DE102006014823B4 - Gassackanordnung mit gekrümmtem Gasverteilrohr - Google Patents
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Abstract
Gassackanordnung (1) mit einem einen Hauptabschnitt (10) aufweisenden Gassack (2) und einer Gasgeneratoreinheit (3) zum Einbau in ein Fahrzeug und zum Schutz der Fahrzeuginsassen bei einem Aufprall, wobei der Gassack (2) eine mit der Gasgeneratoreinheit (3) verbindbare Einlassöffnung (4) aufweist, die als axiale Öffnung eines eine Längsachse (A) aufweisenden Schlauchabschnitts (5) ausgebildet ist, der an dem einen aufblasbaren Bereich (6) aufweisenden Hauptabschnitt (10) des Gassackes (2) angeformt ist, wobei die Längsachse (A) des Schlauchabschnitts (5) im nicht montierten Zustand der Gassackanordnung (1) im wesentlichen senkrecht von dem Hauptabschnitt (10) absteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauchabschnitt (5) im Rahmen der Montage der Gassackanordnung (1) zumindest abschnittsweise um 90° umgebogen und zusätzlich um 90° in sich selbst verdreht wird, so dass die effektive Länge des Schlauchabschnitts (5) verkürzt ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Gassackanordnung mit einem einen aufblasbaren Bereich aufweisenden Gassack und einer Gasgeneratoreinheit zum Einbau in ein Fahrzeug und zum Schutz der Fahrzeuginsassen bei einem Aufprall gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Zusammenbau einer Gassackanordnung gemäß Anspruch 8.
- In der
US 6,808,203 B2 ein als Vorhang-Gassack ausgebildeter Gassack gezeigt, der in einem mittleren und oberen Bereich von einer Gasgeneratoreinheit mit Gas befüllbar ist, um einen Seitenschutz für den Kopfbereich eines Insassen in einem Seitenaufprall zu gewährleisten. Die Gasgeneratoreinheit besteht aus einem Gasgenerator und einem Gasverteilrohr, die miteinander unter Klemmung mit der Einlassöffnung des Gassackes verbunden sind. Das Gasverteilrohr weist an seinem in den Gassack eingeführten Ende zwei in entgegengesetzte Richtungen abstrahlende Austrittsöffnungen auf, wobei die Richtungen beide parallel zur Längserstreckung des Gassackes sind. Nachteilig an dieser bekannten Anordnung ist, dass im montierten Zustand der Gassackanordnung die Austrittsöffnungen des Gasverteilrohrs derart angeordnet sind, dass sie direkt auf die Verbindungsnähte des Gassackes im Bereich des abstehenden Einlassabschnittes abstrahlen und den Gassack somit beim Aufblasen beschädigen können. - Eine weitere bekannte Anordnung eines Gassackes mit einem gekrümmten Gasverteilrohr ist in der
EP 1264742 dargestellt. Hier ist ebenso ein als Vorhang-Gassack ausgebildeter Gassack mit einem schlauchförmigen Einlassbereich gezeigt, welcher senkrecht von der Befestigungslaschen aufweisenden Kante des Gassackes absteht. Eine gekrümmte Gasgeneratoreinheit ist mit der Einlassöffnung verbunden. Die Gasgeneratoreinheit strahlt das Gas axial ab und es wird von einem Abnäher derart umgelenkt, dass es den vorderen und hinteren Bereich des Gassackes mit Gas versorgt. Hierbei wird die direkte Anstrahlung des Abnä hers im Gassack und die damit einhergehende Belastung dessen sowie die relativ langsam verlaufende Umlenkung des Gasstrahles im Gassack für sich als nachteilig angesehen. - Eine sehr ähnliche Anordnung ist aus der
bekannt.US 2004/0026907 A1 - Aus den Dokumenten
undJP 2003 072509 A ist jeweils eine Gassackeinheit bekannt, bei der das Gasverteilerrohr gekrümmt ist und bei der der Schlauchabschnitt des Gassacks, in den das Gasverteilerrohr ragt, zumindest im montierten Zustand der Krümmung des Gasverteilerrohrs folgt.JP 2003 327070 A - Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung eine gattungsgemäße Gassackanordnung vorzusehen, bei der die Abstrahlung aus der Gasgeneratoreinheit derart erfolgt, dass keine nennenswerten Belastungsspitzen in Bereichen der Einlassöffnung des Gassackes entstehen. Gleichzeitig soll die Bauhöhe der zusammengebauten Gassackanordnung möglichst gering gehalten werden.
- Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung ein Verfahren zum Zusammenbau der Gassackanordnung vorzusehen.
- Die Aufgabe wird durch eine Gassackanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Verfahren zum Zusammenbau einer Gassackanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst.
- Die Gassackanordnung weist einen einen Hauptabschnitt aufweisenden Gassack und eine Gasgeneratoreinheit auf und ist zum Einbau in ein Fahrzeug und zum Schutz der Fahrzeuginsassen bei einem Aufprall vorgesehen. Der Gassack weist eine mit der Gasgeneratoreinheit verbindbare Einlassöffnung auf, die als axiale Öffnung eines eine Längsachse aufweisenden Schlauchabschnitts ausgebildet ist, der an dem einen aufblasbaren Bereich aufweisenden Hauptabschnitt des Gassackes angeformt ist. Die Längsachse des Schlauchabschnitts steht im nicht montierten Zustand der Gassackanordnung im wesentlichen senkrecht von dem Hauptabschnitt ab. Der Schlauchabschnitt ist im montierten Zustand der Gassackanordnung derart verschwenkt, dass die effektive Länge des Schlauchabschnitts verkürzt ist. Die effektive Verkürzung wird dadurch erreicht, dass der Schlauchabschnitt im Rahmen des Zusammenbaus zumindest abschnittsweise um 90° umgebogen und zusätzlich um 90° in sich selbst verdreht wird. Durch diese Verkürzung der Länge des Schlauchabschnitts kann der aus den Ausströmöffnungen austretende Gasstrahl direkt und ohne Umlenkung in den aufblasbaren Bereich des Gassackes einströmen. Weiterhin wird die Bauhöhe der zusammengebauten Gassackanordnung durch das Verkürzen des Schlauchabschnitts reduziert und das Gasverteilrohr dringt tiefer in den Gassack ein.
- Die Gasgeneratoreinheit weist einen rohrförmigen Gasgenerator sowie ein gekrümmtes Gasverteilrohr auf, welches von seinem mit dem Gasgenerator verbindbaren ersten Ende bis zu seinem in den Gassack einführbaren zweiten Ende vorzugsweise mit einem Winkel von 90° abgewinkelt ist, wobei jedoch auch andere Winkel möglich sind. An seinem zweiten Ende sind wenigstens zwei entgegengesetzt angeordnete Ausströmöffnungen vorgesehen, die im montierten Zustand der Gassackanordnung parallel zur Längserstreckung des Gassackes Gas abstrahlen.
- Die Längsachse des mit dem Gasgenerator verbindbaren Endes des Schlauchabschnitts ist im montierten Zustand der Gassackanordnung um 90° zu der Längsachse des an den Hauptabschnitt des Gassackes angrenzenden Endes verschwenkt, so dass der Schlauchabschnitt zumindest abschnittsweise verdreht ist. Der Gasgenerator erstreckt sich dabei im montierten Zustand der Gassackanordnung im wesentlichen parallel zur Längserstreckung des Hauptabschnitts des Gassackes.
- Der Gassack kann als rechteckig geformter Vorhang-Gassack ausgebildet sein, wobei der Schlauchabschnitt von der mit einem Bauteil der Fahrzeuginnenstruktur – wie beispielsweise dem Dachrahmen, der Seitentür oder der Sitzstruktur – verbindbaren Befestigungskante absteht.
- Der Gassack kann alternativ auch als ein Fahrer- oder Beifahrer-Gassack ausgebildet sein und der Schlauchabschnitt kann von einer von zwei miteinander verbundenen Materiallagen abstehen.
- Ein Verfahren zum Zusammenbau einer Gassackanordnung weist zunächst die Bereitstellung eines Gassackes auf, der eine Einlassöffnung aufweist, die als axiale Öffnung eines eine Längsachse aufweisenden Schlauchabschnitts ausgebildet ist, welcher an dem einen aufblasbaren Bereich aufweisenden Hauptabschnitt des Gassackes angeformt ist. Anschließend folgt die Bereitstellung einer einen Gasgenerator und ein Gasverteilrohr aufweisenden Gasgeneratoreinheit. Im Anschluss daran wird die Gasgeneratoreinheit mit dem die Einlassöffnung aufweisenden Schlauchabschnitt des Gassackes verbunden. Hiernach wird die Gasgeneratoreinheit derart verschwenkt, nämlich umgebogen und in sich selbst verdreht, dass sich eine Verkürzung der effektiven Länge des Schlauchabschnitts ergibt.
- Die Gasgeneratoreinheit
3 wird dabei derart mit dem Gassack verbunden, dass der rohrförmige Gasgenerator senkrecht von einer der flächigen Materiallage des Hauptabschnitts des Gassackes absteht und, dass sie anschließend um 90° verschwenkt wird, so dass sie parallel zu dieser Materiallage verläuft. - Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Erläuterungen zu den nachstehenden Figuren. Es zeigen:
-
1 Eine Einzelteilansicht der erfindungsgemäßen Gassackanordnung -
2 Eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Gassackanordnung im zusammengebauten Zustand -
1 zeigt eine Ansicht der Einzelteile der Gassackanordnung1 . Ein durch zwei Materiallagen gebildeter Vorhang-Gassack2 weist einen rechteckigen Hauptabschnitt10 auf, von dessen oberem Ende sich eine Vielzahl von Befestigungslaschen7 erstrecken. Des weiteren steht in etwa einem mittleren Bereich des Hauptabschnitts10 ein Schlauchabschnitt5 ab. Der Schlauchabschnitt5 weist eine Längsachse A auf, die sich rechtwinklig zur oberen Begrenzungskante des Hauptabschnitts10 und somit der Längserstreckung des Vorhang-Gassackes2 erstreckt. An seinem vom Hauptabschnitt10 entfernten Ende weist der Schlauchabschnitt5 eine Einlassöffnung4 auf, die mit einer Gasgeneratoreinheit3 verbindbar ist. - Der Hauptabschnitt
10 des Gassackes2 weist einen aufblasbaren Bereich6 auf, der von als Abnäher8 ausgebildeter Verbindungen der beiden Materiallagen um geben ist. Zusätzlich sind im Inneren des aufblasbaren Bereichs6 Abnäher8 angeordnet, die den Bereich6 in mehrere Abschnitte unterteilen. - Weiterhin zeigt
1 eine Gasgeneratoreinheit3 , die einen rohrförmigen Gasgenerator11 sowie ein gekrümmtes Gasverteilrohr12 aufweist. Das Gasverteilrohr12 weist ein mit dem Gasgenerator11 verbindbares, auf wenigstens den Durchmesser des Gasgenerators11 aufgeweitetes erstes Ende16 auf. Das in den Gassack2 einführbare zweite Ende17 des Gasverteilrohres12 weist wenigstens zwei radial entgegengesetzt ausgerichtet abströmende Ausströmöffnungen14 ,15 auf. Wie in2 dargestellt, strömt das Gas parallel zur Längserstreckung des Hauptabschnitts10 und dessen oberer Kante ab. Somit werden der vordere und der hintere Abschnitt des aufblasbaren Bereichs6 mit dem jeweiligen Strahl der Ausströmöffnung14 ,15 direkt versorgt, ohne dass das Gas innerhalb des Gassackes2 umgelenkt wird und sich dabei eine Verzögerung des Aufblasverhaltens ergibt. - Zur Befestigung des Gasgenerators
11 , des Gasverteilrohres12 sowie des Gassackes2 ist eine Befestigungsschelle13 vorgesehen, die die Gassackanordnung1 durch Klemmung zusammenhält (wie in2 dargestellt). -
2 zeigt die Gassackanordnung1 im zusammengebauten Zustand. Die Gasgeneratoreinheit3 , bzw. das zweite Ende17 des Gasverteilrohres12 ist im Gassack2 eingeführt. Der Schlauchabschnitt5 ist derart verdreht, dass sich die Längsachse A2 des dem Gasgenerator11 zugewandten Endes senkrecht zur Längsachse A1 des dem Hauptabschnitt10 zugewandten Endes des Schlauchabschnitts5 erstreckt. Es sind natürlich auch andere Winkel als 90° zwischen den Enden möglich. Der rohrförmige Gasgenerator11 erstreckt sich parallel zur Längserstreckung des Hauptabschnitts10 des Gassackes2 . Der Gassack2 ist zu einem Faltpaket komprimiert dargestellt, wobei das zweite Ende17 des Gasverteilrohres12 bis an den unteren Rand des Faltpaketes reicht. Der Gassack2 ist von einer Hülle18 umschlossen, die die komprimierte Gestalt sichert und den Gassack2 erst im Aktivierungsfall im eingebauten Zustand im Fahrzeug über eine im unteren Bereich angeordnete (nicht dargestellte) Sollreißstelle freigibt. Die Befestigungslaschen7 reichen durch am oberen Rand angeordnete Schlitze in der Hülle18 , um die zusammengebaute Gassackanordnung1 im Fahrzeug zu befestigen. - Es kann vorgesehen sein, dass eine im Hauptabschnitt
10 unterhalb des Schlauchabschnitts5 angeordnete Naht19 als Anschlag für das zweite Ende17 des Gasverteilrohres12 dienen kann. Dadurch ist eine genaue Lage des Gasverteilrohres12 sichergestellt und ein zu tiefes Eindringen kann verhindert werden. Da das zweite Ende17 des Rohres12 keine axiale Ausströmöffnung aufweist, wird die Naht19 keiner hohen Belastung durch einen Gasstrahl ausgesetzt. Die Naht19 kann dabei eine separate Naht sein oder in die bestehende Kontur der Abnäher8 eingebunden sein. Als Abnäher8 sollen hier sämtliche Verbindungen der beiden Materiallagen, oder auch mehr als zwei Materiallagen, verstanden werden. Dies können Säume durch Verweben der Lagen, Klebestellen oder verschweißte Verbindungen sein. Die Naht19 sollte dabei so angeordnet sein, dass erst durch die Verschwenkbewegung der Gasgeneratoreinheit3 und das damit einhergehende Verkürzen der effektiven Länge des Schlauchabschnitts5 das Gasverteilrohr12 tiefer in den Gassack2 dringt und dann erst die Anschlagsnaht19 erreicht. Somit lässt sich nach der Montage der Gassackanordnung1 bei einer Inspektion durch Tasten feststellen, ob die Lage des Gasverteilrohres12 innerhalb des Gassackes2 korrekt ist. -
- 1
- Gassackanordnung
- 2
- Gassack
- 3
- Gasgeneratoreinheit
- 4
- Einlassöffnung
- 5
- Schlauchabschnitt
- 6
- aufblasbarer Bereich
- 7
- Befestigungslaschen
- 8
- Abnäher
- 10
- Hauptabschnitt des Gassackes
- 11
- Gasgenerator
- 12
- Gasverteilrohr
- 13
- Befestigungsschelle
- 14
- Ausströmöffnung
- 15
- Ausströmöffnung
- 16
- erstes Ende des Gasverteilrohres
- 17
- zweites Ende des Gasverteilrohres
- 18
- Hülle
- 19
- Anschlagsnaht
Claims (9)
- Gassackanordnung (
1 ) mit einem einen Hauptabschnitt (10 ) aufweisenden Gassack (2 ) und einer Gasgeneratoreinheit (3 ) zum Einbau in ein Fahrzeug und zum Schutz der Fahrzeuginsassen bei einem Aufprall, wobei der Gassack (2 ) eine mit der Gasgeneratoreinheit (3 ) verbindbare Einlassöffnung (4 ) aufweist, die als axiale Öffnung eines eine Längsachse (A) aufweisenden Schlauchabschnitts (5 ) ausgebildet ist, der an dem einen aufblasbaren Bereich (6 ) aufweisenden Hauptabschnitt (10 ) des Gassackes (2 ) angeformt ist, wobei die Längsachse (A) des Schlauchabschnitts (5 ) im nicht montierten Zustand der Gassackanordnung (1 ) im wesentlichen senkrecht von dem Hauptabschnitt (10 ) absteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauchabschnitt (5 ) im Rahmen der Montage der Gassackanordnung (1 ) zumindest abschnittsweise um 90° umgebogen und zusätzlich um 90° in sich selbst verdreht wird, so dass die effektive Länge des Schlauchabschnitts (5 ) verkürzt ist. - Gassackanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasgeneratoreinheit (
3 ) einen rohrförmigen Gasgenerator (11 ) sowie ein gekrümmtes Gasverteilrohr (12 ) aufweist. - Gassackanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasverteilrohr (
12 ) von seinem mit dem Gasgenerator (11 ) verbindbaren ersten Ende (16 ) bis zu seinem in den Gassack (2 ) einführbaren zweiten Ende (17 ) mit einem Winkel von 90° abgewinkelt ist. - Gassackanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasverteilrohr (
12 ) an seinem zweiten Ende (17 ) wenigstens zwei entgegengesetzt angeordnete Ausströmöffnungen (14 ,15 ) aufweist, wobei die Abstrahlrichtung der Austrittsöffnungen (14 ,15 ) im montierten Zustand der Gassackanordnung (1 ) parallel zur Längserstreckung des Gassackes (2 ) ausgerichtet sind. - Gassackanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse (A2) des mit dem Gasgenerator (
11 ) verbindbaren Endes des Schlauchabschnitts (5 ) im montierten Zustand der Gassackanordnung (1 ) um 90° zu der Längsachse (A1) des an den Hauptabschnitt (10 ) des Gassackes (2 ) angrenzenden Endes verschwenkt ist und der Schlauchabschnitt (5 ) zumindest abschnittsweise verdreht ist. - Gassackanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Gasgenerator (
11 ) im montierten Zustand der Gassackanordnung (1 ) im wesentlichen parallel zur Längserstreckung des Hauptabschnitts (10 ) des Gassackes (2 ) erstreckt. - Gassackanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gassack (
2 ) als rechteckig geformter Vorhang-Gassack ausgebildet ist und der Schlauchabschnitt (5 ) von der mit einem Bauteil der Fahrzeuginnenstruktur verbindbaren Befestigungskante absteht. - Verfahren zum Zusammenbau einer Gassackanordnung (
1 ) umfassend die Schritte: – der Bereitstellung eines Gassackes (2 ), der eine Einlassöffnung (4 ) aufweist, die als axiale Öffnung eines eine Längsachse (A) aufweisenden Schlauchabschnitts (5 ) ausgebildet ist, der an dem einen aufblasbaren Bereich (6 ) aufweisenden Hauptabschnitt (10 ) des Gassackes (2 ) angeformt ist, – der Bereitstellung einer einen Gasgenerator (11 ) und ein Gasverteilrohr (12 ) aufweisenden Gasgeneratoreinheit (3 ), – dem Verbinden der Gasgeneratoreinheit (3 ) mit dem die Einlassöffnung (4 ) aufweisenden Schlauchabschnitt (5 ) des Gassackes (2 ), – dem Verschwenken der Gasgeneratoreinheit (3 ) in einer Weise, dass der Schlauchabschnitt zumindest abschnittsweise um 90° umgebogen und zusätzlich um 90° in sich selbst verdreht wird, so dass sich die effektive Länge des Schlauchabschnitts (5 ) verkürzt. - Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasgeneratoreinheit (
3 ) derart mit dem Gassack (2 ) verbunden wird, dass der rohrförmige Gasgenerator (11 ) senkrecht von einer der flächigen Materiallagen des Hauptabschnitts (10 ) des Gassackes (2 ) absteht und, dass sie anschließend um 90° verschwenkt wird, so dass sie parallel zu dieser Materiallage verläuft.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: SCHOEN, THILO, DIPL.-PHYS., DE |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |