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DE102005038620A1 - Sonnenschutzrollo für Fensterscheiben von Fahrzeugtüren - Google Patents

Sonnenschutzrollo für Fensterscheiben von Fahrzeugtüren Download PDF

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DE102005038620A1
DE102005038620A1 DE200510038620 DE102005038620A DE102005038620A1 DE 102005038620 A1 DE102005038620 A1 DE 102005038620A1 DE 200510038620 DE200510038620 DE 200510038620 DE 102005038620 A DE102005038620 A DE 102005038620A DE 102005038620 A1 DE102005038620 A1 DE 102005038620A1
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blind
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Lisa Draexlmaier GmbH
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Sonnenschutzrollo (1) für Fensterscheiben von Fahrzeugtüren, umfassend eine die Fensterscheibenfläche mindestens teilweise abdeckende Rollobahn (11), eine Wickelwelle (10) zur Aufnahme der Rollobahn (11) und einen Rollo-Verstellmechanismus zum Aufwickeln der Rollobahn (11) auf die Wickelwelle (10), Abwickeln der Rollobahn (11) von der Wickelwelle (10) und mindestens eine Führungsschiene (12, 13), wobei die Führungsschiene (12, 13) relativ zu der Wickelwelle (10) mindestens zwischen einer Transportposition und einer Einbauposition bewegbar ist. Die Erfindung betrifft weiter einen Funktionsträger (2) zur Aufnahme des Sonnenschutzrollos (1) und ein Verfahren zur Montage des Sonnenschutzrollos (1).

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sonnenschutzrollo für Fensterscheiben von Fahrzeugtüren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie einen Funktionsträger zur Aufnahme eines Sonnenschutzrollos und ein Verfahren zur Montage eines Sonnenschutzrollos an einer Fahrzeugtür.
  • Sonnenschutzrollos für Fensterscheiben von Fahrzeugtüren umfassen in der Regel eine die Fensterscheibenfläche abdeckende Rollobahn, eine Wickelwelle zur Aufnahme der Rollobahn, einen Rollo-Verstellmechanismus zum Aufwickeln der Rollobahn auf die Wickelwelle und Abwickeln der Rollobahn von der Wickelwelle sowie seitliche Führungsschienen für die Rollobahn.
  • Dabei ist es bekannt, die Einzelteile am Fensterrahmen und/oder an einer Rohbaubrüstung zu befestigen. Aus der DE 203 10 943 U1 ist es beispielsweise bekannt, zumindest die Wickelwelle im Rohbau in die Türkarosserie zu integrieren. Dies hat jedoch den Nachteil, dass die Montage des Sonnenschutzrollos an die Fahrzeugtüre in kostenintensive Bereiche der Fertigung verlagert wird.
  • Es ist weiter bekannt, beispielsweise aus der DE 600 02 837 T2 , Fahrzeugtüren mit Funktionsträgern auszubilden. Diese Funktionsträger werden teilweise auch als Module oder Türmodule bezeichnet. Dabei können bestimmte Geräte und/oder Funktionen auf dem Funktionsträger vormontiert werden.
  • So ist es beispielsweise bekannt, eine Rollokassette auf dem Funktionsträger vorzumontieren. Die seitlichen Führungsschienen des Sonnenschutzrollos werden in der Endmontage, beispielsweise beim Original Equipment Manufacturer (OEM), auf den Rollokasten aufgesteckt und mit dem Fensterrahmen verschraubt. Dies hat jedoch den Nachteil, dass bestimmte Schnittstellen zwischen Rollokasten und Führungsschienen vorzusehen sind. Weiter können bestimmte Funktionsprüfungen des Rollos erst nach oder bei der Endmontage durchgeführt werden. Die Anlieferung des Sonnenschutzrollos für die Endmontage in Einzelteilen hat zudem einen erhöhten logistischen Aufwand und damit erhöhte Kosten als Folge.
  • Darstellung der Erfindung
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Sonnenschutzrollo für Fensterscheiben von Fahrzeugtüren zu schaffen, wobei das Sonnenschutzrollo mit mindestens einer Führungsschiene auf einem Fahrzeugträger vormontierbar ist und im vormontierten Zustand ein einfacher Transport möglich ist. Es ist weiter Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Funktionsträger zur Aufnahme eines Sonnenschutzrollos zu schaffen, wobei der Funktionsträger mit vormontiertem Sonnenschutzrollo mit mindestens einer Führungsschiene einfach transportierbar ist. Weiter ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein flexibles und kostengünstiges Verfahren zur Montage eines Sonnenschutzrollos an einer Fahrzeugtür zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch die Gegenstände mit den Merkmalen der Ansprüche 1, 13 und 16.
  • Hierfür ist bei einem Sonnenschutzrollo für Fensterscheiben von Fahrzeugtüren, umfassend eine die Fensterscheibenfläche mindestens teilweise abdeckende Rollobahn, eine Wickelwelle zur Aufnahme der Rollobahn und einen Rollo-Verstellmechanismus zum Aufwickeln der Rollobahn auf die Wickelwelle und Abwickeln der Rollobahn von der Wickelwelle, eine Führungsschiene für eine Führung der Rollobahn beim Auf- und/oder Abwickeln mindestens zwischen einer Transportposition und einer Einbauposition relativ zur Wickelwelle bewegbar. Die Führungsschiene ist dadurch in einer Vormontage auf einem Funktionsträger montierbar. In der Einbauposition ist das Sonnenschutzrollo an einer zugehörigen Fahrzeugtür montierbar. Ist die Führungsschiene auf einem Funktionsträger vormontiert, so steht sie in der Einbauposition von diesem ab. Der Transport des Funktionsträgers mit vormontierter Führungsschiene ist daher unhandlich. Erfindungsgemäß ist durch eine Bewegung der Führungsschiene in eine Transportstellung ein Platzbedarf des Funktionsträgers mit zumindest teilweise vormontiertem Sonnenschutzrollo und/oder eine Handhabung des Funktionsträgers mit zumindest teilweise vormontiertem Sonnenschutzrollo verbesserbar.
  • Im Sinne der Erfindung sind Fahrzeugtüren nicht einschränkend als um eine Seitenachse verschwenkbare Türen zu verstehen, vielmehr kann es sich auch um sogenannte Klappen und/oder andere bewegbare oder unbewegbare Fahrzeugteile mit Fenstern handeln.
  • Vorzugsweise ist mindestens in der Einbauposition des Sonnenschutzrollos eine Funktionsprüfung in der Vormontage möglich. Die Funktionsprüfung ist damit vor einer Montage des Sonnenschutzrollos an der zugehörigen Fahrzeugtür möglich. Hierfür sind beispielsweise alle notwendigen Teile des Sonnenschutzrollos bereits in der Vormontage auf dem Funktionsträger montierbar, ohne dass die Teile für einen Transport nach der Funktionsprüfung wieder demontiert werden müssen. Für die Funktionsprüfung kann beispielsweise das Rollo zu Prüfzwecken aus- und eingefahren werden. Dabei können auch eventuell erforderliche Einstellarbeiten vorgenommen werden. Nach Abschluss der Funktionsprüfung ist die Führungsschiene in die Transportstellung bewegbar. Ist das Sonnenschutzrollo als Ganzes auf dem Funktionsträger vormontierbar, so lassen sich sämtliche Einstellungen und/oder Funktionsprüfungen in der Vormontage durchführen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist oder sind die Führungsschiene(n) mindestens zwischen der Transportposition und der Einbauposition schwenkbar. Daneben ist auch eine Verschiebung der Führungsschiene denkbar. Eine schwenkbare Ausführung der Führungsschiene hat jedoch den Vorteil, dass die Bewegung unabhängiger von einer Geometrie des Funktionsträgers ist. Eventuell aus dem Funktionsträger hervorragende, ebenfalls in der Vormontage bereits integrierte Bauteile stören die Schwenk- oder Klappbewegung nicht. Zudem ist eine kostengünstige Ausbildung möglich, da die Schwenk- oder Klappbewegung der Relativbewegung zum Aufwickeln und Abwickeln der Rollobahn entspricht.
  • Bevorzugt ist das Sonnenschutzrollo mit einer hinteren und einer vorderen Führungsschiene ausgebildet, welche relativ zu der Wickelwelle schwenkbar gelagert sind. Durch zwei seitliche Führungsschienen ist eine stabile Führung der Rollobahn gegeben.
  • Besonders bevorzugt sind die vordere und die hintere Führungsschiene mittels eines Querbügels verbunden. Dadurch ist die Stabilität des vormontierten Sonnenschutzrollos verbesserbar.
  • Vorzugsweise ist die mindestens eine Führungsschiene auf der Wickelwelle direkt schwenkbar gelagert. Die Führungsschiene ist dadurch um die Wickelwelle schwenkbar. Die direkte Lagerung auf der Wickelwelle ist dabei besonders kostengünstig realisierbar. Zudem sind erste Funktionsprüfungen bereits vor einer Montage auf dem Funktionsträger möglich. Wickelwelle und Führungsschienen sind dabei als Einheit an einen Vormontageplatz transportierbar.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist die Führungsschiene auf dem Funktionsträger gelagert. Die Führungsschienen sind dadurch unabhängig von der Wickelwelle und/oder anderen Elementen des Sonnenschutzrollos auf einem Funktionsträger montierbar. Die Führungsschiene kann dabei insbesondere derart auf dem Funktionsträger gelagert sein, dass sie um die Wickelwelle schwenkbar ist.
  • In einer weiteren Ausführungsform umfasst der Rollo-Verstellmechanismus einen Seilzugantrieb. Diese Ausbildung ist besonders vorteilhaft, da die Seile des Seilzugs auf eine Seiltrommel oder eine konische Haspel gewickelt und/oder abgewickelt werden, so dass die Relativbewegung der Drehung der Wickelwelle entspricht. Daneben ist auch ein Antrieb mit Steigungskabel denkbar.
  • Vorzugsweise umfasst der Rollo-Verstellmechanismus weiter einen Antriebsmotor. Daneben ist es jedoch auch denkbar, dass das Sonnenschutzrollo manuell bedienbar ist. Der Antriebsmotor arbeitet damit in Kombination mit einem Seilzugantrieb, einem Steigungskabel und/oder ähnlichen Verschiebemechanismen.
  • Besonders bevorzugt ist die mindestens eine Führungsschiene in der Transportposition auf dem Funktionsträger fixierbar. Durch diese Transportsicherung wird die Handhabung des Funktionsträgers beim Transport weiter verbessert.
  • Bevorzugt ist an einer Führungsschiene ein weiteres Sonnenschutzrollo vormontiert. Insbesondere kann es sich dabei um ein Sonnenschutzrollo für ein sogenanntes Dreiecksfenster handeln. Das zusätzliche Sonnenschutzrollo ist in einer ersten Ausführungsform mit einer separaten Wickelwelle ausgebildet, die an einer hinteren Führungsschiene und/oder auf dem Funktionsträger vormontiert ist. In einer weiteren Ausführungsform ist die Wickelwelle des ersten Sonnenschutzrolhs in einen weiteren Fensterbereich, beispielsweise einen Dreiecksfensterbereich, weitergeführt. Das Ausfahren des zusätzlichen Rollos erfolgt je nach Erfordernis und Ausführungsform entweder von vorne nach hinten oder von unten nach oben. Die Funktion des zusätzlichen Sonnenschutzrollos ist dabei ebenfalls vor einer Endmontage überprüfbar.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist die Wickelwelle des Sonnenschutzrollos als Wanderwelle ausgebildet. Durch Wanderwellen ist eine Anpassung an eine Scheibengeometrie möglich. Beim Ausfahren des Sonnenschutzrollos bewegt sich die Wanderwelle in axialer Richtung und passt sich so der sich verändernden Breite des Sonnenschutzrollos an.
  • Der Funktionsträger zur Aufnahme des Sonnenschutzrollos ist mindestens mit Aufnahme- und/oder Befestigungsmitteln für eine Vormontage der Wickelwelle auf dem Funktionsträger ausgebildet. Auf den Funktionsträger ist somit beispielsweise eine Wickelwelle vormontierbar, wobei auf der Wickelwelle Führungsschienen schwenkbar gelagert sind.
  • In einer weiteren Ausführungsform umfasst der Funktionsträger weiter eine Lagerung für die mindestens eine Führungsschiene. Die Führungsschienen sind dadurch auf dem Funktionsträger unabhängig von den weiteren Elementen des Sonnenschutzrollos beweglich befestigbar.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist das Aufnahme- und/oder Befestigungsmittel für die Wickelwelle als Rollokasten ausgebildet. Durch den Rollokasten ist die Rollobahn gut vor mechanischen Beanspruchungen schützbar. Der Rollokasten kann beispielsweise durch den Funktionsträger selbst gebildet werden.
  • Für die Montage des Sonnenschutzrollos wird in einem ersten Schritt das Sonnenschutzrollo mindestens teilweise auf dem Funktionsträger vormontiert. In einem weiteren, davon unabhängigen Schritt, wird der Funktionsträger an einer Fahrzeugkarosserie befestigt. Die Vormontage des Sonnenschutzrollos auf dem Funktionsträger erfolgt damit unabhängig von der Montage des Funktionsträgers an der Fahrzeugtür. Die Montage des Sonnenschutzrollos lässt sich dabei zu einem geeigneten Zeitpunkt in der Fertigung durchführen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer bevorzugten Ausführungsform beispielhaft beschrieben. Für gleiche Bauteile werden dabei einheitliche Bezugszeichen verwendet.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 ein Sonnenschutzrollo, das auf einem Funktionsträger vormontiert ist, in einer Einbauposition;
  • 2 das Sonnenschutzrollo gemäß 1 in einer Transportposition; und
  • 3 das Sonnenschutzrollo gemäß 1 in einer weiteren Position.
  • Wege zur Ausführung der Erfindung
  • 1 zeigt schematisch ein Sonnenschutzrollo 1, welches an einem Funktionsträger 2 vormontiert ist. Das Sonnenschutzrollo umfasst eine Wickelwelle 10, auf welcher eine Rollobahn 11 aufgewickelt ist. Das Sonnenschutzrollo 1 umfasst weiter Führungsschienen 12, 13, die über einen Querbügel 14 verbunden sind. Durch den Querbügel 14 sind die Führungsschienen 12, 13 zueinander fixiert.
  • Die Führungsschienen 12, 13 bilden gemeinsam mit dem Querbügel 14 und der Wickelwelle 10 einen Rahmen, welcher im Wesentlichen einer nicht dargestellten Fensterscheibenfläche entspricht. Die Rollobahn 11 ist von der Wickelwelle 10 entlang der Führungsschienen 12, 13 abwickelbar, so dass die Fensterscheibenfläche mindestens teilweise abgedeckt wird.
  • Das Abwickeln und/oder Aufwickeln der Rollobahn 11 von der Wickelwelle 10 erfolgt mittels eines Rollo-Verstellmechanismus, umfassend einen Antriebsmotor 16 und einen Seilzugantrieb 17. Die Rollobahn 11 ist an ihren oberen Ende für eine bessere Steifigkeit mit einem Spriegel ausbildbar.
  • Die Führungsschienen 12, 13 sind auf der Wickelwelle 10 mittels Schwenklagern 15 schwenkbar gelagert.
  • In der in 1 dargestellten Einbauposition ist die Funktionsweise des Sonnenschutzrollos 1 unabhängig von einem Einbau des Funktionsträgers 2 an der Fahrzeugkarosserie prüfbar. Die Rollobahn 11 ist dabei zu Prüfzwecken aus- und einfahrbar. Eventuell erforderliche Einstellarbeiten sind ebenfalls durchführbar. Ein nicht dargestelltes, an der hinteren Führungsschiene 12 gelagertes zusätzliches Sonnenschutzrollo für ein ebenfalls nicht dargestelltes Dreiecksfenster ist ebenfalls bereits montierbar und überprüfbar.
  • Nach Abschluss der Einstell- und Prüfungsarbeiten ist das Sonnenschutzrollo 1 in eine Transportposition schwenkbar.
  • In 2 sind das Sonnenschutzrollo 1 und der Funktionsträger 2 in der Transportposition dargestellt. Die Führungsschienen 12, 13 sind hierfür um die Wickelwelle 10 geschwenkt, so dass sie im Wesentlichen parallel zu dem Funktionsträger an diesem zumindest teilweise aufliegen. Andere Transportpositionen sind denkbar, beispielsweise eine Position mit einem spitzen Winkel zwischen dem Funktionsträger 2 und dem Sonnenschutzrollo 1, wobei der Querbügel 14 auf nicht dargestellten, auf dem Funktionsträger 2 montierten Geräten zu liegen kommt.
  • In der dargestellten Transportposition ist das Sonnenschutzrollo 1 durch nicht-dargestellte Transportsicherungen relativ zu dem Funktionsträger 2 fixierbar. Anstelle der dargestellten Transportposition sind auch Transportpositionen denkbar, wobei die Führungsschienen 12, 13 und/oder der Querbügel 14 nicht auf dem Funktionsträger 2 zu liegen kommen.
  • Der Funktionsträger 2 mit vormontiertem Sonnenschutzrollo 1 ist an einer schematisch dargestellten Fahrzeugkarosserie 3 montierbar.
  • 3 zeigt schematisch ein Verschwenken des Sonnenschutzrollos 1 relativ zu dem an der Fahrzeugkarosserie 3 befestigten Funktionsträger 2.

Claims (16)

  1. Sonnenschutzrollo für Fensterscheiben von Fahrzeugtüren umfassend eine die Fensterscheibenfläche mindestens teilweise abdeckende Rollobahn, eine Wickelwelle zur Aufnahme der Rollobahn und einen Rollo-Verstellmechanismus zum Aufwickeln der Rollobahn auf die Wickelwelle und Abwickeln der Rollobahn von der Wickelwelle, gekennzeichnet durch mindestens eine Führungsschiene, wobei die Führungsschiene (12, 13) relativ zu der Wickelwelle (10) mindestens zwischen einer Transportposition und einer Einbauposition bewegbar ist.
  2. Sonnenschutzrollo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens in der Einbauposition eine Funktionsprüfung in der Vormontage durchführbar ist.
  3. Sonnenschutzrollo nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Führungsschiene (12, 13) zwischen der Transportposition und der Einbauposition schwenkbar ist.
  4. Sonnenschutzrollo nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine hintere (13) und eine vordere (12) Führungsschiene relativ zu der Wickelwelle (10) schwenkbar sind.
  5. Sonnenschutzrollo nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere (13) und die vordere (12) Führungsschiene mittels eines Querbügels (14) verbunden sind.
  6. Sonnenschutzrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Führungsschiene (12, 13) auf der Wickelwelle (10) schwenkbar gelagert ist.
  7. Sonnenschutzrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Führungsschiene (12, 13) auf dem Funktionsträger (2) gelagert ist.
  8. Sonnenschutzrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollo-Verstellmechanismus mit einem Seilzugantrieb (17) ausgebildet ist.
  9. Sonnenschutzrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollo-Verstellmechanismus einen Antriebsmotor (16) umfasst.
  10. Sonnenschutzrollo nach einem der Ansprüche 3 bis 9, gekennzeichnet durch eine Transportsicherung, wobei die mindestens eine Führungsschiene (12, 13) in der Transportposition auf dem Funktionsträger (2) fixierbar ist.
  11. Sonnenschutzrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Führungsschiene (12, 13) ein weiteres Sonnenschutzrollo vormontiert ist.
  12. Sonnenschutzrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelwelle (10) als Wanderwelle ausgebildet ist.
  13. Funktionsträger zur Aufnahme eines Sonnenschutzrollos nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch Aufnahme- und/oder Befestigungsmittel für eine Vormontage der Wickelwelle (10) auf dem Funktionsträger (2).
  14. Funktionsträger nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine Lagerung für die mindestens eine Führungsschiene (12, 13).
  15. Funktionsträger nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahme- und/oder Befestigungsmittel als Rollokasten ausgebildet ist, wobei mindestens die Wickelwelle (10) durch den Rollokasten aufnehmbar ist.
  16. Verfahren zur Montage eines Sonnenschutzrollos nach einem der Ansprüche 1 bis 12 an einer Fahrzeugtür, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt das Sonnenschutzrollo (1) mindestens teilweise auf einem Funktionsträger (2) vormontiert wird und in einem weiteren Schritt der Funktionsträger (2) an einer Fahrzeugkarosserie (3) befestigt wird.
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