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Die
Erfindung betrifft ein Regallager mit zwei Regalen, die gegeneinander
geneigt sind.
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Ein
Regallager mit mehreren gegeneinander geneigten Regalen ist aus
DE 2937180 A1 bekannt.
Das Regallager umfaßt
zwei horizontal angebrachte Regale sowie ein Zuführregal, dort Oberleiteinrichtung
genannt. Dieses Zuführregal
läßt sich
in vertikaler Richtung so verstellen, dass es einen flächigen Übergang wahlweise
zum einen oder zum anderen horizontalen Regal bildet und dabei jedesmal
eine schräge
Ebene bildet.
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Ähnliche
Regallager sind auch aus
DD
282811 A7 und
DE
9303526 U1 bekannt. In
DD 282811 A7 wird eine Vorrichtung beschrieben,
die ein Bereitstell-Förderband
und ein Stauförderband
umfaßt.
Ein Ende des Stauförderbands
ist vertikal verstellbar und vermag verschiedene Regale bündig zu
erreichen.
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Mindestens
ein Regal des Regallagers aus
DE 9303526 U1 weist ein abgeschrägtes Auslaufblech
auf. Dies ist verstellbar mit einer Stütze an einem Ständer des
Regallagers befestigt.
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Aus
DE 19548959 C2 ist
ein Durchlaufregal bekannt, das mindestens eine Auflageeinrichtung
für Behälter aufweist.
Diese Auflageeinrichtung ist zur Entnahmeseite hin geneigt.
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Sie
ist quer zur Entnahmeseite hin abgeknickt. Somit besteht die Auflageeinrichtung
aus zwei miteinander verbundenen Teilregalen, die relativ zueinander
geneigt sind.
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Das
in
DE 29910977 U1 beschriebene
Durchlaufregal weist ein Regal auf, das der Länge nach in zwei Teilregale
unterteilt ist. Ein Teilregal läßt sich
mittels Schienen zwischen eine horizontale Funktionsstellung und einer
schrägen
Abklappstellung hin- und herklappen.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Regallager mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bereitzustellen, das weniger Grundfläche auf
dem Fußboden
erfordert.
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Die
Aufgabe wird durch ein Regallager mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Das
Regallager umfaßt
ein erstes und ein zweites Regal, eine Stützkonstruktion und eine Regalstütze. Die
beiden Regale umfassen jeweils eine Auflageeinrichtung und sind
gegeneinander geneigt. Die Auflageeinrichtung des ersten Regals
umfaßt
eine Tragstruktur, die mit der Stützkonstruktion verbunden ist.
Die Regalstütze
verbindet die Tragstruktur mit der Auflageeinrichtung des zweiten
Regals. Das zweite Regal ist weiterhin durch ein Verbindungselement
mit der Tragstruktur verbunden. Das Verbindungselement und die Regalstütze sind
so ausgestaltet, dass sie gemeinsam die Gewichtskraft, die ein auf
dem zweiten Regal befindlicher Gegenstand auf das zweite Regal ausübt, auf
die Tragstruktur ableiten.
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Ein
Regallager läßt sich
leichter beladen und entladen, wenn es – gesehen in die Richtung,
in der dem Regal Gegenstände
entnommen werden – abschüssig geneigt
ist. Das erfindungsgemäße Regallager
ermöglicht
es, zwei Regale so miteinander zu verbinden, dass über die
Breite des ersten Regals hinweg zwei verschiedene Neigungswinkel
der beiden Regale erzielt werden. Das zweite Regal erfordert – im Gegensatz
zu bekannten Regalen – keinen
zusätzlichen
Aufstellplatz auf dem Fußboden.
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Weil
das Gewicht von Gegenständen
auf die Tragstruktur abgeleitet wird, ist es zwar möglich, aber nicht
erforderlich, das zweite Regal mit der Stützkonstruktion zu verbinden.
Dadurch wird ein sonst erforderliches Verbindungselement zwischen
dem zweiten Regal und der Stützkonstruktion
eingespart. Das zweite Regal läßt sich
je nach Abmessungen der Gegenstände
flexibel relativ zur ersten Tragstruktur positionieren, ohne eine
Verbindung zwischen zweitem Regal und Stützkonstruktion herstellen und/oder
lösen zu
müssen.
Beispielsweise läßt sich
das erste Regal mitsamt dem zweiten Regal schnell demontieren, in
der Waagrechten um 180 Grad drehen und wieder montieren.
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Vorzugsweise
befindet sich das zweite Regal oberhalb des ersten Regals. Dadurch
wird bewirkt, dass die Tragstruktur des ersten Regals nicht das
Beladen und Entladen des zweiten Regals mit Gegenständen behindert.
Diese Gegenstände
befinden sich nach dem Beladen auf der zweiten Auflagefläche und
in der vorteilhaften Ausgestaltung oberhalb des ersten Regals und
oberhalb der Tragstruktur. Diese vorteilhafte Ausgestaltung wird
erreicht, indem die Regalstütze
mittels eines ersten Verbindungselements mit der Tragstruktur und mittels
eines zweiten Verbindungselements mit der zweiten Auflageeinrichtung
verbunden ist. Außerdem
befindet sich das zweite Verbindungselement vollständig oberhalb
des ersten Verbindungselements.
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Vorzugsweise
ist das zweite Regal deutlich schmaler als das erste Regal und befindet
sich oberhalb des ersten Regals. Dadurch läßt sich der auf den Regalen
zur Verfügung
stehende Platz gut ausnutzen, ohne dass die Tragstruktur ein Beladen
und Entladen behindert.
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Vorzugsweise
ist die Regalstütze
(mittels eines ersten Verbindungselements mit der Tragstruktur und mittels
eines zweiten Verbindungselements mit der zweiten Auflageeinrichtung
verbunden. Das erste Verbindungselement umfaßt zwei voneinander beabstandete
Verbindungsstellen zum Verbinden der Tragstruktur mit der Regalstütze. Das
zweite Verbindungselement umfaßt
ebenfalls zwei voneinander beabstandete Verbindungsstellen zum Verbinden
der zweiten Auflageeinrichtung mit der Regalstütze. Durch diese Ausgestaltung wird
bewirkt, dass das zweite Regal auch bei einer ungleichmäßigen Belastung
stabil bleibt und die ungleichmäßige Belastung
nicht dazu führt,
dass die Regalstütze
bricht und das zweite Regal umkippt.
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Im
Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung anhand der beiliegenden Figuren näher beschrieben. Dabei zeigen:
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1.
eine Draufsicht auf das Regallager von oben;
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2.
eine Seitenansicht auf das Regallager in der Fläche A–A von 1;
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3.
eine Seitenansicht auf das Regallager in der Fläche B–B von 1;
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4.
die Verbindung zwischen einem schmalen Regal und einem durchgehenden
Regal;
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5.
eine Regalstütze
im Detail;
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6.
die Seitenansicht von 2 mit umgebautem Regal.
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Das
Ausführungsbeispiel
bezieht sich auf ein Regallager zum Aufbewahren von vorzugsweise
quaderförmigen,
nach oben offenen Behältern
mit genormter Größe. In den
Behältern
befinden sich z. B. Kraftfahrzeug-Bauteilen sowie Werkzeug zur Montage
derartiger Bauteile.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
besitzt das Regallager drei Regale 7.1, 7.2 und 7.3,
die sich über
die gesamte Breite des Regallagers erstrecken. Jedes der drei Regale
weist eine rechteckige Tragstruktur auf. Jedes dieser drei Regale
fungiert als erstes Regal im Sinne der Patentansprüche. Die
drei Regale 7.1, 7.2 und 7.3 sind so
ausgestaltet, dass drei normierte Behälter auf ihnen nebeneinander
Platz haben.
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1 zeigt
eine Draufsicht von oben auf das Regallager. Zur Verdeutlichung
wurde das mittlere durchgehende Regal 7.2 und das obere
Regal 7.3 fortgelassen. Zu sehen ist das untere durchgehende
Regal 7.1. Dieses weist eine Tragstruktur mit rechteckigem
Grundriß auf.
Die Tragstruktur 14 des unteren durchgehenden Regals 7.1 umfaßt vier
Träger 13.1, 13.2, 13.3 und 13.4.
Der Träger 13.2 ist
mit den Trägern 13.1 und 13.3 verbunden.
Der Träger 13.4 ist
ebenfalls mit den Trägern 13.1 und 13.3 verbunden.
Das mittlere durchgehende Regal 7.2 weist ebenfalls eine
Tragstruktur mit rechteckigem Grundriß auf. Die Tragstruktur 16 des
mittleren durchgehenden Regals 7.2 umfaßt vier Träger 16.1, 16.2, 16.3 und 16.4.
Der Träger 16.2 ist
mit den Trägern 16.1 und 16.3 verbunden.
Der Träger 16.4 ist
ebenfalls mit den Trägern 16.1 und 16.3 verbunden.
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Jede
der vier Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 weist
in vertikaler Richtung eine Abfolge von Schraublöchern auf. Der Träger 13.1 der
Tragstruktur des unteren durchgehenden Regals ist mit den beiden
Stützen 1.3 und 1.4 lösbar verbunden,
beispielsweise mittels der Schraublöcher in den beiden Stützen 1.3 und 1.4 und
mittels Schrauben oder Haken. Weil Schraublöcher und Schrauben der Haken
vorgesehen sind, läßt sich
die Tragstruktur des Regals 7.1 schnell in unterschiedlichen
Höhen montieren
und wieder demontieren. Der Träger 13.3 der
Tragstruktur des unteren durchgehenden Regals ist entsprechend mit
den beiden Stützen 1.1 und 1.2 lösbar verbunden.
Auch die Tragstrukturen der übrigen
beiden durchgehenden Regale 7.2 und 7.3 sind mit
den vier Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 verbunden.
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Die
drei durchgehenden Regale 7.1, 7.2 und 7.3 sind
um ca. 6 Grad abschüssig
in Richtung des Pfeils R von 1 geneigt.
Jedes Regal weist eine Beschickungsseite und eine Kommissionierseite
auf. Das Regal ist von der Beschickungsseite zur Kommissionierseite
geneigt. Im Beispiel von 1 befindet sich die Beschickungsseite
also auf der Seite mit den Stützen 1.3 und 1.4,
die Kommissionierseite auf der Seite mit den Stützen 1.1 und 1.2.
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Die
drei Regale stellen Vorlaufkanäle
bereit. Auf ein durchgehendes Regal passen dann nebeneinander drei
Behälter,
wenn das durchgehende Regal nicht mit einem schmalen Regal verbunden
ist. Daher bietet ein durchgehendes Regal ohne schmales Regal drei
Vorlaufkanäle.
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Mit
dem unteren durchgehenden Regal 7.1 ist ein unteres schmales
Regal 6.1 verbunden. In diesem Beispiel weist das untere
schmale Regal 6.1 ebenfalls eine Tragstruktur auf. Diese
Tragstruktur 14 des unteren schmalen Regals 6.1 umfaßt ein vorderes
Blech 14.2 sowie zwei seitliche Träger 14.1 und 14.3 und
einen hinteren Träger 14.4.
Das vordere Blech 14.2 hat in diesem Beispiel die Form
eines nach unten geöffneten
U-Profils.
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In ähnlicher
Weise ist ein oberes schmales Regal 6.2 mit dem mittleren
durchgehenden Regal 7.2 verbunden. Auch das obere schmale
Regal 6.2 weist eine Tragstruktur auf. Diese Tragstruktur 17 des
oberen schmalen Regals 6.1 umfaßt ein vorderes Blech 17.2 sowie
zwei seitliche Träger 17.1 und 17.3 und
einen hinteren Träger 17.4.
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Die
beiden schmalen Regale 6.1 und 6.2 bilden jeweils
Rücklaufkanäle von der
Kommissionierseite zu der Beschickungsseite. In diesem Ausführungsbeispiel
passen nebeneinander zwei Behälter
auf das untere schmale Regal 6.1, während das obere schmale Regal 6.2 nur
einen Behälter
in Querrichtung aufnehmen kann. Daher stellt das untere schmale
Regal 6.1 zwei Rücklaufkanäle bereit,
das obere schmale Regal 6.2 einen Rücklaufkanal. Das untere durchgehende
Regal 7.1 stellt einen Vorlaufkanal bereit, das mittlere
durchgehende Regal 7.2 zwei Vorlaufkanäle.
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Die
beiden schmalen Regale 6.1 und 6.2 sind ebenfalls
um 6 Grad abschüssig
geneigt, aber in entgegengesetzter Richtung des Pfeils R von 1.
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2 zeigt
eine Seitenansicht auf das Regallager in der Fläche A–A von 1. 3 zeigt
eine Seitenansicht auf das Regallager in der Fläche B–B von 1.
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Das
aufgebaute Regallager umfaßt
eine Stützkonstruktion
zum Aufstellen des Regallagers auf einem Fußboden. Die Stützkonstruktion
umfaßt
zwei Stützrahmen 10.1 und 10.2,
die das Regallager seitlich begrenzen. Die drei Tragstrukturen der
drei Regale 7.1, 7.2 und 7.3 sind jeweils
mit beiden Stützrahmen 10.1, 10.2 verbunden.
Der erste Stützrahmen 10.1 umfaßt zwei
vertikale Stützen 1.1 und 1.2,
der zweite Stützrahmen 10.2 zwei
vertikale Stützen 1.3 und 1.4.
In 2 ist der erste Stützrahmen 10.1 zu sehen.
Die vier vertikalen Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 stehen
kippelfrei auf dem ebenen Fußboden.
Jede der vier Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 weist
am unteren Ende ein Fahrwerk 9.1, 9.2, 9.3 und 9.4 auf.
Diese Fahrwerke ermöglichen
es, das Regallager über
den Fußboden
zu verschieben. Die Fahrwerke lassen sich arretieren, so dass das
Fahrwerk gegen unerwünschtes
Verschieben und Drehen über
den Fußboden
gesichert ist.
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Vorzugsweise
sind die vier vertikalen Stützen 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 ca.
1,50 m bis 1,70 m hoch. Durch diese relativ niedrige Ausgestaltung
des Regallagers wird erreicht, dass die Regale ohne eine Tritthilfe
oder einen Gabelstapler belanden und entladen werden können und
dass eine erwachsene, aufrecht stehende Person über das Regal hinwegblicken
kann, ohne dass Gegenstände
in eines der Regale die freie Sicht beeinträchtigen.
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Die
beiden Stützen 1.1 und 1.2 sind
durch eine aus mehreren Stäben
bestehende Querverstrebung 3.1 miteinander verbunden, die
beiden Stützen 1.3 und 1.4 durch
eine Querverstrebung 3.2. Außerdem sind die beiden Stützen 1.1 und 1.2 durch
einen rechteckigen Querträger 8.1 miteinander
verbunden, die beiden Stützen 1.3 und 1.4 durch
einen rechteckigen Querträger 8.2.
Die beiden Querträger 8.1 und 8.2 sind
in der Nähe
der Fahrwerke 9.1 und 9.2 angebracht.
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Zur
Stützkonstruktion
gehört
außerdem
ein Längsträgersystem 2.
Dieses besteht aus vier Längsträgern 2.1, 2.2, 2.3 und 2.4.
Die beiden Stützen 1.1 und 1.4 sind
durch zwei rechteckige Längsträger 2.2 und 2.4 miteinander
verbunden. Der Längsträger 2.4 ist
in der Nähe
der Fahrwerke 9.1 und 9.4 angebracht, der Längsträger 2.2 in
der Nähe
des oberen Abschlusses der Stützen 1.1 und 1.4.
In entsprechender Weise sind die beiden Stützen 1.2 und 1.3 durch
einen oberen Längsträger 2.1 und
eine untere Längsträger 2.3 miteinander
verbunden. Die vier Längsträger 2.1, 2.2, 2.3 und 2.4 sowie
die beiden Querverstrebungen 3.1 und 3.2 und die rechteckigen
Querverstrebungen 8.1 und 8.2 bewirken, dass das
Regallager sich nicht verkantet oder verbiegt.
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Die
beiden vertikalen Stützen 1.1 und 1.2 sowie
die Querverstrebung 3.1 und der Querträger 8.1 bilden zusammen
den Stützrahmen 10.1.
Die beiden vertikalen Stützen 1.3 und 1.4 sowie
die Querverstrebung 3.2 und der Querträger 8.2 bilden zusammen
den Stützrahmen 10.1.
Die beiden Stützrahmen 10.1 und 10.2 sowie das
Längsträgersystem
bilden zusammen die Stützkonstruktion
dieses Ausführungsbeispiels.
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In
jede der drei Tragstrukturen der drei durchgehenden Regale 7.1, 7.2 und 7.3 sind
mehrere Rollenträger
fest montiert, und zwar parallel zur Richtung R. Auch in die beiden
Tragstrukturen der schmalen Regale 6.1 und 6.2 sind
mehrere Rollenträger
fest montiert. Auf jedem dieser Rollenträger ist eine Vielzahl von Rollen drehbar
montiert. Jede Rolle besteht aus einer Welle und einem Vollgummireifen.
Die Rollen ermöglichen
es, Gegenstände
leicht in Richtung R zu verschieben, während ein Verschieben senkrecht
zur Richtung R erschwert wird.
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Die
Tragstruktur mit den vier Trägern 13.1, 13.2, 13.3 und 13.4 sowie
die Rollenträger
mit den Rollen bilden in diesem Ausführungsbeispiel die Auflageeinrichtung
des durchgehenden Regals 7.1. Diese Auflageeinrichtung
definiert eine erste Ebene. Diese erste Ebene verläuft in eine
Richtung senkrecht zur Richtung R von 1 parallel
zum Fußboden
und ist in Richtung R um ca. 6 Grad abschüssig geneigt.
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Die
Tragstruktur mit den vier Trägern 14.1, 14.2, 14.3 und 14.4 sowie
die Rollenträger
mit den Rollen bilden in diesem Ausführungsbeispiel die Auflageeinrichtung
des schmalen Regals 6.2. Diese Auflageeinrichtung definiert
eine zweite Ebene. Diese zweite Ebene verläuft in eine Richtung senkrecht
zur Richtung R von 1 parallel zum Fußboden und
zweite Ebene ist also gegenüber
der ersten Ebene um 12 Grad geneigt.
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Das
untere schmale Regal 6.1 stützt sich mit Hilfe einer unteren
vertikalen Regalstütze 4 auf
das untere durchgehende Regal 7.1 ab. Weiterhin ist der
Träger 14.4 des
unteren schmalen Regals 6.1 mit dem Träger 13.4 der Tragstruktur 13 des
unteren durchgehenden Regals 7.1 durch ein Verbindungselement 15 verbunden.
Die Regalstütze 4 und
das Verbindungselement 15 sind so ausgestattet, dass sie
gemeinsam die Gewichtskraft, die Gegenstände auf der Auflageeinrichtung
des Regals 6.1 ausüben,
auf die Tragstruktur 16 des Regals 7.1 ableiten.
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Auf ähnliche
Weise stützt
sich das obere schmale Regal 6.2 mit Hilfe einer oberen
vertikalen Regalstütze 5 auf
das mittlere durchgehende Regal 7.2 ab. Weiterhin ist der
Träger 17.4 des
oberen schmalen Regals 6.2 mit dem Träger 13.4 der Tragstruktur 16 des
mittleren durchgehenden Regals 7.2 durch ein Verbindungselement 18 verbunden.
Die Regalstütze 5 und das
Verbindungselement 18 sind so ausgestattet, dass sie gemeinsam
die Gewichtskraft, die Gegenstände
auf der Auflageeinrichtung des Regals 6.2 ausüben, auf die
Tragstruktur 16 des Regals 7.2 ableiten.
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4 zeigt
schematisch das Verbindungselement 15 zwischen dem unteren
schmalen Regal 6.1 und dem unteren durchgehenden Regal 7.1.
Angedeutet sind der senkrecht zur Zeichenebene stehende Träger 14.4,
der zur Tragstruktur des schmalen Regals 6.1 gehört. Weiterhin
sind zwei Begrenzungslinien des in der Zeichenebene liegenden Trägers 13.3 angedeutet.
Das Verbindungselement 15 umfaßt
- – eine mit
dem Träger 13.3 fest
verbundene Komponente 15.1,
- – eine
federnde Komponente 15.2, die sich an der Komponente 15.1 abstützt,
- – eine
Schraube 15.3, die in ein Schraubloch des Trägers 14.4 eingreift
und mit diesem Träger 14.4 lösbar verbunden
ist, und
- – eine
Führung 15.4 für die Schraube 15.3,
wobei die Führung 15.4 fest
mit der federnden Komponente 15.2 verbunden ist.
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Diese
Konstruktion ermöglicht
es, den Neigungswinkel des schmalen Regals 6.1 gegenüber dem durchgehenden
Regal 7.1 zu verändern.
Vorzugsweise ist das Verbindungselement 18 zwischen dem
oberen schmalen Regal 6.2 und dem mittleren durchgehenden
Regal 7.2 genauso aufgebaut.
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5 zeigt
die obere Regalstütze 5 im
Detail. Diese Regalstütze
verbindet das obere schmale Regal 6.2 mit dem mittleren
durchgehenden Regal 7.2. 5 zeigt
die Regalstütze 5 in
Blickrichtung R. In 5 sind der Träger 16.2 der
Tragstruktur 16 des Regals 7.2 sowie der Träger 17.2 der
Tragstruktur 17 des Regals 6.2 angedeutet.
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Die
Regalstütze 5 umfaßt folgende
Bestandteile:
- – die eigentliche Regalstütze 5.1,
die in diesem Beispiel die Form eines A mit Querbalken aufweist,
- – ein
erstes Verbindungselement 19, das die eigentliche Regalstütze 5.1 mit
dem Träger 16.2 der
Tragstruktur 16 verbindet, und
- – ein
zweites Verbindungselement 20, das die eigentliche Regalstütze 5.1 mit
dem Träger 17.2 der Tragstruktur 17 und
somit mit der Auflageeinrichtung des schmalen Regals 6.2 verbindet.
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Das
zweite Verbindungselement 20 umfaßt folgende Bestandteile:
- – eine
Walze 5.2,
- – zwei
Halterungen 5.3 und 5.4 für die Walze 5.2,
- – einen
Querträger 5.5,
der mit dem Träger 17.2 sowie
mit den Halterungen 5.3 und 5.4 fest verbunden
ist, und
- – zwei
Abschlußelemente 5.6 und 5.7,
die ein Verrutschen der Walze 5.2 in Längsrichtung vermeiden.
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Das
erste Verbindungselement 19 umfaßt folgende Bestandteile:
- – eine
weitere Walze 5.8,
- – ein
senkrechter Träger 5.9,
der fest mit dem Träger 16.2 verbunden
ist,
- – ein
waagrechter Träger 5.10,
der fest mit dem senkrechten Träger 5.9 verbunden
ist und gemeinsam mit dem Träger 5.9 ein
Rechteckprofil bildet, und
- – zwei
weitere Halterungen 5.11 und 5.12, die in 5 beide
durch die weitere Walze 5.8 verdeckt werden, die die weitere
Walze 5.8 aufnehmen und die fest mit der eigentlichen Stütze 5.1 verbunden
sind.
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Diese
Konstruktion ermöglicht,
dass die eigentliche Regalstütze 5.1 drehbar
gegenüber
dem Querträger 5.5 gelagert
ist, und zwar drehbar um die Längsachse
der Walze 5.2. Die eigentliche Regalstütze 5.1 ist weiterhin
entlang Längsachse
der der weiteren Walze 5.8 verschiebbar. Dadurch ist auch
das schmale Regal 6.2 in Richtung dieser Längsachse
gegenüber
dem durchgehenden Regal 7.2 verschiebbar.
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Die
untere Regalstütze 4 ist
in diesem Beispiel etwas anders aufgebaut. Die eigentliche Regalstütze besteht
aus zwei parallelen Blechen.
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In
einer nicht gezeigten Fortbildung des Ausführungsbeispiels ist die obere
Regalstütze 5 längenverstellbar
ausgestaltet. Dadurch läßt sich
der Abstand zwischen dem ersten und den zweiten Verbindungselement
verändern.
Dadurch läßt sich
auch der Neigungswinkel zwischen dem oberen schmalen Regal 6.2 und dem
mittleren durchgehenden Regal verändern.
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Wie
oben dargelegt, sind die drei Regale
7.1,
7.2 und
7.3 lösbar mit
den beiden Stützrahmen
10.1 und
10.2 verbunden.
In der oben beschriebenen Ausgestaltung stellt das untere durchgehende
Regal
7.1 einen Vorlaufkanal bereit, das untere schmale
Regal
6.1 zwei Rücklaufkanäle.
6 zeigt
das Regallager nach einem Umbau. Das untere durchgehende Regal
7.1 mitsamt
dem auf ihm befestigten unteren schmalen Regal
6.1 wurde
demontiert, in der Waagrechten um 180 Grad gedreht und wieder befestigt.
Nach diesem Umbau ist das untere schmale Regal
6.1 in Richtung
von R abschüssig
geneigt, das untere durchgehende Regal
7.1 in entgegengesetzter
Richtung. Nach dem Umbau stellt das untere durchgehende Regal
7.1 einen
Rücklaufkanal bereit,
das untere schmale Regal
6.1 zwei Vorlaufkanäle. Der
Umbau ist deshalb besonders leicht zu bewerkstelligen, weil das
untere schmale Regal nicht mit der Stützkonstruktion verbunden ist. Liste
der verwendeten Bezugszeichen