[go: up one dir, main page]

DE102006000879B4 - Rollobaugruppe für ein Heckfenster eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Rollobaugruppe für ein Heckfenster eines Kraftfahrzeuges Download PDF

Info

Publication number
DE102006000879B4
DE102006000879B4 DE102006000879.0A DE102006000879A DE102006000879B4 DE 102006000879 B4 DE102006000879 B4 DE 102006000879B4 DE 102006000879 A DE102006000879 A DE 102006000879A DE 102006000879 B4 DE102006000879 B4 DE 102006000879B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
module carrier
assembly
vehicle
rollophone
attachment points
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE102006000879.0A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102006000879A1 (de
Inventor
Claus-Michael Feigl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fkt Technische Produkte GmbH
Original Assignee
Fkt Technische Produkte GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=37775930&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE102006000879(B4) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Fkt Technische Produkte GmbH filed Critical Fkt Technische Produkte GmbH
Priority to DE102006000879.0A priority Critical patent/DE102006000879B4/de
Publication of DE102006000879A1 publication Critical patent/DE102006000879A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102006000879B4 publication Critical patent/DE102006000879B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/20Accessories, e.g. wind deflectors, blinds
    • B60J1/2011Blinds; curtains or screens reducing heat or light intensity
    • B60J1/2013Roller blinds
    • B60J1/2063Mounting arrangements for roller blind or its storage box, e.g. integration into beltline or window frame
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/20Accessories, e.g. wind deflectors, blinds
    • B60J1/2011Blinds; curtains or screens reducing heat or light intensity
    • B60J1/2013Roller blinds
    • B60J1/2019Roller blinds powered, e.g. by electric, hydraulic or pneumatic actuators
    • B60J1/2027Roller blinds powered, e.g. by electric, hydraulic or pneumatic actuators with a buckle-proof guided flexible actuating element acting on the draw bar for pushing or push-pulling, e.g. a Bowden cable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/20Accessories, e.g. wind deflectors, blinds
    • B60J1/2011Blinds; curtains or screens reducing heat or light intensity
    • B60J1/2013Roller blinds
    • B60J1/2066Arrangement of blinds in vehicles
    • B60J1/2075Arrangement of blinds in vehicles specially adapted for fixed windows
    • B60J1/208Arrangement of blinds in vehicles specially adapted for fixed windows for rear windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Abstract

Rollobaugruppe (1) zur Anordnung vor einem Heckfenster eines Kraftfahrzeuges mit einer Rollobahn (2), die mit ihrem ersten Ende mit einer Wickelwelle (3) und mit ihrem zweiten Ende mit einem Auszugsprofil (5) verbunden ist, mit Lagermitteln (16), in welchen die Wickelwelle (3) drehbar gelagert ist, mit seitlich an dem Heckfenster anordenbaren Führungsschienen (6), in welchen die Enden des Auszugsprofils (5) verschiebbar geführt sind, mit einer elektrischen Antriebseinrichtung (9) zum Abwickeln und/oder Aufwickeln der Rollobahn (2), welche über Antriebsglieder (35, 35') mit dem Auszugsprofil (5) verbunden ist, mit Führungsmitteln (20), in welchen die Antriebsglieder (35, 35') verschieblich geführt sind, und mit einem Verbindungsmittel, welches die Lagermittel (16) miteinander verbindet und welches sich im Wesentlichen über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel als Modulträger (10) ausgebildet ist, wobei der Modulträger (10) als Blechbiegeteil oder als flächiges Kunststoffteil oder als Hybridteil mit Befestigungspunkten (13) in Kunststoff-Spritzguss ausgeführt ist, dass der Modulträger (10) zumindest Befestigungspunkte (13, 14, 15) zur Aufnahme der Lagermittel (16), der elektrischen Antriebseinrichtung (9) und der Führungsmittel (20) aufweist, dass der Modulträger (10) zusätzlich Befestigungspunkte (13) für eine ihn bedeckende Hutablage (7) aufweist und/oder zumindest Teile einer Seitenverkleidung (12) des Fahrzeugs an dem Modulträger (10) angeordnet sind, wobei die einzelnen Bauteile in lagerichtiger Anordnung zueinander direkt mit dem Modulträger (10) verbunden sind, und dass der Modulträger (10) direkt an ihm angeordnete Befestigungspunkte (15) zur Befestigung des Modulträgers (10) in dem Fahrzeug aufweist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rollobaugruppe zur Anordnung vor einem Heckfenster eines Kraftfahrzeuges. Die Rollobaugruppe umfasst eine Rollobahn, die mit ihrem ersten Ende mit einer Wickelwelle und mit ihrem zweiten Ende mit einem Auszugsprofil verbunden ist sowie Lagermittel, in welchen die Wickelwelle drehbar gelagert ist. Weiterhin umfasst die Rollobaugruppe seitlich an dem Heckfenster anordenbare Führungsschienen, in welchen die Enden des Auszugsprofils verschiebbar geführt sind, eine elektrische Antriebseinrichtung zum Abwickeln und/oder Aufwickeln der Rollobahn, welche über Antriebsglieder mit dem Auszugsprofil verbunden ist und Führungsmittel, in welchen die Antriebsglieder verschieblich geführt sind. Weiterhin umfasst die Rollobaugruppe ein Verbindungsmittel, welches die Lagermittel miteinander verbindet.
  • Es sind im Stand der Technik Heckscheibenrollos für Kraftfahrzeuge bekannt, bei welchen eine Rollobahn aus einem Auszugsschlitz der Hutablage des Kraftfahrzeuges ausziehbar ist. Die Rollobahn wird von einer unterhalb der Hutablage angeordneten Wickelwelle, die drehbar gelagert ist, abgewickelt. Derartige Rollos sind als elektrische oder auch als manuell betätigbare Heckscheibenrollos bekannt. Um die Rollobahn vor dem Heckfenster aufzuspannen, ist an der von der Wickelwelle abliegenden Kante der Rollobahn ein Auszugsprofil befestigt, über welches die Rollobahn von der Wickelwelle abgewickelt werden kann. Das Auszugsprofil wird an seinen beiden seitlichen Enden in Führungsschienen geführt, welche seitlich an der Heckscheibe angeordnet sind.
  • Die Montage der Führungsschienen in dem Kraftfahrzeug ist im praktischen Betrieb schwierig, da diese einerseits sehr empfindlich sind und andererseits lagerichtig in Bezug auf die Wickelwelle montiert werden müssen. Im Stand der Technik sind hierzu verschiedene Vorschläge gemacht worden, um eine diesbezügliche Montagevereinfachung zu erreichen und eine vormontierte Rollobaugruppe zur Verfügung zu stellen. So ist es beispielsweise bekannt, eine Rollokassette, beispielsweise aus Kunststoff, vorzusehen, in welcher die Wickelwelle aufgenommen ist. An den Enden der Rollokassette sind Endkappen als Lagermittel für die Wickelwelle anordenbar. Auf der Rollokassette werden Halterungen, üblicherweise aus Kunststoffteilen, angeordnet, welche die elektrische Antriebseinrichtung sowie Führungsmittel für flexible Antriebsglieder aufnehmen. Weiterhin sind Halterungen für die Anbringung der Rollokassette am Rohbau an der Rollokassette anzuordnen sowie eine weitere Halterung, welche sich quer durch das Fahrzeug erstreckt und eine Konturabstützung für die Hutablage bildet.
  • Um die Breitentoleranzen des Fahrzeuges ausgleichen zu können, ist in einem der Führungsrohre für die flexiblen Schubglieder eine Rändelschraube angebracht, welche eine Verschiebung des Antriebsgliedes gegenüber dem elektrischen Antrieb ermöglicht, so dass dieser im Bezug auf die beiden Antriebsglieder stets zentriert ist. Nachdem die derart vormontierte Baugruppe in dem Kraftfahrzeug montiert ist, kann eine Seitenverkleidung für die C-Säule des Kraftfahrzeuges eingebracht werden, welche die Führungsschienen für das Heckscheibenrollo trägt. Die Anordnung der Führungsschienen in dem Fahrzeug ist durch die Baueinheit mit der Seitenverkleidung zwar vereinfacht, jedoch ist die Vormontage der Rollokassette mit einer Vielzahl von Halterungen und weiterer Bauteile vergleichsweise aufwendig und somit kostspielig
  • Aus der DE 100 62 690 A1 wird darüber hinaus vorgeschlagen, die Lagermittel für die Wickelwelle über ein Verbindungsmittel aneinander zu befestigen, so dass diesbezüglich eine Vormontage möglich ist. Zu der vormontierten Einheit gehört neben der Wickelwelle und den Lagermitteln der elektrische Antriebsmotor und die Führungsrohre zum Führen von Schubgliedern zur Betätigung der Rollobahn. Die Rollobahn ist mit einem Zugstab verbunden, der endseitig in Führungsschienenstücken geführt ist, die ebenfalls Bestandteil der Baueinheit sind. Die vormontierte Einheit wird über Flansche an den Führungsschienen an der Fahrzeugkarosserie angeschraubt oder angeklebt. Zum Ausgleich der Breitentoleranzen des Fahrzeuges sowie zur Befestigung der Antriebseinrichtung mit den Führungsmitteln und weiterer Bauteile des Vormontageumfangs ist in dieser Schrift nichts gesagt.
  • Die DE 103 53 778 A1 zeigt ebenso wie die DE 100 62 690 A1 eine vormontierbare Rollobaugruppe, bei der die Lager der Wickelwelle durch eine Verbindungsbrücke verbunden sind, um eine Vormontage der Baugruppe zu ermöglichen. Die übrigen Bauteile der Rollobaugruppe sind ebenso wie bei der DE 100 62 690 A1 aneinander befestigt. Zur Befestigung der Baugruppe in dem Fahrzeug macht die Schrift keine näheren Angaben.
  • Die DE 102 31 626 B4 zeigt eine Rollobaugruppe, die als Aufstellrollo mit aufstellbaren Schwenkhebeln ausgeführt ist. Seitliche Führungsschienen sind bei dieser Bauart nicht vorgesehen, so dass der Einbau in das Fahrzeug hier weniger problematisch ist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Rollobaugruppe für ein elektrisches Heckscheibenrollo vorzuschlagen, welche neben einer einfachen Montage in das Fahrzeug auch eine vereinfachte Vormontage ermöglicht und kostengünstig herstellbar ist.
  • Die Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des Anspruches 1. Eine Rollobaugruppe zur Anordnung vor einem Heckfenster eines Kraftfahrzeuges weist eine Rollobahn auf, die mit ihrem ersten Ende mit einer Wickelwelle und mit ihrem zweiten Ende mit einem Auszugsprofil verbunden ist. Weiterhin weist die Rollobaugruppe Lagermittel auf, in welchen die Wickelwelle drehbar gelagert ist, seitlich an dem Heckfenster anordenbare Führungsschienen, in welchem die Enden des Auszugsprofils verschiebbar geführt sind, eine elektrische Antriebseinrichtung zum Abwickeln und/oder Aufwickeln der Rollobahn, welche über Antriebsglieder mit dem Auszugsprofil verbunden ist, und Führungsmittel, in welchen die Antriebsglieder verschieblich geführt sind. Die Rollobaugruppe umfasst weiterhin ein Verbindungsmittel, welches die Lagermittel miteinander verbindet.
  • Erfindungsgemäß ist das Verbindungsmittel als Modulträger ausgebildet, welcher sich im wesentlichen über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt und Befestigungspunkte zur Aufnahme der wesentlichen Bauteile der Rollobaugruppe sowie Befestigungspunkte zur Befestigung des Modulträgers in dem Kraftfahrzeug aufweist. Im Gegensatz zu bekannten Rolloanordnungen des Standes der Technik, bei welchen eine Vielzahl von Bauteilen und Halteeinrichtungen an einer Rollokassette oder einem Trägerrohr angeordnet werden muss, um diese zur einer Vormontagegruppe zu verbinden, ist es mittels des erfindungsgemäßen Modulträgers möglich, die einzelnen Bauteile in lagerichtiger Anordnung zu einander weitgehend direkt mit dem Modulträger zu verbinden. Das Zusammensetzen der Rollobaugruppe in der Vormontage ist hierdurch wesentlich vereinfacht. Halterungen für die einzelnen Bauteile können beispielsweise aus Kunststoffteilen sein oder aber auch als Klipse direkt aus dem Modulträger geformt sein. Die Bauteile werden bei der Vormontage in die Kunststoffteile oder die Klipse des Modulträgers eingeführt. Anschließend kann der Modulträger über wenige Befestigungspunkte in einfacher Weise im Fahrzeug befestigt werden.
  • Der Modulträger weist zusätzlich Befestigungspunkte für eine ihn bedeckende Hutablage auf oder es sind zumindest Teile einer Seitenverkleidung einer C-Säule des Fahrzeugs an dem Modulträger angeordnet. Die Hutablage kann hierdurch auf einfache Weise in dem Fahrzeug befestigt werden, indem sie an den Befestigungspunkten des Modulträgers angeordnet wird, beispielsweise durch Verschrauben. Bei einer zweiteiligen Hutablage mit einem Endbord, wie sie bei Heckscheibenrollos üblicherweise verwendet wird, ist hierdurch die Montage des Endbords der Hutablage besonders einfach bereits bei der Vormontage möglich. Nach Montage der Rollobaugruppe in das Fahrzeug kann der zweite Teil der Hutablage montiert werden, wobei der Modulträger ebenfalls Befestigungspunkte für die Hutablage aufweist.
  • Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn der Modulträger einen in Fahrzeughochachse gebogenen Abschnitt aufweist, welcher sich über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt und eine Konturabstützung für die Hutablage bildet. Die Konturabstützung für die Hutablage kann somit in einfacher Weise ebenfalls durch den Modulträger gebildet werden, so dass kein zusätzliches Bauteil wie im Stand der Technik hierfür nötig ist. Vorzugsweise ist der Modulträger so ausgebildet, dass er jeweils vor und nach dem Austrittsbereich der Rollobahn eine derartige Konturabstützung bildet. Eine zweiteilige Hutablage kann hierdurch besonders gut abgestützt werden, ohne dass hierzu weitere Bauteile nötig wären.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zumindest Teile einer Seitenverkleidung einer C-Säule des Fahrzeugs an dem Modulträger angeordnet sind. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn zumindest ein Seitenverkleidungsteil in Fahrzeugquerrichtung verschieblich an den Modulträger angeordnet ist. Hierdurch kann auf einfache Weise ein Ausgleich der Fahrzeugtoleranzen in Fahrzeugquerrichtung erreicht werden. Die Seitenverkleidung kann hierbei direkt an dem Modulträger angeordnet sein oder an einem weiteren Funktionsteil, welches seinerseits mit dem Modulträger verbunden ist.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Modulträger als Blechbiegeteil ausgeführt ist. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn der Modulträger als Stanzbiegeteil ausgebildet ist, Befestigungsbohrungen und Ausnehmungen können hierdurch bereits vor dem Biegen aus dem Blech ausgestanzt werden, so dass der Modulträger einfach und kostengünstig herstellbar ist. Funktionen wie die Konturabstützung können hierdurch ebenfalls ohne weitere Bauteile realisiert werden. Ebenso ist es jedoch möglich, dass der Modulträger als flächiges Kunststoffteil oder als Hybridteil mit Befestigungspunkten in Kunststoff-Spritzguss ausgebildet ist. Hierbei ist es beispielsweise auch möglich, die Lagermittel für die Wickelwelle in Kunststoff auszuführen und direkt an den Modulträger anzuspritzen.
  • Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die elektrische Antriebseinrichtung, vorzugsweise in Fahrzeugquerrichtung, verschieblich an dem Modulträger befestigt ist. Die elektrische Antriebseinrichtung kann hierdurch in besonders einfacher Weise in bezug auf die flexiblen Antriebsglieder zentriert werden, ohne dass hierzu aufwendige Bauteile nötig sind.
  • Vorteilhafterweise ist die elektrische Antriebseinrichtung zusammen mit den Antriebsgliedern relativ zu den Führungsschienen verschiebbar angeordnet, um eine im wesentlichen horizontale Ausrichtung des Auszugsprofils zu ermöglichen. Die Antriebseinrichtung wird dabei beispielsweise mit ihrem Antriebsmotor und dessen Zahnrad, das in den Antriebsgliedern eingegriffen bleibt, relativ zu ihrem fest an dem Modulträger befestigten Getriebegehäuse und den daran angeordneten Führungsschienen oder -hülsen verschoben. Die Antriebsglieder werden dadurch einerseits in ihren Führungsschienen weiter eingeschoben und andererseits in ihren Führungsschienen weiter hinausgezogen. Das an den Antriebsgliedern befestigte Auszugsprofil verändert dadurch seine horizontale Lage und kann hierdurch justiert werden. Ebenfalls vorteilhaft ist es, wenn die Führungsschienen schwenkbar an dem Modulträger befestigt sind. Hierdurch ist insbesondere das Handling der Rollobaugruppe nach der Vormontage erleichtert und die empfindlichen Führungsschienen sind vor Beschädigungen besser geschützt. Daneben ist auch der Einbau in das Fahrzug erleichtert, da die Führungsschienen erst bei der Endmontage im Fahrzeug ausgeklappt werden müssen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung sind hierzu die Führungsschienen in zwei Abschnitte aufgeteilt, von denen ein erster mit dem Modulträger verbunden ist und ein zweiter Abschnitt schwenkbar mit dem ersten Abschnitt verbunden ist. Der erste Abschnitt der Schienen kann hierdurch bereits bei der Vormontage lagerichtig in Bezug auf die Wickelwelle und das Auszugsprofil an dem Modulträger befestigt werden, wobei die Enden des Auszugsprofils bereits in den Führungsschienen geführt sind. Ein Einschwenken der oberhalb des Auszugsprofils liegenden Führungsschienenabschnitte ist dennoch möglich. Ist der zweite Abschnitt über ein Scharnier mit dem ersten verbunden, ist das Einschwenken und wieder Ausklappen bei der Endmontage in besonders einfacher Weise möglich. Zugleich ist durch das Scharnier sichergestellt, dass die Abschnitte der Führungsschienen miteinander fluchten.
  • Eine andere Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Modulträger zusätzlich Befestigungspunkte für weitere Bauteile, insbesondere Lautsprecher oder ein Lüftungsgitter, aufweist, so dass deren Montage ebenfalls vereinfacht ist.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn an dem Modulträger im Bereich des Austritts der Rollobahn aus der Hutablage eine Gleitkante für die Rollobahn angeordnet ist. Ein Streifen der Rollobahn an den Rändern der Hutablage, welches zu einer Abnutzung an diesen führt, kann hierdurch verhindert werden.
  • Weitere Vorteile der Erfindung werden anhand der nachfolgend ausgeführten Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine erfindungsgemäße Rollobaugruppe und ihre Anordnung in einem Kraftfahrzeug in einer Übersicht;
  • 2 die erfindungsgemäße Rollobaugruppe, welche zum Einbau in ein Kraftfahrzeug vormontiert ist;
  • 3 ein Scharnier zur schwenkbaren Anordnung eines Abschnittes der Führungsschienen in einer Detaildarstellung;
  • 4 eine Anordnung zur verschieblichen Lagerung eines Seitenverkleidungsteiles mit daran angeordneten Führungsschienen;
  • 5 eine Anordnung zur verschieblichen Lagerung der elektrischen Antriebseinrichtung an dem Modulträger;
  • 6 eine weitere Darstellung zur verschieblichen Lagerung der elektrischen Antriebseinrichtung an dem Modulträger;
  • 7 eine Schnittdarstellung durch den Modulträger mit einer Gleitkante im Bereich des Austritts der Rollobahn.
  • 1 zeigt eine erfindungsgemäße Rollobaugruppe 1 in einer Übersichtdarstellung in einem in ein Fahrzeug eingebauten Zustand. Die Rollobaugruppe 1 ist zur Anordnung an einem Heckfenster des Kraftfahrzeuges vorgesehen und weist eine Rollobahn 2 auf, die mit ihrem ersten Ende mit einer Wickelwelle 3 und mit ihrem zweiten Ende mit einem Auszugsprofil 5 verbunden ist. Die Rollobaugruppe 1 umfasst weiterhin seitlich an dem Heckfenster anordenbare Führungsschienen 6, welche sich von einer Hutablage 7 des Kraftfahrzeuges bis zu einer Dachverkleidung 8 erstrecken und in welchen die Enden des Auszugsprofils 5 verschiebbar geführt sind. Weiterhin weist die Rollobaugruppe 1 eine elektrische Antriebseinrichtung 9 auf, welche über hier nicht sichtbare Antriebsglieder mit den Enden des Auszugsprofils 5 verbunden ist. Erfindungsgemäß sind die genannten Bauteile der Rollobaugruppe 1 an einem Modulträger 10 befestigt, welcher in der vorliegenden Darstellung durch ein Endbord 7a einer zweiteiligen Hutablage 7 verdeckt ist und in 2 näher beschrieben wird.
  • In eingebautem Zustand der Rollobaugruppe 1 sind die Führungsschienen 6 durch Seitenverkleidungsteile 12 der C-Säule weitgehend verdeckt. Der Modulträger 10 weist erfindungsgemäß Befestigungspunkte 13, 14, 15 zur Befestigung aller wesentlichen Komponenten der Rollobaugruppe 1 sowie Befestigungspunkte 13, 14, 15 zur Befestigung des Modulträgers 10 in dem Fahrzeug auf. Die wesentlichen Teile der Rollobaugruppe 1 können daher in einem Vormontageschritt nahezu vollständig fest an dem Modulträger 10 montiert werden und schließlich als vormontierte Einheit am Band in dem Kraftfahrzeug befestigt werden. Die Montage der Rollobaugruppe 1 ist hierdurch erheblich erleichtert, da die lagerichtige Anordnung der Bauteile zueinander durch den Modulträger 10 sichergestellt ist. Zugleich ist der Modulträger 10 und die Rollobaugruppe 1 derart ausgestaltet, dass in eingebautem Zustand sämtliche Funktionsbauteile der Rollobaugruppe 1 nahezu vollständig durch die Hutablage 7 verdeckt sind.
  • 2 zeigt eine Detaildarstellung der vollständig vormontierten Rollobaugruppe 1 mit dem Modulträger 10. Gemäß der vorliegenden Darstellung ist der Modulträger 10 als Stanzbiegeteil aus Blech hergestellt, was eine besonders einfache und wirtschaftliche Fertigung ermöglicht. Hierbei sind aus dem Rohteil Befestigungspunkte 13, hier in Form von Befestigungsbohrungen, oder Befestigungspunkte 14, hier in Form von Ausnehmungen, zur Befestigung von Bauteilen der Rollobaugruppe 1 ausgestanzt. Als Befestigungspunkte 15 zur Befestigung des Modulträgers 10 in dem Fahrzeug sind gemäß der vorliegenden Darstellung Befestigungslaschen an dem Modulträger 10 direkt angeordnet, welche am hecksseitigen Ende des Modulträgers 10 als Stecklaschen ausgebildet sind und am frontseitigen Ende des Modulträgers 10 zur Verschraubung vorgesehen sind. An dem Modulträger 10 sind Befestigungspunkte 13, 14, 15 zur Aufnahme der Lagermittel 16 für die Wickelwelle vorgesehen, welche in der vorliegenden Darstellung jedoch durch Teile 12a der Seitenverkleidung 12 verdeckt sind. Die Lagermittel 16 mit den an ihnen angeordneten Teilen der Seitenverkleidung 12a sind in einer schematisierten Darstellung in 4 ersichtlich. An den Lagermitteln 16 ist die Wickelwelle 3 der Rollobaugruppe 1 drehbar gelagert.
  • Eine Rollobahn 2 ist mit ihrem einen Ende mit der Wickelwelle 3 verbunden und an ihrem anderen Ende mit dem Auszugsprofil 5, dessen Enden in seitlich angeordneten Führungsschienen 6 verschiebbar gelagert sind. Der Modulträger 10 weist weiterhin Befestigungspunkte 13, 14, 15 zur Befestigung einer elektrischen Antriebseinrichtung 9 auf, welche sich aus einem Elektromotor 18 und einem Getriebegehäuse 19 zusammensetzt. Die Antriebseinrichtung 9 weist ein hier nicht sichtbares Zahnrad auf, welches in bekannter Weise formschlüssig mit den hier ebenfalls nicht sichtbaren flexiblen Antriebsgliedern, auch Flexwellen genannt, verbunden ist, deren andere Enden wiederum mit dem Auszugsprofil 5 verbunden sind. Die flexiblen Antriebsglieder werden in bekannter Weise in Führungsmitteln 20, welche hier als Führungsrohre ausgebildet sind, geführt. Die Führungsrohre sind im gezeigten Beispiel über Clips direkt in Befestigungsbohrungen des Modulträgers 10 befestigt. Die Führungsschienen 6 sind mit den Seitenverkleidungsteilen 12a an dem Modulträger 10 vormontiert, wobei diese in den Lagermitteln 16 der Wickelwelle verschieblich gelagert sind (s. 4). Ebenso können jedoch die Seitenverkleidungsteile 12a mit den an ihnen angeordneten Führungsschienen 6 direkt in dem Modulträger verschieblich gelagert sein. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Führungsschienen 6 und die Teile der Seitenverkleidung 12a jeweils einzeln an dem Modulträger 10 zu befestigen.
  • Vorliegend sind die Führungsschienen 6 in zwei Abschnitte 6a und 6b unterteilt. Hierdurch ist es möglich, die Schienen 6, evtl. zusammen mit den Seitenverkleidungsteilen 12a, an den Modulträger 10 vorzumontieren. Durch die einschwenkbaren Abschnitte 6b kann die Rollobaugruppe 1 dennoch als kompakte Einheit in das Fahrzeug eingebracht werden. Das Handling der Baugruppe in Bezug auf Lagerung und Transport ist durch die einklappbaren Abschnitte 6b der Führungsschienen 6 ebenfalls erleichtert. In der gezeigten Darstellung weisen die Führungsschienen 6 ebenfalls Befestigungslaschen 21 auf, welche zur Verschraubung der Führungsschienen 6 an der Karosserie beziehungsweise der C-Säule vorgesehen sind. Ebenso kann die Verbindung der Schienen 6 mit der Karosserie jedoch auch durch Clipsen oder Verkleben erfolgen.
  • Weiterhin sind an dem Modulträger 10 Befestigungspunkte 13, hier in Form von Befestigungsbohrungen, vorgesehen, welche die Befestigung der Hutablage 7 beziehungsweise eines Endbordes 7a einer zweiteiligen Hutablage 7 ermöglichen. Vorliegend ist die Befestigung des Endbordes 7a der Hutablage 7 in dem Modulträger 10 durch Verschraubungen realisiert. In erfindungsgemäßer Weise weist der Modulträger 10 eine Bombierung bzw. einen nach oben gebogenen Strakverlauf in Fahrzeugquerrichtung auf, welcher eine Konturabstützung 23 für die Hutablage 7 bildet. Die Konturabstützung 23 verhindert ein Durchbiegen der Hutablage 7 im Bereich des Auszugsschlitzes für die Rollobahn 2. Die Konturabstützung 23 ist in erfindungsgemäßer Weise direkt durch den Modulträger 10 gebildet, so dass im Vergleich zum Stand der Technik, welcher hierfür ein gesondertes Bauteil vorsah, eine erhebliche Vereinfachung der Vormontage der Rollobaugruppe 1 erreicht wird. Die Konturabstützung 23 ist in der gezeigten Darstellung jeweils vor und nach dem Austrittsbereich der Rollobahn 2 angeordnet, so dass das Endbord 7a und der restliche Bestandteil (nicht dargestellt) der Hutablage 7 abgestützt werden. Zugleich ist der Modulträger 10 im Austrittsbereich der Rollobahn 2 an einen in Fahrzeugslängsrichtung gebogenen Verlauf des Auszugsprofils 5 angepasst.
  • Neben den Bauteilen der Rollobaugruppe 1 können an dem Modulträger 10 weitere Befestigungspunkte 13 für im Bereich der Hutablage 7 angeordnete Bauteile aufweisen. Insbesondere sind Befestigungspunkte 13 für Lautsprecher oder Lüftungsgitter denkbar.
  • 3 zeigt eine Detaildarstellung der Anordnung der Führungsschienen 6 an dem Modulträger 10. Im gezeigten Beispiel sind die Führungsschienen 6 aus zwei Abschnitten 6a und 6b zusammengesetzt, welche über ein Scharnier 25 miteinander verbunden sind. Die Führungsschiene 6a kann hierbei bereits in der Vormontage fest und lagerichtig zu den weiteren Bauteilen der Rollobaugruppe 1 an dem Modulträger 10 angeordnet werden. Der zweite Abschnitt 6b der Schiene ist über das Scharnier 25 mit dem ersten Abschnitt 6a verbunden und ist zum Transport sowie zum Einbau der Rollobaugruppe 1 in das Fahrzeug um 90° nach innen an den Modulträger 10 schwenkbar.
  • Nachdem die Rollobaugruppe 1 im Fahrzeug montiert ist, werden die Abschnitte 6b der Schienen 6 über das Scharnier 25 wieder ausgeklappt und im Fahrzeug befestigt, wobei durch das Scharnier 25 die lagerichtige Ausrichtung der beiden Abschnitte 6a und 6b zueinander sichergestellt ist. Die feste Anordnung des ersten Abschnittes 6a an dem Modulträger 10 ermöglicht es darüber hinaus, die Enden des Auszugsprofils 5 bereits in der Vormontage in die Schienen 6 einzubringen. Vorliegend ist das Auszugsprofil 5 an seinen Enden mit Endstücken 4 versehen, welche teleskopartig in dem Auszugsprofil 5 gelagert sind und hierdurch eine Breitenanpassung des Rollos an in der Regel trapezförmig geformte Heckscheiben ermöglichen.
  • 4 zeigt eine schematische Darstellung der Anordnung von Teilen der Seitenverkleidung 12a an dem Modulträger 10. Die Seitenverkleidung 12a kann durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ebenfalls bereits in der Vormontage an dem Modulträger 10 angeordnet werden. Vorliegend sind Teile der Seitenverkleidung 12a fest mit den Schienen 6 beziehungsweise dem Führungsrohr verbunden. Um einen Ausgleich von Breitentoleranzen des Fahrzeuges zu ermöglichen, muss die Seitenverkleidung 12a mit den an ihr angeordneten Bauteilen in Fahrzeugquerrichtung verschieblich an dem Modulträger 10 angeordnet sein. Hierzu weist das Seitenverkleidungsteil 12a zwei hier verdeckt dargestellte Stifte auf, über welche es in entsprechenden Bohrungen der Lagermittel 16 verschieblich geführt ist. Das Seitenverkleidungsteil 12a ist hierbei derart ausgebildet, dass die Lagermittel 16 für die Wickelwelle 3 weitgehend verdeckt werden. Dies ermöglicht einen Breitenausgleich ohne eine optische Beeinträchtigung.
  • 5 zeigt beispielhaft eine Anordnung zur verschieblichen Lagerung der elektrischen Antriebseinrichtung 9 an dem Modulträger 10. Die elektrische Antriebseinrichtung 9 ist hierzu in Befestigungspunkten 13, welche vorliegend als Langlöcher ausgebildet sind, in Fahrzeugquerrichtung verschieblich in dem Modulträger 10 gelagert. Zusätzlich ist an dem Modulträger 10 eine Exzenterschraube 28 angeordnet, über welche die elektrische Antriebseinrichtung 9 in Fahrzeugquerrichtung verstellbar ist. Neben der dargestellten Exzentereinrichtung sind selbstverständlich auch andere Verstelleinrichtungen für die elektrische Antriebseinrichtung 9 denkbar. Die Antriebseinrichtung 9 kann in der Vormontage bereits an dem Modulträger 10 montiert werden, wobei die Befestigungsschrauben an den Langlöchern jedoch nur handfest angezogen werden. Nach Montage der Rollobaugruppe 1 kann die Antriebseinrichtung 9 durch die Exzenterschraube 28 verschoben werden, bis sie in Bezug auf die seitlichen Führungsschienen und die Antriebsglieder zentriert ist, so dass ein paralleler Austritt der Rollobahn 2 aus dem Auszugsschlitz möglich ist.
  • Durch die Verstellung der Antriebseinrichtung 9 in Bezug auf die Führungsschienen 6 bzw. auf Führungshülsen, kann, wenn dabei die Antriebsglieder 35 und 35' dabei in Eingriff mit der Antriebseinrichtung 9 bleiben, eine Justierung des Auszugsprofils 5 erfolgen. Die Antriebsglieder 35 und 35' werden dabei gemäß der Doppelpfeile mehr oder weniger weit in die Führungsschienen 6 eingeschoben und bewirken dadurch eine horizontale Lageveränderung der Enden des Auszugsprofils 5, die an den Antriebsgliedern 35 und 35' direkt oder indirekt befestigt sind. Die entsprechende Verschiebung ist in 6 schematisch dargestellt.
  • 7 zeigt eine Schnittdarstellung durch den Modulträger 10 mit der Hutablage 7, dem Auszugsschlitz sowie dem Auszugsprofil 5. Erfindungsgemäß ist an dem Modulträger 10 eine Gleitkante 30 für die Rollobahn 2 ausgebildet oder sie kann auch als separates Bauteil ausgebildet und an dem Modulträger 10 angebracht sein. Die Gleitkante 30 ist hierbei derart geformt, dass die Rollobahn 2 beim Ausziehen aus dem Auszugschlitz nur über die Gleitkante 30 hinweg gezogen wird und mit der Hutablage 7 nicht in Berührung kommt. Abnutzungen an der Hutablage 7 sowie an der Rollobahn 2 können hierdurch wirksam vermieden werden. Um einen Kontakt zwischen der Hutablage 7 und der Rollobahn 2 zu vermeiden, ist in der gezeigten Darstellung der Auszugschlitz für die Rollobahn 2 vergleichsweise breit gehalten.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung aller wesentlichen Bauteile der Rollobaugruppe 1 ist die Vormontage der Rollobaugruppe 1 erheblich erleichtert. Die Bauteile werden im Wesentlichen direkt an den Modulträger 10 angeordnet, so dass die Anzahl der miteinander zu verbindenden Bauteile reduziert ist. Zugleich ist die vormontierte Einheit in einfacher Art und Weise über nur wenige Befestigungspunkte 13, 14, 15 in dem Fahrzeug zu befestigen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche fallen ebenfalls unter die Erfindung.

Claims (12)

  1. Rollobaugruppe (1) zur Anordnung vor einem Heckfenster eines Kraftfahrzeuges mit einer Rollobahn (2), die mit ihrem ersten Ende mit einer Wickelwelle (3) und mit ihrem zweiten Ende mit einem Auszugsprofil (5) verbunden ist, mit Lagermitteln (16), in welchen die Wickelwelle (3) drehbar gelagert ist, mit seitlich an dem Heckfenster anordenbaren Führungsschienen (6), in welchen die Enden des Auszugsprofils (5) verschiebbar geführt sind, mit einer elektrischen Antriebseinrichtung (9) zum Abwickeln und/oder Aufwickeln der Rollobahn (2), welche über Antriebsglieder (35, 35') mit dem Auszugsprofil (5) verbunden ist, mit Führungsmitteln (20), in welchen die Antriebsglieder (35, 35') verschieblich geführt sind, und mit einem Verbindungsmittel, welches die Lagermittel (16) miteinander verbindet und welches sich im Wesentlichen über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel als Modulträger (10) ausgebildet ist, wobei der Modulträger (10) als Blechbiegeteil oder als flächiges Kunststoffteil oder als Hybridteil mit Befestigungspunkten (13) in Kunststoff-Spritzguss ausgeführt ist, dass der Modulträger (10) zumindest Befestigungspunkte (13, 14, 15) zur Aufnahme der Lagermittel (16), der elektrischen Antriebseinrichtung (9) und der Führungsmittel (20) aufweist, dass der Modulträger (10) zusätzlich Befestigungspunkte (13) für eine ihn bedeckende Hutablage (7) aufweist und/oder zumindest Teile einer Seitenverkleidung (12) des Fahrzeugs an dem Modulträger (10) angeordnet sind, wobei die einzelnen Bauteile in lagerichtiger Anordnung zueinander direkt mit dem Modulträger (10) verbunden sind, und dass der Modulträger (10) direkt an ihm angeordnete Befestigungspunkte (15) zur Befestigung des Modulträgers (10) in dem Fahrzeug aufweist.
  2. Rollobaugruppe (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Modulträger (10) einen in Fahrzeughochachse gebogenen Abschnitt aufweist, welcher sich im wesentlichen über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt und eine Konturabstützung (23) für die Hutablage (7) bildet.
  3. Rollobaugruppe (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest Teile einer Seitenverkleidung (12) des Fahrzeugs an einem Lagermittel (16) der Wickelwelle (3) angeordnet sind.
  4. Rollobaugruppe (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Seitenverkleidungsteil (12) in Fahrzeugquerrichtung verschieblich an dem Modulträger (10) und/oder dem Lagermittel (16) angeordnet ist.
  5. Rollobaugruppe (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Modulträger (10) als Stanzbiegeteil ausgebildet ist.
  6. Rollobaugruppe (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Antriebseinrichtung (9) verschieblich an dem Modulträger (10) befestigt ist.
  7. Rollobaugruppe (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Antriebseinrichtung (9) zusammen mit den Antriebsgliedern (35, 35') relativ zu den Führungsschienen (6) verschiebbar angeordnet ist um eine im wesentlichen horizontale Ausrichtung des Auszugsprofils (5) zu ermöglichen.
  8. Rollobaugruppe (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (6) schwenkbar an dem Modulträger (10) angeordnet sind.
  9. Rollobaugruppe (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (6) in zwei Abschnitte (6a, 6b) aufgeteilt sind, von denen ein erster (6a) mit dem Modulträger (10) verbunden ist und ein zweiter Abschnitt (6b) schwenkbar mit dem ersten verbunden ist.
  10. Rollobaugruppe (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (6b) über ein Scharnier (25) mit dem ersten verbunden ist.
  11. Rollobaugruppe (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Modulträger (10) zusätzlich Befestigungspunkte (13) für weitere Bauteile, insbesondere Lautsprecher oder ein Lüftungsgitter, aufweist.
  12. Rollobaugruppe (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Modulträger (10) im Bereich des Austritts der Rollobahn (2) aus der Hutablage (7) eine Gleitkante (30) für die Rollobahn (2) angeordnet ist oder der Modulträger (10) mit einer solchen Gleitkante (30) ausgebildet ist.
DE102006000879.0A 2005-09-14 2006-01-04 Rollobaugruppe für ein Heckfenster eines Kraftfahrzeuges Expired - Lifetime DE102006000879B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006000879.0A DE102006000879B4 (de) 2005-09-14 2006-01-04 Rollobaugruppe für ein Heckfenster eines Kraftfahrzeuges

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005044016 2005-09-14
DE102005044016.9 2005-09-14
DE102006000879.0A DE102006000879B4 (de) 2005-09-14 2006-01-04 Rollobaugruppe für ein Heckfenster eines Kraftfahrzeuges

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102006000879A1 DE102006000879A1 (de) 2007-03-22
DE102006000879B4 true DE102006000879B4 (de) 2017-04-20

Family

ID=37775930

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102006000879.0A Expired - Lifetime DE102006000879B4 (de) 2005-09-14 2006-01-04 Rollobaugruppe für ein Heckfenster eines Kraftfahrzeuges

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102006000879B4 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202007007924U1 (de) * 2007-05-21 2007-09-06 Bos Gmbh & Co. Kg Heckfensterrollo mit Hutablage als Trägerelement
DE102007023810B4 (de) * 2007-05-21 2014-01-16 Bos Gmbh & Co. Kg Heckfensterrollo mit Hutablage als Trägerelement

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10062690A1 (de) * 2000-12-16 2002-07-04 Bos Gmbh Fensterrollo mit vereinfachter Montage
DE202004018915U1 (de) * 2004-12-06 2005-02-03 Webasto Ag Sonnenschutzsystem für ein Fahrzeugdach mit einem lichtdurchlässigen Deckel
DE10353778A1 (de) * 2003-11-18 2005-06-23 Bos Gmbh & Co. Kg Fahrzeugrollo mit vereinfachter Ankoppelung der Führungsschienen
DE10231626B4 (de) * 2002-07-12 2006-04-13 Bos Gmbh & Co. Kg Fensterrollo mit Tragrohr

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10062690A1 (de) * 2000-12-16 2002-07-04 Bos Gmbh Fensterrollo mit vereinfachter Montage
DE10231626B4 (de) * 2002-07-12 2006-04-13 Bos Gmbh & Co. Kg Fensterrollo mit Tragrohr
DE10353778A1 (de) * 2003-11-18 2005-06-23 Bos Gmbh & Co. Kg Fahrzeugrollo mit vereinfachter Ankoppelung der Führungsschienen
DE202004018915U1 (de) * 2004-12-06 2005-02-03 Webasto Ag Sonnenschutzsystem für ein Fahrzeugdach mit einem lichtdurchlässigen Deckel

Also Published As

Publication number Publication date
DE102006000879A1 (de) 2007-03-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2979907B1 (de) Beschattungsvorrichtung für eine heckscheibenanordnung eines kraftfahrzeugs
DE102018121746A1 (de) Leichtgewichtiges zweistückiges rahmenloses Türmodul mit Einstellmerkmalen
EP1400384A2 (de) Sonnenschutz für ein Kraftfahrzeug
DE102011113207B4 (de) Fahrzeugrolloanordnung und Fahrzeugdach
EP1393939A2 (de) Rollobahn als Sonnenschutz
EP1740426A1 (de) Rollosystem für ein fahrzeugdach
EP1724137B1 (de) Fensterrollo mit längsverstellbarer Wickelwelle
EP3233572A1 (de) Schutzvorrichtung für einen fahrzeuginnenraum sowie hutablage für einen innenraum eines personenkraftwagens
DE102010024353A1 (de) Elektrische Servolenkung
EP2203324B1 (de) Schiebetürmodul für eine kraftfahrzeugtür
DE102008020088A1 (de) Dachaufbau für ein Kraftfahrzeug
DE102006000879B4 (de) Rollobaugruppe für ein Heckfenster eines Kraftfahrzeuges
EP3450257B1 (de) Abtrennvorrichtung für einen laderaum eines kraftfahrzeugs, kanalbauteil einer antriebsvorrichtung in einem kraftfahrzeug sowie kraftfahrzeug
DE102005032043B4 (de) Rollovorrichtung für ein Kraftfahrzeug
DE102006000878B4 (de) Sonnenrollo
DE10232105B4 (de) Vorrichtung zum automatischen Verschwenken einer Kraftfahrzeugtür
EP1796929A1 (de) Abdeckvorrichtung für eine fahrzeugverglasung
EP1923247A1 (de) Panoramahubdach für ein Kraftfahrzeug, sowie Verfahren zur Herstellung eines Kraftfahrzeuges mit einem Panoramahubdach
DE102013009083B4 (de) Dachmodul für ein Fahrzeugdach
DE10239039A1 (de) Türmodulträger für eine Kraftfahrzeugtür sowie Verfahren zur Montage einer Kraftfahrzeugtür und der Verwendung eines derartigen Türmodulträgers
DE102014207057A1 (de) Fensterhebervorrichtung für ein Fahrzeug und entsprechendes Montageverfahren
DE10215331A1 (de) Sonnenschutzrollo für Fensterscheiben von Kraftfahrzeugtüren
DE102012213210B4 (de) Anordnung zur beschattenden Abdeckung einer Heckscheibe eines Kraftfahrzeugs
DE102005038620B4 (de) Sonnenschutzrollo für Fensterscheiben von Fahrzeugtüren
DE102010061034B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Befestigen eines Scheinwerfers

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20120804

R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R026 Opposition filed against patent
R031 Decision of examining division/federal patent court maintaining patent unamended now final
R071 Expiry of right