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DE102006000936B4 - Halbleiterbauelement mit Schutzschaltung gegen Lichtangriffe - Google Patents

Halbleiterbauelement mit Schutzschaltung gegen Lichtangriffe Download PDF

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  • Metal-Oxide And Bipolar Metal-Oxide Semiconductor Integrated Circuits (AREA)
  • Semiconductor Integrated Circuits (AREA)

Abstract

Halbleiterbauelement mit
– einem Halbleitersubstrat (1),
– einer in dem Halbleitersubstrat (1) ausgebildeten dotierten Wanne (2),
– in der dotierten Wanne (2) angeordneten Transistorstrukturen (3) und
– einer mit der dotierten Wanne (2) verbundenen integrierten Schutzschaltung (4) gegen Lichtangriffe, umfassend
– eine Ladeschaltung für das Aufladen der Wanne (2), die einen Schalter (T1) aufweist, der mittels eines periodischen Signales abwechselnd geöffnet und geschlossen wird und der die Wanne in Zeitintervallen mit einem elektrischen Potenzial verbindet, sowie
– eine Detektorschaltung, die eine Abweichung des Potenzials der dotierten Wanne von dem elektrischen Potenzial feststellt und bei Erreichen eines Grenzwertes ein Alarmsignal auslöst.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schutz von Halbleiterbauelementen, insbesondere von Logikbauelementen, gegen Lichtangriffe.
  • Bei Halbleiterbauelementen mit einer Logikschaltung, wie sie zum Beispiel als zentrale Prozessoreinheit (CPU) eingesetzt wird, sind Standardzellen mit p-Kanal-Transistoren in einer n-leitend dotierten Wanne angeordnet. Diese n-Wannen werden fest mit dem höchsten vorgesehenen elektrischen Potenzial (Versorgungsspannung VDD) verbunden. Damit wird erreicht, dass der pn-Übergang zwischen der n-leitend dotierten Wanne und dem Source-Bereich nicht leitend wird. Zusätzlich erhält man definierte Transistoreigenschaften. Außerdem verhindert dies ein Absinken des Wannenpotenzials unter einen Wert, bei dem ein so genannter Latch-up des Bauelements auftritt, der dazu führt, dass das Bauelement nicht mehr funktionsfähig ist.
  • Ein Problem bei Halbleiterbauelementen ist eine notwendige Absicherung gegen Lichtangriffe, mit denen Funktionsstörungen des Bauelementes bewirkt werden können oder eine unerwünschte Fremdanalyse des Schaltungsaufbaus ermöglicht werden soll. Es gibt bereits eine Reihe von Vorschlägen, wie ein Halbleiterbauelement gegen Lichtangriffe geschützt werden kann. Die erforderlichen Maßnahmen sind jedoch in der Regel sehr aufwendig und verteuern daher das Bauelement erheblich. Außerdem übersteigt der zusätzliche Flächenbedarf der Komponenten einer Schutzschaltung leicht die für die gesamte integrierte Schaltung verfügbare Fläche. Bekannte Maßnahmen sind in DE 10 2004 009 622 A1 , EP 1 128 248 A1 , DE 101 01 995 A1 und DE 10 2004 015 546 A1 beschrieben. Aus der DE 199 39 245 A1 ist eine Schaltung zum Einstellen der Substratvorspannung bekannt, bei der eine Substratwanne mittels einer Reihe von Spannungsimpulsen auf eine untere Spannungsgrenze herabgepumpt wird. In der DE 38 06 951 C2 ist eine integrierte Schaltung mit CMOS-Strukturen für zwei Versorgungsspannungen angegeben, die als Schutz gegen Latch-up vorgesehen ist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfach realisierbare Möglichkeit anzugeben, mit der Halbleiterchips, insbesondere Logikbauelemente, wirkungsvoll gegen Lichtangriffe geschützt werden können.
  • Diese Aufgabe wird mit dem Halbleiterbauelement mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • In dem erfindungsgemäßen Halbleiterbauelement wird eine dotierte Wanne in regelmäßigen kurzen Abständen auf ein vorgesehenes elektrisches Potenzial aufgeladen. Zwischen den Ladevorgängen bleibt die Wanne auf gleitendem Potenzial und wird im Falle eines Lichtangriffes, unabhängig von dem Auftreffpunkt des Lichtes, entladen. Eine Detektorschaltung ist dafür vorgesehen, ein Absinken des Potenzials der Wanne zu detektieren und bei Erreichen eines vorgesehenen Grenzwertes ein Alarmsignal auszulösen. Für das Aufladen der Wanne mittels einer Ladeschaltung ist ein periodisches Signal, vorzugsweise ein Pulssignal, vorgesehen, mit dem ein Schalter abwechselnd geöffnet und geschlossen wird, der die Wanne in kurzen Zeitintervallen mit dem vorgesehenen elektrischen Potenzial verbindet. Der Ladevorgang dauert typisch wenige Nanosekunden, woran sich jeweils ein Zustand gleitenden Potenzials anschließt, der einige Mikrosekunden oder Millisekunden dauert.
  • Zwischen den Ladevorgängen bewirkt eine Lichteinstrahlung, dass das Potenzial der Wanne absinkt. Dieses Absinken kann durch die Schutzschaltung detektiert werden, sodass ein Alarmsignal ausgelöst werden kann und vorzugsweise mit einer besonderen Schutzschaltung ein Latch-up des Halbleiterbauelementes verhindert werden kann. Die Latch-up-Schutzschaltung verhindert ein weiteres Absinken des Wannenpotenzials. Zusätzlich kann vorgesehen sein, die Wanne sofort wieder aufzuladen, um die Wanne möglichst schnell wieder auf das vorgesehene Potenzial zu bringen. Potenzialschwankungen an der Wanne, die dadurch hervorgerufen werden, dass die Wanne nicht ständig an einen Anschluss einer Versorgungsspannung angeschlossen ist, können durch Einsatz einer Bezugsstromquelle, die an die Wanne angeschlossen ist, verhindert werden.
  • Es wird mit dieser Schutzvorrichtung ein flächendeckender Schutz gegen Lichtangriffe sowohl von der Vorderseite als auch von der Rückseite (Substrat) des Halbleiterbauelementes erreicht. Es sind keine weiteren. Maßnahmen innerhalb der zu schützenden Schaltungen erforderlich. Es kann die gesamte in den Chip integrierte Schaltung, insbesondere eine komplette Logikschaltung, geschützt werden. Die Empfindlichkeit kann voreingestellt werden, oder aber auch dem jeweiligen Betriebszustand des Bauelementes angepasst werden. Das geschieht insbesondere dadurch, dass die Zeitdauer, während der die Wanne auf gleitendem Potenzial bleibt, geeignet gewählt wird. Über den Bezugsstrom kann ebenfalls die Empfindlichkeit der Schutzschaltung geeignet eingestellt werden, und die Latch-up-Schutzschaltung kann so eingestellt werden, dass ein Absinken der Spannung an der dotierten Wanne unter einen bestimmten vorgegebenen Wert verhindert wird. Die Schutzschaltung kann daher in einem weiten Umfang an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden.
  • Es folgt eine genauere Beschreibung von Beispielen des Halbleiterbauelementes und der Schutzschaltung anhand der beige fügten 1 bis 4.
  • Die 1 zeigt ein Schaltungsschema der Schutzschaltung.
  • Die 2 zeigt ein Schaltungsschema für eine alternative Schutzschaltung.
  • Die 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Schutzschaltung gemäß der 2.
  • Die 4 zeigt einen Querschnitt durch ein mit der Schutzschaltung versehenes Halbleiterbauelement.
  • In dem Schaltungsschema der 1 ist auf der linken Seite ein Beispiel einer Logikschaltung LC eingezeichnet. Die Logikschaltung stellt nur ein mögliches Ausführungsbeispiel dar und ist nicht wesentlich für die erfindungsgemäße Schutzschaltung. Anhand der Logikschaltung soll gezeigt werden, dass bei dem Schaltungsschema der 1 der mit „n-well” bezeichnete Anschluss der dotierten Wanne nicht wie sonst üblich direkt an die Versorgungsspannung VDD angeschlossen ist. Der Anschluss der dotierten Wanne ist statt dessen über den Schalter T1, der vorzugsweise ein Transistor ist, mit einem Anschluss der Versorgungsspannung VDD verbunden. Der Schalter T1 wird intermittierend geschlossen. Dafür ist ein periodisches Signal vorgesehen, das in dem Beispiel der 1 als Rechtecksignal „precharge” symbolisiert ist. Es ist als Steuersignal an den Gateanschluss des Schalters T1 geführt.
  • Die dotierte Wanne wird periodisch aufgeladen. Das hierzu vorgesehene Potenzial muss nicht VDD sein; die Wahl des positiven Anschlusses VDD der Versorgungsspannung ist aber in dem beschriebenen Beispiel einer n-leitend dotierten Wanne besonders bevorzugt. Das Aufladen dauert typisch etwa wenige Nanosekunden. Dazwischen befindet sich jeweils eine Zeitspanne in der Größenordnung von Mikrosekunden oder Millisekunden, in denen das Potenzial der dotierten Wanne gleitet. In diesen Zwischenzeiten wird das an der dotierten Wanne anliegende Potenzial jeweils mit einer Bezugsspannung Vref verglichen. In dem Schaltungsschema des Beispiels der 1 ist dafür ein Komparator COMP vorgesehen. Falls das an der dotierten Wanne anliegende Potenzial deutlich von dem vorgesehenen Potenzial abweicht, in dem dargestellten Beispiel also deutlich unter das positive Versorgungspotenzial VDD absinkt, wird in der Schaltung ein Alarmsignal generiert.
  • Bei einem Logikbauelement ist VDD typisch 1,5 V. Die Schwelle zur Generierung eines Alarmsignals wird man in diesem Fall vorzugsweise in dem Spannungsbereich von etwa 1,3 V bis 1,2 V vorsehen. Wenn das an der dotierten Wanne anliegende Potenzial auf Werte abgesunken ist, die deutlich unter diesem Spannungsbereich liegen, besteht nämlich die Gefahr, dass ein Latch-up des Bauelementes auftritt. Bei der in der 1 dargestellten Ausgestaltung der Schutzschaltung ist eine Latch-up-Schutzschaltung LPC (latch-up protection circuit) vorgesehen. Diese Schutzschaltung ist prinzipiell so konzipiert, dass sie ein zu starkes Absinken des an der dotierten Wanne anliegenden Potenzials verhindert. Sie ist dazu in geeigneter Weise mit einem Anschluss des betreffenden Poten zials, in diesem Beispiel der Versorgungsspannung VDD, verbunden.
  • Die konkrete Ausgestaltung der Latch-up-Schutzschaltung ist im Prinzip beliebig, wenn nur erreicht wird, dass ein zu weites Absinken des Potenzials der dotierten Wanne zuverlässig verhindert wird. Die Latch-up-Schutzschaltung kann insbesondere so konzipiert sein, dass ihre Wirkung durch das generierte Alarmsignal in Kraft gesetzt wird.
  • In der 2 ist ein Schaltungsschema entsprechend dem Schaltungsschema der 1 dargestellt, das um weitere Komponenten ergänzt ist. Bei dieser Schaltung erfolgt ein Aufladen der dotierten Wanne auf das vorgesehene Potenzial nicht nur im Turnus des periodischen Signales „precharge”, sondern auch dann, wenn der Komparator ein Alarmsignal ausgibt. Dieses Alarmsignal ist ja das Anzeichen dafür, dass das Potenzial an der dotierten Wanne zu stark abgesunken ist. Bei der in der 2 dargestellten Schaltung wird außer der Erzeugung des Alarmsignales bewirkt, dass der Schalter T1 geschlossen und somit die Wanne mit dem vorgesehenen Potenzial VDD verbunden wird. Die periodische Abfolge der Ladezyklen wird somit unterbrochen, damit außer der Reihe ein vorgezogenes Aufladen der dotierten Wanne erfolgen kann. Zusätzlich zu dem durch die Latch-up-Schutzschaltung LPC bewirkten Schutz wird so in jedem Fall das Auftreten eines Latch-up sicher verhindert.
  • Bei dem Schaltungsschema der 2 ist zusätzlich eine Stabilisierungsschaltung in Form einer Bezugsstromschaltung RCC (reference current circuit) vorgesehen. Mit dieser Schaltung werden mittels einer Bezugsstromquelle Spannungsschwankungen der dotierten Wanne abgefangen und so das Potenzial an der dotierten Wanne stabilisiert. Damit wird erreicht, dass der Schutzmechanismus nur dann in Aktion tritt, wenn das an der dotierten Wanne anliegende Potenzial von einem Soll-Potenzial erheblich abweicht, zum Beispiel infolge eines Lichtangriffes. Auf diese Weise werden kurzfristige Spannungsschwankungen, die auftreten können, während die dotierte Wanne im Zustand gleitenden Potenzials ist, unterbunden und können sich nicht nachteilig bemerkbar machen, insbesondere nicht zu einem unerwünschten Auslösen eines Alarms führen. Diese Stabilisierungsschaltung kann durch die Wahl der Stärke des Bezugsstroms geeignet eingestellt werden.
  • Es folgen weitere Erläuterungen anhand eines konkreten Ausführungsbeispiels dieser Schaltungen. In der 3 ist eine Schaltung als Ausführungsbeispiel zu dem Schaltungsschema der 2 dargestellt. Auf der linken Seite ist der Anschluss an die dotierte Wanne, in diesem Beispiel eine n-leitend dotierte Wanne, eingezeichnet. Zwischen die Potenziale VDD und VSS ist zur Ausbildung der Bezugsstromschaltung RCC eine variable Stromquelle (variable current source) geschaltet, die über einen aus zwei Transistoren gebildeten Stromspiegel mit dem Anschluss der dotierten Wanne verbunden ist. Diese Schaltung bildet eine hochohmige Verbindung der Versorgungsspannung zur dotierten Wanne, mit der, ohne dass die Wanne ständig auf eine Versorgungsspannung gelegt ist, eine Stabilisierung des an der Wanne anliegenden Potenziales bewirkt ist. Diese Stabilisierung kann über die variable Stromquelle außerdem eingestellt werden. Dieser Schaltungsteil ist bevorzugt vorhanden, kann allerdings auch weggelassen sein.
  • Weiter rechts in der 3 ist die Latch-up-Schutzschaltung dargestellt, deren wesentlicher Bestandteil der Transistor T2 ist. Der Anschluss an die dotierte Wanne ist über diesen Transistor T2 mit der positiven Versorgungsspannung VDD verbunden. Die Latch-up-Schutzschaltung kann in dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel mittels eines Signales (enable) ein- und ausgeschaltet werden. Der Gate-Anschluss des Transistors T2 ist bei dieser Ausführungsform über die weiteren Schalter T3 und T4, die vorzugsweise Transistoren sind, mit VDD beziehungsweise dem Anschluss der dotierten Wanne (n-well) verbunden. Das an die Latch-up-Schutzschaltung angelegte Enable-Signal bewirkt, dass immer einer der weiteren Schalter T3 oder T4 leitet und der andere sperrt. Je nachdem, welcher der weiteren Schalter T3 oder T4 leitend geschaltet ist, liegt an dem Gate-Anschluss des Transistors T2 dauerhaft das hohe Potenzial VDD oder jeweils das Potenzial der dotierten Wanne (n-well) an.
  • Wenn der erste weitere Schalter T3 leitet und der zweite weitere Schalter T4 sperrt, so dass an dem Gate-Anschluss des Transistors T2 folglich das Potenzial VDD anliegt, unterbricht der Transistor T2 die Verbindung zwischen der dotierten Wanne und dem Potenzial VDD, und die dotierte Wanne kann zwischenzeitlich auf gleitendem Potenzial liegen. Wenn der zweite weitere Schalter T4 leitet und der erste weitere Schalter T3 sperrt, so dass an dem Gate-Anschluss des Transistors T2 folglich das Wannenpotenzial anliegt, wird der Transistor T2 bei einem Absinken des Wannenpotenzials immer mehr leitend, was verhindert, dass das Wannenpotenzial bis in den für einen Latch-up kritischen Spannungsbereich absinkt. Der Transistor T2 wird hierzu geeignet dimensioniert, insbesondere ausreichend groß.
  • Damit wird das Auftreten eines Latch-up verhindert. Die Latch-up-Schutzschaltung ist in diesem Beispiel nur in einer von vielen Möglichkeiten dargestellt. In jedem Fall wird die Schaltung so konzipiert, dass ein Absinken des Wannenpotenzials unter einen vorgesehenen Grenzwert verhindert wird. Die Latch-up-Schutzschaltung wird vorzugsweise so konzipiert, dass die Schutzschaltung nicht bereits bei geringfügigen, im Betrieb des Bauelementes möglicherweise häufiger vorkommenden Spannungsschwankungen, sondern erst bei einem deutlichen Absinken der Spannung, insbesondere infolge eines Lichtangriffes, in Funktion tritt.
  • Das intermittierende Aufladen der dotierten Wanne über den ersten Schalter T1 erfolgt aufgrund eines periodischen Signales „precharge”, das an dem Anschluss A des Logikgliedes anliegt. An dem zweiten Eingang B liegt das Ausgangssignal des Komparators comp an, mit dem das Schließen des ersten Schalters T1 und ein Aufladen der dotierten Wanne bewirkt wird, wenn das Potenzial an der dotierten Wanne unter den Wert der Bezugsspannung Vref absinkt. Damit wird zusätzlich zu der Latch-up-Schutzschaltung ein Schutz gegen einen Latch-up bewirkt. Diese Schaltung ermöglicht es, zuverlässig einen Lichtangriff zu detektieren und gleichzeitig einen Latch-up des Bauelementes zu verhindern.
  • Die 4 zeigt im Querschnitt einen prinzipiellen Aufbau eines Halbleiterbauelementes mit der vorgesehenen Schutzschaltung. In einem Substrat 1 aus Halbleitermaterial, das zum Beispiel mit einer p-leitenden Grunddotierung versehen sein kann, ist eine dotierte Wanne 2, insbesondere eine n-Wanne, ausgebildet. In der dotierten Wanne 2 sind die Transistorstrukturen 3 der Logikschaltung, hier p-Kanal-Transistoren, angeordnet. Die Schutzschaltung 4 ist in dem Halbleiterchip integriert und in der beschriebenen Weise an die dotierte Wanne 2 angeschlossen. Das ist in dem Querschnitt der 4 nur schematisch angedeutet. Die Schutzschaltung kann in der von IC-Chips an sich bekannten Weise in dem Halbleiterbauelement zusammen mit den übrigen Schaltungsteilen und Komponenten integriert sein.
  • 1
    Substrat
    2
    dotierte Wanne
    3
    Transistorstruktur
    4
    Schutzschaltung
    COMP
    Komparator
    LC
    Logikschaltung
    LPC
    Latch-up-Schutzschaltung
    RCC
    Bezugsstromschaltung
    T1
    erster Schalter
    T2
    Transistor
    T3
    erster weiterer Schalter
    T4
    zweiter weiterer Schalter
    Vref
    Bezugsspannung

Claims (3)

  1. Halbleiterbauelement mit – einem Halbleitersubstrat (1), – einer in dem Halbleitersubstrat (1) ausgebildeten dotierten Wanne (2), – in der dotierten Wanne (2) angeordneten Transistorstrukturen (3) und – einer mit der dotierten Wanne (2) verbundenen integrierten Schutzschaltung (4) gegen Lichtangriffe, umfassend – eine Ladeschaltung für das Aufladen der Wanne (2), die einen Schalter (T1) aufweist, der mittels eines periodischen Signales abwechselnd geöffnet und geschlossen wird und der die Wanne in Zeitintervallen mit einem elektrischen Potenzial verbindet, sowie – eine Detektorschaltung, die eine Abweichung des Potenzials der dotierten Wanne von dem elektrischen Potenzial feststellt und bei Erreichen eines Grenzwertes ein Alarmsignal auslöst.
  2. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, bei dem die dotierte Wanne (2) eine n-Wanne ist und das elektrische Potenzial eine positive Versorgungsspannung (VDD) ist.
  3. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1 oder 2, bei dem – eine Latch-up-Schutzschaltung (LPC) vorhanden ist, die dafür vorgesehen ist, einen Zustand eines Latch-up des Halbleiterbauelementes zu verhindern, – die Latch-up-Schutzschaltung (LPC) einen Transistor (T2) mit einem Gate-Anschluss umfasst, – der Transistor (T2) zwischen die dotierte Wanne (2) und den Anschluss des elektrischen Potenzials geschaltet ist, – der Gate-Anschluss des Transistors (T2) über einen ersten weiteren Schalter (T3) mit dem elektrischen Potenzial und über einen zweiten weiteren Schalter (T4) mit dem Anschluss der dotierten Wanne (2) verbunden ist und – der erste und der zweite weitere Schalter (T3, T4) mit einem Signal so geschaltet werden, dass immer einer der weiteren Schalter (T3, T4) leitet und der andere sperrt.
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