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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Einfassnähmaschine zur Ausführung einer
Einfassvernähung,
bei welcher ein Einfassfleck auf ein Hauptnähgut aufgenäht und auf dem Hauptnähgut und dem
Einfassfleck ein Schnitt ausgebildet wird.
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2. Beschreibung des einschlägigen Standes
der Technik
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In
einer herkömmlichen
Einfassnähmaschine
werden ein Hauptnähgut
und ein auf das Hauptnähgut
aufgebrachter Einfassfleck auf einer Oberseite einer Stichplatte
angeordnet und ein Einfasser mit dem Querschnitt eines umgekehrten
T wird von oben her darauf in Stellung gebracht. Der Einfasser hat
einen Unterplattenteil und einen aufrechten Teil welcher senkrecht
auf einer Oberseite des Unterteils aufragt. Weiterhin werden beide
Enden des Einfassflecks entlang beider Ebenen des aufrechten Teils von
der Oberseite des Unterplattenteils des Einfassers jeweils in einem
zurückgefalteten
Zustand gehalten, und jedes Nähgut
wird in einer vorbestimmten Richtung mittels eines Vorschubmechanismus
vorgeschoben, und zu gleicher Zeit wird mit Hilfe von Zwillingsnadeln
an beiden Seiten des aufrechten Teils des Einfassers eine Vernähung ausgeführt. In
solch einem Nähvorgang
wird eine Welle der Einfassnähmaschine
durch einen Antriebsvorgang eines Hauptmotors in Umlauf versetzt,
und eine Nadel und ein Zentralmesser werden synchron und mit einem
Umlauf der Welle der Einfassnähmaschine
verkoppelt vertikal bewegt. Ein geradliniger Schnitt zur Ausbildung
eines Öffnungsteils
einer Tasche wird durch die vertikale Bewegung des Zentralmessers
vorgesehen, und weiterhin wird ein etwa V-förmiger Einschnitt kontinuierlich
an beiden Enden des geradlinigen Schnittes durch die Vertikalbewegung
eines V-förmigen
Eckmessers ausgebildet.
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In
der Einfassnähmaschine
werden die Zwillingsnadeln vertikal in der Nähe eines Endes des Einfassers
auf der Ablaufseite in einer Richtung eines Nähgutvorschubs vertikal bewegt,
und das Zentralmesser wird an einer weiteren Ablaufseite in der Richtung
des Nähgutvorschubs
von der Nadel aus vertikal bewegt. In der Einfassnähmaschine
ist deshalb ein aufrechter Teil 32, der von einem (nicht
dargestellten) Unterplattenteil aufragt, an einer Ablaufseite in
einer Nähgutvorschubrichtung
F relativ zu den Zwillingsnadeln 41 positioniert, und es
ist ein gegabelter Führungsteil 33 an
einem vorderen Endteil des aufrechten Teils 32 vorgesehen,
wie in 13 dargestellt.
Beide Seitenteile eines Einfassflecks, der in Nähgutvorschubrichtung F vorgeschoben
werden soll, werden zu dem Führungsteil 33 vorgeschoben, wobei
eine Aufbiegung entlang des Bodenplattenteils und des aufrechten
Teils 32 erfolgt. Dementsprechend leitet der Führungsteil 33 beide
Enden des Einfassflecks in einer solchen Richtung, dass ein Zentralmesser 51 umgangen
wird, und hindert die beiden Enden des Einfassflecks, welche aufgerichtet sind,
daran, mittels des Zentralmessers 51 fehlerhaft geschnitten
zu werden (siehe beispielsweise JP-A-2003-311056-Veröffentlichung).
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Weiterhin
ist auch eine Einfassnähmaschine bekannt
geworden, in welcher eine unabhängige
Antriebsquelle, beispielsweise ein Druckluftzylinder zum Antreiben
eines Zentralmessers separat von einer Welle der Einfassnähmaschine
vorgesehen ist. Jedoch ein wesentlicher Vorgang ist der gleiche
wie ein Vorgang, der mit der Welle der Einfassnähmaschine zu verkoppeln ist
(siehe beispielsweise JP-A-2003-502084-Veröffentlichung).
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In
der Einfassnähmaschine,
wie sie in JP-A-2003-311056 beschrieben ist, ist zwischen dem Zentralmesser
und einer Welle der Einfassnähmaschine
ein Kupplungsmechanismus angeordnet, um eine Antriebskraft zu übertragen,
oder sie sind verkoppelt, um die Übertragung in der Vertikalbewegung des Zentralmessers
frei abzutrennen. Im Vertikalantriebsvorgang der Zwillingsnadeln
kann daher der Vertikalantriebsvorgang des Zentralmessers angehalten
werden. Jedoch ist es unmöglich,
lediglich das Zentralmesser vertikal in einem Zustand anzutreiben, in
welchem die Vertikalbewegung der Zwillingsnadel abgestoppt ist.
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Mit
Bezug auf 15 erfolgt
eine Beschreibung einer Beziehung einer Anordnung eines geradlinigen
Schnittes S, der von einem Zentralmesser ausgebildet ist, eines
Schnittes C, der von einem Eckmesser ausgebildet ist, und eines
Schnittes T, der durch Zwillingsnadeln ausgebildet ist. Wenn die
Rotation der Welle der Einfassnähmaschine,
d.h. die Vertikalbewegung der Zwillingsnadeln 41, wie oben beschrieben,
abgestoppt ist, ist es unmöglich,
lediglich das Zentralmesser 51 anzutreiben. Aus diesem Grund
werden die Zwillingsnadeln 41 und das Zentralmesser 51 vorher
derart angeordnet, dass zwischen einem Endteil des Schnittes des
Zentralmessers 51 und demjenigen einer Naht am Ende des Nähvorgangs,
der von den Zwillingsnadeln 41 ausgeführt wird, ein Abstand gleich
oder kleiner als eine minimale Länge
D des vom Eckmesser ausgebildeten Schnittes V ist.
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Jedoch
ist, wie in 13 dargestellt,
der Führungsteil 33 zwischen
den Zwillingsnadeln 41 und dem Zentralmesser 51 angeordnet.
Wenn der Abstand zwischen den Zwillingsnadeln 41 und dem Zentralmesser 51 darauf
beschränkt
ist, gleich oder kleiner als die minimale Länge, wie oben beschrieben,
zu sein, wird infolgedessen ein Abschnitt zwischen dem Führungsteil 33 und
der Nadel 41 reduziert. In dem Fall, in welchem eine Dicke
des Einfassflecks, der durch den Führungsteil 33 aufgerichtet wird,
groß ist,
kann der Einfassfleck nicht durch den Abschnitt zwischen dem Führungsteil 33 und
der Nadel 41 hindurch passieren. Mit anderen Worten: die Einfassnähmaschine
hat insofern einen Nachteil, als es schwierig ist, den Einfassfleck
mit einer großen
Dicke zu vernähen.
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Darüber hinaus
ist ein wesentlicher Vorgang der Einfassnähmaschine, wie sie in JP-A-2003-502084
beschrieben ist, der gleiche wie derjenige der Einfassnähmaschine,
wie sie in JP-A-2003-311056 offenbart ist. Aus diesem Grunde besteht
auch insofern ein Problem, als ein Abschnitt zwischen einem Führungsglied
und einer Nadel reduziert ist, und zwar aufgrund eines Einfassflecks
mit einer großen
Dicke, und ein Nähvorgang
lässt sich somit
nur schwer ausführen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist ein Ziel der Erfindung, einen Einfassvorgang ohne Rücksicht
auf eine Dicke eines Einfassflecks glatt auszuführen.
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Ferner
ist es ein Ziel der Erfindung, V-förmige Einschnitte an beiden
Enden eines geraden Schnittes auszubilden, und zwar ohne Rücksicht
auf die Dicke des Einfassflecks, wodurch eine gewünschte Einfassnaht
gebildet wird.
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Weiterhin
ist es ein Ziel der Erfindung, es einem Abstand zwischen den Zwillingsnadeln
und dem Zentralmesser zu ermöglichen,
größer eingestellt
zu werden als eine Länge
des V-förmigen
Einschnitts in einer Nähgutvorschubrichtung.
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Zusätzlich ist
es ein Ziel der Erfindung, einen Einfassvorgang über einen Einfassfleck, der
dicker als ein herkömmlicher
Einfassfleck ist, frei auszuführen
und es einem geradlinigen Schnitt zu ermöglichen, in Übereinstimmung
mit einer Variation der Länge
des V-förmigen
Einschnitts in einer Nähgutvorschubrichtung
ausgebildet zu werden.
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Ein
erster Aspekt der Erfindung richtet sich auf eine Einfassnähmaschine
umfassend einen Motor zum Drehen einer Welle der Einfassnähmaschine, einen
Nadel-Vertikalbewegungsmechanismus zum vertikalen Bewegen zweier
Nadeln im Verkopplungszustand mit der Welle der Einfassnähmaschine,
einen Einfasser, der oberhalb eines auf einen Nähmaschinentisch aufgebrachten Hauptnähguts und
parallel zu einer Nähgutvorschubrichtung
angeordnet ist und einen Bodenplattenteil und einen aufrechten Teil aufweist,
der senkrecht von einer Mitte des Bodenplattenteils aufragt und
einen Einfassfleck zu einer Stelle leitet, an der sich die zwei
Nadeln absenken, wobei der Einfassfleck entlang dem Bodenplattenteil und
dem aufrechten Teil gebogen wird, einen von einer ersten unabhängigen Antriebsquelle
angetriebenen Nähgutvorschubmechanismus,
der das Hauptnähgut
und den Einfassfleck zu der Stelle vorschiebt, an der sich die zwei
Nadeln absenken, einen Zentralmessermechanismus, welcher ein Zentralmesser aufweist,
das an einer Ablaufseite der Nähgutvorschubrichtung
relativ zu den beiden Nadeln angeordnet ist, und welcher das Zentralmesser
durch eine zweite unabhängige
Antriebsquelle auf- und abbewegt, wenn das Hauptnähgut und
der Einfassfleck vorgeschoben werden, wodurch ein geradliniger Schnitt
zwischen zwei von den beiden Nadeln gebildeten, geradlinigen Nähten gebildet
wird, einen Eckmessermechanismus, der sich durch eine dritte unabhängige Antriebsquelle
so auf- und abbewegt, dass er einen V-förmigen Einschnitt an den jeweiligen Enden
des geradlinigen Schnittes ausbildet, wobei der V-förmige Einschnitt
von einem Ende des geradlinigen Schnitts zu den Enden der beiden
geradlinigen Nähten
reicht, und einen Führungsteil,
der sich in zweifach gegabelter Form – das Zentralmesser zwischen
sich aufnehmend – ausgehend
von einem Ende des aufrechten Teils an der Ablaufseite der Nähgutvorschubrichtung
erstreckt und den Einfassfleck, der sich entlang beider Seitenflächen des
aufrechten Teils aufrichtet, so führt, dass er nicht in Kontakt
mit dem Zentralmesser gelangt, wenn das Hauptnähgut und der Einfassfleck zum
Zentralmesser hin vorgeschoben werden, wobei der Einfassfleck, der
sich entlang beider Seitenflächen
des aufrechten Teils aufrichtet, im Abstand vom Zentralmesser gehalten
wird, und zwar in einem vorbestimmten Abstand,
wobei das Zentralmesser
derart angeordnet ist, dass ein Intervall (L) in Nähgutvorschubrichtung
zwischen der Stelle, an der sich die beiden Nadeln absenken, und
einem Ende des Zentralmessers an einer Zulaufseite der Nähgutvorschubrichtung
in Nähgutvorschubrichtung
um einen vorbestimmten Abstand größer als eine Länge (D)
des V-förmigen
Einschnitts eingestellt ist, und die Einfassnähmaschine weiterhin Betriebssteuermittel
umfasst, welche den Motor nach Ausbildung der beiden geradlinigen
Nähte anhalten und
nach dem Anhalten des Motors einen kontinuierlichen Betrieb der
ersten und zweiten unabhängigen Antriebsquellen
durchführen,
bis der vorbestimmte Abstand des Nähguts vorgeschoben ist.
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Ein
zweiter Aspekt der Erfindung hat die gleiche Struktur wie diejenige
des ersten Aspekts der Erfindung und benutzt weiterhin einen Aufbau,
bei welchem ein Abstandseinstellmittel zum Einstellen und Eingeben
des vorbestimmten Abstandes vorgesehen ist, wobei die Betriebssteuermittel
den kontinuierlichen Betrieb aufgrund des eingestellten Abstandes durchführen.
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[Vorteil der Erfindung]
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Gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung werden der Nadel-Vertikalbewegungsmechanismus und
der Zentralmechanismus angetrieben, während das Nähgut von dem Nähgutvorschubmechanismus vorgeschoben
wird, es wird eine Naht zu beiden Seiten des aufrechten Teils des
Einfassers durch die Vertikalbewegung der Zwillingsnadeln ausgebildet, und
weiterhin wird ein geradliniger Schnitt zwischen zwei Nähten an
der Ablaufseite des aufrechten Teils in der Nähgutvorschubrichtung durch
die Vertikalbewegung des Zentralmessers ausgeführt. Dann wird der Antriebsvorgang
des Motors für
die Welle der Einfassnähmaschine
an der Endposition eines vorbereiteten Stiches angehalten. Zu diesem
Zeitpunkt ist die Endposition des Schnittes, der vom Zentralmesser
ausgebildet wurde, an der Ablaufseite, ausgehend von der Endposition
des Stiches entsprechend einem vorbestimmten Abstand (nachstehend bezeichnet
als "in den Freiraum
reichender Abstand") positioniert,
der dadurch erhalten wird, dass eine Länge in Nähgutvorschubrichtung des V-förmigen Einschnitts
von einem Abstand in Nähgutvorschubrichtung
zwischen einer Lokalisierung jeder Nadel und einem Ende an der Zulaufseite
in der Nähgutvorschubrichtung
des Zentralmessers verringert wird (ein den Zwillingsnadeln näher gelegenes
Ende).
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Jedoch
treiben die Betriebssteuermittel kontinuierlich jede der Antriebsquellen
für den
Zentralmessermechanismus und den Nähgutvorschubmechanismus an,
bis das Nähgut
um den in den Freiraum reichenden Abstand vorgeschoben ist. Dementsprechend
ist es möglich,
die Endposition des von dem Zentralmessermechanismus ausgebildeten Schnittes
an das Ende des etwa V-förmigen
Einschnittes anzupassen.
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Im
Ergebnis ist es nicht erforderlich, den Abstand zwischen den Zwillingsnadeln
und dem Zentralmesser an die Länge
des etwa V-förmigen
Einschnittes anzupassen. Dementsprechend ist es möglich, den
Abstand zwischen den Zwillingsnadeln und dem Zentralmesser so einzustellen,
dass er groß ist.
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Wenn
der Abstand zwischen dem Zentralmesser und dem Führungsglied weiterhin vergrößert wird,
besteht eine hohe Möglichkeit,
dass der aufgerichtete Abschnitt des Einfassflecks dementsprechend
das Messer berühren
kann. Aus diesem Grunde muss der Abstand zwischen ihnen minimal
gehalten werden. Mit anderen Worten: Es ist erforderlich, das Führungsglied
so anzuordnen, dass es dicht bei dem Zentralmesser liegt. Wenn der
Abstand zwischen den Zwillingsnadeln und dem Zentralmesser zu groß eingestellt
wird, ist deshalb der Abstand zwischen den Zwillingsnadeln und dem
Führungsglied ebenfalls
groß eingestellt.
Im Ergebnis kann der Abschnitt zwischen Nadel und dem Führungsglied
erweitert werden. Infolgedessen ist es möglich, eine Verbindung über einen
Einfassfleck mit einer größeren Dicke
als diejenige im Stand der Technik auszuführen.
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Gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung ist es möglich,
das Ausmaß des
Nähgutvorschubes einzugeben
und einzustellen, in welchem der Zentralmechanismus kontinuierlich
angetrieben werden soll. Auch in dem Fall, in welchem der von dem
Eckmesser ausgebildete Einschnitt eine Mehrzahl von Längen hat,
ist es deshalb möglich,
dementsprechend einen geradlinigen Schnitt auszubilden. Somit ist
es möglich,
verschiedene Verbindungsvorgänge auszuführen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines schematischen
Aufbaus einer gesamten Einfassnähmaschine,
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2 ist
eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines Nadel-Vertikalbewegungsmechanismus,
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3 ist
eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines einen Schnitt
ermöglichenden
Zustandes eines sich bewegenden Messermechanismus und des Nadel-Vertikalbewegungsmechanismus,
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4 ist
eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines schnittregulierenden
Zustandes des sich bewegenden Messermechanismus und des Nadel-Vertikalbewegungsmechanismus,
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5 ist
eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung des sich bewegenden
Messermechanismus in einer unterschiedlichen Blickrichtung als in 3 und 4,
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6 ist
eine Draufsicht mit der Darstellung eines Einfassers,
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7 ist
eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung des Einfassers,
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8 ist
ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines Steuersystems einschließlich Betriebssteuermitteln
der Einfassnähmaschine,
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9 ist
eine erläuternde
Ansicht mit der Darstellung einer Positionsbeziehung zwischen einer Nadel
und einem Zentralmesser,
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10 ist
eine Draufsicht mit der Darstellung einer Peripherie der Nadel in
dem Falle, in welchem eine Dimension derart eingestellt ist, dass
eine Länge eines
Schnittes mit einem Abstand zwischen dem Zentralmesser und der Nadel
zusammenfällt,
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11 ist
eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung der Umgebung der
Nadel in dem Falle, in welchem die Dimension in der Weise eingestellt
ist, dass die Länge
des Schnittes mit dem Abstand zwischen dem Zentralmesser und der
Nadel zusammenfällt,
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12 ist
ein Flussdiagramm mit der Darstellung eines Vorganges in einem Nähbetrieb
der Einfassnähmaschine,
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13 ist
eine Draufsicht mit der Darstellung eines Aufbaus der Umgebung der
Zwillingsnadeln in einer herkömmlichen
Einfassnähmaschine,
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14A ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung
einer Position eines Zentralmessers zu einem Zeitpunkt eines letzten
Stiches mit Bezug auf einen Einfassfleck und ein Hauptnähgut,
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14B ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung
einer Positionsbeziehung einer Nadel beim ersten Schneiden des Zentralmessers
mit Bezug auf den Einfassfleck und das Hauptnähgut, und
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15 ist
eine erläuternde
Ansicht mit der Darstellung einer Beziehung einer Anordnung unter einem
geradlinigen Schnitt, der vom Zentralmesser ausgebildet ist, einem
Schnitt, der von einem Eckmesser ausgebildet ist, und einer Naht,
die von zwei Nadeln ausgebildet ist.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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(Gesamtaufbau eines Ausführungsbeispiels
gemäß der Erfindung)
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Eine
Einfassnähmaschine 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird unten mit Bezug auf 1 bis 12 beschrieben. 1 ist
eine schematische Ansicht mit der Darstellung einer schematischen
Struktur der gesamten Einfassnähmaschine 10.
Im Ausführungsbeispiel
ist angenommen, dass jeweilige Richtungen auf der Basis von XYZ-Achsen,
die in jeder Zeichnung dargestellt sind, definiert sind, wobei eine
Z-Achsrichtung mit einer Richtung einer Vertikalbewegung eines Zentralmessers,
welches unten beschrieben werden wird, zusammenfällt, eine Ebene, über die
hinweg eine Näharbeit
ausgeführt
werden soll, verläuft
senkrecht zur Z-Achsrichtung, eine Richtung, die parallel mit der
Arbeitsebene verläuft
und in welcher ein Nähgut
vorgeschoben wird, ist als X-Achsrichtung angenommen, und eine Richtung,
die parallel mit der Arbeitsebene und senkrecht zur X-Achsrichtung
verläuft,
soll die Y-Achsrichtung sein.
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Die
Einfassnähmaschine 10 dient
dazu, einen Einfassfleck B auf ein Hauptnähgut M aufzunähen und
einen geradlinigen Schnitt S in einer Vorschubrichtung dieser Nähgüter sowie
einen etwa V-förmigen
Einschnitt V zu beiden Enden des Schnittes S auszubilden (siehe 15).
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Die
Einfassnähmaschine 10 umfasst
einen Nähmaschinentisch 11,
der ein Näharbeitstisch
sein soll, ein Einfassnähmaschinegestell 2,
das auf dem Nähmaschinentisch 11 angeordnet
ist, einen großen Drückervorschubmechanismus 20,
der ein Nähgutvorschubmechanismus
sein soll zum Vorschieben eines Nähgutes, das von dem Hauptnähgut M und
dem Einfassfleck B gebildet ist, einen Einfasser 30 zum Aufpressen
des Einfassflecks B von oben her an eine Oberseite des Hauptnähguts M,
einen Nadel-Vertikalbewegungsmechanismus 40 zur Lokalisierung
einer Nadel an beiden Seiten eines aufrechten Teils 32 des
Einfassers 30 in der Nähe
einer Ablaufseite des Einfassers 30 in einer Nähgutvorschubrichtung
F, einen Messerbewegungsmechanismus 50, der ein Zentralmessermechanismus
sein soll, der am Einfassnähmaschinengestell 12 abgestützt ist
und dazu dient, ein Zentralmesser 51 auf und ab zu bewegen, um
einen Schnitt an jedem der Nähgüter B und
M in der Mitte jeder Nadel 41 auf der Ablaufseite der Nadel 41 in
der Nähgutvorschubrichtung
auszubilden, einen Eckmessermechanismus 90 zur Ausbildung des
etwa V-förmigen
Einschnitts V in Positionen an den beiden Enden des geradlinigen
Schnittes S, und Betriebssteuermittel 80 zum Steuern jedes
Maschinenteils.
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Jeder
der Maschinenteile wird unten im einzelnen beschrieben.
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(Nähmaschinentisch und Einfassnähmaschinengestell)
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Der
Nähmaschinentisch 11 hat
eine Oberseite, die parallel zu einer X-Y-Ebene ist und in einem horizontalen
Zustand verwendet wird. Die Oberseite des Nähmaschinentisches 11 ist
so ausgebildet, dass sie eine rechtwinklige Gestalt in der Nähgutvorschubrichtung
F einnimmt, nämlich
der X-Achsrichtung. Der große
Drückervorschubmechanismus 20 und
der Einfasser 30 sind an dem Nähmaschinentisch 11 angeordnet,
und der Eckmessermechanismus 90 ist an einer Unterseite
des Nähmaschinentisches 11 angeordnet.
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Ferner
ist eine Stichplatte 13 in Positionen vorgesehen, die unterhalb
zweier Nadeln 41 und 41 im Nähmaschinentisch 11 eingestellt
sind. Eine Nadelöffnung
entsprechend jeder der Zwillingsnadeln 41 und 41 ist
an der Stichplatte 13 vorgesehen, und ein horizontal umlaufendes
(nicht dargestelltes) Schiffchen ist an einer Unterseite jeder der
Nadelöffnungen
vorgesehen. Mit anderen Worten: ein durch jede der Nadeln 41 und 41 eingesetzter
Faden wird von jedem entsprechend horizontal umlaufenden Schiffchen
an der Unterseite der Stichplatte 13 eingefangen und mit
einem Spulenfaden verschlungen, der aus dem horizontal umlaufenden
Schiffchen abgewickelt wird, so dass ein Nähvorgang durchführt wird.
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Weiterhin
ist ein Schlitz zum Einsetzen des Zentralmessers 51 durch
ihn hindurch an einer Ablaufseite in der Nähgutvorschubrichtung 40 etwa
in der Mitte der beiden Nadelöffnungen
der Stichplatte 13 vorgesehen, und ein (nicht dargestelltes)
ortsfestes Messer zum Schneiden eines Nähgutes ist in Zusammenwirken
mit dem Zentralmesser 51 angeordnet.
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Das
Einfassnähmaschinengestell 12 wird gebildet
von einem Bettabschnitt 12a, der genau an der Seite eines
Mittelteils in einer Längsrichtung
des Nähmaschinentisches 11 angeordnet
ist, einem vertikalen Säulenabschnitt 12b,
der ausgehend vom Bettabschnitt 12a errichtet ist, und
einem Armteil 12c, der in Y-Achsrichtung von einem oberen
Ende des vertikalen Säulenteils 12b absteht,
und Hauptstrukturen des Nadel-Vertikalbewegungsmechanismus 40 und
des Messerbewegungsmechanismus 50 sind im Armteil 12c untergebracht.
Weiterhin sind die Zwillingsnadeln 41 und 41 und
das Zentralmesser 51 von einem unteren Ende her an einer
vorderen Endseite des Armteils 12c schwebend gehalten und
abgestützt.
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(Nadel-Vertikalbewegungsmechanismus)
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2 ist
eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung des Nadel-Vertikalbewegungsmechanismus 40.
Der Nadel-Vertikalbewegungsmechanismus 40 weist auf: zwei
Nadeln 41 und 41, welche Zwillingsnadeln bilden,
zwei Nadelstangen 42 zum Halten der Zwillingsnadeln 41 jeweils
an ihren unteren Enden, einen Trägerrahmen 43 zum
Abstützen
jeder der Nadelstangen 42 gleitbar in ihrer Längsrichtung, einen
Nadelstangenhalter 44 zum Haltern der beiden Nadelstangen 42 zur
selben Zeit, einen Wellenmotor 45, der eine Antriebsquelle
für eine
Vertikalbewegung der Nadel sein soll, eine Welle 46, die
vom Wellenmotor 45 in Umlauf versetzt und angetrieben werden
soll, ein Drehgewicht 47, das an einem Ende der Welle 46 fixiert
und angekoppelt ist und dazu dient, eine Drehbewegung auszuführen, eine
Kurbelstange 48, deren eines Ende an eine Position angekoppelt ist,
die gegenüber
einem Drehzentrum des Drehgewichtes 47 exzentrisch ist
und deren anderes Ende an den Nadelstangenhalter 44 angekoppelt
ist, und eine Drehwelle 49, deren eines Ende an den Trägerrahmen 43 angekoppelt
ist und dazu dient, eine Dreh- und Antriebskraft durch eine Dreh-
und Antriebsquelle anzulegen, die nicht dargestellt ist.
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Der
Trägerrahmen 43 ist
schwenkbar durch die Drehwelle 49 gelagert, und die Drehwelle 49 ist um
die Y-Achsrichtung drehbar im Armteil 12c gehalten. Andererseits
sind die Nadelstangen 42 am Trägerrahmen 43 parallel
zueinander in einer senkrechten Richtung zur Drehwelle 49 gehalten.
Da jede Nadelstange 42 in etwa der Z-Achsrichtung angeordnet ist,
werden ferner die Nadeln 41 und 41, die an den unteren
Enden der Nadelstangen 42 positioniert sind, parallel mit
einer Nährichtung
bewegt, wenn von der Drehwelle 49 eine Drehkraft auf den
Trägerrahmen 43 innerhalb
eines vorbestimmten Winkelbereiches aufgebracht wird.
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Um
eine sogenannte Riegelvernähung
auszuführen,
und zwar zur Durchführung
einer Vernähung
in einem kurzen Hub in einer entgegengesetzten Richtung zur Nähgutvorschubrichtung
und Ausübung
eines Nähvorganges,
um eine Überlagerung darauf
zu haben, wodurch verhütet
wird, dass ein Faden zu Beginn und am Ende des Nähvorganges lose wird, wird
eine Antriebskraft von der Dreh- und Antriebsquelle an die Drehwelle 49 angelegt.
In einem normalen Nähvorgang
wird dementsprechend die Drehwelle 49 in einem Zustand
gehalten, in welchem die Nadelstangen 42 parallel zueinander
in der Z-Achsrichtung gehalten werden.
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Darüber hinaus
ist die Welle 46 auch um die Y-Achsrichtung drehbar im
Armteil 12c abgestützt, und
eine Dreh- und Antriebskraft einer vollen Umdrehung wird mit Hilfe
des Wellenmotors 45 angelegt. Wenn die Welle 46 umläuft und
auch das Drehgewicht 47 die Rotation in der gleichen Weise
ausführt, so
dass eines der Enden der Kurbelstange 48 eine Zirkularbewegung
rund um die Welle 46 ausführt und lediglich eine Bewegungskomponente
am anderen Ende auf den Nadelstangenhalter 44 in der Z-Achsrichtung
der Drehbewegung an einem der Enden ausgeführt wird. Somit führt jede
der Nadelstangen 42 eine vertikale Hin- und Herbewegung
aus.
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(Messerbewegungsmechanismus)
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3 ist
eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines einen Schnitt
ermöglichenden
Zustandes des Messerbewegungsmechanismus 50 und des Nadel-Vertikalbewegungsmechanismus 40. 4 ist
eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines schnittregulierenden
Zustandes des Messerbewegungsmechanismus 50 und des Nadel-Vertikalbewegungsmechanismus 40,
und 5 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung
des Messerbewegungsmechanismus 50 mit einer gegenüber 3 und 4 unterschiedlichen
Blickrichtung.
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Der
Messerbewegungsmechanismus 50 umfasst: das Zentralmesser 51 zur
Ausbildung eines geradlinigen Schnitts, eine Messerstange 52 einschließlich des
Zentralmessers 51 an einem unteren Ende, die gleitbar in
Z-Achsrichtung im Armteil 12c abgestützt ist, ein an einem Einfassnähmaschinengestell
befestigtes Metalllager 53 zur gleitbaren Lagerung der
Messerstange 42 in deren Längsrichtung, einen Messerstangenhalter 54,
der in einer Mittelposition in der Längsrichtung der Messerstange
fixiert und vorgesehen ist, ein an dem Messerstangenhalter 54 vorgesehener
Teil 55, ein Führungsrahmen 56, der
an dem Einfassnähmaschinengestell 12 fixiert und
gelagert ist und dazu dient, eine Bewegung in einer vertikalen Richtung
ohne Drehung der Messerstange 52 durch den Teil 55 zu
führen,
einen als Schrittmotor ausgebildeten Messermotor 57, der
eine Antriebsquelle für
die Vertikalbewegung des Zentralmessers 51 bildet, eine
Kurbelstange 59 deren eines Ende durch einen exzentrischen
Nocken 58 an eine Ausgangswelle 57b des Messermotors 57 angekoppelt
und exzentrisch befestigt ist, einen Eingabearm 60 mit
einem sich verschwenkenden Ende, das an das andere Ende der Kurbelstange 59 angekoppelt ist,
eine Drehwelle 61, die schwenkbar an einem Lager 68 gehalten
ist, dessen eines Ende an den Eingabearm 60 angekoppelt
und am Einfassnähmaschinengestell
befestigt ist und dazu dient, eine Rotation auszuführen, einen
Ausgangsarm 62, der am anderen Ende der Drehwelle 61 einstückig mit
dieser Drehwelle ausgebildet ist und dazu dient, eine Schwenkbewegung
auszuführen,
ein erstes Verbindungsglied 63 dessen eines Ende an ein
sich verschwenkendes Ende des Ausgangsarmes 62 angekoppelt
ist, ein zweites Verbindungsglied 64 zum Ankoppeln des
anderen Endes des ersten Verbindungsgliedes 63 an den Messerstangenhalter 54,
einen Druckluftzylinder 65 als Antriebsquelle für einen
Vorgang zum Schalten des den Schnitt ermöglichenden Zustandes und des
den Schnitt regulierenden Zustandes des Zentralmessers 51,
ein Hebelglied 66, dessen eines Ende an einen Kolben des
Druckluftzylinders 65 angekoppelt ist und dazu dient, einen Schwenkvorgang
auszuführen,
ein Kupplungsverbindungsglied 67 zum Ankoppeln eines Kupplungspunktes
J des ersten Verbindungsgliedes 63 an das zweite Verbindungsglied 64 an
das andere Ende des Hebelgliedes 66, und einen Abstopper 68 zum
Anhalten des Kolbens in einer vorbestimmten Position zu einem Zeitpunkt,
in welchem der Druckluftzylinder 65 ausgefahren ist.
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Der
Messerbewegungsmechanismus 50 kann den den Schnitt ermöglichten
Zustand einstellen, in welchem die Dreh- und Antriebskraft des Messermotors 57 in
einen vertikalen hin- und hergehenden Vorgang des Zentralmessers 51 umgewandelt wird,
und der vertikale hin- und hergehende Vorgang wird übertragen,
wenn der Druckluftzylinder 65 sich in einer zurückgezogenen
Position befindet (ein Zustand in 3), und
er kann den den Schnitt regulierenden Zustand einstellen, in welchem
die Dreh- und Antriebskraft des Messermotors 57 nicht auf
das Zentralmesser 51 übertragen
wird, wenn der Druckluftzylinder 65 in einer vorgerückten Position
platziert ist (ein Zustand in 4).
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Mehr
im einzelnen: das Hebelglied 66 ist am Einfassnähmaschinengestell 12 in
einem Zustand gelagert, in welchem eine Schwenkachse eines Drehpunktes
einer Schwenkbewegung in der Y-Achsrichtung derart gedreht wird,
dass eine Mittelposition in einer Längsrichtung derselben als ihr Drehpunkt
wirkt. Wenn der Druckluftzylinder 65 in den zurückgezogenen
Zustand eingestellt ist, hält das
Hebelglied 66 den Kupplungspunkt J des ersten Verbindungsgliedes 63 und
des zweiten Verbindungsgliedes 64 in einer Position, welche
ausgehend von einer Mittellinie für die Schwenkbewegung des Ausgabearms 62 durch
das Kupplungsverbindungsglied 67 nach unten gebracht wird.
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Wenn
der Messermotor 57 einen Dreh- und Antriebsvorgang in einem
solchen Zustand ausführt, wird
eines der Enden der Kurbelstange 59 veranlasst, eine Zirkularbewegung
auszuführen,
und zwar mittels der exzentrischen Nocke 58, die an der
Ausgabewelle 57b, die um die Y-Achsrichtung gedreht wird,
vorgesehen ist. Die Kurbelstange 59 führt eine Vorwärts- und
Rückwärtsbewegung
an einem ihrer Enden durch die Zirkularbewegung an dem anderen Ende
aus, so dass der Eingabearm 60 verschwenkt wird. Infolgedessen
führt die
Drehwelle 61 eine Drehung aus, um den Ausgabearm 62 zu
verschwenken.
-
Der
Kupplungspunkt J des ersten Verbindungsgliedes 63 und des
zweiten Verbindungsgliedes 64 wird in einen solchen Zustand
einreguliert, dass lediglich eine Kreisbogenbewegung zum Einstellen
des Kupplungsverbindungsgliedes 67, der ein Radius rund
um eines der Enden des Kupplungsverbindungsgliedes 67 (ein
Kupplungsende zum Hebelglied 67) ist, ausgeführt werden
kann. Wenn der Kupplungspunkt J die Kreisbogenbewegung ausführt, bewegt
die Schwenkbewegung des Ausgabearms 62 die Messerstange 52 und
das Zentralmesser 51 vertikal, und zwar durch das erste
Verbindungsglied 63 und das zweite Verbindungsglied 64,
so dass ein Schneidvorgang ausgeführt wird.
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Wenn
andererseits der Druckluftzylinder 65 in den vorgeschobenen
Zustand eingestellt wird, wird der Kolben des Druckluftzylinders 65 in
einer Position angehalten, in welcher er am Abstopper 68 anliegt, und
das Hebelglied 66 fährt
fort, den Kupplungspunkt J des ersten Verbindungsgliedes 63 und
des zweiten Verbindungsgliedes 64 zu einer Position auf
der Mittellinie für
die Schwenkbewegung des Ausgabearms 62, und zwar durch
das Kupplungsverbindungsglied 67, nach oben zu ziehen.
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Ein
Abstand zwischen den Mitten einer Rotation an beiden Enden des ersten
Verbindungsgliedes 63 wird so eingestellt, dass er mit
einem Schwenkradius des Ausgabearms 62 zusammenfällt. Wenn
der Ausgabearm 62 die Schwenkbewegung durch den Antriebsvorgang
des Messermotors 57 in einem Zustand beginnt, in welchem
der Kupplungspunkt J auf der Mittellinie für die Schwenkbewegung des Ausgabearms 62 positioniert
ist, führt
auch das erste Verbindungsglied 63 die Schwenkbewegung
rund um den Kupplungspunkt J aus. Im Ergebnis wird irgendeine Antriebskraft
nicht an das zweite Verbindungsglied 64 angelegt. Dementsprechend
führt das Zentralmesser 51 keine
Vertikalbewegung aus, sondern wird in einen Zustand eingestellt,
in welchem die Abstoppung aufrechterhalten bleibt.
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Infolgedessen
werden der Betriebszustand und der Abstoppzustand des Zentralmessers 51 durch
den Antriebsvorgang des Druckluftzylinders 65 geschaltet.
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Das
Zentralmesser 51 wird gebildet von einem scharfen Teil 51a mit
einer Blattspitze, die eine nach unten vorspringende Gestalt einnimmt,
und einem Schneidblattteil 51b, welches sanft geneigt ist (siehe 9).
Das Zentralmesser 51 wird derart eingestellt, dass ein
unteres Ende des scharfen Teils 51a immer unter der Oberseite
der Stichplatte 13 in einem Vertikalbewegungszustand im
Betriebszustand positioniert und derart eingestellt ist, dass das untere
Ende des scharfen Teils 51a in einer höheren Position platziert ist
als die Oberseite der Stichplatte 13 im Stoppzustand.
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(Einfasser)
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6 ist
eine Draufsicht mit der Darstellung des Einfassers 30 und 7 ist
eine schaubildliche Ansicht.
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Der
Einfasser 30 umfasst: einen Unterplattenteil 31,
der eine lange Platte ist, den aufgerichteten Teil 32,
der senkrecht zu einer Oberseite des Unterplattenteils 31 in
einer Längsrichtung
des Unterplattenteils 31 aufragt, einen Führungsteil 33 zur
Umgehung des Zentralmessers 51, und um den Einfassfleck
B an einem Ende an einer Ablaufseite in einer Nähgutvorschubrichtung des aufrechten
Teils 32 zu führen,
und einen Vertikalführungsteil 34 zur
Führung,
um beide Enden des Einfassflecks B in einer Querrichtung vorzuschieben,
und zwar entlang beider Flächen
des aufrechten Teils 32.
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Weiterhin
ist der Einfasser 30 einschließlich eines Druckluftzylinders
an einem (nicht dargestellten) Abstützmechanismus gelagert, und
wird bei Nichtgebrauch veranlasst, abseits von Positionen bereitzustehen,
die unter den Zwillingsnadeln 41 und 41 platziert
sind, wie in 1 dargestellt. Im Gebrauch wird
der Einfasser 30 in eine Position der Stichplatte eingestellt,
und zwar durch einen Antriebsvorgang des Druckluftzylinders.
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Der
Bodenplattenteil 31 ist so geformt, dass er eine rechtwinklige
Gestalt einnimmt und ist derart abgestützt, dass eine Längsrichtung
von ihm parallel mit der X-Achsrichtung verläuft, und seine Bodenseite ist
im Gebrauch gegenüber
einer Oberseite des Nähmaschinentisches 11 montiert.
Weiterhin sind etwa U-förmige
Kerben 31a und 31a zur Lokalisierung der beiden
Nadeln 41 und 41 jeweils in einem vorderen Endteil
in der Nähgutvorschubrichtung
des Bodenplattenteils 31 ausgebildet.
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Der
ganze aufrechte Teil 32 ist eine rechteckige Platte ausschließlich eines
Teils, der in der Nähe
des Führungsteils 33 vorgesehen
ist, und erhebt sich vertikal in einem Zustand, in dem eine Längsrichtung
desselben mit derjenigen des Bodenplattenteils 31 in einer
mittleren Position in der Querrichtung (der Y-Achsrichtung) des
Bodenplattenteils an einer Oberseite des Bodenplattenteils 31 ausgerichtet
ist. Mehr im einzelnen sind bei dem Einfassen 30 der Bodenplattenteil 31 und
der aufrechte Teil 32 einstückig ausgebildet, so dass sie
die Form eines T einnehmen, welches, in Längsrichtung gesehen, umgekehrt
ist.
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Wenn
der Einfassfleck B in Überlagerung
auf eine Oberseite des Hauptnähgutes
M über
der Stichplatte 13 aufgesetzt wird, ist der Einfasser 30 von oben
montiert, und beide Enden des Einfassflecks B werden in der Querrichtung
(der Y-Achsrichtung in 6) zurückgefaltet und werden somit
nach oben von beiden Enden her in der Querrichtung des Bodenplattenteils 31 aufgerichtet,
und weiterhin werden die beiden Enden in der Querrichtung des Einfassflecks
durch große
Drücker 21 und 21 gehalten,
die unten beschrieben werden, und zwar jeweils entlang von Seitenflächen an
beiden Seiten des aufrechten Teils 32. Mehr im einzelnen
wird der Einfassfleck B, ausgehend von einer der Seitenflächen des
aufrechten Teils 32, zu der anderen Seitenfläche 32 durch den
Bodenplattenteil 31 entlang eingesetzt. Somit werden der
Einfassfleck B und das Hauptnähgut
M vorgeschoben, wobei der Einfassfleck B so eingestellt ist, dass
er um den Einfasser 30 herum geschlagen wird, und gleichzeitig
wird der Nähvorgang
vermittels der Zwillingsnadeln 41 und 41 an beiden
Seiten des aufrechten Teils 32 ausgeführt, und der geradlinige Schnitt
S wird durch die Vertikalbewegung des Zentralmessers 51 ausgebildet.
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Wie
oben beschrieben, sind die beiden plattenförmigen Vertikalführungsteile 34 und 34 an
den beiden Seitenflächen
des aufrechten Teils 32 so angeordnet, dass sie einander
derart eng gegenüberliegen,
dass beide Enden in Querrichtung des Einfassflecks B entlang den
beiden Seitenflächen
des aufrechten Teils 32 jeweils vorgesehen bleiben. Jeder der
Vertikalführungsteile 34 ist
derart gebogen, dass sich ein Freiraum zwischen dem Vertikalführungsteil 34 und
dem aufrechten Teil 32 an einem Ende an einer Zulaufseite
in der Nähgutvorschubrichtung
erweitert und einen konstanten Freiraum an seiner Ablaufseite aufrecht
hält. Mit
anderen Worten: eines der Enden in der Querrichtung des Einfassflecks
B wird in den Freiraum zwischen jedem der Vertikalführungsteile 34 und
dem aufrechten Teil 32 geleitet und auf diese Weise geführt, um
einen Zustand aufrechtzuerhalten, in welchem dasselbe Ende entlang
einer der Seitenflächen
des aufrechten Teils 32 vorgesehen ist.
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Weiterhin
ist das Zentralmesser 51 an einer verlängerten Linie des aufrechten
Teils 32 an genau einer Ablaufseite in der Nähgutzuführvorrichtung
F des Einfassers 30 angeordnet. Die beiden Enden in der
Querrichtung des Einfassflecks B werden jeweils zur Ablaufseite
in der Nähgutvorschubrichtung
F entlang dem aufrechten Teil 32 bewegt. Aus diesem Grunde
ist der Führungsteil 33 in
der Weise vorgesehen, dass der Einfassfleck B daran gehindert werden kann,
durch das Zentralmesser 51 weggeschnitten zu werden. Der
Führungsteil 33 ist
einstückig
ausgebildet, ausgehend von dem Ende an der Ablaufseite in der Vorschubrichtung
F des aufrechten Teils 32, und ist weiterhin in der gleichen
Richtung F derart gegabelt, dass seine Gestalt, auf einer Ebene
erblickt, nahezu V-förmig
ist. Der Führungsteil 33 ist
so dicht als möglich
an dem Zentralmesser 51 angeordnet, um das Zentralmesser 51 zu
beiden Seiten abzudecken, um so den Einfassfleck B vor dem Zentralmesser 51 in
effektiverer Weise zu schützen.
Durch eine solche Ausgestaltung werden die beiden Enden in der Querrichtung
des Einfassflecks B in einer solchen Richtung geleitet, dass sie
sich von dem aufrechten Teil 32 abtrennen und in einer
solchen Richtung geführt
werden, dass sie das Zentralmesser 51 jeweils in der Nähgutvorschubrichtung
umgehen.
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(Großer Drückervorschubmechanismus)
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Der
große
Drückervorschubmechanismus 20 umfasst
die großen
Drücker 21 und 21 zum
Anpressen der beiden Enden in der Querrichtung des Einfassflecks
B, die auf den Einfasser 30 von oben her jeweils aufgesetzt
sind, ein Trägerglied 22 zum Abstützen der
großen
Drücker 21 und 21,
einen (nicht dargestellten) Druckluftzylinder zur vertikalen Bewegung
der großen
Drücker 21 und 21 durch
das Trägerglied 22 und
einen Drückermotor 23 zum
Bewegen des Einfassflecks B und des Hauptnähguts M, welche durch die großen Drücker 21 und 21 zusammengepresst
sind, durch das Trägerglied 22 in
der Nähgutvorschubrichtung
F.
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Jeder
der großen
Drücker 21 und 21 ist
eine rechtwinklige Platte und ist an dem Trägerglied 22 gelagert,
wobei eine Längsrichtung
entlang der X-Achsrichtung eingestellt ist. Ferner ist jeder der großen Drücker 21 und 21 derart
abgestützt,
dass eine Plattenfläche
derselben parallel mit einer X-Y-Ebene verläuft. Durch einen Antriebsvorgang des
Druckluftzylinders kann ein Schalten in zwei obere und untere Positionen
ausgeführt
werden. Der große
Drücker 21 ist
in der oberen Position von der Oberseite des Nähmaschinentisches 11 abgetrennt und
befindet sich in der unteren Position auf gleichem Niveau mit der
Oberseite des Nähmaschinentisches 11.
Ferner sind die beiden großen
Drücker 21 und 21 in
einem getrennten Zustand derart gelagert, dass wenigstens der aufrechte
Teil 32 des Einfassers 30 durch sie hindurch eingeführt werden
kann.
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Das
Trägerglied 22 ist
in der X-Achsrichtung über
den Nähmaschinentisch 11 hinweg
beweglich gehalten und derart angeordnet, dass die beiden großen Drücker 21 und 21,
die gehalten werden sollen, durch beide Seiten der vertikalen Bewegungsbahn der
Zwillingsnadeln 41 und 41 passieren. Weiterhin wird
das Trägerglied 22 mittels
des Drückermotors 23 angetrieben,
und zwar durch einen Kugelschraubenmechanismus, der nicht dargestellt
ist.
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(Eckmessermechanismus)
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Der
Eckmessermechanismus 90 ist in einem Durchgang der großen Drücker 21 und 21 durch
den großen
Drückervorschubmechanismus 20 unterhalb des
Nähmaschinentisches 11 angeordnet
und veranlasst ein Eckmesser 91 durch den Einfassfleck
B und das Hauptnähgut
M von unten her durchzudringen, welche durch den großen Drückervorschubmechanismus 20 zugeführt werden,
wodurch sich der etwa V-förmige
Einschnitt V in Positionen zu den beiden Enden des geradlinigen
Schnitts 5 ausbildet.
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Mehr
im einzelnen schließt
der Eckmessermechanismus 90 die beiden Eckmesser 91 und 91 ein,
die in einem Abstand in der Nähgutvorschubrichtung
F angeordnet sind, sowie einen (nicht dargestellten) Vertikalbewegungsmotor
ein zur Vertikalbewegung der Eckmesser 91 bzw. 91.
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Die
Eckmesser 91 werden von einem Paar dreieckiger Messer gebildet,
die so angeordnet sind, dass sie von ihrer Vorderseite her gesehen
eine V-Form annehmen, und sie sind so gelagert, dass ihr Vorder-
oder Spitzenteil nach oben gekehrt ist. Es ist möglich, den V-förmigen Einschnitt
V an den Nähgütern B und
M durch eine Aufwärtsbewegung
von unterhalb der Oberseite des Nähmaschinentisches 11 mit
Hilfe des Vertikalbewegungsmotors auszubilden. Ferner können die
Eckmesser 91 einen Winkel zwischen den dreieckigen Messern
regulieren und können
eine Entsprechung ausführen
zu einem Intervall zwischen zwei Nähten T, welche durch die Zwillingsnadeln 41 und 41 gebildet
sind.
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Die
beiden Eckmesser 91 sind derart gelagert, dass Öffnungsteile
der V-förmigen
Einschnitte, die durch sie ausgebildet werden, zueinander umgekehrt
sind. Ferner können
die beiden Eckmesser 91 den Abstand regulieren.
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Wenn
die Nähgüter B und
M, auf denen die beiden Nähte
T und der geradlinige Schnitt 5 ausgebildet sind, zu einer
Position vorgeschoben werden, die genau oberhalb des Eckmessermechanismus 90 liegt,
und zwar mit Hilfe des großen
Drückervorschubmechanismus 20,
bewegt der Eckmessermechanismus 90 die beiden Eckmesser 91 und 91 vertikal
in jeweiligen Endpositionen des Schnittes S. Infolgedessen werden
die beiden V-förmigen
Einschnitte V an jedem der Nähgüter B und
M ausgebildet. Mit anderen Worten werden sie durch den Eckmessermechanismus
ausgebildet, einer der Einschnitte V, ausgehend von einem der Enden
des geradlinigen Einschnitts S zu den näheren Enden der beiden Nähte T hin,
und der andere Einschnitt V, ausgehend von dem anderen Ende des
geradlinigen Einschnitts S zu den nähergelegenen Enden der beiden Nähte T hin,
wie in 15 gezeigt.
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(Steuersystem der Einfassnähmaschine)
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8 ist
ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines Steuersystems einschließlich der
Betriebssteuermittel 80 in der Einfassnähmaschine 10. Eine
Anzeigetafel 84 zur Darstellung einer vorbestimmten Schriftzeichen-
oder Bildinformation, ein Einstellschalter 85, der zusätzlich zu
der Anzeigetafel 84 vorgesehen ist und dazu dient, einen
Schirm auszuwählen
und einen Befehl zur Ausführung
verschiedener Einstellungsvorgänge
einzugeben, eine numerische Taste 86 zur Eingabe eines
numerischen Wertes und Eingabe einer Determinierung und einer Löschung,
wenn die verschiedenen Einstellvorgänge ausgeführt werden, und ein Startschalter 67 zum
Eingeben eines Starts eines Nähvorganges
sind mit den Betriebssteuermitteln 80 durch eine Eingabe/Ausgabeschaltung,
die nicht dargestellt ist, verbunden.
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Ferner
sind der Wellenmotor 45, der ein Steuerobjekt sein soll,
der Drückermotor 23 und
der Messermotor 57 mit den Betriebssteuermitteln 80 durch
Treiberschaltungen 45a, 23a bzw. 57a verbunden.
Weiterhin sind ein Druckluftzylinder zum vertikalen Bewegen des
Einfassers 30, ein Druckluftzylinder zum Bewegen der großen Drücker 21 und 21 auf
und ab und jeder (nicht dargestellte) Vertikalbewegungsmotor zum
Bewegen der Eckmesser 91 und 91 auf und ab mit
den Betriebssteuermitteln 80 durch Treiberschaltung verbunden.
In ähnlicher
Weise ist ein elektromagnetisches Ventil 89 des Druckluftzylinders 65 zum
Schalten eines Betriebszustandes und eines Nichtbetriebszustandes
des Zentralmessers 51 über eine
Treiberschaltung 69a angeschlossen.
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Die
Betriebssteuermittel 80 schließen ein: eine CPU 81 zur
Ausführung
verschiedener Steuerungen, ein ROM 82 zum Schreiben eines
Steuerprogramms, von Kontrolldaten oder verschiedener Nähdaten zur
Ausführung
verschiedener Funktionen und Vorgänge der Einfassnähmaschine,
was unten beschrieben werden wird, und ein RAM 83 zum Abspeichern
verschiedener Daten bei einem Arbeiten der CPU 81 in einem
Arbeitsbereich.
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Zu
allererst erfolgt eine Beschreibung von Gegenständen für eine Voraussetzung einer
Behandlung zur Ausführung
einer besonderen Betriebssteuerung zum Verbindungsnähen, welche
von der CPU 81 ausgeführt
werden soll.
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Wie
oben beschrieben wird im Verbindungsnähvorgang der geradlinige Schnitt 5,
der parallel mit den beiden von den Zwillingsnadeln 41 und 41 gebildeten
Nähten
T verläuft,
dazwischen ausgebildet, und weiterhin wird der V-förmige Einschnitt
V jeweils an beiden Enden des Schnitts 5 ausgebildet (siehe 14).
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Wie
in 9 und 14A dargestellt,
wird eine Position eines Endes an einer Zulaufseite in der Nähgutvorschubrichtung
F in dem Zentralmesser 51 an einer Ablaufseite in der Nähgutvorschubrichtung
F eingestellt, und zwar durch einen Abstand L, ausgehend von den
Zwillingsnadeln 41. 15 zeigt
eine Anordnung des herkömmlichen
Zentralmessers 51 (beispielsweise 10 [mm]). Herkömmlicherweise
ist das Zentralmesser 51 getrennt von den Zwillingsnadeln 41 angeordnet,
und zwar durch einen Abstand, der gleich einer Länge D des V-förmigen Einschnitts V
ist.
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Wie
in 14B gezeigt, wird eine Position, in welcher die
Ausbildung des Schnitts S durch das Zentralmesser 51 gestartet
wird, so eingestellt, dass es eine Position ist, welche durch die
Länge D
des V-förmigen
Einschnitts V von einer Position zurückgezogen ist, in welcher die
Vertikalbewegung der Nadel 41 gestartet wird. Um die Ausbildung
des geradlinigen Schnitts S von einer solchen Position aus zu starten,
ist es nötig,
die Ausbildung zu starten, nachdem ein erster Stich von der Nadel 41 ausgebildet
ist, und die Nähgüter B und
M werden dann vorgeschoben, und zwar entsprechend einer Gesamtlänge der Länge D, des
Abstandes L und einer Zahnweite W des Zentralmessers 51.
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Ferner
ist es erforderlich, eine Position eines Endes des geradlinigen
Schnitts S an dieser Seite durch die Länge D des V-förmigen Einschnitts
V auszubilden, ausgehend von einer Position eines Endes der Naht
T. Infolgedessen ist es ausreichend, das die Vertikalbewegung der
Nadel 41 und diejenige des Zentralmessers zur gleichen
Zeit beendet werden, da die Länge
D des Einschnitts V mit dem Abstand L zwischen dem Zentralmesser
und der Nadel zusammenfällt,
wenn die herkömmliche,
in 15 dargestellte Anordnung angewandt wird.
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10 ist
eine Draufsicht mit der Darstellung der Umgebungen der Nadeln 41 und 41 in
dem Falle, in welchem eine Dimension eingestellt ist, um zu veranlassen,
dass die Länge
D des Einschnitts V mit dem Abstand L zwischen dem Zentralmesser
und der Nadel, wie in 15 gezeigt, zusammenfällt, und zwar
in einer Anordnungsbeziehung zwischen dem Zentralmesser 51 und
den Nadeln 41 und 41, und 11 ist
eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung der Umgebungen der
Nadeln 41 und 41 in dem Fall, in welchem dieselbe
Dimensionseinstellung ausgeführt
ist.
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Die
Beschreibung erfolgt durch Vergleich der 10 und 11 mit 6 bzw. 7.
In dem Falle, in welchem der Abstand L zwischen dem Zentralmesser
und der Nadel auf die Länge
D begrenzt ist, ist ein Abstand von jeder der Nadeln 41 zum
aufrechten Teil 32, wie in 10 und 11 dargestellt,
reduziert, und weiterhin ist ein Abstand C von einem vorderen Endteil
des Vertikalführungsteils 34 zum Führungsteil 33 reduziert,
so dass ein Nähgutvorschub
schwierig wird, und zwar in Abhängigkeit
von einer Dicke des Einfassflecks B.
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Um
den Abstand von jeder der Nadeln 41 zum aufrechten Teil 32 hin
zu vergrößern und
um den Freiraumabstand C von dem vorderen Endteil des Vertikalführungsteil 34 zum
Führungsteil 33 dementsprechend
zu erhöhen, stellt
die Einfassnähmaschine 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel
eine Dimension derart ein, dass der Abstand L zwischen dem Zentralmesser
und der Nadel größer als
die Länge
D in der Nähgutvorschubrichtung
des Einschnitts V ist.
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Im
Falle der Dimensionseinstellung bildet jedoch das Zentralmesser 51 den
Schnitt 5 über
lediglich die Entfernung L aus, ausgehend von einer letzten Stichposition
in einem letzten Stich in einem Nähvorgang. Infolgedessen muss
das Zentralmesser 51 angetrieben werden, bis ein Nähgut über eine
Distanz hinweg vorgeschoben ist (so eingestellt, dass sie eine Freiraumausdehnungsdistanz
ist) von (die Distanz L – die
Länge D),
ausgehend von dem Punkt des letzten Stiches. Im Hinblick hierauf
ist es erforderlich, eine Betriebssteuerung und ein Prozessing auszuführen.
-
Die
CPU 81 führt
eine Betriebssteuerung zum Starten eines Antriebsvorganges des Messermotors 57 zum
Zentralmesserantrieb aus, nachdem das Nähgut vorgeschoben ist, und
zwar entsprechend einer Distanz von D + L + W, ausgehend vom ersten
Stich jeder der Nadeln 41 und 41 in Übereinstimmung
mit dem vorbestimmten Prozessprogramm, welches im ROM 82 in
dem Falle gespeichert ist, in welchem das ROM 82 Daten
vorspeichert, die für
jeden der Werte der Länge
D des Einschnitts V, des Abstandes L zwischen dem Zentralmesser
und der Nadel, und der Zahnweite W des Zentralmessers 51 Indikativ
sind, oder in dem Fall, in welchem alle Daten durch den Einstellschalter 85 eingegeben
und im RAM 83 gespeichert werden (siehe 14B).
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Weiterhin
ist es auch möglich,
eine Betriebssteuerung für
ein Schalten des Luftzylinders 65 von einem ausgefahrenen
Zustand in einen zurückgezogenen
Zustand auszuführen,
nachdem das Nähgut entsprechend
der Distanz von (D + L + W) in einen Zustand vorgeschoben ist, in
welchem der Messermotor vorher angetrieben ist, oder eine Betriebssteuerung
für ein
gleichzeitiges Ausführen
des Startes des Antriebsvorganges des Messermotors 57 und des
Zurückziehungsvorgangs
des Druckluftzylinders 65, nachdem das Nähgut entsprechend
der Distanz von D + L + W vorgeschoben ist.
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Der
erste Stich der Nadel 41 wird durch eine Feststellung eines
Signalausganges durch Rotation von einem Encoder festgestellt, der
im Wellenmotor 57 vorgesehen ist. Ferner wird der Nähgutvorschub entsprechend
der Distanz von D + L + W dadurch festgestellt, dass die Anzahl
von Umdrehungen des Drückermotors 23 festgestellt
wird.
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In
dem Falle, in welchem das ROM 82 oder das RAM 83 Daten
speichert, die für
die Werte der Länge
D und der Distanz L indikativ sind, führt die CPU 81 darüber hinaus
eine Betriebssteuerung aus für
ein Abstoppen des Antriebsvorgangs des Messermotors 57 für einen
Zentralmesserantrieb, nachdem das Nähgut über die Freiraumausdehnungsdistanz (L – D) vorgeschoben
ist, und zwar nach Ausbildung des letzten Stiches durch jede der
Nadeln 41 und 41 in Übereinstimmung mit dem vorbestimmten
Arbeitsprogramm, das im ROM 82 gespeichert ist (siehe 14A).
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Weiterhin
ist es auch möglich,
eine Betriebssteuerung zu einem Schalten des Druckluftzylinders 65 von
einem zurückgezogenen
Zustand in den vorgeschobenen Zustand durchzuführen, nachdem das Nähgut entsprechend
der Distanz der Freiraumausdehnungsdistanz von (L – D) vorgeschoben
ist, wobei der Messermotor angetrieben wird, oder eine Betriebssteuerung
für eine
gleichzeitige Durchführung des
Anhaltens des Antriebsvorganges des Messermotors 57 und
des Ausfahrvorgangs des Druckluftzylinders 65, nachdem
das Nähgut
entsprechend der Distanz der Freiraumausdehnungsdistanz von (L – D) vorgeschoben
ist.
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Der
letzte Stich der Nadel 51 wird durch Zählen des Signalausgangs pro
Umdrehung festgestellt, ausgehend von einem Encoder, der im Wellenmotor 45 vorgesehen
ist. Ferner wird der Nähgutvorschub entsprechend
der Freiraumausdehnungsdistanz von (L – D) dadurch festgestellt,
dass die Anzahl von Umdrehungen des Drückermotors 23 festgestellt
wird.
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(Nähvorgang der Einfassnähmaschine)
-
Der
Nähvorgang
der Einfassnähmaschine 10 wird
mit Bezug auf ein Betriebsflussdiagramm von 12 beschrieben.
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Zu
allererst steuert die CPU 81 in einem Zustand, in welchem
das Hauptnähgut
M auf die Stichplatte 13 gesetzt ist und der Einfassfleck
B weiterhin von oben durch den Einfasser 30 in einer Übereinanderlage
aufgepresst wird, so dass die Einstellung abgeschlossen ist, den
Betrieb des Drückermotors 23 und
versetzt jeden der großen
Drücker 21 und 21 in eine
voreingestellte Bereitschaftsstellung (Schritt S1).
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Anschließend berechnet
die CPU 81 eine Nähendposition
für eine
Nähstartposition,
in welcher der große
Drücker 21 beginnt,
den Einfassfleck B von einer Länge
der Naht T zu pressen, welche durch den Einstellschalter 85 und
die numerische Taste 86 voreingestellt ist. Ferner wird
eine Nähgutvorschubposition,
in welcher der Dreh- und Antriebsvorgang des Messermotors 57 gestartet
werden soll, berechnet, und zwar durch die Länge D des Stiches V und den Abstand
L zwischen dem Zentralmesser und der Nadel, die voreingestellt sind
(Schritt S3).
-
Als
nächstes
wartet die CPU 81 auf eine Eingabe des Startschalters 87 (Schritt
S5) und steuert den Betrieb des Drückermotors 23, um
jeden der großen
Drücker 21 und 21 in
die Nähstartposition
zu bewegen, wenn die Eingabe festgestellt ist (Schritt S7). Dann
steuert die CPU 81 das elektromagnetische Ventil, um jeden
der großen
Drücker 21 und 21 mit Hilfe
des Druckluftzylinders nach unten zu verbringen, wodurch der Einfassfleck
B, der auf den Einfasser 30 aufgesetzt ist, festgehalten
wird.
-
Anschließend steuert
die CPU 81 den Betriebsvorgang des Drückermotors 23 und
veranlasst jeden der großen
Drücker 21,
das Nähgut
in der Nähgutvorschubrichtung
F vorzuschieben, und zwar mit einer Geschwindigkeit des Nähgutvorschubs,
die voreingestellt ist. Gleichzeitig dreht die CPU 81 den Wellenmotor 45 und
treibt ihn mit einer voreingestellten Umlaufgeschwindigkeit an,
wodurch der Nähvorgang
mittels der Zwillingsnadeln 41 gestartet wird (Schritt
S9).
-
Dann
entscheidet die CPU 81 ob oder ob nicht das Nähgut die
Nähgutvorschubposition
erreicht, in welcher der Dreh- und Antriebsvorgang des Messermotors 57 gestartet
werden muss, und welche im Schritt 53 berechnet ist (eine
Position, in der ein Nähgut
entsprechend einer Distanz von D + W + L, ausgehend von einem ersten
Stich, vorgeschoben wird, siehe 14B)
(Schritt S11). Wenn das Nähgut dieselbe
Position nicht erreicht, wird der Antriebsvorgang des Drückermotors 23 exakt
kontinuierlich ausgeführt.
Wenn das Nähgut
dieselbe Position erreicht, führt
die CPU 81 eine Betriebssteuerung aus zum Starten des Dreh-
und Antriebsvorgangs des Messermotors 57 und zum Versetzen
des Druckluftzylinders 69 in eine zurückgezogene Position, und zwar durch
das elektromagnetische Ventil 69a (Schritt S13). Infolgedessen
wird die Ausbildung des geradlinigen Schnittes 5 in einer
rückwärtigen Position
gestartet, ausgehend von der vorderen Position der Naht T entsprechend
der Länge
von D.
-
Als
nächstes
entscheidet die CPU 81 ob oder ob nicht der Drückermotor 23 das
Nähgut
vorschiebt, ausgehend von dem Start des Nähvorganges entsprechend der
Länge der
Naht T, die voreingestellt ist (Schritt S15). Wenn das Nähgut nicht
vorgeschoben wird, werden die Antriebsvorgänge des Drückermotors 23 und
des Wellenmotors 45 exakt kontinuierlich ausgeführt. Wenn
das Nähgut
die Position erreicht, wird der Antriebsvorgang des Wellenmotors 45 angehalten.
Infolgedessen wird die Nadelstange 42 angehalten und die
Bildung einer Naht wird bei einer eingestellten Länge beendet
(Schritt S17).
-
Andererseits
wird das Zentralmesser 51 hinter den Nadeln 41 und 41 positioniert
entsprechend dem Abstand von L, und der Abstand von L wird so eingestellt,
dass er länger
als die Länge
D des Einschnittes ist, der vom Eckmesser 91 ausgeführt wird (siehe 14A). Zu dieser Zeit hat daher der geradlinige
Schnitt S den Einschnitt V des Eckmessers 91 nicht erreicht.
Daher werden der Nähgutvorschub und
die Ausbildung des Schnittes S fortlaufend vom Drückermotor 23 bzw.
dem Messermotor 57 ausgeführt.
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Dann
entscheidet die CPU 81 ob oder ob nicht der Drückermotor
das Nähgut
zu einer Position hin vorschiebt, in welcher der geradlinige Schnitt 5 den
Einschnitt V des Eckmessers 91 erreicht (Schritt S19).
Wenn das Nähgut
nicht vorgeschoben ist, werden die Antriebsvorgänge des Drückermotors 23 und des
Messermotors 57 exakt kontinuierlich ausgeführt. Wenn
das Nähgut
die Position erreicht, werden die Dreh- und Antriebsvorgänge des
Drückermotors 23 und
des Messermotors 57 abgestoppt. Infolgedessen wird die
Messerstange 52 angehalten und die Ausbildung des Schnittes
S wird in einer Position beendet, in welcher der geradlinige Schnitt 5 den
Einschnitt V des Eckmessers 91 genau erreicht (Schritt S21).
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Weiterhin
bewegt die CPU 81 jedes der Eckmesser 91 und 91 auf
und ab, und zwar durch den Antriebsvorgang jedes Vertikalbewegungsmotors des
Eckmessermechanismus, wodurch zwei Einschnitte V ausgeführt werden
(Schritt S23).
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Infolgedessen
werden die Naht T, der Schnitt S und die Einschnitte V, wie sie
in 14 dargestellt sind, auf dem Einfassfleck
B und dem Hauptnähgut M
ausgebildet. Damit ist die Näharbeit
abgeschlossen.
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(Vorteil des Ausführungsbeispiels)
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In
der Einfassnähmaschine 10 werden
auch, nach dem die Vertikalbewegung der Nadel 41 angehalten
ist, der Drückermotor 23 und
der Messermotor 57 kontinuierlich über die Freiraumausdehnungsdistanz
von (L – D),
wie in 14A dargestellt, angetrieben.
Infolgedessen kann die Endposition des Schnittes 5, der
vom Zentralmesser 51 ausgebildet wird, an das Ende des
V-förmigen
Einschnitts V angepasst werden. Selbst wenn die Entfernung L zwischen
der Nadel und dem Zentralmesser so eingestellt ist, dass sie größer als
die Länge
D des Einschnittes des Eckmessers ist, kann ein ordnungsgemäßer geradliniger Schnitt 5 durch
die Betriebssteuerung für
das Zentralmesser 51 ausgeführt werden.
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Infolgedessen
ist es möglich,
den Abstand L zwischen der Nadel und dem Zentralmesser so aufrechtzuerhalten,
dass er größer als
derjenige im Stand der Technik ist, und einen Nähgutvorschubfehler zu reduzieren,
der durch eine Reduzierung in dem Abschnitt zwischen dem Führungsteil 33 des
Einfassers 30 und der Nadel 41 aufgrund einer
Abnahme in dem Abstand L zwischen der Nadel und dem Zentralmesser
veranlasst ist, wodurch der Verbindungsnähvorgang für den Dickeneinfassfleck B
glatt ausgeführt
wird.
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(Weiteres)
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Während hier
der Fall erläutert
wurde, in welchem die jeweiligen Werte des Abstandes L zwischen
der Nadel und dem Zentralmesser und der Länge D des Einschnittes, der
von dem Eckmesser gebildet wird, als Versäumnisse vorgespeichert oder von
dem Einstellschalter 45 und der numerischen Taste 86 in
der Einfassnähmaschine 10 eingestellt und
eingegeben werden, ist es auch möglich,
einen Aufbau anzuwenden, in welchem ein Ausmaß eines Nähgutvorschubs durch den Messermotor,
d.h. der Wert von (L – D)
durch den Einstellschalter 85 und die numerische Taste 86 nach
dem letzten Stich direkt in die Betriebssteuermittel 80 eingestellt
und eingegeben werden.
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In
der Einfassnähmaschine 10 ist
es darüber hinaus
auch möglich,
während
der Messerbewegungsmechanismus 50 an der Einfassnähmaschinenarmseite
angeordnet ist, den Messerbewegungsmechanismus 50 unter
dem Nähmaschinentisch
anzuordnen, so dass das Zentralmesser von unterhalb des Tisches
nach oben vorgeschoben und hierdurch der Schnitt S gebildet wird.
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WAS
BEANSPRUCHT WIRD, IST:
- 1. Eine Einfassnähmaschine,
umfassend:
einen Motor zum Drehen einer Welle der Einfassnähmaschine;
einen
Nadel-Vertikalbewegungsmechanismus zum vertikalen Bewegen zweier
Nadeln im Verkopplungszustand mit der Welle der Einfassnähmaschine;
einen
Einfasser, der oberhalb eines auf einen Nähmaschinentisch aufgebrachten
Hauptnähguts und
parallel zu einer Nähgutvorschubrichtung
angeordnet ist und einen Bodenplattenteil und einen aufrechten Teil
aufweist, der senkrecht von einer Mitte des Bodenplattenteils aufragt,
und einen Einfassfleck zu einer Stelle leitet, an der sich die zwei
Nadeln absenken, wobei der Einfassfleck entlang dem Bodenplattenteil
und dem aufrechten Teil abgebogen wird;
einen von einer ersten
unabhängigen
Antriebsquelle angetriebenen Nähgutvorschubmechanismus,
der das Hauptnähgut
und den Einfassfleck zu der Stelle vorschiebt, an der sich die zwei
Nadeln absenken;
einen Zentralmessermechanismus, welcher ein Zentralmesser
aufweist, das an einer Ablaufseite der Nähgutvorschubrichtung relativ
zu den beiden Nadeln angeordnet ist, und welcher das Zentralmesser
durch eine zweite unabhängige
Antriebsquelle auf- und abbewegt, wenn das Hauptnähgut und
der Einfassfleck vorgeschoben werden, wodurch ein geradliniger Schnitt
zwischen zwei von den beiden Nadeln gebildeten, geradlinigen Nähten gebildet
wird;
einen Eckmessermechanismus, der sich durch eine dritte
unabhängige
Antriebsquelle so auf- und abbewegt, dass er einen V-förmigen Einschnitt
an den jeweiligen Enden des geradlinigen Schnittes ausbildet, wobei
der V-förmige
Einschnitt von einem Ende des geradlinigen Schnittes zu Enden der
beiden geradlinigen Nähte reicht;
und
einen Führungsteil,
der sich in gegabelter Form – das
Zentralmesser zwischen sich aufnehmend – ausgehend von einem Ende
des aufrechten Teils an der Ablaufseite der Nähgutvorschubrichtung erstreckt
und den Einfassfleck, der sich entlang beider Seitenflächen des
aufrechten Teils aufrichtet, so führt, dass er nicht in Kontakt
mit dem Zentralmesser gelangt, wenn das Hauptnähgut und der Einfassfleck zum
Zentralmesser hin vorgeschoben werden, wobei der Einfassfleck, der
sich entlang beider Seitenflächen
des aufrechten Teils aufrichtet, vom Zentralmesser im Abstand gehalten
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zentralmesser derart
angeordnet ist, dass ein Intervall (L) in der Nähgutvorschubrichtung zwischen
der Stelle, an der sich die beiden Nadeln absenken, und einem Ende
des Zentralmessers an einer Zulaufseite der Nähgutvorschubrichtung um einen
vorbestimmten Abstand größer als
eine Länge
(D) des V-förmigen
Einschnitts in Nähgutvorschubrichtung
eingestellt ist, und
die Einfassnähmaschine weiterhin Betriebssteuermittel
umfasst, welche den Motor nach Ausbildung der beiden geradlinigen
Nähte anhalten
und nach dem Anhalten des Motors einen kontinuierlichen Betrieb
der ersten und zweiten unabhängigen
Antriebsquellen durchführen,
bis das Nähgut über den
vorbestimmten Abstand hinweg vorgeschoben ist.
- 2. Die Einfassnähmaschine
nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
Abstandseinstellmittel
zum Eingeben und Einstellen des vorbestimmten Abstandes, wobei die
Betriebssteuermittel den kontinuierlichen Betrieb aufgrund des eingestellten
Abstandes durchführen.