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DE102006001611B3 - Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Unterhaltungsgerätes - Google Patents

Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Unterhaltungsgerätes Download PDF

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DE102006001611B3
DE102006001611B3 DE200610001611 DE102006001611A DE102006001611B3 DE 102006001611 B3 DE102006001611 B3 DE 102006001611B3 DE 200610001611 DE200610001611 DE 200610001611 DE 102006001611 A DE102006001611 A DE 102006001611A DE 102006001611 B3 DE102006001611 B3 DE 102006001611B3
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DE200610001611
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English (en)
Inventor
Johann F. Prof. Graf
Dirk Dipl.-Kfm. Schwerdling
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Novomatic AG
Original Assignee
Novomatic AG
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/34Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements depending on the stopping of moving members in a mechanical slot machine, e.g. "fruit" machines
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
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Abstract

Bei einem Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Unterhaltungsgerätes mit einer rechnergesteuerten Steuereinheit zur Spielablaufsteuerung, einer Symbolspieleinrichtung (1) und gegebenenfalls mindestens einer weiteren Zusatzgewinnspieleinrichtung (15) werden während eines Spiels in den Spieleinrichtungen (1, 15) erzielte Freispiele jeweils in eine bestimmte Punkteanzahl umgewandelt und diese Punkte in einer Punkteanzeige (25) angezeigt. Beim Abspielen der Freispiele erfolgt eine prozentuale Dekrementierung in einer Prozentanzeige (26) um einen bestimmten Prozentsatz. Die Steuereinheit bestimmt den Zeitpunkt des Abspielens der Freispiele innerhalb eines Spiels. In Abhängigkeit von den noch abzuspielenden Freispielen wird der Prozentsatz in der Prozentanzeige (26) angepasst.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Unterhaltungsgerätes mit einer rechnergesteuerten Steuereinheit zur Spielablaufsteuerung, einer Symbolspieleinrichtung und gegebenenfalls mindestens einer weiteren Zusatzgewinnspieleinrichtung.
  • Derartige Unterhaltungsgeräte sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Sie umfassen eine Symbolspieleinrichtung, die meistens drei Umlaufkörper besitzt, die als Walzen, Scheiben, Klappkartenkarusselle oder dergleichen ausgebildet sein können. Auf der von außen durch Ablesefenster einsehbaren Oberfläche tragen die Umlaufkörper Symbole. Die Umlaufkörper werden in der Regel nacheinander stillgesetzt und nachdem alle Umlaufkörper zum Stillstand gekommen sind, gibt die in den Ablesefenstern angezeigte Symbolkombination einen Gewinn oder Verlust an. In unterschiedlicher Höhe werden Geld- und/oder Punkte- und/oder Sonderspielgewinne mit gegenüber dem Normalspiel erhöhter Gewinnchance oder Freispiele in Aussicht gestellt.
  • Weiterhin weisen bekannte Unterhaltungsgeräte häufig als Zusatzgewinnspieleinrichtung eine Risikospieleinrichtung auf, in der ein bereits in der Symbolspieleinrichtung erzielter Gewinn erhöht oder erniedrigt werden kann. Darüber hinaus ist es bei Unterhaltungsgeräten bekannt, den erzielten Gewinn mittels einer als Zusatzgewinnspieleinrichtung ausgebildeten Ausspieleinrichtung zu erhöhen oder zu erniedrigen. Einen weiteren Spielanreiz mit zusätzlicher Gewinnmöglichkeit stellt eine Zusatzgewinnspieleinrichtung in Form einer Jackpotspisleinrichtung dar.
  • Solche Zusatzgewinnspieleinrichtungen sind meistens in ihren Anzeigefeldern mit unterschiedlichen Geldwerten, Sonderspielen und/oder Punkten belegt. In der Regel werden bei derartigen Unterhaltungsgeräten die in der Symbolspieleinrichtung oder in einer der Zusatzgewinnspieleinrichtungen erzielten Geldwerte, Sonderspiele und/oder Punkte lediglich einfach ausgegeben, in der Ausspieleinrichtung ausgespielt, in der Risikospieleinrichtung weiterriskiert oder in der Jackpotspieleinrichtung angesammelt.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Unterhaltungsgerätes der eingangs genannten Art zu schaffen, das den Spielablauf mit größerem Spiel- und Gewinnanreiz ausgestaltet und den Unterhaltungswert für den Spieler erhöht.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass während eines Spiels in den Spieleinrichtungen erzielte Freispiele jeweils in eine bestimmte Punkteanzahl umgewandelt und diese Punkte in einer Punkteanzeige angezeigt werden und beim Abspielen der Freispiele eine prozentuale Dekrementierung in einer Prozentanzeige um einen bestimmten Prozentsatz erfolgt, wobei die Steuereinheit den Zeitpunkt des Abspielen der Freispiele innerhalb eines Spiels bestimmt und in Abhängigkeit von den noch abzuspielenden Freispielen der Prozentsatz in der Prozentanzeige angepasst wird.
  • Nach einer Ausgestaltung der Erfindung werden zu Beginn eines Spiels die Punkteanzeige und die Prozentanzeige auf „0" gesetzt.
  • Bevorzugt wird beim ersten Erzielen von Freispielen in einem Spiel die Prozentanzeige auf 100 gesetzt und dieser Wert im weiteren Spiel beim Abspielen der Freispiele oder beim Erhalt weiterer Freispiele nur noch unterschritten. Weiterhin werden in der Punkteanzeige durch erzielte Freispiele angesammelte Punkte beim Abspielen der Freispiele in einem Spiel nicht dekrementiert.
  • Der Spieler hat keinen Einfluss auf den Auslösezeitpunkt der von ihm erzielten Freispiele. Daher werden die erzielten Freispiele innerhalb eines Spiels selbsttätig von der Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes abgespielt. Hierbei entspricht die Anzahl der während eines Spiels abspielbaren Freispiele höchstens der in der Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes festgelegten maximalen Anzahl von Freispielen. Nach einer Weiterbildung wird die in einem die maximale Anzahl von Freispielen in einem Spiel übersteigende Anzahl von Freispielen erst nach Tätigen eines weiteren Spieleinsatzes abgespielt.
  • Während eines Spiels in den Spieleinrichtungen erzielte Freispiele werden jeweils in eine bestimmte Punkteanzahl umgewan delt und diese Punkte in einer Punkteanzeige angezeigt. Von dieser Punkteanzeige werden während des Spiels keine Punkte dekrementiert, d.h. eine Dekrementierung findet nicht statt, wenn dem Spieler irgendein Freispiel gewährt wird und der Spieler dieses Freispiel abspielt. Abgespielte Freispiele werden vielmehr nur noch in der Prozentanzeige abgebildet.
  • Diese Prozentanzeige und auch die Punkteanzeige werden zu Beginn des Spiels des Spielers am Unterhaltungsgerät auf „0" gesetzt. Erhält der Spieler dann ein Freispiel oder mehrere Freispiele in einer der Spieleinrichtungen, dann werden diese auf die Punkteanzeige aufgebucht. Gleichzeitig wird der Wert in der Prozentanzeige auf 100 gesetzt. Der Spieler muss nun die ersten von ihm gewonnenen und auf der Punkteanzeige aufgebuchten Freispiele abspielen. Mit jedem Abspielen eines Freispieles vermindert sich der in der Prozentanzeige angezeigte Prozentsatz um einen bestimmten Betrag.
  • Wenn der Spieler während des Bespielens des Unterhaltungsgerätes innerhalb eines Spiels weitere Freispiele gewinnt, erhöht sich der nie dekrementierende Wert in der Punkteanzeige weiter. Ebenso erhöht sich auch der Prozentsatz in der Prozentanzeige. Allerdings erhöht sich dieser Wert nie mehr auf 100 oder gar darüber, weil der Prozentsatz 100 nur dann korrekt ist, wenn der Spieler zwar bereits Freispiele gewonnen, aber noch kein einziges Freispiel abgespielt hat.
  • Die in der Punkteanzeige angezeigten Werte nennen hierbei nicht die exakte Anzahl gewonnener Freispiele innerhalb eines Spiels. Ein Wert in der Punkteanzeige von beispielsweise 100 steht nicht für 100 Freispiele, sondern z.B. für 2 Freispie le, wenn unterstellt wird, dass 50 Punkte in der Punkteanzeige 1 Freispiel abbilden.
  • Die Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes entscheidet selbsttätig und ohne dass dies vom Spieler beeinflussbar ist, wann Freispiele abgespielt werden. Der Spieler kann also nicht beeinflussen, ob das nächste Spiel als Freispiel gespielt wird oder ob ein Einsatz für ein neues Spiel getätigt wird.
  • Das folgende Beispiel soll den Ablauf mehrerer, aufeinander folgender Spiele verdeutlichen, wobei unterstellt wird, dass dem Spieler für jedes durch einen Spieleinsatz getätigte Spiel, also kein Freispiel, EUR 0,05 von einem Guthabenspeicher mit einem Wertbetragsstand in Höhe von EUR 2,00 abgezogen werden. Ferner wird davon ausgegangen, dass pro Spiel maximal nur 6 Freispiele zulässig sind.
  • Der Spieler zahlt einen Betrag in Höhe von EUR 2,00 in den Guthabenspeicher ein und erhält dafür einen Kredit von 200, die vorzugsweise Punkte sein können. In einem „Kredit-Display" werden also „200" angezeigt. Die Punkteanzeige zeigt „0" und die Prozentanzeige zeigt ebenfalls „0".
  • Nun erfolgt ein Einsatz für ein erstes Spiel in Höhe von EUR 0,05. Die Guthabenanzeige wird daher auf „195" gestellt. Wenn der Spieler in diesem aktuellen Spiel nichts gewinnt, zeigen die Punkteanzeige und die Prozentanzeige weiterhin „0" an. Wenn der Spieler im 7. Spiel einen Gewinn erzielt, der 6 Freispielen entspricht, dann zeigt nach dem 7. Spiel die Guthabenanzeige einen Kredit von 165 an, denn jeweils EUR 0,05 werden für jedes der 7 Spiele abgebucht. Wenn beispiels weise 50 Punkte ein Freispiel symbolisieren sollen, zeigt die Punkteanzeige nun „300" an und die Prozentanzeige ist auf 100 gesetzt.
  • Anschließend spielt die Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes selbsttätig die 6 gewonnenen Freispiele ab und zwar ohne dass der Spieler dies beeinflussen kann. Nach dem Abspielen von z.B. 3 Freispielen zeigt die Guthabenanzeige „165". Die Punkteanzeige zeigt „300", denn in dieser erfolgt keine Dekrementierung des dargestellten Wertes. Die Prozentanzeige zeigt 50%, denn die Hälfte, nämlich 3 Freispiele der gewonnenen 6 Freispiele wurde bereits abgespielt.
  • Wird unterstellt, dass der Spieler im 4. von 6 gewonnenen Freispielen einen Gewinn erzielt, und zwar einen Gewinn, der 10 Freispielen entspricht, dann werden nach diesem 4. Freispiel folgende Werte angezeigt: In der Guthabenanzeige „165", denn hier erfolgte keine Änderung, weil kein Einsatz verspielt wurde.
  • In der Punkteanzeige „800", nämlich 300 aus dem Altsbestand an Freispielen plus 500 für die weiteren 10 gewonnenen Freispiele á 50 Punkte.
  • In der Prozentanzeige „75%", weil 600 der insgesamt bestehenden 800 Punkte noch abgespielt werden können.
  • Obwohl im Beispielsfall der Spieler nach dem 4. Freispiel weitere 12 Freispiele abspielen könnte, verhindert die Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes, dass mehr als 2 weitere Freispiele abgespielt werden können. Nach dem Abspielen 2 weiterer Freispiele sorgt die Steuereinheit dafür, dass zunächst ein durch einen erneuten Spieleinsatz aktiviertes Spiel abgespielt wird. Erst dann werden die dem Spieler zu stehenden weiteren Freispiele abgespielt und verbucht. Die Guthabenanzeige zeigt also dann nach Abspielen des weiteren bezahlten Spieles „160" falls in den 3 Spielen kein Gewinn an Freispielen erzielt wurde. Die Punkteanzeige zeigt „800" und die Prozentanzeige zeigt 62,5%, nämlich 5/8 der 800 Punkte in der Punkteanzeige.
  • Erst im Anschluss an dieses vom Kredit in der Guthabenanzeige abgezogene Spiel werden weitere 6 Freispiele ausgeführt. Die Anzeigen nach dem 6. Freispiel würden dann, wenn unterstellt wird, dass 5 Freispiele erfolglos waren und nur das letzte Freispiel einen Gewinn von übersetzt weiteren 4 Freispielen einbringt, lauten:
    Kredit in der Guthabenanzeige „160", Punkteanzeige „1000" und Prozentanzeige „40%", weil 400 der jetzt 1000 Punkte in der Punkteanzeige noch abgespielt werden können.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar sind. Der Rahmen der Erfindung ist nur durch die Ansprüche definiert.
  • Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren betriebenes Unterhaltungsgerät in einer Vorderansicht.
  • Das eine Symbolspieleinrichtung 1 aufnehmende Gehäuse 2 des geldbetätigten, rechnergesteuerten Unterhaltungsgerätes mit Gewinnmöglichkeit weist auf seiner Vorderseite eine Front scheibe 3 mit Ablesefenstern 4 auf, hinter denen drei nebeneinander angeordnete, walzenförmig ausgebildete Umlaufkörper 5 der Symbolspieleinrichtung 1 vorgesehen sind. Die Umlaufkörper 5 werden nach dem Inlaufsetzen zu Spielbeginn während oder zum Ende des Spiels von einem Zufallsgenerator der Steuereinheit in einer von einer Mehrzahl möglicher Rastpositionen zum Stillstand gebracht. Den Rastpositionen sind auf dem Umfang der Umlaufkörper 5 Symbole 6 zugeordnet, die der Anzeige des Spielergebnisses in den Ablesefenstern 4 dienen. Aus den angezeigten Symbolen 6 kann der Spieler das Spielergebnis ablesen, insbesondere auch, ob sich ein Gewinn nach einem auf der Frontscheibe 3 erläuterten Gewinnplan aus einer Kombination der angezeigten Symbole 6 ergeben hat.
  • Im unteren Bereich des Spielgerätes befinden sich Nachstart/Stopp-Tasten 7 für die Umlaufkörper 5, mit denen diese nachgestartet bzw. vorzeitig angehalten werden können. Im Falle eines Gewinns durch Erreichen einer bestimmten Symbolkombination kann eine Gewinnausschüttung in bar, d.h. durch Münzauswurf in eine Ausgabeschale 8 oder durch Aufaddieren in einer Guthabenanzeige 9 erfolgen. Im oberen Bereich des Unterhaltungsgerätes befinden sich ein Münzeinwurfschlitz 10, ein Tokeneinwurfschlitz 11, ein Geldscheineingabeschlitz 12 und ein Benutzerkarteneingabeschlitz 13 einer nicht näher dargestellten Geldverarbeitungseinrichtung. Des Weiteren ist neben dem Münzeinwurfschlitz 10 eine Rückgabetaste 14 angeordnet, durch deren Betätigung ein in der Guthabenanzeige 9 angezeigtes Guthaben in die Ausgabeschale 8 abrufbar ist.
  • Der in der Symbolspieleinrichtung 1 durch Erreichung einer zufallsgesteuert ermittelten Symbolkombination erzielte Gewinn kann tasten- oder rechnergesteuert als Einsatz in eine der beidseitig der Frontscheibe 3 angeordneten Zusatzgewinnspieleinrichtungen 15 übertragen werden, die jeweils als Risikospieleinrichtung ausgebildet sind. Die rechte Risikospieleinrichtung besitzt mehrere zu einer Risikoleiter 16 zusammengefasste beleuchtbare Anzeigefelder 17, die im unteren Bereich mit steigenden Geldgewinnen von EUR 0.30 bis EUR 2.00 und im oberen Bereich in steigender Reihenfolge mit von 3 bis 50 Sonderspielen belegt sind. Die linke Risikospieleinrichtung weist ebenfalls mehrere zu einer Risikoleiter 18 zusammengefasste beleuchtbare Anzeigefelder 19 auf, die im unteren Bereich mit Geldgewinnen von EUR 0.20 bis EUR 1.80 und im oberen Bereich mit von 2 bis 60 Sonderspielen belegt sind. Das Riskieren des in der Risikoleiter 16 bzw. 18 angezeigten Gewinns geschieht dadurch, dass das nächsthöhere Anzeigefeld 17 bzw. 19 in Bezug auf das beleuchtete, den Gewinn anzeigende Anzeigefeld 17 bzw. 19 im Wechsel mit einem unterhalb der Risikoleiter 16 bzw. 18 angebrachten Totalverlustanzeigefeld 20 bzw. 21 mit der Beschriftung „0" blinkt. Bei Betätigung einer Risikotaste 22 bzw. 23 wird entweder der nächsthöhere Gewinn erzielt oder der eingesetzte Gewinn verloren. Dieser Vorgang kann bis zum Erreichen des Höchstgewinnes an Sonderspielen fortgesetzt werden. Die Sonderspielgewinne werden in einer Sonderspieleanzeige 24 und die Geldgewinne in der Guthabenanzeige 9 aufaddiert. Im Übrigen können ein, mehrere oder alle Anzeigefelder 17, 19 der Zusatzgewinnspieleinrichtungen 15 jeweils mit einer bestimmten Anzahl an Freispielen belegt sein.
  • Ferner können während eines Spiels beispielsweise in der Symbolspieleinrichtung 1 ein oder mehrere Freispiele gewonnen werden, die der Spieler abspielen kann, ohne einen Spieleinsatz tätigen zu müssen. Mit diesen Freispielen kann der Spie ler in der Symbolspieleinrichtung 1 und/oder Zusatzgewinnspieleinrichtung 15 weitere Gewinne erzielen.
  • Weiterhin befinden sich etwa in der Mitte der Frontseite 3 des Unterhaltungsgerätes eine Punkteanzeige 25 und eine Prozentanzeige 26. Während eines Spiels in der Symbolspieleinrichtung 1 und/oder in der Zusatzgewinnspieleinrichtung 15 erzielte Freispiele werden jeweils in eine bestimmte Punkteanzahl umgewandelt und diese Punkte in der Punkteanzeige 25 angezeigt. Beim Abspielen der Freispiele erfolgt eine prozentuale Dekrementierung in der Prozentanzeige 26 um einen bestimmten Prozentsatz. Die in der Punkteanzeige 25 und in der Prozentanzeige 26 angezeigten Werte können sich während eines Spiels in Abhängigkeit von der erzielten Freispielen stetig verändern.
  • 1
    Symbolspieleinrichtung
    2
    Gehäuse
    3
    Frontscheibe
    4
    Ablesefenster
    5
    Umlaufkörper
    6
    Symbol
    7
    Nachstart/Stopptaste
    8
    Auszahlschale
    9
    Guthabenanzeige
    10
    Münzeinwurfschlitz
    11
    Tokeneinwurfschlitz
    12
    Geldscheineingabeschlitz
    13
    Karteneingabeschlitz
    14
    Rückgabetaste
    15
    Zusatzgewinnspieleinrichtung
    16
    Risikoleiter
    17
    Anzeigefeld
    18
    Risikoleiter
    19
    Anzeigefeld
    20
    Totalverlustanzeigefeld
    21
    Totalverlustanzeigefeld
    22
    Risikotaste
    23
    Risikotaste
    24
    Sonderspieleanzeige
    25
    Punkteanzeige
    26
    Prozentanzeige

Claims (7)

  1. Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Unterhaltungsgerätes mit einer rechnergesteuerten Steuereinheit zur Spielablaufsteuerung, einer Symbolspieleinrichtung (1) und gegebenenfalls mindestens einer weiteren Zusatzgewinnspieleinrichtung (15), dadurch gekennzeichnet, dass während eines Spiels in den Spieleinrichtungen (1, 15) erzielte Freispiele jeweils in eine bestimmte Punkteanzahl umgewandelt und diese Punkte in einer Punkteanzeige (25) angezeigt werden und beim Abspielen der Freispiele eine prozentuale Dekrementierung in einer Prozentanzeige (26) um einen bestimmten Prozentsatz erfolgt, wobei die Steuereinheit den Zeitpunkt des Abspielens der Freispiele innerhalb eines Spiels bestimmt und in Abhängigkeit von den noch abzuspielenden Freispielen der Prozentsatz in der Prozentanzeige (26) angepasst wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu Beginn eines Spiels die Punkteanzeige (25) und die Prozentanzeige (26) auf „0" gesetzt werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim ersten Erzielen von Freispielen in einem Spiel die Prozentanzeige (26) auf 100 gesetzt und dieser Wert im weiteren Spiel beim Abspielen der Freispiele oder beim Erhalt weiterer Freispiele nur noch unterschritten wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Punkteanzeige (25) durch erzielte Freispiele angesammelte Punkte beim Abspielen der Freispiele in einem Spiel nicht dekrementiert werden.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erzielten Freispiele innerhalb eines Spiels selbsttätig von der Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes abgespielt werden.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der während eines Spiels abspielbaren Freispiele höchstens der in der Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes festgelegten maximalen Anzahl von Freispielen entspricht.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die maximale Anzahl von Freispielen in einem Spiel übersteigende Anzahl von Freispielen erst nach Tätigen eines weiteren Spieleinsatzes abgespielt wird.
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