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DE102005034282A1 - Behälter für Verteilmaschinen - Google Patents

Behälter für Verteilmaschinen Download PDF

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Publication number
DE102005034282A1
DE102005034282A1 DE200510034282 DE102005034282A DE102005034282A1 DE 102005034282 A1 DE102005034282 A1 DE 102005034282A1 DE 200510034282 DE200510034282 DE 200510034282 DE 102005034282 A DE102005034282 A DE 102005034282A DE 102005034282 A1 DE102005034282 A1 DE 102005034282A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
holes
flange
strip
screw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200510034282
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Knapp
Thomas Zeitvogel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH
Original Assignee
RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH filed Critical RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH
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Publication of DE102005034282A1 publication Critical patent/DE102005034282A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/005Undercarriages, tanks, hoppers, stirrers specially adapted for seeders or fertiliser distributors
    • A01C15/006Hoppers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Abstract

Ein Behälter für Verteilmaschinen, insbesondere Düngerstreuer, aus dem das zu verteilende Gut bodenseitig austragbar und über eine Dosiereinrichtung wenigstens einem Verteilorgan zuführbar ist, kann in seinem Volumen durch wenigstens einen Aufsatz vergrößert werden. Zu diesem Zweck ist der obere Rand des Behälters nach innen zu einer Flanschleiste mit auf Abstand angeordneten Löchern und der Aufsatz an seinen unteren Rändern gleichfalls unter Bildung einer Flanschleiste mit Löchern gleichen Abstandes abgekantet. Der Aufsatz ist mit dem Behälter unter Zwischenlage eines Dichtungsstreifens zwischen die Flanschleisten mittels deren Löcher durchgreifender Schrauben verbindbar. Zur Erleichterung der Montage weist der Schraubenkopf einen aufgespritzten Kunststoffkopf auf, der etwa parallel zum Bolzen der Schraube verlaufende Federbeine mit an deren Ende nach außen weisenden Haken aufweist, die beim Einsetzen der Schraube von unten in das Loch der Flanschleiste des Behälters hinter den Rand des Lochs einrasten und die Schraube gegen Kräfte von oben sichern. Zusätzlich ist eine Verdrehsicherung vorgesehen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Behälter für Verteilmaschinen, aus dem das zu verteilende Gut bodenseitig austragbar und über eine Dosiereinrichtung wenigstens einem Verteilorgan zuführbar ist und dessen Volumen durch wenigstens einen Aufsatz vergrößerbar ist und zu diesem Zweck der obere Rand des Behälters nach innen zu einer Flanschleiste mit auf Abstand angeordneten Löchern und der Aufsatz an seinen unteren Rändern gleichfalls unter Bildung einer Flanschleiste mit Löchern gleichen Abstandes abgekantet ist und der Aufsatz mit dem Behälter unter Zwischenlage eines Dichtungsstreifens zwischen die Flanschleisten mittels deren Löcher durchgreifender Schrauben verbindbar ist. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage eines Aufsatzes auf einen Behälter einer Verteilmaschine.
  • Wenn nachfolgend vornehmlich auf Düngerstreuer, insbesondere Scheibenstreuer Bezug genommen wird, schränkt dies die Erfindung nicht ein, vielmehr werden unter Verteilmaschinen im Sinne der Erfindung außer Düngerstreuern auch Sand- und Salzstreuer und Sämaschinen verstanden. Behälter für solche Verteilmaschinen bestehen zumeist aus einem im wesentlichen rechteckigen, länglichen Oberteil mit einer bestimmten Bauhöhe und ein oder zwei daran anschließenden pyramidenstumpfförmigen Trichtern, die aufgrund ihres Neigungswinkels für das notwendige Abfließen des Gutes zum Boden und zur Auslauföffnung sorgen.
  • Der Landwirt benötigt in Abhängigkeit von seinen Feldgrößen Düngerstreuer mit einem bestimmten Behältervolumen, das die Dünger-Zuladung bestimmt. Für einen anderen landwirtschaftlichen Betrieb kann ein größeres Behältervolumen günstiger sein. Es hat sich deshalb aus fertigungs- und vertriebstechnischen Gründen als vorteilhaft erwiesen, eine Basismaschine mit einem bestimmten Behältervolumen, z.B. 1500 Liter anzubieten und zur Volumenvergrößerung Aufätze vorzusehen, die das Volumen stufenweise auf 2000, 2500 und 3000 Liter erhöhen. Außerdem gibt es gegenüber dem Behälter der Grundmaschine breitere Aufsätze, die den Behälter der Grundmaschine allseitig überragen und zum Beladen oder Nachfüllen des Behälters mit einer breiten Frontladerschaufel geeignet sind.
  • Aufgrund der Saisonalität des Kundenbedarfs und der häufig kurzfristigen Kaufentscheidung des Kunden muss der Händler den Düngerstreuer als Basismaschine zur Saison bereits auf Lager haben und sollte möglichst schnell auf Kundenwünsche nach bestimmten Aufsatztypen reagieren können. Dies erfordert beim Händler eine Montage des ausgewählten Aufsatzes auf den Behälter der Grundmaschine.
  • Die Aufsätze können aus einem an den Ecken geschweißten rechteckigen Rahmenteil bestehen. Aus Transport- und Lagergründen werden die Aufsätze heute jedoch meist in Form einzelner Blechtafeln in Kartons verpackt geliefert. Der Aufsatz besteht aus zwei Seiten-, einem Front- und einem Heckwandteil, die bis zu 50 cm hoch und letztere bis zu 280 cm lang sein können und trotz ihrer geringen Wandstärke von ca. 2 mm sehr unhandlich und schwer sind.
  • Der Behälter weist an seinem oberen Rand nach innen abgekantete Flanschleisten auf. Ebenso weisen der Aufsatz bzw. die Aufsatzbleche nach einer Seite abgekantete Flanschleisten auf. Die Flanschleisten sind mit Löchern versehen. Bei der Montage wird zwischen den Flanschleisten eine dünne Zwischenlage aus Kunststoff eingelegt, die ein Reiben des Aufsatzblechs auf dem Stahlblech des Grundbehälters verhindert und damit einer Korrosion an dieser Stelle vorbeugt. Die Flanschleisten des Aufsatzes bzw. der einzelnen Blechtafeln werden durch Durchstecken von handelsüblichen rostfreien Schrauben, Aufsetzen von Unterlegscheiben aus Stahl und Kunststoff zur Vermeidung elektrochemischer Korrosion und Aufschrauben von Muttern auf die Gewindebolzen der Schrauben miteinander verbunden. Dabei müssen die Rundlöcher sehr genau fluchten, um die Schraubbolzen durchstecken und die Muttern aufschrauben zu können.
  • Diese Montage erfordert nicht zuletzt aufgrund des Gewichtes des Aufsatzes bzw. der einzelnen Blechtafeln zwei Monteure, von denen einer die Blechtafel in Position hält, der andere meist im Behälter sitzt und die Schrauben mit den Unterlegscheiben und Muttern montiert. Der Zeit- und Personalaufwand ist erheblich und führt zu einer entsprechenden Kostensteigerung, die allein auf die Montage zurückzuführen ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Montage von komplett verschweißten vierseitigen Aufsätzen oder aus Einzelblechen bestehenden Aufsätzen auf Behältern von insbesondere Düngerstreuern zu vereinfachen, so dass die Montage nur von einer Person durchgeführt werden kann und somit die Montagekosten gesenkt werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Schraubenkopf einen aufgespritzten Kunststoffkopf aufweist, der etwa parallel zum Bolzen der Schraube verlaufende Federbeine mit an deren Ende nach außen weisenden Haken aufweist, die beim Einsetzen der Schraube von unten in das Loch der Flanschleiste des Behälters hinter den Rand des Lochs einrasten und die Schraube gegen Kräfte von oben sichern.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung der Schraube ermöglicht es dem Monteur, zunächst in die Flanschleisten des Behälters die Schrauben von unten einzustecken, bis sie mit ihren Haken hinter den Lochrand der Flanschleiste des Behälters einschnappen. Die Schrauben sind dann gegen von oben wirkende vertikale bzw. leicht schräge Kräfte gesichert. Anschließend wird der Dichtungsstreifen über die freien Enden der Schraubbolzen "aufgefädelt" und mit seiner Klebstoff-Seite auf die Flanschleiste aufgedrückt. Daraufhin wird der Aufsatz bzw. eine einzelne Blechtafel mit den Löchern ihrer Flanschleiste über die freien Enden der Schraubbolzen geführt und schließlich die Unterlegscheiben über die freien Enden der Schraubbolzen geführt und die Muttern anschließend mit einer Schraubratsche oder dergleichen angezogen. Der Aufsatz bzw. die ihn bildenden Blechtafeln können problemlos von einer Person montiert werden, wobei die Schraubbolzen der einseitig axial gesicherten Schrauben zugleich als zentrierendes Montagehilfsmittel für das Aufbringen des Dichtungsstreifens und der Flanschleisten des Aufsatzes wirken.
  • In bevorzugter Ausführung ist vorgesehen, dass die Löcher in der Flanschleiste des Behälters als Langlöcher ausgebildet und die Federbeine am Kunststoffkopf beiderseits frei geschnitten sind und nach Einrasten der Haken in das Langloch der Lochwand anliegen.
  • Durch die Ausbildung der Löcher in der Flanschleiste als Langlöcher ist die Ausrichtung der Schraube mit den Federbeinen bei der Montage vorgegeben. Außerdem ist die tragende Fläche der Haken gegen vertikale Kräfte optimiert.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Langlöcher als Rechtecklöcher ausgebildet sind und dass der Kunststoffkopf zwei diametral angeordnete Abflachungen aufweist, deren flache Außenseiten in die flachen Außenseiten der Federbeine übergeht, die nach Einsetzen der Haken in das Langloch den gegenüberliegenden geraden Lochwänden anliegen. Bei dieser Ausgestaltung liegen die flachen Außenseiten der Federbeine nach Einrasten der Haken hinter dem geraden Lochrand der geraden Lochwand an. Damit ist nicht nur eine Sicherung gegen Vertikalkräfte von oben, sondern zugleich auch eine gewisse Verdrehsicherung des Schraubenbolzens gewährleistet. Beim Aufschrauben der Muttern muss der Schraubenkopf nicht gekontert werden. Der Schraubenkopf braucht deshalb auch keine Schlüsselflächen aufzuweisen.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass der Kunststoffkopf zwischen den Federbeinen und dem Bolzen den Federweg beim Ausweichen der Haken vor dem Einrasten auf das notwendige Maß begrenzende, parallele Anschläge aufweist.
  • Durch diese Merkmale wird vermieden, dass die Federbeine zu weit nach innen ausgelenkt werden, und insbesondere beim Durchstecken des Schraubenbolzens durch die Flanschleiste erreicht, dass beide Federbeine um das gleiche Maß ausgelenkt werden und beide Haken hinter dem Lochrand der Flanschleiste wirksam einschnappen. Auch wird einer Überbeanspruchung der Federbeine vorgebeugt.
  • Es kann ferner vorgesehen sein, dass die Anschläge zum Schraubenbolzen hin reichende parallele Schenkel aufweisen, die zusätzlich als Verdrehsicherung dienen. Dadurch wird die insgesamt für die Verdrehsicherung zur Verfügung stehende Fläche an Schraubenkopf vergrößert.
  • Der Dichtungsstreifen ist vorzugsweise ein einseitig mit Klebstoff und Abdeckfolie versehener Kunststoffstreifen, dessen Dicke an die Höhe der Haken an den Federbeinen des Kunststoffkopfs angepasst ist und der mit ausgestanzten Löchern in einem dem Abstand der Löcher an den Flanschleisten entsprechenden Abstand versehen ist.
  • Der eingelegte Kunststoffstreifen mit den vorgenannten Merkmalen erfüllt einerseits die technische Funktion zur Bildung des notwendigen Freiraums für die Haken, andererseits schafft er an der Außenseite eine optische Trennung von Behälter und Aufsatz.
  • Vorzugsweise ist der Kunststoffstreifen gleichfalls mit Langlöchern versehen, deren Weite etwas größer ist als die der Langlöcher in der Flanschleiste des Behälters, um zwischen den beiden Flanschleisten ausreichend Platz für das Eingreifen der Haken an den Federbeinen des Schraubenkopfs zu schaffen.
  • Zweckmäßigerweise besteht der Schraubenkern aus Metall und ist als Flachrundschraube mit am Bolzenansatz angeformtem Vierkant ausgebildet. Die Flachrundschraube ist in Kunststoff eingespritzt, um den Kunststoffkopf zu bilden. Dabei bildet das Vierkant am Bolzenansatz eine Verdrehsicherung für den Kunststoffkopf.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Montage eines Volumen vergrößernden Aufsatzes auf einen Behälter für Verteilmaschinen. Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die Schrauben mit dem Kunststoffkopf von unten in die Löcher der abgekanteten Flanschleiste des Behälters bis zum Einrasten der Haken hinter den Öffnungsrand eingesteckt werden und dieser Montageschritt bei sämtlichen Löchern durchgeführt wird, dass anschließend der ausgestanzte Kunststoffstreifen von einer Rolle abgerollt und die Abdeckfolie von der Klebeschicht abgezogen wird und der Kunststoffstreifen mit seinen Ausstanzungen über die Schraubenbolzen geführt und auf die Flanschleisten aufgedrückt wird, dass daraufhin der Aufsatz mit den Löchern seiner Flanschleiste über die Schraubenbolzen geführt und schließlich unter Zwischenlage von Unterlegscheiben Muttern auf die freien Enden der Schraubenbolzen aufgeschraubt werden.
  • Die Montage kann, wie bereits angedeutet, problemlos von einer einzigen Person vorgenommen werden. Dabei bildet die Schraube mit ihren einrastenden Haken am Schraubenkopf eine Sicherung gegen vertikale Kräfte, die beim Aufsetzen des Aufsatzes auf die freien Enden der Schraubenbolzen auf diese einwirken können, und eine Verdrehsicherung beim Aufschrauben der Muttern.
  • Besteht der Aufsatz aus einzelnen Blechtafeln in einer der Anzahl und der Breite der Wände des Behälters entsprechenden Anzahl und Breite, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass nach Einstecken und Einrasten der Schrauben an den Flanschleisten des Behälters und Auflegen eines auf Länge geschnittenen Kunststoffstreifens die Blechtafeln mit ihren abgekanteten Flanschleisten mit Löchern einzeln über die freien Enden der Schraubenbolzen geführt und anschließend Muttern auf die Schraubenbolzen aufgeschraubt werden.
  • Auch die Montage der einzelnen Blechtafeln ist problemlos von einer Person durchzuführen. Sie braucht die Flanschleiste des Behälters der Blechtafel mit den Löchern nur über die freien Enden der Schraubbolzen der vormontierten Schrauben zu führen und auf den zuvor aufgelegten Kunststoffstreifen aufsetzen, um anschließend die Muttern mit Hilfe eines Schraubschlüssels auf die freien Enden der Schraubbolzen aufzuschrauben.
  • Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiels beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines Zweischeibenstreuers in Form einer Basismaschine;
  • 2 eine schematische perspektivische Ansicht eines Zweischeibenstreuers, bestehend aus einer Basismaschine und einem umrissgleichen Behälter-Aufsatz;
  • 3 eine schematische perspektivische Ansicht eines Zweischeibenstreuers, bestehend aus einer Basismaschine und einem Behälter-Aufsatz für das Befüllen mit einer breiten Frontladerschaufel;
  • 4 eine Ansicht einer Schraube, teilweise im Schnitt, zum Verbinden von Aufsatz und Behälter;
  • 5 eine Draufsicht auf den Kunststoffkopf der Schraube gemäß 4;
  • 6 eine perspektivische Ansicht auf den Kopf der Schraube;
  • 7 eine perspektivische Ansicht auf die Innenseite des Kopfs der Schraube;
  • 8 eine Explosionsdarstellung der Verbindung von Aufsatz und Behälter und
  • 9 einen Schnitt durch die Flanschleisten von Behälter und Aufsatz in der endgültig montierten Lage.
  • Bei der in den 1 bis 3 wiedergegebenen Ausführung einer Verteilmaschine handelt es sich um einen Zweischeiben-Düngerstreuer in Form eines Anbaugerätes für einen Traktor. Es ist jeweils eine Ansicht auf die Rückseite des Zweischeibenstreuers gezeigt. Der Streuer weist einen Rahmen auf, von dem in den 1 bis 3 lediglich die nach hinten ragenden Kragarme 1 erkennbar sind, die durch eine Traverse 2 verbunden sind, die zugleich das Gehäuse für ein Getriebe bildet, über das die auf den Abtriebswellen 3 sitzenden Wurfscheiben 4 (2 und 3) mit Wurfschaufeln 5 von der Zapfwelle des Traktors her angetrieben werden.
  • Der Rahmen nimmt einen Behälter 6 auf, der aus einem im Wesentlichen rechteckförmigen Oberteil 7 und zwei sich daran nach unten anschließenden trichterförmigen Unterteilen 8 besteht. Die trichterförmigen Unterteile 8 enden in einem Bodenteil 10 mit einem Boden 11, der eine Auslauföffnung für den Dünger aufweist.
  • Unterhalb des Bodens 11 ist eine Dosiereinrichtung angeordnet, die – da in vielen Ausführungsformen bekannt – hier nicht näher beschrieben wird. Mit Hilfe der Dosiereinrichtung kann die auf die Wurfscheiben ausgetragene Düngermenge eingestellt werden. Ferner lässt sich die Dosiereinrichtung ihrerseits verlagern, um den Aufgabepunkt des Düngers auf die Wurfscheiben zu verlagern. Für die Einstellung der Dosiermenge und die Verstellung des Aufgabepunktes dient die insgesamt mit 9 bezeichnete Verstelleinrichtung. Auch deren Aufbau ist in Verbindung mit der Erfindung unbedeutend.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform weicht das Oberteil 7 des Behälters 6 insoweit von der Rechteckform ab, als die Frontwand 12 und die Rückwand 13 mit den Seitenwänden 14 bzw. 15 jeweils über Schrägbleche 18 verbunden sind, so dass eine langgestreckte oktogonale Umrissform entsteht, wobei sich die Schrägbleche 18 an den Wänden der trichterförmigen Unterteile 8 in entsprechenden Schrägen 19 fortsetzen, die das Abgleiten des Düngers zur Auslauföffnung im Bodenteil 10 bzw. Boden 11 unterstützen.
  • Der Behälter 6 ist als Schweißkonstruktion aus einzelnen Blechtafeln hergestellt. Die Frontwand 12, die Rückwand 13, die Seitenwände 14 und 15 sowie die Schrägbleche 18 sind an ihrem oberen Rand nach innen zu einer Flanschleiste 20 abgekantet, die vorzugsweise unter einem Innenwinkel von etwas weniger als 90° zu der jeweiligen Wand geneigt ist. Die Flanschleisten 20 weisen abstandsgleich angeordnete Langlöcher 21 auf, wobei beim gezeigten Ausführungsbeispiel die Frontwand 12 und die Rückwand 13 vier solcher Langlöcher, die Seitenwände 14, 15 drei Langlöcher und die Schrägbleche 18 jeweils ein Langloch aufweisen.
  • Die Flanschleisten 20 mit den Langlöchern 21 am Behälter 6 dienen zur Befestigung von Aufsätzen, mit denen das Volumen des Behälters 6 der Grundmaschine vergrößert werden kann. 2 zeigt einen solchen Aufsatz 22, der in diesem Ausführungsbeispiel einen mit dem Oberteil 7 des Behälters 6 der Grundmaschine gleichen Umriss aufweist. Er besteht aus einem Frontwandteil 23, einem Rückwandteil 24 und Seitenwandteilen 25, die jeweils über Schrägbleche 26 miteinander verbunden sind. Der Aufsatz 22 kann einteilig ausgebildet sein, besteht aber vorzugsweise aus einzelnen Blechtafeln, die über nach innen abgekantete vertikale Flanschleisten 27 mittels Schrauben miteinander verbunden sind.
  • Beim gezeigten Ausführungsbeispiel weist auch der Aufsatz 22 an seinen oberen Rändern nach innen abgekantete Flanschleisten 28 mit Langlöchern 29 auf, die die Montage eines weiteren umrissgleichen Aufsatzes ermöglichen.
  • 3 zeigt wiederum die Basismaschine mit einem Behälter 6 entsprechend der 1 und 2, weshalb an dieser Stelle auf dessen Einzelheiten nicht mehr eingegangen wird. Auf den Behälter 6 bzw. dessen Oberteil 7 ist ein Aufsatz 30 aufgesetzt, der im Gegensatz zu dem Aufsatz 22 der 2 zumindest die beiden Seitenwände 14 und 15 des Oberteils 7 nach außen überragt, beim gezeigten Ausführungsbeispiel jedoch eine Ausladung gegenüber sämtlichen Wänden des Oberteils 7 des Behälters 6 aufweist. Die Frontwand 31, die Rückwand 32 und die Seitenwände 33, 34 gehen über Schrägen 35 in die entsprechenden Wandteile des Oberteils 7 über. Gleiches gilt für die Schrägen 36, die über Schrägen 37 in die Schrägbleche 18 des Oberteils 7 übergehen.
  • Auch der Aufsatz 30 kann an seinem oberen Rand nach innen abgekantete Flanschleisten 38 mit äquidistant angeordneten Langlöchern 38 aufweisen. Er kann ferner einteilig geschweißt oder aus einzelnen Blechtafeln bestehen, die an ihren vertikalen Kanten miteinander verschraubt werden.
  • Zum Verbinden der Aufsätze 22 (2) oder 30 (3) mit dem Oberteil 7 des Behälters 6 der Basismaschine dienen er findungsgemäß ausgebildete Schrauben, für die in den 4 bis 7 ein Ausführungsbeispiel gezeigt ist.
  • Die Schraube 40 besteht aus einem Stahlkern 41 in Form einer Flachrundkopfschraube, die am Ansatz des Gewindebolzens 42 am Schraubenkopf 43 ein Vierkant 44 aufweist. Diese Flachrundkopfschraube ist in einem Kunststoffkopf 45 eingespritzt, dessen Außendurchmesser größer ist als die über die Schmalseite gemessene lichte Weite eines Langlochs 21 in einer der Flanschleisten 20. Der Kunststoffkopf ist an gegenüberliegenden Seiten 46 abgeflacht und weist an diesen Seiten flache Federbeine 47 auf, deren flache Außenseite etwa mit der Abflachung 46 des Kunststoffkopfs 45 zusammenfällt. Die Federbeine 47 weisen an ihren Enden nach außen gerichtete Haken 48 auf, wobei die Wirkfläche 49 der Haken etwa senkrecht zur flachen Außenseite der Federbeine 47 verläuft. Die Federbeine sind, wie 7 erkennen lässt, gegenüber dem Grundkörper des Kunststoffkopfs 45 bei 50 freigeschnitten, so dass sie nach innen und außen ausgelenkt werden können. Der Kunststoffkopf 45 weist ferner zwischen den Federbeinen 47 und dem Gewindebolzen 42 parallel zu ersteren verlaufende Anschläge 51 auf, die den Federweg der Federbeine 47 nach innen begrenzen. Der Anschlag 51 setzt sich zum Schraubenbolzen 42 hin mit parallelen Führungsflächen 56 fort, deren Außenflächen einen Abstand aufweisen, welcher der Breite der Federbeine 47 entspricht und zusammen mit dieser die Schraube 40 im Langloch führen und gegen Verdrehen sichern.
  • 8 zeigt das Vorgehen bei der Montage des Aufsatzes 22 oder 30 auf das Oberteil 7 des Behälters 6, wobei nur die Flanschleiste 20 eines Wandteils des Oberteils 7 des Behälters 6 und eine untere Flanschleiste 52 des Aufsatzes 22 ausschnittsweise wiedergegeben sind. Die Flanschleiste 20 weist, wie bereits ausgeführt, abstandsgleich angeordnete Langlöcher 21 auf, während die Flanschleiste 52 des Aufsatzes bzw. der ihn bildenden Blechtafel am unteren Rand entsprechend abstandsgleich angeordnete Rundlöcher 53 besitzt. Zwischen beiden Flanschleisten 20 und 52 ist ein Kunststoffstreifen 54 eingelegt, der gleichfalls mit abstandsgleich ausgestanzten Langlöchern 55 versehen ist. Der Kunststoffstreifen 54 weist auf seiner Unterseite eine durch eine Folie abgedeckte Klebstoffschicht auf, mittels der er nach Abziehen der Folie auf die Flanschleiste 20 haftend aufgebracht werden kann.
  • Zunächst wird die Schraube 40 so in das Langloch 21 eingesteckt, dass die Haken 48 unter Nachgeben der Federbeine 47 nach innen an gegenüberliegenden Lochkanten ausweichen und anschließend hinter den Lochrand einrasten. In dieser Position ist die Schraube 40 gegen vertikale Kräfte nach unten gesichert und ferner mit den seitlichen Flanken der Federbeine 47 und vor allem der Schenkel 56, die an die Anschläge 51 zum Schraubenbolzen 42 hin anschließen (siehe 7) in dem Langloch 21 gegen Verdrehen gesichert. Über den Schraubenbolzen 42 der in dieser Weise vormontierten Schraube 40 wird der Kunststoffstreifen 54 mit seinem Langloch 55 aufgesteckt, bis er auf der Flanschleiste 20 aufliegt und mit der Hand auf der Länge der Flanschleiste angedrückt werden kann. Daraufhin wird der Aufsatz bzw. eine der ihn bildenden Blechtafeln mit der Bohrung 53 der Flanschleiste 52 über den Schraubenbolzen 42 geführt bis die Flanschleiste 52 auf dem Kunststoffstreifen 54 aufliegt. Anschließend wird auf den Schraubenbolzen 42 eine vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Unterlegscheibe 57 und dann eine Unterlegscheibe 58 aus Metall aufgebracht und schließlich die Mutter 59 auf den Schraubenbolzen 42 aufgeschraubt.
  • 9 zeigt den Endzustand nach der Montage im Schnitt. Dort ist insbesondere erkennbar, dass der Kunststoffstreifen 54 eine Dicke aufweist, die in seinem Langloch 55 zwischen der Flanschleiste 20 und der Flanschleiste 52 ausreichend Platz für das Eingreifen der Haken 48 zwischen die beiden Flanschleisten gewährleistet, so dass die Haken 48 und die Federbeine 47 bei der Montage nicht verformt werden können.
  • Bei Bedarf kann der Aufsatz ebenso problemlos demontiert werden, indem zunächst die Muttern 59 gelöst, die Unterlegscheiben 57, 58 abgenommen, der Aufsatz bzw. die Blechtafel mit der Flanschleiste 52 über den Schraubenbolzen 42 nach oben abgezogen und der Kunststoffstreifen 54 von der Flanschleiste 20 abgerissen und gleichfalls nach oben abgezogen wird. Anschließend können die Haken 48 unter Nachgeben der Federbeine 47 nach innen gedrückt werden, bis sie von der Lochwandung freikommen und die Schraube nach unten entnommen werden kann. Stattdessen kann nach Abnahme des Aufsatzes mit der Flanschleiste 52 der Kunststoffstreifen 54 auch am Ort verbleiben und ein anderer Aufsatz, z.B. ein solcher nach 3 montiert werden.

Claims (10)

  1. Behälter (6) für Verteilmaschinen, aus dem das zu verteilende Gut bodenseitig austragbar und über eine Dosiereinrichtung wenigstens einem Verteilorgan (4, 5) zuführbar ist und dessen Volumen durch wenigstens einen Aufsatz (22, 30) vergrößerbar ist und zu diesem Zweck der obere Rand des Behälters (6) nach innen zu einer Flanschleiste (20) mit auf Abstand angeordneten Löchern (21) und der Aufsatz (22, 30) an seinen unteren Rändern gleichfalls unter Bildung einer Flanschleiste (52) mit Löchern (53) gleichen Abstandes abgekantet ist und der Aufsatz (22, 30) mit dem Behälter (6) unter Zwischenlage eines Dichtungsstreifens (54) zwischen die Flanschleisten mittels deren Löcher (21, 53) durchgreifender Schrauben (40, 59) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubenkopf einen aufgespritzten Kunststoffkopf (45) aufweist, der etwa parallel zum Bolzen (42) der Schraube (40) verlaufende Federbeine (47) mit an deren Ende nach außen weisenden Haken (48) aufweist, die beim Einsetzen der Schraube (40) von unten in das Loch (21) der Flanschleiste (20) des Behälters (6) hinter den Rand des Lochs (21) einrasten und die Schraube (40) gegen Kräfte von oben sichern.
  2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (21) in der Flanschleiste (20) des Behälters (6) als Langlöcher ausgebildet sind, und dass die Federbeine (47) am Kunststoffkopf (45) der Schraube (40) beiderseits freigeschnitten sind und nach Einrasten der Haken (48) in das Langloch (21) der Lochwand anliegen.
  3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Langlöcher (21) als Rechtecklöcher ausgebildet sind und dass der Kunststoffkopf (45) zwei diametral angeordnete Abflachungen (46) aufweist, deren flache Außenseiten in die flachen Außenseiten der Federbeine (47) übergehen, die nach Einsetzen der Haken (48) in das Langloch (21) den gegenüberliegenden geraden Lochwänden anliegen.
  4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkopf (45) zwischen den Federbeinen (47) und dem Schraubenbolzen (42) den Federweg beim Ausweichen der Haken (48) vor dem Einrasten auf das notwendige Maß begrenzende parallele Anschläge (51) aufweist.
  5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (51) zum Schraubenbolzen (42) hin reichende parallele Schenkel (56) aufweisen, die im Langloch 21 als Verdrehsicherung dienen.
  6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsstreifen ein einseitig mit Klebstoff und Abdeckfolie versehener Kunststoff streifen (54) ist, dessen Dicke an die Höhe der Haken (48) an den Federbeinen (47) des Kunststoffkopfs (45) angepasst ist und der mit ausgestanzten Löchern (55) in einem dem Abstand der Löcher (55) an den Flanschleisten (20, 52) entsprechenden Abstand versehen ist.
  7. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffstreifen (54) mit Langlöchern (55) versehen ist, deren Weite zur Bildung eines Freiraums für die Haken (48) etwas größer ist als die der Langlöcher (21) in der Flanschleiste (20) des Behälters (6).
  8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubenkern (43) aus Metall eine Flachrundschraube mit am Bolzenansatz angeformten Vierkant (44) ist.
  9. Verfahren zur Montage eines Volumen vergrößernden Aufsatzes auf einen Behälter für Verteilmaschinen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben (40) mit dem Kunststoffkopf (45) von unten in die Löcher (21) der abgekanteten Flanschleiste (20) des Behälters (6) bis zum Einrasten der Haken (48) hinter den Lochrand eingesteckt werden und dieser Montageschritt bei sämtlichen Löchern (21) durchgeführt wird, dass anschließend der ausgestanzte Kunststoffstreifen (54) von einer Rolle abgerollt und die Abdeckfolie von der Klebeschicht abgezogen wird und der Kunststoffstreifen mit seinen Ausstanzungen (55) über die Schraubenbolzen (42) geführt und auf die Flanschleiste (20) aufgedrückt wird, dass daraufhin der Aufsatz (22, 30) mit den Löchern (53) seiner Flanschleiste (52) über die Schraubenbolzen (42) geführt und schließlich Muttern (59) unter Zwischenlage von Unterlegscheiben (57, 58) auf die freien Enden der Schraubenbolzen (42) aufgeschraubt werden.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der Aufsatz aus einzelnen Blechtafeln in einer der Anzahl und der Breite der Wände des Behälters entsprechenden Anzahl und Breite bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einstecken und Einrasten der Schrauben (40) an den Flanschleisten (20) des Behälters (6) und Auflegen eines auf Länge geschnittenen Kunststoffstreifens (54) die Blechtafeln mit ihren abgekanteten Flanschleisten mit Löchern einzeln über die freien Enden der Schraubenbolzen (42) geführt und anschließend Muttern (59) auf die Schraubenbolzen aufgeschraubt werden, und dass schließlich die Blechtafeln an ihren einander zugekehrten Schmalseiten über dort vorhandene Flanschleisten miteinander verschraubt werden.
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