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DE102006006880A1 - Hufschuh - Google Patents

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01K13/00Devices for grooming or caring of animals, e.g. curry-combs; Fetlock rings; Tail-holders; Devices for preventing crib-biting; Washing devices; Protection against weather conditions or insects
    • A01K13/006Protective coverings
    • A01K13/007Leg, hoof or foot protectors
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L3/00Horseshoes fastened by means other than nails, with or without additional fastening by nailing
    • A01L3/06Shoe-like appliances enabling draught animals to walk on bogs or the like

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Hufschuh für Huftiere, bestehend aus einer Sohle, einem die Hornkapsel und die Hufsohle umgreifenden, schalenartigen Oberschuh mit seitlichen Begrenzungswänden (1) sowie mindestens einem Spannmittel (6) zum Fixieren des Hufschuhes an der harten Hornkapsel. Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Hufschuh insbesondere im Hinblick auf Tragekomfort für das Tier sowie Bedienungsfreundlichkeit bei der Nutzung zu optimieren. Erfindungsgemäß ist daher eine Schuhsohle (2) als Teil des Oberschuhes lösbar mit einer Laufsohle (3) verbunden. Dabei sind Schuhsohle (2) und Laufsohle (3) als geschlossene Sohle ausgeführt und erstrecken sich über die gesamte Huflauffläche, um den gesamten Huf vollflächig zu unterstützen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Hufschuh nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Hufschuhe entstanden aus des Praxis des Beschlagens von Hufen von Tieren mit Hufeisen, welche aber den Nachteil haben, dass sie mit Nägeln am Huf befestigt werden müssen. Dadurch wird die Hufwand geschwächt und der Huf beschädigt. Bakterien können dann eindringen und es kann vorkommen, dass Teile der Hufwand ausbrechen. Daher können viele Huftiere nicht beschlagen werden. Da das Pferd heute überwiegend nicht mehr als Arbeitstier genutzt wird, sondern als Sportpferd im Freizeitbereich anzutreffen ist, wird ein ständiger Hufschutz oder Hufbeschlag in der Regel nicht mehr benötigt. Daher gibt es Hufschuhe als lösbaren Hufschutz. Dieser wird dem Huftier nur zur Arbeit angezogen, oder wenn der Hufabrieb größer ist als das Hornwachstum.
  • Gattungsgemäße Hufschuhe für Huftiere sind allgemein bekannt und bestehen im Wesentlichen aus einer Sohle, einem die Hornkapsel und die Hufsohle umgreifenden, schalenartigen Oberschuh mit seitlichen Begrenzungswänden sowie mindestens einem Spannmittel zum Fixieren des Hufschuhes an der harten Hornkapsel. Wichtig dabei ist, dass der Hufmechanismus nicht beeinträchtigt wird, und dass das Tier möglichst natürliche Bewegungen ausführen kann und möglichst wenig durch einen Hufschuh belastet wird. Weiterhin muss das An- und Ablegen eines Hufschuhes zeitsparend und für das Tier möglichst angenehm erfolgen. Zudem sollte ein Hufschuh verliersicher gestaltet sein.
  • So zeigt die DE 298 21 595 U1 einen Hufschuh mit einem hufeisenförmigen Bodenteil, an dem eine an den Huf eines Tieres anzupassende Wandung angeformt ist. Die Wandung bildet dabei im hinteren Hufbereich, der Trachte, eine Kammer. Diese kann mit einem Fluid unter Druck gesetzt werden, um ein gutes Anliegen am Huf bzw. der Trachte zu gewährleisten. Nachteilig ist aber dabei, dass sich bei längerem Gebrauch der erzeugte Druck in die Weichteile überträgt. Insbesondere in der Fesselbeuge und im Ballen kann es zu Scheuerstellen kommen. Im vorderen Bereich ist ein Band angebracht, welches in seitliche Laschen eingreift und natürlich immer genau passend eingestellt werden muss.
  • Aus der DE 41 35 131 A1 geht ein Hufschuh hervor, der aus einer Vorder- und einer Hinterschale gebildet wird. Diese greifen ineinander und schließen an einer Sohle an. Allerdings ist zum Anlegen des Hufschuhes ein mechanisch zu betätigender Schuhlöffel erforderlich. Eine Anpassung auf verschiedene Hufformen erscheint außerdem nur bedingt möglich.
  • Weiterhin ist aus der DE 82 13 336 U1 ein Hufschuh bekannt, welcher gekennzeichnet ist durch eine Stand- und Grundfläche und eine an einem Vorderteil derselben befestigten Zehenkappe. Auf beiden Seiten des Hufschuhes erstrecken sich Zungen und Befestigungsaufnahmen, mit denen eine Schnürung realisiert werden kann. Dabei wird die Schürung im hinteren Bereich des Hufes zusammengezogen und dort verknotet.
  • Bei allen bekannten Schnürungsvarianten und Hufschuhen mit Bändern ist es recht aufwändig, die Schnürung fest anzuziehen und auch Bänder über den hinteren Bereich eines Hufes zu ziehen. Weil ein band dort an der Trachte leicht abrutschen kann, muss es bisher genau voreingestellt werden. Dies kann bei der Anpassung an einen Huf unter Umständen ein mehrmaliges Abnehmen, Nachstellen bzw. Voreinstellen und Wiederanlegen eines Hufschuhes erfordern. Besonders durch das Wachstum eines Hufes zeigen sich die Nachteile.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen Hufschuh insbesondere im Hinblick auf Tragekomfort für das Tier sowie Bedienungsfreundlichkeit bei der Nutzung zu optimieren.
  • Erfindungsgemäß wird dies mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Der Hufschuh ist gekennzeichnet durch eine Schuhsohle als Teil des Oberschuhes, welche mit einer Laufsohle lösbar verbunden ist. Dazu sind Schuhsohle und Laufsohle als geschlossene Sohle ausgeführt. Sie erstrecken sich über die gesamte Huflauffläche und unterstützen dadurch den gesamte Huf vollflächig. Der schalenartige Oberschuh, die Schuhsohle, die Laufsohle und das Spannmittel sind aus einem elastischen Kunststoff-Werkstoff gefertigt.
  • Im Wesentlichen ist die Laufsohle über mehrere, über den Schuhumfang verteilt angeordnete Rastverbindungen mit der Schuhsohle und/oder dem Oberschuh verbunden. Die Rastverbindungen zwischen der Laufsohle und der Schuhsohle und/oder dem Oberschuh bestehen jeweils aus einem an der Laufsohle befestigten, elastisch nach oben auskragenden Haken, welcher in die Schuhsohle und/oder den Oberschuh eingreift. Vorzugsweise greifen die Haken der Rastverbindungen von innen her in zugeordnete Aufnahmen in der Schuhsohle und/oder in den seitlichen Begrenzungswänden des Oberschuhes ein. Die Schuhsohle ist vorzugsweise entsprechend der Abmessungen der Haken ausgespart.
  • Zusätzlich ist die Laufsohle an der Schuhsohle durch Schrauben gesichert. Diese durchgreifen die Schuhsohle in zugeordneten Durchbrechungen, schließen mit dieser an der Oberfläche mindestens bündig in Einsenkungen ab und greifen in die Laufsohle ein. Vorteilhafterweise werden dazu selbstschneidende Kunststoffschrauben verwendet. Es wird eine Verschleißerkennung bzw. eine Erkennung des notwendigen Austauschens der Laufsohle durch einen Anwender ermöglicht, indem die Schrauben zwischen Laufsohle und Schuhsohle bei erreichter Verschleißgrenze nicht mehr in der Laufsohle greifen. Die neue Laufsohle wird somit mittels neuer Schrauben durch die gleichen Durchbrechungen in der Schuhsohle angeschraubt.
  • Die seitlichen Begrenzungswände am Oberschuh sind an der Rückseite ausgespart oder es ist an der Rückseite nur ein kleiner Quersteg im Bereich der Schuhsohle angeformt. Ein im Durchmesser verstellbarer, bandartiger Spannring mit Ratsche durchgreift die seitlichen Begrenzungswände am Oberschuh im oberen Bereich in Umfangsrichtung in zugeordneten Aussparungen und/oder Laschen. Es handelt sich dabei um das Prinzip eines Inliner- oder Skischuh-Spannverschlusses. Mit dem Spannring mit Ratsche sind die seitlichen Begrenzungswände am Oberschuh stufenlos zu verstellen und beim Anziehen des Hufschuhes, zum Befestigen am Huf, weit zu öffnen. Die Ratsche am Spannring ist mit einem Entriegelungskopf versehen, welcher bei Betätigung ein Lösen der Spannkraft und ein Öffnen des Oberschuhes in Umfangsrichtung bewirkt.
  • Vorzugsweise sind die seitlichen Begrenzungswände am Oberschuh mit mindestens zwei vertikalen Einschnitten bis in die Nähe der Schuhsohle versehen. Diese bewirken eine Aufteilung der Begrenzungswände in ein Vorderteil und zwei Seitenteile mit einer größeren Beweglichkeit zueinander. Außerdem bringen sie bei einem entsprechenden Anzugsmoment des Spannringes alle Teile des schalenartigen Oberschuhes fest an der Hornkapsel zur Anlage.
  • Für den Fall, dass die Seitenwände eines Hufes steil oder eingezogen sind, können an der Innenseite der seitlichen Begrenzungswände am Oberschuh zusätzlich Edelstahlkrallen mit Schrauben befestigt werden.
  • Die Hufschuh-Innensohle, also die dem Huf zugewandte Oberseite der Schuhsohle, ist vorzugsweise mit kleinen Noppen versehen. Dadurch kommt es zu einer verbesserten Stoßdämpfung beim Auffußen. Zudem werden alle Sohlenteile mit den Noppen fixiert, so dass das unerwünschte Verdrehen des Hufes im Hufschuh praktisch ausgeschlossen werden kann.
  • Weiterhin kann in den Hufschuh ein Sender und/oder ein mit Hilfsmitteln anpeilbarer Speicherchip integriert werden, um den Hufschuh im Falle eines Verlustes leichter im Gelände aufzufinden. Die Laufsohle ist vorzugsweise profiliert sowie wahlweise in der Form einer breiten Umrandung der Sohle mit einer relativ kleinen, fensterartigen Aussparung im Zentrum ausgeführt oder erstreckt sich durchgehend über die Auftrittsfläche. Optional können in die Laufsohle, wahlweise an vorgezeichneten Stellen, Gewinde und/oder Gewindehülsen zur Aufnahme von Stollen, Spikes und/oder Blindschrauben eingebracht werden.
  • Mit der Erfindung wird ein optimierter Hufschuh geschaffen, welcher sich insbesondere durch Vorteile im Tragekomfort für das Tier sowie in der Bedienungsfreundlichkeit für den Tierhalter auszeichnet. Der Hufschuh kann leicht angezogen werden, weil er nach hinten offen ist und sich der Spannring sehr leicht aufweiten lässt. Die geschlossene Sohle bewirk, dass der Huf gering belastet wird und mit seiner gesamten Fläche, einschließlich Strahl und Eckstreben, trägt. Mit der vollständig elastischen Sohle wird eine gute Tastsicherheit erreicht.
  • Das Auswechseln der Laufsohle ist sehr einfach, nämlich indem zuerst von der gut zugänglichen Schuh-Innenseite her die Sicherungsschrauben zwischen Schuhsohle und Laufsohle gelöst werden und danach die Rasthaken im Randbereich der Sohle etwas aus der Einrastposition in den zugeordneten Aufnahmen in der Schuhsohle und/oder den seitlichen Begrenzungswänden des Oberschuhes heraus bewegt werden. Druckpunkte von unten auf den Huf werden mit der erfindungsgemäßen Verbindung vermieden.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Den schematischen Aufbau eines Hufschuhes für Huftiere zeigt:
  • 1: in einer perspektivischen Vorderansicht,
  • 2: in der Seitenansicht mit vertikalen Teilschnitten und
  • 3: in einer perspektivischen Ansicht mit Blick in das Innere des Hufschuhes.
  • Der Hufschuh besteht aus einem die Hornkapsel und die Hufsohle umgreifenden, schalenartigen Oberschuh mit seitlichen Begrenzungswänden 1 sowie aus einer Sohle, welche sich aus einer Schuhsohle 2 als Teil des Oberschuhes und einer Laufsohle 3 zusammen setzt. Schuhsohle 2 und Laufsohle 3 sind lösbar miteinander verbunden und als geschlossene Sohle ausgeführt.
  • Über den Schuhumfang sind Rastverbindungen verteilt, mit denen die Laufsohle 3 mit dem Oberschuh verbunden ist. Dazu sind an der Laufsohle 3 nach oben auskragende, elastische Haken 4 befestigt, welche ringsum von innen her in zugeordnete Aufnahmen in den seitlichen Begrenzungswänden 1 des Oberschuhes eingreifen. Zusätzlich ist die Laufsohle 3 an der Schuhsohle 2 von innen her durch selbstschneidende Kunststoffschrauben 5 gesichert.
  • Ein im Durchmesser verstellbarer, bandartiger Spannring 6 mit Ratsche 7 durchgreift die seitlichen Begrenzungswände 1 am Oberschuh im oberen Bereich in Umfangsrichtung in zugeordneten Aussparungen und/oder Laschen, um eine stufenlose Verstellung bzw. ein schnelles Entriegeln und Aufweiten zu gewährleisten. Weiterhin sind an den seitlichen Begrenzungswänden 1 am Oberschuh zwei vertikale Einschnitte 8 bis in die Nähe der Schuhsohle 2 vorhanden, um eine größere Beweglichkeit beim An- und Ablegen des Hufschuhes zu erreichen. An der Schuhsohle 2 geben im rückwärtigen Bereich ein niedriger Quersteg 9 sowie kleine Noppen 10 auf der dem Huf zugewandten Oberseite zusätzlichen Halt.

Claims (20)

  1. Hufschuh für Huftiere, bestehend aus einer Sohle, einem die Hornkapsel und die Hufsohle umgreifenden, schalenartigen Oberschuh mit seitlichen Begrenzungswänden sowie mindestens einem Spannmittel zum Fixieren des Hufschuhes an der harten Hornkapsel, gekennzeichnet durch eine Schuhsohle (2) als Teil des Oberschuhes, welche mit einer Laufsohle (3) lösbar verbunden ist.
  2. Hufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schuhsohle (2) und Laufsohle (3) als geschlossene Sohle ausgeführt sind und sich über die gesamte Huflauffläche erstrecken, wobei der gesamte Huf vollflächig unterstützt ist.
  3. Hufschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der schalenartige Oberschuh, die Schuhsohle (2), die Laufsohle (3) und das Spannmittel (6) aus einem elastischen Kunststoff-Werkstoff gefertigt sind.
  4. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufsohle (3) im Wesentlichen über mehrere, über den Schuhumfang verteilt angeordnete Rastverbindungen mit der Schuhsohle (2) und/oder dem Oberschuh verbunden ist.
  5. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastverbindungen zwischen der Laufsohle (3) und der Schuhsohle (2) und/oder dem Oberschuh jeweils aus einem an der Laufsohle (3) befestigten, elastisch nach oben auskragenden Haken (4) bestehen, welcher in die Schuhsohle (2) und/oder den Oberschuh eingreift.
  6. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haken (4) der Rastverbindungen von innen her in zugeordnete Aufnahmen in der Schuhsohle (2) und/oder den seitlichen Begrenzungswänden (1) des Oberschuhes eingreifen.
  7. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schuhsohle (2) entsprechend der Abmessungen der Haken (4) ausgespart ist.
  8. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufsohle (3) an der Schuhsohle (2) durch Schrauben (5) gesichert ist, welche die Schuhsohle (2) in zugeordneten Durchbrechungen durchgreifen, mit dieser an der Oberfläche mindestens bündig in Einsenkungen abschließen und in die Laufsohle (3) eingreifen.
  9. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufsohle (3) an der Schuhsohle (2) durch selbstschneidende Kunststoffschrauben (5) gesichert ist.
  10. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Erkennung des notwendigen Austauschens der Laufsohle (3) durch einen Anwender ermöglicht wird, indem die Schrauben (5) zwischen Laufsohle (3) und Schuhsohle (2) bei erreichter Verschleißgrenze nicht mehr in der Laufsohle (3) greifen.
  11. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Begrenzungswände (1) am Oberschuh an der Rückseite ausgespart sind oder dass an der Rückseite nur ein kleiner Quersteg (9) im Bereich der Schuhsohle (2) angeformt ist.
  12. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Durchmesser verstellbarer, bandartiger Spannring (6) mit Ratsche (7) die seitlichen Begrenzungswände (1) am Oberschuh im oberen Bereich in Umfangsrichtung in zugeordneten Aussparungen und/oder Laschen durchgreift.
  13. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Spannring (6) mit Ratsche (7) die seitlichen Begrenzungswände (1) am Oberschuh stufenlos zu verstellen und zum Befestigen am Huf weit zu öffnen sind.
  14. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ratsche (7) am Spannring (6) mit einem Entriegelungskopf versehen ist, welcher bei Betätigung ein Lösen der Spannkraft und ein Öffnen des Oberschuhes in Umfangsrichtung bewirkt.
  15. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Begrenzungswände (1) am Oberschuh mindestens zwei vertikale Einschnitte (8) bis in die Nähe der Schuhsohle (2) aufweisen, welche eine Aufteilung der Begrenzungswände (1) in ein Vorderteil und zwei Seitenteile mit einer größeren Beweglichkeit zueinander bewirken und bei entsprechendem Anzugsmoment des Spannringes (6) alle Teile des schalenartigen Oberschuhes fest an der Hornkapsel zur Anlage bringen.
  16. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite der seitlichen Begrenzungswände (1) am Oberschuh zusätzlich Edelstahlkrallen mit Schrauben zu befestigen sind.
  17. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Hufschuh-Innensohle, also die dem Huf zugewandte Oberseite der Schuhsohle (2), mit kleinen Noppen (10) versehen ist.
  18. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch einen integrierten Sender und/oder einen mit Hilfsmitteln anpeilbaren Speicherchip.
  19. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufsohle (3) profiliert ist sowie wahlweise in der Form einer breiten Umrandung der Sohle mit einer relativ kleinen, fensterartigen Aussparung im Zentrum ausgeführt oder sich durchgehend über die Auftrittsfläche erstreckt.
  20. Hufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass in die Laufsohle (3) wahlweise an vorgezeichneten Stellen Gewinde und/oder Gewindehülsen zur Aufnahme von Stollen, Spikes und/oder Blindschrauben einzubringen sind.
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