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DE102006003006B4 - Verfahren zum Einstellen einer Druck-An-Stellung - Google Patents

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DE102006003006B4
DE102006003006B4 DE102006003006.0A DE102006003006A DE102006003006B4 DE 102006003006 B4 DE102006003006 B4 DE 102006003006B4 DE 102006003006 A DE102006003006 A DE 102006003006A DE 102006003006 B4 DE102006003006 B4 DE 102006003006B4
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Ewald Röthlein
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Koenig and Bauer AG
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/24Cylinder-tripping devices; Cylinder-impression adjustments
    • B41F13/26Arrangement of cylinder bearings
    • B41F13/30Bearings mounted on sliding supports

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Abstract

Verfahren zum Einstellen einer Druck-An-Stellung in einer Rollenrotationsdruckmaschine, beispielsweise einer Flexodruckmaschine, wobei ein Formzylinder (06) und eine Rasterwalze (07) jeweils auf einem Linearlager (70) gelagert angeordnet sind, – wobei ein ortsveränderbarer Anschlag (79), wie z. B. ein quer zu einem Stellweg des Linearlagers (70) beweglicher Keil (79), aus dem Stellweg des Linearlagers (70) in eine Nichtfunktionsstellung bewegt wird, – wobei das Linearlager (70) gegen mindestens einen ortsfesten Anschlag in eine Nullposition angestellt wird, – wobei der ortsveränderbare Anschlag (79) in den Stellweg des in Nullposition befindlichen Linearlagers (70) in Anschlagstellung gebracht wird, – wobei dann der ortsveränderbare Anschlag (79) von dieser Anschlagstellung zur Erzielung eines gewünschten Anpressdrucks um ein vorbestimmtes Maß weiterbewegt wird, – wobei das Linearlager (70) des hieran gelagerten Formzylinders (06), über Messringe (31) des Formzylinders (06) gegen die Mantelfläche eines Gegendruckzylinders (05) angestellt wird, – wobei vor dem Anstellen der Formzylinder (06) so ausgerichtet wird, dass ein Formzylinderkanal (34) zur Rotationsachse des Gegendruckzylinders (05) hin ausgerichtet ist, – wobei beim Anstellen der Rasterwalze (07) an den Formzylinder (06) an den Stirnseiten des Formzylinders (06) vorgesehene Messringe (31) als ortsfester Anschlag verwendet werden, – wobei vor dem Anstellen der Rasterwalze (07) der Formzylinder (06) so ausgerichtet wird, dass der Formzylinderkanal (34) zur Rotationsachse der Rasterwalze (07) hin ausgerichtet ist.

Description

  • Verfahren zum Einstellen einer Druck-An-Stellung
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einstellen einer Druck-An-Stellung gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Aus der WO 01/49491 A2 ist eine Verfahren zum Einstellen einer Walze mit einem beweglichen Anschlag offenbart.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Einstellen einer Druck-An-Stellung eines Formzylinders und einer Rasterwalze zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass eine einfach herstellbare bzw. betreibbare und/oder räumlich vergleichsweise kompakte und/oder eine hohe Druckqualität ermöglichende Maschine geschaffen wird.
  • Durch den Einsatz von Linearführungen für die Formzylinder und Rasterwalzen der Druckwerke wird eine ideale Einbaulage der Zylinder bzw. Walzen in Bezug auf mögliche Zylinderschwingungen erreicht. Daneben werden durch die Zylinderlagerung in Linearführungen geringe Stellwege realisiert und daher auch keine Synchronspindel erforderlich. Der aufwändige Einbau von Dreiringlagern entfällt.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer Flexodruckmaschine mit zwei nebeneinander angeordneten Drucktürmen mit jeweils zwei übereinander angeordneten Satellitendruckeinheiten;
  • 2 einen Druckturm einer Flexodruckmaschine gemäß 1;
  • 3 einen Längsschnitt durch eine Lagereinheit eines Zylinders eines Druckwerks einer Flexodruckmaschine;
  • 4 einen Querschnitt durch die Lagereinheit gemäß 3:
  • 5 ein Detail aus 3 in vergrößerter Darstellung;
  • 6 eine Seitenansicht eines Formzylinders mit einer Linearlagerung;
  • 7 eine Draufsicht auf eine Zylindergruppe bestehend aus Satellitenzylinder, Formzylinder und Kammerrakel;
  • 8 eine Seitenansicht eines Flexodruckwerks in einem ersten Zustand des Einstellens einer Nullposition;
  • 9 eine Seitenansicht des Flexodruckwerks in einem zweiten Zustand des Einstellens einer Nullposition.
  • Zunächst wird auf 1 und 2 Bezug genommen. Eine im Übrigen nicht näher dargestellte Flexodruckmaschine umfasst mehrere, beispielsweise zwei nebeneinander angeordnete Drucktürme 01, von denen ein jeder mehrere, insbesondere zwei übereinander angeordnete Druckeinheit 03, insbesondere Satellitendruckeinheiten 03 umfasst, durch die hindurch Bedruckstoffbahnen 02, insbesondere Papierbahnen 02 zum zweiseitigen, mehrfarbigen Bedrucken geführt sind. Die Drucktürme 01 können auf einem nicht dargestellten Maschinenpodest angeordnet sein und unterhalb des Podests können nicht dargestellte Rollenwechsler angeordnet sein, die die Drucktürme 01 mit den Papierbahnen 02 speisen. Die Drucktürme 01 werden von den Papierbahnen 02 in Transportrichtung von unten nach oben durchlaufen. Bedruckte, aus den Drucktürmen 01 herausgeführte Papierbahnen 02 können in einem nicht dargestellten Oberbau der Druckmaschine zusammengeführt und einer oder mehreren Bearbeitungsstationen wie beispielsweise einer Schneidstation sowie einer oder mehreren Nachbearbeitungsstationen wie beispielsweise einem Falzwerk zugeführt werden.
  • Jede Satellitendruckeinheit 03 umfasst einen als Gegendruckzylinder 05 dienenden zentralen Zylinder 05, nämlich den Satellitenzylinder 05, sowie mehrere, vorzugsweise mindestens vier, im Falle des Ausführungsbeispiels genau vier am Satellitenzylinder 05 angeordnete Druckwerke 04. Jedes Druckwerk 04 ist für den Hochdruck ausgebildet, insbesondere für den Flexodruck. Der allgemeine Aufbau und die Funktionsweise von Flexodruckwerken 04 ist allgemeiner Stand der Technik, so dass hierauf nicht mehr im Detail eingegangen werden muss. In der stark schematisierten Darstellung gemäß 1 und 2 sind der Übersichtlichkeit halber daher jeweils nur die beiden Zylinder 06; 07, nämlich der am Satellitenzylinder 05 anliegende und mit diesem einen Druckspalt bildende Formzylinder 06 und die am Formzylinder 06 anliegende Rasterwalze 07 (Bauteil 07), sowie die die Rasterwalze 07 mit Druckfarbe speisenden Bauteil 08, z. B. Kammerrakel 08 schematisch skizziert.
  • Die Ausführungsform nach 2 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach 1 im Wesentlichen lediglich durch die jeweils etwas unterschiedliche Anordnung der Druckwerke 04 am Satellitenzylinder 05.
  • Die Flexodruckmaschine ist beispielsweise für den Zeitungsdruck ausgebildet. Die Breite der Maschine ist, in axialer Richtung der Zylinder 05; 06; 07 gesehen, derart, dass die Formzylinder 06 in axialer Richtung als Druckbild 29 mindestens zwei, vorzugsweise vier Zeitungsseiten aufweisen. Der Durchmesser der Formzylinder 06 ist vorzugsweise so gewählt, dass die Formzylinder 06 in Umfangsrichtung als Druckbild 29 vier Zeitungsseiten aufweisen. insbesondere kann der Ballen des Formzylinders 06 einen Umfang von 1.100 mm bis 1.300 mm und eine Länge von 1.400 mm bis 1.800 mm aufweisen.
  • Vorzugsweise tragen die Formzylinder 06 in axialer Richtung vier (hier nicht dargestellte) Flexodruckplatten nebeneinander und in Umfangsrichtung zwei Flexodruckplatten hintereinander.
  • Der Durchmesser des Satellitenzylinders 05 ist vorzugsweise ein ganzzahliges Vielfaches, insbesondere ein Dreifaches des Durchmessers der zugeordneten Formzylinder 06; es kann jedoch auch vorteilhaft sein, den Satellitenzylinder 05 so zu dimensionieren, dass sein Durchmesser insbesondere ein 2,5-faches des Durchmessers der zugeordneten Formzylinder 06 beträgt. Gemäß einem weiteren Aspekt ist es vorteilhaft, den Umfang des Satellitenzylinders 05 so zu dimensionieren, dass er einem ganzzahligen Vielfachen der Abschnittlänge eines mit der Flexodruckmaschine gefertigten Druckprodukts entspricht.
  • Der Formzylinder 06, die Rasterwalze 07 und die Kammerrakel 08 eines jeden Druckwerks 04 sind jeweils so geführt, dass sie an den Satellitenzylinder 05 anstellbar und von diesem abstellbar sind. Hierzu sind die Formzylinder 06, die Rasterwalzen 07 und die Kammerrakeln 08 jeweils in Lagereinheiten 14 gelagert, vgl. 2, die, zusätzlich zu einer rotatorischen Lagerung, jeweils auch eine Linearlagerung 15 umfassen, wie im Anschluss ausführlich erläutert werden wird. Vorzugsweise ist jedem Formzylinder 06, jeder Rasterwalze 07 und jeder Kammerrakel 08 jeweils eine eigene Linearlagerung 15 zugeordnet. Die Lagereinheiten 14 bzw. Linearlagerungen 15 der Formzylinder 06 und der Rasterwalzen 07 einerseits und der Kammerrakeln 08 andererseits können konstruktiv im Einzelnen jeweils unterschiedlich ausgebildet sein.
  • Im Folgenden werden unter Bezugnahme auf 3 bis 5 die insbesondere zur Lagerung und Führung der Formzylinder 06 und der Rasterwalzen 07 verwendbaren Lagereinheiten 14 bzw. Linearlagerungen 15 hinsichtlich ihres grundsätzlichen Aufbaus näher beschrieben:
  • 3 und 4 zeigen eine bevorzugt auf linearen Stellwegen basierende Lagereinheit 14 im schematischen Längs- und Querschnitt. Die den An-/Abstellmechanismus integrierende Lagereinheit 14 weist neben einem Lager 71, z. B. Radiallager 71, beispielsweise ein Zylinderrollenlager 71, zur rotatorischen Lagerung des Zylinders 06; 07 Lagermittel 72; 73 bzw. Lagerelemente 72; 73 für eine radiale Bewegung des Zylinders 06; 07 zum Druck-An- bzw. Druck-Ab-Stellen auf. Hierzu weist die Lagereinheit 14 (nach Montage der Lagereinheit 14 gestellfeste) trägerfeste Lagerelemente 72 als auch die gegen diese bewegbaren Lagerelemente 73 auf. Die trägerfesten und bewegbaren Lagerelemente 72; 73 sind als zusammenwirkende Linearelemente 72; 73 und gemeinsam mit entsprechenden Gleitflächen oder dazwischenliegenden Wälzelementen insgesamt als Linearführung 70, z. B. Linearlager 70 ausgebildet. Die Linearelemente 72; 73 nehmen paarweise einen das Radiallager 71 aufnehmenden Lagerblock 74, z. B. Schlitten 74 zwischen sich auf. Lagerblock 74 und die bewegbaren Lagerelemente 73 können auch einteilig ausgeführt sein. Die trägerfesten Lagerelemente 72 sind an einem Träger 76 angeordnet, welcher insgesamt mit dem Seitengestell 11; 12 eines Druckturms 01 verbunden wird bzw. ist. Der Träger 76 ist beispielsweise als Trägerplatte 76 ausgeführt, welche beispielsweise zumindest auf einer Antriebsseite eine Ausnehmung 77 für den Durchgriff einer Welle 78, z. B. Antriebswelle 78 eines Zapfens 63; 64 eines Zylinders 06; 07 aufweist. Auch das Seitengestell 11; 12 auf der Antriebsseite weist vorzugsweise eine Aussparung bzw. einen Durchbruch für eine Antriebswelle 78 auf. Auf der der Antriebsseite gegenüberliegenden Stirnseite muss nicht zwangsläufig eine Ausnehmung 77 oder eine Aussparung im Seitengestell 12; 11 vorgesehen sein.
  • Vorzugsweise ist eine Länge des Linearlagers 70, insbesondere zumindest eine Länge des im montierten Zustand gestellfesten Lagermittels 72 des Linearlagers 70, in Stellrichtung S betrachtet kleiner als ein Durchmesser des zugeordneten Zylinders 06; 07.
  • Die Ankopplung des Zylinders 06; 07 bzw. des Lagerblockes 74 auf einer Antriebsseite des Druckturms 01 an einen Antrieb, z. B. zu einem Antriebsmotor erfolgt wie in 3 beispielsweise dargestellt über die Welle 78, welche an ihrem zylindernahen Ende ein Ende des Zapfens 63; 64 umfasst und beispielsweise über eine Klemmeinrichtung 66 mit dem Zapfen 63; 64 drehsteif verbunden ist. Die Klemmeinrichtung 66 ist hier beispielsweise als z. T. geschlitztes Hohlwellenende ausgebildet, welches das Zapfenende (Zapfen 63; 64) umfasst und mittels einer Schraubverbindung in der Weise zusammen zu ziehen ist, dass eine reibschlüssige drehfeste Verbindung zwischen Zapfenende (Zapfen 63; 64) und Hohlwelleninnenfläche herstellbar ist. Die Ankopplung kann auch in anderer Weise, z. B. in Umfangsrichtung einen Formschluss aufweisend, ausgeführt sein. Die Welle 78 ist durch eine Aussparung im Seitengestell 11; 12 geführt, welche ausreichend groß für die Bewegung der Welle 78 zusammen mit dem Lagerblock 74 bemessen ist und welche z. B. in der Art eines Langlochs ausgebildet ist. Als Schmutzschutz kann eine Abdeckung 69 mit einem das Langloch überdeckenden Kragen vorgesehen sein, welcher z. B. mit dem Lagerblock 74, nicht jedoch mit der Welle 78 verbunden ist.
  • An das zylinderferne Ende der Welle 78 ist wie in 3 dargestellt eine von ggf. mehreren in Serie angeordneten Kupplung 148, insbesondere Lamellenkupplung 148 durch eine drehfeste Verbindung 75, z. B. ein Spannelement 75, koppelbar. In einer nicht dargestellten anderen Ausführung ist direkt ein Getriebe mit Antriebsmotor ohne winkel- und/oder versatzausgleichende Kupplung 148 an die Welle 78 koppelbar. In dieser Ausführung ist der Antriebsmotor nicht gestellfest, sondern zylinderfest angeordnet und wird mit dem Zylinder 06; 07 mitbewegt.
  • Auf einer der Antriebsseite gegenüberliegenden Seite des Zylinders 06; 07, insbesondere des als Formzylinder 06 ausgeführten Zylinders 06, ist der Zapfen 64 vorzugsweise mit einer Vorrichtung zum axialen Bewegen des Zylinders 06, d. h. mit einem nicht dargestellten Seitenregisterantrieb gekoppelt. Die beispielsweise in der Art der 3 mit dem Zapfen 63; 64 verbundene Welle 78 ist hierzu über ein Lager, z. B. Axiallager mit einem Axialantrieb verbunden.
  • Die Ausbildung der Linearlager 70 in der Weise, dass die zusammen wirkenden Lagerelemente 72; 73 beide an der Baueinheit Lagereinheit 14 – und nicht ein Teil am Seitengestell 11; 12 des Druckturms 01 bzw. der Druckeinheit 03 – vorgesehen sind, ermöglicht eine Vormontage und Vorjustierung bzw. Einstellung der Lagerspannung. Die vorteilhafte Anordnung der beiden den Lagerblock 74 umgreifenden Linearlager 70 ermöglicht ein spielfreies Einstellen, da sich die beiden Linearlager 70 in der Weise gegenüberliegen, dass die Lagervorspannung und die Lagerkräfte eine wesentliche Komponente in einer Richtung senkrecht zur Rotationsachse des Zylinders 06; 07 erfahren bzw. aufnehmen. Die Linearlager 70 sind somit in derjenigen Richtung einstellbar, auf welche es beim spielfreien Stellen der Zylinder 06; 07 auch ankommt.
  • Da der Zylinder 06; 07 samt Zapfen 63; 64 und Lagereinheit 14 das Seitengestell 11; 12 nicht durchdringen, sind diese bereits vormontiert und die Lager (Radiallager 71 als auch Linearlager 70) voreingestellt bzw. korrekt vorgespannt als Modul Zylindereinheit 80 in die Druckeinheit 01 einsetzbar. Unter dem „Nicht-Durchdringen” und der obigen Definition in Bezug auf die lichte Weite soll vorteilhaft im weiteren Sinne verstanden werden, dass zumindest im Bereich der vorgesehenen Endlage der Zylinder 06; 07 und zumindest auf einem durchgängigen Weg von einer Gestellkante bis zum Ort der Endlage ein derartiges „Nicht-Durchdringen” vorliegt, so dass die Zylindereinheit 80 von einer offenen, zwischen den beiden stirnseitigen Seitengestellen 11; 12 liegenden Seite her ohne Verkippen, d. h. in einer Lage mit zur Gestellebene senkrechten Rotationsachse an die Endlage herangeführt und dort zwischen den beiden Gestellinnenwänden angeordnet werden, insbesondere an den Gestellinnenwänden befestigt werden, kann. Dies ist z. B. auch dann möglich, wenn auf der Innenseite zwar Angussteile oder andere Erhebungen vorgesehen sind, ein genannter durchgängiger Montageweg jedoch vorgesehen ist.
  • Die Lagereinheiten 14 sind in der Weise an den Innenwänden der Seitengestell 11; 12 angeordnet, dass die Zylinder 06; 07, insbesondere deren Lagereinheiten 14 auf zylinderferner Seite durch das Seitengestell 11; 12 gestützt sind, was statische und Montagevorteile birgt.
  • Die in 3 und 4 erkennbaren Linearlager 70 (72; 73) weisen somit jeweils Paarungen korrespondierender zusammen wirkender Lagermittel 72 und 73 bzw. deren Führungs- oder Wirkflächen, als Gleitflächen (nicht dargestellt) ausgebildet oder mit dazwischen angeordneten Wälzkörpern 65, auf. Wie in 5 dargestellt, ist in bevorzugter Ausführung zumindest eines der beiden, vorteilhafte beide Linearlager 70 einer Lagereinheit 14 derart ausgeführt, dass die beiden korrespondierenden Lagermittel 72 und 73 jeweils mindestens zwei Führungsflächen 72.1; 72.2; 73.1; 73.2 aufweisen, welche in zwei zueinander geneigten Ebenen E1; E2 liegen. Die beiden Führungsflächen 72.1; 72.2; 73.1; 73.2 (bzw. deren Ebenen E1; E2) des selben Lagermittels 72; 73 sind z. B. v-förmig zueinander, z. B. mit einem Zwischenwinkel zwischen 30 bis 60°, insbesondere zwischen 40 und 50°, geneigt. Die beiden Führungsflächen 73.1; 73.2; 72.1; 72.2 des zusammen wirkenden Lagermittels 73; 72 sind hierzu formkomplementär geneigt. Wenigstens eine der beiden Paarungen zusammenwirkender Führungsflächen 72.1; 73.1 bzw. 72.2; 73.2 liegt parallel zu einer Ebene E1 bzw. E2, welche eine Komponente ungleich Null in radialer Richtung der Zylinderachse aufweist und dadurch den Bewegungsfreiheitgrad in eine rein axialer Richtung des Zylinders 06; 07 unterbindet. Vorzugsweise liegen beide Paarungen zu Ebenen E1; E2, welche beide eine Komponente ungleich Null in radialer Richtung der Zylinderachse, jedoch in umgekehrter Neigung gegen die Zylinderachse aufweisen und dadurch den Bewegungsfreiheitgrad in beide axiale Richtungen des Zylinders 06; 07 unterbinden. Eine Schnittlinie der beiden Ebenen E1; E2 verläuft parallel zur Stellrichtung S.
  • Ist, wie in 3 zu erkennen, der Lagerblock 74 zwischen den beiden, je zwei Paarungen zusammenwirkender Führungsflächen 72.1; 73.1 und 72.2; 73.2 aufweisenden Linearlagern 70 eingefasst, insbesondere mit einer Vorspannung vorgespannt, so weist der Lagerblock 74 nur noch einen einzigen Bewegungsfreiheitsgrad entlang der Stellrichtung S auf.
  • Die geneigten Wirk- bzw. Führungsflächen 72.1; 72.2; 73.1; 73.2 sind derart angeordnet, dass sie einer Relativbewegung der Lagerteile des Linearlagers 70 in axialer Richtung des Zylinders 06; 07 entgegenwirken, d. h. das Lager ist in axialer Richtung „abgebunden”.
  • Vorzugsweise weisen die Linearlager 70 beider einem Zylinder 06; 07 stirnseitig zugeordneter Lagereinheiten 14 zwei derart zueinander angeordnete Paare zusammenwirkender Wirk- bzw. Führungsflächen 72.1; 72.2; 73.1; 73.2 auf. In diesem Fall weist jedoch vorteilhafter Weise zumindest eines der beiden Radiallager 71 der beiden Lagereinheiten 14 ein geringfügiges Lagerspiel Δ71 in axialer Richtung auf.
  • In 3 und 4 weisen die Führungsflächen 72.1; 72.2 der gestellfesten Lagermittel 72 der Linearführung 70 in den dem Zapfen 63; 64 zugewandten Halbraum. Die gestellfesten Lagermittel 72 umgreifen hier den zwischen ihnen angeordnete Lagerblock 74. Die gestellfesten Führungsflächen 72.1; 72.2 der beiden Linearlager 70 umgreifen somit teilweise die Führungsflächen 73.1; 73.2 des Lagerblockes 74 hinsichtlich einer axialen Richtung des Zylinders 06; 07.
  • Zur korrekten Platzierung der Lagereinheiten 14, bzw. Zylindereinheiten 80 samt Lagereinheit 14, können Montagehilfen 89, z. B. Passstifte 89 im Seitengestell 11; 12 vorgesehen sein, an welchen die Lagereinheit 14 der vollständig montierten Zylindereinheit 80 ausgerichtet wird, bevor sie durch lösbare Haltemittel 91, z. B. Schrauben 91, oder gar stoffschlüssig durch Schweißen mit dem Seitengestell 11; 12 verbunden werden. Für die bereits vor dem Einsetzten in die Druckeinheit 03 vorzunehmende und/oder nach dem Einsetzten nachzujustierende Einstellung der Lagervorspannung in den Linearlagern 70 können entsprechende Mittel 92, z. B. Spannschrauben 92 vorgesehen sein (3). Vorzugsweise ist die Lagereinheit 14 – zumindest zur Zylinderseite hin – durch eine Abdeckung 94 weitgehend gegen Verschmutzung geschützt bzw. gar gekapselt als Baueinheit ausgeführt.
  • In 3 ist schematisch der Zylinder 06; 07 mit Zapfen 63; 64 und einer vormontierten Lagereinheit 14 bezeichnet. Diese Baugruppe kann somit vormontiert zwischen die Seitengestelle 11; 12 der Druckeinheit 03 bzw. des Druckturms 01 montagefreundlich eingesetzt und an hierzu vorgesehenen Stellen befestigt werden. Vorzugsweise für eine module Bauweise sind die Lagereinheiten 14 für Formzylinder 06 und Rasterwalze 07 – ggf. bis auf die erlaubte betriebsmäßige Größe des Stellweges – baugleich ausgeführt. Durch die vormontierbare Ausführung können die wirksame Innenfläche des Radiallager 71 und die äußere wirksame Mantelfläche des Zapfens 63; 64 zylindrisch anstelle von konisch ausgeführt sein, da sowohl die Montage der Lagereinheit 14 auf dem Zapfen 63; 64 als auch die Einstellung des Lagerspiels außerhalb der Druckeinheit 03 erfolgen kann. Die Lagereinheit 14 kann beispielsweise aufgeschrumpft werden.
  • Die als ganzes montierbare Baueinheit (Lagereinheit 14) ist vorteilhaft in der Art eines ggf. zum Teil offenen Gehäuses aus z. B. dem Träger 76, und/oder z. B. einem Rahmen (in 4 ohne Bezugszeichen z. B. die vier die Lagereinheit 14 zu allen vier Seiten hin nach außen begrenzenden Platten) und/oder z. B. der Abdeckung 94 (3). Innerhalb dieses Gehäuses bzw. dieses Rahmens sind der das Radiallager 71 aufweisende Lagerblock 74, die Linearführungen 70 sowie in vorteilhafter Ausführung z. B. der Aktor 82 bzw. die Aktoren 82 untergebracht.
  • Die gestellfesten Lagerelemente 72 sind im wesentlichen parallel zueinander angeordnet und definieren die Stellrichtung S (4).
  • Ein Druck-An-Stellen erfolgt durch Bewegen des Lagerblocks 74 in Richtung Druckstelle mittels einer durch wenigstens einen Aktor 82 auf den Lagerblock 74 aufgebrachten Kraft F, insbesondere durch einen kraftgesteuerten bzw. über eine Kraft definierten Aktor 82, mittels welchem zur Anstellung eine definierte bzw. definierbare Kraft F in Druck-An-Richtung auf den Lagerblock 74 bringbar ist (4). Die für die Farbübertragung und damit die Druckqualität u. a. entscheidende Linienkraft in den Nippstellen ist daher nicht durch einen Stellweg, sondern durch das Kräftegleichgewicht zwischen der Kraft F und der zwischen den Zylindern 06; 07 resultierenden Linienkraft FL und das resultierende Gleichgewicht definiert. In einer nicht eigens dargestellten Ausführung werden Zylinder 06; 07 paarweise aneinander angestellt, indem der Lagerblock 74 mit der entsprechend eingestellten Kraft F über den/die Aktor(en) 82 beaufschlagt wird.
  • Zu einer der Druckstelle zugewandten Seite weist die Lagereinheit 14 einen ortsveränderbaren Mittel 79, z. B. einen Anschlag 79 auf, welcher den Stellweg zur Druckstelle hin begrenzt. Der Anschlag 79 ist in der Weise ortsveränderbar, dass die als Anschlag wirksame Anschlagfläche 83 entlang der Stellrichtung S zumindest in einem Bereich variierbar ist. Es ist somit in vorteilhafter Ausführung eine Justiervorrichtung (verstellbarer Anschlag 79) vorgesehen, mittels welcher die Position einer druckstellennahen Endlage des Lagerblockes 74 einstellbar ist. Zur Wegbegrenzung/Justage dient z. B. ein unten beschriebener Keilantrieb. Das Stellen des Anschlages 79 kann grundsätzlich manuell oder über ein als Aktor (84, s. u.) ausgeführtes Stellmittel 84 erfolgen. Weiter ist in vorteilhafter Ausführung ein in 3 und 4 nicht dargestelltes Halte- oder Klemmmittel vorgesehen, mittels welchem sich der Anschlag 79 in der gewünschten Lage festlegen lässt. Weiter ist mindestens ein federnd wirkendes Element 81, z. B. Federelement 81, vorgesehen, welches auf den Lagerblock 74 eine Kraft FR vom Anschlag 79 in eine Richtung von der Anschlagfläche 83 weg aufbringt. D. h. das Federelement 81 bewirkt ein Druck-Ab-Stellen für den Fall, dass der Lagerblock 74 nicht in anderer Weise an der Bewegung gehindert wird. Ein Druck-An-Stellen erfolgt durch Bewegen des Lagerblocks 74 in Richtung Anschlag 79 durch wenigstens einen Aktor 82, insbesondere einen kraftgesteuerten Aktor 82, mittels welchem zur Anstellung wahlweise eine definierte bzw. definierbare Kraft F in Druck-An-Richtung auf den Lagerblock 74 bringbar ist. Ist diese Kraft F größer als die Rückstellkraft FR der Federelemente 81, so erfolgt bei entsprechender räumlicher Ausbildung ein Anstellen des Zylinders 06; 07 an den benachbarten Zylinder 06; 07 und/oder ein Anstellen des Lagerblocks 74 an den Anschlag 79.
  • Im Idealfall ist die aufgebrachte Kraft F, die Rückstellkraft FR und die Position des Anschlages 79 derart gewählt, dass zwischen Anschlag 79 und der Anschlagfläche des Lagerblockes 74 in Anstelllage keine wesentliche Kraft ΔF übertragen wird, dass beispielsweise gilt |ΔF| < 0,1·(F – FR), insbesondere |ΔF| < 0,05·(F – FR), idealerweise |ΔF| ≈ 0. In diesem Fall wird die Anstellkraft zwischen den Zylindern 06; 07 wesentlich über die durch den Aktor 82 anliegende Kraft F bestimmt. Die für die Farbübertragung und damit die Druckqualität u. a. entscheidende Linienkraft in den Nippstellen ist daher nicht primär durch einen Stellweg, sondern bei quasifreiem Anschlag 79 durch die Kraft F und das resultierende Gleichgewicht definiert. Grundsätzlich wäre nach Auffinden der Grundeinstellung mit den hierzu passenden Kräften F ein Entfernen des Anschlages 79 bzw. einer entsprechenden, lediglich während des Grundeinstellens wirksamen Fixierung denkbar.
  • Der Aktor 82 kann grundsätzlich als beliebiger, eine definierte Kraft F aufbringender Aktor 82 ausgeführt sein. Vorteilhaft ist der Aktor 82 als durch Druckmittel betätigbares Stellmittel 82, insbesondere als durch ein Fluid bewegbarer Kolben 82 ausgeführt.
  • Vorteilhaft im Hinblick auf mögliches Verkanten ist die Anordnung mehrerer, hier zwei, derartiger Aktoren 82. Als Fluid kommt vorzugsweise wegen deren Inkompressibilität eine Flüssigkeit, z. B. Öl oder Wasser, zum Einsatz.
  • Die als ganzes montierbare Lagereinheit 14 weist zwei gleichzeitig betätigbare, in die selbe Richtung wirkende und mit ihren Kraftangriffspunkten am Lagerblock 74 in einer Richtung senkrecht zur Zylinderachse voneinander beabstandete Aktoren 82 zur Druck-An-Stellung auf.
  • Zu Betätigung der hier als Hydraulikkolben 82 ausgeführten Aktoren 82 ist in der Lagereinheit 14 ein steuerbares Ventil 93 vorgesehen. Dieses ist beispielsweise elektronisch ansteuerbar ausgeführt und stellt einen Hydraulikkolben in einer Stellung drucklos oder zumindest auf ein geringeres Druckniveau, während in anderer Stellung der die Kraft F bedingende Druck P anliegt. Zusätzlich ist hier zur Sicherheit eine nicht bezeichnete Leckageleitung vorgesehen.
  • Um zu große An-/Abstellwege zu vermeiden und dennoch Bahnwickler abzusichern, kann auf der druckstellenfernen Seite des Lagerblocks 74 eine Wegbegrenzung durch einen ortsveränderlichen, kraftbegrenzten Anschlag 88 als Überlastsicherung 88, z. B. Federelement 88, vorgesehen sein, welche im betriebsmäßigen Druck-Ab, d. h. die Kolben 82 sind entlastet und/oder eingefahren, zwar als Anschlag 88 für den Lagerblock 74 in Druck-Ab-Stellung dienen, im Fall eines Bahnwicklers oder anderer überhöhter Kräfte von der Druckstelle her jedoch nachgibt und einen größeren Weg frei gibt. Eine Federkraft dieser Überlastsicherung 88 ist daher größer gewählt, als die Summe der Kräfte aus den Federelementen 81. Beim betriebsmäßigen An-/Abstellen ist daher ein lediglich sehr kurzer Stellweg, z. B. lediglich 1 bis 3 mm, vorsehbar.
  • Der Anschlag 79 ist in der dargestellten Ausführung (4) als quer zur Stellrichtung S bewegbarer Keil 79 ausgeführt, wobei beim Bewegen desselben die Position der jeweils wirksamen Anschlagfläche 83 entlang der Stellrichtung S variiert. Der Keil 79 stützt sich beispielsweise an einem trägerfestem Anschlag 96 ab.
  • Der hier als Keil 79 ausgeführte Anschlag 79 ist durch einen Aktor 84, beispielsweise ein druckmittelbetätigbares Stellmittel 84 wie einen mit Druckmittel betätigbaren Kolben 84 in einem Arbeitszylinder mit (doppeltwirkenden) Kolben über ein z. B. als Kolbenstange 85 ausgeführtes Übertragungsglied 85 oder durch einen Elektromotor über ein als Gewindespindel ausgeführtes Übertragungsglied 85, bewegbar. Dieser Aktor 84 kann entweder in beide Richtungen wirksam oder aber, wie hier dargestellt, als Einwegeaktor ausgeführt sein, welcher bei Aktivierung gegen eine Rückstellfeder 86 arbeitet. Die Kraft der Rückstellfeder 86 ist aus o. g. Gründen (weitgehend kraftfreier Anschlag 79) so schwach gewählt, dass der Keil 79 lediglich entgegen Schwerkraft oder Schwingungskräften in seiner korrekten Lage gehalten wird.
  • Grundsätzlich kann der Anschlag 79 auch auf andere Art (z. B. als zur Stellrichtung S stellbarer und fixierbarer Stößel, etc.) in der Weise ausgeführt sein, dass er eine in Stellrichtung S variierbare, und – zumindest während des Einstellvorgangs – fixierbare Anschlagfläche 83 für die Bewegung des Lagerblockes 74 in Richtung Druckstelle bildet. In nicht dargestellter Ausführung erfolgt ein Stellen des Anschlages 79 beispielsweise direkt parallel zur Stellrichtung S durch ein Antriebsmittel, beispielsweise einen mit Druckmittel betätigbaren Zylinder mit (doppelt wirkendem) Kolben oder einen Elektromotor.
  • 6 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Formzylinders 06 mit einer Linearlagerung 15, wie sie hinsichtlich ihres grundsätzlichen Aufbaus bereits im Zusammenhang mit 3 bis 5 beschrieben worden ist. Der Anschlag 79, hier als Anschlagkeil 79 ausgebildet ist hier antriebsmäßig mit einem Stellmotor 33 verbunden und die Position des Anschlagkeils 79 kann mittels eines mit dem Stellmotor 33 zusammenwirkenden Sensor 32, z. B. eines Potentiometers 32 überwacht bzw. gesteuert werden.
  • Es wird nun wieder auf 2 Bezug genommen. Wie ausgeführt ist jedem Formzylinder 06, jeder Rasterwalze 07 und jeder Kammerrakel 08 jeweils eine eigene Linearlagerung 15 der im Vorstehenden erläuterten Art sowie zumindest den Satellitenzylindern 05, den Formzylindern 06 sowie den Rasterwalzen 07 jeweils ein Antriebsmotor der im Vorstehenden erläuterten Art zugeordnet.
  • Über seine Linearlagerung 15 ist jeder Formzylinder 06 zum zugeordneten Satellitenzylinder 05 feineinstellbar anstellbar, jede Rasterwalze 07 ist über ihre Linearlagerung 15 zum zugeordneten Formzylinder 06 feineinstellbar anstellbar, und jede Kammerrakel 08 ist über ihre Linearlagerung 15 zu der ihr zugeordneten Rasterwalze 07 vorzugsweise druckgeregelt anstellbar.
  • Im Folgenden wird die Grundeinstellung bzw. Nulleinstellung der Linearlagerungen 15 erläutert. Zur Einstellung einer Linearlagerung 15 wird vorzugsweise der Formzylinder 06 ohne Druckplatten 27 oder mit Druckplatten 27, z. B Flexodruckplatten 27 mit definierter Dicke belegt. Der Anschlagkeil 79 des Linearlagers 70 ist zurückgezogen und das Linearlager 70 wird gegen geeignete Anschläge wie z. B. Mantelfläche des Gegendruckzylinders 05 oder Messringe oder gestellfeste Anschläge z. B. hydraulisch angestellt. In dieser Nullposition wird der Anschlagkeil 79 eingefahren und es erfolgt vorzugsweise eine Rückmeldung der Position des Anschlagkeiles 79 und/oder seines zugeordneten Antriebes (Elektromotors) an eine Steuereinrichtung. Von dieser Nullstellung des Anschlagkeiles 79 und damit des Formzylinders 06 und/oder Rasterwalze 07 wird der Anschlagkeil 79 wieder einen vorbestimmten Weg zurückgezogen, wodurch der Anpressdruck bei Anstellung des Zylinders 06 bzw. der Rasterwalze 07 festgelegt wird.
  • Insbesondere kann eine Nulleinstellung der Linearlagerungen 15 wie folgt erfolgen, vgl. auch 7 bis 9:
    7 zeigt eine schematische Ansicht einer Zylindergruppe bestehend aus Satellitenzylinder 05, Formzylinder 06 und Rasterwalze 07. Der Formzylinder 06 weist an seinem Umfang eine Druckplatte 27 auf, die ein Trägermaterial 28 und das Druckbild 29 umfasst. An den Stirnseiten des Formzylinders 06 sind Messringe 31 angebracht. Wie aus 8 und 9 deutlich wird, sind sowohl der Formzylinder 06 als auch die Rasterwalze 07 jeweils in einer Linearlagerung 15 der weiter oben beschriebenen Art gelagert. Der Anschlagskeil 79 der jeweiligen Linearlagerung 15 ist mittels eines Stellmotors 33 verstellbar und die Lage des Anschlagskeils 79 kann mittels eines dem Stellmotor 33 zugeordneten Potentiometers 32 überwacht werden.
  • Zur Anstellung des Formzylinders 06 an den Satellitenzylinder 05 wird zunächst der Anschlagkeil 79 der Linearlagerung 15 des Formzylinders 06 soweit ausgefahren, bis das Potentiometer 32 am Stellmotor 33 den maximalen Wert erreicht hat. Anschließend wird der Formzylinder 06 über die Hydraulikkolben 82 (vgl. 4) zum Satellitenzylinder 05 hin verschoben, bis die Messringe 31, die an den Stirnflächen des Formzylinders 06 angeordnet sind, an der Mantelfläche des Satellitenzylinders 05 anliegen (7 und 8). Die Außendurchmesser der Messringe 31 sind so gestaltet, dass sie das Trägermaterial 28 der Druckplatte 27 geringfügig überragen, aber immer noch den eigentlichen Durchmesser, der durch die Oberfläche des Druckbildes 29 gebildet wird, unterschreiten. Der Formzylinderkanal 34 soll hierbei zum Mittelpunkt des Satellitenzylinders 05 zeigen. Die Einstellung ist dadurch mit oder ohne aufgelegte Druckplatten 27 möglich.
  • Diesen Zustand zeigt 8. Die Messringe 31 des Formzylinders 06 sind an die Mantelfläche des Satellitenzylinders 05 angestellt und der Formzylinderkanal 34 ist zur Mitte des Satellitenzylinders 05 ausgerichtet. In der vergrößerten Detailansicht von 8 ist der Aufbau der Messringe 31 zum Trägermaterial 28 und zum Druckbild 29 der Druckplatte 27 ersichtlich.
  • Im nächsten Schritt werden die Hydraulikkolben 82 mit einem maximalen Druck pmax beaufschlagt und anschließend der Anschlagkeil 79 über den Stellmotor 33 in den Spalt gefahren. Die Endstellung des Anschlagkeils 79 wird durch die erhöhte bis maximale Stromaufnahme des Stellmotors 33 indiziert. Der Stellmotor 33 wird abgeschaltet, der Druck auf die Hydraulikkolben 82 wird auf einen niedrigeren Druck p1 eingestellt. Hierzu sei angemerkt, dass der Druck pmax eine höhere Anstellkraft erzeugen muss als die durch den einfahrenden Anschlagskeil 79 erzeugte Kraft Fn, die vom Drehmoment des Stellmotors 33 abhängig ist. Der Druck p1 erzeugt eine niedrigere Anstellkraft, als das Motordrehmoment am Anschlagskeil 79 erzeugen kann, ist allerdings auch so groß, dass eine sichere Fixierung des Formzylinders 06 während des Druckprozesses sichergestellt ist.
  • Anschließend wird der Anschlagkeil 79 über den Stellmotor 33 um einen vorgegebenen Weg x in den Spalt verfahren, um den Formzylinder 06 vom Satellitenzylinder 05 so weit abzustellen, dass das zum Drucken notwendige Spaltmaß erreicht ist. In der Regel liegt dann das Druckbild 29 mit einer leichten Vorspannung am Papier an. Die Stellung des Anschlagkeils 79 wird immer über das Potentiometer 32 am Stellmotor 33 indiziert. Prozessbedingte Änderungen des Spaltes können durch Verstellen des Anschlagkeils 79 realisiert werden, wobei die druckbeaufschlagten Hydraulikkolben 82 den Schlitten 74 des Linearlagers 70 immer zuverlässig gegen den Anschlagkeil 79 spannen.
  • Im nächsten Schritt wird die Rasterwalze 07 bei voll ausgefahrenem Anschlagkeil 79 zum Formzylinder 06 verschoben, bis die Messringe 31, die an den Stirnflächen des Formzylinders 06 angeordnet sind, an der Mantelfläche der Rasterwalze 07 anliegen. Der Formzylinderkanal 34 muss hierbei zum Rasterwalzenmittelpunkt zeigen. Im nächsten Schritt werden die Hydraulikkolben 82 des Linearlagers 70 der Rasterwalze 07 mit einem maximalen Druck pmax beaufschlagt und anschließend der Anschlagkeil 79 über den Stellmotor 33 in den Spalt gefahren. Die Endstellung des Anschlagkeils 79 wird durch die maximale Stromaufnahme des Stellmotors 33 indiziert. Der Stellmotor 33 wird abgeschaltet, der Druck auf die Hydraulikkolben 82 wird auf einen niedrigeren Druck p1 eingestellt. Anschließend wird der Anschlagkeil 79 über den Stellmotor 33 um einen vorgegebenen Weg y in den Spalt verfahren, um den Formzylinder 06 von der Rasterwalze 07 so weit abzustellen, dass das zum Drucken notwendige Spaltmaß erreicht ist.
  • Die obere Detailansicht von 9 zeigt den relativ zum Satellitenzylinder 05 eingestellten Formzylinder 06 nach der Einstellung des zum Drucken notwendigen Spaltmaßes, während die untere Detailansicht die Zustellung der Rasterwalze 07 an die Messringe 31 des Formzylinders 06 zeigt, wobei der Formzylinderkanal 34 zur Achse der Rasterwalze 07 ausgerichtet ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 01
    Druckturm
    02
    Bedruckstoffbahn, Papierbahn
    03
    Druckeinheit, Flexodruckeinheit, Satellitendruckeinheit
    04
    Druckwerk, Flexodruckwerk
    05
    Zylinder, Gegendruckzylinder, Satellitenzylinder
    06
    Zylinder, Formzylinder
    06.1
    06.2
    07
    Zylinder, Rasterwalze, Bauteil
    08
    Bauteil, Einfärbeeinrichtung, Kammerrakel
    09
    10
    11
    Seitengestell
    12
    Seitengestell
    13
    14
    Lagereinheit
    15
    Linearlagerung
    16
    17
    18
    19
    20
    21
    22
    23
    24
    25.1
    Trockeneinrichtung, Trockner
    25.2
    Trockeneinrichtung, Trockner
    26
    Leitwalze
    27
    Druckplatte, Flexodruckplatte
    27a
    27b
    27c
    27d
    28
    Trägermaterial (27)
    29
    Druckbild (27)
    30
    31
    Messring (06)
    32
    Sensor, Potentiometer
    33
    Stellmotor
    34
    Formzylinderkanal
    35 bis 62–63
    Zapfen (06)
    64
    Zapfen (07)
    65
    Wälzkörper
    66
    Zapfen (07)
    66
    Klemmeinrichtung
    67
    68
    69
    Abdeckung
    70
    Linearführung, Linearlager
    71
    Lager, Radiallager, Zylinderrollenlager
    72
    Lagermittel, Lagerelement, Linearelement
    72.1
    Führungsfläche
    72.2
    Führungsfläche
    73
    Lagermittel, Lagerelement, Linearelement
    73.1
    Führungsfläche
    73.2
    Führungsfläche
    74
    Lagerblock, Schlitten
    75
    Verbindung, Spannelement
    76
    Träger, Trägerplatte
    77
    Ausnehmung
    78
    Welle, Antriebswelle
    79
    Mittel, Anschlag, Keil, Anschlagkeil
    80
    Zylindereinheit
    81
    Element, Federelement
    82
    Aktor, kraftgesteuert, Stellmittel, Kolben, Hydraulikkolben
    83
    Anschlagfläche
    84
    Stellmittel, Aktor, Kolben, druckbetätigbar
    85
    Übertragungsglied, Kolbenstange
    86
    Rückstellfeder
    87
    88
    Anschlag, Überlastsicherung, Federelement
    89
    Montagehilfe, Passstift
    90
    91
    Haltemittel, Schraube
    92
    Mittel, Spannschraube
    93
    Ventil, steuerbar
    94
    Abdeckung
    95
    96
    Anschlag
    97 bis 147–148
    Kupplung, Lamellenkupplung
    F
    Kraft
    L
    Maschinenlängsachse
    P
    Druck
    S
    Stellrichtung
    E1
    Ebene
    E2
    Ebene
    Δ71
    Lagerspiel

Claims (1)

  1. Verfahren zum Einstellen einer Druck-An-Stellung in einer Rollenrotationsdruckmaschine, beispielsweise einer Flexodruckmaschine, wobei ein Formzylinder (06) und eine Rasterwalze (07) jeweils auf einem Linearlager (70) gelagert angeordnet sind, – wobei ein ortsveränderbarer Anschlag (79), wie z. B. ein quer zu einem Stellweg des Linearlagers (70) beweglicher Keil (79), aus dem Stellweg des Linearlagers (70) in eine Nichtfunktionsstellung bewegt wird, – wobei das Linearlager (70) gegen mindestens einen ortsfesten Anschlag in eine Nullposition angestellt wird, – wobei der ortsveränderbare Anschlag (79) in den Stellweg des in Nullposition befindlichen Linearlagers (70) in Anschlagstellung gebracht wird, – wobei dann der ortsveränderbare Anschlag (79) von dieser Anschlagstellung zur Erzielung eines gewünschten Anpressdrucks um ein vorbestimmtes Maß weiterbewegt wird, – wobei das Linearlager (70) des hieran gelagerten Formzylinders (06), über Messringe (31) des Formzylinders (06) gegen die Mantelfläche eines Gegendruckzylinders (05) angestellt wird, – wobei vor dem Anstellen der Formzylinder (06) so ausgerichtet wird, dass ein Formzylinderkanal (34) zur Rotationsachse des Gegendruckzylinders (05) hin ausgerichtet ist, – wobei beim Anstellen der Rasterwalze (07) an den Formzylinder (06) an den Stirnseiten des Formzylinders (06) vorgesehene Messringe (31) als ortsfester Anschlag verwendet werden, – wobei vor dem Anstellen der Rasterwalze (07) der Formzylinder (06) so ausgerichtet wird, dass der Formzylinderkanal (34) zur Rotationsachse der Rasterwalze (07) hin ausgerichtet ist.
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