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DE102006014731A1 - Hubfahrzeug mit Kippcontainer - Google Patents

Hubfahrzeug mit Kippcontainer Download PDF

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DE102006014731A1
DE102006014731A1 DE200610014731 DE102006014731A DE102006014731A1 DE 102006014731 A1 DE102006014731 A1 DE 102006014731A1 DE 200610014731 DE200610014731 DE 200610014731 DE 102006014731 A DE102006014731 A DE 102006014731A DE 102006014731 A1 DE102006014731 A1 DE 102006014731A1
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DE
Germany
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pawl
container
lifting vehicle
dump container
dump
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200610014731
Other languages
English (en)
Inventor
Valentin Kleinlein
Roland Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Glas Keil & Co KG GmbH
Original Assignee
Glas Keil & Co KG GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Glas Keil & Co KG GmbH filed Critical Glas Keil & Co KG GmbH
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/12Platforms; Forks; Other load supporting or gripping members
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Abstract

Hubfahrzeug mit absetzbarem Kippcontainer zum Transportieren und Auskippen von Schüttgut, insbesondere Glasbruch, wobei an beiden parallel zur Fahrtrichtung ausgerichteten Seitenwänden des Kippcontainers je ein zylindrischer Schwenkbolzen und senkrecht darüber je ein Haltebolzen befestigt ist und alle Bolzen senkrecht zur Fahrtrichtung und parallel zur Fahrfläche ausgerichtet sind, wobei beide Schwenkbolzen auf einer gemeinsamen Mittellinie angeordnet sind, die durch den Schwerpunkt des mit seinem Nennvolumen beladenen Kippcontainers verläuft, und am Hubfahrzeug zwei nach unten weisenden, längliche Tragarme angeordnet sind, an deren Enden je eine Aufnahme halbzylindrisch, nach oben offen und zu den Schwenkbolzen komplementär ausgeformt ist und senkrecht darüber je ein fester Anschlag den Haltebolzen an seiner Hinterseite berührt und je ein lösbarer Sperrhaken den Haltebolzen an seiner Vorderseite berührt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Hubfahrzeug mit absetzbarem Kippcontainer zum Transportieren und Auskippen von Schüttgut, insbesondere Glasbruch, wobei an beiden parallel zur Fahrtrichtung ausgerichteten Seitenwänden des Kippcontainers je ein zylindrischer Schwenkbolzen und senkrecht darüber je ein Haltebolzen befestigt ist und alle Bolzen senkrecht zur Fahrtrichtung und parallel zur Fahrtfläche ausgerichtet sind.
  • Zum Befördern von Schüttgütern sind Behältern aus plattenförmigem Material in Form eines Hohlquaders, der an einer Seite offen ist und im übrigen von 5 Wänden umgeben ist, aktueller Stand der Technik. Neben Holzkästen sind auch Kästen aus Metall, Verbundwerkstoffen und Kunststoff üblich.
  • Mittels Flurförderfahrzeugen, insbesondere Hubfahrzeugen oder Gabelstaplern, können quaderförmige Behälter mit geringem manuellem Kraftaufwand bewegt werden. Deshalb sind solche Behälter heute der am weitesten verbreitete Stand der Technik in der Glasindustrie zum Befördern von Schüttgütern, insbesondere Glasbruch, der ein zunehmend interessanter und durch behördliche Regelungen, wie z.B. die Pfandregelung für Einweg-Glasflaschen, nachhaltig unterstützter Rohstoff ist.
  • Übliche Container wiesen vier Ecksäulen auf, wobei zwischen Fahrfläche und Boden des Containers ein Zwischenraum bleibt, in welchen die Gabeln eines Gabelstaplers eingeschoben werden können, so dass der Gabelstapler den Container sicher anheben und befördern kann.
  • Ein großes Problem ist jedoch das Entleeren der Container. Nur dann, wenn der Schwerpunkt des gefüllten Behältnisses identisch mit der Schwenkachse ist, ist der Kraftaufwand zum Neigen des Behälters sehr gering. Physikalisch gesehen befindet sich der Behälter in einer labilen Lage.
  • Deshalb werden in der Glasindustrie quaderförmige Behälter eingesetzt, die an zwei parallelen Seiten jeweils zwei übereinander angeordnete seitlich herausragende Bolzen aufweisen. Davon ist der obere Bolzen oberhalb des Schwerpunktes des gefüllten Behälters angeordnet, damit an diesen beiden Bolzen der Behälter über Haken und Seile oder Ketten aufgenommen und in stabiler Lage transportiert werden kann.
  • Der untere der beiden Bolzen ist gemäß aktuellem Stand der Technik in der Nähe oder genau auf einer durch den Schwerpunkt verlaufenden, horizontalen Linie angeordnet.
  • Zur Entleerung dieser Behälter werden Ketten mit zwei S-förmigen Haken eingesetzt, die mit dem unteren Teil des S den unteren Bolzen aufnehmen und mit dem oberen Teil den oberen Bolzen umschließen. Der untere Bolzen kann in der unteren Aufnahme eine Schwenkbewegung ausführen. Dadurch lösen sich die oberen die oberen Bolzen vom Rückhalt des S-Oberteiles und der Container beginnt, sich zu neigen.
  • Eine übliche Anordnung zur Entladung eines Containers besteht aus einer horizontal angeordneten Traverse, die von einem Gabelstapler oder einem anderen Hubfahrzeug getragen wird, wobei an den Enden der Traverse die Ketten mit den genannten S-förmigen Haken befestigt sind. Zum Transport werden die S-förmigen Haken in die oberen Bolzen eingehängt und der Container in sicherer, stabiler Lage transportiert. Kurz vor dem Erreichen seines Entleerungsortes wird der Container abgesetzt und die Ketten durch Absenken und Aufsetzen des Containers entlastet. Manuell werden die beiden Haken gelöst und auf die unteren Bolzen umgesetzt. Dann werden die Ketten langsam gestrafft und der Container vorsichtig angehoben. Dazu sind zwei Personen erforderlich: Eine Person hält den Container in seiner labilen Lage vertikal, die zweite Person bedient das Hubfahrzeug.
  • Im nächsten Schritt wird der zu entleerende Kippcontainer so weit angehoben, dass sich der untere Bolzen oberhalb der Kante des Bestimmungscontainers am Entleerungsort befindet, die Unterkante des Kippcontainers jedoch noch unterhalb der Kante des Bestimmungscontainers. Im nächsten Schritt wird der Kippcontainer so nahe an den Bestimmungscontainer herangefahren, dass er dagegen stößt und durch langsames Weiterfahren in Richtung des Bestimmungscontainers einen Drehpuls bekommt, in eine Drehung versetzt wird und sich kontinuierlich neigt. Daraufhin gerät die Ladung ins Rutschen und entleert sich schlagartig über die Wand hinweg, an die der Container soeben angestoßen ist.
  • Nach der Entleerung muss der Container manuell wieder in eine aufrechte Position versetzt werden und gleichzeitig von einer zweiten Bedienperson die Hubvorrichtung angehoben werden und das Fahrzeug wieder zurückgefahren.
  • Auf diesem Hintergrund hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, für die vorhandenen und genormten Container der Glasindustrie mit je zwei Bolzen an parallelen Seiten eine Transport und Entleerungsvorrichtung für ein Hubfahrzeug zu entwickeln, die mit nur einer ein zigen Bedienperson sicher verfahren und entleert werden kann, die eine einfache und ebenfalls von nur einem Bedienmann durchführbare Aufnahme eines Containers ermöglicht und die in einer Variante vollständig vom Fahrersitz eines Gabelstaplers aus bedienbar ist und die als abnehmbare, kostengünstige Zubehöreinrichtung eines Gabelstaplers gebaut werden kann.
  • Als Lösung beschreibt die Erfindung einen Kippcontainer mit beidseits je einem Schwenkbolzen und darüber je einem Haltebolzen, der sich absetzbar an einem Hubfahrzeug befindet und dadurch gekennzeichnet ist, dass beide Schwenkbolzen auf einer gemeinsamen Mittellinie angeordnet sind, die durch den Schwerpunkt des mit seinem Nennvolumen beladenen Containers verläuft und am Hubfahrzeug zwei nach unten weisende, längliche Tragarme angeordnet sind, an deren Ende je eine Aufnahme halbzylindrisch, nach oben offen und zu den Schwenkbolzen komplementär ausgeformt ist und senkrecht darüber je ein fester Anschlag den Haltebolzen an seiner Hinterseite berührt und je ein lösbarer Sperrhaken den Bolzen an seiner Vorderseite berührt.
  • Im Vergleich zum Stand der Technik wird bei dieser Lösung die bisher benutzte Kette mit dem S-förmigen Haken durch einen festen Tragarm ersetzt. Der wichtige Vorteil des Tragarmes ist, dass er die Pendelschwingungen der Kette eliminiert und damit die Wartezeit bis zum Abklingen der Pendelschwingungen entfällt. Der Fahrer des Hubfahrzeuges muss nicht mehr durch besondere Fahrweise versuchen, das Aufkommen und das Abklingen von Pendelschwingungen zu vermeiden.
  • Falls die Hubeinrichtung bereits über einen Ausleger verfügt – wie z.B. bei einem Gabelstapler – ist es naheliegend, den Tragarm von diesen Auslegern ausgehend nach unten zu führen. Falls sich die Gabeln so weit auseinander schieben lassen, dass der aufzunehmende Container von den Gabeln U-förmig umfasst werden kann, kann die waagerechte Traverse zur Befestigung der Tragarme entfallen; stattdessen werden die Tragarme direkt an den Gabeln befestigt. Eine dritte Alternative ist die horizontale Ausrichtung der Tragarme, die in diesem Fall mit ihrem anderen Ende an einer Hubvorrichtung befestigt sind.
  • In allen drei Fällen verfügt der Tragarm an seiner vorderen Seite über eine halbzylindrische, nach oben offene und zu den Schwenkbolzen komplementär ausgeformte Aufnahme. Diese Aufnahme wird unter den Schwenkbolzen des zu hebenden Containers positioniert und soweit angehoben, bis sie mit den Schwenkbolzen in Kontakt kommt. Dabei dient die langsam weiter angehobene, halbzylindrische Innenfläche zuerst zur Zentrierung und zieht den Schwenkbolzen und damit den gesamten Container in die Mitte. Wenn die Innenfläche soweit angehoben ist, dass sie den Schwenkbolzen vollständig berührt, dient sie als Gleitfläche für den Schwenkbolzen.
  • Es ist vorteilhaft die Gleitfläche zu fetten, um die Lebensdauer zu erhöhen und die Querkräfte, die zum Kippen des Containers benötigt werden, recht gering zu halten. Alternativ ist es denkbar, die Gleitfläche mit einer Gleitlagerschale aus besonderem Werkstoff, wie z.B. Kunststoff zu beschichten.
  • Der oberhalb des Schwenkbolzens angeordnete Haltebolzen dient zur Sicherung der vertikalen Position des Kippcontainers. Dazu berührt er mit seiner einen Seite den festen Anschlag am Tragarm und ist auf seiner anderen Seite mit einem lösbaren Sperrhaken in seiner Position gesichert.
  • Diese Sicherungsfunktion musste bisher manuell durch einen zweiten Bedienmann wahrgenommen werden. Es ist eine der wesentlichen Punkte dieser Erfindung, diese Sicherungshaltefunktion so zu organisieren, dass sie vom Fahrersitz des Hubfahrzeuges aus aktiviert und wieder gelöst werden kann. Dazu schlägt die Erfindung als eine Ausführungsvariante vor, dass der Sperrhaken verschwenkbar ist, wobei die Verschwenkachse vorzugsweise parallel zu der Verbindungslinie zwischen den Bolzen angeordnet ist.
  • Vorzugsweise ist die Schwenkachse in Fahrtrichtung gesehen hinter den Bolzen angeordnet. Alternativ ist es auch denkbar, den Sperrhaken auf einer Schiene zu verschieben.
  • Wenn der Sperrhaken zum Öffnen nach oben geschwenkt oder geschoben wird, kann eine Sicherung des Verschlusses unter Umständen bereits durch das Eigengewicht des Sperrhakens erreicht werden. Falls der Sperrhaken jedoch sehr leicht ausgeführt ist oder falls er von unten her an den Haltebolzen herangeschwenkt wird oder falls er auf seiner anderen, hakenfernen Seite der Verschwenkachse gewichtige Anbauten trägt und dadurch das Schließdrehmoment nicht ausreicht oder zu klein ist, kann der Sperrhaken durch eine mechanische und/oder pneumatische Feder an die Vorderseite des Haltebolzens angedrückt werden.
  • In allen Fällen ist es ein wesentlicher Vorteil der Erfindung, dass der Sperrhaken durch ein Seil oder einen Bowdenzug oder wenigstens einen Schwenkhebel mit einem Betätigungsgriff in Reichweite des Fahrers vom Hubfahrzeug verbunden ist. Damit erhält der Fahrer die Möglichkeit, den Sperrhaken vor der Annäherung an den Container zu öffnen, während des Heranmanövrierens offen zu halten und nach dem erfolgreichen Berühren wieder zu schließen. Es ist sinnvoll, für diese beiden Positionen zumindest Markierungen am Betätigungsgriff anzubringen oder besser noch mechanische Arretierungen.
  • Die Erfindung schlägt als Alternative zum Seil, Bowdenzug oder Hebel einen hydraulischen oder pneumatischen Zylinder vor, der an einer Seite gelenkig mit einem möglichst weit von der Schwenkachse entfernten Punkt des Sperrhakens verbunden ist und mit seinem anderen Ende (ebenfalls gelenkig) am Tragarm befestigt ist. Dieser Zylinder kann mit einer Druckversorgung am Hubfahrzeug verbunden werden, wobei ein Schalter in Reichweite des Fahrers das Zuschalten und das Sperren der Druckbeaufschlagung ermöglicht. Falls der Sperrhaken nicht durch sein Eigengewicht oder eine Feder in eine ganz bestimmte Position gedrückt wird, ist ein doppelt wirkender Zylinder erforderlich.
  • Als Alternative zum Anschluss an eine Druckversorgung schlägt die Erfindung vor, dass der Zylinder am Sperrhaken über eine Druckleitung mit einem zweiten Zylinder in der Nähe des Fahrers verbunden ist, wobei der Betätigungshandgriff entweder direkt auf der Kolbenstange aufgesetzt wird oder über einen dazwischen geschalteten Hebel damit verbunden ist. Dadurch ergeben sich Varianten für eine der Übersetzung in der Übertragung der Sperrklinkenbewegung: z.B. kann der Fahrer in der Kabine einen sehr viel längeren Weg ausüben, als der Zylinder zur Bewegung des Sperrhakens benötigt. Dadurch ist die Kraft am Sperrhaken erheblich höher als die vom Fahrer aufgebrachte Betätigungskraft.
  • In einer weiteren, sehr vorteilhaften Alternative schlägt die Erfindung vor, dass die Schwenkachse des Sperrhakens unterhalb des Schwenkbolzens angeordnet wird. In dieser Konfiguration wird die Verschwenkachse bevorzugt in den unteren Teil der Aufnahme integ riert. Daraus ergibt sich für die Form des Sperrhakens, dass er sowohl den Schwenkbolzen als auch den Haltebolzen umfassen muss. Aus dieser geometrischen Anordnung folgt, dass er beim Abkippen des Containers vom Haltebolzen geschoben wird und mit dem Container nach vorne schwenken muss.
  • Diese funktionelle Verbindung eröffnet jedoch einige interessante Vorteile. Zum einen ist es möglich, die Kippbewegung vom Fahrersitz aus durch das Zugseil an der Sperrklinke zu kontrollieren. So ist z.B. ein verzögerter, langsamer Start der Bewegung möglich und ein Abbremsen beim Erreichen einer gewissen Position. Wenn der Fahrer den Betätigungsgriff loslässt, ist auch eine kaum behinderte Beschleunigung möglich.
  • Das Ende der Drehbewegung des kippenden Containers wird in dieser Konfiguration entweder dadurch erreicht, dass der ausgekippte Container gegen die Innenwand des zu befüllenden, großen Containers schlägt, oder dass er sich um 180° gedreht hat. Alternativ wäre es auch denkbar, dass der Sperrhaken den Drehwinkel begrenzt, also als ein zusätzlicher Anschlag fungiert. Zur Einstellung dieser Begrenzung kann am fahrerseitigen Ende des Zugseiles ein Haken für den Betätigungsgriff eingerichtet werden.
  • Am interessantesten ist die Möglichkeit, den soeben beschriebenen Sperrhaken auch zum Aufrichten des entleerten Containers zu verwenden. Dazu muss über das Zugseil vom Fahrersitz aus eine Kraft aufgebracht werden, die jedoch klein sein wird, da der Schwerpunkt des entleerten Containers auch etwa auf der Mittellinie zwischen den beiden Schwenkbolzen liegen wird.
  • Als zusätzliche Funktion ist es möglich, dass der Fahrer den bereits entleerten Container mehrmals nach oben und wieder nach unten schwenkt. Damit kann er evtl. hinter Vorsprüngen und Kanten hängen gebliebene Schüttgutelemente lösen und nach außen befördern. Dabei fungieren die Reibungsgeräusche der restlichen Schüttgutelemente auf den Wänden des Containers als zusätzliche, akustische Entladungskontrolle.
  • Zum Abschluss des Entladevorgangs kann vom Fahrersitz aus der entleerte Container wieder hochgeklappt werden und der Sperrhaken wieder in die Verschlussposition gebracht werden.
  • Als Sicherung der Verschlussposition ist es möglich, für den Betätigungshandgriff in Fahrernähe einen entsprechend positionierten Haken vorzusehen. Damit wird über das Zugseil hinweg die Position der Sperrklinke und damit auch die Position des (entleerten) Containers gesichert.
  • Als zusätzliche Sicherungsmöglichkeit direkt in der Nähe des Containers schlägt die Erfindung vor, dass am Ende des Sperrhakens eine flächige Zunge angeordnet ist, die parallel zur Schwenkebene des Sperrhakens ausgerichtet ist. Sinnvollerweise sollte diese Zunge die Form eines Kreisringsegmentes mit der Schwenkachse als Kreismittelpunkt haben.
  • Dann kann die Zunge mit einem relativ geringem Spiel durch einen Schlitz im oder am Tragarm geführt werden. Wenn die Zunge diesen Schlitz durchlaufen hat, wird sie auf der anderen Seite des Tragarmes wieder sichtbar. Die Erfindung schlägt vor, am Ende der Zunge einen Sperrriegel einrasten zu lassen, der senkrecht zur Schwenkebene des Sperrhakens ausgerichtet ist. Dabei ist es denkbar, die sen Sperrriegel mit einer schräg zu Schwenkebene orientierten Anlaufstirnseite zu versehen, sodass der hereinschwenkende Sperrhaken den Sperrriegel selbsttätig anhebt. Wenn der Sperrriegel durch eine Feder wieder zurück gedrückt wird, rastet er selbsttätig ein. In dieser Konfiguration ist natürlich eine Entriegelung des Sperrriegels vor der Schwenkbewegung des Sperrhakens erforderlich. Dazu kann ein zweites Zugseil dienen.
  • Als eine weitere Sicherungsfunktionalität beschreibt die Erfindung eine mechanische Anzeige für das Berühren des festen Anschlages am Tragarm durch den Haltebolzen des Kippcontainers. Dazu wird ein kurzes, L-förmiges Profil vorgeschlagen, dass im Bereich des festen Anschlages verschwenkbar gelagert ist, wobei dessen Verschwenkachse radial auf die Schwenkachse des Sperrhakens ausgerichtet ist, vorzugsweise senkrecht zur Fahrfläche des Hubfahrzeuges. Wenn der feste Anschlag frei ist, ragt das L-förmige Profil in den Luftraum vor dem Anschlag hinein. Dabei könnte es von einer Druckfeder unterstützt werden. Wenn der Haltebolzen sich dem festen Anschlag nähert, drückt er das L-förmige Profil gegen diese Feder an in Richtung auf den Anschlag. Sinnvollerweise sollte deshalb der eine Schenkel des L-Profils in eine Tasche innerhalb der Auflage einschwenken.
  • Wenn der Haltebolzen den Anschlag berührt ist, auch das L-Profil in seine Tasche eingefahren. Gleichzeitig ist der andere Schenkel des L ebenfalls weiter nach hinten verschwenkt und zeigt dem Fahrer dadurch eine größere Fläche. Wenn die Neigung dieser Fläche so gestaltet wird, dass sie im entlasteten Zustand vom Fahrer nicht sichtbar ist, aber im belasteten Zustand quer zum Fahrer orientiert ist, dann fungiert sie als optischer Signalgeber für das sichere Anliegen des Haltebolzens am Anschlag.
  • Für Anwendungsfälle, bei denen Glascontainer mit verschiedener Breite, jedoch standardisierter Anordnung von Schwenk- und Haltebolzen vorhanden sind, ist es eine sinnvolle Variante, den Abstand zwischen den beiden Tragarmen verschiebbar zu gestalten. Dafür ist es erforderlich, dass wenigstens einer der beiden Tragarme quer zur Fahrtrichtung des Hubfahrzeuges verschiebbar ist. Dadurch ist die Aufnahme von Containern verschiedener Breite möglich.
  • Eine weitere Verschiebemöglichkeit in gleicher Richtung für beide Tragarme dient dazu, das Manövrieren des Hubfahrzeuges heran an den aufzunehmenden Containern zu erleichtern. Bei fest mit dem Fahrzeug verbundenen Tragarmen, muss der Fahrer die Tragarme mit einer so hohen Genauigkeit an den Glascontainer heran bringen, dass die Aufnahmen auf beiden Seiten unter die Schwenkbolzen greifen.
  • Für diese Situation schlägt die Erfindung als weitere, vorteilhafte Variante vor, dass beide Tragarme mitsamt der sie haltenden Quertraverse quer zur Fahrtrichtung des Hubfahrzeuges verschiebbar und wieder blockierbar sind. Dann reicht es aus, dass das Hubfahrzeug nur mit einer sehr geringen Genauigkeit an den aufzunehmenden Glascontainer herangefahren wird. Kurz vor Erreichen des Containers stoppt das Fahrzeug und die Quertraverse mit den daran hängenden Tragarmen wird durch Verschieben quer zur Fahrtrichtung auf die aktuelle Position des Hubfahrzeuges justiert. Im dritten Schritt verfährt das Hubfahrzeug die Tragarme auf beiden Seiten neben den Container solange bis die Aufnahmevorrichtungen die Schwenkbolzen erreicht haben.
  • Als weitere, sinnvolle Variante beschreibt die Erfindung die Befestigung der Tragarme als Aufsetzvorrichtung für einen Gabelstapler. Dazu werden unter die Quertraverse, welche beide Tragarme hält, Hohlprofile befestigt, welche auf die Gabeln des Gabelstaplers aufschiebbar sind. Dadurch kann der Gabestapler sehr schnell, einfach und sicher die Aufsetzvorrichtung aufnehmen, unverzüglich mit der Arbeit beginnen und ebenso schnell die Vorrichtung wieder absetzen.
  • Im Folgenden sollen weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindungen anhand von Beispielen näher erläutert werden. Diese sollen die Erfindung jedoch nicht einschränken, sondern nur erläutern. Es zeigt in schematischer Darstellung
  • 1 Schrägbild eines Hubfahrzeuges mit Kippcontainer an zwei Tragarmen
  • 2 perspektivische Darstellung der beiden Bolzen eines Kippcontainers mit dem daran anliegenden Tragarm samt Aufnahme und Sperrklinke
  • 3 Seitenansicht der Bolzen eines Kippcontainers mit Sperrhaken, dessen Verschwenkachse an der Aufnahme angeordnet ist
  • Die Figuren zeigen im Einzelnen:
  • 1 gibt die perspektivische Darstellung eines Gabelstaplers wieder, auf dessen Gabeln 9 je ein Hohlprofil 54 aufgeschoben ist, welches die Quertraverse 53 trägt, an der die Tragarme 5 befestigt sind. In der gezeichneten Ausführungsform sind sie senkrecht nach unten ausgerichtet. Am Ende des Tragarmes ist die Aufnahme 51 zu erkennen, die an der Unterseite des Schwenkbolzens 31 anliegt. Deut lich wird, dass der Schwenkbolzen 32 einen zylindrischen Querschnitt aufweist und deshalb in der Aufnahme 51 um die Mittellinie 33 herum verschwenkbar ist.
  • Oberhalb des Schwenkbolzens 31 ist der Haltebolzen 32 zu erkennen. Nachvollziehbar ist, dass er mit seiner (hier nicht sichtbaren) Rückseite an einem Bereich des Tragarmes 5 anliegt, der als Aufnahme 51 fungiert.
  • Deutlich sichtbar ist, wie der Sperrhaken 6 den Haltebolzen 32 umfasst. Erkennbar ist auch die Schwenkachse 61 des Sperrhakens an dem in Fahrrichtung 2 gesehenen hinteren Ende des Sperrhakens. Nachvollziehbar ist, wie durch Bewegen des Zugseiles 7 die Sperrklinke 6 angehoben werden kann und sich dann von dem Haltebolzen 32 entfernt.
  • In 1 ist die Führung des Zugseiles 7 über eine Umlenkrolle am Tragarm 7 in die Kabine des Hubfahrzeuges hinein ersichtlich.
  • In 2 wird im Schrägbild vom Kippcontainer 1 die Halteplatte für den Haltebolzen 32 und den Schwenkbolzen 31 dargestellt. Die Aufnahme 51 am unteren Ende des Tragarmes 5 liegt am Schwenkbolzen 31 an. Der Haltebolzen 32 wird auf seiner Vorderseite von dem Sperrhaken 6 umschlossen, der um die Schwenkachse 61 verschwenkbar ist. An der Vorderseite des Sperrhakens 6 ist eine Öse zu erkennen, in welche das Zugseil 7 eingreift. Nachvollziehbar ist, wie durch Zug am Seil 7 der Sperrhaken 6 um die Schwenkachse 31 schwenkt, was in 2 durch zwei Richtungspfeile markiert ist (einmal auf dem Sperrhaken 6 und zum zweiten neben dem Zugseil 7).
  • 3 zeigt eine andere Ausführungsvariante. Hier ist vom Kippcontainer 1 wiederum die Halteplatte mit den darauf befestigten Bolzen 3, nämlich dem Haltebolzen 32 und dem Schwenkbolzen 31 eingezeichnet. Mit durchgezogener Linie ist die senkrechte Position der Halteplatte des Kippcontainers 1 eingetragen und mit strichpunktierter Linie die Halteplatte in der geneigten Position des Kippcontainers zum Auskippen. In dieser Position des Kippcontainers behält der Schwenkbolzen 31 seine Lage in der Aufnahme 51 bei, es wandert jedoch der Haltebolzen 32 auf einem Kreisbogen mit dem Schwenkbolzen 31 als Kreismittelpunkt.
  • In 3 ist das Ende des Tragarmes 5 zu erkennen, das in die Aufnahme 51 übergeht, welche als Schwenklager für den Schwenkbolzen 31 dient. Sichtbar ist, wie der Haltebolzen 32 an der Aufnahme 51 anliegt.
  • In 3 ist eine gegenüber den 1 und 2 geänderte Variante des Sperrhakens 6 dargestellt. In dieser Ausführungsform ist die Schwenkachse 61 ganz unten unterhalb der Aufnahme 51 angeordnet. Im geschlossenen Zustand des Sperrhakens 6 – der in 3 mit gestrichelten Linien dargestellt wird – umfasst der Sperrhaken sowohl den Schwenkbolzen 31 als auch den Haltebolzen 32.
  • Als Untervariante der Variante ist das Ende des Sperrhakens als Zunge 62 geformt, an deren Ende eine Aussparung angeordnet ist, durch die der Sperrriegel 8 hindurch greift. In 3 ist der Sperrriegel 8 im Querschnitt zu erkennen und daher schraffiert.
  • Im unteren Teil der 3 ist der Sperrhaken 6 mit durchgezogenen Linien im geöffneten Zustand dargestellt. Sichtbar wird, wie der Haltebolzen 32 auf der Innenseite des Sperrhakens 6 anliegt und darauf gleiten kann. Nachvollziehbar wird, wie der Sperrhaken 6 durch Zug am Zugseil 7 nach oben schwenkt und dabei den Haltebolzen 32 mit nach oben nimmt, wodurch eine Schwenkbewegung eingeleitet wird, deren Verschwenkachse der Schwenkbolzen 31 ist.
  • In 3 ist zur Befestigung des Zugseiles 7 auf dem Sperrhaken 6 ein zylindrischer Bolzen im Querschnitt eingezeichnet. Nachvollziehbar wird, dass das Zugseil 7 über diesen auf den Betrachter der 3 zuweisenden Bolzen in einer dem Betrachter näher liegenden Ebene geführt wird, sodass es bei der Verschwenkbewegung nicht mit dem Haltebolzen 32 kollidiert.
  • 1
    Kippcontainer 1
    2
    Fahrtrichtung 2 des Hubfahrzeuges
    3
    Bolzen, am Kippcontainer 1 befestigt, für dessen Anheben und Verschwenken, unterschieden in Schwenkbolzen 31 und Haltebolzen 32
    31
    Schwenkbolzen, zylindrisch, zum Verschwenken des Kippcontainers 1
    32
    Haltebolzen, am Kippcontainer senkrecht oberhalb vom Schwenkbolzen 31 befestigt, zum Halten des Kippcontainers
    33
    Mittellinie, auf welcher beide Schwenkbolzen 31 angeordnet sind, verläuft durch den Schwerpunkt des mit seinem Nennvolumen beladenen Kippcontainers 1
    4
    Fahrfläche des Hubfahrzeuges
    5
    Tragarme, nach vorne weisend am Hubfahrzeug angebracht
    51
    Aufnahme 51, halbzylindrisch und komplementär zu Schwenkbolzen 31 ausgeformt, dient als Schwenklager
    52
    Anschlag für den Haltebolzen 32, senkrecht oberhalb der Aufnahme 51 angeordnet
    53
    Quertraverse, trägt die Tragarme 5
    54
    Hohlprofile, tragen die Quertraverse 53, sind auf die Gabeln 9 eines Hubfahrzeuges, z.B. Gabelstapler, aufschiebbar.
    6
    Sperrhaken, berührt Vorderseite des Haltebolzens 32
    61
    Schwenkachse des Sperrhakens 6
    62
    Zunge am Ende des Sperrhakens 6
    7
    Zugseil, zum Schwenken des Sperrhakens 6 aus der Fahrerkabine des Hubwagens
    8
    Sperrriegel, greift in die Zunge 62 des Sperrhakens 6 ein
    9
    Gabeln des Hubfahrzeuges

Claims (16)

  1. Hubfahrzeug mit absetzbarem Kippcontainer 1, zum Transportieren und Auskippen von Schüttgut, insbesondere Glasbruch, wobei an beiden, parallel zur Fahrtrichtung 2 ausgerichteten Seitenwänden 11 des Kippcontainers 1 je ein zylindrischer Schwenkbolzen 31 und senkrecht darüber je ein Haltebolzen 32 befestigt ist und alle Bolzen 3 senkrecht zur Fahrtrichtung und parallel zur Fahrfläche 4 ausgerichtet sind dadurch gekennzeichnet, dass beide Schwenkbolzen 31 auf einer gemeinsamen Mittellinie 33 angeordnet sind, die durch den Schwerpunkt des mit seinem Nennvolumen beladenen Kippcontainers 1 verläuft und am Hubfahrzeug zwei nach unten weisende, längliche Tragarme 5 angeordnet sind, an deren Ende je eine Aufnahme 51 halbzylindrisch, nach oben offen und zu den Schwenkbolzen 31 komplementär ausgeformt ist und senkrecht darüber je ein fester Anschlag 52 den Haltebolzen an seiner Hinterseite berührt und je ein lösbarer Sperrhaken 6 den Haltebolzen 32 an seiner Vorderseite berührt.
  2. Hubfahrzeug mit Kippcontainer 1, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sperrhaken 6 um eine Schwenkachse 61 verschwenkbar ist, die etwa parallel zur Mittellinie 33 angeordnet ist.
  3. Hubfahrzeug mit Kippcontainer 1, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sperrhaken 6 etwa senkrecht zur Fahrfläche 4 verschiebbar ist.
  4. Hubfahrzeug mit Kippcontainer 1, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sperrhaken 6 durch sein Eigengewicht an die Vorderseite des Haltebolzens 32 andrückbar ist.
  5. Hubfahrzeug mit Kippcontainer 1, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sperrhaken 6 durch eine mechanische und/oder pneumatische Feder an die Vorderseite des Haltebolzens 32 andrückbar ist.
  6. Hubfahrzeug mit Kippcontainer 1, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sperrhaken 6 durch ein Seil 7 oder einen Bowdenzug oder wenigstens einen Schwenkhebel mit einen Betätigungsgriff in Reichweite des Fahrers des Hubfahrzeuges verbunden ist.
  7. Hubfahrzeug mit Kippcontainer 1, nach den Ansprüchen 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sperrhaken 6 durch einen hydraulischen oder pneumatischen Zylinder gelenkig mit dem Tragarm 5 verbunden ist.
  8. Hubfahrzeug mit Kippcontainer 1, nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zylinder am Sperrhaken 6 mit einer schaltbaren Druckversorgung am Hubfahrzeug verbunden ist.
  9. Hubfahrzeug mit Kippcontainer 1, nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zylinder am Sperrhaken 6 über eine Druckleitung mit einem Zylinder verbunden ist, an dessen Kolbenstange der Betätigungshandgriff in Reichweite des Fahrers des Hubfahrzeuges verbunden ist, wobei zwischen Kolbenstange und Betätigungshandgriff ein Schwenkhebel zwischengeschaltet sein kann.
  10. Hubfahrzeug mit Kippcontainer 1, nach dem vorhergehenden Anspruch 2 und 6–9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse 61 des Sperrhakens 6 unterhalb des Schwenkbolzens 31 angeordnet ist.
  11. Hubfahrzeug mit Kippcontainer 1, nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhaken 6 eine flächige Zunge 62 aufweist, die parallel zur Schwenkebene des Sperrhakens 6 ausgerichtet ist, und deren Umriss teilweise komplementär zum Profil eines Sperrriegels 8 ist, welcher parallel zur Schwenkebene 61 verschiebbar ist und die flächige Zunge 62 des Sperrhakens 6 in derjenigen Stellung berührt, in welcher der Sperrhaken 6 die Vorderseite des Haltebolzens 32 berührt.
  12. Hubfahrzeug mit Kippcontainer 1, nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Aufnahme 51 und/oder des festen Anschlages 52 eine Einrastanzeige aus einem L-förmigen Profil angeordnet ist, die an einem Ende eines L-Schenkels verschwenkbar gelagert ist, wobei das Verschwenklager etwa senkrecht zur Fahrfläche 4 ausgerichtet ist, und am Ende des anderen L-Schenkels eine auffällige Markierungsfläche angeordnet ist, welche bei am Anschlag 52 anliegendem Haltebolzen 32 vom Fahrer aus sichtbar ist.
  13. Hubfahrzeug mit Kippcontainer 1, nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Tragarme 5 quer zur Fahrtrichtung 2 verschiebbar ist.
  14. Hubfahrzeug mit Kippcontainer 1, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Tragarme 5 an einer quer zur Fahrtrichtung 2 ausgerichteten Quertraverse 53 befestigt sind, welche auf zwei Hohlprofilen 54 befestigt ist, die parallel zur Fahrtrichtung 2 ausgerichtet sind und lösbar auf die Gabeln 9 eines Hubfahrzeuges, wie z.B. eines Gabelstaplers, aufschiebbar sind.
  15. Verfahren zum Entleeren eines Kippcontainers 1 an einem Hubfahrzeug, nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1–9 und 11–14, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Schritt der Kippcontainer 1 soweit angehoben wird, dass sich die Unterkante der Ecksäulen des Kippcontainers unterhalb der Oberkante des Zielcontainers befinden und so nahe an eine Seitenwand des Zielcontainers herangefahren wird, dass er ihn gerade berührt und im zweiten Schritt der Sperrhaken 6 entriegelt wird und im dritten Schritt das Hubfahrzeug soweit nach vorne gefahren wird und den Kippcontainer erforderlichenfalls soweit anhebt, dass der Kippcontainer 1 um mehr als 90° verschwenkt wird. und im vierten Schritt solange in dieser Position belassen wird, bis er entleert ist.
  16. Verfahren zum Entleeren eines Kippcontainers 1 an einem Hubfahrzeug, nach den vorhergehenden Ansprüche 10 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass im fünften Schritt der Kippcontainer 1 mittels des Sperrhakens 6 wieder in der zur Leerung entgegen gesetzten Richtung verschwenkt wird und zwar solange bis der Sperrhaken 6 wieder einrastet.
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