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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Leuchtdiode (LED), und insbesondere
auf eine LED, die Licht sogenannter elektrischer Glühlampenfarben,
wie beispielsweise weiß,
altweiß oder
ecru (off-white), hellblau, hellgelb etc. emittiert.
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2. Beschreibung der verwandten
Technik
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In
letzter Zeit besteht eine zunehmend starke Nachfrage nach energiesparender,
langlebiger Beleuchtungseinrichtung bzw. -ausrüstung aus dem Gesichtspunkt
der Verhinderung der globalen Erwärmung, der effektiven Nutzung
der Ressourcen usw. Ansprechend darauf werden LEDs rapide kürzer in ihrer
Wellenlänge
und höher
in ihrer Helligkeit. Besondere Hoffnung wird auf weiße LEDs
gesetzt, die blaue LEDs verwenden, die Anwendung bei der Beleuchtung
finden.
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Weiße LEDs,
die eine gehäuseförmige oder Oberflächenbefestigungs-
(Surface Mounting) Konfiguration besitzen, sind herkömmlicher
Weise bekannt. Die herkömmliche
weiße
LED ist dafür
ausgelegt, um weißes
Licht nach außen
zu emittieren, durch Konvertieren von Licht von einem blauen LED-Chip
zu gelbem Licht mit einer Leuchtstoffschicht, und durch Mischen
des gelben Lichts mit dem blauen Licht von dem blauen LED-Chip,
um das weiße
Licht zu erzeugen.
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Eine
herkömmliche,
gehäuseförmige, weiße LED ist
beispielsweise wie in 4 gezeigt
konfiguriert. D.h. in 4 umfasst
eine weiße
LED 1 ein Paar von Leitungsrahmen oder Leadframes 2 und 3, und
einen blauen LED-Chip 4, der auf einem Chipanbringungsteil 2a,
der auf der oberen Endoberfläche des
Leitungsrahmens 2 geformt ist, angebracht ist. Eine Leuchtstoffschicht 5 ist
den blauen LED-Chip 4 umgebend auf dem Chipanbringungsteil 2a des
Leitungsrahmens 2 gebildet und umfasst einen dort hinein
gemischten Leuchtstoff 5a. Ein Linsenteil 6 ist
mit Gussharz gebildet, um die oberen Enden der Leitungsrahmen 2 und 3,
den blauen LED-Chip 4 und die Leuchtstoffschicht 5 zu
umgeben.
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Die
Leitungsrahmen 2 und 3 sind aus einem leitenden
Material, wie beispielsweise Aluminium, gebildet und mit dem Chipanbringungsteil 2a und Verbindungs-
oder Bonding-Teilen 2b und 3a bei entsprechenden
Enden von diesen vorgesehen. Die anderen Enden der Leitungsrahmen
erstrecken sich nach unten, um die Anschlussteile 2c und 3b zu
bilden.
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Der
blaue LED-Chip 4 ist auf dem Chipanbringungsteil 2a des
Leitungsrahmens 2 mit zwei Elektroden verbunden, die auf
der oberen Oberfläche davon
vorgesehen sind und elektrisch mit den Bonding-Teilen 2b und 3a an
den Enden des Leitungsrahmens 2 und 3 durch die
Verbindungs- oder Bonding-Drähte 4a und 4b verbunden
sind. Hier ist der blaue LED-Chip 4 beispielsweise als
ein GaN-Chip konfiguriert
und dafür
ausgelegt, wenn eine Antriebsspannung über die Leitungsrahmen 2 und 3 angelegt wird,
Licht mit einer Spitzenwellenlänge
von ungefähr 450
bis 470 nm zu emittieren.
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Die
Leuchtstoffschicht 5 ist beispielsweise aus einem klaren
Epoxidharz hergestellt, in das der Leuchtstoff 5a in feiner
Partikelform gemischt wird. Die Leuchtstoffschicht 5 wird
geformt und auf dem Chipanbringungsteil 2a des Leitungsrahmens 2 gehärtet.
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Während blaues
Licht von dem blauen LED-Chip 4 auf die Leuchtstoffschicht 5 fällt, wird
der Leuchtstoff 5a erregt, was ein gelbes Licht von dem Leuchtstoff 5a erzeugt
und weißes
Licht als ein Ergebnis des Mischens der beiden Lichter nach außen emittiert.
Hier umfasst der Leuchtstoff 5a einen Leuchtstoff, der
eine weite Bandbreite von Lichtern emittiert, die um gelbes Licht
zentriert sind, wie beispielsweise YAG-Leuchtstoff (YAG = Yttrium-Aluminium-Granat)
legiert mit Zer, TAG-Leuchtstoff legiert mit Zer oder Orthosilikat-Leuchtstoff
(BaSrCa)SiO4, und ist ausgelegt um eine
Fluoreszenz mit beispielsweise einer Wellenlänge von ungefähr 530 bis
590 nm zu erzeugen.
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Der
Linsenteil 6 ist beispielsweise aus einem klaren Epoxidharz
hergestellt und ist derart geformt, das er den gesamten Bereich
nahe den oberen Enden der Leitungsrahmen 2 und 3 umgibt,
und zwar zentriert um den blauen LED-Chip 4 und die Leuchtstoffschicht 5.
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Basierend
auf der auf diese Weise konfigurierten weißen LED 1, emittiert
der blaue LED-Chip 4 Licht, wenn eine Antriebsspannung über das
Paar von Leitungsrahmen 2 und 3 angelegt wird.
Das Licht fällt
auf den Leuchtstoff 5a, der in die Leuchtstoffschicht 5 gemischt
ist, wodurch der Leuchtstoff 5a erregt und gelbes Licht
erzeugt wird. Dann wird dieses gelbe Licht mit blauem Licht von
dem blauen LED-Chip 4 gemischt, wodurch die Mischung veranlasst
wird, nach außen
emittiertes weißes
Licht zu sein. In diesem Fall besitzt das weiße Licht eine Spektralverteilung,
beispielsweise wie sie in 5 gezeigt
ist.
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Andererseits
kann eine oberflächenbefestigte
weiße
LED 7 konfiguriert sein, wie beispielsweise in 6 gezeigt. In 6 umfasst die weiße LED 7 ein
Chipsubstrat 8, einen blauen LED-Chip 4, der oben
auf dem Chipsubstrat angebracht ist, ein rahmenförmiges Glied 9, das
oben auf dem Chipsubstrat 8 geformt ist, um den blauen
LED-Chip 4 zu umgeben, sowie eine Leuchtstoffschicht 5,
die in einen tiefgelegten Teil 9a des rahmenförmigen Glieds 9 geladen
ist.
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Das
Chipsubstrat 8 ist aus einem wärmebeständigen Harz als eine flache,
kupferummantelte Leiterplatte hergestellt, und ist mit einer Chipanbringungsfläche 8a und
einer Elektrodenfläche 8b auf der
Oberfläche
vorgesehen. Oberflächenanbringungs-
oder Surface-Mount-Anschlussteile 8c und 8d erstrecken
sich von diesen Flächen über beide Endkanten
um das Substrat auf die unteren Oberfläche. Der blaue LED-Chip 4 ist
oben auf diesem Chipanbringungssteg 8a des Chipsubstrats 8 verbunden mit
dem blauen LED-Chip 4, der elektrisch mit dem Chipanbringungssteg 8a und
dem Elektrodensteg 8b durch Verbindungs- oder Bonding-Drähte verbunden ist.
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Das
rahmenförmige
Glied 9, das in ähnlicher Weise
oben auf dem Chipsubstrat 8 mit einem wärmebeständigen Harz geformt ist, ist
mit einem ausgenommenen Teil 9a – einem Teil in der Form eines
invertierten Kegelstumpfes – vorgesehen,
um den blauen LED-Chip 4 zu umgeben. Es sei bemerkt, dass
die Innenoberfläche
des ausgenommenen Teils 9a als eine Reflexionsoberfläche konfiguriert
ist.
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Basierend
auf der auf diese Weise konfigurierten weißen LED 7, emittiert
der blaue LED-Chip 4 Licht, wenn eine Antriebsspannung über die
oberflächenabgebrachten
Anschlussteile 8c und 8d angelegt wird, was veranlasst,
das Licht auf den Leuchtstoff 5a fällt, der in die Leuchtstoffschicht 5 gemischt ist,
was den Leuchtstoff 5a erregt und ein gelbes Licht erzeugt.
Dann wird dieses gelbe Licht mit blauem Licht von dem blauen LED-Chip 4 vermischt,
wodurch die Mischung veranlasst wird, als weißes Licht nach außen emittiert
zu werden.
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Jedoch
bestehen Probleme mit den weißen LEDs 1 und 7,
die wie oben beschrieben konfiguriert sind. Zum Beispiel wird blaues
Licht, das von dem blauen LED-Chip 4 emittiert wird, in
der Wellenlänge durch
den Leuchtstoff 5a konvertiert, um ein gelbes Licht zu
erzeugen, wobei die blauen und gelben Lichter zusammengemischt werden,
um weißes
Licht zu emittieren. Dieses weiße
Licht besitzt eine Farbtemperatur beispielsweise von 5.000 bis 6.000K.
Im Gegensatz dazu besitzt die (Weißglut-)Glühlampe (eine Lampe, die herkömmlicher
Weise über
die letzten mehr als 100 Jahre verwendet wurde) eine Farbtemperatur
beispielsweise von 2.800 bis 3.000K.
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Wenn
im Übrigen
eine herkömmliche
weiße LED-Lampe
anstelle einer Glühlampe
in der Beleuchtungsausrüstung
verwendet wird, erscheint das von der weißen LED erzeugte Licht als
ein bläulich-weißes Licht
anders als die sog. elektrische Glühbirnenlichtfarbe (die als
eine warm aussehende Farbe mit einem Rotstich erscheint). Dies ist
tatsächlich
so, da das herkömmliche
weiße
LED-Licht eine unzureichende Lichtintensität im Rotbereich besitzt, wie
in 5 gezeigt ist, und
zwar aufgrund der relativ hohen Farbtemperatur, wie oben beschrieben,
was einen kalten Eindruck vermittelt.
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Andererseits,
während
ein roter Leuchtstoff, der rotes Licht durch Erregung mit blauem
Licht erzeugt, – eine
neuere Entwicklung – verwendet
werden kann, bestehen rote Leuchtstoffe im Allgemeinen aus Erdalkalimetallen
und sind damit angreifbar durch Feuchtigkeit, was es schwierig macht,
eine sehr zuverlässige
LED zu konfigurieren, und schwierig macht, eine ausreichende Intensität des roten Lichts
zu erhalten.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Angesichts
des Obigen und gemäß einem Aspekt
der Erfindung, kann ein weißes
LED-Licht vorgesehen werden, das warm aussehendes weißes Licht
emittiert und eine einfache Konfiguration besitzt.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der Erfindung ist eine LED vorgesehen, die folgendes
umfassen kann: ein Paar von Elektrodengliedern, einen LED-Chip,
der oben auf einem Chipanbringungsteil verbunden ist, welcher an
einem Ende des einen aus dem Paar von Elektrodengliedern angeordnet
ist, wobei der LED-Chip elektrisch mit beiden des Paars von Elektrodengliedern
verbunden ist, und einen klaren oder durchsichtigen Harzteil, der
derart geformt ist, dass er den LED-Chip umgibt. Der klare Harzteil kann
ein Wellenlängenkonversionsmaterial
umfassen, das dort hinein gemischt ist, wobei der LED-Chip ultraviolettes,
blaues und/oder gelbes Licht emittiert, und wobei das in den klaren
Harzteil gemischte Wellenlängenkonversionsmaterial
zumindest einen Teil des Lichts von dem LED-Chip zu grünem und/oder rotem
Licht konvertiert, das eine längere
Wellenlänge besitzt.
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In
der oben beschriebenen LED kann das Paar von Elektrodengliedern
zwei Leitungsrahmen umfassen, die sich parallel zueinander erstrecken. Die
LED kann ferner einen Linsenteil umfassen, der aus einem klaren
Harz hergestellt ist, und der sowohl den LED-Chip als auch den Klarharzteil
umgibt. Das Paar von Elektro dengliedern kann auch mit einem Leiterbild
bzw. leitendem Muster konfiguriert sein, das auf einem Chipsubstrat
geformt ist und das sich um das Chipsubstrat herum die Rückseite
des Chipsubstrats erstreckt, um die Oberflächenanbringungs- oder Surface-Mount-Anschlüsse zu definieren.
Der klare Harzteil kann in einen ausgenommenen Teil geladen werden,
der sich in einer solchen Art und Weise nach oben erweitert, um
einen Chipanbringungsteil freizulegen, der oben auf einem Chipsubstrat
gebildet ist.
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Das
Wellenlängenkonversionsmaterial
kann konfiguriert werden, um ein grünes Licht mit einer Spitzenwellenlänge von
ungefähr
535 bis 560 nm und ein rotes Licht mit einer Spitzenwellenlänge von ungefähr 620 bis
640 nm zu erzeugen, das von dem Licht, das ursprünglich von dem LED-Chip emittiert wird,
konvertiert wird. Das Wellenlängenkonversionsmaterial
kann auch einen Thiogallat-Leuchtstoff
als einen ersten Leuchtstoff und ein durch Seltene Erden aktiviertes
Aluminat oder ein durch Seltene Erden aktiviertes Orthosilikat als
einen zweiten Leuchtstoff enthalten. Das Wellenlängenkonversionsmaterial kann
in alizyklischem Epoxidharz dispergiert sein, der keine Phenylradikale
oder olefinbasiertes Harz enthält.
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Basierend
auf der obigen Konfiguration kann eine Treiber- oder Betriebsspannung
an ein LED-Chip über
ein Paar von Elektrodengliedern angelegt werden, was auf diese Weise
dem LED-Chip ermöglicht,
Licht zu emittieren. Dann kann ultraviolettes, blaues oder gelbes
Licht, das von dem LED-Chip emittiert wird, nach außen über einen
klaren Harzteil emittiert werden. Zu diesem Zeitpunkt kann ein Teil des
Lichts, das von dem LED-Chip emittiert wird, geleitet werden, um
auf ein Wellenlängenkonversionsmaterial
innerhalb eines klaren Harzteils zu fallen, wodurch das Wellenlängenkonversionsmaterial
erregt wird und ein grünes
Licht mit einer Spitzenwellenlänge
von ungefähr
535 bis 560 nm und ein rotes Licht mit einer Spitzenwellenlänge von
ungefähr
620 bis 640 nm emittiert wird. Auf diese Weise können ultraviolettes, blaues
oder gelbes Licht und grünes
und rotes Licht von dem Wellenlängenkonversionsmaterial
miteinander gemischt werden, was es ermöglicht, ein warm aussehendes
weißes
Licht mit Lichtcharakteristiken im roten Bereich zu erhalten. Das
Licht besitzt eine hervorragende Farbreproduzierbarkeit, verglichen
mit einer herkömmlichen
weißen
LED, die bläulich
weißes
Licht durch Mischen von blauem Licht und gelber Fluoreszenz emittiert.
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Es
ist möglich,
eine gehäuseförmige LED
zu erhalten durch Konfigurieren des Paars von Elektrodengliedern
als zwei Leitungsrahmen oder Leadframes, die sich parallel oder
im Wesentlichen parallel zueinander erstrecken, und durch Vorsehen
eines Linsenteils, der aus einem klaren Harz hergestellt ist und
der sowohl den LED-Chip als auch den Klarharzteil umgibt.
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Es
ist ebenfalls möglich,
eine oberflächenmontierbare
oder Surface-Mount-LED
zu erhalten durch Konfigurieren des Paars von Elektrodengliedern
als ein leitendes Muster, das auf einem Chipsubstrat gebildet ist,
und durch Vorsehen von Oberflächenanbringungs-
oder Surface-Mount-Anschlüssen,
indem das Muster um das Chipsubstrat herum auf die Rückseite
des Chipsubstrats erstreckt wird. Der Klarharzteil kann in einen
nach oben erweiterten, ausgenommenen Teil geladen werden, um einen Chipanbringungsteil
eines rahmenförmigen
Glieds freizulegen, das oben auf einem Chipsubstrat gebildet ist.
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Eine
hoch zuverlässige
LED kann erhalten werden, wenn das Wellenlängenkonversionsmaterial Thiogallat-Leuchtstoff
als einen ersten Leuchtstoff und ein durch Seltene Erden aktiviertes
Aluminat oder ein durch Seltene Erden aktiviertes Orthosilikat als
einen zweiten Leuchtstoff enthält.
Der hohe Widerstand dieser Materialien gegenüber Feuchtigkeit führt zu einer
hohen Zuverlässigkeit
und anderen Vorteilen.
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Eine
hoch zuverlässige
LED kann ebenfalls erzeugt werden, wenn das Wellenlängenkonversionsmaterial
in einem alizyklischen Epoxidharz dispergiert ist, das kein Phenylradikal
oder Olefinharz enthält.
Das Wellenlängenkonversionsmaterial
kann in ähnlicher
Weise unbeeinflusst durch Feuchtigkeit aufgrund von sicherem Abdichten
sein.
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Auf
diese Weise ist es durch Ausstrahlen von ultraviolettem, blauem
oder gelbem Licht von dem LED-Chip und Konvertieren des Lichts von
dem LED-Chip zu grünem
oder rotem Licht mit dem Wellenlängenkonversionsmaterial,
und durch Ausstrahlen des resultierenden Lichts möglich, durch
Mischen dieser Lichter eine weiße
LED mit hervorragender Lichtreproduzierbarkeit und Zuverlässigkeit
zu erhalten. Daher kann ein warm aussehendes weißes Licht, das Licht in dem
roten Bereich enthält,
ausgestrahlt werden, was die weiße LED anwendbar für die Verwendung
in verschiedenen Beleuchtungsausrüstungen, wie beispielsweise
Lichtquellen für
eine Vielzahl von Beleuchtungsinstrumenten und LCD-Hintergrundbeleuchtungen
(anstelle von herkömmlichen Glüh- und anderen
Lampen), macht. Dies macht es möglich,
die gleichen Beleuchtungseffekte zu erhalten, wie bei der Verwendung
einer herkömmlichen Glühlampe oder
einer anderen herkömmlichen
Lampe, und gleichzeitig eine Lichtquelle von langer Lebensdauer
mit geringem Energieverbrauch und geringer Wärmeerzeugung, unter anderen
Vorteilen, zu erhalten.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der Erfindung ist eine LED vorgesehen, die folgendes
umfasst: ein Paar von Elektrodengliedern, zwei LED-Chips, die oben
auf einem Chipanbringungsteil angebracht sind, der an einem Ende
des einen des Paars von Elektrodengliedern angeordnet ist, wobei
jeder der LED-Chips elektrisch mit beiden des Paars von Elektrodengliedern
verbunden ist, und einen Klarharzteil, der derart geformt ist, dass
er die LED-Chips umgibt. Der Klarharzteil kann ein hineingemischtes
Wellenlängenkonversionsmaterial
umfassen, wobei einer der LED-Chips blaues Licht emittiert und ein
anderer der LED-Chips rotes Licht emittiert, wobei das in den Klarharzteil
gemischte Wellenlängenkonversionsmaterial
zumindest einen Teil des Lichts von dem einen LED-Chip zu grünem Licht
konvertiert, das eine längere
Wellenlänge
besitzt.
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In
der oben beschriebenen LED emittiert der eine LED-Chip blaues Licht
mit einer Spitzenwellenlänge
von ungefähr
440 bis 480 nm und eine anderer LED-Chip emittiert rotes Licht mit
einer Spitzenwellenlänge
von ungefähr
620 bis 660 nm. Das Wellenlängenkonversionsmaterial
ist konfiguriert, um das blaue Licht von dem einen LED-Chip in ein
grünes Licht
mit einer Spitzenwellenlänge
von ungefähr
535 bis 560 nm zu konvertieren.
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Basierend
auf der obigen Konfiguration kann eine Antriebsspannung an die beiden
LED-Chips über
ein Paar von Elektrodengliedern angelegt werden, was auf diese Weise
den LED-Chips ermöglicht, blaues
und rotes Licht zu emittieren. Somit emittiert einer der LED-Chips
blaues Licht mit einer Spitzenwellenlänge von ungefähr 420 bis
480 nm, und der andere der LED-Chips emittiert rotes Licht mit einer Spitzenwellenlänge von
ungefähr
620 bis 660 nm. Dann kann blaues und rotes Licht, das von den LED-Chips
emittiert wird, nach außen über einen Klarharzteil
emittiert werden. Zu diesem Zeitpunkt kann ein Teil des blauen Lichts,
das von dem einen LED-Chip emittiert wird, geleitet werden, um auf
ein Wellenlängenkonversionsmaterial
innerhalb eines Klarharzteils zu fallen, wodurch das Wellenlängenkonversionsmaterial
erregt wird und ein grünes
Licht mit einer Spitzenwellenlänge
von ungefähr
535 bis 560 nm emittiert wird. Auf diese Weise können blaues, rotes und grünes Licht
miteinander gemischt werden, was es ermöglicht, ein warm aussehendes
weißes
Licht mit Lichtcharakteristiken im roten Bereich zu erhalten. Das
weiße
Licht besitzt eine hervorragende Farbreproduzierbarkeit, verglichen
mit einer herkömmlichen
weißen
LED, die bläulich
weißes Licht
durch Mischen von blauem Licht und gelber Fluoreszenz emittiert.
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Auf
diese Weise ist es durch Ausstrahlen von blauem und rotem Licht
von den LED-Chips und durch Konvertieren des blauen Lichts von dem
einen LED-Chip zu
grünem
Licht mit dem Wellenlängenkonversionsmaterial
und durch Ausstrahlen des sich ergebenden, sogenannten Primär- oder
Grundfarben-Lichts möglich,
durch Mischen dieses Lichts eine weiße LED mit hervorragender Farbreproduzierbarkeit
und Zuverlässigkeit
zu erhalten. Daher kann warm aussehendes weißes Licht, das Licht in dem roten
Bereich enthält,
ausgestrahlt werden, was die weiße LED anwendbar für die Verwendung
in verschiedenen Beleuchtungsausrüstungen, wie beispielsweise
Lichtquellen für
eine Vielzahl von Beleuchtungsinstrumenten und LCD-Hintergrundbeleuchtungen
(anstelle von herkömmlichen
Glüh- und anderen Lampen),
macht. Dies macht es möglich,
die gleichen Beleuchtungseffekte zu erhalten, wie bei der Verwendung
einer herkömmlichen
Glühlampe
oder einer anderen herkömmlichen
Lampe, und gleichzeitig eine Lichtquelle von langer Lebensdauer
mit geringem Energieverbrauch und geringer Wärmeerzeugung, unter anderen
Vorteilen, zu erhalten.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Die
obigen und andere Aspekte, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
aus der folgenden detaillierten Beschreibung offensichtlicher werden, wenn
diese gemeinsam mit den begleitenden Zeichnungen betrachtet wird,
in denen zeigt:
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1 eine
schematische Schnittansicht, die eine Konfiguration eines ersten
Ausführungsbeispiels
einer LED zeigt, die gemäß den Prinzipien
der Erfindung hergestellt wurde;
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2 ein
Diagramm, das eine Spektralverteilung des weißen Lichts zeigt, das durch
die LED der 1 erzeugt wird;
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3 eine
schematische Schnittansicht, die eine Konfiguration eines zweiten
Ausführungsbeispiels
einer LED zeigt, die gemäß den Prinzipien
der Erfindung hergestellt wurde;
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4 eine
schematische Schnittansicht, die eine Konfiguration eines dritten
Ausführungsbeispiels
einer LED zeigt, die gemäß den Prinzipien
der Erfindung hergestellt wurde;
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5 ein
Diagramm, das eine Spektralverteilung des weißen Lichts zeigt, das durch
die LED der 4 erzeugt wird;
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6 eine
schematische Schnittansicht, die eine Konfiguration eines vierten
Ausführungsbeispiels
einer LED zeigt, die gemäß den Prinzipien
der Erfindung hergestellt wurde;
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7 eine
schematische Schnittansicht, die eine Konfiguration eines Beispiels
einer herkömmlichen
gehäuseförmigen weißen LED
zeigt;
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8 ein
Diagramm, das eine Spektralverteilung des weißen Lichts zeigt, das durch
die LED der 7 erzeugt wird; und
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9 eine
schematische Schnittansicht, die eine Konfiguration eines Beispiels
einer herkömmlichen
oberflächenangebrachten
weißen
LED zeigt.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Eine
detaillierte Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung
wird unten mit Bezugnahme auf die 1 bis 6 gegeben
werden. Es sollte bemerkt werden, dass während die unten beschriebenen
Ausführungsbeispiele
spezifische Beispiele sind und dadurch verschiedene technische Merkmale
umfassen, der Rahmen dieser Erfindung nicht auf diese Ausführungsbeispiele
beschränkt
ist.
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1 zeigt
eine Konfiguration eines ersten Ausführungsbeispiels einer LED,
die gemäß den Prinzipien
der Erfindung hergestellt wurde. In 1 kann eine
LED 10 als eine sogenannte gehäuseförmige LED konfiguriert sein
und kann Folgendes umfassen: ein Paar von Leitungsrahmen oder Leadframes 11 und 12,
einen blauen LED-Chip 13, der oben auf einem Chipanbringungsteil 11a befestigt
ist, der auf einer oberen Endoberfläche des Leitungsrahmens 11 gebildet
ist, und einen Klarharzteil 14, der geformt ist, um benachbart
zu dem blauen LED-Chip 13 oben auf dem Chipanbringungsteil 11a des
Leitungsrahmens 11 zu sein und/oder um diesen zu umgeben.
Ein Leuchtstoff 14a kann in den Klarharzteil 14 gemischt
sein und ein Linsenteil 15 kann mit einem Gussharz geformt
sein, um benachbart zu den oberen Enden der Leitungsrahmen 11 und 12,
dem blauen LED-Chip 13 und dem Klarharzteil 14 zu
sein und/oder um diese zu umgeben.
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Die
Leitungsrahmen 11 und 12 können aus einem leitenden Material,
wie beispielsweise Aluminium gebildet sein, und können mit
einem Chipanbringungsteil 11a und Verbindungs- oder Bonding-Teilen 11b und 12a an
deren entsprechenden oberen Enden vorgesehen sein. Die anderen Enden
der Leitungsrahmen können
dagegen geformt sein, um sich nach unten zu erstrecken, um die Anschlussteile 11c und 12b zu
bilden.
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Der
blaue LED-Chip 13 kann oben auf dem Chipanbringungsteil 11a des
Leitungsrahmens 11 angebracht sein, wobei zwei Elektroden
auf dessen oberer Oberfläche
vorgesehen sind, die elektrisch mit den Bonding-Teilen 11b und 12a bei
den Enden der Leitungsrahmen 11 und 12 durch Bonding-Drähte 17 verbunden
sind.
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Hier
kann der blaue LED-Chip 13 beispielsweise als ein GaN-Chip
konfiguriert sein und kann derart aufgebaut sein, dass wenn eine
Treiber- oder Betriebsspannung über
die Leitungsrahmen 11 und 12 angelegt wird, Licht
mit einer Spitzenwellenlänge von
ungefähr
450 bis 470 nm emittiert wird.
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Der
Klarharzteil 14 kann konfiguriert werden durch Kombinieren
von beispielsweise Epoxidharzen, gehärtet mit Säureanhydrid oder Kationen,
oder Olefin-basierten
Harzen – Harze,
in die der erste Leuchtstoff 14a und ein zweiter Leuchtstoff 14b in Feinpartikelform
gemischt werden können – und kann
geformt und oben auf dem Chipanbringungsteil 11a des Leitungsrahmens 11 gehärtet werden.
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Wenn
das blaue Licht von dem blauen LED-Chip 13 auf den Klarharzteil 14 fällt, wird
der erste Leuchtstoff 14a erregt, wodurch grünes Licht von
dem Leuchtstoff 14a erzeugt wird. Zum gleichen Zeitpunkt
wird der zweite Leuchtstoff 14b erregt, wodurch rotes Licht
von dem Leuchtstoff 14b erzeugt wird. Hier kann der erste
Leuchtstoff 14a beispielsweise Thiogallat-Leuchtstoff umfassen
und kann ausgelegt sein, um eine grüne Fluoreszenz mit einer Spitzenwellenlänge von
ungefähr
535 bis 560 nm zu erzeugen.
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Andererseits
kann der zweite Leuchtstoff 14b YAG-Leuchtstoff legiert
mit Zer, TAG-Leuchtstoff legiert mit Zer oder Orthosilikat-Leuchtstoff
umfassen, und kann ausgelegt sein, um eine rote Fluoreszenz mit
einer Spitzenwellenlänge
von ungefähr
620 bis 640 nm zu erzeugen.
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Der
Linsenteil 15 kann beispielsweise aus einem klaren Epoxidharz
hergestellt sein und kann derart geformt sein, dass er benachbart
zu dem gesamten Bereich nahe der oberen Enden der Leitungsrahmen 11 und 12,
und zwar zentriert um den blauen LED-Chip 13 und den Klarharzteil 14,
ist und/oder diesen umgibt. Die LED 10 kann wie oben beschrieben
konfiguriert sein, und der blaue LED-Chip 13 kann eine
Blaulichtemission erzeugen, wenn eine Betriebsspannung über das
Paar von Leitungsrahmen 11 und 12 angelegt wird.
Dann kann ein Teil des Lichts, das von dem LED-Chip 13 emittiert
wird, auf die Leuchtstoffe 14a und 14b fallen,
die in den Klarharzteil 14 gemischt sind, wodurch die Leuchtstoffe 14a und 14b erregt
werden und grünes
und rotes Licht erzeugen. Das grüne
und rote Licht kann mit blauem Licht von dem LED-Chip 13 gemischt
werden, wodurch das nachfolgend emittierte Licht zu weißem Licht
gemacht wird, das auf den Linsenteil 15 durch den Klarharzteil 14 fallen
und von dem Linsenteil 15 weiter nach außen emittiert
werden kann.
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Auf
diese Weise kann, basierend auf der oberflächenangebrachten weißen LED 10,
blaues Licht von dem LED-Chip 13 mit grünem und rotem Licht, das durch
die Leuchtstoffschichten 14a und 14b erzeugt wird,
gemischt werden, wodurch es möglich
gemacht wird, weißes
Licht zu erhalten, das Licht in dem roten Bereich enthält, und
das eine hervorragende Lichtreproduzierbarkeit besitzt, und das insbesondere
sich der Lichtfarbe annähern
kann, die durch eine typische elektrische Glühbirne erzeugt wird. Eine Spektralverteilung
des weißen
Lichts ist in dem Diagramm der 2 gezeigt.
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Die
Leuchtstoffe 14a und 14b können auch sicher durch klares
Harz abgedichtet werden, was es auf diese Weise möglich macht,
eine höchst
zuverlässige
LED 10 zu erhalten, die relativ widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit
ist.
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3 zeigt
eine Konfiguration eines zweiten Ausführungsbeispiels einer LED.
In 3 ist eine LED 20 als eine sogenannte
oberflächenangebrachte
LED konfiguriert und kann Folgendes umfassen: ein Chipsubstrat 21,
einen blauen LED-Chip 22, der oben auf dem Chipsubstrat 21 angebracht
ist, ein rahmenförmiges
Glied 23, das oben auf dem Chipsubstrat 21 derart
geformt ist, dass es be nachbart zu einem blauen LED-Chip 22 ist
und/oder diesen umgibt. Ein Klarharzteil 24 kann in einen
ausgenommenen Teil 23a des rahmenförmigen Glieds 23 geladen werden,
um den blauen LED-Chip 22 abzudecken.
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Es
sei bemerkt, dass der blaue LED-Chip 22 und der Klarharzteil 24 die
gleiche Konfiguration wie in dem LED-Chip 13 besitzen können und
dass der Klarharzteil 14 der in 1 gezeigten
LED 10 weggelassen werden kann.
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Das
Chipsubstrat 21 kann aus einem wärmebeständigen Harz hergestellt sein
und kann eine flache, kupferummantelte Leiterplatte umfassen. Eine Chipanbringungsfläche 21a und
eine Elektrodenfläche 21b können auf
einer Oberfläche
des Chipsubstrats 21 vorgesehen sein. Oberflächenanbringungs- oder
Surface-Mount-Anschlussteile 21c und 21d können derart
konfiguriert sein, um von diesen Flächen über beide Endkanten des Chipsubstrats 21 um das
Chipsubstrat herum zu der unteren Oberfläche zu erstrecken.
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Der
blaue LED-Chip 22 kann oben auf der Chipanbringungsfläche 21a des
Chipsubstrats 21 angebracht sein, wobei die Oberfläche des
blauen LED-Chips 22 elektrisch mit der Chipanbringungsfläche 21a und
der benachbarten Elektrodenfläche 21b durch
einen Bonding-Draht 25 verbunden ist. Das rahmenförmige Glied 23 kann
auch oben auf dem Chipsubstrat 21 mit einem wärmebeständigen Harz geformt
sein und kann mit einem ausgenommenen Teil 23a (zum Beispiel
einem Teil in der Form eines invertierten Kegelstumpfes) vorgesehen
sein, um benachbart zu dem blauen LED-Chip 22 zu sein und/oder
diesen zu umgeben. Es sei bemerkt, dass die Innenoberfläche des
ausgenommenen Teils 23a als eine Reflexionsoberfläche konfiguriert
sein kann.
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Basierend
auf der auf diese Weise konfigurierten weißen LED 20, kann der
blaue LED-Chip 22 blaues Licht emittieren, wenn eine Betriebsspannung über die
oberflächenangebrachten
Anschlüsse 21c und 21d angelegt
wird. Dann kann ein Teil des von dem LED-Chip 22 emittierten
Lichts geleitet werden, um auf die Leuchtstoffe 24a und 24b zu
fallen, die in den Klarharzteil 24 gemischt sind, wodurch
die Leuchtstoffe 24a und 24b erregt werden und
grünes und
rotes Licht er zeugen. Das grüne
und rote Licht kann sich dann mit dem blauen Licht des LED-Chips 22 mischen,
wodurch das Licht zu weißem
Licht wird. Das weiße
Licht kann dann geleitet werden, um durch den Klarharzteil 24 hindurch
zu gehen. Ein Teil des weißen
Lichts kann dann direkt ausgestrahlt werden, während ein anderer Teil durch
die Innenoberfläche
des ausgenommenen Teils 23a des rahmenförmigen Glieds 23 reflektiert
wird, wodurch es nach außen
emittiert wird.
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Die
oben beschriebene LED 20 kann in ähnlicher Weise arbeiten wie
die in 1 gezeigte LED 10, indem sie blaues Licht,
das von dem LED-Chip 22 emittiert wird, mit grünem und
rotem Licht mischt, das durch die Leuchtstoffschichten 24a und 24b erzeugt wird,
um weißes
Licht zu erzeugen. Das weiße
Licht kann Licht im roten Bereich umfassen, das eine hervorragende
Lichtreproduzierbarkeit besitzt und insbesondere eine Farbe ähnlich zu
der Lichtfarbe einer herkömmlichen
elektrischen Glühbirne
besitzen kann.
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Die
Leuchtstoffe 24a und 24b können durch das klare Harz sicher
abgedichtet werden, wodurch es der LED 20 ermöglicht wird,
höchst
zuverlässig und
relativ widerstandsfähig
gegenüber
Feuchtigkeit zu sein.
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In
den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen
kann der LED-Chip eine Spitzenwellenlänge von ungefähr 450 bis
470 nm besitzen. Jedoch ist die Erfindung nicht darauf beschränkt und
der Bereich kann derart verbreitert werden, dass der LED-Chip eine
Spitzenwellenlänge
beispielsweise von ungefähr
440 bis 480 nm besitzt. Der LED-Chip ist auch nicht auf einen blauen
LED-Chip beschränkt
und kann ein ultravioletter oder grüner LED-Chip sein.
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Während in
den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen
Epoxidharze, gehärtet
mit Säureanhydrid
oder Kationen, oder Olefin-basierte Harze zur Verwendung als das
klare Harz kombiniert werden können,
um die Klarharzteile 14 und 24 zu bilden, ist
andererseits die Erfindung nicht darauf beschränkt. Die Leuchtstoffe 14a, 14b, 24a und 24b können dispergiert
und sicher abgedichtet werden, und alizyklisches Epoxidharz, das
beispielsweise kein Phenylradikal oder Olefinharz enthält, kann ebenfalls
verwendet werden. Auf diese Weise ist es mög lich, durch eine einfache
Konfiguration eine LED vorzusehen, die imstande ist, warm aussehendes weißes Licht
zu emittieren.
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4 zeigt
eine Konfiguration eines dritten Ausführungsbeispiels einer LED,
die gemäß den Prinzipien
der Erfindung hergestellt ist. In 4 kann eine
LED 30 als eine sogenannte gehäuseförmige LED konfiguriert sein
und kann Folgendes umfassen: ein Paar von Leitungsrahmen oder Leadframes 31 und 32,
einen blauen LED-Chip 33 und einen roten LED-Chip 34,
die benachbart zueinander oben auf einem Chipanbringungsteil 31 angebracht
sind, der auf der oberen Endoberfläche des Leitungsrahmens 31 gebildet
ist, sowie einen Klarharzteil 35, der geformt ist, um benachbart
zu dem blauen LED-Chip 33 und dem roten LED-Chip 34 oben
auf dem Chipanbringungsteil 31a des Leitungsrahmens 31 zu
sein und/oder um diese zu umgeben. Ein Leuchtstoff 35a kann
in den Klarharzteil 35 gemischt sein und ein Linsenteil 36 kann
mit einem Gussharz geformt sein, um benachbart zu den oberen Enden
der Leitungsrahmen 31 und 32, dem blauen LED-Chip 13,
dem roten LED-Chip 34 und dem Klarharzteil 35 zu
sein und/oder um diese zu umgeben.
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Die
Leitungsrahmen 31 und 32 können aus einem leitenden Material,
wie beispielsweise Aluminium, gebildet und mit dem Chipanbringungsteil 31a und
Bonding-Teilen 31b und 32a bei entsprechenden Enden
von diesen vorgesehen sein. Die anderen Enden der Leitungsrahmen
können
währenddessen
geformt sein, um sich nach unten zu erstrecken, um die Anschlussteile 31c und 32b zu
bilden.
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Der
blaue LED-Chip 33 kann auf dem Chipanbringungsteil 31a des
Leitungsrahmens 31 mit den beiden Elektroden verbunden
sein, die auf der oberen Oberfläche
davon vorgesehen sind und elektrisch mit den Bonding-Teilen 31b und 32a an
den Enden der Leitungsrahmen 31 und 32 durch den Bonding-Draht 37 verbunden
sind.
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Hier
kann der blaue LED-Chip 33 beispielsweise als ein GaN-Chip
konfiguriert sein und derart aufgebaut sein, dass wenn eine Treiber-
oder Betriebsspan nung über
die Leitungsrahmen 31 und 32 angelegt wird, Licht
mit einer Spitzenwellenlänge
von ungefähr
450 bis 470 nm emittieren wird. Hier kann der blaue LED-Chip 33 auch
als ein InGaN-Chip konfiguriert sein.
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Der
rote LED-Chip 34 kann oben auf dem Chipanbringungsteil 31a des
Leitungsrahmens 31 chip-gebondet bzw. montiert werden,
wobei eine Elektrode auf dessen oberer Oberfläche vorgesehen ist, die elektrisch
mit dem Bonding-Teil 32a an den Enden des Leitungsrahmens 32 durch
den Bonding-Draht 37 verbunden ist.
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Hier
kann der rote LED-Chip 34 beispielsweise als ein AlInGaP-Chip
konfiguriert sein und kann derart aufgebaut sein, dass wenn eine
Antriebsspannung über
die Leitungsrahmen 31 und 32 angelegt wird, Licht
mit einer Spitzenwellenlänge
von ungefähr 620
bis 660 nm emittiert wird. Der rote LED-Chip 33 kann hier
auch als ein AlGaAs-Chip konfiguriert sein.
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Der
Klarharzteil 35 kann durch Kombinieren beispielsweise von
Epoxidharzen, gehärtet
mit Säureanhydrid
oder Kationen, oder Olefin-basierten Harzen – Harze in die der Leuchtstoff 35 in
Feinpartikelform gemischt werden kann – konfiguriert und geformt
werden und oben auf dem Chipanbringungsteil 31a des Leitungsrahmens 31 gehärtet werden.
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Wenn
blaues Licht von dem blauen LED-Chip 33 auf den Klarharzteil 35 fällt, wird
der Leuchtstoff 35a erregt, wodurch grünes Licht von dem Leuchtstoff 35a erzeugt
wird. Der Leuchtstoff 35a kann hier beispielsweise Thiogallat-Leuchtstoff umfassen
und kann ausgelegt sein, um grüne
Fluoreszenz mit einer Spitzenwellenlänge von ungefähr 535 bis
560 nm zu erzeugen.
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Der
Linsenteil 36 kann beispielsweise aus klarem Epoxidharz
hergestellt sein und kann derart geformt sein, dass er benachbart
zu dem gesamten Bereich nahe der oberen Enden der Leitungsrahmen 31 und 32,
zentriert um den blauen LED-Chip 33, den roten LED-Chip 34 und
den Klarharzteil 35, ist und/oder diese umgibt.
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Die
LED 30 kann wie oben beschrieben konfiguriert sein und
der blaue LED-Chip 33 und der rote LED-Chip 34 können blaue
und rote Lichtemissionen erzeugen, wenn eine Antriebsspannung über das Paar
von Leitungsrahmen 31 und 32 angelegt wird. Dann
kann ein Teil des blauen Lichts, das von dem blauen LED-Chip 33 emittiert
wird, auf den Leuchtstoff 34a fallen, der in den Klarharzteil 35 gemischt ist,
wodurch der Leuchtstoff 35a erregt und ein grünes Licht
erzeugt wird. Das grüne
Licht kann mit dem blauen und roten Licht von den LED-Chips 33 und 34 gemischt
werden, wodurch das nachfolgend emittierte Licht in weißes Licht
gewandelt wird, das auf den Linsenteil 36 durch den Klarharzteil 35 fallen
kann und weiter von dem Linsenteil 36 nach außen emittiert
wird.
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Auf
diese Weise kann, basierend auf der oberflächenmontierten weißen LED 30,
blaues und rotes Licht von den LED-Chips 33 und 34 mit
grünem Licht
gemischt werden, das durch die Leuchtstoffschicht 35a erzeugt
wird, wodurch es ermöglicht
wird, weißes
Licht zu erhalten, das Licht in dem roten Bereich umfasst sowie
Licht, das eine hervorragende Farbreproduzierbarkeit besitzt und
sich insbesondere der Lichtfarbe annähern kann, die durch eine typische
elektrische Glühbirne
erzeugt wird. Eine Spektralverteilung des weißen Lichts ist in dem Diagramm der 5 gezeigt.
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Der
Leuchtstoff 35a kann auch sicher durch das klare Harz abgedichtet
werden, wodurch es möglich
gemacht wird, eine höchst
zuverlässige
LED 30 zu erhalten, die relativ widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit
ist.
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6 zeigt
eine Konfiguration des vierten Ausführungsbeispiels einer LED.
In 6 ist eine LED 40 als eine sogenannte
oberflächenmontierbare oder
Surface-Mount-LED konfiguriert und kann Folgendes umfassen: ein
Chipsubstrat 41, einen blauen LED-Chip 42 und
einen roten LED-Chip 43, die oben auf dem Chipsubstrat 41 angebracht
sind, und ein rahmenförmiges
Glied 44, das oben auf dem Chipsubstrat 41 derart
geformt ist, dass es benachbart zu dem blauen LED-Chip 42 und
dem roten LED-Chip 43 ist und/oder diese umgibt. Ein Klarharzteil 45 kann in
einen ausgenommenen Teil 44a des rahmenförmigen Glieds 44 geladen
werden, um den blauen LED-Chip 42 und den roten LED-Chip 43 abzudecken.
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Es
sei bemerkt, dass der blaue LED-Chip 42, der rote LED-Chip 43 und
der Klarharzteil 45 die gleiche Konfiguration besitzen
können
wie in den LED-Chips 33 und 34, und dass der Klarharzteil 35 der
in 4 gezeigten LED 30 weggelassen werden kann.
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Das
Chipsubstrat 41 kann aus einem wärmebeständigen Harz bestehen und eine
flache, kupferummantelte Leiterplatte umfassen. Eine Chipanbringungsfläche 41a und
eine Elektrodenfläche 41b können auf
einer Oberfläche
des Chipsubstrats 41 vorgesehen sein. Oberflächenmontierbare
Anschlussteile 41c und 41d können derart konfiguriert sein, dass
sie sich von diesen Flächen über beide
Endkanten des Chipsubstrats 41 um das Chipsubstrat herum auf
die Unterseite erstrecken.
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Der
blaue LED-Chip 42 und der rote LED-Chip 43 können oben
auf der Chipanbringungsfläche 41a des
Chipsubstrats 41 angebaut sein, wobei die Oberfläche des
blauen LED-Chips 42 elektrisch mit der Chipanbringungsfläche 41a und
der benachbarten Elektrodenfläche 41b durch
den Bonding-Draht 46 verbunden sind. Die Oberfläche des roten
LED-Chips 43 kann elektrisch mit der Elektrode 41b durch
den Bonding-Draht 46 verbunden sein.
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Das
rahmenförmige
Glied 44 kann auch oben auf dem Chipsubstrat 41 mit
einem wärmebeständigen Harz
geformt sein und kann mit einem ausgenommenen Teil 44a (z.B.
ein Teil in der Form eines invertierten Kegelstumpfes) vorgesehen
sein, um benachbart zu dem blauen LED-Chip 42 und dem roten LED-Chip 43 zu
sein und/oder um diese zu umgeben. Es sei bemerkt, dass die Innenoberfläche des
ausgenommenen Teils 44a als eine Reflexionsoberfläche konfiguriert
sein kann.
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Basierend
auf der auf diese Weise konfigurierten weißen LED 40, können der
blaue LED-Chip 42 und der rote LED-Chip 43 blaues
und rotes Licht emittie ren, wenn eine Betriebsspannung über die Oberflächenanbringungs-
oder Surface-Mount-Anschlüsse 41c und 41d angelegt
wird. Dann kann ein Teil des blauen Lichts, das von dem blauen LED-Chip 42 emittiert
wird, geleitet werden, um auf den Leuchtstoff 45a zu fallen,
der in den Klarharzteil 45 gemischt ist, wodurch der Leuchtstoff 45a erregt
und grünes Licht
erzeugt wird. Das grüne
Licht kann sich dann mit dem blauen und roten Licht von den LED-Chips 42 und 43 vermischen,
wodurch das Licht in weißes Licht
umgewandelt wird. Das weiße
Licht kann dann geleitet werden, um durch den Klarharzteil 45 hindurch
zu gehen. Ein Teil des weißen
Lichts kann direkt ausgestrahlt werden, während ein anderer Teil durch
die Innenoberfläche
des ausgenommenen Teils 44a des rahmenförmigen Glieds 44 reflektiert wird
und auf diese Weise nach außen
emittiert wird.
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Die
oben beschriebene LED 40 arbeitet ähnlich wie die in 4 gezeigte
LED 30, und zwar durch Mischen von blauem und rotem Licht,
das von den LED-Chips 42 und 43 emittiert
wird, mit grünem
Licht, das durch die Leuchtstoffschicht 45a erzeugt wird, um
weißes
Licht zu erzeugen. Das weiße
Licht kann Licht im roten Bereich umfassen, das eine hervorragende
Farbreproduzierbarkeit besitzt, und insbesondere eine Farbe ähnlich zu
der Farbe des Lichts einer herkömmlichen
elektrischen Glühbirne
besitzen kann.
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In
den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen
kann der LED-Chip eine Spitzenwellenlänge von ungefähr 450 bis
470 nm besitzen. Jedoch ist die Erfindung nicht darauf beschränkt und
der Bereich kann derart erweitert werden, dass der LED-Chip eine
Spitzenwellenlänge
beispielsweise von ungefähr
440 bis 480 nm besitzt. Der LED-Chip ist auch nicht auf einen blauen
LED-Chip beschränkt
und kann ein ultravioletter oder grüner LED-Chip sein.
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Während in
den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen
Epoxidharze, gehärtet
mit Säureanhydrid
oder Kationen, oder Olefin-basierte Harze zur Verwendung als das
klare Harz kombiniert werden können,
um die Klarharzteile 14 und 24 zu bilden, ist
andererseits die Erfindung nicht darauf beschränkt. Die Leuchtstoffe 14a, 14b, 24a und 24b können dispergiert
und sicher abgedichtet werden, und alizyklisches Epoxidharz, das
beispielsweise kein Phenylradikal oder Olefinharz enthält, kann ebenfalls
verwendet werden. Auf diese Weise ist es möglich, durch eine einfache
Konfiguration eine LED vorzusehen, die imstande ist, warm aussehendes weißes Licht
zu emittieren.
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Die
Mittel zum Konvertieren des Lichts umfassen wie oben beschrieben
einen ersten Leuchtstoff und einen zweiten Leuchtstoff. Die ersten
und zweiten Leuchtstoffe können
Thiogallat-Leuchtstoff als ersten Leuchtstoff und ein durch Seltene
Erden aktiviertes Aluminat und/oder ein durch Seltene Erden aktiviertes
Orthosilikat als zweiten Leuchtstoff enthalten. Es sollte jedoch
verstanden werden, dass es innerhalb des Rahmens der Erfindung liegt,
dass die ersten und zweiten Leuchtstoffe umfassen, aufweisen oder
bestehen aus anderen Materialien, von denen bekannt ist, dass sie
Licht in grünes
und/oder rotes Wellenlängenlicht
konvertieren. Zusätzlich
wird das Wellenlängenkonversionsmaterial
als in alizyklischem Epoxidharz dispergiert beschrieben, das kein Phenylradikal
oder Olefin basiertes Harz enthält.
Jedoch können
andere Epoxidharze, Kunststoffe, kristalline Strukturen und Materialien
verwendet werden, um das Wellenlängenkonversionsmaterial
zu tragen. Während
eine LED vom Gehäusetyp
und eine oberflächenangebrachte
LED oben beschrieben werden, gibt es darüber hinaus andere Typen von
LED-Konfigurationen in denen die Prinzipien der Erfindung angewendet
werden können.
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Während darstellende
Ausführungsbeispiele der
Erfindung hierin im Detail beschrieben wurden, sollte verstanden
werden, dass die erfindungsgemäßen Konzepte
andernfalls in verschiedenartiger Weise ausgeführt und eingesetzt werden können und dass
die angehängten
Ansprüche
ausgelegt werden sollen, um derartige Variationen zu umfassen, außer insofern
als sie durch den Stand der Technik beschränkt sind.