DE10005245A1 - Tunnelbereich einer Bodenstruktur einer Rohbaukarosserie eines Kraftfahrzeugs und Querbrücke - Google Patents
Tunnelbereich einer Bodenstruktur einer Rohbaukarosserie eines Kraftfahrzeugs und QuerbrückeInfo
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Abstract
Ein Tunnelbereich einer Bodenstruktur mit einer Querbrücke zur Versteifung des Tunnelbereiches, die mittels an Seitenwänden des Tunnelbereiches festgelegter Konsolen an dem Tunnelbereich gehalten ist, ist bekannt. DOLLAR A Erfindungsgemäß sind die Seitenwände des Tunnelbereiches im Anbindungsbereich der Konsolen vertikal ausgerichtet, und die Konsolen sind auf gleicher Höhe zueinander an den Seitenwänden positioniert. DOLLAR A Einsatz für Personenkraftwagen.
Description
Die Erfindung betrifft einen Tunnelbereich einer Bodenstruktur
einer Rohbaukarosserie eines Kraftfahrzeugs mit einer Querbrücke
zur Versteifung des Tunnelbereiches, die mittels an Seitenwänden
des Tunnelbereiches festgelegter Konsolen gehalten ist, wobei
die Seitenwände in einem unterhalb der Konsolen anschließenden
Stützbereich schräg nach außen verlaufend gestaltet sind, sowie
eine Querbrücke hierfür.
Es ist bei Personenkraftwagen allgemein bekannt, in einem Tun
nelbereich einer Bodenstruktur einer Rohbaukarosserie des Perso
nenkraftwagens auf Höhe des Fahrgastraumes zur Versteifung der
Bodenstruktur das nach unten offene Tunnelprofil des Tunnelbe
reiches durch eine flach gestaltete Querbrücke zu verschließen,
an deren Unterseite ein entsprechender Teil einer Abgasanlage
positioniert ist. Die Querbrücke wird mit zwei Konsolen ver
schraubt, die an schräg verlaufenden Seitenwänden des Tunnel
bereiches durch Verschweißung festgelegt sind. Oberhalb der
Querbrücke ist an dem Tunnelbereich zudem eine Getriebeschaltung
untergebracht, die an geeigneter Stelle auf dem Tunnelprofil po
sitioniert ist.
Es ist auch bekannt (DE 24 35 545 B2 oder DE 197 02 669 A1), zur
Halterung des Fahrzeuggetriebes im Frontbereich des Fahrgastrau
mes dem Tunnelbereich eine Getriebebrücke zuzuordnen, die das
Fahrzeuggetriebe trägt und das Tunnelprofil des Tunnelbereiches
überbrückt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Tunnelbereich der eingangs
genannten Art zu schaffen, der eine Querbrücke aufweist, die ne
ben der Querversteifung noch Zusatzfunktionen erfüllen kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Seitenwände im Anbin
dungsbereich der Konsolen parallel zueinander vertikal ausge
richtet sind, daß die Konsolen - auf eine Oberseite des Tunnel
bereiches bezogen - auf gleicher Höhe gegenüberliegend an den
Seitenwänden festgelegt sind, und daß die Querbrücke an wenigs
tens zwei Befestigungspunkten insbesondere lösbar mit den Konso
len verbunden ist.
Durch die erfindungsgemäße Lösung wird gewährleistet, daß die
Querbrücke in exaktem und über ihre Breite gleichbleibendem Ab
stand unterhalb der Oberseite des Tunnelbereiches positioniert
ist. Vorzugsweise ist sie exakt horizontal ausgerichtet. Beim
Stand der Technik hingegen war die Anbindung der Konsolen an die
Seitenwände des Tunnelbereiches toleranzbehaftet, so daß keine
exakte, vorausbestimmbare Lage der Querbrücke relativ zur Ober
seite des Tunnelbereiches erzielbar war. Vielmehr differierte
die Lage der Querbrücke bei unterschiedlichen Fahrzeugen einer
Baureihe abhängig von den jeweiligen Rohbautoleranzen der Boden
strukturen des Tunnelbereiches. Durch die erfindungsgemäße Lö
sung und die exakte, ausjustierte Positionierung der Querbrücke
relativ zur Oberseite des Tunnelbereiches ist es möglich, die
Querbrücke mit Zusatzfunktionen zu versehen. Besonders vorteil
haft ist es dabei, die Querbrücke zur Aufnahme einer Getriebe
schaltung mit heranzuziehen. Im Gegensatz zum Stand der Technik,
bei dem die entsprechende Schalthebelanordnung der Getriebe
schaltung an der Oberseite des Tunnelbereiches vorgesehen war,
ist es nun möglich, entsprechende Teile der Getriebeschaltung
direkt in den Tunnelbereich hinein zu versenken und die Querbrü
cke zur Halterung entsprechender Teile der Getriebeschaltung he
ranzuziehen. Die erfindungsgemäße Lösung, die einen nahezu tole
ranzfreien Einbau der Querbrücke ermöglicht, schafft die Voraus
setzung für eine solche Zusatzfunktion der Querbrücke.
In Ausgestaltung der Erfindung ist die Querbrücke von unten her
an den Konsolen festgelegt. Dabei ist eine besonders einfache
Montage der Querbrücke an den eingeschweißten Konsolen erziel
bar. Dies ist insbesonders vorteilhaft, falls die Querbrücke
lösbar mit den Konsolen verbunden ist, da in diesem Fall auch
eine einfache, erneute Demontage der Querbrücke von unten her
ermöglicht ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Querbrücke auf
gegenüberliegenden Seiten schräg nach unten und nach außen ver
laufende Stützfortsätze auf. Diese gewährleisten die gewünschte
Querstützfunktion und Steifigkeit zur Erhöhung der Bodenstruktur
bei einem entsprechenden Seitenaufprall. Vorzugsweise ist die
Querbrücke insbesondere mit ihren Stützfortsätzen derart auf
Höhe von jeweils seitlich nach außen anschließenden Bodenquer
trägern positioniert, daß ein direkter Kraftfluß zwischen den
Bodenquerträgern und der Querbrücke einschließlich deren Stütz
fortsätzen erfolgen kann. Wesentlich ist es dabei, daß die Stütz
fortsätze in ihrer schräg nach außen und nach unten verlaufenden
Form derart an die entsprechende Gestaltung der Seitenwände des
Tunnelbereiches auf Höhe dieser Stützfortsätze angepaßt ist, daß
die Stützfortsätze im wesentlichen parallel zu diesen Seitenwan
dungsabschnitten verlaufen und wenigstens nahezu direkt an die
sen Seitenwandabschnitten anliegen. Dadurch wird bei einem ent
sprechenden Seitenaufprall gewährleistet, daß die entsprechende
Seitenwand des Tunnelbereiches zumindest nahezu ohne Deformation
direkt an dem zugeordneten Stützfortsatz der Querbrücke zur An
lage kommt, so daß die entsprechenden Aufprallkräfte in die
Querbrücke eingeleitet und über den gegenüberliegenden Stütz
fortsatz in die gegenüberliegende Seitenwand des Tunnelbereiches
und direkt weiter in den anschließenden Bodenquerträger geleitet
werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Querbrücke ein
nach unten offenes, U-artiges Profil auf. Dadurch wird eine hohe
Steifigkeit bei relativ geringem Gewicht der Querbrücke gewähr
leistet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Querbrücke ei
nen Mittelteil auf, an den die Stützfortsätze als getrennte Bau
teile angefügt sind. Dadurch ist eine vereinfachte Herstellbar
keit der Querbrücke gewährleistet. Besonders vorteilhaft sind
die Stützfortsätze stoffschlüssig, insbesondere durch Laser
schweißen, mit dem Mittelteil verbunden. Dadurch ergibt sich ei
ne sehr genaue und qualitativ hochwertige Verbindung zwischen
den Stützfortsätzen und dem Mittelteil.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Querbrücke mit
Aufnahmen und/oder Befestigungsmitteln für die Halterung einer
Getriebeschaltung versehen. Dadurch wird eine besonders einfache
und sichere Anbindung entsprechender Teile der Getriebeschaltung
an die Querbrücke ermöglicht. Vorteilhaft ist es sogar möglich,
eine Vormontage der Schaltungselemente an der Querbrücke vorzu
nehmen und die vormontierte Einheit in den Tunnelbereich einzu
setzen und mit den Konsolen zu verbinden.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den
Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von bevor
zugten Ausführungsbeispielen der Erfindung, die anhand der
Zeichnungen dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt schematisch in einem Querschnitt eine Ausführungs
form eines erfindungsgemäßen Tunnelbereiches,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Querschnitt durch eine
weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Tunnelbe
reiches ähnlich Fig. 1,
Fig. 3 eine Querbrücke für einen Tunnelbereich nach den Fig. 1
oder 2,
Fig. 4 eine weitere Querbrücke für einen Tunnelbereich nach den
Fig. 1 oder 2 in geringfügig abgewandelter Form,
Fig. 5 in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform ei
ner erfindungsgemäßen Querbrücke, und
Fig. 6 einen Ausschnitt des Tunnelbereiches nach Fig. 1 in einer
Seitendarstellung auf Höhe der Anbindung eines Bodenquer
trägers in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 2.
Eine Bodenstruktur 1 nach den Fig. 1 oder 2 ist Teil einer
selbsttragenden Rohbaukarosserie eines Personenkraftwagens und
weist im Bereich eines Fahrgastraumes einen in Fahrzeuglängs
richtung erstreckten Tunnelbereich 2 auf, der im Querschnitt als
nach unten offenes, U-artiges Profil gestaltet ist. Der in den
Fig. 1 und 2 dargestellte Tunnelbereich 2 ist - in Fahrtrichtung
gesehen - hinter einem Getriebeblock vorgesehen und befindet
sich auf Höhe einer Getriebeschaltung 4, wobei in dem Tunnelbe
reich 2 eine Gelenkwelle 5 verläuft.
Der Tunnelbereich 2 weist zwei Seitenwände 3 auf, die in Fahr
zeugquerrichtung in horizontale Bodenabschnitte der Bodenstruk
tur 1 übergehen. Die Seitenwände 3 weisen auf gleicher Höhe je
weils einen vertikalen, eine Justierfläche bildenden Wandungsab
schnitt 3a auf, an dem jeweils eine Konsole 6 zur Befestigung
einer Querbrücke 7, 8 festgeschweißt ist. Dabei werden die bei
den Konsolen 6 an diesen vertikalen Wandungsabschnitten 3a der
art auf ein exaktes Maß relativ zueinander und zu einer Horizon
talen oder zu einer Oberseite des Tunnelbereiches ausgerichtet,
daß die Konsolen 6 auf gleicher Höhe relativ zueinander und auf
gleicher Länge - in Fahrzeuglängsrichtung gesehen - positioniert
sind. Unterhalb der Wandungsabschnitte 3a weist jede Seitenwand
3 zwei schräg nach außen und nach unten verlaufende Wandungsab
schnitte auf, die Stützabschnitte 3b für die Querbrücke 7, 8
bilden. Diese Stützabschnitte 3b gehen in die horizontalen Bo
denbereiche der Bodenstruktur 1 über. Die Konsolen 6 nach den
Fig. 1 und 2 sind als stabile Flanschwinkel gestaltet, die mit
seitlichen Versteifungsflanschen versehen sind. Auf Höhe dieser
Stützabschnitte schließen auf beiden Seiten jeweils nach außen
an die Seitenwände 3 zwei Bodenquerträger 10 an, die bis zu ei
nem Schwellerbereich nach außen verlaufen und unterhalb der
Frontsitze positioniert sind.
An die Unterseite jeder Konsole 6 ist eine Querbrücke 7, 8 ange
fügt und im Bereich jeweils eines Haltepunktes 9 mit der jewei
ligen Konsole 6 verschraubt. Die Querbrücke 7 weist ein in Fahr
zeugquerrichtung verlaufendes, U-artiges und nach unten offenes
Profil auf, wie anhand der Fig. 2 erkennbar ist. Die Querbrücke
7, 8 ist mit einem horizontalen Mittelteil 7 versehen, an dem
die Schraubverbindungen zur Festlegung der Querbrücke 7, 8 an
den Konsolen 6 angreifen. Zu beiden Seiten - in Fahrzeugquer
richtung gesehen - setzt an das Mittelteil 7 jeweils ein Stütz
fortsatz 8 an, der sich von den Haltepunkten 9 ausgehend jeweils
schräg nach außen und nach unten erstreckt. Jeder Stützfortsatz
8 ist etwa parallel zu dem jeweiligen Stützabschnitt 3b der zu
gehörigen Seitenwand des Tunnelbereiches 2 geführt, wobei jeder
Stützfortsatz 8 einen Abstand zu dem zugehörigen Stützabschnitt
3b des Tunnelbereiches 2 aufweist. Der Mittelteil 7 ist mit Auf
nahmen für die Festlegung der Getriebeschaltung 4 versehen.
Durch die exakte Justierung und Ausrichtung der Konsolen 6 ist
auch die Querbrücke exakt relativ zur Tunneloberseite ausgerich
tet, so daß die Getriebeschaltung in exakter Lage auf der Quer
brücke positionierbar ist. Toleranzbedingte Ungenauigkeiten wer
den somit beim Einbau der Getriebeschaltung vermieden.
Die Querbrücken 7', 8'; 7", 8" nach den Fig. 3 und 4 entspre
chen im wesentlichen der zuvor anhand der Fig. 1 und 2 beschrie
benen Querbrücke, wobei im Gegensatz zur einteilig hergestellten
Querbrücke nach den Fig. 1 und 2 die Querbrücken 7', 8'; 7",
8" nach den Fig. 3 und 4 jeweils dreiteilig gestaltet sind. An
einen Mittelteil 7' ist auf gegenüberliegenden Seiten jeweils ein
als getrenntes Bauteil gestalteter Stützfortsatz 8', 8" ange
fügt. Die Anfügung erfolgt beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3
durch Laserschweißung, wobei die Stützfortsätze 8' an die Sei
tenkanten des Mittelteiles 7' mit stumpfem Stoß angefügt sind.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 erfolgt die Verbindung
durch in Fahrzeugquerrichtung überlappende Anordnung der Stütz
fortsätze 8" an dem Mittelteil 7" und entsprechende Verbindung
durch Punktschweißung.
Die Querbrücke 7, 8 nach Fig. 5 ist als einstückiges Blechteil
mit einem querverlaufenden Mittelteil 7 und seitlich nach unten
abgekröpften Stützfortsätzen 8 versehen, wobei jeweils entlang
der Längsseiten der Stützfortsätze 8 Versteifungsflansche vorge
sehen sind, um Deformationen der Querbrücke 7, 8 bei einem ent
sprechenden Seitenaufprall zu vermeiden. Im Mittelteil 7 der
Querbrücke 7, 8 sind Aufnahmeabschnitte 11 vorgesehen, mittels
derer entsprechende Bügel- und Hebelanordnungen der Getriebe
schaltung 4 auf der Querbrücke 7, 8 befestigt sind. Durch zwei
kreisrunde Durchtritte in der Querbrücke 7, 8 ragen zudem zwei
Schraubbolzen 12 nach oben hindurch, die zur lösbaren Festlegung
der Querbrücke 7, 8 an den Konsolen 6 dienen. Dabei ist es ent
weder möglich, daß die Schraubbolzen 12 mittels entsprechender
Schraubköpfe von der Unterseite her in korrespondierende, an den
Konsolen 6 festgeschweißte Gewindemuttern eingeschraubt werden,
oder aber daß die Schraubbolzen 12 starr mit der Querbrücke 7, 8
verbunden sind, und daß die Gewindemuttern von der Oberseite der
Konsolen 6 her auf diese Schraubbolzen 12 aufgeschraubt werden.
In Fig. 6 ist die in Fahrzeugquerrichtung gesehene Lage der
Querbrücke 7, 8 relativ zu einer fahrerseitigen Konsole 6 und
einem entsprechend fahrerseitigen Bodenquerträger 10 darge
stellt. Dabei ist erkennbar, daß an der entsprechenden Seiten
wand 3 des Tunnelbereiches einerseits im Bereich des Seiten
wandabschnittes 3a die Konsole 6 mittels entsprechender Schweiß
punkte festgeschweißt ist, und daß andererseits außenseitig der
Bodenquerträger 10 mittels entsprechender Schweißflansche an dem
unteren Seitenwandabschnitt 3d anliegt und mittels geeigneter
Schweißpunkte mit der Seitenwand 3 verschweißt ist. Die strich
punktierte Darstellung in Fig. 6 legt die Seitenansicht der
Querbrücke 7, 8 nach Fig. 5 dar. Dabei ist erkennbar, daß die
Querbrücke 7, 8 in dieser Seitenansicht asymmetrisch gestaltet
ist, indem die Stützfortsätze 8 leicht schräg ausgerichtet ver
laufen. Insbesondere die die vorderen und hinteren Konturen bil
denden Versteifungsflansche verlaufen schräg ausgerichtet. Der
- in normaler Fahrtrichtung gesehen - rückseitige Versteifungs
flansch 13 der Querbrücke 7, 8 verläuft nahezu exakt in der
Flucht einer vorderen Seitenwand 14 des - in Fahrtrichtung gese
hen - linken Bodenquerträgers 10, so daß über diese in einer
Flucht liegenden Wandungsabschnitte ein sicherer und in einer in
Fahrzeugquerrichtung verlaufenden Ebene gestalteter Kraftfluß
gewährleistet ist.
Da die Querbrücke 7, 8 nicht symmetrisch gestaltet ist, kommt es
wesentlich auf die richtige Einbaulage der Querbrücke 7, 8 an,
um die ausreichende Querversteifungsfunktion zu erzielen. Um zu
gewährleisten, daß die Querbrücke 7, 8 nur in der in Fig. 6 dar
gestellten Lage, in der der hintere Versteifungsflansch 13 par
allel und/oder fluchtend zur vorderen Seitenwand des jeweiligen
Bodenquerträgers 10 ausgerichtet ist, montierbar ist, sind im
Bereich des Mittelteils 7 der Querbrücke 7, 8 Codierungen in
Form von Profilierungen 15 vorgesehen, die beim Ausführungsbei
spiel nach Fig. 5 als höckerartige Ausprägungen gestaltet sind.
An der Konsole 6 sind korrespondierende Profilierungen vorgese
hen, die in entsprechend umgekehrter Weise als korrespondierende
Einbuchtungen gestaltet sind. In diese können die höckerförmigen
Ausprägungen formschlüssig eintauchen, falls die Querbrücke 7, 8
in der richtigen Stellung montiert wird. Wird die Querbrücke 7,
8 in der um 180° verdrehten Stellung montiert, so ist keine si
chere Festlegung möglich.
Claims (8)
1. Tunnelbereich einer Bodenstruktur einer Rohbaukarosserie
eines Kraftfahrzeugs mit einer Querbrücke zur Versteifung des
Tunnelbereiches, die mittels an Seitenwänden des Tunnelbereiches
festgelegter Konsolen gehalten ist, wobei die Seitenwände des
Tunnelbereiches beidseitig jeweils in einem unterhalb der Konso
len anschließenden Stützbereich schräg nach außen verlaufend ge
staltet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände (3) im Anbindungsbereich (3a) der Konsolen
(6) parallel zueinander vertikal ausgerichtet sind, daß die Kon
solen (6) - auf eine Oberseite des Tunnelbereiches (2) bezogen -
auf gleicher Höhe gegenüberliegend an den Seitenwänden (3) fest
gelegt sind, und daß die Querbrücke (7, 8; 7', 8'; 7", 8") an
wenigstens zwei Befestigungspunkten insbesondere lösbar mit den
Konsolen (6) verbunden ist.
2. Tunnelbereich nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querbrücke (7, 7', 7"; 8, 8', 8") von unten her an den
Konsolen (6) festgelegt ist.
3. Tunnelbereich nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querbrücke auf gegenüberliegenden Seiten schräg nach un
ten und nach außen verlaufende Stützfortsätze (8, 8', 8") auf
weist.
4. Tunnelbereich nach Anspruch 1,
da durch gekennzeichnet,
daß die Querbrücke (7, 8) ein nach unten offenes, U-artiges Pro
fil aufweist.
5. Tunnelbereich nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querbrücke (7, 8) einen Mittelteil (7, 7', 7") auf
weist, an dem die Stützfortsätze (8, 8', 8") als getrennte Bau
teile angefügt sind.
6. Tunnelbereich nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützfortsätze (8', 8") stoffschlüssig, insbesondere
durch Laserschweißen, mit dem Mittelteil (7', 7") verbunden
sind.
7. Tunnelbereich nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querbrücke (7, 8) mit Aufnahmen und/oder Befestigungs
mitteln für die Halterung einer Getriebeschaltung (4) versehen
ist.
8. Querbrücke für einen Tunnelbereich nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 oder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querbrücke gemäß den Merkmalen nach einem der vorherge
henden Ansprüche ausgestaltet ist.
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