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DE102006007273A1 - Kanalumschaltung - Google Patents

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DE102006007273A1
DE102006007273A1 DE102006007273A DE102006007273A DE102006007273A1 DE 102006007273 A1 DE102006007273 A1 DE 102006007273A1 DE 102006007273 A DE102006007273 A DE 102006007273A DE 102006007273 A DE102006007273 A DE 102006007273A DE 102006007273 A1 DE102006007273 A1 DE 102006007273A1
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DE
Germany
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data line
line
data
switch
transceiver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102006007273A
Other languages
English (en)
Inventor
Edmundo de Loveland La Puente Sr.
Robert J. Loveland Pochowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Verigy Singapore Pte Ltd
Original Assignee
Agilent Technologies Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agilent Technologies Inc filed Critical Agilent Technologies Inc
Publication of DE102006007273A1 publication Critical patent/DE102006007273A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/28Testing of electronic circuits, e.g. by signal tracer
    • G01R31/317Testing of digital circuits
    • G01R31/3181Functional testing
    • G01R31/319Tester hardware, i.e. output processing circuits
    • G01R31/31917Stimuli generation or application of test patterns to the device under test [DUT]
    • G01R31/31926Routing signals to or from the device under test [DUT], e.g. switch matrix, pin multiplexing
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/28Testing of electronic circuits, e.g. by signal tracer

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Tests Of Electronic Circuits (AREA)
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  • Testing Or Measuring Of Semiconductors Or The Like (AREA)

Abstract

Eine aktive Führungsschaltung. Bei repräsentativen Ausführungsbeispielen umfasst die aktive Führungsschaltung einen Kanalschalter, der ein Sende-/Empfangsgerät und einen Schalter umfasst. Das Sende-/Empfangsgerät weist eine erste Datenleitung, eine zweite Datenleitung, eine Treiber-/Empfangssteuerleitung und eine Empfängerauswahlsteuerleitung auf. Der Schalter weist einen ersten Kontakt, der mit der ersten Datenleitung verbunden ist, einen zweiten Kontakt, der mit der zweiten Datenleitung verbunden ist, und eine Schaltersteuerleitung auf. In einem Treibermodus kann das Sende-/Empfangsgerät Daten von der ersten Datenleitung empfangen und diese Daten an die zweite Datenleitung ausgeben und in einem Empfängermodus Daten von der zweiten Datenleitung empfangen und diese Daten an die erste Datenleitung ausgeben. Das Sende-/Empfangsgerät kann zwischen dem Treibermodus und dem Empfängermodus, ansprechend auf ein Signal, umschalten. Von der zweiten Datenleitung empfangene Daten können, ansprechend auf ein weiteres Signal, blockiert werden. Der Schalter kann, ansprechend auf wiederum ein weiteres Signal, zwischen einem Verbinden und einem Trennen des ersten Kontakts mit/von dem zweiten Kontakt wechseln.

Description

  • Test und Messung sind eine wichtige Komponente der modernen Produktentwicklung und -herstellung. Eine Klasse von Testsystemen, die zur automatischen Durchführung dieser Tests entworfen sind, wird automatisierte Testausrüstung (ATE; ATE = automated test equipment) bezeichnet. Eine automatisierte Testausrüstung ist üblicherweise programmiert, um automatisch eine Anzahl ausgewählter Tests an einer spezifischen Schaltung oder Komponente auszuführen. Die bestimmten durchgeführten Tests und die Bedingungen, unter denen dieselben durchgeführt werden, hängen von dem gerade getesteten Gegenstand, der Stufe der Produktentwicklung und der beabsichtigten Anwendung ab.
  • Eine immer häufiger werdende Häusungstechnologie für elektronische Schaltungen ist das sogenannte „Mehrchipgehäuse" (MCP; MCP = multi-chip package). In Mehrchipgehäusen sind mehrere integrierte Schaltungsformen zusammen in einem einzelnen Gehäuse befestigt, wobei die verschiedenen Formen oft intern innerhalb des Gehäuses miteinander verbunden sind.
  • Das Testen dieser Mehrchipgehäuse durch eine automatisierte Testausrüstung (ATE) hat zu einem neuen Satz von Herausforderungen geführt. Mehrfachformen z. B., die herkömmlicherweise in unterschiedlichen Testsystemen getestet wurden, sind nun in ein einzelnes Gehäuse integriert. Ein Mehrfacheinfügungstesten in unterschiedlichen Testsystemen wurde eingesetzt, dies geht jedoch zu Lasten der Kosten der Ausrüstung, zusätzlichen Bodenraums, der zum Testen des Gehäuses erforderlichen Zeit, einer potentiellen Beschädigung an den Anschlussstiften bzw. Pins des Gehäuses und der Zuverlässigkeit des Gehäuses nach den Mehrfacheinfügungen.
  • Außerdem erfordern unterschiedliche Typen von Formen unterschiedliche Testercharakteristika. Ein Mehrchipgehäuse könnte z. B. Chips mit unterschiedlichen Typen von Speichern, Logikvorrichtungen, Analogschaltungen oder sogar Funkfrequenz- (RF-) Vorrichtungen aufweisen. Idealerweise können diese Mehrchipgehäusevorrichtungen unter Verwendung der geringsten Anzahl von Einfügungen getestet werden, so dass ein bestimmtes Testsystem in der Lage sein muss, mehr zu tun, um Tests mit einer zusätzlichen Funktionalität durchzuführen.
  • Ferner ist der Gesamtanschlussstiftzählwert auf üblichen Mehrchipgehäusevorrichtungen viel größer als bei herkömmlichen Speicherchips. Selbst ein reines Speicher-Mehrchipgehäuse könnte abhängig von der Weise, auf die Signale aus dem Gehäuse herausgebracht werden, Hunderte von Anschlussstiften aufweisen.
  • Zusätzlich wächst der Wunsch nach einem parallelen Testen weiter. Heute kann ein typisches Testsystem 32 zu testende Vorrichtungen (DUTs; DUT = device under test) parallel testen. In der nahen Zukunft ist das parallele Testen von 64 Vorrichtungen zu erwarten. Und in nicht all zu ferner Zukunft müssen Maschinen parallel 256 oder mehr Vorrichtungen testen. Dies führt zu einer außerordentlichen Anzahl von Testanschlussstiften auf dem Tester. Eine typische Mehrchipgehäusevorrichtung z. B. könnte 384 Anschlussstifte aufweisen. Der Gesamtanschlussstiftzählwert an der Schnittstelle zwischen dem Tester und der DUT-Fläche für 256 Vorrichtungen parallel würde dann 384 × 256 = 98.384 Anschlussstifte pro Testsystem betragen. Das größte Testsystem, das gegenwärtig auf dem Markt ist, besitzt 4.608 Anschlussstifte.
  • Zusätzlich steigen auch Chipgeschwindigkeiten weiter an. Vorrichtungen, die in ein Mehrchipgehäuse gehen können, umfassen Chips, die mit hohen Frequenzen laufen, wie z. B. einen DDR- (Doppeldatenraten-) oder DDR2- oder schnellen SRAM (statischen Direktzugriffsspeicher). Gegenwärtige Mehrchipgehäuse umfassen verschiedenen Formen, die mit bis zu 133 Mbit/Sekunde laufen können, zukünftige Gehäuse jedoch weisen wahrscheinlich Formen mit 200 Mbit/Sekunde und 266 Mbit/Sekunde auf. Außerdem ist zu erwarten, dass der Trend in Richtung erhöhter Geschwindigkeit weiter geht.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine aktive Führungsschaltung oder ein Testsystem mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Schaltung gemäß Anspruch 1 oder ein System gemäß Anspruch 11 gelöst.
  • Bei repräsentativen Ausführungsbeispielen ist eine aktive Führungs- bzw. Routingschaltung offenbart, die einen Kanalschalter aufweist, der ein Sende-/Empfangsgerät und einen Schalter aufweist. Das Sende-/Empfangsgerät weist eine erste Datenleitung, eine zweite Datenleitung, eine Treiber-/Empfangssteuerleitung und eine Empfängerauswahlsteuerleitung auf. Der Schalter weist einen ersten Kontakt, der mit der ersten Datenleitung verbunden ist, einen zweiten Kontakt, der mit der zweiten Datenleitung verbunden ist, und eine Schaltersteuerleitung auf. In einem Treibermodus kann das Sende-/Empfangsgerät Daten von der ersten Datenleitung empfangen und diese Daten an die zweite Datenleitung ausgeben und in dem Empfängermodus Daten von der zweiten Datenleitung empfangen und diese Daten an die erste Datenleitung ausgeben. Das Sende-/Empfangsgerät kann ansprechend auf ein Signal zwischen dem Treibermodus und dem Empfängermodus umschalten. Von der zweiten Datenleitung empfangene Daten können ansprechend auf ein weiteres Signal blockiert werden. Der Schalter kann ansprechend auf wiederum ein weiteres Signal zwischen einem Verbinden und einem Trennen des ersten Kontakts mit/von dem zweiten Kontakt wechseln.
  • Bei weiteren repräsentativen Ausführungsbeispielen ist ein Testsystem offenbart, das eine aktive Führungsschaltung und einen Tester aufweist. Die aktive Führungsschaltung weist zumindest einen Kanalschalter auf. Jeder Kanalschalter weist ein Sende-/Empfangsgerät, das eine erste Datenleitung, eine zweite Datenleitung, eine Treiber-/Empfangssteuerleitung und eine Empfängerauswahlsteuerleitung aufweist, und einen Schalter auf, der einen ersten Kontakt, der mit der ersten Datenleitung verbunden ist, einen zweiten Kontakt, der mit der zweiten Datenleitung verbunden ist, und eine Schaltersteuerleitung aufweist. Der Tester weist zumindest einen Testkanal auf. Jedes Sende-/Empfangsgerät in dem Treibermodus ist konfiguriert, um Daten von seiner ersten Datenleitung zu empfangen und diese Daten an seine zweite Datenleitung auszugeben, und ist in dem Empfängermodus konfiguriert, um Daten von seiner zweiten Datenleitung zu empfangen und diese Daten an seine erste Datenleitung auszugeben. Jedes Sende-/Empfangsgerät ist konfiguriert, um zwischen dem Treibermodus und dem Empfängermodus ansprechend auf ein Signal auf seiner Treiber-/Empfangssteuerleitung umzuschalten, und ist in dem Empfängermodus konfiguriert, um Daten, die von seiner zweiten Datenleitung empfangen werden, ansprechend auf ein Signal auf seiner Treiber-/Empfangssteuerleitung zu blockieren. Jeder Schalter ist konfiguriert, um ansprechend auf ein Signal auf der Schaltersteuerleitung zwischen einem Verbinden und einem Trennen seines ersten Kotakts mit/von seinem zweiten Kontakt zu wechseln. Der Testkanal ist mit der ersten Datenleitung jedes Kanalschalters verbunden und jede zweite Datenleitung ist zum Übertragen zwischen einem Testanschlussstift bzw. -pin auf einer zu testenden Vorrichtung und einem Kanalschalter, gepaart mit dem Testanschlussstift, konfiguriert.
  • Weitere Aspekte und Vorteile der repräsentativen Ausführungsbeispiele, die hierin vorgelegt sind, werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich werden.
  • Die beigefügten Zeichnungen liefern visuelle Darstellungen, die verwendet werden können, um verschiedenen repräsentative Ausführungsbeispiele vollständiger zu beschreiben, und können durch Fachleute auf dem Gebiet verwendet werden, um dieselben und ihre inhärenten Vorteile besser zu verstehen. In diesen Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen entsprechende Elemente. Es zeigen:
  • 1A eine Zeichnung einer Führungsschaltung zum Führen von Testkanalverbindungen;
  • 1B eine Zeichnung einer weiteren Führungsschaltung zum Führen von Testkanalverbindungen;
  • 2A eine Zeichnung einer Führungsschaltung zum Führen von Testkanalverbindungen, wie in verschiedenen repräsentativen Ausführungsbeispielen beschrieben;
  • 2B eine Zeichnung einer weiteren Führungsschaltung zum Führen von Testkanalverbindungen, wie in verschiedenen repräsentativen Ausführungsbeispielen beschrieben;
  • 3 eine Zeichnung wiederum einer weiteren Führungsschaltung zum Führen von Testkanalverbindungen, wie in verschiedenen repräsentativen Ausführungsbeispielen beschrieben; und
  • 4 eine Zeichnung eines automatischen Testsystems, wie in verschiedenen repräsentativen Ausführungsbeispielen beschrieben.
  • Wie in den Zeichnungen zu Darstellungszwecken gezeigt ist, offenbart das vorliegende Patentdokument neuartige Techniken zum Handhaben von Gehäusen mit großem Anschlussstiftzählwert, insbesondere von Mehrchipgehäusen, mit schnellen Taktraten. In der folgenden detaillierten Beschreibung und in den mehreren Figuren der Zeichnungen sind gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Es besteht ein Bedarf, in der Lage zu sein, eine stark erhöhte Anzahl von Testanschlussstiften auf einem Tester zu handhaben. Die Anzahl von Testanschlussstiften auf dem größten Testsystem, das gegenwärtig auf dem Markt ist, bleibt hinter den erwarteten Anforderungen weit zurück.
  • Mit zunehmenden Schaltungsgeschwindigkeiten wird ein Multiplexen eines einzelnen Testerkanals, um Daten zu mehreren Anschlussstiften einer zu testenden Vorrichtung zu treiben oder von denselben zu empfangen, immer schwieriger, wenn nicht unmöglich, ohne wesentliche Leistung einzubüßen. Ein Hochgeschwindigkeitstesten erfordert saubere Verbindungspfade von dem einzelnen Testerkanal zu jedem der Anschlussstifte einer zu testenden Vorrichtung. Diese Hochgeschwindigkeitsverbindungen erfordern üblicherweise voluminöse mechanische Relais und große Sorgfalt bei den Übertragungsleitungsentwürfen. Obwohl dies für eine kleine Anzahl von Kanälen möglich und einfach ist, wird dies zu einer großen Aufgabe, wenn Tausende von Kanälen gehandhabt werden, die zu einer noch größeren Anzahl von Vorrichtungen multiplexieren. Es gibt nicht ausreichend Raum und Leistung, um über all diese Relais zu verfügen, und nicht ausreichend Platinenraum, um mit all diesen Entwurfsproblemen fertig zu werden.
  • Die enormen Kosten und die schlechte Zuverlässigkeit, die Relais zugeordnet sind, verschlimmern dieses Problem noch. Hochleistungsrelais neigen dazu, teuer zu sein. Wenn die Kosten jedes Relais mit den Tausenden von Relais multipliziert werden, die für diese großen Systeme erforderlich sind, steigt der Preis schnell an.
  • Außerdem weiß man, dass mechanische Relais mit der Zeit ausfallen. Es gibt eine Lebensdauer, die dem Umschaltmechanismus eines Relais zugeordnet ist. Mit ansteigender Anzahl von Relais, die all diese Kanäle umschalten müssen, wird die mittlere ausfallfreie Betriebszeit (MTBF), die ein Schlüsselmaß der Qualität ist, durch die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls aus der großen Anzahl mechanischer Schalter beeinträchtigt.
  • Ein Mittel, durch das der Zwischenraum zwischen dem gegenwärtigen Testeranschlussstiftzählwert von 4.608 und dem erwarteten benötigten Anschlussstiftzählwert von 98.384 geschlossen werden kann, ist durch ein Erkennen dessen, dass nicht alle Formen gleichzeitig getestet werden. Anders ausgedrückt, kann eine Gruppe von Testerkanälen zu unterschiedlichen Gruppen von Anschlussstiften geleitet werden. Die erforderliche Anzahl von Testpunkten z. B. kann in N Gruppen von M Kanälen unterteilt werden, was die Fähigkeit liefert, bis zu N Formen zu testen, die jeweils bis zu M Anschlussstifte aufweisen. Dies liefert die Fähigkeit, einen bestimmten Kanalzählwert um N zu skalieren. Unter der Annahme identischer Formen in einem Mehrchipgehäuse könnten N, die jeweils bis zu M Anschlussstifte aufweisen, parallel getestet werden.
  • Bei repräsentativen Ausführungsbeispielen ist ein Umleitschaltungsaufbau zwischen dem Ausgang der Anschlussstiftelektroniken auf dem Testsystem und dem Mehrchipgehäuse (der zu testenden Vorrichtung) offenbart, der ein sequentielles Bewegen einer Gruppe von Testerressourcen von einer Gruppe von Anschlussstiften, die einer bestimmten Form zugeordnet sind, zu der nächsten Gruppe von Anschlussstiften, die der nächsten Form zugeordnet sind, bis alle Formen in dem Gehäuse getestet sind, erlauben würde.
  • 1A ist eine Zeichnung einer Führungsschaltung 100a zum Führen von Testkanalverbindungen. Die Führungsschaltung 100a aus 1A könnte als eine Baumführungsschaltung 100a bezeichnet werden. Die Implementierung aus 1A ist dahingehend passiv, dass nur passive Bauelemente in der Schaltung verwendet werden. Diese Schaltung kann vorzugs weise unter Verwendung von Relais implementiert sein. Die Topologie ist derartig, dass sie Stichleitungen vermeidet, wodurch eine Signalintegrität beibehalten wird. Bei dem Beispiel aus 1A ist eine Eingangsleitung 110 mit einer ausgewählten von vier Ausgangsleitungen 120a, 120b, 120c, 120d, die kollektiv als Ausgangsleitungen 120 bezeichnet werden, verbunden. Durch ein Auswählen geeigneter Kontaktpositionen für einen Kontakt in Leitungsschaltern 130a, 130b, 130c, die kollektiv als Leistungsschalter 130 bezeichnet werden, kann die Eingangsleitung 110 mit einer spezifischen Ausgangsleitung 120 verbunden werden. Die Multiplexer 140a, 140b, 140c, 140d, die kollektiv als Multiplexer 140 bezeichnet werden, können aus den Spannungen auswählen, die an ihre Eingänge angelegt werden, und ein Schließen eines beliebigen oder aller der vier Verriegelungsschalter 150a, 150b, 150c, 150d, die kollektiv als Verriegelungsschalter 150 bezeichnet werden, wie geeignet ist, kann den ausgewählten Multiplexer 140 anlegen. Während andere Elemente als Relais, wie z. B. Festkörperschalter, bei dem repräsentativen Ausführungsbeispiel aus 1A verwendet werden könnten, liefert die geringe parasitäre Kapazität von Relais Betriebsgeschwindigkeitsvorteile.
  • 1B ist eine Zeichnung einer weiteren Führungsschaltung 100b zum Führen von Testkanalverbindungen. Die Führungsschaltungen 100b aus 1B könnte als eine Parallelführungsschaltung 100b bezeichnet werden. Die Implementierung aus 1B ist außerdem dahingehend passiv, dass nur passive Bauelemente in der Schaltung verwendet werden. Bei dem Beispiel aus 1B ist eine Eingangsleitung 110 mit einer ausgewählten von vier Ausgangsleitungen 120a, 120b, 120c, 120d verbunden. Durch ein Auswählen geeigneter Kontaktpositionen für einen Kontakt in Leitungsschaltern 130a, 130b, 130c, 130d, die kollektiv als Leitungsschalter 130 bezeichnet werden, kann die Eingangsleitung 110 mit einer spezifischen Ausgangsleitung 120 oder mehreren Ausgangsleitungen 120 verbunden werden. Die Multiplexer 140a, 140b, 140c, 140d können aus den Spannungen auswählen, die an ihre Eingänge angelegt werden, und ein Schließen eines beliebigen oder aller der vier Verriegelungsschalter 150a, 150b, 150c, 150d, wie geeignet ist, kann den ausgewählten Multiplexer 140 anlegen. 1B verwendet vorzugsweise Festkörperschalter für die Verriegelungsschalter 150 und ist als eine integrierte Schaltung (IC) implementiert. Die Abmessungen innerhalb der integrierten Schaltung sind ausreichend klein, dass mehrere Schalter gemeinsam an einen einzigen Knoten gebunden sein können, ohne eine wesentliche Signalverschlechterung zu bewirken. Das Ausführungsbeispiel der Relais-Baumführungsschaltung 100a aus 1A weist üblicherweise eine höhere Bandbreite auf, es erfordert jedoch mechanische Relais oder eine bestimmte Form von Schaltern mit geringem Einschaltwiderstand und geringer Kapazität, um diese Charakteristika zu erhalten. Die Nachteile des Ausführungsbeispiels aus 1A sind im Grunde der Raum, die Kosten und eine Zuverlässigkeit, die Relais inhärent sind. Da die Parallelführungsschaltung 100b aus 1B unter Verwendung von Festkörperschaltern integriert ist, erfordert dieselbe weniger Platinenraum, ist nicht teuer und weist eine viel bessere Zuverlässigkeit auf als die Baumführungsschaltung 100a aus 1A. Der Nachteil der Parallelführungsschaltung 100b ist das Verhalten. Festkörperschalter weisen parasitäre Kapazitäten und Einschaltwiderstände auf, die die Gesamtbandbreite reduzieren. So weist die Parallelführungsschaltung 100b keine so gute Hochfrequenzantwort auf wie die Baumführungsschaltung 100a, wenn diese unter Verwendung von Festkörperschaltern implementiert ist. Die Parallelführungsschaltung 100b könnte unter Verwendung von Relais implementiert sein, für große Anzahlen von Testanschlussstiften auf einer zu testenden Vorrichtung jedoch würde die größere Anzahl von Relais, die insbesondere für größere Ablüftungen und zugeordnete Raumanforderungen notwendig sind, Relais nicht ideal machen. Die größeren Anzahlen von Relais könnten auch zu einem Zuverlässigkeitsproblem werden.
  • 2A ist eine Zeichnung einer Führungsschaltung 200 zum Führen von Testkanalverbindungen, wie bei verschiedenen repräsentativen Ausführungsbeispielen beschrieben ist. Die Führungsschaltung 200 wird hierin auch als aktive Führungsschaltung 200 bezeichnet und kann konfiguriert sein, um Daten 211 von einem Tester 205 bei einer Testerleitung 210, die hierin auch als Testerübertragungsleitung 210 und als eine erste Datenleitung 210 bezeichnet wird, zu einem beliebigen oder allen eines ersten, zweiten, dritten und vierten Anschlussstifts 215a, 215b, 215c, 215d einer zu testenden Vorrichtung, die kollektiv als Anschlussstifte 215 einer zu testenden Vorrichtung und als Testanschlussstifte 215 bezeichnet werden, bei einer ersten, zweiten, dritten und vierten DUT- (zu testende Vorrichtung) Anschlussstiftleitung 220a, 220b, 220c, 220d, die kollektiv als DUT-Anschlussstiftleitungen 220, als DUT-Übertragungsleitungen 220 und als zweite Datenleitung 220 bezeichnet werden, zu treiben oder DUT-Daten 221 von einem beliebigen oder allen des ersten, zweiten, dritten und vierten Anschlussstifts einer zu testenden Vorrichtung 215a, 215b, 215c, 215d bei DUT-Anschlussstiftleitungen 220a, 220b, 220c, 220d zu empfangen und die empfangenen Daten an den Tester 205 bei einer Testerleitung 210 zu senden. Die Testerleitung 210 ist mit einer Datenleitung des Testers 205 und mit Datenleitungen eines ersten, zweiten, dritten und vierten Kanalschalters 225a, 225b, 225c, 225d, die kollektiv als Kanalschalter 225 bezeichnet werden, verbunden. Daten fließen zwischen dem Tester 205 und den Kanalschaltern 225 über die Testerleitung 210. Die Anschlussstifte 215 der zu testenden Vorrichtung sind Anschlussstifte auf einer zu testenden Vorrichtung 214, die in repräsentativen Ausführungsbeispielen ein Mehrchipgehäuse 214 sein könnten, das mehrere einzelne Elektronikschaltungen und – bauelemente aufweist.
  • Jeder der Kanalschalter 225 weist ein Sende-/Empfangsgerät 260 und einen Schalter 240 auf, wobei der Schalter 240 einen ersten Kontakt 241 und einen zweiten Kontakt 242 aufweist. Jedes Sende-/Empfangsgerät 260 wiederum weist einen Treiber 230 und einen Empfänger 235 auf, wobei der Eingang des Treibers 230 mit dem Ausgang des Empfängers 235 verbunden ist und der Ausgang des Treibers 230 mit dem Eingang des Empfängers 235 verbunden ist. Daten 211, die von dem Tester 205 ausgehen, werden über die Testerleitung 210 in den Treiber 230 getrieben. Der Treiber 230 treibt dann die Daten 211 als DUT-Daten 221 über die DUT-Anschlussstiftleitung 220 in den Anschlussstift der zu testenden Vorrichtung 215. In Betrieb kann der Kanalschalter 225 nahe an dem Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung angeordnet sein und muss dadurch nur eine kurze Übertragungsleitung treiben, d. h. die DUT-Anschlussstiftleitung 220, wohingegen der Tester 205 unter Umständen eine längere Übertragungsleitung, d. h. die Testerleitung 210, treiben muss. Abhängig von der Anwendung könnten die DUT-Anschlussstiftleitungen 220 nur einige Zoll betragen, wohingegen die Testerleitungen einige Fuß oder mehr lang sein könnten. So kann die Kapazitivbelastung auf den zu testenden Vorrichtungen 214 reduziert werden und die Kanalschalter 225 sorgen für ein Zwischenspeichern der Datensignale.
  • Ein Treiber-/Empfangssteuersignal 271 auf einer Treiber-/Empfangssteuerleitung 270 schaltet den Kanalschalter 225 zwischen einer Bedingung eines Empfangens eines Datensignals 211 von dem Tester 25 und eines Treibens des DUT-Datensignals 221 in den Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung zu einer Bedingung eines Empfangens von DUT-Datensignalen 221 von den zu testenden Vorrichtungen 214 und eines Sendens des resultierenden Datensignals 211 an den Tester 205 um. Ein Empfängerauswahlsteuersignal 251 auf einer Empfängerauswahlsteuerleitung 250 aktiviert einen spezifischen Empfänger 235, wenn die Kanalschalter 235 in der Bedingung eines Empfangens von DUT-Datensignalen 221 von den zu testenden Vorrichtungen 214 und eines Sendens des resultierenden Datensignals 211 über den ausgewählten Empfänger 235 an den Tester 205 sind. Ein Parameterteststeuersignal 256 auf der Parameterteststeuerleitung 255, die hierin auch als Schaltersteuerleitung 255 bezeichnet wird, schaltet den Schalter 240 AN und AUS. Wenn der Schalter 240 AN ist, sind der Treiber 230 und der Empfänger 235 deaktiviert (überbrückt) und der Kanalschalter 225 ist in einer Bedingung, um einen Parametertest durchzuführen, indem der erste Kontakt 241 mit dem zweiten Kontakt 242 verbunden wird. Wenn der Schalter 240 AUS ist, sind der erste und der zweite Kontakt 241, 242 geöffnet oder unterbrochen.
  • Die Empfängerauswahlsteuerleitung 250 und die Parameterteststeuerleitung 255 werden unabhängig pro Ausgabe gesteuert. Diese sind Steuersignale mit niedriger Geschwindigkeit, die vorzugsweise nicht direkt von dem Tester 205 kommen, da dies eine wesentliche Anzahl von Verbindungen erfordern würde. Stattdessen kommuniziert der Tester 205 vorzugsweise seriell mit einer Steuerung, die in das Modul des Schalters 240 eingebaut ist.
  • Jeder des zweiten, dritten und vierten Kanalschalters 225b, 225c, 225d ist eine Replik des ersten Kanalschalters 225a, der in 2A gezeigt ist. Es wird angemerkt, dass in 2A die Empfängerauswahlsteuerleitung 250 und die Parameterteststeuerleitung 255 als nur mit dem ersten Kanalschalter 225a verbunden gezeigt sind, wohingegen dieselben auch mit dem zweiten, dritten und vierten Kanalschalter 225b, 225c, 225d verbunden wären.
  • 2B ist eine Zeichnung einer weiteren Führungsschaltung 200 zum Führen von Testkanalverbindungen, wie in verschiedenen repräsentativen Ausführungsbeispielen beschrieben ist. Die Führungsschaltung 200 aus 2B wird hierin auch als aktive Führungsschaltung 200 bezeichnet und kann konfiguriert sein, um Daten 211 von dem Tester 205 bei einer Testerleitung 210 zu einem beliebigen oder allen des ersten, zweiten, dritten und vierten Anschlussstifts 215a, 215b, 215c, 215d einer zu testenden Vorrichtung bei der ersten, zweiten, dritten und vierten DUT-Anschlussstift leitung 220a, 220b, 220c, 220d zu treiben oder Daten 211 von einem beliebigen oder allen des ersten, zweiten, dritten und vierten Anschlussstifts 215a, 215b, 215c, 215d einer zu testenden Vorrichtung bei DUT-Anschlussstiftleitungen 220a, 220b, 220c, 220d zu empfangen und die empfangenen Daten an den Tester 205 bei der Testerleitung 210 zu senden. Die Testerleitung 210 ist mit einer Datenleitung des Testers 205 und mit Datenleitungen des ersten, zweiten, dritten und vierten Kanalschalters 225a, 225b, 225c, 225d, die kollektiv als Kanalschalter 225 bezeichnet werden, verbunden. Daten fließen zwischen dem Tester 205 und den Kanalschaltern 225 über die Testerleitung 210.
  • Jeder der Kanalschalter 225 weist das Sende-/Empfangsgerät 260, den Multiplexer 140, eine Verzögerungsleitung 175, einen ersten Widerstand 285, einen zweiten Wiederstand 280 und den Schalter 240 auf. Jedes Sende-/Empfangsgerät 260 wiederum weist den Treiber 230 und den Empfänger 235 auf, wobei der Eingang des Treibers 230 mit dem Ausgang des Empfängers 235 verbunden ist und der Ausgang des Treibers 230 mit dem Eingang des Empfängers 235 verbunden ist. Daten, die von dem Tester 205 ausgehen, werden über die Testerleitung 210 in den zweiten Wiederstand 280 getrieben und weiter in den Treiber 230. Der Treiber 230 treibt dann die Daten in den ersten Widerstand 285 und weiter über die DUT-Anschlussstiftleitung 220 in den Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung. In Betrieb kann der Kanalschalter 225 nahe an dem Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung angeordnet sein und muss dadurch nur eine kurze Übertragungsleitung treiben, d. h. die DUT-Anschlussstiftleitung 220, wohingegen der Tester 205 unter Umständen eine längere Übertragungsleitung, d. h. die Testerleitung 210, treiben muss. Abhängig von der Anwendung könnten die DUT-Anschlussstiftleitungen 220 nur einige Zoll sein, wohingegen die Testerleitungen einige Fuß oder mehr lang sein könnten. So kann die Kapazitivbelastung auf den zu testenden Vorrichtungen 214 reduziert werden und die Kanalschalter 225 liefern ein Zwischenspeichern der Datensignale.
  • Ein Treiber-/Empfangssteuersignal 271 auf einer Treiber-/Empfangssteuerleitung 270 schaltet den Kanalschalter 225 zwischen einem Treibermodus, der eine Bedingung eines Empfangens eines Datensignals 211 von dem Tester 205 und eines Treibens des DUT-Datensignals 221 in den Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung ist, zu einem Empfängermodus, der eine Bedingung eines Empfangens von DUT-Datensignalen 221 von den zu testenden Vorrichtungen 214 und eines Sendens des resultierenden Datensignals 211 an den Tester 205 ist, um. Das Treiber-/Empfangssteuersignal 271 wird durch eine Verzögerungsleitung 275 verzögert, wie dies zum korrekten zeitlich abgestimmten Umschalten zwischen dem Treiber- und dem Empfangsmodus des Sende-/Empfangsgeräts 260 nötig ist. Ein Empfängerauswahlsteuersignal 251 auf einer Empfängerauswahlsteuerleitung 250 aktiviert einen spezifischen Empfänger 235, wenn die Kanalschalter 225 in der Bedingung eines Empfangens von DUT-Datensignalen 221 von den zu testenden Vorrichtungen 214 und eines Sendens des resultierenden Datensignals 211 über den ausgewählten Empfänger 235 an den Tester 205 sind. Ein Parameterteststeuersignal 256 auf der Parameterteststeuerleitung 255 schaltet den Schalter 240 AN und AUS. Wenn der Schalter 240 AN ist, sind der Treiber 230 und der Empfänger 235 deaktiviert (überbrückt) und der Kanalschalter 225 ist in einer Bedingung zur Durchführung eines Parametertests. Ein Sende-/Empfangsgerätsteuersignal 246 auf der Sende-/Empfangsgerätsteuerleitung 245 aktiviert oder deaktiviert den Treiber 230 und den Empfänger 235. In dem deaktivierten Modus ist die Ausgabe des Treibers 230 auf den Wert der Ausgabe des Multiplexers 140 gesetzt. Die Ausgabe eines Digital-Analog-Wandlers 268 ist ein Deaktivierungs-/Vorgabewertsignal 266. Das Deaktivierungs-/Vorgabewertsignal 266 auf einer Deaktivierungs-/Vorgabewertleitung 265 setzt den Wert der Ausgabe des Multiplexers 140 und in dem gerade beschriebenen Deaktivierungsmodus wird die Ausgabe des Treibers 230 gesetzt. Jeder des zweiten, dritten und vier ten Kanalschalters 225b, 225c, 225d ist eine Replik des ersten Kanalschalters 225a aus 2B.
  • Das Treiber-/Empfangssteuersignal 271 steuert ein Umschalten von einem Treiben zu einem Empfangen dynamisch. Der Mustererzeuger des Testers 205 kann das Treiber-/Empfangssteuersignal 271 derart steuern, dass dasselbe mit der Musterausführung synchronisiert sein kann. Die Zeitgebung des Treiber-/Empfangssteuersignals 271 benötigt außerdem eine Kalibrierung, um die Gesamtzeitgebung für den Treiber- und einen Vergleichssignalverlauf anzupassen. Einige Anwendungen in weiteren repräsentativen Ausführungsbeispielen könnten ein Umschalten von einem Treiber- in einen Empfangsmodus tolerieren, indem man den Tester 205 einen Befehl senden lässt, um den Zustand zu verändern. Dies wäre ein viel langsameres Verfahren, jedoch wesentlich einfacher zu implementieren.
  • Der Schalter 240 liefert einen Pfad, um das aktive Sende-/Empfangsgerät 260 zu umgehen. Dieser Schalter 240 wird benötigt, um in der Lage zu sein, ein Parametertesten direkt an jedem Anschlussstift 215 einer zu testenden Vorrichtung durchzuführen. Eine Testausrüstung weist üblicherweise eine Parametermesseinheit (PMU) auf, die mit einem Anschlussstift 215 einer zu testenden Vorrichtung verbunden sein kann, und vor einem Starten eines Funktionstestens kann dieselbe „Unterbrechungen" (Suche nach Verbindbarkeit zwischen dem Tester 205 und dem Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung) und „Kurzschlüsse" (Suche nach elektrisch kurzgeschlossenen Anschlussstiften mit etwas anderem) messen. Der Schalter 240 kann mit einem kleinen Festkörperschalter oder einem anderen geeigneten Schalter implementiert sein. Der Schalter 240 sollte ausreichend klein sein, um eine minimale Kapazität zu dem Knoten hinzuzufügen und dennoch ausgehende Stromanforderungen erfüllen. Typische Ströme für diese Parametertests sind –20 μA, so dass dies sehr klein sein kann.
  • Bei repräsentativen Ausführungsbeispielen können sowohl der Treiber 230 als auch der Empfänger 235 Einheitsgewinnfolger sein. Sie erfordern eine hohe Bandbreite, um den an dem Eingang gesehenen Signalverlauf zu reproduzieren. Der Treiber 230 verwendet den ersten Widerstand 285, der hierin auch als der erste Rückanpassungswiderstand 285 bezeichnet wird, um die Last auf der Leitung an dem Ausgang des Treibers anzupassen, so dass mögliche Signalreflexionen von dem Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung absorbiert werden. Ein typischer Wert für den ersten Widerstand 285 beträgt 50 Ohm. Ein serielles Rückanpassen impliziert eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung, was üblicherweise für Anwendungen der Fall ist. Der Treibersignalverlauf wird dann von dem Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung zurückreflektiert und endet unter Verwendung des ersten Widerstands 285.
  • Der Empfänger 235 führt ähnliche Operationen wie diejenigen des Treibers 230 durch, mit der Ausnahme, dass er den Signalverlauf von einem der Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung empfängt und denselben an Anschlussstiftelektronikkomparatoren des Testers 205 sendet. Der Empfänger 235 verwendet den zweiten Widerstand 280, der hierin auch als der zweite Rückanpassungswiderstand 280 bezeichnet wird, um die Last auf der Leitung, d. h. die Schnittstellenimpedanz der Leitung, an dem Ausgang des Empfängers 235 anzupassen, um mögliche Signalreflexionen von dem Tester 205 zu absorbieren. Wieder beträgt ein typischer Wert für den zweiten Widerstand 280 50 Ohm, um die Schnittstellenimpedanz des Testers 205 anzupassen. Ein einziger Empfänger 235 kann den Anschlussstiftelektronikkomparator des Testers 205 treiben. Dies wird dadurch erzielt, dass unter Verwendung des Empfängerauswahlsteuersignals 251 auf der Empfängerauswahlsteuerleitung 250 nur ein einzelnes Sende-/Empfangsgerät 260 zu einer Zeit aktiviert wird. Das Empfängerauswahlsteuersignals 251 im Gegensatz zu dem Treiber-/Empfangssteuersignal 271 muss nicht durch den Mustererzeuger gesteuert werden. Ein Umschalten von einer Ausgabe zu der Nächsten ist ein langsamer Vorgang und kann durch die Steuerung des Testers 205 gehandhabt werden.
  • Der Treiber 230 und der Empfänger 235 können unter Verwendung des Sende-/Empfangsgerät-Steuersignals 246 AUS geschaltet werden. Wenn der Treiber 230 und der Empfänger 235 AUS sind, ist es möglich, einen Vorgabespannungszustand, der durch das Deaktivierungs/Vorgabewertsignal 266 definiert ist, voreinzustellen. Der Multiplexer 140 erlaubt es dem Benutzer, eine Vorgabespannung auszuwählen, auf die der Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung getrieben wird, wenn das Sende-/Empfangsgerät 260 deaktiviert ist. Es kann mehrere Voreinstellspannungen geben, die der Benutzer unter einer Programmsteuerung auswählen kann. Während dieses Zustands floatet bzw. schwebt der Empfänger 235. Dies erlaubt es anderen Empfängern 235, Zugang zu der gemeinsamen Testerleitung 210 zu erhalten. Wenn sowohl der Ausgang des Multiplexers 140 als auch des Treibers 230 deaktiviert ist, floatet der Ausgang des Treibers 230. Diese Bedingung wird für entweder Parametermessungen durch den Schalter 240 benötigt, oder um den Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung von dem Tester 205 zu trennen. 2B zeigt auch eine Verzögerungsleitung für das Treiber-/Empfangssteuersignal 271. Abhängig von der erwünschten Zeitgebungsgenauigkeit könnte diese Verzögerungsleitung während des Entwurfs justiert werden, um den Versatz über alle vier Kanalschalter 225 zu minimieren, oder könnte statisch unter Verwendung des seriellen Bus zur Einstellung von Verzögerungsdifferenzen programmiert werden.
  • Tabelle 1 fasst die Ausgänge der Ausgänge des Treibers 230, des Empfängers 235, des Schalters 240 und des Multiplexers 140 für die verschiedenen Betriebsmodi des Kanalschalters 225 zusammen.
  • Figure 00180001
    Tabelle 1
  • 3 ist eine Zeichnung wiederum einer weiteren Führungsschaltung 200 zum Führen von Testkanalverbindungen, wie in verschiedenen repräsentativen Ausführungsbeispielen beschrieben ist. In 3 sind ein Zweipegel-Analog-Komparator 310, der hierin auch als ein Dualkomparator 310 bezeichnet wird, ein Komparatorlogiklatch 315 und eine weitere Verzögerungsleitung 320 in jedem Kanalschalter 225 enthalten. Diese Implementierung kann alle Anschlussstifte 215 der zu testenden Vorrichtung gleichzeitig vergleichen, anstatt zu einer Zeit durch einen Anschlussstift 215 einer zu testenden Vorrichtung zu sequenzieren. Bei diesem Ausführungsbeispiel müssen alle Anschlussstifte 215 der zu testenden Vorrichtung das gleiche Muster laufen lassen und müssen die gleichen erwarteten Daten aufweisen. Diese Situation würde für Anwendungen zutreffen, bei denen das Mehrchipgehäuse den gleichen Speichertyp beinhaltet, oder für andere Mehrvorrichtungstestanwendungen, was eine erhöhte Parallelität aufweist. Wenn die Vorrichtungen in einem zu testenden Mehrchipgehäuse von unterschiedlichen Typen sind, kann das Testen durch ein Sequenzieren einer Vorrichtung zu einer Zeit fortfahren. Selbst in einem derartigen Fall besteht eine wesentliche Verbesserung beim Testen, da das Testen bei einer einzelnen Einführung des Mehrchipgehäuses in die Testkopfhalterung durchgeführt werden kann.
  • Wenn die zu testenden Vorrichtungen von dem gleichen Typ sind, und wenn der Test gerade parallel durchgeführt wird, wird nur eine einzelne „Erwartete-Daten"-Leitung pro Anschlussstift auf mehreren zu testenden Vorrichtungen benötigt. Ein Hinzufügen von Leitungen zwischen dem Tester 205 und dem Bereich des Kanalschalters 225 ist üblicherweise schwierig. So kann anstatt eines Hinzufügens weiterer Testerleitungen 210 zwischen dem Tester 205 und den Kanalschaltern 225 die gleiche Testerleitung 210 verwendet werden, um den erwarteten Logikpegel von den Kanalschaltern 225 zu dem Tester 205 zu bringen. Dies erfordert einen speziellen Modus in dem Formatierer des Systems, um selbst in einem Vergleichszyklus mit einem Treiben von Signalverläufen fortzufahren, die Signalverläufe hier jedoch stellen erwartete Vergleichswerte dar. Anders ausgedrückt kann die Testerleitung 210 die folgenden zwei Funktionen durchführen: (1) wenn Signalverläufe zu der zu testenden Vorrichtung 214 getrieben werden, sendet der Tester 205 das Datensignal 211 durch die Testerleitung 210 aus, und (2) wenn die zu testende Vorrichtung 214 Daten zurück an den Tester 205 sendet (Vergleichzyklen), erhält die Testerleitung 210 die erwarteten Daten. Dies beseitigt den Bedarf, eine zweite Leitung pro Testerkanal hinzuzufügen, um die erwarteten Daten von dem Tester 205 an die entfernt angeordneten Dualkomparatoren 210 zu senden.
  • Der Dualkomparator 310 weist eine Lokalspannungsausgabe-Niederspannungsreferenz (VOL DAC) 325, die hierin auch als eine Niederspannungsreferenz 325 bezeichnet wird, sowie eine Lokalspannungsausgabe-Hochspannungsreferenz (VOH DAC) 330, die hierin auch als eine Hochspannungsreferenz 330 bezeichnet wird, auf. Jeder Dualkomparator 310 empfängt Daten von einem Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung und führt einen Spannungsvergleich mit den Pegeln der Ausgaben von VOH DAC 330 und VOL DAC 325 durch. Das Ergebnis wird dann an das Komparatorlogiklatch 315 weitergeleitet, wo dasselbe an einen erwarteten Logikwert angepasst wird. Die erwarteten Daten werden über die Testerleitung 210 empfangen.
  • Es gibt ein Maskenbit pro Komparatorlogiklatch 315 oder Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung. Deshalb kann, wenn ein Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung nicht vorhanden oder ausgefallen ist, derselbe aus dem Fehlerbaum entfernt und eine Erzeugung zusätzlicher Fehler vermieden werden. Die Maskenbits sind statisch und können über den seriellen Bus gesteuert werden.
  • Das Komparatorlogiklatch 315 empfängt außerdem ein Zeitgebungsreferenzsignal, ein Fehlerzeitgebungssignal 336, auf einer Fehlerzeitgebungsleitung 335, die demselben sagt, wann der Fehler zwischengespeichert werden soll. Das Fehlerzeitgebungssignal 336 wird auch pro Kanalschalter 225 empfangen, könnte auf der Systemebene jedoch ein globales Signal pro Gruppe einer zu testenden Vorrichtung sein, da wir alle Anschlussstifte 215 der zu testenden Vorrichtung gemeinsam als einen Bus laufen lassen. Es wird angemerkt, dass das Fehlerzeitgebungssignal 336 Zeitgebungsinformationen beinhaltet und kalibriert werden muss, so dass dasselbe mit einer Ausgabe des Anschlussstifts 215 der zu testenden Vorrichtung ausgerichtet ist. In 3 gibt es eine Verzögerungsleitung 320 pro Ausgabe des Anschlussstifts 215 der zu testenden Vorrichtung. Dies erlaubt ein zeitliches Abgleichen der Ausgabe-zu-Ausgabe-Zeitgebung. Ferner sollte eine Zeitgebungsausrichtung für das Fehlerzeitgebungssignal 336 auf der Systemebene in den Zeitgebungserzeugern durchgeführt werden.
  • Die Dualkomparatoren 310 empfangen außerdem ein Rücksetzfehlersignal 341 auf einer Rücksetzfehlerleitung 340, um vorherige Fehlerergebnisse zu löschen. Der Mustererzeuger sollte in der Lage sein, dieses Signal zu steuern, um Fehler rückzusetzen, während ein Muster läuft. Dies ist auch ein globales Signal pro Gruppe einer zu testenden Vorrichtung.
  • Zusätzlich wird das Fehlerergebnissignal 346 separat auf der Fehlerergebnisleitung 345 für jeden Anschlussstift 215 einer zu testenden Vorrichtung ausgesandt, so dass dasselbe mit den anderen Fehlern des Anschlussstifts 215 der zu testenden Vorrichtung extern in ein globales pro Fehler der zu testenden Vorrichtung gruppiert werden kann. Diese Gruppierung kann mit einer programmierbaren Logikvorrichtung erzielt werden, die z. B. ein freiprogrammierbares Gatterarray (FPGA) oder ein komplexes programmierbares Logikbauelement (CPLD) sein könnte.
  • Figure 00210001
    Tabelle 2
  • Zusätzlich zu den in Tabelle 1 gezeigten Modi zeigt Tabelle 2 zusätzlich „Vergleichen aller DUT-Anschlussstifte" mit dem Zustand eines weiteren Schaltungsaufbaus. In Tabelle 2 bedeutet „DEAK" deaktiviert und „AKT" bedeutet aktiviert.
  • 4 ist eine Zeichnung eines Testsystems 400, wie es in verschiedenen repräsentativen Ausführungsbeispielen beschrieben ist. In repräsentativen Ausführungsbeispielen weist das Testsystem 400, das z. B. ein automatisches Testsystem (ATE) 400 sein könnte, den Tester 205, der zumindest einen Testkanal 410 aufweist, eine Schnittstelle 420 und zumindest eine aktive Führungsschaltung 200 auf. Jeder Testkanal 410 stellt eine Verbindung zu zumindest einem Kanalschalter 225 her, wie in den 2A bis 2B gezeigt ist. Jeder Kanalschalter 225 stellt eine Verbindung zu einem DUT-Testanschlussstift 215 auf einer zu testenden Vorrichtung 214 her, die bei repräsentativen Ausführungsbeispielen mehr Chipgehäuse 214 sein könnte.
  • Bei repräsentativen Ausführungsbeispielen beinhalten die Kanalschalter 225 den gerade beschriebenen Aktivkanalschaltungsaufbau. Diese Vorrichtungen könnten in naher Nähe zu der zu testenden Vorrichtung 214 platziert sein, wodurch die elektrische Schnittstelle zwischen der zu testenden Vorrichtung 214 und den Sende-/Empfangsgeräten 260 verbessert wird. Die Schnittstelle 420 kann unter Verwendung von Koaxialkabeln oder Flexschaltungsplatinen aufgebaut sein. Die Schnittstelle 420 muss eine elektrische Verbindbarkeit bereitstellen und außerdem eine physische Raumumwandlung zwischen der elektronischen Platinenstruktur des Anschlussstifts des Testkanals 410 und der spezifischen Handhaberkonfiguration. Die Kabelschnittstelle 420 trennt die Testsystemanschlussstiftelektronik von der zu testenden Vorrichtung 214. Ein Platzieren der Sende-/Empfangsgeräte 260 nach der Schnittstelle 420 minimiert die effektive elektrische Länge von der zu testenden Vorrichtung 214 zu dem Tester 205.
  • Es gibt mehrere Vorteile der hierin offenbarten repräsentativen Ausführungsbeispiele. Insbesondere überwinden die Kanalschalter 225 das Geschwindigkeitsproblem, das einer vollständig integrierten Lösung unter Verwendung von Festkörperschaltern zugeordnet ist. Dadurch, dass die Sende-/Empfangsgeräte 260 in dem Datenpfad sind, werden die zugeordneten Parasitärwerte, die Festkörperschaltern zugeordnet sind, beseitigt. Außerdem wird der Verbindungspfad zwischen dem Kanal des Testers 205 und dem Anschlussstift 215 der zu testenden Vorrichtung verbessert. Mit einem Festkörperschalter müssen der Tester 205 und die zu testende Vorrichtung 214 die gesamte Länge der Leitung treiben. Mit dem Sende-/Empfangsgerät 260 ist die Leitung in zwei besser verwaltbare Segmente unterbrochen. Das Sende-/Empfangsgerät 260 wird einer Rückanpassung mit dem ersten und dem zweiten Widerstand 280, 285 unterzogen, so dass dasselbe das Signal in beiden Richtungen sauber treiben kann. Dies überträgt sich direkt in eine verbesserte Signalintegrität. Außerdem erfordert die konzentrierte Kapazität eines Festkörperschalters eine bestimmte Form einer Induktivkompensation. Die Wirksamkeit der Kompensation hängt von der Frequenz ab. Bei höheren Frequenzen ist eine Kompensation viel schwieriger und es gibt immer eine bestimmte Form einer Störung an dem Signalverlauf. Diese Störung überträgt sich in Zeitgebungsgenauigkeitsfehler. Der Ansatz des Sende-/Empfangsgeräts 260 beseitigt all dies. Ferner wird während eines Empfangszyklus (Treiben der zu testenden Vorrichtung 214) die gesamte Leitungslänge, die für die zu testenden Vorrichtung 214 zu sehen ist, wesentlich reduziert. Dies ist sehr wichtig, da eine zu testende Vorrichtung 214 mit geringer Leistung lange Übertragungsleitungen nicht effektiv treiben kann und üblicherweise eine Zeitgebungseinbuße vorliegt, die einem Versuchen dessen zugeordnet ist. Die Sende-/Empfangsgeräte 260 sind ausreichend klein, so dass dieselben nahe der zu testenden Vorrichtung 214 gebaut sein könnten, und die Gesamtübertragungslänge könnte von typischen heutigen Längen von 18 Zoll auf etwa 6 Zoll reduziert werden. Außerdem kann das Verhal ten der Kanalschalter 225, wie hierin offenbart, eine ebenso gute Relaisbaumimplementierung sein, da dies jedoch in eine integrierte Schaltung (IC) integriert sein kann, wird die auf der Platine erforderliche Gesamtraummenge stark reduziert. Weitere Probleme, wie z. B. Kosten und Zuverlässigkeit, sind verglichen mit Relais wesentlich reduziert. Außerdem können in repräsentativen Ausführungsbeispielen zwei wichtige Anwendungen erfüllt werden: (1) Treiben von einer einzelnen Quelle nacheinander zu mehreren Ausgängen (DEMUX-Funktionalität) und (2) Treiben aller Ausgänge gleichzeitig mit dem gleichen Stimulus (Auffächerungs- oder FANOUT-Funktionalität). Weder der Relaisbaum aus 1A noch der DEMUX-Schalter aus 1B ist in der Lage, dies zu tun. Diese Vielseitigkeit ist sehr wichtig für Mehrchiphäusungsanwendungen. Die gleiche Schaltung kann verwendet werden, um beides zu tun: DEMUX oder FANOUT. Ferner reduziert die Zugabe des Dualkomparators 310 und des Komparatorlogiklatch 315 zu dem Signal, das von jedem Anschlussstift 215 einer zu testenden Vorrichtung empfangen wird, den Gesamtanschlussstiftelektronikzählwert des Testers 205 wesentlich. Ohne dies wäre die einzige Weise, mehrere Vorrichtungen zu Testen, die, dass eine N-Anzahl von Datenbussen direkt mit Testerkanälen verbunden ist. Die Anwendung eines Kanalschalters 225 mit 40 Adresse, 6 CS und 32 Daten verwendet nur 96 Testerkanäle. Ohne die Kanalschalter 225 würde das System 192 Testerkanäle erfordern.
  • Wie dem auch sei, die oben beschriebenen Systeme könnten in vielen Datenverarbeitungsprodukten als eine Kombination aus Hardware- und Softwarekomponenten implementiert sein. Ferner könnte die zur Verwendung der repräsentativen Ausführungsbeispiele erforderliche Funktionalität in computerlesbaren Medien ausgeführt sein (wie z. B. Disketten, herkömmlichen Festplatten, DVDs, CD-ROMs, Flash-ROMs, einem nichtflüchtigen ROM und RAM), die beim Programmieren einer Informationsverarbeitungsvorrichtung zur Durchführung gemäß so beschriebenen Techniken verwendet werden sollen.
  • Der Ausdruck „Programmspeichermedium" ist hierin breit definiert, um jede Art eines Computerspeichers zu umfassen, wie z. B., jedoch nicht ausschließlich, Disketten, herkömmliche Festplatten, DVDs, CD-ROMs, Flash-ROMs, einen nichtflüchtigen ROM und RAM.
  • Die repräsentativen Ausführungsbeispiele, die hierin detailliert beschrieben wurden, wurden beispielhaft und nicht als Einschränkung vorgelegt. Es ist für Fachleute auf dem Gebiet zu erkennen, dass verschiedenen Veränderungen an Form und Details der beschriebenen Ausführungsbeispiele durchgeführt werden könnten, was zu äquivalenten Ausführungsbeispielen führt, die innerhalb des Schutzbereichs der beigefügten Ansprüche verbleiben.

Claims (20)

  1. Aktive Führungsschaltung (200) mit folgendem Merkmal: einem Kanalschalter (225) mit folgenden Merkmalen: einem Sende-/Empfangsgerät (260), das eine erste Datenleitung (210), eine zweiten Datenleitung (220), eine Treiber-/Empfangssteuerleitung (270) und eine Empfängerauswahlsteuerleitung (250) aufweist, wobei das Sende-/Empfangsgerät (260) in einem Treibermodus konfiguriert ist, um Daten von der ersten Datenleitung (210) zum empfangen und diese Daten an die zweite Datenleitung (220) auszugeben, wobei das Sende-/Empfangsgerät in einem Empfängermodus konfiguriert ist, um Daten von der zweiten Datenleitung (220) zu empfangen und diese Daten an die erste Datenleitung (210) auszugeben, wobei das Sende-/Empfangsgerät (260) konfiguriert ist, um zwischen dem Treibermodus und dem Empfängermodus ansprechend auf ein Signal auf der Treiber-/Empfangssteuerleitung (270) umzuschalten, und wobei das Sende-/Empfangsgerät (260) in dem Empfängermodus konfiguriert ist, um Daten, die von der zweiten Datenleitung (220) empfangen werden, ansprechend auf ein Signal auf der Treiber-/Empfangssteuerleitung (270) zu blockieren; und einem Schalter (240), der einen ersten Kontakt (241), der mit der ersten Datenleitung (210) verbunden ist, einen zweiten Kontakt (242), der mit der zweiten Datenleitung (220) verbunden ist, und eine Schaltersteuerleitung (255) aufweist, wobei der Schalter (240) konfiguriert ist, um zwischen einem Verbinden und einem Trennen des ersten Kontakts (241) mit/von dem zweiten Kontakt (242) ansprechend auf ein Signal auf der Schaltersteuerleitung (255) zu wechseln.
  2. Aktive Führungsschaltung (200) gemäß Anspruch 1, die ferner folgendes Merkmal aufweist: einen ersten Widerstand, wobei die zweite Datenleitung (220) eine Übertragungsleitung ist, wobei der Wert des ersten Widerstands im Wesentlichen mit der Schnittstellenimpedanz der zweiten Datenleitung (220) zusammenpasst, und wobei der erste Widerstand zwischen der zweiten Datenleitung (220) und dem Sende-/Empfangsgerät (260) angeordnet ist.
  3. Aktive Führungsschaltung (200) gemäß Anspruch 1 oder 2, die ferner folgendes Merkmal aufweist: einen zweiten Widerstand, wobei die erste Datenleitung (210) eine Übertragungsleitung ist, wobei der Wert des zweiten Widerstands im Wesentlichen mit der Schnittstellenimpedanz der ersten Datenleitung (210) zusammenpasst, und wobei der zweite Wiederstand zwischen der ersten Datenleitung (210) und dem Sende-/Empfangsgerät (260) angeordnet ist.
  4. Aktive Führungsschaltung (200) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, die ferner folgende Merkmale aufweist: einen ersten Widerstand, wobei die zweite Datenleitung (220) eine Übertragungsleitung ist, wobei der Wert des ersten Widerstands im Wesentlichen mit der Schnittstellenimpedanz der zweiten Datenleitung (220) zusammenpasst, und wobei der erste Widerstand zwischen der zweiten Datenleitung (220) und dem Sende-/Empfangsgerät (260) angeordnet ist; und einen zweiten Widerstand, wobei die erste Datenleitung (210) eine Übertragungsleitung ist, wobei der Wert des zweiten Widerstands im Wesentlichen mit der Schnittstellenimpedanz der ersten Datenleitung (210) zusam menpasst, und wobei der zweite Wiederstand zwischen der ersten Datenleitung (210) und dem Sende-/Empfangsgerät (260) angeordnet ist.
  5. Aktive Führungsschaltung (200) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, die ferner folgendes Merkmal aufweist: eine Verzögerungsleitung, die zwischen das Sende-/Empfangsgerät (260) und die Treiber-/Empfangssteuerleitung (270) geschaltet ist, wobei die Verzögerungsleitung die Zeitgebung der Sende-/Empfangsgerätverschiebung zwischen dem Treibermodus und dem Empfängermodus geeignet ansprechend auf das Signal auf der Treiber-/Empfangssteuerleitung (270) einstellt.
  6. Aktive Führungsschaltung (200) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, die ferner folgende Merkmale aufweist: einen Multiplexer; und eine Sende-/Empfangsgerätsteuerleitung, wobei ansprechend auf ein Signal auf der Sende-/Empfangsgerätsteuerleitung das Potential der zweiten Datenleitung (220) auf einem Wert gehalten wird, der durch die Multiplexerausgabe bestimmt wird.
  7. Aktive Führungsschaltung (200) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, die ferner folgendes Merkmal aufweist: zumindest einen zusätzlichen Kanalschalter (225), wobei die ersten Datenleitungen (210) der Kanalschalter (225) miteinander verbunden sind.
  8. Aktive Führungsschaltung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die erste Datenleitung (210) mit einem Tester (205) verbunden ist, und bei der die zweite Datenleitung (220) mit einem Testanschlussstift (215) einer zu testenden Vorrichtung (214) verbindbar ist.
  9. Aktive Führungsschaltung (200) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, die ferner folgende Merkmale aufweist: einen Zweipegel-Analog-Komparator (310,) der konfiguriert ist, um den Signalpegel auf der zweiten Datenleitung (220) gegenüber Werten einer Niederspannungsreferenz (325) und einer Hochspannungsreferenz (330) zu vergleichen; und ein Komparatorlogiklatch (315), das konfiguriert ist, um Eingangssignale von dem Zweipegel-Analog-Komparator (310) zu empfangen, um ein Zusammenpassen mit einem erwarteten Logikwert durchzuführen, und um einen Fehler zu berichten, sollte kein Zusammenpassen erhalten werden.
  10. Aktive Führungsschaltung gemäß Anspruch 9, bei der das Komparatorlogiklatch (315) konfiguriert ist, um den erwarteten Logikwert über die erste Datenleitung (210) zu empfangen.
  11. Testsystem (400) mit folgenden Merkmalen: einer aktiven Führungsschaltung (200), die zumindest einen Kanalschalter (225) aufweist, wobei jeder Kanalschalter (225) folgende Merkmale aufweist: ein Sende-/Empfangsgerät (260), das eine erste Datenleitung (210), eine zweite Datenleitung (220), eine Treiber-/Empfangssteuerleitung (270) und eine Empfängerauswahlsteuerleitung (250) aufweist; und einen Schalter (240), der einen ersten Kontakt (241), der mit der ersten Datenleitung (210) verbunden ist, einen zweiten Kontakt (242), der mit der zweiten Datenleitung (220) verbunden ist, und eine Schaltersteuerleitung (255) aufweist; und einem Tester (205), der zumindest einen Testkanal (410) aufweist, wobei jedes Sende-/Empfangsgerät (260) in einem Treibermodus konfiguriert ist, um Daten von seiner ersten Datenleitung zu empfangen und diese Daten an seine zweite Datenleitung (220) auszugeben, wobei jedes Sende-/Empfangsgerät in einem Empfängermodus konfiguriert ist, um Daten von seiner zweiten Datenleitung (220) zu empfangen und diese Daten an seine erste Datenleitung (210) auszugeben, wobei jedes Sende-/Empfangsgerät (260) konfiguriert ist, um zwischen dem Treibermodus und dem Empfängermodus ansprechend auf ein Signal auf seiner Treiber-/Empfangssteuerleitung (270) umzuschalten, wobei jedes Sende-/Empfangsgerät (260) in dem Empfängermodus konfiguriert ist, um Daten, die von seiner zweiten Datenleitung (220) empfangen werden, ansprechend auf ein Signal auf seiner Treiber-/Empfangssteuerleitung (270) zu blockieren, wobei jeder Schalter (240) konfiguriert ist, um zwischen einem Verbinden und einem Trennen seines ersten Kontakts (241) mit/von seinem zweiten Kontakt (242) ansprechend auf ein Signal auf der Schaltersteuerleitung (255) zu wechseln, wobei der Testkanal (410) mit der ersten Datenleitung (210) jedes Kanalschalters (225) verbunden ist, und wobei jede zweite Datenleitung (220) zum Übertragen zwischen einem Testanschlussstift (215) auf einer zu testenden Vorrichtung (214) und dem Kanalaschalter (225), gepaart mit dem Testanschlussstift (215), konfiguriert ist.
  12. Testsystem (400) gemäß Anspruch 11, das ferner folgendes Merkmal aufweist: einen ersten Widerstand, wobei die zweite Datenleitung (220) eine Übertragungsleitung ist, und wobei der Wert des ersten Widerstands im Wesentlichen mit der Schnittstellenimpedanz der zweiten Datenleitung zusammenpasst.
  13. Testsystem (400) gemäß Anspruch 11 oder 12, das ferner folgendes Merkmal aufweist: einen zweiten Widerstand, wobei die erste Datenleitung (210) eine Übertragungsleitung ist, und wobei der Wert des zweiten Widerstands im Wesentlichen mit der Schnittstellenimpedanz der ersten Datenleitung (210) zusammenpasst.
  14. Testsystem (400) gemäß einem der Ansprüche 11 bis 13, das ferner folgende Merkmale aufweist: einen ersten Widerstand, wobei die zweite Datenleitung (220) eine Übertragungsleitung ist, und wobei der Wert des ersten Widerstands im Wesentlichen mit der Schnittstellenimpedanz der zweiten Datenleitung zusammenpasst; und einen zweiten Widerstand, wobei die erste Datenleitung (210) eine Übertragungsleitung ist, und wobei der Wert des zweiten Widerstands im Wesentlichen mit der Schnittstellenimpedanz der ersten Datenleitung (210) zusammenpasst.
  15. Testsystem (400) gemäß einem der Ansprüche 11 bis 14, das ferner folgendes Merkmal aufweist: eine Verzögerungsleitung, die zwischen das Sende-/Empfangsgerät (260) und die Treiber-/Empfangssteuerleitung (270) geschaltet ist, wobei die Verzögerungsleitung die Zeitgebung der Sende-/Empfangsgerätverschiebung zwischen dem Treibermodus und dem Empfängermodus geeignet ansprechend auf das Signal auf der Treiber-/Empfangssteuerleitung (270) einstellt.
  16. Testsystem (400) gemäß einem der Ansprüche 11 bis 15, das ferner folgende Merkmale aufweist: einen Multiplexer; und eine Sende-/Empfangsgerät-Steuerleitung, wobei ansprechend auf ein Signal auf der Sende-/Empfangsgerät-Steuerleitung das Potential der zweiten Datenleitung bei einem Wert gehalten wird, der durch die Multiplexerausgabe bestimmt wird.
  17. Testsystem (400) gemäß einem der Ansprüche 11 bis 16, das ferner folgendes Merkmal aufweist: zumindest einen zusätzlichen Kanalschalter (225), wobei die ersten Datenleitungen (210) der Kanalschalter (225) miteinander verbunden sind.
  18. Testsystem (400) gemäß einem der Ansprüche 11 bis 17, bei dem die erste Datenleitung (210) mit dem Tester (205) verbunden ist, und bei dem die zweite Datenleitung (220) mit dem Testanschlussstift (215) der zu testenden Vorrichtung (214) verbindbar ist.
  19. Testsystem (400) gemäß einem der Ansprüche 11 bis 18, das ferner folgende Merkmale aufweist: einen Zweipegel-Analog-Komparator (310,) der konfiguriert ist, um den Signalpegel auf der zweiten Datenleitung (220) gegenüber Werten einer Niederspannungsreferenz (325) und einer Hochspannungsreferenz (330) zu vergleichen; und ein Komparatorlogiklatch (315), das konfiguriert ist, um Eingangssignale von dem Zweipegel-Analog-Komparator (310) zu empfangen, um ein Zusammenpassen mit einem erwarteten Logikwert durchzuführen, und um einen Feh ler zu berichten, sollte kein Zusammenpassen erhalten werden.
  20. Testsystem (400) gemäß Anspruch 19, bei dem das Komparatorlogiklatch (315) konfiguriert ist, um den erwarteten Logikwert über die erste Datenleitung (210) zu empfangen.
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