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Die
Erfindung betrifft einen Objektivtubus, insbesondere einen Objektivtubus
mit einem radial zurückziehbaren
optischen Element, das aus einer fotografischen optischen Achse
in eine radial zurückgezogene
Position bewegt werden kann.
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Im
Allgemeinen kann ein zusammenschiebbarer Objektivtubus, in dem eine
fotografische optische Achse nicht mittels eines Spiegels oder eines Prismas
umgelenkt wird, im eingefahrenen Zustand nicht auf eine Länge verkürzt werden,
die kleiner als die Gesamtdicke der optischen Elemente der Aufnahmeoptik
in Richtung der optischen Achse ist. Dennoch besteht der Wunsch
nach einer weiteren Verkürzung
des Aufnahmeobjektivs im eingefahrenen Zustand, um so ein außergewöhnliches
kurzes Aufnahmeobjektiv bereitzustellen. Um diesem Wunsch gerecht
zu werden, hat die Anmelderin der vorliegenden Erfindung ein Varioobjektiv
vorgeschlagen, das im eingefahrenen Zustand weiter verkürzt ist,
indem ein Teil der Aufnahmeoptik aus deren fotografischer optischer
Achse radial zurückgezogen wird.
Dieses Varioobjektiv ist in der deutschen Patentveröffentlichung
DE 103 07 520.8 beschrieben.
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In
dem oben beschriebenen Varioobjektivtubus wird ein Teil der Optik
radial in eine außeraxiale Position
zurückgezogen.
Diese Position wird im Folgenden auch als radial zurückgezogene
Position bezeichnet. Dabei muss das radial zurückziehbare optische Element
mit hoher Genauigkeit bewegt werden. Wird das optische Element unter
Ausnutzung der Drehantriebskraft eines Mehrfachgewinderings, eines
Nockenrings oder anderer in dem Objektivtubus enthaltener Komponenten
radial zurückgezogen,
so muss das Timing, d.h. die zeitliche Festlegung dieser Rückziehbewegung
geeignet eingestellt werden. Ansonsten stört diese Rückziehbewegung andere optische
Elemente oder beschädigt
den Mechanismus.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, einen Objektivtubus anzugeben, in dem das
radial zurückziehbare optische
Element mit einer geeigneten zeitlichen Festlegung zuverlässig angetrieben
werden kann.
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Die
Erfindung löst
diese Aufgabe durch den Objektivtubus nach Anspruch 1. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Die
Erfindung stellt einen Objektivtubus bereit, in dem das radial zurückziehbare
optische Element mit einer geeigneten zeitlichen Festlegung zuverlässig angetrieben
werden kann.
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Die
Erfindung wird im Folgenden an Hand der Figuren näher erläutert. Darin
zeigen:
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1 eine
Querschnittsansicht eines Ausführungsbeispiels
eines einfahrbaren Varioobjektivs nach der Erfindung in dessen eingefahrenem
Zustand;
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2 eine
Querschnittsansicht des in 1 gezeigten
Varioobjektivs in dessen Aufnahmezustand;
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3 eine
vergrößerte Querschnittsansicht eines
Teils des Varioobjektivs in dessen Weitwinkelgrenzeinstellung;
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4 eine
vergrößerte Querschnittsansicht eines
Teils des Varioobjektivs in dessen Telegrenzeinstellung;
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5 ein
Blockdiagramm, das den Aufbau von elektrischen Schaltungen einer
Kamera zeigt, die mit dem Varioobjektiv nach den 1 und 2 ausgestattet
ist;
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6 eine
schematische Darstellung, die die Bewegungswege eines Mehrfachgewinderings und
eines Nockenrings sowie die durch Bewegen des Nockenrings entstehenden
Bewegungswege einer ersten Linsengruppe und einer zweiten Linsengruppe zeigen;
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7 eine
schematische Darstellung, die die zusammengesetzten Bewegungswege
der ersten Linsengruppe und der zweiten Linsengruppe zeigt, in denen
die Bewegungswege des Mehrfachgewinderings und des Nockenrings enthalten
sind;
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8 eine
auseinander gezogene, perspektivische Ansicht des in den 1 und 2 gezeigten
Varioobjektivs;
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9 eine
auseinander gezogene, perspektivische Ansicht von Elementen eines
Bildstabilisierungsmechanismus und eines Rückziehmechanismus, die in 8 gezeigt
sind;
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10 eine
perspektivische Vorderansicht des Bildstabilisierungsmechanismus
und des Rückziehmechanismus,
die den eingefahrenen Zustand eines CCD-Halters in dem in 1 gezeigten
eingefahrenen Zustand des Varioobjektivs zeigt;
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11 eine
perspektivische Vorderansicht des Bildstabilisierungsmechanismus
und des Rückziehmechanismus,
die den ausgefahrenen Zustand des CCD-Halters im Aufnahmezustand
des Varioobjektivs zeigt;
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12 eine
perspektivische Rückansicht
eines Teils des Bildstabilisierungsmechanismus (in den 10 und 11 von
hinten betrachtet);
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13 eine
Vorderansicht des Bildstabilisierungsmechanismus und des Rückziehmechanismus in
dem in 10 gezeigten Zustand (in Richtung
der optischen Achse von vorn betrachtet);
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14 eine
Vorderansicht des Bildstabilisierungsmechanismus und des Rückziehmechanismus in
dem in 11 gezeigten Zustand (in Richtung
der optischen Achse von vorn betrachtet);
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15 eine
perspektivische Rückansicht des
Varioobjektivs in dessen in 1 gezeigtem
eingefahrenen Zustand;
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16 eine
perspektivische Vorderansicht eines Horizontalverstellrahmens und
eines Vertikalverstellrahmens, die den CCD-Halter halten, sowie zugehöriger Elemente;
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17 eine
Vorderansicht des Horizontalverstellrahmens, des Vertikalverstellrahmens
und der zugehörigen
Elemente, die in 16 gezeigt sind;
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18 eine
Rückansicht
des Horizontalverstellrahmens, des Vertikalverstellrahmens und der zugehörigen Elemente,
die in den 16 und 17 gezeigt
sind;
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19 eine
Querschnittsansicht des CCD-Halters, des Horizontalverstellrahmens,
des Vertikalverstellrahmens sowie anderer Elemente längs der
in 17 gezeigten Linie D1-D1;
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20 eine
Vorderansicht der in den 16 und 17 gezeigten
Elemente sowie anderer zugehöriger
Elemente zur Illustration einer in horizontaler Richtung wirkenden
Bildstabilisierung durch Betätigen
eines Horizontalantriebshebels;
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21 eine
Vorderansicht der in 20 gezeigten Elemente zur Illustration
einer in vertikaler Richtung wirkenden Bildstabilisierung durch
Betätigen
eines Vertikalantriebshebels;
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22 eine
Vorderansicht von Elementen des Bildstabilisierungsmechanismus und
des Rückziehmechanismus
zur Illustration des eingefahrenen Zustandes des CCD-Halters, des
Horizontalverstellrahmens und des Vertikalverstellrahmens, die durch Betätigen eines
Rückziehhebels
eingefahren werden;
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23 eine
Vorderansicht der in 22 gezeigten Elemente zur Illustration
eines Zustandes, in dem der CCD-Halter, der Horizontalverstellrahmen und
der Vertikalverstellrahmen in ihre jeweiligen Aufnahmepositionen
zurückkehren,
wobei der CCD-Halter auf der fotografischen optischen Achse angeordnet
wird, wenn der Rückziehhebel
von dem Vertikalverstellrahmen gelöst wird, um das Hochhalten
des Vertikalverstellrahmens zu beenden; und
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24 eine
Vorderansicht von in 8 gezeigten Elementen, die die
Beziehung zwischen dem Horizontalantriebshebel und der Vertikalbewegung des
CCD-Halters, des Horizontalverstellrahmens und des Vertikalverstellrahmens
zeigt.
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Die 1 und 2 zeigen
Querschnitte eines Varioobjektivs 10, das in eine Varioobjektivkamera
eingebaut ist. Das Varioobjektiv 10 hat ein kastenförmiges Gehäuse 11 und
einen einfahrbaren Tubusteil 12, der im Inneren des Gehäuses 11 einfahrbar gehalten
ist. Das Äußere des
Gehäuses 11 ist
von äußeren Komponenten
der Kamera bedeckt; diese äußeren Komponenten
sind in den Figuren nicht gezeigt. Eine Foto- oder Aufnahmeoptik
des Varioobjektivs 10 enthält eine erste Linsengruppe 13a,
einen Verschluss 13b, eine Blende 13c, eine zweite
Linsengruppe 13d, eine dritte Linsengruppe (radial zurückziehbares
optisches Element) 13e, ein Tiefpassfilter (radial zurückziehbares
optisches Element) 13f und einen CCD-Bildsensor (radial
zurückziehbares
optisches Element) 13g (im Folgenden als CCD bezeichnet),
die in dieser Reihenfolge von der Objektseite, d.h. in den 1 und 2 von
der linken Seite her, angeordnet sind. Wie in 5 gezeigt,
ist das CCD 13g mit einer Steuerschaltung 14a elektrisch
verbunden, die eine Bildverarbeitungsschaltung aufweist. So kann
ein elektronisches Bild auf einem LCD-Monitor 14b, der an der Außenfläche der
Kamera vorgesehen ist, dargestellt werden, und die elektronischen Bilddaten
können
in einem Speicher 14c aufgezeichnet werden. In einem in 2 gezeigten
Aufnahmezustand (aufnahmebereiter Zustand) des Varioobjektivs 10 sind
sämtliche
der die Fotooptik bildenden optischen Elemente auf der gleichen
fotografischen optischen Achse Z1 ausgerichtet. Dagegen sind in
einem in 1 gezeigten eingefahrenen (radial
zurückgezogenen)
Zustand des Varioobjektivs 10 die dritte Linsengruppe 13e,
das Tiefpassfilter 13f und das CCD 13g so von
der fotografischen optischen Achse Z1 weg bewegt, dass sie in dem
Gehäuse 11 radial
aufwärts
zurückgezogen
sind, während
die zweite Linsengruppe 13d linear in den Raum eingefahren
ist, der durch die nach oben gerichtete radiale Rückziehbewegung
der dritten Linsengruppe 13e, des Tiefpassfilters 13f und
des CCDs 13g entsteht, wodurch die Länge des Varioobjektivs 10 in
dessen eingefahrenem Zustand verringert wird. Der Gesamtaufbau des
Varioobjektivs 10, der einen Rückziehmechanismus umfasst,
um optische Elemente radial aufwärts
zurückzuziehen,
wird nachstehend beschrieben. In der folgenden Beschreibung ist, wenn
man vorn auf den mit dem Varioobjektiv 10 ausgestatteten
Kamerakörper
blickt, dessen vertikale Richtung als y-Achse und dessen horizontale
Richtung als x-Achse definiert.
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Das
Gehäuse 11 hat
einen hohlen, kastenförmigen
Teil 15 und eine hohlen, festen Ringteil 16, der
so an einer Stirnwand 15a des kastenförmigen Teils 15 ausgebildet
ist, dass er die Aufnahmeoptik um die fotografische optische Achse
Z1 herum einschließt.
Eine Drehmittelachse Z0, die die Mittelachse des festen Ringteils 16 bildet,
liegt parallel zur fotografischen optischen Achse Z1 und ist exzentrisch unterhalb
derselben angeordnet. Innerhalb des kastenförmigen Teils 15 und
oberhalb des festen Ringteils 16 ist ein Rückziehraum
(Unterbringungsraum) SP ausgebildet (vergl. 1 und 2).
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Ein
Zoom- oder Variozahnrad 17 (vergl. 8, 10 und 11)
ist auf der Seite der Innenumfangsfläche des festen Ringteils 16 auf
einer Drehachse drehbar gehalten, die parallel zur Drehmittelachse
Z0 liegt. Das Variozahnrad 17 wird von einem Zoom- oder
Variomotor MZ (vergl. 5, 10 und 11),
der an dem Gehäuse 11 gehalten
ist, vorwärts
und rückwärts gedreht.
Zudem hat der feste Ringteil 16 an seiner Innenumfangsfläche ein
Innenmehrfachgewinde 16a, eine Ringnut 16b und
mehrere Geradführungsnuten 16c (von
denen in 8 nur eine gezeigt ist). Die
Ringnut 16b ist eine umlaufende Nut, deren Mittelachse
auf der Drehmittelachse Z0 liegt, während die Geradführungsnuten 16c parallel
zur Drehmittelachse Z0 angeordnet sind (vergl. 3, 4 und 8).
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Ein
Mehrfachgewindering (Drehring) 18 ist innerhalb des festen
Ringteils 16 um die Drehmittelachse Z0 drehbar gelagert.
Der Mehrfachgewindering 18 hat ein Außenmehrfachgewinde 18a,
das in Eingriff mit dem Innenmehrfachgewinde 16a des festen
Ringteils 16 ist, und kann so durch das Ineinandergreifen
der beiden Mehrfachgewinde 16a und 18a rotierend
in Richtung der optischen Achse vorgeschoben und eingefahren werden.
Der Mehrfachgewindering 18 hat ferner auf seiner Außenumfangsfläche vor
dem Innenmehrfachgewinde 18a mehrere Drehführungsvorsprünge 18b (von
denen in 8 nur zwei gezeigt sind). In
dem in den 2 bis 4 gezeigten
Zustand, in dem der Mehrfachgewindering 18 bezüglich des
festen Ringteils 16 in seine vorderste Position vorgeschoben
ist, sind das Innenmehrfachgewinde 16a und das Außenmehrfachgewinde 18a voneinander
gelöst,
während
die Drehführungsvorsprünge 18b gleitend
in der Ringnut 16b sitzen, so dass der Mehrfachgewindering 18 an
einer weiteren Bewegung in Richtung der optischen Achse gehindert
ist und nur in einer in Richtung der optischen Achse festen Position
rotieren kann. Der Mehrfachgewindering 18 hat ferner auf
Gewindegängen
des Außenmehrfachgewindes 18a ein
ringförmiges
Stirnrad (Ringzahnung) 18c, das in Eingriff mit dem Variozahnrad 17 ist.
Die Zähne
des Stirnrads 18c sind parallel zur fotografischen optischen
Achse Z1 ausgerichtet. Das Variozahnrad 17 ist in seiner
axialen Richtung so lang gestreckt, dass es über den gesamten Bewegungsbereich
des Mehrfachgewinderings 18 ausgehend von dessen in den 1 und 10 gezeigtem
eingefahrenen Zustand bis in dessen in den 2 und 11 gezeigtem
ausgefahrenen Zustand stets in Eingriff mit dem Stirnrad 18c bleibt.
Der Mehrfachgewindering 18 ist aus zwei Ringelementen zusammengesetzt,
die in Richtung der optischen Achse voneinander trennbar sind. In
den 10 und 11 ist
nur der hintere Ringteil des Mehrfachgewinderings 18 gezeigt.
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Innerhalb
des Mehrfachgewinderings 18 ist ein Geradführungsring 20 gelagert.
Der Geradführungsring 20 hat
nahe seinem hinteren Ende einen Geradführungsvorsprung 20a und
ist längs
der Drehmittelachse Z0 (und der fotografischen optischen Achse Z1)
geradegeführt,
indem der Geradführungsvorsprung 20a und
die Geradführungsnut 16c des festen
Ringteils 16 gleitend ineinander greifen, wie in 4 gezeigt
ist. Zwischen der Innenumfangsfläche des
Mehrfachgewinderings 18 und der Außenumfangsfläche des
Geradführungsrings 20 ist
ein Drehführungsteil 21 vorgesehen.
Der Mehrfachgewindering 18 ist über den Drehführungsteil 21 so
an dem Geradführungsring 20 gehalten,
dass er bezüglich des
Geradführungsrings 20 drehbar
und zusammen mit diesem in Richtung der optischen Achse bewegbar
ist. Der Drehführungsteil 21 besteht
aus mehreren Ringnuten, die in axialer Richtung in verschiedenen
Positionen angeordnet, d.h. axial zueinander versetzt sind, sowie
radialen Vorsprüngen,
von denen sich jeder in gleitendem Eingriff mit der zugehörigen Ringnut
befindet (vergl. 3 und 4).
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Der
Geradführungsring 20 hat
an seiner Innenumfangsfläche
mehrere Geradführungsnuten 20b (von
denen in den 1 bis 4 jeweils
nur eine gezeigt ist), die parallel zur Drehmittelachse Z0 (und
zur fotografischen optischen Achse Z1) verlaufen. Mehrere Geradführungsvorsprünge 22a (von
denen in den 1 bis 4 jeweils
nur einer gezeigt ist), die von einem ersten Geradführungsring 22 radial
nach außen
abstehen, und mehrere Geradführungsvorsprünge 23a (von
denen in den 1 bis 4 jeweils
nur einer gezeigt ist), die von dem zweiten Geradführungsring 23 radial
nach außen
abstehen, befinden sich in gleitendem Eingriff mit den Geradführungsnuten 20b.
Der erste Geradführungsring 22 führt über mehrerer
Geradführungsnuten 22b (von
denen in den 2 und 3 jeweils
nur eine gezeigt ist), die an der Innenumfangsfläche des ersten Geradführungsrings 22 ausgebildet
sind, eine erste Linsenfassung 24 geradlinig in einer Richtung parallel
zur Drehmittelachse Z0 (und zur fotografischen optischen Achse Z1).
Der zweite Geradführungsring 23 führt über mehrere
Geradführungskeile 23b (von
denen in den 1 bis 4 jeweils
nur einer gezeigt ist) eine zweite Linsenfassung 25 geradlinig
in einer Richtung parallel zur Drehmittelachse Z0 (und zur fotografischen
optischen Achse Z1). Die erste Linsenfassung 24 hält über eine
Fokussierfassung 29 die erste Linsengruppe 13a,
während
die zweite Linsenfassung 25 die zweite Linsengruppe 13d hält.
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Innerhalb
des Geradführungsrings 20 ist
ein Kurven- oder Nockenring 26 so angeordnet, dass er um
die Drehmittelachse Z0 drehbar ist. Der Nockenring 26 ist
an dem ersten Geradführungsring 22 und dem
zweiten Geradführungsring 23 so
gehalten, dass er über
Drehführungsteile 27 und 28 bezüglich jedes
der Geradführungsringe 22 und 23 drehbar
und zusammen mit diesen in Richtung der optischen Achse bewegbar
ist (vergl. 4). Wie in den 3 und 4 gezeigt,
besteht der Drehführungsteil 27 aus einer
unterbrochenen Ringnut 27a (in 3 nicht
gezeigt), die an der Außenumfangsfläche des
Nockenrings 26 ausgebildet ist, und einem inneren Flansch 27b,
der von dem ersten Geradführungsring 22 so
radial nach innen steht, dass er sich in gleitendem Eingriff mit
der unterbrochenen Ringnut 27a befindet. Wie in den 3 und 4 gezeigt,
besteht der Drehführungsteil 28 aus
einer unterbrochenen Ringnut 28a (in 3 nicht
gezeigt), die an der Innenumfangsfläche des Nockenrings 26 ausgebildet
ist, und einem äußeren Flansch 28b,
der von dem zweiten Geradführungsring 23 radial
so nach außen
absteht, dass er sich in gleitendem Eingriff mit der unterbrochenen
Ringnut 28a befindet.
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Wie
in 4 gezeigt, sind auf dem Nockenring 26 mehrere
Mitnehmervorsprünge 26a vorgesehen
(von denen in 4 nur einer gezeigt ist), die
radial nach außen
stehen. Die Mitnehmervorsprünge 26a durchsetzen
mehrere Mitnehmerführungsschlitze
oder -nuten 20c (von denen in 4 nur einer
gezeigt ist), die an dem Geradführungsring 20 ausgebildet
sind, so dass sie in mehrere Drehübertragungsnuten 18d greifen
(von denen in 4 nur eine gezeigt ist), die
an der Innenumfangsfläche
des Mehrfachgewinderings 18 ausgebildet sind. Jede Drehübertragungsnut 18d liegt
parallel zur Drehmittelachse Z0 (und zur fotografischen optische
Achse Z1), und jeder Mitnehmervorsprung 26a befindet sich
in gleitendem Eingriff mit der zugehörigen Drehübertragungsnut 18d,
so dass er daran gehindert ist, sich in Umfangsrichtung relativ
zu dieser Drehübertragungsnut 18d zu
bewegen. Indem die Drehübertragungsnuten 18d und
die Mitnehmervorsprünge 26a ineinander
greifen, wird so die Drehbewegung des Mehrfachgewinderings 18 auf
den Nockenring 26 übertragen.
Die abgewickelte Form der jeweiligen Mitnehmerführungsnut 20c geht
aus den Figuren nicht hervor. Dabei ist die jeweilige Mitnehmerführungsnut 20c eine
Führungsnut,
die einen Ringnutabschnitt, dessen Mittelpunkt auf der Drehmittelachse
Z0 liegt, sowie einen schrägen
Steigungsnutabschnitt aufweist, der parallel zu dem Innenmehrfachgewinde 16a angeordnet
ist. Durch Drehen des Mehrfachgewinderings 18 rotiert der
Nockenring 26, während
er sich längs
der Drehmittelachse Z0 (und der fotografischen optischen Achse Z1)
vorwärts
und rückwärts bewegt,
wenn der jeweilige Mitnehmervorsprung 26a in den Steigungsnutabschnitt
der zugehörigen
Mitnehmerführungsnut 20c greift.
Dagegen rotiert der Nockenring 26 ohne eine Vorwärts- oder
Rückwärtsbewegung
in einer in Richtung der optischen Achse festen Position, wenn der
jeweilige Mitnehmervorsprung 26a in den Ringnutabschnitt
der zugehörigen Mitnehmerführungsnut 20c greift.
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Der
Nockenring 26 ist ein doppelseitiger Nockenring, der an
seiner Außenumfangsfläche mehrere äußere Nocken-
oder Kurvennuten 26b (von denen in 3 nur eine
gezeigt ist) und an seiner Innenumfangsfläche mehrere innere Nocken- oder Kurvennuten 26c (von
denen in den 3 und 4 jeweils
nur eine gezeigt ist) aufweist. Die äußeren Kurvennuten 26b befinden
sich in gleitendem Eingriff mit mehreren Kurveneingriffsgliedern 24a (von
denen in 3 nur eines gezeigt ist), die
von der ersten Linsenfassung 24 radial nach innen stehen,
während sich
die inneren Kurvennuten 26c in gleitendem Eingriff mit
mehreren Kurveneingriffsgliedern 25a (von denen in den 3 und 4 jeweils
eines gezeigt ist) befinden, die von der zweiten Linsenfassung 25 radial
nach außen
abstehen. Wird der Nockenring 26 gedreht, so bewegt sich
die erste Linsenfassung 24, die durch den ersten Geradführungsring 22 in
Richtung der optischen Achse geradegeführt ist, längs der Drehmittelachse Z0
(und der fotografischen optischen Achse Z1) in einer vorbestimmten
Bewegung entsprechend den Konturen oder Profilen der äußeren Kurvennuten 26b vorwärts und
rückwärts. Entsprechend
bewegt sich, wenn der Nockenring 26 gedreht wird, die zweite
Linsenfassung 25, die durch den zweiten Geradführungsring 23 in
Richtung der optischen Achse gerade geführt ist, in einer vorbestimmten
Bewegung entsprechend den Konturen der inneren Kurvennuten 26c längs der
Drehmittelachse Z0 vorwärts
und rückwärts.
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Die
zweite Linsenfassung 25 hat einen zylindrischen Teil 25b (vergl. 1 und 2),
der die zweite Linsengruppe 13d hält. Die zweite Linsenfassung 25 hält den Verschluss 13b und
die Blende 13c vor dem zylindrischen Teil 25b so,
dass sowohl der Verschluss 13b als auch die Blende 13c geöffnet und geschlossen
werden können.
Der Verschluss 13b und die Blende 13c können über ein
Verschlussstellglied MS bzw. einen Blendenstellglied MA geöffnet und
geschlossen werden, die an der zweiten Linsenfassung 25 gehalten
sind (vergl. 5 und 15).
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Die
Fokussierfassung 29, die die erste Linsengruppe 13a hält, ist
an der ersten Linsenfassung 24 so gelagert, dass sie längs der
Drehmittelachse Z0 (und der fotografischen optischen Achse Z1) bewegbar
ist. Die Fokussierfassung 29 kann über einen Fokussiermotor MF
(vergl. 5) vorwärts und rückwärts bewegt werden.
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Der
Betrieb des Variomotors MZ, des Verschlussstellgliedes MS, des Blendenstellgliedes
MA und des Fokussiermotors MF werden von der Steuerschaltung 14a gesteuert.
Mit Einschalten eines Hauptschalters 14d (vergl. 5)
der Kamera wird der Variomotor MZ so angesteuert, dass er das Varioobjektiv
in den in 2 gezeigten Aufnahmezustand
bringt. Mit Ausschalten des Hauptschalters 14d wird das
Varioobjektiv 10 aus dem Aufnahmezustand in den in 1 gezeigten
eingefahrenen Zustand bewegt.
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Die
oben beschriebene Funktionsweise des Varioobjektivs 10 kann
wie folgt zusammengefasst werden. Mit Einschalten des Hauptschalters 14d in dem
in 1 gezeigten eingefahrenen Zustand des Varioobjektivs 10 wird
das Variozahnrad 17 so angetrieben, dass es in Tubusausfahrrichtung
rotiert. Dementsprechend bewegt sich der Mehrfachgewindering 18 rotierend
in Richtung der optischen Achse vorwärts, und gleichzeitig bewegt
sich der Geradführungsring 20 zusammen
mit dem Mehrfachgewindering 18 geradlinig in Richtung der
optischen Achse vorwärts.
Durch das Drehen des Mehrfachgewinderings 18 wird zudem
der Nockenring 26 in Richtung der optischen Achse vorwärts bewegt,
während er
relativ zu dem Geradführungsring 20 rotiert.
Der erste Geradführungsring 20 und
der zweite Geradführungsring 23 bewegen
sich zusammen mit dem Nockenring 26 geradlinig in Richtung
der optischen Achse vorwärts.
Jede der Linsenfassungen 24 und 25 bewegt sich
in einer vorbestimmten Bewegung in Richtung der optischen Achse
relativ zu dem Nockenring 26. Den Bewegungsbetrag der ersten
Linsengruppe 13a in Richtung der optischen Achse beim Ausfahren
des Varioobjektivs 10 aus dessen eingefahrenem Zustand
erhält
man deshalb, indem man den Bewegungsbetrag des Nockenrings 26 relativ
zu dem festen Ringteil 16 auf den Bewegungsbetrag der ersten
Linsenfassung 24 relativ zu dem Nockenring 26 addiert
(Ausfahr/Einfahrbetrag der ersten Linsenfassung 24 infolge
der Kurvennut 26b). Den Bewegungsbetrag der zweiten Linsengruppe 13d in
Richtung der optischen Achse beim Ausfahren des Varioobjektivs 10 aus
dessen eingefahrenem Zustand erhält
man, indem man den Bewegungsbetrag des Nockenrings 26 relativ
zu dem festen Ringteil 16 auf den Bewegungsbetrag der zweiten
Linsenfassung 25 relativ zu dem Nockenring 26 addiert
(Ausfahr/Einfahrbetrag der zweiten Linsenfassung 25 infolge
der Kurvennut 26c).
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6 zeigt
die Bewegungswege des Mehrfachgewinderings 18 und des Nockenrings 26 sowie die
Bewegungswege der ersten Linsengruppe 13a und der zweiten
Linsengruppe 13d relativ zu dem Nockenring 26 (Kurvendiagramme
der Kurvennuten 26b und 26c). Die vertikale Achse
stellt den Drehbetrag (Winkelposition) des Objektivtubus ausgehend von
dem eingefahrenen Zustand des Varioobjektivs 10 bis zu
dessen Telegrenzeinstellung dar, während die horizontale Achse
den Bewegungsbetrag des Objektivtubus in Richtung der optischen
Achse angibt. Wie in 6 gezeigt, wird der Mehrfachgewindering 18 in
Richtung der optischen Achse vorwärts bewegt, während er
bis zu einem Drehwinkel θ1
rotiert, der im Erstreckungsbereich des Varioobjektivs 10 ausgehend
von der eingefahrenen Stellung (in 1 gezeigt)
bis zur Weitwinkelgrenzeinstellung (in 2 durch
die über
der fotografischen optischen Achse Z1 liegende Hälfte des Varioobjektivs 10 gezeigt)
etwa in der Mitte liegt. In dem Erstreckungsbereich des Varioobjektivs 10 ausgehend
von dem Drehwinkel θ1
bis zur Telegrenzeinstellung (in 4 durch
die über
der fotografischen optischen Achse Z1 liegende Hälfte des Varioobjektivs 10 gezeigt)
rotiert der Mehrfachgewindering 18 an einer in Richtung
der optischen Achse festen Position in oben beschriebener Weise.
Dagegen wird der Nockenring 26 in Richtung der optischen
Achse vorwärts
bewegt, während er
bis zu einem Drehwinkel θ2
rotiert, der sich in dem Erstreckungsbereich des Varioobjektivs 10 ausgehend
von der eingefahrenen Stellung in die Weitwinkelgrenzeinstellung
unmittelbar hinter der Weitwinkelgrenzeinstellung des Varioobjektivs 10 befindet.
In dem Erstreckungsbereich des Varioobjektivs 10 ausgehend
von dem Drehwinkel θ2
bis zur Telegrenzeinstellung rotiert dagegen der Nockenring 26 in
einer in Richtung der optischen Achse festen Position in oben beschriebener
Weise. In dem Zoom- oder Variobereich ausgehend von der Weitwinkelgrenzeinstellung bis
zur Telegrenzeinstellung ergibt sich der Bewegungsbetrag der ersten
Linsengruppe 13a in Richtung der optischen Achse aus dem
Bewegungsbetrag der ersten Linsenfassung 24 relativ zum
Nockenring 26, der in einer in Richtung der optischen Achse festen
Position rotiert (Ausfahr/Einfahrbetrag der ersten Linsenfassung 24 über die
Kurvennut 26b). Dagegen ergibt sich der Bewegungsbetrag
der zweiten Linsengruppe 13d in Richtung der optischen
Achse aus dem Bewegungsbetrag der zweiten Linsenfassung 25 relativ
zum Nockenring 26, der in einer in Richtung der optischen
Achse festen Position rotiert (Ausfahr/Einfahrbetrag der zweiten
Linsenfassung 25 infolge Kurvennut 26c). Die Brennweite
des Varioobjektivs 10 wird durch die Relativbewegung zwischen
der ersten Linsengruppe 13a und der zweiten Linsengruppe 13d in
Richtung der optischen Achse variiert. 7 zeigt
den tatsächlichen
Bewegungsweg der ersten Linsengruppe 13a, der sich ergibt,
indem die Bewegungsbeträge
des Mehrfachgewinderings 18 und des Nockenrings 26 mit
dem Bewegungsbetrag der ersten Linsengruppe 13a infolge
der Kurvennut 26b kombiniert werden. Ferner zeigt 7 den
tatsächlichen
Bewegungsweg der zweiten Linsengruppe 13d, der sich ergibt,
indem die Bewegungsbeträge
des Mehrfachgewinderings 18 und des Nockenrings 26 mit
dem Bewegungsbetrag infolge der Kurvennut 26c kombiniert
werden.
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In
dem Variobereich von der Weitwinkelgrenzeinstellung in die Telegrenzeinstellung
wird eine Fokussierung vorgenommen, indem die erste Linsengruppe 13a unabhängig von
den anderen optischen Elementen von dem Fokussiermotor MF in Richtung der
optischen Achse bewegt wird.
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Die
Funktionsweise der ersten Linsengruppe 13a und der zweiten
Linsengruppe 13d wurde vorstehend beschrieben. In dem Varioobjektiv 10 nach
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind die optischen Elemente von der dritten Linsengruppe 13e bis
zum CCD 13g aus der Aufnahmeposition auf der fotografischen
optischen Achse Z1 in eine außeraxiale
zurückgezogene
Position (radial zurückgezogene
Position) Z2 weg bewegbar, die wie oben beschrieben oberhalb der
Aufnahmeposition liegt. Indem die optischen Elemente von der dritten
Linsengruppe 13e bis zum CCD 13g in einer Ebene
senkrecht zur fotografischen optischen Achse Z1 bewegt werden, kann auch
einer Bildverwacklung entgegengewirkt werden. Der Rückziehmechanismus
und der Bildstabilisierungsmechanismus werden nachfolgend beschrieben.
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Wie
in den 8 und 19 gezeigt, werden die dritte
Linsengruppe 13e, das Tiefpassfilter 13f und das
CCD 13g von einem CCD-Halter 30 gehalten und bilden
so eine Einheit. Der CCD-Halter 30 hat einen Halterkörper 30a,
ein Dichtelement 30b und eine Druckplatte 30c.
Die dritte Linsengruppe 13e wird von dem Halterkörper 30a an
dessen vorderer Endöffnung
gehalten. Das Tiefpassfilter 13f wird zwischen einem Flansch,
der an der Innenfläche
des Halterkörpers 30a ausgebildet
ist, und dem Dichtelement 30b gehalten. Das CCD 13g wird
zwischen dem Dichtelement 30b und der Druckplatte 30c gehalten.
Der Halterkörper 30a und
die Druckplatte 30c sind über drei Befestigungsschrauben 30d (vergl. 15 und 18)
aneinander befestigt, die separat um die Mittelachse des CCD-Halters 30 (d.h.
im Aufnahmezustand des Varioobjektivs 10 um die fotografische
optische Achse Z1) angeordnet sind. Die drei Befestigungsschrauben 30d sichern
auch einen Endabschnitt einer zur Bildübertragung vorgesehenen flexiblen
Schaltungsplatte 31 an der hinteren Fläche der Druckplatte 30c,
so dass ein Trägersubstrat des
CCDs 13g elektrisch mit der flexiblen Schaltungsplatte 31 verbunden
ist.
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Die
zur Bildübertragung
vorgesehene flexible Schaltungsplatte 31 erstreckt sich
von ihrem Anschlussende an dem CCD 13g bis zu dem in dem Gehäuse 11 vorgesehenen
Rückziehraum
SP. Die flexible Schaltungsplatte 31 hat einen ersten geraden Abschnitt 31a,
einen U-förmigen
Abschnitt 31b, einen zweiten geraden Abschnitt 31c und
einen dritten geraden Abschnitt 31d (vergl. 1 und 2).
Der erste gerade Abschnitt 31a liegt im Wesentlichen senkrecht
zur fotografischen optischen Achse Z1 und erstreckt sich nach oben.
Der U-förmige
Abschnitt 31b ist von dem ersten geraden Abschnitt 31a weg nach
vorne gebogen. Der zweite gerade Abschnitt 31c erstreckt
sich von dem U-förmigen
Abschnitt 31b nach unten. Der dritte gerade Abschnitt 31d ist
von dem zweiten geraden Abschnitt 31c weg nach oben geknickt.
Der dritte gerade Abschnitt 31d ist längs der Innenfläche der
Stirnwand 15a des Gehäuses 11 befestigt.
Der erste gerade Abschnitt 31a, der U-förmige Abschnitt 31b und
der zweite gerade Abschnitt 31c (mit Ausnahme des dritten
geraden Abschnitts 31d) bilden einen frei verformbaren
Teil, der sich mit der Bewegung des CCD-Halters 30 elastisch
frei verformt.
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Der
CCD-Halter 30 wird von einem horizontal bewegten Rahmen 32,
im Folgenden als Horizontalverstellrahmen bezeichnet, über drei
Einstellschrauben 33 (vergl. 15 und 18)
gehalten, die separat um die Mittelachse des CCD-Halters 30 (d.h.
im aufnahmebereiten Zustand des Varioobjektivs um die optische Achse
Z1) angeordnet sind. Drei Schraubendruckfedern 34 sind
zwischen dem CCD-Halter 30 und
dem Horizontalverstellrahmen 32 montiert. Die Schaftabschnitte
der drei Einstellschrauben 33 sind in die drei zugehörigen Schraubendruckfedern 34 eingesetzt.
Werden die Anzugsmomente der drei Einstellschrauben 33 geändert, so ändern sich
die Druckwirkungen der Schraubendruckfedern 34. Die Einstell schrauben 33 und
die Schraubendruckfedern 34 sind um die optische Achse
der dritten Linsengruppe 30e herum in drei verschiedenen
Positionen angeordnet. Indem die Anzugsmomente der drei Einstellschrauben 33 geändert werden,
kann so die Neigung des CCD-Halters 30 bezüglich des
Horizontalverstellrahmens 32 oder die Neigung der optischen Achse
der dritten Linsengruppe 13e bezüglich der fotografischen optischen
Achse Z1 eingestellt werden.
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Wie
in 16 gezeigt, wird der Horizontalverstellrahmen
(Verstellrahmen) 32 von einem vertikal bewegten Rahmen 36,
im Folgenden als Vertikalverstellrahmen bezeichnet, so gehalten,
dass er gegenüber
diesem über
eine sich in Richtung der x-Achse erstreckende horizontale Führungsachse 35 bewegbar
ist. Dabei hat der Horizontalverstellrahmen 32 einen rechteckigen
Rahmenteil 32a, der den CCD-Halter 30 einschließt, sowie
einen Armteil 32b, der horizontal an den Rahmenteil 32a anschließt. Ein Federstützvorsprung 32c ist
auf der oberen Fläche des
Rahmenteils 32a ausgebildet. An einem Endabschnitt des
Armteils 32b sind eine schräge Fläche 32d und eine der
Positionsbegrenzung dienende Begrenzungsfläche 32e ausgebildet.
Die Begrenzungsfläche 32e ist
eine ebene, zur y-Achse parallele Fläche. Dagegen hat der Vertikalverstellrahmen 36 ein Paar
Begrenzungsrahmen 36a und 36b, die der Bewegungsbegrenzung
dienen, einen Federstützabschnitt 36c,
einen oberen Lagerabschnitt 36d und einen unteren Lagerabschnitt 36e.
Die beiden Begrenzungsrahmen 36a und 36b sind
in Richtung der x-Achse
voneinander beabstandet. Der Federstützabschnitt 36c ist
zwischen den beiden Begrenzungsrahmen 36a und 36b angeordnet.
Der obere Lagerabschnitt 36d ist auf einer Linie angeordnet,
die sich von dem Federstützabschnitt 36c in
Richtung der x-Achse erstreckt. Der untere Lagerabschnitt 36e ist unterhalb
des Lagerabschnitts 36d angeordnet. Wie in 17 gezeigt,
wird der Horizontalverstellrahmen 32 von dem Vertikalverstellrahmen 36 in
einem Zustand gehalten, in dem der Rahmenteil 32a in dem Raum
zwischen den beiden Begrenzungsrahmen 36a und 36b angeordnet
ist und in dem die schräge Fläche 32d und
die Begrenzungsfläche 32d des
Armteils 32b zwischen dem Begrenzungsrahmen 36b und
dem oberen Lagerabschnitt 36d angeordnet sind.
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Ein
Ende der horizontalen Führungsachse 35 ist
an dem Begrenzungsrahmen 36a des Vertikalverstellrahmens 36 befestigt,
während
das andere Ende der horizontalen Führungsachse 35 an
dem oberen Lagerabschnitt 36d des Vertikalverstellrahmens 36 befestigt
ist. Zwei Durchgangslöcher,
die in dem Begrenzungsrahmen 36b und dem Federstützabschnitt 36c ausgebildet
sind, sind horizontal so aufeinander ausgerichtet, dass die horizontale
Führungsachse 35 durch
den Begrenzungsrahmen 36b und den Federstützabschnitt 36c treten
kann. Horizontale Durchgangslöcher 32x1 und 32x2 (vergl. 17),
in die die horizontale Führungsachse 35 eingesetzt
ist, sind in dem Armteil 32b bzw. dem Federstützvorsprung 32c des
Horizontalverstellrahmens 32 ausgebildet. Die horizontalen
Durchgangslöcher 32x1 und 32x2 des
Horizontalverstellrahmens 32 und die oben genannten beiden
Durchgangslöcher, die
in dem Begrenzungsrahmen 36b bzw. dem Federstützabschnitt 36c ausgebildet
sind, sind horizontal aufeinander ausgerichtet. Da die horizontale
Führungsachse 35 verschiebbar
in den horizontalen Durchgangslöchern 32x1 und 32x2 sitzt,
wird der Horizontalverstellrahmen 32 von dem Vertikalverstellrahmen 36 so
gehalten, dass er in Richtung der x-Achse gegenüber dem Vertikalverstellrahmen 36 bewegbar
ist. Eine für
den Horizontalverstellrahmen 32 bestimmte Vorspannfeder 37 ist
auf der horizontalen Führungsachse 35 zwischen
dem Federstützvorsprung 32c und
dem Federstützabschnitt 36c montiert.
Die Vorspannfeder 37 ist eine Schraubendruckfeder und spannt
den Horizontalverstellrahmen 32 in eine Richtung (in 17 nach
links) vor, in der sich der Federstützvorsprung 32 dem
Begrenzungsrahmen 36a annähert.
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Vertikale
Durchgangslöcher 36y1 und 36y2 (vergl. 16)
sind in dem oberen Lagerabschnitt 36d bzw. dem unteren
Lagerabschnitt 36e des Vertikalverstellrahmens 36 ausgebildet.
Die vertikalen Durchgangslöcher 36y1 und 36y2 erstrecken
sich in einer Linie längs
der y-Achse, die senkrecht zur fotografischen optischen Achse Z1
liegt. Die Durchgangslöcher 36y1 und 36y2 sind
vertikal aufeinander ausgerichtet. Eine vertikale Führungsachse 38 (vergl. 8 und 9)
geht durch die beiden vertikalen Durchgangslöcher 36y1 und 36y2.
Beide Enden der vertikalen Führungsachse 38 sind
an dem Gehäuse 11 befestigt.
Deshalb kann sich der Vertikalverstellrahmen 36 innerhalb
der Kamera in Richtung der y-Achse längs der vertikalen Führungsachse 38 bewegen.
Insbesondere kann sich der Vertikalver stellrahmen 36 zwischen
der in 1 gezeigten Aufnahmeposition und der in 2 gezeigten
eingefahrenen Position bewegen. Ist der Vertikalverstellrahmen 36,
wie in 2 gezeigt, in der Aufnahmeposition angeordnet,
so sind die Mittelpunkte der dritten Linsengruppe 13e,
des Tiefpassfilters 13f und des CCDs 13g in dem
Halter 30 auf der fotografischen optischen Achse Z1 angeordnet.
Ist der Vertikalverstellrahmen 36 dagegen in der in 1 gezeigten
radial zurückgezogenen
Position angeordnet, so sind die Mittelpunkte der dritten Linsengruppe 13e,
des Tiefpassfilters 13f, des CCDs 13g in der außeraxialen zurückgezogenen
Position Z2 angeordnet, die sich oberhalb des festen Ringteils 16 befindet.
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Der
Vertikalverstellrahmen 36 hat einen Federeinhakteil 36f,
der von einer Seitenfläche
des Vertikalverstellrahmens 36 in einer von dem vertikalen Durchgangsloch 36y1 weg
weisenden Richtung horizontal absteht. Eine Vorspannfeder (Vorspannvorrichtung) 39 befindet
sich gestreckt zwischen dem Federeinhakteil 36f und einem
Federeinhakteil 11a (vergl. 8 und 15),
der in dem Gehäuse
befestigt ist. Die Vorspannfeder 39 ist eine Schraubenzugfeder
und spannt den Vertikalverstellrahmen 36 nach unten vor
(d.h. in seine in 2 gezeigte Aufnahmeposition).
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Wie
oben beschrieben, ist der Horizontalverstellrahmen 32,
der den CCD-Halter 30 hält,
an dem Vertikalverstellrahmen 36 so gelagert, dass er gegenüber dem
Vertikalverstellrahmen 36 in Richtung der x-Achse bewegbar
ist. Der Vertikalverstellrahmen 36 ist über die vertikale Führungsachse 38 an
dem Gehäuse 11 so
gelagert, dass er gegenüber
dem Gehäuse 11 in
Richtung der y-Achse bewegbar ist. Indem der CCD-Halter 30 in
Richtung der x-Achse und in Richtung der y-Achse bewegt wird, kann einer Bildverwacklung
entgegengewirkt werden. Zu diesem Zweck sind ein Horizontalantriebshebel 40 und
ein Vertikalantriebshebel 41 als Elemente eines Antriebsmechanismus
vorgesehen, der eine solche Bewegung des CCD-Halters 30 erreicht.
Der Horizontalantriebshebel 40 und der Vertikalantriebshebel 41 sind
auf einer Schwenkachse 42 unabhängig voneinander schwenkbar
gelagert. Die Schwenkachse 42 ist in dem Gehäuse 11 angeordnet
und an diesem so befestigt, dass sie parallel zur fotografischen
optischen Achse Z1 liegt.
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Wie
in den 9 und 20 gezeigt, ist der Horizontalantriebshebel 40 an
seinem unteren Ende auf der Schwenkachse 42 schwenkbar
gelagert. Das obere Ende des Horizontalantriebshebels 40 bildet ein
Kraftbeaufschlagungsende 40a. Der Horizontalantriebshebel 40 hat
in der Nähe
seines Kraftbeaufschlagungsendes 40a einen Betätigungsstift 40b,
der in Richtung der optischen Achse nach hinten absteht, sowie einen
Federeinhakteil 40c, der in Richtung der optischen Achse
nach vorn absteht. Wie in 12 gezeigt,
liegt das Kraftbeaufschlagungsende 40a des Horizontalantriebshebels 40 gegen
eine Nase 43b eines ersten bewegten Elementes 43 an.
Das erste bewegte Element 43 wird von einem Paar paralleler Führungsstangen 44 (44a, 44b)
so gehalten, dass es auf diesen in Richtung der x-Achse verschiebbar
ist. Eine angetriebene Mutter 45 liegt gegen das erste bewegte
Element 43 an. Die angetriebene Mutter 45 hat
ein Schraubloch 45b und eine Drehbegrenzungsnut 45a (vergl. 9),
die verschiebbar auf der Führungsstange 44b sitzt.
Eine Antriebswelle (Vorschubspindel) 46a eines ersten Schrittmotors 46 ist
in das Schraubloch 45b geschraubt. Wie in den 13 und 14 gezeigt,
liegt die angetriebene Mutter 45 von der linken Seite her
gegen das erste bewegte Element 43 an. Ein Ende der Schraubenzugfeder 47 ist an
dem Federeinhakteil 40c des Horizontalantriebshebels 40 eingehakt,
während
das andere Ende der Feder 47 an einem Federeinhakteil 11b eingehakt
ist, der von der Innenfläche
des Gehäuses 11 absteht (vergl. 12).
Die Schraubenspannfeder 47 spannt den Horizontalantriebshebel 40 in
eine Richtung vor, in der das erste bewegte Element 43 gegen
die angetriebene Mutter 45 anliegt, d.h. in den 13, 14 und 20 im
Gegenuhrzeigersinn. Wird bei dieser Konstruktion der erste Schrittmotor 46 angetrieben, so
wird die Mutter 45 längs
der beiden Führungsstangen 44 bewegt
und gleichzeitig das erste bewegliche Element 43 zusammen
mit der Mutter 45 bewegt, wodurch der Horizontalantriebshebel 40 um
die Schwenkachse 42 geschwenkt wird. Wird die angetriebene
Mutter 45 wie in den 13 und 14 nach
rechts bewegt, so drückt
sie das erste bewegliche Element 43 entgegen der Vorspannkraft
der Schraubenspannfeder 47 in die gleiche Richtung, wodurch
der Horizontalantriebshebel 40 in den 13 und 14 im
Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Wird dagegen die angetriebene Mutter 45 in den 13 und 14 nach
links bewegt, so wird das erste bewegliche Element 43 infolge
der Vorspannkraft der Schraubenspannfeder 47 in die gleiche
Richtung bewegt, während
es der nach links gerichteten Bewegung der angetriebenen Mutter 45 folgt.
Dadurch wird der Horizontalantriebshebel 40 in den 13 und 14 im
Gegenuhrzeigersinn geschwenkt.
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Wie
in 20 gezeigt, liegt der Betätigungsstift 40b des
Horizontalantriebshebels 40 gegen die Begrenzungsfläche 32e an,
die am Ende des Armteils 32b des Horizontalverstellrahmens 32 vorgesehen
ist. Da der Horizontalverstellrahmen 32 durch die Vorspannfeder 37 in 20 nach
links vorgespannt wird, bleibt der Betätigungsstift 40b in
Kontakt mit der Begrenzungsfläche 32e.
Schwenkt der Horizontalantriebshebel 40, so ändert sich
die Position des Betätigungsstifts 40b längs der
durch die x-Achse vorgegebenen Richtung, so dass sich der Horizontalverstellrahmen 32 längs der
Horizontalführungsachse 35 bewegt.
Wird der Horizontalantriebshebel 40 in 20 im
Uhrzeigersinn geschwenkt, so drückt
der Betätigungsstift 40b auf
die Begrenzungsfläche 32e, wodurch
der Horizontalverstellrahmen 32 entgegen der Vorspannkraft
der Vorspannfeder 37 in 20 nach
rechts bewegt wird. Wird dagegen der Horizontalantriebshebel 40 in 20 im
Gegenuhrzeigersinn geschwenkt, so wird der Betätigungsstift 40b in
eine von der Begrenzungsfläche 32e weg
weisende Richtung bewegt (in 20 nach
links), wodurch der Horizontalverstellrahmen 32 infolge
der Vorspannkraft der Vorspannfeder 37 in die gleiche Richtung
bewegt wird, während
er der nach links gerichteten Bewegung des Betätigungsstifts 40b folgt.
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Wie
in den 9 und 21 gezeigt, ist der Vertikalantriebshebel 41 wie
der Horizontalantriebshebel 40 an seinem unteren Ende auf
der Schwenkachse 42 schwenkbar gelagert. Auch bildet das
obere Ende des Vertikalantriebshebels 41 ein Kraftbeaufschlagungsende 41a.
Der Vertikalantriebshebel 41 ist länger als der Horizontalantriebshebel 40,
und das Kraftbeaufschlagungsende 41a reicht nach oben bis
in eine Position, die höher
liegt als die Position des Kraftbeaufschlagungsendes 40a.
Der Vertikalantriebshebel 41 hat zwischen der Schwenkachse 42 und
dem Kraftbeaufschlagungsende 41a eine schräge Druckfläche 41b,
die in 21 nach rechts absteht. Der
Vertikalantriebshebel 41 hat oberhalb dieser schrägen Druckfläche 41b einen
Federeinhakteil 41c. Wie in 12 gezeigt,
liegt das Kraftbeaufschlagungsende 41a gegen eine Nase 50b eines zweiten
beweglichen Elementes 50 an. Das zweite bewegliche Element 50 wird
von einem Paar paralleler Führungsstangen 51 (51a und 51b)
so gehalten, dass es auf diesen in Richtung der x-Achse verschiebbar
ist. Eine angetriebene Mutter 52 liegt gegen das zweite
bewegliche Element an. Die angetriebene Mutter 52 hat ein
Schraubloch 52b und eine Drehbegrenzungsnut 52a,
die verschiebbar auf der Führungsstange 51b sitzt.
Eine Antriebswelle (Vorschubspindel) 53a eines zweiten
Schrittmotors 53 ist in das Schraubloch 52b geschraubt.
Wie in den 13 und 14 gezeigt,
liegt die angetriebene Mutter 52 von der linken Seite her
gegen das zweite bewegliche Element 50 an, wenn man von
vorn auf die Kamera blickt. Ein Ende einer Schraubenspannfeder 54 ist
an dem Federeinhakteil 41c des Vertikalantriebshebels 41 eingehakt,
während
das andere Ende der Feder 54 an einem nicht gezeigten Federeinhakteil
eingehakt ist, der an der Innenfläche des Gehäuses 11 ausgebildet
ist. Die Schraubenspannfeder 54 spannt den Vertikalantriebshebel 41 in
eine Richtung vor, in der das zweite bewegliche Element 50 gegen
die angetriebene Mutter 52 anliegt, d.h. in den 13, 14 und 21 im
Gegenuhrzeigersinn. Wird bei dieser Konstruktion der Schrittmotor 53 angetrieben,
so wird die Mutter 52 längs
der beiden Führungsstangen 51 bewegt
und gleichzeitig das zweite bewegliche Element 50 zusammen
mit der Mutter 52 bewegt, wodurch der Vertikalantriebshebel 41 um
die Schwenkachse 42 geschwenkt wird. Wird die angetriebene
Mutter 52 in den 13 und 14 nach
rechts bewegt, so drückt
sie entgegen der Vorspannkraft der Schraubenspannfeder 54 in
der gleichen Richtung auf das zweite bewegliche Element 50,
wodurch der Vertikalantriebshebel 41 in den 13 und 14 im
Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Wird dagegen die angetriebene Mutter 52 in den 13 und 14 nach
links bewegt, so wird das zweite bewegliche Element 50 in
die gleiche Richtung bewegt, während
es infolge der Vorspannkraft der Schraubenspannfeder 54 der
nach links gerichteten Bewegung der Mutter 52 folgt, wodurch
der Vertikalantriebshebel 41 in den 13 und 14 im
Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird.
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Wie
in 21 gezeigt, kann die schräge Druckfläche 41b des Vertikalantriebshebels 41 in Kontakt
mit einem druckbeaufschlagten Stift 36g kommen, der von
dem oberen Lagerabschnitt 36d des Vertikalverstellrahmens 36 nach
vorn absteht. Da der Vertikalverstellrahmen 36 durch die
Vorspannfeder 39 in 21 nach
unten vorgespannt wird, bleibt der druckbeaufschlagte Stift 36g stets
in Kontakt mit der schrägen
Druckfläche 41b.
Schwenkt der Vertikalantriebshebel 41, so ändert sich
der Anlagewinkel der druckbeaufschlagenden schrägen Druckfläche 41b relativ zu
dem druckbeaufschlagten Stift 36g, wodurch sich der Vertikalverstellrahmen 36 längs der
Vertikalführungsachse 38 bewegt.
Wird der Vertikalantriebshebel 41 in 21 im
Uhrzeigersinn geschwenkt, so drückt
die schräge
Druckfläche 41b den
Stift 36g in 21 nach oben, wodurch der Vertikalverstellrahmen 36 entgegen
der Vorspannkraft der Vorspannfeder 39 nach oben bewegt
wird. Wird dagegen der Vertikalantriebshebel 41 in 21 im Gegenuhrzeigersinn
geschwenkt, so wird der Anlagepunkt auf der schrägen Druckfläche 41b relativ zu dem
druckbeaufschlagten Stift 36g abgesenkt, wodurch sich der
Vertikalverstellrahmen 36 infolge der Vorspannkraft der
Vorspannfeder 39 nach unten bewegt.
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Bei
der oben beschriebenen Konstruktion kann der Horizontalverstellrahmen 32 in
Richtung der x-Achse nach links oder rechts bewegt werden, indem
der erste Schrittmotor 46 vorwärts oder rückwärts angetrieben wird. Ferner
kann der Vertikalverstellrahmen 36 in Richtung der y-Achse
nach oben oder nach unten bewegt werden, indem der zweite Schrittmotor 53 vorwärts oder
rückwärts angetrieben wird.
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Das
erste bewegliche Element 43 hat einen Plattenabschnitt 43a.
Entsprechend hat das zweite bewegliche Element 50 einen
Plattenabschnitt 50a. Die Anfangsposition des Horizontalverstellrahmens 32 kann
von einem Fotosensor 55 mit einem Lichtsender und einem
Lichtempfänger,
die nach den 8, 10 und 11 voneinander
beabstandet sind, erfasst werden, wenn der Plattenabschnitt 43a zwischen
dem Lichtsender und dem Lichtempfänger des Fotosensors 55 vorbeiläuft. Der
Plattenabschnitt 43a und der Fotosensor 55 bilden
einen Lichtunterbrecher. Entsprechend kann die Anfangsposition des Vertikalverstellrahmens 36 von
einem Fotosensor 56 mit einem Lichtsender und einem Lichtempfänger, die
nach den 8, 10 und 11 voneinander beabstandet
sind, erfasst werden, wenn der Plattenabschnitt 50a zwischen
dem Lichtsender und dem Lichtempfänger des Fotosensors 56 vorbeiläuft. Der Plattenabschnitt 50a und
der Fotosensor 56 bilden einen Lichtunterbrecher. Die beiden
Fotosensoren 55 und 56 sind in zwei Befestigungslöchern 15a1 und 15a2 (vergl. 8)
befestigt, die an einer Stirnwand des Gehäuses 11 ausgebildet
sind und in denen die beiden Fotosensoren 55 und 56 gehalten
sind.
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Das
vorliegende Ausführungsbeispiel
der Varioobjektivkamera hat einen zur Erfassung einer Bildverwacklung
bestimmten Sensor 57 (vergl. 5), der
die Winkelgeschwindigkeit um zwei zueinander senkrechten Achsen
(vertikale und horizontale Achse der Kamera) in einer Ebene senkrecht
zur fotografischen optischen Achse Z1 erfasst. Der Bildverwacklungssensor 57 erfasst
Größe und Richtung der
Kameraverwacklung, d.h. der Schwingungen. Die Steuerschaltung 14a bestimmt
einen Verstellwinkel durch Zeitintegration der von dem Bildverwacklungssensor 57 erfassten
Winkelgeschwindigkeit der Kameraverwacklung in den beiden axialen
Richtungen. Anschließend
berechnet die Steuerschaltung 14a aus dem Verstellwinkel
die Verstellbeträge
des Bildes in einer Bildebene (Abbildungsfläche/Lichtempfangsfläche des
CCDs 13g) in Richtung der x-Achse und in Richtung der y-Achse.
Die Steuerschaltung 14a berechnet ferner die Antriebsbeträge und die
Antriebsrichtungen des Horizontalverstellrahmens 32 und
des Vertikalverstellrahmens 36 für die jeweiligen axialen Richtungen
(Antriebsimpulse für den
ersten Schrittmotor 46 und den zweiten Schrittmotor 53),
um der Kameraverwacklung entgegenzuwirken. Anschließend werden
der erste Schrittmotor 46 und der zweite Schrittmotor 53 betätigt und
in Abhängigkeit
der berechneten Werte angesteuert. Auf diese Weise werden sowohl
der Horizontalverstellrahmen 32 als auch der Vertikalverstellrahmen 36 um den
berechneten Verstellbetrag in der berechneten Richtung angetrieben,
um der Verwacklung der fotografischen optischen Achse Z1 entgegenzuwirken und
dadurch das Bild in der Bildebene zu stabilisieren. Die Kamera kann
in diese Betriebsart der Bildstabilisierung gebracht werden, indem
ein Aufnahmemodus-Auswahlschalter 14e (vergl. 5)
eingeschaltet wird. Ist der Schalter 14e ausgeschaltet,
so ist die Bildstabilisierungsfunktion deaktiviert, und es wird
eine normale Aufnahme ausgeführt.
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Das
vorliegende Ausführungsbeispiel
der Varioobjektivkamera nutzt einen Teil des oben beschriebenen
Bildstabilisierungsmechanismus, um das radiale Zurückziehen
der dritten Linsengruppe 13a, des Tiefpassfilters 13f und
des CCDs 13g in Richtung der außeraxialen zurückgezogenen
Position Z2 in den Rückziehraum
SP vorzunehmen, wenn das Varioobjektiv 10 aus dem Aufnahmezustand
eingefahren wird. Wie in den 22 und 23 gezeigt,
ist unterhalb des Vertikalverstellrahmens 36 ein Rückziehhebel
(Schwenkelement) 60 vorgesehen. Der Rückziehhebel 60 ist
auf einer Schwenkachse 60a gelagert und um diese schwenkbar.
Ein Zahnrad 61 ist dem Rückziehhebel 60 benachbart
montiert und koaxial auf der Schwenkachse 60a angeordnet, so
dass es auf der Schwenkachse 60a drehbar ist. Eine Drehkraft
wird über
zwei Zwischenzahnräder 62 und 63 von
einem Koppelzahnrad (Drehübertragungszahnrad) 64 auf
das koaxiale Zahnrad 61 übertragen. Die Schwenkachse 60a,
die als Drehachse für
den Rückziehhebel 60 und
das koaxiale Zahnrad 61 dient, die Drehachsen der Zwischenzahnräder 62 und 63 sowie
die Drehachse des Koppelzahnrads 64 sind jeweils parallel
zur Drehmittelachse Z0 (und zur fotografischen optischen Achse Z1).
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Wie
in den 9, 22 und 23 gezeigt,
hat der Rückziehhebel 60 in
der Nähe
der Schwenkachse 60a einen Drehübertragungsvorsprung (Leerlauf-Drehvorrichtung) 60b,
der einen sektorförmigen
Querschnitt hat und in Richtung der optischen Achse nach vorn absteht.
Das koaxiale Zahnrad 61 hat an seinem hinteren Ende einen
Drehübertragungsvorsprung
(Leerlauf-Drehvorrichtung) 61a, der in Richtung der optischen
Achse nach hinten absteht, den gleichen Durchmesser wie der Drehübertragungsvorsprung 60b hat
und koaxial zur Schwenkachse 60a angeordnet ist. Der Drehübertragungsvorsprung 60b und
der Drehübertragungsvorsprung 61a haben
also den gleichen Durchmesser und sind so auf der Schwenkachse 60a angeordnet, dass
sie in Umfangsrichtung in ein Eingriff miteinander bringbar sind.
Das koaxiale Zahnrad 61 überträgt seine Drehbewegung auf den
Rückziehhebel 60,
indem der Drehübertragungsvorsprung 61a in
Eingriff mit dem Drehübertragungsvorsprung 60b des
Rückziehhebels 60 gebracht
wird. Dreht sich das koaxiale Zahnrad 61 in eine Richtung,
in der sich der Drehübertragungsvorsprung 61a von
dem Drehübertragungsvorsprung 60b löst, so wird
die Drehkraft des koaxialen Zahnrads 61 nicht auf den Rückziehhebel 60 übertragen.
Der Rückziehhebel 60 ist
durch eine Torsionsfeder 60c in eine Drehrichtung vorgespannt, die
in den 22 und 23 dem
Uhrzeigersinn entgegengesetzt ist. Das Gehäuse 11 enthält einen Anschlagvorsprung 65 (vergl. 13, 14, 22 und 23), der
die Grenze für
die Drehbewegung des Rückziehhebels 60 in
Vorspannrichtung der Torsionsfeder 60c festlegt. So kommt
der Rückziehhebel 60 in
Kontakt mit dem Anschlagvorsprung 65, wie in 23 gezeigt
ist, wenn er entsprechend den 22 und 23 vollständig im
Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird.
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Der
Vertikalverstellrahmen 36 hat an seiner Unterseite eine
Anschlagfläche 66,
die aus einer bogenförmigen
Fläche 66a und
einer Leit- oder Führungsfläche 66b besteht.
Die Fläche 66a hat
eine Bogenform, die einem Schwenkbogen um die Schwenkachse 60a des
Rückziehhebels 60 entspricht.
Die Leitfläche 66b ist
als ebene, schräge
Fläche
ausgebildet. Der tiefste Punkt der Leitfläche 66b befindet sich
im Übergangsbereich
zu der bogenförmigen
Fläche 66a.
Die Leitfläche 66b steigt
mit zunehmendem Abstand von der bogenförmigen Fläche 66a (d.h. in den 22 und 23 in
Annäherung
an die linke Seitenfläche
des Vertikalverstellrahmens 36) allmählich an.
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Das
Koppelzahnrad 64 hat einen Zahnradteil 64a und
einen Drehbegrenzungsteil 64b, die in axialer Richtung
des Koppelzahnrads 64 in verschiedenen Positionen, d.h.
versetzt zueinander angeordnet sind. Der Drehbegrenzungsteil 64b ist
im Querschnitt nicht-kreisförmig
(D-förmig)
und umfasst einen durchmessergroßen zylindrischen Abschnitt 64b1 und
einen ebenen Abschnitt 64b2. Der durchmessergroße zylindrische
Abschnitt 64b1 weist eine unvollständige zylindrische Form mit
einem Durchmesser auf, der größer als
der des Zahnradteils 64a ist. Der ebene Abschnitt 64b2 ist
an dem Drehbegrenzungsteil 64b derart ausgebildet, dass
ein Teil des durchmessergroßen
zylindrischen Abschnitts 64b1 abgeschnitten scheint, um
so eine nahezu ebene Form auszubilden. In dem Bereich, in dem der
ebene Abschnitt 64b2 ausgebildet ist, stehen die Spitzen
der Zähne
des Zahnradteils 64a radial von dem Drehbegrenzungsteil 64b nach
außen
ab. Der ebene Abschnitt 64b2 ist als ebene Fläche ausgebildet,
der eine gerade Linie parallel zur Drehachse des Koppelzahnrads 64 enthält.
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Das
Koppelzahnrad 64 ist so angeordnet, dass es der Außenfläche des
Mehrfachgewinderings 18 zugewandt ist. Das Stirnrad 18c ist
in Abhängigkeit
der axialen Position (und der Art der Bewegung) des Mehrfachgewinderings 18 in Richtung
der optischen Achse entweder dem Zahnradteil 64a des Koppelzahnrads 64 (in
dem in den 11 und 14 gezeigten
Zustand) oder dem Drehbegrenzungsteil 64b (in dem in den 10 und 13 gezeigten
Zustand) zugewandt. Rotiert der Mehrfachgewindering 18 in
oben beschriebener Weise in einer festen Position, so befindet sich
das Stirnrad 18a in Eingriff mit dem Zahnradteil 64a.
Bewegt sich der Mehrfachgewindering 18 aus dem Zustand,
in dem er in einer festen Position rotiert, in Einfahrrichtung,
so löst
sich das Stirnrad 18c von dem Koppelzahnrad 64 und
wendet sich dem Drehbegrenzungsteil 64b zu, so dass die Übertragung
der Drehbewegung des Mehrfachgewinderings 18 auf das Koppelzahnrad 64 gestoppt
wird.
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Die
Funktionsweise des Rückziehhebels 60 wird
im Folgenden im Detail beschrieben. 23 zeigt
Elemente des Bildstabilisierungsmechanismus und des Rückziehmechanismus
in einem Zustand, in dem das Varioobjektiv 10 in die Weitwinkelgrenzeinstellung
gebracht ist. In diesem Zustand sind die dritte Linsengruppe 13e,
das Tiefpassfilter 13f und das CCD 13g auf der
fotografischen optischen Achse Z1 angeordnet (vergl. die obere Hälfte des
Varioobjektivs 10 in 2). Außerdem befindet
sich der Mehrfachgewindering 18 in einem Zustand, in dem
er nur an einer in Richtung der optischen Achse festen Position
rotieren kann (vergl. 6), während sich der Zahnradteil 64a des
Koppelzahnrads 64 in Eingriff mit dem Stirnrad 18c des
Mehrfachgewinderings 18 befindet. Rotiert der Mehrfachgewindering 18 aus
der Weitwinkelgrenzeinstellung in Einfahrrichtung, so rotiert das
koaxiale Zahnrad 61 über
das Koppelzahnrad 64 und die Zwischenzahnräder 62 und 63 in 23 im
Uhrzeigersinn. Da der Drehübertragungsvorsprung 61a und
der Drehübertragungsvorsprung 60b,
wie in 23 gezeigt, in der Weitwinkelgrenzeinstellung
des Varioobjektivs 10 geringfügig voneinander beabstandet
sind, wird für
einen kurzen Zeitabschnitt nach Beginn der Drehbewegung des koaxialen
Zahnrads 61 keine Drehkraft von dem Zahnrad 61 auf
den Rückziehhebel 60 übertragen.
Dementsprechend wird der Rückziehhebel 60 in
der in 23 gezeigten Stellung gehalten,
in der er sich infolge der Vorspannkraft der Torsionsfeder 60c in
Kontakt mit dem Anschlagvorsprung 65 befindet. Kommt anschließend der
Drehübertragungsvorsprung 61a in Kontakt
mit dem Drehübertragungsvorsprung 60b und
drückt
auf letzteren, so beginnt der Rückziehhebel 60 entge gen
der Vorspannkraft der Torsionsfeder 60c in 23 im
Uhrzeigersinn zu rotieren. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
entspricht der Zeitpunkt, zu dem der Rückziehhebel 60 zu
schwenken beginnt, im Wesentlichen der Winkelposition θ2, in der
der Nockenring 26 beginnt, aus dem Zustand, in dem er in
einer festen Position rotiert (vergl. 6), in Richtung
der optischen Achse einzufahren.
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Dreht
sich der Rückziehhebel 60 aus
der in 23 gezeigten Winkelstellung
im Uhrzeigersinn, so kommt das freie Ende des Rückziehhebels 60, das
ein Kraftbeaufschlagungsende 60d bildet, in Kontakt mit
der Leitfläche 66b der
Anschlagfläche 66 des
Vertikalverstellrahmens 36. Ein weiteres Schwenken des
Rückziehhebels 60 im
Uhrzeigersinn führt
dazu, dass der Rückziehhebel 60 den
Vertikalverstellrahmen 36 entsprechend der Neigungsfläche der
Leitfläche 66b anhebt,
indem er auf den Vertikalverstellrahmen 36 drückt, wodurch
dieser in dem Gehäuse 11 längs der
vertikalen Führungsachse 38 nach
oben bewegt wird.
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Rotiert
der Mehrfachgewindering 18 in Einfahrrichtung, so endet
zu dem Zeitpunkt, zu dem die Winkelstellung den in 6 gezeigten
Winkel 81 übersteigt,
die Drehbewegung des Mehrfachgewinderings 18 in einer in
Richtung der optischen Achse festen Position, und der Mehrfachgewindering 18 beginnt,
sich rotierend in Richtung der optischen Achse nach hinten zu bewegen.
Daraufhin löst
sich das Stirnrad 18c des Mehrfachgewinderings 18 von
dem Zahnradteil 64a des Koppelzahnrads 64 und
wendet sich dem ebenen Abschnitt 64b2 des Drehbegrenzungsteils 64b zu.
Da das Stirnrad 18c und der Zahnradteil 64a jeweils
eine vorbestimmte Länge
in Richtung der optischen Achse haben, wird der Eingriff zwischen
dem Stirnrad 18c und dem Zahnradteil 64a nicht
sofort gelöst,
unmittelbar nachdem in der Winkelstellung θ1 der Wechsel aus dem Zustand,
in dem der Mehrfachgewindering 18 in einer festen Position rotiert,
auf den Zustand stattgefunden hat, in dem der Mehrfachgewindering
rotiert und zugleich einfährt. Vielmehr
löst sich
der Eingriff in einer Winkelstellung θ3, in der der Mehrfachgewindering 18 um
einen geringen Bewegungsbetrag weiter in Einfahrrichtung eingefahren
ist. Indem sich das Stirnrad 18c in dieser Weise von dem
Zahnradteil 64a löst,
wird die Drehkraft des Mehrfachgewinderings 18 nicht länger auf das
Koppelzahnrad 64 übertragen,
so dass die aufwärts
gerichtete Schwenkbewegung des Rückziehhe bels 60 beendet
wird. Die 15 und 22 zeigen
den Rückziehhebel 60 in
einem Zustand, in dem dessen aufwärts gerichtete Drehbewegung
beendet ist. Wie aus 22 hervorgeht, befindet sich
das Kraftbeaufschlagungsende 60d des Rückziehhebels 60 in
Kontakt mit der bogenförmigen
Fläche 66a, nachdem
es an dem Übergang
zwischen der bogenförmigen
Fläche 66a und
der Leitfläche 66b vorbei gelaufen
ist. In diesem Zustand ist der Vertikalverstellrahmen 36,
der von dem Rückziehhebel 60 angehoben
worden ist, in den im Gehäuse 11 vorgesehenen
Rückziehraum
SP hineinbewegt worden, wie in 1 gezeigt.
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Das
Einfahren des Varioobjektivs 10 ist in der Winkelposition θ3, in der
die nach oben gerichtete Rückziehbewegung
des Vertikalverstellrahmens 36 beendet ist, nicht abgeschlossen;
so bewegen sich der Mehrfachgewindering 18 und der Nockenring 26 rotierend
weiter rückwärts in Richtung
der optischen Achse. Erreichen der Mehrfachgewindering 18 und der
Nockenring 26 ihre jeweiligen eingefahrenen Positionen,
wie in 1 gezeigt ist, so wird der zylindrische Teil 25b der
zweiten Linsenfassung 25, der die zweite Linsengruppe 13d hält, in den
in dem Gehäuse 11 vorhandenen
Raum eingefahren, der zuvor von dem Vertikalverstellrahmen 36 im
aufnahmebereiten Zustand des Varioobjektivs 10 eingenommen
worden ist. Auf diese Weise kann die in Richtung der optischen Achse
bemessene Dicke der Aufnahmeoptik im eingefahrenen Zustand des Varioobjektivs 10 reduziert
werden, wodurch wiederum die Dicke des Varioobjektivs 10 sowie
die Dicke einer das Varioobjektiv 10 enthaltenden Kamera
verringert werden können.
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Nachdem
in dem oben beschriebenen Einfahrvorgang des Varioobjektivs 10 letzteres
in die Winkelstellung θ3
eingefahren ist, in der der Eingriff zwischen dem Zahnradteil 64a des
Koppelzahnrads 64 und des Stirnrads 18c des Mehrfachgewinderings 18 gelöst ist,
ist das Stirnrad 18c dem ebenen Abschnitt 64b2 des
Drehbegrenzungsteils 64b zugewandt. In diesem Zustand,
in dem das Stirnrad 18c dem ebenen Abschnitt 64b2 zugewandt
ist, befindet sich letzterer in unmittelbarer Nähe des Zahnkopfes (äußerste Peripherie/Kopfkreis)
des Stirnrads 18c. Bei einem Versuch, das Koppelzahnrad 64 zu
drehen, stößt der ebene
Abschnitt 64b2 gegen die äußere Peripherie, d.h. den Kopfkreis
des Stirnrads 18c, so dass das Koppelzahnrad 64 am
Rotieren gehindert ist (vergl. 10 und 13).
Auf diese Weise wird verhindert, dass sich das Koppelzahnrad 64 im eingefahrenen
Zustand des Varioobjektivs 10 unbeabsichtigt dreht. So
kann der Rückziehhebel 60 sicher
in seiner oberen Schwenkstellung verriegelt werden. Obgleich in
dem in 22 gezeigten eingefahrenen Zustand
der Rückziehhebel 60 durch
die Torsionsfeder 60c im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt
ist, ist er deshalb daran gehindert, dass er durch den Zahnradsatz,
der aus dem koaxialen Zahnrad 61, den beiden Zwischenzahnrädern 62 und 63 und
dem Koppelzahnrad 64 besteht, im Gegenuhrzeigersinn gedreht
wird. Der körperliche
Anschlag zwischen dem ebenen Abschnitt 64b2 des Koppelzahnrads 64 und
dem Stirnrad 18c realisiert gleichsam eine Schwenkbegrenzungsvorrichtung,
die die Schwenkbewegung des Rückziehhebels 60 begrenzt.
Der Rückziehhebel 60 kann
so ohne einen komplizierten Sperrmechanismus zuverlässig in
einem Haltezustand gehalten werden.
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In
einem Zustand, in dem der Vertikalverstellrahmen 36 vollständig aus
dem geradlinigen Einfahrweg der ersten und der zweiten Linsengruppe 13a und 13d radial
nach oben zurückgezogen
ist, liegt das Kraftbeaufschlagungsende 60d des Rückziehhebels 60 gegen
die bogenförmige
Fläche 66a an,
deren Mitte auf der Achslinie der Schwenkachse 60a des
Rückziehhebels 60 liegt.
Selbst wenn der Winkel des Rückziehhebels 60 verändert wird, ändert sich deshalb
die vertikale Position des Vertikalverstellrahmens 36 nicht
und bleibt konstant gehalten, so lange das Kraftbeaufschlagungsende 60d gegen
die bogenförmige
Fläche 66a anliegt.
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Vorstehend
wurde die Funktionsweise des Rückziehmechanismus
ausgehend von der Weitwinkelgrenzeinstellung bis in die eingefahrene
Stellung beschrieben. In dem Variobereich ausgehend von der Weitwinkelgrenzeinstellung
bis in die Telegrenzeinstellung bleibt das Stirnrad 18c des
Mehrfachgewinderings 18, das in einer festen Position rotiert,
in Eingriff mit dem Zahnradteil 64a des Koppelzahnrads 64,
so dass das Koppelzahnrad 64 entsprechend der Drehbewegung
des Mehrfachgewinderings 18 rotiert. Wird jedoch der Mehrfachgewindering 18 ausgehend von
der in 23 gezeigten Weitwinkelgrenzeinstellung
in die Telegrenzeinstellung bewegt, so wird das koaxiale Zahnrad 61 in 23 im
Gegenuhrzeigersinn gedreht, d.h. in eine Richtung, in der der Drehübertragungsvorsprung 61a von
dem Drehübertragungsvorsprung 60b weg
bewegt wird. In dem Variobereich, der von der Weitwinkelgrenzeinstellung
bis in die Telegrenzeinstellung reicht, wird deshalb keine Drehkraft
auf den Rückziehhebel 60 übertragen,
so dass letzterer in der in 23 gezeigten
Winkelstellung gehalten wird. Auf diese Weise kann der Schwenkbereich
des Rückziehhebels 60 minimiert werden,
wodurch eine Vergrößerung des
Varioobjektivtubus vermieden wird.
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Wird
der Vertikalverstellrahmen 36, wie in 24 gezeigt,
nach oben in die außeraxiale
zurückgezogene
Position Z2 bewegt, so löst
sich die Begrenzungsfläche 32e,
die an dem Armteil 32b des Horizontalverstellrahmens 32 vorgesehen
ist, von dem Betätigungsstift 40b,
der an dem Horizontalantriebshebel 40 vorgesehen ist. Indem
sich die Begrenzungsfläche 32e von
dem Betätigungsstift 40b löst, wird
der Horizontalverstellrahmen 32 durch die Vorspannkraft
der Vorspannfeder 37 in 24 nach links
bis zu einem Punkt bewegt, in dem der Rahmenteil 32a des
Horizontalverstellrahmens 32 gegen den Begrenzungsrahmen 36a des
Vertikalverstellrahmens 36 anliegt. Wird in diesem Zustand
der Vertikalverstellrahmen 36 nach unten auf die fotografische
optische Achse Z1 bewegt, so kommt die schräge Fläche 32d des Horizontalverstellrahmens 32 in Kontakt
mit dem Betätigungsstift 40b,
wie in 24 durch die gestrichelte Linie
angedeutet ist. Die Fläche 32d ist
so geneigt, dass sie den Betätigungsstift 40b entsprechend
der nach unten gerichteten Bewegung des Vertikalverstellrahmens 36 auf
die Seite der Begrenzungsfläche 32e führt. Wird
der Vertikalverstellrahmen 36 in die Aufnahmeposition nach
unten bewegt, so wird deshalb der Betätigungsstift 40b wieder
in Anlage mit der Begrenzungsfläche 32e gebracht,
wie in 20 gezeigt ist, und der Rahmenteil 32a des
Horizontalverstellrahmens 32 kehrt in seine neutrale Stellung
zwischen den zur Bewegungsbegrenzung bestimmten Begrenzungsrahmen 36a und 36b zurück.
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Wie
oben beschrieben, wird während
des Zurückziehens
des Varioobjektivs (Objektivtubus) 10 durch die Schwenkbewegung
des Rückziehhebels 60 der
Vertikalverstellrahmen 36 aus seiner Position auf der fotografischen
optischen Achse Z1 in die radial zurückgezogene Position angehoben.
Die dritte Linsen gruppe 13e, das Tiefpassfilter 13f und
das CCD 13g werden so radial zurückgezogen und in der außeraxialen
zurückgezogenen
Position Z2 angeordnet.
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Die
Drehantriebskraft des Rückziehhebels 60 stammt
aus der Drehbewegung des Mehrfachgewinderings (Drehring) 18.
Die Details des Drehübertragungsmechanismus
wurden oben beschrieben. Demnach befindet sich der Zahnradteil 64a des
Koppelzahnrads (Drehübertragungszahnrad) 64 in
Eingriff mit dem an der Außenfläche des
Mehrfachgewinderings 18 ausgebildeten Stirnrad 18c.
Die Drehkraft wird von dem Koppelrad 64 über die
Zwischenzahnräder 63 und 62 sowie
die koaxiale Zahnrad 61 auf den Rückziehhebel 60 übertragen. Über die Drehbewegung
des Mehrfachgewinderings 18 wird die Ausfahr-/Einfahrbewegung
der geradlinig bewegbaren optischen Elemente gesteuert, die die
erste Linsengruppe 13a, den Verschluss 13b, die
Blende 13c und die zweite Linsengruppe 13d umfassen.
Die Schwenkbewegung des Rückziehhebels 60 sollte deshalb
so gesteuert werden, das die oben genannten geradlinig bewegbaren
Elemente die radial zurückziehbaren
optischen Elemente, die durch die dritte Linsengruppe 13e,
das Tiefpassfilter 13f und das CCD 13g gegeben
sind, nicht stören.
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In
dem aufnahmebereiten Zustand zwischen der Weitwinkelgrenzeinstellung
und der Telegrenzeinstellung bleibt das Stirnrad 18c des
Mehrfachgewinderings 18 in Eingriff mit dem Zahnradteil 64a des Koppelzahnrads 64.
Wie oben beschrieben, ist jedoch ein Leerlauf-Drehbereich vorgesehen,
in dem sich der Drehübertragungsvorsprung 61a des
koaxialen Zahnrads 61 nicht in Eingriff mit dem Drehübertragungsvorsprung 60b des
Rückziehhebels 60 befindet.
Demnach wird der Rückziehhebel 60 nicht
geschwenkt, auch wenn das Koppelzahnrad 64 rotiert. Bewegt
sich das Varioobjektiv 10 aus seiner Weitwinkelgrenzeinstellung
in den eingefahrenen Zustand (Nichtaufnahmezustand), so kommt der
Drehübertragungsvorsprung 61a des
koaxialen Zahnrads 61 in der in den 6 und 7 gezeigten
Winkelposition θ2
in Eingriff mit dem Drehübertragungsvorsprung 60b,
so dass damit begonnen wird, den Rückziehhebel 60 entgegen
der Vorspannkraft der Torsionsfeder 60c zu schwenken. Das
Stirnrad 18c des Mehrfachgewinderings 18 bleibt
in Eingriff mit dem Zahnradteil 64a des Koppelzahnrads 64,
um so die Drehkraft des Mehrfachgewinderings 18 so lange
auf den Rückziehhebel 60 zu übertragen,
bis der Mehrfachgewindering 18 die in den 6 und 7 gezeigte Winkelposition θ3 erreicht.
Erreicht der Mehrfachgewindering 18 die in den 6 und 7 gezeigte Winkelposition θ1, so beginnt
er damit, sich in Richtung der Drehachse relativ zu dem Koppelzahnrad 64 zu
bewegen. Erreicht der Mehrfachgewindering 18 die in den 6 und 7 gezeigte
Winkelposition θ3,
so wird der Eingriff zwischen dem Stirnrad 18c und dem
Zahnradteil 64a gelöst,
wodurch die Schwenkbewegung des Rückziehhebels 60 gestoppt wird.
Nach Lösen
des Eingriffs der Zahnräder 18c und 64a schlägt der ebene
Abschnitt 64b2 des Drehbegrenzungsteils 64b gegen
die äußere Peripherie oder
den Kopfkreis des Stirnrads 18c. Auf diese Weise wird die
Drehung des Koppelzahnrads 64 begrenzt und der Rückziehhebel 60 zuverlässig in
der in den 13 und 22 gezeigten
Schwenkposition verriegelt.
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Der
Drehübertragungsmechanismus,
der zwischen dem Mehrfachgewindering 18 und dem Rückziehhebel 60 vorgesehen
ist, koppelt demnach den Mehrfachgewindering 18 und den
Rückziehhebel 60 nur
dann miteinander, wenn der Mehrfachgewindering 18 während des
Einfahrens des Varioobjektivs 10 zwischen der Winkelposition θ2, die sich
in der Nähe
der Weitwinkelgrenzeinstellung befindet, und der Winkelposition θ3 angeordnet
ist, die sich in der vorbestimmten Position befindet. Ist der Mehrfachgewindering 18 außerhalb
des oben angegebenen Bereichs, d.h. außerhalb des zwischen den Winkelpositionen θ2 und θ3 liegenden
Bereichs, angeordnet, so wird die Drehantriebskraft nicht auf den Rückziehhebel 60 übertragen.
Indem die Bewegung des Rückziehhebels 60 in
oben beschriebener Weise gesteuert wird, ist das Timing, d.h. die
zeitliche Festlegung, mit der die radial zurückziehbaren optischen Elemente
einschließlich
der dritten Linsengruppe 13e, des Tiefpassfilters 13f und
des CCDs 13g betrieben werden, geeignet vorgegeben.
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Während des
Einfahrens des Varioobjektivs 10 ist die radiale Rückziehbewegung
der in Rede stehenden optischen Elemente, d.h. der dritten Linsengruppe 13e,
des Tiefpassfilters 13f und des CCDs 13g, schon
in der Winkelposition θ3
abgeschlossen (vergl. 6 und 7), die
der Einfahrposition vorangeht. Mit Abschluss der radialen Rückziehbewegung
kann deshalb die zweite Linsengruppe 13d sicher in die
in 1 gezeigte, am weitesten hinten liegende Position
zurückgezogen
werden (d.h. in den Raum, der durch die nach oben gerichtete, radiale Rückziehbewegung
der optischen Elemente erzeugt wird). Auch wenn der Verstellweg
des Objektivtubus (insbesondere des Mehrfachgewinderings 18)
während
des Übergangs
aus dem Aufnahmezustand in den eingefahrenen Zustand klein ist,
kann somit die Rückziehbewegung
ausgeführt
werden, ohne dass eine gegenseitige Störung zwischen den radial zurückziehbaren
optischen Elementen und den anderen, geradlinig bewegbaren optischen
Elementen auftritt. Wird dagegen der Varioobjektivtubus 10 aus dem
eingefahrenen Zustand ausgefahren, so bewegen sich die radial zurückziehbaren
optischen Elemente auf die optische Achse Z1, nachdem die zweite
Linsengruppe 13d und andere Elemente um eine vorbestimmte
Strecke nach vorn ausgefahren worden sind. Während des Ausfahrens des Objektivtubus
stören
sich deshalb die genannten optischen Elemente nicht. Während des
Ausfahrens des Objektivtubus wird die Schwenkbewegung des Rückziehhebels 60 in
der Winkelposition θ2
beendet, die der Weitwinkelgrenzeinstellung vorangeht. Erreicht
der Objektivtubus die Weitwinkelgrenzeinstellung, so können deshalb
die radial zurückziehbaren
optischen Elemente, d.h. die dritte Linsengruppe 13e, das
Tiefpassfilter 13f und das CCD 13g, zuverlässig auf
der fotografischen optischen Achse Z1 angeordnet werden.
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Der
Rückziehhebel 60 wird
nur innerhalb eines möglichst
kleinen Winkelbereichs (entsprechend einem Winkelbereich, der von
der Winkelposition θ2 bis
zur Winkelposition θ3
reicht) geschwenkt, der erforderlich ist, die radial zurückziehbaren
optischen Elemente zwischen der Aufnahmeposition auf der fotografischen
optischen Achse Z1 und der außenaxialen
zurückgezogenen
Position Z2 zu bewegen. Somit wird nur ein kleiner Raum zum Bewegen
des Rückziehhebels 60 benötigt, so
dass eine unerwünschte Vergrößerung des
Varioobjektivtubus 10 vermieden werden kann.
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Die
Erfindung ist nicht auf das oben beschriebene Ausführungsbeispiel
beschränkt.
So findet das beschriebene Ausführungsbeispiel
Anwendung auf einen Varioobjektivtubus. Die Erfindung ist jedoch
auch auf einen anderen Objektivtubus als einen Varioobjektivtubus
anwendbar, sofern dieser Objektivtubus eine Art von Tubus ist, der
zumindest in einem Aufnahmezustand und einem Nichtaufnahmezustand,
d.h. einem eingefahrenen Zustand, arbeitet.