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DE102006000226A1 - Solenoidventil - Google Patents

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DE102006000226A1
DE102006000226A1 DE200610000226 DE102006000226A DE102006000226A1 DE 102006000226 A1 DE102006000226 A1 DE 102006000226A1 DE 200610000226 DE200610000226 DE 200610000226 DE 102006000226 A DE102006000226 A DE 102006000226A DE 102006000226 A1 DE102006000226 A1 DE 102006000226A1
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DE
Germany
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valve
filter
fuel
solenoid valve
solenoid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200610000226
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English (en)
Inventor
Norihisa Kariya Achiha
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Denso Corp
Original Assignee
Denso Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Denso Corp filed Critical Denso Corp
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
    • F16K31/0603Multiple-way valves
    • F16K31/061Sliding valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/20Varying fuel delivery in quantity or timing
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Abstract

Das Solenoidventil weist eine Ventileinfassung (2), die eine Gleitbohrung (21), die in die axiale Richtung ausgebildet ist, und einen Austrittsanschluss (22) hat, der sich auf einer Position in der Mitte in der Gleitbohrung öffnet, ein Schieberventil (1), das gleitfähig in der Ventileinfassung zum Steuern der Durchflussrate eines Fluids untergebracht ist, und einen Solenoidspulenabschnitt (4) auf, der das Schieberventil in die axiale Richtung aufgrund einer magnetomotorischen Kraft bewegt, die durch einen Strom erzeugt wird, wobei eine Filtervorrichtung (6) zum Verhindern, dass Fremdstoffe in einen inneren Strömungsdurchgang (12) eintreten, in dem Inneren des Schieberventils vorgesehen ist. Die Filtervorrichtung (6) weist einen Führungskörper (61), einen Filter (62) und eine Feder (63) auf und hat eine Versagensschutzfunktion.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Technischer Bereich der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Solenoidventil zum Steuern einer Durchflussrate eines Fluids, insbesondere ein Solenoideinlasssteuerventil, das zum Einbau an einer Kraftstoffförderpumpe eines Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystems geeignet ist, um die von einer Förderpumpe zu einer Kompressionskammer geförderte Kraftstoffmenge zu steuern.
  • Bei einem Kraftstoffeinspritzsystem für einen Dieselverbrennungsmotor, das als Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsytem bekannt ist, wird ein Hochdruckkraftstoff in einer Common-Rail gespeichert und bei einer vorbestimmten Zeitabstimmung zu Brennkammern in jeweiligen Zylindern einer Brennkraftmaschine über eine Vielzahl von Injektoren zugeführt, die entsprechend den jeweiligen Zylindern montiert sind, Da es notwendig ist, ständig den Hochdruckkraftstoff entsprechend einem Kraftstoffeinspritzdruck in der Common-Rail zu speichern, wird der Hochdruckkraftstoff in die Common-Rail über ein Kraftstoffrohr von einer Kraftstoffzufuhrpumpe zugeführt und zu einer Kompressionskammer über das Solenoidventil zugeführt.
  • In dieser Hinsicht wird die Rate der Kraftstoffeinspritzung von der Kraftstoffzufuhrpumpe durch Einstellen einer Öffnungsfläche eines Kraftstoffdurchgangs von einer Förderpumpe zu der Kompressionskammer über das Einlassventil so gesteuert, dass eine in die Kompressionskammer von der Förderpumpe aufgenommene Kraftstoffmenge gemäß einem Pumpenantriebsstrom gesteuert wird, der zu einem Solenoidspulenabschnitt des Solenoidventils geleitet wird. Ein solches Solenoidventil ist beispielsweise in der japanischen ungeprüften Patentoffenlegungsschrift Nr. 2002-106740 offenbart und weist ein Schieberventil mit einer Ventilfunktion zum Ändern einer Öffnungsfläche eines Strömungsdurchgangs durch Verschieben in einer Gleitbohrung und einer Ankerfunktion zum Ausbilden eines Magnetpfads sowie eine Ventileinfassung mit einer Zylinderfunktion zum Unterbringen des Schieberventils auf eine verschiebbare Art und Weise und einer Statorfunktion zum Ausbilden eines Magnetpfads.
  • Bei dem Solenoidventil mit einem solchen Gleitabschnitt, bei dem das Schieberventil in der Ventileinfassung sich verschiebt, ist es wichtig, dass Fremdstoffe nicht in den Gleitabschnitt eintreten. Während ein Kraftstoffreiniger in einem Kraftstoffzufuhrsystem nach dem Stand der Technik vorgesehen war, kann das Risiko bestehen, dass sehr kleine Fremdstoffe, die nicht durch den herkömmlichen Reiniger entfernt werden können, in das Innere des Solenoidventils eintreten, um den Gleitwiderstand des Gleitabschnitts erhöhen. Eine solche Erhöhung des Gleitwiderstands verschlechtert das Ansprechverhalten, senkt die Steuerleistungsfähigkeit des Solenoidventils ab und hat einen Einfluss auf Verbrennungsmotorcharakteristiken, wie z. B. die Beschleunigung und anderes. Insbesondere ist es, da es wahrscheinlich ist, dass Fremdstoffe in dem inneren Bereich der Ventileinfassung verweilen, notwendig zu verhindern, dass die Fremdstoffe in den inneren Bereich der Ventileinfassung eintreten.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die vorstehend erwähnten Probleme nach dem Stand der Technik gemacht, und es ist eine Aufgabe, ein Solenoidventil zu schaffen, das verhindern kann, dass Fremdstoffe in den inneren Bereich der Ventileinfassung des Solenoidventils eintreten, so dass sowohl eine stabile Gleitfähigkeit als auch das Ansprechverhalten des Schieberventils sichergestellt werden.
  • Gemäß dem erfindungsgemäßen Solenoidventil weist ein Solenoidventil eine Ventileinfassung 2 mit einer Gleitbohrung 21, die in die axiale Richtung ausgebildet ist, einem Einlasseinschluss 21a zum Einführen von Fluid in die Gleitbohrung 21 und einem Austrittsanschluss 22 zum Ausstoßen von Fluid aus der Gleitbohrung 21; ein Schieberventil 1, das in der Gleitbohrung 21 untergebracht ist, um darin zum Steuern einer Durchflussrate des Fluids hin- und herbewegbar zu sein; und einen Solenoidspulenabschnitt 4 auf, der eine magnetomotorische Kraft erzeugt, wenn ein Strom zu diesem zugeführt wird, und der das Schieberventil 1 in die axiale Richtung relativ zu dem Austrittsabschnitt 22 der Ventileinfassung 2 bewegt, wobei eine Filtervorrichtung 6 in dem Inneren des Schieberventils 1 oder stromaufwärts von dem Einlasseinschluss 21a vorgesehen ist, um zu verhindern, dass Fremdstoffe tief in die Ventileinfassung 2 eintreten. Somit ist es möglich zu verhindern, dass Fremdstoffe in das Innere des Schieberventils oder zu der stromaufwärtigen Seite des Einlassanschlusses 21a eintreten. Dadurch ist es möglich zu verhindern, dass Fremdstoffe in den tieferen Bereich des Solenoidventils eintreten, was eine stabile Verschiebbarkeit und ein Ansprechverhalten des Schieberventils 1 zur Folge hat.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Solenoidventil ist die Filtervorrichtung 6 an einer Position in einer vorderen Region der Gleitbohrung 21 in der Ventileinfassung 2 angeordnet und ist bei dem erfindungsgemäßen Solenoidventil die Filtervorrichtung 6 in einem Einlassdurchgang 76 eines Pumpengehäuses 7 angeordnet, das mit dem Einlassanschluss 21a des Solenoidventils verbunden ist. In beiden Fällen ist es möglich, zu verhindern, dass Fremdstoffe in das Innere des Solenoidventils eintreten, um die stabile Verschiebbarkeit und das Ansprechverhalten des Schieberventils sicherzustellen.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Solenoidventil weist die Filtervorrichtung 6 einen zylindrischen Führungskörper 61, der eine Einlassöffnung 61a und eine Austrittsöffnung 61b, einen Filter 62, der in dem Führungskörper 61 angeordnet ist, um in die axiale Richtung bewegbar zu sein, und eine Feder 63 zum Vorspannen des Filters 62 in die Richtung zum Schließen der Einlassöffnung 61a auf, wobei dann, wenn der Filter 62 einem Druck ausgesetzt wird, der einen vorbestimmten Wert übersteigt, der Filter 62 sich so bewegt, dass das Fluid um den Filter 62 und in eine tiefere Region der Ventileinfassung 2 strömt. Demgemäß ist es möglich, die Unannehmlichkeit zu beseitigen, dass der Kraftstoff nicht in eine tiefere Region der Ventileinfassung 2 bewegbar ist, wenn der Filter 62 vollständig während der Öffnung des Schieberventils 2 verstopft wird, wodurch das Schieberventil 2 nicht zurücklaufen kann und der Anschluss sich nicht schließt.
  • Die vorliegende Erfindung wird vollständiger unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen und die bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung verstanden.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Seitenschnittansicht, die einen Gesamtaufbau eines Solenoidventils gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 2A und 2B sind Seitenschnittansichten des Solenoidventils gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wenn es geschlossen bzw. geöffnet ist;
  • 3 ist eine schematische Darstellung, die einen Aufbau einer Filtervorrichtung zeigt, wobei (a) einen unnormalen Zustand eines Filters erklärt und (b) die Filtervorrichtung mit einer zugefügten Versagensschutzfunktion erklärt;
  • 4 ist eine Seitenschnittansicht, die einen Gesamtaufbau eines Solenoidventils gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt; und
  • 5 ist eine Seitenschnittansicht, die einen Gesamtaufbau eines Solenoidventils gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Solenoidventile gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Das erfindungsgemäße Solenoidventil ist geeignet zur Verwendung für eine Common-Rail-Kraftstoffeinspritzvorrichtung für einen Dieselverbrennungsmotor, deren Aufbau wie folgt ist. Eine Kraftstoffzufuhrpumpe nimmt einen Niederdruckkraftstoff aus einem Kraftstofftank auf und leitet ihn nach hohem Komprimieren des Niederdruckkraftstoffs zu einer Common-Rail. Die Common-Rail speichert den Hochdruckkraftstoff bei einem Kraftstoffeinspritzdruck. Die Kraftstoffzufuhrpumpe ist beispielsweise eine Dreifach-Kompressionspumpe mit drei Kompressionskammern zum Steuern einer Kraftstoffeinspritzrate in drei Systemen durch ein Solenoidventil, das in einem Kraftstoffeinlassabschnitt davon angeordnet ist, um eine Durchflussrate zu steuern. In dieser Hinsicht wird der Kraftstoffdruck in der Common-Rail durch eine gut bekannte elektronische Steuereinheit (ECU) gesteuert, um eine Einspritzrate der Kraftstoffzufuhrpumpe so zu bestimmten, dass der Common-Rail-Druck optimal ist. Somit wird das Solenoidventil entsprechend damit gesteuert. Auf diese Art und Weise wird der Hochdruckkraftstoff, der in der Common-Rail gespeichert ist, in die Brennkammern in den jeweiligen Zylindern des Verbrennungsmotors über eine Vielzahl von Injektoren (Solenoidkraftstoffeinspritzventile) eingespritzt, die gemäß den jeweiligen Zylindern moniert sind.
  • 1 ist eine Seitenschnittansicht eines Solenoidventils gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Solenoidventil weist eine manschettenförmige Ventileinfassung 2, die mit einem Pumpengehäuse 7 (siehe 5) fixiert ist, ein Schieberventil 1 zum Einstellen einer Öffnungsfläche eines Strömungsdurchgangs in jedem der Austrittsanschlüsse 22, die sich in eine radiale Öffnung der Ventileinfassung 2 öffnet, ein Linearsolenoidstellglied A zum Antreiben des Schieberventils 1 in die Ventilöffnungsrichtung und eine Rückstellfeder 3 zum Vorspannen des Schieberventils 1 in die Ventilschließrichtung auf.
  • Das Solenoidventil ist ein normalerweise geschlossenes Durchflussmengensteuerventil zum Einstellen einer Kraftstoffmenge, die in eine Kompressionskammer einer Kraftstoffzufuhrpumpe (nicht gezeigt) gesaugt wird, indem es elektronisch aufgrund eines Pumpenantriebsstroms gesteuert wird, der von einer ECU über einen (nicht gezeigten) Pumpenantriebsschaltkreis aufgebracht wird. Das Solenoidventil bewegt nämlich das Schieberventil 1 in die Hubrichtung proportional zu der Größe eines Pumpenantriebsstroms, der auf das Linearsolenoidstellglied A auf über den Pumpenantriebsschaltkreis aufgebracht wird, um die Öffnungsfläche des Strömungsdurchgangs in dem Austrittsanschluss 22 der Ventileinfassung 2 zu steuern, der auf halbem Weg in einem Kraftstoffeinlassdurchgang vorgesehen ist. Dadurch wird die Kraftstoffeinlassmenge, die von der Förderpumpe in die Kompressionskammer über den Kraftstoffeinlassdurchgang und ein Einlassventil gesaugt wird gesteuert. Demgemäß wird die Rate der Kraftstoffeinspritzung von der Kompressionskammer der Kraftstoffzufuhrpumpe in die Common-Rail (nicht gezeigt) auf einen optimalen Wert entsprechend der Antriebsbedingung des Verbrennungsmotors (wie z. B. die Drehzahl des Verbrennungsmotors, einen Betätigungsbetrag eines Beschleunigers oder eine Anweisungseinspritzmenge) gesteuert, wodurch ein Kraftstoffdruck in der Common-Rail entsprechend dem Druck des Kraftstoffs, der von dem Injektor in die Brennkammer des jeweiligen Zylinders in dem Verbrennungsmotor eingespritzt wird, insbesondere der Common-Rail-Druck geändert wird.
  • Das Linearsolenoidstellglied A weist einen mit einem Boden versehenen rohrförmigen Statorabschnitt (Statorkern) 23, der einstückig mit der Ventileinfassung 2 an dem rechten Ende davon mit Sicht auf die Zeichnung vorgesehen ist, einen Ankerabschnitt (Anker) 11, der einstückig mit dem Schieberventil 1 an dem rechten Ende davon mit Sicht auf die Zeichnung vorgesehen ist, einen Harzspulenkörper 41, der an einem zylindrischen Umfang des Spulenkörpers 41 gehalten ist, einen Solenoidspulenabschnitt 4, der um den Umfang des Spulenkörpers 41 gewickelt ist, einen Anschluss 42, der elektrisch mit einer Anschlussleitung des Solenoidspulenabschnitts 4 verbunden ist, und ein zylindrisches Gehäuse 43 auf, das den Umfang des Solenoidspulenabschnitts 4 abdeckt, In dieser Hinsicht hat der Statorabschnitt 23 der Ventileinfassung 2 einen Anziehungsabschnitt 23a, der zu einem Solenoid wird, wenn dem Solenoidspulenabschnitt 3 ein elektrischer Strom zugeführt wird, und den Ankerabschnitt 11 des Schieberventils 1 anzieht. Der Anziehungsabschnitt 23a ist mit einem im wesentlichen zylindrischen Aufnahmeabschnitt 24 zum Aufnehmen des Schieberventils 1 auf eine verschiebbare Art und Weise über einen zylindrischen dünnen Wandabschnitt 23c und einen zylindrischen Abschnitt 23b gekoppelt.
  • Der Solenoidspulenabschnitt 4 wird durch mehrfaches Wickeln eines leitfähigen Drahts, der mit einem Isolationswerkstoff beschichtet ist, ausgebildet, so dass eine magnetomotorische Kraft, die dadurch erzeugt wird, dass ein Strom zugeführt wird, um den Statorabschnitt 23 der Ventileinfassung 2 und zum Magnetisieren, und der Ankerabschnitt 11 des Schieberventils 1 zieht den Ankerabschnitt 11 in die Hubrichtung an (nach rechts in die axiale Richtung mit Sicht auf die Zeichnung). Der Solenoidspulenabschnitt 4 hat einen Spulenabschnitt, der zwischen einem Paar Flansche des Spulenkörpers 41 gewickelt ist, und ein Paar Anschlussleitungsdrähte, die aus dem Spulenabschnitt geführt sind. Das Gehäuse 43 ist einstückig mit einem Elektroisolationsharzwerkstoff ausgebildet und mit einem zylindrischen Abschnitt versehen, der den Umfang des Solenoidspulenabschnitts 4 abdeckt, und einem rohrförmigen Verbinderabschnitt 43a zum Halten des Anschlusses 42. An dem Umfang des Gehäuses 43 ist ein zylindrischer Träger 44 vorgesehen und an einem im Wesentlichen ringförmigen Flanschabschnitt fixiert, der an der Umfangsseite der Ventileinfassung 2 durch Einstämmen oder Ähnliches ausgebildet wird. Der im Wesentlichen ringförmige Flanschabschnitt 44a, der an der Umfangsseite des Trägers 44 ausgebildet ist, ist an der Außenwandfläche des Pumpengehäuses 4 der Kraftstoffzufuhrpumpe durch Befestigungsmittel wie z. B. Schrauben fixiert.
  • Die Ventileinfassung 2 des Solenoidventils weist einen Aufnahmeabschnitt 24 mit einer Zylinderfunktion zum Aufnehmen des Schieberventils 1 auf eine verschiebbare Art und Weise und den Statorabschnitt 23 mit einer Statorfunktion zum Ausbilden des magnetischen Pfads auf. Um zu gestatten, dass die Ventileinfassung 2 als Stator wirkt, ist sie aus einem weichen magnetischen Werkstoff, wie z. B. einem ferritischen Edelstahl (SUS 13) ausgebildet. Es ist unmöglich, dieses weiche magnetische Material in einer Wärmebehandlung, wie z. B. Härten zu unterziehen, da die Wärmebehandlung seine magnetische Eigenschaft verschlechtert. Da es notwendig ist, die Abnutzungsbeständigkeit ebenso wie die Flächenhärte zu verbessern, um die Ventileinfassung 2 mit der Zylinderfunktion zu versehen, die dessen inhärente Funktion ist, wird eine harte Schicht, die durch Mittelphosphorplattieren oder Ähnliches erhalten wird, auf eine Innenwandfläche einer Gleitbohrung (Schieberbohrung) 21 in der Ventileinfassung 1 aufgebracht. In dieser Hinsicht bildet die Innenwandfläche der Gleitbohrung 21 in der Ventileinfassung 2 einen zylindrischen Führungsabschnitt zum Führen des Schieberventils 1 in die axiale Richtung (die Hubrichtung).
  • Ein linkes Ende der Ventileinfassung 2, das in der Zeichnung gezeigt ist, ist in einen Eingriffseinschnitt 73 (siehe 5) pressgepasst, der an der Außenwandfläche des Pumpengehäuses 7 in der Kraftstoffzufuhrpumpe vorgesehen ist, und ein Abdichtungselement 8, wie z. B. ein O-Ring, zum Verhindern des Kraftstoffaustritts ist zwischen der Innenwandfläche des Eingriffseinschnitts 73 in dem Pumpengehäuse 7 und der Außenumfangsfläche eines linken Endes der Ventileinfassung 2 vorgesehen, wie in der Zeichnung gezeigt ist. An dem linken Ende der Ventileinfassung 2 ist ein Einlassanschluss (ein Einströmanschluss) 21a ausgebildet und steht in Verbindung mit einem Kraftstoffreservoir, dem Kraftstoff von der Förderpumpe zugeführt wird. In dieser Hinsicht öffnen sich vier Austrittsanschlüsse (Ausströmanschlüsse) 22 in der Ventileinfassung 2 zu einem Verbindungsdurchgang 72, der eine hintere Hälfte eines Kraftstoffansaugdurchgangs bildet, der mit zwei Kompressionskammern über zwei Ansaugventile in Verbindung steht. Ein Strömungsdurchgangsdurchmesser des Austrittsanschlusses 22 ist kleiner an der Einlassseite als an der Austrittsseite. An der rechten Seite der Gleitbohrung 21 der Ventileinfassung 2 ist ein innerer Strömungsdurchgang (ein erster innerer Strömungsdurchgang) 25 ausgebildet, der mit dem Einlassanschluss 21a über einen inneren Strömungsdurchgang (einen zweiten Strömungsdurchgang) 12 in Verbindung steht, der in dem Inneren des Schieberventils 1 ausgebildet ist. Der erste innere Strömungsdurchgang 25 funktioniert ebenso als Federkammer zum Aufnehmen einer Rückstellfeder 3.
  • Das Schieberventil 1 in dem Solenoidventil ist ein manschettenartiges Schieberventil mit einem Gleitabschnitt 13 an seinem Umfang, der in Gleitkontakt mit der Innenwandfläche der Gleitbohrung 21 in der Ventileinfassung 2 gebracht wird. Das Schieberventil 1 steuert eine Kraftstoffdurchflussrate (Kraftstoffansaugmenge), die in die zwei Kompressionskammern gesaugt wird, über die zwei Ansaugventile durch Ändern einer Öffnungsfläche des Strömungsdurchgangs der Austrittsanschlüsse 22 durch den Gleitabschnitt 13. Das Schieberventil 1 hat sowohl die inhärente Ventilfunktion zum Ändern der Öffnungsfläche des Strömungsdurchgangs der Austrittsanschlüsse 22 durch Verschieben in der Gleitbohrung 21 der Ventileinfassung 2 und die Ankerfunktion (Ankerabschnitt 11) zum Ausbilden des magnetischen Pfads. Um zu gestatten, dass das Schieberventil 1 als Anker arbeitet, besteht das Schieberventil 1 aus einem weichen magnetischen Werkstoff wie z. B. reinem Eisen oder Niedrigkohlenstoffstahl. Es ist unmöglich, einen derartigen weichen magnetischen Werkstoff einer Wärmebehandlung wie z. B. Härten zu unterziehen, da die Wärmebehandlung dessen magnetische Eigenschaft verschlechtern. Jedoch muss zum Betreiben des Solenoidventils als Schieberventil 1 die Beständigkeit gegenüber der Abnutzung und die Flächenhärte verbessert werden. Zu diesem Zweck wird eine harte Schicht, die durch Nickelphosphorplattieren oder Ähnliches erhalten wird, auf einen Umfang des Gleitabschnitts 13 bei dem Schieberventil 1 aufgebracht.
  • Eine Ausgangsposition des Schieberventils 1 wird durch einen ringförmigen Anschlag definiert, der in den inneren Umfang eines linken Endes der Ventileinfassung 2 mit Sicht auf die Zeichnung pressgepasst ist. Das Schieberventil 1 wird ständig durch eine Rückstellfeder 3 vorgespannt, die in dem ersten inneren Strömungsdurchgang 25 untergebracht ist. Demgemäß wird die Versetzung des Schieberventils 1, wenn es geschlossen ist, durch eine Position beschränkt, an der ein vorderes Ende davon an den ringförmigen Anschlag anstößt. Ebenso ist an einem rechten Ende des Schieberventils 1 ein zylindrischer Anker 11 entgegengesetzt zu dem Statorabschnitt 23 der Ventileinfassung 2 einstückig mit Letztgenanntem mit einem vorbestimmten Luftspalt versehen. Ferner ist in dem Inneren des Schieberventils 1 der zweite innere Strömungsdurchgang 12 vorgesehen, um den Einlassanschluss 21a mit der Ventileinfassung 2 mit dem ersten inneren Strömungsdurchgang 25 in Verbindung zu bringen. Ein Innendurchmesser des zweiten inneren Strömungsdurchgangs 12 ist kleiner an der rechten Seite als an der linken Seite mit Sicht auf die Zeichnung, wodurch das Schieberventil 1 in die axiale Richtung bewegt wird, indem Kraftstoff von dem ersten inneren Strömungsdurchgang 25 abgegeben oder in diesen eingegeben wird.
  • Es gibt eine ringförmige Kraftstoffsteuervertiefung (ringförmiger Strömungsdurchgang) 14, eine ringförmige Ausrichtungsvertiefung 15 und eine Vielzahl von ringförmigen Ölvertiefungen 16 an dem äußeren Umfang des Gleitabschnitts 13 in dem Schieberventil 1. Die Kraftstoffsteuervertiefung 14, die in eine Umfangsrichtung an dem Gleitabschnitt 13 vorgesehen ist, ist mit den zweiten inneren Strömungsdurchgang 12 über Verbindungslöcher 17 in Verbindung, die einen Durchmesser haben, der kleiner als die Breite der Kraftstoffsteuervertiefung 14 ist. Vier Verbindungslöcher 17 öffnen sich zu der Kraftstoffsteuervertiefung 14. Die Ausrichtungsvertiefung 15, die in Umfangsrichtung an dem Gleitabschnitt 13 vorgesehen ist, ist flacher als die Kraftstoffsteuervertiefung 14 und erstreckt sich entlang dem Gleitabschnitt 13 mehr als die Kraftstoffsteuervertiefung 14 in die axiale Richtung. Die Vielzahl der ringförmigen Ölvertiefungen 16 ist geeignet, von einem rechten Ende (einem hinteren Ende) oder einem linken Ende (einem vorderen Ende) des Schieberventils 1 ausgetretenen Kraftstoff entlang der Gleitbohrung 21 der Ventileinfassung 2 aufzunehmen und einen Ölfilm zwischen der Innenwandfläche und der Gleitbohrung 21 in der Ventileinfassung 2 und dem äußeren Umfang des Gleitabschnitts 13 in dem Schieberventil 1 auszubilden.
  • Als Nächstes wird die Charakteristik dieses Ausführungsbeispiels nachstehend beschrieben. In diesem Ausführungsbeispiel ist eine Filtervorrichtung 6 in dem Inneren des Schieberventils 1 vorgesehen. Die Filtervorrichtung 6 ist nämlich an einer Position auf der rechten Seite von den Verbindungslöchern 17 in dem zweiten inneren Strömungsdurchgang des Schieberventils 1 mit Sicht auf die Zeichnung gelegen. Somit wird verhindert, dass Fremdstoffe, die in dem Kraftstoff gemischt sind, in den ersten inneren Strömungsdurchgang 25 in eine tiefere Region der Ventileinfassung 2 eintreten und daher wird ein stabiles Verschieben bzw. Gleiten des Schieberventils 1 sichergestellt.
  • 3 stellt einen Gesamtaufbau der Filtervorrichtung 6 dar. Abschnitt (a) erklärt einen Zustand, in dem Kraftstoff aufgrund der Verstopfung des Filters nicht strömt; und Abschnitt (b) erklärt einen Zustand, bei dem Kraftstoff noch strömt, auch wenn der Filter verstopft ist. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird der Filtervorrichtung 6 eine Ventilfunktion aufgeprägt. Die Filtervorrichtung 6 weist nämlich einen zylindrischen Führungskörper 61 mit einer Einlassöffnung 61a und einer Austrittsöffnung 61b, einen Filter 62, der in dem Führungskörper 61 gelegen ist, um in die axiale Richtung bewegbar zu sein, und eine Feder 63 auf, die in dem Führungskörper 61 angeordnet ist, um den Filter 62 in die Richtung zum Schließen der Einlassöffnung 61a vorzuspannen. Zum Vermeiden eines Unfalls, bei dem dann, wenn der Filter 62 vollständig verstopft ist, Kraftstoff nicht in den ersten Strömungsdurchgang 25 der Ventileinfassung 2 strömt und das Schieberventil 1 sich nicht zurückstellt, um das Schließen des Austrittsanschlusses 22 zu stören, wie in (3a) gezeigt ist, hat die Feder 63 eine Vorspannkraft, die gestattet, dass der Filter 62 sich in die Richtung zum Öffnen der Einlassöffnung 61a bewegt, wenn ein Druck, der einen vorbestimmten Wert übersteigt, auf den Filter 62 aufgebracht wird, wie in 3(b) gezeigt ist. Dadurch tritt auch dann, wenn der Filter 62 verstopft ist, der Kraftstoff durch die Einlassöffnung 61a, während sie um den Filter 62 herumgeführt wird und somit in den ersten inneren Strömungsdurchgang 25 eintritt. Somit stellt sich das Schieberventil 1 zurück, um den Austrittsanschluss 22 zu schließen. Die Filtervorrichtung 6 hat nämlich eine Versagensschutzfunktion, bei der dann, wenn ein unnormaler Zustand auftritt, die Filtervorrichtung 6 den Austrittsanschluss 22 durch die Rückstellung des Schieberventils 1 schließen kann und den Verbrennungsmotor durch Abschalten des Kraftstoffs sicher anhalten kann.
  • Die 2A und 2B sind Seitenschnittansichten des erfindungsgemäßen Solenoidventils, wenn es geöffnet bzw. geschlossen ist. Wie in 2A gezeigt ist, befindet sich dann, wenn kein Strom zu der Solenoidspule 4 zugeführt wird, das Schieberventil 1 auf einer Position in Kontakt mit dem Anschlag 5 aufgrund der Vorspannung der Rückstellfeder 3, während die Kraftstoffsteuervertiefung 14 des Schieberventils 1 nicht mit dem Austrittsanschluss 22 der Ventileinfassung 2 ausgerichtet ist, und ist somit der Austrittsanschluss 22 geschlossen. In dieser Hinsicht ist, da das Schieberventil 1 angepasst ist, so dass kein Kraftstoffdruck statisch auf dieses in die Verschieberichtung des Schieberventils 1 aufgebracht wird, ein stabiler Betrieb des Schieberventils 1 möglich.
  • Wenn, wie in 2B gezeigt ist, der Strom auf den Solenoidspulenabschnitt 4 zugeführt wird, bewegt sich das Schieberventil 1 gegen die Vorspannung der Rückstellfeder 3, um das Ventil zu öffnen, wodurch die Kraftstoffsteuervertiefung 14 mit dem Austrittsanschluss 22 der Ventileinfassung 2 in Verbindung steht. Zu diesem Zeitpunkt wird an einem Punkt, an dem die Anziehungskraft, die auf das Schieberventil 1 von dem Statorabschnitt 23 der Ventileinfassung 2 aufgebracht wird, im Gleichgewicht mit der Vorspannung der Rückstellfeder 3 steht, ein Bewegungsbereich des Schieberventils 1 an der Ventilöffnungsseite begrenzt. In dieser Hinsicht wird eine Position des Schieberventils 1 durch einen Wert des auf den Solenoidspulenabschnitt 4 aufgebrachten Strom bestimmt, so dass dann, wenn der Stromwert sich vergrößert, eine Öffnungsfläche, insbesondere die Strömungsdurchgangsfläche zwischen der Kraftstoffsteuervertiefung 14 und dem Austrittsanschluss 22 sich vergrößert.
  • 4 ist eine Seitenschnittansicht eines Solenoidventils nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Während die Filtervorrichtung 6 in dem Inneren des Schieberventils 1 bei dem Solenoidventil in dem vorherigen Ausführungsbeispiel vorgesehen ist, ist die Filtervorrichtung 6 in dem Einlassanschluss 21a angeordnet, der ein vorderer Abschnitt der Gleitbohrung 21 in der Ventileinfassung 2 ist, anstelle in dem Inneren des Schieberventils in diesem Ausführungsbeispiel. Somit ist es möglich, vollständig zu verhindern, dass in dem Kraftstoff gemischte Fremdstoffe in das Solenoidventil eintreten. Die anderen Strukturen davon sind die gleichen wie die in dem vorherigen Ausführungsbeispiel und ihre Erklärung wird an dieser Stelle nicht angegeben.
  • 5 ist eine Seitenschnittansicht eines Solenoidventils gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Filtervorrichtung 6 in dem Pumpengehäuse 2 der Kraftstoffpumpe angeordnet. Ein Eingriffeinschnitt 73 zum Halten des Solenoidventils ist nämlich in dem Pumpengehäuse 7 vorgesehen und das Solenoidventil ist in dieses pressgepasst. Der Eingriffseinschnitt 73 steht in Verbindung mit einem Einlassdurchgang 71 und einem Austrittsdurchgang 72, die in dem Pumpengehäuse 7 ausgebildet sind. Wenn das Solenoidventil in den Eingriffseinschnitt 73 pressgepasst wird, stehen der Einlassdurchgang 71 und der Austrittsdurchgang 72 mit dem Einlassanschluss 21a bzw. dem Austrittsanschluss 22 bei dem Solenoidventil in Verbindung. Demgemäß ist in diesem Ausführungsbeispiel die Filtervorrichtung 6 in dem Einlassdurchgang 71 des Pumpengehäuses 7 angeordnet. Ebenso ist es in diesem Fall möglich, zu verhindern, dass Fremdstoffe in das Solenoidventil eintreten.
  • Wie vorher beschrieben ist, ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, zu verhindern, dass sehr kleine Fremdstoffe, die nicht durch einen Filter nach dem Stand der Technik entfernbar sind, in die Ventileinfassung eintreten, um die Verschiebbarkeit und das Ansprechverhalten des Schieberventils sicherzustellen, wodurch ein Einfluss auf die Verbrennungsmotorcharakteristiken, wie z. B. die Beschleunigungsleistungsfähigkeit, vermeidbar ist. Ebenso ist es, da die Filtervorrichtung eine Versagensschutzfunktion hat, möglich, den Verbrennungsmotor auch dann sicher anzuhalten, wenn eine unnormale Situation auftritt, wie z. B. die Filterverstopfung, in dem das Schieberventil zum Schließen des Anschlusses zurückgestellt wird und die Kraftstoffzufuhr abgeschaltet wird.
  • Während ein Solenoiddurchflussratensteuerventil einer normalerweise geschlossenen Bauart, das geschlossen ist, wenn der Strom zu der Solenoidspule nicht zugeführt wird, in der vorstehenden Beschreibung verwendet wird, kann ein Solenoiddurchflussratensteuerventil einer normalerweise offenen Bauart verwendet werden, das offen ist, wenn der Strom zu der Solenoidspule zugeführt wird.
  • Während ebenso die vorstehende Beschreibung unter Verwendung eines Solenoidventils angegeben wurde, das für eine Kraftstoffzufuhrpumpe bei einem Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem verwendet wird, kann das erfindungsgemäße Solenoidventil geeignet als Durchflussratensteuerventil zum Steuern einer Durchflussrate einer Flüssigkeit verwendet werden, die eine andere als Kraftstoff ist, wie z. B. eines Schmiermittels, eines Arbeitsöls oder Wasser oder eines Gases, wie z. B. Luft, eines Abgases oder eines Rückführabgases.
  • Während die Erfindung unter Bezugnahme auf die spezifischen Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, die zum Zweck der Darstellung ausgewählt sind, ist es offensichtlich, dass vielzählige Abwandlungen daran durch den Fachmann ohne Abweichen von dem Grundkonzept und dem Anwendungsbereich der Erfindung vorgenommen werden können.
  • Das Solenoidventil weist somit eine Ventileinfassung 2, die eine Gleitbohrung 21, die in die axiale Richtung ausgebildet ist, und einen Austrittsanschluss 22 hat, der sich auf einer Position in der Mitte in der Gleitbohrung öffnet, ein Schieberventil 1, das gleitfähig in der Ventileinfassung zum Steuern der Durchflussrate eines Fluids untergebracht ist, und einen Solenoidspulenabschnitt 4 auf, der das Schieberventil in die axiale Richtung aufgrund einer magnetomotorischen Kraft bewegt, die durch einen Strom erzeugt wird, wobei eine Filtervorrichtung 6 zum Verhindern, dass Fremdstoffe in einen inneren Strömungsdurchgang 12 eintreten, in dem Inneren des Schieberventils vorgesehen ist. Die Filtervorrichtung 6 weist einen Führungskörper 61, einen Filter 62 und eine Feder 63 auf und hat eine Versagensschutzfunktion.

Claims (4)

  1. Solenoidventil mit einer Ventileinfassung (2), die eine Gleitbohrung (21), die in die axiale Richtung ausgebildet ist, einen Einlassanschluss (21a) zum Einführen von Fluid in die Gleitbohrung (21) und einen Austrittsanschluss (22) zum Ausstoßen von Fluid aus der Gleitbohrung (21) hat; einem Schieberventil (1), das in der Gleitbohrung (21) untergebracht ist, so dass es darin zum Steuern einer Durchflussrate eines Fluids hin- und herbewegbar ist; einem Solenoidspulenabschnitt (4), der eine magnetomotorische Kraft erzeugt, wenn der Strom diesem zugeführt wird, und das Schieberventil (1) in die axiale Richtung relativ zu dem Austrittsanschluss (22) der Ventileinfassung (2) bewegt, wobei eine Filtervorrichtung (6) in dem Inneren des Schieberventils (1) oder stromaufwärts von dem Einlassanschluss (21a) vorgesehen ist, um zu verhindern, dass Fremdstoffe tiefer in die Ventileinfassung (2) eintreten.
  2. Solenoidventil gemäß Anspruch 1, wobei die Filtervorrichtung (6) an einer Position in einer vorderen Region der Gleitbohrung (21) in der Ventileinfassung (2) angeordnet ist.
  3. Solenoidventil gemäß Anspruch 1, wobei die Filtervorrichtung (6) in einem Einlassdurchgang (71) eines Pumpengehäuses (7) angeordnet ist, der mit dem Einlassanschluss (21a) des Solenoidventils verbunden ist.
  4. Solenoidventil gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Filtervorrichtung (6) einen zylindrischen Führungskörper (61), der eine Einlassöffnung (61a) und eine Austrittsöffnung (61b) hat, einem Filter (62), der in dem Führungskörper (61) angeordnet ist, um in die axiale Richtung bewegbar zu sein, und eine Feder (63) zum Vorspannen des Filters (62) in die Richtung zum Schließen der Einlassöffnung (61a) aufweist, wobei dann, wenn der Filter (62) einem Druck ausgesetzt wird, der einen vorbestimmten Wert übersteigt, der Filter (62) sich so bewegt, dass das Fluid um den Filter (62) herumgeführt wird und in eine tiefere Region in die Filtereinfassung (2) strömt.
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