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DE102005036811A1 - Korrekturverfahren für Festkörperdetektoren und Festkörperdetektor - Google Patents

Korrekturverfahren für Festkörperdetektoren und Festkörperdetektor Download PDF

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DE102005036811A1
DE102005036811A1 DE102005036811A DE102005036811A DE102005036811A1 DE 102005036811 A1 DE102005036811 A1 DE 102005036811A1 DE 102005036811 A DE102005036811 A DE 102005036811A DE 102005036811 A DE102005036811 A DE 102005036811A DE 102005036811 A1 DE102005036811 A1 DE 102005036811A1
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DE
Germany
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pixel
offset
plate
raw
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Withdrawn
Application number
DE102005036811A
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Finkler
Martin Dr. Spahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Priority to JP2006212260A priority patent/JP4999397B2/ja
Priority to US11/499,831 priority patent/US7469038B2/en
Publication of DE102005036811A1 publication Critical patent/DE102005036811A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B42/00Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
    • G03B42/02Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means using X-rays
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01TMEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T1/00Measuring X-radiation, gamma radiation, corpuscular radiation, or cosmic radiation
    • G01T1/29Measurement performed on radiation beams, e.g. position or section of the beam; Measurement of spatial distribution of radiation
    • G01T1/2914Measurement of spatial distribution of radiation
    • G01T1/2921Static instruments for imaging the distribution of radioactivity in one or two dimensions; Radio-isotope cameras
    • G01T1/2928Static instruments for imaging the distribution of radioactivity in one or two dimensions; Radio-isotope cameras using solid state detectors

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Abstract

Zur Gewährleistung eines weitgehend unverfälschten Röntgenbildes bei einem Festkörperdetektor mit einer Pixelelemente (205) aufweisenden Pixelmatrix (201) aus mindestens zwei in einer Ebene angeordneten Plattenelementen, wobei ein erstes und ein zweites Plattenelement eine Versetzung (208; 209) zueinander aufweisen, ist ein Korrekturverfahren vorgesehen, wobei ein digitales Röntgen-Rohbild (210) aus der Pixelmatrix (201) ausgelesen wird, und eine durch die Versetzung (208; 209) der Plattenelemente zueinander in dem digitalen Röntgen-Rohbild erzeugte Diskontinuität (218; 219) mittels einer Bildbearbeitungs-Korrektur daraus zumindest teilweise entfernt wird. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist das zweite Plattenelement eine Versetzung (208; 209) zu dem ersten Plattenelement auf und wird die dadurch erzeugte Diskontinuität (218; 219) aus dem Anteil (214) des digitalen Röntgen-Rohbilds (210), welcher aus den Pixelelementen des versetzten zweiten Plattenelements gebildet wird, mittels einer Bildbearbeitungs-Korrektur zumindest teilweise entfernt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Korrekturverfahren für Festkörperdetektoren gemäß Patentanspruch 1 und einen Festkörperdetektor gemäß Patentanspruch 18.
  • In der Röntgenbildgebung sind als Festkörperdetektoren ausgebildete Röntgendetektoren zur Aufnahme von digitalen Röntgenbildern eines Untersuchungsobjektes bekannt, bei denen eine Röntgenstrahlung durch einen Szintillator oder eine Direktkonverterschicht in elektrische Ladung umgewandelt und anschließend mittels aktiver Pixelmatrizen elektronisch ausgelesen wird. Anschließend werden die die Untersuchungsergebnisse repräsentierenden Abbildungsdaten an eine Auswertungs- und Anzeigevorrichtung übertragen und für die Abbildungserstellung weiterverarbeitet (Aufsatz „Flachbilddetektoren in der Röntgendiagnostik" von M. Spahn, V. Heer, R. Freytag, veröffentlicht in der Zeitschrift Radiologe 43, 2004, Seite 340 bis 350).
  • Es sind aktive Pixelmatrizen bekannt, die aus einer Scheibe aus amorphem Silizium, einem so genannten a-Si-plate, aufgebaut sind. Um großflächige Festkörperdetektoren herzustellen, werden mehrere a-Si-plates mittels des so genannten Butting-Prozesses aneinander angesetzt, zum Beispiel indem sie gemeinsam auf ein Glassubstrat aufgeklebt werden. Beim Zusammenkleben ist jedoch aus technischen Gründen eine Versetzung der verschiedenen a-Si-plates gegeneinander im Allgemeinen nicht vermeidbar. Die Versetzung liegt üblicherweise pro Pixelachse in einem zweistelligen Prozentbereich einer Pixelelement-Länge. Durch die Versetzung kommt es in dem ausgelesenen Röntgen-Rohbild zu einer Diskontinuität. Das wiederum führt zu verfälschten Objektdarstellungen und Artefakten. Zusätzlich können bei Linearkombinationen beispielsweise durch Subtraktion von je zwei Röntgen-Rohbildern im Falle bestimm ter Anwendungen Artefakte auftreten; bei diesen Anwendungen handelt es sich zum Beispiel um DSA (digital subtraction angiography) oder Dual Energy Verfahren oder ganz allgemein um Verfahren, bei denen mindestens zwei zeitlich auseinander liegende Röntgen-Rohbilder aufgenommen werden.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, durch das ein unverfälschtes Röntgenbild eines Untersuchungsobjektes mittels eines digitalen Festkörperdetektors erhalten werden kann.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Korrekturverfahren für Festkörperdetektoren gemäß Patentanspruch 1 und durch einen Festkörperdetektor gemäß Patentanspruch 18; vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind jeweils Gegenstand der zugehörigen Unteransprüche.
  • Durch das erfindungsgemäße Korrekturverfahren kann bei Festkörperdetektoren mit einer Pixelmatrix aus mindestens zwei in einer Ebene angeordneten Plattenelementen, wobei ein erstes und ein zweites Plattenelement eine Versetzung zueinander aufweisen, ein unverfälschtes und insbesondere auch an den Versetzungsstellen kontinuierliches Röntgenbild eines Untersuchungsobjektes dadurch erreicht werden, dass eine durch die Versetzung der Plattenelemente zueinander in dem digitalen Röntgen-Rohbild erzeugte Diskontinuität mittels einer Bildbearbeitungs-Korrektur aus dem digitalen Röntgen-Rohbild zumindest teilweise entfernt wird. Unter einem Röntgen-Rohbild ist im Zusammenhang mit der Erfindung sowohl ein direkt ausgelesenes Röntgen-Rohbild als auch ein bereits teilweise korrigiertes, zum Beispiel bereits Offset-korrigiertes, Röntgen-Rohbild zu verstehen. Es kann also durchaus zwischen dem Auslesen und der Korrektur der Diskontinuität eine bzw. mehrere zusätzliche Bildbearbeitungen stattfinden.
  • Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist das zweite Plattenelement eine Versetzung zu dem ersten Plattenelement auf und wird die dadurch erzeugte Diskontinuität aus dem Anteil des digitalen Röntgen-Rohbilds, welcher aus den Pixelelementen des versetzten zweiten Plattenelements gebildet wird, mittels einer Bildbearbeitungs-Korrektur zumindest teilweise entfernt. Dadurch, dass nicht das gesamte Röntgen-Rohbild sondern nur ein Anteil korrigiert wird, können vorteilhaft Rechenaufwand und damit auch Zeit und Kosten für aufwändige Bearbeitungseinheiten eingespart werden.
  • In vorteilhafter weise für eine einfache und aufwandsarme Korrektur werden ausgelesene Rohwerte der Pixelelemente des versetzten zweiten Plattenelements um mindestens eine Pixelelement-Länge in Richtung der Versetzung verschoben. Dadurch lässt sich die Diskontinuität besonders einfach aus dem Röntgen-Rohbild korrigieren.
  • Um auch Versetzungen ausgleichen zu können, die im Prozentbereich einer Pixelgröße liegen, und damit eine besonders genaue Korrektur von Versetzungen gewährleisten zu können, werden in vorteilhafter Weise ausgelesene Rohwerte der Pixelelemente des versetzten zweiten Plattenelements um weniger als eine Pixelelement-Länge in Richtung der jeweiligen Versetzungskomponenten verschoben. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird dazu der ausgelesene Rohwert der Pixelelemente des versetzten zweiten Plattenelements zu dem Rohwert des in Richtung der jeweiligen Versetzungskomponente angrenzenden Pixelelements entsprechend der auf eine Pixelelement-Länge bezogenen prozentualen jeweiligen Versetzungskomponente addiert und gleichzeitig bei dem Rohwert des Pixelelements selbst subtrahiert.
  • In vorteilhafter Weise wird die Versetzung vor dem Auslesen der Pixelmatrix vermessen und bestimmt. Dadurch stehen Daten über die Versetzung schnell und einfach für nachfolgende Korrekturverfahren zur Verfügung. Ein besonders vorteilhaftes Verfahren zur Vermessung und Bestimmung der Versetzung wird dadurch zur Verfügung gestellt, dass die Pixelmatrix und damit die Versetzung optisch abgetastet werden. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird die Versetzung durch Vergleich des Röntgen-Rohbilds eines bekannten Objektes, insbesondere eines Netzgitters, mit einem unverfälschten Bild des bekannten Objekts vermessen und bestimmt. Zeitpunkt der Bestimmung der Versetzung kann zum Beispiel bei Inbetriebnahme des Festkörperdetektors oder während einer Kalibrierung sein. Anschließend wird die Versetzung zweckmäßigerweise in einer Speichereinheit gespeichert, um so bei Bedarf jederzeit abrufbar zu sein.
  • Eine besonders vorteilhafte Anwendung der Erfindung ist gegeben bei einem Festkörperdetektor mit einer Pixelelemente aufweisenden Pixelmatrix aus mindestens zwei in einer Ebene angeordneten Plattenelementen, wobei ein erstes Plattenelement und ein zweites Plattenelement eine Versetzung zueinander aufweisen, und mit einer zugeordneten Korrektureinheit, durch welche eine zumindest teilweise Korrektur einer Diskontinuität aus dem Röntgen-Rohbild vorgesehen ist, wobei die Versetzung ursächlich für die Diskontinuität in dem Röntgen-Rohbild ist.
  • Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gemäß Merkmalen der Unteransprüche werden im Folgenden anhand schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele in der Zeichnung näher erläutert, ohne dass dadurch eine Beschränkung der Erfindung auf diese Ausführungsbeispiele erfolgt; es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf eine aus einem ersten a-Si-plate und einem mit einer Versetzung zu dem ersten a-Si-plate angeordneten zweiten a-Si-plate zusammengesetzte Pixelmatrix eines Festkörperdetektors und ein Untersuchungsobjekt;
  • 2 eine Darstellung der Grauwerte eines aus der Pixelmatrix nach 1 ausgelesenen Röntgen-Rohbildes ohne Korrektur;
  • 3 eine Darstellung der Grauwerte eines aus der Pixelmatrix nach 1 ausgelesenen und in Pfeilrichtung teil-korrigierten Zwischen-Röntgenbildes;
  • 4 eine Darstellung der Grauwerte eines erfindungsgemäß korrigierten Röntgenbildes.
  • 1 zeigt eine Pixelmatrix 201 eines Festkörperdetektors, die aus einem ersten Plattenelement und einem zweiten Plattenelement zusammengesetzt ist, wobei beide gemeinsam auf ein Glassubstrat 202 aufgeklebt sind und damit in einer Ebene angeordnet sind. Das erste Plattenelement wird in vorteilhafter Weise von einem ersten a-Si-plate 204 und das zweite Plattenelement von einem zweiten a-Si-plate 203 gebildet. Jedes a-Si-plate 203; 204 besteht aus einer endlichen Anzahl an quadratisch ausgebildeten Pixelelementen 205. Die Pixelelemente messen Rohwerte, bei denen es sich zum Beispiel um Grauwerte handeln kann, und die dann zum Beispiel an einem Monitor als Röntgen-Rohbild 210 dargestellt werden können.
  • Das erste a-Si-plate 203 und das zweite a-Si-plate 204 sind relativ zueinander versetzt angeordnet bzw. zur einfacheren Definierung ist das zweite a-Si-plate 204 gegenüber dem ersten a-Si-plate 203 um eine Versetzung 208; 209 verschoben. Die Versetzung 208; 209 des zweiten a-Si-plates 204 gegenüber dem ersten a-Si-plate 203 weist eine erste Versetzungskomponente 208 auf, welche in Gegenrichtung zu der ersten Pixelachse x gerichtet ist und weist eine zweite Versetzungskomponente 209 auf, die in Richtung der zweiten Pixelachse y gerichtet ist. Der Festkörperdetektor ist für die Abbildung eines Untersuchungsobjektes 206 vorgesehen.
  • Wird ein Röntgen-Rohbild 210 des Untersuchungsobjektes 206 aus der Pixelmatrix 201 ausgelesen und zum Beispiel an einem Monitor, insbesondere in Grauwerten, dargestellt, so zeigt sich – wie in 2 dargestellt – eine Diskontinuität 218; 219 im Übergangsbereich zwischen dem von dem ersten a-Si-plate 203 ausgelesenen ersten Bildteil 213 und dem von dem zweiten a-Si-plate 204 ausgelesenen zweiten Bildteil 214. Dies ist der Fall, da bekannte Bildbearbeitungs-Software nach dem Stand der Technik die Versetzung bzw. die dadurch hervorgerufene Diskontinuität 218; 219 nicht berücksichtigt. Die Diskontinuität 218; 219 weist eine erste Diskontinuitätskomponente 218 auf, welche entlang der ersten Pixelachse x gerichtet ist und weist eine zweite Diskontinuitätskomponente 219 auf, die in Gegenrichtung zu der zweiten Pixelachse y gerichtet ist; insgesamt ist die Diskontinuität 218; 219 der Versetzung 208; 209 genau entgegengerichtet.
  • In 2 ist das Röntgen-Rohbild 210 in Grauwerten mit einem Wertebereich von 100 beispielhaft gezeigt, wobei gestrichelt ein Umriss 211 des mit der Diskontinuität 218; 219 dargestellten Untersuchungsobjekts 206 angedeutet ist. Die Ziffern auf den ersten Bildpunkten 215 des ersten Bildteils 213 und die Ziffern auf den zweiten Bildpunkten 216 des zweiten Bildteils 214 der Röntgenabbildung 210 bezeichnen beispielhaft die entsprechend dem Objekt 206 erhaltenen Grauwerte auf einer Skala von 0 (weiß) bis 100 (schwarz). Bei einem üblichen Festkörperdetektor sind deutlich mehr, zum Beispiel 214 = 16384, Graustufen vorhanden.
  • Erfindungsgemäß wird die durch die Versetzung 208; 209 der Plattenelemente, insbesondere der a-Si-plates 203; 204, zueinander in dem digitalen Röntgen-Rohbild 210 erzeugte Diskontinuität 218; 219 mittels einer Bildbearbeitungs-Korrektur zumindest teilweise aus dem Röntgen-Rohbild 210 entfernt. Die Richtung, in der Verfahrensschritte eines Korrekturverfahrens nach der Erfindung angewendet werden, ist in 3 und 4 anhand der Pfeile 220; 221 auf den Bildpunkten des zweiten a-Si-plate 204 angedeutet. Ein durch die Durchführung eines Korrekturverfahrens in Richtung der ersten Pfeile 220 nach einer Ausgestaltung der Erfindung teil-korrigiertes Zwischen-Röntgenbild 212.1 ist in 3 gezeigt, ein nach der Teil-Korrektur zusätzlich in Richtung der zweiten Pfeile 221 korrigiertes Röntgenbild 212 ist in 4 gezeigt. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung wird die Korrektur zuerst in Richtung einer Versetzungskomponente und dann in Richtung der anderen Versetzungskomponente durchgeführt.
  • Beträgt die in 1 gezeigte Versetzung des zweiten a-Si-plate 204 in ihrer ersten Versetzungskomponente 208 zum Beispiel 30% einer Pixel-Länge und in ihrer zweiten Versetzungskomponente 209 zum Beispiel 40% einer Pixel-Länge, so sieht nach einer vorteilhaften Ausgestaltung ein Korrekturverfahren folgendermaßen aus: der jeweilige, ursprünglich ausgelesene Grauwert der Pixelelemente 205 des versetzten zweiten a-Si-plate 204, die auf allen Seiten des zweiten a-Si-plate 204 angrenzende Pixelelemente 205 aufweisen, wird zu 30% zu dem in Richtung der ersten Versetzungskomponente 208 angrenzenden Pixelelement 205 addiert, im Beispiel also nach links, und gleichzeitig wird für das Pixelelement 205 selbst 30% des Grauwertes subtrahiert.
  • Nach dem Abschluss dieser Verschiebung nach links wird der zwischenresultierende Grauwert zu 40% zu dem in Richtung der zweiten Versetzungskomponente 209 angrenzenden Pixelelement 205 addiert, im Beispiel also nach oben in Richtung der y-Achse, und es wird bei dem Pixelelement 205 selbst 40% des zwischenresultierenden Grauwertes subtrahiert. Derartig wird mit Grauwerten verfahren, die aus Pixelelementen 205 des zweiten, versetzten a-Si-plate 204 ausgelesen wurden, und welche auf allen Seiten angrenzende, zu dem zweiten a-Si-plate 204 gehörige Pixelelemente 205 aufweisen.
  • Bei Rand-Pixelelementen, also Pixelelementen 205, die auf zumindest einer Seite kein direkt angrenzendes Pixelelement des gleichen Plattenelements, also des zweiten a-Si plates 204, aufweisen, ist für ein noch genaueres, unverfälschtes Röntgenbild eine gesonderte Korrektur vorgesehen: Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird der ausgelesene Rohwert der Pixelelemente 205 des versetzten zweiten Plattenelements, die auf der in Richtung der Versetzung angrenzenden Seite kein angrenzendes Pixelelement 205 aufweisen, entsprechend der auf eine Pixelelement-Länge bezogenen prozentualen Versetzung bei dem Rohwert des Pixelelements 205 selbst subtrahiert.
  • In dem betrachteten Beispiel betrifft das den ursprünglich ausgelesenen Grauwert der Pixelelemente 205 des versetzten zweiten a-Si-plates 203, die auf der in Richtung der Versetzung 208; 209 angrenzenden Seite, also nach links und nach oben, kein angrenzendes Pixelelement 205 aufweisen. Da hier nach zumindest einer Seite nichts weitergegeben werden kann, wird lediglich die Subtraktion bei dem Grauwert des Pixelelementes 205 selbst durchgeführt. So wird bei den Pixelelementen 205 ohne linken Nachbarn 70% des Grauwertes abgezogen, aber nur 40% des Grauwertes weitergegeben, nämlich an den Grauwert des darüber liegenden Pixelelements; die übrigen 30% verfallen.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird der ausgelesene Rohwert der Pixelelemente 205 des versetzten zweiten Plattenelements, die auf der in Gegenrichtung der jeweiligen Versetzungskomponente angrenzenden Seite kein angrenzendes Pixelelement 205 aufweisen, belassen. Im beschriebenen Beispiel werden also die Grauwerte von den Pixelelementen 205 in ihrer ursprünglich ausgelesenen Form belassen, die randseitig rechts positioniert sind und die an die Grauwerte angrenzen, die aus Pixelelementen 205 des ersten a-Si-plate 203 ausgelesen wurden.
  • Mit letzteren Grauwerten der randseitigen Pixelelemente kann auch auf die folgende Weise verfahren werden: Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird der ausgelesene Rohwert der Pixelelemente 205 des versetzten zweiten Plattenelements, die auf der in Gegenrichtung der jeweiligen Versetzungskomponente angrenzenden Seite kein angrenzendes Pixelelement 205 aufweisen, um den durch die jeweilige Versetzungskomponente vorgegebenen prozentualen Anteil erhöht. In dem beschriebenen Beispiel wird also der Grauwert eines randseitig rechts positionierten Pixelelements 205 um 30% erhöht, der Grauwert eines randseitig unten positionierten Pixelele ments 205 um 40% des ursprünglich ausgelesenen Grauwertes erhöht.
  • Mit letzteren randseitigen Grauwerten kann auch auf die folgende Weise verfahren werden: Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden die ausgelesenen Rohwerte der Pixelelemente 205 des versetzten zweiten Plattenelements, die an das erste Plattenelement angrenzen, um den durch die jeweilige Versetzungskomponente 208; 209 vorgegebenen prozentualen Anteil der Rohwerte der angrenzenden Pixelelemente 205 des ersten Plattenelements erhöht. In dem beschriebenen Beispiel wird also 40% jedes Grauwertes der randseitigen Pixelelemente des ersten a-Si-plate 203, die an das zweite a-Si-plate 204 angrenzen, auf die Grauwerte der oberhalb benachbart befindlichen Rand-Pixelelemente des zweiten a-Si-plate 204 addiert.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen dem ersten und dem zweiten Plattenelement jeweils eine tote Zeile und/oder Spalte angeordnet, aus der kein Rohwert ausgelesen wird. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird ein Wert für die jeweilige tote Zeile und/oder Spalte durch Interpolation des Rohwertes des an eine Seitenkante angrenzenden Pixelelementes 205 des ersten Plattenelementes und des Rohwertes des an eine Seitenkante angrenzenden Pixelelementes 205 des zweiten Plattenelementes berechnet, wobei die Gewichtung des jeweiligen Rohwertes von der entsprechenden Versetzungskomponente 208; 209 abhängig ist.
  • Vor der Berechnung der Werte für die tote Zeile oder Spalte sollte eine Korrektur der Diskontinuität parallel zu der jeweiligen toten Zeile und/oder Spalte bereits durchgeführt sein. Für einen Festkörperdetektor 201 mit einer zwischen dem ersten a-Si-plate 3 und dem zweiten a-Si-plate 204 angeordneten toten Zeile wird entsprechend zuerst eine Korrektur der Diskontinuität in Richtung der ersten Versetzungskomponente 208 durchgeführt.
  • Anschließend werden die Werte für die Bildpunkte der toten Zeile berechnet, indem der Grauwert des in Richtung der zweiten Versetzungskomponente 209, also nach oben, angrenzenden Pixelelements 205 des zweiten a-Si-plate 204 und der Grauwert des in Gegenrichtung der zweiten Versetzungskomponente 209, also nach unten, angrenzenden Pixelelements 205 des ersten a-Si-plates 203 gemittelt werden, wobei die Gewichtung entsprechend der 40%igen Versetzung in dieser Richtung in die Berechnung eingeht. Dies wird mit Hilfe einer linearen Interpolation durchgeführt.
  • Anschließend wird eine Korrektur der Diskontinuität wie in 4 beschrieben in Richtung der zweiten Versetzungskomponente 209 durchgeführt, wobei die Grauwerte der an die tote Zeile angrenzenden Rand-Pixelelemente des zweiten a-Si-plate durch die Werte der toten Zeile korrigiert werden. Es wird also der jeweilige zwischenresultierende Grauwert bzw. bei den Rand-Pixelelementen der berechnete Wert der Pixelelemente der toten Zeile zu 40% zu dem in Richtung der zweiten Versetzungskomponente 209 angrenzenden Pixelelement 205 addiert, also nach oben, und es wird bei dem Pixelelement 205 selbst 40% des zwischenresultierenden Grauwertes subtrahiert, wobei die Werte der toten Zeile belassen werden.
  • Um Daten über die Versetzung schnell und einfach für nachfolgende Korrekturverfahren zur Verfügung zu haben, wird die Versetzung in vorteilhafter Weise vor dem Auslesen der Pixelmatrix vermessen und bestimmt. Dies kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden, zum Beispiel durch optisches Abtasten der Plattenelemente.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Röntgen-Rohbilder bekannter Objekte anzufertigen, insbesondere eines Netzgitters oder einfacher Linien, und das Röntgen-Rohbild dann mit den tatsächlichen Objekten zu vergleichen. Dadurch ist die Diskontinuität direkt ersichtlich und es kann auf die Versetzung rückgeschlossen werden. Ist die Versetzung charakterisiert, so kann sie zur späteren Verwendung für das erfindungsgemäße Verfahren in einer Speichereinheit in dem Festkörperdetektor bzw. einer zugehörigen Korrektureinheit gespeichert werden.
  • Anstelle der Korrektur der Diskontinuität aus dem Anteil des digitalen Röntgen-Rohbilds, welcher aus den Pixelelementen 205 des versetzten zweiten Plattenelements gebildet wird, kann auch jeweils ein Teil der Diskontinuität, zum Beispiel die Hälfte, aus dem ersten Plattenelement und ein zweiter Teil, zum Beispiel die zweite Hälfte, aus dem zweiten Plattenelement korrigiert werden. Der Vorteil hiervon ist ein gleichmäßig korrigiertes Röntgenbild.
  • Außerdem kann ein erfindungsgemäßes Korrekturverfahren auch bei einer Pixelmatrix angewendet werden, die aus mehr als zwei, zum Beispiel aus vier oder acht Plattenelementen aufgebaut ist. Hierbei kann zum Beispiel die jeweilige, das jeweilige Plattenelement betreffende Diskontinuität aus dem betreffenden Anteil des Röntgen-Rohbildes korrigiert werden.
  • Es ist ebenfalls möglich, dass die Versetzung der Plattenelemente zueinander neben den linearen Versetzungskomponenten entlang der Pixelachsen auch eine Verdrehung der Plattenelemente gegeneinander aufweist. Für eine Korrektur dieser Verdrehung kann ein entsprechendes, passendes Bildbearbeitungsverfahren gewählt werden.
  • Ein erfindungsgemäßer Festkörperdetektor 201 umfasst eine Pixelelemente 205 aufweisende Pixelmatrix aus mindestens zwei in einer Ebene angeordneten Plattenelementen, wobei ein erstes Plattenelement und ein zweites Plattenelement eine Versetzung relativ zueinander aufweisen, und eine zugeordnete Korrektureinheit, durch welche eine zumindest teilweise Korrektur einer Diskontinuität aus einem aus der Pixelmatrix ausgelesenen Röntgen-Rohbild vorgesehen ist, wobei die Versetzung ursächlich für die Diskontinuität in dem Röntgen-Rohbild ist.
  • Korrekturen, also zum Beispiel Offset-Korrekturen, Gain-Korrekturen und/oder die beschriebene Versetzungskorrektur, finden im Allgemeinen in einer Korrektureinheit statt, die dem Festkörperdetektor zwar zugeordnet, aber außerhalb dessen angeordnet ist. Die Korrektureinheit kann sich zum Beispiel in einem Röntgensystem oder Bildsystem befinden, mit dem der Festkörperdetektor in Kommunikationsverbindung steht. Andererseits kann aber auch vorgesehen sein, dass zum Beispiel bei einem mobilen Festkörperdetektor die gesamte Korrektureinheit baulich in den Festkörperdetektor integriert ist. Dadurch ist es möglich, ein vollständig korrigiertes Röntgenbild direkt aus dem Festkörperdetektor für eine Nachprozessierung weiterzugeben.
  • Die Erfindung ist nicht auf das oben ausführlich besprochene Ausführungsbeispiel eines Bildbearbeitungs-Korrekturverfahrens beschränkt, sondern umfasst alle möglichen Korrekturverfahren, mittels denen eine durch die Versetzung der Plattenelemente zueinander in dem digitalen Röntgen-Rohbild erzeugte Diskontinuität aus dem digitalen Röntgen-Rohbild zumindest teilweise entfernt werden kann. Drei weitere dieser Möglichkeiten sollen im Folgenden kurz angerissen werden:
    Es kann zum Beispiel der Anteil des digitalen Röntgen-Rohbilds, welcher aus den Pixelelementen des versetzten zweiten Plattenelements gebildet wird, in seiner Gesamtheit in Richtung der Versetzung um ein ganzes oder mehrere ganze Pixelelemente verschoben werden.
  • Außerdem kann durch je drei Rohwerte von drei in Richtung einer Pixelachse nebeneinander liegenden Pixelelementen ein Polynom zweiten Grades gelegt werden, um den jeweils zentralen Rohwert zu korrigieren. Der zentrale Rohwert wird entlang der Kurve des Polynoms entsprechend dem Prozentsatz der jeweiligen Versetzungskomponente verschoben bzw. neu berechnet und der Rohwert wird durch den neu berechneten oder abgegriffenen korrigierten wert ersetzt. Dieses Verfahren wird sowohl in Richtung der ersten Pixelachse als auch in Richtung der zwei ten Pixelachse für jeden Rohwert durchgeführt. Für Rand-Pixelelemente können wiederum gesonderte Verfahrensschritte durchgeführt werden.
  • Weiterhin kann auch zum Beispiel durch je drei Rohwerte von drei nebeneinander liegenden Pixelelementen mit einem Fitverfahren eine Gerade gelegt werden, um den jeweils zentralen Rohwert zu bearbeiten. Der zentrale Rohwert wird entlang der Gerade entsprechend dem Prozentsatz der jeweiligen Versetzungskomponente verschoben und der Rohwert wird durch den derart abgegriffenen korrigierten Wert ersetzt. Dieses Verfahren wird sowohl in Richtung der ersten Pixelachse als auch in Richtung der zweiten Pixelachse für jeden Rohwert durchgeführt. Mittels dieses Verfahrens kann zusätzlich besonders vorteilhaft eine Minimierung des Gesamtrauschens erzielt werden.
  • Die Erfindung lässt sich in folgender Weise kurz zusammenfassen: Zur Gewährleistung eines weitgehend unverfälschten Röntgenbildes bei einem Festkörperdetektor mit einer Pixelelemente aufweisenden Pixelmatrix aus mindestens zwei in einer Ebene angeordneten Plattenelementen, wobei ein erstes und ein zweites Plattenelement eine Versetzung zueinander aufweisen, ist ein Korrekturverfahren vorgesehen, wobei ein digitales Röntgen-Rohbild aus der Pixelmatrix ausgelesen wird, und eine durch die Versetzung der Plattenelemente zueinander in dem digitalen Röntgen-Rohbild erzeugte Diskontinuität mittels einer Bildbearbeitungs-Korrektur daraus zumindest teilweise entfernt wird. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist das zweite Plattenelement eine Versetzung zu dem ersten Plattenelement auf und wird die dadurch erzeugte Diskontinuität aus dem Anteil des digitalen Röntgen-Rohbilds, welcher aus den Pixelelementen des versetzten zweiten Plattenelements gebildet wird, mittels einer Bildbearbeitungs-Korrektur zumindest teilweise entfernt.

Claims (26)

  1. Korrekturverfahren für Festkörperdetektoren mit einer Pixelelemente (205) aufweisenden Pixelmatrix (201) aus mindestens zwei in einer Ebene angeordneten Plattenelementen, wobei ein erstes und ein zweites Plattenelement eine Versetzung (208; 209) relativ zueinander aufweisen, wobei – ein digitales Röntgen-Rohbild (210) aus der Pixelmatrix (201) ausgelesen wird, und – eine durch die Versetzung (208; 209) der Plattenelemente zueinander in dem digitalen Röntgen-Rohbild (210) erzeugte Diskontinuität (218; 219) mittels einer Bildbearbeitungs-Korrektur aus dem digitalen Röntgen-Rohbild (210) zumindest teilweise entfernt wird.
  2. Korrekturverfahren nach Anspruch 1, wobei das zweite Plattenelement eine Versetzung (208; 209) zu dem ersten Plattenelement aufweist und die dadurch erzeugte Diskontinuität (218; 219) aus dem Anteil (214) des digitalen Röntgen-Rohbilds, welcher aus den Pixelelementen (205) des versetzten zweiten Plattenelements gebildet wird, mittels einer Bildbearbeitungs-Korrektur zumindest teilweise entfernt wird.
  3. Korrekturverfahren nach Anspruch 2, wobei die Versetzung (208; 209) eine erste Versetzungskomponente (208) entlang der ersten Pixelachse (x) und/oder eine zweite Versetzungskomponente (209) entlang der zweiten Pixelachse (y) aufweist.
  4. Korrekturverfahren nach Anspruch 3, wobei ausgelesene Rohwerte der Pixelelemente (205), insbesondere Grauwerte, des versetzten zweiten Plattenelements um mindestens eine Pixelelement-Länge in Richtung der jeweiligen Versetzungskomponente (208; 209) verschoben werden.
  5. Korrekturverfahren nach Anspruch 3, wobei ausgelesene Rohwerte der Pixelelemente (205), insbesondere Grauwerte, des versetzten zweiten Plattenelements um weniger als eine Pixel element-Länge in Richtung der jeweiligen Versetzungskomponente (208; 209) verschoben werden.
  6. Korrekturverfahren nach Anspruch 3, wobei der ausgelesene Rohwert der Pixelelemente (205) des versetzten zweiten Plattenelements, insbesondere der auf allen Seiten ein angrenzendes Pixelelement (205) desselben Plattenelements aufweisenden Pixelelemente (205), entsprechend der auf eine Pixelelement-Länge bezogenen prozentualen jeweiligen Versetzungskomponente (208; 209) zu dem Rohwert des in Richtung der jeweiligen Versetzungskomponente (208; 209) angrenzenden Pixelelements (205) addiert wird und gleichzeitig bei dem Rohwert des Pixelelements (205) selbst subtrahiert wird.
  7. Korrekturverfahren nach Anspruch 6, wobei die Korrektur zuerst in Richtung einer Versetzungskomponente (208; 209) und dann in Richtung der anderen Versetzungskomponente (208; 209) durchgeführt wird.
  8. Korrekturverfahren nach Anspruch 6, wobei der ausgelesene Rohwert der Pixelelemente (205) des versetzten zweiten Plattenelements, die auf der in Richtung der jeweiligen Versetzungskomponente (208; 209) angrenzenden Seite kein angrenzendes Pixelelement (205) aufweisen, entsprechend der auf eine Pixelelement-Länge bezogenen prozentualen Versetzung (208; 209) bei dem Rohwert des Pixelelements (205) selbst subtrahiert wird.
  9. Korrekturverfahren nach Anspruch 6, wobei der ausgelesene Rohwert der Pixelelemente (205) des versetzten zweiten Plattenelements, die auf der in Gegenrichtung der jeweiligen Versetzungskomponente (208; 209) angrenzenden Seite kein angrenzendes Pixelelement (205) aufweisen, belassen wird.
  10. Korrekturverfahren nach Anspruch 6, wobei der ausgelesene Rohwert der Pixelelemente (205) des versetzten zweiten Plattenelements, die auf der in Gegenrichtung der jeweiligen Versetzungskomponente (208; 209) angrenzenden Seite kein angren zendes Pixelelement (205) aufweisen, um den durch die jeweilige Versetzungskomponente (208; 209) vorgegebenen prozentualen Anteil erhöht wird.
  11. Korrekturverfahren nach Anspruch 6, wobei der ausgelesene Rohwert der Pixelelemente (205) des versetzten zweiten Plattenelements, die an das erste Plattenelement angrenzen, um den durch die jeweilige Versetzungskomponente (208; 209) vorgegebenen prozentualen Anteil der Rohwerte der angrenzenden Pixelelemente (205) des ersten Plattenelements erhöht werden.
  12. Korrekturverfahren nach Anspruch 1, wobei zwischen dem ersten und dem zweiten Plattenelement jeweils eine tote Zeile und/oder Spalte von Pixelelementen (205) angeordnet ist, aus denen kein Rohwert ausgelesen wird.
  13. Korrekturverfahren nach Anspruch 12, wobei ein Wert für die jeweilige tote Zeile und/oder Spalte durch Interpolation des Rohwertes des an eine Seitenkante angrenzenden Pixelelementes (205) des ersten Plattenelementes und des Rohwertes des an eine Seitenkante angrenzenden Pixelelementes (205) des zweiten Plattenelementes berechnet wird, wobei die Gewichtung des jeweiligen Rohwertes von der entsprechenden Versetzungskomponente (208; 209) abhängig ist.
  14. Korrekturverfahren nach Anspruch 1, wobei die Versetzung (208; 209) vor dem Auslesen der Pixelmatrix vermessen und bestimmt wird.
  15. Korrekturverfahren nach Anspruch 14, wobei die Versetzung (208; 209) durch eine optische Abtastung der Pixelmatrix (201) vermessen und bestimmt wird.
  16. Korrekturverfahren nach Anspruch 14, wobei die Versetzung (208; 209) durch Vergleich des Röntgen-Rohbilds (210) eines bekannten Objektes, insbesondere eines Netzgitters, mit einem unverfälschten Bild des bekannten Objekts vermessen und bestimmt wird.
  17. Korrekturverfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, wobei die zuvor bestimmte Versetzung (208; 209) in einer Speichereinheit gespeichert wird.
  18. Festkörperdetektor – mit einer Pixelelemente aufweisenden Pixelmatrix (201) aus mindestens zwei in einer Ebene angeordneten Plattenelementen, wobei ein erstes Plattenelement und ein zweites Plattenelement eine Versetzung (208; 209) relativ zueinander aufweisen, – mit einer zugeordneten Korrektureinheit, durch welche eine zumindest teilweise Bildbearbeitungs-Korrektur einer Diskontinuität (218; 219) aus einem aus der Pixelmatrix (201) ausgelesenen Röntgen-Rohbild (210) vorgesehen ist, wobei die Versetzung (208; 209) ursächlich für die Diskontinuität (218; 219) in dem Röntgen-Rohbild (210) ist.
  19. Festkörperdetektor nach Anspruch 14, wobei das zweite Plattenelement eine Versetzung (208; 209) zu dem ersten Plattenelement aufweist und durch die Korrektureinheit eine zumindest teilweise Korrektur der durch die Versetzung (208; 209) erzeugten Diskontinuität (218; 219) aus dem Anteil (214) des digitalen Röntgen-Rohbildes (210) vorgesehen ist, welcher von den Pixelelementen (205) des versetzten Plattenelements auslesbar ist.
  20. Festkörperdetektor nach Anspruch 19, wobei weitere Plattenelemente in der Ebene angeordnet sind und diese weitere Versetzungen zu dem ersten Plattenelement aufweisen.
  21. Festkörperdetektor nach Anspruch 18, wobei die Plattenelemente von a-Si-plates (203; 204) gebildet werden.
  22. Festkörperdetektor nach Anspruch 19, wobei die Versetzung (208; 209) eine erste Versetzungskomponente (208) entlang der ersten Pixelachse (x) und/oder eine zweite Versetzungskomponente (209) entlang der zweiten Pixelachse (y) aufweist.
  23. Festkörperdetektor nach Anspruch 19, wobei die Korrektur eine Rohwertkorrektur, insbesondere eine Grauwertkorrektur, in Richtung der jeweiligen Versetzungskomponente (208; 209) umfasst.
  24. Festkörperdetektor nach Anspruch 19, wobei bei dem ausgelesenen Rohwert der Pixelelemente (205) des versetzten zweiten Plattenelements, insbesondere der auf allen Seiten ein angrenzendes Pixelelement (205) desselben Plattenelements aufweisenden Pixelelemente (205), entsprechend der auf eine Pixelelement-Länge bezogenen prozentualen jeweiligen Versetzungskomponente (208; 209) eine Addition zu dem Rohwert des in Richtung zu der jeweiligen Versetzungskomponente (208; 209) angrenzenden Pixelelements (205) vorgesehen ist und gleichzeitig bei dem Rohwert des Pixelelements (205) selbst eine Subtraktion vorgesehen ist.
  25. Festkörperdetektor nach Anspruch 24, wobei die Korrektur zuerst in Richtung einer Versetzungskomponente und dann in Richtung der anderen Versetzungskomponente vorgesehen ist.
  26. Festkörperdetektor nach Anspruch 18 mit einer Speichereinheit zur Speicherung der Versetzung (208; 209).
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