DE102005004380B4 - Linearmotor mit Kraftwelligkeitsausgleich - Google Patents
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Abstract
Linearmotor mit folgenden Merkmalen: – mindestens einem Primärteil (13) und mindestens einem Sekundärteil (5), – das mindestens eine Sekundärteil (5) weist eine Folge von Erregerpolen mit der Polteilung τM auf, – die Länge des mindestens einen Sekundärteils (5) in Bewegungsrichtung des Linearmotors ist größer als die Länge des mindestens einen Primärteils (13), – das mindestens eine Primärteil (13) weist Primärteil-Nuten (16) auf, mit der Nutteilung τN, die zur Aufnahme von ein- oder mehrphasigen Wicklungen vorgesehen sind, – das mindestens eine Primärteil (13) ist aus einem Blechpaket (1) gebildet, und weist an seinen jeweiligen Stirnseiten Mittel zur Reduktion der Kraftwelligkeit auf, wobei ein Kraftwelligkeitsausgleichs(KWA)-Zahn (2) mit einer Breite bKWA durch einen Luftspalt δKWA zusätzlich vom normalen Luftspalt δL beabstandet ist und zu den benachbarten bewickelten Zähnen (17, 18) des Blechpakets (1) einen Abstand τKWA aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechpaket (1) des mindestens einen...
Description
- Die Erfindung betrifft einen Linearmotor mit mindestens einem Primärteil und mindestens einem Sekundärteil, wobei das Sekundärteil eine Folge von durch Permanentmagneten gebildeten Pole aufweist.
- Elektrische Maschinen insbesondere Synchronmotoren, die als Stellmotoren eingesetzt werden, sollen eine möglichst gleichmäßige und störungsfreie Drehmomententfaltung aufweisen. Bei rotatorischen Synchronmotoren kommt als Ursache für periodische Kraftschwankungen auch Kraftwelligkeit genannt, im wesentlichen die Nuten des Stators in Betracht. Zur Kompensation dieser Kraftwelligkeit, sowie alle anderen durch die Nutung hervorgerufenen Auswirkungen auf das Drehmoment an der Antriebswelle werden üblicherweise die Rotor und/oder Statorpole über die axiale Länge einer Nut geschrägt.
- Bei Linearmotoren ist es z. B. aus der
US 4 908 533 A bekannt, zur Verminderung der Kraftwelligkeit die Pole über die Weite einer Nut des bewickelten Primärteils zu schrägen. Da die Kanten der Stirnflächen des Primärteils bei Draufsicht parallel zu dessen Nuten verlaufen, ergibt sich bei der bekannten Nutschrägung eine Anschrägung an den vorderen und hinteren Stirnkanten dieser Pole. - Aus der
EP 0 334 645 A1 ist bekannt, die Kraftwelligkeit zu vermindern, in dem der Kern des Primärteils eines Synchronlinearmotors als ferromagnetische Platte ausgebildet ist und im Luftspalt des Linearmotors Spulen so angeordnet sind, dass die Stirnbereiche der Platte über die Luftspaltspulen hinausragen und im Bereich der Mittellängslinie des Linearmotors eine Stufe bilden. - Des Weiteren ist aus der
US 4 912 746 A ein Linearmotor bekannt, dessen Zähne im Bereich der Stirnseiten verschiedenartig ausgeprägt sein können, um die Kraftwelligkeit zu reduzieren. - Aus der
ein Linearmotor bekannt, dessen Primärteil einen zu den Stirnseiten seines Blechpakets hin über mehrere Nuten wachsenden Luftspalt aufweist.JP 09074733 A - Aus der
DE 198 29 052 C1 ist ein Synchronlinearmotor bekannt, bei dem durch Ansätze mit veränderlichem Luftspalt an die Stirnseiten des Blechpakets die Kraftwelligkeit reduziert wird. - Ein Linearmotor mit den Merkmalen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist aus der
bekannt.JP 2003/199319 A - Aus der
EP 1 283 586 A1 ist ein Linearmotor mit einem gegenüber dem Primärteil längeren Sekundärteil bekannt, bei dem an den jeweiligen Stirnseiten jeweils ein Kraftwelligkeitsausgleichszahn ausgebildet ist, der über einen größeren Abstand vom Sekundärteil beabstandet ist als die übrigen Zähne des Primärteils. - Aus der
ist eine Beeinflussung der Kraftwelligkeit bei einem Linearmotor durch Verrundung der bewickelten Zähne bekannt.JP 2002/209371 A - Aus der
ist die Reduktion von Rastkräften bei einem Linearmotor durch keilförmig ausgebildete Endzähne bekannt.WO 2004/112224 A1 - Aus der
DE 32 46 064 A1 ist bekannt, zur Unterdrückung von störenden Reluktanzkräften bei Linearmotoren die äußeren Teile der Polschuhe der stirnseitigen Endpole zu verlängern. - Aus der
ist es bekannt, auf den Endzahn eines Primärteils eines Linearmotors eine Hilfsspule anzubringen, um die Funktion eines Lagedetektors zu verwirklichen.JP 63 077370 A - Nachteilig ist dabei der Konstruktions- und Montageaufwand bei teilweise unzureichender Reduktion der Kraftwelligkeit. Damit treten weiterhin Vibrationen und ein unruhiger Lauf der elektrischen Maschine auf.
- Ausgehend davon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Reduktion der Kraftwelligkeit bei einem Synchronlinearmotor bei reduziertem Konstruktions- und Montageaufwand zu verbessern.
- Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt durch einen Linearmotor mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1.
- Der KWA-Zahn wird somit vorzugsweise im Raster der Magnetteilung τM des Sekundärteils zu dem letzten wicklungstragenden Zahn positioniert. Damit kann, in Verbindung mit einer geeigneten Auslegung von bKWA und δKMA der magnetische Nutzfluss gezielt verstärkt werden. Dadurch wird die induzierte Spannung in den wicklungstragenden Endzähnen des Primärteils angehoben und gleichzeitig die entstehenden Rastkräfte des Synchronlinearmotors erheblich reduziert.
- Erfindungsgemäß führt dies bei Linearmotoren zu einer vergleichsweise geringeren Kraftwelligkeit und damit zu einer höheren Positioniergenauigkeit. Aufgrund der höheren Regelgüte des Synchronlinearantriebs wird damit eine größere Dynamik des Linearmotors erreicht.
- Der KWA-Zahn oder auch Hilfszahn im Endbereich des Blechpakets des Primärteils ist derart positioniert, dass seine Mittelachse vorzugsweise um eine Magnetteilung τM Abstand zur Mittelachse des letzten bewickelten Zahnes aufweist. Dadurch wird der Nutzfluss des letzten bewickelten Zahnes verstärkt und eine ausgeglichene Kraftbildung erreicht.
- Für eine bauraumoptimierte Ausführung des erfindungsgemäßen Linarmotors wird τKWA kleiner τM und eine minimale Breite des KWA-Zahns angestrebt. Um den benachbarten Wicklungsspulen den notwendigen Nutzfluss zuzuführen, muss der Luftspalt δKWA des KWA-Zahns verringert werden, aber auf jeden Fall größer als Null sein.
- Durch die geometrische Ausgestaltung des Zahnes und dem Abstand zum Sekundärteil durch den zusätzlichen Luftspalt δKWA wird der Einfluss auf die induzierte Spannung und die Rastkraft direkt genommen. Somit kann die aktive und passive Kraftwelligkeit nahezu vollständig eliminiert werden. Dies gelingt in den weiteren Ausführungsformen auch wenn die Wicklungen als Zahnspulen ausgebildet sind, die jeweils nur einen Zahn des Blechpaketes umfassen.
- Das Primärteil eines Linearmotors kann aus mehreren in Bewegungsrichtung hintereinander angeordneten Blechpaketen bestehen. Demnach haben die mittig angeordneten Blechpakete keinen KWA-Zahn sondern es sind erfindungsgemäß lediglich KWA-Zähne an den jeweiligen Enden, also den Stirnseiten des Primärteils vorzusehen.
- Bei Primärteilen mit nur einem Blechpaket, also einteilige Primärteile sind an jedem Ende KWA-Zähne vorzusehen.
- Dies würde aber für die Lagerhaltung von den jeweiligen Primärteilen bedeuten, dass Bleche ohne KWA-Zahn, mit beidseitigem KWA-Zahn und Bleche mit links- bzw. rechtseitig vorhandenen KWA-Zahn vorzusehen sind. Deshalb werden nun erfindungsgemäß lediglich zwei unterschiedlich gestaltete Bleche eines Primärteils vorgesehen. Nämlich Bleche ohne KWA-Zahn und Bleche mit links oder rechtsseitigem KWA-Zahn.
- Die einteiligen Primärteile sind nunmehr so aufgebaut, dass z. B. nur jedes zweite Blech einen KWA-Zahn an der rechten Seite und jedes zweite Blech dazu versetzt auf der linken Seite aufweist. D. h. jedes Blech weist nur einen KWA-Zahn auf, der einmal nach links oder nach rechts ausgerichtet ist. Die Kraftwelligkeit ist damit gegenüber den bisher bekannten Möglichkeiten zur Kraftwelligkeitsreduktion ausreichend reduziert.
- Bei Primärteilen mit mehreren Blechpaketen sind jeweils Bleche ohne KWA-Zahn und Blech mit KWA-Zahn an den Stirnseiten vorzusehen. Durch Drehen eines Bleches mit Rechtsseitigem KWA-Zahn wird ein Blech mit linksseitigem KWA-Zahn, sodass an den Stirnseiten dieser Primärteile lückenlose KWA-Zähne vorhanden sind.
- Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gemäß Merkmalen der Unteransprüche werden im folgenden anhand schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert; dabei zeigen:
-
1 einen Linearmotor mit KWA-Zähnen, -
2 ,3 Ausschnitte eines Primärteils, -
4 eine Befestigungsweise des KWA-Zahns, -
5 eine weitere Ausführungsform eines KWA-Zahnes. -
1 zeigt eine Seitenansicht eines prinzipiell dargestellten Synchronlinearmotors, der ein oder mehrere Blechpakete1 aufweist, deren jeweiligen Bleche parallel zur Zeichenebene geschichtet sind und die ein Primärteil13 bilden. Die Bewegungsrichtung des Synchronlinearmotors ist durch Pfeile angedeutet. Das Primärteil13 weist außerdem ein Wicklungssystem auf, das im vorliegenden Fall aus Zahnspulen14 gebildet ist, d. h. es umschließt eine Zahnspule14 jeweils einen Zahn15 , derart, dass sich in einer Nut16 zwei Hälften unterschiedlicher Zahnspulen14 befinden. Vorzugsweise sind diese Hälften im Primärteil13 nahezu identisch ausgeführt, was z. B. die Windungszahl der Zahnspule14 und den Kupferfüllfaktor anbelangt. - Natürlich kann auch in einer anderen Ausführungsform jeder zweite Zahn
15 mit einer dementsprechend dimensionierten Zahnspule14 bestückt sein, sodass sich gleich Kupferfüllfaktoren ergeben. - Die Stirnseiten des Primärteils
13 weisen jeweils einen KWA-Zahn2 auf, der einen Abstand δKWA zum eigentlichen Luftspalt δL des Linearmotors zwischen Primärteil13 und Sekundärteil5 aufweist. Das Primärteil13 ist über einem Sekundärteil5 angeordnet, das auf einem nicht näher dargestellten Maschinenbett3 positioniert ist. Es weist unter anderem Permanentmagnete4 mit einer Polteilung τM auf. Die Polteilung τM kann sich aber auch durch elektrische Erregung einer im Sekundärteil5 angeordneten Erregerwicklung ausbilden. - Das Primärteil
13 des Linearmotors, kann aus mehreren einzeln zusammengesetzten Blechpaketen1 aufgebaut sein, wobei an den Stirnseiten des Primärteils13 in Bewegungsrichtung die KWA-Zähne2 vorzusehen sind, um u. a. eine höhere Positioniergenauigkeit des Linearmotors zu erreichen. - Demnach haben die mittig angeordneten Blechpakete
1 keinen KWA-Zahn2 sondern es sind erfindungsgemäß lediglich KWA-Zähne2 an den jeweiligen Enden, also den Stirnseiten des Primärteils13 vorzusehen. - Bei Frimärteilen
13 mit nur einem Blechpaket1 , also einteiligen Primärteilen13 sind an jedem Ende also an den Stirnseiten KWA-Zähne2 vorzusehen. Die einteiligen Primärteile13 sind nunmehr so aufgebaut, dass z. B. nur jedes zweite Blech einen KWA-Zahn2 an der rechten Seite und jedes zweite Blech dazu versetzt auf der linken Seite einen KWA-Zahn2 aufweist. D. h. jedes Blech für sich weist nur einen KWA-Zahn2 auf, der einmal nach links oder nach rechts ausgerichtet ist. - Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Primärteils
13 eines Linearmotors wird die durch die magnetische Wechselwirkung zwischen den Erregerpolen und dem Primärteil13 hervorgerufenen Rastkräfte, die auch als Cogging Force bezeichnet werden erheblich reduziert. - Es reduziert sich außerdem die stromabhängige Kraftwelligkeit, die auch als Pulsating Force bezeichnet wird, indem nunmehr der Linearmotor eine symmetrisch induzierte Spannung aufweist. Dies wird dadurch erreicht, dass die an den Stirnseiten befindlichen Zahnspulen
14 nunmehr über die KWA-Zähne2 einen magnetischen Rückschluss aufweisen. -
2 und3 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Primärteile13 , insbesondere der Ausprägungen ihrer Enden in Bewegungsrichtung.3 ist gegenüber der Ausführungsform bauraumoptimiert, da nahezu kein ungenutzter Raum zwischen der letzten Zahnspule14 und dem KWA-Zahn vorhanden ist. - Im Detail ist damit δKWA,2 kleiner als δKWA,1; bKWA,2 ist kleiner als bKWA,1 und τKWA,2 ist kleiner als τKWA,1.
-
4 zeigt, dass der KWA-Zahn2 nicht unbedingt einteilig mit dem Blechpaket1 verbunden sein muss. Er ist vorteilhafterweise durch geeignete mechanische Verbindungen wie z. B. Schwalbenschwanzverbindungen10 am Blechpaket befestigt. Der nunmehr zwischen Blechpaket1 und KWA-Zahn2 vorhandene minimale Luftspalt19 , reduziert die Wirksamkeit des KWA-Zahns2 nur unwesentlich. -
5 zeigt in einer weiteren vorteilhaften Ausführung des Primärteils13 einen KWA-Zahn2 mit Ausnehmungen, die auch einseitig, oder symmetrisch zur Längsachse des KWA-Zahns2 ausgebildet sein können. Die Ausnehmung11 , insbesondere wenn sie tailliert ausgeführt ist, dient der Aufnahme einer Hilfsspule12 , z. B. für einen Boost-Betrieb, indem die Hilfsspule12 mit der Hauptwicklung also den Zahnspulen14 geschaltet wird, sodass gezielt Einfluss auf die induzierte Spannung genommen werden kann. Damit kann zusätzliche Leistung zur Verfügung gestellt werden. Die Ausnehmungen11 sind auch oderzusätzlich zur Aufnahme von Sensoren und ggf. deren Auswerteeinrichtungen geeignet. - Der KWA-Zahn
2 an einem Ende des Primärteils13 kann auch über die Breite des Blechpakets1 in einem oder mehrerer der folgenden Parameter unterschiedlich ausgeführt sein: Breite bKWA des KWA-Zahns2 , Luftspalt δKWA des KWA-Zahns2 und Abstand τKWA zum benachbarten bewickelten Zahn17 ,18 .
Claims (9)
- Linearmotor mit folgenden Merkmalen: – mindestens einem Primärteil (
13 ) und mindestens einem Sekundärteil (5 ), – das mindestens eine Sekundärteil (5 ) weist eine Folge von Erregerpolen mit der Polteilung τM auf, – die Länge des mindestens einen Sekundärteils (5 ) in Bewegungsrichtung des Linearmotors ist größer als die Länge des mindestens einen Primärteils (13 ), – das mindestens eine Primärteil (13 ) weist Primärteil-Nuten (16 ) auf, mit der Nutteilung τN, die zur Aufnahme von ein- oder mehrphasigen Wicklungen vorgesehen sind, – das mindestens eine Primärteil (13 ) ist aus einem Blechpaket (1 ) gebildet, und weist an seinen jeweiligen Stirnseiten Mittel zur Reduktion der Kraftwelligkeit auf, wobei ein Kraftwelligkeitsausgleichs(KWA)-Zahn (2 ) mit einer Breite bKWA durch einen Luftspalt δKWA zusätzlich vom normalen Luftspalt δL beabstandet ist und zu den benachbarten bewickelten Zähnen (17 ,18 ) des Blechpakets (1 ) einen Abstand τKWA aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechpaket (1 ) des mindestens einen Primärteils (13 ) mehrere Bleche aufweist, wobei jedes Blech nur einen KWA-Zahn (2 ) aufweist, welcher einmal nach links oder nach rechts ausgerichtet ist, derart, dass nur jedes zweite Blech einen KWA-Zahn (2 ) an der rechten Seite und jedes zweite Blech dazu versetzt auf der linken Seiten einen KWA-Zahn (2 ) aufweist. - Linearmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand τKWA des KWA-Zahns (
2 ) zum benachbarten bewickelten Zahn (17 ,18 ) des Blechpakets (1 ) zwischen τKWA = (τN + bKWA)/2 und τKWA = τM liegt - Linearmotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des KWA-Zahns (
2 ) zwischen δL und δM liegt. - Linearmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die der Luftspaltfläche zugewandte Fläche des KWA-Zahns (
2 ) parallel zur Luftspaltfläche verläuft. - Linearmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Luftspalt δL zugewandten Ecken des KWA-Zahns (
2 ) mit einem vorgegebenen Radius abgerundet sind. - Linearmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen als Zahnspulen (
14 ) ausgebildet sind. - Linearmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der KWA-Zahn (
2 ) mit seinem benachbarten Blechpaket (1 ) einteilig ausgebildet ist. - Linearmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der KWA-Zahn (
2 ) in seinem Verlauf über die Dicke des Blechpakets (1 ) unterschiedlich breit ausgeführt ist. - Linearmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der KWA-Zahn (
2 ) über seine Höhe unterschiedlich breit ausgeführt ist.
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