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DE102006017546A1 - Verfahren und System zum Testen einer Speichervorrichtung - Google Patents

Verfahren und System zum Testen einer Speichervorrichtung Download PDF

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DE102006017546A1
DE102006017546A1 DE102006017546A DE102006017546A DE102006017546A1 DE 102006017546 A1 DE102006017546 A1 DE 102006017546A1 DE 102006017546 A DE102006017546 A DE 102006017546A DE 102006017546 A DE102006017546 A DE 102006017546A DE 102006017546 A1 DE102006017546 A1 DE 102006017546A1
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DE
Germany
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memory
address
test
testing
memory cell
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102006017546A
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English (en)
Inventor
Martin Dr. Versen
Ralf Schneider
Jürgen Dr. Zielbauer
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Qimonda AG
Original Assignee
Infineon Technologies AG
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Publication date
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Priority to US11/735,176 priority patent/US20070250745A1/en
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  • For Increasing The Reliability Of Semiconductor Memories (AREA)
  • Techniques For Improving Reliability Of Storages (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zum Testen einer Speichervorrichtung. Die Speichervorrichtung umfasst eine Vielzahl von Speicherzellen. Jede der Speicherzellen ist mittels einer Adresse ansteuerbar. Ein Testspeicher 190 zum Ablegen von Testergebnissen ist vorgesehen. Eine Adressvergleichseinheit 170 ist dazu ausgebildet, zu bestimmen, ob die Adresse einer Speicherzelle in einem vorbestimmten Adressbereich liegt. Eine steuerbare Einheit 180 zum Abspeichern von Testergebnissen ist mit dem Testspeicher und der Adressvergleichseinheit 170 verbunden. Die steuerbare Einheit wird von der Adressvergleichseinheit 170 derart angesteuert, dass Fehlerinformationen der getesteten Speicherzelle in dem Testspeicher nur abgespeichert werden, wenn die Adresse der getesteten Speicherzelle in dem ausgewählten Adressraum liegt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und System zum Testen einer Speichervorrichtung, wobei die Speichervorrichtung eine Vielzahl von Speicherzellen aufweist, die jeweils mittels einer Adresse ansteuerbar sind. Ein Testspeicher ist zum Abspeichern von Testergebnissen vorgesehen.
  • Beim Test von Speicherbauelementen wird üblicherweise für jede einzelne Speicherzelle die Information abgespeichert, ob die Speicherzelle fehlerfrei beschrieben und gelesen werden kann. Diese Information wird vorzugsweise separat für jede Speicherzelle erfasst, da ansonsten die Fehler den einzelnen Speicherzellen nicht zugeordnet werden können. Die Informationen sind insbesondere für eine Auswertung von Testergebnissen erforderlich.
  • Systeme zum Testen von Speichervorrichtungen brauchen einen Testspeicher, um die Testergebnisse abspeichern zu können. Die Testsysteme umfassen daher eine große Anzahl schneller und damit kostspieliger Speicherbauelemente. Aus Kostengründen sollte der im Testsystem vorhandene Testspeicher kleiner als die Größe des getesteten Speichers gewählt werden. Dies hat jedoch zur Folge, dass die Testergebnisse aller Speicherzellen der getesteten Speichervorrichtung nicht in dem Testspeicher abgelegt werden können. Es entstehen also entweder hohe Anschaffungskosten oder die Analysetauglichkeit des Testsystems wird stark eingeschränkt. Die in dem Testspeicher abgelegten Informationen können erst nach dem Testablauf ausgewertet werden. Aufgrund der zu verarbeitenden Datenmenge ist der Bearbeitungsaufwand groß, und die Wartezeit zum Auswerten der Testergebnisse ist sehr lang.
  • Herkömmlicherweise werden unterschiedlich Verfahren eingesetzt, um einen guten Kompromiss zwischen der Analysetauglichkeit der Testergebnisse und den Kosten für den Testspeicher zu finden. Der in herkömmlichen Testsystemen implementierte Speicher zur Aufnahme der Testergebnisse ist kleiner als derjenige, der für die Aufnahme aller Messergebnisse verwendet werden müsste. Anstelle alle Testergebnisse abzuspeichern wird nur eine begrenzte Anzahl von Testergebnissen gespeichert. Herkömmlicherweise wird der Testspeicher nur mit Informationen von Messergebnissen gefüllt, die eine Fehlfunktion von Speicherzellen anzeigen. Damit entfallen alle Testergebnisse, die lediglich die Funktionsfähigkeit des Speichers bestätigen. D.h., dass die Auswertung der Testergebnisse zumindest teilweise durchgeführt wird, während der Test abläuft. Eine solche Auswertung beschränkt sich in der Regel nur auf die Feststellung, ob überhaupt ein Fehler vorlag oder nicht.
  • Sofern der Testspeicher nicht groß genug ist, um alle Informationen fehlerhafter Speicherzellen aufzunehmen, werden nur diejenigen Testergebnisse abgespeichert, die in der zeitlichen Reihenfolge des Tests als erstes auftreten. Dies liegt daran, dass die Fehlerinformationen abgespeichert werden, sobald sie auftreten. Ist der Testspeicher vollständig gefüllt, können alle später erfassten Fehler nicht mehr in den Testspeicher geschrieben werden. Die zeitliche Abfolge des Tests bestimmt, welche Fehlerinformationen abgespeichert werden und welche nicht abgespeichert werden.
  • Nachteilig an diesem Verfahren ist insbesondere, dass der Nutzer keine Möglichkeit hat später auftretende Fehler auszuwerten. Daher sind Testsysteme entwickelt worden, bei denen der Nutzer die Zeitfenster für die Aufnahme von Testergebnissen definieren kann. Aber auch hier müssen weitere, nach dem Füllen des Testspeichers auftretende Fehler innerhalb des Zeitfensters ignoriert werden.
  • Die vorstehenden beschriebenen Testsysteme sind jedoch wenig praxisnah. Denn für die Auswertung und Beurteilung von Speicherfehlern ist es zunächst einmal unerheblich in welcher zeitlichen Reihenfolge sie aufgrund des gewählten Testverfahrens auftreten. Insofern erlaubt zwar die Begrenzung auf Zeitfenster dem Benutzer Fehler zu erfassen, die er ansonsten gar nicht erfassen könnte. Für die gezielte Suche nach Fehlern und deren Ursachen ist dieses Verfahren jedoch sehr umständlich und zeitaufwendig. Ferner ist es bei blockartigen Ausfällen von Speicherzellen nicht mehr möglich, weitere Ausfälle zu analysieren oder auch nur zu erfassen, da die blockartigen Ausfälle bereits den beschränkten Testspeicher gefüllt haben. Ein solcher blockartiger Ausfall tritt beispielsweise auf, wenn eine große Anzahl von Speicherzellen aufgrund des Ausfalls eines zentralen Steuerungselements nicht korrekt arbeitet.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und System zum Testen von Speichervorrichtungen bereitzustellen, die trotz eines begrenzten Testspeichers einen praxisnahen und kostengünstigen Test der Speichervorrichtung ermöglichen.
  • Die Aufgabe wird durch das Verfahren und System gemäß den beigefügten Ansprüchen gelöst. Das erfindungsgemäße System zum Testen einer Speichervorrichtung umfasst eine Vielzahl von Speicherzellen. Jede der Speicherzellen ist mittels einer Adresse ansteuerbar. Ein Testspeicher zum Ablegen von Testergebnissen ist vorgesehen. Eine Adressvergleichseinheit ist dazu ausgebildet, zu bestimmen, ob die Adresse einer Speicherzelle in einem vorbestimmten Adressbereich liegt. Eine steuerbare Einheit zum Abspeichern von Testergebnissen ist mit dem Testspeicher und der Adressvergleichseinheit verbunden. Die steuerbare Einheit wird von der Adressvergleichseinheit derart angesteuert wird, dass Fehlerinformationen der getesteten Speicherzelle in dem Testspeicher nur abgespeichert werden, wenn die Adresse der getesteten Speicherzelle in dem ausgewählten Adressraum liegt.
  • Das erfindungsgemäße System sieht somit vor, dass die Entscheidung, ob ein fehlerhaftes Messergebnis im Testspeicher abgelegt wird, von der Adresse der zugehörigen Speicherzelle abhängig gemacht wird. Dieser Auswahl liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei der Analyse von Fehlern in einer Speichervorrichtung meist nur ein gewisser Adressbereich um den zu analysierenden Fehler von Interesse ist. Indem der zu testenden Speicherbereich aufgrund des ausgewählten Adressbereichs ausgewählt werden kann, ist es möglich, auf einfache und praxisnahe Weise den von einem Fehler betroffenen Adressbereich eines Speichers genauer zu analysieren. Ohne die Kosten für das Testsystem mittels mehr Testspeicher zu erhöhen, ist es möglich, einfacher und praxisnaher wertvolle Testergebnisse zu erhalten.
  • Vorzugsweise umfasst das erfindungsgemäße System zum Testen einer Speichervorrichtung eine zentralen Steuereinheit, die dazu vorgesehen ist, Adress- und Steuersignale für die Speicherzellen in Echtzeit während des Tests der Speichervorrichtung zu berechnen. Von Echtzeitsystemen (englisch real-time system) spricht man, wenn ein System ein Ergebnis innerhalb eines vorher fest definierten Zeitraums garantiert berechnet, also bevor eine bestimmte Zeitschranke erreicht ist. Ein Echtzeitsystem muss also nicht nur ein Berechnungsergebnis mit dem richtigen Wert, sondern dasselbe auch noch rechtzeitig liefern.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird in Echtzeit entschieden, ob die Fehlerinformation der getesteten Speicherzelle in dem Testspeicher abgespeichert wird. Die Entscheidung findet zu dem Zeitpunkt statt, in dem die Fehlerinformation erfasst wird. Vorzugsweise wird die Entscheidung darüber, ob die Fehlerinformation abgespeichert wird, rechtzeitig getroffen, d.h. es wird so schnell entschieden, dass das Testen der Speicherzellen dadurch nicht oder unmerklich verzögert wird.
  • Die Adressvergleichseinheit kann beispielsweise an die zentrale Steuereinheit angeschlossen sein. Die Steuereinheit übermittelt die Adresse der getesteten Speicherzelle an die Vergleichseinheit. Dies ist möglich, da die zentrale Steuereinheit während des Testablaufs die Information der getesteten Speicherzelle hat. Diese Informationen liegen insbesondere dann vor, wenn die zentrale Steuereinheit dazu vorgesehen ist, Adress- und Steuersignale für die Speicherzellen in Echtzeit während des Tests der Speichervorrichtung zu berechnen.
  • Die zentrale Steuereinheit kann aber auch dazu vorgesehen sein, Adress- und Steuersignale für die Speicherzellen vor dem Test der Speichervorrichtung zu berechnen. In diesem Fall liegen die Adressdaten der aktuell getesteten Speicherzelle nicht jederzeit vor, so dass die Adressvergleichseinheit diese Informationen nicht ohne weiteres von der Steuereinheit erhalten kann. Bei einer derartigen Implementierung der vorliegenden Erfindung werden vorzugsweise lokale Speicher für die von der zentralen Steuereinheit berechneten Adress- und Steuersignale für die zu testenden Speicherzellen angelegt.
  • Die zentrale Steuereinheit greift beispielsweise während des Tests nicht in das Testgeschehen ein. Vorteilhaft daran ist, dass der Test selber nicht durch die Berechnungen der zentralen Steuereinheit verzögert wird. Die zentrale Steuereinheit kann während des Tests anderweitig eingesetzt werden. Die Ressourcen des Testsystems können somit effektiver genutzt werden.
  • Allerdings bedarf es bei einem Testsystem, bei dem die Adress- und Steuersignale vor dem eigentlichen Testablauf berechnet werden, geeigneter Maßnahmen, um die Testergebnisse den getesteten Speicherzellen und insbesondere deren Adressen zuordnen zu können. Aus diesem Grunde legt die zentrale Steuereinheit vor dem Test der Speichervorrichtung eine zeitliche Abfolge des Tests der Speicherzellen fest. Damit ist der Zeitpunkt für das Auftreten eines Fehlers mit der zu diesem Zeitpunkt getesteten Speicherzelle korreliert. Anhand des Zeitpunktes des Auftretens von Testergebnissen kann die entsprechende Adresse der getesteten Speicherzelle ermittelt werden. Dazu ist ein Zyklenzähler vorgesehen, der dazu ausgebildet ist, den Zeitpunkt innerhalb der zeitlichen Abfolge des Tests in Echtzeit zu berechnen. Die Adressvergleichseinheit ist mit dem Zyklenzähler verbunden und dazu ausgebildet, anhand des von dem Zyklenzähler empfangenen Zeitpunkts die Adresse der aktuell getesteten Speicherzelle zu ermitteln. Sofern zu diesem Zeitpunkt ein Fehler erfasst wird, kann der Fehler mit der Adresse der getesteten Speicherzelle korreliert werden.
  • Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung anhand der beigefügten Figuren beschrieben. Die Ausführungsbeispiele geben lediglich beispielhafte Implementierungen der vorliegenden Erfindung an und sind nicht als einschränkend zu verstehen. Insbesondere sind die in den Ausführungsbeispielen dargestellten Merkmalskombinationen nicht als zwingend notwendig zur Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe anzusehen.
  • 1 zeigt einen Adressraum einer zu testenden Speichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 zeigt ein erstes Zeitdiagramm für einen Lesezugriff auf die zu testende Speichervorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel;
  • 3 zeigt ein zweites Zeitdiagramm für einen Lesezugriff auf die zu testende Speichervorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
  • 4 zeigt ein Zeitdiagramm für einen Lesezugriff auf die zu testende Speichervorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
  • 5a zeigt einen schematischen Aufbau eines Systems zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 5b zeigt einen schematischen Aufbau eines Systems zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und
  • 6 zeigt einen schematischen Aufbau eines Systems zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • Der in 1 gezeigte Adressraum des Speichers umfasst zwei unterschiedliche Bereiche A und B. Der Adressraum A umfasst die Adressen aller Speicherzellen der zu testenden Speichervorrichtung. Der Adressraum ist in ein Koordinatensystem bestehend aus X- und Y-Achse eingebettet. Jede Adresse entspricht genau einem Punkt in dem Koordinatensystem. Der gesamte Adressraum A entspricht einem Rechteck.
  • Ferner ist in 1 ein zweiter Adressraum B dargestellt. Dieser Adressraum B bildet eine Teilmenge des gesamten adressierbaren Adressbereich. Der Adressraum B bestimmt den Raum derjenigen fehlerhaften Messergebnisse, die in einem erfindungsgemäßen Testspeicher abgespeichert werden. D.h. nur diejenigen Speicherzellen, deren Adresse innerhalb des Adressraums B liegt, werden – sofern sie fehlerhaft sind – in dem Testspeicher zum Speichern der fehlerhaften Messergebnisse abgespeichert.
  • Der in 1 rechteckig eingezeichnete Adressbereich B ist nicht notwendigerweise ein Rechteck. Ohne Beschränkung des Schutzbereichs umfasst die beanspruchte Erfindung alle Adressbereichswahlmöglichkeiten. D.h. jeder beliebige Teiladressbereich innerhalb des gesamten Adressbereichs A kann als bestimmter Adressbereich B festgelegt werden, dessen fehlerhafte Speicherzellen dazu vorgesehen sind, in dem Testspeicher abgespeichert zu werden. Insbesondere alle Adressbereiche, die durch die Zustände aller Adressbits und logischer Operation (kleiner, größer, gleich, und, oder, Exklusiv-Oder, Nicht) definierbar sind, können als vorbestimmter Adressbereich B dienen.
  • 2 zeigt ein erstes Zeitdiagramm für einen Lesezugriff auf die zu testende Speichervorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel. Das Zeitdiagramm umfasst eine Zeitachse t, die den zeitlichen Verlauf anzeigt. Oberhalb der Zeitachse t sind mehrere Signale dargestellt. Bezugszeichen CLK stellt ein Taktsignal dar. Das Taktsignal ist rechteckförmig. Die ansteigenden Flanken der Taktsignale können weitere Signale triggern.
  • Unterhalb des Taktsignals CLK ist ein Lesekommando-Signal RD dargestellt. Dieses Signal wird dazu verwendet, um Daten aus einer vorbestimmten Speicherzelle auszulesen. Ein solcher Lesevorgang wird insbesondere zum Testen der Speicherzellen ausgeführt. Entspricht das ausgelesene Signal dem zuvor eingegebenen Speicherwert, so ist die Speicherzelle funktionsfähig. Ansonsten ist ein Fehler der Speicherzelle erfasst worden.
  • Liegt die Adresse der getesteten und fehlerhaften Speicherzelle innerhalb des vorbestimmten Adressbereichs B, so wird die Adresse der Speicherzelle in dem Testspeicher abgelegt. Gegebenenfalls können noch weitere Informationen über die fehlerhafte Speicherzelle in dem Testspeicher abgespeichert werden. Insbesondere Informationen über die Art des erfassten Fehlers könnten bei aufwendigeren Tests in dem Testspeicher aufgezeichnet werden.
  • Zwischen dem Auslesen der Speicherzelle aufgrund des Lesekommandos RD und dem Empfang der entsprechenden Daten 20 vergeht eine gewisse Latenzzeit 10. Diese wird durch die eingesetzte Speicherhardware bestimmt. Die ausgelesenen Daten 20 sind wiederum mit dem Taktsignal CLK synchronisiert. Unterhalb des Datensignals 20 ist ein so genanntes Strobe-Signal 30 eingezeichnete. Für den in 1 eingezeichneten Adressbereich B ist die Datenbewertung (Strobe) aktiv geschaltet, so dass diese Daten für den Fall einer fehlerhaften Speicherzelle in dem Testspeicher gespeichert werden können. Die Strobe-Pfeile in 2 lassen erkennen, dass die Adressen aller ausgelesenen Speicherzellen innerhalb des vorbestimmten Adressbereichs B liegen.
  • Für den Fall, dass die ausgelesenen Speicherzellen nicht innerhalb des Adressbereichs B liegen, bewertet der Tester die Speicherdaten aufgrund des fehlenden Strobe-Signals nicht. Durch die fehlende Bewertung werden Fehler nicht erfasst, die ansonsten im Testspeicher abgelegt werden müssten. Unabhängig davon ob die Speicherzelle fehlerhaft ist oder nicht, wird das Ergebnis der Fehleranalyse verworfen, sofern der Adressbereich nicht innerhalb des Speicherbereichs B liegt. Dieser Fall ist in 3 dargestellt. 3 zeigt wiederum das Taktsignal CLK, das Daten-Lesesignal RD, die ausgelesenen Daten 20 und das Strobe-Signal 30. Da jedoch keine Strobe-Pfeile unterhalb der entsprechenden Daten in
  • 3 eingezeichnet sind, werden keinerlei Informationen über die ausgelesenen Daten und deren Speicherzellen in dem Testspeicher abgelegt.
  • 4 zeigt ein Zeitdiagramm für einen Lesezugriff auf die zu testende Speichervorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel. In 4 ist ebenfalls eine Zeitachse vorgesehen. Die für 2 und 3 verwendete Bezugszeichen kennzeichnen die gleichen Gegenstände in 4. Zusätzlich zu dem Strobe-Signal 30 ist ein Strobe-Aktivierungssignal 40 in 4 vorgesehen.
  • In 4 ist ein gemischter Lesezugriff auf Speicherzellen aus den Adressbereichen A und B dargestellt. Die Daten aus den verschiedenen Adressbereichen A und B folgen in 4 unmittelbar aufeinander. In diesem Fall ist die Zuordnung der Daten 20 zu den unterschiedlichen Adressbereichen in Echtzeit mittels des Strobe-Signals problematisch. Das Problem der Zuordnung der ausgelesenen Daten zu den unterschiedlichen Adressbereichen wird in diesem Ausführungsbeispiel mittels eines Strobe-Aktivierungssignals 40 gelöst. Dieses Signal wird durch eine zentrale Steuereinheit in Echtzeit erzeugt, um die ausgelesenen Daten den unterschiedlichen Adressbereichen zuzuordnen.
  • Die Unterscheidung zwischen Daten aus dem Adressbereich A und B erfolgt durch das Strobe-Aktivierungssignal 40. Sobald das Strobe-Aktivierungssignal 40 aktiv ist bzw. einen hohen Pegel eingenommen hat, werden alle darüber befindlichen Datenpakete 20 als aus dem Adressbereich B stammend bewertet. Umgekehrt sind bei niedrigem Pegel des Strobe-Aktivierungssignals 40 die Datenpakete 20 nicht aus dem Speicherbereich B. Folglich sind die ersten beiden Datenpakete in 4 aktiv, weil sie im Adressraum B liegen. Die letzten beiden Datenpakete des Datensignals 20 in 4 liegen nicht im Adressraum B. Die Ergebnisse der Fehlerbewertung hinsichtlich der letzten Datenpakete werden im Testspeicher nicht abgelegt.
  • 5a zeigt einen schematischen Aufbau eines Systems zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Es handelt sich um ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Steuersignale in Echtzeit während des Tests des Speichers berechnet werden. Das heißt, dass nach jedem Test einer bestimmten Speicherzelle, die Steuersignale zum Ansteuern und Testen der nächsten Speicherzelle in Echtzeit berechnet werden. Dazu besitzt das erfindungsgemäße System eine zentrale Steuereinheit 140, welche mit einem Signaltreiber 100 für die Adressen der Speicherzellen, einem Signaltreiber 110 für die Steuersignale und einem Signaltreiber 120 für die Schreibdaten verbunden ist. Die zentrale Steuereinheit 140 hat jederzeit Kenntnis von der Adresse der gerade getesteten Speicherzelle.
  • Die zentrale Steuereinheit 140 berechnet zum Zeitpunkt des Tests einer Speicherzelle alle notwendigen Adressdaten, Schreibdaten und Lesedaten. Zum Testen der Speicherzelle wird diese zunächst mit vorbestimmten Schreibdaten beschrieben. Danach werden die Daten wieder aus dem Speicher ausgelesen. Die erforderlichen Ansteuerungsbefehle werden von der zentralen Steuereinheit berechnet. Ein Signalempfänger 130 erfasst daraufhin die Lesedaten 20 von der Speicherzelle.
  • Die ausgelesenen Daten kennzeichnen den Ist-Zustand der Speicherzelle. Der Soll-Zustand der getesteten Speicherzelle wird durch die zuvor eingeschriebenen Daten gekennzeichnet.
  • Eine Datenvergleichseinheit 160 ist dazu vorgesehen den Soll-Zustand mit dem Ist-Zustand zu vergleichen. Dazu empfängt die Vergleichseinheit 160 die ausgelesenen Daten von dem Signalempfänger 130 und die erwarteten Lese-Daten (Soll-Zustand) von einer Berechnungseinheit 150 für die erwarteten Lese-Daten. Die Berechnungseinheit empfängt ihrerseits von der zentralen Steuereinheit 140 die Adresse der getesteten Speicherzelle. Anhand der Adresse ermittelt die Berechnungseinheit 150, welche Daten zuvor in die entsprechende Speicherzelle geschrieben wurden. Diese Daten (Soll-Zustand) werden an die Datenvergleichseinheit 160 übertragen. Sofern eine Diskrepanz zwischen dem Soll- und dem Ist-Zustand von der Datenvergleichseinheit 160 ermittelt wird, gibt diese ein Fehlersignal aus.
  • Das Fehlersignal von der Datenvergleichseinheit 160 wird jedoch nicht ohne weiteres an einen Testspeicher 190 übertragen. Der Kern der Erfindung besteht darin, nur solche Fehlerdaten abzuspeichern, die für Speicherzellen innerhalb des vorbestimmten Adressbereichs B ermittelt wurden. Dazu ist in 5a eine Adressvergleichseinheit 170 vorgesehen. Während die Datenvergleichseinheit feststellt, ob ein Fehler vorliegt, bestimmt die Adressvergleichseinheit 170, ob der Fehler eine Speicherzelle innerhalb des vorbestimmten Adressbereichs B betrifft. Sollte die getestete Speicherzelle innerhalb des Adressbereichs B liegen, so wird das Fehlersignal an den Testspeicher 190 übertragen. Dazu ist eine steuerbare Einheit 180 zum Weiterleiten des Fehlersignals von der Datenvergleichseinheit 160 an den Testspeicher 190 vorgesehen. Die Steuerbare Einheit 180 ist mit der Adressvergleichseinheit 170 verbunden, welche bestimmt, ob das Fehler-Signal von der Datenvergleichseinheit 160 an den Testspeicher 190 weitergegeben wird. Als steuerbare Einheit 180 kann insbesondere ein Transistor vorgesehen sein, dessen Gate bzw. Basis von der Adressvergleichseinheit angesteuert wird. Source und Drain bzw. Kollektor und Emitter des Transistors sind jeweils mit der Datenvergleichseinheit 160 und dem Testspeicher 190 verbunden.
  • Der Testspeicher 190 empfängt von der steuerbaren Einheit 180 das Fehlersignal im Falle einer fehlerhaften Speicherzelle innerhalb des vorbestimmten Speicherbereichs B. Gleichzeitig empfängt der Testspeicher 190 über einen Eingang 18 die Adresse der fehlerhaft getesteten Speicherzelle von der zentralen Steuereinheit. Damit kann die Adresse der fehlerhaften Speicherzelle in dem Testspeicher 190 abgelegt werden. Ein Anwender kann die Adressen und weiteren Informationen aus dem Testspeicher auslesen, um den Zustand der getesteten Speichervorrichtung zu beurteilen.
  • 5b zeigt einen schematischen Aufbau des erfindungsgemäßen Systems zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Identische Bezugszeichen in 5a und 5b kennzeichnen die gleichen Gegenstände. Das in 5b gezeigte Testsystem ähnelt weitgehend dem in 5a gezeigten System zum Testen von Speichervorrichtungen. Anders als in 5a ist jedoch die Adressvergleichseinheit 170 ausgestaltet. Während die Adressvergleichseinheit 170 des ersten Ausführungsbeispiels gemäß 5a durch ein eigenes Bauteil realisiert wird, sorgt in 5b die zentrale Steuereinheit 140 für den Adressenvergleich. Die steuerbare Einheit 180 in 5b ist über die Leitung 200E für das Strobe-Aktivierungssignal 40 mit der Steuereinheit 140 verbunden. Die zentrale Steuereinheit führt in Echtzeit den Adressvergleich durch. Das über die Leitung 200E übertragene Strobe-Aktivierungssignal 40 lässt nur dann eine Datenspeicherung zu, wenn der Datenvergleich ein Datum aus dem ausgewählten Adressbereich betrifft. Ansonsten verhindert die über Leitung 200E angesteuerte Einheit 180, dass das Ergebnis des Datenvergleichs in dem Testspeicher abgelegt wird.
  • 6 zeigt einen schematischen Aufbau eines Systems zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die gleichen Bestandteile wie in 6 haben dieselben Bezugszeichen wie in 5a.
  • Im Unterschied zu 5a besitzt das Testsystem gemäß 6 keine zentrale Steuereinheit, die in Echtzeit die Steuer- und Adress-Signale berechnet. Die in 6 vorgesehene Berechnungseinheit 230 ist dazu vorgesehen, vor der Durchführung des Tests die erforderlichen Steuersignale für die jeweiligen Signaltreiber 100, 110 und 120 zu berechnen. Die entsprechenden Adress-, Steuer- und Schreibdaten werden vor der Durchführung des Tests in lokalen Speichern abgelegt. Der Signaltreiber 100 für Adressen ist an den lokalen Speicher 210A für Adressen angeschlossen. Entsprechend ist der lokale Speicher für Steuersignale und Schreibdaten 210S und 210SD an die jeweiligen Signaltreiber für Steuersignale und Schreibdaten 110 und 120 angeschlossen.
  • Sobald der Test eingeleitet wird, überwacht die Berechnungseinheit nicht die jeweiligen Adress- und Steuerdaten. Diese Informationen werden während des Testablaufs unter Kontrolle eines Zykluszählers parallel an die zugehörigen Signaltreiber 100, 110 und 120 übertragen und an den Datenvergleichsblock 160 weitergeleitet. Während des Tests sind die Adressen für die zu bewertenden Speicherzellen unbekannt. Allerdings ist die Reihenfolge, in der der Test durchgeführt festgelegt. Insofern kann anhand des Zeitpunkts des Erfassens einer Fehlerinformation darauf geschlossen werden, welche Speicherzelle mit welcher Adresse die Fehlerinformation betrifft. Ferner ist es möglich, anhand des Zeitpunkts des Erfassens von Lesedaten zu bestimmen, welche Soll-Daten ausgelesen werden müssen.
  • Die Datenvergleichseinheit 160 in 6 ist sowohl an den Signalempfänger 130 als auch an einen lokalen Speicher 240 für die erwarteten Lesedaten angeschlossen. Der lokale Speicher 240 erhält jederzeit vom Zyklenzähler 220 den Zeitpunkt des Testablaufs. Anhand dessen bestimmt der lokale Speicher 240, welche Lesedaten der Signalempfänger 130 empfangen muss. Die Datenvergleichseinheit 160 bestimmt, ob die Lesedaten von dem lokalen Speicher 240 (Soll-Daten) mit den Ist-Daten von dem Signalempfänger 130 übereinstimmen. Im Falle einer Abweichung beider Eingangssignale der Datenvergleichseinheit 160 gibt diese ein Fehlersignal aus.
  • Die Adressvergleichseinheit 170 in 6 steuert nicht die steuerbare Einheit 180 direkt an wie im ersten Ausführungsbeispiel. Stattdessen ist ein zusätzlicher lokaler Speicher 250 für den Adressvergleich vorgesehen. Der lokale Speicher ermittelt anhand des Zyklenzählers, welche Adresse die den Lesedaten des Signalempfängers entsprechenden Speicherzellen haben. Die Adressvergleichseinheit 170 ermittelt, ob die ermittelte Adresse in den vorbestimmten Adressbereich B fällt. Die Adressvergleichseinheit 170 überprüft vor der Ausführung des Tests jede später zu lesende Adresse daraufhin, ob sie im für die Auswertung relevanten Bereich B liegt oder nicht. Falls die Adresse im Bereich B liegt, wird während der späteren Testausführung das Fehler-Signal an den Testspeicher zur Abspeicherung der Fehleradresse weitergeleitet. Ansonsten wird das Fehler-Signal unterdrückt, so dass kein Fehler abgespeichert werden kann und somit auch kein Eintrag im Testspeicher verbraucht wird.
  • A
    gesamter Adressraum
    B
    ausgewählter Adressraum
    CLK
    Taktsignal
    RD
    Lesekommando-Signal
    T
    Zeitachse
    X
    X-Achse
    Y
    Y-Achse
    10
    Latenzzeit
    18
    Eingang des Testspeichers
    20
    Datensignal
    30
    Strobe-Signal
    40
    Strobe-Aktivierungssignal
    100
    Signaltreibereinheit für Adressen von Speicherzellen
    110
    Signaltreibereinheit für Steuersignale
    120
    Signaltreibereinheit für Schreibdaten
    130
    Signalempfängereinheit
    140
    zentrale Steuereinheit
    150
    Berechnungseinheit für erwartete Lesedaten
    160
    Datenvergleichseinheit
    170
    Adressvergleichseinheit
    180
    Steuerbare Einheit zum Weiterleiten eines Fehlersignals
    190
    Testspeicher
    200A
    Leitung für Adressen
    200E
    Leitung für Strobe-Aktivierungssignal
    200S
    Leitung für Steuersignale
    200SD
    Leitung für Schreibdaten
    210A
    lokaler Speicher für Adressen
    210S
    lokaler Speicher für Steuersignale
    210SD
    lokaler Speicher für Schreibdaten
    220
    Zyklenzähler
    230
    zentrale Berechnungseinheit
    240
    lokaler Speicher für erwartete Lesedaten
    250
    lokaler Speicher für Adressvergleich

Claims (15)

  1. Verfahren zum Testen einer Speichervorrichtung, wobei die Speichervorrichtung eine Vielzahl von Speicherzellen aufweist, die jeweils mittels einer Adresse ansteuerbar sind, und ein Testspeicher zum Ablegen der Testergebnisse vorgesehen ist, wobei der Testspeicher nicht groß genug ist, um die Testergebnisse für alle Speicherzellen aufzunehmen, gekennzeichnet durch die Schritte: Auswählen eines Adressraums bestehend aus einer Teilmenge der Menge aller Adressen der Speicherzellen, Testen einer Vielzahl der Speicherzellen, Überprüfen, ob die Adresse der zu testenden Speicherzelle in dem ausgewählten Adressraum liegt, Bewerten, ob die Speicherzelle fehlerhaft ist, und Speichern der Fehlerinformation der getesteten Speicherzelle in dem Testspeicher nur, wenn die Speicherzelle fehlerhaft ist und in dem ausgewählten Adressraum liegt.
  2. Verfahren zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei eine zentrale Steuereinheit das Testen der Speicherzelle überwacht und in Echtzeit entschieden wird, ob die Fehlerinformation der getesteten Speicherzelle in dem Testspeicher abgespeichert wird.
  3. Verfahren zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die zu testende Speicherzelle mit Lesedaten beschrieben wird, die Speicherzelle ausgelesen wird und die ausgelesenen Lesedaten mit den eingelesenen Lesedaten verglichen werden, um zu beurteilen, ob die Speicherzelle fehlerhaft ist.
  4. Verfahren zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Schritt des Überprüfens, ob die Speicherzelle in einem vorbestimmten Adressraum liegt, durchgeführt wird, bevor die Speicherzelle getestet wird,
  5. Verfahren zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei nur diejenigen Speicherzellen getestet werden, deren Adresse in dem vorbestimmten Adressraum liegt.
  6. Verfahren zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Schritt des Überprüfens, ob die Speicherzelle in einem vorbestimmten Adressraum liegt, durchgeführt wird, nachdem die Speicherzelle getestet worden ist.
  7. System zum Testen eine Speichervorrichtung, wobei die Speichervorrichtung eine Vielzahl von Speicherzellen aufweist, die jeweils mittels einer Adresse ansteuerbar sind, mit: einem Testspeicher (190) zum Ablegen von Testergebnissen, gekennzeichnet durch eine Adressvergleichseinheit (170), die dazu ausgebildet ist, zu bestimmen, ob die Adresse einer Speicherzelle in einem vorbestimmten Adressbereich liegt, einer steuerbaren Einheit (180) zum Abspeichern von Testergebnissen, wobei die steuerbare Einheit (180) mit dem Testspeicher und der Adressvergleichseinheit (170) verbunden ist und von der Vergleichseinheit (170) derart angesteuert wird, dass Fehlerinformationen der getesteten Speicherzelle in dem Testspeicher nur abgespeichert werden, wenn die Adresse der getesteten Speicherzelle in dem ausgewählten Adressraum liegt.
  8. System zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß Anspruch 7, mit einer zentralen Steuereinheit 140, die dazu vorgesehen ist, Adress- und Steuersignale für die Speicherzellen in Echtzeit während des Tests der Speichervorrichtung zu berechnen.
  9. System zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß Anspruch 8, wobei die Adressvergleichseinheit an die Steuereinheit 140 angeschlossen ist und dazu ausgebildet ist, von der Steuereinheit die Adresse der getesteten Speicherzelle zu erhalten.
  10. System zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß Anspruch 7, mit einer zentralen Steuereinheit 140, die dazu vorgesehen ist, Adress- und Steuersignale für die Speicherzellen vor dem Test der Speichervorrichtung zu berechnen.
  11. System zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß Anspruch 10, mit lokalen Speichern für die von der zentralen Steuereinheit berechneten Adress- und Steuersignale für die zu testenden Speicherzellen.
  12. System zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß Anspruch 10 oder 11, wobei die zentrale Steuereinheit vor dem Test der Speichervorrichtung eine zeitliche Abfolge des Tests der Speicherzellen festlegt.
  13. System zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß Anspruch 12, mit einem Zyklenzähler (220), der ausgebildet ist, den Zeitpunkt innerhalb der zeitlichen Abfolge des Tests in Echtzeit zu berechnen.
  14. System zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß Anspruch 13, wobei die Adressvergleichseinheit (170) mit dem Zyklenzähler (220) verbunden ist und dazu ausgebildet ist, anhand des von dem Zyklenzähler (220) empfangenen Zeitpunkts die Adresse der aktuell getesteten Speicherzelle zu ermitteln.
  15. System zum Testen einer Speichervorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 7 bis 14, wobei die zentrale Steuereinheit (140) als die Adressvergleichseinheit (170) fungiert.
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