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DE29910977U1 - Durchlaufregal für Behälter in Kastenform - Google Patents

Durchlaufregal für Behälter in Kastenform

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DE29910977U1
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Germany
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rail
flow rack
folded
containers
flow
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DE29910977U
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Bito Lagertechnik Bittmann GmbH
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Bito Lagertechnik Bittmann GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices
    • B65G1/04Storage devices mechanical
    • B65G1/06Storage devices mechanical with means for presenting articles for removal at predetermined position or level
    • B65G1/08Storage devices mechanical with means for presenting articles for removal at predetermined position or level the articles being fed by gravity
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

Bito-Lagertechnik 23. Juni 1999 Bittmann GmbH DEGD-69350.5 Durchlaufregal für Behälter in Kastenform
Die Erfindung betrifft ein Durchlaufregal für Behälter in Kastenform nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Ein solches, aus der DE 195 48 595 bekanntes Durchlaufregal weist Trennleisten auf, die unabhängig von den Rollenleisten seitlich verstellbar sind. Die Auflageebene der Rollenleisten liegt etwas tiefer als die der Trennleisten. Zur Einstellung der Kanalbreite können die Trennleisten so eingestellt werden, daß sie eine seitliche Führung für Behälter einer bestimmten Breite bilden. Wenn das bekannte Durchlaufregal so eingerichtet wird, daß mehrere kleine Behälter geführt werden, ist eine hohe Anzahl von Trennleisten vorgesehen. Bei einer anschließenden Anpassung des Durchlaufregals an breite Behälter müssen einige dieser Trennleisten herausgenommen werden und die verbleibenden Trennleisten an die Breite der neuen Behälter angepaßt werden. In der Praxis führt dies zu dem Problem, daß die entnommenen Trennleisten teilweise verlegt werden und nicht mehr auffindbar sind. Darüber hinaus ist eine anschließende Anpasssung des Durchlaufregals an Behälter kleinerer Größe zeitaufwendig, da die Trennleisten wieder an den geeigneten Stellen eingelegt und festgestellt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit konstruktiv einfachen Mitteln ein Durchlaufregal zu schaffen, das in kürzester Zeit an Behälter unterschiedlichster Ausführung und Größe anpaßbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Durchlaufregal mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Druchlaufregal können die Schienen zur Anpassung an unterschiedliche Behälter je nach Bedarf in die Funktions- oder Abklappstellung geklappt werden. Es ist
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nicht erforderlich, die Schienen zu demontieren.
Vorzugsweise ist die Schiene in der Funktionsstellung und der Abklappstellung verrastbar. Hierdurch wird sichergestellt, daß die Schiene nicht abklappt, wenn ein Behälter unsachgemäß in das Durchlaufregal eingesetzt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform beträgt der seitliche Abstand der Mittelachsen der Schienen ein Vielfaches von 33 mm, vorzugsweise 99 mm. Dies ermöglicht es unterschiedliche KLT-Behälter nach DIN 30820 in ihren Längs- bzw. Quernuten zu führen. Zusätzlich ist es möglich, das Durchlaufregal in kürzester Zeit an einen Behälter mit glattem Boden mit und ohne Stapelrand anzupassen. Die Schiene kann daher sowohl als Trennleiste als auch als Führungsschiene verwendet werden. Die Anpassung kann auch durch nicht geschultes bzw. nicht fachkundiges Personal durchgeführt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine seitliche Querschnittsansicht eines Durchlaufregals,·
Fig. 2 eine vordere Schnittansicht eines geraden Durchlaufrahmens des Durchlaufregals von Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer in einem geraden Durchlaufrahmen angeordneten Schiene in Funktionsstellung;
Fig. 4 das Klappen der in Fig. 3 gezeigten Schiene aus der Funktionsstellung in eine Abklappstellung;
Fig. 5 eine Vorderansicht einer Halterung der Schiene von Fig. 3;
Fig. 6 eine Querschnittsansicht der Halterung von Fig. 5;
Fig. 7 eine Stirnansicht eines jeweils an den Enden der Schiene von Fig. 3 angebrachten Drehstopfens;
Fig. 8 eine Seitenansicht des Drehstopfens von Fig. 7.
Das in Fig. 1 gezeigte Durchlaufregal weist zwei parallele seitliche Stützrahmen 16 auf, die jeweils von zwei im Abstand angeordneten Stützen 10, 11 gebildet werden, die durch diagonale Verbindungsstreben 12 und horizontale Verbindungsstreben 14 verbunden sind.
Zwischen den Stützrahmen 16 sind vier Durchlaufrahmen 18, 20, 22 und 24 sowie ein Rücklaufrahmen 26 übereinander angeordnet. Die beiden Durchlaufrahmen 18, 20 sind gerade und zur Entnahmeseite des Durchlaufregals mit einer Neigung von circa 6% angeordnet. Die beiden oberen Durchlaufrahmen 22, 24 sind zur Entnahmeseite hin abgeknickt. Sie weisen an der Beschickungsseite des Durchlaufregals einen leicht zur Entnahmeseite hin nach unten geneigten Abschnitt auf, der zur Entnahmeseite hin in einen stärker geneigten Abschnitt übergeht.
Der obere Rücklaufrahmen 26 ist gerade und zur Beschickungsseite des Durchlaufregals leicht nach unten geneigt.
Wie es in Fig. 2 anhand des untersten Durchlaufrahmens 18 gezeigt ist, weisen die Durchlaufrahmen 18, 20, 22 , 24 zwei im Abstand zueinander angeordnete parallele Rahmenseitenteile 28, 30, die jeweils an einem seitlichen Stützrahmen 16 befestigt sind. Die Rahmenseitenteile 28, 30 sind an ihrem vorderen Ende durch einen vorderen, einen Anschlag bildenden Rahmenverbinder 32 und an ihrem hinteren Ende durch einen hinteren Rahmenverbinder 33 miteinander verbunden, die in Fig. 3 gezeigt sind. Zusätzlich sind die Rahmenseitenteile 28, 30 durch einen mittleren Rahmenverbinder 34 (Fig. 2) verbunden.
Die Neigung der Rahmenseitenteile 28, 30 kann nach Wunsch eingestellt werden.
Die Durchlaufebene des Durchlaufrahmens 18 wird von mehreren zu den seitlichen Stützrahmen 16 parallelen Rollenleisten 42 gebildet, die mit ihrem einen Ende an dem vorderen Rahmenbinder 32 und mit ihrem anderen Ende an dem hinteren Rahmenbinder 33 beispielsweise durch eine Steckverbindung oder Verschrauben befestigt sind.
Wie es in Fig. 2 gezeigt ist, sind jeweils zwischen zwei benachbarten Rollenleisten 42 Schienen 38a bis 38h mit rechteckrohrförmigem Querschnitt angeordnet. Die Schienen 38b, d, e, f befinden sich in einer Funktionsstellung, in der sich die Ebene einer Schmalseite der Schiene oberhalb der Auflageebene der Rollenleisten 42 befindet und parallel dazu verläuft. Die Schienen 38a, c, g, h sind in eine Abklappstellung geklappt, in der sie unterhalb der Auflageebene der Rollenleisten 42 liegen.
Wie es in Fig. 2 gezeigt ist, wird auf diese Weise von der Schiene 38b und dem Rahmenseitenteil 28 eine seitliche Führung für einen glatten Behälter 44 ohne Stapelrand gebildet, unter dem sich die abgeklappte Schiene 38a befindet. Die Schiene 38b bildet außerdem zusammen mit der in die Funktionsstellung geklappten Schiene 38d eine Führung für einen Behälter 46 mit glattem Boden und Stapelrand. Die Schiene 38d und die Schiene 38f bilden eine seitliche Führung für einen Behälter 48 mit Stapelrand und einer mittleren Längsnut 52, in die die ebenfalls in die Funktionsstellung geklappte Schiene 38e eingreift. Auf der in Fig. 2 rechten Seite wird ein Behälter 50 mit glattem Boden und Stapelrand durch die in Funktionsstellung geklappte Schiene 38f und durch das rechte Rahmenseitenteil 30 geführt. Die in die Abklappstellung geklappten Schienen 38g und 38h befinden sich unterhalb der Bodenfläche des Behälters 50. Der Abstand der einzelnen Schienen 38a bis 38h ist so gewählt, daß der Abstand der Mittelachsen zweier benachbarter in Funktionsstellung geklappter Schienen 38 99 mm oder ein Vielfaches von 33mm beträgt. Dieser Abstand ist insbesondere für KLT-Behälter nach DIN 30820 geeignet. Bei
diesen Behältern können die Schienen 38a bis h in ihrer Funktionsstellung verbleiben, wobei sie in die Nuten, am Boden der KLT-Behälter eingreifen und an den Seiten des Stapelrandes anliegen, wodurch eine ausgezeichnete Führung gewährleistet ist.
Wie es in Fig. 3 gezeigt ist, wird jede Schiene von einem Rechteckrohr 54 gebildet. In jedes Ende des Rechteckrohrs 54 ist ein Drehstopfen 56 aus Kunststoff eingesetzt, der jeweils in einer Halterung 58 aus Metall drehbar gelagert ist.
Die Halterung 58 ist in den Fig. 5 und 6 näher gezeigt. Die Halterung 58 ist im Querschnitt L-förmig. Sie weist einen sich horizontal erstreckenden Schenkel 60 auf, von dessen Ende sich ein vertikaler Schenkel 62 nach oben erstreckt. Der Schenkel 60 weist eine Durchgangsöffnung 64 auf, durch die eine Befestigungsschraube 66 (Fig. 3) hindurchgeführt werden kann, um die Halterung an einem Schenkel 68 bzw. 70 des vorderen Raumverbinders 32 bzw. des hinteren Raumverbinders 33 zu befestigen.
In dem vertikalen Schenkel 62 ist eine Lageröffnung 72 vorgesehen, deren Form der Form eines Schlüsselzylinders entspricht. Ein unterer rechteckförmiger Abschnitt geht nach oben in einen kreisförmigen Abschnitt 76 über, der breiter ist, wie der rechteckige Abschnitt 74.
An den Seitenrändern des rechteckigen Abschnitts 74 erstrecken sich zwei Führungszungen 78 senkrecht zu der Oberfläche des vertikalen Schenkels 62 in Richtung des Horizontalschenkels 60. An der oberen Stirnkante des Vertikalschenkels 62 ist mittig ein Vorsprung 80 vorgesehen.
Der Drehstopfen 56 weist an seinem einen Ende einen Steckansatz 82 auf, dessen Außenkontur im wesentlichen der Innenkontur des Rechteckrohres 54 entspricht. An den Steckansatz 82 schließt ein Anschlag 84 an, dessen Außenrand mit der Außen-
kontur des Rechteckrohrs 54 bündig ist, wenn der Steckansatz 82 in das Ende des Rechteckrohrs 54 gesteckt ist. An seinem dem Steckansatz 82 gegenüberliegenden Ende weist der Drehstopfen 56 einen vorspringenden Lagerbolzen 86 mit quadratischem Querschnitt auf, wobei die Seitenlänge des Lagerbolzens 86 der Breite des rechteckigen Abschnitts 74 der Öffnung 72 entspricht. An das stirnseitige Ende des Lagerbolzens 86 schließt ein rechteckiger Flansch 88 an, dessen oberer Rand und unterer Rand mit der Oberseite bzw. der Unterseite des Lagerbolzens 86 bündig ist. Die Breite des Flansches 88 ist größer als die Breite des Lagerbolzens 86. Im Abstand zum Flansch 88 erstreckt sich eine Anschlagfläche 90 senkrecht zur oberen Seite des Lagerbolzens 86. Anschließend an den Anschlag 90 weist der Drehstopfen 56 einen erweiterten Kopfabschnitt auf, an dessen Stirnende angrenzend an den Anschlag 90 eine Nut 94 ausgebildet ist, deren Form komplementär zur Form des Vorsprungs 80 der Halterung 58 ist.
In der in Fig. 3 gezeigten Funktionsstellung sind die Drehstopfen 56 auf die Enden des Rechtecks 54 aufgesteckt. Die Lagerbolzen 86 gehen durch den rechteckigen Abschnitt 74 der Rechtecköffnungen 72 hindurch. Die Zungen 78 liegen an den beiden Seitenflächen des Lagerbolzens 86 an und sorgen hierdurch für eine stabile Führung. Der Drehstopfen 56 liegt mit seiner Unterseite auf der Oberseite des Kopfes der Drehschraube 66 auf, mit der die Halterung 58 an dem Schenkel 68 bzw. dem Schenkel 70 des vorderen Rahmenverbinders 68 bzw. des hinteren Rahmenverbinders 70 befestigt ist. Der Vorsprung 80 der Halterung 58 liegt in der Nut 94 des Drehstopfens 56 an. Das Längsspiel der Schiene 38 wird durch die Flansche 88 begrenzt.
Das Klappen der Schiene 38 aus der in Fig. 3 gezeigten Funktionsstellung in die Abklappstellung ist in Fig. 4 gezeigt. Als erstes wird die sich in Funktionsstellung A befindliche Schiene 38 nach oben gezogen , bis sich der Bereich des Lagerbolzens 86 im Bereich des kreisförmigen Abschnitts 76 der
Öffnung 72 befindet (Stellung B). Der Vorsprung 80 befindet sich dann außerhalb der Nut 94. Anschließend wird die Schiene 38 um eine im wesentlichen im Zentrum der Lageröffnung 72 befindliche Drehachse über die Stellung C um 90° in die Stellung D verdreht. Daraufhin fällt die Schiene 38 selbständig nach unten, so daß sich der Lagerbolzen 86 wieder in dem rechteckigen Abschnitt 74 befindet, jedoch um 90° gedreht ist. Der Drehstopfen 56 liegt in dieser Stellung E wieder auf dem Kopf der Schraube 66 auf. Die Schiene 38 befindet sich in der Abklappstellung E unterhalb der Auflageebene AE der Rollenleisten 42. Das Aufklappen der Schiene in die Funktionsstellung A in der sich die Oberseite der Schiene 38 oberhalb der Auflagefläche AE befindet, erfolgt auf umgekehrte Weise. Außerdem kann die Schiene 38 auf gleiche Weise in die entgegengesetzte Richtung (in Fig. 4 nach links) gedreht werden.

Claims (3)

1. Durchlaufregal für Behälter in Kastenform mit wenigstens einer horizontalen oder zur Entnahmeseite hin nach unten geneigten Auflageeinrichtung für die Behälter, die mehrere in Längsrichtung im wesentliche parallele, in einer Ebene angeordnete Rollenleisten (42) umfaßt, wobei wenigstens eine im wesentlichen parallel zu den Rollenleisten (42) angeordnete Schiene (38) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (38) um ihre Längsachse aus einer Funktionsstellung, in der sie sich wenigstens teilweise über die Auflageebene (AE) der Rollenleisten (42) erstreckt, in eine Abklappstellung klappbar ist, in der sie sich unterhalb der Auflageebene (AE) der Rollenleisten (42) befindet.
2. Durchlaufregal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (38) in der Funktionsstellung und der Abklappstellung verrastbar ist.
3. Durchlaufregal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche Abstand der Mittelachsen der Schienen (38) ein Vielfaches von 33 mm, vorzugsweise 99 mm beträgt, wenn sich die Schienen (38) in ihrer Funktionsstellung befinden.
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