[go: up one dir, main page]

DE102006004507A1 - Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere für einen Riemen oder eine Kette - Google Patents

Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere für einen Riemen oder eine Kette Download PDF

Info

Publication number
DE102006004507A1
DE102006004507A1 DE200610004507 DE102006004507A DE102006004507A1 DE 102006004507 A1 DE102006004507 A1 DE 102006004507A1 DE 200610004507 DE200610004507 DE 200610004507 DE 102006004507 A DE102006004507 A DE 102006004507A DE 102006004507 A1 DE102006004507 A1 DE 102006004507A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
base plate
section
clamping
clamping device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200610004507
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer Dipl.-Ing. Pflug
Bernd Dipl.-Ing. Hartmann
Thomas Dipl.-Ing. Mennerat
Johann Singer
Scott Ribey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaeffler Technologies AG and Co KG
Original Assignee
Schaeffler KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schaeffler KG filed Critical Schaeffler KG
Priority to DE200610004507 priority Critical patent/DE102006004507A1/de
Publication of DE102006004507A1 publication Critical patent/DE102006004507A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/08Means for varying tension of belts, ropes or chains 
    • F16H7/10Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley
    • F16H7/12Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley of an idle pulley
    • F16H7/1254Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley of an idle pulley without vibration damping means
    • F16H7/1281Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley of an idle pulley without vibration damping means where the axis of the pulley moves along a substantially circular path
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/08Means for varying tension of belts, ropes or chains 
    • F16H7/10Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley
    • F16H7/12Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley of an idle pulley
    • F16H7/1209Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley of an idle pulley with vibration damping means
    • F16H7/1218Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley of an idle pulley with vibration damping means of the dry friction type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/08Means for varying tension of belts, ropes or chains 
    • F16H2007/0802Actuators for final output members
    • F16H2007/081Torsion springs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/08Means for varying tension of belts, ropes or chains 
    • F16H2007/0846Means for varying tension of belts, ropes or chains  comprising a mechanical stopper

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Abstract

Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere einen Riemen oder eine Kette, umfassend eine Grundplatte mit einem sich axial erstreckenden Lagerabschnitt, einen relativ zur Grundplatte gegen eine von einer Schraubenfeder erzeugte Rückstellkraft verdrehbaren Spannhebel, an dem ein das Zugmittel führendes Spannelement, insbesondere eine Spannrolle, angeordnet ist und der einen sich benachbart zum grundplattenseitigen Lagerabschnitt erstreckenden Lagerabschnitt aufweist, sowie ein zwischen den beiden Lagerabschnitten angeordnetes Gleitlagerelement, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (2) und der Spannhebel (5) jeweils topfartige Abschnitte mit sich axial erstreckenden hohlzylindrischen Wandabschnitten (10, 16) aufweisen, die, in axialer Richtung gesehen, ineinander greifen, wobei am hebelseitigen Wandabschnitt (10) ein axial verlaufender, den Lagerabschnitt (19) bildender oder verlängernder und um einen Winkel <= 270°, insbesondere <= 180°, umlaufender teilzylindrischer Abschnitt (18) vorgesehen ist, der dem grundplattenseitigen, den dortigen Lagerabschnitt (12) bildenden Wandabschnitt (10) gegenüberliegt, und wobei auch das Gleitlagerelement (6) als ein um einen Winkel <= 270°, insbesondere <= 180°, umlaufendes teilzylindrisches Element gebildet ist.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere einen Riemen oder eine Kette, umfassend eine Grundplatte mit einem sich axial erstreckenden Lagerabschnitt, einen relativ zur Grundplatte gegen eine von einer Schraubenfeder erzeugte Rückstellkraft verdrehbaren Spannhebel, an dem ein das Zugmittel führende Spannelement, insbesondere eine Spannrolle angeordnet ist, und der einen sich benachbart zum grundplattenseitigen Lagerabschnitt erstreckenden Lagerabschnitt aufweist, sowie ein zwischen den beiden Lagerabschnitten angeordnetes Gleitlagerelement.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Eine Spanneinrichtung dieser Art ist beispielsweise aus EP 0 725 230 A2 bekannt. Diese Spanneinrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass sie keinen mittigen, die Drehachse bildenden Bolzen aufweist, an dem üblicherweise der Spannhebel über das zwischen Bolzen und Hebel angeordnete Gleitlager drehgelagert ist. Vielmehr ist bei dieser bolzenlosen Spanneinrichtung die Drehlagerung ausschließlich zwischen Spannhebel und Grundplatte (häufig auch Basisteil genannt) über das dazwischen befindliche Gleitlager realisiert.
  • Hierzu ist bei der aus EP 0 725 230 A2 bekannten Spanneinrichtung am Spannhebel ein gebogener, teilzylindrischer Lagerabschnitt vorgesehen, ein entsprechender bogenförmiger, teilzylindrischer Lagerabschnitt, der benachbart bzw. parallel zum hebelseitigen Lagerabschnitt verläuft, ist an der Grundplatte vorgesehen. Zwischen beiden befindet sich das Gleitlager. Die Lagerabschnitte wie auch das Gleitlager sind relativ großflächig ausgeführt, so dass sich eine große Lagerfläche ergibt. Der Hebel ist über eine in der Drehachse liegende Befestigungsschraube mit der Grundplatte, die einen entsprechenden mittigen Ansatz aufweist, verschraubt, wobei im Verbindungsbereich ein weiteres Gleitlager vorgesehen ist. Zwischen Grundplatte und Spannhebel befindet sich schließlich die Schraubenfeder, gegen welche der Spannhebel zur Ausübung seiner Spannwirkung verschwenkt werden kann, wobei die axiale Sicherung des Verbundes gegen die axiale Rückstellkraft der Schraubenfeder über die besagte Verbindungsschraube sichergestellt ist.
  • Zwar lässt die in EP 0 725 230 A2 beschriebene Ausgestaltung der Spanneinrichtung den Aufbau einer bolzenlosen Spanneinrichtung zu. Nachteilig bei der aus EP 0 725 230 A2 bekannten Spanneinrichtung ist jedoch, dass der Lagerbereich offen liegt, so dass er sehr leicht verschmutzt, was sich nachteilig auf die Lebensdauer der Gleitlagerung auswirkt, da Schmutz abrasiv wirkt, und das Gleitlagerelement hierdurch wesentlich schneller verschleißt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, eine Spanneinrichtung anzugeben, die bolzenlos ist, gleichwohl aber hinreichend verschleißfest ist.
  • Zur Lösung dieses Problems ist bei einer Spanneinrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Grundplatte und der Spannhebel jeweils topfartige Abschnitte mit sich axial erstreckenden hohlzylindrischen Wandabschnitten aufweisen, die in axialer Richtung gesehen ineinander greifen, wobei am hebelseitigen Wandabschnitt ein axial verlaufender, den Lagerabschnitt bildender, gegebenenfalls auch axial verlängernder und um einen Winkel ≤ 270°, insbesondere ≤ 180° umlaufender teilzylindrischer Abschnitt vorgesehen ist, der dem grundplattenseitigen, den dortigen Lagerabschnitt bildenden Wandabschnitt gegenüberliegt, und wobei auch das Gleitlagerelement als ein um einen Winkel ≤ 270°, insbesondere ≤ 180° umlaufendes teilzylindrisches Element ausgebildet ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung wird der Lagerbereich im Inneren der Spanneinrichtung aufgenommen, er ist quasi gehäuseartig gekapselt, mithin also nicht mehr offen liegend und kann folglich auch nicht verschmutzen. Zu diesem Zweck sind am Spannhebel wie auch an der Grundplatte entsprechende topfartige Abschnitte vorgesehen bzw. sind beide topfartig ausgebildet und weisen hohlzylindrische, um 360° umlaufende Wandabschnitte auf. Diese Wandabschnitte greifen ineinander ein, das heißt, der Spannhebel ist in die Grundplatte eingesetzt. Grundplattenseitig wird der Lagerabschnitt im Wesentlichen von dem hohlzylindrischen Wandabschnitt gebildet, der quasi das Gehäuseäußere bildet. Hebelseitig ist der Wandabschnitt letztlich von einem Teil des hohlzylindrischen Wandabschnitts gebildet, der axial über einen weiteren, unmittelbar daran anschließenden teilzylindrischen Abschnitt, der um einen bestimmten Winkelbereich umläuft, verlängert ist. Über diesen teilzylindrischen Abschnitt wird effektiv die Fläche des hebelseitigen Lagerabschnitts definiert. Mithin läuft also der hebelseitige Lagerabschnitt um ≤ 270°, insbesondere ≤ 180° um. Entsprechend ausgestaltet ist auch das Gleitlagerelement, auch dieses, das bevorzugt am Spannhebel angeordnet ist, folglich auch mit diesem bewegt wird, ist teilzylindrisch ausgebildet und beschreibt einen Winkels 270°, insbesondere ≤ 180°.
  • Infolge der Kapselung sind die eingangs genannten Verschmutzungsprobleme bei der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung nicht mehr gegeben. Gleichwohl ist die Spanneinrichtung sehr einfach aufgebaut, nachdem auch dort kein zentraler Achsbolzen vorgesehen werden muss, vielmehr erfolgt die Drehlagerung ausschließlich über die großflächige Gleitlagerung zwischen den beiden Lagerabschnitten des Spannhebels und der Grundplatte.
  • Um einen möglichst großflächigen Lagerabschnitt auch grundplattenseitig auszubilden, kann in Weiterbildung der Erfindung auch dort an dem hohlzylindrischen Wandabschnitt ein in axialer Richtung gesehen verlaufender, den Lagerabschnitt bildender bzw. verlängernder und um einen Winkels 270°, insbesondere ≤ 180° umlaufender teilzylindrischer Abschnitt vorgesehen sein. Das heißt, hebel- wie auch grundplattenseitig werden also die Lagerabschnitt von jeweils einem Teil der Wandabschnittsfläche des um 360° umlaufenden hohlzylindrischen Wandabschnitts und dem jeweils verlängernden Abschnitt gebildet.
  • Vorteilhaft ist der, gegebenenfalls jeweilige, teilzylindrische Abschnitt versetzt zur Längsachse des Spannhebels positioniert. Diese versetzte bzw. um die Hebeldrehachse verdrehte Positionierung des oder der teilzylindrischen Abschnitte trägt dem Umstand Rechnung, dass die von einem über die Spannrolle des Spannhebels geführten Zugmittel auf den Spannhebel und damit die Gleitlagerung ausgeübte Kraft üblicherweise nicht in der Hebellängsachse ausgerichtet ist, da es ansonsten nicht zu einer Hebelverschwenkung käme, vielmehr greift die Kraft unter einem Winkel zur Hebellängsachse an der Gleitlagerung an. Um eine optimale Kraftverteilung über das großflächige Gleitlager zu realisieren, ist infolgedessen die winkelversetzte Positionierung der entsprechenden teilzylindrischen Abschnitte und mithin der gesamten Lagerabschnitte wie auch des Gleitlagerelements vorgesehen, wobei sich natürlich die Positionierung abhängig von der jeweiligen Einbau- und Belastungssituation, mithin also der ausgezeichneten Kraftrichtung im Betrieb richtet.
  • Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung sieht vor, im Bereich zwischen den einander gegenüberliegenden Bereichen der hohlzylindrischen Wandabschnitte, gegebenenfalls unter Verwendung eines Dichtelements, eine Abdichtung zu realisieren. Über diese beliebig ausgeführte Abdichtung wird das Innere der Spanneinrichtung noch weiter abgedichtet, so dass ein Eindringen von Schmutz in diesen Bereich fast vollständig ausgeschlossen ist. Diese Abdichtung kann z. B. durch entsprechende Ausgestaltung der einander gegenüberliegenden Bereiche der Wandabschnitte zur Bildung einer Labyrinthdichtung realisiert sein, alternativ ist auch der Einsatz eines separaten Dicht elements, z. B. einer umlaufenden Schleifdichtung oder Dichtlippe oder dergleichen denkbar.
  • Im Rahmen der Montage der Spanneinrichtung z. B. an einem Motorblock ist nicht ausgeschlossen, dass die Spanneinrichtung fehlerhaft eingebaut wird, so dass der Spannhebel bei Belastung über das Zugmittel in die entgegengesetzte Richtung als eigentlich vorgesehen bewegt wird. Dies würde dazu führen, dass bei radial lediglich begrenzt umlaufendem Lager der Spannhebel ungelagert gegen die Grundplatte gedrückt werden würde. Um dem zu begegnen sieht eine Weiterbildung der Erfindung vor, im Bereich zwischen den einander gegenüberliegenden Bereichen des hohlzylindrischen Wandabschnitts ein weiteres Gleitlagerelement vorzusehen, gegen das im Falle eines seitenverkehrten Einbaus der Spanneinrichtung als Notbehelf der Spannhebel gedrückt wird und es nicht zu einer Beschädigung der gesamten Spanneinrichtung kommt.
  • Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, am Spannhebel eine in den topfartigen Abschnitt führende Durchbrechung zur Aufnahme einer eine in der Grundplatte vorgesehene Durchbrechung durchsetzenden, an dieser aufgelagerten Befestigungsschraube zur Fixierung der Spanneinrichtung an einen Drittgegenstand vorzusehen. Diese erfindungsgemäße Ausbildung lässt eine Zentralverschraubung der Spanneinrichtung z. B. am Motorblock zu. Wie beschrieben ist der Spannhebel topfartig und an der Basisseite geschlossen. Zur Ermöglichung einer Zentralverschraubung ist in diesem Bereich eine Durchbrechung für eine Befestigungsschraube vorgesehen, die hierüber eingesetzt werden kann und eine fluchtende Durchbrechung an der Grundplatte durchgreift. Die Befestigungsschraube, die in der Drehachse liegt, wird am Motorblock festgeschraubt und ist auf der Grundplatte aufgelagert. Die Grundplatte ist also fixiert, der Hebel nach wie vor drehbeweglich dazu. Zur Vermeidung eines Eindringens von Schmutz in das Innere der Spanneinrichtung ist in diesem Fall zweckmäßigerweise ein am Spannhebel befestigbares Abdeckelement zum Verschließen der hebelseitigen Durchbrechung vorgesehen, insbesondere in Form einer über eine Rast- oder Schnappverbindung am Spannhebel fixierbaren Abdeckkappe, die natürlich lösbar ist, um eine Demontage zu ermöglichen. Gegebenenfalls ist die Kappe auch mit einer Dichtlippe oder dergleichen versehen. Alternativ wäre es auch denkbar, dass der Spannhebel im Bereich der Durchbrechung derart ausgeführt ist, dass sich in Verbindung mit dem Kopf der eingesetzten Befestigungsschraube ein Verschluss der Durchbrechung, insbesondere in Form einer Labyrinthdichtung, ergibt. Hier bestünde die Möglichkeit, einen hohlzylindrischen Ansatz an die hebelseitige Durchbrechung anzuformen, der bis nahe der Schraubenauflagerung an der Grundplatte läuft, so dass in Verbindung mit dem Schraubenkopf eine hinreichende Dichtung realisiert wird.
  • Zur Ermöglichung einer höheren Dämpfung der Hebelbewegung ist zweckmäßigerweise an der Grundplatte wenigstens eine Eintiefung zur Aufnahme eines Dämpfungselements, insbesondere eines mit der Schraubenfeder zusammenwirkenden Reibschuhs vorgesehen, der über die Feder gegen die Innenseite des hohlzylindrischen Wandabschnitts des Hebels gedrückt wird.
  • Der Spannhebel und die Grundplatte selbst sind zweckmäßigerweise aus Metall, insbesondere aus Aluminium gefertigt. Hierbei besteht der Vorteil, dass keine spanende Nachbearbeitung der Lagerabschnitte bzw. deren Lagerflächen vonnöten ist, wenn über das Dämpfungselement in Verbindung mit der Wirkung der Schraubenfeder eine Kompensation etwaiger aus der Hebelbelastung über das Zugmittel resultierender Kippmomente auf das Gleitlagerelement. erfolgt. Über eine entsprechende Positionierung des Dämpfungselements, z. B. in Form des genannten Reibschuhs, kann eine Stützkraft erzeugt werden, die der über den Hebel auf das Gleitlager ausgeübten und das Kippmoment verursachenden Kraft parallel gerichtet ist, jedoch an der gegenüberliegenden Gleitelementseite angreift, so dass sich mithin eine weitgehende oder vollständige Kippmomentkompensation ergibt. In diesem Fall muss also die auf dem Gleitlagerelement laufende Fläche des Spannhebels oder der Grundplatte nicht extrem fein bearbeitet sein, sondern kann eine ungespante Oberfläche mit entsprechenden Ausformschrägen (beispielsweise 0°–5°) aufweisen, was aus fertigungstechnischer Hinsicht von Vorteil ist.
  • Alternativ zur Metallausführung ist es auch denkbar, den Spannhebel und die Grundplatte aus Kunststoff, insbesondere aus über Verstärkungseinlagen verstärktem Kunststoff zu fertigen, wobei der Lagerabschnitt des Spannhebels oder der Grundplatte, der auf dem Gleitlagerelement gleitet, aus unverstärktem, Gleiteigenschaften aufweisendem Kunststoff besteht oder einen solchen Belag aufweist, insbesondere aus PTFE-Kunststoff. Aus kunststoffgefertigte Bauteile lassen eine erhebliche Gewichtsreduzierung der Spanneinrichtung zu. Zur Erzielung hinreichender und geforderter Festigkeitseigenschaften wird bevorzugt ein verstärkter Kunststoff, z. B. GFK oder CFK verwendet. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Gleiteigenschaft des Lagerabschnitts entlang des Gleitlagerelements sind etwaige Verstärkungseinlagen nachteilig, weshalb dieser Abschnitt entweder insgesamt aus unverstärktem, gute Gleiteigenschaften aufweisendem Kunststoff wie z. B. PTFE gefertigt ist (ein solches Teil kann in einem Arbeitsschritt in einem Zwei-Komponenten-Kunststoffverarbeitungsverfahren hergestellt werden), alternativ kann der entsprechende Lagerabschnitt auch mit einem solchen Gleitmaterial kunststoffbeschichtet werden.
  • Zur axialen Fixierung der Spanneinrichtung bzw. des Spannhebels an der Grundplatte gegen die axiale Rückstellkraft der Schraubenfeder ist zweckmäßigerweise ein an der Grundplatte festgelegtes und den Spannhebel übergreifendes Halteelement vorgesehen, das bevorzugt als halbringartiges Teil ausgebildet ist und mit einem Arretierbund an einem Gegenlager an der Grundplatte, insbesondere in Form eines radial vorspringenden Bunds oder einer radial verlaufenden Nut festgelegt ist. Zur Ermöglichung einer gelagerten Bewegung des Spannhebels relativ zum lagefesten Halteelement, das den Spannhebel abschnittsweise übergreift, ist zweckmäßigerweise am Gleitlagerelement ein sich radial erstreckender Abschnitt vorgesehen, der als Lager zu dem Halteelement dient, wobei der radiale Abschnitt des Gleitlagerelements im Übergriffsbereich zwischen dem Halteelement und dem Spannhebel liegt.
  • Schließlich ist es noch zweckmäßig, an der Grundplatte in dem Wandabschnitt eine vorzugsweise radial verlaufende Auflaufbohrung vorzusehen, um etwaige Flüssigkeit, die trotz der vorgesehenen Dichtabschnitte eingedrungen ist, hierüber ablaufen zu lassen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Dabei zeigen:
  • 1 eine Prinzipdarstellung in Form einer Explosionsansicht der Teile einer erfindungsgemäßen Spanneinrichtung,
  • 2 die Spanneinrichtung aus 1 in zusammengebauter Form als Prinzipdarstellung,
  • 3 eine Perspektivansicht der Grundplatte einer konkreten Ausführungsform derselben, und
  • 4 eine Perspektivansicht des Spannhebels einer konkreten Ausführungsform derselben.
  • Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt in Form einer Prinzipdarstellung eine Explosionsansicht einer erfindungsgemäßen Spanneinrichtung 1, umfassend eine Grundplatte 2, ein Dämpfungselement 3, eine Schraubenfeder 4, einen Spannhebel 5, ein Gleitlagerelement 6, ein Halteelement 7 sowie eine Abdeckkappe 8.
  • Die Grundplatte 2 weist einen Boden 9 auf, an den sich ein hohlzylindrischer Wandabschnitt 10 anschließt, der an einer Seite über einen Abschnitt 11 axial verlängert ist, wobei der Abschnitt 11 als Teilzylinder ausgeführt ist und um einen Winkel von ca. 180° umläuft. Die Innenwand dieses Abschnitts 11 sowie des axial gesehen daran anschließenden Wandabschnitts 10 bildet einen Lagerabschnitt 12, auf dem das Gleitlagerelement 6 gleitet, worauf nachfolgend noch eingegangen wird.
  • Die Schraubenfeder 4 wird mit ihrem Ende 13 grundplattenseitig fixiert, worauf nachfolgend noch eingegangen wird. Das andere abgebogene Ende 14 greift in eine Durchbrechung 15 am Spannhebel 5 ein und wird hierüber an diesem fixiert. Über diese Schraubenfeder 4 wird üblicherweise die Rückstellkraft, über die der Spannhebel 5 an das Zugmittel angefedert wird, erzeugt. Das Dämpfungselement 3 ist auf die untere Windung der Schraubenfeder 4, nahe deren lagefest fixiertem Ende 13, aufgesetzt, z. B. aufgeklebt und wird über diese an die Innenwand des hohlzylindrischen Wandabschnitts 16 des Spannhebels 5 gedrückt, worüber dieser aufgrund der gegebenen Reibung in seiner Bewegung gedämpft wird.
  • Am Spannhebel 5, an dem eine entsprechende Befestigungsaufnahme 17 für eine nicht näher gezeigte, das Zugmittel führende Spannrolle oder dergleichen vorgesehen ist, ist wie bereits beschrieben der hohlzylindrische Abschnitt 16 angeformt, der sich axial erstreckt und im zusammengesetzten Zustand in den hohlzylindrischen Wandabschnitt 10 der topfartigen Grundplatte 2 eingreift, mithin also vom Durchmesser her etwas kleiner ist als dieser. Am Wandabschnitt 16 ist ein weiterer ebenfalls teilzylindrischer Abschnitt 18 angeformt, der ebenfalls nur um einen Winkel ≤ 180° umläuft, angeformt. Dieser Abschnitt bildet mit seiner Außenseite in Verlängerung mit dem entsprechenden Abschnitt des daran anschließenden Wandabschnitts 16 den Lagerabschnitt 19 des Spannhebels 5. Dieser Lagerabschnitt 19 liegt dem Lagerabschnitt 12 an der Grundplatte 2 gegenüber. Am Spannhebel 5 angeordnet ist das Gleitlagerelement 6, das ebenfalls segment- oder halbschalenförmig ausgebildet ist und lagefest mit dem Spannhebel 5 verbunden ist. Es übergreift den gesamten Lagerabschnitt 19. Die Außenseite 20 des Gleitlagerelements 6 läuft auf dem Lagerabschnitt 12 der topfartig ausgeführten Grundplatte 2, wenn der Spannhebel 5 bewegt wird. Es wird also eine sehr große Lagerfläche realisiert. Ein Befestigungsbolzen, der die Drehachse bilden würde und gegenüber dem der Spannhebel drehbar gelagert wäre, wie dies allgemein üblich ist, ist bei dieser bolzenlosen Ausgestaltung nicht erforderlich, vielmehr erfolgt die Lagerung und Realisierung der Drehbeweglichkeit allein über diese Gleitlagerausgestaltung.
  • Zur axialen Fixierung der zusammengesetzten Spanneinrichtung ist das Halteelement 7 vorgesehen, das einen nach innen gerichteten Ringbund 21 aufweist, der in eine entsprechende Ringnut 22 am Abschnitt 11 an der Grundplatte einschnappt. In der Montagestellung übergreift der Flansch 23 des Halteelements 7 den Spannhebel 5 abschnittsweise, wobei zwischen Spannhebel 5 und dem Flansch 23 ein radial nach innen gerichteter Abschnitt 24 des Gleitlagerelements 6 angeordnet ist. Hierüber wird eine gelagerte Relativbewegung des Spannhebels bezüglich des feststehenden Halteelements 7 sichergestellt.
  • Vorgesehen ist ferner die Abdeckkappe 8, die zum Verschließen einer Durchbrechung 25 am Spannhebel 5 dient. Durch diese Durchbrechung 25 kann eine Befestigungsschraube eingesetzt werden. Diese Befestigungsschraube durchgreift eine hier nicht näher gezeigte Durchbrechung am Boden 9 der topfartigen Grundplatte 2 und kann beispielsweise in den Motorblock eingeschraubt werden. Sie ist dann auf der Grundplatte 2 aufgelagert, fixiert also die gesamte Spanneinrichtung 1. Nach dem Befestigen wird die Durchbrechung 25 über die Abdeckkappe 8 verschlossen.
  • 2 zeigt die aus 1 bekannte Spanneinrichtung als Teilschnittansicht. Ersichtlich greifen die beiden hohlzylindrischen Wandabschnitte 10 und 16 ineinander ein, so dass sich insgesamt eine weitgehend geschlossene, gehäuseartige Ausführung ergibt. In 2 rechts gezeigt ist der Lagebereich mit dem an dem Lagerabschnitt 19 des Spannhebels 5 befestigten Gleitlagerelement 6, dessen Außenfläche 20, die die Lager- bzw. Lauffläche bildet, dem Lagerabschnitt 12 der ersichtlich topfartig ausgeführten Grundplatte 2 gegenüberliegt und auf dieser bei einer Hebelbewegung um die Drehachse D entlang läuft.
  • Gezeigt ist auch die Anordnung des Dämpfungselements 3, das an der entsprechenden Windung der Schraubenfeder 4 befestigt ist und mit seiner Außenfläche gegen die Innenfläche 26 des verlängerten Abschnitts 18 des Spannhebels 5 drückt und hierüber dessen Bewegung dämpft.
  • Ersichtlich liegt die Radialebene der hier nicht näher gezeigten, am Befestigungsabschnitt 17 befestigten Spannrolle außerhalb der axialen Mitte des Gleitlagerelements 6, diese liegt also nicht in dieser Radialebene. Dies bedeutet, dass bei anliegendem Zugmittel eine außerhalb der Lagermitte einwirkende Kraft auf das Gleitlagerelement 6 über den Spannhebel 5 ausgeübt wird, so dass es zu einem Kippmoment kommen würde, das heißt, das Gleitlagerelement 6 würde im oberen Hebelbereich kippungsbedingt stärker belastet werden. Um dieses Kippmoment zu kompensieren und den Verschleiß zu verringern ist am gegenüberliegenden Bereich am Grundplattenboden das Dämpfungselement 3 angeordnet, das über die Schraubenfeder 4 gegen den Spannhebel 5 gedrückt wird. Hierüber wird eine gleichgerichtete, jedoch lokal gegenüberliegend ausgeübte Stützkraft auf den Spannhebel 5 ausgeübt, über die das Kippmoment teilweise oder vollständig kompensiert werden kann, so dass es zu keiner übermäßigen Verkippung und damit Lagerbelastung kommt. Infolgedessen ist es nicht erforderlich, die Innenfläche, die den Lagerabschnitt 12 der Grundplatte 2 bildet, spanend nachzubearbeiten.
  • Dargestellt ist ferner die Durchbrechung 27 in der Grundplatte 2 bzw. deren Boden 9, die zur Montage von der hier gestrichelt gezeigten Befestigungsschraube 28 durchsetzt ist, die mit ihrem Kopf bodenseitig aufgelagert ist. Die in Verlängerung mit der Durchbrechung 27 vorgesehene Durchbrechung 25 am Spannhebel 5 ist über die Abdeckkappe 8, die über entsprechende Rasthaken 29 verrastet angeordnet ist, geschlossen.
  • Ersichtlich ist der Zwischenraum 30 zwischen den beiden hohlzylindrischen Wandabschnitten 10 und 16 in dem Bereich, in dem das Gleitlagerelement 12 nicht vorgesehen ist, relativ schmal. Bei entsprechender Ausgestaltung bzw. Beabstandung der einander gegenüberliegenden Flächen könnte eine Labyrinthdichtung ausgebildet werden, im gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß 2 ist exemplarisch ein Dichtelement 31, z. B. eine angespritzte Dichtlippe oder dergleichen, am hebelseitigen Wandabschnitt 16 vorgesehen, um auch in diesem Bereich eine Abdichtung zu erwirken. Vorgesehen ist ferner eine bo dennahe Ablauföffnung 32, die sich im Wesentlichen radial erstreckt, und über die etwaiges eingedrungenes Wasser oder dergleichen in der Montagestellung abfließen kann.
  • Der Spannhebel 5 wie auch die Grundplatte 2 können aus Metall, bevorzugt Aluminium gefertigt sein. Eine spanende Nachbearbeitung der auf dem Gleitlagerelement laufenden Fläche ist wie ausgeführt nicht erforderlich. Alternativ wäre es auch denkbar, beide aus vorzugsweise faserverstärktem Kunststoff, vornehmlich GFK herzustellen. In diesem Fall wäre es zweckmäßig, die Lauffläche, auf der das am Hebel befestigte Gleitlagerelement 6 läuft, mit einer Beschichtung aus einem sehr gute Gleiteigenschaften aufweisenden Kunststoff, z. B. PTFE zu versehen, oder gänzlich aus diesem Kunststoff herzustellen, und faserfrei auszuführen.
  • 3 zeigt eine Perspektivansicht mit Blick in das Innere der Grundplatte 2 einer möglichen realen Ausführungsform. Am Boden 9 ist ein Zapfen 33 angeformt, der die Durchbrechung 27 aufweist und auf dessen Oberseite 34 die Befestigungsschraube 28 aufgelagert wäre. Ersichtlich ist der Zapfen seitlich geschnitten. In diesem Bereich ist das Ende 13 der Schraubenfeder 4 am Zapfen 33 gelagert, an der anderen Seite ist es an dem Gegenlager 35 gelagert, so dass letztlich bei einer Schraubenfederbewegung eine Kippbewegung des freien Endes in 3 gesehen nach links ausgeübt wird, die auf das in einer am Boden 9 vorgesehenen Eintiefung 36 aufgenommene Dämpfungselement 3 gegeben wird, das seinerseits dann gegen die Innenfläche 26 des Spannhebels 5 gedrückt wird.
  • Gezeigt sind ferner zwei sich an den verlängernden Abschnitt 11 anschließende weitere Abschnitte 37, deren Seiten Anschläge 38 für den Spannhebel, der sich radial aus dem tiefer liegenden Bereich 39 (siehe 1) heraus erstreckt, bilden.
  • Schließlich zeigt 4 eine Perspektivansicht des Inneren des ebenfalls topfartig ausgeführten Spannhebels 5. Dargestellt ist der hohlzylindrische Wandab schnitt 16 mit dem daran anschließenden axial vorspringenden Abschnitt 18, gegen den wie beschrieben das Dämpfungselement 3 gedrückt wird. Die Durchbrechung 25 begrenzend ist hier ein hohlzylindrischer Ansatz 40 angeformt, der in der Montagestellung bis nahe zur Fläche 34 des Zapfens 33 läuft und so eine Abdichtung in diesem Bereich, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Dichtungselements, ermöglicht. Gezeigt sind ferner noch die beiden Anschläge 41, die mit den entsprechenden Anschlägen 38 an der Grundplatte 2 zusammenwirken und die Hebelbewegung in die eine wie die andere Richtung begrenzen.
  • 1
    Spanneinrichtung
    2
    Grundplatte
    3
    Dämpfungselement
    4
    Schraubenfeder
    5
    Spannhebel
    6
    Gleitlagerelement
    7
    Halteelement
    8
    Abdeckkappe
    9
    Boden
    10
    Wandabschnitt
    11
    Abschnitt
    12
    Lagerabschnitt
    13
    Ende
    14
    Ende
    15
    Durchbrechung
    16
    Wandabschnitt
    17
    Befestigungsaufnahme
    18
    Abschnitt
    19
    Lagerabschnitt
    20
    Außenseite
    21
    Ringbund
    22
    Ringnut
    23
    Flansch
    24
    Abschnitt
    25
    Durchbrechung
    26
    Innenfläche
    27
    Durchbrechung
    28
    Befestigungsschraube
    29
    Rasthaken
    30
    Zwischenraum
    31
    Dichtelement
    32
    Ablauföffnung
    33
    Zapfen
    34
    Oberseite
    35
    Gegenlager
    36
    Eintiefung
    37
    Abschnitte
    38
    Anschläge
    39
    tiefer liegender Abschnitt
    40
    Ansatz
    41
    Anschläge

Claims (15)

  1. Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere einen Riemen oder eine Kette, umfassend eine Grundplatte mit einem sich axial erstreckenden Lagerabschnitt, einen relativ zur Grundplatte gegen eine von einer Schraubenfeder erzeugte Rückstellkraft verdrehbaren Spannhebel, an dem ein das Zugmittel führendes Spannelement, insbesondere eine Spannrolle, angeordnet ist, und der einen sich benachbart zum grundplattenseitigen Lagerabschnitt erstreckenden Lagerabschnitt aufweist, sowie ein zwischen den beiden Lagerabschnitten angeordnetes Gleitlagerelement, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (2) und der Spannhebel (5) jeweils topfartige Abschnitte mit sich axial erstreckende hohlzylindrischen Wandabschnitten (10, 16) aufweisen, die in axialer Richtung gesehen ineinander greifen, wobei am hebelseitigen Wandabschnitt (10) ein axial verlaufender, den Lagerabschnitt (19) bildender oder verlängernder und um einen Winkel ≤ 270°, insbesondere ≤ 180° umlaufender teilzylindrischer Abschnitt (18) vorgesehen ist, der dem grundplattenseitigen, den dortigen Lagerabschnitt (12) bildenden Wandabschnitt (10) gegenüberliegt, und wobei auch das Gleitlagerelement (6) als ein um einen Winkel ≤ 270°, insbesondere ≤ 180° umlaufendes teilzylindrisches Element ausgebildet ist.
  2. Spaneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch an dem hohlzylindrischen Wandabschnitt (10) der Grundplatte (2) ein in axialer Richtung gesehen verlaufender, den Lagerabschnitt (12) bildender oder verlängernder und um einen Winkel ≤ 270°, insbesondere ≤ 180° umlaufender teilzylindrischer Abschnitt (11) vorgesehen ist.
  3. Spanneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der, gegebenenfalls jeweilige, teilzylindrische Abschnitt (11, 18) versetzt zur Längsachse des Spannhebels (5) positioniert ist.
  4. Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich zwischen den einander gegenüberliegenden Bereichen der hohlzylindrischen Wandabschnitte (10, 16) gegebenenfalls unter Verwendung eines Dichtelements (31) eine Abdichtung realisiert ist.
  5. Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich zwischen den einander gegenüberliegenden Bereichen der hohlzylindrischen Wandabschnitte (10, 16) ein weiteres Gleitlagerelement vorgesehen ist.
  6. Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Spannhebel (5) eine in den topfartigen Abschnitt führende Durchbrechung (25) zur Aufnahme einer eine in der Grundplatte (2) vorgesehene Durchbrechung (27) durchsetzenden, an dieser aufgelagerten Befestigungsschraube (28) zur Fixierung der Spanneinrichtung (1) an einem Drittgegenstand vorgesehen ist.
  7. Spanneinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein am Spannhebel (5) befestigbares Abdeckelement zum Verschließen der hebelseitigen Durchbrechung (25) vorgesehen ist, insbesondere in Form einer über eine Rast- oder Schnappverbindung am Spannhebel (5) fixierbaren Abdeckkappe (8).
  8. Spanneinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (5) im Bereich der Durchbrechung (25) derart ausgeführt ist, dass sich in Verbindung mit dem Kopf der eingesetzten Befestigungs schraube (28) ein Verschluss der Durchbrechung (25), insbesondere in Form einer Labyrinthdichtung ergibt.
  9. Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundplatte (2) wenigstens eine Eintiefung (36) zur Aufnahme eines Dämpfungselements (3), insbesondere eines mit der Schraubenfeder (4) zusammenwirkenden Reibschuhs vorgesehen ist.
  10. Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (5) und die Grundplatte (2) aus Metall, insbesondere Aluminium bestehen.
  11. Spannneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (5) und die Grundplatte (2) aus Kunststoff, insbesondere über Verstärkungseinlagen verstärktem Kunststoff bestehen, wobei der Lagerabschnitt des Spannhebels oder der Grundplatte, der auf dem Gleitlageelement (6) gleitet, aus unverstärktem, Gleiteigenschaften aufweisendem Kunststoff besteht oder einen solchen Belag aufweist, insbesondere aus PTFE-Kunststoff.
  12. Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Grundplatte (2) festgelegtes und den Spannhebel (5) übergreifendes Halteelement (7) zum axialen Fixieren der Spanneinrichtung (1) vorgesehen ist.
  13. Spanneinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (7) halbringartig ausgebildet ist und mit einem Arretierbund (21) an einem Gegenlager an der Grundplatte (2), insbesondere in Form eines radial vorspringenden Bunds oder einer radial verlaufenden Nut (22), festgelegt ist.
  14. Spanneinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass am Gleitlagerelement (6) ein sich radial erstreckender Abschnitt (24) vorgesehen ist, der als Lager zu dem Halteelement (7) dient, wobei der radiale Abschnitt (24) des Gleitlagerelements (6) im Übergriffsbereich zwischen dem Halteelement (7) und dem Spannhebel (5) liegt.
  15. Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundplatte (2) in dem Wandabschnitt (10) eine vorzugsweise radial verlaufende Ablaufbohrung (32) vorgesehen ist.
DE200610004507 2006-02-01 2006-02-01 Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere für einen Riemen oder eine Kette Withdrawn DE102006004507A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200610004507 DE102006004507A1 (de) 2006-02-01 2006-02-01 Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere für einen Riemen oder eine Kette

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200610004507 DE102006004507A1 (de) 2006-02-01 2006-02-01 Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere für einen Riemen oder eine Kette

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102006004507A1 true DE102006004507A1 (de) 2007-08-02

Family

ID=38268235

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200610004507 Withdrawn DE102006004507A1 (de) 2006-02-01 2006-02-01 Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere für einen Riemen oder eine Kette

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102006004507A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008061855A1 (de) * 2006-11-22 2008-05-29 Schaeffler Kg Spannvorrichtung eines zugmitteltriebs

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0509313A1 (de) * 1991-04-18 1992-10-21 Litens Automotive GmbH Riemenspannvorrichtung
DE4414213A1 (de) * 1994-04-23 1995-10-26 Schaeffler Waelzlager Kg Riemenspanner mit gerichteter Reibungsdämpfung
EP0725230A2 (de) * 1995-01-31 1996-08-07 Gates Power Drive Products, Inc. Riemenspanner mit Dämpfung der Drehlagerbuchse
DE69610811T2 (de) * 1995-12-18 2001-06-07 The Gates Corp. D/B/A/ The Gates Rubber Co., Denver Dämpfungsmechanismus für einen Riemenspanner
DE69804400T2 (de) * 1997-10-03 2002-11-14 The Gates Corp. D/B/A/ The Gates Rubber Co., Denver Riemenspannvorrichtung

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0509313A1 (de) * 1991-04-18 1992-10-21 Litens Automotive GmbH Riemenspannvorrichtung
DE4414213A1 (de) * 1994-04-23 1995-10-26 Schaeffler Waelzlager Kg Riemenspanner mit gerichteter Reibungsdämpfung
EP0725230A2 (de) * 1995-01-31 1996-08-07 Gates Power Drive Products, Inc. Riemenspanner mit Dämpfung der Drehlagerbuchse
DE69610811T2 (de) * 1995-12-18 2001-06-07 The Gates Corp. D/B/A/ The Gates Rubber Co., Denver Dämpfungsmechanismus für einen Riemenspanner
DE69804400T2 (de) * 1997-10-03 2002-11-14 The Gates Corp. D/B/A/ The Gates Rubber Co., Denver Riemenspannvorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008061855A1 (de) * 2006-11-22 2008-05-29 Schaeffler Kg Spannvorrichtung eines zugmitteltriebs

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102014201742B4 (de) Stellantrieb für ein kraftfahrzeug, insbesondere für einen kraftfahrzeugsitz
DE19843063C1 (de) Balgabdichtung
DE102006017287A1 (de) Spanner für einen Endlostrieb
DE102010017738A1 (de) Verbindungsanordnung zum Verbinden eines Mähmesserantriebs mit einem Mähmesser
CH657415A5 (en) Sliding door with a holding device
WO2005095740A2 (de) Zweiteiliger vorreiberverschluss
WO2020094857A1 (de) Leuchtengehäuse und operationsleuchte mit leuchtengehäuse
EP1736688A2 (de) Riemenspanner mit aussenliegender Dämpfungshülse
DE102006004507A1 (de) Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere für einen Riemen oder eine Kette
DE102007048539B4 (de) Antriebsvorrichtung
DE4334444C1 (de) Brennkraftmaschine mit einer in einem Zylinderblock über Lagerdeckel fixierten Kurbelwelle
DE102017112272A1 (de) Nullpunktspannmodul
DE112016003371C5 (de) Gelenkanordnung und Rotationsdämpfer
EP1736689A2 (de) Riemenspannvorrichtung zur Befestigung an einem Aggregat
DE19606002A1 (de) Spann- oder Gleitschiene für Kettentriebe von Brennkraftmaschinen
DE3722243A1 (de) Anordnung zur axialen abstuetzung
DE102021108443A1 (de) Manueller Hebezug
DE10053186B4 (de) Lager für einen Riemenspannarm
DE102006059550A1 (de) Spannvorrichtung für einen Zugmitteltrieb
DE1425946A1 (de) Scharniergelenk
DE202004018593U1 (de) Tür- oder Fensterfeststellvorrichtung
DE102005052453A1 (de) Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere einen Riemen
DE202012007978U1 (de) Doppelgelenk zur Verbindung zweier gegeneinander winkelverstellbarer Wellen, vorzugsweise für den Einsatz bei Lenkwellen von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen
DE102005001423B4 (de) Lager einer Tür-Haltestange, insbesondere für Kraftfahrzeugtüren
DE102006044637A1 (de) Gelenklager

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 H, DE

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE

Effective date: 20120822

Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE

Effective date: 20120822

R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20130118

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE

Effective date: 20140213

Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE

Effective date: 20140213

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE

Effective date: 20150213

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee