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DE102005024993A1 - Instrumententafel mit einem daran in seiner Querachse befestigten Airbagmodul - Google Patents

Instrumententafel mit einem daran in seiner Querachse befestigten Airbagmodul Download PDF

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DE102005024993A1
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Abstract

Eine Instrumententafel für Kraftfahrzeuge mit einem langgestreckt ausgebildeten, an der Instrumententafel über einen Haltebügel gehalterten Gehäuse zur Aufnahme eines darin eingefalteten Gassackes sowie mit einem an dem Gassack angeschlossenen Gasgenerator ist dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (18) den Mittelbereich des Gehäuses (10) quer zu dessen Längsachse umgreift, wobei die äußeren Enden (20, 21, 23, 24) des Haltebügels (18) jeweils zur Befestigung an der Instrumententafel eingerichtet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Instrumententafel für Kraftfahrzeuge mit einem langgestreckt ausgebildeten, an der Instrumententafel über einen Haltebügel gehalterten Gehäuse zur Aufnahme eines darin eingefalteten Gassackes sowie mit einem an dem Gassack angeschlossenen Gasgenerator.
  • Eine Instrumententafel mit den gattungsgemäßen Merkmalen ist in der WO03/062024 A1 beschrieben. Das insgesamt als Deflektor ausgebildete, langgestreckte Gehäuse ist an seinen beiden Enden zur stirnseitigen Halterung des rohrförmigen Gasgenerators eingerichtet und wird in seiner Längserstreckung von einem entsprechend langgestreckten Haltebügel übergriffen und gehalten, dessen beide Enden mittels Schraubverbindungen mit der Instrumententafel zu befestigen sind.
  • Mit der bekannten Anordnung ist der Nachteil verbunden, daß bei langgestreckten Modulgehäusen und deren Einspannung an den beiden äußeren Querseiten bei Auslösung des Gasgenerators durch den entstehenden Entfaltungsdruck eine starke Aufweitung des Gehäuses in der Längsachse eintritt. Weiterhin führt das vorhandene, den Gasgenerator vollständig abdeckende bzw. umschließende Deflektorgehäuse zu einer Erhöhung der Baugröße und auch zu einem höheren Gewicht.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer Instrumententafel mit den gattungsgemäßen Merkmalen die vorgenannten Nachteile zu beseitigen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser Beschreibung nachgestellt sind.
  • Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor, dass der Haltebügel den Mittelbereich des Gehäuses quer zu dessen Längsachse umgreift, wobei die äußeren Enden des Haltebügels jeweils zur Befestigung an der Instrumententafel eingerichtet sind. Mit der Erfindung ist der Vorteil verbunden, daß aufgrund der Verbindung des Modulgehäuses über den das Modulgehäuse in dessen Querrichtung im Mittelbereich übergreifenden Haltebügel eine Aufweitung vermieden ist, weil der bei einem langgestreckten Modulgehäuse schwächere Mittelbereich des Gehäuses durch den hier angesetzten Haltebügel verstärkt ist. Dies ermöglicht auch, für die Ausgestaltung des Modulgehäuses vergleichsweise geringe Wandstärken einzusetzen. Soweit der Rohrgasgenerator jeweils unmittelbar an dem Haltebügel festgelegt ist, erfolgt gleichzeitig aufgrund der Befestigung des Rohrgasgenerators an dem im mittleren Bereich des Gehäuses angeordneten Haltebügel eine unmittelbare und gute Kraftübertragung von dem Rohrgasgenerator in die Instrumententafel.
  • In einer ersten Ausführungsform der Erfindung mit einem innenliegenden Gasgenerator ist vorgesehen, dass der Gasgenerator im Inneren des Gassackes angeordnet und an dem Haltebügel mittels den durch Einklemmen zwischen dem Gasgenerator und dem Gehäuse befestigten Gassack und das Gehäuse durchgreifender Stehbolzen befestigt ist, wobei die über wenigstens einen Teilabschnitt des Rohrgasgenerators ausgebildeten Ausblasöffnungen für das erzeugte Gas durch wenigstens eine über den Rohrgasgenerator geschobene und den Teilabschnitt des Gasgenerators mit den Ausblasöffnungen abdeckende Deflektorkappe abgedeckt sind.
  • Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, daß der Rohrgasgenerator an seinen beiden Endbereichen die Ausströmöffnungen aufweist und die Deflektorkappen als auf die Enden des Rohrgasgenerators aufgeschobene Endkappen ausgebildet sind.
  • Zur Festlegung der vorgesehenen Deflektorkappen ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, daß in dem von den Deflektorkappen überdeckten Teilbereichen des Gehäusebodens Vertiefungen zur definierten formmäßigen Festlegung der Deflektorkappen angeordnet sind.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung mit einem außenliegenden Gasgenerator ist vorgesehen, dass der Gasgenerator außerhalb des Gehäuses angeordnet ist und mit einem Ausströmdom in das Innere des Gehäuses sowie des in dem Gehäuse angeordneten Gassacks hineinreicht und dass der Haltebügel das Gehäuse einschließlich Gasgenerator umgreift und dadurch den Gasgenerator gegen das Gehäuse festlegt.
  • Zum Schutze des Gassackes gegen die aus dem Ausströmdom austretenden heißen Gase ist weiterhin vorgesehen, dass im Inneren des Gassacks ein den Eintritt des Ausströmdoms des Gasgenerators überdeckender Deflektor angeordnet und mittels den Gassack sowie das Gehäuse durchgreifender Stehbolzen an dem Haltebügel befestigt ist. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass in dem Deflektor eine den aus dem Ausstromdom des Gasgenerators austretenden Gasstrom verteilende Gasleitvorrichtung angeordnet ist.
  • Nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung hinsichtlich der Ausbildung des Haltebügels ist vorgesehen, daß der das langgestreckte Gehäuse in dem Mittelbereich umgreifende Haltebügel I-förmig mit einem das Gehäuse umschlingenden und zum Anschluß der jeweiligen Stehbolzen eingerichteten Steg ausreichender Breite ausgebildet ist, wobei die freien Enden des Steges zur Befestigung des Haltebügels mit der Instrumententafel vorgesehen sind.
  • Alternativ kann vorgesehen sein, daß der das langgestreckte Gehäuse in dem Mittelbereich umgreifende Haltebügel Y-förmig mit einem zum Anschluß der jeweiligen Stehbolzen ausgebildeten Steg ausreichender Breite ausgebildet ist, wobei sich der auf der einen Seite des Gehäuses an der Instrumententafel befestigte Steg auf der gegenüberliegenden Gehäuseseite in zwei an ihren Enden an der Instrumententafel zu befestigende Schenkel teilt.
  • In einer weiteren Alternative kann vorgesehen sein, daß der das langgestreckte Gehäuse in dem Mittelbereich umgreifende Haltebügel Hförmig mit einem sich in der Längsrichtung des Gehäuses erstreckenden und zum Anschluß der jeweiligen Stehbolzen eingerichteten Steg und mit jeweils zwei beidseitig von dem Steg in der Querrichtung des Gehäuses ausgehenden und an ihren Enden mit der Instrumententafel zu verbindenden Schenkeln ausgebildet ist.
  • Soweit der Haltebügel an seinen Enden jeweils mit der Instrumententafel zu befestigen ist, ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, daß der Haltebügel einseitig an zugeordneten Gestaltungen der Instrumententafel einhängbar und auf seiner gegenüberliegenden Seite mittels geeigneter Befestigungsmittel mit der Instrumententafel zu befestigen ist, wobei zur Befestigung nach alternativen Ausführungsbeispielen der Erfindung eine Verschraubung oder auch eine Verclipsung vorgesehen sein kann; weitere geeignete Befestigungsmethoden sind von der Erfindung umfaßt.
  • Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Haltebügel zum Anschluß eines Zündsteckers eingerichtet, so daß dem Haltebügel weitere Funktionen zugewiesen sein können.
  • In zweckmäßiger Weise kann der Haltebügel als Spritzgußteil, sei es aus Kunststoff oder Leichtmetall oder einem anderen geeigneten Material, ausgebildet sein.
  • Es kann auch vorgesehen sein, daß Modulgehäuse und Haltebügel einstückig miteinander ausgebildet sind.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben sind. Es zeigen:
  • 1 ein Airbagmodul mit innenliegendem Gasgenerator und Haltebügel in einer schematisierten Seitenansicht,
  • 2 den Gegenstand der 1 in einer Draufsicht,
  • 3 den Gegenstand der 1 in einer Unteransicht,
  • 4 das Airbagmodul in einer Darstellung gemäß 3 mit einem Y-artig ausgebildeten Haltebügel,
  • 5 eine weitere Ausführungsform des Airbagmoduls mit einem H-förmigen Haltebügel in der Darstellung gemäß 4,
  • 6 ein Airbagmodul mit außenliegendem Gasgenerator und Haltebügel in einer schematisierten Seitenansicht,
  • 7 den Gegenstand der 6 in einer Draufsicht,
  • 8 den Gegenstand der 6 in einer Unteransicht.
  • Wie sich aus 1 ergibt, weist das Gehäuse 10 des Airbagmoduls eine langgestreckte im wesentlichen trogartige Gestalt auf, wobei in das Gehäuse ein Gassack 12 eingelegt ist, in dessen Innerem ein langgestreckter Rohrgasgenerator 11 angeordnet ist. In 1 ist der Gassack 12 in entfaltetem Zustand dargestellt, um das Verständnis der Figuren zu erleichtern. Der Rohrgasgenerator klemmt den Gassack 12 zwischen sich und dem Gehäuseboden 13 des Gehäuses 10 ein und sorgt daher für die Befestigung des Gassackes 12. Der Rohrgasgenerator 11 ist seinerseits mittels den Gassack 12 sowie den Gehäuseboden 13 und einen in einer noch zu beschreibenden Weise das Gehäuse 10 umgreifenden Haltebügel 18 durchgreifender Stehbolzen 14 und einer zugeordneten Verschraubung befestigt, so daß die von dem Rohrgasgenerator 11 bei der Entfaltung des Gassackes 12 aufzunehmenden Kräfte auf direktem Wege in den Haltebügel 18 abgeleitet werden, der seinerseits, wie noch zu erläutern sein wird, an einer nicht dargestellten Armaturentafel zu befestigen ist. Soweit der Rohrgasgenerator 11 an seinen äußeren Endbereichen Ausblasöffnungen 15 für das bei Auslösung des Gasgenerators erzeugte Gas aufweist, sind die Ausblasöffnungen 15 durch auf die beiden Enden des Rohrgasgenerators 11 aufgeschobene Deflektorkappen 16 derart abgedeckt, daß die hier austretenden heißen Gase nicht in unmittelbaren Kontakt mit dem eingefalteten Gassack kommen können. Soweit der Rohrgasgenerator den Gassack 12 gegen den Gehäuseboden 13 des Gehäuses 10 festklemmt, gilt dies auch für die Halterung der Deflektorkappen 16, und hierzu sind an dem Gehäuseboden 13 passende Vertiefungen 17 ausgebildet, in denen die Deflektorkappen 16 quasi formschlüssig aufgenommen und dadurch festgelegt sind.
  • Bei dem in 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Haltebügel 18 I-förmig mit einem mittleren, den zugeordneten Mittelbereich des Gehäuses 10 umgreifenden Steg 19 ausgebildet, wobei der Steg 19 eine ausreichende Breite aufweist, um die Stehbolzen 14 zur Befestigung des Rohrgasgenerators 11 aufnehmen zu können. Wie aus den 2 und 3 erkennbar, ist das Gehäuse 10 in seinem in seiner Querrichtung von dem Haltebügel 18 umgriffenen Bereich verschlankt ausgebildet, wodurch die Stabilität des langgestreckten Gehäuses 10 verbessert ist.
  • Auf seiner einen Seite weist der Steg 19 Enden 20 zur Anbindung des Haltebügels 18 an eine nicht dargestellte Armaturentafel auf, wobei diese Enden 20, wie nicht weiter dargestellt, so ausgebildet sind, daß sie in zugeordneten Gestaltungen der Armaturentafel einhängbar sind. An den gegenüberliegenden Enden 21 des Haltebügels 18 sind Befestigungsbohrungen 22 ausgebildet, mittels derer der Haltebügel 18 über geeignete Befestigungsmittel mit der nicht dargestellten Armaturentafel zu verbinden ist.
  • Wie sich aus 4 ergibt, kann der Haltebügel 18 seiner Form nach auch Y-förmig ausgebildet sein, wobei der wiederum zur Aufnahme der Stehbolzen 14 eingerichtete Steg 19 sich auf der einen Seite in zwei Schenkel 23 teilt, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in ihrer Formgebung den zum Einhängen des Haltebügels 18 an der Armaturentafel eingerichteten Enden 20 bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 bis 3 entsprechen. Auf der gegenüberliegenden Seite weist der Haltebügel 18 dann ein Befestigungsende 21 mit einer zugeordneten Befestigungsbohrung 22 auf.
  • Bei dem in 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Haltebügel 18 H-förmig ausgebildet, wobei ähnlich dem Ausführungsbeispiel gemäß 4 der Steg 19 zur Aufnahme der Stehbolzen 14 eingerichtet ist und wobei zu beiden Seiten des Haltebügels 18 insgesamt vier Schenkel 24 ausgehen, von denen die beiden zu der einen Seite des Haltebügels 18 gerichteten Schenkel 24 wiederum zum Einhängen des Haltebügels 18 an der Armaturentafel dienen, während an den gegenüberliegenden beiden Schenkeln 24 jeweils Befestigungsbohrungen 22 zur Verbindung dieser Schenkel 24 mit der Armaturentafel ausgebildet sind.
  • In den 6 bis 8 ist ein Ausführungsbeispiel des Airbagmoduls mit einem außenliegenden Gasgenerator 25 dargestellt. Der an dem Gehäuse 10 außenseitig zu halternde Gasgenerator 25 erstreckt sich dabei längs einer Seitenwand des Gehäuses und ist auf seiner Außenseite von dem Haltebügel 18 derart übergriffen, dass der Haltebügel 18 den Gasgenerator 25 gegen die Seitenwand des Gehäuses 10 drückt. Der Gasgenerator 25 ragt mit einem Ausströmdorn 26 in das Gehäuse und den darin eingefalteten Gassack 12 hinein. Zur Abstützung des Gasgenerators 25 weist das Gehäuse 10 auf seiner Außenseite gegen den Gasgenerator 25 anliegende Abstütznoppen 30 auf, so dass der Gasgenerator zwischen den Abstütznoppen 30 und dem Haltebügel 18 eingeklemmt und fixiert ist.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Haltebügel 18 Yförmig ähnlich dem zu 4 beschriebenen Ausführungsbeispiel ausgebildet. Der Steg 19 des Haltebügels 18 übergreift dabei außen den Gasgenerator 25, wobei sich der Steg 19 noch im Bereich des Gasgenerators 25 in die beiden Schenkel 23 teilt. Insofern ist die Stabilität der Halterung des Gasgenerators 25 am Gehäuse 10 verbessert.
  • Zum Schutze des Gassackgewebes gegen die aus dem Ausströmdom beziehungsweise den darin angeordneten Ausströmöffnungen 31 austretenden heißen Gase ist im Inneren des Gassack 12 ein sich über einen Teilbereich des Gehäuses 10 etwa in der Abmessung des außenliegenden Gasgenerators 25 erstreckender Deflektor 27 angeordnet, der über an ihm befindliche Stehbolzen 29 das Gehäuse 10 durchstößt und in zugeordneten Öffnungen 32 des Haltebügels 18 beziehungsweise von dessen Schenkeln 23 festgelegt ist. In dem Deflektor 27 ist eine Gasleitvorrichtung 28 angeordnet, die die Ausströmöffnungen 31 des Ausströmdoms 26 übergreift und bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel nach oben offen ist, so dass die aus dem Ausströmdom austretenden Gase in der Gasleitvorrichtung 28 gesammelt und zur Entfaltung des Gassackes 12 nach oben abgeleitet werden. Es ist aber auch möglich, die Gasleitvorrichtung 28 anders auszubilden und beispielsweise deren Seitenwände offen zu halten, so dass die Gase auch seitlich in den Gassack 12 eingeleitet werden können.
  • Je nach Einbausituation des Airbagmoduls an bzw. in einem das Airbagmodul aufnehmenden und die Entfaltung des Gassackes aus dem Gehäuse 10 führenden Schußkanal kann die Höhe der Seitenwände des Gehäuses 10 verringert werden, bis lediglich noch der Gehäuseboden 13 zur Festlegung von Rohrgasgenerator 11 und Gassack 12 übrig bleibt; weiterhin kann vorgesehen sein, daß das Gehäuse 10 bzw. dessen Gehäuseboden 13 jeweils mit dem zugeordneten Haltebügel 18 einstückig ausgebildet ist.
  • Die in der vorstehenden Beschreibung, den Patentansprüchen, der Zusammenfassung und der Zeichnung offenbarten Merkmale des Gegenstandes dieser Unterlagen können einzeln als auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.

Claims (16)

  1. Instrumententafel für Kraftfahrzeuge mit einem langgestreckt ausgebildeten, an der Instrumententafel über einen Haltebügel gehalterten Gehäuse zur Aufnahme eines darin eingefalteten Gassackes sowie mit einem an dem Gassack angeschlossenen Gasgenerator, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (18) den Mittelbereich des Gehäuses (10) quer zu dessen Längsachse umgreift, wobei die äußeren Enden (20, 21, 23, 24) des Haltebügels (18) jeweils zur Befestigung an der Instrumententafel eingerichtet sind.
  2. Instrumententafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasgenerator (11) im Inneren des Gassackes (12) angeordnet und an dem Haltebügel (18) mittels den durch Einklemmen zwischen dem Gasgenerator (11) und dem Gehäuse (10) befestigten Gassack (12) und das Gehäuse (10) durchgreifender Stehbolzen (14) befestigt ist, wobei die über wenigstens einen Teilabschnitt des Rohrgasgenerators (11) ausgebildeten Ausblasöffnungen (15) für das erzeugte Gas durch wenigstens eine über den Rohrgasgenerator (11) geschobene und den Teilabschnitt des Gasgenerators mit den Ausblasöffnungen (15) abdeckende Deflektorkappe (16) abgedeckt sind.
  3. Instrumententafel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrgasgenerator (11) an seinen beiden Endbereichen die Ausblasöffnungen (15) aufweist und die Deflektorkappen (16) als auf die Enden des Rohrgasgenerators (11) aufgeschobene Endkappen ausgebildet sind.
  4. Instrumententafel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem von den Deflektorkappen (16) überdeckten Teilbereichen des Gehäusebodens (13) Vertiefungen (17) zur definierten formmäßigen Festlegung der Deflektorkappen (16) angeordnet sind.
  5. Instrumententafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasgenerator (25) außerhalb des Gehäuses (10) angeordnet ist und mit einem Ausströmdom (26) in das Innere des Gehäuses (10) sowie des in dem Gehäuse (10) angeordneten Gassacks (12) hineinreicht und dass der Haltebügel (18) das Gehäuse (10) einschließlich Gasgenerator (25) umgreift und dadurch den Gasgenerator (25) gegen das Gehäuse (10) festlegt.
  6. Instrumententafel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Gassacks (12) ein den Eintritt des Ausströmdoms (26) des Gasgenerators (25) überdeckender Deflektor (27) angeordnet und mittels den Gassack (12) sowie das Gehäuse (10) durchgreifender Stehbolzen (29) an dem Haltebügel (18) befestigt ist.
  7. Instrumententafel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Deflektor (27) eine den aus dem Ausstromdom (26) des Gasgenerators (25) austretenden Gasstrom verteilende Gasleitvorrichtung (28) angeordnet ist.
  8. Instrumententafel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der das langgestreckte Gehäuse (10) in dem Mittelbereich umgreifende Haltebügel (18) I-förmig mit einem das Gehäuse (10) umschlingenden und zum Anschluß der Stehbolzen (14, 29) eingerichteten Steg (19) ausreichender Breite ausgebildet ist, wobei die freien Enden (20, 21) des Steges (19) zur Befestigung des Haltebügels (18) mit der Instrumententafel vorgesehen sind.
  9. Instrumententafel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der das langgestreckte Gehäuse (10) in dem Mittelbereich umgreifende Haltebügel (18) Y-förmig mit einem zum Anschluß der Stehbolzen (14, 29) eingerichteten Steg (19) ausreichender Breite ausgebildet ist, wobei sich der auf der einen Seite des Gehäuses (10) an der Instrumententafel befestigte Steg (19) auf der gegenüberliegenden Gehäuseseite in zwei an ihren Enden an der Instrumententafel zu befestigende Schenkel (23) teilt.
  10. Instrumententafel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der das langgestreckte Gehäuse (10) in dem Mittelbereich umgreifende Haltebügel (18) H-förmig mit einem sich in der Längsrichtung des Gehäuses (10) erstreckenden und zum Anschluß der Stehbolzen (14, 29) eingerichteten Steg (19) und mit jeweils zwei beidseitig von dem Steg (19) in der Querrichtung des Gehäuses (10) ausgehenden und an ihren Enden mit der Instrumententafel zu verbindenden Schenkeln (24) ausgebildet ist.
  11. Instrumententafel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (18) einseitig an zugeordneten Gestaltungen der Instrumententafel einhängbar und auf seiner gegenüberliegenden Seite mittels geeigneter Befestigungsmittel mit der Instrumententafel zu befestigen ist.
  12. Instrumententafel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (18) an seinen Befestigungsenden (21) mit der Instrumententafel verschraubbar ist.
  13. Instrumententafel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (18) an seinen Befestigungsenden (21) mit der Instrumententafel verclipsbar ist.
  14. Instrumententafel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (18) zum Anschluß eines Zündsteckers eingerichtet ist.
  15. Instrumententafel nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (18) als Spritzgußteil ausgebildet ist.
  16. Instrumententafel nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß Modulgehäuse (10) und Haltebügel (18) einstückig miteinander ausgebildet sind.
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