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DE10305388B3 - Tragstruktur für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Tragstruktur für ein Kraftfahrzeug Download PDF

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DE10305388B3
DE10305388B3 DE2003105388 DE10305388A DE10305388B3 DE 10305388 B3 DE10305388 B3 DE 10305388B3 DE 2003105388 DE2003105388 DE 2003105388 DE 10305388 A DE10305388 A DE 10305388A DE 10305388 B3 DE10305388 B3 DE 10305388B3
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DE2003105388
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Timothy Fischer
Roland Merkel
Joachim Dipl.-Ing. Neumann
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Mercedes Benz Group AG
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DaimlerChrysler AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tragstruktur (1) für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Personenkraftwagen, mit wenigstens einem an einer Fahrzeugseite angeordneten Längsträger (2), der in einem Endabschnitt (4) mit einem Endquerträger (3) verbunden ist. Der Endquerträger (3) ist zweischalig aufgebaut und weist eine Außenschale (5) sowie eine Innenschale (6) auf, die miteinander verbunden sind. Der Längsträger (2) durchdringt die Innenschale (6) in einer Durchtrittsöffnung (7) und ist im Bereich der Durchtrittsöffnung (7) an der Innenschale (6) befestigt. DOLLAR A Ein Anbau einer Endbaugruppe an die Tragstruktur (1) kann dadurch vereinfacht werden, dass der Längsträger (2) stirnseitig an einer der Innenschale (6) zugewandten Innenseite (15) der Außenschale (5) befestigt ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tragstruktur für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Personenkraftwagen, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Aus der DE 41 35 361 A1 ist eine derartige Tragstruktur bekannt und umfasst im Bereich einer Radaufhängung einen Längsträger, der an einer Fahrzeugseite angeordnet ist und in einen frontseitigen oder heckseitigen Endabschnitt der Tragstruktur mit einem Endquerträger verbunden ist. Dieser Endquerträger ist zweischalig aufgebaut und besitzt dementsprechend eine dem jeweiligen Fahrzeugende zugewandte Außenschale sowie eine vom jeweiligen Fahrzeugende abgewandte Innenschale. Die beiden Schalen grenzen in Fahrzeuglängsrichtung aneinander an und sind in Fahrzeuglängsrichtung durch eine Schweißnaht miteinander verbunden. Um eine besonders hohe Torsionssteifigkeit in diesem Bereich der Tragstruktur erzielen zu können, durchdringt der Längsträger sowohl die Innenschale als auch die Außenschale jeweils in einer entsprechenden Durchtrittsöffnung. Im Bereich der Durchtrittsöffnungen ist der Längsträger dann mit der jeweiligen Schale mittels einer geschlossen umlaufenden Schweißnaht fest verbunden.
  • Bei der bekannten Tragstruktur durchdringt somit der Längsträger den kompletten Endquerträger, wodurch ein Anbau einer zusätzlichen Baugruppe in Fahrzeuglängsrichtung an den Tragrahmen erschwert ist.
  • Aus der DE 843 503 C und der DE 801 607 C sind Verbindungen zwischen einem Längsträger und einem einschaligen Querträger bekannt, bei denen der Querträger eine oder mehrere Durchtrittsöffnungen besitzt, deren Profil komplementär zu einem Querschnittsprofil des Längsträgers ausgebildet ist.
  • Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Tragstruktur der eingangs genannten Art eine andere oder eine verbesserte Ausführungsform anzugeben, die insbesondere das Anbauen einer zusätzlichen Baugruppe vereinfacht.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, den Längsträger nur durch die Innenschale hindurchzustecken und stirnseitig, noch im Inneren des Querträgers an der Außenschale zu befestigen. Durch diese Bauweise kann zum einen eine gewünschte Torsionssteifigkeit in diesem Abschnitt der Tragstruktur gewährleistet werden, wobei zum anderen die Außenschale an ihrer von der Innenschale abgewandten Außenseite relativ frei gestaltet werden kann, wodurch insbesondere das Anbauen einer weiteren Baugruppe relativ einfach realisierbar ist.
  • Von besonderem Vorteil ist eine Ausführungsform, bei welcher eine Endbaugruppe ein Verbindungselement aufweist, das durch die Außenschale hindurch mit dem Längsträger verschraubt ist. Bei dieser Bauweise befindet sich die Außenschale zwischen dem Verbindungselement der Endbaugruppe und dem Längsträger. Durch die Verschraubung ist die Außenschale somit zwischen Längsträger und Verbindungselement eingespannt, so dass sich Verbindungselement und Längsträger über die Außenschale aneinander in Fahrzeuglängsrichtung abstützen. Durch diese Bauweise ergibt sich für die Befestigung der Außenschale am Längsträger und am Verbindungselement ein Formschluß über die Schrauben sowie ein Reib- oder Kraftschluß über die Einspannung. Andere, aufwendigere Verbindungstechniken, wie z.B. Schweißverbindungen, sind zur festen Anbindung des. Verbindungselements und des Längsträgers an der Außenschale nicht erforderlich. Die Herstellung der Tragstruktur kann somit zumindest in diesem Abschnitt vereinfacht werden. Die Verwendung einer Verschraubung zur Anbindung der Endbaugruppe an der Tragstruktur vereinfacht einen Austausch der Endbaugruppe. Beispielsweise umfasst die Endbaugruppe einen Frontstoßfänger oder einen Heckstoßfänger, der dadurch nach einer Beschädigung kostengünstig ausgetauscht werden kann.
  • Der Längsträger kann bei einer anderen Ausführungsform zumindest in einem in den Querträger eingesteckten Endabschnitt ein einseitig offenes Profil aufweisen. Ein derart profilierter Längsträger kann preiswert hergestellt werden. Zweckmäßig kann nun die offene Seite des Längsträgers innerhalb des Querträgers mit einem Schließteil verschlossen werden, das am Längsträger befestigt ist. Vorteilhafterweise erstreckt sich dieses Schließteil von der Innenschale bis zur Außenschale. Durch das Schließen des Profils mit Hilfe des Schließteils kann die Steifigkeit des Längsträgers und somit der kompletten Verbindung zwischen Querträger und Längsträger erheblich gesteigert werden. Insbesondere kommt es dabei zu Materialverdoppelungen, die in erhöhtem Maße zur Aussteifung beitragen.
  • Eine weitere Aussteifung der Verbindung zwischen Querträger und Längsträger kann dadurch erreicht werden, dass einerseits der Längsträger stirnseitig an einer Innenkonsole befestigt ist, wobei die Verschraubung zwischen Verbindungselement und Längsträger über die Konsole und durch die Außenschale erfolgt, so dass die Außenschale über die Konsole zwischen Verbindungselement und Längsträger eingespannt ist. Zweckmäßig sind die miteinander verschraubten Bauteile dazu mit geeigneten Flanschen ausgestattet, die bei ihrer Verspannung mit der Außenschale wieder zu Materialverdoppelungen führen. Weitere Materialverdoppelungen ergeben sich an den Anbindungsstellen zwischen der jeweiligen Konsole und dem Verbindungselement bzw. dem Längsträger. Darüber hinaus kann auch eine Außenkonsole vorgesehen sein, die am Verbindungselement befestigt ist und über die das Verbindungselement an der Außenseite der Außenschale befestigt ist.
  • Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder funktional gleiche oder ähnliche Bauteile beziehen.
  • Es zeigen, jeweils schematisch,
  • 1 eine Explosionsdarstellung eines Ausschnitts einer erfindungsgemäßen Tragstruktur,
  • 2 einen Längsschnitt in einer Seitenansicht durch den in 1 gezeigten Ausschnitt der Tragstruktur,
  • 3 einen Längsschnitt in einer Draufsicht des in 1 gezeigten Ausschnitts der Tragstruktur.
  • Entsprechend den 1 bis 3 umfasst eine erfindungsgemäße Tragstruktur 1 eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Personenkraftwagens, zumindest einen Längsträger 2, der an einer Fahrzeugseite angeordnet ist. Üblicherweise besitzt die Tragstruktur 1 zwei solche Längsträger 2, die sich bezüglich einer Längsmittelebene der Tragstruktur 1 an beiden Fahrzeugseiten gegenüberliegen. Die Erfindung wird im folgenden jedoch nur am Beispiel des einen, hier gezeigten Längsträgers 2 erläutert. Ein entsprechender Aufbau ergibt sich dann auch beim anderen, nicht gezeigten Längsträger 2.
  • In einem frontseitigen oder in einem heckseitigen Endabschnitt 4 des Längsträgers 2 ist dieser mit einem Endquerträger 3 verbunden. Bei zwei Längsträgern 2 sind diese über den Endquerträger 3 miteinander verbunden. Beim Endquerträger 3 handelt es sich um den bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung am weitesten außen angeordneten Querträger der Tragstruktur, der noch fest mit dem Fahrzeugrohbau verbunden ist bzw. einen integralen Bestandteil des Fahrzeugrohbaus bildet. Sofern es sich bei dem hier gezeigten und mit 4 bezeichneten Endabschnitt des Längsträgers 2 um einen frontseitigen Endabschnitt 4 handelt, bildet der Endquerträger 3 bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung den vordersten Querträger. Im Unterschied dazu bildet der Endquerträger 3 bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung den hintersten Querträger, wenn entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der gezeigte Endabschnitt 4 ein heckseitiger Endabschnitt 4 ist.
  • Der Endquerträger 3 besitzt einen zweischaligen Aufbau und umfasst somit eine Außenschale 5 und eine Innenschale 6. Eine Trennebene oder Trennfläche, an der die beiden Schalen 5, 6 miteinander verbunden sind, erstreckt sich quer zur Fahrzeuglängsrichtung, so dass die Schalen 5, 6 in Fahrzeuglängsrichtung aneinander angrenzen. In entsprechender Weise erfolgt auch die Anbindung der beiden Schalen 5, 6 aneinander in Fahrzeuglängsrichtung. Die Außenschale 5 ist dem jeweiligen Fahrzeugende (Frontende oder Heckende) zugewandt, während die Innenschale 6 vom jeweiligen Fahrzeugende abgewandt ist.
  • Die Innenschale 6 enthält eine Durchtrittsöffnung 7, die so dimensioniert ist, dass durch die Durchtrittsöffnung 7 hindurch der Längsträger 2 mit seinem Endabschnitt 4 in den Endquerträger 3 einsteckbar ist. An einem Rand der Durchtrittsöffnung 7 sind Laschen 8 ausgebildet, die bei eingestecktem Längsträger 2 außen an diesem zur Anlage kommen. Im Bereich dieser Laschen 8 kann der Längsträger 2 besonders einfach mit der Innenschale 6 fest verbunden werden. Beispielsweise werden Innenschale 6 und Längsträger 2 miteinander verschweißt, insbesondere mittels Punktschweißen.
  • Wie aus 1 hervorgeht, ist der Längsträger 2 zumindest in seinem Endabschnitt 4 mit einem einseitig offenen Profil ausgestattet, das hier einen U-förmigen Querschnitt besitzt. Dementsprechend weist der Längsträger 2 bei 9 eine offene Seite auf.
  • Entsprechend 2 umfasst die Tragstruktur 1 im Inneren des Endquerträgers 3 außerdem ein Schließteil 10 sowie eine Innenkonsole 11, die hier zweiteilig ausgebildet ist und somit ein erstes Innenkonsolenteil 12 sowie ein zweites Innenkonsolenteil 13 aufweist. Die Innenkonsolenteile 12, 13 bilden dabei separate Elemente, die unabhängig voneinander am Längsträger 2 und an der Außenschale 5 befestigt werden können.
  • Entsprechend den 2 und 3 ist der Längsträger 2 im zusammengebauten Zustand der Tragstruktur 1 so weit in den Endquerträger 3 eingesteckt, dass er mit seiner vorausgehenden Stirnseite 14 an der Außenschale 5 befestigbar ist. Die An bindung an die Außenschale 5 kann dabei grundsätzlich direkt erfolgen. Bevorzugt wird hier jedoch eine indirekte Befestigung über die Innenkonsole 11, d.h., die Innenkonsole 11 ist an der Stirnseite 14 fest mit dem Längsträger 2 verbunden, z.B. mittels einer Schweißverbindung. Die Innenkonsole 11 ist außerdem an einer der Innenschale 6 zugewandten Innenseite 15 der Außenschale 5 befestigt. Mit Hilfe der Innenkonsole 11 ist somit der Längsträger 2 stirnseitig indirekt an der Innenseite 15 der Außenschale 5 befestigt. Dabei wird für die Innenkonsole 11 die hier gezeigte, zweiteilige Ausführungsform bevorzugt, da dadurch Herstellungstoleranzen besonders einfach ausgeglichen werden können.
  • Wie aus 1 hervorgeht, sind an den Innenkonsolenteilen 12,13 Haltelaschen 16 abgewinkelt, die mittels Ausbuchtungen 17 versteift sind. Die Stirnseite 14 des Längsträgers 2 ist mit Aussparungen 18 versehen, die komplementär zu den Ausbuchtungen 17 geformt sind. Hierdurch kann im Bereich der Innenkonsole 11 eine besonders große Materialverdoppelung erreicht werden.
  • Im Inneren des Endquerträgers 3, also zwischen Außenschale 5 und Innenschale 6, ist die offene Seite 9 des Längsträgers 2 mit Hilfe des Schließteils 10 verschlossen. Dabei erstreckt sich dieses Schließteil 10 von einer der Außenschale 5 zugewandten Innenseite 19 der Innenschale 6 bis etwa zur Innenseite 15 der Außenschale 5. Das Schließteil 10 ist über seitlich abstehende Flansche 20 mit dem Längsträger 2 verbunden, der zu diesem Zweck komplementäre Flansche 21 aufweist (vgl. 1).
  • Um das Einführen des Längsträgers 2 in den Endquerträger 3 zu vereinfachen, besitzt die Durchtrittsöffnung 7 einen Innenquerschnitt, der deutlich größer ist als der Außenquerschnitt des Längsträgers 2 im Endabschnitt 4. Durch diese Querschnittsdifferenz entsteht im Einbauzustand ein offener Restquerschnitt, der bei geeigneter Dimensionierung von Längsträger 2 und Durchtrittsöffnung 7 nur an einer Seite, hier oben, an den Längsträger 2 anschließt. Am Schließteil 10 ist ein Abschnitt 22 abgewinkelt, der über nicht näher bezeichnete Ausbuchtungen versteift ist und im Einbauzustand den genannten offenen Restquerschnitt verschließt. Dabei deckt dieser Abschnitt 22 an der Innenseite 19 der Innenschale 3 den Restquerschnitt ab. Des Weiteren ist das Schließteil 10 zweckmäßig mit der Innenkonsole 11 fest verbunden.
  • Entsprechend 2 kann die offene Seite 9 des Längsträgers 2 außerhalb des Endquerträgers 3 mit Hilfe eines Fahrzeugbodens 23 verschlossen werden, der zweckmäßig über einen abgewinkelten Abschnitt 24 an eine von der Außenschale 5 abgewandte Außenseite 25 der Innenschale 3 angeschlossen ist. Zweckmäßig ist die Lasche 24 des Bodens 23 ebenfalls so dimensioniert, dass sie den offenen Restquerschnitt abdeckt. Der Boden 23 und das Abdeckteil 10 können mit der Innenschale 3 fest verbunden, insbesondere verschweißt, sein.
  • Entsprechend den 2 und 3 kann an die Tragstruktur 1 am jweiligen Fahrzeugende eine Endbaugruppe 26 angebaut werden, die je nach Fahrzeugende eine Heckbaugruppe oder eine Frontbaugruppe bildet. Die Endbaugruppe 26 umfasst beispielsweise einen Stoßfänger 27, der an einem Biegequerträger 28 angebracht ist, der seinerseits an wenigstens einem Verbindungselement 29 befestigt ist. Zeckmäßig besitzt die Endbaugruppe 26 für jeden Längsträger 2 ein solches Verbindungselememt 29. Das Verbindungselement 29 ist zum Anbau der Endbaugruppe 26 an der Tragstruktur 1 an einer von der Innenschale 6 abgewandten Außenseite 30 der Außenschale 5 befestigt.
  • Vorzugsweise erfolgt bei der vorliegenden Erfindung die Anbindung des Verbindungselements 29 und des Längsträgers 2 an der Außenschale 5 mittels Verschraubungen, die bzw. deren Schrauben in 3 durch strichpunktierte Linien symbolisch dargestellt und mit 31 bezeichnet sind. Die hierbei verwendeten, nicht gezeigten Schrauben 31, durchdringen dabei die Außenschale 5 in entsprechenden Durchgangsöffnungen, die in 1 dargestellt und mit 33 bezeichnet sind.
  • Zu diesem Zweck ist hier das Verbindungselement 29 mit Flanschabschnitten 32 ausgestattet, die korrespondierend zu den Laschen 16 der Innenkonsole 11 ausgebildet sind. Vorteilhaft erstrecken sich dabei die Schrauben 31 parallel zur Fahrzeuglängsrichtung.
  • Die Verschraubungen 31 wirken somit in der Fahrzeuglängsrichtung und verspannen über die Außenschale 5 das Verbindungselement 29 mit dem Längsträgers 2. Auf diese Weise wird die Außenschale 5 zwischen Längsträger 2 und Verbindungselement 29 eingespannt. Zusätzliche Maßnahmen zur Befestigung der Außenschale 5 am Längsträger 2 bzw. am Verbindungselement 29 können dadurch entfallen.
  • In den 1 und 3 sind außerdem Hilfsöffnungen 34 erkennbar, durch die hindurch die Verschraubungen 31 zugänglich sind.
  • Wie oben erläutert, sind die Flansche 32 bei der hier gezeigten Ausführungsform direkt am Verbindungselement 29 ausgebildet. Dementsprechend ist das Verbindungselement 29 somit direkt an der Außenschale 5 befestigt. Ebenso ist eine Ausführungsform möglich, bei welcher am Verbindungselement 29 eine Außenkonsole befestigt ist, die über die genannten Flansche 32 verfügt und über die das Verbindungselement 29 an der Au ßenschale 5 befestigbar ist. Bei der hier gezeigten Ausführungsform ist die Funktion dieser Außenkonsole quasi in das Verbindungselement 29 integriert bzw. bildet das Verbindungselement 29 eine Außenkonsole zum Anschluss des Biegequerträgers 28 an die Außenschale 5, wobei dann der Biegequerträger 28 ein Verbindungselement der Endbaugruppe 26 darstellt.
  • Bei dieser Ausführungsform ist somit das Verbindungselement 29 direkt an der Außenschale 5 befestigt. Im Unterschied dazu ist bei der mit einer Außenkonsole arbeitenden Variante das jeweilige Verbindungselement (z.B. der Biegequerträger 28) über die jeweilige Außenkonsole (z.B. das Verbindungselement 29) indirekt an der Außenschale 5 befestigt.
  • Wie aus den 2 und 3 hervorgeht, ist das Verbindungselement 29 im Einbauzustand fluchtend zum Längsträger 2 an der Außenschale 5 angeordnet. Das bedeutet, dass sich das Verbindungselement 29 ebenfalls in Fahrzeuglängsrichtung erstreckt und in Fahrzeuglängsrichtung über die Außenschale 5 am Längsträger 2 abstützt. Bei einer vorteilhaften Weiterbildung kann das Verbindungselement als Crash-Box 29 ausgestaltet sein, die im Crashfall durch Verformung Stoßenergie absorbiert.
  • Wie aus 3 hervorgeht, ermöglicht der erfindungsgemäße Aufbau der Tragstruktur 1 die Verwendung eines Endquerträgers 3, dessen Schalen 5, 6 zumindest im Bereich der Anbindung an den Längsträger 2 einen relativ großen Abstand voneinander aufweisen. Diese Bauweise führt zu einer vergleichsweise große Torsionssteifigkeit der Tragstruktur 1. Des Weiteren führt die Integration der Außenschale 5 in die Anbindung der Endbaugruppe 26 an den Längsträger 2 zu einer vorteilhaften Vereinfachung des Aufbaus, wobei sich die Gestalt oder Kontur der Außenschale 5 besonders einfach an die im Bereich der Verschraubungen 31 miteinander zusammenwirkenden Konturen des Längsträgers 2 (bzw. der Innenkonsole 11) und des Verbindungselements 29 (bzw. der Außenkonsole) anpassen.
  • Die Verwendung der Innenkonsole 11 sowie des Schließteils 10 führt im Bereich der Anbindung des Endquerträgers 3 an den Längsträger 2 mehrfach zu Materialverdopplungen, die für eine Aussteifung des gezeigten Abschnitts der Tragstruktur 1 sorgen.

Claims (14)

  1. Tragstruktur für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Personenkraftwagen, – mit wenigstens einem, an einer Fahrzeugseite angeordneten Längsträger (2), der in einem frontseitigen oder heckseitigen Endabschnitt (4) mit einem Endquerträger (3) verbunden ist, – wobei der Endquerträger (3) zweischalig aufgebaut ist und eine dem jeweiligen Fahrzeugende zugewandte Außenschale (5) und eine vom jeweiligen Fahrzeugende abgewandte Innenschale (6) aufweist, die in Fahrzeuglängsrichtung aneinander angrenzen und miteinander verbunden sind, – wobei der Längsträger (2) die Innenschale (6) in einer, in der Innenschale (6) ausgebildeten Durchtrittsöffnung (7) durchdringt und im Bereich der Durchtrittsöffnung (7) an der Innenschale (6) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, – dass der Längsträger (2) stirnseitig an einer der Innenschale (6) zugewandten Innenseite (15) der Außenschale (5) direkt oder indirekt befestigt ist.
  2. Tragstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, – dass der Längsträger (2) stirnseitig direkt an einer Innenkonsole (11) und über diese indirekt an der Innenseite (15) der Außenschale (5) befestigt ist, – wobei die Innenkonsole (11) direkt an der Innenseite (15) der Außenschale (5) befestigt ist.
  3. Tragstruktur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, – dass am jeweiligen Fahrzeugende eine Endbaugruppe (26) an der Tragstruktur (1) angebracht ist, – wobei die Endbaugruppe (26) wenigstens ein Verbindungselement (29 aufweist, das durch die Außenschale (5) hindurch direkt oder indirekt mit dem Längsträger (2) verschraubt ist, – wobei Schrauben (31) in der Außenschale (5) ausgesparte Durchgangsöffnungen (33) durchdringen, – wobei die Außenschale (5) zwischen dem Verbindungelement (29) und dem Längsträger (2) eingespannt ist.
  4. Tragstruktur nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, – dass die Innenkonsole (11) durch die Außenschale (5) hindurch direkt mit dem Verbindungselement (29) verschraubt ist oder direkt mit einer am Verbindungselement (29) befestigten Außenkonsole und somit indirekt mit dem Verbindungselement (29) verschraubt ist, – wobei das Verbindungselement (29) über die Konsole (11) oder über die Konsolen (11) durch die Außenschale (5) hindurch indirekt mit dem Längsträger (2) verschraubt ist.
  5. Tragstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, – dass der Längsträger (2) zumindest in einem durch die Innenschale (6) hindurchgesteckten Endabschnitt (4) ein einseitig offenes Profil aufweist, – wobei eine offene Seite (9) des Längsträgers (2) von der Innenschale (6) zur Außenschale (5) mit einem Schließteil (10) verschlossen ist, das am Längsträger (2) befestigt ist.
  6. Tragstruktur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schließteil (10) außerdem an der Innenschale (6) und/oder an der Innenkonsole (11) und/oder an der Außenschale (5) befestigt ist.
  7. Tragstruktur nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, – dass die Durchtrittsöffnung (7) einen Innenquerschnitt aufweist, der größer ist als ein Außenquerschnitt des durchgesteckten Endabschnitts (4) des Längsträgers (2), – wobei im Einbauzustand in der Durchtrittsöffnung (7) ein offener Restquerschnitt verbleibt, – wobei das Schließteil (10) einen abgewinkelten Abschnitt (22) aufweist, der an einer der Außenschale (5) zugewandten Innenseite (19) der Innenschale (6) den Restquerschnitt abdeckt.
  8. Tragstruktur zumindest nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (29) als Crash-Box ausgebildet ist.
  9. Tragstuktur zumindest nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Endbaugruppe (26) einen Stoßfänger (27) umfasst.
  10. Tragstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenschale (6) an den Längsträger (2) angeschweißt ist.
  11. Tragstruktur zumindest nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schließteil (10) an den Längsträger (2) und/oder an die Innenschale (6) und/oder an die Innenkonsole (11) und/oder an die Außenschale (5) angeschweißt ist.
  12. Tragstruktur zumindest nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenkonsole (11) an den Längsträger (2) und/oder an das Schließteil (10) angeschweißt ist.
  13. Tragstruktur zumindest nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkonsole an das Verbindungselement (29) angeschweißt ist.
  14. Tragstruktur zumindest nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenkonsole (11) aus wenigstens zwei separaten Innenkonsolenteilen (12, 13) besteht, die separat am Längsträger (2) und an der Außenschale (5) befestigt sind.
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