[go: up one dir, main page]

DE102005011319A1 - Fahrzeugrohbau mit einer Schottwand - Google Patents

Fahrzeugrohbau mit einer Schottwand Download PDF

Info

Publication number
DE102005011319A1
DE102005011319A1 DE200510011319 DE102005011319A DE102005011319A1 DE 102005011319 A1 DE102005011319 A1 DE 102005011319A1 DE 200510011319 DE200510011319 DE 200510011319 DE 102005011319 A DE102005011319 A DE 102005011319A DE 102005011319 A1 DE102005011319 A1 DE 102005011319A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bulkhead
wall
partition
section
bodyshell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE200510011319
Other languages
English (en)
Other versions
DE102005011319B4 (de
Inventor
Werner Wolkersdorfer
Thomas Möhrle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Dr Ing HCF Porsche AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Ing HCF Porsche AG filed Critical Dr Ing HCF Porsche AG
Priority to DE200510011319 priority Critical patent/DE102005011319B4/de
Publication of DE102005011319A1 publication Critical patent/DE102005011319A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102005011319B4 publication Critical patent/DE102005011319B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D29/00Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof
    • B62D29/001Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof characterised by combining metal and synthetic material
    • B62D29/002Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof characterised by combining metal and synthetic material a foamable synthetic material or metal being added in situ
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/02Side panels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugrohbau (5) mit einem gefügten, zumindest eine erste und zweite Wand (19, 27) und einen inneren Hohlraum (36) aufweisenden Rohbauelement (18) sowie mit einer in dem Hohlraum (36) angeordneten Schottwand (42), wobei der Hohlraum (36) - bezogen auf eine Fügeebene (FE) der Wände (19, 27) des Rohbauelements (18) - zumindest zwei Teilquerschnitte (37, 38) aufweist. DOLLAR A Für ein einfaches Zusammensetzen der beiden Wände (19, 27) ist vorgesehen, dass die Schottwand (42) zumindest ein erstes und zweites Schottwandteil (43, 44) aufweist, dass in jedem der Teilquerschnitte (37, 38) eines der Schottwandteile (43, 44) angeordnet ist und dass das erste und zweite Schottwandteil (43, 44) über ein Formelement (48) beim Fügen der ersten und zweiten Wand (19, 27) miteinander verbindbar sind.

Description

  • Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem Fahrzeugrohbau, gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein gattungsbildender Fahrzeugrohbau ist aus der DE 26 45 163 A1 bekannt. Der Fahrzeugrohbau umfasst hier als Rohbauelement einen Seitenschweller, der aus zumindest zwei Schalen, die eine erste und zweite Wand bilden, zusammengesetzt ist, wodurch ein innerer Hohlraum entsteht, in den eine quer zur Längserstreckung des Rohbauelements verlaufende Schottwand eingesetzt ist, die auch als Zwischen- oder Querwand bezeichnet werden kann. Insbesondere aus 3 der DE 26 45 163 A1 ist ersichtlich, dass die beiden Wandteile des Rohbauelements an abkragenden Flanschabschnitten gefügt sind, wobei – bezogen auf eine Fügeebene der Wände des Rohbauelements – der Hohlraum in zumindest zwei Teilquerschnitte geteilt ist. Die bekannte Schottwand ist hier einteilig ausgebildet.
  • Ähnliche Fahrzeugrohbauten mit einer einteiligen Schottwand sind außerdem aus der US-A-24 74 992, DE 102 37 962 A1 und EP 11 34 126 A2 bekannt, wobei bei den beiden letztgenannten Literaturstellen die Schottwand mit einer so genannten Quelldichtung ausgestattet ist, die mit einem Material versehen ist, welches bei Wärmezufuhr sein Volumen vergrößert und so eine Abdichtung in dem Rohbauelement schafft.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Fahrzeugrohbau der eingangs genannten Art anzugeben, dessen Rohbauelement auf einfache Art und Weise zusammengesetzt werden kann.
  • Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Fahrzeugrohbau, der die in Anspruch 1 genannten Merkmale aufweist. Weitere, die Erfindung ausgestaltende Merkmale sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile sind darin zu sehen, dass durch die zweigeteilte Schottwand eine einfachere Vorfixierung der einzelnen Schottwandteile an jeder Wand des Rohbauelements vor dem Zusammenfügen möglich ist. Beispielsweise bei großen Querschnitten des Hohlraums des Rohbauelements ist dies von Vorteil, da die Schottwand nicht von einer einzigen Wand des Rohbauelements beim Zusammensetzen der Wände getragen werden muss. Außerdem ist vorteilhaft, dass sich die erfindungsgemäße Schottwand auch für komplexe Teilquerschnitte des Rohbauelements einsetzen lässt, insbesondere dann, wenn – bezogen auf die Fügeebene – der Hohlraum einen Hinterschnitt aufweist.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung mit den in Anspruch 2 genannten Merkmalen ist vorteilhaft, dass das erste und zweite Schottwandteil beim Zusammensetzen des Rohbauelements miteinander verbunden werden, indem der Einsteckabschnitt an einem der Schottwandteile in das Formelement eingeführt wird, wobei das Formelement an dem anderen Schottwandteil ausgebildet ist.
  • Nach einer in Anspruch 3 angegebenen bevorzugten Ausführungsform ist das Formelement als im Querschnitt U-förmige Schiene ausgebildet, wodurch das vorstehend erwähnte Einführen des Einsteckabschnitts an dem einen Schottwandteil in das Formelement an dem anderen Schottwandteil besonders einfach durchgeführt werden kann.
  • Nach einer in Anspruch 4 angegebenen Weiterbildung besitzt zumindest eines der Schottwandteile zwei mit Abstand und im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtete Platten, von denen wenigstens eine einen Fortsatz aufweist, der das Formelement bildet. Das Formelement kann so einfach hergestellt werden. Insbesondere dann, wenn das Formelement als im Querschnitt U-förmige Schiene realisiert ist, kann es vorteilhaft sein, wenn beide Platten einen derartigen Fortsatz aufweisen, die dann zusammen die Schiene als Formelement bilden.
  • Für eine besonders dichte Ausführung der Schottwand wird gemäß Anspruch 5 diese mit einer Quelldichtung versehen, so dass einerseits die Luftschallübertragung und andererseits unerwünschte Luftströmungen innerhalb des Rohbauelements vermieden werden.
  • Für eine einfache Positionierung der Quelldichtung wird diese insbesondere zwischen den Platten des einen Schottwandteils angeordnet, wie dies nach Anspruch 6 vorgesehen ist.
  • Eine kostengünstige Ausführung für das andere Schottwandteil, welches ebenfalls mit einer Quelldichtung ausgestattet ist, ist in Anspruch 7 angegeben, nach dem das andere Schottwandteil lediglich eine Platte aufweist, die mit der Quelldichtung belegt ist.
  • Nach einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel, welches in Anspruch 8 angeführt ist, wird eine hohe Dichtigkeit auch im Bereich des Einsteckabschnitts bzw. des Formelements erreicht, wenn der Einsteckabschnitt mit der Quelldichtung versehen ist. Nach Volumenvergrößerung der Quelldichtung ist somit die Schottwand auch im Bereich des Formelements bzw. des Einsteckabschnitts dicht ausgeführt.
  • Entsprechend Anspruch 9 ist vorteilhaft, dass sich die erfindungsgemäße zweiteilige Schottwand auch für solche Rohbauelemente verwenden lässt, bei denen wenigstens ein Wandabschnitt der ersten oder zweiten Wand einen sichtbaren und vorzugsweise lackierbaren Außenhautabschnitt des Fahrzeugrohbaus bildet. Es wird dabei vermieden, dass sich die Vorfixierung auf dem Außenhautabschnitt des Fahrzeugrohbaus abzeichnet.
  • Bei einem nach Anspruch 11 vorgesehenen Rohbauelement, bei dem der Hohlraum in Teilquerschnitte durch die Fügeebene quasi geteilt ist und bezogen auf die Fügeebene zumindest einer der Teilquerschnitte einen Hinterschnitt aufweist, lässt sich die erfindungsgemäße Schottwand in vorteilhafter Weise verwenden, insbesondere dann, wenn dem Hinterschnitt zumindest eines der Schottwandteile zugeordnet und entsprechend an der Wand des Rohbauelements vorfixiert wird.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 in perspektivischer Ansicht ein Kraftfahrzeug mit einer durch einen Fahrzeugrohbau und entsprechenden Anbauteilen zusammengesetzten Karosserie,
  • 2 in einem Schnitt entlang der Linie II-II in 1 ein Rohbauelement mit einer Schottwand,
  • 3 die Schottwand in Draufsicht gemäß Pfeilrichtung III in 2 und
  • 4 eine Seitenansicht der Schottwand.
  • In 1 ist ein Kraftfahrzeug 1 zu sehen, welches einen von Rädern 2 getragenen Aufbau 3 besitzt. Der Aufbau 3 bildet die Karosserie 4 des Kraftfahrzeugs, die aus einem Fahrzeugrohbau 5 und verschiedenen Anbauteilen, wie z.B. Türen 6, Deckel 7, Verkleidungsteile 8, Kotflügel 8' usw. zusammengesetzt ist. Die Karosserie 4 weist ferner eine durch Teile des Fahrzeugrohbaus 5 und der Anbauteile realisierte Fahrzeugaußenhaut 9 auf, die entsprechend den einzelnen Teilen der Karosserie 4 mehrere Außenhautabschnitte 10, 11, 12 umfasst. Der Außenhautabschnitt 11 wird von einem Außenblech der Tür 6, der Außenhautabschnitt 12 wird durch eine Dachplatte und der Außenhautabschnitt 10 wird von einem ersten Wandabschnitt 13 des Fahrzeugrohbaus 5 gebildet. Der erste Wandabschnitt 13 ist einem Seitenteil 14 des Fahrzeugrohbaus 5 zugeordnet und stellt den Außenhautabschnitt 10 einer hinteren Fondseitenwand FS dar. Das Seitenteil 14 des Fahrzeugrohbaus 5 umfasst vorzugsweise die Fondseitenwand FS, einen Seitenschweller SW, einen Dachlängsholm DL mit C-Säule CS sowie eine A-Säule AS.
  • Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der hintere Deckel 7 als Heckklappe 15 ausgeführt, die im Bereich ihrer oberen Ecken 16 und 17 mittels hier nicht gezeigten Scharnieren am Fahrzeugrohbau 5 schwenkbeweglich angelenkt ist, so dass sie aus der in 1 gezeigten Schließstellung ST in eine Offenstellung, die hier nicht dargestellt ist, verschwenkt werden kann.
  • Das Seitenteil 14 ist zumindest abschnittsweise im wesentlichen aus zumindest zwei Wänden zusammengesetzt, von denen eine erste Wand 19 einen Abschnitt der Außenhaut 10 und eine zweite Wand 27 (2) eine Innenwand IW bildet. Die Fondseitenwand FS, der Seitenschweller SW, der Dachlängsholm DL, die C-Säule CS und die A-Säule bilden jeweils ein Rohbauelement 18 des Seitenteils 14. Anhand von 2, die einen Querschnitt durch das Seitenteil 14 im Bereich der Fondseitenwand FS zeigt, wird beispielhaft an dem Seitenteil 14 im folgenden das Rohbauelement 18, hier die Fondseitenwand FS, des Fahrzeugrohbaus 5 näher erläutert. Das Rohbauelement 18 besitzt zumindest die erste Wand 19, die – im Querschnitt gesehen – einen mehrfach gebogenen Verlauf aufweist und – ausgehend von einem Radkasten 20 – zunächst bogenförmig und nach außen gewölbt ansteigt, nach einem Scheitelpunkt 21 bogenförmig und nach innen gewölbt bis zu einem Sattelpunkt 22 abfällt, dann wieder bis zu einem höchsten Punkt 23 ansteigt, weiterhin gestuft abfällt und schließlich mit einem – im Querschnitt gesehen – U-förmigen Dichtkanal 24 endet. Der Dichtkanal 24 läuft mit einem etwa aufrechten Flansch 25 aus, auf den eine hier nicht dargestellte Dichtung gesteckt sein kann, die mit der Heckklappe 15 zusammenwirkt. Der Dichtkanal 24 bzw. der Flansch 25 begrenzen somit eine Öffnung 26 für die Heckklappe 15.
  • Die zweite Wand 27 (2) des Rohbauelements 18 erstreckt sich gestuft und/oder schräg abfallend von dem Flansch 25 bis zum Radkasten 20 und ist in einer hier nicht zu sehenden Fügeebene im Bereich des Radkastens 20 mit der ersten Wand 19 verbunden. Die zweite Wand 27 kann einteilig oder mehrteilig mit einem inneren Seitenelement 28 und einem Radkastenelement 29 ausgeführt sein. Das innere Seitenelement 28 und das Radkastenelement 29 bilden einen Innenwandabschnitt 30 der Innenwand IW, der von der Fahrzeugaußenseite 31 her nicht sichtbar ist. Die erste Wand 19 hingegen bildet zumindest teilweise den Außenhautabschnitt 10, und zwar vom Radkasten 20 etwa bis zum höchsten Punkt 23. Der sich danach anschließende Dichtkanal 24 ist definitionsgemäß dem Innenwandabschnitt 30 zugeordnet, da er lediglich bei geöffneter Heckklappe 15 zu sehen ist. Der Außenhautabschnitt 10 stellt somit den ersten Wandabschnitt 13 dar, der im Schnittbereich 32 des Schnitts II-II vom Radkasten 20 bis zum Dichtkanal 24 reicht. Der Dichtkanal 24 bildet mithin einen zweiten Wandabschnitt 33 der ersten Wand 19. Der erste Wandabschnitt 13 und der zweite Wandabschnitt 33 können einteilig oder – wie bevorzugt vorgesehen – zweiteilig ausgeführt sein, wobei ein dafür vorgesehener Verbindungsbereich 34 dem Innenwandabschnitt 30 zugeordnet ist und insbesondere im Bereich des aufrechten Schenkels 35 des U-förmigen Dichtkanals 24 liegt. Der andere Schenkel des U-förmigen Dichtkanals wird durch den Flansch 25 gebildet. Dazwischen liegt eine Basis BS des Dichtkanals 24.
  • Durch die erste und zweite Wand 19 und 27 wird ein innerer Hohlraum 36 in dem Rohbauelement 18 begrenzt, welcher Hohlraum – bezogen auf eine Fügeebene FE – zwei Teilquerschnitte 37 und 38 aufweist, die oberhalb bzw. unterhalb der Fügeebene FE liegen. Die Fügeebene FE verläuft hier etwa waagerecht und wird durch einen Doppelwandabschnitt 39 im Bereich der Basis BS zwischen der ersten Wand 19 und der zweiten Wand 27 definiert. Zum Zusammensetzen des Seitenteils 14 wird die erste Wand 29 in einer Fügerichtung FR, die etwa waagerecht verläuft, in Kontakt mit der zweiten Wand 27 gebracht. In Fügerichtunng FR gesehen bzw. bedingt durch die Lage der Fügeebene FE liegt an der ersten Wand 19 etwa unterhalb des Scheitelpunkts 21 ein erster Hinterschnitt 40 und – wie im Ausführungsbeispiel gezeigt – unterhalb des höchsten Punktes 23 ein zweiter Hinterschnitt 41 vor. Um in dem Hohlraum 36 eine querverlaufende und konturgenau den Wänden 19 und 27 folgende Schottwand 42 anordnen zu können, ist diese zweiteilig mit einem ersten Schottwandteil 43 und einem zweiten Schottwandteil 44 ausgeführt. Das erste Schottwandteil 43 ragt in den Hinterschnitt 41 hinein und ist an dem Schenkel 35 bzw. dem zweiten Wandabschnitt 33 durch eine Vorfixierung 45 befestigt, die beispielsweise durch ein oder mehrere Nieten, Kleben oder dergleichen realisiert sein kann. Das zweite Schottwandteil 44 ragt in den Hinterschnitt 40 hinein und ist über eine weitere Vorfixierung 45 mit der zweiten Wand 27 bzw. dem Innenwandabschnitt 30 verbunden. Für die Vorfixierung 45 weist jedes Schottwandteil 43 und 44 zumindest eine abgebogene Lasche 46 auf, wie dies in 3 deutlich zu sehen ist.
  • Die beiden Schottwandteile 43 und 44 sind in einem Verbindungsabschnitt 47 durch ein Formelement 48 miteinander verbunden, wobei der Verbindungsabschnitt 47 im wesentlichen in der Fügeebene FE liegen kann. Das Formelement 48 ist – im Querschnitt gesehen – als U-förmige Schiene 48' (4) realisiert, in die ein Einsteckabschnitt 49 der Schottwand 42 beim Zusammensetzen der ersten Wand 19 und der zweiten Wand 27 eingeführt wird. Im Ausführungsbeispiel ist das Formelement 48 an dem ersten Schottwandteil 43 und der Einsteckabschnitt 49 an dem zweiten Schottwandteil 44 vorgesehen. Vorzugsweise wird das Formelement 48 von einem Fortsatz 50 bzw. zwei Fortsätzen 50 (siehe 3 bzw. 4) gebildet, die jeweils von einer Platte 51 bzw. 52 des ersten Schottwandteils 43 ausgehen, welche Platten 51 und 52 mit geringem Abstand zueinander liegen, jedoch im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind. Zwischen den Platten 51 und 52 ist eine Quelldichtung 53 angeordnet, die unter Temperatureinwirkung ihr Volumen vergrößert und somit einen Spalt 54 zwischen dem ersten Schottwandteil 43 und der ersten Wand 19 bzw. der zweiten Wand 27 ausfüllt. Im übrigen ist aus 3 bzw. 4 ersichtlich, dass die Lasche 46 des ersten Schottwandteils 43 von der Platte 52 ausgeht. Nachdem die Schottwandteile 43, 44 innen an der jeweiligen Wand 19 bzw. 27 durch die Laschen 46 vorfixiert sind, können beide Wände 19 und 27 in Fügerichtung FR zusammengesetzt werden. Dabei wird der Einsteckabschnitt 49 in das Formelement 48 eingeführt, wodurch das erste und zweite Schottwandteil 43 und 44 miteinander verbunden sind. Danach können die beiden Wände 19 und 27 miteinander verbunden werden.
  • Das zweite Schottwandteil 44 umfasst vorzugsweise lediglich eine Platte 55, die ebenfalls mit der Quelldichtung 53 versehen bzw. belegt ist, so dass auch im Bereich des zweiten Schottwandteils 44 der zwischen erster Wand 19 bzw. zweiter Wand 27 und dem zweiten Schottwandteil 44 vorliegende Spalt 54 verschlossen werden kann. Der Einsteckabschnitt 49 ist ebenfalls mit der Quelldichtung 53 versehen, so dass ferner das Formelement 48 bzw. der darunter liegende Spalt 54 ausgefüllt werden kann und überdies die Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Schottwandteil 43 und 44 fixiert ist.
  • Aus 2 geht noch hervor, dass die Schottwand 42 bzw. deren beide Schottwandteile 43 und 44 mit Durchtrittsöffnungen 56 versehen sind, die geöffnet sind, wenn die Quelldichtung 53 noch nicht durch Wärmeeinwirkung aktiviert, also ihr Volumen noch nicht vergrößert hat. Diese Durchtrittsöffnungen 56 werden nach dem Aktivieren der Quelldichtung 53 jedoch von dieser verschlossen. Für eine größere Steifigkeit der Schottwand 42, insbesondere des zweiten Schottwandteils 44, kann außerdem zumindest eine Platte 51, 52 oder 55 noch mit zumindest einer Prägung bzw. Sicke 57 versehen sein, die im gezeigten Ausführungsbeispiel kreuzförmig verläuft.
  • Aus 4, die von der Schottwand 42 lediglich das erste Schottwandteil 43 in einer Seitenansicht (analog zur Fügerichtung FR) zeigt, geht noch hervor, dass das Formelement 48 bzw. die im Querschnitt U-förmige Schiene 48' eine innere Weite WT aufweist, die – wie 3 zeigt – größer als die Dicke DK des zweiten Schottwandteils 44, insbesondere im Bereich des Einsteckabschnitts 49, ist. Dafür sind die Fortsätze 50 der Platten 51 und 52 zunächst nach außen abgebogen und gehen dann in einen etwa aufrechten Abschnitt über.

Claims (11)

  1. Fahrzeugrohbau (5) mit einem gefügten, zumindest eine erste und zweite Wand (19, 27) und einen inneren Hohlraum (36) aufweisenden Rohbauelement (18) sowie mit einer in dem Hohlraum (36) angeordneten Schottwand (42), wobei der Hohlraum (36) – bezogen auf eine Fügeebene (FE) der Wände (19, 27) des Rohbauelements (18) – zumindest zwei Teilquerschnitte (37, 38) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schottwand (42) zumindest ein erstes und zweites Schottwandteil (43, 44) aufweist, dass in jedem der Teilquerschnitte (37, 38) eines der Schottwandteile (43, 44) angeordnet ist und dass das erste und zweite Schottwandteil (43, 44) über ein Formelement (48) beim Fügen der ersten und zweiten Wand (19, 27) miteinander verbindbar sind.
  2. Fahrzeugrohbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Formelement (48) an dem ersten oder zweiten Schottwandteil (43, 44) ausgebildet ist und dass demgemäß das zweite oder erste Schottwandteil (43, 44) mit einem Einsteckabschnitt (49) in das Formelement (48) einführbar ist.
  3. Fahrzeugrohbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Formelement (48) als im Querschnitt U-förmige Schiene ausgebildet ist.
  4. Fahrzeugrohbau nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schottwandteil (43) aus zwei mit Abstand und im wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten Platten (51, 52) und das Formelement (48) durch einen Fortsatz (50) an zumindest einer der Platten (51, 52) gebildet ist.
  5. Fahrzeugrohbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schottwand (42) mit einer Quelldichtung (53) versehen ist.
  6. Fahrzeugrohbau nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Platten (51, 52) die Quelldichtung (53) angeordnet ist.
  7. Fahrzeugrohbau nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schottwandteil (44) lediglich eine Platte (55) aufweist, die mit der Quelldichtung (53) belegt ist.
  8. Fahrzeugrohbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsteckabschnitt (49) mit der Quelldichtung (53) versehen ist.
  9. Fahrzeugrohbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Wand (19) des Rohbauelements (18) zumindest mit einem ersten Wandabschnitt (13) einen Außenhautabschnitt (10) des Fahrzeugrohbaus (5) und mit einem zweiten Wandabschnitt (33) einen Innenwandabschnitt (30) bildet, dass an dem zweiten Wandabschnitt (33) eines der Schottwandteile (43, 44) vorfixiert ist, und dass an der zweiten Wand (27) das andere Schottwandteil (43, 44) vorfixiert ist.
  10. Fahrzeugrohbau nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Wand (27) einen weiteren Innenwandabschnitt (30) bildet.
  11. Fahrzeugrohbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Teilquerschnitte (37, 38) – bezogen auch die Fügeebene (FE) des Rohbauelements (5) – einen Hinterschnitt (40, 41) aufweist.
DE200510011319 2005-03-11 2005-03-11 Fahrzeugrohbau mit einer Schottwand Expired - Fee Related DE102005011319B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510011319 DE102005011319B4 (de) 2005-03-11 2005-03-11 Fahrzeugrohbau mit einer Schottwand

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510011319 DE102005011319B4 (de) 2005-03-11 2005-03-11 Fahrzeugrohbau mit einer Schottwand

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102005011319A1 true DE102005011319A1 (de) 2006-09-14
DE102005011319B4 DE102005011319B4 (de) 2012-03-01

Family

ID=36914738

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200510011319 Expired - Fee Related DE102005011319B4 (de) 2005-03-11 2005-03-11 Fahrzeugrohbau mit einer Schottwand

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102005011319B4 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007050536A1 (en) * 2005-10-25 2007-05-03 Zephyros, Inc. Panel structure
DE102009035322A1 (de) * 2009-07-30 2010-09-16 Audi Ag Rohbau für eine Fahrzeugkarosserie
US9884650B2 (en) 2015-02-24 2018-02-06 Volkswagen Aktiengesellschaft Vehicle body structure

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2474992A (en) * 1946-02-07 1949-07-05 Ford Motor Co Rear fender construction
DE1102575B (de) * 1954-12-20 1961-03-16 Daimler Benz Ag Hohltraeger fuer Kraftfahrzeuge
DE2645163A1 (de) * 1975-10-08 1977-04-21 Budd Co Wagenuntergestell
US5904024A (en) * 1997-02-26 1999-05-18 Axxis Corp. Mount construction of foam substrate in hollow structures
EP1134126A2 (de) * 2000-03-17 2001-09-19 Sika Corporation Doppelwandige Halterplatte
DE10237962A1 (de) * 2002-08-20 2004-03-04 Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag Aufbaustruktur für ein Kraftfahrzeug
DE10240196A1 (de) * 2002-08-28 2004-03-11 Henkel Kgaa Verfahren zum Fixieren von Schottteilen und Bauteile hierfür

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2474992A (en) * 1946-02-07 1949-07-05 Ford Motor Co Rear fender construction
DE1102575B (de) * 1954-12-20 1961-03-16 Daimler Benz Ag Hohltraeger fuer Kraftfahrzeuge
DE2645163A1 (de) * 1975-10-08 1977-04-21 Budd Co Wagenuntergestell
US5904024A (en) * 1997-02-26 1999-05-18 Axxis Corp. Mount construction of foam substrate in hollow structures
EP1134126A2 (de) * 2000-03-17 2001-09-19 Sika Corporation Doppelwandige Halterplatte
DE10237962A1 (de) * 2002-08-20 2004-03-04 Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag Aufbaustruktur für ein Kraftfahrzeug
DE10240196A1 (de) * 2002-08-28 2004-03-11 Henkel Kgaa Verfahren zum Fixieren von Schottteilen und Bauteile hierfür

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007050536A1 (en) * 2005-10-25 2007-05-03 Zephyros, Inc. Panel structure
DE102009035322A1 (de) * 2009-07-30 2010-09-16 Audi Ag Rohbau für eine Fahrzeugkarosserie
US9884650B2 (en) 2015-02-24 2018-02-06 Volkswagen Aktiengesellschaft Vehicle body structure

Also Published As

Publication number Publication date
DE102005011319B4 (de) 2012-03-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19913532B4 (de) Kraftfahrzeugkarosserie sowie Versteifungsrahmen für eine Kraftfahrzeugkarosserie
DE19522680C1 (de) Selbsttragende Rohbaustruktur für ein Kraftfahrzeug sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE10151684B4 (de) Seitenwandbaugruppe für eine Kraftfahrzeugkarosserie
DE102008053767B4 (de) Fahrzeugkarosserie
EP1336551A2 (de) Kotflügelanordnung für ein Kraftfahrzeug
EP1954550B1 (de) Montageträger in hybridstruktur
DE102012023674A1 (de) Kraftfahrzeug mit modularer Karrosserie
EP2024222A1 (de) Stossfängermodul
DE4300398A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Kraftfahrzeugkarosserie
DE102004011136A1 (de) Türaufbau sowie Verfahren zu dessen Herstellung
DE102005047390B4 (de) Trägerrahmen, insbesondere für Dachsysteme im Kraftfahrzeugbereich
DE102007041698A1 (de) Bauteil in Schalenbauweise
DE19946013B4 (de) Seitengerippe für eine selbsttragende Karosserie eines Kraftfahrzeuges
DE102007061209B4 (de) Seitentür für einen Kraftwagen
DE102005011319B4 (de) Fahrzeugrohbau mit einer Schottwand
DE19713317A1 (de) Heckklappe
DE19937333B4 (de) Rohbaukarosse einer Kraftfahrzeugkarosserie mit einem Karosserieausschnitt für eine Klappe oder Tür
DE10305388B3 (de) Tragstruktur für ein Kraftfahrzeug
DE102004029740A1 (de) Verfahren zur Montage eines Panoramadachs an einem Kraftfahrzeug sowie entsprechend hergestelltes Kraftfahrzeug mit Panoramadach
DE102006015405B4 (de) Dachrahmenträger für ein Kraftfahrzeug
DE102008049784B4 (de) Verstärkungsanordnung für eine Türsäule eines Personenkraftwagens
DE102022129260B4 (de) Hinterwagenstruktur für eine Karosserie eines Personenkraftwagens
DE102016002216A1 (de) Kraftfahrzeugkarosserie mit einer heckseitigen Seitenwandstruktur
DE19860030A1 (de) Fahrzeugstruktur mit Schwellern und vorderen Längsträgern
DE102008006935B4 (de) Instrumententafel mit Ablagekasten, Verfahren zum Verbinden einer Instrumententafel mit einem Ablagekasten sowie Verfahren zum Verbinden einer Instrumententafel mit einer Kraftfahrzeug-Karosserie

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DR. ING. H.C. F. PORSCHE AKTIENGESELLSCHAFT, 7, DE

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DR. ING. H.C. F. PORSCHE AKTIENGESELLSCHAFT, 7, DE

R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final

Effective date: 20120602

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee