DE102005055152A1 - Torblatt mit Schlupftür und Mehrfachverriegelung - Google Patents
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Abstract
Die
Erfindung betrifft ein Torblatt (10) für ein Einblatt-Überkopftor
mit:
einem umlaufenden Torblattrahmen (12), der einen oberen horizontalen Rahmenholm (38), einen unteren horizontalen Rahmenholm (39) und zwei seitliche Rahmenholme (40, 41) aufweist, und
einem schwenkbar gelagerten Schlupftürflügel (18), der mit einem Schloss (28) und einer Mehrfachverriegelungseinrichtung (23) versehen ist.
Um das Torblatt einfacher, kostengünstiger in industrieller Großserie herstellen zu können, ohne die Einbruchsicherheit zu beeinträchtigen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
dass die Mehrfachverriegelungseinrichtung (23) ein in einer vertikalen Richtung bewegliches oberes Riegelbolzenelement (60), das zum Verriegeln in den oberen Rahmenholm (38) eingreift, und ein in einer vertikalen Richtung bewegliches unteres Riegelbolzenelement (61) aufweist, das zum Verriegeln in den unteren Rahmenholm (39) eingreift.
einem umlaufenden Torblattrahmen (12), der einen oberen horizontalen Rahmenholm (38), einen unteren horizontalen Rahmenholm (39) und zwei seitliche Rahmenholme (40, 41) aufweist, und
einem schwenkbar gelagerten Schlupftürflügel (18), der mit einem Schloss (28) und einer Mehrfachverriegelungseinrichtung (23) versehen ist.
Um das Torblatt einfacher, kostengünstiger in industrieller Großserie herstellen zu können, ohne die Einbruchsicherheit zu beeinträchtigen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
dass die Mehrfachverriegelungseinrichtung (23) ein in einer vertikalen Richtung bewegliches oberes Riegelbolzenelement (60), das zum Verriegeln in den oberen Rahmenholm (38) eingreift, und ein in einer vertikalen Richtung bewegliches unteres Riegelbolzenelement (61) aufweist, das zum Verriegeln in den unteren Rahmenholm (39) eingreift.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Torblatt für ein Einblatt-Überkopftor gemäß dem Oberbegriff des hier beigefügten Patentanspruches 1, wie es aus der
DE 10 2004 020 352 A1 bekannt ist. - Ein Einblatt-Überkopftor hat ein starres Torblatt, welches sich zum Öffnen nach oben bewegt. Für die Öffnungsbewegung gibt es verschiedene Mechaniken, zum Beispiel gibt es Kipptore oder Schwenktore.
- Solche Torblätter für Einblatt-Überkopftore besitzen in der Regel einen umlaufenden Torblattrahmen und eine paneelartige Füllung. Insbesondere dann, wenn der durch das Tor zu verschließende Raum keinen weiteren Zugang aufweist, ist es vorteilhaft, wenn man nicht für jeden Zugang zu dem Raum gleich das ganze Tor öffnen muss. Deswegen gibt es derartige Tore mit Schlupftüren, bei denen die Torblattfüllung eine durch einen Schlupftürflügel verschließbare Türöffnung aufweist.
- Um ein derartig mit Schlupftür versehenes Torblatt insgesamt einbruchssicherer zu machen, werden in der
DE 10 2004 020 352 A1 verschiedene Einbruchssicherungsmaßnahmen an der Schlupftür vorgeschlagen. Unter anderem wird hierzu eine Mehrfachverriegelung an der Schlupftür vorgeschlagen, bei der neben dem Schlossriegel am Türschloss noch zwei weitere Riegelelemente zur Verriegelung vorgesehen sind. Diese beiden weiteren Riegelelemente sind als Haken ausgebildet, welche aus der schlossseitigen Stirnseite des Türflügels heraustreten und zur Verriegelung an einer Mittelstrebe des Torblattes eingreifen. Die Mittelstrebe ist an dem oberen und dem unteren Rahmenholm des Torblattrahmens befestigt. - Die im Stand der Technik verwendete Haken-Verriegelung ist aufwändig in der Herstellung und der Montage. Außerdem muss die Mittelstrebe besonders stark ausgebildet und befestigt sein, was ebenfalls die Herstellkosten erhöht.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Torblatt der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art einfacher und kostengünstiger herzustellen, wobei die Einbruchssicherheit des Verriegelungssystems der Schlupftür zumindest nicht verschlechtert, vorzugsweise jedoch noch verbessert werden soll.
- Diese Aufgabe wird durch ein Torblatt mit den Merkmalen des beigefügten Patentanspruches gelöst.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Ein wesentlicher Vorteil von Einblatt-Überkopftoren gegenüber anderen Torarten, insbesondere Sektionaltore, ist ihr einfacher Aufbau und der dadurch bedingte kostengünstige Preis. Die verschiedenen Versionen von Torblättern mit unterschiedlichen Füllungen und mit oder ohne Schlupftür sollen möglichst industriell kostengünstig hergestellt werden können.
- Es ist daher erwünscht, für verschiedene Torblatt-Versionen möglichst gleiche Teile verwenden zu können.
- Das erfindungsgemäße Torblatt kommt dem dadurch näher, dass eine Mehrfachverriegelung nicht mehr an einer Mittelstrebe, sondern an dem oberen und unteren Rahmenholm des Torblattrahmens angreift. Zusätzlich kann es (muss aber nicht) den üblichen Riegel am Schloss im Bereich des Türgriffes geben, der weiterhin an der Mittelstrebe angreift. Insofern stützt sich der verriegelte Schlupftürflügel erfindungsgemäß direkt am Torblattrahmen und nicht nur indirekt an der Mittelstrebe ab. Dadurch kann man Bauteile verringern und die Einbruchssicherheit erhöhen. Die Mittelstrebe kann sehr einfach ausgebildet sein, und man muss sicht nicht besonders um die Befestigung der Mittelstrebe am Torblattrahmen kümmern.
- Durch die Verwendung einfacher Riegelbolzen anstelle von Haken braucht man zudem keine gesonderten Vorkehrungen für das Gegenlager zu treffen. Es reicht eine einfache Öffnung, beispielsweise ein kreisrunde Bohrung in den Rahmenholmen des Türblattrahmens aus. Da die Riegelbolzenelemente oben und unten in den Rahmenholmen eingreifen, kann man dennoch auf einfache Schlösser von Mehrfachverriegelungsvorrichtungen zurückgreifen, an denen bei Riegelbetätigung eines vertikal gerichtete Bewegung abgreifbar ist. Aufgrund der einfachen Riegelbolzen, die parallel zu der Verbindung mit dem Türschloss beweglich sind, können diese einfach aus dem Weg gezogen werden, so dass die Türöffnungs- und Schließbewegung ohne störende Elemente möglich ist.
- Industriell werden Torblattrahmen heutzutage meist aus Rohrprofilen oder sonstigen Hohlprofilen zusammengesetzt. Beispielsweise werden Rohrprofile mit einem Flansch verwendet, an dem dann eine paneelartige Türblattfüllung befestigt werden kann. Es ist nun mit der erfindungsgemäßen Ausbildung ohne weiteres denkbar, dass die Riegelbolzenelemente der Mehrfachverriegelungseinrichtung unmittelbar in diesen Rohrprofilen eingreifen. Zur Vergrößerung der Einbruchssicherheit ist jedoch eine Verstärkung und/oder Vergrößerung des jeweiligen horizontalen Rahmenholms bevorzugt. Hierzu ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung der obere und/oder der untere horizontale Rahmenholm mit einem Verstärkungsprofil versehen. Die Verstärkung erfolgt vorzugsweise wenigstens in einem Teilbereich der durch den Schlupftürflügel verschließbaren Schlupftüröffnung. Weiter bevorzugt erstreckt sich das Verstärkungsprofil nur an einem Eckbereich der gesamten oberen und unteren Berandung der Schlupftüröffnung. Ein Gegenlagerelement für das Riegelbolzenelement ist dann vorzugsweise in dem Verstärkungsprofil vorgesehen. Das Gegenlagerelement kann eine einfache Bohrung oder sonstige einfache an das Profile des Riegelbolzenelement angepasste Öffnung sein.
- Das Vorsehen einer kontrastierenden Schlupftür in einem Garagentorblatt kann als optisch störend empfunden werden. Deswegen ist bevorzugt, die Schlupftür möglichst ansichtsgleich zu der sonstigen paneelartigen Füllung des Torblattes auszuführen. Aus diesem Grunde ist bevorzugt, wenn der Schlupftürflügel zumindest im oberen und unteren Bereich gefälzt ausgeführt ist, mit einem Falz an der Außenseite, welcher zum Überdecken von in die Schlupftüröffnung vorstehenden Verstärkungen, beispielsweise dem eben genannten Verstärkungsprofil, und/oder von sonstigen Einbruchsicherungsmaßnahmen wie zum Beispiel einer Torblattverriegelung dient. Bevorzugt ist demnach der Schlupftürflügel an seiner Außenseite mit einer paneelartigen Türfüllung versehen, die weiter vorzugsweise ansichtsgleich zu der paneelartigen Torblattfüllung ausgebildet ist und im Schließzustand das Verstärkungsprofil überdeckt.
- Wenn in dem an dem Verstärkungsprofil angreifenden oder diesem zugewandten Falzbereich noch ein Verstärkungswinkel vorgesehen ist, kann man einfach eine verstärkte Führung für das Riegelbolzenelement schaffen und gleichzeitig die Manipulationsmöglichkeiten durch Eingriff in den Türspalt verringern. Durch den Verstärkungwinkel lässt sich der Falz der Schlupftür gegen Angriffe von außen verstärken.
- Es ist zwar im Grunde auch denkbar, dass die Riegelbolzenelemente und deren Mechanik über der Innenseite des Schlupftürflügels geführt sind. Wenn jedoch die Riegelbolzenelemente jeweils an den oberen und unteren schmalen Stirnseiten des Schlupftürflügels angeordnet sind und somit innerhalb des Schlupftürflügels geführt sind, so ergibt sich insgesamt ein flacher Aufbau und eine geschützte Lage der Riegelbolzenelemente. Der flache Aufbau ist deswegen von Vorteil, da man so das komplette Torblatt beim Hersteller vormontieren kann und dennoch mehrere vormontierte Torblätter sehr dicht nebeneinander zwecks LKW-Verladung verpacken oder einladen kann. Diese spart Transportkosten.
- Eine besonders einfache Version von Riegelbolzenelementen erhält man dadurch, indem man einfach die freien Enden von Verschlussstangen als diese Riegelbolzenelemente einsetzt.
- Die anderen Enden der Verschlussstangen werden dann einfach an das Schloss zur Betätigung angekoppelt.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:
-
1 eine Außenansicht eines Torblattes für ein Einblatt-Überkopftor mit Schlupftür; -
2 einen Vertikalschnitt durch das Torblatt entlang der Linie B-B von1 . -
3 eine Innenansicht des Torblatts von1 ; -
4 einen Horizontalschnitt entlang der Linie A-A von3 ; -
5 einen Horizontalschnitt entlang der Linie D-D von3 ; -
6 einen Vertikalschnitt durch das Torblatt im Bereich der Schlupftür entlang der Linie G-G von3 ; -
7 eine Innenansicht des Schlossbereichs gemäß dem Detail F-F von6 ; -
8 eine horizontale Detail-Schnittansicht entlang der Linie H-H von3 im Schlossbereich der Schlupftür; -
9 einen Horizontalschnitt durch die Schlupftür gemäß dem Detail V von5 ; -
10 einen Vertikalschnitt gemäß dem Detail T von6 im Bereich der oberen Schlupftürverriegelung; -
11 einen Vertikalschnitt gemäß dem Detail U von6 im Bereich der unteren Schlupftürverriegelung; -
12 eine detaillierte horizontale Schnittansicht des unteren Verriegelungsbereiches der Schlupftür gemäß der Linie E-E von3 ; und -
13 eines der Türbänder der Schlupftür gemäß dem Detail X von1 . - In den
1 bis6 sind verschiedene Ansichten eines Torblattes10 für ein Einblatt-Überkopftor dargestellt. Das Torblatt10 hat, wie insbesondere aus den1 und3 ersichtlich ist, einen Torblattrahmen12 , eine Torblattfüllung14 und eine Schlüpftür16 . - Die Schlüpftür
16 hat einen Schlüpftürflügel18 , der wiederum einen Türblattrahmen44 (siehe3 ) und eine Türblattfüllung20 aufweist. Die Türblattfüllung20 ist ansichtsgleich wie die Torblattfüllung14 ausgebildet. - Die in
1 dargestellte Außenansicht zeigt weiter ein Türschloss22 des Schlupftürflügels18 mit einem Handgriff24 und einem Schließ-Zylinder26 sowie mehrere Türbänder27 , welche genauer auch in13 dargestellt sind, sowie ein Tor schloss28 an der paneelartigen Torblattfüllung14 . Das Türschloss22 ist Teil einer Mehrfachverriegelungseinrichtung23 , die den Schlupftürflügel18 mit mehreren voneinander beabstandeten Riegelelementen in seiner Schlupftüröffnung verriegelt. Mehrfachverriegelungsmechaniken sind bekannt und auf dem Markt erhältlich. Das Torschloss28 ist, wie näher aus2 und3 ersichtlich ist, mit drei Verriegelungen30 ,31 ,32 des Torblattes10 in Wirkverbindung. - Hierzu sind die Verriegelungen
30 –32 mittels Bowdenzügen34 an Verschlussstangentreibriegel36 des Torschlosses28 angeschlossen. Durch Drehen eines nicht dargestellten Handgriffes an dem Torschloss werden die Verschlusstangentreibriegel36 in das Torschloss28 hineingezogen. Diese Bewegung wird über die Bowdenzüge34 auf die Verriegelungen30 ,31 ,32 übertragen, wo ein nicht näher dargestelltes Riegelelement aus einem Eingriff mit einer ebenfalls nicht dargestellten Zarge gebracht wird. Zur Verbesserung der Einbruchssicherheit ist neben einer ersten und einer zweiten Verriegelung30 ,31 , welche an der seitlichen unteren Ecke des Torblattrahmens12 ansetzen noch eine dritte Verriegelung32 oben mittig am Torblattrahmen12 angebracht. Die Verriegelungen30 –32 sind derart, wie sie in den nicht vorveröffentlichten PatentanmeldungenDE 10 2004 034 375 A1 sowie genauer beschrieben und gezeigt sind.EP 05 011 643.3 - Wie insbesondere aus
3 ersichtlich, weist der Torblattrahmen12 insgesamt vier Rahmenholme38 –41 auf, nämlich einen oberen horizontalen Rahmenholm38 , einen unteren horizontalen Rahmenholm39 sowie zwei seitliche Rahmenholme40 und41 . Während an einem ersten seitlichen Rahmenholm40 die Torblattfüllung14 befestigt ist, greifen an dem zweiten seitlichen Rahmenholm41 die Türbänder27 der Schlupftür16 eingreifend an. Zusätzlich ist am Torblattrahmen12 eine vertikale Mittelstrebe42 vorgesehen, die an den horizontalen Rahmenholmen38 ,39 befestigt – insbesondere angeschweißt – ist und die Torblattfüllung14 sowie die durch den Schlupftürflügel18 zu verschließende Schlupftüröffnung berandet. - Wie aus den
3 und9 ersichtlich, hat der Schlupftürflügel18 einen Türblattrahmen44 , an welchem die Türblattfüllung20 befestigt ist. Dieser Türblattrahmen44 weist U-profilförmige Rahmenholme43 auf, welche an ihrem offenen Ende durch die Türblattfüllung20 verschlossen sind. Die Türblattfüllung20 und die Torblattfüllung14 sind paneelartig aufgebaut und weisen ein außenseitiges, gewelltes Blech80 sowie ein dickeres Innenblech82 auf. - Im folgenden wird anhand der
7 und8 der Schlossbereich der Schlupftür16 näher erläutert. - Die Mittelstrebe
42 ist in dem hier dargestellten Beispiel durch eine Z-förmiges Winkelprofil46 gebildet, welche eine Ausnehmung45 für einen Riegel48 des Türschlosses aufweist. Weiter ist im Bereich des Türschlosses22 die Torblattfül lung14 durch ein dickeres Metallschild50 verstärkt (siehe auch3 ). Das Metallschild ist mittels Pilzkopfschrauben84 und einseitigen Muttern85 an die Mittelstrebe42 geschraubt. Im Bereich zwischen dem Türschloss22 und der Türblattfüllung20 ist noch ein U-profilförmiges Hohlprofil52 zur Erschwerung eines Eingriffes von außen vorgesehen. Weiter sind unterhalb von Beschlagsabdeckungen5 ,4 außen- und innenseitig weitere Metallschilde56 vorgehen. - Das Türschloss
22 ist von der Art, dass es einerseits die Riegel48 zum Erfassen der Ausnehmung45 in der Mittelstrebe42 antreibt, andererseits auch über Verschlussstangentreibriegel (nicht näher dargestellt) innerhalb des schlossseitigen Türblattrahmenholms43 nach oben und nach unten geführte Verschlussstangen58 ,59 antreibt. Bei Betätigung des Zylinders26 mittels eines Schlüssels bewegt sich so der Riegel48 zum Verriegeln in Richtung auf die Mittelstrebe42 , eine obere Verschlussstange58 bewegt sich nach oben, und eine untere Verschlussstange59 bewegt sich nach unten. - Die freien Enden
60 ,61 der beiden Verschlussstange58 ,59 wirken dann, wie aus den10 und11 ersichtlich ist, als Riegelbolzenelemente zum Verriegeln der Schlupftür16 an den horizontalen Rahmenholmen38 ,39 . - Wie aus den
10 und11 ersichtlich ist, weisen hierzu die horizontalen Rahmenholme38 ,39 neben dem für solche Torblattrahmen12 üblichen Rohrprofil62 , welches mit einem Flansch64 zur Befestigung der Torblattfüllung20 versehen ist, noch ein hier U-förmig ausgebildetes Verstärkungsprofil66 auf. Das Verstärkungsprofil ist ein relativ kurzes Stück eines U-Profils, dessen breite Öffnung zur Innenseite des zu verschließenden Raumes zeigt und dessen eine schmalseitige Öffnung noch durch eine Abbiegung76 zum schützenden Abdecken des Riegeleingriffes gegen Manipulationsversuche von außen versehen ist. - Der obere Endbereich
71 der Türblattfüllung20 reicht über den oberen Türblatt-Rahmenholm43 hinaus. Ebenso reicht der untere Endbereich71 der Türblattfüllung20 weiter nach unten über den unteren Türblatt-Rahmenholm43 hinaus, so dass der Schlupftürflügel18 oben und unten gefalzt ausgeführt ist. Innerhalb des durch diese Falzung gebildeten Hohlraumes – Falzbereich74 – wird dann das jeweilige Verstärkungsprofil66 im Schließzustand der Schlupftür16 vollständig aufgenommen. Die jeweiligen durch die freien Enden60 ,61 gebildeten Riegelbolzenelemente greifen im dargestellten Verriegelungszustand aus dem zurück versetzten schmalen Stirnseitenbereich68 des Schlupftürflügels18 hinaus in eine passende Öffnung70 in dem Verstärkungsprofil66 hinein. Dieser Stirnseitenbereich68 und die Innenseite der weiter vorstehenden Endbereiche71 der Türblattfüllung20 sind durch einen Verstärkungswinkel72 verstärkt. - Wie aus
11 ersichtlich, wird der Bowdenzug34 für die zweite Verriegelung31 des Torblattes durch das untere Verstärkungsprofil66 hindurchgeführt. - Bevorzugter Werkstoff für das gesamte Torblatt, eventuell mit Ausnahme der Beschläge
24 ,54 ist Metall, insbesondere Stahl und Stahlblech. - Wie aus den
3 und12 ersichtlich, ist bei dem dargestellten Beispiel das Verstärkungsprofil66 jeweils nur in einem kleinen Teilbereich der Schlupftüröffnung an dem horizontalen Rahmenholm38 ,39 vorhanden. Auf der Bandseite ist der Raum des unteren Falzbereiches74 für die zweite Verriegelung31 genutzt. Auf diese Weise kann die Türschwelle der Schlupftür im Bereich zwischen dem Verstärkungsprofil66 und der zweiten Verriegelung31 sehr niedrig gehalten werden. -
- 10
- Torblatt
- 12
- Torblattrahmen
- 14
- Torblattfüllung
- 16
- Schlupftür
- 18
- Schlupftürflügel
- 20
- Türblattfüllung
- 22
- Türschloss
- 23
- Mehrfachverriegelungseinrichtung
- 24
- Handgriff
- 26
- Zylinder
- 27
- Türband
- 28
- Torschloss
- 30
- erste Verriegelung des Torblattes
- 31
- zweite Verriegelung des Torblattes
- 32
- dritte Verriegelung des Torblattes
- 34
- Bowdenzug
- 36
- Verschlussstangentreibriegel
- 38
- oberer horizontaler Rahmenholm
- 39
- unterer horizontaler Rahmenholm
- 40
- erster seitlicher Rahmenholm
- 41
- zweiter seitlicher Rahmenholm
- 42
- Mittelstrebe
- 43
- Türblatt-Rahmenholm (U-Profil)
- 44
- Türblattrahmen
- 45
- Ausnehmung für Riegel
- 46
- Winkelprofil
- 48
- Riegel
- 50
- Metallschild
- 52
- Hohlprofil
- 54
- Beschlagabdeckungen
- 56
- Metallschild
- 58
- obere Verschlussstange
- 59
- untere Verschlussstange
- 60
- freies Ende
- 61
- freies Ende
- 62
- Rohrprofil
- 64
- Flansch
- 66
- Verstärkungsprofil (Verstärkungselement)
- 68
- Stirnseitenbereich
- 70
- Riegelöffnung
- 71
- Endbereich
- 72
- Verstärkungswinkel
- 74
- Falzbereich
- 76
- Abbiegung zum schützenden Abdecken des Riegeleingriffs
- 80
- außenseitiges Blech
- 82
- innenseitiges Blech
- 84
- Pilzkopfschrauben
- 85
- Mutter
Claims (7)
- Torblatt (
10 ) für ein Einblatt-Überkopftor mit: einem umlaufenden Torblattrahmen (12 ), der einen oberen horizontalen Rahmenholm (38 ), einen unteren horizontalen Rahmenholm (39 ) und zwei seitliche Rahmenholme (40 ,41 ) aufweist, und einem schwenkbar gelagerten Schlupftürflügel (18 ), der mit einem Schloss (28 ) und einer Mehrfachverrriegelungseinrichtung (23 ) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrfachverriegelungseinrichtung (23 ) ein in einer vertikalen Richtung bewegliches oberes Riegelbolzenelement (60 ), das zum Verriegeln in den oberen Rahmenholm (38 ) eingreift, und ein in einer vertikalen Richtung bewegliches unteres Riegelbolzenelement (61 ) aufweist, das zum Verriegeln in den unteren Rahmenholm (39 ) eingreift. - Torblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere horizontale Rahmenholm (
38 ) und/oder der untere horizontale Rahmenholm (39 ) wenigstens in einem Bereich oder Teilbereich einer durch den Schlupftürflügel (18 ) verschließbaren Schlupftüröffnung mit einem Verstärkungselement (66 ) versehen ist, welches ein Gegenlagerelement (70 ) für das Riegelbolzenelement (60 ,61 ) aufweist. - Torblatt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der obere und/oder der untere horizontale Rahmenholm (
38 ,39 ) ein Rohrprofil (62 ) mit einem Flansch (64 ) aufweist, an den innenseitig das Verstärkungselement (66 ) gesichert, insbesondere geschweißt ist. - Torblatt nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlupftürflügel (
18 ) an seiner Außenseite eine paneelartige Türblattfüllung (14 ) aufweist, die im Schließzustand das Verstärkungselement (66 ) überdeckt. - Torblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlupftürflügel (
18 ) an einem im Schließzustand das Verstärkungselement (66 ) aufnehmenden Falzbereich (74 ) mit einem – insbesondere durch das Riegelbolzenelement durchgriffenem – Verstärkungswinkel (72 ) versehen ist. - Torblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelbolzenelemente (
60 ,61 ) zur Verriegelung jeweils aus der oberen bzw. der unteren schmalen Stirnseite (68 ) des Schlupftürflügels (18 ) austreten. - Torblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelbolzenelemente durch freie Enden (
60 ,61 ) von Verschlussstangen (58 ,59 ) gebildet sind, die in einem schlossseitigen hohlprofilförmigen Rahmenholm (43 ) eines Türblattrahmens (44 ) längs zu diesem Rahmenholm (43 ) verschiebbar geführt sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102005055152A DE102005055152A1 (de) | 2005-11-18 | 2005-11-18 | Torblatt mit Schlupftür und Mehrfachverriegelung |
| EP06023038A EP1790812B1 (de) | 2005-11-18 | 2006-11-06 | Torblatt mit Schlupftür und Mehrfachverriegelung |
| AT06023038T ATE516418T1 (de) | 2005-11-18 | 2006-11-06 | Torblatt mit schlupftür und mehrfachverriegelung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102005055152A DE102005055152A1 (de) | 2005-11-18 | 2005-11-18 | Torblatt mit Schlupftür und Mehrfachverriegelung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102005055152A1 true DE102005055152A1 (de) | 2007-05-31 |
Family
ID=37944386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102005055152A Withdrawn DE102005055152A1 (de) | 2005-11-18 | 2005-11-18 | Torblatt mit Schlupftür und Mehrfachverriegelung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1790812B1 (de) |
| AT (1) | ATE516418T1 (de) |
| DE (1) | DE102005055152A1 (de) |
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