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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Steuerungsverfahren für Computervorrichtungen,
die mit mehreren Betriebssystemen betrieben werden, und insbesondere
ein Verfahren zum schnellen Wechseln der Steuerung unterschiedlicher
in Computern betriebener Betriebssysteme.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Das
herkömmliche
Verfahren der Computertechnologie besteht in der Installation eines
Betriebssystems in einem Computer, so dass wenn der Computer hochgefahren
(gebootet) wird, das Betriebssystem, die Gerätetreiber und die spezifizierten
Anwendungen auf einer Festplatte des Computers geladen und nach
dem Basis-Booting-Prozess ausgeführt werden.
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Mit
ihrer zunehmenden Leistungsfähigkeit übernehmen
Computer verschiedene Anwendungsaufgaben in unterschiedlichen Gebieten,
und die Computerhersteller entwickeln unterschiedliche Computer-Funktionen
zur Befriedigung spezifischer Wünsche.
Eine derzeit beliebte Anwendung ist beispielsweise die Verwendung
eines Computers in Verbindung mit einem Multimedia-Player oder einem Haushaltsgerät, um so
ein leistungsfähiges
Computersystem zu schaffen
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG'
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Da
jedoch die Hardwarestruktur und die Funktionen zwischen Computer
und Multimedia-Player
oder Haushaltgeräten
unterschiedlich sind, ist es schwierig, ein Computersystem, das
in einen Multimedia-Player oder Geräte integriert ist, ebenso schnell
zu booten wie ein Ein-/Ausschalter
eines Haushaltsgeräts
betätigt
wird. Zwar hat die Industrie unterschiedliche Betriebssysteme für normale Computerbetriebsmodus-
und Multimediamodusoperationen entwickelt, doch das Computersystem
muss zu Beginn des Bootingprozesses nach wie vor das Betriebssystem
von der Festplatte lesen, bevor es den Betrieb im Multimediamodus
aufnehmen kann. Das heißt,
der Benutzer muss den Computer booten und warten, bis der Computer
die Aktivierung des BIOS ("Basic
input/output System" – Basis-Ein-/Ausgabesystem),
den POST ("Power-on
self Test" – Selbsttest
beim Einschalten), die Feststellung und das Betreiben der Peripheriegeräte, die
Aktivierung des Betriebssystems, die Systemkonfiguration usw. abgeschlossen
hat, bevor die Multimedia-Abspielfunktion ausgeführt werden kann.
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Um
die Bootingzeit eines Personalcomputers zu verkürzen, wird herkömmlicher
Weise ein zweites Betriebssystem in einer anderen Partition der ursprünglichen
Festplatte installiert, damit dieses die Funktion der Multimedia-Player
oder intelligenten Geräte
bereitstellen und das Booting des Computers beschleunigen kann.
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Wenn
jedoch dieses Verfahren angewendet wird, stellt es den Benutzer
oder die Benutzerin vor die Wahl zwischen der Ausführung der
normalen Computerfunktionen und der Ausführung der Funktionen von Multimedia-Player
oder intelligenten Geräten,
doch wenn das Computersystem beginnt, das Betriebssystem auszuführen und
Daten auf der Festplatte zu speichern, ist die Geschwindigkeit der
Datenspeicherung ernsthaft reduziert.
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Das
Hauptziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines
Verfahrens zum schnellen Wechsel der Steuerung für unterschiedliche Betriebssysteme
mit Anwendbarkeit auf den Computer. Durch die vorliegende Erfindung
kann das Wechseln zwischen mehr als zwei unterschiedlichen Betriebssystemen,
die in einem Computer installiert sind, effektiv beschleunigt werden.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
eines Verfahrens zum schnellen Wechseln der Steuerung mehrerer Betriebssysteme mit
Anwendbarkeit auf den Computer. In der vorliegenden Erfindung wird
ein Speicherbereich für
ein zweites Betriebssystem-Kernprogramm
im Systemspeicher angeordnet, und das zweite Betriebssystem-Kernprogramm
wird in den Speicherbereich für das
zweite Betriebssystem-Kernprogramm geladen. Durch den Betrieb des
Speicherbereichs für
das zweite Betriebssystem-Kernprogramm kann der Computer schnell
operieren, wenn er in das zweite Betriebssystem wechselt.
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Um
die genannten Ziele zu erreichen, installiert die vorliegende Erfindung
mindestens ein erstes Betriebssystem, ein zweites Betriebssystem
und das zweite Betriebssystem-Kernprogramm auf der Festplatte des
Computers. Die Festplatte ist in eine erste Partition und eine zweite
Partition unterteilt, wobei die erste Partition das erste Betriebssystem
und die zweite Partition das zweite Betriebssystem und das zweite
Betriebssystem-Kernprogramm installiert hat. Sobald der Computer
den Booting-Prozess mit dem ersten Betriebssystem beendet hat, wird
im Systemspeicher ein Speicherbereich für das zweite Betriebssystem-Kernprogramm
eingerichtet, und das zweite Betriebssystem-Kernprogramm wird in
den Speicherbereich geladen. Wenn der Computer ein von der Ereignisgenerierungseinheit
abgegebenes Ereignissignal feststellt, wird das aus dem Speicherbereich
für das
zweite Betriebssystem-Kernprogramm vorher geladene zweite Betriebssystem-Kernprogramm ausgeführt, so
dass der Computer von der Ausführung
des ersten Betriebssystems zur Ausführung des zweiten Betriebssystems
wechselt. Das erste Betriebssystem ist das Betriebssystem Windows,
das zweite Betriebssystem ist ein eingebettetes Betriebssystem.
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Im
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gemäß voranstehender
Beschreibung lädt
und exekutiert die Operationssequenz des Computers nach dem Booting-Prozess das
erste Betriebssystem, erfasst das Ereignissignal, lädt und exekutiert
das zweite Betriebssystem, und wechselt zurück zur Ausführung des ersten Betriebssystems.
In der praktischen Anwendung kann die Operationssequenz des Computers
nach dem Booting-Prozess auch das zweite System laden und ausführen, das
Ereignissignal erfassen, das zweite Betriebssystem ausführen und
zum ersten Betriebssystem zurück
wechseln.
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Im
Vergleich mit den herkömmlichen
Technologien erlaubt die vorliegende Erfindung die Installation
von gleichzeitig zwei oder mehr Betriebssystemen auf dem Computer.
Wenn ein Benutzer spezifische Funktionen durchführen muss, kann der Computer
von der Ausführung
des ersten Betriebssystems durch das zweite Betriebssystem-Kernprogramm,
das aus dem im Systemspeicher des Computers angeordneten Speicherbereich
des zweiten Betriebssystem- Kernprogramms
geladen wird, zur Ausführung
des zweiten Betriebssystems wechseln. Wenn der Computer in der praktischen
Anwendung mit einem intelligenten Gerät (IA) oder einer Multimedia-Abspielfunktion integriert
ist, bewirkt das Wechseln zwischen den Betriebssystemen auch ein
Wechseln zwischen den Funktionen des Multimedia-Abspielens und des
intelligenten Geräts.
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Diese
und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung erschließen sich
einschlägigen Fachpersonen
aus der Lektüre
der nachstehenden kurzen Beschreibung der Zeichnungen, der detaillierten
Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels und der angehängten Ansprüche.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
vorliegende Erfindung ist im Detail besser verständlich nach Lektüre der nachfolgenden,
detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den Beispielen und
Verweisen in den begleitenden Zeichnungen:
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1 ist
ein systemfunktionales Blockdiagramm gemäß der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
der erste Teil des Steuerungsfließdiagramms eines ersten Ausführungsbeispiels;
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3 ist
der zweite Teil des Steuerungsfließdiagramms des ersten Ausführungsbeispiels;
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4 ist
der erste Teil des Steuerungsfließdiagramms eines zweiten Ausführungsbeispiels;
und
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5 ist
der zweite Teil des Steuerungsfließdiagramms des zweiten Ausführungsbeispiels.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Bezug
nehmend auf die Zeichnungen und insbesondere auf 1,
in dem ein systemfunktionales Blockdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels
gemäß der vorliegenden
Erfindung dargestellt ist, umfasst ein Computer 100 eine
Zentraleinheit (CPU) 11, eine erste Busbrücke 12 und
eine zweite Busbrücke 13.
Die Zentraleinheit 11 ist mit der ersten Busbrücke 12 durch
einen Systembus verbunden. Die erste Busbrücke 12 ist mit einem
Systemspeicher 14 und über
eine Displayschnittstelle 150 mit einem Display 15 verbunden.
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Die
zweite Busbrücke 13 ist
mit einem BIOS-Speicher 16 verbunden. Der BIOS-Speicher 16 speichert
ein BIOS-Programm 161 und ein Power-on-self-test-Programm
(POST – Selbsttest
beim Einschalten) 162, die beide zum Booten des Computers
erforderlich sind.
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Die
zweite Busbrücke 13 ist über einen
Bus mit einer Festplattenschnittstelle 170 verbunden. Die Festplatenschnittstelle 170 ist
mit einer Festplatte 17 verbunden. Die Festplatte 17 dient
als Datenspeicherung für
den Computer 100. Die Festplatte 17 ist in eine
erste Partition 171 und eine zweite Partition 172 unterteilt.
Die erste Partition 171 ist in einem ersten Betriebssystem 171a installiert.
Das Betriebssystem 171a kann ein bekanntes Windows-Betriebssystem sein.
Wenn der Computer 100 mit dem ersten Betriebssystem 171a gebootet
wird, läuft
der Computer 100 unter dem ersten Betriebssystem 171a.
In der ersten Partition 171 sind ebenfalls unterschiedliche Gerätetreiber 171b und
Anwendungen 171c installiert, die für den Betrieb des Computers 100 erforderlich
sind.
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Die
zweite Partition 172 der Festplatte 17 speichert
ein zweites Betriebssystem 172a und ein zweites Betriebssystem-Kernprogramm 172b.
Das zweite Betriebssystem 172a kann ein Linux-basiertes oder ein
anderes Betriebssystem sein, wie etwa ein Tiny Windows-basiertes
Betriebssystem oder ein eingebettetes Betriebssystem.
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Die
zweite Partition 172 speichert auch Multimedia-Treiber 172c und
Anwendungen 172d, die unter dem zweiten Betriebssystem 172a operieren. In
der praktischen Anwendung umfassen die Multimedia-Treiber 172c und
die Anwendungen 172d Treiber und Anwendungen für CD-, Digitalmusikgeräte-, VCD-Player,
TV-Signalempfänger
usw.
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Die
zweite Busbrücke 13 des
Computers 100 ist über
einen Bus 130 mit einer Tastatursteuerung 2 verbunden.
Die Tastatursteuerung 2 ist mit einem Tastatur-BIOS 21,
einer Tastatur 22 und einer Maus 23 verbunden.
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Die
Tastatursteuerung 2 ist mit einer Ereignissignalabgabeeinheit 24 verbunden.
Die Ereignissignalabgabeeinheit 24 umfasst mindestens eine Taste
oder ein Element, das geeignet ist, ein Betriebssignal abzugeben.
Bei Betätigung
durch den Benutzer gibt die Ereignissignalabgabeeinheit 24 ein erstes
Ereignissignal s1 des Multimedia-Abspielmodus an die Tastatursteuerung 2 ab,
und ein zweites Ereignissignal s2 eines normalen Cornputerbetriebsmodus
an die Tastatursteuerung 2. Das erste und das zweite Ereignissignals
s1 und s2 können
auch durch Drücken
einer vorher definierten Taste der Tastatur 22 abgegeben
werden.
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In
der praktischen Anwendung kann die Ereignissignalabgabeeinheit 24 als
Steuertaste zur schnellen Aktivierung eines bestimmten Multimedia-Players
definiert werden. Die Ereignissignalabgabeeinheit 24 kann
am Bedienfeld des zugehörigen Multimedia-Players
installiert, eine Taste auf dem Computer oder eine Taste auf einer
Fernbedienung sein.
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2 und 3 zeigen
ein Steuerungsfließdiagramm
des Ausführungsbeispiels
in 1. Die folgende detaillierte Beschreibung bezieht
sich auf 1, 2 und 3.
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Wenn
der Computer 100 eingeschaltet wird (Schritt 101),
startet der Computer 100 eine Reihe von Basis-Systembootingverfahren
(Schritt 102). Das heißt,
der Computer 100 lädt
und exekutiert das BIOS-Programm 161 und das POST-Programm 162 aus
dem BIOS-Speicher 16. Dann lädt und exekutiert der Computer 100 das
erste Betriebssystem 171a der ersten Partition 171 der
Festplatte 17 (Schritt 103), und dann geht der
Computer 100 in einen normalen Computerbetriebsmodus (Schritt 104).
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Nach
dem Laden und Ausführen
des ersten Betriebssystems 171a richtet der Computer 100 im Systemspeicher 14 einen
Speicherbereich 141 für ein
zweites Betriebssystem-Kernprogramm ein (Schritt 105) und
lädt das
zweite Betriebssystem-Kernprogramm 172b aus der zweiten
Partition 172 der Festplatte 17 in den Speicherbereich 141 des zweiten
Betriebssystem-Kernprogramms 141 (Schritt 106)
in einem geschützten
Modus zum Ablegen des zweiten Betriebssystem-Kernprogramms 172b im Systemspeicher 14.
Das zweite Betriebssystem-Kernprogramm 172b kann in komprimiertem Format
gespeichert sein, um den für
den Speicherbereich 141 des zweiten Betriebssystem-Kernprogramms
erforderlichen Platz zu sparen.
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Wenn
der Computer im normalen Betriebsmodus betrieben wird, kann er feststellen,
ob das erste Ereignissignal s1 abgegeben wird (Schritt 107). Wenn
also der Benutzer die Ereignissignalabgabeeinheit 24 oder
einen definierten Hotkey der Tastatur 22 drückt, wird
das erste Ereignissignal s1 von der Tastatursteuerung 2 festgestellt
und an die Zentraleinheit 11 des Computers 100 gesendet
(Schritt 108).
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Wenn
die Zentraleinheit 11 das erste Ereignissignal s1 empfängt, wird
das zweite Betriebssystem-Kernprogramm 172b, das in den
Speicherbereich 141 für
das zweite Betriebssystem-Kernprogramm geladen ist, ausgeführt (Schritt 109)
und stellt den Computer 100 von der Ausführung des
ersten Betriebssystems 171a auf die Ausführung des
zweiten Betriebssystems 172a um (Schritt 110).
Danach wird der Betriebsmodus des Computers vom ersten Betriebssystem 171a auf
das zweite Betriebssystem 172a umgestellt (Schritt 111).
So kann der Benutzer den Computer 100 zur Ausführung des
zweiten Betriebssystems 172a umschalten, wenn dies notwendig
ist, und erreicht zunehmend das Ziel und die Effizienz des schnellen
Wechsels.
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Nachdem
der Schritt eines Umschaltens des Computers 100 von der
Ausführung
des ersten Betriebssystems 171a zur Ausführung des
zweiten Betriebssystems 172a vollzogen ist, kann der Computer 100 den
Multimediatreiber 172c und die Anwendung 172d laden
und ausführen,
die für
das zweite Betriebssystem 172a nötig sind (Schritt 112).
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Wenn
das zweite Ereignissignal s2 festgestellt wird (Schritt 113),
nachdem der Computer 100 im zweiten Betriebssystem 172a betrieben
wurde, stoppt der Computer die Ausführung des zweiten Betriebssystem-Kernprogramms 172b und
stoppt die Ausführung
des Multimediatreibers 172c und der Anwendung 172d,
die unter dem zweiten Betriebssystem 172a betrieben wird
(Schritt 114). Dann wird das erste Betriebssystem 171a angeregt,
den Computer 100 zur Rückkehr
in den normalen Betriebsmodus zu veranlassen (Schritt 115).
So kann der Computer 100 schnell in das erste Betriebssystem 171a zurück wechseln,
ohne das erste Betriebssystem 171a zu rebooten.
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In
der praktischen Anwendung ist das zweite Betriebssystem 172a darauf
ausgelegt, die Ausführung
des Haushaltsgeräts
und des Multimedia-Abspielgeräts
zu steuern, etwa eines CD-Players,
eines Digitalmusikgeräts,
eines VCD-Players, eines TV-Signalempfängers usw. Der Benutzer kann
nicht nur den Betrieb des Computers 100 im Normalbetriebsmodus
wählen,
er/sie kann den Computer auch schnell zwischen den Ausführungsfunktionen
der Multimedia-Abspielgeräte und Haushaltsgeräte wechseln.
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Im
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gemäß der vorangehenden
Beschreibung besteht die Betriebssequenz des Computers 100 nach
dem Bootingprozess im Laden und Ausführen des ersten Betriebssystems 17a,
Feststellen des Ereignissignals, Laden und Ausführen des zweiten Betriebssystems 172a und
Zurückwechseln
zur Ausführung
des ersten Betriebssystems 171a. In der praktischen Anwendung
kann die Betriebssequenz des Computers nach dem Booting-Prozess
auch im Laden und Ausführen
des zweiten Systems 172a, Feststellen des Ereignissignals,
Ausführen
des zweiten Betriebssystems 172a und Zurückwechseln
in das erste Betriebssystem 171a bestehen.
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In 4 und 5 ist
ein systemfunktionales Blockdiagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels
gemäß der vorliegenden
Erfindung dargestellt. Wenn der Computer 100 eingeschaltet
wird (Schritt 201), geht er in die Basis-Systembooting-Abfolge (Schritt 202).
Inzwischen lädt
und exekutiert der Computer 100 das BIOS-Programm 161 und
das POST- Programm 162 aus
dem Basis-Ein-/Ausgangs-Systemspeicher 16. Dann lädt und exekutiert der
Computer 100 das zweite Betriebssystem 172a der
ersten Partition 172 der Festplatte 17 (Schritt 203).
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Nach
dem Laden und Ausführen
des zweiten Betriebssystems 172a richtet der Computer 100 einen
Speicherbereich 141 für
das zweite Betriebssystem-Kernprogramm im Systemspeicher 14 ein (Schritt 204)
und lädt
das zweite Betriebssystem-Kernprogramm 172b aus der zweiten
Partition 172 der Festplatte 17 in den Speicherbereich 141 des zweiten
Betriebssystem-Kernprogramms 141 (Schritt 205)
in einem geschützten
Modus zum Ablegen im Systemspeicher 14.
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Wenn
der Computer 100 unter dem zweiten Betriebssystem 172a arbeitet,
wird festgestellt, ob das erste Ereignissignal s1 abgegeben wird
(Schritt 206), d. h. wenn der Benutzer die Ereignissignalabgabeeinheit 24 oder
eine definierte Taste der Tastatur 22 drückt, wird
das erste Ereignissignal s1 von der Tastatursteuerung 2 erfasst
und an die Zentraleinheit 11 des Computers 100 gesendet
(Schritt 207).
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Wenn
die Zentraleinheit 11 das erste Ereignissignal s1 empfängt, wird
das in den Speicherbereich 141 für das zweite Betriebssystem-Kernprogramm
geladene zweite Betriebssystem-Kernprogramm 172b ausgeführt (Schritt 208).
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Nach
Abschluss der oben genannten Schritte kann der Computer 100 den
Multimedia-Treiber 172c und
die Anwendung 172d laden und ausführen, die für das zweite Betriebssystem 172a nötig sind (Schritt 209).
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Wenn
das zweite Ereignissignal s2 festgestellt wird, während der
Computer 100 unter dem zweiten Betriebssystem 172a arbeitet
(Schritt 210), stoppt der Computer 100 die Ausführung des
zweiten Betriebssystems 172a (Schritt 211). D.
h. der Computer 100 stoppt die Ausführung des zweiten Betriebssystem-Kernprogramms 172b und
die Ausführung des
Multimediatreibers 172c und der Anwendung 172d,
die unter dem zweiten Betriebssystem 172a betrieben werden.
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Dann
lädt und
exekutiert der Computer 100 das erste Betriebssystem 171a der
ersten Partition 171 der Festplatte 17 (Schritt 212),
so dass der Computer 100 in das erste Betriebssystem gehen
kann. Gemäß der vorangehenden
Beschreibung kann der Computer 100 auch so umgestellt werden,
dass er unter verschiedenen Betriebssystemen jedes beliebige Betriebssystem
ausführt.
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Zwar
wurde die vorliegende Erfindung im Zusammenhang der Ausführungsbeispiele
beschrieben, die derzeit als am meisten praktikabel und bevorzugt
gelten, es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die Erfindung nicht
auf das offenbarte Ausführungsbeispiel
beschränkt
werden kann, sondern im Gegenteil unterschiedliche Modifikationen
und äquivalente
Anordnungen erfasst, die dem Geist und Geltungsbereich der angehängten Ansprüche gerecht werden.