 ebenfalls
noch in einer unverbundenen Momentaufnahme dargestellt sind. Im
Unterschied zur Darstellung in 1 sind an
dem Kunststoffbereich 21 keine erhabenen Verbindungselemente
ausgebildet. In dieser Ausführung
ist lediglich ein flächiger
Bereich 21f ausgebildet, welcher dem Laugenbehälter 1 zugewandt ist.
Wie auch hier zu erkennen ist, ragt der Kunststoffbereich 21 aus
dem Teilbereich 22 heraus.
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In
dem Bereich, in dem das Ballastgewicht 2 an dem Laugenbehälter 1 befestigt
werden soll, weist der Laugenbehälter 1 erhabene
Verbindungselemente 11b und 11c auf. Die Anzahl
ist lediglich beispielhaft und kann größer oder kleiner sein. Im Ausführungsbeispiel
erstrecken sich diese beiden erhabenen Verbindungselemente 11b und 11c aus
der Seitenwand 11 heraus. Zum Verbinden mit dem Ballastgewicht 2 werden
diese erhabenen Verbindungselemente 11b und 11c mit
dem flächigen
Bereich 21f des Kunststoffbereichs 21 kontaktiert.
Auch hier wird dann im Nachfolgenden durch das Kunststoffschweißverfahren
die stoffschlüssige
Verbindung ausgebildet.
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In 3 ist
eine Schnittdarstellung eines dritten Ausführungsbeispiels eines Ballastgewichts 2 gezeigt.
Der Teilbereich 22 ist durch den Kunststoffbereich 21 teilummantelt.
Dabei erstreckt sich der flächige
Bereich 21f über
die gesamte Breite des Teilbereichs 22. Die Ausläufer 21d und 21e erstrecken
sich wiederum in das Innere des Teilbereichs 22 und sind von
dem Betonmaterial des Teilbereichs 22 umgeben.
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Es
kann auch vorgesehen sein, dass der Teilbereich 22 vollständig durch
den Kunststoffbereich 21 ummantelt ist.
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In
der Darstellung in 2 kann ein Vorteil des flächigen Bereichs 21f darin
gesehen werden, dass dadurch in einfacher Weise Betonreste entfernt werden
können.
Darüber
hinaus ist bei einer derartigen Ausgestaltung, bei der ein flächiger Bereich 21f am
Ballastgewicht 2 und die erhabenen Verbindungselemente
am Laugenbehälter 1 ausgebildet sind,
ein Verbinden durch ein Vibrationsschweißen vorteilhaft.
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In 4 ist
ein viertes Ausführungsbeispiel eines
Ballastgewichts 2 in einer Schnittdarstellung gezeigt.
Dieses Ballastgewicht 2 weist zwei Kunststoffbereiche 21 auf,
welche teilweise in den Teilbereich 22 angeordnet sind.
Die beiden Kunststoffbereiche 21 sind im Querschnitt T-förmig ausgebildet
(umgedrehtes T) und mit einem Verbindungssteg 23 verbunden.
Der Verbindungssteg 23 kann einstückig mit den beiden Kunststoffbereichen 21 ausgebildet
sein. In der Ausgestaltung in 4 ist der
Verbindungssteg 23 vollständig von dem Betonmaterial
des Teilbereichs 22 umgeben. Des Weiteren ist zu erkennen, dass
Teile der Kunststoffbereiche 21 aus dem Teilbereich 22 herausragen.
Auch hier sind flächige
Bereiche 21f ausgebildet, welche mit erhabenen Verbindungselementen
am Laugenbehälter 1 verbunden werden
können.
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Eine
weitere Ausgestaltung eines Ballastgewichts 2 ist in der
Schnittdarstellung gemäß 5 gezeigt.
Im Unterschied zur Darstellung in 4 ist hier
kein Verbindungssteg 23 ausgebildet, sondern ein Armierungsdraht 3 zur
Verbindung der beiden Kunststoffbereiche 21 bereitgestellt.
Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass sowohl ein Verbindungsbereich 23 als
auch ein Armierungsdraht 3 zum Verbindung der Kunststoffbereiche 21 ausgebildet
ist. Es können
auch eine Mehrzahl an Verbindungsstegen 23 und/oder eine
Mehrzahl an Armierungsdrähten 3 vorgesehen
sein.
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Eine
weitere Ausführungsform
des Ballastgewichts 2 ist in einer Schnittdarstellung in 6 gezeigt.
Dabei ist der Kunststoffbereich 21 rohrförmig ausgebildet
und durchsetzt den Teilbereich 22 vollständig. Wiederum
sind auch hier flächige
Bereiche 21f ausgebildet, welche zur Kontaktierung und
mechanischen Verbindung mit erhabenen Verbindungselementen am Laugenbehälter 1 ausgebildet
sind. Der rohrförmige
Kunststoffbereich 21 weist an beiden Enden Randbereiche
auf, welche sich in der gezeigten Darstellung in horizontaler Richtung
erstrecken und an der Oberseite bzw. der Unterseite des Teilbereichs 22 anliegen.
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Eine
weitere Ausgestaltung eines Ballastgewichts 2 ist in der
Schnittdarstellung gemäß 7 gezeigt.
Hierbei sind zwei im Wesentlichen stiftartige Kunststoffbereiche 21 mit
dem Teilbereich 22 verbunden, wobei die Kunststoffbereiche 21 über einen
bogenförmigen
Verbindungssteg 23 verbunden sind. Der Verbindungssteg 23 ragt
aus dem Teilbereich 22 heraus. Ebenso sind erhabene Verbindungselemente 21a an
jedem der Kunststoffbereiche 21 angeordnet, welche zur
Verbindung mit einem flächigen
Bereich, beispielsweise dem flächigen
Bereich 11a in 1 des Laugenbehälters 1,
ausgebildet sind.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
eines Ballastgewichts 2 ist in der Darstellung gemäß 8 gezeigt.
Das Ballastgewicht 2 ist in dieser Ausgestaltung bogenförmig ausgebildet.
Es weist eine Mehrzahl an Kunststoffbereichen 21 auf, welche
verschiedene Formgebungen zeigen.
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Jeder
dieser Kunststoffbereiche 21 kann zumindest ein erhabenes
Verbindungselement 21a (nicht dargestellt) aufweisen. Es
kann jedoch auch vorgesehen sein, dass zumindest einer dieser Kunststoffbereiche 21 einen
flächigen
Bereich 21f (nicht dargestellt) aufweist, welcher mit zumindest
einem erhabenen Verbindungselement des Laugenbehälters stoffschlüssig verbunden
werden kann.
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Durch
die verschiedenen Ausführungsformen
des Ballastgewichts 2 können
somit verschiedenste Formgebungen gestaltet werden, welche aus zwei
festen Materialien ausgebildet sind. Neben dem kostengünstigen
Beton werden nur relativ einfache Kunststoffteile benötigt, die
bei der Herstellung der Betonteile in die Werkzeugform eingelegt
werden können.
Dadurch kann eine einfache Ausbildung des gesamten Ballastgewichts 2 realisiert
werden, auch dann, wenn die Formgebungen des Teilsbereichs 22 und
des Kunst stoffbereichs 21 komplexer ausgebildet sind. Durch
die Materialwahl kann auch eine kostengünstige Realisierung des Ballastgewichts 2 gewährleistet
werden.
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Durch
das Kunststoffschweißverfahren
kann eine schnelle und sichere Verbindung hergestellt werden, wobei
die Schweißverbindungen
in einer einfachen Schweißanlage
ohne weitere Zusatzstoffe vollautomatisch hergestellt werden können. Die Schweißverbindungen
können
sowohl für
eine Ballastgewichtbefestigung an einem Stirnboden oder an einem
Mantel oder an einem Boden des Laugenbehälters realisierbar sein. Darüber hinaus
sind die Schweißverbindungen
für Schwingsysteme
mit großer
Schleuderdrehzahl geeignet, weil die Belastung großflächig in
die jeweiligen Bauteile eingeleitet werden kann, so dass die Spannung
in der mechanischen Verbindung sehr gering ist.