DE102005023008B3 - Befestigungsanordnung für einen Bremsseilzug eines Kraftwagens - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Befestigungsanordnung für einen Bremsseilzug eines Kraftwagens der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
- Eine derartige Befestigungsanordnung ist aus dem Serienfahrzeugbau, z. B. von Mercedes-Benz-Kraftwagen, bereits zur Befestigung eines Bremsseilzuges für eine Feststellbremse bekannt. Der Bremsseilzug ist dabei im Hohlquerschnitt eines Mitteltunnels des Karosseriebodens verlegt und umfasst einen vorderen, mit einem Bedienpedal verbunden Seilzugabschnitt sowie einen hinteren, mit zwei Radbremsen der Hinterachse verbundenen Seilzugabschnitt, wobei die beiden Seilzugabschnitte über ein Kupplungsstück lösbar miteinander verbunden sind. Die beiden Seilzugabschnitte sind jeweils über einen zugehörigen Bremsseilhalter am Karosserieboden befestigt, der als Blechbiegeteil ausgeführt und nahe dem Mitteltunnel am Karosserieboden verschweißt ist.
- Im Hohlquerschnitt des Mitteltunnels verläuft ferner eine Antriebswelle des Kraftwagens, über welche die Räder der Hinterachse von einem im Wagenvorbau angeordneten Verbrennungsmotor angetrieben werden. Die Antriebswelle ist in ihrem mittleren Längenbereich über ein elastisches Zwischenlager auf einer Querbrücke gelagert, welche den Mitteltunnel über spannt und an ihren seitlichen Enden jeweils lösbar an einer zugehörigen Befestigungskonsole verschraubt ist, wobei die beiden Befestigungskonsolen jeweils mit dem Karosserieboden verschweißt sind.
- Zur steifen und zuverlässigen Abstützung des Bremsseilzuges müssen die beiden Bremsseilhalter der bekannten Befestigungsanordnung großformatig gestaltet sein und verhältnismäßig hohe Blechdicken aufweisen. Andererseits ist die Baugröße der Bremsseilhalter dadurch begrenzt, dass im Bereich des Mitteltunnels eine Vielzahl von Aggregaten des Kraftwagens angeordnet sind und die Bremsseilhalter einen ausreichenden Abstand zu benachbarten Bauteilen aufweisen müssen, damit sie zur Montage des Bremsseilzuges zugänglich sind.
- Des Weiteren ist das Ausrichtender beiden Bremsseilhalter an der Karosserie verhältnismäßig aufwändig, da die beiden Bremsseilhalter positionsgenau zueinander fluchten müssen, um eine widerstandsarme und spielfreie Führung des Bremsseilzuges zu gewährleisten.
- Aus der gattungsbildenden
DE 20 2004 016 150 U1 ist eine Befestigungsanordnung für einen Bremsseilzug eines Kraftwagens bekannt, der zwischen einer Hinterachsbremse und einem zugehörigen Handhebel verläuft. Der Bremsseilzug weist ein mit einer Seilummantelung versehenes Zugseil auf, das unterhalb eines Karosseriebodens des Kraftwagens verläuft und über zugehörige Bremsseilhalter an diesem befestigt ist. Einer der Bremsseilhalter ist dabei an einem Spannband befestigt, das mit seinen beiden Enden am Karosserieboden verschraubt ist und zur Befestigung eines Kraftstofftanks des Kraftwagens dient. - Ferner ist aus der
DE 100 05 245 A1 eine Bodenstruktur einer Kraftwagenkarosserie mit einem Mitteltunnel bekannt, in des sen Hohlquerschnitt eine Antriebswelle des Kraftwagens verläuft. Im Bereich einer Getriebeschaltung ist der Mitteltunnel von einer Querbrücke überspannt, die an ihren beiden seitlichen Randbereichen jeweils über eine zugehörige Konsole an einer gegenüberliegenden Tunnelwand des Mitteltunnels abgestützt ist und in ihrem Mittelbereich eine Aufnahme zur Festlegung der Getriebeschaltung aufweist. - Aufgabe der Erfindung ist es, eine Befestigungsanordnung für einen Bremsseilzug eines Kraftwagens der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art dahingehend zu verbessern, dass unter Beibehaltung einer einfachen Montage des Bremsseilzuges eine besonders steife Abstützung des Bremsseilzuges an der Kraftwagenkarosserie erzielt werden kann.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere die Erfindung in vorteilhafter Weise ausgestaltende Merkmale enthalten die Unteransprüche.
- Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, dass der Bremsseilhalter besonders steif und zuverlässig an einer der Befestigungskonsolen der Querbrücke abgestützt ist. Die Befestigungskonsolen weisen eine hohe Steifigkeit und Festigkeit auf, da über diese die Antriebswelle an der Karosserie gelagert ist.
- Der Bremsseilhalter ist dabei weiterhin gut zur Montage des Bremsseilzuges zugänglich, da der Bereich der Befestigungskonsole ohnehin zur Montage der Querbrücke an der Karosserie freigehalten werden muss. Des Weiteren wird durch die Abstützung an der Befestigungskonsole die Ausrichtung des Bremsseilhalters an der Karosserie erleichtert.
- Um eine besonders steife und zuverlässige Bauweise zu ermöglichen, können Bremsseilhalter und Befestigungskonsole einteilig als Formschale ausgebildet sein.
- Zur Befestigung eines Bremsseilzuges, der zwei lösbar miteinander verbundene Seilzugabschnitte umfasst, kann der Bremsseilhalter zwei voneinander beabstandete Aufnahmen aufweisen, an denen jeweils ein Seilzugabschnitt befestigt ist. Da somit beide Seilzugabschnitte am selben Bremsseilhalter befestigt sind, wird die Positionierung der beiden Seilzugabschnitte zueinander und somit die Montage des Bremsseilzuges erheblich vereinfacht. Des Weiteren heben sich die von den beiden Seilzugabschnitten auf den Bremsseilhalter übertragenen Betätigungskräfte gegenseitig auf.
- Die Befestigungskonsole kann zu ihrer besonders steifen und zuverlässigen Befestigung am Karosserieboden einen Befestigungsflansch aufweisen, der flächig am Karosserieboden anliegt und unlösbar mit diesem verbunden ist. Zur großflächigen Abstützung der Befestigungskonsole am Karosserieboden kann als Bremsseilhalter ein flächig am Karosserieboden anliegender Bereich der Befestigungskonsole vorgesehen sein, von dem zur einfachen Abstützung des Bremsseilzuges wenigstens eine Querwand absteht, wobei der Bremsseilzug in einer Aufnahmeöffnung der Querwand befestigt ist.
- Zur Befestigung eines Bremsseilzuges, der zwei lösbar miteinander verbundene Seilzugabschnitte umfasst, kann der Bremsseilhalter zwei voneinander beabstandete, im wesentlichen parallel verlaufende Querwände umfassen, die jeweils eine Aufnahmeöffnung für einen zugehörigen Bremsseilabschnitt aufweisen, wobei die Querwände von abgestellten Randstreifen an einander entgegengesetzten Enden des Bremsseilhalters gebildet sind. Um dabei eine besonders steife Bauweise zu erzielen, können die beiden Querwände durch einen abgestellten Randstreifen des Bremsseilhalters miteinander verbunden sein.
- Die Querbrücke kann besonders steif an einer Stützwand der Befestigungskonsole verschraubt sein, die vom Flanschbereich absteht und in den Hohlquerschnitt des Mitteltunnels hineinragt.
- Die Befestigungskonsole lässt sich besonders platzsparend an einer seitlichen Tunnelwand des Karosseriebodens befestigen.
- Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer zeichnerischen Darstellung näher erläutert.
- In der Darstellung zeigen:
-
1 einen Mitteltunnel eines Kraftwagens in einer perspektivischen Ansicht von schräg unten, -
2 den Mitteltunnel im Bereich einer Querbrücke zur Lagerung einer Antriebswelle in einer perspektivischen Ansicht von schräg unten, -
3 eine linke Befestigungskonsole zur Befestigung der Querbrücke am Karosserieboden in einer perspektivischen Schrägansicht und -
4 den Mitteltunnel im Bereich der Querbrücke mit einer alternativ ausgeführten Befestigungskonsole in einer perspektivischen Ansicht von schräg unten. - In
1 ist von einem Kraftwagen nur ein hinterer Mittelbereich des Wagenbodens mit einem in Blechschalenbauweise ausgeführten Karosserieboden10 gezeigt, der einen nach oben hin ausgewölbten Mitteltunnel11 aufweist. Im Hohlquerschnitt des Mitteltunnels11 verläuft eine Antriebswelle20 , über welche ein Hinterachsgetriebe21 des heckangetriebenen Kraftwagens von einem nicht gezeigten, im Wagenvorbau angeordneten Verbrennungsmotor angetrieben wird. Das Hinterachsgetriebe ist über zwei nicht gezeigte seitliche Antriebswellen mit den beiden seitlichen Rädern der Hinterachse verbunden. - Die als Gelenkwelle ausgebildete Antriebswelle
20 umfasst einen vorderen22 und einen hinteren Wellenabschnitt23 , welche durch ein Gelenk24 miteinander verbunden sind. An ihrem Gelenk24 ist die Antriebswelle20 über ein elastisches Zwischenlager an einer Querbrücke30 gelagert, welche den Mitteltunnel11 überspannt und an ihren beiden seitlichen Enden jeweils über eine linke40 bzw. eine rechte Befestigungskonsole50 am Karosserieboden10 befestigt ist. - Im Hohlquerschnitt des Mitteltunnels
11 ist ferner ein Bremsseilzug60 zur Betätigung einer Feststellbremse des Kraftwagens verlegt. Der Bremsseilzug60 umfasst einen vorderen61 und einen hinteren Seilzugabschnitt62 , die jeweils als Bowdenzug mit einem zugehörigen Zugseil und einer zugehörigen Zugseilhülle ausgeführt sind. Die Zugseile der beiden Seilzugabschnitte61 und62 sind nahe der Querbrücke30 über ein eine Längeneinstellung ermöglichendes Kupplungsstück63 miteinander verbunden. - Der vordere Seilzugabschnitt
61 ist an seinem vorderen Zugseilende mit einem nicht gezeigten Betätigungselement im Wageninnenraum, wie z. B. einem Handbremshebel oder einem Feststellpedal verbunden, während der hintere Seilzugabschnitt62 an seinem hinteren Ende mit einer nicht gezeigten Weiche verbunden ist, von der aus jeweils ein Seilzug zu einer zugehörigen Bremse am linken bzw. rechten Rad der Hinterachse verläuft. Bei Betätigung des Betätigungselementes im Wageninnenraum wird somit auf jede der beiden Bremsen ein Betätigungshub übertragen. Der hintere Seilzugabschnitt62 ist über einen zugehörigen Halter an einem Hinterachsquerträger des Karosseriebodens abgestützt - Wie in Verbindung mit
2 ersichtlich, ist die Querbrücke30 einteilig als Blechbiegeteil aus Stahlblech ausgeführt und umfasst einen zylindrischen Mittelabschnitt, in welchem das elastische Lager der Antriebswelle20 aufgenommen ist, wobei vom Mittelabschnitt zwei seitliche Haltearme31 und31' abragen, die jeweils mit einem weitgehend vertikal verlaufenden Befestigungsflansch an einer Stützwand41 bzw.51 der zugehörigen Befestigungskonsole40 bzw.50 anliegen und an dieser über eine nicht gezeigt Schraubverbindung lösbar befestigt sind. Die Befestigungskonsolen40 und50 liegen jeweils flächig an einer weitgehend vertikal verlaufenden seitlichen Tunnelwand12 des Mitteltunnels11 an und sind mit dieser durch Punktschweißungen verbunden, wobei die Stützwände41 und51 von der seitlichen Tunnelwand12 abstehen und seitlich in den Hohlquerschnitt des Mitteltunnels11 hineinragen. - In der Zusammenschau von
2 und3 ist ersichtlich, dass die linke Befestigungskonsole50 einteilig als tiefge zogene Blechschale aus Stahlblech ausgeführt ist und einen unteren, zur Befestigung der Querbrücke30 vorgesehenen Abschnitt sowie einen oberen Abschnitt umfasst, der einen Bremsseilhalter52 zur Befestigung des Bremsseilzuges60 bildet. - Der untere Abschnitt der Befestigungskonsole
50 umfasst einen U-förmig umlaufenden Randstreifen, der einen flächig an der seitlichen Tunnelwand12 des Karosseriebodens10 anliegenden Flanschbereich53 bildet und über mehrere Punktschweißungen an der seitlichen Tunnelwand12 befestigt ist. Die weitgehend horizontal verlaufende Stützwand51 ist durch einen abgebogenen Mittelbereich im unteren Abschnitt der Befestigungskonsole50 gebildet, der vom Flanschbereich53 eingerahmt ist. Dabei ist die Stützwand51 vom unteren Randstreifen des Flanschbereiches53 abgebogen und an ihrer Vorder- und Hinterkante jeweils über eine weitgehend horizontal verlaufende Versteifungswand am vorderen bzw. hinteren Randstreifen des Flanschbereiches53 abgestützt. - Der als Bremsseilhalter
52 ausgebildete obere Abschnitt der Befestigungskonsole50 umfasst einen streifenförmigen Auflagebereich54 , der an den oberen Rand des Flanschbereiches53 anschließt, im Wesentlichen vollflächig an der seitlichen Tunnelwand12 anliegt und mit dieser über mehrere nicht gezeigte Punktschweißungen verbunden ist. An seinem vorderen und hinteren Rand weist der Auflagebereich54 jeweils einen abgestellten Randstreifen auf, der eine weitgehend vertikal verlaufende, seitlich in den Hohlquerschnitt des Mitteltunnels11 hineinragende Querwand55 bzw.56 bildet. - Der obere Rand des Auflagebereichs
54 ist über seine gesamte Länge mit einem abgestellten Randstreifen57 versehen, welche ebenfalls weitgehend horizontal verläuft und die beiden Quer wände55 und56 an ihren oberen Kanten miteinander verbindet. Dadurch wird eine besonders steife Abstützung der beiden Querwände55 und56 erzielt. Zur weiteren Verbesserung der Abstützung schließt an die untere Kante der hinteren Querwand56 ein kurzer Randstreifen an, der von einem abgestellten unteren Rand des Auflagebereichs54 gebildet ist. Der als Bremsseilhalter52 ausgebildete obere Abschnitt der Befestigungskonsole50 weist dabei eine deutlich größere Längserstreckung als der untere Konsolenabschnitt auf, um einen ausreichenden Abstand der beiden Querwände55 und56 zu gewährleisten. - Die einander parallel beabstandet gegenüberliegenden Querwände
55 und56 weisen jeweils eine zugehörige Aufnahmeöffnung58 bzw.59 auf, wobei die beiden Aufnahmeöffnungen58 und59 weitgehend deckungsgleich zueinander fluchtend angeordnet sind und jeweils eine Aufnahme zur Befestigung des vorderen61 bzw. des hinteren Seilzugabschnittes62 bilden. Die beiden Seilzugabschnitte61 und62 sind dabei jeweils über eine Befestigungshülse64 bzw.65 in der zugehörigen Aufnahmeöffnung58 bzw.59 verrastet, wobei die Befestigungshülsen64 und65 jeweils am Ende der zugehörigen Seilzughülle fixiert sind. Im Bereich zwischen den beiden Querwänden55 und56 sind die Zugseile der beiden Seilzugabschnitte61 und62 frei verlegt und über das Kupplungsstück63 lösbar mit einander verbunden. Dabei sind das Kupplungsstück63 und die frei verlegten Zugseile von den abstehenden Querwände55 und56 und dem abgestellten Randstreifen57 des Seilzughalters52 eingerahmt und somit besonders geschützt angeordnet. - In
4 ist eine alternativ ausgeführte Befestigungsanordnung dargestellt, welche sich von der Befestigungsanordnung gemäß1 –3 dadurch unterscheidet, dass die linke Befestigungskonsole50a der Querbrücke30 nur zur Befestigung des vorderen Seilzugabschnittes61 vorgesehen ist, während der hintere Seilzugabschnitt62 über einen zweite, separat zur Befestigungskonsole50a ausgebildeten Bremsseilhalter70 am Karosserieboden10 befestigt ist. - Die Befestigungskonsole
50a ist einteilig als tiefgezogene Blechschale ausgebildet und umfasst einen U-förmig umlaufenden Randstreifen, der einen flächig an der seitlichen Tunnelwand12 des Karosseriebodens10 anliegenden Flanschbereich53a bildet und über mehrere Punktschweißungen an der seitlichen Tunnelwand12 befestigt ist. Eine weitgehend horizontal verlaufende Stützwand51a zur Befestigung der Querbrücke ist durch einen abgebogenen Mittelbereich im unteren Abschnitt der Befestigungskonsole50a gebildet, der vom Flanschbereich53a eingerahmt ist. Dabei ist die Stützwand51a vom unteren Randstreifen des Flanschbereiches53a abgebogen und an ihrer Vorder- und Hinterkante jeweils über eine weitgehend horizontal verlaufende Versteifungswand an vorderen bzw. hinteren Randstreifen des Flanschbereiches53a abgestützt. An den oberen Rand des Flanschbereichs53a schließt ein schmaler streifenförmiger Auflagebereich54a gleicher Länge an, der flächig an der seitlichen Tunnelwand12 anliegt und mit dieser durch nicht gezeigte Punktschweißungen verbunden ist. - Die vordere Versteifungswand ist nach oben hin verlängert und bildet eine Querwand
55a eines einteilig mit der Befestigungskonsole50a ausgebildeten Bremsseilhalters52a . Die weitgehend horizontale verlaufende, in den Hohlquerschnitt des Mitteltunnels11 hineinragende Querwand55a ist in ihrem oberhalb der Querbrücke30 angeordneten Abschnitt mit einer Aufnahmeöffnung58a versehen, in welcher die Seilzughülle des vorderen Seilzugabschnitt61 über die zugehörige Befestigungshülse64 verrastet ist. - Der hintere Bremsseilhalter
70 ist einteilig als Blechbiegeteil hergestellt und weist zwei V-förmig aufeinander stehende Querwände auf, die von der seitlichen Tunnelwand12 abstehen und in den Hohlquerschnitt des Mitteltunnels11 hineinragen. Die beiden Querwände weisen an ihren freien Enden jeweils einen streifenförmigen Flanschbereich auf, der flächig an der seitlichen Tunnelwand12 anliegt und mit dieser über Punktschweißungen verbunden ist. - Die Seilzughülle des hinteren Seilzugabschnitts
62 ist mit ihrer Befestigungshülse65 in einer zugehörigen Aufnahmeöffnung71 in der vorderen Querwand des Bremsseilhalters70 verrastet, wobei die Aufnahmeöffnung71 fluchtend zur Aufnahmeöffnung58a der Befestigungskonsole50a angeordnet ist.
Claims (9)
- Befestigungsanordnung für einen Bremsseilzug eines Kraftwagens mit wenigstens einem Bremsseilhalter, um den Bremsseilzug am Boden der Kraftwagenkarosserie zu befestigen, wobei der Bremsseilhalter nahe einem Mitteltunnel des Karosseriebodens angeordnet ist, in dessen Hohlquerschnitt eine Antriebswelle des Kraftwagens verläuft, und wobei die Antriebswelle an einer Querbrücke gelagert ist, welche den Mitteltunnel überspannt und an ihren seitlichen Enden jeweils über eine zugehörige Befestigungskonsole am Karosserieboden befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsseilhalter (
52 ;52a ) an einer der Befestigungskonsolen (50 ;50a ) der Querbrücke (30 ) abgestützt ist. - Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Bremsseilhalter (
52 ;52a ) und Befestigungskonsole (50 ;50a ) einteilig als Formschale ausgebildet sind. - Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsseilzug (
60 ) zwei lösbar miteinander verbundene Seilzugabschnitte (61 ;62 ) umfasst, wobei der Bremsseilhalter (52 ) zwei voneinander beabstandete Aufnahmen (Aufnahmeöffnungen58 ;59 ) aufweist, an denen jeweils ein zugehöriger Seilzugabschnitt (61 ;62 ) befestigt ist. - Befestigungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskonsole (
50 ;50a ) einen Befestigungsflansch (53 ;53a ) aufweist, der flächig am Karosserieboden (10 ) anliegt und unlösbar mit diesem verbunden ist. - Befestigungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Bremsseilhalter (
52 ;52a ) ein flächig am Karosserieboden (10 ) anliegender Bereich der Befestigungskonsole (50 ;50a ) vorgesehen ist, von dem wenigstens eine Querwand (55 ;55a ) absteht, wobei der Bremsseilzug (60 ) in einer Aufnahmeöffnung (58 ;58a ) der Querwand (55 ;55a ) befestigt ist. - Befestigungsanordnung nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsseilhalter (
50 ) zwei voneinander beabstandete, im Wesentlichen parallel verlaufende Querwände (55 ;56 ) umfasst, die jeweils eine Aufnahmeöffnung (58 ;59 ) für einen zugehörigen Bremsseilabschnitt (61 ;62 ) aufweisen, wobei die Querwände (55 ;56 ) von abgestellten Randstreifen an einander entgegengesetzten Enden des Bremsseilhalters (52 ) gebildet sind. - Befestigungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Querwände (
55 ;56 )) durch einen abgestellten Randstreifen (57 ) des Bremsseilhalters (52 ) miteinander verbunden sind. - Befestigungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querbrücke (
30 ) an einer Stützwand (51 ;51a ) der Befestigungskonsole (50 ;50a ) verschraubt ist, die von ihrem Flanschbereich (53 ;53a ) absteht und in den Hohlquerschnitt des Mitteltunnels (11 ) hineinragt. - Befestigungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskonsole (
50 ;50a ) an einer seitlichen Tunnelwand (12 ) des Karosseriebodens (10 ) befestigt ist.
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| 8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
| 8381 | Inventor (new situation) |
Inventor name: G?DEL, ANDREAS, 71106 MAGSTADT, DE Inventor name: TRAUTMANN, BERND, DIPL.-ING., 71093 WEIL IM SCHOENB Inventor name: THIEL, MARKUS, 73105 D?RNAU, DE Inventor name: HEROK, MARCO, DIPL.-ING., 72070 TUEBINGEN, DE Inventor name: KOST, RENATE, 71299 WIMSHEIM, DE Inventor name: CALANDRA, GIACOMO, 70619 STUTTGART, DE Inventor name: LANDENBERGER, AXEL, DR., 71083 HERRENBERG, DE |
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| 8396 | Reprint of erroneous front page | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70327 STUTTGART, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DAIMLER AG, 70327 STUTTGART, DE |
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| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: LANDENBERGER, AXEL, DR., 71083 HERRENBERG, DE Owner name: KOST, RENATE, 71299 WIMSHEIM, DE Owner name: HEROK, MARCO, DIPL.-ING., 71157 HILDRIZHAUSEN, DE Owner name: TRAUTMANN, BERND, DIPL.-ING., 71088 HOLZGERLIN, DE Owner name: GOEDEL, ANDREAS, 71384 WEINSTADT, DE Owner name: CALANDRA, GIACOMO, 70619 STUTTGART, DE Owner name: THIEL, MARKUS, 73054 EISLINGEN, DE |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee | ||
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Effective date: 20141202 |