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DE102005023008B3 - Befestigungsanordnung für einen Bremsseilzug eines Kraftwagens - Google Patents

Befestigungsanordnung für einen Bremsseilzug eines Kraftwagens Download PDF

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DE102005023008B3 DE200510023008 DE102005023008A DE102005023008B3 DE 102005023008 B3 DE102005023008 B3 DE 102005023008B3 DE 200510023008 DE200510023008 DE 200510023008 DE 102005023008 A DE102005023008 A DE 102005023008A DE 102005023008 B3 DE102005023008 B3 DE 102005023008B3
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Renate Kost
Axel Dr. Landenberger
Markus Thiel
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Herok Marco Dipl-Ing 71157 Hildrizhausen De
Kost Renate 71299 Wimsheim De
Landenberger Axel Dr 71083 Herrenberg De
Thiel Markus 73054 Eislingen De
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    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/04Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Befestigungsanordnung für einen Bremsseilzug (60) eines Kraftwagens mit wenigstens einem Bremsseilhalter (52), um den Bremsseilzug (60) am Boden (10) der Kraftwagenkarosserie zu befestigen, wobei der Bremsseilhalter (52) nahe einem Mitteltunnel (11) des Karosseriebodens (10) angeordnet ist, in dessen Hohlquerschnitt eine Antriebswelle (20) des Kraftwagens verläuft, und wobei die Antriebswelle (20) an einer Querbrücke (30) gelagert ist, welche den Mitteltunnel (11) überspannt und an ihren seitlichen Enden jeweils über eine zugehörige Befestigungskonsole (40, 50) am Karosserieboden (10) befestigt ist. DOLLAR A Um unter Beibehaltung einer einfachen Montage des Bremsseilzuges (60) eine besonders steife Abstützung des Bremsseilzuges (60) an der Kraftwagenkarosserie zu erzielen, ist der Bremsseilhalter (52) an einer der Befestigungskonsolen (50) der Querbrücke (30) abgestützt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Befestigungsanordnung für einen Bremsseilzug eines Kraftwagens der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
  • Eine derartige Befestigungsanordnung ist aus dem Serienfahrzeugbau, z. B. von Mercedes-Benz-Kraftwagen, bereits zur Befestigung eines Bremsseilzuges für eine Feststellbremse bekannt. Der Bremsseilzug ist dabei im Hohlquerschnitt eines Mitteltunnels des Karosseriebodens verlegt und umfasst einen vorderen, mit einem Bedienpedal verbunden Seilzugabschnitt sowie einen hinteren, mit zwei Radbremsen der Hinterachse verbundenen Seilzugabschnitt, wobei die beiden Seilzugabschnitte über ein Kupplungsstück lösbar miteinander verbunden sind. Die beiden Seilzugabschnitte sind jeweils über einen zugehörigen Bremsseilhalter am Karosserieboden befestigt, der als Blechbiegeteil ausgeführt und nahe dem Mitteltunnel am Karosserieboden verschweißt ist.
  • Im Hohlquerschnitt des Mitteltunnels verläuft ferner eine Antriebswelle des Kraftwagens, über welche die Räder der Hinterachse von einem im Wagenvorbau angeordneten Verbrennungsmotor angetrieben werden. Die Antriebswelle ist in ihrem mittleren Längenbereich über ein elastisches Zwischenlager auf einer Querbrücke gelagert, welche den Mitteltunnel über spannt und an ihren seitlichen Enden jeweils lösbar an einer zugehörigen Befestigungskonsole verschraubt ist, wobei die beiden Befestigungskonsolen jeweils mit dem Karosserieboden verschweißt sind.
  • Zur steifen und zuverlässigen Abstützung des Bremsseilzuges müssen die beiden Bremsseilhalter der bekannten Befestigungsanordnung großformatig gestaltet sein und verhältnismäßig hohe Blechdicken aufweisen. Andererseits ist die Baugröße der Bremsseilhalter dadurch begrenzt, dass im Bereich des Mitteltunnels eine Vielzahl von Aggregaten des Kraftwagens angeordnet sind und die Bremsseilhalter einen ausreichenden Abstand zu benachbarten Bauteilen aufweisen müssen, damit sie zur Montage des Bremsseilzuges zugänglich sind.
  • Des Weiteren ist das Ausrichtender beiden Bremsseilhalter an der Karosserie verhältnismäßig aufwändig, da die beiden Bremsseilhalter positionsgenau zueinander fluchten müssen, um eine widerstandsarme und spielfreie Führung des Bremsseilzuges zu gewährleisten.
  • Aus der gattungsbildenden DE 20 2004 016 150 U1 ist eine Befestigungsanordnung für einen Bremsseilzug eines Kraftwagens bekannt, der zwischen einer Hinterachsbremse und einem zugehörigen Handhebel verläuft. Der Bremsseilzug weist ein mit einer Seilummantelung versehenes Zugseil auf, das unterhalb eines Karosseriebodens des Kraftwagens verläuft und über zugehörige Bremsseilhalter an diesem befestigt ist. Einer der Bremsseilhalter ist dabei an einem Spannband befestigt, das mit seinen beiden Enden am Karosserieboden verschraubt ist und zur Befestigung eines Kraftstofftanks des Kraftwagens dient.
  • Ferner ist aus der DE 100 05 245 A1 eine Bodenstruktur einer Kraftwagenkarosserie mit einem Mitteltunnel bekannt, in des sen Hohlquerschnitt eine Antriebswelle des Kraftwagens verläuft. Im Bereich einer Getriebeschaltung ist der Mitteltunnel von einer Querbrücke überspannt, die an ihren beiden seitlichen Randbereichen jeweils über eine zugehörige Konsole an einer gegenüberliegenden Tunnelwand des Mitteltunnels abgestützt ist und in ihrem Mittelbereich eine Aufnahme zur Festlegung der Getriebeschaltung aufweist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Befestigungsanordnung für einen Bremsseilzug eines Kraftwagens der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art dahingehend zu verbessern, dass unter Beibehaltung einer einfachen Montage des Bremsseilzuges eine besonders steife Abstützung des Bremsseilzuges an der Kraftwagenkarosserie erzielt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere die Erfindung in vorteilhafter Weise ausgestaltende Merkmale enthalten die Unteransprüche.
  • Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, dass der Bremsseilhalter besonders steif und zuverlässig an einer der Befestigungskonsolen der Querbrücke abgestützt ist. Die Befestigungskonsolen weisen eine hohe Steifigkeit und Festigkeit auf, da über diese die Antriebswelle an der Karosserie gelagert ist.
  • Der Bremsseilhalter ist dabei weiterhin gut zur Montage des Bremsseilzuges zugänglich, da der Bereich der Befestigungskonsole ohnehin zur Montage der Querbrücke an der Karosserie freigehalten werden muss. Des Weiteren wird durch die Abstützung an der Befestigungskonsole die Ausrichtung des Bremsseilhalters an der Karosserie erleichtert.
  • Um eine besonders steife und zuverlässige Bauweise zu ermöglichen, können Bremsseilhalter und Befestigungskonsole einteilig als Formschale ausgebildet sein.
  • Zur Befestigung eines Bremsseilzuges, der zwei lösbar miteinander verbundene Seilzugabschnitte umfasst, kann der Bremsseilhalter zwei voneinander beabstandete Aufnahmen aufweisen, an denen jeweils ein Seilzugabschnitt befestigt ist. Da somit beide Seilzugabschnitte am selben Bremsseilhalter befestigt sind, wird die Positionierung der beiden Seilzugabschnitte zueinander und somit die Montage des Bremsseilzuges erheblich vereinfacht. Des Weiteren heben sich die von den beiden Seilzugabschnitten auf den Bremsseilhalter übertragenen Betätigungskräfte gegenseitig auf.
  • Die Befestigungskonsole kann zu ihrer besonders steifen und zuverlässigen Befestigung am Karosserieboden einen Befestigungsflansch aufweisen, der flächig am Karosserieboden anliegt und unlösbar mit diesem verbunden ist. Zur großflächigen Abstützung der Befestigungskonsole am Karosserieboden kann als Bremsseilhalter ein flächig am Karosserieboden anliegender Bereich der Befestigungskonsole vorgesehen sein, von dem zur einfachen Abstützung des Bremsseilzuges wenigstens eine Querwand absteht, wobei der Bremsseilzug in einer Aufnahmeöffnung der Querwand befestigt ist.
  • Zur Befestigung eines Bremsseilzuges, der zwei lösbar miteinander verbundene Seilzugabschnitte umfasst, kann der Bremsseilhalter zwei voneinander beabstandete, im wesentlichen parallel verlaufende Querwände umfassen, die jeweils eine Aufnahmeöffnung für einen zugehörigen Bremsseilabschnitt aufweisen, wobei die Querwände von abgestellten Randstreifen an einander entgegengesetzten Enden des Bremsseilhalters gebildet sind. Um dabei eine besonders steife Bauweise zu erzielen, können die beiden Querwände durch einen abgestellten Randstreifen des Bremsseilhalters miteinander verbunden sein.
  • Die Querbrücke kann besonders steif an einer Stützwand der Befestigungskonsole verschraubt sein, die vom Flanschbereich absteht und in den Hohlquerschnitt des Mitteltunnels hineinragt.
  • Die Befestigungskonsole lässt sich besonders platzsparend an einer seitlichen Tunnelwand des Karosseriebodens befestigen.
  • Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer zeichnerischen Darstellung näher erläutert.
  • In der Darstellung zeigen:
  • 1 einen Mitteltunnel eines Kraftwagens in einer perspektivischen Ansicht von schräg unten,
  • 2 den Mitteltunnel im Bereich einer Querbrücke zur Lagerung einer Antriebswelle in einer perspektivischen Ansicht von schräg unten,
  • 3 eine linke Befestigungskonsole zur Befestigung der Querbrücke am Karosserieboden in einer perspektivischen Schrägansicht und
  • 4 den Mitteltunnel im Bereich der Querbrücke mit einer alternativ ausgeführten Befestigungskonsole in einer perspektivischen Ansicht von schräg unten.
  • In 1 ist von einem Kraftwagen nur ein hinterer Mittelbereich des Wagenbodens mit einem in Blechschalenbauweise ausgeführten Karosserieboden 10 gezeigt, der einen nach oben hin ausgewölbten Mitteltunnel 11 aufweist. Im Hohlquerschnitt des Mitteltunnels 11 verläuft eine Antriebswelle 20, über welche ein Hinterachsgetriebe 21 des heckangetriebenen Kraftwagens von einem nicht gezeigten, im Wagenvorbau angeordneten Verbrennungsmotor angetrieben wird. Das Hinterachsgetriebe ist über zwei nicht gezeigte seitliche Antriebswellen mit den beiden seitlichen Rädern der Hinterachse verbunden.
  • Die als Gelenkwelle ausgebildete Antriebswelle 20 umfasst einen vorderen 22 und einen hinteren Wellenabschnitt 23, welche durch ein Gelenk 24 miteinander verbunden sind. An ihrem Gelenk 24 ist die Antriebswelle 20 über ein elastisches Zwischenlager an einer Querbrücke 30 gelagert, welche den Mitteltunnel 11 überspannt und an ihren beiden seitlichen Enden jeweils über eine linke 40 bzw. eine rechte Befestigungskonsole 50 am Karosserieboden 10 befestigt ist.
  • Im Hohlquerschnitt des Mitteltunnels 11 ist ferner ein Bremsseilzug 60 zur Betätigung einer Feststellbremse des Kraftwagens verlegt. Der Bremsseilzug 60 umfasst einen vorderen 61 und einen hinteren Seilzugabschnitt 62, die jeweils als Bowdenzug mit einem zugehörigen Zugseil und einer zugehörigen Zugseilhülle ausgeführt sind. Die Zugseile der beiden Seilzugabschnitte 61 und 62 sind nahe der Querbrücke 30 über ein eine Längeneinstellung ermöglichendes Kupplungsstück 63 miteinander verbunden.
  • Der vordere Seilzugabschnitt 61 ist an seinem vorderen Zugseilende mit einem nicht gezeigten Betätigungselement im Wageninnenraum, wie z. B. einem Handbremshebel oder einem Feststellpedal verbunden, während der hintere Seilzugabschnitt 62 an seinem hinteren Ende mit einer nicht gezeigten Weiche verbunden ist, von der aus jeweils ein Seilzug zu einer zugehörigen Bremse am linken bzw. rechten Rad der Hinterachse verläuft. Bei Betätigung des Betätigungselementes im Wageninnenraum wird somit auf jede der beiden Bremsen ein Betätigungshub übertragen. Der hintere Seilzugabschnitt 62 ist über einen zugehörigen Halter an einem Hinterachsquerträger des Karosseriebodens abgestützt
  • Wie in Verbindung mit 2 ersichtlich, ist die Querbrücke 30 einteilig als Blechbiegeteil aus Stahlblech ausgeführt und umfasst einen zylindrischen Mittelabschnitt, in welchem das elastische Lager der Antriebswelle 20 aufgenommen ist, wobei vom Mittelabschnitt zwei seitliche Haltearme 31 und 31' abragen, die jeweils mit einem weitgehend vertikal verlaufenden Befestigungsflansch an einer Stützwand 41 bzw. 51 der zugehörigen Befestigungskonsole 40 bzw. 50 anliegen und an dieser über eine nicht gezeigt Schraubverbindung lösbar befestigt sind. Die Befestigungskonsolen 40 und 50 liegen jeweils flächig an einer weitgehend vertikal verlaufenden seitlichen Tunnelwand 12 des Mitteltunnels 11 an und sind mit dieser durch Punktschweißungen verbunden, wobei die Stützwände 41 und 51 von der seitlichen Tunnelwand 12 abstehen und seitlich in den Hohlquerschnitt des Mitteltunnels 11 hineinragen.
  • In der Zusammenschau von 2 und 3 ist ersichtlich, dass die linke Befestigungskonsole 50 einteilig als tiefge zogene Blechschale aus Stahlblech ausgeführt ist und einen unteren, zur Befestigung der Querbrücke 30 vorgesehenen Abschnitt sowie einen oberen Abschnitt umfasst, der einen Bremsseilhalter 52 zur Befestigung des Bremsseilzuges 60 bildet.
  • Der untere Abschnitt der Befestigungskonsole 50 umfasst einen U-förmig umlaufenden Randstreifen, der einen flächig an der seitlichen Tunnelwand 12 des Karosseriebodens 10 anliegenden Flanschbereich 53 bildet und über mehrere Punktschweißungen an der seitlichen Tunnelwand 12 befestigt ist. Die weitgehend horizontal verlaufende Stützwand 51 ist durch einen abgebogenen Mittelbereich im unteren Abschnitt der Befestigungskonsole 50 gebildet, der vom Flanschbereich 53 eingerahmt ist. Dabei ist die Stützwand 51 vom unteren Randstreifen des Flanschbereiches 53 abgebogen und an ihrer Vorder- und Hinterkante jeweils über eine weitgehend horizontal verlaufende Versteifungswand am vorderen bzw. hinteren Randstreifen des Flanschbereiches 53 abgestützt.
  • Der als Bremsseilhalter 52 ausgebildete obere Abschnitt der Befestigungskonsole 50 umfasst einen streifenförmigen Auflagebereich 54, der an den oberen Rand des Flanschbereiches 53 anschließt, im Wesentlichen vollflächig an der seitlichen Tunnelwand 12 anliegt und mit dieser über mehrere nicht gezeigte Punktschweißungen verbunden ist. An seinem vorderen und hinteren Rand weist der Auflagebereich 54 jeweils einen abgestellten Randstreifen auf, der eine weitgehend vertikal verlaufende, seitlich in den Hohlquerschnitt des Mitteltunnels 11 hineinragende Querwand 55 bzw. 56 bildet.
  • Der obere Rand des Auflagebereichs 54 ist über seine gesamte Länge mit einem abgestellten Randstreifen 57 versehen, welche ebenfalls weitgehend horizontal verläuft und die beiden Quer wände 55 und 56 an ihren oberen Kanten miteinander verbindet. Dadurch wird eine besonders steife Abstützung der beiden Querwände 55 und 56 erzielt. Zur weiteren Verbesserung der Abstützung schließt an die untere Kante der hinteren Querwand 56 ein kurzer Randstreifen an, der von einem abgestellten unteren Rand des Auflagebereichs 54 gebildet ist. Der als Bremsseilhalter 52 ausgebildete obere Abschnitt der Befestigungskonsole 50 weist dabei eine deutlich größere Längserstreckung als der untere Konsolenabschnitt auf, um einen ausreichenden Abstand der beiden Querwände 55 und 56 zu gewährleisten.
  • Die einander parallel beabstandet gegenüberliegenden Querwände 55 und 56 weisen jeweils eine zugehörige Aufnahmeöffnung 58 bzw. 59 auf, wobei die beiden Aufnahmeöffnungen 58 und 59 weitgehend deckungsgleich zueinander fluchtend angeordnet sind und jeweils eine Aufnahme zur Befestigung des vorderen 61 bzw. des hinteren Seilzugabschnittes 62 bilden. Die beiden Seilzugabschnitte 61 und 62 sind dabei jeweils über eine Befestigungshülse 64 bzw. 65 in der zugehörigen Aufnahmeöffnung 58 bzw. 59 verrastet, wobei die Befestigungshülsen 64 und 65 jeweils am Ende der zugehörigen Seilzughülle fixiert sind. Im Bereich zwischen den beiden Querwänden 55 und 56 sind die Zugseile der beiden Seilzugabschnitte 61 und 62 frei verlegt und über das Kupplungsstück 63 lösbar mit einander verbunden. Dabei sind das Kupplungsstück 63 und die frei verlegten Zugseile von den abstehenden Querwände 55 und 56 und dem abgestellten Randstreifen 57 des Seilzughalters 52 eingerahmt und somit besonders geschützt angeordnet.
  • In 4 ist eine alternativ ausgeführte Befestigungsanordnung dargestellt, welche sich von der Befestigungsanordnung gemäß 13 dadurch unterscheidet, dass die linke Befestigungskonsole 50a der Querbrücke 30 nur zur Befestigung des vorderen Seilzugabschnittes 61 vorgesehen ist, während der hintere Seilzugabschnitt 62 über einen zweite, separat zur Befestigungskonsole 50a ausgebildeten Bremsseilhalter 70 am Karosserieboden 10 befestigt ist.
  • Die Befestigungskonsole 50a ist einteilig als tiefgezogene Blechschale ausgebildet und umfasst einen U-förmig umlaufenden Randstreifen, der einen flächig an der seitlichen Tunnelwand 12 des Karosseriebodens 10 anliegenden Flanschbereich 53a bildet und über mehrere Punktschweißungen an der seitlichen Tunnelwand 12 befestigt ist. Eine weitgehend horizontal verlaufende Stützwand 51a zur Befestigung der Querbrücke ist durch einen abgebogenen Mittelbereich im unteren Abschnitt der Befestigungskonsole 50a gebildet, der vom Flanschbereich 53a eingerahmt ist. Dabei ist die Stützwand 51a vom unteren Randstreifen des Flanschbereiches 53a abgebogen und an ihrer Vorder- und Hinterkante jeweils über eine weitgehend horizontal verlaufende Versteifungswand an vorderen bzw. hinteren Randstreifen des Flanschbereiches 53a abgestützt. An den oberen Rand des Flanschbereichs 53a schließt ein schmaler streifenförmiger Auflagebereich 54a gleicher Länge an, der flächig an der seitlichen Tunnelwand 12 anliegt und mit dieser durch nicht gezeigte Punktschweißungen verbunden ist.
  • Die vordere Versteifungswand ist nach oben hin verlängert und bildet eine Querwand 55a eines einteilig mit der Befestigungskonsole 50a ausgebildeten Bremsseilhalters 52a. Die weitgehend horizontale verlaufende, in den Hohlquerschnitt des Mitteltunnels 11 hineinragende Querwand 55a ist in ihrem oberhalb der Querbrücke 30 angeordneten Abschnitt mit einer Aufnahmeöffnung 58a versehen, in welcher die Seilzughülle des vorderen Seilzugabschnitt 61 über die zugehörige Befestigungshülse 64 verrastet ist.
  • Der hintere Bremsseilhalter 70 ist einteilig als Blechbiegeteil hergestellt und weist zwei V-förmig aufeinander stehende Querwände auf, die von der seitlichen Tunnelwand 12 abstehen und in den Hohlquerschnitt des Mitteltunnels 11 hineinragen. Die beiden Querwände weisen an ihren freien Enden jeweils einen streifenförmigen Flanschbereich auf, der flächig an der seitlichen Tunnelwand 12 anliegt und mit dieser über Punktschweißungen verbunden ist.
  • Die Seilzughülle des hinteren Seilzugabschnitts 62 ist mit ihrer Befestigungshülse 65 in einer zugehörigen Aufnahmeöffnung 71 in der vorderen Querwand des Bremsseilhalters 70 verrastet, wobei die Aufnahmeöffnung 71 fluchtend zur Aufnahmeöffnung 58a der Befestigungskonsole 50a angeordnet ist.

Claims (9)

  1. Befestigungsanordnung für einen Bremsseilzug eines Kraftwagens mit wenigstens einem Bremsseilhalter, um den Bremsseilzug am Boden der Kraftwagenkarosserie zu befestigen, wobei der Bremsseilhalter nahe einem Mitteltunnel des Karosseriebodens angeordnet ist, in dessen Hohlquerschnitt eine Antriebswelle des Kraftwagens verläuft, und wobei die Antriebswelle an einer Querbrücke gelagert ist, welche den Mitteltunnel überspannt und an ihren seitlichen Enden jeweils über eine zugehörige Befestigungskonsole am Karosserieboden befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsseilhalter (52; 52a) an einer der Befestigungskonsolen (50; 50a) der Querbrücke (30) abgestützt ist.
  2. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Bremsseilhalter (52; 52a) und Befestigungskonsole (50; 50a) einteilig als Formschale ausgebildet sind.
  3. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsseilzug (60) zwei lösbar miteinander verbundene Seilzugabschnitte (61; 62) umfasst, wobei der Bremsseilhalter (52) zwei voneinander beabstandete Aufnahmen (Aufnahmeöffnungen 58; 59) aufweist, an denen jeweils ein zugehöriger Seilzugabschnitt (61; 62) befestigt ist.
  4. Befestigungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskonsole (50; 50a) einen Befestigungsflansch (53; 53a) aufweist, der flächig am Karosserieboden (10) anliegt und unlösbar mit diesem verbunden ist.
  5. Befestigungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Bremsseilhalter (52; 52a) ein flächig am Karosserieboden (10) anliegender Bereich der Befestigungskonsole (50; 50a) vorgesehen ist, von dem wenigstens eine Querwand (55; 55a) absteht, wobei der Bremsseilzug (60) in einer Aufnahmeöffnung (58; 58a) der Querwand (55; 55a) befestigt ist.
  6. Befestigungsanordnung nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsseilhalter (50) zwei voneinander beabstandete, im Wesentlichen parallel verlaufende Querwände (55; 56) umfasst, die jeweils eine Aufnahmeöffnung (58; 59) für einen zugehörigen Bremsseilabschnitt (61; 62) aufweisen, wobei die Querwände (55; 56) von abgestellten Randstreifen an einander entgegengesetzten Enden des Bremsseilhalters (52) gebildet sind.
  7. Befestigungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Querwände (55; 56)) durch einen abgestellten Randstreifen (57) des Bremsseilhalters (52) miteinander verbunden sind.
  8. Befestigungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querbrücke (30) an einer Stützwand (51; 51a) der Befestigungskonsole (50; 50a) verschraubt ist, die von ihrem Flanschbereich (53; 53a) absteht und in den Hohlquerschnitt des Mitteltunnels (11) hineinragt.
  9. Befestigungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskonsole (50; 50a) an einer seitlichen Tunnelwand (12) des Karosseriebodens (10) befestigt ist.
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