[go: up one dir, main page]

DE102005047137A1 - Insassenschutzsystem für ein Fahrzeug - Google Patents

Insassenschutzsystem für ein Fahrzeug Download PDF

Info

Publication number
DE102005047137A1
DE102005047137A1 DE102005047137A DE102005047137A DE102005047137A1 DE 102005047137 A1 DE102005047137 A1 DE 102005047137A1 DE 102005047137 A DE102005047137 A DE 102005047137A DE 102005047137 A DE102005047137 A DE 102005047137A DE 102005047137 A1 DE102005047137 A1 DE 102005047137A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
occupant
vehicle
vehicle seat
comfort system
finger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102005047137A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Dr.-Ing. Hackbarth
Martin Dipl.-Phys. Lanzerath
Manfred Dipl.-Ing. Linssen (FH)
Clark Dipl.-Phys. Rüdebusch
Matthias Dipl.-Ing. Struck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
Priority to DE102005047137A priority Critical patent/DE102005047137A1/de
Priority to PCT/EP2006/009001 priority patent/WO2007039068A1/de
Priority to JP2008532631A priority patent/JP2009509833A/ja
Priority to US12/088,356 priority patent/US20090010502A1/en
Publication of DE102005047137A1 publication Critical patent/DE102005047137A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/0224Non-manual adjustments, e.g. with electrical operation
    • B60N2/0244Non-manual adjustments, e.g. with electrical operation with logic circuits
    • B60N2/0248Non-manual adjustments, e.g. with electrical operation with logic circuits with memory of positions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/0224Non-manual adjustments, e.g. with electrical operation
    • B60N2/0244Non-manual adjustments, e.g. with electrical operation with logic circuits
    • B60N2/0273Non-manual adjustments, e.g. with electrical operation with logic circuits taking into account user data, e.g. knee height or physical state
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2210/00Sensor types, e.g. for passenger detection systems or for controlling seats
    • B60N2210/10Field detection presence sensors
    • B60N2210/12Capacitive; Electric field

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Collating Specific Patterns (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Insassenschutz- und/oder Komfortsystem für ein Fahrzeug mit mehreren jeweils einem Fahrzeugsitz zugeordneten adaptiven Schutzsystem- bzw. Komfortkomponenten, welche mittels eines abgespeicherten und auf eine Person bezogenen Sicherheits- und/oder Komfortprofils einstellbar sind, wenn mittels einer Personenidentifizierungseinrichtung zur Erfassung von biometrischen Identifikationsmerkmalen von Körperteilen eines Insassen die Person identifiziert wird.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass die Personenidentifizierungseinrichtung einen biometrischen Sensor zur Identifizierung des Insassen aufweist und Mittel für eine eindeutige Zuordnung des Insassen zu einem Fahrzeugsitz vorgesehen sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Insassenschutz- und/oder Komfortsystem für ein Fahrzeug mit mehreren jeweils einem Fahrzeugsitz zugeordneten adaptiven Schutzsystem- bzw. Komfortkomponenten gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • In modernen Fahrzeugen sind sehr viele Funktionen an die Bedürfnisse und Wünsche der Insassen anpassbar. Komfortsysteme können beispielsweise eine Sitz-, eine Spiegel- und eine Lenkradeinstellung umfassen. Eine Klimaanlage kann insbesondere die Innenraumtemperatur, eine Belüftung und eine Sitzheizung regulieren. Bei einem Antrieb des Fahrzeuges kann beispielsweise eine Schaltcharakteristik und bei einem Fahrwerk eine Dämpfungscharakteristik eingestellt werden. Der Sicherheit dienende Rückhaltesysteme können an Größe, Gewicht und Alter der Insassen adaptiert werden. Weitere Anpassungen sind im Entertainment-, im Kommunikations- und im Anzeigebereich gegeben. Hier können beispielsweise Einstellungen bzgl. eines Senders, der Lautstärke, des Klanges, einer Telefonnummernliste, der Farbe und/oder einer Sprache vorgenommen werden. Bei einem Navigationssystem kann beispielsweise die Routenhäufigkeit und ein Streckenprofil vorgegeben werden. Es sind aber auch viele weitere anpassbare Funktionen in einem Fahrzeug vorstellbar. Dadurch ergibt sich ein sehr komplexes Nutzerprofil, welches nicht nur von dem Insassen, sondern auch von seiner aktuellen Sitzposition auf einem Fahrersitz, einem Beifahrersitz oder einem Fondsitz abhängt.
  • Eine automatische Erkennung der Insassen ermöglicht es, ein vorher abgespeichertes insassenbezogenes Nutzerprofil einzustellen, so dass sehr viele Einstellmaßnahmen durch eine einzelne Aktion ersetzt werden können. Als Erkennungssystem kommen, neben z. B. der Möglichkeit der Eingabe einer PIN, biometrische Systeme in Betracht. Die bekanntesten Verfahren für eine biometrische Personenerkennung sind Fingerabdruckerkennungsverfahren.
  • In der noch nicht veröffentlichten Deutschen Patentanmeldung mit dem amtlichen Aktenzeichen 102005021171.2 ist ein Insassenschutz- und/oder Komfortsystem für ein Fahrzeug mit mehreren jeweils einem Sitzplatz zugeordneten adaptiven Schutzsystem- bzw. Komfortkomponenten beschrieben, welche mittels eines Sicherheits- und/oder Komfortprofils einstellbar sind. Das Sicherheits- und/oder Komfortprofil ist auf einen den betreffenden Sitzplatz belegenden Insassen bezogen und mittels eines Authentifizierungssystems aktivierbar. Das Authentifizierungssystem umfasst mehrere, jeweils einem Sitzplatz zugeordnete Personenidentifizierungseinrichtungen zur Erfassung von biometrischen Identifikationsmerkmalen von Körperteilen eines Insassen. Anhand der erfassten biometrischen Identifikationsmerkmale kann der Insasse identifiziert und demjenigen Sitzplatz zugeordnet werden, welchem die Personenidentifizierungseinrichtung zugeordnet ist.
  • Im Gegensatz zu kamerabasierten Verfahren, wie z. B. Gesichts- oder Iriserkennung, besteht bei üblichen Fingerabdrucklesern, solange nicht, wie in der Deutschen Patentanmeldung mit dem amtlichen Aktenzeichen 102005021171.2 beschrieben, jedem Fahrzeugsitz ein eigener Fingerabdruckleser zugeordnet ist, nicht die Möglichkeit, einen Fahrzeuginsassen und zugleich seine Sitzposition im Fahrzeug zu erkennen. Gebräuchliche Fingerabdruckleser bestehen aus einem rechteckigen Sensorfeld, welches mit einer muldenförmigen Umrandung versehen ist, welche in etwa der Finger- oder Fingerspitzenform entspricht. Diese Umrandung soll dafür sorgen, dass der zu erkennende Finger beim Auflegen immer in ungefähr derselben Orientierung aufgelegt wird, wie es beim ersten Abspeichern des Fingerabdrucks, dem so genannten Enrollment geschehen ist. Dies vereinfacht für das Auswerteprogramm den Vergleich zwischen dem abgespeicherten und dem wieder zuerkennenden Datensatz, da die Orientierung des Hautlinienmusters sich dann nur geringfügig unterscheidet.
  • Steigt ein Nutzer in ein Fahrzeug ein und berührt einen gebräuchlichen Fingerabdruckleser, welcher z. B. in der Mittelkonsole angeordnet ist, kann damit nicht eindeutig entschieden werden, ob sein Nutzerprofil für die Fahrer- oder die Beifahrerseite eingestellt werden soll. Es könnte beispielsweise das folgende Szenario gegeben sein, dass bei der Erkennung einer kleinen Person, welche auf dem Beifahrersitz sitzt, der Fahrersitz in die für diese Person passende vordere Position verschoben wird, obwohl dort eine große Person sitzt. Selbst die Möglichkeit, einem Finger der rechten Hand das Nutzerprofil der Fahrerseite bei Linkslenkern und einem Finger der linken Hand das Nutzerprofil der Beifahrerseite zuzuordnen, kann zu falscher Seitenzuordnung führen, wenn der Insasse die falsche Hand benutzt, das Handgelenk aber so ausrichtet, dass der Finger in die Mulde passt. Auch der Einbau mehrerer Fingerabdruckleser an der jeweiligen Außenseite, z. B. im Türinnengriff, birgt die Gefahr der Falschzuordnung, wenn z. B. ein Insasse sich zur anderen Seite beugt, um einem weiteren Passagier die Tür aufzuhalten.
  • In der EP 1 390 904 B1 wird ein mobiles Kommunikationsendgerät mit einer Bedienoberfläche beschrieben, auf welcher ein biometrischer Sensor zur Erkennung eines Fingerabdruckes angeordnet ist. Der biometrische Sensor ist dafür ausgelegt, die Ausrichtung eines Fingers zu erfassen und eine von der erfassten Ausrichtung des Fingers abhängige bestimmte Steueranweisung in das mobile Kommunikationsendgerät zu dessen Steuerung einzugeben. Dadurch wird eine Bedienung des Kommunikationsendgeräts, insbesondere eine Erkennung einer autorisierten Person anhand einer für die Person charakteristischen Fingerabdruckstruktur, wesentlich vereinfacht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Insassenschutz- und/oder Komfortsystem für ein Fahrzeug mit mehreren jeweils einem Fahrzeugsitz zugeordneten adaptiven Schutzsystem- bzw. Komfortkomponenten, welche mittels eines abgespeicherten und auf eine Person bezogenen Sicherheits- und/oder Komfortprofils einstellbar sind, wenn mittels einer Personenidentifizierungseinrichtung zur Erfassung von biometrischen Identifikationsmerkmalen von Körperteilen eines Insassen die Person identifiziert wird, anzugeben, welches eine Identifizierung eines Insassen und eine eindeutige Zuordnung des Insassen zu dem von dem Insassen belegten Fahrzeugsitz gewährleistet.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch ein Insassenschutz- und/oder Komfortsystem mit den Merkmalen des Patenanspruches 1.
  • Erfindungsgemäß weist die Personenidentifizierungseinrichtung einen biometrischen Sensor zur Identifizierung des Insassen auf, wobei Mittel für eine eindeutige Zuordnung des Insassen zu einem bestimmten Fahrzeugsitz vorgesehen sind. Das Insassenschutz- und/oder Komfortsystem für ein Fahrzeug umfasst mehrere jeweils einem Fahrzeugsitz zugeordnete adaptive Schutzsystem- bzw. Komfortkomponenten, welche mittels eines abgespeicherten und auf eine Person bezogenen Sicherheits- und/oder Komfortprofils einstellbar sind, wenn mittels einer Personenidentifizierungseinrichtung zur Erfassung von biometrischen Identifikationsmerkmalen von Körperteilen eines Insassen die Person identifiziert wird. Das Insassenschutz- und/oder Komfortsystem benötigt nur einen biometrischen Sensor in dem Fahrzeug zur Identifizierung des Insassen. Für eine eindeutige Zuordnung des Insassen zu einem bestimmten Fahrzeugsitz werden keine weiteren biometrischen Sensoren verwendet. Die technische Realisierung ist mit einem nur geringen Aufwand und kostengünstig umzusetzen, da nicht für jeden Fahrzeugsitz separat ein biometrischer Sensor in dem Fahrzeug verbaut werden muss. Zudem lässt sich eine Vielzahl von biometrischen Sensoren in dem Insassenschutz- und/oder Komfortsystem einsetzen, welche die unterschiedlichsten Identifikationsmerkmale von Körperteilen des Insassen erfassen.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung ist der biometrische Sensor ein Fingerabdruckleser, welcher einen Fingerabdruck unter verschiedenen Fingerorientierungen auf einem Sensorfeld des Fingerabdrucklesers erkennen kann, wobei mittels der erfassten Fingerorientierung auf den von dem Insassen belegten Fahrzeugsitz geschlossen werden kann. Die Mittel für eine eindeutige Zuordnung des Insassen zu einem bestimmten Fahrzeugsitz sind in dieser Ausgestaltung der Erfindung somit in den Fingerabdruckleser selbst integriert. Der Fingerabdruckleser erfüllt somit zwei Funktionen zugleich: Die Identifizierung des Insassen und die eindeutige Zuordnung des Insassen zu dem vom Insassen belegten Fahrzeugsitz.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung ist der biometrische Sensor ein Fingerabdruckleser, wobei die Mittel für eine eindeutige Zuordnung des Insassen zu einem Fahrzeugsitz eine elektrisch leitfähige Elektrodenstruktur im Bereich des Fin gerabdrucklesers und eine weitere elektrisch leitfähige Elektrodenstruktur im Bereich des Fahrzeugsitzes umfassen, und aus einer elektrischen Messung zwischen den beiden Elektrodenstrukturen auf eine Belegung des Fahrzeugsitzes durch den Insassen geschlossen werden kann. Die Identifizierung des Insassen und die Zuordnung des Insassen zu einem Fahrzeugsitz werden mit zwei verschiedenen physikalischen Messprinzipien bewerkstelligt. Die elektrisch leitfähigen Elektrodenstrukturen sind häufig bereits in Fahrzeugen für andere funktionale Anwendungen vorgesehen, do dass diese gegebenenfalls nicht nachgerüstet werden müssen.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Die Erfindung wird anhand mehrerer Ausführungsbeispiele in den Figuren näher erläutert. Dabei zeigen:
  • 1 Charakteristische Fingerorientierungen auf einem Fingerabdruckleser;
  • 2 Anordnungen von Sektoren auf einem Sensorfeld eines Fingerabdrucklesers;
  • 3 Ein Flussdiagram für eine Zuordnung eines Insassen zu einem Fahrzeugsitz;
  • 4 Ausführungsbeispiele für Fingerabdruckleser in einer perspektivischen Darstellung; und
  • 5 Einen Ausschnitt aus einer einen Fahrzeugsitz und einen Fingerabdruckleser umfassenden Anordnung in schematischer Darstellung.
  • 1 zeigt typische Hand- bzw. Fingerorientierungen einer rechten Hand 1 bzw. einer linken Hand 2 eines Insassen auf einem Fingerabdruckleser 3. Der Fingerabdruckleser 3 ist Bestandteil einer Personenidentifizierungseinrichtung eines Insassenschutz- und/oder Komfortsystem für ein Fahrzeug mit mehreren jeweils einem Fahrzeugsitz 8, welcher in 5 näher dargestellt ist, zugeordneten adaptiven Schutzsystem- bzw. Komfortkomponenten. Die adaptiven Schutzsystem- bzw. Komfortkomponenten sind mittels eines abgespeicherten und auf eine Person bezogenen Sicherheits- und/oder Komfortprofils einstellbar, wenn mittels einer Personenidentifizierungseinrichtung zur Erfassung von biometrischen Identifikationsmerkmalen von Körperteilen eines Insassen die Person identifiziert wird. Der Insasse belegt in diesem Ausführungsbeispiel den linken vorderen Fahrzeugsitz 8. Der Fingerabdruckleser 3 ist vorteilhafterweise in einer Mittelkonsole 4 integriert.
  • Die 2a und b zeigen beispielhaft die Sektoren a, b, c und d auf einem Sensorfeld 5 des Fingerabdrucklesers 3 zur Erfassung der Fingerorientierung eines Insassen. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Sektoren a, b, c und d als Winkelsektoren ausgeführt. Durch Auswertung der mittels des Fingerabdrucklesers 3 erfassten Fingerorientierung kann eine Sitzzuweisung erfolgen. Der Insasse belegt entweder den Fahrzeugsitz 8 auf der linken vorderen Fahrzeugseite oder einen Fahrzeugsitz 8 auf der rechten vorderen Fahrzeugseite. Wird ein Finger der rechten Hand des Insassen mit einer Orientierung innerhalb des Sektors b gemäß 2a erfasst, wird der Insasse dem linken Fahrzeugsitz 8 zugeordnet. Entsprechendes gilt für einen Finger der linken Hand, welcher mit einer Orientierung im Sektor a erfasst wird. Die Sektoren a und b können sich dabei überlappen. Eine Zuweisung zu dem rechten Fahrzeugsitz 8 erfolgt, wie in 2b dargestellt, bei Erkennung der Orientierung eines linken Fingers innerhalb des Sektors c oder eines rechten Fingers innerhalb des Sektors d. Auch hier können sich die Sektoren c und d überschneiden. Klar voneinander getrennt müssen jedoch die Sektoren a, b, c und d für Finger derselben Hand sein, also die Sektoren a und c für die Finger der linken Hand und die Sektoren b und d für die Finger der rechten Hand. Dem Insassen wird so ermöglicht, unter Einhaltung einer bequemen Hand- und Armhaltung, sein persönliches Nutzerprofil seiner aktuellen Sitzposition, d. h. dem von dem Insassen belegten Fahrzeugsitz 8, zuzuweisen. Eine Falschzuweisung wird dadurch vermieden, dass eine Fingerorientierung außerhalb der festgelegten Winkelbereiche unter Einhaltung einer natürlichen, bequemen Körper-, Arm- und Handhaltung nicht möglich ist, da die Freiheitsgrade dafür durch die begrenzten Raumverhältnisse im Fahrzeug eingeschränkt sind.
  • Das Sensorfeld 5 des Fingerabdrucklesers 3 ist bevorzugt kreisförmig ausgestaltet. Eine Mulde in einem Bereich des Sensorfeldes 5, welche eine besondere Orientierung eines Fingers prädestinieren würde, ist nicht notwendig und daher nicht vorgesehen. Dadurch wird dem Insassen ermöglicht, den zu erkennenden Finger in jeder beliebigen, ihm bequemen Orientierung aufzulegen. Die Fläche des Sensorfeldes 5 des Fingerabdrucklesers 3 sollte gerade so groß bemessen sein, dass eine Fingerabdruckerkennung unter allen möglichen Fingerorientierungen erfolgen kann. Die kreisförmige Gestaltung des Sensorfeldes 5 kann entweder dadurch erreicht werden, dass das Sensorfeld 5 selbst kreisförmig gestaltet ist, oder dass ein Sensorfeld 5 beliebiger Geometrie mit einer kreisförmigen Abdeckung, welche beispielsweise Bestandteil der Mittelkonsole 4 sein kann, versehen wird. In der Regel weist das Sensorfeld 5, beispielsweise ein CMOS-Sensorarray, bedingt durch den Herstellungsprozess, eine rechteckige Ausgestaltung auf.
  • Ein Flussdiagramm für eine Generierung einer Sitzplatzzuordnung ist in 3 dargestellt. Zunächst erfolgt eine Erfassung 20 eines Hautlinienmusters eines Fingers einer Hand 1, 2 mittels des Sensorfeldes 5 des Fingerabdrucklesers 3 mit einem anschließenden Vergleich 21 zwischen dem aktuell erfassten Hautlinienmuster und den in der Personenidentifizierungseinrichtung abgespeicherten Hautlinienmustern. Es wird eine Entscheidung 22 getroffen. Wird keine Übereinstimmung 23 zwischen dem aktuell erfassten Hautlinienmuster und einem in der Personenidentifizierungseinrichtung abgespeicherten Hautlinienmuster festgestellt, so erfolgt keine Personalisierung 24 und es erfolgt keine Sitzplatzzuordnung. Wird hingegen eine Übereinstimmung 25 zwischen dem aktuell erfassten Hautlinienmuster und einem in der Personenidentifizierungseinrichtung abgespeicherten Hautlinienmuster festgestellt, so erfolgt eine Winkelbestimmung 26 zwischen dem aktuell erfassten Hautlinienmuster und dem mittels der Personenidentifizierungseinrichtung identifizierten Hautlinienmuster. Der Finger kann gemäß einer Zuordnung 27 entweder der rechten Hand 1, siehe Pfad 28, oder der linken Hand 2, siehe Pfad 29, zugeordnet werden. Anschließend erfolgt für beide Pfade 28, 29 jeweils ein Vergleich 30, 31 zwischen der jeweils erfassten Winkelbestimmung 26 und den Sektoren a, b, c und d auf dem Sensorfeld 5 des Fingerabdrucklesers 3, wobei die Sektoren a, b, c und d des Sensorfeldes 5 des Fingerabdrucklesers 3 in 2 näher dargestellt sind. Durch den Vergleich 30, 31 kann eindeutig bestimmt werden, welcher Finger welcher Hand 1, 2 in welchem Sektor a, b, c und d des Sensorfeldes 5 des Fingerabdrucklesers 3 sensiert wurde. Wird ein Finger der linken Hand 2 in dem Sektor a sensiert, siehe Pfad 32, so erfolgt eine Zuordnung 33 des Insassen zu dem linken Fahrzeugsitz 8. Wird hingegen ein Finger der linken Hand 2 in dem Sektor c sensiert, siehe Pfad 34, so erfolgt eine Zuordnung 35 des Insassen zu dem rechten Fahrzeugsitz 8. Erfolgt eine Sensierung eines Fingers der linken Hand 2 außerhalb der Sektoren a, b, siehe Pfad 36, so erfolgt keine Personalisierung 37. Eine entsprechende Systematisierung gilt entsprechend Pfad 28 für die rechte Hand 1. Wird ein Finger der rechten Hand 1 in dem Sektor b sensiert, siehe Pfad 38, so erfolgt eine Zuordnung 39 des Insassen zu dem linken Fahrzeugsitz 8. Wird hingegen ein Finger der rechten Hand 1 in dem Sektor d sensiert, siehe Pfad 40, so erfolgt eine Zuordnung 41 des Insassen zu dem rechten Fahrzeugsitz 8. Erfolgt eine Sensierung eines Fingers der rechten Hand 1 außerhalb der Sektoren c, d, siehe Pfad 42, so erfolgt keine Personalisierung 43.
  • Eine weitere zusätzliche oder alternative Möglichkeit der Sitzplatzzuordnung ist dadurch gegeben, dass eine Verkippung des Fingers auf dem Sensorfeld 5 ausgewertet wird. Bei Anordnung des Fingerabdrucklesers 3 auf der Mittelkonsole 4 und natürlicher, bequemer Hand- und Armhaltung ist z. B. der Finger der rechten Hand des auf dem linken Fahrzeugsitz 8 sitzenden Insassen etwas nach außen und vom Daumen weg verkippt, so dass ein Bereich des Hautlinienmusters aufliegt, welcher etwas nach rechts aus der Mitte der Fingerkuppe verschoben ist. Benutz der Insasse auf dem linken Fahrzeugsitz 8 einen Finger der linken Hand, also den auf der wagenäußeren Körperseite, so muss er um seinen Körper herum greifen. Dies führt zu einer Anhebung des Ellenbogens. Dabei verkippt der Finger automatisch nach innen zum Daumen hin. Es liegt dann ebenfalls ein nach rechts von der Mitte verschobener Teil des Hautlinienmusters auf dem Sensorfeld 5. Für Insassen auf dem rechten Fahrzeugsitz 8 sind die Verhältnisse genau seitenverkehrt. Wird also ein Finger mit einer Verschiebung des Hautlinienmusters nach links aus der Mitte erkannt, ist das Personenprofil dem rechten Fahrzeugsitz 8 zuzuordnen. Beim erstmaligen Erfassen des Hautlinienmusters, einem so genannten Enrollment, muss das Hautlinienmuster auf einem entsprechend großen Sensorfeld 5 von einem großen Bereich der Fingerkuppe aufgenommen werden. Dazu müsste der Finger während der Erfassung um seine Längsachse um einen recht großen Winkel, beispielsweise um +/– 45% abgerollt werden. Die Vorgangsweise ist dabei ähnlich der, welche bei einer erkennungsdienstlichen Erfassung der Fingerabdrücke mit eingefärbten Fingern auf Papier abläuft.
  • Die Bestimmung der Fingerorientierung mittel der Drehung des Hautlinienmusters und der Fingerverkippung mittels der seitlichen Verschiebung des Hautlinienmusters zur Bestimmung der Sitzplatzzuordnung sind einzeln oder in Kombination, insbesondere für eine Plausibilisierung, anwendbar.
  • Eine weitere Möglichkeit, einen Insassen zu erkennen und das dem Insassen zugeordnete Nutzerprofil dem aktuellen Fahrzeugsitz 8 zuzuordnen, besteht darin, eine elektrische Messung zwischen dem elektrisch leitfähigen Sensorfeld 5 und einer oder mehreren elektrisch leitfähigen Bereiche oder Strukturen in unmittelbarer Nähe des jeweiligen Insassen durchzuführen. Das Sensorfeld 5 selbst und/oder eine Abdeckung in einem Umgebungsbereich des Sensorfeldes 5 muss dafür elektrisch leitfähig ausgeführt sein. Ein elektrisch leitfähiges Sensorfeld 5 ist bei den üblichen CMOS-Fingerabdrucklesern 3 in jedem Fall gegeben; bei den selten verwendeten Fingerabdrucklesern 3, welche auf einem optischen Verfahren basieren, in der Regel nicht.
  • Ein Ausführungsbeispiel für einen Fingerabdruckleser 3 mit einem leitfähigen Sensorfeld 5 auf einer Trägerstruktur 6, eingebettet in eine kreisförmige Öffnung in der nicht leitfähigen Mittelkonsole 4, zeigt 4a. Ein Ausführungsbeispiel für einen Fingerabdruckleser 3 ohne ein leitfähiges Sensorfeld 5 ist in 4b dargestellt, in welchem auf der nicht leitfähigen Mittelkonsole 4 eine kreisförmige leitfähige Elektrodenstruktur 7 als schmale Umrandung einer Öffnung für das Sensorfeld 5 ausgeführt ist.
  • Die für eine elektrische Messung geeigneten Komponenten sind in 5 dargestellt. Der in der Mittelkonsole 4 angeordnete Fingerabdruckleser 3 umfasst eine elektrisch leitfähige Elektrodenstruktur. Eine weitere elektrisch leitfähige Elektrodenstruktur ist in Körpernähe des Insassen im Bereich des Fahrzeugsitzes 8 angeordnet, insbesondere in einer Sitzfläche 9, in einer Sitzlehne 10, in einem Fußbereich 11, an einem Lenkrad 12, in einem nicht weiter dargestellten Türbereich und/oder an den Pedalen 13. Diese elektrisch leitfähigen Elektrodenstrukturen in Insassennähe können z. B. als Folien, Platten, Drähte, Gitternetze oder sonstige elektrisch leitfähigen Beschichtungen ausgebildet sein. Beispielhaft dafür ist eine leitfähige Matte im Fußbereich oder im Sitzpolster, welche z. B. bei der kapazitiven Insassenklassifizierung auf der Beifahrerseite in künftigen Fahrzeugen der Anmelderin eingesetzt werden sollen. Leitfähige Elektrodenstrukturen können auch im Fahrzeugsitz 8 und in einem Dachhimmel angeordnet sein, welche die Insassenposition relativ zur Sitzlehne 10 messen sollen. Für eine elektrische Messung müssen die beiden Elektrodenstrukturen auf ein unterschiedliches elektrisches Potenzial gelegt werden. Gemessen werden kann eine Änderung des elektrischen Stromes, der Kapazität oder der Induktivität zwischen dem leitfähigen Sensorfeld 5 bzw. der leitfähigen Abdeckung und der insassennahen leitfähigen weiteren Elektrodenstruktur, wenn ein Finger von dem Fingerabdruckleser 3 erfasst wird. Strom, Kapazität oder Induktivität ändern sich bei Annäherung oder Berührung dadurch, dass die Leitfähigkeit bzw. die Dielektrizitätszahl bzw. die Permeabilität des Insassen sich von den entsprechenden Werten der Innenraumluft unterscheidet. Dies ermöglicht eine eindeutige Erkennung, von welchem Fahrzeugsitz 8 aus die Fingerabdruckerkennung ausgelöst wird. Die elektrische Messung kann die Erfassung einer oder mehrerer elektrischer Größen umfassen.
  • Die Erfassung der Fingerorientierung bzw. der Fingerverkippung und die elektrische Messung können jeweils einzeln oder in Kombination für die Sitzplatzzuordnung angewendet werden. Bei kombinierter Anwendung kann die Sitzplatzzuordnung auch dann eindeutig erfolgen, wenn eines der beiden Verfahren keine zuverlässige Zuordnung zulässt, z. B. bei unzureichender Leitfähigkeit des Insassen aufgrund dicker isolierender Kleidung oder festgestellten Fingerorientierungen im Grenzbereich zwischen zwei Sektoren a, b, c und d oder außerhalb erlaubter Sektoren a, b, c und d.
  • Beide Verfahren eignen sich nicht nur bei einer Verwendung von Fingerabdrucklesern, sondern auch für andere kontaktbasierte biometrische Verfahren wie z. B. der Hand- oder Fingergeometrieerkennung, da auch hier die Bestimmung der Orientierung und eine elektrische Messung möglich ist. Eine Verkippung kann hier allerdings nicht erfasst werden.
  • Die Anordnung des Fingerabdrucklesers muss nicht zwingend in der Mittelkonsole 4 erfolgen, es ist jedoch vorteilhaft, wenn der Sensor für beide Frontinsassen gleich gut erreichbar ist und sich in etwa in der Mitte zwischen ihnen befindet. Weitere Platzierungsmöglichkeiten sind z. B. im Cockpit oder in der Mittelarmlehne gegeben.
  • Das erfindungsgemäße Insassenschutz- und/oder Komfortsystem ermöglicht eine Insassenerkennung mit eindeutiger Sitzzuweisung. Zu diesem Zwecke muss lediglich ein biometrischer Sensor vorgesehen sein. Es können jedoch auch mehrere biometrische Sensoren im Innenraum eingesetzt werden. Die Insassener kennung lässt sich insbesondere auch auf die Fondpassagiere des Fahrzeugs ausweiten, wenn für diese wenigstens ein weiterer biometrischer Sensor vorgesehen ist, welcher vorteilhafterweise hinter dem vorderen biometrischen Sensor angeordnet ist und für die Frontpassagiere nur schlecht oder gar nicht erreichbar ist.

Claims (11)

  1. Insassenschutz- und/oder Komfortsystem für ein Fahrzeug mit mehreren jeweils einem Fahrzeugsitz (8) zugeordneten adaptiven Schutzsystem- bzw. Komfortkomponenten, welche mittels eines abgespeicherten und auf eine Person bezogenen Sicherheits- und/oder Komfortprofils einstellbar sind, wenn mittels einer Personenidentifizierungseinrichtung zur Erfassung von biometrischen Identifikationsmerkmalen von Körperteilen eines Insassen die Person identifiziert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Personenidentifizierungseinrichtung einen biometrischen Sensor zur Identifizierung des Insassen aufweist und Mittel für eine eindeutige Zuordnung des Insassen zu einem Fahrzeugsitz (8) vorgesehen sind.
  2. Insassenschutz- und/oder Komfortsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der biometrische Sensor ein Fingerabdruckleser (3) ist, welcher einen Fingerabdruck unter verschiedenen Fingerorientierungen auf einem Sensorfeld (5) des Fingerabdrucklesers (3) erkennen kann, wobei mittels der erfassten Fingerorientierung auf den von dem Insassen belegten Fahrzeugsitz (8) geschlossen werden kann.
  3. Insassenschutz- und/oder Komfortsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorfeld (5) des Fingerabdrucklesers (3) eine Aufteilung in Sektoren (a, b, c, und d) für die Fingerorientierung aufweist.
  4. Insassenschutz- und/oder Komfortsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fingerabdruckleser (3) außerdem eine Verkippung des Fingers um eine Längsachse des Fingers erfassen kann.
  5. Insassenschutz- und/oder Komfortsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorfeld (5) des Fingerabdrucklesers (3) eine runde Ausgestaltung aufweist.
  6. Insassenschutz- und/oder Komfortsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der biometrische Sensor in einer Mittelkonsole (4) zwischen den beiden vorderen Fahrzeugsitzen angeordnet ist.
  7. Insassenschutz- und/oder Komfortsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der biometrische Sensor ein Fingerabdruckleser (3) ist, wobei die Mittel für eine eindeutige Zuordnung des Insassen zu einem Fahrzeugsitz (8) eine elektrisch leitfähige Elektrodenstruktur im Bereich des Fingerabdrucklesers (3) und eine weitere elektrisch leitfähige Elektrodenstruktur im Bereich des Fahrzeugsitzes (8) umfasst, und aus einer elektrischen Messung zwischen den beiden Elektrodenstrukturen auf eine Belegung des Fahrzeugsitzes (8) durch den Insassen geschlossen werden kann.
  8. Insassenschutz- und/oder Komfortsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Messung eine Messung eines elektrischen Stromes, einer Kapazität und/oder einer Induktivität umfasst.
  9. Insassenschutz- und/oder Komfortsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenstruktur im Bereich des Fahrzeugsitzes (8) in einer Sitzfläche (9), in einer Sitzlehne (10), in einem Fußbereich (11), an einem Lenkrad (12), in einem Türbereich und/oder in einem Dachhimmel des Fahrzeugs angeordnet ist.
  10. Insassenschutz- und/oder Komfortsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der biometrische Sensor für eine Hand- und/oder Fingergeometrieerkennung geeignet ist.
  11. Insassenschutz- und/oder Komfortsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Fahrzeugsitze (8) in einem Fondbereich des Fahrzeugs wenigstens ein weiterer in dem Fondbereich angeordneter biometrischer Sensor vorgesehen ist.
DE102005047137A 2005-09-30 2005-09-30 Insassenschutzsystem für ein Fahrzeug Withdrawn DE102005047137A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005047137A DE102005047137A1 (de) 2005-09-30 2005-09-30 Insassenschutzsystem für ein Fahrzeug
PCT/EP2006/009001 WO2007039068A1 (de) 2005-09-30 2006-09-15 Insassenschutzsystem für ein fahrzeug
JP2008532631A JP2009509833A (ja) 2005-09-30 2006-09-15 車両用乗員保護システム
US12/088,356 US20090010502A1 (en) 2005-09-30 2006-09-15 Vehicle Occupant Protection System

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005047137A DE102005047137A1 (de) 2005-09-30 2005-09-30 Insassenschutzsystem für ein Fahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102005047137A1 true DE102005047137A1 (de) 2007-04-05

Family

ID=37487529

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102005047137A Withdrawn DE102005047137A1 (de) 2005-09-30 2005-09-30 Insassenschutzsystem für ein Fahrzeug

Country Status (4)

Country Link
US (1) US20090010502A1 (de)
JP (1) JP2009509833A (de)
DE (1) DE102005047137A1 (de)
WO (1) WO2007039068A1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7880481B2 (en) 2007-12-19 2011-02-01 Infineon Technologies Ag Capacitive sensor and measurement system
DE102012214295A1 (de) * 2012-08-10 2014-02-13 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Bedienvorrichtung zumindest zur Einstellung einer gewünschten Sitzposition in einem Kraftfahrzeug
DE102013201959A1 (de) 2013-02-06 2014-08-21 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Erweiterte Personalisierung von Fahrzeugeinstellungen
DE102018004954A1 (de) * 2018-06-22 2019-12-24 Faurecia Innenraum Systeme Gmbh Bedienelement zum Steuern eines Fahrzeugs
DE102018010125A1 (de) 2018-12-21 2020-06-25 Giesecke+Devrient Mobile Security Gmbh Stiller Notruf mittels biometrischer Eingabe
CN111523364A (zh) * 2019-02-05 2020-08-11 丰田自动车株式会社 信息处理系统、可读存储介质和车辆

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20100310136A1 (en) * 2009-06-09 2010-12-09 Sony Ericsson Mobile Communications Ab Distinguishing right-hand input and left-hand input based on finger recognition
US8535133B2 (en) * 2009-11-16 2013-09-17 Broadcom Corporation Video game with controller sensing player inappropriate activity
US9323972B2 (en) 2013-07-16 2016-04-26 Apple Inc. Finger biometric sensor including stacked die each having a non-rectangular shape and related methods
US9193359B2 (en) * 2013-08-12 2015-11-24 GM Global Technology Operations LLC Vehicle systems and methods for identifying a driver
DE102015220355A1 (de) * 2015-10-20 2017-04-20 Robert Bosch Gmbh Substitution von Sensormessdaten
CN107101706A (zh) * 2016-02-20 2017-08-29 中山乐心电子有限公司 一种用户识别方法与装置以及具有用户识别功能的健康秤
JP6738042B2 (ja) * 2016-04-27 2020-08-12 大日本印刷株式会社 センサー装置、及びicカード
KR102348121B1 (ko) * 2017-09-12 2022-01-07 현대자동차주식회사 운전자 프로파일 로딩 시스템 및 방법
US10949659B2 (en) 2019-04-16 2021-03-16 GM Global Technology Operations LLC Vehicle occupant detection
DE102020111250A1 (de) * 2019-04-25 2020-10-29 Aptiv Technologies Limited Grafische benutzerschnittstelle zur anzeige des verhaltens autonomer fahrzeuge
JP7593281B2 (ja) * 2021-09-27 2024-12-03 トヨタ自動車株式会社 車両、判定方法及びコンピュータプログラム

Family Cites Families (35)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3370677A (en) * 1966-01-12 1968-02-27 Westinghouse Electric Corp Proximity sensing apparatus and sensor therefor
US7415126B2 (en) * 1992-05-05 2008-08-19 Automotive Technologies International Inc. Occupant sensing system
US7477758B2 (en) * 1992-05-05 2009-01-13 Automotive Technologies International, Inc. System and method for detecting objects in vehicular compartments
US20070025597A1 (en) * 1994-05-09 2007-02-01 Automotive Technologies International, Inc. Security system for monitoring vehicular compartments
US5802479A (en) * 1994-09-23 1998-09-01 Advanced Safety Concepts, Inc. Motor vehicle occupant sensing systems
US6614920B2 (en) * 1995-02-17 2003-09-02 Herbert Ray Floyd GOD fingerprint operated ignition switch and entry system
US5528698A (en) * 1995-03-27 1996-06-18 Rockwell International Corporation Automotive occupant sensing device
US6229908B1 (en) * 1996-04-26 2001-05-08 Edmonds, Iii Dean Stockett Driver alcohol ignition interlock
JP2000066784A (ja) * 1998-08-26 2000-03-03 Nissan Motor Co Ltd 自動車用表示・操作装置
GB2350457B (en) * 1999-05-20 2003-07-30 Ncr Int Inc Self-service terminal
US6724920B1 (en) * 2000-07-21 2004-04-20 Trw Inc. Application of human facial features recognition to automobile safety
JP2002087175A (ja) * 2000-09-19 2002-03-26 Alpine Electronics Inc 車載システム
JP2002274293A (ja) * 2001-03-22 2002-09-25 Toshiba Corp 車両管理システムおよびこのシステムに用いられる車情報端末、個人idカードならびに車両管理方法
JP3758034B2 (ja) * 2001-10-30 2006-03-22 株式会社デンソー 車両用乗員保護装置
DE10218020C1 (de) * 2002-04-23 2003-12-04 Bosch Gmbh Robert Anordnung zum Erzeugen eines Auslösesignals für Rückhaltemittel und Verfahren zum Auslösen von Rückhaltemitteln in einem Fahrzeug
GB2388694A (en) * 2002-04-25 2003-11-19 Visteon Global Tech Inc Vehicle personalisation via biometric identification
JP2004067031A (ja) * 2002-08-08 2004-03-04 Nissan Motor Co Ltd 操作者判別装置およびこれを用いた車載装置
DE10243036B4 (de) * 2002-09-17 2006-07-27 Daimlerchrysler Ag Sitzschienenanordnung mit Gewichtssensierung
JP3815420B2 (ja) * 2002-10-24 2006-08-30 トヨタ自動車株式会社 車両の乗員保護装置
US7382277B2 (en) * 2003-02-12 2008-06-03 Edward D. Ioli Trust System for tracking suspicious vehicular activity
DE10306159A1 (de) * 2003-02-14 2004-08-26 Daimlerchrysler Ag Verfahren zur Voreinstellung eines Insassenschutzsystems eines Fahrzeugs
JP2005248445A (ja) * 2004-03-01 2005-09-15 Matsushita Electric Ind Co Ltd 協調認証装置
JP2006047534A (ja) * 2004-08-03 2006-02-16 Alpine Electronics Inc 表示制御システム
US20060157732A1 (en) * 2004-11-09 2006-07-20 Epispeed Sa Fabrication of MOS-gated strained-Si and SiGe buried channel field effect transistors
JP4713932B2 (ja) * 2005-04-25 2011-06-29 株式会社東海理化電機製作所 車両セキュリティ装置、及び車両セキュリティシステム
DE102005021171A1 (de) * 2005-05-06 2006-11-16 Daimlerchrysler Ag Verfahren zur Einstellung eines Insassenschutz- und/oder Komfortsystems sowie Insassenschutz- und/oder Komfortsystem
US20060291697A1 (en) * 2005-06-21 2006-12-28 Trw Automotive U.S. Llc Method and apparatus for detecting the presence of an occupant within a vehicle
DE102005030991B3 (de) * 2005-07-02 2007-01-04 Daimlerchrysler Ag Rückhaltesystem
DE102005043706B4 (de) * 2005-07-02 2011-12-01 Daimler Ag Rückhaltesystem
US8737579B2 (en) * 2005-08-03 2014-05-27 At&T Intellectual Property I, L.P. Methods of routing messages using a listener registry
JP2009504467A (ja) * 2005-08-10 2009-02-05 ダイムラー・アクチェンゲゼルシャフト 車両における拘束システムの調整又は制御の方法及び装置
JP2007094862A (ja) * 2005-09-29 2007-04-12 Sharp Corp 情報生成装置、情報生成方法、情報生成プログラムおよび機械読取り可能な記録媒体
US7511610B2 (en) * 2006-03-24 2009-03-31 Nissan Technical Center North America, Inc. Multiple passenger vehicle seat belt notification system with force feedback
US8116528B2 (en) * 2008-10-08 2012-02-14 Honda Motor Company, Ltd. Illumination source for an image based occupant classification system and vehicle using same
US8036795B2 (en) * 2008-10-08 2011-10-11 Honda Motor Company, Ltd. Image based occupant classification systems for determining occupant classification and seat belt status and vehicles having same

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7880481B2 (en) 2007-12-19 2011-02-01 Infineon Technologies Ag Capacitive sensor and measurement system
DE102008061225B4 (de) * 2007-12-19 2012-09-06 Infineon Technologies Ag Kapazitiver Sensor und Messsystem
DE102012214295A1 (de) * 2012-08-10 2014-02-13 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Bedienvorrichtung zumindest zur Einstellung einer gewünschten Sitzposition in einem Kraftfahrzeug
DE102012214295B4 (de) * 2012-08-10 2025-05-28 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Bedienvorrichtung zumindest zur Einstellung einer gewünschten Sitzposition in einem Kraftfahrzeug
DE102013201959A1 (de) 2013-02-06 2014-08-21 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Erweiterte Personalisierung von Fahrzeugeinstellungen
DE102013201959B4 (de) 2013-02-06 2024-03-21 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Erweiterte Personalisierung von Fahrzeugeinstellungen
DE102018004954A1 (de) * 2018-06-22 2019-12-24 Faurecia Innenraum Systeme Gmbh Bedienelement zum Steuern eines Fahrzeugs
DE102018010125A1 (de) 2018-12-21 2020-06-25 Giesecke+Devrient Mobile Security Gmbh Stiller Notruf mittels biometrischer Eingabe
CN111523364A (zh) * 2019-02-05 2020-08-11 丰田自动车株式会社 信息处理系统、可读存储介质和车辆
CN111523364B (zh) * 2019-02-05 2023-11-07 丰田自动车株式会社 信息处理系统、可读存储介质和车辆

Also Published As

Publication number Publication date
JP2009509833A (ja) 2009-03-12
WO2007039068A1 (de) 2007-04-12
US20090010502A1 (en) 2009-01-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102005047137A1 (de) Insassenschutzsystem für ein Fahrzeug
DE102012208644B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Anpassung einer Sitzposition
DE102008064348B3 (de) Verstelleinrichtung für eine Kopfstütze eines Kraftfahrzeugsitzes
DE102011014516A1 (de) Multifunktionsprodukt
WO2006119857A1 (de) Verfahren zur einstellung eines insassenschutz- und/ oder komfortsystems sowie insassenschutz und/oder komfortsystem
DE102017200064A1 (de) Fahrzeugsitzanordnung und Verfahren zum Aufnehmen eines Insassen
DE202011004140U1 (de) Multifunktionsprodukt
DE102019005448B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung eines Beifahrersitzes in einem Fahrzeug
DE102012216181A1 (de) Gestenbasierte Einstellung eines Fahrzeugsitzes
DE202009018513U1 (de) Vorrichtung zur Ansteuerung eines Verstellantriebs eines Kraftfahrzeugs
EP1953028A2 (de) Anzeige- und Bedienvorrichtung eines Kraftfahrzeuges mit einer Erfassung von nutzerabhängigen Parametern
EP3254172B1 (de) Bestimmung einer position eines fahrzeugfremden objekts in einem fahrzeug
EP3891006B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur einstellung einer fahrzeugkomponente
WO2014023644A1 (de) Bedienvorrichtung zumindest zur einstellung einer gewünschten sitzposition in einem kraftfahrzeug
DE102007049394B4 (de) System zur Klassifizierung von Fahrzeuginsassen
DE102006032769A1 (de) Einrichtung zur Optimierung von geometrischen Parametern von Fahrzeugeinbauten
DE112008001068B4 (de) Kraftfahrzeug mit Insassenerkennungssystem
DE102009006448A1 (de) Verfahren zum Bestimmen einer Sitzposition eines Insassen in einem Fahrzeug und Bedienelement für ein Fahrzeug
DE10003220A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur fahrerspezifischen Einstellung des Sitzes in Kraftfahrzeugen
WO2006005424A1 (de) Freigabevorrichtung und verfahren zum freigeben oder sperren einzelner vorbestimmter funktionen eines gerätes
DE102005057806B4 (de) Insassenerfassungsvorrichtung für ein Kraftfahrzeug
DE102020131931A1 (de) Steuersystem und Verfahren zum Steuern von Interieurfunktionen eines Kraftfahrzeugs
DE102015010282A1 (de) Vorrichtung zur Sitzbelegungserkennung
WO2004076227A1 (de) Verfahren zur steuerung einer sitzeinstellung
DE102005057807B4 (de) Insassenerfassungsvorrichtung für ein Kraftfahrzeug

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70327 STUTTGART, DE

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DAIMLER AG, 70327 STUTTGART, DE

R120 Application withdrawn or ip right abandoned

Effective date: 20120814