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QUERVERWEIS
AUF EINE EINSCHLÄGIGE
ANMELDUNG
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Hiermit
wird durch Bezugnahme die gesamte Offenbarung der Japanischen Patentanmeldung
Nr. 2004-294998, einschließlich
der Beschreibung, der Ansprüche,
der Zeichnungen und der Zusammenfassung eingeschlossen.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft einen Linearmotor, wie er bei Industriemaschinen,
wie einer Werkzeugmaschine, verwendet wird.
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BESCHREIBUNG
DER EINSCHLÄGIGEN
TECHNIK
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Herkömmlicherweise
werden Linearmotoren in Industriemaschinen, wie Werkzeugmaschinen,
als Einrichtungen zum Realisieren einer Geschwindigkeitsverbesserung
und eines hohen Genauigkeitsgrads verwendet. Ein derartiger Linearmotor
ist in der Japanischen Patentoffenlegungsveröffentlichung Nr. 2002-238241 offenbart,
bei dem teure Permanentmagnete an einem Schlitten ersetzt sind;
insbesondere wird dadurch bei einer Maschine mit langem Hub die
Verwendung von Permanentmagneten minimiert, um dadurch die Motorkosten
zu senken.
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Die 2A zeigt den herkömmlichen
Linearmotor, wie er in der oben genannten Japanischen Patentoffenlegungsveröffentlichung
Nr. 2002-238241 offenbart ist.
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Die 2B zeigt Magnetisierungsrichtungen von
Permanentmagneten beim herkömmlichen
Linearmotor, und die 3 zeigt
den Anschluss von Wechselstromwicklungen beim herkömmlichen
Linearmotor.
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Genauer
gesagt, wird, gemäß der 2A, ein Stator 12,
der z.B. am Bett einer Werkzeugmaschine befestigt wird, dadurch
hergestellt, dass flach gewalzte Magnetstahlbleche aufeinander laminiert werden,
und er verfügt über vorstehende
Statorpole 10, die an einer seiner Flächen mit einer Schrittweite P
ausgebildet sind. Ferner wird ein Schlitten 11, der z.B.
am Tisch der Werkzeugmaschine befestigt wird, durch eine Rollenführung oder
dergleichen, die zwischen dem Bett und dem Tisch der Werkzeugmaschine
vorhanden ist, entlang einer X-Achsenrichtung, wie es in der 2A dargestellt ist, beweglich
gelagert. Ähnlich
wie der Stator 12 wird der Schlitten 11 dadurch
hergestellt, dass z.B. flach gewalzte Magnetstahlbleche aufeinander
laminiert werden, und er verfügt über Zähne 13, 15 und 14 für die Phasen
U, V und W, die entlang der X-Achsenrichtung um P/3, entsprechend
einem elektrischen Winkel von 120 Grad, gegeneinander versetzt sind.
Wechselstromwicklungen 16, 18 und 17 für die Phasen
U, V und W sind um die Zähne
gewickelt. Mehrere Permanentmagnete 19 sind mit abwechselnder
Reihenfolge N, S, N, S, ... auf der Oberfläche des Schlittens 11 angeordnet.
Wenn S und N als ein Paar verstanden werden, verfügt, wie
es in der 2B dargestellt
ist, jeder der Zähne 13, 14 und 15 über drei
Paare von Permanentmagneten, die an ihm mit der Schrittweite P angebracht
sind. Die Bezugszahl 12 repräsentiert den magnetischen Fluss
in einem Magnetjoch 20 des Schlittens und einem Magnetjoch 21 des
Stators, wenn den Wechselstromwicklungen 16, 17 und 18 ein
Strom in der Richtung von U nach V und W zugeführt wird. Die Wechselstromwicklungen 16, 18 und 17 sind
so verbunden, dass für
eine Sternverbindung betreffend die Phasen U, V und W gesorgt ist.
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Wenn
hierbei den Wechselstromwicklungen 16, 17 und 18 ein Strom
zugeführt
wird, werden die die drei Phasen bildenden Zähne 13, 14 und 15 in
positiver und negativer Richtung entlang der Y-Achsenrichtung erregt,
wie es in der 2A dargestellt
ist. Dabei wird der magnetische Fluss in einem Teil der Permanentmagnete 19 mit
einer magnetischen Richtung identisch mit der Erregungsrichtung
der Wechselstromwicklungen 16, 17 und 18 verstärkt, während der
magnetische Fluss des anderen Teils der Permanentmagnete 19 mit
einer magnetischen Richtung entgegengesetzt zur Erregungsrichtung
geschwächt wird.
Im Ergebnis werden die Zähne 13, 14 und 15 so erregt,
dass sie entweder die Polarität
N oder S zeigen, um dadurch große
Nord- oder Süd-Magnetpole zu
bilden. Der durch die Zähne 13, 14 und 15 und
den Stator laufende magnetische Fluss 22 bildet eine geschlossene
Schleife, wie es in der 2A dargestellt ist.
Daher wird eine magnetische Anziehungskraft entsprechend der Position
des Schlittens 11 in Beziehung zum Stator 12 erzeugt,
um dadurch eine Schubkraft für
den Schlitten 11 zu erzeugen.
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Der
Verlauf des magnetischen Flusses 22 wird nachfolgend detailliert
beschrieben. Wenn ein Strom in einer Richtung von der Phase U zu
den Phasen V und W zugeführt
wird, anders gesagt, wenn ein Strom in der dargestellten Wicklungsrichtung
durch die Wechselstromwicklung 16 geschickt wird und durch
die Wechselstromwicklungen 17 und 18 in einer
Richtung entgegengesetzt zur dargestellten Wicklungsrichtung geschickt
wird, wird der Zahn 13 zu einem Südpol, wohingegen die Zähne 14 und 15 in
der 2A zu Nordpolen
werden. Ferner bildet der magnetische Fluss 22 einen magnetischen
Pfad vom Zahn 13 zu den Zähnen 14 und 15 und
dann zurück durch
den Stator 12 zum Zahn 13. Im Ergebnis wirkt die
magnetische Anziehungskraft in der X-Achsenrichtung auf den Schlitten 11,
wodurch die Schubkraft für
den Schlitten 11 erzeugt wird.
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Der
in den 2A und 2B dargestellte herkömmliche
Linearmotor ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Kostenverringerung
für denselben
dadurch erzielt ist, dass teure Permanentmagnete am Schlitten angebracht
sind, um dadurch den Gebrauch der Permanentmagnete 19 zu
verringern; was insbesondere im Fall eines langen Hubs gilt. Außerdem zeigt der
Linearmotor die Eigenschaft, dass mehrere Magnetpole aus den Zähnen 13, 14 und 15 und
die mehreren Permanentmagnete 19 durch eine einzelne Wicklung
erregt werden, wodurch diese kürzer
werden kann und dadurch der Effekt erzielt werden kann, dass Verluste
aufgrund des elektrischen Widerstands verringert werden, wie sie
auftreten, wenn Ströme durch
die Wicklung laufen, d.h. die sogenannten Kupferverluste, wodurch
eine verbesserte Effizienz erzielt ist.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass als Verfahren zum Verbinden der Wechselstromwicklungen eine
Dreiecksschaltung anstelle der in der 3 dargestellten
Sternschaltung verwendet werden kann.
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Bei
einer Werkzeugmaschine, bei der Tische mittels einer durch einen
Linearmotor angetriebenen Vorschubstange verstellt werden, besteht
ein wesentlicher Faktor darin, dass der Linearmotor die Tische mit
konstanter Schubkraft antreiben sollte, um eine gleichmäßig bearbeitete
Oberfläche
zu erzeugen. Um dieser Forderung zu genügen, müssen Schubwelligkeiten des
Linearmotors minimiert werden. Jedoch leidet der in den 2A und 2B dargestellte herkömmliche Linearmotor unter dem
problematischen Auftreten einer relativ großen Schubwelligkeit, die sich
aus der Positionsbeziehung zwischen den Vorderenden der am Schlitten 11 vorhandenen Zähne 13, 14 und 15 in
deren Verstellrichtung und den am Stator 12 angebrachten
vorstehenden Einsteck-Anschlussteilen 10 ergibt.
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Da
die Zähne 13, 14 und 15 so
angebracht sind, dass sie um P/3, entsprechend 120 elektrischen Grad,
versetzt sind, sorgt eine Bewegung des Schlittens 11 relativ
zum Stator 12 dafür,
dass eines der Vorderenden der Zähne 13, 14 und 15 über einen Rand
eines der vorstehenden Einsteck-Anschlussteile 10 auf derselben
Seite mit dem Intervall P/3 läuft, was
zu einer Änderung
der Permeanz führt.
Aus dieser Permeanzänderung
wird die Periodizität
des Auftretens der Schubwelligkeit zu P/3 bestimmt.
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Die 4 zeigt einen anderen herkömmlichen
Linearmotor, wie er in der Japanischen Patentoffenlegungsveröffentlichung
Nr. 2002-101636 offenbart ist, und der eine Konstruktion zum Verringern der
Welligkeit mit der Periodizität
P/3 verwendet.
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In
der 4 verfügt ein Anker
A über
eine Struktur ähnlich
derjenigen des Schlittens 11 beim in der 2A dargestellten herkömmlichen Linearmotor, sowie
einen Anker B, der mit dem Anker A mit der Ausnahme identisch ist,
dass die Permanentmagnete, die an den Zähnen für die Phasen U, V und W angebracht
sind, in der Reihenfolge N, S, N, ... angeordnet sind, d.h. so angeordnet
sind, dass sie entgegengesetzt zur Richtung des magnetischen Pols
am Anker A verlaufen. Die Anker A und B sind auf solche Weise an
einer Klemmplatte 23 befestigt, dass ihre Positionen relativ
zu den vorstehenden Einsteck-Anschlussteilen um P/2, d.h. um 180
Grad betreffend den elektrischen Winkel, verschoben sind.
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Die 5 zeigt eine Schubwelligkeit
des auf die oben beschriebene Weise konfigurierten herkömmlichen
Linearmotors der 4.
Da die Anker A und B um P/2, entsprechend 180 elektrischen Grad, versetzt
sind, haben die im Anker A auftretende Schubwelligkeit mit der Periodizität P/3 und
die im Anker B auftretende eine solche Beziehung, dass die Schub welligkeiten
um 180 Grad außer
Phase zueinander sind, jedoch dieselbe Amplitude zeigen. Demgemäß heben
die Schubwelligkeiten mit der Periodizität P/3 einander auf. Wie es
aus der Beziehung zwischen dem Verstellausmaß der Anker A und B und der
Schubwelligkeit, wie in der 6 dargestellt,
ersichtlich ist, kann die Schubwelligkeit auf ein Fünftel oder
weniger ihres Ursprungswerts verringert werden, solange die Auslenkung
160–200
elektrische Grad beträgt.
Aus diesem Grund werden die Anker A und B nicht notwendigerweise
mit hohem Genauigkeitsgrad um 180 elektrische Grad versetzt, und
es kann ein ausreichender Verringerungseffekt betreffend die Schubwelligkeit
erzielt werden, wenn ein Versatz im Bereich von 160 bis 200 elektrischen
Grad vorliegt.
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Bei
einem herkömmlichen
Linearmotor, wie er oben beschrieben ist, besteht jedoch ein Problem, das
noch zu lösen
ist und das nachfolgend beschrieben wird.
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Wenn
ein Linearmotor dazu verwendet wird, z.B. eine Vorschubstange für einen
Tisch bei einer Werkzeugmaschine anzutreiben, sollte der Tisch mit gleichmäßiger Schubkraft
gleichmäßig angetrieben werden,
um eine gleichmäßig bearbeitete
Fläche
zu erzeugen; daher muss die mit der Periodizität P/3 auftretende Schubwelligkeit
minimiert werden. Da der Linearmotor im Allgemeinen in eine Maschine eingebaut
wird und in dieser verwendet wird, wird seine Größe wünschenswerterweise im möglichen
Ausmaß verringert.
Da jedoch der in der Japanischen Patentoffenlegungsveröffentlichung
Nr. 2002-101636 offenbarte
herkömmliche
Linearmotor unter Verwendung der zwei Anker A und B aufgebaut ist,
wird die Länge
des Schlittens in seiner Verstellrichtung größer, was zu Schwierigkeiten
beim kompakten Einbau des Linearmotors in eine Maschine führt und
zu einer Verlängerung,
entsprechend der Länge
des Schlittens, der Länge
des Stators führt,
der auf Grundlage von Hub eines verstellten Körpers + Schlittenlänge konstruiert
wird. Ferner geben eine dritte und eine vierte Ausführungsform,
wie sie im obigen Patentdokument beschrieben sind, ein Layout an,
gemäß dem die
Anker A und B um P/2, entsprechend einem elektrischen Winkel von
180 Grad, versetzt werden und am Schlitten parallel zur Schlittenlaufrichtung
angeordnet werden. Bei diesem Layout ist die Schlittengröße in der
Richtung orthogonal zur Schlittenlaufrichtung erhöht, was
es ebenfalls erschwert, den Linearmotor in engen Räumen einer
Maschine zu installieren.
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Außerdem ist
eine andere Forderung hinsichtlich Linearmotoren eine Gewichtsverringerung. Bei
einer Werkzeugmaschine wird z.B. ein durch einen Linearmotor angetriebener
Tisch mit erhöhten Beschleunigungen
und Verzögerungen
betrieben, um die Bearbeitungszeit zu verkürzen, was zur Forderung einer
weiteren Gewichtsverringerung führt. Beim
herkömmlichen
Linearmotor wird eine magnetische Anziehungskraft, die einige mal
bis zehnmal größer als
die Schubkraft ist, zwischen dem Schlitten und dem Stator in einer
Richtung orthogonal zur Schlittenlaufrichtung erzeugt. Die magnetische
Anziehungskraft in der Richtung orthogonal zur Schlittenlaufrichtung
verformt in problematischer Weise eine Konstruktion zum beweglichen
Lagern des Linearmotors und/oder eine Rollenführung, was zu verringerter
Genauigkeit bei der Bearbeitung eines Werkstücks führt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Um
die oben genannten Probleme zu lösen, ist
durch die Erfindung in vorteilhafter Weise ein Linearmotor mit zwei
Statoren mit mehreren vorstehenden Polen, die mit einem vorbestimmten
Intervall auf einander gegenüberstehenden
Flächen
angeordnet sind und sich parallel zueinander erstrecken, und einem
Schlitten mit drei Schlittenblöcken
geschaffen, die Magnetpole dreier verschiedener Phasen durch die
Wirkung von Wechselstromwicklungen für drei Phasen erzeugen, wobei
sich dieser Schlitten entlang der Erstreckungsrichtung für zwei Statoren
bewegen kann. Bei diesem Linearmotor verfügt jeder der Schlittenblöcke über zwei
Permanentmagnetgruppen, von denen jede aus mehreren Permanentmagneten
besteht, die auf einer Fläche
des jeweiligen Schlittenblocks angeordnet sind und dem jeweiligen
Stator in einer Anordnung abwechselnder Nord- und Südpolaritäten entlang
einer Schlittenlaufrichtung gegenüberstehen. Die zwei Permanentmagnetgruppen
sind so platziert, dass sie Antriebskräfte erzeugen, die zwischen
den nachgiebigen Polen der zwei Statoren und den Schlittenblöcken entlang
der Schlittenlaufrichtung wirken. Ferner ist bei diesem Linearmotor
eine zwischen die zwei Permanentmagnetgruppen gewickelte Spule so
angeordnet, dass sie gleichzeitig an entgegengesetzten Flächen jedes der
Schlittenblöcke,
die den zwei Statoren zugewandt sind, einen magnetischen Fluss erzeugt.
In den Schlittenblöcken
sind Positionen von Vorderkanten in der Schlittenlaufrichtung bezogen
auf die vorstehenden Pole der Statoren, die den jeweiligen Schlittenblöcken gegenüberstehen,
um ungefähr
130 bis 230 elektrische Grad, vorzugsweise um 180 elektrische Grad,
gegeneinander versetzt.
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Gemäß der Erfindung
heben Schubwelligkeiten mit Periodizität P/3 einander auf, um dadurch
den Schlitten auf gleichmäßige Weise
anzutreiben. Zusätzlich
zur Beseitigung eines Magnetjochs des Schlittens kann ein magnetischer
Fluss gleichzeitig an zwei entgegengesetzten Flächen des Schlittens, die beide
den Statoren zugewandt sind, erzeugt werden, um dadurch eine Verringerung
der Größe des Schlittens
zu ermöglichen,
was wiederum den Einbau in eine Maschine erleichtert. Ferner kann
das Gewicht des Schlittens gesenkt werden, um dadurch einen Betrieb
bei größeren Beschleunigungen
und Verzögerungen
zu ermöglichen.
Da die zwischen dem Schlitten und dem Stator in der Richtung orthogonal
zur Schlittenlaufrich tung wirkende magnetische Anziehungskraft beseitigt
ist, kann eine Verformung der den Linearmotor beweglich lagernden
Konstruktion der Rollenführung
verhindert werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Nun
wird eine bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen detailliert beschrieben.
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1A zeigt
eine schematische Konfiguration eines Linearmotors gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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1B ist
ein Diagramm, das das Layout von Permanentmagneten im Linearmotor
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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1C ist
ein Diagramm, das ein anderes Layout von Permanentmagneten im Linearmotor
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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2A zeigt
einen herkömmlichen
Linearmotor, bei dem entsprechend der einschlägigen Technik Permanentmagnete
an einem Schlitten angeordnet sind;
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2B zeigt
das Layout des Permanentmagnets gemäß der einschlägigen Technik;
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3 veranschaulicht
schematisch eine Verbindungsform von Wicklungen beim Linearmotor gemäß der einschlägigen Technik;
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4 zeigt
einen anderen herkömmlichen Linearmotor
mit einer Konstruktion zum Verringern einer Schubwelligkeit und
mit an einem Schlitten angebrachten Permanentmagneten;
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5 ist
eine Zeichnung zum Erläutern
eines Prinzips zum Verringern der Schubwelligkeit im Linearmotor
der 4; und
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6 zeigt
die Beziehung zwischen dem Auslenkungswert zweier Anker und der
Schubwelligkeit im Linearmotor der 4.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen wird nachfolgend eine Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
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Die 1A zeigt
einen Linearmotor gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung. In der 1A sind Statoren 52a und 52b z.
B. am Bett einer Werkzeugmaschine befestigt. Die Statoren 52a und 52b werden
dadurch hergestellt, dass flach gewalzte Magnetstahlflächen oder
dergleichen aufeinander laminiert werden, und sie verfügen über mit
einer Schrittweite P ausgebildete vorstehende Pole 50.
Ferner sind die Statoren 52a und 52b um P/2, entsprechend 180
elektrischen Grad, in der in der 1A dargestellten
X-Achsenrichtung gegeneinander versetzt. Ein Schlitten 51 ist
z.B. zwischen dem Bett und einem Tisch der Werkzeugmaschine vorhanden,
und er ist verstellbar entlang der X-Achsenrichtung in der 1A durch
eine am Tisch angebrachte Rollenführung gelagert. Außerdem verfügt der Schlitten 51 über Schlittenblöcke 53, 55 und 54 für die Phasen
U, V und W, die dadurch hergestellt werden, dass flach gewalzte
Magnetstahlbleche oder dergleichen aufeinander laminiert werden.
Die Schlittenblöcke 53, 54 und 55 sind
in der X-Richtung um 120 Grad gegeneinander versetzt; anders gesagt,
sind sie hinsichtlich einer Magnetpol-Schrittweite P der Statoren 52a und 52b um
P/3, entsprechend 120 elektrischen Grad, gegeneinander versetzt.
Um die Statorblöcke sind
Wechselstromwicklungen 56, 58 und 57,
für die drei
Phasen U, V und W gewickelt, und mit abwechselnder Rei henfolge S,
N sind mehrere Permanentmagnete 59 und 64 an jeweiligen
Flächen
der Schlittenblöcke
im Schlitten 51 angebracht. Genauer gesagt, sind, wenn
ein Paar dahingehend definiert wird, dass es aus zwei benachbarten
Permanentmagneten besteht, die Pole S und N, die auf einer Seite
liegen, die dem entsprechenden Stator 52a oder 52b gegenübersteht,
wie es in den 1B und 1C dargestellt
ist, drei Paare jeweils zweier Permanentmagnete mit der Schrittweite
P an jedem der Schlittenblöcke 53, 54 und 55 angebracht.
Wenn eine Seite des Stators 52a als Seite-A definiert wird,
und eine Seite des Stators 52b als Seite-B definiert wird,
sind die Permanentmagnete 59 der Seite-A und die Permanentmagnete 64 der
Seite-B auf solche Weise angeordnet, dass Polaritätsrichtungen,
z.B. von der Position des Stators 52a entsprechend der
Seite-A, zu denen passen, wie sie von der Seite-B des Stators 52b aus
gesehen werden, um dadurch eine magnetische Anziehungskraft zu erzeugen,
die entlang der Schlittenlaufrichtung in derselben Richtung wirkt.
Die Bezugszahl 62 kennzeichnet den magnetischen Fluss in
einem Magnetjoch 61 des Stators, wie er dadurch erzeugt
wird, dass den Wechselstromwicklungen 56, 57 und 58 Ströme in der
Richtung von U nach V und W zugeführt werden. Die Wechselstromwicklungen 56, 58 und 57 sind
auf solche Weise verbunden, dass die Phasen U, V und W eine Sternschaltung
bilden, wie es in der 3 dargestellt ist.
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Wenn
den Wechselstromwicklungen 56, 57 und 58 ein
Strom zugeführt
wird, werden hierbei die Schlittenblöcke der drei Phasen entweder
in der positiven oder der negativen Richtung der Y-Achse erregt.
Unter den mehreren Permanentmagneten 59 und 64 wird
der magnetische Fluss von Permanentmagneten, die mit einer magnetischen
Orientierung ausgerichtet sind, die identisch mit der Erregungsrichtung
der Wechselstromwicklungen ist, verstärkt, wohingegen der magnetische
Fluss der anderen Permanentmagnete, die mit einer der Erregungsrich tung entgegengesetzten
magnetischen Orientierung platziert sind, verringert wird. Im Ergebnis
werden die den Statoren gegenüberstehenden
Flächen über die Permanentmagnete 69 und 64 erregt,
so dass sie entweder zu N- oder zu S-Polen werden. Demgemäß wird der
magnetische Fluss 62 erzeugt, der durch die Schlittenblöcke 53, 54 und 55 und
die Statoren, wie es in der 1A dargestellt
ist, läuft,
um dadurch eine magnetische Anziehungskraft zu erzeugen, die entsprechend
den Positionen des Schlittens 51 und der Statoren 52a und 52b in
derselben Richtung entlang der X-Achse wirkt.
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Der
Verlauf des magnetischen Flusses wird nachfolgend detaillierter
beschrieben. Durch Zuführen
eines Stroms in den Richtungen von U nach V und W, genauer gesagt,
durch Hindurchschicken eines Stroms durch die Wechselstromwicklung 56 entlang
der in der 1A dargestellten Wicklungsrichtung,
und durch die Wechselstromwicklungen 57 und 58 entlang
einer Richtung entgegengesetzt zur dargestellten Wicklungsrichtung,
zeigt der Schlittenblock 53 der 1A die
Polarität
S an der Fläche
der Seite-A und die Polarität
N an der Fläche
der Seite-B, wohingegen die Schlittenblöcke 54 und 55 die
Polarität
N an der Fläche
der Seite-A und die Polarität
S an der Fläche
der Seite-B zeigen. Der magnetische Fluss 62 bildet einen
magnetischen Pfad, der vom Schlittenblock 53 über den
Stator 52b zu den Schlittenblöcken 54 und 55 verläuft und
dann über
den Stator 52a zum Schlittenblock 53 verläuft. Demgemäß wirkt
die magnetische Anziehungskraft auf die Flächen der Seite-A und der Seite-B
des Schlittens 51 in derselben Richtung der X-Achse, um
dadurch eine Schubkraft zu liefern.
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Die
Positionsbeziehung zwischen dem Vorderende in der Schlittenblock-Laufrichtung
und den vorstehenden Polen 50 des Stators ist entlang der X-Achsenrichtung
um P/2 in Bezug auf die Seite-A und die Seite-B verschoben, was
180 elektri schen Grad entspricht. Demgemäß zeigen, ähnlich der in der 5 dargestellten
Beziehung zwischen den durch die Anker A und B erzeugten Schubwelligkeiten,
Schubwelligkeiten, wie sie auf der Seite-A und der Seite-B auftreten,
eine solche Beziehung, dass sie um P/2 in Bezug zueinander versetzt
sind. Durch diesen Versatz werden die auf der Seite-A und der Seite-B
auftretenden Schubwelligkeiten zusammen gesetzt, um dadurch eine
Schubwelligkeit mit der Periodizität P/3 aufzuheben.
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Außerdem sind
beide Flächen
der Seite-A und der Seite-B jedes der Schlittenblöcke 53, 54 und 55 so
konfiguriert, dass sie unter Verwendung derselben Wicklung erregt
werden. Bei dieser Konfiguration ist der Wicklungsumfang auf die
Hälfte
desjenigen verringert, wie er beim herkömmlichen Linearmotor der 2A und 2B verwendet
wird, und das beim herkömmlichen
Linearmotor vorhandene Magnetjoch 20 des Schlittens ist
beseitigt, wodurch eine Verringerung der Größe und des Gewichts des Schlittens 51 erleichtert
ist. Daher kann der erfindungsgemäße Linearmotor leicht in einer
Maschine installiert werden, und er ermöglicht es, die Maschine, in
der er installiert ist, mit größeren Beschleunigungen
und Verzögerungen
zu betreiben. Da die magnetische Anziehungskraft entlang der Y-Achsenrichtung,
wie sie zwischen dem Schlitten 51 und dem Stator 52a der
Seite-A auftritt, und diejenige, wie sie zwischen dem Schlitten 51 und
dem Stator 52b der Seite-B auftritt, gleiche Stärke und
entgegengesetzte Richtung zeigen, heben die magnetischen Anziehungskräfte einander
auf, um dadurch eine Verformung der Konstruktion zum beweglichen
Lagern des Linearmotors und der Rollenführung zu verhindern.
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Ähnlich wie
bei den in der 6 dargestellten Beziehungen
zwischen dem Versatzwert der Anker A und B und der Schubwelligkeit
erreicht ein Versatz von 120–230
elektrischen Grad dazu aus, eine Verringerung der Schubwelligkeit
auf die Hälfte
zu erzielen. Daher sind Relativpositionen in der Schlittenlaufrichtung
zwischen den Vorderenden der Schlittenblöcke und den entsprechenden
vorstehenden Polen der zwei Statoren, die den Schlittenblöcken gegenüber stehen,
nicht notwendigerweise mit großer Genauigkeit
um 180 elektrische Grad gegeneinander zu versetzen; Eine Versetzung
der Relativpositionen in einem Bereich von 130 bis 230 elektrischen
Grad kann für
einen ausreichenden Effekt zum Verringern der Schubwelligkeit sorgen.
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Selbst
wenn in zwei oder mehr Segmente unterteilte Wicklungen aus Gründen in
Zusammenhang mit dem Herstellprozess verwendet werden, können ähnliche
Vorgänge
und Effekte erzielt werden, solange die Wicklungsrichtungen der
Wicklungen um die Schlittenblöcke 53, 54 und 55 gleich
sind.
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Ferner
betragen die Schrittweite P der Permanentmagnete am Schlitten 51 und
die Schrittweite der vorstehenden Pole der Statoren 52a und 52b nicht
notwendigerweise P/2. Um Schubwelligkeiten mit einer anderen Periodizität als P/3
aufzuheben, können
z.B. Intervalle zwischen den mehreren Permanentmagneten 59 und 64 an
den Schlittenblöcken und/oder
Intervalle zwischen den vorstehenden Statorpolen 50 ungleichmäßig sein
und von P/2 abweichen. Bei einer derartigen ungleichmäßigen Anordnung
können ähnliche
Vorgänge
und Effekte erzielt werden, solange die mehreren Permanentmagnete 59 der
Seite-A und die mehreren Permanentmagnete 60 der Seite-B,
die an den Schlittenblöcken 53, 54 und 55 angeordnet
sind, so konfiguriert sind, dass sie gesehen von der Seite-A des
Stators und gesehen von der Seite-B des Stators dieselbe Polarität zeigen, um
magnetische Anziehungskräfte
zu erzeugen, die entlang der Schlittenlaufrichtung in derselben
Richtung wirken, und wenn die Statoren 52a und 52b der Seite-A
und der Seite-B um ungefähr
130–230
elektrische Grad, vorzugsweise um 180 elektrische Grad, gegeneinander
versetzt sind.
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Obwohl
bei der obigen Ausführungsform
die Permanentmagnete 59 und 60 dahingehend beschrieben
sind, dass sie aus drei Paaren (insgesamt 6) von Permanentmagneten
mit der Polarität
S an der dem Stator gegenüberstehenden
Fläche
sowie Permanentmagneten mit der Polarität N an der dem Stator gegenüber stehenden
Fläche
verfügen,
besteht für
die Anzahl der Paare keine Einschränkung auf drei, sondern jede
beliebige Anzahl von Paaren von Permanentmagneten kann für Vorgänge und
Effekte ähnlich
denen bei der Erfindung sorgen.
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Ferner
kann die Anzahl der Schlitten 51 bei der oben beschriebenen
Ausführungsform
erhöht werden,
um mehrere Schlitten 51 anzubringen, die um eine Schrittweite
P gegeneinander versetzt sind, die einem elektrischen Winkel von
360 Grad entspricht. In diesem Fall können Vorgänge und Effekte ähnlich denen
bei der Erfindung erzielt werden.