DE102005040045A1 - Kücheneinbaugerät - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Kücheneinbaugerät (1), vorgesehen zum Einbau in eine Einbauöffnung eines Hängeoberschranks (2) oder eines Hochschranks (3) einer Küche, mit einem modulartigen Einbaugehäuse (4) zum Einsetzen in die Einbauöffnung und einer die Einbauöffnung im eingebauten Zustand abdeckenden Vorderfront (5), wobei vorderseitig an der Vorderfront (5) eine Bedienungseinrichtung (6) und eine Anzeigeeinrichtung (7) vorgesehen sind. Erfindungsgemäß ist die Anzeigeeinrichtung (7) als Monitor, insbesondere Farbmonitor, mit einer Monitorfläche ausgebildet, wobei die Monitorfläche mehr als 10% der Fläche der Vorderfront (5) beträgt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Kücheneinbaugerät, ausgebildet zum Einbau in eine Einbauöffnung eines Hängeoberschranks oder eines Hochschranks einer Küche, mit einem modulartigen Einbaugehäuse zum Einsetzen in die Einbauöffnung und einer die Einbauöffnung im eingebauten Zustand abdeckenden Vorderfront, wobei vorderseitig an der Vorderfront eine Bedienungseinrichtung und eine Anzeigeeinrichtung vorgesehen sind.
- Kücheneinbaugeräte der vorgenannten Art sind aus der Praxis bereits seit Jahren bekannt. Bei derartigen Küchengeräten kann es sich beispielsweise um Kühlschränke, Herde, Gargeräte oder Mikrowellengeräte handeln. Derartige Einbaugeräte zeichnen sich üblicherweise durch einen modulartigen Aufbau aus. Modulartig bedeutet in diesem Zusammenhang, daß die Abmaße der Einbaugeräte (Höhe, Tiefe, Breite) an die Abmaße der betreffenden Einbauöffnung angepaßt sind. Hierbei handelt es sich um Normmaße, so daß es ohne weiteres möglich ist, ein bestimmtes Einbaugerät in eine bestimmte Einbauöffnung einzusetzen. Da das Einbaugerät von seinen Abmaßen her kleiner ist als die lichten Abmaße der Einbauöffnung, ist die Vorderfront des Einbaugerätes derart ausgebildet, daß die Einbauöffnung im eingebauten Zustand des Kücheneinbaugerätes durch die Vorderfront abgedeckt ist, so daß es nicht möglich ist, im eingebauten Zustand des Einbaugerätes in die Einbauöffnung hineinzuschauen. Randseitig hat die Vorderfront damit die Funktion einer Blende.
- Die bekannten Kücheneinbaugeräte zeichnen sich dadurch aus, daß sie zur Zubereitung (Herd, Dampfgare, Mikrowellengerät) oder aber zur Kühlung (Kühlschrank) von Lebensmitteln und Speisen dienen. Weitere Funktionen haben diese Geräte in der Regel jedoch nicht.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Kücheneinbaugerät der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, mit dem weitere Funktionen ausgeführt werden können.
- Die vorstehend genannte Aufgabe ist bei einem Kücheneinbaugerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Anzeigeeinrichtung als Monitor, insbesondere Farbmonitor, mit einer Monitorfläche ausgebildet ist und daß die Monitorfläche mehr als 10 % der Fläche der Vorderfront beträgt.
- Wenngleich es aus dem Stand der Technik bereits bekannt ist, Anzeigeeinrichtungen bei Kücheneinbaugeräten einzusetzen, um beispielsweise die Uhrzeit oder aber bestimmte Arbeitsfunktionen eines Kücheneinbaugeräts, wie die Wattzahl bei Mikrowellengeräten oder die Heiztemperatur bei Herden, anzuzeigen, handelt es sich dennoch um ausgesprochen kleine Anzeigeeinrichtungen bezogen auf die gesamte Fläche der Vorderfront des Kücheneinbaugerätes. Bei der Erfindung ist als Anzeigeeinrichtung ein Monitor und insbesondere ein Farbmonitor vorgesehen, der einen sehr großen Teil der Fläche der Vorderfront ausmacht, wobei der Monitor ein Diagonalmaß zwischen 10 Zoll und 20 Zoll aufweisen sollte. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung mit einem vergleichsweise großen Monitor ist es möglich, das Kücheneinbaugerät als sog. Multimedia-Küchencenter auszubilden, um dem Benutzer die Möglichkeit zu geben, auch multimediale Funktionen in der Küche auszuüben. Auf die multimedialen Funktionen wird nachfolgend noch näher im einzelnen eingegangen. Jedenfalls unterscheidet sich das erfindungsgemäße Kücheneinbaugerät von bekannten Kücheneinbaugeräten dadurch, daß keine Koch-, Kühl- und/oder Absaugfunktionen unmittelbar erfüllt werden, da das Gerät keine Koch-, Kühl- und/oder Absaugeinrichtung aufweist.
- Vorzugsweise weist das erfindungsgemäße Kücheneinbaugerät einen integrierten DVD- und/oder CD-Player auf, so daß es dem Bediener möglich ist, wahlweise DVDs oder CDs abzuspielen, bzw. Daten auf beschreibbaren DVDs oder CDs zu sichern. Es ist vorgesehen, das Überspielen bzw. Sichern von Daten über weitere Speichermedien wie USB-Sticks, CF-, MS-, SM-, SD, mmc-Karten zu ermöglichen. Im Zusammenhang mit den vorgenannten Playern ist vorgesehen, daß vorderseitig an der Vorderfront ein Einführschlitz für eine DVD und/oder eine CD vorgesehen ist. Im übrigen kann in diesem Zusammenhang vorgesehen sein, daß das Kücheneinbaugerät ein Magazin für eine Mehrzahl von DVDs und/oder CDs aufweist, die jeweils über den Ein führschlitz eingeführt werden. Das Magazin befindet sich in diesem Fall im Kücheneinbaugerät.
- Insbesondere in Verbindung mit dem vorgenannten Player ist vorgesehen, daß das Kücheneinbaugerät wenigstens einen, insbesondere zwei integrierte Lautsprecher aufweist. Der oder die Lautsprecher sind dabei integraler Bestandteil der Vorderfront, wobei es bei Verwendung von zwei Lautsprechern optisch sehr ansprechend ist, diese in gleicher Größe auszubilden und den Monitor mittig zwischen den Lautsprechern anzuordnen.
- Im Hinblick auf die Verwendung eines vergleichsweise großen Monitors, insbesondere Farbmonitors, ist es von besonderem Vorteil, eine mit dem wenigstens einem Lautsprecher und/oder dem Monitor gekoppelte TV- und/oder Radioempfangseinrichtung vorzusehen. Durch eine derartige Empfangseinrichtung, die einer entsprechenden Verkabelung und eines entsprechenden Anschlusses bedarf, ist über das erfindungsgemäße Kücheneinbaugerät ohne weiteres ein Radio- oder Fernsehempfang möglich.
- Darüber hinaus ist es im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Kücheneinbaugerät zur Ermöglichung weiterer multimedialer Funktionen von Vorteil, eine mit dem wenigstens einen Lautsprecher und/oder dem Monitor gekoppelte Rechnereinrichtung vorzusehen, also das Kücheneinbaugerät mit einer Intelligenz auszustatten, die verschiedene Steuerfunktionen ermöglicht. Insbesondere soll die Rechnereinrichtung zur Herstellung einer Internet- und/oder Intranetverbindung vorgesehen sein. Durch die Herstellung einer derartigen Internet- und/oder Intranetverbindung ist es für den Nutzer zum einen möglich, "Leerzeiten" bei der Zubereitung von Speisen zum "Chatten" zu nutzen, aber auch, um beispielsweise bestimmte Rezepte oder andere nützliche Kochinformationen über das Internet oder Intranet abzurufen.
- Da es beim Hantieren in der Küche vergleichsweise häufig vorkommt, daß der Nutzer verschmutzte Finger hat, ist es von Vorteil, die Bedienungseinrichtung als Touch Screen-Bedienungseinrichtung auszubilden. Da es sich bei der Touch Screen-Bedienungseinrichtung um Berührungsschalter mit entsprechenden Sensorflächen handelt, kann eine etwaige Verunreinigung leicht beseitigt werden. Günstig ist es in diesem Zusammenhang, daß die Bedienungs einrichtung einen ersten auf der Monitorfläche vorgesehenen Bedienbereich mit wenigstens einem, vorzugsweise mit einer Mehrzahl von Bedienfeldern aufweist. Diese Bedienfelder sind von ihren Funktionen her an die Bedürfnisse in der Küche angepaßt. Im einzelnen können ein oder mehrere der folgenden Bedienfelder vorgesehen sein:
- – ein Rezeptabruf-Bedienfeld und/oder
- – ein Tiefkühlung-Bedienfeld und/oder
- – ein TV-Bedienfeld und/oder
- – ein Film-Bedienfeld und/oder
- – ein Musik-Bedienfeld und/oder
- – ein Informations-Bedienfeld und/oder
- – ein Wecker-Bedienfeld und/oder
- – ein Internet-Bedienfeld.
- Über das Rezeptabruf-Bedienfeld kann auf eine Rezept-Datenbank der Rechnereinrichtung, vorzugsweise mit Abruf als Text, Bild und/oder Videoclip und/oder gespeicherte Internetadressen und/oder eine Suchfunktion mit Schlagwörtern zugegriffen werden. Letztlich wird im Zusammenhang mit diesem Bedienfeld also entweder auf eine Datenbank der Rechnereinrichtung oder aber auf das Internet zugegriffen.
- Über das Tiefkühlung-Bedienfeld ist eine Archivierung von Tiefkühlkost, insbesondere bezüglich Bestand und Lagerzeit möglich. Dabei kann ein Link zur Rezeptabruf-Datenbank bezüglich der Tiefkühlkost vorgesehen sein. Im einzelnen kann über dieses Bedienfeld ein Verfahren realisiert werden, bei dem nach Eingabe der relevanten Daten von Tieflkühlkost zum einen automatisch die unter Berücksichtigung der maximalen Lagerzeit rechtzeitig zu verbrauchende Tiefkühlkost angezeigt wird. So kann beispielsweise eine Woche vor Beendigung der Lagerzeit automatisch auf das Ende der Lagerzeit hingewiesen werden. Im übrigen kann gleichzeitig über die Rezept-Datenbank ein Rezeptvorschlag in Verbindung mit der Tieflkühlkost, deren Lagerzeit abläuft, vorgeschlagen werden. Es versteht sich, daß dies automatisch über die Rechnereinrichtung erfolgt.
- Während über das TV-Bedienfeld ein TV-Betrieb möglich ist, ist über das Film-Bedienfeld die Wiedergabe von DVDs, Video-CDs oder Videoclips aus dem Internet möglich. Über das Musik-Bedienfeld kann Musik von einer CD, aus dem Internet oder über Radioempfang wiedergegeben werden. Für den TV- und Radiobetrieb versteht es sich, daß das Kücheneinbaugerät über eine TV-Karte verfügt, die auf Internet, Sat, Kabel oder DVB-T ausgerichtet sein kann.
- Über das Information-Bedienfeld können aktuelle Informationen von vorgegebenen gespeicherten Internetadressen abrufbar und anzeigbar sein, während über das Wecker-Bedienfeld ein Kurzzeitwecker mit akustischem Signal mit Laufzeitende einstellbar ist. Über das Internet-Bedienfeld ist ein beliebiger Internetzugriff möglich.
- Im übrigen versteht es sich, daß auf der Monitorfläche eine Uhrfunktion mit Zeitanzeige vorgesehen sein kann.
- Wie eingangs bereits ausgeführt worden ist, befindet sich an der Vorderseite der Vorderfront wenigstens ein Lautsprecher und die Monitorfläche mit den Bedienfeldern. Desweiteren ist es günstig, außerhalb der Monitorfläche einen weiteren Bedienbereich mit einer Mehrzahl von weiteren Bedienfeldern vorzusehen. Als weitere Bedienfelder können ein Hauptschalter-Bedienfeld und/oder ein Kindersicherungsschalter-Bedienfeld und/oder wenigstens ein Lautstärke-Bedienfeld vorgesehen sein. Im übrigen bietet es sich an, außerhalb der Monitorfläche auch den Einführschlitz für den DVD- und/oder CD-Player vorzusehen.
- Da die Rechenkapazität der Rechnereinrichtung des erfindungsgemäßen Kücheneinbaugeräts mit den vorgenannten Bedienmöglichkeiten nur sehr geringfügig ausgenutzt ist, bietet es sich an, die Rechnereinrichtung noch mit weiteren Funktionen zu belegen. So kann eine Sende- und Empfangseinrichtung zum Senden und/oder Empfangen von Signalen von weiteren Sendern und/oder Empfängern von in der Küche angeordneten Küchengeräten vorgesehen sein. In diesem Falle kommuniziert die Rechnereinrichtung mit weiteren Küchengeräten in der Küche, um bestimmte Vorgänge an den zugeordneten Küchengeräten zu steuern.
- Zur Montage des erfindungsgemäßen Kücheneinbaugerätes in der Einbauöffnung bietet es sich an, unter-/und/oberseitig am Einbaugehäuse eine Montageeinrichtung vorzusehen, die vorderseitig von der Vorderfront her bedienbar ist. Die Montageeinrichtung ist dabei vorzugsweise derart ausgebildet, daß sie sowohl zur reib- und/oder formschlüssigen Verbindung mit dem betreffenden Schrank als auch zur Zentrierung des Kücheneinbaugerätes in der Einbauöffnung vorgesehen ist.
- Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Dabei zeigt
-
1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Kücheneinbaugeräts, -
2 eine Ansicht eines in einen Hängeoberschrank eingebauten Kücheneinbaugeräts und -
3 eine Ansicht eines in einen Hochschrank eingebauten erfindungsgemäßen Kücheneinbaugeräts. - In
1 ist ein Kücheneinbaugerät1 dargestellt, das zum Einbau in eine nicht näher dargestellte Einbauöffnung eines Hängeoberschranks2 , wie in2 dargestellt, oder eines Hochschranks3 , in3 dargestellt, einer Küche vorgesehen ist. - Das Kücheneinbaugerät
1 weist ein modulartiges Einbaugehäuse4 zum Einsetzen in die nicht dargestellte Einbauöffnung auf. Desweiteren ist eine den vorderen Abschluß des Einbaugehäuses4 bildende Vorderfront5 vorgesehen, die im eingebauten Zustand des Kücheneinbaugeräts1 die Einbauöffnung abdeckt, und zwar derart, daß von außen das Einbaugehäuse4 weder sichtbar ist, noch daß ein Spalt zwischen Kücheneinbaugerät1 und Einbauöffnung verbleibt. Im übrigen sind vorderseitig an der Vorderfront5 eine Bedienungseinrichtung6 und eine Anzeigeeinrichtung7 vorgesehen. - Wesentlich bei dem Kücheneinbaugerät
1 ist nun, daß die Anzeigeeinrichtung7 als Monitor, vorliegend als Farbmonitor, ausgebildet ist und daß die Monitorfläche mehr als 10 % der Fläche der Vorderfront5 ausmacht. Das Verhältnis der Monitorfläche zur Fläche der Vorderfront5 liegt vorzugsweise zwischen 20 % und 40 %, insbesondere zwischen 30 % und 35 %. Der Monitor selbst sollte ein Diagonalmaß zwischen 10 und 20 Zoll aufweisen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen 15 Zoll-Monitor. Im übrigen ist es so, daß das Kücheneinbaugerät1 lediglich multimediale Funktionen hat, und damit nicht zur Kühlung, zum Gefrieren oder zur Zubereitung von Speisen dient. Dementsprechend hat das Kücheneinbaugerät1 auch keine Koch-, Kühl- und/oder Absaugeinrichtung. - Im Hinblick auf den multimedialen Anwendungsbereich weist das Kücheneinbaugerät
1 einen im einzelnen nicht dargestellten DVD/CD-Player auf, der innerhalb des Einbaugehäuses4 vorgesehen ist. Dargestellt ist lediglich der vorderseitig an der Vorderfront5 vorgesehene Einführschlitz8 für DVDs bzw. CDs. Dargestellt ist im übrigen auch nicht das innerhalb des Einbaugehäuses4 vorgesehene Magazin für eine Mehrzahl von DVDs bzw. CDs. Weiterhin sind zwei Lautsprecher9 ,10 vorgesehen, zwischen denen der Monitor angeordnet ist. Die Vorderflächen der Lautsprecher9 ,10 sind mit der Monitorfläche zumindest im wesentlichen ausgefluchtet und gehören zur Vorderfront5 . - Im einzelnen nicht dargestellt ist eine TV- und/oder Radioempfangseinrichtung sowie eine Rechnereinrichtung, die mit den Lautsprechern
9 ,10 und dem Monitor gekoppelt sind. - Die Bedienungseinrichtung
6 ist, wie sich insbesondere aus1 ergibt, als Touch Screen-Bedienungseinrichtung ausgebildet und weist eine Mehrzahl von Bedienfeldern mit Berührungssensoren auf. Im einzelnen weist die Bedienungseinrichtung6 einen ersten Bedienbereich11 mit einer Mehrzahl von Bedienfeldern auf. Im einzelnen ist ein Rezeptabruf-Bedienfeld12 vorgesehen, über das ein Zugriff auf eine Rezept-Datenbank der Rechnereinrichtung möglich ist. Der Abruf kann dabei als Text, Bild und/oder als Videoclip erfolgen. Desweiteren ist ein Zugriff auf gespeicherte Internetadressen oder auch eine Suchfunktion mit Schlagwörtern möglich. - Weiterhin ist ein Tiefkühlung-Bedienfeld
13 vorgesehen, über das eine Archivierung von Tiefkühlkost möglich ist. Hierbei kann beispielsweise der Bestand und die Lagerzeit eingegeben werden. Gleichzeitig kann eine direkte Verbindung zu der Rezept-Datenbank realisiert sein, d.h. bei Auswahl einer bestimmten Tiefkühlkost werden die passenden Rezepte, bei denen die Tiefkühlkost vorgesehen ist, angeboten. - Desweiteren ist ein TV-Bedienfeld
14 vorgesehen, über das ein TV-Betrieb möglich ist. Hierzu verfügt das Kücheneinbaugerät1 über eine nicht dargestellte TV-Karte, so daß das Fernsehprogramm gezeigt werden kann. Je nach Bedarf kann die TV-Karte auf Sat, Kabel, Internet oder DVB-T ausgerichtet sein. - Außerdem ist ein Film-Bedienfeld
15 vorgesehen, so daß es möglich ist, Filme von DVDs, Video-CDs oder Videoclips aus dem Internet wiederzugeben. - Im übrigen ist ein Musik-Bedienfeld
16 vorgesehen, über das Musik von einer CD, aus dem Internet oder Radioempfang über die TV-Karte wiedergegeben werden kann. Weiterhin ist ein Information-Bedienfeld17 vorgesehen, über das aktuelle Informationen, beispielsweise über aus der Politik, der Wirtschaft, dem Sport oder über das Wetter, aus dem Internet abgerufen und angezeigt werden kann. Die Internetverbindung kann dabei über WLAN, LAN, ISDN oder einen analogen Anschluß hergestellt werden. - Darüber hinaus ist ein Wecker-Bedienfeld
18 vorgesehen, über das ein Kurzzeitwecker mit akustischem Signal am Laufzeitende einstellbar ist. Desweiteren ist bei der dargestellten Ausführungsform ein Internetbedienfeld19 vorgesehen, über das ein beliebiger Internetbetrieb vorgesehen ist. - Im Betriebszustand ergibt sich damit eine übersichtliche Anzeige auf dem Monitor mit dem ersten Bedienbereich
11 mit den einzelnen Bedienfeldern12 bis18 sowie dem gestrichelt dargestellten Anzeigebereich19 , auf dem (laufende) Bilder dargestellt werden können. Allerdings versteht es sich, daß auch die gesamte Fläche des Monitors zur Anzeige von (laufenden) Bildern verwendet werden kann. Die dargestellte Ausführungsform stellt letztlich eine detaillierte, übersichtliche Gliederung des Hauptmenüs dar, wobei eine einfache Auswahl per Fingertip ohne zusätzliche Tastatur möglich ist. Es versteht sich dabei, daß bei Auswahl und Betätigung eines bestimmten Bedienfeldes sich die Anzeige im Anzeigebereich oder auch auf der gesamten Monitorfläche ändert. - So kann beispielsweise bei Auswahl des Internet-Bedienfeldes
19 auf der Monitorfläche eine Tastatur erscheinen, über die Buchstaben und/oder Zahlen eingegeben werden können. Auch diese Tastatur arbeitet als Touch Screen. Zusätzlich zu dem ersten Bedienbereich11 ist außerhalb der Monitorfläche ein weiterer Bedienbereich21 mit einer Mehrzahl weiterer Bedienfelder vorgesehen. Als weitere Bedienfelder sind im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Hauptschalter-Bedienfeld22 , ein Kindersicherungsschalter-Bedienfeld23 und zwei Lautstärke-Bedienfelder24 ,25 vorgesehen. - Im einzelnen nicht dargestellt ist, daß unterseitig am Kücheneinbaugerät
1 eine Montageeinrichtung vorgesehen ist, die von der Vorderseite des Kücheneinbaugerätes1 her betätigbar ist. Über die Montageeinrichtung kann das Kücheneinbaugerät in der Einbauöffnung zentriert und fixiert werden. Hierzu weist die Montageeinrichtung eine mittlere Stellschraube und zwei seitlich abragende, gleichlange Krallen auf. Bei jeder Kralle handelt es letztlich um einen Gelenkhebel. Durch Drehen der Stellschraube werden die zwei seitlich nach außen ragenden Krallen aktiviert, wobei die Drehbewegung der Schraube in translatorische Bewegungen der Krallen umgesetzt wird. Dabei bohren sich die Krallen in die Seitenwände des betreffenden Schranks, so daß sich eine Justierung und gleichzeitig eine Fixierung ergibt. - Der Einbau des erfindungsgemäßen Kücheneinbaugeräts
1 in eine Einbauöffnung erfolgt derart, daß zunächst das Kücheneinbaugerät mit den erforderlichen Anschlüssen verbunden wird. Im dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß1 sind zwei Anschlüsse26 ,27 vorgesehen, die beispielsweise zum elektrischen Anschluß und zum Netzwerkanschluß dienen. Es versteht sich, daß zusätzliche Anschlüsse vorgesehen sein können. - Nach Herstellung der Anschlüsse wird das Kücheneinbaugerät
1 darin vollständig in die Einbauöffnung eingesetzt. Anschließend erfolgt die Zentrierung und Fixierung über die Montageeinrichtung.
Claims (23)
- Kücheneinbaugerät (
1 ), ausgebildet zum Einbau in eine Einbauöffnung eines Hängeoberschranks (2 ) oder eines Hochschranks (3 ) einer Küche, mit einem modulartigen Einbaugehäuse (4 ) zum Einsetzen in die Einbauöffnung und einer die Einbauöffnung im eingebauten Zustand abdeckenden Vorderfront (5 ), wobei vorderseitig an der Vorderfront (5 ) eine Bedienungseinrichtung (6 ) und eine Anzeigeeinrichtung (7 ) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung (7 ) als Monitor, insbesondere Farbmonitor, mit einer Monitorfläche ausgebildet ist und daß die Monitorfläche mehr als 10 % der Fläche der Vorderfront (5 ) ausmacht. - Kücheneinbaugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Monitor ein Diagonalmaß zwischen 10 Zoll und 20 Zoll aufweist.
- Kücheneinbaugerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kücheneinbaugerät (
1 ) keine Koch-, Kühl- und/oder Absaugeinrichtung aufweist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein DVD- und/oder CD-Player vorgesehen ist und daß, vorzugsweise, vorderseitig an der Vorderfront (
5 ) ein Einführschlitz für eine DVD und/oder CD vorgesehen ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein, vorzugsweise zwei Lautsprecher (
9 ,10 ) vorgesehen sind und daß, vorzugsweise, der Monitor zwischen den Lautsprechern (9 ,10 ) vorgesehen ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit wenigstens einem Lautsprecher (
9 ,10 ) und/oder dem Monitor gekoppelte TV- und/oder Radioempfangseinrichtung vorgesehen ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem wenigstens einen Lautsprecher (
9 ,10 ) und/oder dem Monitor gekoppelte Rechnereinrichtung vorgesehen ist und daß, vorzugsweise, die Rechnereinrichtung zur Herstellung einer Internet- und/oder Intranetverbindung vorgesehen ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungseinrichtung (
6 ) als Touch Screen-Bedienungseinrichtung ausgebildet ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungseinrichtung (
6 ) einen ersten auf der Monitorfläche vorgesehenen Bedienbereich (11 ) mit einer Mehrzahl von Bedienfeldern (12 bis19 ) aufweist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rezeptabruf-Bedienfeld (
12 ) vorgesehen ist, über das ein Zugriff auf eine Rezept-Datenbank der Rechnereinrichtung, vorzugsweise mit Abruf als Text, Bild und/oder Videoclip, und/oder gespeicherte Internetadressen und/oder eine Suchfunktion mit Schlagwörtern möglich ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tiefkühlung-Bedienfeld (
13 ) vorgesehen ist, über das eine Archivierung der Tiefkühlkost, insbesondere bezüglich Bestand und Lagerzeit, möglich ist und daß, vorzugsweise, ein Link zur Rezept-Datenbank bezüglich Tieflkühlkost vorgesehen ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein TV-Bedienfeld (
14 ) vorgesehen ist, über das ein TV-Betrieb möglich ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Film-Bedienfeld (
15 ) vorgesehen ist, über das die Wiedergabe von DVDs, Video-CDs oder Videoclips aus dem Internet möglich ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Musik-Bedienfeld (
16 ) vorgesehen ist, über das die Wiedergabe von Musik von einer CD, aus dem Internet oder über Radioempfang möglich ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Information-Bedienfeld (
17 ) vorgesehen ist, über das der Abruf und die Anzeige aktueller Informationen von vorgegebenen gespeicherten Internetadressen möglich ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wecker-Bedienfeld (
18 ) vorgesehen ist, über das die Einstellung eines Kurzzeitweckers mit akustischem Signal am Laufzeitende möglich ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Internet-Bedienfeld (
19 ) vorgesehen ist, über das ein beliebiger Internet-Zugriff möglich ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Monitorfläche ein weiterer Bedienbereich (
21 ) mit einer Mehrzahl weiterer Bedienfelder (22 bis25 ) vorgesehen ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als weitere Bedienfelder ein Hauptschalter-Bedienfeld (
22 ) und/oder ein Kindersicherungsschalter-Bedienfeld (23 ) und/oder wenigstens ein Lautstärke-Bedienfeld (24 ,25 ) vorgesehen ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechnereinrichtung eine Sende- und/oder Empfangseinrichtung zum Senden und/oder Empfangen von Signalen von weiteren Sendern und/oder weiteren Empfängern von in der Küche angeordneten Küchengeräten aufweist.
- Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unter- und/oder oberseitig am Einbaugehäuse (
4 ) eine Montageeinrichtung zur Montage in der Einbauöffnung vorgesehen ist und daß, vorzugsweise, die Montageeinrichtung von der Vorderseite der Vorderfront (5 ) her betätigbar ist. - Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageeinrichtung zur reib- und/oder formschlüssigen Verbindung und/oder zur Zentrierung des Kücheneinbaugeräts in der Einbauöffnung vorgesehen ist.
- Hängeoberschrank (
2 ) oder Hochschrank (3 ) einer Küche mit einem Kücheneinbaugerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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