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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum stapelförmigen Ablegen
von Blättern, insbesondere
Wertscheinen wie Banknoten oder Scheckformulare nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, wie sie insbesondere für Kassetten in Geld- und Scheckeingabeautomaten
verwendet werden.
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Eine
derartige Vorrichtung zur Ablage von Blättern ist aus der
DE 103 31 018 A1 bekannt.
Sie umfasst zumindest zwei Trageflächen zur Ablage jeweils eines
Blattstapels und eine Aufwalzvorrichtung zur Bildung der Blattstapel.
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Die
Aufwalzvorrichtung umfasst eine entlang der beiden Blattstapel verschiebbare
Einheit mit einer ersten Walze und einer zweiten Walze, die nebeneinander
angeordnet sind und um die jeweils ein Riemen geführt ist.
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Die
Riemen lagern an ihrem einen Ende in einer Speicherrolle mit einer
Aufwickelwelle und sind an ihrem anderen Ende an einer Befestigungsstelle angelenkt.
Die beiden Blattstapel werden jeweils von unten an den ersten und
zweiten Riemen gedrückt, so
dass die Blattstapel sicher gehalten werden. Die Aufwalzvorrichtung übernimmt
ein abzulegendes Blatt von einer Übergabevorrichtung und führt es mit seiner
Kante einem Ende der Stapelfläche
zu. Das so geführte
Blatt wird dann auf die jeweilige Stapelfläche durch die Aufwalzvorrichtung
aufgewalzt, wobei durch Auf- und Abrollen der beiden Riemen die
Aufwalzvorrichtung zu dem jeweiligen Blattstapel verschoben wird.
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Eine
derartige bekannte Vorrichtung eignet sich insbesondere zum stapelförmigen Ablegen
von Geldscheinen in Geldscheinkassetten von Geldeinzahlautomaten.
Sie arbeitet zuverlässig,
verhältnismäßig schnell
und ist zudem platzsparend, so dass sie sich gut in Geldscheinkassetten
unterbringen lässt.
Wenn jedoch die Geldkassette gefüllt
ist, muss diese von einer autorisierten Person ausgewechselt werden,
was Kosten und Mühe
verursacht, auch weil zu dieser Zeit das Geldeinzahlgerät außer Betrieb genommen
werden muss.
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Aus
der
DE 101 01 565
C1 ist ferner eine Ausgabeeinheit zur Ausgabe von Einzelblättern bekannt,
umfassend einen kastenförmigen
Behälter
zur Aufnahme eines Blattstapels, der mit einer Stapelendfläche in Richtung
auf eine vordere Stirnwand des Behälters bewegbar ist, einen Aufnahmemodul zur
Aufnahme des Behälters
und eine Abzugsvorrichtung zum Abziehen von Einzelblättern von
der Stapelendfläche
durch eine Ausgabeöffnung
des Behälters.
Dabei hat die Abzugsvorrichtung eine zur Anlage an der Stapelendfläche bestimmte
antreibbare Abzugswalze, eine parallel zu dieser angeordnete und
gleichsinnig mit ihr antreibbare Transportwalze sowie eine dieser
zugeordnete und gegensinnig zu ihr antreibbare Gegenlaufwalze, die
mit der Transportwalze einen Walzenspalt bildet, wobei die Abzugswalze
innerhalb des Behälters
angeordnet ist.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung zum stapelförmigen Ablegen
der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass sie sowohl
die Ablage von Blättern
zu einem Stapel als auch das Abziehen eines Blattes von dem Blattstapel ermöglicht und
somit die Betriebs- und Wartungskosten eines Gerätes, in der die Vorrichtung
verwendet wird, verringert werden. Insbesondere soll die Vorrichtung
innerhalb des begrenzten Bauraumes von Geldkassetten einsetzbar
sein.
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Diese
Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art durch
die Anordnung einer mittleren Walze und zumindest eines Leitelements zwischen
der ersten und der zweiten Walze und zusätzlicher Abzugsmittel zum Abziehen
eines Blattes von der Stapelfläche
gemäß dem kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Anordnung einer mittleren Walze ist eine Transportvorrichtung
geschaffen, die geeignet ist, sowohl das abgezogene Blatt zu einer Übergabevorrichtung
zu transportieren als auch das Blatt von der Übergabevorrichtung entgegenzunehmen
und stapelförmig
abzulegen.
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Die
erfindungsgemäße Aufwalz-
und Abzugsvorrichtung ist sowohl zum Aufwalzen von Blättern auf
einen Blattstapel als auch zum Vereinzeln von Blättern von einem Blattstapel
geeignet, so dass eine sehr kompakte Einheit geschaffen wurde, die insbesondere
den Einsatz in Kassetten mit engem Bauraum ermöglicht. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
zum stapelförmigen
Ablegen und zum Abziehen von Blättern
läßt sich
beispielsweise im Kreislauf eines Geldein- und -ausgabegerätes einsetzen, in welchem eingezahlte
Geldscheine auf der Stapelfläche abgelegt
werden und auszuzahlende Geldscheine von der Stapelfläche abgezogen
werden. Wenn annähernd
so viele Geldscheine ausgezahlt werden wie eingezahlt werden, muss
die Geldscheinkassette nur sehr selten geleert werden, wodurch die
Betriebskosten gesenkt werden.
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Vorzugsweise
umfassen die Mittel zum Abziehen eines Blattes mindestens ein Abziehrad,
welches mit seinem Umfang die Stapelfläche derart berührt, dass durch
seine Drehung ein Blatt von dem Blattstapel abgezogen wird. Das
Abziehrad besteht vorteilhafterweise aus einem gummiartigen Material und
ist an seinem Umfang mit Noppen versehen, um eine hohe Haftreibung
zu dem abzuziehenden Blatt zu erreichen. Vorzugsweise sind dabei
die zweite Walze und das mindestens eine Abziehrad gemeinsam auf
einer zweiten Welle gelagert. Dabei ist die zweite Walze vorzugsweise
freilaufend und das Abziehrad drehfest auf der zweiten Welle montiert. Durch
diese Anordnung lassen sich die Vereinzelungsfunktion und die Aufwalzfunktion
einfach und platzsparend miteinander kombinieren.
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Vorzugsweise
ist im Bereich des ersten Endes des Verstellweges ein Rampenelement
mit einer ansteigenden Flanke so angeordnet, dass ein von den Abzugsmitteln
abgezogenes Blatt mit seinem vorlaufenden Ende die Rampe hinaufgeschoben wird.
Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung mindestens eine Gegenlaufwalze,
deren Umfangsfläche
von unten in die Ebene der Flanke des Rampenelementes ragt, und
die so antreibbar ist, dass sie ein Blatt, welches die Rampe hinaufgeschoben
wird, abbremst. Die Funktion der Gegenlaufwalze besteht darin, Doppelabzüge zu vermeiden.
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Vorzugsweise
umfasst die Vorrichtung ferner Andruckmittel, um Blätter gegen
die Gegenlaufwalze zu drücken.
Dadurch wird die bremsende Wirkung der Gegenlaufwalze verstärkt. In
einer vorteilhaften Weiterbildung werden die Andruckmittel durch
mindestens eine Feder, insbesondere ein bogenförmiges Federblech gebildet,
welche an einem drehbaren Träger
so angeordnet ist, dass sie durch Drehung des Trägers auf die Gegenlaufwalze
zu bzw. von dieser fort bewegt wird. Durch geeignete Drehung des Trägers kann
die Andruckkraft genau zu dem Zeitpunkt erzeugt werden, an dem sie
gebraucht wird. Wenn die bremsende Wirkung der Gegenlaufwalze hingegen
nicht erwünscht
ist, kann diese durch Fortschwenken der Feder fast vollständig aufgehoben werden,
wie unten an Hand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert wird.
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Die
mittlere Walze der Aufwalz- und Abzugsvorrichtung bildet ein zentrales
Element für
den Weitertransport eines abgezogenen Blattes. Die mittlere Walze
ist zwischen der ersten und der zweiten Walze angeordnet, und an
ihrer Umfangsfläche
wird das Blatt zum Transport entlanggeführt. Die mittlere Walze ist
vorzugsweise in beide Drehrichtungen antreibbar, und die mittlere
Walze und die zweite Welle sind vorzugsweise derart koppelbar, dass
sie sich durch einen gemeinsamen Antrieb in derselben Richtung drehen.
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Des
weiteren bildet die mittlere Walze auch ein zentrales Element für die Ablage
eines Blattes auf die Stapelfläche.
Ein Blatt wird von der Übergabevorrichtung
um die Umfangsfäche
der mittleren Walze herum zu der Stapelfläche geführt. Dieser Transport des Blattes
ist Voraussetzung dafür,
dass das Blatt in an sich bekannter Weise auf die Stapelfläche aufgewalzt
werden kann.
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Die
mittlere Walze dient somit sowohl zum Transport des Blattes zur
Stapelfläche
als auch zum Aufwalzen des Blattes auf die Stapelfläche. Denn
die für
den Transport des Blattes geeignete Drehrichtung der mittleren Walze
stimmt mit den Drehrichtungen der ersten und der zweiten Walze überein.
Dies stellt einen bedeutenden Vorteil beispielsweise gegenüber der
Aufwalzvorrichtung aus der oben genannten
DE 103 31 018 A1 dar, welche
durch einen vertikalen Riementransport gebildet wird. Da sich bei
einem Riementransport die gegenüberliegenden
Riemenwalzen stets in entgegengesetzter Richtung drehen, dreht sich
eine von ihnen immer entgegen der Aufwalzrichtung. Diese Walze bzw.
der auf ihr transportierte Riemen sollte nicht mit der Stapelfläche in Kontakt
kommen, weil das oberste Blatt auf der Stapelfläche sonst durch Reibung mit
dem Riemen gestaucht werden könnte.
Im Gegensatz dazu dient die mittlere Walze gemäß der Erfindung sowohl zum
Transport des Blattes zur Stapelfläche als auch zum Aufwalzen des
Blattes auf die Stapelfläche.
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In
einer vorteilhaften Weiterbildung sind an beiden Seiten der mittleren
Walze Leitbleche zur Führung
eines Blattes vorgesehen, so dass ein Blatt sowohl von der linken
als auch der rechten Seite auf die Stapelfläche abgelegt werden kann. Hierdurch
ist es möglich,
Blätter
abwechselnd bidirektional auf der Stapelfläche abzulegen. Dadurch kann
die Ablagegeschwindigkeit verdoppelt werden.
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In
dieser Hinsicht geht die Weiterbildung der vorliegenden Erfindung
mit zwei Übergabevorrichtungen
an den Enden des Verstellweges in die entgegengesetzte Richtung
wie die oben genannte
DE
103 31 018 A1 . Während
bei letzterer lediglich eine Übergabevorrichtung
vorgesehen war, um ein Blatt selektiv auf einer von mehreren Trageflächen abzulegen, sind
hier zwei Übergabevorrichtungen
vorgesehen, um Blätter
bidirektional auf lediglich einer Tragefläche abzulegen, um dadurch insgesamt
die doppelte Anzahl von Blättern
in der gleichen Zeit ablegen zu können.
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Dabei
ist die Transportvorrichtung vorzugsweise zum Transport des Blattes
mit einer Transportgeschwindigkeit eingerichtet, die gleich der
Verstellgeschwindigkeit der verstellbaren Einheit entlang des Verstellweges
ist. Darin unterscheidet sich die Transportvorrichtung von solchen
Transportvorrichtungen, die den ersten oder den zweiten Riemen als
Teil eines Riementransports einschließen, und deren Transportgeschwindigkeit
naturgemäß nur die
Hälfte der
Verstellgeschwindigkeit der verstellbaren Einheit entlang des Verstellweges
beträgt.
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Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Weitere
Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung, in der die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen erläutert
wird. Darin zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum stapelförmigen Ablegen
von Blättern
gemäß der Erfindung,
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2 eine
perspektivische Ansicht der Vorrichtung aus 1 ohne ein
vorderes Seitenteil und ein zweites Leitelement,
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3 eine
perspektivische Ansicht der Vorrichtung aus 1 und 2 ohne
einen Träger
für das
bogenförmige
Federblech,
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4 eine
perspektivische Ansicht der Vorrichtung aus 1 bis 3,
ohne beide Seitenteile und beide Leitelemente,
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5 eine
Seitenansicht der wesentlichen Elemente der Vorrichtung aus 1,
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6 eine
perspektivische Ansicht einer ersten Welle, einer zweiten Welle
und einer mittleren Welle mit den darauf montierten Elementen,
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7 eine
perspektivische Ansicht einer fünften
Welle, der bogenförmigen
Federbleche und deren Träger,
und
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8 bis 11 verschiedene
Ansichten der der Vorrichtung während
des Aufwalzvorgangs eines Blattes in einer schematischen Seitenansicht.
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1 bis 4 zeigen
perspektivische Ansichten einer Vorrichtung zum stapelförmigen Ablegen
von Blättern,
wobei in den verschiedenen Abbildungen unterschiedliche Teile fortgelassen
wurden, um die Sicht auf dahinterliegende Teile freizugeben. 5 zeigt
eine Seitenansicht der wesentlichen Komponenten der Vorrichtung
von 1 bis 4.
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Die
Vorrichtung umfasst eine verstellbare Einheit 10 mit einem
hinteren Seitenteil 12 und einem vorderen Seitenteil 14.
Zwischen den Seitenteilen 12 und 14 sind eine
erste Welle 16, eine zweite Welle 18, eine mittlere
Welle 20, eine dritte Welle 22, eine vierte Welle 24 und
ein Träger 26 gelagert,
welcher um eine Welle 28 schwenkbar ist.
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Auf
der ersten Welle 16 sind fünf erste Walzen 30 freilaufend
gelagert (siehe insbesondere 4, 5 und 6).
Um eine jede der ersten Walzen 30 ist ein erster Riemen 32 gelegt
und parallel zu einer Stapelfläche 34 (siehe 8 bis 11) zu
einer ersten Befestigungsstelle 36 im Bereich eines ersten
Endes eines Verstellweges geführt,
entlang dessen die verstellbare Einheit 10 verstellbar
ist (siehe 8 bis 11).
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Auf ähnliche
Weise sind auf der zweiten Welle 18 fünf zweite Walzen 38 frei
drehbar gelagert. Um jede der zweiten Walzen 38 ist ein
zweiter Riemen 40 gelegt und parallel zur Stapelfläche 34 zu
einer zweiten Befestigungsstelle 42 im Bereich eines zweiten Endes
des Verstellweges der verstellbaren Einheit 10 geführt, an
der er festgelegt ist (siehe 8 bis 11).
Das zweite hier nicht gezeigte Ende der Riemen 32, 40 ist
jeweils in einer Speicherrolle 92 befestigt, so dass durch
Aufwickeln und Abwickeln der Riemen 32, 40 die
Einheit 10 insgesamt verstellbar ist. Ferner sind auf der
zweiten Welle 18 zwei Abziehräder 44 drehfest gelagert.
Die Abziehräder 44 haben eine
Zahnradform und bestehen beispielsweise aus Gummi.
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Auf
der mittleren Welle 20 sind vier mittlere Walzen 46 drehfest
montiert, die am besten in 3, 5 und 6 zu
erkennen sind. Auf der dritten Welle 22 bzw. der vierten
Welle 24 sind vier erste Andruckwalzen 48 bzw.
vier zweite Andruckwalzen 50 angeordnet, die jeweils einer
der mittleren Walzen 46 gegenüberstehen und mit dieser einen
ersten Walzenspalt 52 bzw. einen zweiten Walzenspalt 54 (siehe 5)
bilden.
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Die
verstellbare Einheit 10 umfasst ferner ein erstes Leitelement 56 und
ein zweites Leitelement 58 (siehe 1). Das
erste und das zweite Leitelement 56, 58 haben
jeweils einen im Wesentlichen geradlinig verlaufenden Abschnitt 60 (siehe 3 und 5)
und einen gekrümmten
Abschnitt 62, der parallel zur Umfangsfläche der
mittleren Walze 46 verläuft.
Der Träger 26 ist
auf seinen beiden Seiten im Wesentlichen geradlinig ausgebildet,
bezeichnet als Abschnitt 64. Zwischen dem vertikalen Abschnitt 60 des
ersten Leitelementes 56 und dem ihm zugewandten vertikalen
Abschnitt 64 des Trägers 26 ist ein
erster Transportschlitz 66 ausgebildet, der vertikal auf
die mittlere Walze 46 trifft. Auf ähnliche Weise ist zwischen
dem vertikalen Abschnitt 60 des zweiten Leitelementes 58 und
dem ihm zugewandten vertikalen Abschnitt 64 des Trägers 26 ein
zweiter Transportschlitz 68 ausgebildet (siehe z.B. 1),
der vertikal auf die andere Seite der mittleren Walze 46 trifft.
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Die
Vorrichtung umfasst ferner ein Rampenelement 70, welches
feststehend im Bereich des ersten Endes des Verstellweges in einem
Gehäuse,
beispielsweise einer Geldscheinkassette (nicht gezeigt) angeordnet
ist. Das Rampenelement 70 hat eine ansteigende Flanke 72 (siehe 1 bis 4).
Die Vorrichtung umfasst ferner eine nicht verschiebbare Welle 74,
auf der zwei Gegenlaufwalzen 76 angeordnet sind (siehe
z.B. 5). Die Welle 74 mit den beiden Gegenlaufwalzen 76 ist
in 7 in einer perspektivischen Ansicht separat dargestellt.
Wie ebenfalls in 7 gezeigt ist, sind an dem Träger 26 zwei bogenförmige Federbleche 78 befestigt.
Durch Drehung des Trägers 26 um
seine Welle 28 werden die bogenförmigen Federbleche 78 auf
die ihnen jeweils gegenüberstehende
Gegenlaufwalze 76 zu bzw. von dieser fort bewegt. Die Funktion
der Federbleche 78 besteht darin, auf Blätter, die
zwischen der Gegenlaufwalze 76 und den Federblechen 78 angeordnet sind,
eine Andruckkraft auszuüben.
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Im
Folgenden wird die Funktion der an Hand von 1 bis 7 beschriebenen
Vorrichtung unter Bezugnahme auf 8 bis 11 beschrieben.
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8 bis 11 zeigen
Momentaufnahmen der verstellbaren Einheit 10 beim Aufwalzen
eines Blattes 80 auf die Stapelfläche 34, die durch
die Oberfläche
des obersten Blattes eines Blattstapels 82 gebildet wird.
Gezeigt wird jeweils eine schematische Seitenansicht, in der die
gegenwärtigen
Drehrichtungen der Walzen durch Pfeile angezeigt sind.
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In
der Darstellung von 8 befindet sich die verstellbare
Einheit 10 am ersten Endes des Verstellweges in Ruhe, d.
h. die erste und die zweite Walze 30, 38 drehen
sich nicht. In dieser Position wird der Blattstapel 82 von
dem zweiten Riemen 40 gehalten, da er sich auf einer Tragefläche 84 befindet,
die von unten durch Federn 86 gegen den zweiten Riemen 40 gedrückt wird.
Das aufzuwalzende Blatt 80 wird von einer ersten Blatt-Übergabevorrichtung 88,
die in 8 schematisch durch zwei einander gegenüberliegende
Transportwalzen 90 dargestellt ist, vertikal nach unten
in den zweiten Transportschlitz 68 geführt.
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Zum
dargestellten Zeitpunkt hat das vorlaufende Ende des Blattes 80 bereits
den Walzenspalt 54 (siehe 5) passiert,
der zwischen der mittleren Walze 46 und der zweiten Andruckwalze 50 ausgebildet
ist. Die mittlere Walze 46 wird im Uhrzeigersinn angetrieben.
Das Blatt 80 wird im Walzenspalt 54 zwischen der
mittleren Walze 46 und der zweiten Andruckwalze 50 gefasst
und entlang der Umfangsfläche
der mittleren Walze 46 bewegt. Dabei wird das Blatt 80 von
dem Abschnitt 62 des zweiten Leitelementes 58 geführt, welcher
parallel zur Umfangsfläche
der mittleren Walze 46 angeordnet ist. Die mittlere Walze 46 wird
so lange allein angetrieben, bis die vorlaufende Kante des Blattes
das erste Ende der Stapelfläche 34 erreicht
(siehe 8). Die mittlere Walze 46, die zweite
Andruckwalze 50, der konkave Abschnitt 62 des
zweiten Leitelementes 58 und der zweite vertikale Transportschlitz 68 bilden
eine Hälfte der
eingangs genannten Transportvorrichtung der verstellbaren Einheit 10.
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Man
beachte, dass sich der Abschnitt 62 des zweiten Leitelementes 58 so
weit nach unten erstreckt, dass er einem Abschnitt auf der unteren
Hälfte
der mittleren Walze 46 gegenüberliegt. Dadurch wird das
Blatt 80 auf geeignete Weise umgebogen, um auf die Stapelfläche 34 aufgewalzt
werden zu können.
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Nachdem
das Blatt 80 mit seiner vorlaufenden Kante das erste Ende
der Stapelfläche 34 erreicht
hat, wird begonnen, die verstellbare Einheit 10 in Richtung
auf das zweite Ende des Verstellweges, d.h. nach rechts zu bewegen,
indem der zweite Riemen 40 auf einer Speicherrolle 92 aufgewickelt
wird und der erste Riemen 32 von einer Speicherrolle 92 abgewickelt
wird. Dabei wird das Blatt zunächst
von der mittleren Walze 46 auf die Stapelfläche 34 aufgewalzt
(siehe 9). Zu dieser Zeit wird der Blattstapel 82 vom
zweiten Riemen 40 und von der mittleren Walze 46 gehalten.
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10 zeigt
eine Momentaufnahme zu einem noch späteren Zeitpunkt. Zum Zeitpunkt
von 10 ist das Blatt 80 fast vollständig auf
die Stapelfläche 34 aufgewalzt.
Der Blattstapel 82 wird jetzt vom ersten Riemen 32 und
der mittleren Walze 46 gehalten. Man beachte, dass sich
die mittlere Walze 46 beim Aufwalzen mit dem gleichen Drehsinn
dreht, wie die erste Walze 30 und die zweite Walze 38.
Somit ist die mittlere Walze 46 nicht nur am Transport des
Blattes 80 zur Stapelfläche 34 beteiligt,
sondern auch am Aufwalzen selbst.
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In
der Momentaufnahme von 11 hat die verstellbare Einheit 10 das
zweite Ende des Verstellweges erreicht. Zu diesem Zeitpunkt wird
der Blattstapel 82 vom ersten Riemen 32 gehalten.
In dieser Stellung kann ein weiteres Blatt 94 aus einer
zweiten Übergabevorrichtung 96,
die durch zwei einander gegenüberliegende
Transportwalzen 98 schematisch dargestellt ist, in den
ersten vertikalen Transportschlitz 66 eingegeben und mit
Hilfe der mittleren Walze 46, der ersten Andruckwalze 48,
des konkaven Abschnittes 62 des ersten Leitelementes 56 und
des ersten vertikalen Transportschlitzes 66, welche gemeinsam
die andere Hälfte
der eingangs genannten Transportvorrichtung bilden, zur Stapelfläche 34 transportiert
werden. Beim Zurückfahren
der verstellbaren Einheit 10 in Richtung auf das erste
Ende des Verstellweges wird das Blatt 94 auf ähnliche
Weise wie in Zusammenhang mit 8 bis 10 beschrieben
auf die Stapelfläche 34 aufgewalzt.
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Die
gezeigte Vorrichtung ist also dazu geeignet, beim Hin- und Herfahren
der verstellbaren Einheit 10 jeweils ein Blatt abzulegen,
d.h. bidirektional zu stapeln. Darin unterscheidet sich die Vorrichtung von
bekannten Vorrichtungen der eingangs genannten Art, bei denen die
verstellbare Einheit vor jedem erneuten Ablegen eines Blattes regelmäßig in eine Ausgangsposition
zurückgefahren
werden muss. Die Ablageeffizienz lässt sich dadurch im Wesentlichen verdoppeln,
wobei allerdings eine zweite Übergabevorrichtung 96 und
eine Weiche (nicht gezeigt) erforderlich sind, an der sich ein Transportweg
aufteilt, um Blätter
alternierend der ersten Übergabevorrichtung 88 und
der zweiten Übergabevorrichtung 96 zuzuführen.
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Im
Folgenden wird unter Bezugnahme auf 5 die Vereinzelungsfunktion
der Vorrichtung beschrieben. In der Darstellung von 5 befindet
sich die verstellbare Einheit 10 am ersten Ende des Verstellweges.
In 5 ist ebenfalls die Tragefläche 84 eingezeichnet,
auf der ein Blattstapel 82 liegt. Zum Vereinzeln werden
gleichzeitig die mittlere Welle 20 mit den darauf drehfest
montierten mittleren Walzen 46 und die zweite Welle 18 mit
den darauf drehfest montierten Abziehrädern 44 in der Darstellung
von 5 im Uhrzeigersinn gedreht. Dazu sind die Wellen 18 und 20 vorzugsweise
mechanisch koppelbar, so dass lediglich die Welle 20 angetrieben
werden muss. Durch die Drehung der Abziehräder 44 wird das oberste
Blatt 100 des Blattstapels 82 in der Darstellung
von 5 nach links und mit einer vorlaufenden Kante
die Flanke 72 des Rampenelementes 70 hinaufgeschoben,
bis es von der mittleren Walze 46 erfasst wird und von
dieser ebenfalls geschoben wird. Das vorlaufende Ende des Blattes 100 wird durch
den konkaven Abschnitt 62 des ersten Leitelementes 56 an
der dem ersten Ende des Verstellweges zugewandten Seite der Umfangsfläche der
mittleren Walze 46 entlanggeführt. Dieser Moment ist in 5 dargestellt.
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Durch
weiteres Schieben der Abziehräder 44 wird
das vorlaufende Ende des Blattes 100 in den Walzenspalt 52 zwischen
der ersten Andruckwalze 48 und der mittleren Walze 46 gelangen.
In diesem Walzenspalt 52 wird das Blatt 100 wiederum
gefasst und durch die Drehung der mittleren Walze 46 im Uhrzeiger sinn
durch den ersten vertikalen Transportschlitz 66 nach oben
aus der verstellbaren Einheit 10 herausgeführt. Oberhalb
des ersten vertikalen Transportschlitzes 66 kann eine Entgegennahmevorrichtung
(nicht gezeigt) angeordnet sein, die das Blatt 100 entgegennimmt
und weitertransportiert. Die Entgegennahmevorrichtung kann insbesondere
durch die erste Übergabevorrichtung 88 gebildet
werden, die in diesem Falle im entgegengesetzten Sinn betrieben
wird, als dies bei der Übergabe
eines Blattes in die verstellbare Einheit 10 der Fall ist.
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Um
Doppelabzüge
zu vermeiden, dreht sich während
des Abziehens des Blattes 100 vom Blattstapel 82 die
Gegenlaufwalze 76 kontinuierlich mit langsamer Umlaufgeschwindigkeit
im den Uhrzeigersinn. Ein Blatt, welches gemeinsam mit dem obersten Blatt 100 durch
das Abziehrad 44 nach links geschoben würde, kommt mit der Gegenlaufwalze 76 in Kontakt
und wird von dieser aufgehalten. Das oberste Blatt 100 gleitet
hingegen über
das aufgehaltene Blatt hinweg und wird wie oben beschrieben aus
der verstellbaren Einheit 10 herausgeführt. Die Bremswirkung der Gegenlaufwalze 76 wird
dadurch verstärkt,
dass die bogenförmigen
Federbleche 78 (siehe 7, in 5 nicht
gezeigt) durch Drehung des Trägers 26 um
die Welle 28 in der Darstellung von 5 im Uhrzeigersinn
auf die Gegenlaufwalze 76 zugeschwenkt werden und dadurch
die Blätter,
die mit der Gegenlaufwalze 76 in Kontakt kommen, an diese
angedrückt
werden, wodurch sich die Bremswirkung der Gegenlaufwalze 76 erhöht.
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- 10
- verstellbare
Einheit
- 12
- hinteres
Seitenteil
- 14
- vorderes
Seitenteil
- 16
- erste
Welle
- 18
- zweite
Welle
- 20
- mittlere
Welle
- 22
- dritte
Welle
- 24
- vierte
Welle
- 26
- Träger
- 28
- Welle
des Trägers 26
- 30
- erste
Walze
- 32
- erster
Riemen
- 34
- Stapelfläche
- 36
- erste
Befestigungsstelle
- 38
- zweite
Walze
- 40
- zweiter
Riemen
- 42
- zweite
Befestigungsstelle
- 44
- Abziehrad
- 46
- mittlere
Walze
- 48
- erste
Andruckwalze
- 50
- zweite
Andruckwalze
- 52
- erster
Walzenspalt
- 54
- zweiter
Walzenspalt
- 56
- erstes
Leitelement
- 58
- zweites
Leitelement
- 60
- vertikaler
Abschnitt der Leitelemente 56, 58
- 62
- konkaver
Abschnitt der Leitelemente 56, 58
- 64
- vertikaler
Abschnitt des Trägers 26
- 66
- erster
vertikaler Transportspalt
- 68
- zweiter
vertikaler Transportspalt
- 70
- Rampenelement
- 72
- Flanke
des Rampenelementes 70
- 74
- Welle
- 76
- Gegenlaufwalze
- 78
- Federblech
- 80
- Blatt
- 82
- Blattstapel
- 84
- Tragefläche
- 86
- Feder
- 88
- erste Übergabevorrichtung
- 90
- Transportwalze
- 92
- Speicherrolle
- 94
- Blatt
- 96
- zweite Übergabevorrichtung
- 98
- Transportwalze
- 100
- Blatt