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DE102005033923A1 - Bedienelement mit berührungsempfindlicher Bedienoberfläche - Google Patents

Bedienelement mit berührungsempfindlicher Bedienoberfläche Download PDF

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DE102005033923A1
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DE102005033923A
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Uli Dipl.-Psych. Föhl
Friedemann Dipl.-Psych. Kuhn
Kay Dipl.-Psych. Dr. Schattenberg
Wiebeke Dipl.-Psych. Schramek
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Mercedes Benz Group AG
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DaimlerChrysler AG
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Publication date
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    • G06F3/01Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
    • G06F3/048Interaction techniques based on graphical user interfaces [GUI]
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Abstract

Die vorliegende Erfindung offenbart ein Bedienelement mit einem kreisrunden Bereich (1) mit berührungsempfindlicher Oberfläche sowie von dem runden Flächenbereich (1) getrennt ausgebildeten berührungsempfindlichen Flächenbereichen (3a, 3b) als Umschaltelemente. Der runde Flächenbereich (1) weist an seiner Außenseite eine für einen Bediener spürbare Randstruktur (2) auf, durch die ein Finger des Bedieners auf der berührungsempfindlichen Oberfläche gehalten und bei einer Bewegung an ihr entlang geführt werden kann. Dadurch werden ein versehentliches Verrutschen des Bedieners auf einen nicht gewünschten Bedienbereich verhindert und Fehlbetätigungen vermieden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Bedienelement mit einer berührungsempfindlichen Bedienoberfläche nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
  • Aus der DE 103 40 168 A1 ist ein Bildschirm mit einer berührungsempfindlichen Bedienoberfläche zur Befehlseingabe durch lokales Berühren der Bedienoberfläche und Erzeugung eines Befehlssignals bei hinreichender Berührung bekannt. Hierbei sind der Bedienoberfläche elektrisch ansteuerbare Mittel zur Erzeugung eines vom Bediener haptisch wahrnehmbaren Signals als Ort der Berührung der Bedienoberfläche in Abhängigkeit von der Erzeugung eines Befehlssignals zugeordnet, so dass der Bediener eine wahrnehmbare Rückmeldung über eine erfolgreiche Befehlseingabe erhält.
  • Weiterhin offenbart die DE 103 24 579 A1 eine Bedienvorrichtung zur Steuerung von Systemen im Kraftfahrzeug durch Eingaben eines Benutzers über ein berührungsempfindliches Bedienfeld, auf dem zwei Oberflächenformen darstellbar sind, die wechselseitig ineinander überführbar sind. Die eine Oberflächenform ist taktil erfassbar strukturiert, so dass mit ihr Zonen auf dem Bedienfeld zur Auswahl von Menüpunkten selektierbar sind. Die einzelnen selektierbaren Zonen sind in Form, Ausdehnung und Lage auf dem Bedienfeld unterschiedlich gestaltbar und die andere Oberflächenform ist gegenüber der einen Form geglättet, so dass mit ihr handschriftliche und graphische Eingaben möglich sind. Die unterschiedliche Form und/oder Ausdehnung der selektierbaren Zonen ist durch eine in einzelne Elemente gegliederte Aktuatorik realisierbar.
  • Jedoch ist die Fehlerrate bei einer Bedienung eines Bedienelements mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche mit direkter Interaktion relativ hoch, insbesondere dann, wenn viele Items, d.h. zu aktivierende Bereiche, auf dem Bedienelement ausgewählt/angesteuert werden können, z.B. bei einer alphanumerischen Eingabe. Dies liegt daran, dass der Finger des Bedieners ohne Führung auf der berührungsempfindlichen Oberfläche bewegt wird und sowohl in x- als auch in y-Richtung über das Ziel hinaus schießen kann.
  • Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Bedienelement mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche derart weiterzubilden, dass eine Fehlerrate bei der Bedienung deutlich verringert werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein gattungsgemäßes Bedienelement mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche mit den kennzeichnenden Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung angegeben.
  • Dadurch, dass das erfindungsgemäße Bedienelement mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche einen runden Flächenbereich mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche mit einer umlaufenden Randstruktur aufweist, wird durch die Randstruktur als Führungslinie ein Hinausschießen eines Fingers des Bedieners in x-Richtung verhindert, indem der Finger bequem und schnell an der Randstruktur entlang geführt werden kann. Auf diese Weise sind eine genauere Bedienung und/oder eine Bedienung ohne das Erfordernis eines Hinsehens möglich. Durch ein entsprechendes Design des Bedienelements ist eine direkte Zuordnung zwischen Anzeige und Bedienung gewährleistet.
  • Somit kann mit dem erfindungsgemäßen Bedienelement mit direkter Interaktion eine schnelle Bedienbarkeit und eine direkte Zuordnung zwischen Anzeige und Bedienung gewährleistet werden, ohne dass eine hohe Fehleranzahl die Verwendbarkeit des Bedienelements verschlechtert.
  • Diese und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung offensichtlich.
  • Dabei zeigen:
  • 1 einen Grundaufbau eines erfindungsgemäßen Bedienelements mit berührungsempfindlicher Oberfläche und
  • 2a bis 2f Beispiele für Ausführungsvarianten des erfindungsgemäßen Bedienelements gemäß 1.
  • Nachfolgend wird nun der Aufbau eines erfindungsgemäßen Bedienelements mit berührungsempfindlicher Oberfläche unter Bezugnahme auf 1 beschrieben.
  • Das erfindungsgemäße Bedienelement, wie in 1 gezeigt, weist zumindest einen runden Flächenbereich 1 auf, innerhalb dessen sich eine berührungsempfindliche Oberfläche befindet. Bei Berührung der berührungsempfindlichen Oberfläche mit einer Kraft oberhalb eines bestimmten Schwellenwerts wird ein Aktivierungssignal an zumindest eine mit dem Bedienelement verbundene (nicht gezeigte) Steuereinrichtung abgegeben, die eine entsprechende Funktion einer mit dem Bedienelement verbundenen Einrichtung ansteuert. Der runde Flächenbereich 1 weist an seiner Außengrenze eine umlaufende Randstruktur, wie beispielsweise eine Führungslinie 2 auf, die für den Bediener spürbar ist und durch die ein Finger eines Bedieners bei einer Bedienung des Bedienelements innerhalb des runden Flächenbereichs 1 gehalten wird.
  • Innerhalb des runden Flächenbereichs 1 sind verschiedenste Arten der Unterteilungen der berührungsempfindlichen Oberfläche als Ansteuerbereiche für verschiedene Einrichtungen oder verschiedene Funktionen einer Einrichtung möglich, wie sie in den 2a bis 2f beispielhaft gezeigt sind. Hierbei ist jeweils die Funktionsbelegung sowie die Anordnung und Aufteilung der berührungsempfindlichen Flächenbereiche (grau hinterlegt) gezeigt. Ergänzend sind bevorzugt außerhalb des runden Flächenbereichs 1 zumindest zwei weitere berührungsempfindliche Flächenbereiche 3a und 3b ausgebildet, die jeweils nur zur Auswahl einer Funktion, wie beispielsweise zur Auswahl einer Umschaltung zwischen Menüauswahl („Menü") und Rückkehr zu Ausgangszustand („Zurück") ausgebildet sind. Dabei grenzen die zumindest zwei weiteren berührungsempfindlichen Flächenbereiche 3a und 3b nicht direkt aneinander, können jedoch direkt an den runden Flächenbereich 1 angrenzen, da dieser die Randstruktur 2 aufweist und dabei bei Bedienung des runden Flächenbereichs 1 aufgrund der z.B. als Führungslinie ausgebildeten Randstruktur 2 eine versehentliche Betätigung durch eine versehentliche Überschreitung der Grenze ausgeschlossen ist.
  • Wie in den 2a bis 2c sowie 2e gezeigt, kann der runde Flächenbereich 1 der berührungsempfindlichen Oberfläche in seiner Mitte einen Mittenbereich 1a aufweisen, der nicht berührungsempfindlich ausgestaltet ist und nur als Anzeigebereich für die aktuelle Auswahl des Bedienelements dient. Ein durch den Mittenbereich 1a im runden Flächenbereich 1 gebildeter ringförmiger Außenbereich 1b kann dann entsprechend den erforderlichen Auswahl- und/oder Einstellmöglichkeiten des jeweiligen Menüs des Bedienelements so fein wie erforderlich segmentiert sein. Diese Ringsegmente des Außenbereichs 1b können dann durch Gleiten des Fingers entlang der als Führungslinie ausgebildeten Randstruktur 2 oder zu einem schnellen Wechsel auch quer über die Mitte und anschließenden festeren Druck zur Auswahl eines Ringsegments auf einfache Weise und zuverlässig ausgewählt werden, ohne dass bei zuvor dem Benutzer eingeprägter Anordnung der Bezeichnung der einzelnen Ringsegmente ein Hinsehen bzw. ein gründliches Hinsehen erforderlich wäre, insbesondere, da die aktuelle Auswahl zusätzlich im Mittenbereich 1a, bevorzugt in vergrößerter Darstellung, angezeigt wird. Diese Ringsegmentierung kann beispielsweise bei einer Verwendung des erfindungsgemäßen Bedienelements als Auswahlelement zur Umschaltung zwischen Navigation, Audiobetrieb, Klimaeinstellungen, Telefonbetrieb und Fahrzeugeinstellungen, wie in 2a gezeigt, als Einstellelement zur Veränderung von diskreten Einstellungen, wie in 2b gezeigt, als Temperatureinstellelement, wie in 2c gezeigt oder als Element zur Eingabe alphanumerischer Zeichen, wie in 2e gezeigt, verwendet werden.
  • Alternativ kann der runde Flächenbereich 1 auch in horizontale oder vertikale Streifen aufgeteilt sein, die zur Anzeige und Auswahl von Listenelementen dienen können, wie in 2d gezeigt.
  • Schließlich ist es auch möglich, der runden Flächenbereich 1 überhaupt nicht zu strukturieren, wie in Fig. 2f gezeigt, wenn eine Anzeige einer Karte erfolgen soll.
  • Auf diese Weise kann eine zuverlässige Bedienung, insbesondere Auswahl von Bereichen des Bedienelements mit berührungsempfindlicher Oberfläche erzielt werden. Auch bzw. gerade im Fahrzeug kann bei Erschütterungen oder dem Erfordernis eines nicht von der Straße angewendeten Blicks eine korrekte Bedienung durchgeführt werden.

Claims (8)

  1. Bedienelement mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, dass die berührungsempfindliche Oberfläche einen runden Flächenbereich (1) aufweist, an dessen Außengrenze umlaufend eine für einen Bediener spürbare Randstruktur (2) ausgebildet ist.
  2. Bedienelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Randstruktur (2) als Führungslinie ausgebildet ist.
  3. Bedienelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der runde Flächenbereich (1) derart gestaltet ist, dass nur ein Außenring (1b) berührungsempfindlich ausgebildet ist und in mindestens zwei Ringsegmente aufgeteilt ist, während ein Mittenbereich (1a) nicht berührungsempfindlich ausgebildet ist.
  4. Bedienelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittenbereich (1a) des runden Flächenbereichs (1) als Anzeigebereich für eine aktuelle Einstellung verwendbar ist.
  5. Bedienelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der runde Flächenbereich (1) in mindestens zwei horizontale oder vertikale Streifenbereiche aufgeteilt ist.
  6. Bedienelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter und ein dritten Flächenbereich (2a, 2b) ausgebildet sind, die als Bedieneinrichtungen zur Menüumschaltung sowie zur Rückkehr zum Ausgangsmenü dienen.
  7. Bedienelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite und der dritte Flächenbereich (3a, 3b) nicht miteinander in Kontakt sind.
  8. Bedienelement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite und/oder der dritte Bereich (3a, 3b) mit dem runden Flächenbereich (1) an der Randstruktur (2) in Verbindung stehen.
DE102005033923A 2005-07-20 2005-07-20 Bedienelement mit berührungsempfindlicher Bedienoberfläche Withdrawn DE102005033923A1 (de)

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