[go: up one dir, main page]

DE10200573A1 - Behälter einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Behälter einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs

Info

Publication number
DE10200573A1
DE10200573A1 DE2002100573 DE10200573A DE10200573A1 DE 10200573 A1 DE10200573 A1 DE 10200573A1 DE 2002100573 DE2002100573 DE 2002100573 DE 10200573 A DE10200573 A DE 10200573A DE 10200573 A1 DE10200573 A1 DE 10200573A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
hollow profile
liquid
inlet opening
liquids
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2002100573
Other languages
English (en)
Other versions
DE10200573B4 (de
Inventor
Torsten Hahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Automotive GmbH
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE10200573A priority Critical patent/DE10200573B4/de
Publication of DE10200573A1 publication Critical patent/DE10200573A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10200573B4 publication Critical patent/DE10200573B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/46Cleaning windscreens, windows or optical devices using liquid; Windscreen washers
    • B60S1/48Liquid supply therefor
    • B60S1/50Arrangement of reservoir

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)

Abstract

Der Behälter (1) weist mindestens eine Kammer zur Aufnahme von mindestens zwei Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte auf. Im oberen Teil weist er mindestens eine Einlaßöffnung (1'') auf, an der jeweils ein Hohlprofil (2) angeordnet ist, das in eine Kammer zur Aufnahme von mindestens zwei Flüssigkeiten (3, 4) unterschiedlicher Dichte hineinragt, wobei der vertikale Abstand des von der Einlaßöffnung (1'') abgewandten Endes (2') des Hohlprofils (2) zum Boden (1''') des Behälters (1) zwischen 1 und 40 mm beträgt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs. Behälter für Scheibenwascheinrichtungen sind bekannt. Es gibt beheizte und unbeheizte Behältervarianten. In der DE 44 25 214 wird ein Behälter einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs beschrieben, der eine Kammer zur Aufnahme von Waschflüssigkeit aufweist. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er wenigstens eine weitere, von der Waschflüssigkeitskammer getrennte Kammer aufweist, die von einem Heizmedium durchströmbar ist. In der Regel handelt es sich bei Waschflüssigkeiten um Flüssigkeitsgemische unterschiedlicher Dichte, da meistens Leitungswasser mit Reinigungszusätzen und Frostschutzmittel versetzt wird. Für einen wirkungsvollen Betrieb der Scheibenwascheinrichtung ist es daher erforderlich, diese Flüssigkeiten, die in der Regel eine jeweils unterschiedliche Dichte aufweisen, miteinander möglichst homogen zu vermischen. Bei den bekannten Behältern von Scheibenwascheinrichtungen stellt sich eine weitgehend homogene Vermischung dieser Flüssigkeiten erst nach mehreren Tagen ein, was dazu führt, dass diejenige Flüssigkeit mit der höchsten Dichte, meistens das Leitungswasser, im unteren Teil des Behälters verbleibt, während die anderen Flüssigkeiten, die eine geringere Dichte aufweisen, darüberschwimmen. Dies verschlechtert die Reinigungswirkung der Scheibenwascheinrichtung und führt im Winter zum Einfrieren von Flüssigkeit im unteren Teil des Behälters, was sich besonders nachteilig auf den Betrieb der Flüssigkeitspumpen auswirkt, die in der Regel ebenfalls im unteren Teil des Behälters angeordnet sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Behälter einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs zu schaffen, bei dem eine schnellere Durchmischung der Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte auf relativ einfache Weise möglich ist.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch einen Behälter einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs mit mindestens einer Kammer zur Aufnahme von mindestens zwei Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte gelöst, der im oberen Teil mindestens eine Einlaßöffnung aufweist, an der jeweils ein Hohlprofil angeordnet ist, das in eine Kammer zur Aufnahme von mindestens zwei Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte hineinragt, wobei der vertikale Abstand des von der Einlaßöffnung abgewandten Endes des Hohlprofils zum Boden des Behälters zwischen 1 und 40 mm beträgt. Der Behälter kann kastenförmig oder in Form eines Zylinders gestaltet sein. Er kann mehrere Kammern zur Aufnahme von mindestens zwei Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte aufweisen, wobei in der Regel eine Kammer in vorteilhafter Weise ausreicht. Bei den Flüssigkeiten handelt es sich beispielsweise um Wasser und Alkohol. Unter der Bezeichnung "Hohlprofil" ist ein Profil zu verstehen, das einen Hohlraum einschließt. Es handelt sich dabei allgemein um Rohre, die als Konstruktionselement verwendet werden können. Als Hohlprofil können erfindungsgemäß beispielsweise Quadrathohlprofile oder Rechteckhohlprofile eingesetzt werden. Unter dem vertikalen Abstand des von der Einlaßöffnung abgewandten Endes des Hohlprofils zum Boden des Behälters ist bei geneigter Anordnung des Hohlprofils jeweils der kleinste Abstand gemeint.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Hohlprofils im Behälter wird sichergestellt, dass das Hohlprofil in Flüssigkeitsschichten mit höherer Dichte eintaucht. Darüber schwimmen Flüssigkeiten oder Flüssigkeitsgemische, die eine geringere Dichte aufweisen. Wenn nun Flüssigkeit oder Flüssigkeitsgemische durch das Hohlprofil, das gleichzeitig als Einlaßstutzen für die Flüssigkeit bzw. Flüssigkeitsgemische dient, eingeleitet werden, so werden zwangsläufig Flüssigkeitsanteile mit niedrigerer Dichte in die Flüssigkeit bzw. Flüssigkeitsgemische höherer Dichte, die sich am Boden des Behälters befinden, eingeleitet. Dadurch erfolgt eine gute Durchmischung der Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte. Gleichzeitig sind die Flüssigkeiten mit der niedrigeren Dichte bestrebt, durch die sich am Boden befindliche Flüssigkeit bzw. Flüssigkeitsmischung nach oben im Behälter aufzusteigen, was den Grad der Durchmischung noch verstärkt. Aufgrund der beim Nachfüllen durch das Hohlprofil entstehenden Turbulenzen in den Flüssigkeitsschichten im unteren Teil des Behälters wird somit die Durchmischung von Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte verstärkt, so dass die homogene Durchmischung bereits während des Einfüllvorganges realisiert worden ist. Einer schichtartigen Trennung der Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte wird im Behälter somit in vorteilhafter Weise entgegengewirkt.
  • Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der vertikale Abstand des von der Einlaßöffnung abgewandten Endes des Hohlprofils zum Boden des Behälters zwischen 1,5 und 10 mm beträgt. Innerhalb dieses Abstandsintervalls werden besonders günstige Strömungsverhältnisse im unteren Teil des Behälters realisiert, die sich positiv auf den Mischungseffekt auswirken. Besonders vorteilhaft ist dabei eine Einstellung des Abstands von 5 mm.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung verläuft die Längsachse des Hohlprofils parallel zur Längsachse des Behälters. Dies erleichtert die konstruktive Gestaltung des Behälters der Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs, da der entsprechende vertikale Abstand des von der Einlaßöffnung abgewandten Endes des Hohlprofils zum Boden des Behälters auf relativ schnelle Weise eingestellt werden kann.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird als Hohlprofil ein Kreishohlprofil angeordnet. Dabei kann in vorteilhafter Weise ein kreisrundes Rohrstück eingesetzt werden. Es läßt sich relativ problemlos an dem Deckel des Behälters fixieren.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung beträgt der Innendurchmesser des Kreishohlprofils 2 bis 15 cm. Die Einstellung dieses Innendurchmessers ermöglicht eine relativ schnelle Befüllung des Behälters über das Hohlprofil, wobei im unteren Teil des Behälters günstige Strömungsverhältnisse für die Durchmischung von mindestens zwei Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte eingestellt werden können.
  • Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass das Hohlprofil in direkter Verbindung mit der Einlaßöffnung angeordnet ist. Dabei ist vorteilhaft, dass das Verbinden von Hohlprofil und Einlaßöffnung direkt durch Schweißen oder Verkleben erfolgen kann und somit keine Anordnung von Flanschen oder zusätzlichen Befestigungsmitteln erforderlich ist.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist an der Innenwandung des Hohlprofils in dessen Längsrichtung mindestens ein Sensor zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit angeordnet. Auf diese Weise läßt sich zusätzlich die Füllstandshöhe im Behälter ermitteln, wobei der Sensor gleichzeitig in vorteilhafter Weise durch mechanische Einwirkungen geschützt ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird als Hohlprofil ein Mehrkanthohlprofil angeordnet, bei dem an der Innenwandung des Hohlprofils an mindestens einer Kante in Längsrichtung des Hohlprofils ein Sensor zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit angeordnet ist. Als Mehrkanthohlprofile können dabei beispielsweise Sechskant- oder Achtkant-Hohlprofile angeordnet werden. Die Anordnung der Sensoren zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit erfolgt dabei in besonders vorteilhafter Weise, da die Sensoren zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit auf relativ einfache Weise an den Kanten im Inneren des Hohlprofils fixiert werden können. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn als Sensoren Metallstäbe als Stab-Sensoren angeordnet werden sollen, die als Elektroden wirken. Allgemein ist man jedoch nicht auf die Anordnung von Stab- Sensoren beschränkt. Es können auch sogenannte Foliensensoren in vorteilhafter Weise angeordnet werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung fallen das der Einlaßöffnung abgewandte Ende mindestens eines Sensors zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit und das der Einlaßöffnung abgewandte Ende des Hohlprofils bündig miteinander zusammen. Somit weisen beide Enden jeweils den gleichen Abstand zum Boden des Behälters auf. Dabei ist vorteilhaft, dass Einwirkungen des Hohlprofils auf die Messung der Leitfähigkeit vermieden werden können. Man spricht bei einer solchen Anordnung der Sensoren von geschlossenen Sensoren.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind der Behälter oder das Hohlprofil mit Heizelementen versehen. Auf diese Weise kann ein nachteiliges Einfrieren von Flüssigkeit im Behälter vorteilhaft vermieden werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist ferner die Verwendung des Behälters als Waschflüssigkeitsbehälter zur Abreinigung von verschmutzten Oberflächen. Darunter fallen beispielsweise Scheinwerfer oder Fenster sowie Reklametafeln. Es können jedoch auch andere Oberflächen in vorteilhafte Weise vom Schmutz befreit werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist schließlich die Verwendung des Behälters als Mischvorrichtung zur Vermischung von Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte. Dabei kommt der Behälter in besonders vorteilhafter Weise dann zum Einsatz, wenn beispielsweise aus Platzgründen auf die Anordnung von aufwendigen Rührvorrichtungen verzichtet werden muß. Der Behälter kommt dabei besonders vorteilhaft bei der Einmischung von Additiven zum Einsatz.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung (Fig. 1, Fig. 2) näher und beispielhaft erläutert.
  • Fig. 1 zeigt den Behälter einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs mit angeordnetem Hohlprofil.
  • Fig. 2 zeigt ein Hohlprofil im Querschnitt mit angeordnetem Sensor zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit.
  • In Fig. 1 ist ein Behälter 1 einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs mit einer Kammer zur Aufnahme von zwei Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte dargestellt. Der Behälter 1 weist im oberen Teil eine Einlaßöffnung 1" auf, an der ein Hohlprofil 2 angeordnet ist. Die Anordnung des Hohlprofils 2 an der Einlaßöffnung 1" ist dabei nicht im Detail dargestellt. Das Hohlprofil 2 kann dabei über einen Flansch oder direkt mit der Einlaßöffnung 1" des Deckels 1' am Behälter 1 befestigt werden. Die Flüssigkeiten 3, 4 weisen jeweils eine unterschiedliche Dichte auf. Die Dichte der einen Flüssigkeit 3 ist höher als die Dichte der anderen Flüssigkeit 4. Daher schwimmt die andere Flüssigkeit 4 auf der einen Flüssigkeit 3. Der vertikale Abstand des von der Einlaßöffnung 1" abgewandten Endes 2' des Hohlprofils 2 zum Boden 1''' des Behälters 1 liegt zwischen 1 und 40 mm. Bevorzugt wird dabei ein Abstand zwischen 1,5 und 10 mm eingestellt, wobei sich als optimaler Abstand ein Abstand von nahezu 5 mm bewährt hat. Im Betrieb der Scheibenwascheinrichtung ist man bestrebt, eine möglichst homogene Vermischung der beiden Flüssigkeiten 3, 4 zu erreichen. In vorteilhafter Weise wird eine Vermischung durch Nachfüllen von zusätzlicher Flüssigkeit über die Einlaßöffnung 1" und dem Hohlprofil 2 ermöglicht. Diese zusätzliche Flüssigkeit bzw. dieses zusätzliche Flüssigkeitsgemisch weist in der Regel eine niedrigere Dichte auf als die im unteren Teil des Behälters 1 befindliche eine Flüssigkeit 3. Die Flüssigkeit bzw. das Flüssigkeitsgemisch wird in Pfeilrichtung durch den Deckel 1' des Behälters 1 eingeführt und tritt am unteren Ende des Hohlprofils 2 gemäß dem gestrichelten Pfeil in die eine Flüssigkeit 3 mit der höheren Dichte ein. Dabei kommt es zu Turbulenzen, die eine Durchmischung der Flüssigkeiten bzw. Flüssigkeitsmischungen unterschiedlicher Dichte ermöglichen. Zusätzlich haben die Flüssigkeitsbestandteile mit niedrigerer Dichte das Bestreben, nach oben aufzusteigen, wobei es zu zusätzlichen Durchmischungen kommt. Auf diese Weise ist bereits nach wenigen Stunden eine nahezu homogene Vermischung der Flüssigkeiten 3, 4 zu erreichen, so dass die in der Fig. 1 dargestellte Schichtung der Flüssigkeiten 3, 4 aufgehoben wird. Das dargestellte Hohlprofil 2 ist in besonders vorteilhafter Weise als Kreishohlprofil angeordnet. Zur Bestimmung des Füllstands im Behälter ist es vorteilhaft, an der Innenwandung des Hohlprofils 2 in dessen Längsrichtung mindestens ein Sensor zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit anzuordnen (nicht dargestellt. Sofern das Hohlprofil 2 dann als Mehrkanthohlprofil ausgestaltet ist, läßt sich ein jeweiliger Sensor zur Leitfähigskeitmessung von Flüssigkeit auf besonders einfache Weise an der Innenwandung des Hohlprofils 2 anordnen.
  • In Fig. 2 ist ein Hohlprofil 2 im Querschnitt mit einem an der Innenwandung des Hohlprofils 2 in dessen Längsrichtung angeordneten Sensor 5 zur Leitfähigkeitkeitsmessung von Flüssigkeit dargestellt. Als Hohlprofil 2 ist auch hier ein Kreishohlprofil gewählt worden. In besonders vorteilhafter Weise fällt das der Einlaßöffnung 1" (nicht dargestellt) abgewandte Ende 5' des Sensors 5 zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit und das der Einlaßöffnung 1" abgewandte Ende 2' des Hohlprofils 2 bündig miteinander zusammen. Sofern die Längsachse des Hohlprofils 2 parallel zur Längsachse des Behälters 1 verläuft, weisen somit beide Enden 2', 5' den gleichen Abstand zum Boden 1''' des Behälters auf. Auf diese Weise lassen sich Meßfehler bei der Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit in vorteilhafter Weise vermeiden. Sofern das Hohlprofil 2 aus einem Kunststoff gefertigt ist, läßt sich der Sensor 5 zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit auf relativ einfache Weise zum Teil in der Innenwandung des Hohlprofils anordnen. Der somit durch Einspritzen in der Innenwandung des Hohlprofils 2 fixierte Sensor 5 ist somit weitgehendst durch mechanische Einwirkungen geschützt. Als Sensoren 5 zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeiten können stabförmige oder folienförmige Sensoren angeordnet werden, die handelsüblich sind.

Claims (13)

1. Behälter (1) einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs mit mindestens einer Kammer zur Aufnahme von mindestens zwei Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte, der im oberen Teil mindestens eine Einlaßöffnung (1") aufweist, an der jeweils ein Hohlprofil (2) angeordnet ist, das in eine Kammer zur Aufnahme von mindestens zwei Flüssigkeiten (3, 4) unterschiedlicher Dichte hineinragt, wobei der vertikale Abstand des von der Einlaßöffnung (1") abgewandten Endes (2') des Hohlprofils (2) zum Boden (1''') des Behälters (1) zwischen 1 und 40 mm beträgt.
2. Behälter (1) nach Anspruch 1, bei dem der vertikale Abstand des von der Einlaßöffnung (1") abgewandten Endes (2') des Hohlprofils (2) zum Boden (1''') des Behälters (1) zwischen 1, 5 und 10 mm beträgt.
3. Behälter (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem die Längsachse des Hohlprofils (2) parallel zur Längsachse des Behälters (1) verläuft.
4. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem als Hohlprofil (2) ein Kreishohlprofil angeordnet ist.
5. Behälter (1) nach Anspruch 4, bei dem der Innendurchmesser des Kreishohlprofils 2 bis 15 cm beträgt.
6. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das Hohlprofil (2) in direkter Verbindung mit der Einlaßöffnung (1") angeordnet ist.
7. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem an der Innenwandung des Hohlprofils (2), in dessen Längsrichtung mindestens ein Sensor (5) zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit angeordnet ist.
8. Behälter (1) nach Anspruch 7, bei dem als Hohlprofil (2) ein Mehrkanthohlprofil angeordnet ist, bei dem an der Innenwandung des Hohlprofils (2) an mindestens einer Kante in Längsrichtung des Hohlprofils (2) ein Sensor (5) zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit angeordnet ist.
9. Behälter (1) nach Anspruch 3 oder Anspruch 7 oder Anspruch 8, bei dem das der Einlaßöffnung (1") abgewandte Ende (5') mindestens eines Sensors (5) zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit und das der Einlaßöffnung (1") abgewandte Ende (2') des Hohlprofils (2) bündig miteinander zusammenfallen.
10. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei dem mindestens ein Sensor (5) zur Leitfähigkeitsmessung von Flüssigkeit teilweise in der Innenwandung des Hohlprofils (2) angeordnet ist.
11. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem der Behälter (1) oder das Hohlprofil (2) mit Heizelementen versehen sind.
12. Verwendung des Behälters (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 als Waschflüssigkeitsbehälter zur Abreinigung von verschmutzten Oberflächen.
13. Verwendung des Behälters (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 als Mischvorrichtung zum Vermischen von Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte.
DE10200573A 2002-01-09 2002-01-09 Behälter einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs Expired - Fee Related DE10200573B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10200573A DE10200573B4 (de) 2002-01-09 2002-01-09 Behälter einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10200573A DE10200573B4 (de) 2002-01-09 2002-01-09 Behälter einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10200573A1 true DE10200573A1 (de) 2003-07-10
DE10200573B4 DE10200573B4 (de) 2013-03-28

Family

ID=7711758

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10200573A Expired - Fee Related DE10200573B4 (de) 2002-01-09 2002-01-09 Behälter einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10200573B4 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2904232A (en) * 1955-09-21 1959-09-15 Gerald B Gersten Liquid containing tanks with reversible spouts
DE4319920A1 (de) * 1993-06-16 1994-12-22 Harry E Bertrandt Wasserdruck + Heizungseinsatz für Wasch- Wasserbehälter
US5946763A (en) * 1995-01-17 1999-09-07 Itt Manufacturing Enterprises Inc. Module for a motor vehicle
DE19831738A1 (de) * 1998-07-15 2000-01-20 Mannesmann Vdo Ag Flüssigkeitsbehälter

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1833532U (de) * 1961-04-27 1961-06-22 Friedrich Schardmueller Vorrichtung zur aufnahme von fluessigkeiten aus einem behaelter, vorzugsweise aus einem behaelter einer scheibenwaschanlage fuer fahrzeuge.
DE1846907U (de) * 1961-12-15 1962-02-15 Friedrich Schardmueller Behaelter fuer scheibenwaschanlagen von fahrzeugen.
DE3734130A1 (de) * 1987-10-09 1989-04-27 Daimler Benz Ag Scheibenreinigungsanlage, insbesondere fuer kraftfahrzeuge
JPH04339053A (ja) * 1991-05-15 1992-11-26 Nissan Motor Co Ltd ウォッシャタンク

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2904232A (en) * 1955-09-21 1959-09-15 Gerald B Gersten Liquid containing tanks with reversible spouts
DE4319920A1 (de) * 1993-06-16 1994-12-22 Harry E Bertrandt Wasserdruck + Heizungseinsatz für Wasch- Wasserbehälter
US5946763A (en) * 1995-01-17 1999-09-07 Itt Manufacturing Enterprises Inc. Module for a motor vehicle
DE19831738A1 (de) * 1998-07-15 2000-01-20 Mannesmann Vdo Ag Flüssigkeitsbehälter

Also Published As

Publication number Publication date
DE10200573B4 (de) 2013-03-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2332740A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum entfernen von gummiueberzuegen auf start- und landepisten von flughaefen
DE1557573A1 (de) Tankreinigungsvorrichtung
DE10200573B4 (de) Behälter einer Scheibenwascheinrichtung eines Kraftfahrzeugs
EP0355474B1 (de) Öleinfüllvorrichgung mit Öleinfüllrohr und Ölmessstab
DE1526652A1 (de) Pumpaggregat und mit einem solchen versehener Brennstofftank
DE3426742A1 (de) Vorrichtung zum schlammwasserabzug fuer klaerschlammeindicker
DE2623388A1 (de) Vorgefertigtes einbauteil fuer ein aus beton bestehendes behaelterbauwerk
DE4213439C2 (de) Tragbares Sprühgerät
DE102019001310A1 (de) Vorrichtung zum Anzeigen eines Fluidniveaus
DE102007023631B4 (de) Flüssigkeits-Behälter eines Tank-Schiffes
DE3418264C1 (de) Vorrichtung zum Schlammwasserabzug für Klärschlammeindicker
DE7633702U1 (de) Vorrichtung zur aufbereitung verbrauchter reinigungsfluessigkeit
DE19945066C1 (de) Wassertank
DE10017737B4 (de) Tauchlackierbecken
DE1000162B (de) Fluegelradzaehler fuer Fluessigkeiten
EP0860209A2 (de) Auswaschvorrichtung für Restbeton oder dergleichen
AT267141B (de) Offener Großbehälter für Flüssigkeiten
DE102022113278A1 (de) Rührwerkanordnung
DE102007023144B4 (de) Trinkwasservorratsbehälter für Fahrzeuge
DE69811960T2 (de) Anordnung eines rührwerks für die bewegung ausfällungsprodukte hoher dichte
DE10304708A1 (de) Flüssigkeitsbehälter für Fahrzeuge
EP1243351A2 (de) Reinigungssystem und Verfahren zur Reinigung von Heizöl
DE625060C (de) Benzintankwagen mit Messgefaess am Boden
EP2634322A1 (de) Ablauftopf für Abwasser
AT388960B (de) Vorgefertigte dichte grossbehaelter

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: CONTINENTAL AUTOMOTIVE GMBH, 30165 HANNOVER, DE

8110 Request for examination paragraph 44
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final

Effective date: 20130629

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee