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DE102006017815A1 - Ausgangskomponente für Sägeblätter bzw. Sägebänder - Google Patents

Ausgangskomponente für Sägeblätter bzw. Sägebänder Download PDF

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DE102006017815A1
DE102006017815A1 DE200610017815 DE102006017815A DE102006017815A1 DE 102006017815 A1 DE102006017815 A1 DE 102006017815A1 DE 200610017815 DE200610017815 DE 200610017815 DE 102006017815 A DE102006017815 A DE 102006017815A DE 102006017815 A1 DE102006017815 A1 DE 102006017815A1
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DE
Germany
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segments
recesses
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bands
saw
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Ceased
Application number
DE200610017815
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English (en)
Inventor
Leander Ahorner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voestalpine Precision Strip GmbH
Original Assignee
Voestalpine Precision Strip GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Voestalpine Precision Strip GmbH filed Critical Voestalpine Precision Strip GmbH
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Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D65/00Making tools for sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D61/00Tools for sawing machines or sawing devices; Clamping devices for these tools
    • B23D61/12Straight saw blades; Strap saw blades
    • B23D61/14Straight saw blades; Strap saw blades with inserted saw teeth, i.e. the teeth being individually inserted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausgangskomponente 1 zur Herstellung von Sägeblättern bzw. Sägebändern, aufweisend ein erstes Trägerband 10 und ein zweites Trägerband 20 und Segmente 30, bestehend aus einem Schneidwerkstoff für eine Schneide von Sägeblättern bzw. Sägebändern, wobei das erste 10 und das zweite Trägerband 20 in jeweils einer Kante 15, 25 Aussparungen 12, 22 aufweisen, das erste 10 und das zweite Trägerband 20 derart angeordnet sind, dass die Aussparungen 12, 22 einander gegenüberliegen und in die Aussparungen 12, 22 je eines der Segmente 30 eingesetzt ist und jedes Segment 30 durch paralleles Schweißen mittels zweier ununterbrochener, im Wesentlichen auf der gleichen Querachse geführter Laser- oder Elektronenstrahlen 47 mit den beiden Trägerbändern 10, 20 verbunden ist.

Description

  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausgangskomponente zur Herstellung von Sägeblättern bzw. Sägebändern.
  • 2. Hintergrund der Erfindung
  • Als Ausgangskomponente zur Fertigung von Sägeblättern bzw. Sägebändern mit harten und verschleißfesten Zahnspitzenbereichen wird im Allgemeinen ein Verbundstahlblatt oder Verbundstahlband (Bimetallband) eingesetzt. An der Kante eines zähfesten, elastischen Trägerbandes aus Stahl ist ein Streifen aus einem Schneidwerkstoff angeschweißt oder angelötet.
  • Da diese Ausgangskomponente aus unterschiedlichen Werkstoffen besteht, ist sie auch unter der Bezeichnung Bimetallband oder Bimetallblatt bekannt. Aufgrund der Verwendung von beispielsweise Werkzeugstahl bzw. anderen Schneidwerkstoffen weisen die späteren Zahnspitzenbereiche der daraus gefertigten Sägeblätter bzw. -bänder eine höhere Verschleißfestigkeit auf und das Sägeblatt oder -band erreicht damit eine höhere Lebensdauer.
  • Zur Herstellung des Sägeblattes oder -bandes wird aus dem oben genannten Bimetallband ein Zahnprofil bzw. eine Zahnkontur entsprechend dem späteren Sägeblattes oder -bandes herausgeschnitten. Die auf diese Weise entstehenden Zähne umfassen Spitzenbereiche bestehend aus Werkzeugstahl, wobei der Rest des Sägeblattes aus dem zähfesten elastischen Stahl des Trägerbandes besteht. Das oben beschriebene Schneiden der Schneidkontur ist jedoch mit einem hohen Verlust an teurem Schneidwerkstoff verbunden, da das Material der geschnittenen Zahnzwischenräume verloren geht.
  • Daher wurde in der EP 1 616 651 A1 eine Ausgangskomponente zur Herstellung von Sägeblättern oder -bändern vorgeschlagen, bei der zwischen den Kanten zweier Trägerbänder einzelne Segmenten aus einem Schneidwerkstoff angeordnet werden. Hiermit kann aus einer Ausgangskomponente jeweils zwei Sägeblätter oder -bänder hergestellt werden, indem die Ausgangskomponente durch die Segmente entlang der späteren Schneidkontur getrennt wird.
  • Die Segmente EP 1 616 651 A1 sollen durch Schweißen, Löten oder durch andere geeignete Befestigungs- oder Verbindungsverfahren an den Trägerbändern befestigt werden. Details, wie genau die Verbindung der Segmente an den Trägerbänder erfolgen kann, sind in der EP 1 616 651 A1 nicht erwähnt.
  • Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die technische Aufgabe, eine Ausgangskomponente zur Herstellung von Sägeblättern bzw. Sägebändern zu schaffen, die auf einfache Weise herstellbar ist. Weiterhin sollen Ausgangskomponenten für Sägeblätter bzw. Sägebänder bereitgestellt werden, die in gleich bleibend hoher Qualität hergestellt werden können. Weiterhin soll durch die Gestaltung der Ausgangskomponente der Herstellungsvorgang automatisiert werden können. Schließlich soll eine besonders kostengünstige Ausgangskomponente bereitgestellt werden.
  • 3. Zusammenfassung der Erfindung
  • Diese technischen Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden vom Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche 1 und 9 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den abhängigen Ansprüchen zu finden.
  • Insbesondere werden die oben genannten Aufgaben gelöst durch eine Ausgangskomponente zur Herstellung von Sägeblättern bzw. Sägebändern aufweisend ein erstes Trägerband und ein zweites Trägerband, und Segmente, bestehend aus einem Schneidwerkstoff für eine Schneide von Sägeblättern bzw. Sägebändern, wobei das erste und das zweite Trägerband in jeweils einer Kante Aussparungen aufweisen, das erste und das zweite Trägerband derart angeordnet sind, dass die Aussparungen einander gegenüberliegen, und in die Aussparungen je eines der Segmente eingesetzt ist und jedes Segment durch paralleles Schweißen mittels zweier ununterbrochener, im Wesentlichen auf der gleichen Querachse geführter Laser- oder Elektronenstrahlen mit den beiden Trägerbändern verbunden ist.
  • Das Laser- oder Elektronenstrahlschweißen hat gegenüber dem konventionellen Schweißen oder Hartlöten den Vorteil, dass ein nur ganz lokal begrenzter Wärmeeintrag in das Material erfolgt und dadurch ein Verzug vermieden wird. Weiterhin kein Lot erforderlich und das Schweißverfahren lässt sich automatisieren.
  • Durch die ununterbrochenen Laser- oder Elektronenstrahlen werden Einsticheffekte, wie beispielsweise Lochbrand, verhindert. Einsticheffekte entstehen dadurch, dass sich eine Laser oder eine Elektronenstrahlkanone beim Einschalten erst einschwingen muss und oft am Anfang einen zu starken Energiestrahl liefert, der ein Loch in das Material einbrennen kann.
  • Da weiterhin die zwei Laser- oder Elektronenstrahlen parallel, im Wesentlichen auf der gleichen Querachse geführt werden, also symmetrisch zur Längsachse geschweißt wird, werden thermisch bedingte Formänderungen sehr niedrig gehalten und es müssen später nur geringe oder keine Richtvorgänge durchgeführt werden, um die Ausgangskomponente gerade zu richten.
  • Durch das Einsetzen der Segmente in Aussparungen sind die Segmente in den Aussparungen automatisch richtig positioniert und es müssen keine weiteren Halte- oder Spannmittel für die Segmente vorgesehen werden. Die Segmente werden bevorzugt allein durch die Trägerbänder gehalten, so ein Laser- oder Elektronenstrahlschweißen mit einem kontinuierlichen Strahl überhaupt erst durchgeführt werden kann.
  • Dadurch, dass die Segmente in Aussparungen zwischen den Trägerbändern gehalten werden müssen zwischen den Trägerbändern keine weiteren Halte- oder Spannmittel für die Segmente vorgesehen werden. Wenn derartige Spannmittel vorhanden wären, beispielsweise bei glatten Trägerbändern ohne Aussparungen, müsste das Schweißmittel ausgeschaltet werden, wenn es die Spannmittel überstreicht, um diese nicht zu zerstören. Damit wäre ein kontinuierlicher Schweißvorgang nicht möglich.
  • Weiterhin kann auf einfache Weise durch Aufbringen einer Vorspannkraft von außen auf die Trägerbänder die zum Schweißen notwendige Vorspannung zwischen den Segmenten und den Trägerbändern erzeugt werden, wobei der eigentliche Schweißbereich ohne Vorspannmittel auskommt. Durch die Vorspannung liegen die Trägerbänder spaltfrei an den Segmenten an, so dass sich eine saubere Schweißnaht bilden wird.
  • Schließlich lassen sich die Segmente leicht von Hand oder automatisch in die Aussparungen einlegen, ohne dass hierzu eine besondere Präzision erforderlich ist, da das Vorspannen der Trägerbänder erst unmittelbar zum Schweißvorgang erfolgen muss.
  • Durch die erfindungsgemäße Kombination aus einfacher Befestigung der Segmente in Aussparungen in beiden Trägerbändern und des Schweißens mir Laser- oder Elektronenstrahlen kann eine Ausgangskomponente besonders einfach und zuverlässig gefertigt werden und eine gleich bleibend hohe Qualität sicherstellt werden.
  • In einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Ausgangskomponente ist jeweils eines der Segmente mittels zweier durchgehender, zur Längsachse der Ausgangskomponente paralleler Schweißnähte mit beiden Trägerbändern verbunden. In diesem Fall kann durch einfaches gerades und kontinuierliches Schweißen die Ausgangskomponente hergestellt werden, ohne dass der Schweißvorgang unter brochen werden muss. Besonders einfach lassen sich diese Schweißnähte dadurch erzeugen, dass die Trägerbänder samt den in den Aussparungen gehaltenen Schneidsegmenten unter dem jeweiligen feststehenden Schweißmittel (einem Laser- oder Elektronenstrahl) hindurchbewegt werden.
  • In einer alternativen bevorzugten Ausführungsform der Ausgangskomponente ist jeweils eines der Segmente mittels zweier Schweißnähte entlang der Außenkontur der Segmente und der Aussparungen mit den beiden Trägerbändern verbunden. In diesem Fall ergibt sich eine Schweißnaht auch an den Seitenflächen der Segmente, wodurch in das Trägermaterial eingesetzte Schneidzähne ermöglicht werden, die besonders gut gegen Herausbrechen gesichert sind. Weiterhin wird dadurch die Kraftübertragung der späteren Schneide auf das Trägerband verbessert. In diesem Fall müssen die Schweißmittel bei sich bewegenden Trägerbändern lediglich auf einer Querachse bewegt werden.
  • Bevorzugt besteht zwischen den Kanten der Trägerbänder ein Luftspalt. Der Luftspalt ermöglicht zum einen ein einfaches Dosieren der Vorspannkraft zwischen den Trägerbändern und den Segmenten, wodurch die Segmente und die Aussparungen nicht übermäßig genau gefertigt werden müssen. Weiterhin kann durch den Luftspalt das Schweißmittel (der Laser- oder Elektronenstrahl) geführt werden, so dass trotz unterbrochener Schweißnähte das Schweißmittel nicht im Material an- und ausgeschaltet werden muss und somit Einsticheffekte (z.B. Löcher im Material beim Einschalten eines Lasers) wesentlich verringert werden.
  • Bevorzugt können die Segmente eine größere Dicke aufweisen, als die Trägerbänder. Dadurch ist es möglich, eine Ausgangskomponente bereitzustellen, die schon die benötigte Freischnittsform der Sägeblätter- oder Bänder aufweist.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Aussparungen der Trägerbänder gestanzt oder lasergeschnitten. Durch Stanzen können die Aussparungen besonders kostengünstig und genau eingebracht werden. Kleinere Maßunge nauigkeiten der Stanzungen werden durch das Vorspannen der Trägerbänder ausgeglichen. Kompliziertere Formen der Aussparungen werden bevorzugt durch Laserschneiden hergestellt, wobei bei bestimmten Formen der Aussparungen und bei geeigneter Zahnteilung, z.B. bei der unten beschriebenen Wellenform, aus einem Stahlband gleichzeitig zwei Trägerbänder lasergeschnitten werden können.
  • In weiteren bevorzugten Ausführungsformen weisen die Segmente eine ovale, runde, achteckige, sechseckige, rechteckige, dreieckige, diamantförmige oder quadratische Form auf. Durch diese besonderen Formen lassen sich die Segmente besser in die Trägerbänder integrieren und die später daraus hergestellten Schneiden haben eine bessere Kraftübertragung mit dem Trägerband.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform werden die Aussparungen durch wellenförmige Kanten der Trägerbänder bereitgestellt. Derartige wellenförmige Kanten lassen sich besonders gut stanzen, da sie keine Absätze oder sonstige Unstetigkeitsstellen aufweisen und somit das Stanzwerkzeug eine hohe Standzeit aufweist. Die wellenförmigen Kanten lassen sich aber auch besonders vorteilhaft laserschneiden. Das Stanzen oder laserschneiden kann so durchgeführt werden, dass bei geeigneter Wellenform mit nur einem Trennschnitt durch ein Stahlband gleichzeitig zwei Trägerbänder entstehen. Dabei entsteht bevorzugt keinerlei Verschnitt.
  • Die oben genannten Aufgaben werden weiterhin gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung einer Ausgangskomponente von Sägeblättern bzw. Sägebändern aufweisend die folgenden Schritte:
    • a. Bereitstellen eines ersten Trägerbands und eines zweiten Trägerbands, wobei das erste und das zweite Trägerband in jeweils einer Kante Aussparungen aufweisen;
    • b. Anordnen des ersten und des zweiten Trägerbands derart, dass die Aussparungen einander gegenüberliegen;
    • c. Bereitstellen von Segmenten bestehend aus einem Schneidwerkstoff für eine Schneide von Sägeblättern bzw. Sägebändern;
    • d. Einsetzen je eines der Segmente in die gegenüberliegenden Aussparungen; und
    • e. Verbinden der Segmente mit beiden Trägerbändern durch paralleles Schweißen mittels zweier, im Wesentlichen auf der gleichen Querachse geführter, ununterbrochener Laser- oder Elektronenstrahlen.
  • Durch das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren ergeben sich die oben mit Bezug auf die Ausgangskomponente beschriebenen Vorteile. Insbesondere ergeben sich die Vorteile in Bezug auf den verminderten Verzug durch das Laser- oder Elektronenstrahlschweißen, die verminderten Einsticheffekte durch die ununterbrochenen Strahlen, die geringen thermisch bedingten Formänderungen durch die parallele Führung der Strahlen, die genaue und haltemittelfreie Positionierung der Segmente durch die Aussparungen, die einfache Möglichkeit eine Vorspannkraft aufzubringen und das einfache Einlegen der Segmente in die Aussparungen.
  • Durch die erfindungsgemäße Kombination aus einfacher Befestigung der Segmente in Aussparungen in beiden Trägerbändern und des Schweißens mir Laser- oder Elektronenstrahlen wird eine besonders effektive und überraschend einfache Möglichkeit bereitgestellt eine Ausgangskomponente zu fertigen, die außerdem eine gleich bleibend hohe Qualität aufweist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens besteht zwischen den Kanten der Trägerbänder ein Luftspalt und das Verfahren weist den Schritt des Führens der Laser- oder Elektronenstrahlen durch den Luftspalt auf. In dem der Laser- oder Elektronenstahl zwischen den Segmenten in dem Luftspalt zwischen den Trägerbändern geführt wird, kann mit ununterbrochenen Laser- oder Elektronenstrahlen geschweißt werden, obwohl unterbrochene Schweißnähte notwendig sind.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Verfahren weiterhin den Schritt des Drückens der Trägerbänder mit einer Vorspannkraft in Richtung der Segmente vor dem Verbinden der Segmente auf. Dadurch werden die Segmente, trotz etwaiger Fertigungstoleranzen, spielfrei zwischen den Trägerbändern gehalten und können somit optimal miteinander verschweißt werden. Zudem sind, wie oben beschreiben, keine weiteren Halte- oder Spannmittel für die Segmente notwendig, wodurch ein Schweißen mit Laser- oder Elektronenstrahlen überhaupt erst ermöglicht wird.
  • Weitere bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen
  • 4. Kurze Beschreibung der begleitenden Zeichnungen
  • Die vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf die in den begleitenden Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsformen erläutert. Es zeigen:
  • 1: eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ausgangskomponente bei der Fertigung mit einem geradlinigen Schweißnahtverlauf;
  • 2: eine Ausschnittsdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer Ausgangskomponente mit einem Schweißnahtverlauf entlang der Kontur der Segmente und der Aussparungen;
  • 3: eine Ausschnittsdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer Ausgangskomponente mit einem angedeuteten konturnahen Trennschnitt;
  • 4: eine Ausschnittsdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer Ausgangskomponente mit einem angedeuteten geradlinigen Trennschnitt;
  • 5: eine Ausschnittsdarstellung einer Ausgangskomponente zur Darstellung unterschiedlicher Formen der Segmente; und
  • 6: eine Ausschnittsdarstellung einer Ausgangskomponente mit wellenförmiger Kanten und runden Segmenten.
  • 5. Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf die Figuren im Detail erläutert.
  • 1 zeigt eine Ausgangskomponente 1 zur gleichzeitigen Herstellung von zwei Sägeblättern bzw. Sägebändern. Die Ausgangskomponente 1 umfasst zwei Trägerbänder 10, 20 und dazwischen angeordnete Segmente 30 aus einem Schneidwerkstoff.
  • Wie dargestellt, weisen die Segmente 30 einen rechteckigen Querschnitt auf. Sie können jedoch beliebige andere Formen, wie beispielsweise sechs- oder achteckige Formen aufweisen, die sich gut in Aussparungen einpassen lassen.
  • Die Trägerbänder 10, 20 weisen an einander zugewandten Kanten 15, 25 regelmäßig angeordnete Aussparungen 12, 22 auf, die in ihren Abmessungen und in ihren Formen den in sie einzusetzenden Segmenten 30 entsprechen. Die Segmente 30 sollen möglichst spielfrei in die Aussparungen 12, 22 passen. Die Aussparungen 12, 22 sind bevorzugt durch Stanzen in die Trägerbänder 10, 20 eingebracht, es können aber auch andere Herstellungsverfahren verwendet werden.
  • Die Aussparungen 12, 22 sollten in ihrer Tiefe in Querrichtung 18 so bemessen sein, dass nach dem Einsetzen der Segmente 30 zwischen den Kanten 15, 25 der Trägerbänder 10, 20 ein Luftspalt 16 verbleibt. Der Luftspalt erleichtert, wie oben beschrieben, das genaue Dosieren einer Vorspannkraft F, die die Trägerbänder 10, 20 für eine saubere Verschweißung seitlich auf die Segmente 30 ausüben sollten.
  • Diese Vorspannkraft F wird bevorzugt über zwei Rollen 50 aufgebracht, die seitlich auf die äußeren Kanten der Trägerbänder 10, 20 drücken. Andere Vorrichtungen zum Aufbringen dieser Vorspannkraft sind denkbar, es sollte aber erwähnt werden, dass durch diese Art der Vorspannung jegliche weiteren Spann- oder Haltemittel zum Halten der Segmente 30 entfallen können. Die Segmente 30 sind durch die Aussparungen 12, 22 sicher zwischen den Trägerbändern 10, 20 gehalten, auch wenn sie durch die Trägerbänder unter einer Schweißanlage hindurchgeführt werden.
  • In die Aussparungen 12, 22, werden manuell oder automatisch die passenden Segmente 30 eingesetzt wie in 1 dargestellt. Dann werden die Trägerbänder 10, 20 und die damit gehaltenen Segmente 30 in Richtung 14 bewegt und unter einer Schweißanlage (nicht dargestellt) hindurchbewegt.
  • In einer ersten in 1 dargestellten Ausführungsform werden durch die Schweißanlage zwei parallele Schweißnähte 40 und 42 gezogen, die die Seitenflächen 32 der Segmente 30 mit den Basisflächen 13, 23 der Aussparungen 12, 22 verschweißen. Zu diesem Zweck können beispielsweise zwei feststehende Laser- oder Elektronenstrahlen verwendet werden, deren Strahlquerschnitte symbolisch als Kreis eingezeichnet und mit dem Bezugszeichen 47 bezeichnet wurden.
  • In der in 1 dargestellten Ausführungsform sind die Strahlquerschnitte 47 auf einer Linie in Querrichtung 18 angeordnet, so dass der Schweißvorgang im Trägerband 10 parallel zum Schweißvorgang im Trägerband 20 erfolgt, wodurch thermisch bedingte Formänderungen beim Schweißen vermieden werden.
  • Bei dieser Art des geradlinigen, kontinuierlichen Schweißvorgangs werden nur die Seitenflächen 32 der Segmente 30 mit den Basisflächen 13, 23 der Aussparungen 30 verschweißt. Daher sollte ein späterer Trennschnitt 60, 62 zum Trennen der Ausgangskomponente so gewählt werden, dass der Übergang zwischen Trägerband 10, 20 und Schneidsspitze nur durch die jeweilige Schweißnaht erfolgt und nicht etwa durch unverschweißte Übergangbereiche (die Stirnflächen 34 der Segmente 30).
  • Eine weitere Ausführungsform des Schweißvorgangs und Schweißnahtverlaufs ist symbolisch in 2 dargestellt. Hier werden zusätzlich die Stirnflächen 34 der Segmente 30 mit den Trägerbändern 10, 20 verschweißt. Der Spuren 44, 46 der Laser- oder Elektronenstrahlen 47 verlaufen entlang der Grenzflächen zwischen den Segmenten 30 und den Trägerbändern 10, 20 und treten am Ende der zu verschweißenden Flächen aus dem Material in den Luftraum 16 zwischen den Segmenten 30 und den Trägerbändern 10, 20 ein. Dadurch können kontinuierliche, ununterbrochene Laser- oder Elektronenstrahlen zum Schweißen verwendet werden, die nicht vor jedem zu verschweißenden Bereich angeschaltet und danach ausgeschaltet werden müssen. Dadurch werden Einsticheffekte des Lasers oder der Elektronenstrahlkanone im Material vermieden.
  • Wie in 2 dargestellt, ist eine derartige Strahlführung ohne Strahlunterbrechungen nur möglich, wenn die Segmente 30 durch die Aussparungen 12, 22 gehalten werden und nicht durch ansonsten notwendigen Spann- oder Haltemittel.
  • Damit die Laser- oder Elektronenstrahlen die dargestellten Pfade 44, 46 abfahren können, ist es bei sich in Richtung 14 bewegenden Trägerbändern 10, 20 lediglich notwendig, dass die Laser- oder Elektronenstrahlen 47 quer zu dieser Bewegungsrichtung 14 abgelenkt werden, wie dies durch die Pfeile 45 angedeutet ist.
  • In dieser Ausführungsform nach 2 werden die Schweißvorgänge dann ebenfalls symmetrisch durchgeführt, was Verwerfungen der Ausgangskomponente 1 vermeidet.
  • Nach dem Verschweißen der Segmente 30 mit den Trägerbändern 10, 20, wird die fertige Ausgangskomponente 1 ggf. geradegerichtet und/oder bereits die Seitenflächen geschliffen.
  • Dann kann, wie in den 3 und 4 dargestellt, die Ausgangskomponente 1 entlang von Trennschnitten 60, 62, 64 auseinander geschnitten werden, um zwei Bimetallstreifen 70, 72 oder 74, 76 als Ausgangsmaterial für Sägeblätter oder -bänder zu erhalten.
  • Dazu werden bevorzugt Laserschneidanlagen eingesetzt, die die gewünschten konturnahen Trennschnitte 60, 62, 64 durchführen können.
  • In 3 sind zwei konturnahen Trennschnitte 60, 62 angedeutet, die durch die Basisflächen 32 der verschweißten Segmente 30 verlaufen. Für derartige konturnahen Trennschnitte 60, 62 eignet sich daher das verfahrenstechnisch einfache Schweißverfahren der 1.
  • Soll der Trennschnitt beispielsweise wie in 4 erfolgen, müssen auch die Stirnseiten der Segmente 30 verschweißt sein. Dafür eignet sich das Schweißverfahren nach 2. Derartige Ausgangskomponenten weisen eine besonders feste Verbindung zwischen den Segmenten 30 und den Trägerbändern 10, 20 auf und können beispielsweise für Steinsägebänder verwendet werden.
  • In 5 sind weitere mögliche Segmente 30 dargestellt, die sich für das in 2 dargestellte Schweißverfahren eignen. Von links nach rechts weisen die Segmente 30 der 5 eine diamantförmige, gleichschenklig sechseckige, runde, gleichschenklig achteckige und rechtwinklig dreieckige Form auf. Die Form der Seg mente 30 kann natürlich auch weiter variiert werden, beispielsweise durch ungleichschenklige sechs- oder achteckige Querschnitte. Weiterhin könnten die Segmente 30 der 5 auch gedreht eingebracht werden, beispielsweise könnte das diamantförmig dargestellte Segment 30 um einen Winkel gedreht werden, damit eine Seitenfläche normal zur Lastrichtung der späteren Schneidkante verläuft und dadurch die Kraftübertragung von Schneidkante auf das Trägerband 10, 20 optimiert wird.
  • 6 zeigt eine Ausführungsform bei der die Trägerbänder 10, 20 wellenförmige Kanten 10, 15 aufweisen und sich durch die Wellenform Aussparungen 12, 22 ergeben. In diese Aussparungen 12, 22 können dann entsprechende runde oder ovale Segmente 30 eingesetzt werden, die einen größten Radius aufweisen sollten, der dem kleinsten Radius der Aussparungen 12, 22 entspricht. Durch diese besondere Form der Kanten 15, 25 zentrieren sich die Segmente 30 dazwischen, bei einer Vorspannung von außen selbst und nehmen dadurch automatisch die richtige Position zwischen den Trägerbändern 10, 20 ein.
  • Die Wellenform der Kanten 15, 25 setzt sich, wie in 6 dargestellt, bevorzugt aus Bogensegmenten mit konstantem Radius zusammen, die tangential ineinander übergehen. Die Wellenform der Kanten 15, 25 kann aber auch sinusförmig sein, wenn dazu passende Segmente 30 verwendet werden.
  • Derartige Wellenformen lassen sich besonders gut stanzen oder Laserschneiden, da sie beispielsweise im Gegensatz zu rechteckigen Aussparungen der 1 keine Unstetigkeitsstellen (Ecken in der Form der Kante) aufweisen. Dadurch besitzen die Stanzwerkzeuge (Stanzrollen) für eine wellenförmige Kante eine wesentlich höhere Standzeit verglichen mit Stanzwerkzeugen für Aussparungen der 1.
  • Weiterhin kann die Wellenform der Kanten 15, 25 der Trägerbänder der 6 durch Stanzen oder Laserschneiden derart hergestellt werden, dass ein Stahlband mit den gleichen Wellenschnitt in zwei sich entsprechende Trägerbänder 10, 20 geteilt wird, ohne dass Verschnitt entsteht. Diese Kantenform ist daher produktionstechnisch und auch kostentechnisch besonders vorteilhaft.
  • Die Dicke der (vorzugsweise walztechnisch hergestellten) Trägerbänder 10, 20 liegt im Bereich von etwa 0,5 bis 3 mm. Die Breite der Trägerbänder 10, 20 ist so gewählt, dass sie größer oder ungefähr gleich der Breite der späteren Sägeblätter bzw. Sägebänder ist.
  • Die Dicke der Segmente 30 kann ebenfalls im Bereich von 0,5 bis 3 mm liegen, wobei ihre Dicke auch größer sein kann als die der Trägerbänder 10, 20, da somit Sägeblätter oder -bänder hergestellt werden können, die für einen Freischnitt einen breiteren Spitzenbereich aufweisen als den Trägerbandbereich.
  • Die Segmente 30 können aus HSS-Draht hergestellt werden, der auf die gewünschte Länge der Segmente 30 abgelängt wird. Weitere bevorzugte Materialien für die Segmente 30 sind Hartmetalle, Cermets, d.h. Werkstoffe bestehend aus keramischen und metallischen Phasen, und Poly-Kristalliner Diamant (PKD). Desweiteren sind auch sämtliche anderen Schneidstoffe zur Herstellung der Segmente 30 geeignet, die sich dauerhaft mit den Trägerbändern 10, 20 verbinden lassen.
  • 1
    Ausgangskomponente
    10
    erstes Trägerband
    12
    Aussparungen
    13
    Basisflächen der Aussparungen
    14
    Bewegungsrichtung der Trägerbänder
    15
    Kante
    16
    Luftspalt
    17
    Längsrichtung
    18
    Querrichtung
    20
    zweites Trägerband
    22
    Aussparungen
    23
    Basisflächen der Aussparungen
    25
    Kante
    30
    Segmente
    32
    Seitenflächen
    34
    Stirnflächen
    40, 42, 44, 46
    Schweißnähte
    47
    Strahlquerschnitt
    50
    Rollen
    60, 62, 64
    Trennschnitte
    70, 72, 74, 76
    Bimetallbänder

Claims (11)

  1. Ausgangskomponente (1) zur Herstellung von Sägeblättern bzw. Sägebändern aufweisend: a. ein erstes Trägerband (10) und ein zweites Trägerband (20), und b. Segmente (30) bestehend aus einem Schneidwerkstoff für eine Schneide von Sägeblättern bzw. Sägebändern, wobei c. das erste und das zweite Trägerband (10, 20) in jeweils einer Kante (15, 25) Aussparungen (12, 22) aufweisen; d. das erste und das zweite Trägerband (10, 20) derart angeordnet sind, dass die Aussparungen (12, 22) einander gegenüberliegen; e. in die Aussparungen (12, 22) je eines der Segmente (30) eingesetzt ist; und f. jedes Segment (30) durch paralleles Schweißen mittels zweier ununterbrochener, im Wesentlichen auf der gleichen Querachse (18) geführter, Laser- oder Elektronenstrahlen (47) mit beiden Trägerbändern (10, 20) verbunden ist.
  2. Ausgangskomponente gemäß Anspruch 1, wobei jedes der Segmente (30) mittels zweier durchgehender, zur Längsachse (17) der Ausgangskomponente (1) paralleler Schweißnähte (40, 42) mit beiden Trägerbändern (10, 20) verbunden ist.
  3. Ausgangskomponente gemäß Anspruch 1, wobei jedes der Segmente (30) mittels zweier Schweißnähte (44, 46) entlang der Außenkontur des Segments (30) und der Aussparungen (12, 22) mit den beiden Trägerbändern (10, 20) verbunden sind.
  4. Ausgangskomponente gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei zwischen den Kanten (15, 25) der Trägerbänder (10, 20) ein Luftspalt (16) besteht.
  5. Ausgangskomponente gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Segmente (30) eine größere Dicke aufweisen, als die Trägerbänder (10, 20).
  6. Ausgangskomponente gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Aussparungen (12, 22) der Trägerbänder (10, 20) gestanzt oder lasergeschnitten sind.
  7. Ausgangskomponente gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Segmente (30) eine ovale, runde, achteckige, sechseckige, rechteckige, dreieckige, diamantförmige oder quadratische Form aufweisen.
  8. Ausgangskomponente gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Aussparungen (12, 22) durch eine wellenförmige Kante (15, 22) der Trägerbänder (10, 20) bereitgestellt wird.
  9. Verfahren zur Herstellung einer Ausgangskomponente (1) von Sägeblättern bzw. Sägebändern aufweisend die folgenden Schritte: a. Bereitstellen eines ersten Trägerbands (10) und eines zweiten Trägerbands (20), wobei das erste und das zweite Trägerband (10, 20) in jeweils einer Kante (15, 25) Aussparungen (12, 22) aufweisen; b. Anordnen des ersten (10) und des zweiten Trägerbands (20) derart, dass die Aussparungen (12, 22) einander gegenüberliegen; c. Bereitstellen von Segmenten (30) bestehend aus einem Schneidwerkstoff für eine Schneide von Sägeblättern bzw. Sägebändern; d. Einsetzen je eines der Segmente (30) in die gegenüberliegenden Aussparungen (12, 22); und e. Verbinden der Segmente (30) mit beiden Trägerbändern (10, 20) durch paralleles Schweißen mittels zweier ununterbrochener, im Wesentlichen auf der gleichen Querachse (18) geführter, Laser- oder Elektronenstrahlen (47).
  10. Verfahren gemäß Anspruch 9, wobei zwischen den Kanten (15, 25) der Trägerbänder (10, 20) ein Luftspalt besteht und das Verfahren den Schritt des Führens der Laser- oder Elektronenstrahlen (47) durch den Luftspalt (16) aufweist.
  11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 oder 10, weiterhin aufweisend den Schritt des Drückens der Trägerbänder (10, 20) mit einer Vorspannkraft (F) in Richtung der Segmente (30) vor dem Verbinden der Segmente (30).
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