DE102006003400A1 - Sensorregelung für Geräusche und Schwingungen - Google Patents
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Abstract
Ein
Verfahren zum Steuern von Geräuschen/Schwingungen
in einem Fahrzeug mit einem Antriebsstrang umfasst ein Erfassen
von Geräuschen/Schwingungen
in dem Fahrzeug. Ein Arbeitspunkt des Antriebsstrangs wird eingestellt,
und eine konstante Getriebeausgangsleistung wird aufrechterhalten,
um die Geräusche/Schwingungen
zu reduzieren.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen Fahrzeugsteuersysteme und im Speziellen Systeme zum Steuern von Geräuschen und Schwingungen in Fahrzeugen.
- In einigen Verbrennungsmotoren kann ein Motorsteuersystem Zylinder deaktivieren, wenn Motorbelastungen niedrig sind. Dieser Vorgang wird im Allgemeinen als Betrieb mit variablem Hubraum oder bedarfsabhängigem Hubraum (DOD von displacement on demand) bezeichnet. Zum Beispiel kann ein Achtzylindermotor mit DOD unter Verwendung von vier Zylindern betrieben werden, um durch Reduzieren von Pumpverlusten eine Kraftstoffwirtschaftlichkeit zu verbessern. Ein Betrieb unter Verwendung von allen Motorzylindern wird als eine aktivierte Betriebsart bezeichnet. Eine deaktivierte Betriebsart bezeichnet einen Betrieb unter Verwendung von weniger als allen Zylindern des Motors (d.h. ein oder mehrere Zylinder ist oder sind nicht aktiv).
- Während ein Fahrzeugmotor in einer deaktivierten Betriebsart arbeitet, können die Motordrehzahlen und -belastungen zu Schwingungen führen, die von jenen verschieden sind, die in dem Fahrzeug auftreten, während der Motor mit allen Zylindern arbeitet. Es ist immer erwünscht, Betriebsbedingungen für ein Fahrzeug bereitzustellen, die Geräusche und/oder Schwingungen minimieren, die durch einen Fahrer des Fahrzeugs als unangenehm betrachtet werden können. Es können Materialien und/oder Systeme verwendet werden, um Schwingungen in einem Fahrzeugmotor und/oder Antriebsstrangkomponenten einzudämmen und/oder Geräu sche in einem Fahrzeugmotor und/oder Antriebsstrangkomponenten zu steuern, aber diese Materialien und/oder Systeme sind teuer und werden typischerweise außerhalb der betroffenen Komponenten gesteuert.
- Die vorliegende Erfindung richtet sich in einer Implementierung auf ein Verfahren zum Steuern von Geräuschen/Schwingungen in einem Fahrzeug mit einem Antriebsstrang. Die Geräusche/Schwingungen in dem Fahrzeug werden erfasst. Ein Arbeitspunkt in dem Antriebsstrang wird eingestellt, und eine konstante Getriebeausgangsleistung wird aufrechterhalten, um die Geräusche/Schwingungen zu reduzieren.
- In einer anderen Implementierung der Erfindung umfasst ein Verfahren zum Steuern von Geräuschen/Schwingungen in einem Fahrzeug mit einem Antriebsstrang ein Erfassen von Geräuschen/Schwingungen, während das Fahrzeug in einem Betriebsbereich arbeitet, der zu Geräuschen/Schwingungen beitragen kann. Ein Arbeitspunkt des Antriebsstrangs wird eingestellt, um den Fahrzeugbetrieb aus dem Bereich zu verschieben.
- In einer anderen Implementierung richtet sich die Erfindung auf ein System zum Steuern von Geräuschen/Schwingungen in einem Fahrzeug mit einem Antriebsstrang. Ein Schwingungserfassungsmodul erfasst, ob Geräusche/Schwingungen in dem Fahrzeug vorhanden sind. Ein Steuermodul stellt, während Geräusche/Schwingungen erfasst werden, einen Arbeitspunkt des Antriebsstrangs ein, während eine konstante Antriebsstrang-Ausgangsleistung aufrechterhalten wird, um die Geräusche/Schwingungen zu reduzieren.
- In noch einer anderen Ausgestaltung richtet sich die Erfindung auf ein System zum Steuern von Geräuschen/Schwingungen in einem Fahrzeug mit einem Antriebsstrang. Ein Schwingungserfassungsmodul erfasst Ge räusche/Schwingungen und vergleicht sie mit einer Schwelle, während das Fahrzeug in einem Betriebsbereich arbeitet, der zu Geräuschen/Schwingungen beiträgt. Ein Steuermodul stellt auf der Grundlage eines Ergebnisses des Vergleichens durch das Schwingungserfassungsmodul einen Arbeitspunkt des Antriebsstrangs ein, um einen Fahrzeugbetrieb aus dem Bereich zu verschieben.
- Weitere Anwendungsgebiete der vorliegenden Erfindung werden aus der detaillierten Beschreibung, die hierin nachfolgend bereitgestellt ist, ersichtlich. Es sei angemerkt, dass die detaillierte Beschreibung und die spezifischen Beispiele, während sie beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung erläutern, nur Erläuterungszwecken dienen und nicht beabsichtigen, den Schutzumfang der Erfindung zu beschränken.
- Die Erfindung wird im Folgenden beispielhaft anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt:
-
1 ein Blockdiagramm eines Fahrzeugsteuersystems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; -
2 ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Steuern von Geräuschen/Schwingungen in einem Fahrzeug gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und -
3 ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Steuern von Geräuschen/Schwingungen in einem Fahrzeug gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. - Die folgende Beschreibung verschiedener Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist lediglich beispielhafter Natur und beabsichtigt in keiner Weise, die Erfindung, ihre Anwendung oder Verwendungen zu beschränken. Zu Klarheitszwecken werden in den Zeichnungen die gleichen Bezugszeichen verwendet, um die gleichen oder ähnliche Elemente zu identifizieren. Der Ausdruck Modul und/oder Einrichtung bezieht sich, wie er hierin verwendet wird, auf einen anwendungsspezifischen Schaltkreis (ASIC von application specific integrated circuit), einen elektronischen Schaltkreis, einen Prozessor (gemeinsam genutzt, dediziert oder gruppiert) und einen Speicher, die ein oder mehrere Software- oder Firmwareprogramme ausführen, einen Schaltkreis mit kombinatorischer Logik oder andere geeignete Bauteile, die die beschriebene Funktionalität bereitstellen. Der Ausdruck "aktiviert" bezieht sich, wie er hierin verwendet wird, auf einen Betrieb unter Verwendung aller Zylinder eines Motors. Der Ausdruck "deaktiviert" bezieht sich auf einen Betrieb unter Verwendung von weniger als allen Zylindern eines Motors (d.h. ein oder mehrere Zylinder ist oder sind nicht aktiv).
- Die vorliegende Erfindung richtet sich in einer Implementierung auf ein Verfahren, das ein Erfassen von Schwingungen umfasst, die in einem Fahrzeug aufgrund eines Betriebs mit variablem Hubraum entstehen. Es sei jedoch angemerkt, dass Implementierungen auch in Verbindung mit Fahrzeugen betrachtet werden, die keine Motoren mit variablem Hubraum umfassen. Es sei auch angemerkt, dass Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung zur Verwendung in Verbindung mit Motoren mit jedem Typ von Nockenplatzierungen betrachtet werden. Zusätzlich werden Ausgestaltungen zur Verwendung in Verbindung mit nockenlosen Motoren betrachtet.
- In
1 ist ein Fahrzeug mit einem Steuersystem gemäß einer Ausführungsform allgemein durch Bezugszeichen10 bezeichnet. Das Fahrzeug10 umfasst einen Motor12 mit einer Vielzahl an Zylindern18 , von denen jeder ein oder mehrere Einlassventile und/oder Auslassventile (nicht dar gestellt) aufweist. Während des Motorbetriebs sind wahlweise einer oder mehrere der Zylinder18 deaktiviert. Wenn die Motorbelastung gering ist, wird der Motor12 in eine deaktivierte Betriebsart überführt, wie es nachstehend ausführlicher beschrieben ist. In einer beispielhaften Ausführungsform ist die Hälfte der Zylinder18 deaktiviert, obwohl ein oder mehrere Zylinder deaktiviert sein kann oder können. Obwohl1 acht Zylinder zeigt, sei angemerkt, dass der Motor12 zusätzliche oder weniger Zylinder18 umfassen kann. Zum Beispiel werden Motoren mit 4, 5, 6, 8, 10, 12 und 16 Zylindern betrachtet. - Der Antriebsstrang
36 stellt dem Fahrzeug10 , das einen Motor12 , einen Drehmomentwandler16 und ein Getriebe14 umfasst, eine Antriebsleistung bereit. Der Drehmomentwandler16 weist eine Kupplung mit elektronisch gesteuerter Kapazität (ECCC von electronically controlled capacity clutch)22 auf. Das Getriebe14 und die Drehmomentwandlerkupplung22 sind durch ein Motorsteuermodul24 gesteuert. Das Steuermodul24 kommuniziert auch mit einem Motorzündsystem40 und mit verschiedenen Sensoren, die hierin diskutiert werden. - Ein Getriebesensor
26 erzeugt auf der Grundlage eines momentanen Betriebsgangs des Getriebes14 ein Gangsignal. Ein Gaspedalsensor43 erzeugt ein Signal, das eine Gaspedalposition angibt und an das Steuermodul24 ausgegeben wird. Ein elektronischer Drosselklappen-Controller (ETC von electronic throttle controller)38 stellt eine Drosselklappe13 in einem Ansaugrohr20 auf der Grundlage des Gaspedalsignals43 und eines Drosselklappen-Steueralgorithmus, der durch das Steuermodul24 ausgeführt wird, ein. Ein Motordrehzahlsensor28 erzeugt auf der Grundlage einer Motordrehzahl ein Signal. Ein Motoröl-Temperatursensor30 erzeugt auf der Grundlage einer Motortemperatur ein Signal. Ein Ansaugrohr-Temperatursignal32 erzeugt auf der Grundlage einer Ansaugrohr temperatur ein Signal. Ein Ansaugrohr-Drucksignal34 erzeugt auf der Grundlage eines Unterdrucks des Ansaugrohrs20 ein Signal. Andere Sensoreingänge, die durch das Steuermodul24 verwendet werden, umfassen ein Drosselklappen-Positionssignal42 und einen Ansaugluft-Temperatursensor44 . - Ein Schwingungserfassungsmodul
46 umfasst eine Erfassungskomponente48 , zum Beispiel einen Beschleunigungsmesser, der an der Fahrzeugkarosserie montiert ist. Das Schwingungserfassungsmodul46 erfasst Geräusche/Schwingungen in dem Fahrzeug10 und vergleicht sie mit einem Schwellenpegel, um zu bestimmen, ob nicht akzeptable Geräusche/Schwingungen vorhanden sind. Solch eine Geräusch-/Schwingungsschwelle kann fest, adaptiv und/oder variabel sein. Das Schwingungserfassungsmodul46 signalisiert dem Steuermodul24 , ob nicht akzeptable Geräusche/Schwingungen vorhanden sind, und eine Geräusch- und Schwingungsregelung wird ausgeführt, wie es nachstehend weiter beschrieben ist. - In
2 ist ein Flussdiagramm einer Implementierung eines Verfahrens zum Steuern von Geräuschen/Schwingungen in dem Fahrzeug10 allgemein durch Bezugszeichen100 bezeichnet. In Schritt108 prüft das Steuermodul24 einen Eingang von dem Schwingungserfassungsmodul46 , um zu bestimmen, ob ein nicht akzeptabler Geräusch-/Schwingungspegel in dem Fahrzeug10 vorliegt. Wenn solche Geräusche/Schwingungen nicht detektiert werden, springt die Steuerung zurück zu Schritt108 . Wenn Geräusche/Schwingungen detektiert werden, stellt das Steuermodul24 in Schritt116 einen Arbeitspunkt des Antriebsstrangs36 ein, und erhält eine konstante Getriebeausgangsleistung aufrecht, wie es nachstehend weiterhin beschrieben ist. In Schritt124 wird ein Eingang von dem Schwingungserfassungsmodul46 geprüft, um zu bestimmen, ob die Geräu sche/Schwingungen auf einen akzeptablen Pegel reduziert wurden. Wenn nicht, springt die Steuerung für eine weitere Einstellung/weitere Einstellungen zu Schritt116 zurück. Wenn das Steuermodul24 in Schritt124 bestimmt, dass die Geräusche/Schwingungen auf einen akzeptablen Pegel reduziert wurden, springt die Steuerung zurück zu Schritt108 . - Ein Arbeitspunkt des Antriebsstrangs
36 kann auf die folgende beispielhafte Art und Weise eingestellt werden. Das Steuermodul24 kann einen Schlupf der ECCC22 erhöhen oder verringern, während solch eine Schlupfsteuerung mit einer Steuerung des ETC38 koordiniert wird, um die Drosselklappe13 einzustellen. Das Steuermodul24 kann auch die Zündzeitpunkteinstellung des Zündsystems40 ändern und/oder das Getriebe14 schalten, um die Motordrehzahl zu erhöhen oder zu verringern. - In einer Implementierung der vorliegenden Erfindung kann oder können ein oder mehrere Betriebsbereiche identifiziert werden, in denen das Fahrzeug
10 für Geräusche/Schwingungen anfällig sein kann. Solch ein Bereich/solche Bereiche können zum Beispiel durch Aufrechterhalten von Verlaufsdaten, die von dem Schwingungserfassungsmodul46 , dem Motordrehzahlsensor28 und/oder dem Ansaugrohr-Drucksensor34 erhalten werden, identifiziert werden. Die Verlaufsdaten, die solche Bereiche beschreiben, können über die Zeit aktualisiert und zum Beispiel in dem Steuermodul24 und/oder dem Schwingungserfassungsmodul46 gespeichert werden. - Das Steuermodul
24 und/oder das Schwingungserfassungsmodul46 können/kann zum Beispiel durch Identifizieren eines Motordrehzahlbereichs bei einem gegebenen Ansaugrohrluftdruck, in dem Geräusch-/Schwingungsdaten von dem Schwingungserfassungsmodul46 historisch einen oder mehrere Spitzenwerte erreicht haben, einen Betriebsbereich identifizieren, in dem das Fahrzeug10 für Geräusche/Schwingungen anfällig sein kann. In anderen Ausgestaltungen könnten andere oder zusätzliche Wege verwendet werden, um Betriebsbereiche zu identifizieren, in denen das Fahrzeug10 für Geräusche/Schwingungen anfällig sein kann. - In
3 ist ein Flussdiagramm einer anderen Implementierung eines Verfahrens zum Steuern von Geräuschen/Schwingungen, zum Beispiel bei einem Fahrzeug, das in einer deaktivierten Betriebsart arbeitet, allgemein durch Bezugszeichen200 bezeichnet. Das Verfahren200 kann zum Beispiel verwendet werden, um eine Verschiebung des Betriebsbereichs des Fahrzeugs10 zu bewirken und somit zum Beispiel zu bewirken, dass das Fahrzeug außerhalb eines Bereichs arbeitet, in dem das Fahrzeug für Geräusche/Schwingungen anfällig sein kann. In Schritt204 wird bestimmt, ob das Fahrzeug10 in einem Bereich arbeitet, in dem das Fahrzeug für Geräusche/Schwingungen anfällig sein kann. Wenn die stationäre Motordrehzahl des Fahrzeugs zum Beispiel 1705 Umdrehungen pro Minute beträgt, der Druck im Ansaugrohr70 kPa beträgt, und Verlaufsdaten angeben, dass die vorangehende Kombination von Drehzahl und Druck innerhalb eines Betriebsbereichs liegt, in dem das Fahrzeug für Geräusche/Schwingungen anfällig ist, dann fährt die Steuerung mit Schritt208 fort. Wenn in Schritt204 bestimmt wird, dass das Fahrzeug nicht innerhalb solch eines Bereichs arbeitet, springt die Steuerung schließlich zu Schritt204 zurück. - In Schritt
208 wird der ECCC-Schlupf hochverstellt, und die Drosselklappe13 wird ausreichend geschlossen, um eine konstante Getriebeausgangsleistung aufrechtzuerhalten. Das Verstellen und die Drosselklappensteuerung können bewirken, dass ein Arbeitspunkt des Fahrzeugs aus dem Betriebsbereich verschoben wird, in dem das Fahrzeug für Geräusche/Schwingungen anfällig ist. Um mit dem vorangehenden Beispiel fort zufahren, kann sich, während der ECCC-Schlupf zum Beispiel von 40 Umdrehungen pro Minute auf 50 Umdrehungen pro Minute verstellt wird, die stationäre Motordrehzahl von 1705 Umdrehungen pro Minute auf 1715 Umdrehungen pro Minute erhöhen, während sich der Druck im Ansaugrohr von 70 kPa auf 68 kPa verringern kann. Die neue stationäre Motordrehzahl und der neue Druck im Ansaugrohr liegen vorzugsweise außerhalb des Betriebsbereichs, in dem das Fahrzeug für Geräusche/Schwingungen anfällig ist. - In Schritt
212 wird ein Eingang von dem Schwingungserfassungsmodul46 geprüft, um zu bestimmen, ob nicht akzeptable Geräusche/Schwingungen vorhanden sind. Wenn Geräusche/Schwingungen erfasst werden, dann wird in Schritt216 bestimmt, ob ein Timer für das Verstellen des Schlupfs, der in Schritt208 eingestellt wurde, abgelaufen ist. Wenn das Verstellen des Schlupfs immer noch ausgeführt wird, springt die Steuerung zurück zu Schritt212 . Wenn das Verstellen des Schlupfs abgeschlossen wurde, dann können andere Maßnahmen getroffen werden, um die Geräusche/Schwingungen zu reduzieren. Zum Beispiel kann in Schritt220 bewirkt werden, dass das Fahrzeug in einer aktivierten Betriebsart arbeitet. - Wenn in Schritt
212 keine Geräusche/Schwingungen erfasst werden (oder alternativ, wenn bestimmt wird, dass Geräusche/Schwingungen auf einen akzeptablen Pegel reduziert worden sind), arbeitet das Fahrzeug weiterhin in dem Bereich, in den der Motorbetrieb verschoben wurde, wie es zuvor beschrieben wurde. Wenn in Schritt224 ein Eingang von dem Pedalpositionssensor43 eine Beschleunigung angibt, kann der ECCC-Schlupf herunterverstellt werden. Um mit dem obigen Beispiel fortzufahren, kann der Schlupf auf 40 Umdrehungen pro Minute zurück herunterverstellt werden, um auf diese Weise die Motordrehzahl zu erhöhen. Da das Fahrzeug schneller gefahren wird, überschreitet es den Betriebsbereich, der vermieden wurde, wie es zuvor beschrieben wurde. - Es sei angemerkt, dass in verschiedenen Implementierungen von Regelungsverfahren der vorliegenden Erfindung, die Verfahren zum Einstellen eines Antriebsstrangsarbeitspunkts umfassen, aber nicht auf diese beschränkt sind, ein Eingang von dem Schwingungserfassungsmodul
46 verwendet werden kann. Es sei auch angemerkt, dass Motordrehzahl, ECCC-Schlupf und Getriebeausgangsleistung auf verschiedene Arten koordiniert und gesteuert sein können, um Geräusche/Schwingungen zu steuern. In einer Implementierung können Signale von den vorangehenden Sensoren48 ,28 und34 über der Zeit zum Beispiel in ein künstliches neuronales Netz oder ein anderes Werkzeug, in das Steuermodul24 und/oder in das Schwingungserfassungsmodul46 eingegeben werden, um dem Steuermodul24 und/oder dem Schwingungserfassungsmodul46" beizubringen", wie die Geräusch-/Schwingungssteuerung optimiert werden kann. - Ausgestaltungen der vorangehenden Verfahren und des Systems können verwendet werden, um Motordrehzahlen und/oder Belastungsbereiche zu detektieren, die bewirken können, dass sich Geräusche/Schwingungen, zum Beispiel während ein Motor mit variablem Hubraum in einer deaktivierten Betriebsart arbeitet, erhöhen. Solche Bereiche können in Echtzeit detektiert werden, so dass ein Betrieb mit bedarfsabhängigem Hubraum maximiert werden kann, ohne übermäßig die Kraftstoffwirtschaftlichkeit oder das Fahrverhalten zu beeinträchtigen. Sobald ein Fahrer ein Gaspedal drückt oder löst, stellt das vorhergehende zeitgesteuerte Verstellen von zum Beispiel der Schlupfsteuerung ein glattes oder gleichmäßiges Ansprechen bereit, das für den Fahrer nicht wahrnehmbar ist.
- Zusammengefasst betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Steuern von Geräuschen/Schwingungen in einem Fahrzeug mit einem Antriebsstrang, das ein Erfassen von Geräuschen/Schwingungen in dem Fahrzeug umfasst. Ein Arbeitspunkt des Antriebsstrangs wird eingestellt, und eine konstante Getriebeausgangsleistung wird aufrechterhalten, um die Geräusche/Schwingungen zu reduzieren.
Claims (25)
- Verfahren zum Steuern von Geräuschen/Schwingungen in einem Fahrzeug mit einem Antriebsstrang, wobei das Verfahren umfasst, dass Geräusche und/oder Schwingungen in dem Fahrzeug erfasst werden; und ein Arbeitspunkt des Antriebsstrangs eingestellt wird, während eine konstante Getriebeausgangsleistung aufrechterhalten wird, um die Geräusche und/oder Schwingungen zu reduzieren.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellen und Aufrechterhalten ein Einstellen einer Motordrehzahl des Fahrzeugs unter Verwendung von einer Drosselklappe und/oder einem Getriebegang und/oder einem Zündsystem des Fahrzeugs umfassen.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Betriebsbereich des Fahrzeugs identifiziert wird, in dem die Geräusche und/oder Schwingungen auftreten; und das Einstellen und das Aufrechterhalten ausgeführt werden, um einen Betrieb des Fahrzeugs in dem Bereich zu vermeiden.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Erfassen unter Verwendung eines Schwingungserfassungsmoduls ausgeführt wird.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Änderung einer Öffnung einer Drosselklappe des Fahrzeugs mit einer Änderung eines Drehmomentwandlerschlupfs koordiniert wird.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug einen Motor mit variablem Hubraum umfasst, wobei das Verfahren ausgeführt wird, während das Fahrzeug in einer deaktivierten Betriebsart betrieben wird.
- Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Grundlage des Erfassens bewirkt wird, dass das Fahrzeug in einer aktivierten Betriebsart arbeitet.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zündzeitpunkteinstellung des Motors geändert wird und/oder das Fahrzeug heruntergeschaltet wird.
- Verfahren zum Steuern von Geräuschen/Schwingungen in einem Fahrzeug mit einem Antriebsstrang, wobei das Verfahren umfasst, dass Geräusche und/oder Schwingungen erfasst werden, während das Fahrzeug in einem Betriebsbereich arbeitet, der zu Geräuschen und/oder Schwingungen beitragen kann; und ein Arbeitspunkt des Antriebsstrangs eingestellt wird, um den Fahrzeugbetrieb aus dem Bereich zu verschieben.
- Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellen ein Einstellen von einem Drehmomentwandlerschlupf und/oder einer Drosselklappenöffnung des Fahrzeugs umfasst.
- Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug einen Motor mit variablem Hubraum umfasst, wobei das Erfassen ausgeführt wird, während das Fahrzeug in einer deaktivierten Betriebsart betrieben wird.
- Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Grundlage des Erfassens bewirkt wird, dass das Fahrzeug in einer aktivierten Betriebsart arbeitet.
- Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellen in einer Regelung auf der Grundlage des Erfassens ausgeführt wird.
- Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellen ausgeführt wird, während eine konstante Getriebeausgangsleistung aufrechterhalten wird.
- Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zündzeitpunkteinstellung des Motors verändert wird und/oder das Fahrzeug heruntergeschaltet.
- Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellen ein Erhöhen eines Drehmomentwandlerschlupfs umfasst, während die Drosselklappenöffnung verringert wird, um eine konstante Getriebeleistung aufrechtzuerhalten.
- System zum Steuern von Geräuschen und/oder Schwingungen in einem Fahrzeug mit einem Antriebsstrang, wobei das System umfasst: ein Schwingungserfassungsmodul, das erfasst, ob Geräusche/Schwingungen in dem Fahrzeug vorhanden sind; und ein Steuermodul, das, während Geräusche und/oder Schwingungen erfasst werden, einen Arbeitspunkt des Antriebsstrangs einstellt, während eine konstante Antriebsstrang-Ausgangsleistung aufrechterhalten wird, um die Geräusche und/oder Schwingungen zu reduzieren.
- System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwingungserfassungsmodul einen Beschleunigungsmesser umfasst, der an der Fahrzeugkarosserie montiert ist.
- System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermodul einen Drehmomentwandlerschlupf und/oder eine Öffnung einer Drosselklappe des Fahrzeugs und/oder eine Zündzeitpunkteinstellung eines Zündsystems und/oder einen Getriebegang des Fahrzeugs einstellt.
- System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug einen Motor mit variablem Hubraum umfasst, und das Steuermodul einen Arbeitspunkt des Antriebsstrangs einstellt, während das Fahrzeug in einer deaktivierten Betriebsart arbeitet.
- System zum Steuern von Geräuschen/Schwingungen in einem Fahrzeug mit einem Antriebsstrang, wobei das Verfahren umfasst: ein Schwingungserfassungsmodul, das Geräusche und/oder Schwingungen erfasst und sie mit einer Schwelle vergleicht, während das Fahrzeug in einem Betriebsbereich arbeitet, der zu Geräuschen und/oder Schwingungen beiträgt; und ein Steuermodul, das auf der Grundlage eines Ergebnisses des Vergleichens durch das Schwingungserfassungsmodul einen Arbeitspunkt des Antriebsstrangs einstellt, um den Fahrzeugbetrieb aus dem Bereich zu verschieben.
- System nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermodul einen Drehmomentwandlerschlupf und/oder eine Drosselklappenöffnung des Fahrzeugs einstellt.
- Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug einen Motor mit variablem Hubraum umfasst, und das Schwingungserfassungsmodul Geräusche und/oder Schwingungen erfasst, während das Fahrzeug in einer deaktivierten Betriebsart betrieben wird.
- Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermodul den Arbeitspunkt einstellt, während eine konstante Getriebeausgangsleistung aufrechterhalten wird.
- Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermodul einen Drehmomentwandlerschlupf erhöht, während die Drosselklappenöffnung verringert wird, um eine konstante Getriebeleistung aufrechtzuerhalten.
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