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DE102006001560B4 - Ruhestromtüröffner - Google Patents

Ruhestromtüröffner Download PDF

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DE102006001560B4
DE102006001560B4 DE200610001560 DE102006001560A DE102006001560B4 DE 102006001560 B4 DE102006001560 B4 DE 102006001560B4 DE 200610001560 DE200610001560 DE 200610001560 DE 102006001560 A DE102006001560 A DE 102006001560A DE 102006001560 B4 DE102006001560 B4 DE 102006001560B4
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electromagnet
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DE200610001560
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Peter Kerndl
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IST Systems GmbH
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/0046Electric or magnetic means in the striker or on the frame; Operating or controlling the striker plate
    • E05B47/0047Striker rotating about an axis parallel to the wing edge
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B2047/0072Operation
    • E05B2047/0076Current to lock only, i.e. "fail-safe"
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/06Electric alarm locks
    • E05B45/08Electric alarm locks with contact making inside the lock or in the striking plate
    • E05B45/083Electric alarm locks with contact making inside the lock or in the striking plate with contact making either in the striking plate or by movement of the bolt relative to the striking plate

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  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Abstract

Ruhestromtüröffner mit einer elektrisch verriegelbaren Falle (2) die ein Elektromagnet (3) im stromlosen Zustand zum Verschwenken in eine geöffnete Stellung freigibt, und im bestromten Zustand mittels eines Sperrelements verriegelt, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet (3) einen als Metallplatte ausgebildeten Anker (4) hat, der als Sperrelement an der Rückseite der Falle (2) angreift, und dass sich der Anker (4) in Sperrposition gegen eine vom Drehkörper (5) auf ihn einwirkende Öffnungskraft an geneigten oder gerundeten Anschlagflächen (18) im bestromten Zustand des Elektromagneten (3) abstützt, dagegen im stromlosen Zustand des Elektromagneten (3) entlang den geneigten oder gerundeten Anschlagflächen (18) in eine entriegelte Position verschiebbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Ruhestromtüröffner gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Türöffner sind überwiegend so ausgestaltet, dass sie stromlos verriegeln und durch Bestromung eines Elektromagneten öffnen. Jedoch ist es für Fluchttüren Vorschrift, Ruhestromtüröffner einzusetzen, die im stromlosen Zustand geöffnet sind. Im verriegelten Zustand ist der Elektromagnet somit ständig bestromt.
  • Bei solchen Ruhestromtüröffnern zieht in der Regel ein Elektromagnet gegen eine Federkraft einen Anker an, der über weitere Sperrelemente eine Verriegelung der Falle bewirkt. Dazu muss der Elektromagnet stärker sein als die Feder. Im stromlosen Zustand muss dann die Feder den Türöffner entriegeln, was jedoch bei einer entsprechenden Vorlast auf der Falle dazu führen kann, dass diese von der Kraft der Feder nicht mehr geöffnet werden kann. Eine solche Vorlast tritt beispielsweise dann auf, wenn die Türe bereits in Richtung Öffnen von einer Person vorbelastet wird. Auch eine kräftige Türdichtung kann eine solche Vorlast erzeugen, die dann ein Öffnen im stromlosen Zustand verhindern kann. Menschen, die in einem Panikfall gegen die noch verriegelte Tür drücken, erzeugen bei derart aufgebauten Türöffnen eine solch große Vorlast, dass eine Entriegelung im stromlosen Zustand gegen diese Vorlast nicht mehr möglich ist.
  • Aus der DE 102 46 665 B3 ist eine elektrische Freigabevorrichtung für Türen bekannt, die einen Ruhestromturöffner darstellt. Dieser Ruhestromturöffner besitzt einen Sperrhebel, der auf eine Sperrklinge einwirkt und von einem Anker eines Elektromagneten gesperrt oder freigegeben wird. Der U-förmige Anker befindet sich seitlich neben der Falle und wirkt auf einen hinter der Falle im Gehäuse des Ruhestromtüröffners angeordneten verschwenkbaren Sperrhebel. Der Ruhestromtüröffner hat eine unsymmetrische Bauform, d. h. er muss für links angeschlagene Türen anders aufgebaut werden als für rechts angeschlagene Türen.
  • Aus der DE 39 42 379 C2 ist ein Ruhestromtüröffner bekannt, der ein vielfach abgewinkeltes Verriegelungsteil verwendet, dessen Bodenabschnitt die eigentliche Ankerplatte für einen Elektromagneten bildet. Ausgehend von dem Bodenabschnitt stehen mehrfach abgewinkelte Arme seitlich weit von dem Bodenabschnitt ab und bilden schließlich an ihren Enden abgeschrägte Endflächen, die mit entsprechenden abgeschrägten Ansätzen der Sperrklinke zusammenwirken. Das verhältnismäßig komplizierte Verriegelungsteil erfordert einen verhältnismäßig großen Abstand zwischen der eigentlichen Ankerplatte und der Falle.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ruhestromtüröffner zu schaffen, der ein Öffnen der Falle auch unter Vorlast im stromlosen Zustand sicher ermöglicht und dessen Aufbau eine möglichst kleine Bauform zulässt.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erhält man durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale. Der erfindungsgemäße Ruhestromtüröffner besitzt einen Elektromagneten, dessen Anker direkt als Sperrelement mit der Falle zusammenwirkt. Ist der Elektromagnet stromlos, lässt sich der Anker aus seiner Sperrposition problemlos durch eine Öffnungsbewegung der Falle verschieben. Kehrt die Falle in die Schließstellung zurück, kann der Elektromagnet den Anker wieder in die Sperrposition bringen und dort festhalten, so dass die Falle sicher gesperrt ist. Eine am Anker angreifende Feder kann dabei das Zurückschieben des Ankers in seine Sperrposition unterstützen.
  • Dadurch, dass der Anker selbst das Sperrelement für die Falle bildet, ergibt sich eine äußerst kompakte und auch symmetrische Bauform für den Ruhestromtüröffner. Dieser lässt sich somit bei exakt gleicher Bauform sowohl bei links als auch bei rechts angeschlagenen Türen einsetzen.
  • Die Position des Ankers ist vorzugsweise so gewählt, dass sich dieser rückseitig hinter dem Drehkörper der Falle befindet und dort einen rückseitigen Anschlag für den Drehkörper bildet. Der Anker ist eine flache Metallplatte, die mit einer schmalen Sperrkante in der Sperrposition an der Rückseite des Drehkörpers der Falle als Sperranschlag wirkt. Der Anker ist somit ebenfalls als sehr einfaches Bauteil ausgebildet.
  • Weiterhin ist gemäß Patentanspruch 1 vorgesehen, dass sich der Anker in Sperrposition gegen eine vom Drehkörper auf ihn einwirkende Öffnungskraft an geneigten oder gerundeten Anschlagflächen im bestromten Zustand des Elektromagneten abstützt, dagegen im stromlosen Zustand des Elektromagneten entlang den geneigten oder gerundeten Anschlagflächen in eine entriegelte Position verschiebbar ist. Diese geneigten Anschlagflächen, die gegenüber der Kraftrichtung einer auf den Anker wirkenden Öffnungskraft geneigt sind, können entweder am Gehäuse des Ruhestromtüröffners und/oder an dem Anker selbst ausgebildet sein. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Anschlagflächen in ihrer Neigung verstellbar auszuführen, um die vom Neigungswinkel abhängige Haltekraft für den Anker verändern bzw. an bestimmte örtliche Vorgaben anpassen zu können.
  • Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung sieht die Verwendung von verstellbaren Anschlägen in Form von Kugelköpfen vor, deren Rundung die geneigten Anschlagflächen bilden. Je nach Höhenposition dieser Kugelköpfe ist für eine Anschlagkante oder Anlagefläche des Ankers ein entsprechend unterschiedlicher Neigungswinkel an den Kugelköpfen wirksam. Anstelle von Kugelköpfen können auch anders gerundete Anschlagflächen vorgesehen sein.
  • Der Ruhestromtüröffner ist vorzugsweise so aufgebaut, dass der Elektromagnet, der den Anker betätigt, unmittelbar hinter dem Drehkörper der Falle im Gehäuse des Ruhestromtüröffners angeordnet ist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn das Gehäuse selbst mit seinen Wandungen sowohl die Pole des Elektromagneten als auch einen Aufnahmeraum für den Anker bildet, in welchem der Anker begrenzt bewegbar bzw. verschiebbar einliegt. Mittels eines Federelements wird der Anker in seine Sperrposition vorgespannt und kann im stromlosen Zustand gegen die Federkraft dieses Federelements von der Falle problemlos in eine geöffnete Position weggedrückt werden. Für den Anker sind bei dieser Ausführungsform keine zusätzlichen Lagerelemente oder Führungselemente erforderlich. Am Anker kann außerdem ein Mikroschalter angreifen, um an eine Überwachungseinrichtung die jeweilige Position des Ankers melden zu können. Der Mikroschalter kann beispielsweise im verriegelten Zustand bei bestromtem Anker diese Sperrposition des Ankers an eine Überwachungsanlage durch ein entsprechendes elektrisches Signal mitteilen. Befindet sich dagegen der Anker in einer geöffneten Position, meldet der Mikroschalter dies durch eine Unterbrechung des von ihm ausgehenden elektrischen Signals.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 die Ansicht eines erfindungsgemäßen Ruhestromtüröffners mit abgehobenem Anker,
  • 2 einen schematisierten Querschnitt des in 1 dargestellten Ruhestromtüröffners,
  • 3 und 4 einen Ruhestromtüröffner mit am Anker angreifendem Mikroschalter in der Sperrposition des Ankers (3) und in der entriegelten Position des Ankers (4),
  • 5 einen Ruhestromtüröffner mit am Grundkörper des Gehäuses ausgebildeten geneigten Anschlagflächen,
  • 6 den Ruhestromtüröffner von 5 unmittelbar nach dem Abschalten des Elektromagneten und
  • 7 den Ruhestromtüröffner von 5 und 6 nach dem Zurückschwenken der Falle in die geöffnete Stellung.
  • Der in 1 dargestellte Ruhestromtüröffner besteht aus einem Gehäuse 1, einer schwenkbeweglichen Falle 2, einem Elektromagneten 3 und einem auf den Elektromagneten 3 aufsetzbaren Anker 4. Der Anker 4 liegt im zusammengebauten Zustand lose auf dem Elektromagneten 3 auf und wirkt bei Bestromung des Elektromagneten 3 als Sperrelement für die Falle 2, die mit ihrem rückseitigen Drehkörper 5 an einer schmalen Sperrkante 6 des Ankers 4 zur Anlage kommt und von dieser in der dargestellten geschlossenen Stellung gesperrt bzw. verriegelt wird.
  • Im Querschnitt von 2 ist der Aufbau der Falle 2 ersichtlich, die aus dem Drehkörper 5 und einem an diesem in der Höhe verstellbar angeschraubten Verstellkörper 7 besteht. Die Falle ist um einen Lagerpunkt 8 in Pfeilrichtung 9 verschwenkbar, wenn der Anker 4 lose auf dem stromlosen Elektromagneten 3 aufliegt. Im dargestellten Zustand ist der Elektromagnet 3 jedoch bestromt und hält den Anker 4 in der dargestellten Sperrposition sicher fest. Wird nun versucht, die Falle 2 in Pfeilrichtung 9 in eine geöffnete Position zu drücken, beispielsweise durch einen entsprechenden Öffnungsdruck auf die zugehörige Türe, so verhindert der fest auf dem Elektromagneten 3 und von an Anschlagflächen 18 von Kugelköpfen 12 gehaltene Anker 4 das Öffnen der Falle 2. Der Drehkörper 5 kommt rückseitig an der Sperrkante 6 zur Anlage, so dass die Falle verriegelt bleibt.
  • Am Gehäuse 1 des Ruhestromtüröffners sind Gewindebohrungen 10 ausgebildet, in die Verstellschrauben 11 mit oben angeordneten Kugelköpfen 12 eingesetzt sind. Diese Kugelköpfe 12 ragen vorzugsweise teilweise in Bohrungen 13 des Ankers 4 hinein und bilden dadurch mit ihren gerundeten Oberflächen die Anschlagflächen 18 für den Anker 4. Werden die Stellschrauben 11 verstellt, so ändert sich dadurch die Höhenposition der Kugelköpfe 12. Der untere Öffnungsrand 14 der Bohrungen 13 liegt dann je nach Höhenstellung der Kugelköpfe 12 an einer mehr oder weniger stark geneigten Kugelfläche an. Dadurch lässt sich je nach Höhenposition der Kugelköpfe 12 eine Änderung der auf den Öffnungsrand 14 ausgeübten Haltekraft vornehmen.
  • 3 und 4 zeigen den Ruhestromtüröffner von 2 mit einem zusätzlichen Mikroschalter 15, dessen Betätigungshebel 16 an einem am Anker 4 vorgesehenen Mitnehmer 17 angreift. In 3 ist das Betätigungselement 16 des Mikroschalters 15 von dem in Sperrposition befindlichen Anker 4 niedergedrückt, so dass der Mikroschalter 15 diesen verriegelten Zustand elektrisch an eine hier nicht dargestellte Überwachungseinrichtung melden kann.
  • In 4 ist der Anker 4 vom Elektromagneten 3 abgehoben, so dass der Betätigungshebel 16 in eine obere Stellung zurückgekehrt ist und dadurch der Mikroschalter 15 den geöffneten Zustand meldet.
  • 5 zeigt eine geringfügig abgeänderte Ausführungsform, bei der der Anker 4 an geneigten Anschlagflächen 18 anliegt, die am Gehäuse 1 ausgebildet sind. Der Anker 4 befindet sich in 5 in der Sperrposition, d. h. der Elektromagnet 3 ist bestromt. Hier ist auch eine rückseitig am Anker 4 angreifendes Federelement 19 ersichtlich, das den Anker 4 in Richtung Sperrposition vorspannt.
  • 6 zeigt den stromlosen Zustand des Elektromagneten 3, so dass der Anker 4 durch eine Bewegung der Falle 2 in Pfeilrichtung 9 vom Elektromagneten 3 zunächst in die hier dargestellte Position abgehoben werden kann, um dann bei einer weiteren Bewegung der Falle 2 in Pfeilrichtung 9, wie dies in 7 dargestellt ist, ganz vom Elektromagneten 3 abgehoben zu werden. In 7 ist dann die geöffnete Stellung der Falle 2 dargestellt.
  • In 6 ist ersichtlich, dass sich der Anker 4 nach einer ersten geringen (Öffnungsbewegung der Falle 2 entlang der geneigten Anschlagflächen 18 nach oben abgehoben hat. Entsprechend geneigte Anlageflächen 20 sind auch am Anker 4 ausgebildet. Die gewählte Neigung dieser Anschlagflächen 18 und der korrespondierenden Anlageflächen 20 bestimmt, wie groß die maximale Haltekraft in der Verriegelungsposition bei bestromten Elektromagneten 3 ist. Je nach örtlichen Gegebenheiten und Vorgaben können hier mehr oder weniger steile Anschlagflächen und Anlageflächen ausgebildet sein.
  • Es wird noch erwähnt, dass der Anker 4 in dem Gehäuse 1 durch die Wandungen des Gehäuses 1 begrenzt verschiebbar gelagert sein kann. Die Wandungen können dabei die Verschiebbarkeit des Ankers 4 begrenzen. Selbstverständlich können auch spezielle Anschläge im Gehäuse 1 ausgebildet sein, die den Raum, in welchem der Anker 4 beweglich einliegt, definiert begrenzen. In 7 sind die Windungen der Spule 21 des Elektromagneten 3 als leicht gebogene Linien angedeutet. In 1 ist die Spule 21 ebenfalls gekennzeichnet. Außerdem sind in 1 Remanenznieten 22 ersichtlich, die ebenfalls Teil des Elektromagneten 3 sind.
  • Die Anschlagflächen 18 und/oder der Anker 4 können mit einer Gleitbeschichtung versehen sein.

Claims (10)

  1. Ruhestromtüröffner mit einer elektrisch verriegelbaren Falle (2) die ein Elektromagnet (3) im stromlosen Zustand zum Verschwenken in eine geöffnete Stellung freigibt, und im bestromten Zustand mittels eines Sperrelements verriegelt, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet (3) einen als Metallplatte ausgebildeten Anker (4) hat, der als Sperrelement an der Rückseite der Falle (2) angreift, und dass sich der Anker (4) in Sperrposition gegen eine vom Drehkörper (5) auf ihn einwirkende Öffnungskraft an geneigten oder gerundeten Anschlagflächen (18) im bestromten Zustand des Elektromagneten (3) abstützt, dagegen im stromlosen Zustand des Elektromagneten (3) entlang den geneigten oder gerundeten Anschlagflächen (18) in eine entriegelte Position verschiebbar ist.
  2. Ruhestromtüröffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (4) sich beim Zurückschieben in die entriegelte Position entlang den geneigten oder gerundeten Anschlagflächen (18) vom Elektromagneten (3) abhebt.
  3. Ruhestromtüröffner nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schmalseite des Ankers (4) in Sperrposition einen rückseitigen Anschlag für den Drehkörper (5) der Falle (2) bildet.
  4. Ruhestromtüröffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel der Anschlagflächen (18) einstellbar ist.
  5. Ruhestromtüröffner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Kugelköpfe (12) mit gerundeten Anschlagflächen (18) zur Einstellung des Neigungswinkels vorgesehen sind, die in der Höhe in Bezug auf die an ihnen anliegenden Anlagekanten oder Anlageflächen (20) des Ankers (4) verstellbar sind.
  6. Ruhestromtüröffner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagflächen (18) am Grundkörper des Gehäuses (1) des Ruhestromtüröffners angeordnet sind.
  7. Ruhestromtüröffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (4) eine Metallplatte ist, die auf dem Elektromagneten (3) im stromlosen Zustand lose aufliegt und mittels eines Federelements (19) in Richtung Sperrposition vorgespannt ist.
  8. Ruhestromtüröffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet (3) hinter dem Drehkörper (5) der Falle (2) im Gehäuse des Ruhestromtüröffners angeordnet ist, und dass das Gehäuse (1) mit seinen Wandungen einen Aufnahmeraum für den Anker (4) bildet, in welchem der Anker (4) begrenzt beweglich einliegt.
  9. Ruhestromtüröffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Anker (4) ein Mikroschalter (15) angreift, der je nach Ankerposition den Verriegelungszustand oder den entriegelten Zustand erkennt.
  10. Ruhestromtüröffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (4) und/oder die Anschlagflächen (18) des Elektromagneten (3) mit einer Gleitbeschichtung versehen sind.
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