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Querverweis
auf verbundene Patentanmeldungen
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Diese
Anmeldung beansprucht die Priorität der US Provisional Application
Serial No. 60/580,584, eingereicht am 17. Juni 2004; der US Provisional
Application Serial No. 60/642,378, eingereicht am 07. Januar 2005;
und der US Provisional Application Serial No. 60/676,605, eingereicht
am 29. April 2005. Alle diese Anmeldungen sind hier durch Bezugnahme
aufgenommen.
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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf Kraftfahrzeuge
und insbesondere auf ein bewegliches flexibles Dach zur Verwendung
bei einem Kraftfahrzeug.
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Hintergrund
und Zusammenfassung
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Es
ist bekannt, flexible Dachabdeckungen für Kraftfahrzeuge zu verwenden.
Beispielsweise kann eine flexible Dachabdeckung zurückgezogen werden,
indem sie um eine federbelastete Rolle herum gewickelt wird. Solche
Anordnungen sind offenbart in US-Patent Nr. 1,245,278 an Sherman,
ausgegeben am 06. November 1917; US-Patent Nr. 1,738,060 an Barnes,
ausgegeben am 03. Dezember 1929; US-Patent Nr. 1,910,075 an Westad,
ausgegeben am 23. Mai 1933; US-Patent Nr. 3,298,731 an Sangimino,
ausgegeben am 17. Januar 1967; und US-Patent Nr. 3,658,378 an Sutren,
ausgegeben am 25. April 1972. Jüngere
Varianten einzelner und flexibler Schiebedachabdeckungen sind offenbart
in US-Patent Nr. 4,893,868 an Miller et al., ausgegeben am 16. Januar
1990; US-Patent Nr. 5,018,783 an Chaming et al., ausgegeben am 28.
Mai 1991; US-Patent Nr. 5,152,577 an Omoto et al., ausgegeben am
06. Oktober 1992; US-Patent Nr. 5,944,378 an Mather et al., ausgegeben
am 31. August 1999; US-Patent Nr. 6,322,137 an Munsters, ausgegeben am
27. November 2001; US-Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2004/0017097
an Albert et al., veröffentlicht
am 29. Januar 2004; und US-Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 2004/0135404 an Nellen et al., veröffentlicht am 15. Juli 2004.
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Darüberhinaus
wurden verschiedene Versuche unternommen, eine senkrechte und hintere
Zugänglichkeit
zu einem Stauraum in einem andererseits geschlossenen Fahrzeug zu
ermöglichen.
Derartige Anordnungen sind offenbart in US-Patent Nr. 6,478,368
an de Gaillard, ausgegeben am 12. November 2002; US-Patent Nr. 6,485,094
an Corder et al., ausgegeben am 26. November 2002; und US-Patent
Nr. 6,860,549 an Engelgau, ausgegeben am 1. März 2005. Obwohl diese Patente
einige der Probleme des Standes der Technik lösen, sind sie beschränkt in der
Anwendung für
die Klasse von Kraftfahrzeugen, die als Sportgebrauchsfahrzeuge
(Sport Utility Vehicles – SUV)
bekannt sind.
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Entsprechend
der vorliegenden Erfindung weisen verschiedene Ausführungsformen
ein Freiluftsystem für
ein Kraftfahrzeug auf, das mindestens eine mit einem Fahrzeug verbundene
Führungsbahn oder
Schiene, ein flexibles Dach, das mit der Schiene gekoppelt ist,
und einen oder mehrere Bewegungsmechanismen, die das Dach mit der
Schiene koppeln, aufweist. In einem anderen Aspekt der vorliegenden
Erfindung sind eine automatische Betätigungseinrichtung und ein
rückwärtiges Kopfteil
vorgesehen, das mit dem Dach verbunden und mit diesem bewegbar ist.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung verwendet ein rückwärtiges Kopfteil, das
ein Bremslicht und/oder ein Wischersystem für das Heckfenster umfaßt. In einigen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung kann eine Schiene eine Stromversorgungsleiste
aufweisen, und ein Kopfteil kann eine elektrische Verbindung mit
der Stromversorgungsleiste aufweisen, so daß elektrische Einrichtungen,
wie beispielsweise ein Bremslicht oder eine innere Leselampe, in
jeder beliebigen Position des Dachs mit Strom versorgt werden können. In
bestimmten Ausführungsformen
der Erfindung deckt ein bewegliches Dach eine Öffnung ab, die im wesentlichen
die gesamten Insassen- und Laderäume
eines Kraftfahrzeugs umfaßt.
In einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfaßt
ein Freiluftsystem für
ein Kraftfahrzeug ein flexibles Dachelement, mehrere Querstreben
oder -bügel,
die das Dach unterstützen,
ein Paar von Kanälen,
die im wesentlichen parallel und auf jeder Seite des Fahrzeugs angeordnet
sind, mindestens einen Bewegungsmechanismus, eine Betätigungseinrichtung,
eine elektronische Steuereinheit, die die Be tätigungseinrichtung und den
Bewegungsmechanismus steuert, sowie ein rückwärtiges Kopfteil, das an dem Dach
angebracht und mit diesem bewegbar ist.
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In
verschiedenen Ausführungsformen
weist ein Dach eines Kraftfahrzeugs zwei Endstreben auf, die jeweils
zwei geformte Ecken haben, die mit einem ersten extrudierten Teil
verbunden sind, sowie mit einem zweiten extrudierten Teil, das unterhalb
des ersten extrudierten Teils verbunden ist, Querstreben, ein Textilmaterial,
das zwischen den ersten und zweiten Teilen der zwei Endstreben befestigt
ist, und/oder Nähte
in dem Textilmaterial, die Taschen in dem Textilmaterial bilden,
die die Querstreben mit dem Textilmaterial verbinden. Eine zusätzliche
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfaßt
einen Hebemechanismus für
ein Soft-Top-Dach. Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung
verwendet ein Schiebeelement, das auf einer an einem Fahrzeug angebrachten
Führungsschiene
bewegbar ist, einen mit dem Schieber an einem Verschwenkungspunkt verbundenen
Arm, wobei dieser von einer neutralen in eine angehobene Position
bewegbar ist, ein Vorspannelement, das den Arm in einer neutralen
Position halten kann und/oder mindestens zwei Querstrebenverbinder,
die oberhalb des Verschwenkungspunkts an dem Arm angeordnet sind.
In noch weiteren Ausführungsformen
umfaßt
die vorliegende Erfindung ein Freiluftsystem für ein Kraftfahrzeug, das ein Fahrzeugdach
aufweist mit einer Öffnung
und einer Stufe, sich vorne und hinten erstreckenden seitlichen Reelings,
mit einem Fahrzeugrahmen verbundenen Schienen, einem mit den Schienen
gekoppelten flexiblen Dach, einem Bewegungsmechanismus, der die
Schienen mit dem Dach koppelt, einem Antriebsmechanismus, um das
Dach zwischen einer geschlossenen Position und mehreren offenen
Positionen zu bewegen, sowie einem Hebemechanismus, der so geformt
ist, daß er
in die Stufe paßt,
wenn das Dach sich in einer geschlossenen Position befindet, wobei
das Dach betriebsbereit über
die Gesamtheit der Öffnung
gespannt gehalten wird.
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Das
Freiluftsystem für
ein Kraftfahrzeug der vorliegenden Erfindung ist gegenüber herkömmlichen
Einrichtungen dahingehend vorteilhaft, daß es ästhetisch ansprechend, verbessert
und schnell zu betätigen
ist, und daß es
die Umwandlung eines Fahrzeugs in ein off-road-artiges Freiluftfahrzeug
gestattet. Andere Vorteile der vorliegenden Erfindung umfassen die
Einfachheit der Benutzung beim Öffnen des
Dachs, insbesondere wenn Lasten transportiert werden, die größer sein
können
als das Innere des Fahrzeugs. Zusätzliche Vorteile und Eigenschaften der
vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
und den anhängenden Patentansprüchen in
Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die
vorliegende Erfindung wird aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung
und den beigefügten
Zeichnungen besser verständlich:
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1 ist
eine perspektivische Ansicht von hinten, die eine erste bevorzugte
Ausführungsform eines
Kraftfahrzeugfreiluftsystems der vorliegenden Erfindung zeigt, wobei
sich das Dach in einer geschlossenen Position befindet.
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2 ist
eine perspektivische Ansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung von hinten, wobei das Dach von hinten geöffnet ist
und wobei die Bewegung des daran angebrachten rückwärtigen Kopfteils gezeigt ist.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht von hinten, die eine erste bevorzugte
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt, wobei sich das Dach in einer von vorne
geöffneten
Position befindet.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht von hinten, die eine erste bevorzugte
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt, wobei das Dach mit einer Bewegung
von der Vorderseite und von dem rückseitigen Kopfteil geöffnet ist.
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5 ist
eine Darstellung eines Steuersystems, das das Freiluftsystem steuert,
in einer geschlossenen Position dargestellt.
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6 ist
eine Darstellung eines Steuersystems, das das Freiluftsystem steuert,
von der Vorderseite und der Rückseite
geöffnet
dargestellt.
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7 ist
eine Darstellung eines Steuersystems, das das Freiluftsystem steuert,
von der Rückseite
geöffnet
dargestellt.
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8 ist
eine Darstellung eines Steuersystems, das das Freiluftsystem steuert,
von der Vorderseite geöffnet
dargestellt.
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9 ist
eine gesprengte, perspektivische Ansicht von vorne, die die vollständige Teilanordnung des
Freiluftsystems der vorliegenden Erfindung zeigt.
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10 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie 10-10 aus 9,
die die bevorzugte Ausführungsform
des Freiluftsystems zeigt.
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11A–11D sind schematische Ansichten einer ersten und
einer zweiten alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die eine hintere Bordwand und ein einziehbares
rückwärtiges Kopfteil
zeigen.
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12 ist
eine bruchstückhafte,
schematische Ansicht, die eine in den ersten und den zweiten alternativen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung verwendete rückwärtige Kopfteilschiene zeigt.
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13 ist
eine perspektivische Ansicht von vorne, die eine zusammengebaute
Teilanordnung einer dritten alternativen Ausführungsform eines an einem Fahrzeug
angebrachten Freiluftsystems zeigt.
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14 ist
eine teilweise gesprengte perspektivische Ansicht von vorne, die
die zusammengebaute Teilanordnung einer dritten alternativen Ausführungsform
eines Freiluftsystems zeigt.
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15 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie 15-15 aus 13,
die die dritte alternative bevorzugte Ausführungsform eines Freiluftsystems zeigt.
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16 ist
eine perspektische Ansicht von hinten, die eine bevorzugte Ausführungsform
eines Freiluftsystems in einer vollständig geschlossenen Position
zeigt.
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17 ist
eine perspektivische Ansicht der zweiten bevorzugten Ausführungsform
von hinten, die das sich von der Vorderseite öffnende Freiluftsystem zeigt.
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18 ist
eine perspektivische Ansicht der zweiten bevorzugten Ausführungsform
von hinten, die das sich von hinten öffnende Freiluftsystem zeigt.
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19 ist
eine perspektivische Ansicht der zweiten bevorzugten Ausführungsform
von hinten, die das sich von vorne und von hinten öffnende
Freiluftsystem zeigt.
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20 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie 20-20 aus 16,
die die dritte bevorzugte Ausführungsformn
eines Freiluftsystems zeigt.
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21A–21B sind Querschnittsansichten entlang der Linie
21-21 aus 16 in einem Dachstrebenbereich.
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22 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie 22-22 aus 16,
die die zweite bevorzugte Ausführungsform
des Freiluftsystems zeigt.
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23 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie 23-23 aus 16,
die die zweite bevorzugte Ausführungsform
des Freiluftsystems zeigt.
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24 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie 24-24 aus 16,
die die zweite bevorzugte Ausführungsform
des Freiluftsystems zeigt.
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25 ist
eine perspektivische Detailansicht aus 18, die
ein Wassermanagementsystem zeigt.
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26 ist
eine gesprengte perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform
einer Anordnung aus Strebe und Platte.
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27 ist
eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform
eines Windabweisers.
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28 ist
eine Seitenansicht einer ersten alternativen Ausführungsform
eines Windabweisers.
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29 ist
eine perspektivische Ansicht einer zweiten alternativen Ausführungsform
eines Windabweisers.
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30 ist
eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform
eines Eckstücks.
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31 ist
eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform
eines Eckstücks,
wobei Antriebskabel im Inneren des Eckstücks dargestellt sind.
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32 ist
eine perspektivische Ansicht der Antriebskabel und Schienen.
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33 ist
eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Hebemechanismus.
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34 ist
eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform
eines Hebemechanismus.
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35 ist
eine Seitenansicht und eine Vorderansicht einer alternativen Ausführungsform
eines Schiebeteils.
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36 ist
eine Seitenansicht und eine Draufsicht einer alternativen Ausführungsform
eines Hebearms.
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37 ist
eine Seitenansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
eines Hebemechanismus.
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38 ist
eine perspektivische Ansicht von vorne einer dritten bevorzugten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei das Dach von vorne geöffnet ist.
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39 ist
eine Seitenansicht einer dritten bevorzugten Ausführungsform
eines Hebearmmechanismus.
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40 ist eine andere Seitenansicht einer dritten
bevorzugten Ausführungsform
eines Hebearmmechanismus.
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41 ist
eine perspektivische Ansicht einer dritten bevorzugten Ausführungsform
eines Hebearmmechanismus.
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42 ist
eine Querschnittsansicht aus 37 entlang
der Linie 42-42, die eine bevorzugte Ausführungsform einer Endstrebe
zeigt.
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43 ist
eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform
einer Endstrebenkappe.
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44 ist
eine bruchstückhafte
perspektivische Ansicht von hinten einer bevorzugten Ausführungsform
eines entfernbaren Fensters.
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45 ist
eine bruchstückhafte
Ansicht von hinten, die die Entfernung des entfernbaren Fensters der
bevorzugten Ausführungsform
zeigt.
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46 ist
eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Befestigungssystems eines
entfernbaren Fensters, dargestellt in einer geöffneten Position.
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47 ist
eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Befestigungssystems eines
entfernbaren Fensters in einer geschlossenen Position.
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48 ist
eine Draufsicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Befestigungssystems
eines entfernbaren Fensters.
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49 ist
eine perspektivische Ansicht der vierten bevorzugten Ausführungsform
des Hebearmmechanismus.
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50 ist
eine vergrößerte und
gesprengte perspektivische Ansicht von der Rückseite, die die vollständige Teilanordnung
einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
eines Freiluftsystems der vorliegenden Erfindung zeigt.
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51 ist
eine Querschnittsansicht aus 50 entlang
der Linie 51-51 der Teilanordnung, die einen Endstrebenbereich zeigt.
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52 ist
eine Seitenansicht eines dritten alternativen Windabweisers in einer
geschlossenen Position.
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53 ist
eine Seitenansicht eines dritten alternativen Windabweisers in einer
geöffneten
Position.
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Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Die
folgende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen ist in ihrer Art
rein exemplarisch zu verstehen und ist in keiner Weise dafür vorgesehen,
die Erfindung, ihre Anwendung oder Verwendungen zu beschränken. Die
vorliegende Erfindung schafft Einrichtungen und Verfahren, die sich
auf Freiluftdachsysteme für
Kraftfahrzeuge beziehen. Die folgenden Definitionen und nicht-beschränkenden
Richtlinien müssen
bei dem Studium der Beschreibung dieser hier dargestellten Erfindung
berücksichtigt
werden.
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Unter
Bezugnahme auf die 1 bis 4 hat ein
Kraftfahrzeug 121 eine erste bevorzugte Ausführungsform
eines Freiluftsystems 100 der vorliegenden Erfindung, das
eine flexible und bewegliche Oberfläche 110 umfaßt, die
zwischen einem Paar paralleler Führungsbahnen
oder Schienen 101, 102 aufgespannt ist, wobei
es ein an die bewegliche und flexible Oberfläche 110 angebrachtes
rückwärtiges Kopfteil 103 aufweist.
In verschiedenen Ausführungsformen
weist das rückwärtige Kopfteil 103 ein Bremslicht 105 auf.
In verschiedenen Ausführungsformen
weist das rückwärtige Kopfteil 103 einen
hinteren Scheibenwischer 107 auf, der einen mit Strom versorgten
Motor 108 umfassen kann. In manchen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
die Schienen 101, 102 eine Stromversorgungsleiste
umfassen, und das Kopfteil 103 kann einen elektrischen
Anschluß an
die Stromversorgungsleiste umfassen, so daß ein elektrisches Bauteil,
wie beispielsweise ein Bremslicht 105, in jeder offenen
Position des Dachs 110 mit Strom versorgt werden kann. Das
Kopfteil 103 ist im wesentlichen hohl und kann aus Metall,
Kunststoff, Kohlenstofffaser und Kombinationen daraus hergestellt
sein. 1 zeigt ein Freiluftsystem 100 in einer
geschlossenen Position, in der der gesamte Innenraum eines Kraftfahrzeugs 121 von
den äußeren Elementen
geschützt
ist. 2 zeigt ein Freiluftsystem 100 von der
Rückseite
geöffnet,
wobei das rückwärtige Fenster 109 in
eine hintere Bordwand 111 eingezogen ist. In dieser Position
ist das Dach 110 durch eine elektrisch angetriebene Einrichtung
von der geschlossenen Position in eine vordere Position bewegt worden.
Eine derartige elektrisch gesteuerte Bewegung eines flexiblen Dachs umfaßt eine
Betätigungseinrichtung,
die Steuerkabel, einen Bandantrieb, einen Schraubenantrieb, einen Bowdenzug
oder andere Antriebseinrichtungen umfassen kann. Siehe beispielsweise
US-Patent Nr. 5,152,577 an Omoto et al., ausgegeben am 06. Oktober
1992; US-Patent Nr. 6,161,893 an Ewing et al., ausgegeben am 19.
Dezember 2000; und US-Patent Nr. 5,169,206 an Omoto et al., ausgegeben
am 08. Dezember 1992; US-Patent Nr. 4,085,965 an Schlapp, ausgegeben
am 25. April 1979; US-Patent Nr.
4,671,565 an Grimm et al., ausgegeben am 09. Juni 1987; und US-Patent
Nr. 5,015,030 an Detloff ausgegeben am 14. Mai 1991; und US-Patent
Nr. 5,018,783 an Chaming et al., ausgegeben am 28. Mai 1991. 3 zeigt
das Freiluftdachsystem 100 geöffnet von der vorderen Position,
wodurch der Fahrer und die Beifahrer der freien Luft ausgesetzt
sind. 4 zeigt das sowohl von der vorderen Position als auch
der rückwärtigen Position
bewegte Freiluftsystem 100, wodurch sowohl der Laderaum
als auch der Fahrgastraum der freien Luft ausgesetzt sind.
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Unter
Bezugnahme auf die 5 bis 8 hat das
Kraftfahrzeug 121 ein Freiluftsystem 100. Eine
Bewegung des Freiluftsystems 100 wird durch eine Steuereinrichtung 180 gesteuert.
Die Steuereinrichtung 180 umfaßt einen Knopf oder andere
Finger steuerelemente 185, 186, die sich entlang
einer Linie 184 bewegen. Das mit den Fingern steuerbare
Element 185 bewegt den vorderen Teil des Freiluftsystems 100,
während
das Fingersteuerelement 186 die Bewegung des hinteren Teils
des Freiluftsystems 100 steuert. Die Steuereinrichtung 180 kann
Speicherknöpfe 181, 182 aufweisen,
die dafür
verwendet werden, bevorzugte Dachöffnungskonfigurationen in einem
Speicher zu speichern, wobei diese durch ein Drücken eines der Speicherknöpfe 181, 182 abrufbar sind.
Der Speicherknopf 181 kann beispielsweise so programmiert
sein, daß das
Dach nur von der Vorderseite geöffnet
wird, wie es in 8 dargestellt ist, während der
Speicherknopf 182 so programmiert sein kann, daß das Freiluftdachsystem 100 sowohl von
der Vorderseite als auch der Rückseite
geöffnet wird,
wie es in 6 dargestellt ist. Wenn nur
der Knopf 181 gedrückt
wird, geht das Dach in eine Konfiguration wie in 8,
oder wenn nur der Knopf 182 gedrückt wird, geht das Dach in
eine Konfiguration wie in 6. Die Steuereinrichtung 180 ist
dafür ausgelegt,
intuitiv zu sein, so daß eine
Bewegung der durch die Finger gesteuerten Elemente 185, 186 entlang
der Linie 184 mit der Öffnung
des Dachs übereinstimmt.
Wie in 5 dargestellt ist, befindet sich das vordere fingergesteuerte
Element 185 an einem äußeren Ende
der Linie 184, während
sich das andere, rückwärtige fingergesteuerte
Element 186 an dem entgegengesetzten äußeren Ende der Linie 184 befindet,
wobei das Freiluftsystem 100 durch die Steuereinrichtung 180 vollständig geschlossen
ist. Wie 6 zeigt, sind die fingergesteuerten
Elemente 185, 186 beide in die Mitte der Linie 184 bewegt
und das Freiluftdachsystem 100 ist sowohl von der Vorderseite
als auch der Rückseite
geöffnet,
wie es dargestellt ist. 7 zeigt das vordere Fingersteuerelement 185 ganz
an dem äußeren Ende
der Linie 184, während
das hintere Fingersteuerelement 186 zu dem vorderen Fingersteuerelement 185 hin
bewegt ist, wodurch das Freiluftsystem 100 so gesteuert wird,
daß es
sich von der Rückseite
zu der Vorderseite hin öffnet.
Wie in 8 gezeigt ist, wird umgekehrt das Fingersteuerelement 185 zu
dem hinteren Fingersteuerelement an einem Ende der Linie 184 hin bewegt,
und bei einer derartigen Konfiguration ist das Freiluftdachsystem 100 von
der Vorderseite des Fahrzeugs zu der Rückseite hin geöffnet. Dieses
sind nur vier Beispiele einer unendlichen Anzahl anderer zwischengeordneter
Dachpositionen. Die Fingersteuerelemente 185, 186 können in
einer unendlichen Anzahl von Positionen bewegt werden. Die Steuereinrichtung 180 ist
ein Teil einer programmierbaren elektronischen Steuereinheit 216 (die
im folgenden als "ECU" – Electronic Control Unit – bezeichnet
wird). Die Steuereinheit 180 kann Teil einer Baugruppe 200 sein.
Die Steuereinheit 180 kann Teil einer Baugruppe sein, in
der das rückwärtige Kopfteil befestigt
ist. Die Steuereinheit 180 kann in einer Bedientafel, einem
Armaturenbrett, einer Mittelkonsole, einer Überkopfkonsole oder an irgendeiner
anderen Stelle installiert sein, die günstig ist, damit der Fahrer die
Steuereinrichtung 180 erreichen kann. Obwohl diese Figuren
die Verwendung einer Steuereinrichtung 180 mit einem Freiluft system
mit einem bewegbaren rückwärtigen Kopfteil
zeigen, ist die Steuereinrichtung 180 ohne weiteres an
ein ähnliches
Freiluftsystem anpaßbar,
das ein feststehendes rückwärtiges Kopfteil
hat. Die Steuereinrichtung 180 kann die Bewegungen eines
derartigen Dachs steuern, wie es in den 15 bis 18 dargestellt
ist.
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Die 9, 10, 13, 14 und 15 zeigen
ein Freiluftsystem 100 der vorliegenden Erfindung, das
eine flexible und bewegbare Oberfläche 220 aufweist.
Das Freiluftsystem 100 kann Teil eines Kraftfahrzeugs 121 sein.
Das Freiluftsystem 100 umfaßt einen Dachgepäckträger 211 und kann
zusätzlich
einen Windabweiser 212 aufweisen, der Lichter enthalten
kann.
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9 zeigt
eine bruchstückartige
Ansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform einer Baugruppe 200,
die ein Freiluftsystem 100 gemäß der vorliegenden Erfindung
umfaßt.
Das Freiluftdachsystem 100 kann die Baugruppe 200 umfassen,
die eine Dachplatte 220 aufweist, die eine obere Abdeckung 203,
Querstreben 202 und Hebemechanismen 204 aufweisen
kann, die in die Schiene 207 hinein passen. Die Dachplatte 220 umfaßt eine
Polsterung 205 und eine Dachhimmelauskleidung 206.
Die Dachplattenkomponenten, wie beispielsweise die obere Abdeckung 203,
die Querstreben 207, der Hebemechanismus 204,
die Polsterung 205 und die Dachhimmelauskleidung 206 sind
als eine Einheit (Dachplatte 220) hergestellt. Die Dachplatte 220 bewegt
und faltet sich entlang der Schiene 207. Die Schiene 207 kann
darüberhinaus
Dichtungsgummies aufweisen, um zu verhindern, daß Feuchtigkeit und Luft in
das Fahrzeug hineinkommen. Mit der Dachplatte 220 ist ein
zurückziehbares
rückwärtiges Kopfteil 210 verbunden,
wobei das zurückziehbare
rückwärtige Kopfteil 210 eine
Zierleiste 208 aufweist. Das rückwärtige Kopfteil 210 bewegt
sich mit der Dachplatte 220. Ein hinteres Bremslicht kann
in dem zurückziehbaren rückwärtigen Kopfteil 210 enthalten
sein. Ein Wischersystem kann in dem zurückziehbaren rückwärtigen Kopfteil 210 enthalten
sein. Ein Dachgepäckträger 211,
der Streben aufweisen kann, die weiterhin Fahrzeugquerelemente umfassen
können,
und der Dachgepäckträger 211 können mit
der Schiene 207 verbunden sein. Ein Windabweiser 212 ist
als Teil der Baugruppe 200 mit der Schiene 207 verbunden.
Der Windabweiser 212 weist Lichter auf. Die Bewegung der
Dachplatte 220 wird durch eine elektronische Steuereinheit
(ECU) 216 gesteuert, wobei die ECU Teil der Baugruppe ist.
Die ECU 216 steuert das Freiluftsystem 100 in
allen offenen und geschlossenen Positionen, wie es oben und in den 1 bis 8 dargestellt
ist. Die Baugruppe 200 umfaßt einen Bewegungsmechanismus
für die
Dachplatte 220 entlang der Schiene 207. Beispiele
für einen
Bewegungsmechanismus können
im allgemeinen starre Stangen, flaschenzugartige Kabel und Bowdenkabel umfassen,
sind darauf aber nicht beschränkt.
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Getriebeelemente
des Motors kontaktieren direkt eine zahnstangenartige Schiene, oder
eine Hebeschraube, einen Bandantrieb oder einen hydraulischen Mechanismus.
Ein Bewegungsmechanismus umfaßt
zwei Motoren und vier Antriebskabel. In derartigen Ausführungsformen
ist jeder Motor mit zwei Antriebskabeln verbunden. In bestimmten
Ausführungsformen
werden die zwei Motoren von einer ECU 216 gesteuert. Eine
der Steuereinrichtung 180 ähnliche Steuereinrichtung wird
durch einen Insassen des Fahrzeugs 121 dazu verwendet,
den Betrieb der zwei Motoren und der Antriebskabel zu steuern, wodurch
das Öffnen
und das Schließen
der Dachplatte 220 gesteuert wird. Die Baugruppe 200 weist eine
innere Dachhimmelauskleidung 209 auf, die von der Innenseite
des Fahrzeugs 121 angebracht wird. Zusätzliche Teile oder Komponenten
sind in die innere Dachhimmelauskleidung 209 integriert,
die Teil der Baugruppe 200 ist, wie beispielsweise eine
Einrichtung 213, um andere Komponenten anzuschließen, ein
vorderes Lichtgehäuse
oder ein Leselicht 215, Sonnenblenden 214, Handgriffe 219 und/oder
eine Seitenlichteinrichtung 217 und eine Lichtbefestigung 218.
Die ECU 216 kann beispielsweise einen Kompass, ein Thermometer,
einen Reisecomputer, eine GPS-Einrichtung, eine Bluetooth-Schnittstelle,
eine Mobiltelefoneinrichtung, ein Insassen-Satelliten-Kommunikationssystem, wie
beispielsweise OnStar®, und/oder ein Anzeigegerät oder -bildschirm umfassen.
Ein DVD-Spieler oder ein anderes Unterhaltungssystem kann in den
Dachhimmel integriert sein. Die Integration derartiger Komponenten
in einen Dachhimmel ist in US-Patent Nr. 4,844,533 an Dowd offenbart,
welches am 04. Juli 1989 ausgegeben wurde und durch Bezugnahme darauf
hier enthalten ist.
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Unter
Bezugnahme auf 10 zeigt eine Querschnittsansicht
aus 9 ein Befestigungselement 232, das in
ein Loch 230 eingesetzt ist, welches einen Flansch hat,
der Teil eines Rahmens 236 ist. Das Befestigungselement 232 wird
dann unter Verwendung einer herkömmlichen
Befestigungseinrichtung 234 an Ort und Stelle gehalten,
wie beispielsweise einem Bolzen, einem Verriegelungselement, einer
Klammer oder dergleichen. Die Baugruppe 200 wird während des
Zusammenbaus auf eine Rahmenschiene 236 gesetzt, und das
Befestigungselement 232 und die Befestigungseinrichtung 234 werden durch
eine Schraube oder dergleichen ersetzt, die von der Innenseite des
Fahrzeugs durch ein Loch 230 in eine Schiene 207 hinein
befestigt wird. Ein Seitenaufprallairbag 240 kann enthalten
sein. Der Seitenaufprallairbag 240 kann einen Bewegungssensor 241 umfassen,
so daß der
Airbag 240 ausgelöst wird,
wenn sich das Fahrzeug 121 überschlägt. In dieser Querschnittsansicht
ist außerdem
eine Dichtung 245 gezeigt, die das Freiluftsystem und den Fahrzeuginnenraum
von Außeneinflüssen abdichtet, wie
beispielsweise Wind, Feuchtigkeit, Regen, Schnee, Schmutz und dergleichen.
Zusätzliche
Elemente und/oder Dichtungen 246 können notwendig sein, so daß die Rahmenschiene
abgedichtet ist und ein vollendetes und ästhetisch ansprechendes Aussehen hat.
Das Befestigungselement 232 kann ein Fixierstift sein und
die Befestigungseinrichtung 234 kann in derartigen Ausführungsformen
nicht erforderlich sein. Vielmehr kann die Baugruppe 200 an
das Fahrzeug 121 angebracht sein, indem ein Klebstoff entlang
der Oberflächenschnittstelle
zwischen den Schienen 207 und der Fahrzeugrahmenschiene 236 verwendet
wird.
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Bezugnehmend
auf die 11A, 11B, 11C und 11D sind
eine erste und eine zweite alternative Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung dargestellt. Ein Kraftfahrzeug 300 hat ein flexibles,
bewegliches Dach 301, das durch elektronische und/oder
mechanische Systeme bewegt wird, wie sie hier beschrieben werden.
Das bewegliche Dach 301 stößt an ein rückwärtiges Kopfteil 303 und weist
ein Dichtungsgummi 306 auf, um Feuchtigkeit und andere
Elemente abzuhalten, die im Inneren des Fahrzeugs nicht erwünscht sind.
Das rückwärtige Kopfteil 303 weist
ein hinteres Bremslicht 304 auf. In einer ersten alternativen
Ausführungsform
kann das rückwärtige Kopfteil 303 ein
hinteres Wischersystem (nicht dargestellt) umfassen. Um Strom an
eine elektrische Komponente in dem rückwärtigen Kopfteil 303 zu
liefern, wie beispielsweise das hintere Bremslicht 304 und/oder
ein hinteres Scheibenwischersystem, ist ein elektrischer Anschluß 305 vorgesehen, der
mit einer Stromversorgungsleiste in der Schiene 314 verbunden
ist, in der sich das Kopfteil 303 bewegt. Wie in 12 gezeigt
ist, hat die Schiene 314 eine Stromversorgungsleiste 325,
die mit einem elektrischen Verbinder 305 in Kontakt ist.
Die Stromversorgungsleiste 325 kann über ein Anschlußkabel 320 mit
einer Stromversorgung 321 verbunden sein. Auf der gegenüberliegenden
Seite des Fahrzeugs 300 existiert ein Spiegelbild der Schiene 314.
Das hintere Fenster 311 bewegt sich in einer Schiene 312 aufwärts und
abwärts,
die in der hinteren Bordwand 308 angeordnet ist, und es
wird durch einen Motor 309 bewegt oder kann durch eine
Handkurbel bewegt werden. Ein Dichtungsgummisystem 313 dichtet
die Innenseite der hinteren Bordwand 308 gegen die Einflüsse von
der Außenseite
ab. Die hintere Bordwand 308 verschwenkt sich um ein Scharnier 310,
das sich oberhalb der Stoßstange 315 befindet.
Die hintere Bordwand ist der hinteren Bordwand eines typischen Pick-Up-Lasters ähnlich. 11B zeigt die Ausführungsformen der 11A, wobei das Fenster 311 in die hintere
Bordwand 308 eingezogen ist. In den in 11C dargestellten Ausführungsformen bewegt sich das
hintere Kopfteil 303 entlang der Schiene 314 in
eine vertiefte Position 303A oberhalb der hinteren Bordwand 308.
In einer zweiten alternativen Ausführungsform, die der obigen ähnlich ist,
wird das hintere Kopfteil 303 durch ein anderes Kopfteil 350 ersetzt, das
eine Rolle 351 umfaßt,
die an dem flexiblen Dach 352 angebracht ist, wobei das
flexible Dach 352 über die
Rolle 351 in das hintere Kopfteil 350 eingezogen werden
kann. Die Rolle 351 kann elektrisch gesteuert sein und
kann eine damit verbundene Betätigungseinrichtung haben.
Das rückwärtige Kopfteil 350 und das
Glas 353 können
sich ähnlich
dem rückwärtigen Kopfteil 303/303A bewegen,
das zuvor beschrieben wurde. Andere Freiluftsysteme sind in der
US Provisional Application Nr. 60/580,583, eingereicht am 17. Juni
2004, und einer Anmeldung mit dem Anwaltsaktenzeichen 5362-000518,
die am 16. Juni 2005 eingereicht wurde, beschrieben, die beide in
ihrer Vollständigkeit
hier aufgenommen sind.
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Unter
Bezugnahme auf die 13 und 14 umfaßt die vorliegende
Erfindung Verfahren zum Herstellen eines Freiluftsystems für ein Fahrzeug.
Ein Beispiel für
derartige Herstellungsverfahren umfaßt das Anbringen der Baugruppe 200 an
einem Fahrzeug 121. Befestigungspunkte 232 sind dargestellt
und in einigen Ausführungsformen
können
dieses Positionierstifte sein, wobei die Baugruppe 200 mit
dem Fahrzeug 121 durch irgendeinen Klebstoff verbunden
sein kann, von dem bekannt ist, daß er für eine derartige Anwendung
stark genug ist. Alternativ können
die Festigungspunkte 232 irgendeine in dem Stand der Technik
bekannte Befestigungseinrichtung umfassen, wie beispielsweise Schrauben
und Muttern, Druckstifte, druckstiftartige Befestigungsmittel, Nieten,
Schweißpunkte
und dergleichen, die für
eine derartige Montage der Baugruppe 200 als Modul an dem
Fahrzeug 121 verwendet werden würden. Das die Baugruppe 200 umfassende modulare
Teil kann an das Fahrzeug 121 sowohl durch ein Befestigungssystem
angebracht als auch durch einen Klebstoff verbunden werden. Die
Montage des die Baugruppe 200 umfassenden Moduls an dem
Fahrzeug 121 umfaßt
die Positionierung der Baugruppe 200 oberhalb des Fahrzeugs 121 auf
einer Montagelinie, die Absenkung der Baugruppe 200 in
die Position an dem Fahrzeug 121 und die Befestigung und/oder
Verbindung mit einem Klebstoff an dem Fahrzeug 121. Derartige
Ausführungsformen können innere
Dachhimmelteile 209 umfassen, die typischerweise durch
die Öffnung
hereinkommen würden,
in der die Windschutzscheibe angeordnet wird, und sie bewegen sich
aufwärts
zu dem inneren Dachabschnitt hin für eine Anbringung an dem Fahrzeug 121.
Der innere Dachhimmel 209 kann durch Verwendung von J-Haken
angebracht werden. Beispiele für
derartige Dachhimmelmontagen können den
inneren Dachhimmel 209 umfassen. Der innere Dachhimmel 209 kann
andere Komponenten umfassen, wie in 9 beschrieben,
die Teil des Moduls sein können,
das montiert wird. Das Dachmodul 200 kann ähnliche
Dachanordnungen haben, die kein flexibles Dach 220 umfassen.
Beispielsweise kann das Fahrzeug 121 die Optionen eines
festen Dachs, eines Dachs mit einem Schiebedach und eines Freiluftsystems 100 haben.
Diese Optionen können
von einem einzigen Lieferanten in den Montagebereich geliefert werden,
wobei Positionierstifte 232 bei allen Optionen üblich sind.
Die Verwendung von Positionierstiften 232 oder Befestigungseinrichtungen und/oder
Klebstoffverbindungstechniken ist bei allen Optionen üblich. Dachhimmelkomponenten
können bei
allen Optionen üblich
sein, und Ausstattungskomponenten, wie beispielsweise DVD-Spieler,
Digitalkompasse, Fahrgastkommunikationseinrichtungen und dergleichen,
können
als Teil des inneren Dachhimmels 209 enthalten sein oder
weggelassen werden, abhängig
von der Bestellung eines Kunden.
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Unter
Bezugnahme auf 15 zeigt eine Querschnittsansicht
aus 13 eine Ausführungsform
der Baugruppe 200, die eine Schiene 207 umfaßt, wobei
ein Dachgepäckträgerelement 211 angebracht
ist. Die Baugruppe 200 ist an einem Karosserierahmen 230 angebracht.
Eine derartige Anbringung der Baugruppe 200 an dem Karosserierahmen 230 umfaßt eine
Befestigungseinrichtung, wie beispielsweise eine Schraube, eine
Schraube mit Mutter, eine Kugelaufdrückbefestigungseinrichtung,
eine Verriegelungsbefestigungseinrichtung, eine Niete, eine Schweißung, einen
Klebstoff oder Kombinationen davon. Die Dachkopfleiste oder Dachhimmelauskleidung 206 läuft unterhalb
der Schiene und ist an der Dachplatte 220 angebracht. Die
innere Himmelauskleidung 209 kann an die Schiene 207 angebracht
sein. Ein Seitenaufprallairbag 231 kann zwischen der inneren
Himmelauskleidung 209 und dem Karosserierahmen 230 installiert
sein. Alternativ kann das Befestigungselement 232 ein Positionierstift
sein, und die Befestigungseinrichtung 234 kann nicht notwendig
sein. Vielmehr kann die Baugruppe 200 an das Fahrzeug 121 angebracht
sein, indem ein Klebstoff entlang der Oberflächenschnittstelle zwischen
den Schienen 207 und der Fahrzeugrahmenschiene 236 verwendet
wird.
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Unter
Bezugnahme jetzt auf die 16 bis 19 wird
eine zweite bevorzugte Ausführungsform
eines Freiluftsystems 400 dargestellt. In der zweiten bevorzugten
Ausführungsform
ist das Freiluftsystem 400 sehr ähnlich zu dem Freiluftsystem 100 der
ersten bevorzugten Ausführungsform,
mit der Ausnahme, daß das
rückwärtige Kopfteil 450 an dem
Kraftfahrzeug 121 angebracht und Teil davon ist, wobei
das rückwärtige Kopfteil 450 nicht
bewegbar ist, sondern vielmehr an dem Fahrzeugrumpf befestigt ist.
Die Bewegung des Freiluftsystems 400 wird durch eine Steuereinrichtung 180 gesteuert,
wie es oben beschrieben wurde. 16 zeigt
ein Freiluftsystem mit einem beweglichen Dach 420 in einer
geschlossenen Position, wobei es durch eine Steuereinrichtung 180 in
einer Konfiguration gesteuert wird, wie sie in 5 dargestellt
ist. Wie in 17 gezeigt ist, ist das Dach 420 von
der Vorderseite des Fahrzeugs 121 her geöffnet. Die
in 17 dargestellte Öffnung wird durch eine Steuereinrichtung 180 in
einer derartigen Konfiguration gesteuert, wie sie in 8 dargestellt
ist. In 18 ist das Freiluftdachsystem 400 mit
einem von der Rückseite
des Fahrzeugs 121 her geöffneten Dach 420 dargestellt. Wenn
das Dach 420 von der Rückseite
her geöffnet wird,
bewegt sich das rückwärtige Kopfteil 450 nicht. Das
Fahrzeug 121 kann ein Fahrzeugquerelement 452 aufweisen,
um dem Rahmen des Fahrzeugs 121 Stabilität hinzuzufügen. Ein
Dach 420, das wie in 18 gezeigt
geöffnet
wird, wird durch eine Steuereinrichtung 180 in einer Position
gesteuert, wie sie in 7 gezeigt ist. 19 zeigt
das Freiluftdachsystem 400, wobei das Dach 420 von
der Vorderseite und von der Rückseite
her geöffnet
ist. Die in 19 dargestellte Öffnung wird
durch eine Steuereinrichtung 180 in einer derartigen Konfiguration
gesteuert, wie sie in 6 gezeigt ist.
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In 20 ist
eine Querschnittsansicht aus 16 entlang
der Linie 20-20 des vorderen Kopfteils 436 gezeigt. Obwohl
diese Querschnittsansicht die Vorderseite des Dachs zeigt, kann
die gleiche Querschnittsansicht für das rückwärtige Kopfteil des Dachs dargestellt
werden. Das Dach 420 greift in eine Dichtung 430 ein,
wenn das Dach geschlossen ist, wodurch eine Abdichtung gebildet
wird, die Wind, Feuchtigkeit, Schmutz und andere Umwelteinflüsse davon
abhält,
in den Innenraum des Fahrzeugs einzutreten, wenn das Dach geschlossen
ist. Das Dachsystem 400 ist durch die Befestigung einer
Schiebeschiene 444 an den Fahrzeugrahmen 436 angebracht,
die über
Befestigungseinrichtungen 432 durch ein Loch 439 des
Rahmens 436 befestigt ist. Die Befestigungseinrichtung 432 kann
eine Kugelaufdrückbefestigungseinrichtung,
eine Verriegelungsbefestigungseinrichtung, eine Schraube, ein Bolzen, eine
Niete, eine Schweißung
oder irgendeine andere derartige, dem Fachmann bekannte Befestigungseinrichtung
sein. Das Dachsystem 400 ist durch einen Klebstoff 438 an
dem Fahrzeugrahmen 436 angebracht. In derartigen Alternativen
ist das Element 432 ein Stift, der in dem Loch 439 für eine richtige Ausrichtung
des Dachsystems angeordnet ist, wenn dieses mittels eines Klebstoffs 438 mit
dem Fahrzeugrahmen 436 verbunden ist. Zusätzlich kann
das Dachsystem 400 unter Verwendung sowohl einer Befestigungseinrichtung 432 als
auch eines Klebstoffs 438 an dem Fahrzeugrahmen angebracht
sein. Eine Endstrebe 434 umfaßt eine Befestigungseinrichtung 433,
die die äußere Oberfläche 431 des
Dachs 420 an dem Punkt 435 hält. In dem Hohlraumbereich 442 kann
ein Windabweiser, wie das in den 27, 28 und 29 gezeigte
Beispiel, zur Anbringung an dem vorderen Kopfteil so angeordnet
sein, daß Wind
von dem Innenraum des Fahrzeugs abgelenkt wird, wenn das Dach 420 offen
ist. In dem Bereich 440 können eine ECU-Einheit, wie
beispielsweise 216, und/oder eine Steuereinheit, wie beispielsweise
die Steuereinheit 180, zur Steuerung des Freiluftsystems 400 angeordnet
sein.
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21A zeigt einen Querschnitt einer alternativen
Ausführungsform
einer Querstrebe 450, die aus Aluminium, Kunststoff, Kohlenfaser,
Legierungen oder dergleichen hergestellt sein kann. Die Querstrebe 450 ist
teilweise von einem Gewebestreiben 453 umgeben. Die Querstrebe 450 ist
oben durch eine äußere Oberfläche 431 des
Dachs 420 abgedeckt. Der Boden der Querstrebe 450 ist
in eine Schicht aus PVC 454 eingewickelt. Das Dach 420 kann
auf der Innenseite mit einer Dachhimmelauskleidung 452 abgeschlossen
sein, und eine derartige Dachhimmelauskleidung 452 kann
so gestaltet sein, daß sie
zu dem Innenraum des Fahrzeugs paßt. Zwischen der oberen Oberfläche 431 und
der Dachhimmelauskleidung 452 kann eine Polsterung 451 vorgesehen
sein. Eine derartige Polsterung 451 ist vorteilhaft, um
Geräusche
zu dämpfen
sowie um Wärme
oder Kühlung zurückzuhalten,
wodurch eine komfortablere Umgebung für die Insassen des Fahrzeugs
geschaffen wird.
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21B zeigt einen Querschnitt einer bevorzugten
Ausführungsform
einer Querstrebe 450, die aus Aluminium, Kunststoff, Kohlenfaser,
Legierung oder dergleichen hergestellt sein kann. Das Dachhimmelmaterial 452 umfaßt eine
Naht 455, die eine Tasche 456 um die Querstrebe 450 herum
erzeugt. Die Tasche 456 befestigt die Querstrebe 450 an
dem Dach 420. Das Dach 420 umfaßt eine äußere Oberfläche 431,
die dafür
ausgelegt ist, äußeren Einflüssen zu
widerstehen und das Fahrzeug im Inneren trocken zu halten. Das Dach 420 umfaßt außerdem eine
Polsterung 451. Eine derartige Polsterung 451 ist
vorteilhaft, um Geräusche
abzudämpfen
sowie um Wärme
oder Kühlung
zurückzuhalten,
wodurch eine angenehmere Umgebung für die Insassen des Fahrzeugs
geschaffen wird. Die Dachhimmelauskleidung 452 kann so
gestaltet sein, daß sie
zu dem Innenraum des Fahrzeugs paßt.
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Unter
Bezugnahme auf 22 ist eine Querschnittsansicht
entlang der Linie 22-22 einer Fahrzeugseitenschiene 437 sowie
des Dachs 420 dargestellt, die in 16 gezeigt
sind. Das Dachsystem 420 steht mit Unterstützung durch
ein Zugkabel 469 in einem betriebsfähigen Kontakt mit einer Abdichtung 430,
wodurch äußere Elemente,
wie Wind, Regen, Schnee, Schmutz und dergleichen daran gehindert
werden, in den Innenraum des Fahrzeugs einzutreten, wenn das Dach 420 geschlossen
ist. Das Dach 420 hat eine äußere Oberfläche 431 und eine Polsterung 451.
Verschiedene Ausführungsformen eines
Hebemechanismus, der einen Arm 464 und einen Schieber 465 umfaßt, sind
in den 33 bis 37 im
Detail dargestellt. Das Freiluftsystem 400 ist durch die
Befestigung des Schienensystems 444 über eine Befestigungseinrichtung 461 an
der seitlichen Fahrzeugschiene 437 befestigt. Alternativ
ist das Dachsystem an dem Fahrzeugrahmen angebracht, indem sowohl
eine Befestigungseinrichtung 432 als auch ein Klebstoff 438 verwendet
werden. Das Freiluftdachsystem 400 kann eine Himmelauskleidung 452 aufweisen,
die in ein inneres Ausstattungsteil 460 eingreift, wobei
sie so gestaltet sein kann, daß sie
dem Innenraum ein vollendetes und ästhetisch ansprechendes Aussehen
verleiht.
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23 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie 23-23 aus 16 entlang
eines Querstrebenbereichs entlang einer Seitenschiene des Fahrzeugs.
Die Querstrebe 450 ist an einem Hebemechanismusarm 464 angebracht,
und die Dachhimmelauskleidung 452 befindet sich unter der
Querstrebe 450. In einigen Ausführungsformen ist die Querstrebe 450 an
dem Dach 420 angebracht, wie es in 21A dargestellt
ist. In anderen Ausführungsformen
ist die Querstrebe 450 an dem Dach 420 angebracht,
wie es in 21B dargestellt ist. In noch
anderen Ausführungsformen
kann die Querstrebe 450 an dem Dach 420 in einer
derartigen Weise angebracht sein, wie es in der US-Patentanmeldung
Veröffentlichungsnummer
2004/0135404 beschrieben ist.
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Unter
Bezugnahme auf 24, die eine Querschnittsansicht
der 16 entlang der Linie 24-24 ist, ist ein Antriebsmechanismus 790 zur
Bewegung des Dachs 420 dargestellt. In diesem Beispiel
ist der Antriebsmechanismus 790 im rückwärtigen Bereich des Kraftfahrzeugs 121 angeordnet.
Der Antriebsmechanismus 790 ist mit einem Kabelgehäuse 491 verbunden
und umfaßt
mindestens einen Motor 792. Für den Fall, daß das Dach 420 dafür vorgesehen
ist, gleichzeitig von vorne und von hinten geöffnet zu werden, sind mindestens
zwei Motoren 792 erforderlich. Der Antriebssteuerungsmechanismus 790 kann
eine ECU 493 umfassen. Die ECU 493 kann Optionen
für ein
Express-Öffnen
und ein Express-Schließen umfassen,
und sie kann eine Steuerung derart aufweisen, daß verhindert wird, daß die Finger
bei dem Schließen
des Dachs eingeklemmt werden. Der Antriebssteuermechanismus 790 steuert
einen Mitnehmer, der entlang eines Antriebskabels 792 verläuft, das
entlang einer Antriebsverbindung 486 angeordnet ist. Antriebskabel 492 sind
betriebsfähig
mit Schiebern oder einem Hebemechanismus und mit Motoren derart
verbunden, daß sich
die Schieber auf der Basis einer Bewegung des Motors bewegen. Der
Motor hat eine Grundposition und kann die Grundposition zurücksetzen,
wenn das Dach geschlossen ist. Alternativ kann die Baugruppe 200 einen
Bewegungsmechanismus für
die Dachplatte 420 entlang der Schiene 444 aufweisen.
Beispiele eines Bewegungsmechanismus können im allgemeinen starre
Stangen, seilscheiben- oder flaschenzugartige Kabel, Bowden-Kabel
sowie Getriebeteile des Motors aufweisen, wobei sie aber nicht darauf
beschränkt
sind, die direkt in Kontakt mit einer zahnstangenartigen Schiene,
einer Hebeschraube, einem Bandantrieb oder einem hydraulischen Mechanismus
stehen können.
Vorzugsweise umfaßt
ein Bewegungsmechanismus zwei Motoren und vier Antriebskabel.
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Unter
Bezugnahme auf 25 kann die Dichtung 430 einen
Abfluß 475 aufweisen.
Wasser fließt
von dem Freiluftsystem 400 ab, wie es durch den Pfeil angedeutet
ist. Die Dichtung 430 ist eine Doppelwulstdichtung. Alternativ
ist die Dichtung 430 ein Einzelwulst mit einem Winkelstück. Die
Dichtung 430 kann eine Ablaufrinne aufweisen, und die Ablaufrinne
kann sich zwischen zwei Wülsten
der Dichtung befinden. Die Dichtung 430 kann eine Rinne
für einen Rand
des Dachs 420 entlang des Zugkabels 469 aufweisen.
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Unter
Bezugnahme auf 26 weist eine alternative Ausführungsform
einer Endkappe für
eine Endstrebenanordnung 464 einen Mitnehmer 465 auf, der
entlang der Führungsschiene 444 verläuft. Wenn Antriebskabel
den Mitnehmer 465 ziehen, hebt er die Endkappe 464 an,
wodurch das Endstrebenstück von
der Dichtung weg angehoben wird, wodurch eine Bewegung des Dachs
von einer geschlossenen Position in eine offene Position ermöglicht wird.
In einer bevorzugten, in 43 dargestellten
Ausführungform
weist die Endkappenanordnung 650 für die Endstrebe eine Endkappe 651 auf,
die Verbindungsstücke 651 umfaßt, die
mit einem oberen Endstrebenelement 660 und 653 verbunden
sind, das mit einem unteren Endstrebenelement 661 verbunden
ist. Die oberen Endstrebenelemente 660 und die unteren Endstrebenelemente 661 sind
mit einem gespiegelten Bild einer Endkappenanordnung 650 verbunden, die
sich auf der anderen Seite des Fahrzeugs befindet. Der Endkappenmechanismus 651 umfaßt außerdem eine
Verbindung mit einem Antriebskabelverbinder 655 zu einem
Antriebskabelarm 656, einen Schwenkpunkt 654,
der eine Vorspannung enthalten kann, sowie ein Verriegelungselement 657.
Wenn das Dach geöffnet
wird, zieht der Antrieb die Endkappenanordnung 650 an dem
Verbinder 655. Diese Maßnahme bewegt den Verriegelungsmechanismus 657 aus
einer Vertiefung auf die Schiene, wodurch die Endkappe 651 und
ihre Endstrebe von der Dichtung weg angehoben werden, wodurch eine
Bewegung des Dachs in eine offene Position ermöglicht wird.
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Unter
Bezugnahme auf 27 ist ein optionaler Windabweiser
dargestellt, der in dem Bereich 442 enthalten sein kann.
Ein derartiges Windabweisersystem 479 umfaßt ein Schild 480 und
einen Arm 481, eine Führung 482 sowie
eine Klammer 483. Das Windabweisersystem 479 weist
eine Vorspannung auf, um das Blatt 480 aufrecht und in
der Bahn des von dem Fahrzeug erzeugten Winds zu halten. Wenn das
Dach offen ist, hält
die Vorspannung das Blatt 480, und wenn sich das Dach schließt, übt das Dach einen
Druck auf den Arm 481 aus, der größer ist als die Vorspannung,
wodurch das Blatt 480 nach unten in eine verstaute Position
gedrückt
wird, wenn sich das Dach schließt.
In einer alternativen Ausführungsform
kann der Windabweiser 600 in dem Bereich 442 verstaut
sein. Der Windabweiser umfaßt
ein dreiteiliges Gelenkelement, das an der Position 603 an
einer Schiebeschiene angebracht ist. Wenn das Dach offen ist, befindet
sich der Windabweiser 600 oben und in der Bahn des Winds,
wie es bei 601 dargestellt ist. Wenn sich das Dach schließt, stellt
es einen Kontakt zu dem Arm 602 her, wodurch der Windabweiser 600 nach
vorne gedrückt
wird, wie es bei 601A dargestellt ist, und dann in eine
Verstauungsposition, bei der das Dach geschlossen ist, wie es bei 601B dargestellt
ist. Der Windabweiser 600 hat zwei derartige Elemente, eines
auf jeder Schiene, und bei diesen Ausführungsformen kann eine gewebeartige
Abdeckung für
die Abweisung des Winds über
jedes Gelenkelement gesetzt werden. Alternativ kann der Windabweiser 600 ein
Gelenkelement 601 haben, das Teile umfaßt, die quer über das
Fahrzeug durchgängig
sind und an der anderen Schiene in einem Spiegelbild des Windabweisers 600 angebracht
sind. In derartigen Ausführungsformen
kann die Mitte quer über
das Fahrzeug fest sein oder sie kann Perforationen oder Ausnehmungen
aufweisen, in Abhängigkeit
von Ergebnissen aus Windkanaluntersuchungen. Der Windabweiser 600 kann
in dem Bereich 442 untergebracht sein. Der Windabweiser
kann in verschiedene Höhen
bewegt werden, indem der Mechanismus nach vorne geschoben wird,
um den Winkel und die Höhe
des Windabweisers zu vergrößern, und
rückwärts oder an
die Rückseite
des Fahrzeugs, um den Angriffswinkel zu verringern und den Windabweiser
zu verkürzen.
Der Windabweiser kann in dem Bereich 442 verstaut werden,
indem die Verschiebeeinrichtung über die
gesamte Länge
zur Rückseite
hin bewegt wird, wobei sich der Windabweiser nach unten und in den Bereich 442 hinein
faltet. In 29 ist eine zweite alternative
Ausführungsform
eines Windabweisers 620 dargestellt. In dieser Ausführungsform
umfaßt
der Windabweiser 620 ein Element 623, das an dem Fahrzeug
angebracht ist und an einem beweglichen Element 621 angebracht
ist, das eine Vorspannung 625 an deren Verbindung aufweist.
Eine derartige Vorspannung 625 ermöglicht es, daß der Windabweiser
geöffnet
ist, und wenn sich das Dach schließt, übt es einen Druck auf das Element 621 aus,
der größer ist
als die Vorspannung 625, wodurch der Windabweiser geschlossen
wird. Der Windabweiser 620 umfaßt außerdem eine Fahrzeugquerkomponente 622, die
mit den Spiegelbildern 623, 621 und 625 auf
der gegenüberliegenden
Seite des Fahrzeugs zusammenpaßt.
Die Komponenten des Windabweisers 620 bilden einen Rahmen,
der mit einem Textilmaterial 624 umwickelt ist. Das Textilmaterial 624 ist
derart faltbar, daß es
das Schließen
des Elements 621 nicht behindert, wenn sich das Dach schließt. Unter
Bezugnahme auf die 52 und 53 ist
eine dritte alternative Ausführungsform
des Windabweisers dargestellt. In derartigen Ausführungsformen
umfaßt
der Windabweiser 630 ein Antriebsverbindungsglied 631,
ein Rotationsverbindungsglied 632, ein Nebenverbindungsglied 633 sowie
eine Antriebsrotationsbefestigung 634. Die Antriebsrotationsbefestigung 634 ist
mit dem Fahrzeug verbunden sowie mit dem Antriebsverbindungsglied 631 und
dem Rotationsverbindungsglied 632 verbunden. In der Verbindung zwischen
dem Antriebsverbindungsglied und der Antriebsrotationsbefestigung
hält eine
Vorspannung 625 den Windabweiser 630 in einer
offenen Position, wie es in 53 dargestellt
ist. Wenn sich das Dach schließt,
ergreift es das Antriebsverbindungsglied 631, wobei es
sich mit einer Kraft größer als
der Vorspannung 625 bewegt, wodurch der Windabweiser 630 nach
vorne und in eine geschlossene Position bewegt wird, wie es in 52 dargestellt
ist. Der Windabweiser 630 umfaßt eine spiegelbildliche Ausführung auf
der anderen Seite des Fahrzeugs. Per Windabweiser 630 kann
ein festes Element zwischen den Nebenverbindungsgliedern 633 aufweisen,
und in diesen Ausführungsformen
kann ein festes Element aus einem leichten Metall, wie beispielsweise Aluminium
oder einer Legierung, hergestellt sein, oder es kann aus einem Kunststoff
oder Kohlenstofffasern hergestellt sein. Das feste Element kann
perforiert, mit Ausnehmungen oder dergleichen versehen sein, wie
es sich aus Windkanaluntersuchungen ergibt. Alternativ ist der Windabweiser 630 eine
spiegelbildliche Fahrzeugquerkomponente und hat eine Fahrzeugquerkomponente ähnlich zu 622 in 29, wobei
er ein Textilmaterial aufweist ähnlich
zu 624, das entlang des Nebenantriebs 633 und
des Antriebsverbindungsglieds 631 verläuft.
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Unter
Bezugnahme auf die 30 bis 32 ist
eine bevorzugte Ausführungsform
eines Eckstücks
einer Führungsschiene
oder eines Schienensystems dargestellt. Das Eckstück 490 wirkt
mit der Schiene 444 zusammen und ist unter Verwendung von
seitlichen Blenden 495 und 496 angebracht. Alternativ
können
mehrere seitliche Blenden oder weniger seitliche Blenden verwendet
werden. Das Eckstück 490 ist
durch seitliche Blenden 498, 499 an einer Kopfteilkomponente 491 angebracht. Alternativ
kann das Eckstück 490 an
der Kopfteilkomponente 491 mit mehreren seitlichen Blenden
angebracht sein, oder das Eckstück 490 kann
an der Kopfteilkomponente 491 angebracht sein. Das Eckstück 490 umfaßt vier
Kabelführungen 494,
wobei die Kabelführungen
durch diese hindurch verlaufende Antriebskabel 492 haben.
Die Antriebskabel 492 steuern ein Öffnen und Schließen des
Dachs, wie oben erläutert
wurde, und die Verwendung des Eckstücks 490 ermöglicht es,
daß die
Antriebskabel 492 in einer Ebene von der Kopfteilkomponente 491 kommen
und in einer übereinander
angeordneten parallelen Konfiguration in die Schiene 444 eintreten.
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50 zeigt
eine gesprengte rückwärtige perspektivische
Ansicht einer Baugruppe einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
eines Freiluftsystems 400. Die Baugruppe umfaßt eine äußere Textilmaterialoberfläche 430,
eine Polsterung 451, Querstreben 450, sowie ein
Kopfteil 452. Hebemechanismen, die einen Schieber 454 und
einen Arm 465 umfassen, sind mit den Querstreben 450 verbunden. Der
Schieber 454 ist betriebsfähig mit der Führungsschiene 444 verbunden,
die Eckstücke 490 aufweist, und
der Arm 464 ist betriebsfähig mit einer Querstrebe 450 verbunden.
Der Hebemechanismus 650 umfaßt eine Strebenendkappenanordnung 650,
die mit einem oberen Fahrzeugquerelement 660 und einem unteren
Fahrzeugquerelement 661 mit Befestigungsmitteln 662 verbunden
ist. Zwei Endkappenanordnungen 650 zusammen mit dem oberen
Element 660 und dem unteren Element 661 umfassen
eine Endquerstrebe. In der Baugruppe ist außerdem eine Dichtung 430 und
ein Antriebsmechanismus 790 enthalten, der zwei Motoren,
vier Antriebskabel und eine ECU umfaßt. 51 ist
eine Querschnittsansicht der 50, die
die Anordnung des oberen Fahrzeugquerelements 660 und des
unteren Fahrzeugquerelements 661 mit den Befestigungsmitteln 662 zeigt.
Die obere Dachoberfläche 431 und,
in einer alternativen Ausführungsform,
ein Dachhimmel 452 sind schichtartig in einem J-Kanal angeordnet,
der von dem oberen Fahrzeugquerelement 660 und dem unteren Fahrzeugquerelement 661 gebildet
und von den Befestigungsmitteln 662 gehalten ist.
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Die 33 bis 37 zeigen
verschiedene Ausführungsformen
von Hebemechanismen, die im Rahmen der vorliegenden Lehre verwendet
werden können,
um das Öffnen
und das Schließen
des Freiluftdachs zu unterstützen.
Die in den 33 bis 37 gezeigten
Hebeanordnungen sind vorteilhaft, um ein besseres Anheben bei dem Öffnen und
eine verbesserte neutrale Stellung zu ermöglichen, wenn das Dach geschlossen
ist. Eine verbesserte neutrale Stellung dichtet das Dach besser
gegen Einflüsse von
außen
und Windstöße ab, und
es trägt
dazu bei, ein Rütteln
und/oder Vibrieren in dem Dach zu verhindern, wenn ein Fahrzeug
mit höheren
Geschwindigkeiten gefahren wird. Andere Verbesserungen umfassen
die Hebeanordnung, die gebildet wird, indem drei Teile einschließlich einer
Feder verwendet werden, was weniger Teile als im Stand der Technik bedeutet.
Zusätzlich
sind Hebeanordnungen vorteilhaft, da sie das Dach in der angehobenen
Position über
die Schienen und die Dichtung anheben, was einen Verschleiß des Dachs
und der Dichtungen wesentlich verringert und eine langfristige Abdichtung des
Dachs verbessert. Eine weitere Verbesserung umfaßt die Anordnung der Verbinder
mit den Streben, so daß das
Dach eine verbesserte Öffnungsfähigkeit
und einen geringeren Verschleiß der
inneren Dachhimmelteile und Abdichtungen aufweist. In bevorzugten
Ausführungsformen,
wie sie in den 33 bis 37 dargestellt
sind, die sich auf eine Hebeanordnung 510 beziehen, ist
ein Schiebestück 512 so konstruiert,
daß Füße 522 sich
in einer Schiene bewegen und mit einem Antriebskabel verbunden sein können. Das
Schiebestück 512 ist
so konstruiert, daß es
betriebsfähig
in einer Schiene verschiebbar ist, beispielsweise bei 444 in 32,
mit einem minimalen Verkippen oder Verbiegen innerhalb der Schiene. Das
Schiebestück 512 weist
eine Feder 514 auf, wobei eine derartige Feder eine Blattfeder
sein kann. Das Schiebestück 512 kann
Seiten haben, die äquivalente
Höhen haben,
wie es in 34 gezeigt ist, oder es kann
Seiten haben, die unterschiedliche Höhen haben, wie es in 35 gezeigt
ist. Das Schiebestück 512 hat
ein Loch 521, das sich durch jede Seite erstreckt, und
die Löcher
sind in einer Linie angeordnet, die senkrecht zu den Seiten verläuft. Zusätzlich kann
das Schiebestück 512 vertiefte
Bereiche 525 aufweisen, die eine Montage erleichtern. Ein Hebearm 515 weist
Strebenbefestigungsöffnungen 518 und 516 auf.
Der Hebearm umfaßt
außerdem
einen Stift 520, der während
der Montage in das Loch 521 paßt, für eine Betätigung des Freiluftdachs. Der Hebearm
ist so konstruiert, daß eine
Oberfläche 526 mit
der Feder 514 betätigbar
ist, wobei sie eine Ausformung oder einen Mitnehmer aufweisen kann,
um die beste Stellung und Winkelstellungen der geöffneten
und neutralen Stellungen zu erreichen, wobei dieses durch den Ausformungsbereich 526 gesteuert werden
kann, um mit der Feder 514 bestmöglich zu arbeiten. Der Hebearm 515 umfaßt eine
Platte 522, wobei die Platte 522 dazu beiträgt, das
Dach in einer geschlossenen Position betriebsfähig eng anliegend zu halten.
In einer alternativen Ausführungsform
verwendet der Hebearm eine Schraubenfeder 530, die an einem
Punkt 532 an dem Hebearm 529 und an einem Punkt 531 an
dem Schiebestück 528 angebracht
ist, wie es in 37 dargestellt ist. Alle anderen
Aspekte der Hebeanordnung 533 sind ähnlich zu der Hebeanordnung 510.
Bei dem Hebemechanismus 533 kann eine Platte, wie sie beispielsweise
als Teil 522 dargestellt ist, an dem Hebearm 531 enthalten
sein. In einer zweiten alternativen Ausführungsform kann die Hebeanordnung 510 oder 533 ohne eine
Feder oder andere Vorspannungsmittel verwendet werden. In einer
dritten alternativen Ausführungsform
weist die Hebeanordnung 510 oder 533 einen Anschlag
für eine
vollständig
offene oder eine vollständig
geschlossene Position auf. Ein Beispiel eines Anschlags für eine vollständig geöffnete Position
ist in 36 dargestellt. Der Anschlag 527 stellt
eine derartige Konstruktion an dem Arm 515 dar, wie sie in
jeder Ausführungsform
verwendet werden kann. Ein anderes Beispiel eines Anschlags für eine vollständig geöffnete Position
ist in 37 dargestellt, bei der der
Anschlag 535 ein Teil einer Schiebereinheit 528 ist.
Verschiedene Ausführungsformen
eines Hebemechanismus umfassen weiterhin eine Klammer 517,
wie sie in 34 dargestellt ist. Eine derartige
Klammer 517 kann verwendet werden, um den inneren Dachhimmel
zu halten.
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In
einer dritten bevorzugten Ausführungsform
ist das Freiluftdachsystem 500 in 38 dargestellt.
In dieser Ausführungsform
umfaßt
das Freiluftsystem 500 einen gewinkelten Abschnitt oder
eine Stufe 555 in einer Schiene 544. Ein derartiger
gewinkelter Abschnitt ist begründet
durch einen Wechsel in den Höhen
der Dachlinie des Fahrzeugs 521. Das Dach 520 wird
geöffnet
und geschlossen, indem ähnliche
Operationen verwendet werden, um das Freiluftsystem 400 zu
bewegen, wie es in den 16 bis 19 dargestellt
und oben beschrieben ist. In dieser Ausführungsform wird eine speziell
konstruierte Hebeanordnung benötigt,
um das Dach 520 in der geschlossenen Position abzudichten.
Eine derartige Hebeanordnung 560 ist in den 39 bis 42 und 49 dargestellt.
Die Hebeanordnung 560 ist so konstruiert, daß sie die
Stufe 555 an der gewinkelten Position in der geschlossenen
Stellung abdichtet. Die Krümmungsform.
und Größe der Komponente 560 hängt von
dem gewinkelten Abschnitt oder der Stufe 555 ab und variert
von einem Fahrzeug 521 zu anderen Fahrzeugen mit ähnlichen
Dachlinien, die unterschiedliche Höhen haben. Der Dachmechanismus 560 umfaßt ein Schieberteil 568 und
ein Hebearmteil 570. Das Hebearmteil 570 ist in
ein Loch 573 in dem Schieberteil 568 eingepaßt und mit
einem Stift 572 befestigt. In einer bevorzugten Ausführungsform,
wie sie oben dargestellt ist, ist dieser Stift 572 als
Teil des Hebearms 570 hergestellt. In einer alternativen
Ausführungsform
kann ein Metallstift verwendet werden, um den Schiebermechanismus
und den Hebearm an dem Schwenkpunkt zu befestigen. In einer bevorzugten
Ausführungsform
weist der Hebearm 570 gekrümmte Platten 564, 565 auf,
um das Dach 520 betriebsfähig abzudichten, wenn es an
der Stufe 555 auf die Dachlinie geschlossen ist. Der Hebearm 570 weist
mindestens zwei Querstrebenverbindungen auf, wobei ein Querstrebenverbinder 576 an
der Vorderseite des Schiebers 568 und mindestens ein Querstrebenverbinder 574, 572 an
Armen 570 befestigt sind, wie es in den 39, 40, 41 und 49 dargestellt
ist. Wie es in den 39, 40 und 41 gezeigt
ist, weist die Hebeanordnung 560 einen feststehenden Strebenverbinder 576 und
zwei schwimmende Streben 574, 572 auf. Ein Zugkabel 563 ist
mit den Platten 565, 564 verbunden, um die Abdichtung
des Dachs 520 auf die Dichtungen 463 zu unterstützen, wenn
sich das Dach in der geschlossenen Stellung befindet. Eine Feder
kann in dem Kabel 563 auf jeder Seite der Hebeanordnung 560 enthalten
sein, um die Schieber der Hebeanordnung in der Schiene 444 zu
unterstützen,
die die Schieber 582 verwenden. Die Hebeanordnung 560 kann
eine Feder aufweisen oder nicht. Beispielsweise kann eine Blattfeder
oder eine Schraubenfeder mit der Hebeanordnung 560 verwendet
werden, ähnlich
zu den im Detail oben beschriebenen Ausführungsformen. In einer zweiten
bevorzugten Ausführungsform
unter Bezugnahme auf 49 ist der in den 38, 39, 40 und 41 beschriebene
Hebemechanismus ähnlich
dem Hebemechanismus 590, wobei er aber eine durchgehende
Platte 591 aufweist und das Zugkabel 563 an jeder
Seite der Platte 591 angebracht ist. In derartigen Ausführungsformen
kann eine einzige Platte aufgrund der auf die Hebearmanordnung 570 ausgeübten Belastung
und/oder Spannung erforderlich sein, wenn sie sich an der Stufe 555 in
einer geschlossenen Position befindet.
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In
einigen Ausführungsformen
weist ein Fahrzeug ein derartiges Freiluftsystem auf, wie es hier
beschrieben ist, das jedoch verstärkt werden muß, um die
Seitenaufprallvorschriften der US-Regierung zu erfüllen. In
einigen Ausführungsformen kann
die Verstärkung
einen Querträger
umfassen, wie er in den 16 bis 19 dargestellt
und hier vorliegend beschrieben ist. In anderen Ausführungsformen
kann die Verstärkung
ein miteinander Verbinden einer A-Säule mit einer B-Säule oder
einer B-Säule
mit einer C-Säule,
usw. umfassen, wie es beispielsweise in dem US-Patent Nr. 6,817,654
dargestellt ist. In manchen Ausführungsformen
kann ein Freiluftdachsystem einen beweglichen Schirm oder ein Dach
derart umfassen, daß der
Schirm dazu verwendet werden kann, ein Freiluftgefühl beizubehalten,
aber dennoch vor fliegenden Insekten zu schützen. Eine derartige Ausführungsform,
die einen Schirm verwendet, kann nützlich sein, wenn das Dach
für Camping-
und/oder Zelt-Konfigurationen an einem SUV geöffnet ist. In einer derartigen
Ausführungsform
wäre die
Verwendung eines Schirms für derartige
Aktivitäten
nützlich,
wie Camping oder Schlafen im Freien, obwohl man sich in dem Komfort und
der Sicherheit eines Fahrzeugs befindet. Der Schirm kann auch nützlich sein
für ein
Fahren unter Off-Road-Bedingungen, um zu verhindern, daß Schmutz
hereinfliegt und den Fahrer und/oder die Insassen verletzt. In manchen
Ausführungsformen kann
ein Schirm zur Verteilung von Luft nützlich sein, wenn das Dach
offen ist, so daß der
Fahrer und die Insassen aufgrund der Verteilung durch den Schirm komfortabel
vor hohen Windkräften
geschützt
sind, wenn das Fahrzeug bei größeren Geschwindigkeiten gefahren
wird.
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Während verschiedene
Ausführungsformen eines
Freiluftsystems für
Kraftfahrzeuge hier offenbart worden sind, versteht es sich, daß weitere
Abwandlungen noch unter den Umfang der vorliegenden Erfindung fallen.
Beispielsweise können
im allgemeinen starre Stäbe
oder seilscheibenartige Kabel anstelle von Bowdenkabeln verwendet
werden. Getriebeeinrichtungen des Motors können direkt eine zahnstangenartige
Schiene kontaktieren, oder eine Hebeschraube, ein Bandantrieb oder
ein hydraulischer Mechanismus können
ebenfalls für
jede der sich bewegenden Komponenten vorgesehen sein. Zusätzlich kann
die Anzahl und die Anordnung der Verbindungen, Mitnehmer, Klammern,
Schalter und elektrischen Motoren verändert werden, solange die Funktionen
der vorliegenden Erfindung erzielt werden.
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Die 44 und 45 zeigen
ein rückwärtiges Fenster 703,
das Teil eines Kraftfahrzeugs 700 ist. Das Fenster 703 kann
von dem Fahrzeug 700 entfernt werden, und es ist zwischen
einer C-Säule 702 und
einer D-Säule 701 angeordnet.
Abgebildet ist die Öffnung 705 des
Fensters 703 an dem Fahrzeug 700, wobei sie eine
Dichtung 706 aufweist, um das Fenster gegen Einflüsse von
außen
abzudichten. Das Fenster 703 hat Scharniere 707 und
eine Befestigungseinrichtung 708. Das Fenster kann entfernt werden
oder zur Entlüftung
vorgesehen sein. Die Fensteranordnung 703 ist innerhalb
eines Rahmens 712 verschwenkbar angebracht, der eine Dichtung 706 umfaßt. Der
Rahmen 712 hat Öffnungen 713,
in denen eine Scharniereinrichtung 707 installiert ist. Die 46, 47 und 48 zeigen
den Klinkenmechanismus, der die Form eines zweistückigen Gelenkmechanismus
aufweist, der ein erstes und ein zweites Verbindungsglied umfaßt. Das
erste Verbindungsglied 752 kann ergriffen und in einer
aufwärts gerichteten
Richtung verschwenkt werden, um den hinteren Rand der Fensteranordnung 703 von
der Rumpfstruktur 710 des Fahrzeugs aufwärts in die
in 46 gezeigte Position anzuheben. Der Klinkenmechanismus 750 ist
mit zwei stabilen Zuständen
eines Sprungwerks ausgebildet. Der erste stabile Zustand tritt auf,
wenn der Schwenkzapfen 778, der ein Ende der ersten und
zweiten Verbindungsglieder 752, 754 miteinander
verbindet, von den ausgerichteten Scharnierstiften 759, 781 an
den anderen Enden der ersten oder zweiten Verbindungsglieder 752, 754 nach
hinten verschwenkt worden ist, wie es in 46 dargestellt
ist. In dieser Position wird der Klinkenmechanismus 750 in
einer stabilen Position gehalten, die das Fenster in einer teilweise
geöffneten, entlüftenden
Position hält.
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Wenn
es erwünscht
ist, das Fenster in die vollständig
geschlossene Position zu bewegen, die in 47 dargestellt
ist, wird das erste Verbindungsglied 752 ergriffen und
nach vorne gezogen, bis der Scharnierstift 778 durch die
ausgerichteten Scharnierstifte 759, 781 hindurchtritt,
wodurch der Klinkenmechanismus 750 zusammengeklappt wird
und das Fenster in die geschlossene Position abgesenkt wird. Wenn
die vollständig
geschlossene Position erreicht ist, erreicht der Klinkenmechanismus 750 seinen zweiten
stabilen Zustand, in dem der Scharnierstift 778, der die
ersten und zweiten Verbindungsglieder 752, 754 verbindet,
durch die ausgerichteten Scharnierstifte 759, 781 hindurchtritt,
um den Klinkenmechanismus 750 fest in Position zu halten
und die Fensteranordnung 728 mit dem Dichtungsstreifen 726 in
Eingriff zu bringen, der auf der Oberseite des äußeren Rahmenelements 722 der
Rahmenanordnung 718 getragen ist. Der Klinkenmechanismus 750 kann
von der Rahmenanordnung 718 entfernt werden, indem der
Klinkenmechanismus 750 sich in einer offenen Position befindet,
wie es in 46 dargestellt ist, wobei dann
ein Knopf 786 gedrückt
und eine Zunge 784 von der Rahmenanordnung 718 entfernt wird.
Sobald der Klinkenmechanismus 750 entfernt worden ist,
kann das Fenster 703 von dem Fahrzeug entfernt werden.
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Die
hier beschriebenen Beispiele und anderen Ausführungsformen sind als beispielhaft
zu verstehen, und sie sind nicht dafür vorgesehen, bei der Beschreibung
des vollen Umfangs der Vorrichtungen, Systeme, Zusammensetzungen,
Materialien und Verfahren dieser Erfindung beschränkend zu
wirken. Äquivalente
Veränderungen,
Modifikationen und Abwandlungen in bestimmten Ausführungsformen, Vorrichtungen,
Systemen, Zusammensetzungen, Materialien und Verfahren können im
Umfang der vorliegenden Erfindung mit im wesentlichen ähnlichen
Ergebnissen vorgenommen werden. Derartige Veränderungen, Modifikationen oder
Abwandungen sind nicht als Abweichungen von dem Geist und dem Umfang
der Erfindung anzusehen. Alle hier zitierten Patente sowie alle
hier diskutierten Veröffentlichungen
sind hier in ihrer Vollständigkeit
durch Bezugnahme darauf enthalten.