DE102005027386A1 - Tisch mit einklappbaren Beinpaaren - Google Patents
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- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tisch (23) mit mindestens einem Paar aus einklappbaren Beinen (20), die an ihrem oberen Endabschnitt mit einem jeweiligen Querholm versehen oder mit einem gemeinsamen Querholm (16) verbunden sind, der in an der Tischplattenunterseite befestigten Lagerböcken (1) gelagert ist und eine Schwenkachse bildet, wobei sich der Querholm (16) nach Verlagerung in seiner Längsrichtung in der Offenstellung des Beinpaars (20) verriegeln bzw. in die Schließstellung bewegen lässt. Eine einfache Bedienung bei stabilem Aufbau wird dadurch erreicht, dass der Lagerbock (1) durch zwei aufeinander passende und den Querholm (16) einklemmende Schalen (2, 4) gebildet ist und dass am Querholm (16) in der Nähe mindestens eines Lagerbocks (1) ein Sperrkörper (17-19) befestigt ist, der durch Verlagern des Querholms (16) zwischen die Schalen (2, 4) bringbar und dort beim Schließen der Schalen (2, 4) zur Verhinderung des Verdrehens des Querholms (16) einklemmbar ist (Fig. 1).
Description
- Die Erfindung betrifft einen Tisch mit einklappbaren Beinpaaren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Ein derartiger Tisch ist durch die
DE 4419857 A1 bekannt. Auf dem Querholm des Beinpaares ist eine achssymmetrische Platte mit konischen Zapfen vorgesehen, die unter dem Druck einer in Längsrichtung der Schwenkachse wirkenden Feder in Ausnehmungen einer Längszarge oder eines Lagerbocks einrastbar sind, so dass damit das Beinpaar in der ausgeschwenkten bzw. offenen Stellung verriegelt ist. Gegen den Druck dieser Feder lässt sich die Rastung lösen und das Beinpaar in die einschwenkbare bzw. geschlossene Stellung klappen. - Diese Verriegelung des Beinpaars ist in der offenen Stellung nicht sicher genug, weil auch durch horizontalen Stoß an der Tischplatte oder den Beinen eine Ausrastung des Beinpaars möglich ist.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Tisch der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, bei dem die Sicherheit der Beinpaarverriegelung im offenen Zustand des Beinpaars verbessert ist.
- Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- Damit ist ein versehentliches Entriegeln des Beinpaars aus seiner offenen Stellung nicht mehr möglich, weil der Sperrkörper fest zwischen den Schalen eingeklemmt wird. Außerdem kann auch das eingeklappte Beinpaar durch den Lagerbock gehalten werden. Dabei ist der Aufbau einfach.
- Gemäß einer weiteren, für die Handhabung günstigen Ausbildung der Erfindung sind die Schalen an ihren einen Enden durch ein Gelenk miteinander verbunden und an ihren entgegengesetzten Enden mittels einer Schraube miteinander verbindbar.
- Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die Schraube eine in die angelenkte Schale eingelassene Rändelschraube. Dadurch ist einerseits ein einfaches Einspannen des Querholms möglich.
- Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist der Sperrkörper durch einen an den Umfang des Querholms angepassten Bügel mit abgewinkelten Laschen gebidet, die beim Schließen des Lagerbocks zwischen den Schalen festlegbar sind. Damit verhindert der Sperrkörper im eingespannten Zustand auf einfache und sichere Weise ein Verdrehen des Querholms. Vorzugsweise ist der Bügel am Querholm angeschweißt.
- In der vorgenannten
DE 4419857 ist an der Tischunterseite in der Nähe der Tischlängskanten jeweils eine im Querschnitt rechteckförmige Hohlprofilschiene befestigt; diese Hohlprofilschienen dienen zur drehbaren Aufnahme des Querholms. Eine weitere Ausbildung der Erfindung bezieht sich auf einen derartigen Tisch und ist dadurch gekennzeichnet, dass die an der Tischunterseite anliegende Schale einen Steckzapfen in Form einer Längsverlängerung aufweist, die in das Ende der Hohlprofilschiene formschlüssig einsteckbar ist. Vorzugsweise ist die Hohlprofilschiene dabei vierkantig ausgebildet. So erhält der Lagerbock einen besonders festen Halt. - Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung weist die andere Schale eine weitere Längsverlängerung auf. Auf diese Weise können Befestigungsmittel zur Befestigung der eingesteckten Schale bzw. der Hohlprofilschiene an der Tischunterseite abgedeckt werden.
- Gemäß einer zweckmäßigen, weiteren Ausbildung der Erfindung weist die an der Tischunterseite anliegende Schale einen in Schalenlängsrichtung und über die Tischquerkante hinaus ausziehbaren, flachen Schieber auf, der der Verbindung mit anderen Tischen dient.
- Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine Seitenansicht eines Lagerbocks aus einer Unterschale und einer an diese angelenkten Oberschale, eines Querholms und eines an diesem befestigten Bügel gemäß der Erfindung, -
2 eine Draufsicht auf den Lagerbock der1 von der Seite der Oberschale, -
3 eine Draufsicht auf den Lagerbock der1 von der Seite der Unterschale, -
4 eine perspektivische Ansicht der in1 gezeigten Anordnung, -
5 eine perspektivische Ansicht von Teilen einer Tischunterseite, einer dort befestigten Hohlprofilschiene, eines Querholms mit Bügel und eines Tischbeins sowie des Lagerbocks der1 , wobei das Tischbein und die Oberschale ausgeklappt sind, -
6 eine der5 ähnliche Anordnung, wobei das Tischbein ausgeklappt und die Oberschale geschlossen ist, -
7 eine perspektivische Ansicht von Teilen einer Tischunterseite, einer dort befestigten Hohlprofilschiene, eines Querholms mit Bügel und eines Tischbeins sowie des Lagerbocks der1 , wobei das Tischbein eingeklappt, die Oberschale geöffnet und der Querholm nach rechts verschoben ist, und -
8 eine der7 ähnliche Anordnung, wobei die Oberschale geschlossen ist. - In den
1 bis4 ist ein z.B. aus Kunststoff und/oder Metall bestehender Lagerbock1 gemäß der Erfindung dargestellt. Er besteht aus einer im Wesentlichen quaderförmigen Unterschale2 mit einer quaderförmigen ersten Verlängerung3 und einer Oberschale4 mit einer zweiten Verlängerung5 . Die Unterschale2 weist eine Fläche6 auf, die bei der Montage des Lagerbocks1 an der Unterseite einer Tischplatte23 anliegt. Die Fläche6 weist eine Sechskantöffnung7 auf, in der eine Sechskantmutter8 aufnehmbar ist. Ferner ist eine Durchgangsöffnung9 in der Unterschale2 vorgesehen, durch die von unten eine Schraube zur Befestigung der Unterschale2 an der Tischplatte steckbar ist. In der Nähe der Fläche ist planparallel ein flacher Schieber10 angeordnet, der mittels einer Rändelung in die zur Verlängerung3 entgegengesetzte Richtung teilweise ausziehbar ist. Der Schieber10 dient der Verbindung mit anderen Tischen. Die Verlängerung3 weist derartige Außenabmessungen auf, dass sie in das Ende einer Hohlprofilschiene21 (siehe5 bis8 ) formschlüssig einsteckbar ist, wie später noch näher erläutert wird. Die Verlängerung3 ist hohl, weist aber Verstärkungsrippen, wie die Rippe11 , auf, in deren Schnittpunkt eine Durchgangsöffnung12 vorhanden ist. Diese Öffnung dient mit deckungsgleichen Öffnungen in der Hohlprofilschiene zur Befestigung der Verlängerung3 , wobei auch die Hohlprofilschiene an der Tischplatte mittels einer von unten eingeführten Schraube. - An das tischkantenseitige Ende der Unterschale
2 ist die Oberschale4 mittels eines Gelenks13 angelenkt. In die Oberschale4 ist auf der Seite ihrer Verlängerung5 in einer Durchgangsbohrung eine Schraube14 mit einem in die Oberschale4 eingelassenen, großen Rändelkopf15 geführt. Der seitliche Rand des Rändelkopfs15 überragt dabei die Breite der Oberschale4 . Die Schraube14 wird nach dem Schließen der Oberschale4 in die Mutter8 oder ein in der Unterschale2 vorhandenes Gewinde eingeschraubt. - Zwischen den Schalenöffnungen kann ein von einem Tischbein
20 abgebogener jeweiliger ein zwei Tischbeine20 miteinander verbindender gemeinsamer Querholm16 eingeklemmt werden, von dem nur ein Stück dargestellt ist. In Querrichtung der Unterschale2 und der Oberschale4 ist dazu jeweils eine an den entsprechenden Querschnittsabschnitt des Querholms angepasste, vorliegend also halbkreisförmige Aussparung eingearbeitet. Am Querholm16 ist ein Bügel17 mit einer oder zwei an den Enden abgewinkelten Laschen18 ,19 befestigt, vorzugsweise angeschweißt. Die Laschen18 ,19 legen sich beim Schließen der Oberschale4 in entsprechende Innenausnehmungen dieser Schale. Bei festgezogener Schraube14 ergibt sich ein äußerst sicherer Halt des Querholms16 gegen Verdrehung. - In den
5 bis8 sind vier verschiedene Stellungen des mit einem Tischbein20 verbundenen Querholms16 gezeigt. - In
5 sind das Tischbein20 und die Oberschale4 ausgeklappt. Der Querholm16 ist in seiner Längsrichtung so verschoben, dass die Laschen18 ,19 des Bügels17 auf der Unterschale2 liegen. Die Schraube14 ist bereit, in die Öffnung9 eingeführt zu werden. Die Unterschale2 ist mit ihrer Verlängerung in das Ende der vierkantigen Hohlprofilschiene21 derart eingefügt, dass sie mittels einer Schraube22 durch die Öffnung12 und Öffnungen der Hohlprofilschiene21 an der nur teilweise dargestellten Tischunterseite23 befestigt werden kann; dabei ist die Stirnseite der Unterschale2 beispielsweise bündig mit der Tischschmalkante angeordnet. Die Hohlprofilschiene21 verläuft dabei in der Nähe und parallel zu der Tischlängsseite. Eine weitere, nicht dargestellte Hohlprofilschiene kann in der Nähe der anderen Tischlängsseite verlaufen. - In
6 ist die Oberschale4 geschlossen und die Schraube mittels des Rändelkopfs15 so fest angezogen, dass die Unverdrehbarkeit des Querholms gesichert ist. Die Verlängerung5 überdeckt dabei die Schraube22 . - In
7 ist die Schraube14 gelöst, die Oberschale4 aufgeklappt und der Querholm eingeklappt und soweit zur Seite (nach rechts) verschoben, dass der Bügel17 mit seinen Laschen (18 ,19 ) nicht mehr in Kontakt mit den Schalen2 ,4 steht. - In
8 ist die Oberschale4 über dem Querholm16 wieder geschlossen. Mittels Drehens des Rändelkopfs15 wird das Tischbein20 in dessen eingeklappter Stellung arretiert. - In ähnlicher Weise kann auch das andere, mit dem Querholm
16 verbundene Tischbein mittels eines aufklappbaren Lagerbocks gehalten und zum Verschieben des Querholms16 gelöst werden. Auch die entgegengesetzte Tischschmalseite kann Lagerböcke und Tischbeine gemäß der Erfindung aufweisen.
Claims (9)
- Tisch (
23 ) mit mindestens einem Paar aus einklappbaren Beinen (20 ), die an ihrem oberen Endabschnitt mit einem jeweiligen Querholm versehen oder mit einem gemeinsamen Querholm (16 ) verbunden sind, der in an der Tischplattenunterseite befestigten Lagerböcken (1 ) gelagert ist und eine Schwenkachse bildet, wobei sich der Querholm (16 ) nach Verlagerung in seiner Längsrichtung in der Offenstellung des Beinpaars (20 ) verriegeln bzw. in die Schließstellung bewegen lässt, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (1 ) durch zwei aufeinander passende und den Querholm (16 ) einklemmende Schalen (2 ,4 ) gebildet ist und dass am Querholm (16 ) in der Nähe mindestens eines Lagerbocks (1 ) ein Sperrkörper (17 –19 ) befestigt ist, der durch Verlagern des Querholms (16 ) zwischen die Schalen (2 ,4 ) bringbar und dort beim Schließen der Schalen (2 ,4 ) zur Verhinderung des Verdrehens des Querholms (16 ) einklemmbar ist. - Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalen (
2 ,4 ) an ihren einen Enden durch ein Gelenk (13 ) miteinander verbunden sind und an ihren entgegengesetzten Enden mittels einer Schraube (14 ) miteinander verbindbar sind. - Tisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube eine in die angelenkte Schale (
4 ) eingelassene Rändelschraube (15 ) ist. - Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkörper durch einen an den Umfang des Querholms angepassten Bügel (
17 ) mit abgewinkelten Laschen (18 ,19 ) gebildet ist, die beim Schließen des Lagerbocks (1 ) zwischen den Schalen (2 ,4 ) festlegbar sind. - Tisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (
17 ) am Querholm (16 ) angeschweißt ist. - Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem an der Tischunterseite (
23 ) in der Nähe der Tischlängskanten jeweils eine Hohlprofilschiene (21 ) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Tischunterseite anliegende Schale (2 ) eine Längsverlängerung (3 ) aufweist, die in das Ende der Hohlprofilschiene (21 ) formschlüssig einsteckbar ist und darin festlegbar ist. - Tisch nach Anspruch 6, bei dem die Hohlprofilschiene vierkantig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Längsverlängerung (
3 ) der Schalen (2 ,4 ) vierkantig ausgebildet sind. - Tisch nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Schale (
4 ) eine gleichartige Längsverlängerung (5 ) aufweist. - Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Tischunterseite anliegende Schale (
2 ) einen in Schalenlängsrichtung und über die Tischquerkante hinaus ausziehbaren, flachen Schieber (10 ) aufweist, der der Verbindung mit anderen Tischen dient.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE200510027386 DE102005027386A1 (de) | 2005-06-14 | 2005-06-14 | Tisch mit einklappbaren Beinpaaren |
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Publications (1)
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102005027386A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010060191A1 (de) | 2010-01-18 | 2011-07-21 | Karl Kilpper GmbH kalo-Sitzmöbelfabrik, 71287 | Tisch mit einklappbaren Tischbeinen |
| DE102014110395A1 (de) | 2014-07-23 | 2016-01-28 | Xchange Design Gmbh | Tisch |
| CH715123A1 (de) * | 2018-06-26 | 2019-12-30 | Dubach Fredi | Klappvorrichtung zur schwenkbaren Befestigung von Tischbeinen an einer Tischplatte. |
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| DE69800441T2 (de) * | 1998-03-02 | 2001-07-12 | Steelcase Strafor (S.A.), Strasburg/Strasbourg | Verbindungsstück für zwei darin bewegbare Trägerprofile |
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-
2005
- 2005-06-14 DE DE200510027386 patent/DE102005027386A1/de not_active Ceased
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