-
Gebiet der Erfindung
-
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kühlschrank, insbesondere einen Kühlschrank mit einer Schublade.
-
Technischer Hintergrund
-
Bei einem Kühlschrank mit einer an der Rückseite der Kühlschranktür angebrachten Schublade ist auf dieser zusätzlich ein Behälter zur getrennten Lagerung von Gegenständen vorgesehen, wobei sich der Behälter in der Regel auf der Schublade abstützt und zu einer Bodenwand der Schublade beabstandet angeordnet ist, um eine Lagerung von Gegenständen unterhalb des Behälters zu ermöglichen. Jedoch muss der Behälter dann aus der Lagerkammer herausgenommen werden, wenn er nicht mehr benötigt wird, beispielsweise wenn eine große Menge von Gegenständen mit einer vergleichsweise großen Höhe in der Schublade gelagert werden sollen, was Umständlichkeiten versursachen könnte.
-
Offenbarung der Erfindung
-
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mindestens eines der vorstehenden technischen Probleme im Stand der Technik zu überwinden und einen Kühlschrank bereitzustellen, welcher zur Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit beiträgt.
-
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch die Merkmale in dem unabhängigen Anspruch. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen, der Beschreibung und den abhängigen Ansprüchen.
-
Ein Aspekt der Erfindung betrifft einen Kühlschrank. Der Kühlschrank umfasst eine Lagerkammer, eine in die bzw. aus der Lagerkammer einschiebbare bzw. ausziehbare Schublade und einen Lagerbehälter, wobei die Schublade eine obere Öffnung, eine der oberen Öffnung gegenüberliegende erste Bodenwand, zwei mit der Bodenwand verbundene Seitenwände und eine zu der ersten Bodenwand vertikal beabstandete Abstützstruktur umfasst, und wobei sich der Lagerbehälter auf der Abstützstruktur so abstützen kann, dass ein erster Lagerzustand erreicht wird, in dem der Lagerbehälter einen Abstand zu der ersten Bodenwand aufweist, dadurch gekennzeichnet ist, dass der Lagerbehälter so ausgebildet ist, dass er auf der ersten Bodenwand sitzen kann, um einen zweiten Lagerzustand zu erreichen.
-
Somit kann der Benutzer in dem ersten Lagerzustand Lebensmittel jeweils in der Schublade und dem Lagerbehälter lagern, um die Höhe des Lagerraums der Schublade besser auszunutzen, während sich der Lagerbehälter in einen zweiten Lagerzustand versetzen lässt, um Gegenstände mit einer vergleichsweise großen Höhe in dem Lagerbehälter und der Schublade zu lagern, ohne den Lagerbehälter aus der Lagerkammer herauszunehmen, wenn Gegenstände mit einer größeren Höhe in der Schublade gelagert werden müssen. Somit lässt sich die Benutzerfreundlichkeit des Kühlschranks erhöhen.
-
In einem denkbaren Ausführungsbeispiel umfassen die beiden Seitenwände jeweils einen oberhalb der Abstützstruktur befindlichen oberen Wandabschnitt und einen unterhalb der Abstützstruktur befindlichen unteren Wandabschnitt, wobei der Abstand zwischen beiden oberen Wandabschnitten größer als der Abstand zwischen beiden unteren Wandabschnitten ist, und wobei in dem ersten Lagerzustand die beiden ersten Umschließungswände jeweils dem zugeordneten oberen Wandabschnittzugewandt sind und in dessen Nähe liegen, während in dem zweiten Lagerzustand die beiden zweiten Umschließungswände jeweils dem zugeordneten unteren Wandabschnitt zugewandt sind und in dessen Nähe liegen.
-
In einem denkbaren Ausführungsbeispiel ist der Lagerbehälter in dem ersten Lagerzustand vollständig innerhalb der Schublade aufgenommen.
-
In einem denkbaren Ausführungsbeispiel umfasst der Kühlschrank einen Deckel zum Verschließen der oberen Öffnung, wobei der Deckel in Längsrichtung einen Abstand zu der oberen Endfläche des in dem ersten Lagerzustand befindlichen Lagerbehälters aufweist.
-
In einem denkbaren Ausführungsbeispiel umfasst der Deckel mehrere Durchgangsbohrungen und ein die Durchgangsbohrungen abdeckendes Feuchthaltetuch.
-
In einem denkbaren Ausführungsbeispiel kann der Lagerbehälter in dem ersten Lagerzustand entlang der Abstützstruktur in Vorn-Hinten-Richtung gleiten.
-
In einem denkbaren Ausführungsbeispiel ist die Abstützstruktur durch einen Stufenabschnitt an der Innenseite einer jeden Seitenwand gebildet.
-
In einem denkbaren Ausführungsbeispiel umfasst der Kühlschrank eine Tür, wobei der Lagerbehälter ein zum Befestigen an der Tür geeignetes Anbauteil aufweist. Dies ermöglicht es, den Lagerbehälter wie bei einem Türbehälter an der Rückseite der Tür anzubringen.
-
In einem denkbaren Ausführungsbeispiel ist die Schublade an einer Rückseite der zum Schließen der Lagerkammer vorgesehenen Tür angebracht.
-
In einem denkbaren Ausführungsbeispiel ist zwischen einer Vorderwand der Schublade und der Tür ein Luftkanal vorgesehen und die Schublade umfasst ein sich von dem oberen Ende der Vorderwand in Richtung auf die Tür erstreckendes plattenförmiges Erstreckungsteil, welches mit dem Luftkanal verbundene Lüftungsöffnungen aufweist. Somit kann die Luft über die Lüftungsöffnungen in den Luftkanal zwischen der Vorderwand und der Tür gelangen, ohne in den Lagerraum einzutreten, indem die Lüftungsöffnungen in dem sich in Richtung auf die Tür erstreckendes Erstreckungsteil der Schublade angeordnet sind und sich außerhalb des Lagerraums befinden, was zur Aufbewahrung des Wassers der in der Schublade gelagerten Lebensmittel beiträgt. Andererseits trägt das Erstrecken des Erstreckungsteils in Richtung auf die Tür zum Verdecken der Spalte zwischen der Schublade und der Tür mittels des Erstreckungsteils bei und bei geöffneter Tür kann der Benutzer kaum die Spalte zwischen der Schublade und der Tür sehen, was zur optischen Verbesserung des Kühlschranks beiträgt.
-
Zum besseren Verständnis der Konstruktion und weiterer Aufgabe und vorteilhafter Auswirkung der Erfindung werden nachfolgend bevorzugte Ausführungsbeispiele anhand beiliegender Zeichnungen näher beschrieben.
-
Darstellung der Abbildungen
-
Zum besseren Verständnis der Erfindung stellen die beiliegenden Zeichnungen als Bestandteil der Beschreibung konkrete Ausführungsbeispiele der Erfindung dar, um in Kombination mit der Beschreibung die Prinzipien der Erfindung zu erläutern, wobei es zeigen
-
die schematische Schnittdarstellung eines Teils des Kühlschranks gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
-
die schematische dreidimensionale Darstellung einer Feuchthalte- und Lagereinheit gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
-
die schematische dreidimensionale Darstellung einer Schubladenbaugruppe gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei der Lagerbehälter sich in dem ersten Lagerzustand befindet,
-
eine weitere schematische dreidimensionale Darstellung einer Schubladenbaugruppe gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei der Lagerbehälter sich in dem zweiten Lagerzustand befindet.
-
Konkrete Ausführungsformen
-
Wie aus ABB 1 zu entnehmen ist, umfasst der Kühlschrank 1 einen thermisch isolierten Schrankkörper 11 mit mehreren Lagerkammern 12, 12a, 12b. Der Kühlschrank 1 umfasst ferner eine mit dem Schrankkörper 11 verbundene und zum Schließen mindestens eines Teils der vorderen Öffnung 10 der Lagerkammer 12 vorgesehene Tür 13.
-
Der Kühlschrank 1 kann einen zur Bildung eines Luftkreislaufs innerhalb der Lagerkammer 12 vorgesehenen Ventilator (nicht dargestellt) und eine Windkanalbaugruppe 3. Die Windkanalbaugrauppe 3 umfasst einen Windkanal 30, einen in der Nähe der vorderen Öffnung stehenden Luftaustritt 31 und einen an dem Boden der Rückseite der Lagerkammer 12 befindlichen Lufteintritt 32. Die gekühlte Luft wird aus dem Windkanal 30 über den Luftaustritt 31 in die Lagerkammer 12 hinein befördert, während Luft mit einer höheren Temperatur durch den Lufteintritt 32 in den Windkanal 30 zurückströmt. Der Windkanal 30 kann durch eine Windkanalplatte 33 begrenzt werden, die entlang der Rückwand 121 und der Oberwand 122 der Lagerkammer 12 angebracht und jeweils zu der Rückwand 121 und der Oberwand 122 beabstandet angeordnet ist.
-
Der Kühlschrank umfasst eine an der Rückseite der Tür 13 angebrachte Schublade 2. An der Rückseite der Tür 13 lässt sich ein Abstützgestell 14 zum Abstützen der Schublade 2 befestigen. Somit kann sich die Schublade 2 mit der Bewegung der Tür 13 mitbewegen. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Tür 13 über eine Schiene (nicht dargestellt) mit dem Schrankkörper 11 verbunden, um relativ zu dem Schrankkörper 1 gleiten zu können. Mit der Bewegung der Tür wird die an der Rückseite der Tür 13 befestigte Schublade 2 in die Lagerkammer 12 eingeschoben oder mindestens teilweise aus der Lagerkammer 12 herausgezogen.
-
Wie es sich aus und ergibt, umfasst die Schublade 2 einen Lagerraum 20 mit einer oberen Öffnung, wobei der Kühlschrank einen Deckel 5 zum Verschließen der oberen Öffnung 201 der Schublade 2 umfasst. Der Deckel 5 kann ein Abstützteil 51 aufweisen, um sich auf eine Seitenwand der Lagerkammer 12 abzustützen, so dass beim Herausziehen der Schublade 2 aus der Lagerkammer 12 sich der Deckel 5 nicht mit der Schublade 2 mitbewegt. In vertikaler Richtung weist der Deckel 5 eine Spalte zu der Schublade 2, wobei die Spalte so klein (beispielsweise 2–4 mm) dimensioniert ist, um eine Durchströmung der Luft durch diese Spalte zu verhindern, jedoch ohne dass die Bewegung der Schublade 2 durch den Deckel 5 beeinträchtigt wird.
-
Der Deckel 5 kann mehrere Durchgangsbohrungen 52 und ein die Durchgangsbohrungen 52 abdeckendes Feuchthaltetuch (nicht dargestellt) aufweisen, wobei das Feuchthaltetuch das Durchströmen der Luft durch die Durchgangsbohrungen 52 erlaubt, um die Feuchte innerhalb des Lagerraums 20 aufzubewahren. Der Deckel 5 und die Schublade 2 bilden eine Feuchthalte- und Lagereinheit und bei geöffneter Tür 12 lassen sich Lebensmittel in die bzw. aus der Schublade 2 mit geregelter Feuchtigkeit einlagern bzw. herausnehmen.
-
Die Schublade 2 umfasst eine der Tür 13 zugewandte und in deren Nähe liegende Vorderwand 21. Die vordere Endfläche des Deckels 5 ist der Innenseite der Vorderwand 21 der Schublade 2 zugewandt angeordnet. Zwischen der Vorderwand 21 und der hinteren Oberfläche der Tür 13 ist eine Spalte zur Ausbildung eines Luftkanals G vorgesehen. Die Schublade 2 umfasst ein mit der Vorderwand 21 verbundenes und sich in Richtung auf die Innenseite der Tür 13 erstreckendes Erstreckungsteil 4. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das im Wesentlichen plattenförmig ausgebildetes Erstreckungsteil 4 mit dem oberen Ende der Vorderwand 21 verbunden und erstreckt sich horizontal in Richtung auf die Tür 13. An dem außerhalb des Lagerraums 20 befindlichen Erstreckungsteils 4 sind mehrere mit dem Luftkanal G fluidisch verbundene Lüftungsbohrungen 41 vorgesehen, so dass sich die mehreren Lüftungsbohrungen 41 ebenfalls außerhalb des Lagerraums 20 befinden.
-
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Vorderwand 21 ein sich in die von der Tür 12 abgewandte Richtung vertiefendes Vertiefungsteil 212, wobei das Erstreckungsteil 4 mit dem oberen Ende des Vertiefungsteils 212 verbunden ist. Die vordere Endfläche 40 des Erstreckungsteils 4 befindet sich in der gleichen Ebene wie die vordere Endfläche 213 des unterhalb des Vertiefungsteils 212 befindlichen Teils der Vorderwand 21.
-
Die vordere Endfläche des Deckels 5 ist der Innenseite der Vorderwand 21 zugewandt angeordnet, während sich das Erstreckungsteil 4 von der Vorderwand 21 nach außen erstreckt, so dass sich der Deckel 5 und das Erstreckungsteil 4 in vertikaler Richtung nicht überlappen. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel befinden sich die Oberseiten des Erstreckungsteils 4 und des Deckels 5 im Wesentlichen in dergleichen horizontalen Ebene.
-
Wie aus ABB 1, 3 und 4 zu entnehmen ist, umfasst der Kühlschrank 1 ferner einen innerhalb der Schublade 2 befindlichen Lagerbehälter 6. Der Lagerbehälter 6 umfasst eine zweite Bodenwand, zwei einander gegenüberliegende und sich jeweils von den zugeordneten Kanten der zweiten Bodenwand 63 nach oben erstreckende erste Umschließungswände 61 und zwei einander gegenüberliegende und sich jeweils von den zugeordneten Kanten der zweiten Bodenwand 63 nach oben erstreckende zweite Umschließungswände 62. Die zweite Bodenwand 63, die ersten Umschließungswände 61 und die zweiten Umschließungswände 62 begrenzen gemeinsam den Lagerraum (nicht dargestellt) des Lagerbehälters 6.
-
Der Lagerbehälter 6 lässt sich auf einer jeweils zu der ersten Bodenwand 22 der Schublade und der oberen Öffnung 201 der Schublade 2 beabstandeten Abstützstruktur 24 abstellen, so dass sich Gegenstände in dem unterhalb des Lagerbehälters 6 befindlichen Raums lagern lassen, während gleichzeitig der Lagerbehälter vollständig in der Schublade aufgenommen ist und einen vertikalen Abstand zu dem Deckel 5 aufweist.
-
Jede Seitenwand 23 umfasst jeweils einen oberhalb der Abstützstruktur 24 befindlichen oberen Wandabschnitt 231 und einen unterhalb der Abstützstruktur 24 befindlichen unteren Wandabschnitt 232, wobei der Abstand zwischen beiden oberen Wandabschnitten 231 größer als der Abstand zwischen beiden unteren Wandabschnitten 232 ist. Zwischen den oberen Wandabschnitten 231 und den unteren Wandabschnitten 232 ist ein Stufenabschnitt 233 ausgebildet, wobei die Abstützstruktur 24 durch den Stufenabschnitt 233 gebildet ist. Beim Abstützen des Lagerbehälters 6 auf der Absütztstruktur 24 der Seitenwand 23 ist der Lagerbehälter 6 zu der Bodenwand 23 der Schublade beabstandet, um eine Lagerung von Gegenständen unterhalb des Lagerbehälters 6 zu ermöglichen, wobei beide erste Umschließungswände 61 des Lagerbehälters 6 dem oberen Wandabschnitt 231 der zugeordneten Seitenwand 23 zugewandt sind und in dessen Nähe liegen. Nun befindet sich der Lagerbehälter 6 in dem ersten Lagerzustand. Vorzugsweise kann der Lagerbehälter 6 in dem ersten Lagerzustand entlang der Abstützstruktur 24 in Vorn-Hinten-Richtung gleiten.
-
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann der Lagerbehälter ferner einen zweiten Lagerzustand erreichen, wobei der Lagerbehälter 6 so ausgebildet ist, dass er auf der ersten Bodenwand 22 der Schublade 2 sitzen kann, um einen zweiten Lagerzustand zu erreichen. In dem zweiten Lagerzustand sind beide zweite Umschließungswände 62 des Lagerbehälters 6 dem unteren Wandabschnitt 232 der zugeordneten Seitenwand 23 zugewandt und in dessen Nähe angeordnet.
-
Darüber hinaus kann der Lagerbehälter 6 in einem denkbaren Ausführungsbeispiel zum Befestigen an einem Anbauteil (nicht dargestellt) auf der inneren Auskleidung der zum Schließen einer anderen Lagerkammer 12a (z. B. Kühlfach) Tür geeignet sein, so dass der Lagerbehälter 6 bei Bedarf wie bei einem üblichen Türbehälter (door bin) an der Rückseite der Tür angebracht werden kann.
-
Die anhand von bis erläuterten Ausführungsbeispiele einzelner Teile lassen sich auf jeglicher Weise kombinieren, um die technische Auswirkung der Erfindung zu verwirklichen. Zudem ist die vorliegende Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt und in der Regel lassen sich auch andere Mittel als dargestellte Methoden verwenden, solange solche Mittel gleichwertige Auswirkung erzielen können.
-
In einem denkbaren Ausführungsbeispiel umfasst der Kühlschrank
- – eine Lagerkammer,
- – eine in die bzw. aus der Lagerkammer einschiebbare bzw. ausziehbare Schublade, wobei die Schublade eine obere Öffnung, eine der oberen Öffnung gegenüberliegende erste Bodenwand, zwei mit der Bodenwand verbundene Seitenwände, eine Vorderwand, eine Rückwand und eine zu der ersten Bodenwand vertikal beabstandete Abstützstruktur umfasst, und
- – einen Lagerbehälter, wobei sich der Lagerbehälter auf der Abstützstruktur so abstützen kann, dass ein erster Lagerzustand erreicht wird, in dem der Lagerbehälter einen Abstand zu der ersten Bodenwand aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbehälter so ausgebildet ist, dass er auf der ersten Bodenwand sitzen kann, um einen zweiten Lagerzustand zu erreichen.
-
Der Lagerbehälter umfasst eine zweite Bodenwand, zwei mit der zweiten Bodenwand verbundene und einander gegenüberliegende erste Umschließungswände und zwei mit der zweiten Bodenwand verbundene und einander gegenüberliegende zweite Umschließungswände umfasst, wobei in dem ersten Lagerzustand die beiden ersten Umschließungswände jeweils der zugeordneten Seitenwand zugewandt sind und in deren Nähe liegen, während in dem zweiten Lagerzustand die beiden zweiten Umschließungswände jeweils der zugeordneten Seitenwand zugewandt sind und in deren Nähe liegen.
-
In einem denkbaren Ausführungsbeispiel umfassen die Vorderwand und die Rückwand der Schublade jeweils einen oberhalb der Abstützstruktur befindlichen oberen Wandabschnitt und einen unterhalb der Abstützstruktur befindlichen unteren Wandabschnitt, wobei der Abstand zwischen beiden oberen Wandabschnitten größer als der Abstand zwischen beiden unteren Wandabschnitten ist, und wobei in dem ersten Lagerzustand die beiden ersten Umschließungswände jeweils dem zugeordneten oberen Wandabschnitt zugewandt sind und in dessen Nähe liegen, während in dem zweiten Lagerzustand die beiden zweiten Umschließungswände jeweils dem zugeordneten unteren Wandabschnitt zugewandt sind und in dessen Nähe liegen.
-
In einem denkbaren Ausführungsbeispiel kann der Lagerbehälter in dem ersten Lagerzustand entlang der Abstützstruktur in Seite-Seite-Richtung gleiten. In anderen Worten kann der Lagerbehälter zwischen den Seitenwänden verschoben werden.
-
In einem denkbaren Ausführungsbeispiel ist die Abstützstruktur durch einen Stufenabschnitt an der Innenseite der Vorderwand und der Rückwand der Schublade gebildet.