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Für die Anmeldung
wird die Priorität
der am 22. Dezember 2004 eingereichten koreanischen Patentanmeldung
Nr. 10-2004-0109976
beansprucht, deren gesamter Inhalt durch Bezugnahme hierin einbezogen
ist.
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Die
Erfindung betrifft einen Hubschiebedachschalter, und insbesondere
einen Sechswege-Hubschiebedachschalter mit Einzelknopf, mit dem
ein Hubschiebedach in sechs Wegen (vollständig öffnen, vollständig schließen, nach
oben kippen, nach unten kippen, teilweise öffnen, und teilweise schließen) durch
einen Berührungsvorgang
mittels eines Einzelknopfes geöffnet
und geschlossen werden kann, wodurch der Fahrer den Öffnungsgrad
des Hubschiebedachs nach Wunsch frei steuern kann.
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Ein
Hubschiebedach ist eine Vorrichtung, die bei einem Dachpaneel eines
Fahrzeuges angewendet wird, um eine in einem Fahrzeugdach vorgesehene Öffnung zu öffnen und
zu schließen.
Ein solches Hubschiebedach ist für
die Bequemlichkeit des Fahrers vorgesehen, indem es als ein Luftdurchlass
für die
Ventilation dient.
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Im
Allgemeinen ist ein herkömmlicher
Hubschiebedachschalter zum Öffnen
und Schließen
eines Hubschiebedachs in der Nähe
des Hubschiebedachs an der Deckenverkleidung innerhalb eines Fahrzeuges
installiert, und ein Betätigungselement ist
an dem Hubschiebedachschalter vorgesehen, damit der Fahrer den Öffnungsgrad
des Hubschiebedachs in vier Wegen (öffnen, schließen, nach
oben kippen, und nach unten kippen) oder sechs Wegen (vollständig öffnen, vollständig schließen, nach
oben kippen, nach unten kippen, teilweise öffnen, und teilweise schließen) steuern
kann.
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Bei
herkömmlichen
Hubschiebedachschaltern wird das Öffnen und Schließen eines
Hubschiebedachs durch lineares Verschieben eines an dem Schalter
vorgesehenen Knopfes nach hinten und nach vorn gesteuert, und das
Kippen des Hubschiebedachs wird durch eine Wippbewegung an dem Knopf
gesteuert.
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Die
US-Patente Nr. 6,693,246, Nr.5,508,485, Nr. 6,046,414 und 6,037,259
offenbaren Hubschiebedachschalter des Schiebe- und Wipp-Typs. Ferner offenbaren
auch die Europäischen
Patente Nr. 1037229 A1 und Nr. 1239501 A3 und das Deutsche Patent
Nr. 4221458 A1 derartige Hubschiebedachschalter.
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Insbesondere
offenbart das am 16. Juli 1999 erteilte US-Patent Nr. 5,920,042 einen Schalter
mit kombinierter Wipp-Schiebebewegung,
wobei das Öffnen
und Schließen
des Hubschiebedachs durch eine Verschiebebewegung eines Knopfes
gesteuert wird und das Kippen des Hubschiebedachs nach oben und
nach unten durch eine Wippbewegung des Knopfes gesteuert wird (Siehe 11).
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Der
im US-Patent Nr. 5,920,042 offenbarte Schalter ist ein Vierwegeschalter
mit Einzelknopf und hat den Nachteil, dass der Knopf kontinuierlich
gedrückt
oder geschoben wird, bis das Hubschiebedach vollständig geöffnet oder
geschlossen ist. Dementsprechend ist der Schalter unbequem bei der
Benutzung.
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Inzwischen
wurde von Benz GmbH und BMW Group ein Achtwegeschalter mit Einzelknopf (nach
oben kippen, nach unten kippen, öffnen
und schließen
durch einen Berührungsvorgang,
und nach oben kippen, nach unten kippen, öffnen und schließen durch
einen manuellen Vorgang) vorgeschlagen, wobei der Schalter eine
Schalterführung
und zwei Wippbewegungshebel aufweist. Jedoch hat ein solcher Schalter
den Nachteil, dass dessen Montage infolge des komplizierten Betätigungsmechanismus zeit-
und arbeitsaufwendig ist. Ferner, da sowohl ein Berührungsmodus
als auch ein manueller Modus zusammen in einem einzigen Schalter
ohne Überprüfung und
Test bezüglich
der jeweiligen Betätigungsrichtung
des Hubschiebedachs enthalten sind, wird eine große Anzahl
von Teilen benötigt.
Daher sind die Herstellungskosten hoch.
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Mit
der Erfindung wird Sechswege-Hubschiebedachschalter mit Einzelknopf
geschaffen, der eine einfache Struktur und eine ausgezeichnete, sanfte
und genaue Manövrierbarkeit
beim Öffnen
und Schließen
hat, und der den Betrieb eines Hubschiebedachs in sechs Wegen (vollständig öffnen, vollständig schließen, nach
oben kippen und nach unten kippen, teilweise öffnen und teilweise schließen) steuern
kann, wodurch ein Fahrer den Öffnungsgrad des
Hubschiebedachs mit sanfter Manövrierbarkeit genau
steuern kann.
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Dies
wird gemäß einem
Aspekt der Erfindung erreicht durch einen Sechswege-Hubschiebedachschalter
mit Einzelknopf, aufweisend ein Gehäuse, das einen ausgehöhlten Innenraum
und in einem oberen und unteren Endabschnitt Öffnungen aufweist, eine Knopfbasis,
die eine diese in vertikaler Richtung durchdringende Kupplungsöffnung,
von beiden Seitenflächen
vorstehende Haken, und an ihrem unteren Endabschnitt eine Gelenköffnung aufweist,
einen Knopf mit Kupplungsnuten an seinen beiden Seitenflächen, wobei
die Haken der Knopfbasis in die jeweiligen Kupplungsnuten eingreifen,
einen Leuchtstab, der an seinem oberen Endabschnitt eine Rastklinke
aufweist, die mit dem oberen Ende der Knopfbasis um die Kupplungsöffnung herum
verrastet ist, einen Hebel, der einstückig mit dem Leuchtstab ausgebildet
ist, indem er sich von beiden Seiten und einem unteren Ende des
Leuchtstabes erstreckt, einen Schieber, der ein Paneel mit einer Durchgangsöffnung,
die das Paneel in der vertikalen Richtung durchdringt und in dem
Mittelabschnitt des Paneels ausgebildet ist, Stützbeine, die sich von Ecken
des Paneels erstrecken und einstückig
mit dem Paneel ausgebildet sind, und einen Gelenkbolzen aufweist,
der an einem oberen Endabschnitt ausgebildet ist, einen Kontakt,
der ein Körperteil,
das mit einem unteren Endabschnitt des Hebels gekuppelt ist, welcher
durch die Durchgangsöffnung
des Schiebers hindurchtritt, und Kontaktpunktbeine aufweist, die
an dem Körperteil
in vier Richtungen angebracht sind, eine Leiterplatte PCB mit einer
oberen Fläche, an
welcher Tastschalter, die von dem Hebel zu drücken sind, an beiden Seitenrandabschnitten
angeordnet sind, und eine Mehrzahl von Kontaktpunkten, mit welchen
die Kontaktpunktbeine in Kontakt gebracht werden, angeordnet sind,
und eine Abdeckung zum Abdecken des geöffneten unteren Endabschnitts
des Gehäuses.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung kann das Gehäuse
ferner an seinem oberen Endabschnitt eine Führungsplatte mit einer Kreuzöffnung aufweisen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung kann ein Führungsbolzen,
der mit der Kreuzöffnung
in Eingriff zu bringen ist, in einer zu der Gelenköffnung gegenüberliegenden
Position von einer Fläche
der Knopfbasis vorstehen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung kann das Gehäuse
ferner an seiner Innenseite einen Halter mit einem stumpfen Winkel
aufweisen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung kann der Schieber an beiden Seiten Stütznuten aufweisen, wobei Sätze von
Federn und Stiften in die Stütznuten
eingesetzt und an diesen abgestützt
sind, wobei das vordere Ende des Stiftes durch die Federkraft der
Feder von dem Halter aufgenommen und abgestützt ist.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung kann das Gehäuse
ferner an unteren Abschnitten seiner beiden Seiten Gleitschlitze
aufweisen, welche die Bewegung des Schiebers begrenzen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung kann ein Gleitbolzen, der in den jeweiligen Gleitschlitz
eingesetzt ist, einstückig
mit dem jeweiligen Stützbein
ausgebildet sein, indem er von der Außenfläche des jeweiligen Stützbeins
vorsteht.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung können
Kupplungsvorsprünge
einstückig
mit dem Hebel ausgebildet sein, indem sie von beiden Seiten des
Hebels in dem mittleren Abschnitt seines Unterteils vorstehen, und
wobei das Körperteil des
Kontaktes an beiden Seitenflächen
Kupplungsöffnungen
aufweist, mit welchen die jeweiligen Kupplungsvorsprünge in Eingriff
stehen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung kann sich das Unterteil des Hebels derart erstrecken,
dass es mit seinen beiden Enden die Taktschalter erreicht und an
dem Boden Druckstützen
aufweist, welche wechselweise die Taktschalter drücken.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung können
zwei der Kontaktpunktbeine erste Kontaktpunktbeine sein, die zum
teilweisen Öffnen
und Schließen
des Hubschiebedachs vorgesehen sind, und zwei andere der Kontaktpunktbeine sind
zweite Kontaktpunktbeine, die zum vollständigen Öffnen und Schließen des
Hubschiebedachs vorgesehen sind.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung kann an der oberen Fläche
der PCB ein Negativpolanschluss an einer Seite angeordnet sein,
Hoch/Herunterkipp-Kontaktpunkte, mit welchen die Taktschalter in
Kontakt gebracht werden, können in
dem mittleren Abschnitt angeordnet sein, erste Stufenkontaktpunkte
können
zwischen dem Negativpolanschluss und den Hoch/Herunterkipp-Kontaktpunkten
angeordnet sein, wobei die ersten Kontaktpunktbeine unter den Kontaktpunktbeinen
die ersten Stufenkontaktpunkte erreichen, und zweite Stufenkontaktpunkte
können
an der entgegengesetzten Seite des Negativpolanschlusses angeordnet
sein.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung kann eine Leuchtdiode LED in dem mittleren Abschnitt der
PCB montiert sein.
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Die
Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung
zeigen:
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1 eine
perspektivische Explosionsansicht eines Sechswege-Hubschiebedachschalters mit
Einzelknopf gemäß der Erfindung;
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2a und 2b perspektivische
Ansichten zur Erläuterung
des Vorgangs der Montage von Teilen, die einen oberen Abschnitt
eines Sechswege-Hubschiebedachschalters mit Einzelknopf gemäß der Erfindung
bilden;
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3a und 3b perspektivische
Ansichten zur Erläuterung
des Vorgangs der Montage von Teilen, die einen unteren Abschnitt
eines Sechswege-Hubschiebedachschalters mit Einzelknopf gemäß der Erfindung
bilden;
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4a und 4b perspektivische
Ansichten eines vollständig
zusammengebauten Sechswege-Hubschiebedachschalters
mit Einzelknopf gemäß der Erfindung;
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5 eine
Draufsicht einer Leiterplatte (PCB) für die Verwendung in einem Sechswege-Hubschiebedachschalter
mit Einzelknopf gemäß der Erfindung;
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6a eine
Seitenansicht eines Sechswege-Hubschiebedachschalters
mit Einzelknopf gemäß der Erfindung;
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6b einen
Schnitt eines Sechswege-Hubschiebedachschalters
mit Einzelknopf gemäß der Erfindung
entlang der Linie A-A in 6a;
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6c einen
Schnitt eines Sechswege-Hubschiebedachschalters
mit Einzelknopf gemäß der Erfindung
entlang der Linie B-B in 6a;
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7 eine
teilweise weggeschnittene Ansicht eines Sechswege-Hubschiebedachschalters mit
Einzelknopf gemäß der Erfindung
im Herunterkippzustand;
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8 eine
teilweise weggeschnittene Ansicht eines Sechswege-Hubschiebedachschalters mit
Einzelknopf gemäß der Erfindung
im Hochkippzustand;
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9 eine
teilweise weggeschnittene Ansicht eines Sechswege-Hubschiebedachschalters mit
Einzelknopf gemäß der Erfindung
im Öffnungszustand;
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10 eine
teilweise weggeschnittene Ansicht eines Sechswege-Hubschiebedachschalters mit
Einzelknopf gemäß der Erfindung
im Schließzustand;
und
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11 einen
Schnitt eines herkömmlichen Hubschiebedachschalters.
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Mit
Bezug auf die Zeichnung werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
ausführlich beschrieben.
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Wie
aus 1 ersichtlich, weist ein Sechswege-Hubschiebedachschalter
mit Einzelknopf gemäß der Erfindung
ein Gehäuse 10,
einen Knopf 20 und eine Knopfbasis 14, welche
an dem Gehäuse 10 installiert
sind, einen Leuchtstab 16 und einen Hebel 18,
welche in dem Gehäuse 10 installiert
sind, einen Schieber 20, einen Kontakt 22 und
eine Leiterplatte PCB 24 mit Kontaktpunkten, welche unter
dem Hebel 18 installiert sind, und eine Abdeckung 36 auf,
die einen unteren Teil des Gehäuses 10 abdeckt,
wenn alle Teile in 1 zusammengebaut sind.
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Jedes
Teil des Sechswege-Hubschiebedachschalters mit Einzelknopf wird
nachfolgend ausführlich
beschrieben.
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Das
Gehäuse 10 weist Öffnungen
in einem mittleren Abschnitt eines Oberteils und in dem gesamten
Abschnitt eines Unterteils auf. Das Gehäuse 10 ist ein ausgehöhlter rechteckiger
Quader und nimmt darin eine Menge von Teilen auf, die den Schalter
bilden.
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Führungsplatten 30 sind
an beiden Seitenrändern
des Gehäuses 10 senkrecht
vorgesehen, wobei die Führungsplatten 30 und
das Gehäuse 10 einstückig als
ein einziger Körper
ausgebildet sind. In den Führungsplatten 30 sind
Kreuzöffnungen 28 ausgebildet.
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Das
Gehäuse 10 weist
an den Innenwänden seiner
beiden Seiten Halter 32 mit einem stumpfen Winkel auf.
Das Gehäuse 10 weist
ferner Gleitschlitze 34 auf, welche die Seitenwände des
Gehäuses 10 an
dessen unterem Abschnitt durchdringen und sich horizontal erstrecken.
An den äußeren Seitenflächen des
Gehäuses 10 unterhalb
der Gleitschlitze 34 sind Kupplungsnuten 38 ausgebildet,
die zum Kuppeln mit einer unten beschriebenen Abdeckung verwendet werden.
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Der
Knopf 12 dient im Wesentlichen als ein Betätigungsgriff
und weist an seiner oberen Fläche eine
eingravierte Strahlungsmarkierung auf, welche die Öffnungs- und Schließrichtung
eines Hubschiebedachs anzeigt, um zu ermöglichen, dass ein Fahrer die
Betätigungsrichtung
und die Stellung des Hubschiebedachs visuell erkennt. Der Knopf 12 weist
ferner an seinen beiden Seiten diese durchdringende Kupplungsnuten 40 auf.
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Die
mit dem Knopf 12 zu kuppelnde Knopfbasis 14 weist
in vertikaler Richtung diese durchdringende Kupplungsöffnungen 42 auf.
An den beiden Seitenflächen
der Knopfbasis 14 sind Führungsbolzen 44, die
in die Kreuzöffnungen 28 eingreifen,
einstückig
mit der Knopfbasis 14 an hinteren und unteren Endabschnitten
ausgebildet, und Gelenköffnungen 46 sind
an den vorderen und unteren Endabschnitten der Knopfbasis 14 ausgebildet.
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Ferner
sind an beiden Seitenflächen
der Knopfbasis 14 vorstehende Haken 48, die in
die jeweiligen Kupplungsnuten 40 des Knopfes 12 eingreifen,
einstückig
mit der Knopfbasis 14 oberhalb der Gelenköffnungen 46 ausgebildet.
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Mit
Bezug auf 2a und 2b sind
der Knopf 12 und die Knopfbasis 14 derart miteinander gekuppelt,
dass die Haken 48 der Knopfbasis 14 in die Kupplungsnuten 40 des
Knopfes 12 eingesetzt sind.
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Hierbei
ist der Leuchtstab 16 in die Kupplungsöffnung 42 der Knopfbasis 14 eingesetzt
und weist an seinem oberen Endabschnitt eine Rastklinke 50 auf,
die einstückig
mit dem Leuchtstab 16 als ein einziger Körper ausgebildet
ist. Der Leuchtstab 16 und die Knopfbasis 14 sind
derart miteinander gekuppelt, dass die Rastklinke 50 mit
dem Umfangsrand der Kupplungsöffnung 42 der
Knopfbasis 14 verrastet ist.
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Ferner
ist der Hebel 18 einstückig
mit dem Leuchtstab 16 als ein einziger Körper ausgebildet und
erstreckt sich entlang der Seite und des unteren Endes des Leuchtstabes 16.
Der Hebel 18 und der Leuchtstab 16 dienen zusammen
als ein Gelenkpunkt für
eine Wippbewegung. Der Hebel 18 weist in dem unteren mittleren
Abschnitt seiner beiden Seitenflächen
Kupplungsvorsprünge 52 auf.
Die beiden unteren Endabschnitte des Hebels 18 erstrecken sich
derart, dass sie mit Taktschaltern 54 in Kontakt gelangen,
die an der PCB 24 ausgebildet sind, und weisen an ihrem
Boden Druckstützen 56 auf,
die wechselweise die entsprechenden Taktschalter 54 drücken.
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Der
Schieber 20 weist ein Paneel mit einer Durchgangsöffnung 58 auf,
die das Paneel in dem mittleren Abschnitt durchdringt. Der Schieber 20 hat Stützbeine 60,
die einstückig
mit dem Paneel ausgebildet sind und sich von jeder Ecke des Paneels
erstrecken. Gelenkbolzen 62 sind am äußeren Umfangsrand der Durchgangsöffnung 58 ausgebildet und
greifen in die Gelenköffnungen 46 ein,
die in der Knopfbasis 14 vorgesehen sind.
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Der
Schieber 20 und die Knopfbasis 14 sind derart
miteinander gekuppelt, dass die Gelenkbolzen 62 in die
Gelenköffnungen 46 der
Knopfbasis 14 eingesetzt sind. Wenn der Schieber 20 und
die Knopfbasis 14 miteinander gekuppelt sind, ist der mittlere
Abschnitt des Leuchtstabes 16, d.h. der Begrenzungsabschnitt
zwischen dem Leuchtstab 16 und dem Hebel 18 in
die Durchgangsöffnung 58 eingesetzt.
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In
dem mittleren Abschnitt der beiden Seitenflächen des Schiebers 20 sind
Stütznuten 68 ausgebildet,
in die Sätze
von Federn 64 und Stiften 66 eingesetzt sind.
Das vordere Ende jedes Stiftes 66 ist durch die Federkraft
jeder Feder 64 in dem jeweiligen Halter 32, der
in dem Gehäuse 10 vorgesehen
ist, aufgenommen und an diesem abgestützt.
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Mit
Bezug auf 2b sind Gleitbolzen 70 an den
Außenflächen der
jeweiligen Stützbeine 60 einstückig mit
diesen ausgebildet und in die Gleitschlitze 34 eingesetzt,
die an dem Gehäuse 10 vorgesehen sind.
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Wie
in 4b genauer dargestellt, greifen die an den Stützbeinen 60 ausgebildeten
Gleitbolzen 70 in die jeweiligen Gleitschlitze 34 des
Gehäuses 10 ein,
um in diesen zu gleiten.
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Der
mit dem Hebel 18 zu kuppelnde Kontakt 22 weist
ein Körperteil 72,
das mit einem unteren Teil des Hebels 18 gekuppelt ist,
und erste und zweite Kontaktpunktbeine 74 und 76 auf,
die an der unteren Fläche
des Körperteils 72 angebracht
sind und sich in vier Richtungen nach außen erstrecken, wobei die Kontaktpunktbeine 74 und 76 aus
einem leitenden Material geformt sind.
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Mit
Bezug auf 2a und 2b weist
das Körperteil 72 des
Kontaktes 22 an seinen beiden Seiten Kupplungsöffnungen 78 auf,
die mit den jeweiligen Kupplungsvorsprüngen 52 des Hebels 18 gekuppelt
sind.
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Die
Kontaktpunktbeine 74 und 76 erstrecken sich in
Richtung schräg
nach außen,
wobei die beiden ersten Kontaktpunktbeine 74 zum teilweise Öffnen und
Schließen
des Hubschiebedachs und die beiden zweiten Kontaktpunktbeine 76 zum
vollständigen Öffnen und
Schließen
des Hubschiebedachs vorgesehen sind.
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Als
nächstes
wird die PCB 24, welche die Kontaktpunkte bildet und zur
Ein- und Aussteuerung des Hubschiebedachschalters dient, ausführlich beschrieben.
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Mit
Bezug auf 3a sind an der oberen Fläche der
PCB 24 die Taktschalter 54 separat angeordnet,
um von den Druckstützen 56 des
Hebels 18 wahlweise gedrückt zu werden, und ferner sind
in der vorbestimmten Anordnung eine Mehrzahl von Kontaktpunkten
ausgebildet, mit denen die Kontaktpunktbeine des Kontaktes 22 in
Kontakt gebracht werden.
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Hierbei
ist die PCB 24 an der oberen Fläche der Abdeckung 36 montiert,
und die Abdeckung 36 ist mit dem Boden des Gehäuses 10 gekuppelt,
um die untere Öffnung
des Gehäuses 10 abzudecken,
nachdem alle Teile, die den Hubschiebedachschalter gemäß der Erfindung
bilden, zu einer Einheit zusammengebaut und in dem Gehäuse 10 aufgenommen sind.
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Das
Gehäuse 10 und
die Abdeckung 36 sind derart miteinander gekuppelt, dass
Kupplungsvorsprünge 80,
die an der Außenfläche der
Abdeckung 36 ausgebildet sind, in die Kupplungsnuten 38 eingreifen,
die an den Seitenflächen
des Gehäuses 10 unter
den Gleitschlitzen 34 ausgebildet sind.
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Nachfolgend
wird die PCB 24 ausführlicher beschrieben.
Mit Bezug auf 5 ist an der oberen Fläche der
PCB 24 an einer Seite ein Negativpolanschluss 82 angeordnet,
Hoch/Herunterkipp-Kontaktpunkte 84, mit denen die Taktschalter 54 in
Kontakt gebracht werden, sind in dem mittleren Abschnitt angeordnet,
erste Stufenkontaktpunkte 86, mit denen die ersten Kontaktpunktbeine 74 in
Kontakt gebracht werden, sind zwischen dem Negativpolanschluss 82 und
den Hoch/Herunterkipp-Kontaktpunkten 84 angeordnet, und
zweite Stufenkontaktpunkte 88 sind an der entgegengesetzten
Seite des Negativpolanschlusses 82 angeordnet.
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Ferner
ist eine Leuchtdiode LED 90 zum Ausstrahlen von Licht in
dem mittleren Abschnitt der PCB 24 angeordnet. 4a und 4b zeigen
den Hubschiebedachschalter gemäß der Erfindung,
wobei alle Teile vollständig
zusammengebaut sind. Wenn der Hubschiebedachschalter an der Deckenverkleidung
eines Fahrzeuges installiert wird, werden das Gehäuse 10 und
ein Steckverbinder 92, der sich von der PCB 24 durch
die Abdeckung 36 hindurch erstreckt, innerhalb der Deckenverkleidung
der Fahrzeugkarosserie verlegt, so dass tatsächlich nur der Knopf 12 freigelegt
ist, um den Schalter zu steuern.
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Nachfolgend
wird der Betrieb des Hubschiebedachschalters gemäß der Erfindung erläutert.
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Mit
Bezug auf 6a bezeichnet das Symbol „R" einen Gelenkpunkt
für den
Kippvorgang des Knopfes, wo der Gelenkbolzen 62 mit der
Gelenköffnung 46 der
Knopfbasis 14 in Eingriff steht.
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Das
Symbol „TH" bezeichnet einen
Punkt, wo der Führungsbolzen 44 der
Knopfbasis 14 in die Kreuzöffnung 28 der jeweiligen
Führungsplatte 30 eingesetzt
ist, die einstückig
mit dem Gehäuse 10 ausgebildet
ist, wobei sich der Führungsbolzen 44 in der
Kreuzöffnung 28 für den Hoch-
und Herunterkippvorgang des Knopfes 12 in Richtung nach
oben und nach unten (Richtung T) bewegt und für den Öffnungs- und Schließvorgang
des Knopfes 12 in Richtung nach hinten und nach vorn (Richtung
H) bewegt.
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Beim
Bewegen des Knopfes 12 in Richtung nach hinten und nach
vorn zum Öffnen
und Schließen
des Hubschiebedachs bewegen sich die Gleitbolzen 70, die
an den Stützbeinen 60 des
Schiebers 20 ausgebildet sind, entlang der entsprechenden Gleitschlitze 34,
die in dem Gehäuse 10 ausgebildet sind.
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Mit
Bezug auf 6b und 6c bewegen sich
in dem Zustand, in dem das vordere Ende jedes Stiftes 66 in
dem an der Innenwand des Gehäuses 10 ausgebildeten
Halter 32 aufgenommen und an diesem abgestützt ist,
wenn der Knopf 12 in Richtung nach hinten oder nach vorn
zum Öffnen
und Schließen
des Hubschiebedachs betätigt
wird, der Schieber 20 und der Stift 66 zusammen
entlang des Halters 32 nach hinten oder nach vorn. Wenn
der Knopf 12 freigegeben wird, wird der Stift 66 in
den mittleren Abschnitt, wo die Normalposition des Stiftes 66 ist, entlang
der Fläche
des stumpfen Winkels des Halters 32 zurückgezogen.
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Wenn
der Stift 66 in den mittleren Abschnitt des Halters 32 zurückgezogen
wird, kehren der Schieber 20, die mit dem Schieber 20 verbundene Knopfbasis 14,
und der mit der Knopfbasis 14 verbundene Knopf 12 jeweils
in ihre eigene Normalposition zurück.
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Nachfolgend
werden die Arbeitsschritte und Zustände des Hubschiebedachs gemäß der Erfindung
beschrieben.
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(1) Vorgang zum Kippen
des Hubschiebedachs nach unten:
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7 zeigt
den Hubschiebedachschalter gemäß der Erfindung
im Herunterkippzustand.
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Das
Kippen des Hubschiebedachs nach unten wird durch Ziehen des Knopfes 12 erreicht.
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Wenn
der Knopf 12 gezogen wird, schwenkt die Knopfbasis 14 im
Winkel um den Gelenkpunkt „R", und der Leuchtstab 16,
der in der Kupplungsöffnung 42 fixiert
ist, wird gleichzeitig gezogen, so dass der Hebel 18, der
einstückig
mit dem Unterteil des Leuchtstabes 16 ausgebildet ist,
in die Richtung gekippt wird, in die der Knopf 12 gezogen
wird.
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Dementsprechend
wird die eine Druckstütze 56 des
Hebels 18 (zum Hochkippen) durch den Zugvorgang des Knopfes 12 mit
einer Wippbewegung von dem Taktschalter 54 getrennt, und
die andere Druckstütze 56 des
Hebels 18 (zum Herunterkippen) gelangt mit dem Taktschalter 54 in
Kontakt, so dass der Vorgang zum Kippen des Hubschiebedachs nach unten
durchgeführt
wird, sobald der an der PCB 24 angeordnete Herunterkipp-Kontaktpunkt
leitet.
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(2) Vorgang zum Kippen
des Hubschiebedachs nach oben
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8 zeigt
den Hubschiebedachschalter gemäß der Erfindung
im Heraufkippzustand.
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Das
Kippen des Hubschiebedachs nach oben wird durch Drücken des
Knopfes 12 erreicht.
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Wenn
der Knopf 12 gedrückt
wird, schwenkt die Knopfbasis 14 im Winkel um den Gelenkpunkt „R", und der Leuchtstab 16,
der in der Kupplungsöffnung 42 fixiert
ist, wird gleichzeitig gezogen, so dass der Hebel 18, der
einstückig
mit dem Unterteil des Leuchtstabes 16 ausgebildet ist,
entgegengesetzt zu der Richtung gekippt wird, in die der Knopf 12 gezogen
wird.
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Dementsprechend
wird die eine Druckstütze 56 des
Hebels 18 (zum Herunterkippen) durch den Drückvorgang
des Knopfes 12 mit einer Wippbewegung von dem Taktschalter 54 getrennt,
und die andere Druckstütze 56 des
Hebels 18 (zum Hochkippen) gelangt mit dem Taktschalter 54 in
Kontakt, so dass der Vorgang zum Kippen des Hubschiebedachs nach
oben durchgeführt wird,
sobald der an der PCB 24 angeordnete Hochkipp-Kontaktpunkt leitet.
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(3) Vorgang zum Öffnen des
Hubschiebedachs
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9 zeigt
den Hubschiebedachschalter gemäß der Erfindung
im Öffnungszustand.
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Wenn
der Knopf 12 geradeaus zurück betätigt wird, um das Hubschiebedach
zu öffnen,
bewegen sich die Knopfbasis 14, die mit dem Knopf 12 verbunden
ist, der Leuchtstab 16, der mit der Knopfbasis 14 verbunden
ist, der Hebel 18, der einstückig mit dem Leuchtstab 16 an
dessen Unterteil ausgebildet ist, und der Schieber 20,
der mit dem Hebel 18 verbunden ist, gleichzeitig geradeaus
nach hinten.
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Dementsprechend
erreichen die ersten Kontaktpunktbeine 74 des Kontaktes 22 die
ersten Stufenkontaktpunkte 86 an der PCB 24, wodurch
diese leiten. Infolgedessen wird das Hubschiebedach teilweise geöffnet.
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Da
sich die Gleitbolzen 70, die an den Stützbeinen 60 ausgebildet
sind, entlang der Gleitschlitze 34 bewegen, die in dem
Gehäuse 10 ausgebildet sind,
führen
und begrenzen die Gleitschlitze 34 die Bewegung des Schiebers 20.
Die Länge
der Bewegung des Schiebers 20 liegt im Bereich von 2,5
bis 3,5mm.
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Das
heißt,
da die Gesamtlänge
des in dem Gehäuse 10 ausgebildeten
Gleitschlitzes 34 im Bereich von 5 bis 7mm liegt, kann
sich der anfangs in der Mitte des Gleitschlitzes 34 positionierte
Gleitbolzen 70 um etwa 2,5 bis 3,5mm nach hinten und vorn bewegen.
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Wenn
der Knopf 12 weiter nach hinten gezogen wird, erreichen
die zweiten Kontaktpunktbeine 76 des Kontaktes 22 die
zweiten Stufenkontaktpunkte 88 an der PCB 24,
wodurch diese leiten. Infolgedessen wird das Hubschiebedach vollständig geöffnet.
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(4) Vorgang zum Schließen des
Hubschiebedachs
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10 zeigt
den Hubschiebedachschalter gemäß der Erfindung
im Schließzustand.
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Wenn
der Knopf 12 geradeaus nach vorn betätigt wird, um das Hubschiebedach
zu schließen,
bewegen sich die Knopfbasis 14, die mit dem Knopf 12 verbunden
ist, der Leuchtstab 16, der mit der Knopfbasis 14 verbunden
ist, der Hebel 18, der einstückig mit dem Leuchtstab 16 an
dessen Unterteil ausgebildet ist, und der Schieber 20,
der mit dem Hebel 18 verbunden ist, gleichzeitig geradeaus
nach vorn.
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Dementsprechend
erreichen die ersten Kontaktpunktbeine 74 des Kontaktes 22 die
ersten Stufenkontaktpunkte 86 an der PCB 24, wodurch
diese leiten. Infolgedessen wird das Hubschiebedach teilweise geschlossen.
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Da
sich die Gleitbolzen 70, die an den Stützbeinen 60 des Schiebers 20 ausgebildet
sind, entlang der Gleitschlitze 34 bewegen, die in dem
Gehäuse 10 ausgebildet
sind, führen
und begrenzen die Gleitschlitze 34 die Bewegung des Schiebers 20 wie
bei dem oben beschriebenen Öffnungsvorgang.
Die Länge
der Bewegung des Schiebers 20 liegt im Bereich von 2,5
bis 3,5mm.
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Wenn
der Knopf 12 weiter nach vorn geschoben wird, erreichen
die zweiten Kontaktpunktbeine 76 des Kontaktes 22 die
zweiten Stufenkontaktpunkte 88 an der PCB 24,
wodurch diese leiten. Infolgedessen wird das Hubschiebedach vollständig geschlossen.
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Da
das Licht, das von der an der PCB 24 montierten LED 90.
ausgestrahlt wird, den Knopf 12 über den Leuchtstab 16 erreicht,
wird die eingravierte Strahlungsmarkierung angestrahlt. Dementsprechend
wird die Sichtbarkeit des Knopfbetriebs erhöht.
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Gemäß der wie
oben beschriebenen Erfindung kann das Öffnen und Schließen des
Hubschiebedachs in sechs Wegen unter Verwendung eines einzigen Knopfes
gesteuert werden, wodurch der Fahrer den Öffnungsgrad des Hubschiebedachs nach
Wunsch frei steuern kann.
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Wie
oben beschrieben, ermöglicht
der Hubschiebedachschalter gemäß der Erfindung
dem Fahrer ein Öffnen
und Schließen
des Hubschiebedachs in sechs Wegen (vollständig öffnen, vollständig schließen, nach
oben kippen, nach unten kippen, teilweise öffnen, und teilweise schließen) unter
Verwendung eines einzigen Knopfes, das heißt, der Fahrer kann den Öffnungsgrad
des Hubschiebedachs mit sanfter Manövrierbarkeit steuern.
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Mit
der Erfindung wird ein Hubschiebedachschalter mit einer einfachen
Struktur und einer ausgezeichneten, sanften und genauen Manövrierbarkeit
beim Öffnen
und Schließen
im Vergleich zu den herkömmlichen
Hubschiebedachschaltern geschaffen.
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Der
Hubschiebedachschalter gemäß der Erfindung
kann die Herstellungskosten reduzieren und die Montagearbeitseffizienz
infolge seiner einfachen Struktur erhöhen.