-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steuerungsanlage für Brennstoffgaserwärmung einer
Gasturbine und bezieht sich insbesondere auf eine Steuerungsanlage
für Brennstoffgaserwärmung, welche
die Strömungsrate
eines Brennstoffgases steuert bzw. regelt, das ein an bzw. in einem
Brennstoffgassystem installiertes Heizelement passiert. Außerdem bezieht
sich die Erfindung auf eine Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung, die mit der vorgenannten
Steuerungsanlage für
Brennstoffgaserwärmung
ausgerüstet
ist.
-
Eine
herkömmliche
Gasturbine besitzt ein Heizelement, das an einer einer Brennkammer
vorangehenden Stufe installiert ist, um den Wirkungsgrad der Verbrennung
eines Brennstoffs zu verbessern (siehe die offengelegte japanische
Patentanmeldung Nr. H11-236824).
-
10 ist ein Diagramm zur
Darstellung eines Beispiels eines Brennstoffsystems einer herkömmlichen
allgemeinen Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung. In einer Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung 1 sind
ein Kompressor 2, eine Gasturbine 3 und ein Generator 5 konzentrisch
miteinander verbunden, und der Generator 5 erzeugt elektrische
Energie, indem der Gasturbine 3 durch ein von der Brennkammer 4 zugeführtes Verbrennungsgas
ein Drehmoment geliefert wird.
-
Die
Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung 1 versorgt die Brennkammer 4 mit
Hochdruckluft, die durch den Kompressor 2 erzeugt wird,
und bewirkt gleichzeitig eine Verbrennung, indem ein Brennstoffgas
der Brennkammer 4 über
ein Brennkammer-Strömungssteuerventil 8 zugeführt wird.
Außerdem
wird durch Zuführen
der durch den Kompressor 2 erzeugten Hochdruckluft zu einem
Heizelement 6 und durch Aufheizen einer spezifischen Menge
des dem Heizelement 6 zugeführten Brennstoffgases in der
der Brennkammer 4 vorangehenden Stufe der Wirkungsgrad
der Verbrennung der Brennkammer 4 verbessert. Ein Bypass-Strömungssteuerventil 9 dient
der Einstellung der Strömungsrate
eines dem Heizelement 6 zugeführten Brennstoffgases, und
ein Teil des dem Bypass-Strömungssteuerventil 9 zugeführten Brennstoffgases
wird einer auf die Brennkammer 4 folgenden Stufe ohne Erhitzung
zugeführt,
indem es das Heizelement 6 umgeht. In der auf das Heizelement 6 folgenden
Stufe werden das in dem Heizelement 6 erhitzte Brennstoffgas
und das durch Umgehen des Heizelements 6 nicht erhitzte
Brennstoffgas gemischt und dem Brennkammer-Strömungssteuerventil 8 zugeführt. Außerdem ist
die an das Heizelement 6 anschließende Stufe mit einem Temperaturerfassungselement 7 zum
Messen der Gastemperatur des gemischten Brennstoffgases versehen.
-
Außerdem ist
die Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung 1 mit einem Brennkammer-Strömungssteuerabschnitt 11,
der den Hub bzw. den Öffnungsgrad
eines Brennkammer-Strömungssteuerventils 8 vorgibt,
und mit einem Bypass-Strömungssteuerabschnitt 12 versehen,
der eine Steuereingabe des Bypass-Strömungssteuerventils 9 steuernt.
Durch Versorgen des Brennkammer-Strömungssteuerventils 8 mit
einem Wert, der von dem Brennkammer-Strömungssteuerabschnitt 11 als
Steuereingabe festgelegt wird, wird der Hub bzw. Öffnungsgrad
des Brennkammer-Strömungssteuerventils 8 eingestellt
bzw. angepasst, wodurch die Strömungsrate
des der Brennkammer 5 zuzuführenden Brennstoffgases angepasst
wird. Indem der Bypass-Strömungssteuerabschnitt 12 die
Steuereingabe des Bypass-Strömungssteuerventils 9 basierend
auf einer vorbestimmten Berechnung einstellt, wird die Strömungsrate
des das Heizelement 6 umgehenden Brennstoffgases eingestellt.
-
Der
Bypass-Strömungssteuerabschnitt 12 ist versehen
mit:
einem Abschnitt 13 zum Bestimmen für die festgelegte
Temperatur, welcher eine festgelegte Solltemperatur bestimmt und
ausgibt, die eindeutig gemäß der Ausgangsleistung
zu der Zeit bestimmt wird, zu der die Ausgangsleistung des Generators 5 geliefert wird;
eine Subtrahiereinheit 15, die einen Differenzwert durch
Vergleich mit einer von dem Bestimmungsabschnitt 13 für die festgelegte
Temperatur bestimmten festgelegten Solltemperatur berechnet, wenn
die Brennstoffgastemperatur durch das an der auf das Heizelement 6 folgenden
Stufe vorgesehenen Temperaturerfassungselement 7 geliefert
wird; und einem PI-Berechnungsabschnitt 14, der Berechnungen
zur PI-Steuerung für
die Subtraktionsergebnisse der Substrahiereinheit 15 durchführt, und
eine Steuereingabe des Bypass-Strömungssteuerventils 9 erhält bzw.
ermittelt. Der PI-Berechnungsabschnitt 14 wird vorab mit
einer Verstärkung "K" und einer Zeitkonstante "T" versehen, die zur Berechnung für die PI-Steuerung
notwendige Werte sind, und führt Berechnungen
auf der Basis der Verstärkung "K" und der Zeitkonstante "T" durch. Dann wird die durch den PI-Berechnungsabschnitt 14 berechnete
Steuereingabe an das Bypass-Strömungssteuerventil 9 geliefert
und der Hub bzw. Öffnungsgrad
des Bypass-Strömungssteuerventils 9 wird
auf der Basis der Steuereingabe eingestellt bzw. angepasst.
-
Wenn
die Ausgangsleistung des Generators 5 geliefert wird, stellt
der Bestimmungsabschnitt 13 für die festgelegte Temperatur
dem PI-Berechnungsabschnitt 14 einen Wert als festgelegte
Temperatur bereit, der gemäß der Ausgangsleistung
zu diesem Zeitpunkt eindeutig bestimmt wird. 11 ist ein Beispiel einer graphischen
Darstellung der Beziehung zwischen der Generator-Ausgangsleistung
und für die
festgelegte Temperatur.
-
Wie
in 11 gezeigt ist, legt
der Bestimmungsabschnitt 13 für die festgelegte Temperatur
die festgelegte Solltemperatur auf eine Weise fest, dass die festgelegte
Solltemperatur mit einer Zunahme der Generator-Ausgangsleistung ansteigt, bis die Generator-Ausgangsleistung
die maximale Ausgangsleistung Wx erreicht. Wenn die Generator-Ausgangsleistung
die maximale Ausgangsleistung Wx übersteigt, wird außerdem die
festgelegte Solltemperatur auf einen vorbestimmten Wert "τx" festgelegt.
-
Gemäß einem
in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. H11-23682 offenbarten Verfahren,
wie es in 11 gezeigt
ist, steigt die von dem Bestimmungsabschnitt 13 für die festgelegte Temperatur
festgelegte Temperatur entsprechend einer Zunahme der Generator-Ausgangsleistung
während
einer Laststeigerung (einschließlich
dem Anfahren) rasch an. Daher ist es notwendig, dass der Bypass-Strömungssteuerabschnitt 12 auf
die rasche Änderung
reagiert, indem der Wert der Zeitkonstanten "T" in
der PI-Steuerung bzw. -regelung klein eingestellt wird.
-
Wenn
jedoch die Zeitkonstante "T" klein gewählt wird,
wird auch auf eine geringfügige Änderung reagiert,
obWOhl die Generator-Ausgangsleistung die angestrebte Maximalleistung
Wx erreicht hat. Infolgedessen besteht ein Problem insofern, als
die Verbrennungsgastemperatur nicht stabil sein kann, sondern fluktuiert,
was einen unstabilen Verbrennungszustand in einer Brennkammer verursacht.
-
Wenn
hingegen die Zeitkonstante "T" erhöht wird,
besteht ein Problem insofern, als eine genaue Steuerung bzw. Regelung
unmöglich
ist, da die Brennstoffgastemperatur einer raschen Änderung der
festgelegten Solltemperatur unter einem Zustand, bei dem die Generator-Ausgangsleistung während einer
Lastzunahme und dergleichen fluktuiert, nicht folgen kann.
-
ABRISS DER ERFINDUNG
-
Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Steuerungsanlage
für Brennstoffgaserwärmung bereitzustellen,
welche die Folgefähigkeit
der Brennstoffgastemperatur bei einer Lastfluktuation verbessert,
und die den Fluktuationsbereich der Brennstoffgastemperatur bei
einer spezifischen Last (bei maximaler Ausgangsleistung) begrenzen
kann.
-
Zur
Erfüllung
der obigen Aufgabe umfasst die Steuerungsanlage für Brennstoffgaserwärmung gemäß der vorliegenden
Erfindung die Merkmale des Patentanspruchs 1. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
umfasst demnach ein Heizelement zum Erhitzen eines zugeführten Brennstoffgases,
ein erstes Gassystem zum Zuführen
des Brennstoffgases zu dem Heizelement, ein zweites Gassystem, das
in einer dem Heizelement vorangehenden Stufe abzweigt und das Heizelement
umgeht, und das mit dem ersten Gassystem in einer dem Heizelement
folgenden Stufe verbunden ist, ein Temperaturerfassungselement zum
Messen einer Gastemperatur eines Brennstoffgasgemischs, welches
durch Mischen eines das erste Gassystem passierenden und von dem
Heizelement erhitzten ersten Brennstoffgases und eines das zweite
Gassystem ohne Erhitzen durch das Heizelement passierenden zweiten
Brennstoffgases in einer dem Heizelement folgenden Stufe erzeugt
wird, ein Bypass-Strömungssteuerventil
zum Einstellen einer Strömungsrate
des zweiten Brennstoffgases, und einen Bypass-Strömungssteuerabschnitt
zum Steuern eines Öffnungsgrades
des Bypass-Strömungssteuerventils,
und einen Bypass-Strömungssteuerabschnitt,
der einen Öffnungsgrad
des Bypass-Strömungssteuerventils
durch Ausführen
einer Rückkoppelungssteuerung
entsprechend einer Ausgangsleistung des Generators einstellt, indem
eine PI-Steuerung, basierend auf Vergleichsergebnissen zwischen einer
entsprechend einer Ausgangsleistung eines Generators festgelegten
Solltemperatur und der von dem Temperaturerfassungselement erfassten
Gastemperatur durchgeführt
wird, und indem eine Verstärkung
und eine Zeitkonstante in der PI-Steuerung entsprechend einer Ausgangsleistung
des Generators geändert
wird.
-
Entsprechend
der Steuerungsanlage für Brennstoffgaserwärmung gemäß der Erfindung
ist es möglich,
die Folgefähigkeit
der Brennstoffgastemperatur während
einer Lastfluktuation zu verbessern und gleichzeitig den Fluktuationsbereich
der Brennstoffgastemperatur bei einer spezifischen Last (bei maximaler
Ausgangsleistung) zu begrenzen. Infolgedessen kann unter jeder Betriebsbedingung
ein stabiler Verbrennungszustand erzielt werden, wodurch der Wirkungsgrad
der Verbrennung eines Verbrennungsgases verbessert wird.
-
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
Es
zeigen:
-
1 ein
Blockdiagramm eines Aufbaus einer Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung,
die mit einer Steuerungsanlage für
Brennstoffgaserwärmung
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung versehen ist,
-
2 eine
graphische Darstellung einer Beziehung zwischen einer Generator-Ausgangsleistung und
einer festgelegten Solltemperatur,
-
3 eine
graphische Darstellung einer Beziehung zwischen einer Generator-Ausgangsleistung und
einer festgelegten Verstärkung,
-
4 eine
graphische Darstellung einer Beziehung zwischen einer Generator-Ausgangsleistung und
einer festgelegten Zeitkonstante,
-
5 ein
weiteres Blockdiagramm eines Aufbaus einer Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung, die
mit einer Steuerungsanlage für
Brennstoffgaserwärmung
gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung versehen ist,
-
6 eine
graphische Darstellung einer Beziehung zwischen einer Brennstoffgastemperatur und
einer festgelegten Verstärkung,
-
7 eine
graphische Darstellung einer Beziehung zwischen einer Brennstoffgastemperatur und
einer festgelegten Zeitkonstante,
-
8 ein
Blockdiagramm eines Aufbaus einer Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung,
die mit einer Steuerungsanlage für
Brennstoffgaserwärmung
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung versehen ist,
-
9 ein
weiteres Blockdiagramm eines Aufbaus einer Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung, die
mit einer Steuerungsanlage für
Brennstoffgaserwärmung
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung versehen ist,
-
10 ein
Blockdiagramm eines Aufbaus einer Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung,
die mit einer herkömmlichen
Steuerungsanlage für
Brennstoffgaserwärmung
versehen ist, und
-
11 eine
graphische Darstellung einer Beziehung zwischen einer Generator-Ausgangsleistung
und einer festgelegten Temperatur bei einer herkömmlichen Steuerungsanlage für Brennstoffgaserwärmung.
-
BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
<Erste Ausführungsform>
-
Bezugnehmend
auf die Zeichnungen wird nachstehend eine erste Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. 1 ist ein
Blockdiagramm eines Aufbaus eines Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung, die mit einer
Steuerungsanlage für
Brennstoffgaserwärmung
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
versehen ist.
-
In 1 sind
gleiche Teile wie in 10 mit den gleichen Symbolen
versehen und deren detaillierte Beschreibung entfällt. Außerdem sind
Wege von Brennstoffgas und Luft mit durchgezogenen Linien dargestellt,
und Wege von Signalen festgelegter Werte und dergleichen, die für einen
Block in einer nachfolgenden Stufe zu spezifizieren sind, sind mit gestrichelten
Linien dargestellt.
-
Eine
Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung 1a in 1 umfasst
einen Kompressor 2 mit zu Hochdruckluft komprimierter angesaugter
Umgebungsluft eine Gasturbine 3, die konzentrisch mit dem
Kompressor 2 vorgesehen ist, eine Brennkammer 4,
die der Gasturbine 3 ein Verbrennungsgas liefert, um die Gasturbine 3 zu
drehen, und einen Generator 5, der durch die Drehung der
Gasturbine 3 elektrische Energie erzeugt. Außerdem umfasst
die Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung 1a in 1 ein
Brennkammer-Strömungssteuerventil 8,
das eine Strömungsrate
eines der Brennkammer 4 zuzuführenden Brennstoffs festlegt,
ein Heizelement 6, das ein Brennstoffgas in einer der Brennkammer 4 vorangehenden
Stufe vorerhitzt, und ein Bypass-Strömungssteuerventil 9,
das eine Strömungsrate
eines durch Umgehen des Heizelements 6 nicht erhitzten
Brennstoffgases festlegt.
-
Von
dem Kompressor 2 erzeugte Hochdruckluft weist eine hohe
Temperatur auf und führt
einen Wärmeaustausch
mit einem Brennstoffgas durch Zuführen eines Teils der Hochdruckluft
zu dem Heizelement 6 durch. Indem das Heizelement 6 das Brennstoffgas
in der der Brennkammer 4, welche das Brennstoffgas verbrennt,
vorangehenden Stufe vorerhitzt, wird der Wirkungsgrad der Verbrennung
des Brennstoffgases in der Brennkammer 4 verbessert. Außerdem werden
in der dem Heizelement 6 folgenden Stufe ein von dem Heizelement 6 erhitztes Brennstoffgas
und ein durch Umgehen des Heizelements 6 nicht erhitztes
Brennstoffgas gemischt und dem Brennkammer-Strömungssteuerventil 8 zugeführt. Außerdem ist
die dem Heizelement 6 folgende Stufe mit einem Temperaturerfassungselement 7 versehen,
das die Gastemperatur der gemischten Brennstoffgase misst. Zusätzlich wird
die Hochdruckluft, die den Wärmeaustausch
in dem Heizelement 6 durchführt, von dem Brennstoffgas
abgekühlt,
so dass deren Temperatur abnimmt. Ssie wird dann der Gasturbine 3 zugeführt und
zur Kühlung
der Gasturbine 3 verwendet.
-
Ferner
ist die Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung 1 mit einem Brennkammer-Strömungssteuerabschnitt 11,
der den Hub bzw. Öffnungsgrad
eines Strömungssteuerventils 8 festlegt,
und mit einem Bypass-Strömungssteuerabschnitt 12a,
der den Öffnungsgrad
eines Bypass-Strömungssteuerventils 9 steuertm,
versehen. Hierbei wird durch das Liefern eines von dem Brennkammer-Strömungssteuerabschnitt 11 festgelegten
Werts zu dem Brennkammer-Strömungssteuerventil 8 als
Steuereingabe der Öffnungsgrad
des Brennkammer-Strömungssteuerventils 8 eingestellt,
wodurch die Strömungsrate
eines der Brennkammer 4 zuzuführenden Brennstoffgases eingestellt
wird. Außerdem
wird die Brennstoffgastemperatur, die von dem in der dem Heizelement 6 folgenden
Stufe vorgesehenen Temperaturerfassungselement 7 gemessen
wird, dem Bypass-Strömungssteuerabschnitt 12a zugeführt. Dann
führt der Bypass-Strömungssteuerabschnitt 12a eine
bestimmte Berechnung basierend auf der gemessenen Brennstoffgastemperatur
durch und steuert den Öffnungsgrad
des Bypass-Strömungssteuerventils 9, wodurch
die Strömungsrate
des das Heizelement 6 umgehenden Brennstoffgases eingestellt
wird. Das Temperaturerfassungselement 7 ist beispielsweise ein
Thermoelement.
-
Der
Bypass-Strömungssteuerabschnitt 12a ist
mit einem Abschnitt 13 zum Bestimmen der festgelegten Temperatur
versehen, welche eine festgelegte Soll- bzw. Zieltemperatur bestimmt
und ausgibt, die eindeutig gemäß der Ausgangsleistung
zu dem Zeitpunkt, zu dem die Ausgangsleistung des Generators 5 geliefert
wird, bestimmt wird. Der Steuerabschnitt umfasst ferner eine Subtrahiereinheit,
welche einen Differenzwert durch Vergleich der von dem Temperaturerfassungselement 7 der
dem Heizelement 6 folgenden Stufe gelieferten Brennstoffgastemperatur
mit einer von dem Bestimmungsabschnitt 13 für die festgelegte
Temperatur bestimmten festgelegten Solltemperatur berechnet, und
einen PI-Berechnungsabschnitt 14, der Berechnungen für eine PI-Steuerung
bzw. -Regelung für
die Subtraktionsergebnisse der Subtrahiereinheit 15 durchführt und eine
Steuereingabe des Bypass-Strömungssteuerventils 9 ermittelt.
Zusätzlich
ist ein Verstärkungs-Bestimmungsabschnitt 21 vorgesehen,
welcher den Wert einer Verstärkung „gain" für die Berechnungen, die
der PI-Berechnungsabschnitt 14 durchführt, bestimmt, sowie ein Zeitkonstanten-Bestimmungsabschnitt 22,
welcher den Wert einer Zeitkonstante für die Berechnungen, die der
PI-Berechnungsabschnitt 14 durchführt, bestimmt. Hierbei werden
in dem PI-Berechnungsabschnitt 14 durch Verwendung der Verstärkung "K" (nachstehend als "festgelegte Verstärkung" ("specified
gain") bezeichnet),
die von dem Verstärkungs-Bestimmungsabschnitt 21 geliefert wird,
und einer Zeitkonstante "T" (nachstehend als "festgelegte Zeitkonstante" bezeichnet), die
von dem Zeitkonstanten-Bestimmungsabschnitt 22 geliefert wird,
zunächst
die Subtraktionsergebnisse der Subtrahiereinheit 15 mit "K" multipliziert (P-Berechnung). Dann
wird ein Wert, der erhalten wird durch eine temporale Integration
des Subtraktionsergebnisses der Subtrahiereinheit 15 auf
der Basis der Integralzeit "T" multipliziert mit "K" (I-Berechnung), zu den "P"-Berechnungsergebnissen addiert (PI-Berechnung). 2 zeigt
ein Beispiel einer graphischen Darstellung der Beziehung zwischen
einer Generator-Ausgangsleistung
und einer festgelegten Temperatur.
-
Wie
in 2 gezeigt ist, erhöht der Bestimmungsabschnitt 13 für die festgelegte
Temperatur die festgelegte Temperatur mit einem vorbestimmten Verhältnis unmittelbar
nach dem Anfahren („start-up"), bis die Generator-Ausgangsleistung
eine vorbestimmte Ausgangsleistung "W0" erreicht,
und wenn die vorbestimmte Ausgangsleistung "W0" erreicht
ist, wird die festgelegte Temperatur so eingestellt, dass sie bei
einem vorbestimmten Wert "τO" konstant ist, bis
die maximale Ausgangsleistung "Wx" erreicht ist. Der
Wert bzw. die Größe der vorbestimmten
Ausgangsleistung "W0" kann ein Wert sein,
der sehr nahe an der maximalen Ausgangsleistung "Wx" liegt.
Der Bestimmungsabschnitt 13 für die festgelegte Temperatur
kann mit einer Tabelle versehen sein, welche den Wert für die festgelegte
Temperatur enthält,
die gemäß der Generator-Ausgangsleistung festzulegen
ist, und kann mit einer Temperaturbestimmungsfunktion versehen sein,
welche den Wert einer festzulegenden Temperatur bestimmt, wenn eine
Generator-Ausgangsleistung geliefert wird. Hierbei ist die Temperaturbestimmungsfunktion
eine Funktion mit einer Konfiguration, wie sie in 2 gezeigt
ist, wobei die Generator-Ausgangsleistung als Abszissenachse und
die festgelegte Temperatur als Ordinatenachse dient.
-
Wenn
eine Ausgangsleistung eines Generators 5 geliefert wird,
liefert der Verstärkungs-Bestimmungsabschnitt 21 einen
Wert, der eindeutig gemäß der Generator-Ausgangsleistung
zum jeweiligen Zeitpunkt bestimmt wird, an den PI-Berechnungsabschnitt 14 als
festgelegte Verstärkung.
-
3 ist
ein Beispiel einer graphischen Darstellung der Beziehung zwischen
der Generator-Ausgangsleistung und der festgelegten Verstärkung.
-
Wie
in 3 gezeigt ist, legt der Verstärkungs-Bestimmungsabschnitt 21 die
Verstärkung
so fest, dass sie bei einem vorbestimmten Wert "KO" unmittelbar
nach dem Anfahren konstant ist, bis die Generator-Ausgangsleistung
den vorbestimmten Wert "WkO" erreicht, erhöht die Verstärkung von "KO", wenn die Ausgangsleistung "WkO" überschreitet, und legt dann,
nachdem die Ausgangsleistung die vorbestimmte Ausgangsleistung "Wk1" erreicht hat, die
festgelegte Verstärkung
so fest, dass sie mit einem höheren
vorbestimmten Wert "K1" als "KO" konstant ist, bis
die maximale Ausgangsleistung "Wx" erreicht ist. Der
Verstärkungs-Bestimmungsabschnitt 21 kann
mit einer Tabelle versehen sein, welche den Wert der gemäß der Generator-Ausgangsleistung festzulegenden
Verstärkung
enthält,
und kann mit einer Verstärkungs-Bestimmungsfunktion
versehen sein, welche den Wert einer festzulegenden Verstärkung bestimmt,
wenn eine Generator-Ausgangsleistung geliefert wird. Hierbei ist
die Verstärkungs-Bestimmungsfunktion
eine Funktion mit einer Konfiguration, wie sie in 3 gezeigt
ist, wobei die Generator-Ausgangsleistung als Abszissenachse dient
und die festgelegte Verstärkung
als Ordinatenachse dient.
-
Wenn
eine Ausgangsleistung eines Generators 5 geliefert wird,
liefert der Bestimmungsabschnitt 22 für die Zeitkonstante einen Wert,
der gemäß der Generator-Ausgangsleistung
zu dem jeweiligen Zeitpunkt eindeutig bestimmt wird, an den PI-Berechnungsabschnitt 14 als
festgelegte Zeitkonstante. 4 ist ein
Beispiel einer graphischen Darstellung der Beziehung der Generator-Ausgangsleistung
und der festgelegten Zeitkonstante.
-
Wie
in 4 gezeigt ist, spezifiziert der Zeitkonstanten-Bestimmungsabschnitt 22 die
Zeitkonstante so, dass sie bei einem vorbestimmten Wert "TO" unmittelbar nach
dem Anfahren konstant ist, bis die Generator-Ausgangsleistung den
vorbestimmten Wert "WtO" erreicht, die Zeitkonstante "TO" erhöht, wenn
die Ausgangsleistung "WtO" überschreitet, und legt dann,
nachdem die Ausgangsleistung den vorbestimmten Wert "Wt1" erreicht hat, die
festgelegte Zeitkonstante so fest, dass sie bei einem größeren vorbestimmten
Wert "T1" als "T0" konstant ist, bis
die maximale Ausgangsleistung "Wx" erreicht ist. Der Zeitkonstanten-Bestimmungsabschnitt 22 kann
mit einer Tabelle versehen sein, welche den Wert der gemäß der Generator-Ausgangsleistung
festzulegenden Zeitkonstante enthält, und kann mit einer Zeitkonstanten-Bestimmungsfunktion
versehen sein, welche den Wert einer Zeitkonstante bestimmt, die festzulegen
ist, wenn eine bestimmte Generator-Ausgangsleistung geliefert wird.
Hierbei ist die Zeitkonstanten-Bestimmungsfunktion eine Funktion,
die eine Konfiguration gemäß 4 aufweist,
wobei die Generator-Ausgangsleistung als Abszissenachse und die
festgelegte Zeitkonstante als Ordinatenachse dienen.
-
Bei
dem vorstehend beschrieben Aufbau wird zur Zeit von Lastfluktuationen,
wenn die Generator-Ausgangsleistung zunimmt, eine kleine Zeitkonstante
(TO) festgelegt. Daher ist das Ansprechverhalten gut, und es ist
möglich,
einer raschen Temperaturänderung
zu folgen. Da außerdem
eine große
Zeitkonstante (T1) festgelegt wird, wenn die Generator-Ausgangsleistung
die maximale Ausgangsleistung erreicht, fluktuiert die Brennstoffgastemperatur nicht
in Reaktion auf ein geringfügige
Temperaturänderung,
wodurch eine stabile Brennstoffgastemperatur erreicht wird.
-
Da
außerdem
eine geringe Verstärkung
(KO) während
Lastfluktuationen festgelegt wird, wenn die Generator-Ausgangsleistung
zunimmt, wird ein sogenanntes „Überschießen" ("Over-Shooting") begrenzt, und da
eine hohe Verstärkung
(K1) festgelegt wird, wenn die Generator-Ausgangsleistung die maximale
Ausgangsleistung erreicht, wird eine Abweichung verringert, wodurch
Fluktuationen der Brennstoffgastemperatur begrenzt werden.
-
Außerdem werden
bei der vorliegenden Ausführungsform
die Verstärkung
und die Zeitkonstante, die für
PI-Berechnungen verwendet werden, entsprechend der Ausgangsleistung
des Generators 5 bestimmt, können aber auch entsprechend
der Brennstoffgastemperatur festgelegt werden. Hierbei ist, wie 5 zeigt,
der Bypass-Strömungssteuerabschnitt 12a' derart aufgebaut,
dass sowohl der Verstärkungs-Bestimmungsabschnitt 21 als
auch der Zeitkonstanten-Bestimmungsabschnitt 22 mit einer Brennstoffgastemperatur
durch das Temperaturerfassungselement 7 beliefert werden.
Außerdem
ist 6 ein Beispiel einer graphischen Darstellung der Beziehung
zwischen der Brennstoffgastemperatur und der festgelegten Verstärkung, und 7 ist
ein Beispiel einer graphischen Darstellung der Beziehung zwischen
der Brennstoffgastemperatur und der festgelegten Zeitkonstante.
-
Wie
in 6 gezeigt ist, legt der Verstärkungs-Bestimmungsabschnitt 21 die
Verstärkung
so fest, dass sie bei einem vorbestimmten Wert "K2" unmittelbar
nach dem Anfahren konstant ist, bis die Brennstoffgastemperatur
einen vorbestimmten Wert "τk2" erreicht, steigert
die Verstärkung "K2", wenn die Brennstoffgastemperatur "τk2" übersteigt,
und legt dann, nachdem die Brennstoffgastemperatur den vorbestimmten
Wert "τk3" erreicht hat, die
Verstärkung
so fest, dass sie bei einem vorbestimmten Wert "K3",
der höher
ist als "K2", konstant ist. Der
Verstärkungs-Bestimmungsabschnitt 21 kann
mit einer Tabelle versehen sein, welche die Werte der entsprechend
der Brennstoffgastemperatur festzulegenden Verstärkung enthält, und kann mit einer Verstärkungs-Bestimmungsfunktion
versehen sein, welche den Wert bzw. die Größe einer Verstärkung bestimmt,
die festzulegen ist, wenn eine bestimmte Brennstoffgastemperatur
geliefert wird. Hierbei ist die Verstärkungs-Bestimmungsfunktion
eine Funktion mit einer in 6 gezeigten
Konfiguration, bei der die Brennstoffgastemperatur als Abszissenachse
und die festgelegte Verstärkung
als Ordinatenachse dienen.
-
Wie
in 7 gezeigt ist, legt der Zeitkonstanten-Bestimmungsabschnitt 22 die
Zeitkonstante fest, so dass sie bei einem vorbestimmten Wert "T2" unmittelbar nach
dem Anfahren konstant ist, bis die Brennstoffgastemperatur einen
vorbestimmten Wert "τt2" erreicht, steigert
die Zeitkonstante von "T2", wenn die Brennstoffgastemperatur "τt2" überschreitet und
legt dann, nachdem die Brennstoffgastempe ratur den vorbestimmten
Wert "τt3" erreicht hat, die Zeitkonstante
so fest, dass sie bei einem vorbestimmten Wert "T3",
der größer ist
als "T2", konstant ist. Der
Zeitkonstanten-Bestimmungsabschnitt 22 kann mit einer Tabelle
versehen sein, welche den Wert der entsprechend der Brennstoffgastemperatur festzulegenden
Zeitkonstante enthält,
und kann mit einer Zeitkonstanten-Bestimmungsfunktion versehen sein,
die den Wert einer festzulegenden Zeitkonstante bestimmt, wenn eine
bestimmte Brennstoffgastemperatur geliefert wird. Hierbei ist die
Zeitkonstanten-Bestimmungsfunktion
eine Funktion mit einer in 7 gezeigten
Konfiguration, wobei die Brennstoffgastemperatur als Abszissenachse
und die festgelegte Zeitkonstante als Ordinatenachse dienen.
-
<Zweite Ausführungsform>
-
Nachstehend
wird eine zweite Ausführungsform
der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. 8 ist
ein Blockdiagramm zur Darstellung eines Aufbaus einer Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung,
die mit einer Steuerungsanlage für
Brennstoffgaserwärmung
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
versehen ist. In 8 sind gleiche Abschnitte wie
in 1 mit gleichen Symbolen versehen, und deren detaillierte
Beschreibung entfällt.
-
Im
Vergleich zu einer Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung 1a entsprechend
der ersten Ausführungsform
in 1 hat eine Gasturbinen-Kraftwerkseinrichtung 1b in 8 einen
unterschiedlichen Aufbau eines Bypass-Strömungssteuerabschnitts. Ein
Bypass-Strömungssteuerabschnitt 12b gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ist anstelle des PI-Berechnungsabschnitts 13 mit einem
ersten und einem zweiten PI-Berechnungsabschnitt 31, 32 mit
einer vorab festgelegten unterschiedlichen Verstärkung und unterschiedlichen
Zeitkonstante versehen. Außerdem
sind ein erster und ein zweiter Nachführ- bzw. Nachlaufschalter („tracking switch")33, 34 zum
jeweiligen Umschalten der Berechnungsergebnisse des ersten PI-Berechnungsabschnitts 31 und
der Berechnungsergebnisse des zweiten PI-Berechnungsabschnitts 32,
und ein Schaltsteuerabschnitt 35, welcher das Umschalten der
ersten und zweiten Nachlaufschalter 33 und 34 steuert,
vorgesehen.
-
Eine
Verstärkung "K31", die von dem ersten PI-Berechnungsabschnitt 31 festgelegt
wird, wird auf einen kleineren Wert als eine von dem zweiten PI-Berechnungsabschnitt 32 festgelegte
Verstärkung "K32" festgelegt. Außerdem wird
eine von dem ersten PI-Berechnungsabschnitt 31 festgelegte
Zeitkonstante "T31" als kleinerer Wert
festgelegt als eine von dem zweiten PI-Berechnungsabschnitt 32 festgelegte
Zeitkonstante "T32". Hierbei wird in
dem ersten PI-Berechnungsabschnitt 31 unter Verwendung
der Verstärkung "K31" und der Zeitkonstante "T31" ein von einer Subtrahiereinheit 15 gelieferter
Differenzwert zwischen der von dem Bestimmungsabschnitt 13 für die festgelegte
Temperatur bestimmten festgelegten Temperatur und der von dem Temperaturerfassungselement 7 gemessenen
Brennstoffgastemperatur mit "K31" multipliziert ("P"-Berechnung). Dann wird ein Wert, der
erhalten wird durch eine temporale Integration des Subtraktionsergebnisses
der Subtrahiereinheit 15 auf der Basis der integralen Zeit "T31", multipliziert mit "K31" ("I"-Berechnung) unterzogener Wert zu den "P"-Berechnungsergebnissen addiert wird
(PI-Berechnung). Andererseits wird in dem zweiten PI-Berechnungsabschnitt 32 unter
Verwendung der Verstärkung "K32" und der Zeitkonstante "T32" ein von einer Subtrahiereinheit 15 gelieferter Differenzwert
zwischen der von dem Bestimmungsabschnitt 13 für die festgelegte
Temperatur bestimmten festgelegten Temperatur und der von dem Temperaturerfassungselement 7 gemessenen
Brennstoffgastemperatur mit K32 multipliziert ("P"-Berechnung),
und ein Wert, der erhalten wird durch einen temporale Integration
des Subtraktionsergebnisses der Subtrahiereinheit 15 auf
der Basis der integralen Zeit "T32", multipliziert mit "K32" ("I"-Berechnung), zu den "P"-Berechnungsergebnissen addiert (PI-Berechnung).
-
Durch
Vergleich der Ausgangsleistung eines Generators 5 mit einem
vorbestimmten Wert "W1" führt der
Schaltsteuerabschnitt 35 eine Schaltsteuerung zwischen
dem ersten PI-Berechnungsabschnitt 31 und dem zweiten PI-Berechnungsabschnitt 32 basierend
auf den Vergleichsergebnissen durch. Wenn die Generator-Ausgangsleistung
kleiner ist als der vorbestimmte Wert "W1",
werden die Berechnungsergebnisse des ersten PI-Berechnungsabschnitts 31 dem
Bypass-Strömungssteuerventil 9 geliefert,
und wenn die Generator-Ausgangsleistung größer als der vorbestimmte Wert "W1" ist, werden die
Berechnungsergebnisse des zweiten PI-Berechnungsabschnitts 32 an
das Bypass-Strömungssteuerventil 9 geliefert.
Eine Schaltsteuerung, die durch den Schaltsteuerabschnitt 35 durchgeführt wird,
wird nachstehend beschrieben.
-
Wenn
die Ausgangsleistung des Generators 5 zuzunehmen beginnt
(während
Lastfluktuationen), versetzt der Schaltsteuerabschnitt 35 den
ersten Nachlaufschalter 33 in den "EIN"-Zustand
und versetzt den zweiten Nachlaufschalter 34 in einen Nachlaufzustand
("tracking condition"). Hierbei werden
die Berechnungsergebnisse des ersten PI-Berechnungsabschnitts 31 dem
Bypass-Strömungssteuerventil 9 geliefert,
und das Bypass-Strömungssteuerventil 9 stellt
seinen Hub bzw. Öffnungsgrad
auf der Basis der Berechnungsergebnisse des ersten PI-Berechnungsabschnitts 31 ein.
-
Hierbei
werden zusätzlich
in dem zweiten Nachlaufschalter 34, der in einen Nachlaufzustand versetzt
ist, die Berechnungsergebnisse des ersten PI-Berechnungsabschnitts 31 gehalten.
Die Berechnungsergebnisse des ersten PI-Berechnungsabschnitts 31 fluktuieren
sukzessive entsprechend einer Temperaturänderung des Temperaturerfassungselements 7,
aber der zweite Nachlaufschalter 34 kann nur die unmittelbar
vorangehenden Rechenergebnisse halten, die von dem ersten PI-Berechnungsabschnitt 31 ausgeführt werden.
-
Wenn
die Ausgangsleistung des Generators 5 einen vorbestimmten
Wert "W1" erreicht, versetzt der
Schaltsteuerabschnitt 35 den zweiten Nachlaufschalter 34 in den "EIN"-Zustand, und versetzt
den ersten Nachlaufschalter 33 in einen Nachlaufzustand,
bis die maximale Ausgangsleistung "Wx" erreicht
ist. Die vorbestimmte Ausgangsleistung "W1" kann
ein Wert sein, der sehr nahe an der maximalen Ausgangsleistung "Wx" liegt. Hierbei werden
die Berechnungsergebnisse des ersten PI-Berechnungsabschnitts 31,
die von dem zweiten Nachlaufschalter 34 unmittelbar vor
dem Umschalten gehalten werden, dem Bypass-Strömungssteuerventil 9 als
erste Steuereingabe unmittelbar nach dem Umschalten geliefert, und
das Bypass-Strömungssteuerventil 9 stellt seinen Öffnungsgrad
auf der Basis der Berechnungsergebnisse des ersten PI-Berechnungsabschnitts 31, die
von dem zweiten Nachlaufschalter 34 unmittelbar vor dem
Umschalten gehalten werden, ein.
-
Nachdem
eine Steuereingabe unmittelbar nach dem Umschalten geliefert wird,
werden die Berechnungsergebnisse des zweiten PI-Berechnungsabschnitts 32 dem
Bypass-Strömungssteuerventil 9 geliefert,
und das Bypass-Strömungssteuerventil 9 stellt
seinen Hub bzw. Öffnungsgrad
basierend auf den Berechnungsergebnissen des zweiten PI-Berechnungsabschnitts 32 ein.
Auf eine solche, oben beschriebene Weise kann eine rasche Änderung
des festgelegten Öffnungsgrades
unmittelbar nach dem Umschalten, bei dem sich die Verstärkung und
die Zeitkonstante ändern,
verhindert werden, was es ermöglicht,
eine rasche Änderung
der Brennstoffgastemperatur zu vermeiden.
-
Hierbei
werden zusätzlich
die Berechnungsergebnisse des zweiten PI-Berechnungsabschnitts 32 durch
den ersten Nachlaufschalter 33 gehalten, der in den Nachlaufzustand
versetzt ist. Die Berechnungsergebnisse des zweiten PI-Berechnungsabschnitts 32 fluktuieren
sukzessive entsprechend einer Temperaturänderung des Temperaturerfassungselements 7,
der erste Nachlaufschalter 33 kann aber auch die unmittelbar
vorangehenden Berechnungsergebnisse halten, die von dem zweiten
PI-Berechnungsabschnitt 32 durchgeführt werden.
-
Bei
dem oben beschriebenen Aufbau wird eine niedrige Zeitkonstante (T31)
zur Zeit der Lastfluktuationen festgelegt, wenn die Generator-Ausgangsleistung
zunimmt. Daher ist das Ansprechverhalten gut und es ist möglich, einer
raschen Temperaturänderung
zu folgen. Da außerdem
eine hohe Zeitkonstante (T32) festgelegt ist bzw. wird, wenn die Generator-Ausgangsleistung
die maximale Ausgangsleistung erreicht, fluktuiert die Brennstoffgastemperatur
nicht in Reaktion auf eine geringfügige Temperaturänderung,
wodurch eine stabile Brennstoffgastemperatur erreicht wird. Da eine
geringe Verstärkung
(K31) während
Lastfluktuationen spezifiziert ist, wenn die Generator-Ausgangsleistung
zunimmt, wird ein sogenanntes "Überschießen" ("Over-Shooting") begrenzt, und da
eine hohe Verstärkung
(K32) spezifiziert wird, wenn die Generator-Ausgangsleistung die
maximale Ausgangsleistung erreicht, wird eine Abweichung verringert,
wodurch Fluktuationen der Brennstoffgastemperatur begrenzt werden.
-
Außerdem kann
bei der maximalen Ausgangsleistung, indem der in den Nachlaufzustand versetzte
erste Nachlaufschalter 33 die Berechnungsergebnisse des
zweiten PI-Berechnungsabschnitts 32 hält, auch in einem Zustand,
bei dem die Ausgangsleistung des Generators 5 von der maximalen
Ausgangsleistung auf einen vorbestimmten Wert reduziert wird, der Öffnungsgrad
des Bypass-Strömungssteuerventils 9 auf
der Basis der Berechnungsergebnisse des zweiten PI-Berechnungsabschnitts 32,
die von dem ersten Nachlaufschalter 33 unmittelbar nach
dem Umschalten gehalten werden, wenn vom zweiten PI-Berechnungsabschnitt 32 auf den
ersten PI-Berechnungsabschnitt 31 umgeschaltet wird, eingestellt
werden. Infolgedessen kann eine rasche Änderung in dem festgelegten Öffnungsgrad unmittelbar
nach dem Umschalten, bei dem sich die Verstärkung und die Zeitkonstante ändern, verhindert werden,
wodurch eine rasche Änderung
der Brennstoffgastemperatur vermieden werden kann.
-
Darüberhinaus
ist im Vergleich zu der ersten Ausführungsform die vorliegende
Ausführungsform so
aufgebaut, dass zwei Arten von Berechnungen gewählt werden, die im Voraus festgelegt
werden, und dass keine Berechnung einer Verstärkung und einer Zeitkonstante
sequentiell entsprechend der Ausgangsleistung benötigt wird.
Daher werden die Inhalte der Steuerung vereinfacht.
-
Ferner
werden bei den vorliegenden Ausführungsformen
die Verstärkung
und die Zeitkonstante, die für
PI-Berechnungen zu verwenden sind, entsprechend einer Ausgangsleistung
des Generators 5 bestimmt, sie können aber auch entsprechend
einer Brennstoffgastemperatur festgelegt werden. Hierbei ist gemäß 9 der
Bypass-Strömungssteuerabschnitt 12b' so aufgebaut,
dass der Schaltsteuerabschnitt 35 mit einer Brennstoffgastemperatur
durch das Temperaturerfassungselement 7 beliefert wird, und
durch Vergleich der Brennstoffgastemperatur mit einem vorbestimmten
Wert "τ2" der erste Nachlaufschalter 33 und
der zweite Nachlaufschalter 34 gesteuert werden.
-
Hierbei
versetzt bei Lastfluktuationen, wenn die Brennstoffgastemperatur
zunimmt, der Schaltsteuerabschnitt 35 den ersten Nachlaufschalter 33 in den "EIN"-Zustand, und versetzt
den zweiten Nachlaufschalter 34 in einen Nachlaufzustand,
bis die Brennstoffgastemperatur einen vorbestimmten Wert "τ2" erreicht, und liefert die Berechnungsergebnisse des
ersten PI-Berechnungsabschnitts 31 an das Bypass-Strömungssteuerventil 9 als
eine Befehlsgröße des Ventilhubs
bzw. -Öffnungsgrades.
Wenn die Brennstoffgastemperatur einen vorbestimmten Wert "τ2" erreicht, schaltet außerdem der
Schaltsteuerabschnitt 35 um und versetzt den ersten Nachlaufschalter 33 in
den Nachlaufzustand und den zweiten Nachlaufschalter 34 in
den "EIN"-Zustand. Hierbei
werden unmittelbar nach dem Umschalten ebenso wie bei dem Bypass-Strömungssteuerabschnitt 12b die
unmittelbar vorangehenden Berechnungsergebnisse des ersten PI-Berechnungsabschnitts 31,
die von dem zweiten Nachlaufschalter 34 gehalten werden, dem
Bypass-Strömungssteuerventil 9 geliefert,
und das Bypass-Strömungssteuerventil 9 stellt
seinen Öffnungsgrad
basierend auf den Berechnungsergebnissen ein. Dann werden, nachdem
eine Steuereingabe unmittelbar nach dem Umschalten geliefert wird,
die Berechnungsergebnisse des zweiten PI-Berechnungsabschnitts 32 dem
Bypass-Strömungssteuerventil 9 geliefert,
und das Bypass-Strömungssteuerventil 9 stellt
seinen Hub bzw. Öffnungsgrad basierend
auf den Berechnungsergebnissen des zweiten PI-Berechnungsabschnitts 32 ein.
Zusätzlich kann
der vorbestimmte Wert "τ2" ein Wert sein, der sehr
nahe an der Brennstoffgastemperatur "τx" liegt, die gehalten
wird, wenn der Generator mit maximaler Ausgangsleistung betrieben
wird.
-
Bei
jeder der Ausführungsformen
gemäß der Erfindung
wurde eine Steuerung des Öffnungsgrads durch
das Bypass-Strömungssteuerventil 9 beschrieben,
während
die Generator-Ausgangsleistung
vom Anfahren an zunimmt, bis die Generator-Ausgangsleistung die maximale Ausgangsleistung
erreicht. Der Öffnungsgrad
des Bypass-Strömungssteuerventils 9 kann
aber auch auf ähnliche
Weise gesteuert werden, wenn die Generator-Ausgangsleistung von der maximalen Ausgangsleistung
abnimmt.
-
Außerdem kann
bei jeder der Ausführungsformen,
bei denen die Verstärkung
und die Zeitkonstante entsprechend der Generator-Ausgangsleistung
oder Brennstoffgastemperatur bestimmt wird, die Generator-Ausgangsleistung
oder die Brennstoffgastemperatur, welche die Verstärkung und
die Zeitkonstante bestimmen, mit einer vorbestimmten Toleranz versehen
werden. Beispielsweise wird in der ersten Ausführungsform die Verstärkung als
ein vorbestimmter Wert "K1" festgelegt, wenn
die Generator-Ausgangsleistung eine vorbestimmte Ausgangsleistung "Wk1" erreicht, die Verstärkung kann
aber auch als K1 festgelegt werden, wenn die Generator-Ausgangsleistung
in einem höheren
oder niedrigeren vorbestimmten Ausgangsleistungsbereich liegt, bei
dem die vorbestimmte Ausgangsleistung "Wk1" als
Mittelwert dient. Auf ähnliche
Weise versetzt bei der zweiten Ausführungsform, wenn die Generator-Ausgangsleistung
eine vorbestimmte Ausgangsleistung "W1" erreicht,
der Schaltsteuerabschnitt 35 den zweiten Nachlaufschalter 34 in
den "EIN"-Zustand, und versetzt
den ersten Nachlaufschalter 33 in den Nachlaufzustand.
Der Schaltsteuerabschnitt 35 kann aber auch den vorgenannten Schaltvorgang
durchführen,
wenn die Generator-Ausgangsleistung in dem höheren oder niedrigeren vorbestimmten
Bereich liegt, wobei die vorbestimmte Ausgangsleistung "W1" als Mittelwert dient.
-
Ferner
wurde bei jeder der obigen Ausführungsformen
eine Steuerung des Hubs bzw. Öffnungsgrads
des Bypass-Strömungssteuerventils 9 beschrieben,
während
die Generator-Ausgangsleistung
vom Anfahren bis zur maximalen Ausgangsleistung ansteigt, der Hub
bzw. Öffnungsgrad
des Bypass-Strömungssteuerventils 9 kann
aber auch auf ähnliche
Weise gesteuert werden, wenn die Ausgangsleistung des Generators 5 so
gesteuert wird, dass eine kleinere vorbestimmte Ausgangsleistung als
die maximale Ausgangsleistung als Soll-Ausgangsleistung dient. In
diesem Fall können
die vorgenannten Wirkungen durch ähnliche Vorgehensweisen bei
jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen erreicht werden,
indem die "Soll-Ausgangsleistung
bei einer Teillast" ("aimed output during
a partial load")
anstelle der "maximalen
Ausgangsleistung" ("maximum output") gesetzt wird.