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DE102006007401A1 - Verfahren zur Expressausführung von Computerfunktionsoptionen durch Laden einer Programmbilddatei - Google Patents

Verfahren zur Expressausführung von Computerfunktionsoptionen durch Laden einer Programmbilddatei Download PDF

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DE102006007401A1
DE102006007401A1 DE102006007401A DE102006007401A DE102006007401A1 DE 102006007401 A1 DE102006007401 A1 DE 102006007401A1 DE 102006007401 A DE102006007401 A DE 102006007401A DE 102006007401 A DE102006007401 A DE 102006007401A DE 102006007401 A1 DE102006007401 A1 DE 102006007401A1
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computer
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DE102006007401A
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English (en)
Inventor
Chiu-Fu Sanchong Chen
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Getac Technology Corp
Original Assignee
Mitac Technology Corp
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Publication date
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    • G06F9/00Arrangements for program control, e.g. control units
    • G06F9/06Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
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Abstract

Ein Verfahren zur schnellen Aktivierung der Funktionsoptionen eines Computers (100) durch Laden von Programmbilddateien (AP1, AP2, AP3, AP4) wird geschaffen, das eine Datenspeicherung (17) umfasst, auf der mindestens eine Programmbilddatei (AP1, AP2, AP3, AP4) vorinstalliert ist. Wenn der Benutzer eine Optionstaste (21, 22, 23, 24) betätigt, lädt und exekutiert der Computer (100) die der Optionstaste (21, 22, 23, 24) zugeordnete Programmbilddatei (AP1, AP2, AP3, AP4) nach dem Basis-Bootingprozess des Betriebssystems (171a). Dies aktiviert das Multimediagerät in Entsprechung zu der gedrückten Optionstaste (21, 22, 23, 24). Im bevorzugten Ausführungsbeispiel speichert die Datenspeicherung auch einen Programmbilddateiindex (181) zusätzlich zu den Programmbilddateien (AP1, AP2, AP3, AP4). Der Programmdateiindex speichert die Startadressen und die Dateigröße aller Programmbilddatein (AP1, AP2, AP3, AP4).

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Hochfahren (Booten) eines Computersystems, und insbesondere ein Verfahren zur Expressausführung von Computerfunktionsoptionen durch Laden einer Bilddatei eines Programms.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Dank der raschen Entwicklung der Computertechnologie gewinnen Multimedia-Abspielsysteme durch die Integration eines Computersystems mit einem AV-Abspielgerät an Beliebtheit und werden bei vielen Gelegenheiten in Büro und Haushalt benützt. Auch Computer, die in intelligente Geräte (IA) integriert sind, werden auf dem Markt in großer Zahl angeboten.
  • Herkömmliche Multimedia-Abspielsysteme sind im Wesentlichen mit einem Computersystem mit AV-Abspielgerät verbunden. Folglich muss der Benutzer das Computersystem hochfahren, um das AV-Abspielgerät zu aktivieren und zu betätigen. Mit anderen Worten, der Benutzer muss warten, bis das Computersystem die BIOS-Programm-Initialisierung ("Basic input/output System" – Basis-Ein-/Ausgabesystem), das POST-Programm ("Power-on self Test" – Selbsttest beim Einschalten), die Suche nach Peripheriegeräten und deren Betrieb, die Betriebssystemaktivierung, die Einstellung des Systemstatus usw. abgeschlossen hat, bevor das AV-Programm zum Abspielen der audiovisuellen Daten ausgeführt werden kann. Das ist für den Benutzer unangenehm, weil keine Abkürzung zum Umgehen des langwierigen Booting-Prozesses des Computersystems möglich ist.
  • Der erwähnte Nachteil verhindert, dass sich das computergestützte Multimediasystem wie ein Haushaltsgerät mit einem raschen Aktivierungs-/Bootingprozess verhält. Wenn das computergestützte Multimediasystem dem Benutzer das Wechseln zwischen mehreren Optionen wie bei einem Haushaltsgerät erlaubt, wird die Bedienungsfreundlichkeit dem Computer einen willkommenen Mehrwert verleihen.
  • Da der Computer viele Funktionen anbietet, doch die meisten Benutzer nur eine oder wenige Computerfunktionen gleichzeitig benützen, wie Musikhören, Fernsehen, Filme ansehen, stellt es eine Zeitverschwendung dar, wenn der Benutzer darauf warten muss, bis das Computersystem die Initialisierung der gesamten Hardware abgeschlossen hat, bevor die beabsichtigte Funktion ausgeführt werden kann.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung dient zur Überwindung der genannten Nachteile der herkömmlichen Technologie durch Bereitstellung eines Verfahrens zum Booten eines computergestützten Multimediasystems. Die vorliegende Erfindung ermöglicht einem Benutzer die Ausführung eines Anwendungsprogramms durch Extrahieren einer Bilddatei dieses Anwendungsprogramms. Folglich kann das herkömmliche Booten des Computersystems einschliesslich BIOS, POST und Initialisierung ausgelassen werden, wobei der Benutzer nach wie vor unter den Funktionsoptionen wählen kann, indem er/sie die Bilddatei des Programms aktiviert.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zur schnellen Aktivierung von Computerfunktionen durch Laden von Programmbilddateien. Die Anwendungsprogramme des Computers sind an festgelegten Speicheradressen der Festplatte als Bilddateien gespeichert, damit der Benutzer die Programmbilddatei rasch extrahieren und ausführen kann, wenn er/sie die Funktionsoptionen betätigt.
  • Ein weiteres Ziel der der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zum schnellen Booten und Ausführen von Computerfunktionsoptionen. Die Festplatte des Computers speichert die Programmbilddateien, so dass die Ausführung der Programmbilddateien mit dem Programmbilddateienindex und den zugehörigen Parameterdateien schneller erfolgen kann.
  • Um die genannten Ziele zu erreichen, schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren, das eine mit mindestens einer Programmbilddatei vorinstallierte Datenspeicherung aufweist. Wenn ein Benutzer eine Optionstaste drückt und betätigt, lädt und exekutiert der Computer die mit der Optionstaste assoziierte Programmbilddatei nach dem Basis-Bootingprozess des Betriebssystems. Dies aktiviert das Multimediagerät in Entsprechung zur gedrückten Optionstaste.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel speichert die Datenspeicherung auch einen Programmbilddateiindex zusätzlich zu den Programmbilddateien. Der Programmdateiindex speichert die Startadressen und Dateigrößen aller Programmbilddateien. Des weiteren kann die Datenspeicherung auch mindestens eine zugehörige Parameterdatei umfassen. Jede assoziiere Parameterdatei entspricht einer Programmbilddatei zum Speichern der vom Benutzer beim Ausführen der Programmbilddatei eingestellten Parameter.
  • Verglichen mit den herkömmlichen Verfahren erlaubt die vorliegende Erfindung dem Computer, das herkömmliche Booten eines Computersystems auszulassen, wie BIOS, POST, Initialisierung usw., wenn festgestellt wird, dass der Benutzer eine Funktionsoption wählt. Stattdessen extrahiert der Computer die vorinstallierte Programmbilddatei von der Festplatte zur Ausführung, um die Aktivierung des Anwendungsprogramms zu beschleunigen. In der praktischen Anwendung kann die vorliegende Erfindung Bilddateien von Anwendungsprogrammen für CD, Digitalmusikgerät, VCD, TV usw. auf der Festplatte zur schnellen Extraktion und Aktivierung speichern. Die vorliegende Erfindung kann des weiteren die zugehörigen Parameter der einzelnen Anwendungsprogramme speichern, um die Bedienungsleichtigkeit der Anwendungsprogramme zu erhöhen.
  • Dieses und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden für einschlägige Fachpersonen aus der Lektüre der nachstehenden kurzen Beschreibung der Zeichnungen, der detaillierten Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels und der angehängten Ansprüche ersichtlich.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die vorliegende Erfindung wird im Detail besser verständlich durch die Lektüre der nachstehenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den Beispielen und Bezugnahmen auf die begleitenden Zeichnungen:
  • 1 ist ein funktionales Blockdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine schematische Ansicht einer Mehrzahl von Programmbilddateien in einer Programmbilddateiengruppe der 1;
  • 3 zeigt den Zusammenhang zwischen Optionstasten und Multimediageräten mit Programmbilddatei;
  • 4 ist eine schematische Darstellung des Multimediageräts der 1;
  • 5 ist ein Fließdiagramm des ersten Ausführungsbeispiels der 1;
  • 6 ist ein funktionales Blockdiagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung; und
  • 7 ist ein Fließdiagramm des zweiten Ausführungsbeispiels der 6.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Bezug nehmend auf die Zeichnungen, und insbesondere auf 1, in der ein funktionales Blockdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung dargestellt ist, umfasst in dem Ausführungsbeispiel ein Computer 100 eine Zentraleinheit (CPU 11), eine erste Busbrücke 12 und eine zweite Busbrücke 13. Die CPU 11 ist durch einen Systembus mit der ersten Busbrücke 12 verbunden. Die erste Busbrücke 12 ist mit einem Systemspeicher 14 und über eine Displayschnittstelle 150 mit einem Display verbunden.
  • Die zweite Busbrücke 13 ist mit einem BIOS-Speicher 16 verbunden. Der BIOS-Speicher 16 speichert ein BIOS-Programm 161 und ein Power-on-self-Test-Programm 162 (POST – "Power-on self Test" – Selbsttest beim Einschalten), die der Computer 100 beim Booten benötigt.
  • Die zweite Busbrücke 13 ist über einen Bus mit einer Festplattenschnittstelle 170 verbunden. Die Festplattenschnittstelle 170 ist mit einer Festplatte 17 verbunden. Die Festplatte 17 speichert in der vorliegenden Erfindung Daten. Die Festplatte 17 ist so konfiguriert, dass sie einen ersten Bereich 171 und einen zweiten Bereich 172 umfasst. Im ersten Bereich 171 ist ein Betriebssystem 171a installiert, wie etwa das Windows Betriebssystem. Der erste Bereich 171 speichert zudem unterschiedliche Multimediagerätetreiber 171b und Multimediaanwendungen 171c, die unter der ersten Betriebssystemumgebung funktionieren.
  • Im zweiten Bereich 172 ist ein zweites Betriebssystem 172a installiert, etwa ein Linux-basiertes Betriebssystem, ein Tiny Windows-basiertes Betriebssystem oder ein eingebettetes Betriebssystem. Im zweiten Betriebssystem 172 wird zudem eine Programmbilddateiengruppe 18 gespeichert.
  • Weiterhin Bezug nehmend auf 2, umfasst die Programmbilddateiengruppe 18 eine Mehrzahl von Programmbilddateien AP1, AP2, AP3 und AP4. Die Programmbilddateien AP1, AP2, AP3 und AP4 sind beispielsweise die Bilddateien der Anwendungsprogramme für Multimediageräte, wie etwa CD-Player, Digitalmusikgerät, VCD-Player und TV-Empfänger.
  • Die Programmbilddateien AP1, AP2, AP3 und AP4 besitzen die Startadressen A001, A002, A003, A004. Ein Programmbilddateiindex 181 zeichnet die Startadressen und die Dateigrößen der Programmbilddateien auf.
  • Die Programmbilddateien AP1, AP2, AP3, AP4 sind die Bilddateien der Anwendungsprogramme für die Multimediageräte, wie CD-Player, Digitalmusikgerät, VCD-Player und TV-Empfänger. Die Programmbilddateien AP1, AP2, AP3, AP4 sind im zweiten Bereich 172 der Festplatte 17 vorinstalliert.
  • Zusätzlich ist jede Programmbilddatei AP1, AP2, AP3, AP4 einer zugehörigen Parameterdatei AP11, AP21, AP31, AP41 zum Speichern der Parametereinstellungen zugeordnet, die der Benutzer bei der Verwendung der Anwendungsprogramme gespeichert hat, etwa Lautstärke, Tonqualität, Kanal usw.
  • Die zweite Busbrücke 13 des Computers 100 ist über einen Bus 130 mit einer Optionstastenfeststellungs-Schnittstellenschaltung 20 verbunden, und die Optionstastenfeststellungs-Schnittstellenschaltung 20 ist mit einem Optionstastensatz 2 verbunden. Der Optionstastensatz 2 umfasst eine Mehrzahl von Optionstasten 21, 22, 23, 24, die, wenn von einem Benutzer bedient, CD-Player, Digitalmusikgerät, VCD-Player und TV aktivieren. Mit der Betätigung der Optionstaste 21, 22, 23, 24 durch den Benutzer wird die entsprechende Programmbilddatei AP1, AP2, AP3, AP4 von der Festplatte 17 geladen und zur Aktivierung der Abspielfunktion von CD-Player, Digitalmusikgerät, VCD-Player oder TV-Empfänger ausgeführt.
  • In 3 ist der Zusammenhang zwischen der Optionstaste 21, 22, 23, 24 und dem aktivierten Multimediagerät 3a, 3b, 3c, 3d mit der ausgeführten Programmbilddatei AP1, AP2, AP3, AP4 dargestellt.
  • Die Optionstasten 21, 22, 23, 24 können Tasten sein, die am Bedienfeld des entsprechenden Multimediageräts oder auf dem Computer installiert sind. Oder die Optionstasten 21, 22, 23, 24 sind spezifische Tasten auf der Tastatur des Computers. Die spezifischen Tasten können von einer Tastatursteuerung decodiert und von der CPU identifiziert werden.
  • Die zweite Busbrücke 13 des Computers 100 ist über den Bus 130 mit einem Multimedia-Abspielgerät 3 verbunden. In 4 ist eine schematische Ansicht eines Multimedia-Abspielgeräts 3 dargestellt. In dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfasst das Multimedia-Abspielgerät 3 einen CD-Player 3a, ein Digitalmusikgerät 3b, einen VCD-Player 3c und einen TV-Empfänger 3d, die alle mit dem Bus 130 durch eine CD-Schnittstellenschaltung 30a, eine Digitalmusikschnittstellenschaltung 30b, eine VCD-Schnittstellenschaltung 30e bzw. eine TV-Schnittstellenschaltung 30d verbunden sind.
  • Die zweite Busbrücke 13 des Computers 100 ist über den Bus 130 mit einer Audioeffektschnittstellenschaltung 40 verbunden. Die Audioeffektschnittstellenschaltung 40 ist mit einem Audioeffektgerät 4 verbunden. Die zweite Busbrücke 13 des Computers 100 ist über den Bus 130 auch mit einem TV-Tuner 5 verbunden.
  • In 5 ist ein Fließdiagramm des Ausführungsbeispiels der 1 dargestellt. Die folgende Beschreibung des Fließdiagramms bezieht sich auf 14.
  • Der Computer 100 der vorliegenden Erfindung kann im normalen Computerbetriebsmodus oder im Multimedia-Expressaktivierungs- und Abspielmodus betrieben werden. In Schritt 101 wird der Computer 100 eingeschaltet, und der Computer 100 führt den Basis-Bootingprozess aus. Das heißt, der Computer 100 lädt und exekutiert das BIOS-Programm 161 (Schritt 102), die Systeminitialisierung (Schritt 103), das POST-Programm 162 (Schritt 104) aus dem BIOS-Speicher 16, und die Gerätetreiber (Schritt 105). Nachdem der Computer 100 den Basis-Bootingprozess beendet hat, lädt und exekutiert der Computer 100 das erste Betriebssystem 171a (Schritt 106) aus dem ersten Bereich 171 der Festplatte 17 und geht in den normalen Computerbetriebsmodus (Schritt 107). An diesem Punkt kann der Benutzer den Computer 100 als normales Computergerät benützen.
  • Wenn der Benutzer eine Multimedia-Abspielfunktion auszuführen gedenkt, muss er/sie nur eine Optionstaste 21, 22, 23, 24 des Optionstastensatzes 2 drücken, um das entsprechende Multimediagerät zu aktivieren, etwa den CD-Player, das Digitalmusikgerät, den VCD-Player oder den TV-Empfänger. Wenn also der Computer 100 feststellt, dass eine Optionstaste des Optionstastensatzes 2 gedrückt wird (Schritt 108), wählt der Computer 100 das zweite Betriebssystem 172a im zweiten Bereich 172 der Festplatte 17 als Booting-Betriebssystem (Schritt 109). Dann wird das zweite Betriebssystem 172a in den Systemspeicher 14 geladen und ausgeführt (Schritt 110).
  • Wenn der Computer 100 das zweite Betriebssystem 172a ausführt, wird nur das Kernprogramm des zweiten Betriebssystems 172a ausgeführt, und nicht der gesamte Bootingprozess wie bei der Verwendung des ersten Betriebssystems 171a, also System-Initialisierung, POST usw. Dann wird die entsprechende Programmbilddatei AP1, AP2, AP3, AP4 der Programmbilddateiengruppe 18 im zweiten Bereich 172 der Festplatte 17 in einen Direktzugriffsbereich 141 des Systemspeichers 14 zur Ausführung geladen (Schritt 111). An dieser Stelle geht der Computer 100 in den Expressaktivierungs- und Multimedia-Abspielmodus. Auf diese Weise wartet der Computer nicht auf den herkömmlichen, langwierigen Bootingprozess, um in den normalen Computerbetriebsmodus zu gehen, bevor die Multimedia-Abspielfunktion aktiviert wird.
  • In diesem Ausführungsbeispiel wird die Festplatte 17 in den ersten Bereich 171 und den zweiten Bereich 172 zur Installation des ersten Betriebssystems 171a und des zweiten Betriebssystems 172a unterteilt. Die Programmbilddateien AP1, AP2, AP3, AP4 und der Programmbilddateiindex 181 werden im zweiten Bereich 172 der Festplatte 17 gespeichert. In einem anderen Ausführungsbeispiel umfasst die Festplatte 17 nur einen einzigen Bereich, und die Programmbilddateien AP1, AP2, AP3, AP4 und der Programmbilddateiindex 181 sind ale in diesem einzigen Bereich der Festplatte 17 gespeichert.
  • In 6 ist ein funktionales Blockdiagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung dargestellt. Dieses Ausführungsbeispiel entspricht dem ersten Ausführungsbeispiel der 1, mit der Ausnahme, dass die Festplatte 17 nur einen einzigen Bereich umfasst. Auf der Festplatte 17 sind ein Betriebssystem 171a, alle Gerätetreiber 171b, mindestens ein Multimedia-Anwendungsprogramm 171c, eine Programmbilddateigruppe 18 und ein Programmbilddateiindex 181 installiert.
  • In 7 ist das Fließdiagramm für das Ausführungsbeispiel in 6 dargestellt. Das Fließdiagramm entspricht dem Fließdiagramm der 5, und die identischen Schritte sind mit der selben Schrittnummer bezeichnet. In Schritt 101 wird der Computer 100 eingeschaltet, und der Computer 100 führt den Basis-Bootingprozess aus. Das heißt, der Computer 100 lädt und exekutiert das BIOS-Programm 161 (Schritt 102), die Systeminitialisierung (Schritt 103), das POST-Programm 162 (Schritt 104) aus dem BIOS-Speicher 16 und die Gerätetreiber (Schritt 105). Nachdem der Computer 100 den Basis-Bootingprozess abgeschlossen hat, lädt und exekutiert der Computer 100 das Betriebssystem 171a (Schritt 106a) von der Festplatte 17 und geht in den normalen Computerbetriebsmodus (Schritt 107). An dieser Stelle kann der Benutzer den Computer 100 als normales Computergerät betreiben.
  • Wenn der Benutzer die Multimedia-Abspielfunktion ausführen möchte, muss er/sie nur eine Optionstaste 21, 22, 23, 24 des Optionstastensatzes 2 drücken, um das entsprechende Multimediagerät zu aktivieren, etwa den CD-Player, das Digitalmusikgerät, den VCD-Player oder den TV-Empfänger. Das heißt, wenn der Computer 100 feststellt, dass eine Optionstaste des Optionstastensatzes 2 gedrückt wird (Schritt 108), wählt der Computer 100 das Betriebssystem 171a auf der Festplatte 17 als Booting-Betriebssystem aus (Schritt 109a). Dann wird das Betriebssystem 171a in den Systemspeicher 14 geladen und ausgeführt (Schritt 110a). Wenn der Computer 100 das Betriebssystem 171a ausführt, werden die Schritte der Systeminitialisierung und POST ausgelassen. Dann wird die entsprechende Programmbilddatei AP1, AP2, AP3, AP4 der Programmbilddateigruppe 18 auf der Festplatte 17 in den Direktzugriffsplattenbereich 141 des Systemspeichers 14 zur Ausführung geladen (Schritt 111). An dieser Stelle geht der Computer 100 in den Expressaktivierungs- und Multimedia-Abspielmodus. Auf diese Weise wartet der Benutzer nicht auf den herkömmlichen langwierigen Bootingprozess, um in den normalen Computerbetriebsmodus zu gehen, bevor die Multimedia-Abspielfunktion aktiviert wird.
  • Zwar wurde die Erfindung im Zusammenhang mit den gegenwärtig als die für ihre Ausführung als bestgeeignet erachteten Ausführungsbeispielen beschrieben, es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die Erfindung nicht auf das offenbarte Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern ganz im Gegenteil unterschiedliche Modifikationen und äquivalente Anordnungen einschließt, die vom Prinzip und Geltungsbereich der angehängten Patentansprüche erfasst sind.

Claims (11)

  1. Verfahren zur Expressausführung von Computerfunktionsoptionen durch Laden einer Programmbilddatei für ein computergestütztes Multimediasystem, wobei ein Computer (100) des Multimediasystems eine CPU (11), eine Datenspeicherung (17), einen Systemspeicher (14), ein BIOS (161), mindestens eine Gerätoptionstaste (21, 22, 23, 24) und mindestens ein Multimediagerät umfasst und die Datenspeicherung (17) ein erstes Betriebssystem (171a), ein zweites Betriebssystem (171b) und mindestens eine Programmbilddatei (AP1, AP2, AP3, AP4) in Entsprechung zu der Gerätoptionstaste (21, 22, 23, 24) speichert, wobei die Programmbilddatei (AP1, AP2, AP3, AP4) eine Bilddatei eines Anwendungsprogramms (171c) des Multimediageräts ist und das Verfahren folgende Schritte umfasst: (a) Feststellen des Status der Multimediagerätsoptionstaste (21, 22, 23, 24); (b) wenn festgestellt wird, dass eine Optionstaste (21, 22, 23, 24) gedrückt ist, lädt und exekutiert der Computer (100) das zweite Betriebssystem (172a) für den Basis-Bootingsprozess; (c) Laden und Ausführen der Programmbilddatei (AP1, AP2, AP3, AP4) in Entsprechung zur Optionstaste (21, 22, 23, 24) aus der Datenspeicherung (17) in den Systemspeicher (14); und (d) Aktivieren des Multimediageräts, das der gedrückten Optionstaste (21, 22, 23, 24) zugeordnet ist.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenspeicherung (17) eine Festplatte ist und die Festplatte in einen ersten Bereich (171) und einen zweiten Bereich (172) zum Speichern des ersten Betriebssystems (171a) bzw. des zweiten Betriebssystems (172a), unterteilt ist.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich (172) die Programmbilddatei (AP1, AP2, AP3, AP4) speichert.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor Schritt (a) zusätzlich ein Schritt zur Feststellung enthalten ist, ob das erste Betriebssystem (171) zum Booten des Computers (100) verwendet wird.
  5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Programmbilddatei (AP1, AP2, AP3, AP4) eine Bilddatei eines Anwendungsprogramms (171c) für das Multimediagerät ist, das CD-Player, Digitalmusikgerät, VCD-Player oder TV-Empfänger umfasst.
  6. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenspeicherung (17) des weiteren einen Programmbilddateiindex (181) zum Speichern von Startadressen und Dateigrößen der Programmbilddateien (AP1, AP2, AP3, AP4) speichert.
  7. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenspeicherung (17) des weiteren eine zugehörige Parameterdatei (AP1, AP2, AP3, AP4) für jedes Anwendungsprogramm (171c) zum Speichern der vom Benutzer anlässlich der Benutzung des Anwendungsprogramms (171c) eingestellten Parametereinstellungen speichert.
  8. Verfahren zur Expressausführung von Computerfunktionsoptionen durch Laden einer Programmbilddatei für ein computergestütztes Multimediasystem, wobei ein Computer des Multimediasystems eine CPU (11), eine Datenspeicherung (17), einen Systemspeicher (14), ein BIOS (161), mindestens eine Gerätoptionstaste (21, 22, 23, 24) und mindestens ein Multimediagerät umfasst und die Datenspeicherung (17) ein erstes Betriebssystem (171a) und mindestens eine Programmbilddatei (AP1, AP2, AP3, AP4) in Entsprechung zu der Gerätoptionstaste (21, 22, 23, 24) speichert, wobei die Programmbilddatei (AP1, AP2, AP3, AP4) eine Bilddatei eines Anwendungsprogramms (171c) des Multimediageräts ist und das Verfahren folgende Schritte umfasst: (a) Feststellen des Status der Multimediagerätsoptionstaste (21, 22, 23, 24); (b) wenn festgestellt wird, dass eine Optionstaste (21, 22, 23, 24) gedrückt ist, lädt und exekutiert der Computer (100) das Betriebssystem (171a) für den Basis-Bootingsprozess; (c) Laden und Ausführen der Programmbilddatei (AP1, AP2, AP3, AP4) in Entsprechung zur Optionstaste (21, 22, 23, 24) aus der Datenspeicherung (17) in den Systemspeicher (14); und (d) Aktivieren des Multimediageräts, das der gedrückten Optionstaste (21, 22, 23, 24) zugeordnet ist.
  9. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Programmbilddatei (AP1, AP2, AP3, AP4) eine Bilddatei des Anwendungsprogramms (171c) für das Multimediagerät ist, das CD-Player, Digitalmusikgerät, VCD-Player oder einen TV-Empfänger umfasst.
  10. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenspeicherung (17) des weiteren einen Programmbilddateiindex (181) zum Speichern von Startadressen und Dateigrößen der Programmbilddateien (AP1, AP2, AP3, AP4) speichert.
  11. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenspeicherung (17) des weiteren eine zugehörige Parameterdatei (AP1, AP2, AP3, AP4) für jedes Anwendungsprogramm (171c) zum Speichern der vom Benutzer anlässlich der Benutzung des Anwendungsprogramms (171c) eingestellten Parametereinstellungen speichert.
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