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DE102005057828B4 - Schraubenschlüssel - Google Patents

Schraubenschlüssel Download PDF

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DE102005057828B4
DE102005057828B4 DE200510057828 DE102005057828A DE102005057828B4 DE 102005057828 B4 DE102005057828 B4 DE 102005057828B4 DE 200510057828 DE200510057828 DE 200510057828 DE 102005057828 A DE102005057828 A DE 102005057828A DE 102005057828 B4 DE102005057828 B4 DE 102005057828B4
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Abstract

Schraubenschlüssel, welcher auf mindestens einer Seite als Ringschraubenschlüssel ausgeführt ist, aufweisend ein Handstück sowie einen Schlüsselring (4) mit einem inneren Halbring (8) und einem äußeren Halbring (7), bildend den ausgezahnten inneren Ring (6), dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Halbring (7) eine Ausnehmung (9) mit Ausnehmungsseitenflanken (13) aufweist, welche bei Anbringen des Schraubenschlüssels als Verlängerungsschlüssel (2) an einem angesetzten Schraubenschlüssel (1) ein Handstück (5) des angesetzten Schlüssels (1) im Bereich der Handstücksflanken (15) umgreifen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abwandlung eines an sich bekannten Ring- und Gabelschraubenschlüssels zur zusätzlichen Verwendung als Montagehilfe.
  • Bei festsitzenden Schrauben oder Muttern besteht häufig das Problem, dass diese sich mit herkömmlichen Schraubenschlüssel nicht lösen lassen. Gleiches gilt für andererseits festes Anziehen derartiger Schrauben oder Muttern. Grund hierfür ist der beschränkte Hebelarm, bedingt durch die begrenzte Länge der handelsüblichen Schraubenschlüssel.
  • Abhilfe besteht bekanntermaßen in der Verwendung bekannter Schraubenschlüssel mit verlängerter Baulänge und damit verlängertem Hebelarm. Nachteilig zu dieser Lösung ist jedoch, dass dies die Beschaffung und Bereithaltung zusätzlicher Schlüsselsätze erfordert, was mit erhöhtem Kosten- und Lageraufwand verbunden ist.
  • Eine weitere bekannte Abhilfe besteht in der Verwendung von sogenannten Montagehilfen, die als Verlängerungshebel wirken. Diese bekannte Lösung hat den Vorteil, dass die Beschaffung und Bevorratung eines zusätzlichen Schlüsselsatzes nicht erforderlich ist. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass der Monteur sie häufig nicht mit sich führt und sie daher nicht zur Hand ist, soweit sie gebraucht wird.
  • Eine aus der Praxis bekannte Abhilfe besteht darin, dass bei der Verwendung sogenannter Ring-Gabelschraubenschlüssel ein zweiter Schlüssel als Montagehilfe verwendet wird.
  • Unter Gabel-Ringschraubenschlüssel wird im Sinne der Beschreibung nachfolgend ein Schraubenschlüssel verstanden umfassend ein mittleres Handstück, an dessen einem Ende ein Schlüsselring und an dessen anderen Ende eine Schlüsselgabel angeordnet ist. Nachfolgend wird somit von Gabelseite und Ringseite des Schraubenschlüssels gesprochen. Die Schlüsselgabel weist zwei Backen auf, sowie ein Maul zur Aufnahme der Schraube oder des mehreckigen Mutterkopfes. Als obere Backe wird nachfolgend die Backe bezeichnet, die sich beim Drehen der Schraube in Drehrichtung befindet.
  • Die untere Backe ist dementsprechend die der Drehrichtung entgegengesetzte Backe. Es versteht sich, dass bei Umkehr der Drehrichtung die obere Backe zur unteren Backe wird und umgekehrt. Als Maulflächen werden die Innenflächen des Maules verstanden, die zum Kontakt mit der Schraube oder dem Mutterkopf dienen.
  • Beim Schlüsselring des Schraubenschlüssels wird als vorderer Halbring der Teil des Schlüsselringes verstanden, der dem Handstück abseitig ist. Dementsprechend wird nachfolgend als hinterer Halbring der Halbteil des Schlüsselringes verstanden, der dem Handstück zuseitig ist. Als Ringfläche wird nachfolgend die ausgezahnte Innenfläche des Ringes verstanden, die Kontakt mit der Schraube oder Mutter hat. Als Flanken werden jeweils die Seitenflächen der Gabel, des Ringes oder des in der Regel flach ausgeführten Handstückes verstanden. Weiterhin wird zum Zwecke der Beschreibung nachfolgend der Begriff Mutter zum Zwecke der Vereinfachung sowohl für eine Mutter als auch einen mehreckigen Schraubenkopf verwendet.
  • Bei der aus der zuvor genannten aus der Praxis bekannten Abhilfe wird zur Verlängerung des Kraftarmes, bzw. Hebelarmes ein zweiter Gabel-Ringschraubenschlüssel als Verlängerung verwendet. Dabei wird in die freie Gabel des an der Mutter oder Schraube angesetzten ersten Schraubenschlüssel der Ring eines zweiten Schraubenschlüssel eingesetzt, wobei das Maul in den hinteren Halbring des zweiten Schraubenschlüssels eingreift und der vordere Halbring auf dem Handstück unmittelbar hinter der Gabel aufliegt. Der erste und zweite Schraubenschlüssel sind dabei um ca. 90° gegeneinander gedreht. Die beschriebene Abhilfe nach dem Stande der Technik weist jedoch Nachteile auf. Die Verlängerung des ersten Schraubenschlüssels mittels eines zweiten Schraubenschlüssels in der genannten Weise ist instabil, wobei ein seitliches Abgleiten des zweiten Schraubenschlüssels möglich und wahrscheinlich ist. Insbesondere beim Anlegen hoher Kräfte, wie es gerade bei dem Einsatz einer Hebelarmverlängerung gewünscht ist, kann ein derartiges Abgleiten des zweiten Schraubenschlüssels zu erheblichen Verletzungen des Bedieners führen. Letzteres ist abzulehnen.
  • Die US 5,931,066 A offenbart einen Ring Maulschlüssel, geeignet als Kraftverlängerung. Der genannte Schraubenschlüssel weist eine Ausnehmung auf im Übergang vom Schlüsselring zum Handgriff des Schraubenschlüssels. Zum Zwecke der Kraftverlängerung wird das Maul eines weiteren Schraubenschlüssels in die Ausnehmung eingeführt und die Kraftabstützung erfolgt durch die seitlichen Flanken der genannten Ausnehmung. Bei dem genannten Stande der Technik ist nachteilig, dass die Kraftaufnahmepunkte räumlich nah aneinander angeordnet sind, was zu hohen Belastungen führt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und einen Ringschraubenschlüssel bereitzustellen, der als Montagehilfe und/oder Kraftarmverlängerung an einem ersten Schraubenschlüssel verwendbar ist, wobei weiterhin eine Absicherung gegen ein seitliches Abgleiten des zweiten Schraubenschlüssels vorgesehen ist.
  • Gelöst wird die Aufgabe nach den technischen Merkmalen des unabhängigen Anspruches. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen dargestellt.
  • Die vorliegende Erfindung geht von der an sich bekannten Verwendung eines Ringschraubenschlüssels als Montagehilfe und/oder Kraftarmverlängerung aus. Erfindungsgemäß wird der äußere Halbring des Schlüsselrings mit einer Ausnehmung versehen, in die das Handstück des angesetzten Schraubenschlüssels beim Ansetzen eingreifen kann. Durch diesen Kunstgriff wird ein seitliches Abrutschen oder Wegdrehen des zweiten, als Verlängerung genutzten Ringschraubenschlüssels in vorteilhafter Weise vermieden. Hierbei umfasst die Erfindung sowohl Schraubenschlüssel, welche beidseitig als erfindungsgemäßer Ringschraubenschlüssel ausgebildet sind als auch einseitige Schraubenschlüssel mit Griff sowie Gabel-Ringschraubenschlüssel mit nur einem Schlüsselring.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert. Zum Zwecke der Beschreibung wird nachfolgend der Gabel-Ringschraubenschlüssel, der an der zu drehenden Mutter mittels seiner Ringseite angesetzt ist, als angesetzter Schraubenschlüssel bezeichnet. Der zur Verlängerung des Kraftarms dienende Schraubenschlüssel wird als Verlängerungsschlüssel bezeichnet.
  • 1 zeigt eine perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen Gabel-Ringschraubenschlüssels, umfassend die Schlüsselgabel 3, den Schlüsselring 4 sowie das in bekannter Weise dazwischen angeordnete Handstück 5. Das Handstück 5 ist flach ausgeführt. Der Schlüsselring 4 umfasst im Sinne der vorliegenden Erfindung den inneren Halbring 8 sowie den äußeren Halbring 7, bildend den ausgezahnten Innenring 6. Im äußeren Halbring 7 ist die Ausnehmung 9 angeordnet. Die Ausnehmung 9 ist am äußersten Ende des äußeren Halbringes 7 angeordnet und wird nachfolgend noch erläutert.
  • 2 zeigt den erfindungsgemäßen Gabel-Ringschraubenschlüssel 2 in seiner Verwendung als Verlängerungsschlüssel als Verlängerung des angesetzten Schlüssels 1. Aus zeichnerischen Gründen ist die Mutter, an der der angesetzte Schlüssel 1 angesetzt ist, nicht gezeigt.
  • Der angesetzte Schlüssel 1 kann ebenfalls als erfindungsgemäßer Gabel-Ringschraubenschlüssel 2 ausgeführt sein.
  • 2 zeigt den erfindungsgemäßen Gabel-Ringschraubenschlüssel 2 in seiner Funktion als Verlängerungsschlüssel angesetzt am angesetzten Schlüssel 1, wobei der Schlüsselring 4 des Schraubenschlüssels 2 in das Maul 10 des Schlüsselgabels 3 des angesetzten Schraubenschlüssels 1 eingreift. Der Pfeil A zeigt die Drehrichtung und damit auch Kraftrichtung des Schlüsselverbundes, gebildet aus dem angesetzten Schlüssel 1 und dem Verlängerungsschlüssel 2 an.
  • 3 zeigt eine perspektivische und abgebrochene Darstellung des Bereiches zwischen den Schnittlinien C nach 2. Aus der Figur ist ersichtlich, wie der Schlüsselring 4 des erfindungsgemäßen Gabel-Ringschraubenschlüssels 2 in das Maul 10 der Gabel 3 des angesetzten Schlüssels 1 eingreift. Dabei liegt das Maul 10 des Schlüssels 1 auf der Innenseite des inneren Ringes 8 des Schlüsselrings 4 an. In der dargestellten Ausführungsform ist der Schlüsselring 4 gegenüber der Ebene des Handstückes 5 des erfindungsgemäßen Schlüsselrings 2 gekröpft dargestellt. Eine Ausführung des erfindungsgemäßen Gabel-Schlüsselrings, wobei der Schlüsselring gegenüber der Ebene des Handstückes parallel ist, ist ebenfalls möglich.
  • Wie weiterhin aus der 3 ersichtlich, liegt die obere Backe 11 auf dem äußeren Umlauf des inneren Halbringes 8 auf. Der äußere Halbring 7 des erfindungsgemäßen Gabel-Ringschraubenschlüssels 2 liegt wiederum auf der Hochseite des Handstückes 5 des angelegten Schlüssels 1 auf. Es ergibt sich, dass die Ebenen der jeweiligen Handstücke 5 des angesetzten Schlüssels 1 gegenüber dem Verlängerungsschlüssel 2 um ca. 90° gedreht sind. Weiterhin greift die Hochseite des Handstückes 5 des angelegten Schlüssels 1 in die Ausnehmung 9 ein. Die Ausnehmung 9 ist wie zuvor beschrieben am äußersten Ende des äußeren Halbringes 7 angebracht. Erfindungswesentlich dabei ist, dass die Ausnehmung 9 eine Breite aufweist, die einen Eingriff des Handstückes 5 des korrespondierenden Schraubenschlüssels ermöglicht. Weiterhin ist es erfindungswesentlich, dass die Ausnehmung 9 so angeordnet ist, dass nach Ansetzen des Verlängerungsschraubenschlüssels 2 in den angesetzten Schraubenschlüssel 1 diese eine gerade Verlängerung bilden.
  • Beim Drehen der Schraube mittels der dargestellten, ineinander greifenden Schraubenschlüssel in Richtung des Pfeils A gemäß 2 stützt sich einerseits die Ausnehmung 9 mittels Verlängerungsschlüssel 2 auf dem Handstück 5 des angelegten Schlüssels 1 sowie die obere Backe 11 des angelegten Schlüssels 1 auf den inneren Halbring 8 des Verlängerungsschlüssels 2 ab, wodurch die Kraftübertragung bewirkt wird. Beim Drehen entgegengesetzt der zuvor genannten Richtung muss der Verlängerungsschlüssel 2 entgegengesetzt eingeführt werden. Ein seitliches Abdrehen oder Verrutschen des Verlängerungsschlüssels 2 wird durch die Ausnehmungsseitenflanken 13 der Ausnehmung 9 verhindert, die sich an der Handstücksflanke 15 abstützen.
  • Es versteht sich, dass die Tiefe und Breite der Ausnehmung 9 an die Dimensionen des Handstückes 5 angepasst sein müssen. Geeigneterweise wird hierzu ein Schlüsselsatz bereitgestellt, umfassend eine Mehrzahl von erfindungsgemäßen Gabel-Ringschraubenschlüsseln mit unterschiedlichen Schlüsselgrößen. Bei derartigen Schlüsselsätzen wächst mit zunehmender Schlüsselgröße die Dimensionierung des Handstückes 5. Geeigneterweise ist die Ausnehmung 9 so dimensioniert, dass wenigstens der Schlüssel mit der nächstkleineren Schlüsselgröße aufgenommen werden kann, bzw. das Handstück 5 einer Schlüsselgröße in die Ausnehmung 9 der nächstgrößeren Schlüsselgröße eingreifen kann. In weiteren Ausführungsformen kann die Ausnehmung 9 eine Übergröße aufweisen, so dass auch die nächstgrößere Schlüsselgröße eingefügt werden kann.
  • Insbesondere bei kleineren Schlüsselgrößen ist es möglich, den Abschnitt des äußeren Halbringes 7 verstärkt auszuführen, um die Materialschwächung durch die Ausnehmung 9 zu kompensieren. Ein Brechen des äußeren Halbringes 7 in der Höhe der Ausnehmung 9 kann durch diesen Kunstgriff vermieden werden.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist das jeweilige Handstück eines Gabel-Ringschraubenschlüssels mit einem Passstück versehen, zum Eingriff in die korrespondierende Ausnehmung eines anderen erfindungsgemäßen Gabel- Ringschraubenschlüssels. Diese Ausführungsform wird nachfolgend anhand den 4 bis 6 erläutert.
  • 4 zeigt in einer abgebrochenen Darstellung das Gabelende eines erfindungsgemäßen Gabel-Ringschraubenschlüssels mit der Schlüsselgabel 3 sowie dem abgebrochenen Handstück 5. Gabelseitig im Handstück 5 ist das Passstück 14 angeordnet. Das Passstück 14 weist eine standardisierte Breite auf, die mit der in dieser Ausführungsform ebenfalls standardisierten Breite der Ausnehmung 9 des erfindungsgemäßen Schlüsselsatzes korrespondiert. Das Passstück 14 ist integraler Bestandteil des Handstückes 5 und dort angeordnet, wo die Auflage des äußeren Halbringes 7 des zweiten, d.h. Verlängerungsschlüssels angreift. Der Doppelpfeil B bezeichnet dabei die Breite des Passstückes.
  • Durch den Kunstgriff ein standardisiertes Passstück 14 im Handstück 5 anzuordnen, dessen Breite B mit der Breite der Ausnehmung 9 des korrespondierenden Verlängerungsschlüssels übereinstimmt, kann erfindungsgemäß das seitliche Spiel vermindert werden.
  • Erfindungsgemäß ist es damit möglich bereits herstellerseitig einen Schlüsselsatz mit unterschiedlichen Schlüsselgrößen bereitzustellen, wobei alle Gabel-Ringschraubenschlüssel ein Passstück 14 mit gleicher Breite B aufweisen, wobei entsprechend alle Ausnehmungen 9 der Schraubenschlüssel des Schlüsselsatzes ebenfalls die korrespondierende Breite aufweisen. Dies ermöglicht in vorteilhafter Weise, dass sämtliche Gabel-Ringschraubenschlüssel eines Schlüsselsatzes als Verlängerungsschlüssel für den angesetzten Schraubenschlüssel Verwendung finden können.
  • In einer weiteren Ausführungsform kann, insbesondere soweit der Schlüsselsatz sich über eine Vielzahl von Schlüsselgrößen erstreckt, die Breite B des standardisierten Passstückes 14 jeweils in Gruppen zusammengezogen werden. Mit anderen Worten beinhalten dann beispielsweise die kleineren Schlüsselgrößen jeweils ein Passstück 14 mit einer geringeren aber gleichen Breite B, während die größeren Schlüsselgrößen ein Passstück 14 mit einer größeren, aber ebenfalls gleichen Breite B aufweisen. Die jeweils korrespondierenden Ausnehmungen 9 der Schlüssel der jeweiligen so gebildeten Gruppen kann geeigneter Weise den Breiten B der jeweiligen Passstücke 14 der Gruppen angepasst sein.
  • 5 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gabel-Ringschraubenschlüssels mit einem Passstück 14 gemäß 4. In der dargestellten Ausführungsform ist das Passstück 14 in einer Breite B ausgeführt, die größer ist als die Breite des Handstückes 5. Erfindungsgemäß ist die Breite B des Passstückes nicht beschränkt, so lange die strukturelle Festigkeit des Handstückes 5 nicht nachteilig beschränkt ist.
  • 1
    Angesetzter Schlüssel
    2
    Verlängerungsschlüssel
    3
    Schlüsselgabel
    4
    Schlüsselring
    5
    Handstück
    6
    Ausgezahnter Innenring
    7
    Äußerer Halbring
    8
    Innerer Halbring
    9
    Ausnehmung
    10
    Maul
    11
    Obere Backe
    12
    Untere Backe
    13
    Ausnehmungsseitenflanken
    14
    Passstück
    15
    Handstückflanke

Claims (7)

  1. Schraubenschlüssel, welcher auf mindestens einer Seite als Ringschraubenschlüssel ausgeführt ist, aufweisend ein Handstück sowie einen Schlüsselring (4) mit einem inneren Halbring (8) und einem äußeren Halbring (7), bildend den ausgezahnten inneren Ring (6), dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Halbring (7) eine Ausnehmung (9) mit Ausnehmungsseitenflanken (13) aufweist, welche bei Anbringen des Schraubenschlüssels als Verlängerungsschlüssel (2) an einem angesetzten Schraubenschlüssel (1) ein Handstück (5) des angesetzten Schlüssels (1) im Bereich der Handstücksflanken (15) umgreifen.
  2. Schraubenschlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubenschlüssel ein Gabel-Ringschraubenschlüssel ist.
  3. Schraubenschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Halbring (7) verstärkt ausgeführt ist.
  4. Schraubenschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüsselring (4) gegenüber der Ebene des Handstückes (5) des Verlängerungsschlüssels (2) gekröpft ist.
  5. Schraubenschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Handstück (5) des Schlüssels ein Paßstück (14) aufweist, welches das Anbringen eines weiteren Verlängerungsschlüssels (2) ermöglicht.
  6. Schraubenschlüssel nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (9) und das Paßstück (14) eine standardisierte Breite aufweisen.
  7. Schraubenschlüssel nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubenschlüssel eine Schlüsselgabel (3) umfassend ein Maul (10) mit einer oberen Backe (11) sowie einer unteren Backe (12) aufweist, wobei die obere Backe bei Eingriff eines weiteren erfindungsgemäßen Schraubenschlüssels auf den inneren Halbring (8) des weiteren Verlängerungsschlüssels (2) zu liegen kommt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US1371533A (en) * 1920-10-28 1921-03-15 William J Wright Wrench-handle
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