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DE102006005567B3 - Wintergartenmarkise mit eingerückten Führungsschienen - Google Patents

Wintergartenmarkise mit eingerückten Führungsschienen Download PDF

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DE102006005567B3
DE102006005567B3 DE200610005567 DE102006005567A DE102006005567B3 DE 102006005567 B3 DE102006005567 B3 DE 102006005567B3 DE 200610005567 DE200610005567 DE 200610005567 DE 102006005567 A DE102006005567 A DE 102006005567A DE 102006005567 B3 DE102006005567 B3 DE 102006005567B3
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Herbert Fischer
Peter Willing
Siegmar Seidenfuß
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Warema Renkhoff SE
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Abstract

Eine Wintergartenmarkise besitzt eine Wickelwelle (18) mit einem auf diese aufwickelbaren Behang (20), dessen freies Ende (22) an einem Ausfallprofil (24) festgelegt ist, das mit geführten Elementen (28) in zueinander beabstandet angeordneten Führungsschienen (12) verbunden ist, die unterhalb der Wickelwelle (18) in einem Abstand angeordnet sind, der kleiner als die Länge der Wickelwelle (18) ist. Zur Verbesserung des konstruktiven Gestaltungsspielraums, beispielsweise um ein elektrisch angetriebenes Ausfahren des Ausfallprofils (24) zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, dass der Federkraftspeicher in der Wickelwelle (18) angeordnet ist und auf den Behang in der Zugrichtung wirkt, während der elektrische Antrieb auf die geführten Elemente (28) des Ausfallprofils (24) in den Führungsschienen (12) wirkt, um den Behang (20) auszufahren.

Description

  • Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einer Wintergartenmarkise mit einer Wickelwelle und einem auf diese aufwickelbaren Behang, dessen freies Ende an einem Ausfallprofil festgelegt ist, das mit geführten Elementen in zueinander beabstandet angeordneten Führungsschienen verbunden ist, die unterhalb der Wickelwelle in einem Abstand zueinander angeordnet sind, der kleiner als die Länge der Wickelwelle ist, wobei in einer Bewegungsrichtung des Ausfallprofils ein elektrischer Antrieb wirkt, während in der Gegenrichtung der Antrieb des Ausfallprofils mit Hilfe eines Federkraftspeichers erfolgt.
  • Eine Wintergartenmarkise mit der zuvor beschriebenen Anordnung der Führungsschienen unterhalb der Wickelwelle in eingerückter Position wird gewählt, um die Glasfläche eines Wintergartens vollständig verschatten zu können, wobei die Führungsschienen selbst optisch unauffällig an den oberen Dachkanten des Wintergartens angeordnet sein können, während die breitere Wickelwelle mit dem entsprechend breiteren Behang dann die vollständige Glasfläche überdecken kann. Eine solche Markise ist aus der DE 197 17 654 A1 bekannt.
  • Bei Wintergartenmarkisen, bei denen die hinteren Führungsschienenenden unmittelbar seitlich neben der Wickelwelle angeordnet sind, ist es ohne weiteres möglich, mit Hilfe eines elektrischen Antriebes in der Wickelwelle Riemenscheiben oder dergleichen in den hinteren Führungsschienenenden anzutreiben, die dann über umgelenkte Zugmittel auf die geführten Elemente des Ausfallprofils wirken. Bei einer solchen Anord nung kann die Bewegung des Ausfallprofils in der Ausfahrrichtung mit Hilfe des elektrischen Antriebes vorgenommen werden, wobei eine geeignete Sensorik in der Lage ist, eine Hinderniserkennung vorzunehmen, beispielsweise wenn auf dem Dach eines Wintergartens ein Ast liegt oder sich nach längerer Nichtbenutzung im Bereich einer Führungsschiene Schmutz angesammelt hat, der die Bewegung der geführten Elemente behindert. Eine Wintergartenmarkise solcher Art ist in der E 1 113 120 A2 beschrieben.
  • Bei einer Wintergartenmarkise der eingangs beschriebenen Art ist wegen der eingerückt unterhalb der Wickelwelle angeordneten Führungsschienen eine Übernahme der zuvor skizzierten Antriebsart der geführten Elemente nicht ohne weiteres möglich. Es ist daher üblich, bei solchen Anlagen über einen elektrischen Antrieb in der Wickelwelle die Einholbewegung zu veranlassen, während in den Führungsschienen passive Federkraftspeicher (s. auch die DE 197 17 654 A1 ) vorgesehen sind, in der Regel in der Form von Gasdruckfedern, die bei der Einfahrbewegung des Ausfallprofils vorgespannt werden und bei einer Ausfahrbewegung, bei welcher der elektrische Antrieb in der Wickelwelle nur als Bremse dient, das Ausfallprofil in die ausgefahrene Endstellung bewegen. Eine Umkehrung ist nicht möglich, weil durch den Behang nur Zugkräfte übertragen werden können, d. h. eine Vorspannung der Federkraftspeicher durch die Ausfahrbewegung des Ausfallprofils scheidet aus.
  • Federkraftspeicher zur Anordnung in der Wickelwelle sind aus der DE 100 35 794 A1 bekannt.
  • Nachteilig ist, daß bei einer durch die gespeicherte Federkraft veranlaßten Ausfahrbewegung in der Bewegungsbahn des Ausfallprofils liegende Hindernisse nicht detektiert werden können, so daß Beschädigungen der Führungen oder des Antriebs möglich sind.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Wintergartenmarkise mit eingerückten Führungsschienen zu schaffen, die eine Hinderniserkennung in der Ausfahrrichtung erlaubt.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe der Erfindung durch eine Wintergartenmarkise der eingangs beschriebenen Art gelöst, bei welcher der Federkraftspeicher in der Wickelwelle angeordnet ist und auf den Behang in Zugrichtung wirkt, während der elektrische Antrieb auf die geführten Elemente des Ausfallprofils in den Führungsschienen wirkt, um den Behang auszufahren, wobei die geführten Elemente formschlüssig jeweils von einem flexiblen Element mitgenommen sind, das über eine Umlenkrolle am Führungsschienenende im Bereich der Ausfahrstellung umgelenkt und im Bereich des anderen Führungsschienenendes jeweils über eine Antriebsrolle geführt ist, auf die ein einziger elektrischer Antrieb wirkt, der innerhalb der Wickelwelle angeordnet ist und auf wenigstens ein seitlich neben der Wickelwelle angeordnetes Antriebselement wirkt, das drehschlüssig mit einem zugehörigen Antriebselement zusammen wirkt, das drehstarr auf einer gemeinsamen Welle mit wenigstens einer Antriebsrolle eines flexiblen Elements angeordnet ist.
  • In der erfindungsgemäßen Wintergartenmarkise erfolgt die Ausfahrbewegung durch Ansteuerung des elektrischen Antriebes, wobei beispielsweise mit Hilfe einer Laststrom- oder Drehzahlerfassung des elektrischen Antriebsmotors eine Hindernis überwachung leicht realisierbar ist, um den Antrieb abschalten zu können, wenn der Ausfahrweg des Ausfallprofils blockiert ist.
  • Die Anordnung des Federkraftspeichers in der Wickelwelle ermöglicht es auch, verschleißarme metallische Federelemente in geeigneter Ausbildung vorzusehen, während bei der konventionellen Anordnung des Federkraftspeichers in den Führungsschienen aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nahezu nur Gasdruckfedern eingesetzt werden können.
  • Die geführten Elemente werden formschlüssig jeweils von einem flexiblen Element mitgenommen, das über eine Umlenkrolle am Führungsschienenende im Bereich der Ausfahrstellung umgelenkt und im Bereich des anderen Führungsschienenendes um eine Antriebsrolle geführt ist. Mit Hilfe solcher flexibler Elemente, die vorzugsweise als Zahnriemen oder Ketten ausgebildet sind, lassen sich die erforderlichen Antriebskräfte innerhalb eines schlanken Führungsschienenprofils übertragen, wobei die Umlenkrollen am vorderen Führungsschienenende dazu dienen die Zugkräfte im flexiblen Element für die Bewegung in der Ausfahrrichtung zu übertragen.
  • Das flexible Element kann jeweils auch umlaufend ausgebildet sein, wobei mit einer solchen Anordnung grundsätzlich Antriebskräfte auf das Ausfallprofil in beiden Richtungen übertragen werden können.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung wirkt ein einziger elektrischer Antrieb auf die beiden Antriebsrollen. Dieser elektrische Antrieb ist innerhalb der Wickelwelle angeordnet und wirkt auf wenigstens ein seitlich neben der Wickelwelle lie gendes Antriebselement, das drehschlüssig mit einem zugehörigen Antriebselement zusammenwirkt, das drehstarr auf einer gemeinsamen Welle mit wenigstens einer Antriebsrolle eines flexiblen Elements angeordnet ist. Eine solche Nebenwelle ist notwendig um die seitlich neben der Tuchwelle abgegriffenen Antriebsmomente auf die in einem Bereich unterhalb des Tuchbehangs liegenden Antriebsrollen in den Führungsschienen zu übertragen.
  • Bei einem einseitigen Abgreifen des Antriebsmoments neben der Wickelwelle kann es zweckmäßig sein, die beiden Antriebsrollen in den Führungsschienen über eine durchgängige Welle miteinander zu verbinden. Vorzugsweise sind jedoch zwei Abtriebselemente an beiden Enden der Wickelwelle vorgesehen, die jeweils ein Antriebselement antrieben, die über getrennt voneinander angeordnete Nebenwellen mit jeweils einer Antriebsrolle verbunden sind.
  • Die Antriebs- und Abtriebselemente können als ineinandergreifende Zahnräder ausgebildet sein, wobei es allerdings bevorzugt ist, die drehschlüssige Verbindung zwischen den Abtriebs- und den Antriebselementen jeweils mittels eines Zahnriemens herzustellen. Zum Schutz dieser Zahnriemen kann es zweckmäßig sein, daß diese jeweils von einer Kapsel umgeben sind, die sich seitlich an einen Gehäusekasten anschließt.
  • Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Federkraftspeicher zwischen der Wickelwelle und einer von dem elektrischen angetriebenen Hohlwelle angeordnet ist, wobei bei einer solchen Anordnung der Federkraftspeicher nur für einen Wegausgleich sorgen muß, der sich aus dem sich ändernden Wickeldurchmesser ergibt, d. h. der Federkraftspeicher muß nicht mehr die gesamte Ausfahrlänge der Markise überbrücken sondern nur die Differenzdrehwinkel der Wickelwelle des Behangs zur Hohlwelle des Motors. Damit ist es leichter, die Spannkraft über den gesamten Verfahrweg konstant zu halten und den Federkraftspeicher platzsparend in der Wickelwelle auszubilden.
  • Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher auf ein Ausführungsbeispiel der Erfindung eingegangen. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht einer Wintergartenmarkise;
  • 2 ein Schnitt durch die Wintergartenmarkise nach 1 entlang der Linie A-A;
  • 3 einen Schnitt der Wintergartenmarkise entlang der Linie B-B.
  • In 1 ist eine Wintergartenmarkise 10 gezeigt, die zwei Führungsschienen 12 aufweist, die oberhalb eines Wintergartens in dessen Randbereichen angeordnet sind. Über Abstützungen 14 ist auf den Führungsschienen 12 ein Gehäusekasten 16 angeordnet, der eine Wickelwelle 18 mit einem darauf aufwickelbaren Tuchbehang 20 aufnimmt. An einem freien Ende des Tuchbehangs 22 ist ein Ausfallprofil 24 festgelegt, an welchem zwei Verbindungselemente 26 vorgesehen sind, die jeweils mit einem Gleiter 28 verbunden sind, der in jeweils einer der beiden Führungsschienen 12 geführt ist. Der Gleiter 28 ist formschlüssig an einem Zahnriemen 30 festgelegt.
  • Die Zahnriemen 30 in den beiden Führungsschienen 12 sind jeweils umlaufend ausgebildet, wobei im vorderen Endbereich der Führungsschienen 12 eine Umlenkrolle 32 und im hinteren Endbereich der Führungsschienen 12 jeweils eine Antriebsrolle 34 vorgesehen ist.
  • Die Antriebsrollen 34 sind drehstarr auf Nebenwellen 36 angeordnet, die in der jeweiligen Führungsschiene 12 und einer Gehäusekapsel 38 drehbar gelagert sind. Im Inneren der Gehäusekapseln 38 sitzt auf den Nebenwellen 36 jeweils ein Antriebselement 40 wobei die Antriebselemente 40 als Riemenscheiben ausgebildet sind, über die jeweils ein Zahnriemen 42 geführt ist. Die beiden Zahnriemen liegen innerhalb der jeweiligen Gehäusekapseln 38, wobei sich die Gehäusekapsel 38 seitlich an den Gehäusekasten 16 der Wintergartenmarkise 10 anschließen.
  • Die Antriebskräfte werden auf die Zahnriemen 42 mit Hilfe zweier als Riemenscheiben ausgebildeter Abtriebselemente 44 übertragen, die beidseitig neben der Wickelwelle 18 auf einer Motorwelle (nicht gezeigt) sitzen, die durch einen elektrischen Antrieb (ebenfalls nicht gezeigt) angetrieben ist, der im Inneren der Wickelwelle 18 angeordnet ist. Die Kraftübertragung von der Motorwelle auf die Nebenwellen 36 kann an Stelle der beiden Zahnriementriebe auch mit Hilfe von Zahnrädern erfolgen, was bei sehr nahe an der Wickelwelle 18 liegenden Nebenwellen 36 zweckmäßig sein kann.
  • Bei der gezeigten und beschriebenen Ausführungsform ist kein Federkraftspeicher vorgesehen, der einen derart großen Weg abdecken muß, daß er das Ausfallprofil 24 über die gesamte Ausfahrlänge der Wintergartenmarkise 10 verfahren kann. Der Federausgleich besteht bei der gezeigten Ausführungsform aus Federpaketen, die zwischen der Wickelwelle 18 und einer von dem Motor angetriebenen Hohlwelle (nicht gezeigt) angeordnet sind. Da bei einer solchen Lösung bei einer Bewegung in der Ausfahrrichtung der Motor nicht nur über die Antriebsrollen 34 und die Gleiter 28 das Ausfallprofil 24 bewegt sondern gleichzeitig auch eine Drehung der Wickelwelle in der Ausfahrrichtung veranlaßt, muß durch das Federpaket lediglich ein Wegausgleich kompensiert werden, da der sich ändernde Wickeldurchmesser bei einem Ab- oder Aufwickeln des Behangs 20 dafür sorgt, daß bei einem bestimmten Drehwinkel je nach momentanem Winkeldurchmesser unterschiedliche Behanglängen abgewickelt werden und insofern eine Differenz zwischen dem Verfahrweg der Gleiter 28 und der abgewickelten Tuchlänge 20 auftritt. Der kleine Wegausgleich erlaubt einen kompakten Federkraftspeicher, der seine Spannkraft nahezu identisch über den gesamten Verfahrweg des Ausfallprofils 24 beibehalten kann.
  • Sofern seitlich der Wickelwelle nur auf einer Seite ein Abtrieb vorgesehen sein soll, ist es auch denkbar, einseitig auf einen Zahnriemen und eine separate Wickelwelle zu verzichten und statt dessen die Nebenwelle zwischen den Antriebsrollen beider Führungsschienen durchgängig auszubilden. Möglich sind auch Ausführungsformen, bei denen der elektrische Antrieb unmittelbar an der bzw. den Nebenwellen angeordnet ist, wobei dann auf die in den Abbildungen gezeigten Zahnriementriebe verzichtet werden kann. Bei einer solchen Ausführungsform ist in der Wickelwelle 18 dann ein Federspeicher angeordnet, der in Lage ist, das Ausfallprofil 24 unter bremsender Wirkung der außerhalb der Wickelwelle 18 angeordneten elektrischen Antriebsvorrichtung aus der ausgefahrenen Stellung in die in 2 gezeigte Stellung zurückzuholen.

Claims (8)

  1. Wintergartenmarkise mit einer Wickelwelle (18) und einem auf diese aufwickelbaren Behang (20), dessen freies Ende (22) an einem Ausfallprofil (24) festgelegt ist, das mit geführten Elementen (28) in zueinander beabstandet angeordneten Führungsschienen verbunden ist, die unterhalb der Wickelwelle (18) in einem Abstand zueinander angeordnet sind, der kleiner als die Länge der Wickelwelle (18) ist, wobei in einer Bewegungsrichtung des Ausfallprofils (24) ein elektrischer Antrieb wirkt, während in der Gegenrichtung der Antrieb des Ausfallprofils (24) mit Hilfe eines Federkraftspeichers erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkraftspeicher in der Wickelwelle angeordnet ist und auf den Behang in Zugrichtung wirkt, während der elektrische Antrieb auf die geführten Elemente (28) des Ausfallprofils (24) in der Führungsschiene wirkt, um den Behang (20) auszufahren, wobei die geführten Elemente (28) formschlüssig jeweils von einem flexiblen Element (30) mitgenommen sind, das über eine Umlenkrolle (32) am Führungsschienenende im Bereich der Ausfahrstellung umgelenkt und im Bereich des anderen Führungsschienenendes jeweils über eine Antriebsrolle (34) geführt ist, auf die ein einziger elektrischer Antrieb wirkt, der innerhalb der Wickelwelle (18) angeordnet ist und auf wenigstens ein seitlich neben der Wickelwelle (18) angeordnetes Abtriebselement (44) wirkt, das drehschlüssig mit einem zugehörigen Antriebselement (40) zusammen wirkt, das drehstarr auf einer gemeinsamen Welle (36) mit wenigstens einer Antriebsrolle (34) eines flexiblen Elements (30) angeordnet ist.
  2. Wintergartenmarkise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Elemente Zahnriemen sind.
  3. Wintergartenmarkise nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Elemente (30) umlaufend ausgebildet sind.
  4. Wintergartenmarkise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Antriebsrollen über eine durchgängige Welle miteinander verbunden sind.
  5. Wintergartenmarkise nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Abtriebeselemente (44) an beiden Enden der Wickelwelle (18) vorgesehen sind und jeweils ein Antriebselement (40) antreiben, die über getrennt voneinander angeordnete Nebenwellen (36) mit jeweils einer Antriebsrolle (34) verbunden sind.
  6. Wintergartenmarkise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die drehschlüssige Verbindung zwischen den Abtriebselementen (44) und den Antriebselementen (40) mittels eines Zahnriemens (42) hergestellt ist.
  7. Wintergartenmarkise nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zahnriemen von einer sich seitlich an einen Gehäusekasten (16) anschließenden Gehäusekapsel (38) umgeben ist.
  8. Wintergartenmarkise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkraftspeicher zwischen der Wickelwelle (18) und einer von dem elektrischen Motor angetriebenen Hohlwelle angeordnet ist.
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ITPD20090401A1 (it) * 2009-12-30 2011-06-30 Iata Srl Struttura di sostegno e movimentazione per una tenda ad impacchettamento
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8365 Fully valid after opposition proceedings
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