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DE102005028775A1 - Kurbelgehäuse für eine Brennkraftmaschine - Google Patents

Kurbelgehäuse für eine Brennkraftmaschine Download PDF

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DE102005028775A1
DE102005028775A1 DE200510028775 DE102005028775A DE102005028775A1 DE 102005028775 A1 DE102005028775 A1 DE 102005028775A1 DE 200510028775 DE200510028775 DE 200510028775 DE 102005028775 A DE102005028775 A DE 102005028775A DE 102005028775 A1 DE102005028775 A1 DE 102005028775A1
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bearing caps
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DE200510028775
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Norbert Fehrenbach
Alexander Von Dipl.-Ing. Gaisberg-Helfenberg
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Mercedes Benz Group AG
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DaimlerChrysler AG
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Kurbelgehäuse (1) für eine Brennkraftmaschine mit seitlichen Gehäusewänden (2, 3), zwischen denen sich Kurbelwellenlager (4) in Kurbelgehäusequerrichtung erstrecken, die aus kurbelgehäusefesten Lagerstühlen (5) und von diesen durch eine Lagertrennebene (9) getrennten Lagerdeckeln (6) bestehen, die an den Lagerstühlen (5) mittels Lagerschrauben (7) befestigt sind, ferner mit einem von der Lagertrennebene (9) der Kurbelwellenlager (4) aus sich zumindest im Verlauf der seitlichen Gehäusewände (2, 3) versetzenden und dabei die Lagerdeckel (6) seitlich umschließenden Gehäuseunterteil (10), zwischen dessen Gehäuseseitenwänden (15, 22) und den Lagerdeckeln (6) ein Spalt (19, 21) vorgesehen ist, der zur Verbindung der Lagerdeckel (6) mit dem Gehäuseunterteil (10) mit dem Dämpfungswerkstoff gefüllt ist. Um eine verbesserte Geräuschdämpfung mit der Möglichkeit einer nachträglichen Anwendung bei bestehenden Kurbelgehäusen zu erreichen, wird vorgeschlagen, dass das Gehäuseunterteil (10) als eigenständiges Bauteil ausgeführt ist, dass ferner die Spalten (19, 21) sich im Wesentlichen mit gleicher Breite über die Höhe der Lagerdeckel (6) erstrecken und zumindest teilweise mit Dämpfungswerkstoff (20) gefüllt sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kurbelgehäuse für eine Brennkraftmaschine mit seitlichen Gehäusewänden zwischen denen sich Kurbelwellenlager in Kurbelgehäusequerrichtung erstrecken, die aus kurbelgehäusefesten Lagerstühlen und von diesen durch eine Lagertrennebene getrennten Lagerdeckeln bestehen, die an den Lagerstühlen mittels Lagerschrauben befestigt sind, ferner mit einem von der Trennebene der Kurbelwellenlager aus sich zumindest im Verlauf der seitlichen Gehäusewände vorsetzenden und dabei die Lagerdeckel seitlich umschließenden Gehäuseunterteil, zwischen dessen Gehäuseseitenwänden und den Lagerdeckeln ein Spalt vorgesehen ist, der zur Verbindung der Lagerdeckeln mit dem Gehäuseunterteil mit Dämpfungswerkstoff gefüllt ist.
  • Ein Kurbelgehäuse der gattungsgemäßen Bauart ist aus der EP 0 647 772 B1 bekannt. Bei dem bekannten Kurbelgehäuse reichen die Gehäusewände über die Trennebene der Kurbelwellenlager seitlich bis zur Unterseite der Lagerdeckel hinaus. Zwischen den seitlichen Gehäusewänden und den Lagerdeckeln befindet jeweils ein Spalt. Zur Reduzierung der Motorgeräusche sind die Lagerdeckel durch einen in die Spalte eingebrachten Dämpfungswerkstoff verbunden.
  • Diese Maßnahme zur Geräuschdämpfung am Kurbelgehäuse ist mit einem erheblichen Bauaufwand verbunden. Außerdem ist die bekannte Maßnahme für eine nachträgliche Ausrüstung eines bestehenden Kurbelgehäuses nicht geeignet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte Kurbelgehäuse derart weiter zu gestalten, dass mit vereinfachten baulichen Maßnahmen eine verbesserte Geräuschdämpfung und eine nachträglich Anwendung bei bestehenden Kurbelgehäusen erreicht wird.
  • Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Die erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, dass die Maßnahmen zur Geräuschdämpfung an dem Gehäuseunterteil und damit einem eigenständigen Bauteil vorgesehen sind. Damit ist es möglich, bestehende Kurbelgehäuse nachträglich mit dem erfindungsgemäßen Gehäuseunterteil auszurüsten und so auf einfache Weise die Geräuschdämpfung an bereits bestehenden Kurbelgehäusen zu verbessern.
  • Ferner ist der Bauaufwand verringert, da die Lagerdeckel am Gehäuseunterteil angebracht sind und damit in einem Montagevorgang die Lagerdeckel zusammen mit dem Gehäuseunterteil am Kurbelgehäuse montiert werden können.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn das Gehäuseunterteil aus rahmenförmig mit einer Verbindungsfläche zur dichten Anlage am Kurbelgehäuse und einer weiteren Verbindungsfläche zum Anschluss einer Ölwanne ausgebildet ist.
  • Eine baulich einfache und sowohl kosten- als auch montagegünstige Ausführung wird gemäß Anspruch 3 dadurch erreicht, dass das Gehäuseunterteil als Ölwanne ausgebildet ist.
  • Vorteilhaft ist es, wenn zur Geräuschdämpfung Ölwanne und Lagerdeckel gemäß Anspruch 6 ausgebildet sind. Hierdurch wird ebenfalls eine vereinfachte Montage erzielt, da mit der Montage der Lagerdeckel gleichzeitig die Ölwanne gegen das Kurbelgehäuse dichtend gedrückt wird.
  • Schließlich wird eine vorteilhafte Ausgestaltung für das Gehäuseunterteil beziehungsweise die Ölwanne erzielt, wenn diese Bauelemente zusätzlich mit einer Ölführungswand sowie einer Ölleitöffnung versehen sind, welche als Ölhobel zur Trennung des Schmierölanteils aus der vom Kurbeltrieb bewegten Luftwalze wirkt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Dabei zeigen:
  • 1 Ein Kurbelgehäuse mit angebautem erfindungsgemäßen Gehäuseunterteil im Querschnitt, das linksseitig rahmenförmig und rechtsseitig als Ölwanne ausgeführt ist;
  • 2 in einer teilweisen Draufsicht ein Gehäuseunterteil mit einer als Ölhobel wirkenden Ölführungswand.
  • Ein Kurbelgehäuse 1 einer Brennkraftmaschine besitzt in Gehäuselängsrichtung sich erstreckende seitliche Gehäusewände 2 und 3 und nicht dargestellte Stirnwände, welche das Kurbelgehäuse in Längsrichtung begrenzen. Zwischen den Gehäusewänden 2 und 3 befinden sich über die Gehäuselänge verteilt angeordnete Kurbelwellenlager zur Lagerung einer nicht gezeigten Kurbelwelle, von denen ein Kurbelwellenlager 4 zu erkennen ist. Jedes Kurbelwellenlager 4 besteht aus einem mit dem Kurbelgehäuse einstückig durch Gießen hergestellten Lagerstuhl 5, der sich zwischen den Gehäusewänden 2 und 3 in Querrichtung erstreckt sowie je einem Lagerdeckel 6, der durch zwei Lagerschrauben 7 mit dem Lagerstuhl 5 verbunden ist. Zusammen bilden die Lagerstühle 5 eine im Kurbelgehäuse ausgebildete Lagergasse zur Aufnahme der Kurbelwelle.
  • Lagerstuhl 5 und Lagerdeckel 6 umschließen eine Lagerbohrung 8 und sind in einer Lagertrennebene 9 von einander getrennt, so dass die eine Hälfte der Lagerbohrung 8 im Lagerstuhl 5 und die andere Hälfte im Lagerdeckel 6 liegt.
  • Zum Anschluss eines Gehäuseunterteiles 10 an das Kurbelgehäuse 1 besitzen die Gehäusewände 2 und 3 eine Anschlussfläche 11, deren Ebene mit der Lagertrennebene 9 zusammenfällt. Dadurch können die Anschlussfläche 11 und die Trennfläche 5' an den Lagerstühlen 5 in einem Arbeitsgang bearbeitet werden.
  • In Bezug auf eine vertikale Gehäuselängsmittelebene 12 des Kurbelgehäuses 1 sind dabei die Lagertrennebene 8 und die Anschlussfläche 11 rechtwinklig ausgerichtet.
  • In 1 ist das Gehäuseunterteil 10 in zwei verschiedenen Ausführungen dargestellt. Links von der vertikalen Gehäuselängsmittelebene 12 ist im Halbschnitt das Gehäuseunterteil 10 in der Ausführung als kastenförmiges Rahmengehäuseteil 13 und rechts von der vertikalen Gehäuselängsmittelebene 12 im Halbschnitt als Ölwanne 14 dargestellt.
  • Das Rahmengehäuseteil 13 besitzt in Längsrichtung des Kurbelgehäuses 1 verlaufende Seitenwände, von denen nur die Seitenwand 15 dargestellt ist sowie nicht gezeigte Stirnwände und besitzt eine Höhe, die gleich oder geringfügig größer ist als die Höhe der Lagerdeckel 6. In Richtung der Gehäuselängsmittelebene 12 gesehen enden die Wände in einer Verbindungsfläche 16 zum dichten Anschluss an das Kurbelgehäuse 1 und einer Verbindungsfläche 17 zur dichten Verbindung mit einem Ölwannendeckel 18, durch den der vom Kurbelgehäuse 1 und Gehäuseunterteil 10 umschlossene Kurbelraum nach außen abgedeckt ist.
  • Innerhalb des Rahmengehäuseteiles 13 sind die einzelnen Lagerdeckel 6 in Längsrichtung mit Abstand von einander zur Bildung einer der Lagerstuhlgasse entsprechenden Lagergasse eingesetzt. Ferner sind die Lagerdeckel 6 innerhalb des Rahmengehäuseteiles 13 so angeordnet, dass deren Trennfläche 6' sich in einer Ebene mit der Verbindungsfläche 16 befindet, wodurch eine gemeinsame Montage von Rahmengehäuseteil 12 und Lagerdeckel 6 möglich ist.
  • Zwischen den Seitenwänden (Seitenwand 15) und jedem Lagerdeckel 6 ist ein Spalt 19 gegeben, der mit einem Dämpfungswerkstoff 20 gefüllt ist und über den somit die Lagerdeckel 6 mit den Seitenwänden (Seitenwand 15) durch Vulkanisierung verbunden sind. Als Dämpfungswerkstoff 20 kommen dabei alle an sich bekannten und elastischen Kunststoffe in Betracht.
  • Hierdurch wird gemäß der Erfindung die Übertragung von Geräuschen aus dem Kurbeltrieb auf das Motorgehäuse reduziert, da durch die Verwendung eines Dämpfungswerkstoffes 20 eine geräuschmäßige Entkopplung zwischen den Lagerdeckeln 6 und dem Kurbelgehäuse 1 mit Gehäuseunterteil 10 erreicht wird.
  • Besonders vorteilhaft wird die Übertragung von Geräuschen aus dem Kurbeltrieb an die Umgebung vermindert, wenn die Anpresskraft zwischen dem Gehäuseunterteil 10 und den Gehäusewänden 2, 3 durch den Dämpfungswerkstoff übertragen wird, und das Kurbelgehäuseunterteil 10 durch den Dämpfungswerkstoff 20 entkoppelt an den Gehäusewänden (2, 3) angebracht ist.
  • Aus 1 ist zu erkennen, dass der Spalt 19 über seine gesamte Länge mit dem Dämpfungswerkstoff 20 ausgefüllt ist. Abweichend hiervon ist es auch denkbar, dass nur Teilbereiche des Spaltes 19 mit dem Dämpfungswerkstoff 20 ausgefüllt sind.
  • In der Ölwanne 14 als Gehäuseunterteil 10 sind die Lagerdeckel 6 zur Bildung einer Lagergasse in gleicher Weise eingesetzt wie im Rahmengehäuseteil 13. Die Lagerdeckel 6 sind von der Ölwanne 14 durch einen Spalt 21 von den seitlichen Umfassungswänden 22 baulich getrennt. Ferner liegen die Trennflächen 6' in einer Ebene mit einer Dichtfläche 23 zur Anlage an der Anschlussfläche 11 des Kurbelgehäuses 1. Damit die Lagerdeckel 6 von außerhalb der Ölwanne 14 montiert werden können sind im Bodenbereich 24 schachtförmige Öffnungen 25 in Verlängerung der in den Lagerdeckeln 6 vorhandenen Schraubenbohrungen 26 vorgesehen. Die Schraubenbohrungen 26 sind durch säulenartige Fortsätze 27 an den Lagerdeckeln 6 verlängert ausgeführt und ragen mit einem Teil ihrer Länge unter Einschluss eines Ringspaltes 28 in diese schachtförmigen Öffnungen 25 hinein.
  • Zur geräuschentkoppelten Verbindung ist nun jeder Spalt 21 und der in diesen übergehende Ringspalt 28 mit Dämpfungswerkstoff 20 ausgefüllt, wodurch die Lagerdeckel 6 mit der Ölwanne 14 durch Anvulkanisieren verbunden sind. Hierdurch sind die Lagerdeckel 6 mit der Ölwanne 14 geräuschentkoppelt verbunden, wodurch die Übertragung von Geräuschen aus dem Triebwerk in die Ölwanne 14 und das Kurbelgehäuse 1 reduziert wird. Außerdem sind durch den Dämpfungswerkstoff 20 die Öffnungen 25 abgedichtet.
  • Die Schraubenbohrungen 26 sind durch die schachtförmige Öffnungen 25 von außerhalb der Ölwanne 14 zugänglich, so dass die Lagerdeckel 6 und die Ölwanne 14 mittels der Lagerschrauben 7 in einem Arbeitsgang am Kurbelgehäuse 1 montiert werden können.
  • Die Verbindung der Lagerdeckel 6 mit dem Rahmengehäuseteil 13 oder der Ölwanne 14 durch Anvulkanisieren mit Dämpfungswerkstoff 20 ist so ausgelegt, dass eine zusätzliche Befestigung von Rahmengehäuseteil 13 oder Ölwanne 4 am Kurbelgehäuse 1 nicht erforderlich ist. Jedoch ist eine direkte Verbindung von Rahmengehäuseteil 13 bzw. Ölwanne 14 mit dem Kurbelgehäuse 1 durchaus denkbar.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel der 2 können das Rahmengehäuseteil 13 sowie die Ölwanne 14 mit Ölführungswänden 29 ausgeführt sein, die im Innenraum des Rahmengehäuseteils 13 oder der Ölwanne 14 zwischen den Lagerdeckeln 6 angeordnet sind. Diese Ölführungswände 29 besitzen jeweils eine Ölleitöffnung 30, durch die Schmieröl aus der sich im Kurbelraum bewegenden Luftwalze durch Fliehkraft abgetrennt wird. Bei einer derartigen Ausführung ist es zur weiteren Verbesserung der Verbindung zwischen den Lagerdeckeln 6 und dem Rahmengehäuseteil 13 bzw. der Ölwanne 14 vorteilhaft, wenn die Lagerdeckel 6 durch Polster 31 aus Dämpfungswerkstoff 20 mit den Ölführungswänden 29 verbunden sind.

Claims (8)

  1. Kurbelgehäuse (1) für eine Brennkraftmaschine mit seitlichen Gehäusewänden (2, 3) zwischen denen sich Kurbelwellenlager (4) in Kurbelgehäusequerrichtung erstrecken, die aus kurbelgehäusefesten Lagerstühlen (5) und von diesen durch eine Lagertrennebene (9) getrennten Lagerdeckeln (6) bestehen, die an den Lagerstühlen (5) mittels Lagerschrauben (7) befestigt sind, ferner mit einem von der Lagertrennebene (9) der Kurbelwellenlager (4) aus sich zumindest im Verlauf der seitlichen Gehäusewände (2, 3) fortsetzenden und dabei die Lagerdeckel (6) seitlich umschließenden Gehäuseunterteil (10), zwischen dessen Gehäuseseitenwänden (15, 22) und den Lagerdeckeln (6) ein Spalt (19, 21) vorgesehen ist, der zur Verbindung der Lagerdeckeln (6) mit dem Gehäuseunterteil (10) mit Dämpfungswerkstoff gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseunterteil (10) als eigenständiges Bauteil ausgeführt ist, dass ferner die Spalten (19, 21) sich im wesentlichen mit gleicher Breite über die Höhe der Lagerdeckeln (6) erstrecken und zumindest teilweise mit Dämpfungswerkstoff (20) gefüllt sind.
  2. Kurbelgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseunterteil (10) als kastenförmiges Rahmengehäuseteil (13) mit einer Verbindungsfläche (16) zur Anlage an der Anschlussfläche (11) des Kurbelgehäuses (1) und einer weiteren Verbindungsfläche (17) für einen Ölwannendeckel (18) ausgeführt ist.
  3. Kurbelgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpresskraft zwischen dem Gehäuseunterteil (10) und den Gehäusewänden (2, 3) zumindest teilweise durch den Dämpfungswerkstoff übertragen wird.
  4. Kurbelgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Kurbelgehäuseunterteil (10) durch den Dämpfungswerkstoff (20) entkoppelt an den Gehäusewänden (2, 3) angebracht ist.
  5. Kurbelgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseunterteil (10) als Ölwanne (14) ausgebildet ist.
  6. Kurbelgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ölwanne (14) in axialer Verlängerung der Schraubenbohrungen (26) Öffnungen (25) vorgesehen sind, in die säulenartige Fortsätze (27) an den Lagerdeckeln (6) unter Einschluss eines Ringspaltes (28) eintauchen, der mit Dämpfungswerkstoff (20) gefüllt ist.
  7. Kurbelgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseunterteil (10) zwischen den Kurbelwellenlagern (4) mit jeweils einer der Bewegungsbahn der Kurbelwellenkröpfung mit kleinem Abstand folgenden Ölführungswand (29) mit einer Ölleitöffnung (30) ausgebildet ist, und das jeder Lagerdeckel (6) mit mindestens einer benachbarten Ölführungswand (29) durch Polster (31) aus dem Dämpfungswerkstoff (20) verbunden ist.
  8. Kurbelgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseunterteil (10) und die Lagerdeckel (6) durch den Dämpfungswerkstoff (20) zu einer vormontierten Baueinheit verbunden sind.
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