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DE102009035322A1 - Rohbau für eine Fahrzeugkarosserie - Google Patents

Rohbau für eine Fahrzeugkarosserie Download PDF

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DE102009035322A1
DE102009035322A1 DE102009035322A DE102009035322A DE102009035322A1 DE 102009035322 A1 DE102009035322 A1 DE 102009035322A1 DE 102009035322 A DE102009035322 A DE 102009035322A DE 102009035322 A DE102009035322 A DE 102009035322A DE 102009035322 A1 DE102009035322 A1 DE 102009035322A1
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Germany
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vehicle
shell
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carcass
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Inventor
Andreas Winkler
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Audi AG
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Audi AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/02Side panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Rohbau (10) für eine Fahrzeugkarosserie mit mindestens einem Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil (12). Erfindungsgemäß bildet das mindestens eine Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil (12) mit mindestens einem Fahrzeuginnenbauteil (14) eine mindestens einen Hohlraum (16) aufweisende Tragstruktur (18).

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Rohbau für eine Fahrzeugkarosserie gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie eine Fahrzeugkarosserie mit mindestens einem derartigen Rohbau gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 9.
  • Bei der Herstellung von Fahrzeugen wird in einem ersten Schritt der Rohbau der Karosserie gefertigt, bei dem die tragenden Bauteile in der Regel durch Schweißen verbunden werden und der Struktur der Karosserie die notwendige Stabilität verleihen. Nach der Fertigstellung des in der Regel selbsttragenden Rohbaus werden in einem Montageschritt Verkleidungselemente an dem Rohbau angebracht. Diese aus Kunststoff oder Metall bestehenden Montageteile dienen der Abdeckung des Rohbaus und können je nach Einbauort zur Verbesserung des optischen Erscheinungsbildes des Rohbaus und zum Schutz vor dem Eindringen von Flüssigkeiten oder Verunreinigungen in den Rohbau dienen. In diesem Fall wird die Steifigkeit der Karosserie jedoch nur durch den Rohbau erzeugt. Zur Erhöhung der Steifigkeit der Karosserie muss bei dieser Art der Karosserie gegebenenfalls die Materialstärke der Rohbauteile vergrößert werden. Dies führt jedoch zu einer Erhöhung des Gesamtgewichts der Karosserie.
  • Aus der DE 10 2005 054 965 A1 ist ein Rohbau einer Fahrzeugkarosserie mit einem Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil bekannt, bei welcher zur Gewährleistung einer ausreichenden Steifigkeit des Rohbaus das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil ein Rohbaustruktur-Montageteil darstellt. Das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil ist an dem Rohbau an mehreren Befestigungspunkten befestigt. Zwischen den Befestigungspunkten verlaufen Verbindungselemente, die eine Struktur in dem Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil schaffen, welche dem Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil eine erhöhte Stabilität beziehungsweise Steifigkeit verleihen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Rohbau für eine Fahrzeugkarosserie mit mindestens einem Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil anzugeben, welcher bei einfacher Konstruktion und kostengünstiger Herstellung sowie geringem Gewicht eine erhöhte Steifigkeit aufweist.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe durch Bereitstellung eines Rohbaus für eine Fahrzeugkarosserie mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Um einen Rohbau für eine Fahrzeugkarosserie anzugeben, der bei einfacher Konstruktion und kostengünstiger Herstellung sowie geringem Gewicht eine erhöhte Steifigkeit aufweist, bildet das mindestens eine Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil mit mindestens einem Fahrzeuginnenbauteil eine mindestens einen Hohlraum aufweisende Tragstruktur. In vorteilhafter Weise ist hierdurch eine konstruktiv einfache Verbesserung der Steifigkeit einer Fahrzeugkarosserie realisierbar, über welche eine verbesserte Einleitung der auftretenden Aufprallenergie in den Rohbau der Fahrzeugkarosserie und eine gleichmäßigere Verteilung dieser Aufprallenergie in den Rohbau erfolgen kann. Der Rohbau weist über die erfindungsgemäße Tragstruktur eine hohe Steifigkeit auf, wodurch sich in vorteilhafter Weise eine Erhöhung der Stabilität der Karosserie ergibt. Über die Tragstruktur kann in baulich einfacher und kostengünstiger Weise Aufprallenergie an den Rohbau weitergeleitet werden. Die erfindungsgemäße Tragstruktur ist in besonders vorteilhafter Weise sehr leicht und trotzdem verwindungssteif ausgeführt. Sowohl das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil als auch das Fahrzeuginnenbauteil können beispielsweise als dünne Bleche ausgeführt sein und dennoch eine Tragstruktur mit hoher Steifigkeit bilden. Indem die Tragstruktur erfindungsgemäß zu der Steifigkeit des Rohbaus der Fahrzeugkarosserie beiträgt, können die Anforderungen an die Steifigkeit der einzelnen Rohbauteile des Rohbaus verringert werden. Insbesondere können die Rohbauteile, an denen die Tragstruktur befestigt wird, mit einer geringeren Materialstärke gefertigt werden. Auf diese Weise werden sowohl die Materialkosten als auch die Herstellungskosten verringert. Zudem kann dadurch auch das Gesamtgewicht der Karosserie verringert werden, wodurch der Energiebedarf zum Betreiben des Fahrzeugs sinkt. Ferner kann die Tragstruktur aus mindestens zwei Materialien bestehen. Hierdurch wird es möglich einzelnen Bereichen der Tragstruktur die für die dort herrschenden Bedingungen notwendigen Eigenschaften zukommen zu lassen.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung erstreckt sich die Tragstruktur über die Breite und einen Teil der Höhe des Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteils. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung erstreckt sich die Tragstruktur in einem Bereich des Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteils, der zumindest teilweise in einem Bereich eines Kraftstofftanks des Fahrzeugs angeordnet ist. In vorteilhafter Weise ist hierdurch das Fahrzeug über die gesamte Breite des Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteils besonders geschützt. In besonders vorteilhafter Weise verbessert die erfindungsgemäße Tragstruktur die Steifigkeit des Rohbaus des Kraftfahrzeugs insbesondere im Bereich des Kraftstofftanks des Fahrzeugs. Dies bedeutet, dass im Falle eines Seitenaufpralls der Kraftstofftank geschützt und die Sicherheit der Fahrzeuginsassen erhöht wird.
  • In einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Rohbaus ist die Tragstruktur derart in dem Rohbau der Fahrzeugkarosserie verankert, dass diese bei einem Aufprall nicht absorbierte Aufprallenergie in die Fahrzeugkarosserie weiterleitet. Besonders bevorzugt sind jeweils ausgehend von einem gemeinsamen Befestigungspunkt am Rohbau das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil und das Fahrzeuginnenbauteil unter Ausbildung eines ersten Lastpfades an einem Längsträger und/oder Schweller des Rohbaus befestigt, das Fahrzeuginnenbauteil ist unter Ausbildung eines zweiten Lastpfades an einem Karosserieträger des Rohbaus befestigt, und das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil ist unter Ausbildung eines dritten Lastpfades an einem Dachrahmen des Rohbaus befestigt. In vorteilhafter Weise wird durch die Verankerung der Tragstruktur in dem Rohbau eine Verbesserung der Krafteinleitung in die Fahrzeugkarosserie erzielt. Vorzugsweise ist die Tragstruktur so in dem Rohbau verankert, dass der Rohbau und somit die Karosserie die weitergeleitete Aufprallenergie möglichst großflächig aufnehmen können. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung ermöglicht auf einfache Weise eine biegesteife Konstruktion der Tragstruktur und somit des Rohbaus der Fahrzeugkarosserie. Der Tragstruktur kommt wesentliche Bedeutung bei der Aufnahme von Lastpfaden zu, beispielsweise bei einem Aufprall. Bei einem Aufprall insbesondere bei einem Seitenaufprall ist es wichtig, eine ideale Steifigkeit zu erlangen, um die Aufprallenergie gezielt abzubauen und Eindringgeschwindigkeiten zu reduzieren. Besonders vorteilhaft ist die Ausgestaltung der Lastpfade innerhalb des Rohbaus, wobei durch gezielte Anordnung der Rohbauteile beziehungsweise des Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteils und des Fahrzeuginnenbauteils eine Krafteinleitung in die Karosseriestruktur, von einer Fahrzeugkomponente zu einer anderen und dergleichen erreicht werden kann, die es ermöglicht, Verformungsenergie von bestimmten Teilen, wie beispielsweise dem Kraftstofftank und/oder der Fahrgastzelle weitgehend fernzuhalten.
  • In einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Rohbaus stellen das mindestens eine Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil und/oder das mindestens eine Fahrzeuginnenbauteil ein Rohbaustruktur-Montageteil dar. Als Rohbaustruktur-Montageteil wird im Sinne dieser Erfindung ein Bauteil bezeichnet, das an dem Rohbau lösbar befestigt ist und den Rohbau insbesondere bezüglich auf die Rohbaustruktur wirkenden Kräfte unterstützen kann. Als Rohbaustruktur wird im Sinne dieser Erfindung der Rohbau einer Karosserie mit den damit verbundenen zumindest teilweise die Steifigkeit des Rohbaus unterstützenden Montageteilen verstanden. Durch die Integration des Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteils und/oder des mindestens einen Fahrzeuginnenbauteils in die Rohbaustruktur kann durch den erfindungsgemäßen Rohbau zumindest ein Teil der Festigkeit der Karosserie geliefert werden. In vorteilhafter Weise werden hierbei das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil und/oder das Fahrzeuginnenbauteil als tragende Teile, in die Erzielung der Steifigkeit beziehungsweise der Festigkeit der Karosserie mit einbezogen und können somit zumindest einen Teil der Festigkeit der Fahrzeugkarosserie liefern.
  • Bevorzugt ist der mindestens eine Hohlraum der Tragstruktur zur Aufnahme von mindestens einer Fahrzeugkomponente vorgesehen. Vorzugsweise handelt es sich bei der mindestens einen Fahrzeugkomponente um einen Verstärkungsträger und/oder einen Kabelkanal und/oder einen Luftführungskanal. In vorteilhafter Weise wird durch den Hohlraum zusätzlicher Stauraum zur Aufnahme notwendiger Fahrzeugkomponenten geschaffen. Hierdurch ergibt sich ein Packagevorteil, der bei den heutigen beengten Platzverhältnissen in Fahrzeugen von besonderer Bedeutung ist.
  • Vorzugsweise ist eine Fahrzeugkarosserie vorgesehen, die mindestens einen erfindungsgemäßen Rohbau nach einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweist.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachfolgend beschrieben.
  • Dabei zeigen:
  • 1 eine teilweise dargestellte Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Rohbaus einer Fahrzeugkarosserie mit einem Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil, welches einen Kraftstofftank des Fahrzeugs überdeckt,
  • 2 einen schematisierten Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Rohbau aus 1 mit dem Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil, das mit einem Fahrzeuginnenbauteil eine Tragstruktur bildet, und
  • 3 ein schematisiertes Mechanikmodell, in welchem drei Lastpfade des erfindungsgemäßen Rohbaus dargestellt sind.
  • 1 zeigt eine Seitenansicht auf einen ausschnittsweise dargestellten Rohbau 10 für eine Fahrzeugkarosserie, insbesondere eines Personenkraftfahrzeugs. Hierbei sind in 1 vom Rohbau 10 zumindest eine Fahrgastzelle 42, eine B-Säule 40, ein Längsträger 28, ein an den Längsträger anschließender Schweller 29, ein Karosserieträger 32 und ein Dachrahmen 36 dargestellt. Der Rohbau 10 weist zumindest ein Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil 12 auf.
  • Um einen Rohbau 10 für eine Fahrzeugkarosserie anzugeben, der bei einfacher Konstruktion und kostengünstiger Herstellung sowie geringem Gewicht eine erhöhte Steifigkeit aufweist, bildet das mindestens eine Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil 12 mit mindestens einem Fahrzeuginnenbauteil 14 eine mindestens einen Hohlraum 16 aufweisende Tragstruktur 18. 2 zeigt einen schematisierten Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Rohbau 10.
  • Die Tragstruktur 18 umfasst somit das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil 12 und das Fahrzeuginnenbauteil 14, wobei das Fahrzeuginnenbauteil 14 einem Kraftstofftank 22 des Fahrzeugs zugewandt ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Tragstruktur 18 über die Breite und einen Teil der Höhe des Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteils 12. Besonders bevorzugt erstreckt sich die Tragstruktur 18 in einem Bereich 20 des Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteils 12, der zumindest teilweise im Bereich des Kraftstofftanks 22 des Fahrzeugs angeordnet ist, so dass die Tragstruktur 18 den Kraftstofftank 22 überdeckt und somit schützt.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil 12 und das Fahrzeuginnenbauteil 14 zumindest teilweise als Blechbauteile ausgeführt.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Tragstruktur 18 beziehungsweise das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil 12 und das Fahrzeuginnenbauteil 14 derart in dem Rohbau 10 der Fahrzeugkarosserie verankert, dass diese bei einem Aufprall nicht absorbierte Aufprallenergie in den Rohbau 10 beziehungsweise in die Fahrzeugkarosserie weiterleitet beziehungsweise weiterleiten. Besonders bevorzugt sind jeweils ausgehend von einem gemeinsamen Befestigungspunkt 24 am Rohbau 10 das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil 12 und das Fahrzeuginnenbauteil 14 unter Ausbildung eines ersten Lastpfades 26 am Längsträger 28 und am Schweller 29 des Rohbaus 10 befestigt, wobei der Längsträger 28 Teil einer Heckstruktur ist. Das Fahrzeuginnenbauteil 14 ist unter Ausbildung eines zweiten Lastpfades 30 am Karosserieträger 32 des Rohbaus 10 befestigt, und das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil 12 ist unter Ausbildung eines dritten Lastpfades 34 am Dachrahmen 36 des Rohbaus 10 befestigt. Die Tragstruktur 18 beziehungsweise das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil 12 und das Fahrzeuginnenbauteil 14 kann beziehungsweise können auf einfache, vorzugsweise großflächige und somit zuverlässige Weise zum Beispiel über eine Schweißverbindung im Rohbau 10 der Fahrzeugkarosserie verankert werden.
  • 3 zeigt ein schematisiertes Mechanikmodell, in welchem die drei Lastpfade 26, 30 und 34 des erfindungsgemäßen Rohbaus 10 dargestellt sind, wobei der erste Lastpfad 26 ausgehend von dem gemeinsamen Befestigungspunkt 24 insbesondere eine Krafteinleitung von dem Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil 12 und dem Fahrzeuginnenbauteil 14 in den Längsträger 28 und/oder Schweller 29 ermöglicht, der zweite Lastpfad 30 ausgehend von dem gemeinsamen Befestigungspunkt 24 insbesondere eine Krafteinleitung von dem Fahrzeuginnenbauteil 14 in den Karosserieträger 32 ermöglicht, und der dritte Lastpfad 34 ausgehend von dem gemeinsamen Befestigungspunkt 24 insbesondere eine Krafteinleitung von dem Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil 12 in den Dachrahmen 36 ermöglicht.
  • Vorzugsweise ist der mindestens eine Hohlraum 16 der Tragstruktur 18 zur Aufnahme von mindestens einer Fahrzeugkomponente 38 vorgesehen. Bei der Fahrzeugkomponente 38 kann es sich um alle einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Komponenten, wie beispielsweise einen Verstärkungsträger und/oder einen Kabelkanal und/oder einen Luftführungskanal handeln. Der Verstärkungsträger 38 ist hierbei zur Erhöhung der Steifigkeit des Rohbaus 10 beziehungsweise der Fahrzeugkarosserie mit dem Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil 12 und/oder dem Fahrzeuginnenbauteil 14 vorzugsweise über eine hier nicht dargestellte Schraubverbindung verbunden.
  • Bevorzugt ist das mindestens eine Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil 12 und/oder das mindestens eine Fahrzeuginnenbauteil 14 als Rohbaustruktur-Montageteil dargestellt, das an dem Rohbau 10 lösbar befestigt ist und den Rohbau 10 insbesondere hinsichtlich der auf die Rohbaustruktur wirkenden Kräfte unterstützen kann.
  • Ferner kann die Tragstruktur 18 aus mindestens zwei Materialien bestehen. Hierdurch wird es möglich einzelnen Bereichen der Tragstruktur 18 die für die dort herrschenden Bedingungen notwendigen Eigenschaften zukommen zu lassen. So kann beispielsweise das Fahrzeuginnenbauteil 14 zumindest teilweise aus einem Material gefertigt werden, das insbesondere die Anforderungen bezüglich Steifigkeit erfüllt, und das Fahrzeugau ßenseiten-Verkleidungsbauteil 12 zumindest teilweise aus einem Material gefertigt werden, das sowohl die Anforderungen bezüglich Steifigkeit als auch die Anforderungen bezüglich einer Abschirmung gegen Steine und ähnliche Objekte, die während einer Fahrt gegen das Fahrzeug geschleudert werden können, sowie die Anforderungen hinsichtlich Optik erfüllt.
  • Ein derartiger Rohbau 10 lässt sich in einer Vielzahl verschiedener Fahrzeuge einsetzen, so kann die erfindungsgemäße Tragstruktur 18 nicht nur in klassischen Personenkraftfahrzeugen, sondern beispielsweise auch in Omnibussen oder Lastkraftwagen eingesetzt werden.
  • 10
    Rohbau
    12
    Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil
    14
    Fahrzeuginnenbauteil
    16
    Hohlraum
    18
    Tragstruktur
    20
    Bereich (Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil)
    22
    Kraftstofftank
    24
    gemeinsamer Befestigungspunkt
    26
    erster Lastpfad
    28
    Längsträger
    29
    Schweller
    30
    zweiter Lastpfad
    32
    Karosserieträger
    34
    dritter Lastpfad
    36
    Dachrahmen
    38
    Fahrzeugkomponente
    40
    B-Säule
    42
    Fahrgastzelle
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005054965 A1 [0003]

Claims (9)

  1. Rohbau (10) für eine Fahrzeugkarosserie mit mindestens einem Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil (12), dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil (12) mit mindestens einem Fahrzeuginnenbauteil (14) eine mindestens einen Hohlraum (16) aufweisende Tragstruktur (18) bildet.
  2. Rohbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Tragstruktur (18) über die Breite und einen Teil der Höhe des Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteils (12) erstreckt.
  3. Rohbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Tragstruktur (18) in einem Bereich (20) des Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteils (12) erstreckt, der zumindest teilweise in einem Bereich eines Kraftstofftanks (22) des Fahrzeugs angeordnet ist.
  4. Rohbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur (18) derart in dem Rohbau (10) der Fahrzeugkarosserie verankert ist, dass diese bei einem Aufprall nicht absorbierte Aufprallenergie in den Rohbau (10) weiterleitet.
  5. Rohbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ausgehend von einem gemeinsamen Befestigungspunkt (24) am Rohbau (10) das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil (12) und das Fahrzeuginnenbauteil (14) unter Ausbildung eines ersten Lastpfades (26) an einem Längsträger (28) und/oder Schweller (29) des Rohbaus (10) befestigt sind, das Fahrzeuginnenbauteil (14) unter Ausbildung eines zweiten Lastpfades (30) an einem Karosserieträger (32) des Rohbaus (10) befestigt ist, und das Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil (12) unter Ausbildung eines dritten Lastpfades (34) an einem Dachrahmen (36) des Rohbaus (10) befestigt ist.
  6. Rohbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Fahrzeugaußenseiten-Verkleidungsbauteil (12) und/oder das mindestens eine Fahrzeuginnenbauteil (14) ein Rohbaustruktur-Montageteil darstellen.
  7. Rohbau nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Hohlraum (16) der Tragstruktur (18) zur Aufnahme von mindestens einer Fahrzeugkomponente (38) vorgesehen ist.
  8. Rohbau nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der mindestens einen Fahrzeugkomponente um einen Verstärkungsträger (38) und/oder einen Kabelkanal und/oder einen Luftführungskanal handelt.
  9. Fahrzeugkarosserie, gekennzeichnet durch einen Rohbau (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
DE102009035322A 2009-07-30 2009-07-30 Rohbau für eine Fahrzeugkarosserie Withdrawn DE102009035322A1 (de)

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