DE102006004507A1 - Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere für einen Riemen oder eine Kette - Google Patents
Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere für einen Riemen oder eine Kette Download PDFInfo
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Abstract
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die Erfindung betrifft eine Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere einen Riemen oder eine Kette, umfassend eine Grundplatte mit einem sich axial erstreckenden Lagerabschnitt, einen relativ zur Grundplatte gegen eine von einer Schraubenfeder erzeugte Rückstellkraft verdrehbaren Spannhebel, an dem ein das Zugmittel führende Spannelement, insbesondere eine Spannrolle angeordnet ist, und der einen sich benachbart zum grundplattenseitigen Lagerabschnitt erstreckenden Lagerabschnitt aufweist, sowie ein zwischen den beiden Lagerabschnitten angeordnetes Gleitlagerelement.
- Hintergrund der Erfindung
- Eine Spanneinrichtung dieser Art ist beispielsweise aus
EP 0 725 230 A2 bekannt. Diese Spanneinrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass sie keinen mittigen, die Drehachse bildenden Bolzen aufweist, an dem üblicherweise der Spannhebel über das zwischen Bolzen und Hebel angeordnete Gleitlager drehgelagert ist. Vielmehr ist bei dieser bolzenlosen Spanneinrichtung die Drehlagerung ausschließlich zwischen Spannhebel und Grundplatte (häufig auch Basisteil genannt) über das dazwischen befindliche Gleitlager realisiert. - Hierzu ist bei der aus
EP 0 725 230 A2 bekannten Spanneinrichtung am Spannhebel ein gebogener, teilzylindrischer Lagerabschnitt vorgesehen, ein entsprechender bogenförmiger, teilzylindrischer Lagerabschnitt, der benachbart bzw. parallel zum hebelseitigen Lagerabschnitt verläuft, ist an der Grundplatte vorgesehen. Zwischen beiden befindet sich das Gleitlager. Die Lagerabschnitte wie auch das Gleitlager sind relativ großflächig ausgeführt, so dass sich eine große Lagerfläche ergibt. Der Hebel ist über eine in der Drehachse liegende Befestigungsschraube mit der Grundplatte, die einen entsprechenden mittigen Ansatz aufweist, verschraubt, wobei im Verbindungsbereich ein weiteres Gleitlager vorgesehen ist. Zwischen Grundplatte und Spannhebel befindet sich schließlich die Schraubenfeder, gegen welche der Spannhebel zur Ausübung seiner Spannwirkung verschwenkt werden kann, wobei die axiale Sicherung des Verbundes gegen die axiale Rückstellkraft der Schraubenfeder über die besagte Verbindungsschraube sichergestellt ist. - Zwar lässt die in
EP 0 725 230 A2 beschriebene Ausgestaltung der Spanneinrichtung den Aufbau einer bolzenlosen Spanneinrichtung zu. Nachteilig bei der ausEP 0 725 230 A2 bekannten Spanneinrichtung ist jedoch, dass der Lagerbereich offen liegt, so dass er sehr leicht verschmutzt, was sich nachteilig auf die Lebensdauer der Gleitlagerung auswirkt, da Schmutz abrasiv wirkt, und das Gleitlagerelement hierdurch wesentlich schneller verschleißt. - Zusammenfassung der Erfindung
- Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, eine Spanneinrichtung anzugeben, die bolzenlos ist, gleichwohl aber hinreichend verschleißfest ist.
- Zur Lösung dieses Problems ist bei einer Spanneinrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Grundplatte und der Spannhebel jeweils topfartige Abschnitte mit sich axial erstreckenden hohlzylindrischen Wandabschnitten aufweisen, die in axialer Richtung gesehen ineinander greifen, wobei am hebelseitigen Wandabschnitt ein axial verlaufender, den Lagerabschnitt bildender, gegebenenfalls auch axial verlängernder und um einen Winkel ≤ 270°, insbesondere ≤ 180° umlaufender teilzylindrischer Abschnitt vorgesehen ist, der dem grundplattenseitigen, den dortigen Lagerabschnitt bildenden Wandabschnitt gegenüberliegt, und wobei auch das Gleitlagerelement als ein um einen Winkel ≤ 270°, insbesondere ≤ 180° umlaufendes teilzylindrisches Element ausgebildet ist.
- Bei der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung wird der Lagerbereich im Inneren der Spanneinrichtung aufgenommen, er ist quasi gehäuseartig gekapselt, mithin also nicht mehr offen liegend und kann folglich auch nicht verschmutzen. Zu diesem Zweck sind am Spannhebel wie auch an der Grundplatte entsprechende topfartige Abschnitte vorgesehen bzw. sind beide topfartig ausgebildet und weisen hohlzylindrische, um 360° umlaufende Wandabschnitte auf. Diese Wandabschnitte greifen ineinander ein, das heißt, der Spannhebel ist in die Grundplatte eingesetzt. Grundplattenseitig wird der Lagerabschnitt im Wesentlichen von dem hohlzylindrischen Wandabschnitt gebildet, der quasi das Gehäuseäußere bildet. Hebelseitig ist der Wandabschnitt letztlich von einem Teil des hohlzylindrischen Wandabschnitts gebildet, der axial über einen weiteren, unmittelbar daran anschließenden teilzylindrischen Abschnitt, der um einen bestimmten Winkelbereich umläuft, verlängert ist. Über diesen teilzylindrischen Abschnitt wird effektiv die Fläche des hebelseitigen Lagerabschnitts definiert. Mithin läuft also der hebelseitige Lagerabschnitt um ≤ 270°, insbesondere ≤ 180° um. Entsprechend ausgestaltet ist auch das Gleitlagerelement, auch dieses, das bevorzugt am Spannhebel angeordnet ist, folglich auch mit diesem bewegt wird, ist teilzylindrisch ausgebildet und beschreibt einen Winkels 270°, insbesondere ≤ 180°.
- Infolge der Kapselung sind die eingangs genannten Verschmutzungsprobleme bei der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung nicht mehr gegeben. Gleichwohl ist die Spanneinrichtung sehr einfach aufgebaut, nachdem auch dort kein zentraler Achsbolzen vorgesehen werden muss, vielmehr erfolgt die Drehlagerung ausschließlich über die großflächige Gleitlagerung zwischen den beiden Lagerabschnitten des Spannhebels und der Grundplatte.
- Um einen möglichst großflächigen Lagerabschnitt auch grundplattenseitig auszubilden, kann in Weiterbildung der Erfindung auch dort an dem hohlzylindrischen Wandabschnitt ein in axialer Richtung gesehen verlaufender, den Lagerabschnitt bildender bzw. verlängernder und um einen Winkels 270°, insbesondere ≤ 180° umlaufender teilzylindrischer Abschnitt vorgesehen sein. Das heißt, hebel- wie auch grundplattenseitig werden also die Lagerabschnitt von jeweils einem Teil der Wandabschnittsfläche des um 360° umlaufenden hohlzylindrischen Wandabschnitts und dem jeweils verlängernden Abschnitt gebildet.
- Vorteilhaft ist der, gegebenenfalls jeweilige, teilzylindrische Abschnitt versetzt zur Längsachse des Spannhebels positioniert. Diese versetzte bzw. um die Hebeldrehachse verdrehte Positionierung des oder der teilzylindrischen Abschnitte trägt dem Umstand Rechnung, dass die von einem über die Spannrolle des Spannhebels geführten Zugmittel auf den Spannhebel und damit die Gleitlagerung ausgeübte Kraft üblicherweise nicht in der Hebellängsachse ausgerichtet ist, da es ansonsten nicht zu einer Hebelverschwenkung käme, vielmehr greift die Kraft unter einem Winkel zur Hebellängsachse an der Gleitlagerung an. Um eine optimale Kraftverteilung über das großflächige Gleitlager zu realisieren, ist infolgedessen die winkelversetzte Positionierung der entsprechenden teilzylindrischen Abschnitte und mithin der gesamten Lagerabschnitte wie auch des Gleitlagerelements vorgesehen, wobei sich natürlich die Positionierung abhängig von der jeweiligen Einbau- und Belastungssituation, mithin also der ausgezeichneten Kraftrichtung im Betrieb richtet.
- Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung sieht vor, im Bereich zwischen den einander gegenüberliegenden Bereichen der hohlzylindrischen Wandabschnitte, gegebenenfalls unter Verwendung eines Dichtelements, eine Abdichtung zu realisieren. Über diese beliebig ausgeführte Abdichtung wird das Innere der Spanneinrichtung noch weiter abgedichtet, so dass ein Eindringen von Schmutz in diesen Bereich fast vollständig ausgeschlossen ist. Diese Abdichtung kann z. B. durch entsprechende Ausgestaltung der einander gegenüberliegenden Bereiche der Wandabschnitte zur Bildung einer Labyrinthdichtung realisiert sein, alternativ ist auch der Einsatz eines separaten Dicht elements, z. B. einer umlaufenden Schleifdichtung oder Dichtlippe oder dergleichen denkbar.
- Im Rahmen der Montage der Spanneinrichtung z. B. an einem Motorblock ist nicht ausgeschlossen, dass die Spanneinrichtung fehlerhaft eingebaut wird, so dass der Spannhebel bei Belastung über das Zugmittel in die entgegengesetzte Richtung als eigentlich vorgesehen bewegt wird. Dies würde dazu führen, dass bei radial lediglich begrenzt umlaufendem Lager der Spannhebel ungelagert gegen die Grundplatte gedrückt werden würde. Um dem zu begegnen sieht eine Weiterbildung der Erfindung vor, im Bereich zwischen den einander gegenüberliegenden Bereichen des hohlzylindrischen Wandabschnitts ein weiteres Gleitlagerelement vorzusehen, gegen das im Falle eines seitenverkehrten Einbaus der Spanneinrichtung als Notbehelf der Spannhebel gedrückt wird und es nicht zu einer Beschädigung der gesamten Spanneinrichtung kommt.
- Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, am Spannhebel eine in den topfartigen Abschnitt führende Durchbrechung zur Aufnahme einer eine in der Grundplatte vorgesehene Durchbrechung durchsetzenden, an dieser aufgelagerten Befestigungsschraube zur Fixierung der Spanneinrichtung an einen Drittgegenstand vorzusehen. Diese erfindungsgemäße Ausbildung lässt eine Zentralverschraubung der Spanneinrichtung z. B. am Motorblock zu. Wie beschrieben ist der Spannhebel topfartig und an der Basisseite geschlossen. Zur Ermöglichung einer Zentralverschraubung ist in diesem Bereich eine Durchbrechung für eine Befestigungsschraube vorgesehen, die hierüber eingesetzt werden kann und eine fluchtende Durchbrechung an der Grundplatte durchgreift. Die Befestigungsschraube, die in der Drehachse liegt, wird am Motorblock festgeschraubt und ist auf der Grundplatte aufgelagert. Die Grundplatte ist also fixiert, der Hebel nach wie vor drehbeweglich dazu. Zur Vermeidung eines Eindringens von Schmutz in das Innere der Spanneinrichtung ist in diesem Fall zweckmäßigerweise ein am Spannhebel befestigbares Abdeckelement zum Verschließen der hebelseitigen Durchbrechung vorgesehen, insbesondere in Form einer über eine Rast- oder Schnappverbindung am Spannhebel fixierbaren Abdeckkappe, die natürlich lösbar ist, um eine Demontage zu ermöglichen. Gegebenenfalls ist die Kappe auch mit einer Dichtlippe oder dergleichen versehen. Alternativ wäre es auch denkbar, dass der Spannhebel im Bereich der Durchbrechung derart ausgeführt ist, dass sich in Verbindung mit dem Kopf der eingesetzten Befestigungsschraube ein Verschluss der Durchbrechung, insbesondere in Form einer Labyrinthdichtung, ergibt. Hier bestünde die Möglichkeit, einen hohlzylindrischen Ansatz an die hebelseitige Durchbrechung anzuformen, der bis nahe der Schraubenauflagerung an der Grundplatte läuft, so dass in Verbindung mit dem Schraubenkopf eine hinreichende Dichtung realisiert wird.
- Zur Ermöglichung einer höheren Dämpfung der Hebelbewegung ist zweckmäßigerweise an der Grundplatte wenigstens eine Eintiefung zur Aufnahme eines Dämpfungselements, insbesondere eines mit der Schraubenfeder zusammenwirkenden Reibschuhs vorgesehen, der über die Feder gegen die Innenseite des hohlzylindrischen Wandabschnitts des Hebels gedrückt wird.
- Der Spannhebel und die Grundplatte selbst sind zweckmäßigerweise aus Metall, insbesondere aus Aluminium gefertigt. Hierbei besteht der Vorteil, dass keine spanende Nachbearbeitung der Lagerabschnitte bzw. deren Lagerflächen vonnöten ist, wenn über das Dämpfungselement in Verbindung mit der Wirkung der Schraubenfeder eine Kompensation etwaiger aus der Hebelbelastung über das Zugmittel resultierender Kippmomente auf das Gleitlagerelement. erfolgt. Über eine entsprechende Positionierung des Dämpfungselements, z. B. in Form des genannten Reibschuhs, kann eine Stützkraft erzeugt werden, die der über den Hebel auf das Gleitlager ausgeübten und das Kippmoment verursachenden Kraft parallel gerichtet ist, jedoch an der gegenüberliegenden Gleitelementseite angreift, so dass sich mithin eine weitgehende oder vollständige Kippmomentkompensation ergibt. In diesem Fall muss also die auf dem Gleitlagerelement laufende Fläche des Spannhebels oder der Grundplatte nicht extrem fein bearbeitet sein, sondern kann eine ungespante Oberfläche mit entsprechenden Ausformschrägen (beispielsweise 0°–5°) aufweisen, was aus fertigungstechnischer Hinsicht von Vorteil ist.
- Alternativ zur Metallausführung ist es auch denkbar, den Spannhebel und die Grundplatte aus Kunststoff, insbesondere aus über Verstärkungseinlagen verstärktem Kunststoff zu fertigen, wobei der Lagerabschnitt des Spannhebels oder der Grundplatte, der auf dem Gleitlagerelement gleitet, aus unverstärktem, Gleiteigenschaften aufweisendem Kunststoff besteht oder einen solchen Belag aufweist, insbesondere aus PTFE-Kunststoff. Aus kunststoffgefertigte Bauteile lassen eine erhebliche Gewichtsreduzierung der Spanneinrichtung zu. Zur Erzielung hinreichender und geforderter Festigkeitseigenschaften wird bevorzugt ein verstärkter Kunststoff, z. B. GFK oder CFK verwendet. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Gleiteigenschaft des Lagerabschnitts entlang des Gleitlagerelements sind etwaige Verstärkungseinlagen nachteilig, weshalb dieser Abschnitt entweder insgesamt aus unverstärktem, gute Gleiteigenschaften aufweisendem Kunststoff wie z. B. PTFE gefertigt ist (ein solches Teil kann in einem Arbeitsschritt in einem Zwei-Komponenten-Kunststoffverarbeitungsverfahren hergestellt werden), alternativ kann der entsprechende Lagerabschnitt auch mit einem solchen Gleitmaterial kunststoffbeschichtet werden.
- Zur axialen Fixierung der Spanneinrichtung bzw. des Spannhebels an der Grundplatte gegen die axiale Rückstellkraft der Schraubenfeder ist zweckmäßigerweise ein an der Grundplatte festgelegtes und den Spannhebel übergreifendes Halteelement vorgesehen, das bevorzugt als halbringartiges Teil ausgebildet ist und mit einem Arretierbund an einem Gegenlager an der Grundplatte, insbesondere in Form eines radial vorspringenden Bunds oder einer radial verlaufenden Nut festgelegt ist. Zur Ermöglichung einer gelagerten Bewegung des Spannhebels relativ zum lagefesten Halteelement, das den Spannhebel abschnittsweise übergreift, ist zweckmäßigerweise am Gleitlagerelement ein sich radial erstreckender Abschnitt vorgesehen, der als Lager zu dem Halteelement dient, wobei der radiale Abschnitt des Gleitlagerelements im Übergriffsbereich zwischen dem Halteelement und dem Spannhebel liegt.
- Schließlich ist es noch zweckmäßig, an der Grundplatte in dem Wandabschnitt eine vorzugsweise radial verlaufende Auflaufbohrung vorzusehen, um etwaige Flüssigkeit, die trotz der vorgesehenen Dichtabschnitte eingedrungen ist, hierüber ablaufen zu lassen.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Dabei zeigen:
-
1 eine Prinzipdarstellung in Form einer Explosionsansicht der Teile einer erfindungsgemäßen Spanneinrichtung, -
2 die Spanneinrichtung aus1 in zusammengebauter Form als Prinzipdarstellung, -
3 eine Perspektivansicht der Grundplatte einer konkreten Ausführungsform derselben, und -
4 eine Perspektivansicht des Spannhebels einer konkreten Ausführungsform derselben. - Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
-
1 zeigt in Form einer Prinzipdarstellung eine Explosionsansicht einer erfindungsgemäßen Spanneinrichtung1 , umfassend eine Grundplatte2 , ein Dämpfungselement3 , eine Schraubenfeder4 , einen Spannhebel5 , ein Gleitlagerelement6 , ein Halteelement7 sowie eine Abdeckkappe8 . - Die Grundplatte
2 weist einen Boden9 auf, an den sich ein hohlzylindrischer Wandabschnitt10 anschließt, der an einer Seite über einen Abschnitt11 axial verlängert ist, wobei der Abschnitt11 als Teilzylinder ausgeführt ist und um einen Winkel von ca. 180° umläuft. Die Innenwand dieses Abschnitts11 sowie des axial gesehen daran anschließenden Wandabschnitts10 bildet einen Lagerabschnitt12 , auf dem das Gleitlagerelement6 gleitet, worauf nachfolgend noch eingegangen wird. - Die Schraubenfeder
4 wird mit ihrem Ende13 grundplattenseitig fixiert, worauf nachfolgend noch eingegangen wird. Das andere abgebogene Ende14 greift in eine Durchbrechung15 am Spannhebel5 ein und wird hierüber an diesem fixiert. Über diese Schraubenfeder4 wird üblicherweise die Rückstellkraft, über die der Spannhebel5 an das Zugmittel angefedert wird, erzeugt. Das Dämpfungselement3 ist auf die untere Windung der Schraubenfeder4 , nahe deren lagefest fixiertem Ende13 , aufgesetzt, z. B. aufgeklebt und wird über diese an die Innenwand des hohlzylindrischen Wandabschnitts16 des Spannhebels5 gedrückt, worüber dieser aufgrund der gegebenen Reibung in seiner Bewegung gedämpft wird. - Am Spannhebel
5 , an dem eine entsprechende Befestigungsaufnahme17 für eine nicht näher gezeigte, das Zugmittel führende Spannrolle oder dergleichen vorgesehen ist, ist wie bereits beschrieben der hohlzylindrische Abschnitt16 angeformt, der sich axial erstreckt und im zusammengesetzten Zustand in den hohlzylindrischen Wandabschnitt10 der topfartigen Grundplatte2 eingreift, mithin also vom Durchmesser her etwas kleiner ist als dieser. Am Wandabschnitt16 ist ein weiterer ebenfalls teilzylindrischer Abschnitt18 angeformt, der ebenfalls nur um einen Winkel ≤ 180° umläuft, angeformt. Dieser Abschnitt bildet mit seiner Außenseite in Verlängerung mit dem entsprechenden Abschnitt des daran anschließenden Wandabschnitts16 den Lagerabschnitt19 des Spannhebels5 . Dieser Lagerabschnitt19 liegt dem Lagerabschnitt12 an der Grundplatte2 gegenüber. Am Spannhebel5 angeordnet ist das Gleitlagerelement6 , das ebenfalls segment- oder halbschalenförmig ausgebildet ist und lagefest mit dem Spannhebel5 verbunden ist. Es übergreift den gesamten Lagerabschnitt19 . Die Außenseite20 des Gleitlagerelements6 läuft auf dem Lagerabschnitt12 der topfartig ausgeführten Grundplatte2 , wenn der Spannhebel5 bewegt wird. Es wird also eine sehr große Lagerfläche realisiert. Ein Befestigungsbolzen, der die Drehachse bilden würde und gegenüber dem der Spannhebel drehbar gelagert wäre, wie dies allgemein üblich ist, ist bei dieser bolzenlosen Ausgestaltung nicht erforderlich, vielmehr erfolgt die Lagerung und Realisierung der Drehbeweglichkeit allein über diese Gleitlagerausgestaltung. - Zur axialen Fixierung der zusammengesetzten Spanneinrichtung ist das Halteelement
7 vorgesehen, das einen nach innen gerichteten Ringbund21 aufweist, der in eine entsprechende Ringnut22 am Abschnitt11 an der Grundplatte einschnappt. In der Montagestellung übergreift der Flansch23 des Halteelements7 den Spannhebel5 abschnittsweise, wobei zwischen Spannhebel5 und dem Flansch23 ein radial nach innen gerichteter Abschnitt24 des Gleitlagerelements6 angeordnet ist. Hierüber wird eine gelagerte Relativbewegung des Spannhebels bezüglich des feststehenden Halteelements7 sichergestellt. - Vorgesehen ist ferner die Abdeckkappe
8 , die zum Verschließen einer Durchbrechung25 am Spannhebel5 dient. Durch diese Durchbrechung25 kann eine Befestigungsschraube eingesetzt werden. Diese Befestigungsschraube durchgreift eine hier nicht näher gezeigte Durchbrechung am Boden9 der topfartigen Grundplatte2 und kann beispielsweise in den Motorblock eingeschraubt werden. Sie ist dann auf der Grundplatte2 aufgelagert, fixiert also die gesamte Spanneinrichtung1 . Nach dem Befestigen wird die Durchbrechung25 über die Abdeckkappe8 verschlossen. -
2 zeigt die aus1 bekannte Spanneinrichtung als Teilschnittansicht. Ersichtlich greifen die beiden hohlzylindrischen Wandabschnitte10 und16 ineinander ein, so dass sich insgesamt eine weitgehend geschlossene, gehäuseartige Ausführung ergibt. In2 rechts gezeigt ist der Lagebereich mit dem an dem Lagerabschnitt19 des Spannhebels5 befestigten Gleitlagerelement6 , dessen Außenfläche20 , die die Lager- bzw. Lauffläche bildet, dem Lagerabschnitt12 der ersichtlich topfartig ausgeführten Grundplatte2 gegenüberliegt und auf dieser bei einer Hebelbewegung um die Drehachse D entlang läuft. - Gezeigt ist auch die Anordnung des Dämpfungselements
3 , das an der entsprechenden Windung der Schraubenfeder4 befestigt ist und mit seiner Außenfläche gegen die Innenfläche26 des verlängerten Abschnitts18 des Spannhebels5 drückt und hierüber dessen Bewegung dämpft. - Ersichtlich liegt die Radialebene der hier nicht näher gezeigten, am Befestigungsabschnitt
17 befestigten Spannrolle außerhalb der axialen Mitte des Gleitlagerelements6 , diese liegt also nicht in dieser Radialebene. Dies bedeutet, dass bei anliegendem Zugmittel eine außerhalb der Lagermitte einwirkende Kraft auf das Gleitlagerelement6 über den Spannhebel5 ausgeübt wird, so dass es zu einem Kippmoment kommen würde, das heißt, das Gleitlagerelement6 würde im oberen Hebelbereich kippungsbedingt stärker belastet werden. Um dieses Kippmoment zu kompensieren und den Verschleiß zu verringern ist am gegenüberliegenden Bereich am Grundplattenboden das Dämpfungselement3 angeordnet, das über die Schraubenfeder4 gegen den Spannhebel5 gedrückt wird. Hierüber wird eine gleichgerichtete, jedoch lokal gegenüberliegend ausgeübte Stützkraft auf den Spannhebel5 ausgeübt, über die das Kippmoment teilweise oder vollständig kompensiert werden kann, so dass es zu keiner übermäßigen Verkippung und damit Lagerbelastung kommt. Infolgedessen ist es nicht erforderlich, die Innenfläche, die den Lagerabschnitt12 der Grundplatte2 bildet, spanend nachzubearbeiten. - Dargestellt ist ferner die Durchbrechung
27 in der Grundplatte2 bzw. deren Boden9 , die zur Montage von der hier gestrichelt gezeigten Befestigungsschraube28 durchsetzt ist, die mit ihrem Kopf bodenseitig aufgelagert ist. Die in Verlängerung mit der Durchbrechung27 vorgesehene Durchbrechung25 am Spannhebel5 ist über die Abdeckkappe8 , die über entsprechende Rasthaken29 verrastet angeordnet ist, geschlossen. - Ersichtlich ist der Zwischenraum
30 zwischen den beiden hohlzylindrischen Wandabschnitten10 und16 in dem Bereich, in dem das Gleitlagerelement12 nicht vorgesehen ist, relativ schmal. Bei entsprechender Ausgestaltung bzw. Beabstandung der einander gegenüberliegenden Flächen könnte eine Labyrinthdichtung ausgebildet werden, im gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß2 ist exemplarisch ein Dichtelement31 , z. B. eine angespritzte Dichtlippe oder dergleichen, am hebelseitigen Wandabschnitt16 vorgesehen, um auch in diesem Bereich eine Abdichtung zu erwirken. Vorgesehen ist ferner eine bo dennahe Ablauföffnung32 , die sich im Wesentlichen radial erstreckt, und über die etwaiges eingedrungenes Wasser oder dergleichen in der Montagestellung abfließen kann. - Der Spannhebel
5 wie auch die Grundplatte2 können aus Metall, bevorzugt Aluminium gefertigt sein. Eine spanende Nachbearbeitung der auf dem Gleitlagerelement laufenden Fläche ist wie ausgeführt nicht erforderlich. Alternativ wäre es auch denkbar, beide aus vorzugsweise faserverstärktem Kunststoff, vornehmlich GFK herzustellen. In diesem Fall wäre es zweckmäßig, die Lauffläche, auf der das am Hebel befestigte Gleitlagerelement6 läuft, mit einer Beschichtung aus einem sehr gute Gleiteigenschaften aufweisenden Kunststoff, z. B. PTFE zu versehen, oder gänzlich aus diesem Kunststoff herzustellen, und faserfrei auszuführen. -
3 zeigt eine Perspektivansicht mit Blick in das Innere der Grundplatte2 einer möglichen realen Ausführungsform. Am Boden9 ist ein Zapfen33 angeformt, der die Durchbrechung27 aufweist und auf dessen Oberseite34 die Befestigungsschraube28 aufgelagert wäre. Ersichtlich ist der Zapfen seitlich geschnitten. In diesem Bereich ist das Ende13 der Schraubenfeder4 am Zapfen33 gelagert, an der anderen Seite ist es an dem Gegenlager35 gelagert, so dass letztlich bei einer Schraubenfederbewegung eine Kippbewegung des freien Endes in3 gesehen nach links ausgeübt wird, die auf das in einer am Boden9 vorgesehenen Eintiefung36 aufgenommene Dämpfungselement3 gegeben wird, das seinerseits dann gegen die Innenfläche26 des Spannhebels5 gedrückt wird. - Gezeigt sind ferner zwei sich an den verlängernden Abschnitt
11 anschließende weitere Abschnitte37 , deren Seiten Anschläge38 für den Spannhebel, der sich radial aus dem tiefer liegenden Bereich39 (siehe1 ) heraus erstreckt, bilden. - Schließlich zeigt
4 eine Perspektivansicht des Inneren des ebenfalls topfartig ausgeführten Spannhebels5 . Dargestellt ist der hohlzylindrische Wandab schnitt16 mit dem daran anschließenden axial vorspringenden Abschnitt18 , gegen den wie beschrieben das Dämpfungselement3 gedrückt wird. Die Durchbrechung25 begrenzend ist hier ein hohlzylindrischer Ansatz40 angeformt, der in der Montagestellung bis nahe zur Fläche34 des Zapfens33 läuft und so eine Abdichtung in diesem Bereich, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Dichtungselements, ermöglicht. Gezeigt sind ferner noch die beiden Anschläge41 , die mit den entsprechenden Anschlägen38 an der Grundplatte2 zusammenwirken und die Hebelbewegung in die eine wie die andere Richtung begrenzen. -
- 1
- Spanneinrichtung
- 2
- Grundplatte
- 3
- Dämpfungselement
- 4
- Schraubenfeder
- 5
- Spannhebel
- 6
- Gleitlagerelement
- 7
- Halteelement
- 8
- Abdeckkappe
- 9
- Boden
- 10
- Wandabschnitt
- 11
- Abschnitt
- 12
- Lagerabschnitt
- 13
- Ende
- 14
- Ende
- 15
- Durchbrechung
- 16
- Wandabschnitt
- 17
- Befestigungsaufnahme
- 18
- Abschnitt
- 19
- Lagerabschnitt
- 20
- Außenseite
- 21
- Ringbund
- 22
- Ringnut
- 23
- Flansch
- 24
- Abschnitt
- 25
- Durchbrechung
- 26
- Innenfläche
- 27
- Durchbrechung
- 28
- Befestigungsschraube
- 29
- Rasthaken
- 30
- Zwischenraum
- 31
- Dichtelement
- 32
- Ablauföffnung
- 33
- Zapfen
- 34
- Oberseite
- 35
- Gegenlager
- 36
- Eintiefung
- 37
- Abschnitte
- 38
- Anschläge
- 39
- tiefer liegender Abschnitt
- 40
- Ansatz
- 41
- Anschläge
Claims (15)
- Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere einen Riemen oder eine Kette, umfassend eine Grundplatte mit einem sich axial erstreckenden Lagerabschnitt, einen relativ zur Grundplatte gegen eine von einer Schraubenfeder erzeugte Rückstellkraft verdrehbaren Spannhebel, an dem ein das Zugmittel führendes Spannelement, insbesondere eine Spannrolle, angeordnet ist, und der einen sich benachbart zum grundplattenseitigen Lagerabschnitt erstreckenden Lagerabschnitt aufweist, sowie ein zwischen den beiden Lagerabschnitten angeordnetes Gleitlagerelement, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (
2 ) und der Spannhebel (5 ) jeweils topfartige Abschnitte mit sich axial erstreckende hohlzylindrischen Wandabschnitten (10 ,16 ) aufweisen, die in axialer Richtung gesehen ineinander greifen, wobei am hebelseitigen Wandabschnitt (10 ) ein axial verlaufender, den Lagerabschnitt (19 ) bildender oder verlängernder und um einen Winkel ≤ 270°, insbesondere ≤ 180° umlaufender teilzylindrischer Abschnitt (18 ) vorgesehen ist, der dem grundplattenseitigen, den dortigen Lagerabschnitt (12 ) bildenden Wandabschnitt (10 ) gegenüberliegt, und wobei auch das Gleitlagerelement (6 ) als ein um einen Winkel ≤ 270°, insbesondere ≤ 180° umlaufendes teilzylindrisches Element ausgebildet ist. - Spaneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch an dem hohlzylindrischen Wandabschnitt (
10 ) der Grundplatte (2 ) ein in axialer Richtung gesehen verlaufender, den Lagerabschnitt (12 ) bildender oder verlängernder und um einen Winkel ≤ 270°, insbesondere ≤ 180° umlaufender teilzylindrischer Abschnitt (11 ) vorgesehen ist. - Spanneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der, gegebenenfalls jeweilige, teilzylindrische Abschnitt (
11 ,18 ) versetzt zur Längsachse des Spannhebels (5 ) positioniert ist. - Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich zwischen den einander gegenüberliegenden Bereichen der hohlzylindrischen Wandabschnitte (
10 ,16 ) gegebenenfalls unter Verwendung eines Dichtelements (31 ) eine Abdichtung realisiert ist. - Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich zwischen den einander gegenüberliegenden Bereichen der hohlzylindrischen Wandabschnitte (
10 ,16 ) ein weiteres Gleitlagerelement vorgesehen ist. - Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Spannhebel (
5 ) eine in den topfartigen Abschnitt führende Durchbrechung (25 ) zur Aufnahme einer eine in der Grundplatte (2 ) vorgesehene Durchbrechung (27 ) durchsetzenden, an dieser aufgelagerten Befestigungsschraube (28 ) zur Fixierung der Spanneinrichtung (1 ) an einem Drittgegenstand vorgesehen ist. - Spanneinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein am Spannhebel (
5 ) befestigbares Abdeckelement zum Verschließen der hebelseitigen Durchbrechung (25 ) vorgesehen ist, insbesondere in Form einer über eine Rast- oder Schnappverbindung am Spannhebel (5 ) fixierbaren Abdeckkappe (8 ). - Spanneinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (
5 ) im Bereich der Durchbrechung (25 ) derart ausgeführt ist, dass sich in Verbindung mit dem Kopf der eingesetzten Befestigungs schraube (28 ) ein Verschluss der Durchbrechung (25 ), insbesondere in Form einer Labyrinthdichtung ergibt. - Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundplatte (
2 ) wenigstens eine Eintiefung (36 ) zur Aufnahme eines Dämpfungselements (3 ), insbesondere eines mit der Schraubenfeder (4 ) zusammenwirkenden Reibschuhs vorgesehen ist. - Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (
5 ) und die Grundplatte (2 ) aus Metall, insbesondere Aluminium bestehen. - Spannneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (
5 ) und die Grundplatte (2 ) aus Kunststoff, insbesondere über Verstärkungseinlagen verstärktem Kunststoff bestehen, wobei der Lagerabschnitt des Spannhebels oder der Grundplatte, der auf dem Gleitlageelement (6 ) gleitet, aus unverstärktem, Gleiteigenschaften aufweisendem Kunststoff besteht oder einen solchen Belag aufweist, insbesondere aus PTFE-Kunststoff. - Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Grundplatte (
2 ) festgelegtes und den Spannhebel (5 ) übergreifendes Halteelement (7 ) zum axialen Fixieren der Spanneinrichtung (1 ) vorgesehen ist. - Spanneinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (
7 ) halbringartig ausgebildet ist und mit einem Arretierbund (21 ) an einem Gegenlager an der Grundplatte (2 ), insbesondere in Form eines radial vorspringenden Bunds oder einer radial verlaufenden Nut (22 ), festgelegt ist. - Spanneinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass am Gleitlagerelement (
6 ) ein sich radial erstreckender Abschnitt (24 ) vorgesehen ist, der als Lager zu dem Halteelement (7 ) dient, wobei der radiale Abschnitt (24 ) des Gleitlagerelements (6 ) im Übergriffsbereich zwischen dem Halteelement (7 ) und dem Spannhebel (5 ) liegt. - Spanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundplatte (
2 ) in dem Wandabschnitt (10 ) eine vorzugsweise radial verlaufende Ablaufbohrung (32 ) vorgesehen ist.
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|---|---|---|---|
| DE200610004507 DE102006004507A1 (de) | 2006-02-01 | 2006-02-01 | Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere für einen Riemen oder eine Kette |
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| DE200610004507 DE102006004507A1 (de) | 2006-02-01 | 2006-02-01 | Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere für einen Riemen oder eine Kette |
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| DE102006004507A1 true DE102006004507A1 (de) | 2007-08-02 |
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ID=38268235
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| DE200610004507 Withdrawn DE102006004507A1 (de) | 2006-02-01 | 2006-02-01 | Spanneinrichtung für ein Zugmittel, insbesondere für einen Riemen oder eine Kette |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102006004507A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008061855A1 (de) * | 2006-11-22 | 2008-05-29 | Schaeffler Kg | Spannvorrichtung eines zugmitteltriebs |
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2006
- 2006-02-01 DE DE200610004507 patent/DE102006004507A1/de not_active Withdrawn
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