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DE102006003005B3 - Flexodruckmaschine - Google Patents

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DE102006003005B3
DE102006003005B3 DE102006003005A DE102006003005A DE102006003005B3 DE 102006003005 B3 DE102006003005 B3 DE 102006003005B3 DE 102006003005 A DE102006003005 A DE 102006003005A DE 102006003005 A DE102006003005 A DE 102006003005A DE 102006003005 B3 DE102006003005 B3 DE 102006003005B3
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DE
Germany
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cylinder
flexographic printing
printing machine
machine according
printing
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DE102006003005A
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English (en)
Inventor
Ewald RÖTHLEIN
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Koenig and Bauer AG
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Publication date
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F5/00Rotary letterpress machines
    • B41F5/24Rotary letterpress machines for flexographic printing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/004Electric or hydraulic features of drives
    • B41F13/0045Electric driving devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2213/00Arrangements for actuating or driving printing presses; Auxiliary devices or processes
    • B41P2213/10Constitutive elements of driving devices
    • B41P2213/11Motors
    • B41P2213/124Electric motors
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Flexodruckmaschine mit mindestens einem durch einen Antriebsmotor angetriebenen Rotationskörper, wobei der Rotationskörper in Linearlagern gelagert und senkrecht zu seiner Rotationsachse bewegbar ist. Der Antriebsmotor ist als ein Synchronmotor und/oder als Antriebsmotor mit Permanentmagnetanregung ausgebildet, und dessen Stator ist mit dem Linearlager und/oder dem Rotationskörper derart verbunden, dass dieser gemeinsam mit dem Rotationskörper bewegbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Flexodruckmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Die DE 101 03 631 A1 offenbart eine Flexodruckmaschine mit in Linearlagern verschiebbaren Zylindern, die jeweils mittels eines Antriebsmotors angetrieben werden.
  • Die DE 10 2004 001 467 A1 , die EP 1 082 225 B1 , die DE 101 23 138 A1 und die DE 102 51 977 A1 beschreiben Elektromotoren mit Permanentmagneten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfach herstellbare, kompakte Flexodruckmaschine mit hoher Druckqualität zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass eine einfach herstellbare bzw. betreibbare und/oder räumlich vergleichsweise kompakte und/oder eine hohe Druckqualität ermöglichende Maschine geschaffen wird.
  • Durch den Einsatz von Linearführungen für die Formzylinder und Rasterwalzen der Druckwerke wird eine ideale Einbaulage der Zylinder bzw. Walzen in Bezug auf mögliche Zylinderschwingungen erreicht. Daneben werden durch die Zylinderlagerung in Linearführungen geringe Stellwege realisiert und daher auch keine Synchronspindel erforderlich. Der aufwändige Einbau von Dreiringlagern entfällt.
  • Durch Verwendung eines Synchronmotors und/oder eines Antriebs mit Permanentmagnetanregung als Antriebsmotor für die Druckwerkszylinder bzw. die Rasterwalze ergibt sich der Vorteil, dass ein besonders einfacher und dennoch starker Antrieb für diese Rotationskörper geschaffen wird.
  • Durch Anordnung eines Trockners derart, dass die Abwärme des Trockners eine darüber verlaufende Papierbahn nochmals trocknet, wird die zur Trocknung erforderliche Zeit bzw. der zur Trocknung erforderliche Weg gekürzt.
  • Durch die vorgesehene Kopplung der Kammerrakel mit der Linearlagerung der Rasterwalze ergibt sich zusätzlich folgender Vorteil: Vorteilhaft ist bei einer hydraulischen Anstellung des Rakelsystems gegenüber einer pneumatischen Anstellung, dass die hydraulische Drucksäule nicht kompressibel ist. Nachteilig ist aber bei dieser Ausführung, dass ein schnelles Abstellen der Rakelkammer von der Rasterwalze bei einer notwendigen Positionsveränderung der Rasterwalze, z. B. aufgrund eines Papierrisses, nicht möglich ist. Durch die nach der Erfindung vorgesehene Kopplung mit dem Linearschlitten der Rasterwalze wird dieser Nachteil vermieden.
  • Gemäß weiteren Ausführungsformen der Erfindung ist es möglich, mit variablen Abschnittlängen zu drucken, wodurch sich eine besonders wirtschaftliche Möglichkeit des Betriebs einer Flexodruckmaschine ergibt.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird vorgeschlagen, die Oberfläche einer Rasterwalze vor dem Einlauf in die Kammerrakel abzusaugen; hierdurch kann insbesondere die Druckqualität der Maschine verbessert und eine Verschmutzung verringert werden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird die Möglichkeit geschaffen, auf einfache Weise das Bedrucken von unterschiedlichen Papierbahnbreiten zu ermöglichen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer Flexodruckmaschine mit zwei nebeneinander angeordneten Drucktürmen mit jeweils zwei übereinander angeordneten Satellitendruckeinheiten;
  • 2 einen Druckturm einer Flexodruckmaschine gemäß 1;
  • 3 einen Längsschnitt durch eine Lagereinheit eines Zylinders eines Druckwerks einer Flexodruckmaschine;
  • 4 einen Querschnitt durch die Lagereinheit gemäß 3:
  • 5 ein Detail aus 3 in vergrößerter Darstellung;
  • 6 einen als Synchronmotor und/oder als permanentmagneterregter Motor ausgebildeten Antriebsmotor eines Zylinders bzw. einer Walze einer Flexodruckmaschine;
  • 7 eine weitere Ausführung eines Antriebsmotors;
  • 8 eine weitere Ausführung eines Antriebsmotors;
  • 9 eine weitere Ausführung eines Antriebsmotors;
  • 10 eine weitere Ausführung eines Antriebsmotors;
  • 11 eine Seitenansicht eines Formzylinders mit einer Linearlagerung;
  • 12 eine Draufsicht auf eine mechanische Kopplung der Linearlagerung einer Kammerrakel mit der Linearlagerung einer Rasterwalze im angestellten Zustand der Kammerrakel;
  • 13 eine Draufsicht entsprechend 12, jedoch im abgestellten Zustand der Kammerrakel;
  • 14 die Kopplung zwischen Rasterwalze und Kammerrakel im angestellten Zustand in einer Ansicht senkrecht zu derjenigen gemäß 12;
  • 15 die Kopplung gemäß 14, jedoch im abgestellten Zustand;
  • 16 eine Draufsicht auf eine Zylindergruppe bestehend aus Satellitenzylinder, Formzylinder und Kammerrakel;
  • 17 eine Seitenansicht eines Flexodruckwerks in einem ersten Zustand des Einstellens einer Nullposition;
  • 18 eine Seitenansicht des Flexodruckwerks gemäß 14 in einem zweiten Zustand des Einstellens einer Nullposition;
  • 19 eine Seitenansicht einer weiteren Ausgestaltung einer Satellitendruckeinheit mit horizontalen parallelen Linearführungen;
  • 20 eine Seitenansicht einer weiteren Ausgestaltung einer Satellitendruckeinheit mit vertikalen unteren Linearführungen;
  • 21 eine Draufsicht auf eine mechanische Kopplung der Linearlagerung der Kammerrakel mit der Linearlagerung der Rasterwalze im Falle der Ausgestaltung nach 20;
  • 22 eine Seitenansicht einer weiteren Ausgestaltung einer Satellitendruckeinheit mit acht Formzylindern;
  • 23 eine weitere Ausgestaltung einer Linearlagerung mit zwei Anschlagkeilen für eine Rasterwalze für eine Satellitendruckeinheit nach 22;
  • 24 eine Seitenansicht einer weiteren Ausgestaltung einer Satellitendruckeinheit, die variable Abschnittslängen ermöglicht;
  • 25 eine Veranschaulichung des Druckvorgangs mithilfe der Satellitendruckeinheit nach 24;
  • 26 einen Falzapparat zur Verwendung in einer Flexodruckmaschine in seitlicher Ansicht;
  • 27 eine zweite Ausführungsform eines Falzapparats zur Verwendung in einer Flexodruckmaschine in seitlicher Ansicht;
  • 28 eine schematische Darstellung eines Schneidzylinderpaars eines Falzapparats nach 26 oder 27 im Querschnitt;
  • 29 eine zweite Ausführungsform eines Schneidzylinderpaars eines Falzapparats nach 26 oder 27 im Querschnitt;
  • 30 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Satellitendruckeinheit mit Absaugeinrichtungen für die Rasterwalzen;
  • 31 eine vergrößerte Seitenansicht einer Rasterwalze nach 30 mit Absaugeinrichtung;
  • 32 eine vergrößerte Draufsicht auf eine Rasterwalze nach 30 mit Absaugeinrichtung;
  • 33 eine schematische Ansicht der vier Druckplatten eines Formzylinders, die mit Registeranschlägen zusammenwirken;
  • 34 eine schematische Darstellung entsprechend 33, jedoch im Falle von Papierbahnverschmälerungen.
  • Zunächst wird auf 1 und 2 Bezug genommen. Eine im Übrigen nicht näher dargestellte Flexodruckmaschine umfasst mehrere, beispielsweise zwei nebeneinander angeordnete Drucktürme 01, von denen ein jeder mehrere, insbesondere zwei übereinander angeordnete Druckeinheiten 03, insbesondere Satellitendruckeinheiten 03 umfasst, durch die hindurch Bedruckstoffbahnen 02, insbesondere Papierbahnen 02 zum zweiseitigen, mehrfarbigen Bedrucken geführt sind. Die Drucktürme 01 können auf einem nicht dargestellten Maschinenpodest angeordnet sein und unterhalb des Podests können nicht dargestellte Rollenwechsler angeordnet sein, die die Drucktürme 01 mit den Papierbahnen 02 speisen. Die Drucktürme 01 werden von den Papierbahnen 02 in Transportrichtung von unten nach oben durchlaufen. Bedruckte, aus den Drucktürmen 01 herausgeführte Papierbahnen 02 können in einem nicht dargestellten Oberbau der Druckmaschine zusammengeführt und einer oder mehreren Bearbeitungsstationen wie beispielsweise einer Schneidstation sowie einer oder mehreren Nachbearbeitungsstationen wie beispielsweise einem Falzwerk 123, vgl. auch 26, zugeführt werden.
  • Jede Satellitendruckeinheit 03 umfasst einen als Gegendruckzylinder 05 dienenden zentralen Zylinder 05, nämlich den Satellitenzylinder 05, sowie mehrere, vorzugsweise mindestens vier, im Falle des Ausführungsbeispiels genau vier am Satellitenzylinder 05 angeordnete Druckwerke 04. Jedes Druckwerk 04 ist für den Hochdruck ausgebildet, insbesondere für den Flexodruck. Der allgemeine Aufbau und die Funktionsweise von Flexodruckwerken 04 ist allgemeiner Stand der Technik, so dass hierauf nicht mehr im Detail eingegangen werden muss. In der stark schematisierten Darstellung gemäß 1 und 2 sind der Übersichtlichkeit halber daher jeweils nur die beiden Zylinder 06; 07, nämlich der am Satellitenzylinder 05 anliegende und mit diesem einen Druckspalt bildende Formzylinder 06 und die am Formzylinder 06 anliegende Rasterwalze 07 (Bauteil 07), sowie die die Rasterwalze 07 mit Druckfarbe speisenden Bauteil 08, z. B. Kammerrakel 08 schematisch skizziert.
  • Die Ausführungsform nach 2 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach 1 im Wesentlichen lediglich durch die jeweils etwas unterschiedliche Anordnung der Druckwerke 04 am Satellitenzylinder 05.
  • Die Flexodruckmaschine ist beispielsweise für den Zeitungsdruck ausgebildet. Die Breite der Maschine ist, in axialer Richtung der Zylinder 05; 06; 07 gesehen, derart, dass die Formzylinder 06 in axialer Richtung als Druckbild 29 mindestens zwei, vorzugsweise vier Zeitungsseiten aufweisen. Der Durchmesser der Formzylinder 06 ist vorzugsweise so gewählt, dass die Formzylinder 06 in Umfangsrichtung als Druckbild 29 vier Zeitungsseiten aufweisen. Insbesondere kann der Ballen des Formzylinders 06 einen Umfang von 1.100 mm bis 1.300 mm und eine Länge von 1.400 mm bis 1.800 mm aufweisen.
  • Vorzugsweise tragen die Formzylinder 06 in axialer Richtung vier (hier nicht dargestellte) Flexodruckplatten nebeneinander und in Umfangsrichtung zwei Flexodruckplatten hintereinander.
  • Der Durchmesser des Satellitenzylinders 05 ist vorzugsweise ein ganzzahliges Vielfaches, insbesondere ein Dreifaches des Durchmessers der zugeordneten Formzylinder 06; es kann jedoch auch vorteilhaft sein, den Satellitenzylinder 05 so zu dimensionieren, dass sein Durchmesser insbesondere ein 2,5-faches des Durchmessers der zugeordneten Formzylinder 06 beträgt. Gemäß einem weiteren Aspekt ist es vorteilhaft, den Umfang des Satellitenzylinders 05 so zu dimensionieren, dass er einem ganzzahligen Vielfachen der Abschnittlänge eines mit der Flexodruckmaschine gefertigten Druckprodukts entspricht.
  • Der Formzylinder 06, die Rasterwalze 07 und die Kammerrakel 08 eines jeden Druckwerks 04 sind jeweils so geführt, dass sie an den Satellitenzylinder 05 anstellbar und von diesem abstellbar sind. Hierzu sind die Formzylinder 06, die Rasterwalzen 07 und die Kammerrakeln 08 jeweils in Lagereinheiten 14 gelagert, vgl. 2, die, zusätzlich zu einer rotatorischen Lagerung, jeweils auch eine Linearlagerung 15 umfassen, wie im Anschluss ausführlich erläutert werden wird. Vorzugsweise ist jedem Formzylinder 06, jeder Rasterwalze 07 und jeder Kammerrakel 08 jeweils eine eigene Linearlagerung 15 zugeordnet. Die Lagereinheiten 14 bzw. Linearlagerungen 15 der Formzylinder 06 und der Rasterwalzen 07 einerseits und der Kammerrakeln 08 andererseits können konstruktiv im Einzelnen jeweils unterschiedlich ausgebildet sein.
  • Weiterhin sind vorzugsweise alle Zylinder 05; 06; 07, also insbesondere der Satellitenzylinder 05, die Formzylinder 06 und die Rasterwalzen 07 von jeweils eigenen, in 1 und 2 nicht dargestellten Antriebsmotoren 121 angetrieben, bei denen es sich insbesondere jeweils um winkellagegeregelte Elektromotoren 121, vorzugsweise um einen Synchronmotor 121 und/oder einen Antriebsmotor 121 mit Permanentmagnetanregung handeln kann. Eine detaillierte Beschreibung der hier vorzugsweise verwendeten Antriebsmotoren 121 folgt weiter unten.
  • Im Folgenden werden unter Bezugnahme auf 3 bis 5 die insbesondere zur Lagerung und Führung der Formzylinder 06 und der Rasterwalzen 07 verwendbaren Lagereinheiten 14 bzw. Linearlagerungen 15 hinsichtlich ihres grundsätzlichen Aufbaus näher beschrieben:
    3 und 4 zeigen eine bevorzugt auf linearen Stellwegen basierende Lagereinheit 14 im schematischen Längs- und Querschnitt. Die den An-/Abstellmechanismus integrierende Lagereinheit 14 weist neben einem Lager 71, z. B. Radiallager 71, beispielsweise ein Zylinderrollenlager 71, zur rotatorischen Lagerung des Zylinders 06; 07 Lagermittel 72; 73 bzw. Lagerelemente 72; 73 für eine radiale Bewegung des Zylinders 06; 07 zum Druck-An- bzw. Druck-Ab-Stellen auf. Hierzu weist die Lagereinheit 14 (nach Montage der Lagereinheit 14 gestellfeste) trägerfeste Lagerelemente 72 als auch die gegen diese bewegbaren Lagerelemente 73 auf. Die trägerfesten und bewegbaren Lagerelemente 72; 73 sind als zusammenwirkende Linearelemente 72; 73 und gemeinsam mit entsprechenden Gleitflächen oder dazwischenliegenden Wälzelementen insgesamt als Linearführung 70, z. B. Linearlager 70 ausgebildet. Die Linearelemente 72; 73 nehmen paarweise einen das Radiallager 71 aufnehmenden Lagerblock 74, z. B. Schlitten 74 zwischen sich auf. Lagerblock 74 und die bewegbaren Lagerelemente 73 können auch einteilig ausgeführt sein. Die trägerfesten Lagerelemente 72 sind an einem Träger 76 angeordnet, welcher insgesamt mit dem Seitengestell 11; 12 eines Druckturms 01 verbunden wird bzw. ist. Der Träger 76 ist beispielsweise als Trägerplatte 76 ausgeführt, welche beispielsweise zumindest auf einer Antriebsseite eine Ausnehmung 77 für den Durchgriff einer Welle 78, z. B. Antriebswelle 78 eines Zapfens 63; 64 eines Zylinders 06; 07 aufweist. Auch das Seitengestell 11; 12 auf der Antriebsseite weist vorzugsweise eine Aussparung bzw. einen Durchbruch für eine Antriebswelle 78 auf. Auf der der Antriebsseite gegenüberliegenden Stirnseite muss nicht zwangsläufig eine Ausnehmung 77 oder eine Aussparung im Seitengestell 12; 11 vorgesehen sein.
  • Vorzugsweise ist eine Länge des Linearlagers 70, insbesondere zumindest eine Länge des im montierten Zustand gestellfesten Lagermittels 72 des Linearlagers 70, in Stellrichtung S betrachtet kleiner als ein Durchmesser des zugeordneten Zylinders 06; 07.
  • Die Ankopplung des Zylinders 06; 07 bzw. des Lagerblockes 74 auf einer Antriebsseite des Druckturms 01 an einen Antrieb, z. B. zu einem Antriebsmotor 121 erfolgt wie in 3 beispielsweise dargestellt über die Welle 78, welche an ihrem zylindernahen Ende ein Ende des Zapfens 63; 64 umfasst und beispielsweise über eine Klemmeinrichtung 66 mit dem Zapfen 63; 64 drehsteif verbunden ist. Die Klemmeinrichtung 66 ist hier beispielsweise als z. T. geschlitztes Hohlwellenende ausgebildet, welches das Zapfenende (Zapfen 63; 64) umfasst und mittels einer Schraubverbindung in der Weise zusammen zu ziehen ist, dass eine reibschlüssige drehfeste Verbindung zwischen Zapfenende (Zapfen 63; 64) und Hohlwelleninnenfläche herstellbar ist. Die Ankopplung kann auch in anderer Weise, z. B. in Umfangsrichtung einen Formschluss aufweisend, ausgeführt sein. Die Welle 78 ist durch eine Aussparung im Seitengestell 11; 12 geführt, welche ausreichend groß für die Bewegung der Welle 78 zusammen mit dem Lagerblock 74 bemessen ist und welche z. B. in der Art eines Langlochs ausgebildet ist. Als Schmutzschutz kann eine Abdeckung 69 mit einem das Langloch überdeckenden Kragen vorgesehen sein, welcher z. B. mit dem Lagerblock 74, nicht jedoch mit der Welle 78 verbunden ist.
  • An das zylinderferne Ende der Welle 78 ist wie in 3 dargestellt eine von ggf. mehreren in Serie angeordneten Kupplung 148, insbesondere Lamellenkupplung 148 durch eine drehfeste Verbindung 75, z. B. ein Spannelement 75, koppelbar. In einer nicht dargestellten anderen Ausführung ist direkt ein Getriebe mit Antriebsmotor 121 ohne winkel- und/oder versatzausgleichende Kupplung 148 an die Welle 78 koppelbar. In dieser Ausführung ist der Antriebsmotor 121 nicht gestellfest, sondern zylinderfest angeordnet und wird mit dem Zylinder 06; 07 mitbewegt.
  • Auf einer der Antriebsseite gegenüberliegenden Seite des Zylinders 06; 07, insbesondere des als Formzylinder 06 ausgeführten Zylinders 06, ist der Zapfen 64 vorzugsweise mit einer Vorrichtung zum axialen Bewegen des Zylinders 06, d. h. mit einem nicht dargestellten Seitenregisterantrieb gekoppelt. Die beispielsweise in der Art der 3 mit dem Zapfen 63; 64 verbundene Welle 78 ist hierzu über ein Lager, z. B. Axiallager mit einem Axialantrieb verbunden.
  • Die Ausbildung der Linearlager 70 in der Weise, dass die zusammen wirkenden Lagerelemente 72; 73 beide an der Baueinheit Lagereinheit 14 – und nicht ein Teil am Seitengestell 11; 12 des Druckturms 01 bzw. der Druckeinheit 03 – vorgesehen sind, ermöglicht eine Vormontage und Vorjustierung bzw. Einstellung der Lagerspannung. Die vorteilhafte Anordnung der beiden den Lagerblock 74 umgreifenden Linearlager 70 ermöglicht ein spielfreies Einstellen, da sich die beiden Linearlager 70 in der Weise gegenüberliegen, dass die Lagervorspannung und die Lagerkräfte eine wesentliche Komponente in einer Richtung senkrecht zur Rotationsachse des Zylinders 06; 07 erfahren bzw. aufnehmen. Die Linearlager 70 sind somit in derjenigen Richtung einstellbar, auf welche es beim spielfreien Stellen der Zylinder 06; 07 auch ankommt.
  • Da der Zylinder 06; 07 samt Zapfen 63; 64 und Lagereinheit 14 das Seitengestell 11; 12 nicht durchdringen, sind diese bereits vormontiert und die Lager (Radiallager 71 als auch Linearlager 70) voreingestellt bzw. korrekt vorgespannt als Modul Zylindereinheit 80 in die Druckeinheit 01 einsetzbar. Unter dem „Nicht-Durchdringen" und der obigen Definition in Bezug auf die lichte Weite soll vorteilhaft im weiteren Sinne verstanden werden, dass zumindest im Bereich der vorgesehenen Endlage der Zylinder 06; 07 und zumindest auf einem durchgängigen Weg von einer Gestellkante bis zum Ort der Endlage ein derartiges „Nicht-Durchdringen" vorliegt, so dass die Zylindereinheit 80 von einer offenen, zwischen den beiden stirnseitigen Seitengestellen 11; 12 liegenden Seite her ohne Verkippen, d. h. in einer Lage mit zur Gestellebene senkrechten Rotationsachse an die Endlage herangeführt und dort zwischen den beiden Gestellinnenwänden angeordnet werden, insbesondere an den Gestellinnenwänden befestigt werden, kann. Dies ist z. B. auch dann möglich, wenn auf der Innenseite zwar Angussteile oder andere Erhebungen vorgesehen sind, ein genannter durchgängiger Montageweg jedoch vorgesehen ist.
  • Die Lagereinheiten 14 sind in der Weise an den Innenwänden der Seitengestelle 11; 12 angeordnet, dass die Zylinder 06; 07, insbesondere deren Lagereinheiten 14 auf zylinderferner Seite durch das Seitengestell 11; 12 gestützt sind, was statische und Montagevorteile birgt.
  • Die in 3 und 4 erkennbaren Linearlager 70 (72; 73) weisen somit jeweils Paarungen korrespondierender zusammen wirkender Lagermittel 72 und 73 bzw. deren Führungs- oder Wirkflächen, als Gleitflächen (nicht dargestellt) ausgebildet oder mit dazwischen angeordneten Wälzkörpern 65, auf. Wie in 5 dargestellt, ist in bevorzugter Ausführung zumindest eines der beiden, vorteilhafte beide Linearlager 70 einer Lagereinheit 14 derart ausgeführt, dass die beiden korrespondierenden Lagermittel 72 und 73 jeweils mindestens zwei Führungsflächen 72.1; 72.2; 73.1; 73.2 aufweisen, welche in zwei zueinander geneigten Ebenen E1; E2 liegen. Die beiden Führungsflächen 72.1; 72.2; 73.1; 73.2 (bzw. deren Ebenen E1; E2) des selben Lagermittels 72; 73 sind z. B. v-förmig zueinander, z. B. mit einem Zwischenwinkel zwischen 30 bis 60°, insbesondere zwischen 40 und 50°, geneigt. Die beiden Führungsflächen 73.1; 73.2; 72.1; 72.2 des zusammen wirkenden Lagermittels 73; 72 sind hierzu formkomplementär geneigt. Wenigstens eine der beiden Paarungen zusammenwirkender Führungsflächen 72.1; 73.1 bzw. 72.2; 73.2 liegt parallel zu einer Ebene E1 bzw. E2, welche eine Komponente ungleich Null in radialer Richtung der Zylinderachse aufweist und dadurch den Bewegungsfreiheitgrad in eine rein axialer Richtung des Zylinders 06; 07 unterbindet. Vorzugsweise liegen beide Paarungen zu Ebenen E1; E2, welche beide eine Komponente ungleich Null in radialer Richtung der Zylinderachse, jedoch in umgekehrter Neigung gegen die Zylinderachse aufweisen und dadurch den Bewegungsfreiheitgrad in beide axiale Richtungen des Zylinders 06; 07 unterbinden. Eine Schnittlinie der beiden Ebenen E1; E2 verläuft parallel zur Stellrichtung S.
  • Ist, wie in 3 zu erkennen, der Lagerblock 74 zwischen den beiden, je zwei Paarungen zusammenwirkender Führungsflächen 72.1; 73.1 und 72.2; 73.2 aufweisenden Linearlagern 70 eingefasst, insbesondere mit einer Vorspannung vorgespannt, so weist der Lagerblock 74 nur noch einen einzigen Bewegungsfreiheitsgrad entlang der Stellrichtung S auf.
  • Die geneigten Wirk- bzw. Führungsflächen 72.1; 72.2; 73.1; 73.2 sind derart angeordnet, dass sie einer Relativbewegung der Lagerteile des Linearlagers 70 in axialer Richtung des Zylinders 06; 07 entgegenwirken, d. h. das Lager ist in axialer Richtung „abgebunden".
  • Vorzugsweise weisen die Linearlager 70 beider einem Zylinder 06; 07 stirnseitig zugeordneter Lagereinheiten 14 zwei derart zueinander angeordnete Paare zusammenwirkender Wirk- bzw. Führungsflächen 72.1; 72.2; 73.1; 73.2 auf. In diesem Fall weist jedoch vorteilhafter Weise zumindest eines der beiden Radiallager 71 der beiden Lagereinheiten 14 ein geringfügiges Lagerspiel Δ71 in axialer Richtung auf.
  • In 3 und 4 weisen die Führungsflächen 72.1; 72.2 der gestellfesten Lagermittel 72 der Linearführung 70 in den dem Zapfen 63; 64 zugewandten Halbraum. Die gestellfesten Lagermittel 72 umgreifen hier den zwischen ihnen angeordnete Lagerblock 74. Die gestellfesten Führungsflächen 72.1; 72.2 der beiden Linearlager 70 umgreifen somit teilweise die Führungsflächen 73.1; 73.2 des Lagerblockes 74 hinsichtlich einer axialen Richtung des Zylinders 06; 07.
  • Zur korrekten Platzierung der Lagereinheiten 14, bzw. Zylindereinheiten 80 samt Lagereinheit 14, können Montagehilfen 89, z. B. Passstifte 89 im Seitengestell 11; 12 vorgesehen sein, an welchen die Lagereinheit 14 der vollständig montierten Zylindereinheit 80 ausgerichtet wird, bevor sie durch lösbare Haltemittel 91, z. B. Schrauben 91, oder gar stoffschlüssig durch Schweißen mit dem Seitengestell 11; 12 verbunden werden. Für die bereits vor dem Einsetzten in die Druckeinheit 03 vorzunehmende und/oder nach dem Einsetzten nachzujustierende Einstellung der Lagervorspannung in den Linearlagern 70 können entsprechende Mittel 92, z. B. Spannschrauben 92 vorgesehen sein (3). Vorzugsweise ist die Lagereinheit 14 – zumindest zur Zylinderseite hin – durch eine Abdeckung 94 weitgehend gegen Verschmutzung geschützt bzw. gar gekapselt als Baueinheit ausgeführt.
  • In 3 ist schematisch der Zylinder 06; 07 mit Zapfen 63; 64 und einer vormontierten Lagereinheit 14 bezeichnet. Diese Baugruppe kann somit vormontiert zwischen die Seitengestelle 11; 12 der Druckeinheit 03 bzw. des Druckturms 01 montagefreundlich eingesetzt und an hierzu vorgesehenen Stellen befestigt werden. Vorzugsweise für eine module Bauweise sind die Lagereinheiten 14 für Formzylinder 06 und Rasterwalze 07 – ggf. bis auf die erlaubte betriebsmäßige Größe des Stellweges – baugleich ausgeführt. Durch die vormontierbare Ausführung können die wirksame Innenfläche des Radiallager 71 und die äußere wirksame Mantelfläche des Zapfens 63; 64 zylindrisch anstelle von konisch ausgeführt sein, da sowohl die Montage der Lagereinheit 14 auf dem Zapfen 63; 64 als auch die Einstellung des Lagerspiels außerhalb der Druckeinheit 03 erfolgen kann. Die Lagereinheit 14 kann beispielsweise aufgeschrumpft werden.
  • Die als ganzes montierbare Baueinheit (Lagereinheit 14) ist vorteilhaft in der Art eines ggf. zum Teil offenen Gehäuses aus z. B. dem Träger 76, und/oder z. B. einem Rahmen (in 4 ohne Bezugszeichen z. B. die vier die Lagereinheit 14 zu allen vier Seiten hin nach außen begrenzenden Platten) und/oder z. B. der Abdeckung 94 (3). Innerhalb dieses Gehäuses bzw. dieses Rahmens sind der das Radiallager 71 aufweisende Lagerblock 74, die Linearführungen 70 sowie in vorteilhafter Ausführung z. B. der Aktor 82 bzw. die Aktoren 82 untergebracht.
  • Die gestellfesten Lagerelemente 72 sind im wesentlichen parallel zueinander angeordnet und definieren die Stellrichtung S (4).
  • Ein Druck-An-Stellen erfolgt durch Bewegen des Lagerblocks 74 in Richtung Druckstelle mittels einer durch wenigstens einen Aktor 82 auf den Lagerblock 74 aufgebrachten Kraft F, insbesondere durch einen kraftgesteuerten bzw. über eine Kraft definierten Aktor 82, mittels welchem zur Anstellung eine definierte bzw. definierbare Kraft F in Druck-An-Richtung auf den Lagerblock 74 bringbar ist (4). Die für die Farbübertragung und damit die Druckqualität u.a. entscheidende Linienkraft in den Nippstellen ist daher nicht durch einen Stellweg, sondern durch das Kräftegleichgewicht zwischen der Kraft F und der zwischen den Zylindern 06; 07 resultierenden Linienkraft FL und das resultierende Gleichgewicht definiert. In einer nicht eigens dargestellten Ausführung werden Zylinder 06; 07 paarweise aneinander angestellt, indem der Lagerblock 74 mit der entsprechend eingestellten Kraft F über den/die Aktor(en) 82 beaufschlagt wird.
  • Zu einer der Druckstelle zugewandten Seite weist die Lagereinheit 14 einen ortsveränderbaren Mittel 79, z. B. einen Anschlag 79 auf, welcher den Stellweg zur Druckstelle hin begrenzt. Der Anschlag 79 ist in der Weise ortsveränderbar, dass die als Anschlag wirksame Anschlagfläche 83 entlang der Stellrichtung S zumindest in einem Bereich variierbar ist. Es ist somit in vorteilhafter Ausführung eine Justiervorrichtung (verstellbarer Anschlag 79) vorgesehen, mittels welcher die Position einer druckstellennahen Endlage des Lagerblockes 74 einstellbar ist. Zur Wegbegrenzung/Justage dient z. B. ein unten beschriebener Keilantrieb. Das Stellen des Anschlages 79 kann grundsätzlich manuell oder über ein als Aktor (84, s. u.) ausgeführtes Stellmittel 84 erfolgen. Weiter ist in vorteilhafter Ausführung ein in 3 und 4 nicht dargestelltes Halte- oder Klemmmittel vorgesehen, mittels welchem sich der Anschlag 79 in der gewünschten Lage festlegen lässt. Weiter ist mindestens ein federnd wirkendes Element 81, z. B. Federelement 81, vorgesehen, welches auf den Lagerblock 74 eine Kraft FR vom Anschlag 79 in eine Richtung von der Anschlagfläche 83 weg aufbringt. D. h. das Federelement 81 bewirkt ein Druck-Ab-Stellen für den Fall, dass der Lagerblock 74 nicht in anderer Weise an der Bewegung gehindert wird. Ein Druck-An-Stellen erfolgt durch Bewegen des Lagerblocks 74 in Richtung Anschlag 79 durch wenigstens einen Aktor 82, insbesondere einen kraftgesteuerten Aktor 82, mittels welchem zur Anstellung wahlweise eine definierte bzw. definierbare Kraft F in Druck-An-Richtung auf den Lagerblock 74 bringbar ist. Ist diese Kraft F größer als die Rückstellkraft FR der Federelemente 81, so erfolgt bei entsprechender räumlicher Ausbildung ein Anstellen des Zylinders 06; 07 an den benachbarten Zylinder 06; 07 und/oder ein Anstellen des Lagerblocks 74 an den Anschlag 79.
  • Im Idealfall ist die aufgebrachte Kraft F, die Rückstellkraft FR und die Position des Anschlages 79 derart gewählt, dass zwischen Anschlag 79 und der Anschlagfläche des Lagerblockes 74 in Anstelllage keine wesentliche Kraft ΔF übertragen wird, dass beispielsweise gilt |ΔF| < 0,1*(F – FR), insbesondere |ΔF| < 0,05*(F – FR), Idealerweise |ΔF| ≈ 0. In diesem Fall wird die Anstellkraft zwischen den Zylindern 06; 07 wesentlich über die durch den Aktor 82 anliegende Kraft F bestimmt. Die für die Farbübertragung und damit die Druckqualität u.a. entscheidende Linienkraft in den Nippstellen ist daher nicht primär durch einen Stellweg, sondern bei quasifreiem Anschlag 79 durch die Kraft F und das resultierende Gleichgewicht definiert. Grundsätzlich wäre nach Auffinden der Grundeinstellung mit den hierzu passenden Kräften F ein Entfernen des Anschlages 79 bzw. einer entsprechenden, lediglich während des Grundeinstellens wirksamen Fixierung denkbar.
  • Der Aktor 82 kann grundsätzlich als beliebiger, eine definierte Kraft F aufbringender Aktor 82 ausgeführt sein. Vorteilhaft ist der Aktor 82 als durch Druckmittel betätigbares Stellmittel 82, insbesondere als durch ein Fluid bewegbarer Kolben 82 ausgeführt. Vorteilhaft im Hinblick auf mögliches Verkanten ist die Anordnung mehrerer, hier zwei, derartiger Aktoren 82. Als Fluid kommt vorzugsweise wegen deren Inkompressibilität eine Flüssigkeit, z. B. Öl oder Wasser, zum Einsatz.
  • Die als ganzes montierbare Lagereinheit 14 weist zwei gleichzeitig betätigbare, in die selbe Richtung wirkende und mit ihren Kraftangriffspunkten am Lagerblock 74 in einer Richtung senkrecht zur Zylinderachse voneinander beabstandete Aktoren 82 zur Druck-An-Stellung auf.
  • Zu Betätigung der hier als Hydraulikkolben 82 ausgeführten Aktoren 82 ist in der Lagereinheit 14 ein steuerbares Ventil 93 vorgesehen. Dieses ist beispielsweise elektronisch ansteuerbar ausgeführt und stellt einen Hydraulikkolben in einer Stellung drucklos oder zumindest auf ein geringeres Druckniveau, während in anderer Stellung der die Kraft F bedingende Druck P anliegt. Zusätzlich ist hier zur Sicherheit eine nicht bezeichnete Leckageleitung vorgesehen.
  • Um zu große An-/Abstellwege zu vermeiden und dennoch Bahnwickler abzusichern, kann auf der druckstellenfernen Seite des Lagerblocks 74 eine Wegbegrenzung durch einen ortsveränderlichen, kraftbegrenzten Anschlag 88 als Überlastsicherung 88, z. B. Federelement 88, vorgesehen sein, welche im betriebsmäßigen Druck-Ab, d. h. die Kolben 82 sind entlastet und/oder eingefahren, zwar als Anschlag 88 für den Lagerblock 74 in Druck-Ab-Stellung dienen, im Fall eines Bahnwicklers oder anderer überhöhter Kräfte von der Druckstelle her jedoch nachgibt und einen größeren Weg frei gibt. Eine Federkraft dieser Überlastsicherung 88 ist daher größer gewählt, als die Summe der Kräfte aus den Federelementen 81. Beim betriebsmäßigen An-/Abstellen ist daher ein lediglich sehr kurzer Stellweg, z. B. lediglich 1 bis 3 mm, vorsehbar.
  • Der Anschlag 79 ist in der dargestellten Ausführung (4) als quer zur Stellrichtung S bewegbarer Keil 79 ausgeführt, wobei beim Bewegen desselben die Position der jeweils wirksamen Anschlagfläche 83 entlang der Stellrichtung S variiert. Der Keil 79 stützt sich beispielsweise an einem trägerfestem Anschlag 96 ab.
  • Der hier als Keil 79 ausgeführte Anschlag 79 ist durch einen Aktor 84, beispielsweise ein druckmittelbetätigbares Stellmittel 84 wie einen mit Druckmittel betätigbaren Kolben 84 in einem Arbeitszylinder mit (doppeltwirkenden) Kolben über ein z. B. als Kolbenstange 85 ausgeführtes Übertragungsglied 85 oder durch einen Elektromotor über ein als Gewindespindel ausgeführtes Übertragungsglied 85, bewegbar. Dieser Aktor 84 kann entweder in beide Richtungen wirksam oder aber, wie hier dargestellt, als Einwegeaktor ausgeführt sein, welcher bei Aktivierung gegen eine Rückstellfeder 86 arbeitet. Die Kraft der Rückstellfeder 86 ist aus o.g. Gründen (weitgehend kraftfreier Anschlag 79) so schwach gewählt, dass der Keil 79 lediglich entgegen Schwerkraft oder Schwingungskräften in seiner korrekten Lage gehalten wird.
  • Grundsätzlich kann der Anschlag 79 auch auf andere Art (z. B. als zur Stellrichtung S stellbarer und fixierbarer Stößel, etc.) in der Weise ausgeführt sein, dass er eine in Stellrichtung S variierbare, und – zumindest während des Einstellvorgangs – fixierbare Anschlagfläche 83 für die Bewegung des Lagerblockes 74 in Richtung Druckstelle bildet. In nicht dargestellter Ausführung erfolgt ein Stellen des Anschlages 79 beispielsweise direkt parallel zur Stellrichtung S durch ein Antriebsmittel, beispielsweise einen mit Druckmittel betätigbaren Zylinder mit (doppelt wirkendem) Kolben oder einen Elektromotor.
  • Im Folgenden werden unter Bezugnahme auf 6 bis 10 die insbesondere zum Antrieb der eines Rotationskörpers 05; 06; 07, insbesondere eines Zylinder 05; 06; 07, also der Satellitenzylinder 05, der Formzylinder 06 und der Rasterwalzen 07 der Flexodruckmaschine verwendeten Antriebsmotoren 121 näher erläutert, bei denen es sich insbesondere jeweils um einen winkellagegeregelten Elektromotor 121, vorzugsweise um einen Synchronmotor 121 und/oder einen Antriebsmotor 121 mit Permanentmagnetanregung handeln kann.
  • 6 zeigt eine Ausführung eines Antriebes mittels eines als Synchronmotor 121 und/oder als permanentmagneterregte Motor 121 ausgebildeten Antriebsmotors 121 mit einem Rotor (Läufer) 266. Der Synchronmotor 121 ist z. B. als feldschwächbarer Synchronmotor 121 ausgebildet. Die Feldschwächung des Synchronmotors 121 ist beispielsweise bis zu einem Verhältnis von 1:10 vorgesehen. Er weist z. B. sechs Pole auf und weist eine elektrische Erregung auf.
  • Der als Synchronmotor 121 und/oder permanenterregten Motor 121 ausgebildete Motor 121 weist vorzugsweise eine Permanenterregung auf, d. h. er ist permanentmagnetangeregt ausgebildet. Der Rotor 266 bzw. Läufer 266 des Synchronmotors 121 weist Pole aus Permanentmagneten 267 auf. Er weist z. B. ein Dauerstillstandsmoment im Bereich von 100 Nm bis 200 Nm auf. Vorteilhaft weist der Synchronmotor 121 ein maximales Drehmoment im Bereich von 600 bis 800 Nm, insbesondere ungefähr 700 Nm, auf. Die Permanentmagnete 267 weisen vorzugsweise Selten-Erde-Werkstoffe auf.
  • Der als Synchronmotor 121 und/oder permanenterregter Motor 121 ausgebildete Motor 121 weist z. B. eine theoretische Leerlaufdrehzahl im Bereich von 500 U/min bis 600 U/min auf.
  • Dem als Synchronmotor 121 und/oder permanenterregter Motor 121 ausgebildeten Motor 121 ist z. B. ein Frequenzumformer zur Drehzahlregelung vorgeschaltet.
  • Vorzugsweise ist am als Synchronmotor 121 und/oder permanenterregter Motor 121 ausgebildeten Motor 121 ein Drehwinkelsensor 274 vorgesehen.
  • Vorteilhaft ist am als Synchronmotor 121 und/oder permanenterregter Motor 121 ausgebildeten Motor 121 eine Kühleinrichtung, insbesondere ein Lüfterrad oder ein Flüssigkühlmittelkreislauf, vorgesehen.
  • Zusätzlich kann am als Synchronmotor 121 und/oder permanenterregter Motor 121 ausgebildeten Motor 121 eine Bremseinrichtung vorgesehen sein. Der Motor 121 ist aber auch im Generatorbetrieb als Bremseinrichtung einsetzbar.
  • Eine Rotationsachse eines Drehwinkelsensors 274 kann koaxial zur Rotationsachse des Rotors 266 des Motors 121 angeordnet sein.
  • Der Stator 269 weist Wicklungen 268 zur Erzeugung von Magnetfeldern durch elektrische Energie auf.
  • 7 zeigt eine Ausbildung des Antriebes einer Walze oder eines Zylinders 06; 07, insbesondere eines Formzylinders 06 oder einer Rasterwalze 07, mit Lagereinheit 14 mit einem als Synchronmotor 121 und/oder permanenterregten Motor 121 ausgebildeten Antriebsmotor 121, d. h. mit einem am Rotor 266 ausgebildeten Abschnitt von Permanentmagneten. Der Stator 269 ist hierbei beispielsweise direkt am beweglichen Teil der Lagereinheit 14, z. B. am bewegbaren Lagerblock 74 befestigt und zusammen mit diesem bewegbar. Zur Abstützung des hier permanentangeregten Synchronmotors 121 kann eine Führung 271 vorgesehen sein, auf welcher der Motor 121 gleitet.
  • In einer vorteilhaften Variante ist der Antriebsmotor 121 zu dessen rotatorischen Antrieb als Außenläufermotor, insbesondere ebenfalls mit Permanentmagneten 267 am nun außenliegenden Rotor 266, ausgebildet (8). Der Rotor 266 ist nun z. B. mit dem Mantelkörper des Zylinders 06; 07 verbunden oder durch diesen gebildet. Die Wicklungen 268 des Stators 269 werden beispielsweise durch elektrische Leitungen 272 mit Energie versorgt. Der Drehwinkelsensor 274 kann prinzipiell an unterschiedlichster Stelle drehfest mit dem Zylinder 06; 07 und/oder dem Rotor 266 verbunden sein, z. B. auch an der anderen Stirnseite des Zylinders 06; 07, und weist z. B. eine Signalleitung 276 zur Antriebssteuerung auf. Im Beispiel ist er mit dem Rotor 266 verbunden. Stator 269 und Rotor 266 sind über Lager 277, hier Radiallager 277, aufeinander abgestützt. Hierfür entfallen die Radiallager im Lagerblock 74 der 3. Der Stator 269 ist drehfest mit dem Lagerblock 74 verbunden und zusammen mit diesem linear bewegbar.
  • 9 zeigt eine vorteilhafte Variante, wobei insbesondere im Fall eines als Formzylinder 06 ausgebildeten Zylinders 06 auch eine Axialbewegung durch den Antriebsmotor 121 erfolgen soll. Hierzu weist der Rotor 266 einen in anderer Weise mit Permanentmagneten 278 belegten Abschnitt auf. Die Pole der Permanentmagnete 278 wechseln sich hier beispielsweise in axialer Richtung ab. Im Gegensatz wechseln sich z. B. die Pole im für den rotatorischen Antrieb vorgesehenen Abschnitt von Permanentmagneten 267 z. B. in Umfangsrichtung ab (auch in 8). Dem für die Axialbewegung vorgesehenen Abschnitt von Permanentmagneten 278 sind gegenüberliegend von den Wicklungen 268 verschiedene Wicklungen 279 angeordnet, welche über eigene Signalleitungen 281 von einer Maschinensteuerung her zwecks Seitenregistereinstellung ansteuerbar sind. Die Lager 277 sind hier beispielsweise als eine axiale Relativbewegung ermöglichende Rollenlager 277 ausgebildet.
  • 10 zeigt eine vorteilhafte Variante, wobei der Zylinder 06; 07 im Bereich seiner Mantelfläche oder wenig darunter die Permanentmagneten 267 in Umfangsrichtung aufweist. Der die Wicklungen 268 aufweisende Stator 269 ist gestellfest außerhalb des Zylinders 06; 07 (bzw. einer Walze), jedoch innerhalb der beiden Seitengestelle 12; 11 angeordnet. Der die Wicklungen 268 tragende Stator 269 kann hierbei um den gesamten Umfang des Zylinders 06; 07 reichen oder aber lediglich über ein Winkelsegment (10, unten). Die Permanentmagneten 267 können aber auch auf einem Zapfen 63; 64 oder einer stirnseitigen Verjüngung des Zylinders 06; 07 angeordnet sein.
  • 11 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Formzylinders 06 mit einer Linearlagerung 15, wie sie hinsichtlich ihres grundsätzlichen Aufbaus bereits im Zusammenhang mit 3 bis 5 beschrieben worden ist. Der Anschlag 79, hier als Anschlagkeil 79 ausgebildet ist hier antriebsmäßig mit einem Stellmotor 33 verbunden und die Position des Anschlagkeils 79 kann mittels eines mit dem Stellmotor 33 zusammenwirkenden Sensor 32, z. B. eines Potentiometers 32 überwacht bzw. gesteuert werden.
  • Es wird nun wieder auf 2 Bezug genommen. Wie ausgeführt ist jedem Formzylinder 06, jeder Rasterwalze 07 und jeder Kammerrakel 08 jeweils eine eigene Linearlagerung 15 der im Vorstehenden erläuterten Art sowie zumindest den Satellitenzylindern 05, den Formzylindern 06 sowie den Rasterwalzen 07 jeweils ein Antriebsmotor 121 der im Vorstehenden erläuterten Art zugeordnet.
  • Über seine Linearlagerung 15 ist jeder Formzylinder 06 zum zugeordneten Satellitenzylinder 05 feineinstellbar anstellbar, jede Rasterwalze 07 ist über ihre Linearlagerung 15 zum zugeordneten Formzylinder 06 feineinstellbar anstellbar, und jede Kammerrakel 08 ist über ihre Linearlagerung 15 zu der ihr zugeordneten Rasterwalze 07 vorzugsweise druckgeregelt anstellbar.
  • Die Anordnung der Formzylinder 06 am Umfang des jeweiligen Satellitenzylinders 05 ist derart, dass zwischen jeder Kontaktlinie, die der Formzylinder 06 mit dem Satellitenzylinder 05 bildet, der gleiche Abstand ist, oder, in anderen Worten, die Formzylinder 06 sind äquidistant am Umfang des Satellitenzylinders 05 verteilt.
  • Die Formzylinder 06 sind, ebenso wie im Falle des Ausführungsbeispiels nach 1, bezüglich des jeweiligen Satellitenzylinders 05 so angeordnet, dass jeweils zwei Formzylinder 06 sich diametral gegenüberliegen; in anderen Worten, die Rotationsachsen von Satellitenzylinder 05 und zwei diesem zugeordneten Formzylindern 06 liegen auf einer gemeinsamen Geraden.
  • Die Rasterwalzen 07 sind relativ zu den Formzylindern 06 jeweils so angeordnet, dass die Rotationsachse einer Rasterwalze 07, die Rotationsachse des zugeordneten Formzylinders 06 und die Rotationsachse des zugeordneten Satellitenzylinders 05 jeweils auf einer gemeinsamen Geraden liegen. Hierdurch wird erreicht, dass bei einer Zustellung des Formzylinders 06 zum Satellitenzylinder 05 aufgrund der gewählten Lage der Zylinder 05; 06 zueinander die Rasterwalze 07 nun synchron mit dem gleichen Zustellwert verfahren werden kann wie der Formzylinder 06, so dass sich die zwischen Rasterwalze 07 und Formzylinder 06 eingestellte Druckvorspannung nicht ändert.
  • Des Weiteren ist die auf einer Linearlagerung 15 gelagerte und zur zugeordneten Rasterwalze 07 druckgeregelt angestellte Kammerrakel 08 mit der Linearlagerung 15 der Rasterwalze 07 so gekoppelt, dass die Kammerrakel 08 jeder Lageveränderung der Rasterwalze 07 ohne Änderung der Druck-An-Stellung zwangsläufig folgt. Eine solche Funktion kann grundsätzlich auch steuerungstechnisch gelöst werden, vorzugsweise wird jedoch die im Folgenden anhand von 12 und 13 erläuterte mechanische Lösung gewählt:
    12 zeigt eine Draufsicht auf eine mechanische Kopplung der Linearlagerung 15 der Kammerrakel 08 mit der Linearlagerung 15 der Rasterwalze 07 im angestellten Zustand der Kammerrakel 08 an die Rasterwalze 07, während 13 den abgestellten Zustand zeigt. Die Rasterwalze 07 ist mit ihrem Zapfen 64 in der Linearlagerung 15, d. h. im Schlitten 74 der Linearlagerung 15 gelagert, der seinerseits an der Linearführung 16 der Linearlagerung 15 der Rasterwalze 07 längsverschieblich geführt ist. Die Kammerrakel 08 ist über eine an ihm befestigte Traverse 17 und einen Halter 18 in einer Linearlagerung 15, d. h. im Schlitten 74 dieser Linearlagerung 15 gehalten, der seinerseits an der Linearführung 16 der Linearlagerung 15 der Kammerrakel 08 längsverschieblich geführt ist. Der Schlitten 74 der Linearlagerung 15 der Kammerrakel 08 ist mit dem Schlitten 74 der Linearlagerung 15 der Rasterwalze 07 abstandsvariabel verbunden, was konstruktiv wie folgt ausgeführt sein kann:
    Ein Aktor 19, der insbesondere druckmittelbetätigbar sein kann und im Falle des Ausführungsbeispiels eine kraftgesteuerte Zylinder-Kolben-Einrichtung 19 umfassen kann, ist zwischen Kammerrakel 08 bzw. zwischen den Schlitten 74 der Linearlagerung 15 der Kammerrakel 08 und dem Schlitten 74 der Linearlagerung 15 der Rasterwalze 07 wirksam. Hierzu ist ein Zylinder 21, dem ein Arbeitsfluid zuführbar ist, mit der Kammerrakel 08 bzw. deren Schlitten 74 verbunden und ein im Zylinder 21 verschieblich geführter Kolben 22 ist über seine Kolbenstange 23 mit dem Schlitten 74 der Rasterwalze 07 verbunden. Über eine im Zylinder 21 angeordnete Rückstellfeder 24 ist die Kammerrakel 08 in ihre abgestellte Position vorgespannt, vgl. 13. Durch Zuführen von Arbeitsfluid in den Zylinder 21 wird die Kammerrakel 08 mit dem gewünschten Druck an die Rasterwalze 07 entgegen dem Druck der Rückstellfeder 24 angestellt, vgl. 12. Aufgrund der Verbindung von Rasterwalze 07 und Kammerrakel 08 mittels des Aktors 19 folgt die Kammerrakel 08 jeder Bewegung der Rasterwalze 07 zwangsläufig, und zwar ohne dass sich der Anstelldruck zwischen Kammerrakel 08 und Rasterwalze 07 ändern würde. Aufgrund der Kopplung wird somit die druckgeregelte Druck-An-Stellung des Kammerrakel 08 aufrecht erhalten.
  • 14 und 15 zeigen in einer Darstellung entsprechend derjenigen von 11 die Kopplung zwischen Rasterwalze 07 und Kammerrakel 08 in einer Ansicht senkrecht zu derjenigen gemäß 12 bzw. 13. In der Darstellung gemäß 15 ist die von der Rasterwalze 07 abgestellte Kammerrakel 08 aus ihrer Funktionsstellung zur Vorbereitung eines Messerwechsels abgeschwenkt.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass das Prinzip der vorstehend erläuterten Lösung des Koppelns von Rasterwalze 07 und Kammerrakel 08, ebenso wie das im Zusammenhang mit 21 erläuterte Prinzip, vorteilhaft auch bei anderen Druckwerken 04 als Flexodruckwerken 04 bzw. bei anderen Rollenrotationsdruckmaschinen als Flexodruckmaschinen anwendbar ist und insbesondere auch nicht auf die Kopplung von Rasterwalze 07 und Kammerrakel 08 beschränkt ist. Vielmehr ist auf gleiche Weise und mit Vorteil auch eine Kopplung von anderen Bauteilen 07; 08 möglich, insbesondere dann, wenn beide Bauteile 07; 08 gleichzeitig bzw. synchron bewegt werden sollen bzw. eine insbesondere druckgeregelte Druck-An-Stellung zwischen diesen Bauteilen 07; 08 aufrecht erhalten werden soll.
  • Im Folgenden wird die Grundeinstellung bzw. Nulleinstellung der Linearlagerungen 15 erläutert. Zur Einstellung einer Linearlagerung 15 wird vorzugsweise der Formzylinder 06 ohne Druckplatten 27 oder mit Druckplatten 27, z. B Flexodruckplatten 27 mit definierter Dicke belegt. Der Anschlagkeil 79 des Linearlagers 70 ist zurückgezogen und das Linearlager 70 wird gegen geeignete Anschläge wie z. B. Mantelfläche des Gegendruckzylinders 05 oder Messringe oder gestellfeste Anschläge z. B. hydraulisch angestellt. In dieser Nullposition wird der Anschlagkeil 79 eingefahren und es erfolgt vorzugsweise eine Rückmeldung der Position des Anschlagkeiles 79 und/oder seines zugeordneten Antriebes (Elektromotors 121) an eine Steuereinrichtung. Von dieser Nullstellung des Anschlagkeiles 79 und damit des Formzylinders 06 und/oder Rasterwalze 07 wird der Anschlagkeil 79 wieder einen vorbestimmten Weg zurückgezogen, wodurch der Anpressdruck bei Anstellung des Zylinders 06 bzw. der Rasterwalze 07 festgelegt wird.
  • Insbesondere kann eine Nulleinstellung der Linearlagerungen 15 wie folgt erfolgen, vgl. auch 16 bis 18:
    16 zeigt eine schematische Ansicht einer Zylindergruppe bestehend aus Satellitenzylinder 05, Formzylinder 06 und Rasterwalze 07. Der Formzylinder 06 weist an seinem Umfang eine Druckplatte 27 auf, die ein Trägermaterial 28 und das Druckbild 29 umfasst. An den Stirnseiten des Formzylinders 06 sind Messringe 31 angebracht. Wie aus 17 und 18 deutlich wird, sind sowohl der Formzylinder 06 als auch die Rasterwalze 07 jeweils in einer Linearlagerung 15 der weiter oben beschriebenen Art gelagert. Der Anschlagskeil 79 der jeweiligen Linearlagerung 15 ist mittels eines Stellmotors 33 verstellbar und die Lage des Anschlagskeils 79 kann mittels eines dem Stellmotor 33 zugeordneten Potentiometers 32 überwacht werden.
  • Zur Anstellung des Formzylinders 06 an den Satellitenzylinder 05 wird zunächst der Anschlagkeil 79 der Linearlagerung 15 des Formzylinders 06 soweit ausgefahren, bis das Potentiometer 32 am Stellmotor 33 den maximalen Wert erreicht hat. Anschließend wird der Formzylinder 06 über die Hydraulikkolben 82 (vgl. 4) zum Satellitenzylinder 05 hin verschoben, bis die Messringe 31, die an den Stirnflächen des Formzylinders 06 angeordnet sind, an der Mantelfläche des Satellitenzylinders 05 anliegen (16 und 17). Die Außendurchmesser der Messringe 31 sind so gestaltet, dass sie das Trägermaterial 28 der Druckplatte 27 geringfügig überragen, aber immer noch den eigentlichen Durchmesser, der durch die Oberfläche des Druckbildes 29 gebildet wird, unterschreiten. Der Formzylinderkanal 34 soll hierbei zum Mittelpunkt des Satellitenzylinders 05 zeigen. Die Einstellung ist dadurch mit oder ohne aufgelegte Druckplatten 27 möglich.
  • Diesen Zustand zeigt 17. Die Messringe 31 des Formzylinders 06 sind an die Mantelfläche des Satellitenzylinders 05 angestellt und der Formzylinderkanal 34 ist zur Mitte des Satellitenzylinders 05 ausgerichtet. In der vergrößerten Detailansicht von 17 ist der Aufbau der Messringe 31 zum Trägermaterial 28 und zum Druckbild 29 der Druckplatte 27 ersichtlich.
  • Im nächsten Schritt werden die Hydraulikkolben 82 mit einem maximalen Druck pmax beaufschlagt und anschließend der Anschlagkeil 79 über den Stellmotor 33 in den Spalt gefahren. Die Endstellung des Anschlagkeils 79 wird durch die erhöhte bis maximale Stromaufnahme des Stellmotors 33 indiziert. Der Stellmotor 33 wird abgeschaltet, der Druck auf die Hydraulikkolben 82 wird auf einen niedrigeren Druck p1 eingestellt. Hierzu sei angemerkt, dass der Druck pmax eine höhere Anstellkraft erzeugen muss als die durch den einfahrenden Anschlagskeil 79 erzeugte Kraft Fn, die vom Drehmoment des Stellmotors 33 abhängig ist. Der Druck p1 erzeugt eine niedrigere Anstellkraft, als das Motordrehmoment am Anschlagskeil 79 erzeugen kann, ist allerdings auch so groß, dass eine sichere Fixierung des Formzylinders 06 während des Druckprozesses sichergestellt ist.
  • Anschließend wird der Anschlagkeil 79 über den Stellmotor 33 um einen vorgegebenen Weg x in den Spalt verfahren, um den Formzylinder 06 vom Satellitenzylinder 05 so weit abzustellen, dass das zum Drucken notwendige Spaltmaß erreicht ist. In der Regel liegt dann das Druckbild 29 mit einer leichten Vorspannung am Papier an. Die Stellung des Anschlagkeils 79 wird immer über das Potentiometer 32 am Stellmotor 33 indiziert. Prozessbedingte Änderungen des Spaltes können durch Verstellen des Anschlagkeils 79 realisiert werden, wobei die druckbeaufschlagten Hydraulikkolben 82 den Schlitten 74 des Linearlagers 70 immer zuverlässig gegen den Anschlagkeil 79 spannen.
  • Im nächsten Schritt wird die Rasterwalze 07 bei voll ausgefahrenem Anschlagkeil 79 zum Formzylinder 06 verschoben, bis die Messringe 31, die an den Stirnflächen des Formzylinders 06 angeordnet sind, an der Mantelfläche der Rasterwalze 07 anliegen. Der Formzylinderkanal 34 muss hierbei zum Rasterwalzenmittelpunkt zeigen. Im nächsten Schritt werden die Hydraulikkolben 82 des Linearlagers 70 der Rasterwalze 07 mit einem maximalen Druck pmax beaufschlagt und anschließend der Anschlagkeil 79 über den Stellmotor 33 in den Spalt gefahren. Die Endstellung des Anschlagkeils 79 wird durch die maximale Stromaufnahme des Stellmotors 33 indiziert. Der Stellmotor 33 wird abgeschaltet, der Druck auf die Hydraulikkolben 82 wird auf einen niedrigeren Druck p1 eingestellt. Anschließend wird der Anschlagkeil 79 über den Stellmotor 33 um einen vorgegebenen Weg y in den Spalt verfahren, um den Formzylinder 06 von der Rasterwalze 07 so weit abzustellen, dass das zum Drucken notwendige Spaltmaß erreicht ist.
  • Die obere Detailansicht von 18 zeigt den relativ zum Satellitenzylinder 05 eingestellten Formzylinder 06 nach der Einstellung des zum Drucken notwendigen Spaltmaßes, während die untere Detailansicht die Zustellung der Rasterwalze 07 an die Messringe 31 des Formzylinders 06 zeigt, wobei der Formzylinderkanal 34 zur Achse der Rasterwalze 07 ausgerichtet ist.
  • Es wird wiederum auf 2 Bezug genommen. Die erste Leitwalze 26, mit der die bedruckte Papierbahn 02 nach dem Druck in Kontakt kommt, ist so angeordnet, dass die frisch bedruckte Papierseite mit der Oberfläche der Leitwalze 26 nicht in Kontakt kommt. Zur Trocknung der frisch bedruckten Papierbahn 02 sind ein oder mehrere Trocknereinrichtungen 25.1; 25.2 bzw. Trockner 25.1; 25.2 vorgesehen. Zumindest einer dieser Trockner 25.1; 25.2, in 2 zumindest der Trockner 25.2, ist so angeordnet, dass die Abwärme des Trockners 25.2 die darüber verlaufende Papierbahn 02 nochmals trocknet. Oder, in anderen Worten, die Papierbahn 02 ist so geführt, dass sie knapp oberhalb eines Trockners 25.2, der eine unterhalb des Trockners 25.2 verlaufende Papierbahn 02 trocknet, verläuft. Auf diese Weise wird der zur Trocknung erforderliche Weg bzw. die zur Trocknung erforderliche Zeit verkürzt bzw. die Energie des Trockners 25.2 besonders gut genutzt.
  • 19 zeigt eine Modifikation der in 2 gezeigten Satellitendruckeinheit 03. Im Falle der Ausführungsform nach 19 liegen die Linearführungen 16 der Linearlagerungen 15 von Kammerrakel 08, Rasterwalze 07 und Formzylinder 06 eines jeden Druckwerks 04 parallel, im Falle des Ausführungsbeispiels insbesondere auf einer Horizontalen, so dass die Kanalschläge zwischen Formzylinder 06 und Rasterwalze 07 nicht auf die Linearführungen 16 wirken können. Weiterhin vorteilhaft bei einer solchen Anordnung ist, dass alle Schlitten 74 der Linearlagerungen 15 eines Druckwerks 04 in gemeinsamen Linearführungen 16 liegen können.
  • Auch ist es bei einer solchen Anordnung von Vorteil, dass nun bei einer Zustellung des Formzylinders 06 zum Satellitenzylinder 05 aufgrund der gewählten Lage der Zylinder 05; 06; 07 zueinander die Rasterwalze 07 synchron mit dem gleichen Zustellwert verfahren werden kann wie der Formzylinder 06, so dass sich die Druckvorspannung zwischen Rasterwalze 07 und Formzylinder 06 nicht ändert.
  • 20 zeigt eine Modifikation der in 19 gezeigten Satellitendruckeinheit 03, wobei die Linearführungen 16 der beiden unteren Formzylinder 06 und Rasterwalzen 07 zur Verbesserung der Bedienbarkeit der Druckeinheit 03 zum Plattenauflegen vertikal angeordnet sind.
  • Bei einer Zustellung des Formzylinders 06 zum Satellitenzylinder 05 kann aufgrund der gewählten Lage der Zylinder 05; 06; 07 zueinander die Rasterwalze 07 synchron mit dem gleichen Zustellwert verfahren werden wie der Formzylinder 06, so dass sich die Druckvorspannung zwischen Rasterwalze 07 und Formzylinder 06 nicht ändert.
  • Abweichend zum Ausführungsbeispiel nach 19 ist die Linearlagerung 15 der Kammerrakel 08 bzw. deren Linearführung 16 hier nicht im Seitengestell 11 bzw. 12 der Druckeinheit 03 befestigt, sondern auf einem separaten Trägerteil 36, das als abgewinkelte Platte 36 ausgebildet sein kann und kraftschlüssig mit dem Schlitten 74 der Rasterwalze 07 verbunden ist, so dass die Druck-An-Stellung der Kammerrakel 08 an die Rasterwalze 07 von der Bewegung der Rasterwalze 07 unabhängig ist, vgl. 21.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist eine Flexodruckeinheit 03, z. B. eine Satellitendruckeinheit 03 mit mindestens acht Formzylindern 06 vorgesehen, wobei die Formzylinder 06 paarweise unterschiedliche Durchmesser aufweisen können und/oder jeweils zwei Formzylindern 06 jeweils nur eine gemeinsame Rasterwalze 07 zugeordnet ist. Im Falle der Ausführungsform nach 22 ist eine Satellitendruckeinheit 03 mit acht Formzylindern 06 gezeigt, wobei jeweils zwei Formzylindern 06 paarweise nur jeweils eine Rasterwalze 07 zugeordnet ist und beide Formzylinder 06 eines Zylinderpaars unterschiedliche Durchmesser aufweisen können oder gleiche Durchmesser zwecks Imprinterbetrieb aufweisen können, wobei die Rasterwalze 07 wahlweise dem größeren oder dem kleineren Formzylinder 06 zugeordnet werden kann.
  • Mit einer Druckeinheit 03 der hier gezeigten Konfiguration ist es möglich, mit einer Druckeinheit 03 Druckprodukte mit unterschiedlichen Abschnittslängen zu produzieren, ohne dass größere Umbauarbeiten nötig sind. Hierdurch wird die wirtschaftliche Nutzung der Maschine erheblich vergrößert.
  • 23 zeigt in der Darstellung entsprechend 11 eine Linearlagerung 15 eines Zylinders 07 bzw. einer Rasterwalze 07, welche zwei Anschlagkeile 79 aufweist. Insbesondere ist eine solche Linearlagerung 15 auch anwendbar im Falle des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels nach 22, bei dem die Rasterwalze 07 zwischen zwei Formzylindern 06 bewegbar ist.
  • Die Anstellung der Rasterwalze 07 erfolgt dementsprechend wahlweise bzw. abwechselnd zwischen dem einen und dem anderen Anschlag 79. Eine Mittelstellung der Rasterwalze 07, bei der sie mit keinem der beiden Formzylinder 06 in Kontakt steht, wird z. B. dadurch erreicht, dass der eine Anschlagskeil 79 vollständig in den ihm zugeordneten Spalt eingefahren wird, während gleichzeitig der bzw. die gegenüberliegenden Hydraulikkolben 82 (vgl. z. B. 4) mit Druck beaufschlagt wird bzw. werden.
  • Hierbei kann die Anordnung insbesondere derart sein, dass die Hydraulikkolben 82 beidseitig mit dem Schlitten 74 des Linearlagers 70 der Rasterwalze 07 mechanisch verbunden sind. Die Rückseite der Hydraulikelemente ist als schiefe Ebene ausgebildet und bildet mit dem zugeordneten Anschlagskeil 79 eine schiefe Ebene.
  • Zusätzlich zu der oben anhand von 22 erläuterten Ausführungsform ergibt sich eine weitere Möglichkeit, Druckprodukte mit variablen Abschnittslängen zu produzieren, im Falle der im Folgenden zu beschreibenden Ausführungsform nach 24 und 25.
  • Hier umfasst jede Druckeinheit 03 einen Satellitenzylinder 05 und mindestens acht Formzylinder 06, im Falle des Ausführungsbeispiels genau acht Formzylinder 06 bzw. genau acht Flexodruckwerke 04. Jedem Formzylinder 06 ist eine Rasterwalze 07 zugeordnet und jeder Rasterwalze 07 ist eine Kammerrakel 08 zugeordnet. Jeder Formzylinder 06 und jede Rasterwalze 07 weist einen eigenen (hier nicht dargestellten) Antriebsmotor 121 auf.
  • Des weiteren ist jeder Formzylinder 06 in einer Linearlagerung 15 gelagert (hier nicht dargestellt) und zum Satellitenzylinder 05 feineinstellbar anstellbar. Jede Rasterwalze 07 ist ebenfalls in einer Linearlagerung 15 (hier nicht dargestellt) gelagert und zum Formzylinder 06 feineinstellbar anstellbar. Außerdem ist jede Kammerrakel 08 auf einer Linearlagerung 15 gelagert und zur zugeordneten Rasterwalze 07 druckgeregelt anstellbar und mit der Linearlagerung 15 der Rasterwalze 07 mechanisch so gekoppelt, dass sie jeder Lageveränderung der Rasterwalze 05 ohne Änderung der Druck-An-Stellung zwangsläufig folgt. Hinsichtlich der diesbezüglichen Details wird auf die vorstehende Beschreibung im Zusammenhang mit anderen Ausführungsbeispielen verwiesen.
  • Die Rasterwalze 07 eines jeden Druckwerks 04 ist so angeordnet, dass die Rotationsachsen der Rasterwalze 07, des Formzylinders 06 und des Satellitenzylinders 05 auf einer gemeinsamen Geraden liegen. Bei einer Zustellung des Formzylinders 06 zum Satellitenzylinder 05 kann aufgrund der gewählten Lage der Zylinder 05; 06; 07 zueinander die Rasterwalze 07 synchron mit dem gleichen Zustellwert verfahren werden wie der Formzylinder 06, so dass sich die Druckvorspannung zwischen Rasterwalze 07 und Formzylinder 06 nicht ändert.
  • Jeder Formzylinder 06 weist in Umfangsrichtung verteilt mindestens einen druckenden Abschnitt 27a; 27b bzw. 27c; 27d und mindestens einen nicht druckenden Abschnitt 30 auf. Insbesondere weist jeder Formzylinder 06 über seinen Umfang verteilt zwei Druckplatten 27a; 27b bzw. 27c; 27d auf, die die druckenden Abschnitte 27a; 27b bzw. 27c; 27d definieren und zwischen denen sich die nicht druckenden Abschnitte 30 befinden (25).
  • Die druckenden Abschnitte 27a; 27b bzw. 27c; 27d bzw. Druckplatten 27a; 27b bzw. 27c; 27d weisen in Umfangsrichtung der Formzylinder 06 gesehen vorzugsweise jeweils gleiche Länge auf und sind über den Umfang vorzugsweise äquidistant verteilt.
  • Mit einer Druckeinheit 03 der beschriebenen Konfiguration ist es möglich, Druckprodukte mit variablem Umfang zu produzieren. Dies wird dadurch erreicht, dass das zu druckende Druckbild 29 zu gleichen Teilen auf zwei Druckplatten 27a, 27b bzw. 27c, 27d verteilt wird, die unterschiedlichen Formzylindern 06.1 bzw. 06.2 zugeordnet sind, wobei die größte Länge des Druckbildes 29 max. den Umfang eines Formzylinders 06 abzüglich der doppelten Breite des weißen Randes abzüglich eines Bereiches zum Verzögern und Beschleunigen des Formzylinders 06 betragen darf.
  • Die Druckplatte 27a des ersten Formzylinders 6.1 legt das erste Teildruckbild 37A auf der am Satellitenzylinder 05 geführten Papierbahn 02 ab. Die Druckplatte 27c des zweiten Formzylinders 6.2 legt anschließend das zweite Teildruckbild 37C register- und passerhaltig auf der Papierbahn 02 ab. Ebenso legt die Druckplatte 27b des ersten Formzylinders 6.1 das erste Teildruckbild 37B und anschließend die Druckplatte 27d das Teilbild 37D auf der Papierbahn 02 ab. Die auf der Papierbahn 02 abgedruckten Teilbilder 37A und 37C sowie die abgedruckten Teilbilder 37B und 37D bilden jeweils eine Abschnittslänge.
  • Um die Differenz zwischen dem Zylinderumfang des Formzylinders 06 und der Drucklänge zu kompensieren, wird der Formzylinder 06 antriebstechnisch abgebremst und anschließend wieder auf die Produktionsdrehzahl beschleunigt, insbesondere mithilfe der anhand von 6 bis 10 erläuterten Antriebsmotoren 121 bzw. Synchronmotoren 121. Durch diesen Vorgang wird der Formzylinder 06 wieder in die richtige Winkellage zum Druckprodukt gebracht, um anschließend mit der Produktionsgeschwindigkeit, d. h. Papiergeschwindigkeit zu drucken.
  • Vorteilhaft ist hierbei beim Hochdruck, dass die druckenden Abschnitte 27a; 27b; 27c; 27d erhöht sind und die nicht-druckenden Abschnitte 30 tiefer liegen. Der Verzögerungs- und Beschleunigungsvorgang der Formzylinder 06 erfolgt in dem Bereich, in dem die nicht-druckenden Abschnitte 30 am Satellitenzylinder 05 und an der Rasterwalze 07 vorbeidrehen. Vorteilhaft ist bei derjenigen Konfiguration, bei der Rasterwalze 07, Formzylinder 06 und Satellitenzylinder 05 auf einer Geraden liegen, dass der Formzylinder 06 während der Beschleunigungsphase weder mit der Papierbahn 02 noch mit der Rasterwalze 07 in Berührung ist und während des Druckprozesses die eine Druckplatte 27 über die Rasterwalze 07 eingefärbt wird, während die andere Druckplatte 27 gerade druckt. Daraus folgt auch, dass die Umfangsgeschwindigkeit der Rasterwalze 07 und des Satellitenzylinders 05 gleich groß und „konstant" sind und nur der Formzylinder 06 zyklisch beschleunigt und verzögert werden muss.
  • Ebenso ist die Produktion von drei und mehr Druckprodukten mit geringerer Abschnittslänge realisierbar, indem die Druckplatte 27a bzw. die Druckplatte 27b ein ganzes Teilbild sowie die Hälfte des zweiten Teilbildes, die Druckplatte 27c bzw. die Druckplatte 27d die zweite Hälfte des zweiten Teilbildes sowie ein drittes ganzes Teilbild enthält.
  • Mit einer wie vorstehend erläutert ausgebildeten Druckeinheit 03 ist es ebenfalls möglich, Druckprodukte mit variabler Abschnittlänge zu produzieren unter der Voraussetzung, dass das längste Produkt kleiner ist als der halbe Zylinderumfang abzüglich des weißen Randes sowie eines Bereiches, der so dimensioniert ist, dass der Formzylinder 06 wieder in die richtige Winkellage zum Druckprodukt beschleunigt werden kann.
  • Wie erläutert ermöglichen die Ausführungsformen nach 22 einerseits und 24 und 25 andererseits Druckprodukte mit variabler Abschnittlänge, wodurch die Variabilität in Hinblick auf die herzustellenden Druckerzeugnisse beträchtlich erhöht werden kann. Zur Herstellung verschiedener zeitungsähnlicher Produkte in einer Druckerei wird oft zumindest ein weiteres, zusätzliches Format benötigt, welches sich vom Hauptformat unterscheidet. Zusätzliche Formate, die eine Umfangsänderung des Plattenzylinders bedingen, waren bislang äußerst problematisch. Gängige Konzepte, die aus der Technologie des Offsetdrucks bekannt sind, sind im Falle des Flexodrucks nicht anwendbar.
  • Die oben erläuterte Möglichkeit einer variablen Abschnittlänge bietet dem Anwender eine auch wirtschaftlich attraktive Möglichkeit, ein zweites Format ohne den beim gleichen Format ansonsten unvermeidbaren Verschnitt zu drucken. Allein schon der Wegfall der ansonsten entstehenden zusätzlichen Kosten des Verschnitts (Papier und Schneidausrüstung) kann eine günstigere Amortisation der beschriebenen Lösung zur Folge haben. Gegebenenfalls kann eine zweite Druckmaschine für das zweite Format vollständig entfallen und darüber hinaus kann die für zwei Formate geeignete Druckmaschine besonders hoch ausgelastet werden, wodurch die Wirtschaftlichkeit der erfindungsgemäßen Lösung optimiert wird.
  • Um die Druck-Abschnittlänge an eine Falz-Abschnittlänge eines der Druckeinheit 03 bzw. dem Druckturm 01 nachgeordneten Falzapparats 123 anpassen zu können, kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die Abschnittlänge des Falzapparats 123 veränderbar ist, wodurch eine hocheffiziente Herstellung von Druckerzeugnissen möglich wird. Anhand der 26 bis 29 werden im Folgenden Beispiele eines geeigneten Falzapparats 123 mit variabler Falz-Abschnittlänge erläutert, wie er den Druckeinheiten 03 bzw. den Drucktürmen 01 mittelbar oder unmittelbar nachgeschaltet sein kann.
  • In 26 ist eine Ausführungsform eines variablen Falzapparats 123 mit System 7:7 dargestellt. Die Bauart eines solchen Falzapparats kann beispielsweise auch aus der EP 02 57 390 B1 entnommen werden. Der Falzapparat 123 weist am Einlauf der Bedruckstoffbahn 02 ein Zugwalzenpaar 124 auf, mit dem die Bedruckstoffbahn 02 elektrostatisch aufgeladen wird. In einem nachgeordneten Schneidwalzenpaar 126 wird die Bedruckstoffbahn 02 entsprechend der vorgegebenen Abschnittslänge in einzelne Bogen zerschnitten. Dem Schneidwalzenpaar 126 sind Beschleunigungsbänder 127 nachgeordnet, in denen die einzelnen Bogen beschleunigt werden können. Anschließend gelangen die Bogen zu einem Zylinder 128, insbesondere Sammelzylinder 128 und/oder Falzmesserzylinder 128, und werden von dort zu einem abfederbaren Falzklappenzylinder 129 weitergegeben. Der Zylinder 128 weist dabei zwei mehrarmige gegeneinander verstellbare Armaturenträger auf. Durch Verstellen der beiden Armaturenträger gegeneinander kann die Abschnittslänge beim Falzen der geschnittenen Bogen verändert werden.
  • Zum Antrieb der verschiedenen Funktionselemente des Falzapparats 123 sind Elektromotoren 131, insbesondere Servomotoren 131 vorgesehen, die unabhängig von anderen Antriebseinrichtungen ansteuerbar sind. Zylinderteil und Auslage des Falzapparats 123 sind unabhängig voneinander antreibbar. Der Zylinder 128 weist vorzugsweise auf Armaturenträgern angeordnete Falzmessersysteme und Haltesysteme, z. B. Greifersysteme oder Punkturnadelsysteme auf.
  • Ein Abstand zwischen Haltesystem und Falzmesser des Falzmesserzylinders 128 in Abhängigkeit des Durchmessers eines Formzylinders 06 ist ferngesteuert über eine Steuereinrichtung einstellbar.
  • 27 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Falzapparats 123, der in Druckmaschinen eingesetzt werden kann. Der Falzapparat 123 ist im System 5:5 mit doppeltem dritten Falz und zwei Querfalzauslagen aufgebaut. Auch an diesem Falzapparat 123 ist am Einlauf ein Schneidwalzenpaar 126 vorgesehen. Der Falzapparat-Einlauf des Falzapparats 123 ist so ausgelegt, dass die Formatanpassung in Abhängigkeit von der Abschnittslänge im Hochdruck durch das im festen Drehzahlverhältnis zu den Formzylindern 06 drehende Schneidwalzenpaar 126 erfolgt. Das Schneidwalzenpaar 126 lässt je nach Umfangsformat bei einer bestimmten Drehzahl mehr oder weniger Stranglänge die Querschneidgruppe passieren, bevor der Schnitt erfolgt.
  • 28 und 29 zeigen jeweils ein Schneidwalzenpaar 126 mit Beginn der Bändersektion 127, z. B. Beschleunigungsbänder 127 für die Beschleunigung des Bogens auf die Falzzylindergeschwindigkeit. Das Schneidwalzenpaar 126 kann dabei getaktet im Takt der Formzylinder 06 angetrieben werden. Alternativ bzw. zusätzlich kann das Schneidwalzenpaar 126 mit vorgegebenem Drehzahlverhältnis zur Drehzahl der Formzylinder 06 angetrieben werden. Im Ergebnis wird dadurch jeweils erreicht, dass das Schneidwalzenpaar 126 unabhängig von der Bahngeschwindigkeit der Bedruckstoffbahn 02 mit vorgegebener Geschwindigkeit angetrieben wird, um dadurch die Abschnittslänge des Falzapparats 123 zu variieren.
  • Gemäß einem weiteren vorteilhaften Aspekt der Erfindung ist der Rasterwalze 07 einer Rollenrotationsdruckmaschine, beispielsweise einer Flexodruckmaschine, eine Absaugeinrichtung zugeordnet.
  • Bei der Konstruktion von Kammerrakeln ist unter anderem darauf zu achten, dass die über die entleerten Näpfchen der Rasterwalze in die geschlossene Kammerrakel eingebrachte Luft wieder aus der Kammerrakel entweichen kann bzw. zwangsweise abgeführt wird. Die in die Kammerrakel eingebrachte Luft bildet Luftpolster mit Überdruck, die zu einem Abheben der kraftgeregelt angestellten Kammerrakel von der Rasterwalze führt. Dadurch wird auf der Rasterwalzenoberfläche ein dünner Farbfilm erzeugt, der wiederum zu steigenden Dichtewerten im Druckerzeugnis führt.
  • Beispielsweise wird die Farbe in die Kammerrakel gepumpt und es wird über eine zweite Pumpe, in der Regel eine druckluftgetriebene Membranpumpe, die Farbe mit der in die Kammerrakel eingebrachten Luft abgesaugt, wobei die abgesaugte Farb- und Luftgemischmenge zweimal größer ist als die eingepumpte Farbmenge. Zur Vermeidung von Unterdruck wird die Kammerrakel mit Bohrungen an die sie umgebende Luft angeschlossen. Nachteilig ist bei dieser Ausführung, dass von der Rasterwalze nach dem Kontakt mit der Druckplatte von dieser aus der Papierbahn abgerissene Papierstaubpartikel sowie sonstige Schmutzanteile wieder in die Kammerrakel gefördert werden und sich mit der in der Kammerrakel befindlichen Druckfarbe vermischen und nicht zwangsweise vom Absaugungssystem entfernt werden. Ebenso wird Farbe, die durch den Kontakt mit der Druckplatte zwar aus den Rasterwalzennäpfchen gerissen wird, aber nicht auf die Papierbahn gebracht wird, sondern auf der Oberfläche der Rasterwalze wieder zurückgefördert wird, von dem Schließrakel der Kammerrakel abgestreift und tropft am Schließrakel ab, was zu Verschmutzungen des Rakelsystems führt.
  • Gemäß der Erfindung wird nun vorgeschlagen, die Oberfläche der Rasterwalze 07 vor dem Einlauf in eine der Rasterwalze 07 zugeordnete Einfärbeeinrichtung 08 wie beispielsweise eine Kammerrakel 08 abzusaugen.
  • Hierdurch werden die im Zusammenhang mit dem Stand der Technik beschriebenen Nachteile vermieden. Außerdem wird durch das Absaugen der Luft aus den Rasterwalzennäpfchen vor dem Kontakt mit frischer Farbe das Befüllen der Näpfchen mit frischer Farbe verbessert und es wird keine luftangereicherte und verschmutzte Farbe an die Druckplatten 27 weitergegeben.
  • Die Absaugung ist vorzugsweise so ausgeführt, dass die Absaugung zusammen mit der Kammerrakel 08 ein geschlossenes System bildet und die ausgesaugten Rasterwalzennäpfchen mit der umgebenden Luft nicht mehr in Kontakt kommen.
  • Ein Ausführungsbeispiel dieses Aspekts der Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die 30 bis 32 näher beschrieben:
    Die in 30 gezeigte Druckeinheit 03 ist im Falle des Ausführungsbeispiels aufgebaut wie die Druckeinheit 03 gemäß 1 bzw. 2 und es wird insoweit auf die dortige Beschreibung Bezug genommen. Zusätzlich ist im Falle der Erfindung eine insgesamt mit der Bezugsziffer 38 bezeichnete Absaugeinrichtung 38 vorgesehen.
  • Die Absaugeinrichtung 38 umfasst ein sich über die gesamte axiale Länge der Rasterwalze 07 erstreckendes haubenartiges Gehäuse 39, in das die Kammerrakel 08 integriert ist und welches sich von der Kammerrakel 08 in Richtung entgegen der in 31 durch den Pfeil angedeuteten Drehrichtung der Rasterwalze 07 erstreckt. Das Gehäuse 39 ist zur zylindrischen Oberfläche der Rasterwalze 07 hin offen und in axialer Richtung über dichtende Seitenwandungen 41, z. B. einer Abdichtung 41 gegenüber der Rasterwalze 07 abgedichtet. Die Seitenwandungen 41 des Gehäuses 39 überlappen die Seitendichtungen der Kammerrakel 08 und bilden somit mit der Kammerrakel 08 einen abgeschlossenen Raum.
  • Im Gehäuse 39 ist mindestens eine Absaugöffnung 42 ausgebildet. Im Falle des Ausführungsbeispiels ist eine einzige Absaugöffnung 42 in einer der Seitenwandungen 41 vorgesehen, die von einem sich vorzugsweise in axialer Richtung erstreckenden Anschlussstutzen 43 definiert wird zum Anschluss eines nicht dargestellten Schlauchs oder Rohrs zum Absaugen des im Gehäuse 39 befindlichen Gemenges aus Luft und Farbe. Das abgesaugte Gemenge wird einem Farbtank 44 mit nachgeschaltetem Filterkreislauf 45, z. B. einer Filtereinrichtung 45 zugeführt und die gereinigte Farbe wieder dem Druckprozess zugeführt. Insbesondere ist die Absaugöffnung 42 achsparallel zur Rasterwalze 07 ausgerichtet.
  • Gemäß einem weiteren vorteilhaften Aspekt der Erfindung, der im Folgenden im Zusammenhang mit 33 und 34 erläutert wird, wird die Möglichkeit geschaffen, mit einfachen Mitteln das Bedrucken von unterschiedlichen Papierbahnbreiten zu ermöglichen.
  • 33 zeigt schematisch die Anordnung von formzylinderseitigen Registerelementen 51; 52; 53; 54, insbesondere Registeranschlägen 51; 52; 53; 54 in den Verschlüssen eines (hier nicht dargestellten) Formzylinders 06 mit vier Druckplatten 56 bzw. 56A; 56B; 56C; 56D in der Breite zum Bedrucken einer (hier nicht dargestellten) Bedruckstoffbahn 02 bzw. Papierbahn 02 einer vorgegebenen (maximalen) Breite b. In der Regel werden die mit entsprechenden druckplattenseitigen Registerelementen 57 wie insbesondere Ausstanzungen 57 zusammenwirkenden bzw. in Eingriff stehenden Registeranschläge 51; 52; 53; 54 in den Verschlüssen wie in 33 dargestellt so platziert, dass das Abstandsmaß zwischen den einzelnen Registeranschlägen 51; 52; 53; 54 immer gleich ist. Mit einer solchen Anordnung ist es auch möglich, schmälere Papierbahnen 02 mit vier Seiten in der Breite zu bedrucken, wenn entweder das Druckbild auf den Druckplatten 56A; 56B; 56C; 56D relativ zur Plattenmitte in der Breite versetzt wird oder aber durch den Einsatz von Panoramaplatten.
  • Nachteilig ist im ersten Fall, dass die Verschmälerung der Papierbahn 02 nur in einem sehr kleinen und zum wirtschaftlichen Nutzen in keinem Verhältnis stehenden Rahmen erfolgen kann, da in der Regel der seitlich nicht druckende Bereich bereits entsprechend optimiert wurde und zudem in der Druckvorstufe die Lage des Druckbildes 29 zur Mittellinie der Druckplatte 56 bzw. 56A; 56B; 56C; 56D in Abhängigkeit von der endgültigen Lage der Druckplatte 56 bzw. 56A; 56B; 56C; 56D in der Maschine festgelegt werden muss, was vor allem bei großen Maschinenanlagen eine logistische Meisterleistung voraussetzt.
  • Nachteilig ist im zweiten Fall, dass in der Druckvorstufe Panoramaplatten verarbeitet werden müssen, was in der Regel einen zusätzlichen Aufwand durch die Beschaffung separater Belichtereinrichtungen und Plattenbearbeitungsstraßen und deren Bereithaltung und Wartung bedingt. Negativ wirkt sich auch aus, dass bei einem teilweisen Aktualisierungswechsel der Zeitungsseiten auch nicht betroffene Zeitungsseiten gewechselt werden müssen, da sie auf der gleichen Panoramaplatte liegen wie die zu wechselnden Zeitungsseiten. Vorteilhaft ist andererseits, dass eine große Bandbreite an verschiedenen Papierbahnbreiten stufenlos zu realisieren ist. In der Praxis allerdings sind die zu bedruckenden Papierbahnbreiten fixiert, um auch die Papierlogistik sowie die der Druckmaschine nachgeordneten Transport- und Versandeinrichtungen nicht unnötig zu komplizieren.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden und mit einfachen Mitteln das Bedrucken von zumindest drei unterschiedlichen Papierbahnbreiten realisieren zu können (wobei die maximale Verschmälerung abhängig ist von den konstruktiven Gegebenheiten der Verschlüsse und die Verschmälerung in Stufen gleicher Größe erfolgt und die Verschmälerung nicht nur Teilbahnen der größten Papierbahnbreite b beinhaltet), werden erfindungsgemäß die Registeranschläge 52; 53 der näher zur Maschinenlängsachse L angeordneten Druckplatten 56B; 56C um ein Maß zur Maschinenmitte hin versetzt, das um die Hälfte kleiner ist als das Maß a, das die geringste Papierbahnverschmälerung charakterisiert, vgl. 34.
  • Um mit dieser Konfiguration der Registeranschläge 51; 52; 53; 54 verschiedene Papierbahnbreiten bedrucken zu können, ist zusätzlich eine unterschiedliche Ausstanzung 57 (57.1; 57.2; 57.3) der Druckplatten 56 notwendig, deren Breite ebenfalls der Verschmälerung der Papierbahn 02 angepasst wird, wobei die Plattenbreite jeweils um ein Viertel des Maßes a reduziert wird. In der Druckvorstufe sind die schmäleren Druckplatten 56 mit den vorhandenen Plattenstraßen und Belichtungseinrichtungen mit gleichem Anschlagsystem verarbeitbar. Im Folgenden werden die Druckplatten 56 in ihrer ursprünglichen, maximalen Breite mit 56.1, in ihrer demgegenüber jeweils um den Betrag a/4 verringerten Breite mit 56.2 und in ihrer gegenüber der ursprünglichen Breite jeweils um den Betrag a/2 verringerten Breite mit 56.3 bezeichnet.
  • Bei der Produktion mit der größten Papierbahnbreite b müssen deshalb die Druckplatten 56.1 mit drei Ausstanzungen 57.1 symmetrisch zur Mitte der Druckplatte 56 versehen werden, deren Mittelabstand zueinander um das Maß a versetzt ist.
  • Bei der Produktion mit einer Papierbahn 02, die um das Maß a verschmälert wird, werden die Druckplatten 56.2, deren Breite jeweils um a/4 verringert wurde, mit zwei Ausstanzungen 57.2 symmetrisch zur Mitte der Druckplatte 56.2 versehen, wobei deren Mittelabstand zueinander um 3/4 des Maßes a versetzt ist.
  • Bei der Produktion mit einer Papierbahn 02, die um das doppelte Maß a verschmälert wird, werden die Druckplatten 56.3, deren Breite jeweils um a/2 verringert wurde, mit vier Ausstanzungen 57.3 symmetrisch zur Mitte der Druckplatte 56.3 versehen, wobei deren Mittelabstand zueinander um die Hälfte des Maßes a versetzt ist.
  • Die wesentlichen Vorteile des Verfahrens sind, dass auf allen Druckplatten 56 das Druckbild relativ zur Plattenmitte gleich platziert ist und somit in der Druckvorstufe keine Rücksicht auf die endgültige Lage der Druckplatte 56 in der Maschine genommen werden muss, dass der Plattenverbrauch durch die Verwendung schmälerer Druckplatten 56.2; 56.3 minimiert wird, dass die vorhandenen Belichtungssysteme und Plattenstraßen weiterhin verwendet werden können, und dass die direkt hintereinander erfolgenden Produktionen mit unterschiedlichen Papierbahnbreiten ohne zusätzliche Umrüstarbeiten in Kombination mit motorisch verschiebbaren Trichtern erfolgen können.
  • 01
    Druckturm
    02
    Bedruckstoffbahn, Papierbahn
    03
    Druckeinheit, Flexodruckeinheit, Satellitendruckeinheit
    04
    Druckwerk, Flexodruckwerk
    05
    Zylinder, Gegendruckzylinder, Satellitenzylinder
    06
    Zylinder, Formzylinder
    06.1
    Formzylinder, erster
    06.2
    Formzylinder, zweiter
    07
    Zylinder, Rasterwalze, Bauteil
    08
    Bauteil, Einfärbeeinrichtung, Kammerrakel
    09
    10
    11
    Seitengestell
    12
    Seitengestell
    13
    14
    Lagereinheit
    15
    Linearlagerung
    16
    Linearführung
    17
    Traverse (08)
    18
    Halter
    19
    Aktor, Zylinder-Kolben-Einrichtung
    20
    21
    Zylinder
    22
    Kolben
    23
    Kolbenstange
    24
    Rückstellfeder
    25.1
    Trockeneinrichtung, Trockner
    25.2
    Trockeneinrichtung, Trockner
    26
    Leitwalze
    27
    Druckplatte, Flexodruckplatte
    27a
    Abschnitt, druckender, Druckplatte
    27b
    Abschnitt, druckender, Druckplatte
    27c
    Abschnitt, druckender, Druckplatte
    27d
    Abschnitt, druckender, Druckplatte
    28
    Trägermaterial (27)
    29
    Druckbild (27)
    30
    Abschnitt, nicht druckend (06)
    31
    Messring (06)
    32
    Sensor, Potentiometer
    33
    Stellmotor
    34
    Formzylinderkanal
    35
    36
    Trägerteil, Platte
    37A
    Teildruckbild
    37B
    Teildruckbild
    37C
    Teildruckbild
    37D
    Teildruckbild
    38
    Absaugeinrichtung
    39
    Gehäuse
    40
    41
    Seitenwandung, Abdichtung
    42
    Absaugöffnung
    43
    Absaugstutzen
    44
    Farbtank
    45
    46
    Filterkreislauf, Filtereinrichtung
    47
    48
    49
    50
    51
    Registerelement, Registeranschlag, formzylinderseitiges
    52
    Registerelement, Registeranschlag, formzylinderseitiges
    53
    Registerelement, Registeranschlag, formzylinderseitiges
    54
    Registerelement, Registeranschlag, formzylinderseitiges
    55
    56
    Druckplatte
    56A
    Druckplatte
    56B
    Druckplatte
    56C
    Druckplatte
    56D
    Druckplatte
    56.1
    Druckplatte, maximale Breite
    56.2
    Druckplatte, verringerte Breite
    56.3
    Druckplatte, verringerte Breite
    57
    Registerelement, Ausstanzung, druckplattenseitig
    57.1
    Registerelement, Ausstanzung, druckplattenseitige
    57.2
    Registerelement, Ausstanzung, druckplattenseitige
    57.3
    Registerelement, Ausstanzung, druckplattenseitige
    58
    59
    60
    61
    62
    63
    Zapfen (06)
    64
    Zapfen (07)
    65
    Wälzkörper
    66
    Klemmeinrichtung
    67
    68
    69
    Abdeckung
    70
    Linearführung, Linearlager
    71
    Lager, Radiallager, Zylinderrollenlager
    72
    Lagermittel, Lagerelement, Linearelement
    72.1
    Führungsfläche
    72.2
    Führungsfläche
    73
    Lagermittel, Lagerelement, Linearelement
    73.1
    Führungsfläche
    73.2
    Führungsfläche
    74
    Lagerblock, Schlitten
    75
    Verbindung, Spannelement
    76
    Träger, Trägerplatte
    77
    Ausnehmung
    78
    Welle, Antriebswelle
    79
    Mittel, Anschlag, Keil, Anschlagkeil
    80
    Zylindereinheit
    81
    Element, Federelement
    82
    Aktor, kraftgesteuert, Stellmittel, Kolben, Hydraulikkolben
    83
    Anschlagfläche
    84
    Stellmittel, Aktor, Kolben, druckbetätigbar
    85
    Übertragungsglied, Kolbenstange
    86
    Rückstellfeder
    87
    88
    Anschlag, Überlastsicherung, Federelement
    89
    Montagehilfe, Passstift
    90
    91
    Haltemittel, Schraube
    92
    Mittel, Spannschraube
    93
    Ventil, steuerbar
    94
    Abdeckung
    95
    96
    Anschlag
    97 bis 120
    121
    Antriebsmotor, Elektromotor, Synchronmotor, Motor, permanentmagneterregter
    122
    123
    Falzapparat
    124
    Zugwalzenpaar
    125
    126
    Schneidwalzenpaar
    127
    Bändersektion, Beschleunigungsband
    128
    Zylinder, Sammelzylinder, Faltmesserzylinder
    129
    Falzklappenzylinder
    130
    131
    Elektromotor, Servomotor
    132
    Kupplung, Lamellenkupplung
    133 bis 265
    266
    Läufer, Rotor
    267
    Permanentmagneten
    268
    Wicklung
    269
    Stator
    270
    271
    Führung
    272
    Leitung, elektrisch
    273
    274
    Drehwinkelsensor
    275
    276
    Signalleitung
    277
    Lager, Radiallager, Rollenlager
    278
    Permanentmagneten
    279
    Wicklung
    280
    281
    Signalleitung
    a
    Maß der geringsten Papierbahnverschmälerung
    b
    Papierbahnbreite, größte
    F
    Kraft
    L
    Maschinenlängsachse
    P
    Druck
    S
    Stellrichtung
    E1
    Ebene
    E2
    Ebene
    Δ71
    Lagerspiel

Claims (22)

  1. Flexodruckmaschine mit mindestens einem durch einen Antriebsmotor (121) angetriebenen Rotationskörper (06; 07), wobei der Rotationskörper (06; 07) in an Seitengestellen (11; 12) angeordneten Linearlagern (70) gelagert und senkrecht zu seiner Rotationsachse bewegbar ist, wobei ein Stator (267) des Antriebsmotors (121) mit dem Linearlager (70) oder dem Rotationskörper (06; 07) gemeinsam bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (121) als ein Synchronmotor (121) mit Permanentmagneterregung ausgebildet ist, dass der Rotationskörper (06; 07) mit seinen Zapfen (63; 64) die Seitengestelle (11; 12) nicht durchdringt, dass der Rotationskörper (06) als Formzylinder (06) ausgebildet ist und mehrere Formzylinder (06) mit einem Satellitenzylinder (05) zusammenwirkend angeordnet sind.
  2. Flexodruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Synchronmotor (121) im Generatorbetrieb als Bremseinrichtung einsetzbar ist.
  3. Flexodruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Synchronmotor (121) als feldschwächbarer Synchronmotor (121) ausgebildet ist.
  4. Flexodruckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldschwächung des Synchronmotors (121) bis zu einem Verhältnis von 1:10 vorgesehen ist.
  5. Flexodruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Synchronmotor (121) sechs Pole aufweist.
  6. Flexodruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuse einer Lagereinheit (14) ein Radiallager (71) des Formzylinders (06), das Linearlager (70) und mindestens ein Aktor (82) angeordnet sind.
  7. Flexodruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (266) bzw. Läufer (266) des Synchronmotors (121) Pole aus Permanentmagneten (267) aufweist.
  8. Flexodruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Synchronmotor (121) ein Dauerstillstandsmoment im Bereich von 100 Nm bis 200 Nm aufweist.
  9. Flexodruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Synchronmotor (121) ein maximales Drehmoment im Bereich von 600 bis 800 Nm, insbesondere ungefähr 700 Nm, aufweist.
  10. Flexodruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Synchronmotor (121) eine theoretische Leerlaufdrehzahl im Bereich von 500 U/min bis 600 U/min aufweist.
  11. Flexodruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem Synchronmotor (121) ein Frequenzumformer zur Drehzahlregelung vorgeschaltet ist.
  12. Flexodruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass am Synchronmotor (121) ein Drehwinkelsensor (274) vorgesehen ist.
  13. Flexodruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass am Synchronmotor (121) eine Kühleinrichtung, insbesondere ein Lüfterrad oder ein Flüssigkühlmittelkreislauf, vorgesehen ist.
  14. Flexodruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rotationsachse eines Drehwinkelsensors (274) koaxial zur Rotationsachse eines Rotors (266) des Antriebsmotors (121) oder zur Rotationsachse des anzutreibenden Rotationskörpers (06; 07) angeordnet ist.
  15. Flexodruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper (06; 07) in einer Linearlagerung (15) gelagert und linear bewegbar ist.
  16. Flexodruckmaschine nach Anspruch 1 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper samt Permanentmagneten (267) im Bereich seines Umfangs vormontierbar ausgebildet ist.
  17. Flexodruckmaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wicklungen (268) aufweisender Stator (269) im Inneren des Rotationskörpers (06; 07) angeordnet ist.
  18. Flexodruckmaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wicklungen (268) aufweisender Stator (269) außerhalb des Rotationskörpers (06; 07) angeordnet ist.
  19. Flexodruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (121) von einer eine virtuelle Leitachse führenden Signalleitung (226) Signale zur Sollwinkellage und/oder Winkelgeschwindigkeit und/oder Leitachsposition erhält.
  20. Flexodruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Permanentmagnete (267) Selten-Erde-Werkstoffe aufweisen.
  21. Flexodruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Linearlager (70) in einer Lagereinheit (14) angeordnet ist und dass die Lagereinheit (14) die Seitengestelle (11; 12) nicht durchdringt.
  22. Flexodruckmaschine nach Anspruch 6 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagereinheit (14) jeweils an den Innenwänden der Seitengestelle (11; 12) angeordnet ist.
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